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Gottorfer Museumsinsel: Veranstaltungsprogramm für Januar 2020

Der Hirschsaal auf Schloss Gottorf © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Marcus Dewanger

Sonntag, 5. Januar, 11 Uhr: Sonntagsführung – Fake Olds. Skurrile Fake News aus der Glanzzeit des Barock

Die Zeitreise ins im 17. Jahrhundert – der Blütezeit von Schloss Gottorf – ist dekoriert mit historischen Halbwahrheiten. Welches sind die Fake Olds unter all den dramatischen, eindrucksvollen und auch skurrilen Berichten von damals? Die Entschlüsselung erfolgt am Ende dieser Führung durch den Historischen Rundgang von Schloss Gottorf.

Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

Dienstag, 14. Januar, 19 Uhr: Vortrag – Im Raume lesen wir die Zeit. Der römische Limes in Deutschland

Vortrag auf Schloss Gottorf von Prof. Dr. Jürgen Kunow vom Amt für Bodendenkmalpflege in Bonn. Die Veranstaltung ist Teil der Winter-Vortragsreihe des Museums für Archäologie und steht unter dem Motto „Quantensprünge – wo die Archäologie Geschichte schrieb“.

Eintritt ist frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Von Rittern und Burgen © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Sonntag, 19. Januar, 11 Uhr: Familienführung – Von Rittern und Burgen. Gottorf im Mittelalter

Mit Schwert und in glänzender Rüstung hoch zu Ross – so stellt man sich einen echten Ritter vor. Aber was genau ist ein Ritter und wohnte wirklich jeder Ritter in einer Burg? Der ritterliche Rundgang beantwortet alle Fragen. Im Anschluss können sich Kinder zum Ritter schlagen lassen.

Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

Die eigene Art zu Malen © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Donnerstag, 23. Januar, 14.30 Uhr: Workshop – Die eigene Art zu Malen

Heftig und expressiv oder fein und eindringlich – auch in der Kunst führen viele Wege nach Rom. In diesem Kurs ist Zeit und Gelegenheit, die eigene Malweise (weiter) zu entwickeln, neue Wege einzuschlage oder vertraute Pfade weiter zu gehen. Zur Verfügung stehen eine große Auswahl Materialien und ein Museum mit unterschiedlichen Kunstwerken.

Bei diesem Angebot handelt es sich um einen zehnteiligen Workshop, der immer donnerstags (23. Januar bis 26. März) jeweils von 14.30 bis 17 Uhr stattfindet.

Die Termine sind nicht einzeln buchbar. Kosten: 120 Euro. Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

Samstagsmaler © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Sonnabend, 25. Januar, 11 Uhr: Zum Mitmachen – Samstagsmaler. Offener Kunstworkshop für Kinder (6 bis 14 Jahre)

Herzlich willkommen im Kinderatelier! Einen Samstag im Monat steht es allen Kindern fürs Zeichnen, Malen und Basteln zur Verfügung. Unter fachlicher Anleitung können verschiedene Materialien ausprobiert und eigene Kunstwerke erschaffen werden.

Kosten: 9 Euro.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh 

Prinzessin Anna-Dorothea © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 26. Januar, 11 Uhr: Familienführung – Mit Prinzessin Anna Dorothea ins Barock

Anna Dorothea war die sechste Tochter von Herzog Friedrich III. Unverheiratet verbrachte sie ihr ganzes Leben auf Schloss Gottorf. Während dieses Rundganges präsentiert sie ihr Schloss und berichtet von Kriegs- und Friedenszeiten und vom höfischen Alltag im 17. Jahrhundert.

Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh 

 

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Gottorfer Museumsinsel: Das Schloss als Residenz der Herzöge – Führung am 26.12.

Donnerstag, 26. Dezember, 14 Uhr: Führung – Das Schloss als Residenz der Herzöge

Seine Blütezeit erlebte Schloss Gottorf im 17. Jahrhundert unter der Regentschaft der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf. Repräsentativ für jene Zeit sind original erhaltene Räume und umfangreiche Sammlungsbestände.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch den Historischen Rundgang geführt und erleben dabei Schloss Gottorf im Glanze des Barock.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Abbildung: Blauer Saal © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

 

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November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Mahnwache und Aventscafé vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel am 21.12.2019

Im Bild die alte Heron-Drohne, die ersetzt werden soll durch die neue, bewaffnungs- und kampffähige G-HeronTP – Foto: Ralf Cüppers

Einladung zur 45. Mahnwache gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen

am Sonnabend 21. Dezember 2019
um „Zwei vor Zwölf“, 11.58 Uhr
vor dem „Tor zum Tod“ dem Haupteingang des Drohnen- und Tornadostandortes Jagel

Munition für die bewaffneten Kampfdrohnen der Bundeswehr

Der Fliegerhorst Jagel soll ab 2021 über die bewaffneten Kampfdrohnen der Bundeswehr vom Typ G-Heron TP verfügen. Seit Februar 2019 werden Soldat*nnen aus Jagel in Israel an dem neuen Flugroboter zu Drohnenpilot*innen und Waffensystemoffizier*innen ausgebildet. Das G vor Heron TP steht für Germany. Die G-Heron TP ist eine speziell für die Bundeswehr weiterentwickelte Baureihe. Mit 13m Länge und 26m Spannweite ist sie deutlich größer als die zurzeit in Afghanistan und Mali benutze Heron 1. Bei einer Nutzlast von 1800 kg kann sie zusätzlich zur Allwettersensorik vielfältig bewaffnet werden. Je nach Nutzlast kann eine G-Heron TP bis zu 26 Stunden in der Luft bleiben, ohne aufgetankt zu werden.

Täuschungsmanöver 1: Erst einmal ohne Munition ?

Das Waffensystem G-Heron TP wird mit Rücksicht auf die SPD, die um den Verlust von Wählerstimmen fürchtet, erst einmal ohne Munition angeschafft, hieß es. Alle technischen Voraussetzungen für eine Bestückung mit Raketen oder „Subdrohnen“ sind aber mitbestellt und werden eingebaut. Auch die Schulung für die Waffenbedienung ist vertraglich vereinbart und die Ausbildung wurde bereits eingeleitet. Die Munition kann innerhalb von zwei Monaten geliefert werden.

Täuschungsmanöver 2: Die Kampfdrohne G-Heron TP soll „nur“ zum Schutz der Soldat*innen bewaffnet werden

Während ihres Besuches Anfang Dezember 2019 in Kunduz in Afghanistan teilte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) mit, dass sie dafür ist, in Afghanistan bewaffnete Drohnen zum Schutz von Bundeswehr-Feldlagern einzusetzen. Sie hatte sich bei einem Besuch im als besonders gefährdet geltenden Bundeswehr-Lager im afghanischen Kunduz der Position der Bundeswehr angeschlossen, das Lager mit bewaffneten Drohnen auszustatten. „ Zum Eigenschutz“ ist die Formel mit der bewaffnete Kampfdrohnen der Bevölkerung verkauft werden sollen.
Die Bundeswehr und Regierung bezeichnen jeden Angriff der Bundeswehr als Verteidigung. Laut Grundgesetz darf die Bundeswehr nur zur Verteidigung da sein. Die Bundesregierungen definieren den Begriff Verteidigung einfach um. Der ehemalige Minister Struck sagte, die BRD würde am Hindukusch verteidigt.
In Afghanistan sind 1.300 Bundeswehrsoldat*innen als Teil der Nato-Ausbildungsmission „Resolute Support“ im Einsatz. Bei ihrem Besuch in Kunduz sei die Ministerin immer wieder von Soldat*innen gedrängt worden, die Kampfdrohne G-Heron TP zum Selbstschutz der Soldat*innen zu bewaffnen, lanciert das Verteidigungsministerium.

Die Bundeswehr will mit Kampfdrohnen angreifen können.
Auch „weiche Ziele“, Menschen sollen zerstört werden.

Angriff ist die beste Verteidigung heißt es in der Logik von Militärs. Bereits am 6.11.2018 zitierte „Report Mainz“ aus dem als vertraulich eingestuften Vertrag zwischen dem Verteidigungsministerium und Airbus, dass im Anforderungsprofil für die Drohnen detaillierte Einsatzszenarien beschrieben sind. So heißt es zum Beispiel, „die G-Heron TP müsse in der Lage sein, die identifizierten Bodenziele mit vom RPA mitgeführter SP zu bekämpfen“. ( Anm.: RPA = Remotely Piloted Aircraft, unbemanntes, ferngesteuertes Luftfahrzeug, SP ist die Abkürzung für ,Special Payload‘ – gemeint ist damit Munition.)
Weiter zitiert „Report Mainz“ aus dem brisanten Papier: „Außerdem müsse die G-Heron TP laut Vertrag in der Lage sein, mindestens einmal am Tag die ,präzise Bekämpfung von mindestens zwei leichtgepanzerten (ungepanzerten) Fahrzeugen oder weichen (Personen)-Zielen nacheinander in einer Mission‘ leisten zu können.“
Report Mainz ist in dem vertraulichen Vertragswerk auch noch auf einen anderen entlarvenden Punkt gestoßen. So soll zwischen Airbus und dem Verteidigungsministerium die „Durchführung von Flügen im Rahmen von Training und Ausbildung inklusive Trainingsflüge zum SP-Einsatz (innerhalb spezieller Luft/Bodenschießplätze)“ bereitgestellt werden – also Trainingsflüge für spätere bewaffnete Einsätze.

Die Bundeswehr hat den Krieg in Afghanistan verloren

Seit 2002 ist die Bundeswehr im Kriegseinsatz in Afghanistan. Im März 2020 steht der nächste Einsatz zur Verlängerung an. Bis zum Sommer 2015 hieß die Begründung für den Krieg der Bundeswehr in Afghanistan „Terrorismusbekämpfung“. Seit Sommer 2015 heißt es jetzt „Fluchtursachenbekämpfung“.
Der Kriegseinsatz konnte Terrorismus nicht verhindern – im Gegenteil, die Aufständischen in Afghanistan werden immer mehr und stärker. Viele Menschen in Afghanistan empfinden die Bundeswehr als Besatzungsmacht, die sie unterdrückt. Mit jedem weiteren Bundeswehreinsatz flohen die Menschen vor dem Krieg, der Not und der Gewalt und der Perspektivlosigkeit. Der 18 Jahre dauernde Bundeswehreinsatz hat die gesellschaftlichen Strukturen des Landes weiter geschwächt und dazu beigetragen, die Lebensgrundlagen der Menschen weiter zu zerstören. Der Krieg der Bundeswehr in Afghanistan konnte zu einem zivilgesellschaftlichen Aufbau nichts Positives beitragen, nur das Desaster verschlimmern.

Wir laden Euch herzlich ein, hoffen auf rege Teilnahme an der Mahnwache und beim Adventscafé

Wir bitten um Weiterverbreitung der Einladung.

Den Flyer zur Veranstaltung mit weiteren Informationen gibt es hier

Und ebenso zum Herunterladen das Infoblatt Klimakiller Militär: Zur Kohlendioxidbilanz des Krieges

Anfahrtskizze zum Fliegerhorsz Jagel

Mahnwachen gegen Krieg und Militär:

Militär löst keine Probleme, denn im Krieg gibt es nur Verlierer: Menschen, die ihr Leben und ihre Gesundheit verlieren, deren Lebensgrundlagen und Existenzen zerstört werden, dazu gehören auch die Soldat*innen. Auch wenn die Kriege längst vorbei sind, leiden die Menschen immer noch an den Folgen wie Verelendung und politische Instabilität. Kriege sind keine Naturkatastrophen. Kriege werden von Menschen vorbereitet, organisiert und Menschen stellen sich für Kriegshandlungen zur Verfügung. Daher kann Krieg und Militär auch durch Menschen beendet und abgeschafft werden.

Seit über vier Jahren treffen sich deshalb Menschen aus der Region etwa monatlich am Fliegerhorst Jagel, um gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung mit unterschiedlichen Aktionen zu protestieren. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Gottorfer Museumsinsel: Führung am 15.12.2019 – Die Norddeutsche Galerie

Die Norddeutsche Galerie © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen / Marcus Dewanger

Sonntag, 15. Dezember, 11 Uhr: Führung – Die Norddeutsche Galerie

In der Norddeutschen Galerie begeben sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch die letzten hundert Jahre deutscher Kunst, von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Entscheidend für den Charakter dieser Schau ist der Zuschnitt auf norddeutsche Künstler wie Eduard Bargheer, Friedel Anderson und viele mehr.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Gottorfer Museumsinsel: Vortrag „Älteste Stadt nördlich der Alpen“ am 10.12.2019

Modell im Keltenmuseum Heuneburg in Herbertingen | Bau von Gebäuden und Lehmziegelmauer, frühes 6. Jahrhundert v. Chr. (Diorama) (Wikipedia). CC BY-SA 3.0.

Dienstag, 10. Dezember, 19 Uhr: Wintervortragsreihe des Museums für Archäologie – Älteste Stadt nördlich der Alpen

Aktuelle Ausgrabungen und Forschungen zum frühkeltischen Machtzentrum Heuneburg

Die Wintervortragsreihe im Museum für Archäologie auf Schloss Gottorf bietet am Dienstag, 10. Dezember, einen weiteren öffentlichen Abendvortrag an. Ab 19 Uhr stellt Prof. Dirk Krausse, Leiter des Forschungsprojektes Heuneburg und Landesarchäologe von Baden-Württemberg, in seinem reich mit Animationen und Filmen illustrierten Vortrag die frühkeltische Megasiedlung „Heuneburg“ an der oberen Donau vor. Sie zählt zu den bedeutendsten prähistorischen Fundstätten Deutschlands. Berühmt sind etwa die nach phönizisch-punischem Vorbild errichtete Lehmziegelmauer der Oberstadt und die reichen Grabfunde in ihrem Umfeld.
Der Vortrag vermittelt spannende Einblicke in die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten aktuellen Ausgrabungen und Forschungen, die unter anderem ein gut erhaltenes Holzkammergrab einer vornehmen Frau ans Licht brachten. Sie wurde im Jahre 583 vor Christus zu Füßen der Heuneburg mit reichen Beigaben, unter anderem aus Gold, Bernstein und Bronze, bestattet. Zudem konnten die Forscher herausfinden, dass die Oberstadt, auch „Akropolis“ genannt, nur der Kern einer viel größeren Siedlung mit mehreren Tausend Einwohner war. Laufende Ausgrabungen auf der Alte Burg bei Langenenslingen, am Bussen und bei Upflamör zeigen zudem, dass die Heuneburg das Zentrum einer komplexen frühkeltischen Polis (im griechischen Sinne des Stadtstaats) mit Verteidigungsanlangen, Gräberfeldern, Kultplätzen, Bauerndörfern und Straßen war.
Die Veranstaltung ist Teil der Winter-Vortragsreihe des Museums für Archäologie. Sie steht unter dem Motto „Quantensprünge – wo die Archäologie Geschichte schrieb“.

Dank Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs ist der Eintritt frei.

Ort: Vortragssaal.

Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Gottorfer Museumsinsel: Vortrag am 03.12.2019 zum Masterplan Schloss Gottorf

Masterplan Schloss Gottorf © Holzer Kobler Architekturen

Dienstag, 3. Dezember, 18.30 Uhr: Vortrag zum Masterplan Schloss Gottorf. Kultur braucht Modernisierung

Als Schloss Gottorf vor 70 Jahren zum Museum wurde, war der Bau zuvor mehr als ein Jahrhundert Kaserne gewesen – und hatte entsprechend gelitten. In den vergangenen Jahrzehnten wurden etliche Bausünden der Kasernenzeit rückgängig gemacht. Die Wiederherstellung des Herzoglichen Schlosses wird durch den Masterplan fortgesetzt. Der moderne Anbau zielt auf die aktuelle Bestimmung des Schlosses ab: ein für alle Bürger offenes Museum.

Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei.

 

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Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Gottorfer Museumsinsel: Veranstaltungsprogramm für Dezember 2019

Schlosskapelle © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Marcus Dewanger

Sonntag, 1. Dezember, 11 Uhr: Sonntagsführung – Das Schloss im Glanze des Barock, Gottorf im 17. Jahrhundert

Seine Blüte erlebte das Schloss im 17. Jahrhundert unter der Regentschaft der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf. Repräsentativ für jene Zeit sind original erhaltene Räume und umfangreiche Sammlungsbestände. Die Besucherinnen und Besucher werden durch den Historischen Rundgang geführt und erleben dabei Schloss Gottorf im Glanze des Barock.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Masterplan Schloss Gottorf © Holzer Kobler Architekturen

Dienstag, 3. Dezember, 18.30 Uhr: Vortrag zum Masterplan Schloss Gottorf. Kultur braucht Modernisierung

Als Schloss Gottorf vor 70 Jahren zum Museum wurde, war der Bau zuvor mehr als ein Jahrhundert Kaserne gewesen – und hatte entsprechend gelitten. In den vergangenen Jahrzehnten wurden etliche Bausünden der Kasernenzeit rückgängig gemacht. Die Wiederherstellung des Herzoglichen Schlosses wird durch den Masterplan fortgesetzt. Der moderne Anbau zielt auf die aktuelle Bestimmung des Schlosses ab: ein für alle Bürger offenes Museum.

Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei.

Sonnabend, 7. Dezember, 11 Uhr: Die Wichtel sind los. Adventsprogramm für Kinder (6 bis 10 Jahre)

An ihren roten Zipfelmützen und weiten Umhängen sind sie zu erkennen, wenn sie auf leisen Wichtelsohlen durch die Gänge des Schlosses schleichen. Auf ihrem Weg durch die prächtigen Säle kommen sie Geheimnissen auf die Spur, probieren spannende Spiele aus und lassen es sogar im Hirschsaal schneien! Abgerundet wird der Nachmittag mit Kakao, Keksen und weihnachtlichen Geschichten im historischen Gewölbekeller.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 6 Euro zuzüglich Eintritt.

Heilige und Bösewichte… © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Marcus Dewanger

Sonntag, 8. Dezember, 11 Uhr: Führung – Heilige und Bösewichte… in der mittelalterlichen Altarkunst

Gestartet wird in der Gotischen Halle mit einer Führung zu „wilden Kreaturen“ und „heiligen Figuren“. Welche Bedeutung sie hatten, welchen unverzichtbaren Platz sie in der mittelalterlichen Altarkunst einnahmen und welche Legenden sich dahinter verbergen, wird Schwerpunkt des Rundganges.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Dienstag, 10. Dezember, 19 Uhr: Wintervortragsreihe des Museums für Archäologie – Älteste Stadt nördlich der Alpen

Aktuelle Ausgrabungen und Forschungen zum frühkeltischen Machtzentrum Heuneburg

Prof. Dr. habil. Dirk Krausse vom Landesamt für Denkmalpflege Esslingen informiert über aktuelle Ausgrabungen und Forschungen zum frühkeltischen Machtzentrum Heuneburg. Die Veranstaltung ist Teil der Winter-Vortragsreihe des Museums für Archäologie und steht unter dem Motto „Quantensprünge – wo die Archäologie Geschichte schrieb“.

Ort: Vortragssaal.

Dank Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs ist der Eintritt frei.

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fassade Bauhaus Dessau © Kirsten Baumann

Mittwoch, 11. Dezember, 18 Uhr: Vortrag – 100 Jahre Bauhaus

„Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau!“, war das Motto von Walter Gropius, Gründer und erster Direktor der Reformschule.
Dr. Kirsten Baumann, Direktorin des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, hat selbst am Bauhaus in Dessau gearbeitet.
Während des Vortrages zeichnet sie die Geschichte dieser weltweit berühmten „Hochschule für Gestaltung“ nach. Nirgends verdichtete sich zwischen 1919 und 1933 das kreative Potenzial einer Gesellschaft so stark wie hier. Es ist gleichsam zum Synonym für künstlerischen Aufbruch geworden. Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt: 3 Euro.

Die Wichtel sind los © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Sonnabend, 14. Dezember, 11 Uhr: Die Wichtel sind los. Adventsprogramm für Kinder (6 bis 10 Jahre)

An ihren roten Zipfelmützen und weiten Umhängen sind sie zu erkennen, wenn sie auf leisen Wichtelsohlen durch die Gänge des Schlosses schleichen. Auf ihrem Weg durch die prächtigen Säle kommen sie Geheimnissen auf die Spur, probieren spannende Spiele aus und lassen es sogar im Hirschsaal schneien! Abgerundet wird der Nachmittag mit Kakao, Keksen und weihnachtlichen Geschichten im historischen Gewölbekeller.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 6 Euro zuzüglich Eintritt.

Die Norddeutsche Galerie © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen / Marcus Dewanger

Sonntag, 15. Dezember, 11 Uhr: Führung – Die Norddeutsche Galerie

In der Norddeutschen Galerie begeben sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch die letzten hundert Jahre deutscher Kunst, von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Entscheidend für den Charakter dieser Schau ist der Zuschnitt auf norddeutsche Künstler wie Eduard Bargheer, Friedel Anderson und viele mehr.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Sonnabend, 21. Dezember, 11 Uhr: Die Wichtel sind los. Adventsprogramm für Kinder (6 bis 10 Jahre)

An ihren roten Zipfelmützen und weiten Umhängen sind sie zu erkennen, wenn sie auf leisen Wichtelsohlen durch die Gänge des Schlosses schleichen. Auf ihrem Weg durch die prächtigen Säle kommen sie Geheimnissen auf die Spur, probieren spannende Spiele aus und lassen es sogar im Hirschsaal schneien! Abgerundet wird der Nachmittag mit Kakao, Keksen und weihnachtlichen Geschichten im historischen Gewölbekeller.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 6 Euro zuzüglich Eintritt.

Donnerstag, 26. Dezember, 14 Uhr: Führung – Das Schloss als Residenz der Herzöge

Seine Blütezeit erlebte Schloss Gottorf im 17. Jahrhundert unter der Regentschaft der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf. Repräsentativ für jene Zeit sind original erhaltene Räume und umfangreiche Sammlungsbestände.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch den Historischen Rundgang geführt und erleben dabei Schloss Gottorf im Glanze des Barock.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 6 Euro zuzüglich Eintritt.

Abbildung: Blauer Saal © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

 

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Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Licht ins Dunkel der Drohnenkriege bringen – Mahnwache vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel am 21.11.2019

Einladung zur Mahnwache mit Laternenumzug

am 21. November 2019 ab 16.00 Uhr
Treffpunkt: Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel

Vom Fliegerhorst Jagel aus wird der Drohnenkrieg der Bundeswehr mit der Kampfdrohne Heron I und der bewaffneten Kampfdrohne Heron TP organisiert.

Schon gewußt:

Der CO2-Ausstoß einer Flugstunde eines Kampfflugzeuges Tornado entspricht dem eines Menschen, der 100 Jahre lebt.

Der CO2 Ausstoß bei der Explosion entspricht etwa dem Gewicht des militärischen Sprengstoff TNT,

Um die im Krieg zerstörten Gebäude, Plätze und Straße aufzubauen wird Zement benötigt, für einen Raum von 20 qm etwa 3.000 kg Zement. Bei der Herstellung des Zementes entweicht ebenso viel CO2 in die Atmosphäre. Für den Wiederaufbau der teilweise zerstörten syrischen Stadt Aleppo entsteht dadurch eine Klimabelastung von etwa 3.200.000.000 Kg Co2. Das ist mehr als die 2,5 Millionen Einwohner in 5 Jahren an CO2 ausstoßen. Dabei ist der Energieverbrauch der Baufahrzeuge und der Betonmischer nicht mitgerechnet.

Wir laden Euch herzlich ein, hoffen auf rege Teilnahme an der Mahnwache und beim Laternelaufen. bringt dazu Laternen mit, Sturmlaternen, Kinderlaternen, Gartenfackeln etc. Deren CO2-Ausstoß ist minimal.

Wir bitten um Weiterverbreitung der Einladung.

Den Flyer zur Veranstaltung mit weiteren Informationen gibt es hier

Anfahrtskizze zum Fliegerhorsz Jagel

Mahnwachen gegen Krieg und Militär:

Militär löst keine Probleme, denn im Krieg gibt es nur Verlierer: Menschen, die ihr Leben und ihre Gesundheit verlieren, deren Lebensgrundlagen und Existenzen zerstört werden, dazu gehören auch die Soldat*innen. Auch wenn die Kriege längst vorbei sind, leiden die Menschen immer noch an den Folgen wie Verelendung und politische Instabilität. Kriege sind keine Naturkatastrophen. Kriege werden von Menschen vorbereitet, organisiert und Menschen stellen sich für Kriegshandlungen zur Verfügung. Daher kann Krieg und Militär auch durch Menschen beendet und abgeschafft werden.

Seit dreieinhalb Jahren treffen sich deshalb Menschen aus der Region etwa monatlich am Fliegerhorst Jagel, um gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung mit unterschiedlichen Aktionen zu protestieren. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Gottorfer Museumsinsel: Vortrag und Führung „Der Weg zum russischen Thron“ am 17.11.2019

Karl Peter Ulrich von Schleswig-Holstein-Gottorf – Foto gemeinfrei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Coronation_portrait_of_Peter_III_of_Russia_-1761.JPG

Sonntag, 17. November, 11 Uhr: Führung – Der Weg zum russischen Thron

Der Weg der Gottorfer zum Zarenthron begann 1725 mit der Heirat zwischen Herzog Karl Friedrich und Zarentochter Anna. Der einzige Spross aus dieser Ehe, der früh verwaiste Karl Peter Ulrich, wurde von seiner Tante, der kinderlosen Elisabeth Petrowna, an den Zarenhof geholt und bestieg als Peter III. 1762 den Zarenthron. Was das zur Folge hatte, warum die holsteinischen Besitzungen der Gottorfer fast drei Jahrzehnte von Russland aus regiert wurden und viele weitere interessante Details werden bei der wissenschaftlichen Sonntagsführung mit Dr. Alevtina Beyersdorf erläutert.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

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Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Vortrag auf Schloss Gottorf: „Köln – Handelszentrum im römischen Imperium“ am 12. November

Fortsetzung der Wintervortragsreihe am Dienstag, 12. November, 19 Uhr

Tief unter dem modernen Straßenpflaster haben sich in den von Grundwasser getränkten Schichten des antiken Rheinufers mächtige Eichenbohlen des 1. Jhs. n. Chr. erhalten © Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln

Die Wintervortragsreihe im Museum für Archäologie auf Schloss Gottorf bietet am Dienstag, 12. November, einen weiteren öffentlichen Abendvortrag an. Ab 19 Uhr berichtet Prof. Dr. Marcus Trier, Direktor des renommierten Römisch-Germanischen Museums in Köln, über die spektakulären Funde und Ergebnisse der umfangreichen Kölner Altstadtgrabungen, die ein neues Licht auf die Stadt als eines der wichtigsten Handelszentren des römischen Weltreiches werfen.

Seit der Gründung der Stadt kurz vor Christi Geburt hat Köln von seiner Lage am Rhein als einer der bedeutendsten Wasserstraßen Europas profitiert. Der antike Hafen war lange Zeit jedoch kaum erforscht. Erst Ausgrabungen beim Bau einer neuen U-Bahn-Linie haben vor einigen Jahren Licht ins Dunkel gebracht. Das Hafenbecken erwies sich als wahre Fundgrube: Fast zwei Millionen Artefakte zeugen vom Handel der antiken Stadt, die mit den vielen Landschaften des Imperium Romanum verknüpft war.

Die Veranstaltung ist Teil der Winter-Vortragsreihe des Museums für Archäologie. Sie steht unter dem Motto „Quantensprünge – wo die Archäologie Geschichte schrieb“. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs.

 

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Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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