Blog-Archive

Licht ins Dunkel der Drohnenkriege bringen – Mahnwache vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel am 15.11.2018

Einladung zur Mahnwache mit Laternenumzug

am 15. November 2018 ab 16.00 Uhr
Treffpunkt: Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel

Mit Spionagedrohnen beteiligt sich die Bundeswehr an Kriegen.

Angriff auf einen zivilen Konvoi – Bild aus NATIONAL BIRD, Dokumentarfilm von Sonia Keenebeck, Wim Wrenders & Errol Morris

Im Krieg in Afghanistan lieferte die Drohne Heron I seit 2010 Bilder und Videos, aus denen Lagebilder und Lagepläne erstellt und Ziele ausgewählt wurden, die danach mit Bomben und Raketen der beteiligten NATO-Armeen zerstört worden sind.
Seit 2016 ist die Drohne Heron I ununterbrochen im Krieg in Mali eingesetzt. Auch hier liefert sie in „Echtzeit“ Bilder und Videos, die über die Satellitenempfangsstation Gelsdorf mit schneller Datenleitung nach Jagel geschickt werden. An diesem Standort beschäftigen sich die Soldatinnen und Soldaten rund um die Uhr mit der Auswertung dieser Bilder. Ihre Aufgabe besteht darin, sich Bilder mit Kriegshandlungen anzusehen: zerstörte Häuser, verletzte und getötete Menschen. Diese Bilder sind real, sie sind zeitgleich aufgenommen worden, um in Echtzeit zur Auswertung zu kommen. In Jagel werden die Drohnendaten in verwertbare Bilder übersetzt, zusammen mit anderen Informationen werden daraus neue Kriegspläne entwickelt. Dann sehen die Bildauswerten-den in Echtzeit weitere zerstörte Häuser, verletzte und getötete Menschen.

Psychische Erkrankungen der SoldatInnen sind Folge der Kriegsbeteiligung

Soldatinnen und Soldaten, die hier diese Arbeit erledigen, zählen formal nicht zu denen, die an Kriegseinsätzen im Ausland teilnehmen. Dennoch greifen sie tagtäglich in die Kriegshandlungen aktiv ein. Da sie die Folgen ihres Handelns auf ihrem Bildschirm ansehen müssen, gehören sie zu der Gruppe der Soldatinnen und Soldaten, die von der Posttraumatischen Belastungsstörung betroffen sind
Denn sie können die Belastung und den Stress, dem sie ausgesetzt sind, nicht körperlich ausagieren, wie Soldatinnen und Soldaten im Kriegseinsatz. Sie tragen diese Bilder und Eindrücke mit sich herum, können nicht mehr schlafen und grübeln über ihre Eindrücke. Ihre Familien leiden darunter, weil sie für Familienmitglieder nicht ansprechbar und erreichbar sind, denn sie dürfen über die Bildauswertung nicht sprechen, das unterliegt militärischer Geheimhaltung.
Sie können auch nicht ausblenden, dass ihre Auswertung der Bilder und Videos zu erneuten Kriegshandlungen führen. Auch dabei haben sie nur begrenzte Einflussmöglichkeiten, denn auch die Informationen anderer Soldatinnen und Soldaten aus anderen militärischen Quellen tragen zur Entscheidung über die weiteren Kriegshandlungen bei.

Zukünftig wird vom Bundeswehrstandort und Fliegerhorst Jagel auch der Drohnenkrieg mit der Spionagedrohne Heron I und der bewaffneten Kampfdrohne Heron TP organisiert.

Die bewaffnete Kampfdrohne Heron TP soll ab 2019 der Bundeswehr zur Verfügung stehen. Ihr Einsatz wird vom Drohnenstandort Jagel aus organisiert. Drohnen begleiten und unterstützen die militärischen Angriffe. Drohnen unterstützen Militärflugzeuge, Panzer und Infanterie bei Kriegseinsätzen. Drohnen sind für die Führung von Kriegen zur Rekolonisierung unverzichtbar, das Mittel der Wahl, denn wie im klassischen Kolonialismus wird von der Kolonialmacht der Krieg wieder mit technologischer Überlegenheit geführt, nicht mit Mannschaftsstärke. Solche Kriege werden von der Bundeswehr in Mali und Afghanistan geführt.
Beim derzeitigen Stand der technischen Entwicklung sorgen Drohnen für die militärische Überlegenheit der reichen Staaten gegenüber den weniger entwickelten, aber oft rohstoffreichen und militärstrategisch interessant gelegenen Staaten.

Qualitative Abrüstung der Bundeswehr: Fliegerhorst Schleswig-Jagel schließen!

Seit 2015 treffen sich Kriegsgegner*innen etwa einmal im Monat zu einer Protestaktion am Fliegerhorst Jagel. Inzwischen wissen immer mehr politisch Interessierte in Schleswig-Holstein, dass von Jagel Krieg ausgeht.
Gemeinsam mit Ihnen wollen wir daran arbeiten, im Rest der Republik bekannt zu machen, dass Jagel zum zentralen Drohnenstandort der Bundeswehr ausgebaut wird. Dagegen wollen wir gemeinsam mit ihnen protestieren.

Wir fordern, damit aufzuhören, die Bundeswehr mit Drohnen auszurüsten.

Wir fordern eine medizinische Versorgung und Entschädigung traumatisierter Soldatinnen und Soldaten und Schutz vor der Retraumatisierung, sie erneut in den Krieg zu schicken.

Wir fordern den Verzicht auf Werbung für den Soldatenberuf und Verzicht auf die Rekrutierung neuer Soldatinnen und Soldaten als Schritt zur Abrüstung.

Wir fordern, die Schließung des Fliegerhorst Jagel, der für die Kriegseinsätze der Bundeswehr Dreh- und Angelpunkt ist und permanent für weitere Kriegseinsätze ausgebaut wird.

Wir fordern Verzicht auf Krieg als Mittel der Politik und deswegen: Fordern wir allgemeine und vollständige Abrüstung.

Wir wollen bei uns beginnen und die Bundeswehr abschaffen.

Den Flyer zur Veranstaltung mit weiteren Informationen gibt es hier

Anfahrtskizze zum Fliegerhorsz Jagel

Mahnwachen gegen Krieg und Militär:

Militär löst keine Probleme, denn im Krieg gibt es nur Verlierer: Menschen, die ihr Leben und ihre Gesundheit verlieren, deren Lebensgrundlagen und Existenzen zerstört werden, dazu gehören auch die Soldat*innen. Auch wenn die Kriege längst vorbei sind, leiden die Menschen immer noch an den Folgen wie Verelendung und politische Instabilität. Kriege sind keine Naturkatastrophen. Kriege werden von Menschen vorbereitet, organisiert und Menschen stellen sich für Kriegshandlungen zur Verfügung. Daher kann Krieg und Militär auch durch Menschen beendet und abgeschafft werden.

Seit zweieinhalb Jahren treffen sich deshalb Menschen aus der Region etwa monatlich am Fliegerhorst Jagel, um gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung mit unterschiedlichen Aktionen zu protestieren. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Advertisements

Aufruf zu einer spontanen Mahnwache vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel am 14.06.2018 um 11.58 Uhr „Zwei vor Zwölf

Morgen wird der Haushaltsausschuss des Bundestages die Bereitstellung von mehr als 1 Milliarde Euro für Kampfdrohnen wahrscheinlich beschließen.

Wir protestieren gegen diese massenhafte Geldverschwendung für Tod und Zerstörung und rufen auf zu einer Mahnwache vor der Hauptzufahrt des Drohnen- und Tornadostandortes der Bundeswehr in Jagel am Donnerstag, den 14. Juni 2018 um 11.58 Uhr („Zwei vor Zwölf“)

Sollte der Haushaltsausschuß NEIN sagen, feiern wir dann ein Fest, wir treffen uns dann trotzdem.

Am 26. Juni 2018 rufen wir zu einem Offenen Kriegsatelier auf, bei dem kreative Menschen vor vielen Toren des Drohnen- und Tornadostandortes mit ihren künstlerischen Fähigkeiten wirksam werden. Das Offene Kriegsatelier findet am 26. Juni 2018 in der Zeit von 6.00 bis 18.00 Uhr statt.

Zu diesem Zeitpunkt erwarten wir die Vertragsunterzeichnung, mir der die Heron-TP-Drohnen betstellt werden.

Keinen Cent für Kampfdrohnen für das Geschwader aus Jagel

Schon jetzt ist das taktische Luftwaffengeschwader in Jagel die einzige Einheit von der die Großdrohnen Heron 1 bedient werden, die zur Zeit in Mali eingesetzt werden.

Ab 2019 soll das taktische Luftwaffengeschwader aus Jagel die einzige Einheit der Bundeswehr sein, von der die sieben bewaffneten Drohnen Heron TP  bedient werden. Die Heron TP fliegt mit 1000 kg Nutzlast, die für den Transport von Waffen und Munition genutzt werden kann, die Vorgängerdrohne Heron 1 hat nur 250 kg Nutzlast.

Die Bundeswehr soll mit Kampfdrohnen am Kriegsgeschehen teilnehmen.

Damit schreitet die Automatisierung der Kriegsführung weiter fort.

Für den 13. Juni 2018 ist die Abstimmung im Haushaltsausschuss des Bundestages angesetzt. Danach können die Verträge für die Bereitstellung von sieben bewaffneten Heron TP Drohnen aus Israel unterzeichnet werden. Sie kosten mindestens 1,024 Milliarden Euro

(= eine Milliarde plus 24 Millionen Euro).

Die Laufzeit der Verträge beträgt neun Jahre.

In dieser Summe von 1,024 Mrd. Euro ist die Bereitstellung der Drohnen, die Ausbildung von 78 Drohnenpiloten in Israel und die Wartung der Drohnen enthalten.

Es gibt aber Folgekosten durch die Bewaffnung, deren „Auswahl auf Grundlage der operationalen Anforderungen im Einsatzgebiet mit Munition unterschiedlicher Größe und Eignung“ erfolgen soll, so heißt es im Bundesverteidigungsministerium.

Anfahrtskizze zum Fliegerhorsz Jagel

Weitere Folgekosten entstehen durch den Ersteinsatz der Heron TP in einem Einsatzgebiet. Dafür ist eine Vorbereitungszeit von etwa einem Jahr notwendig und die Kosten werden mit 40 Millionen Euro pro Einsatz veranschlagt.

Weitere Folgekosten entstehen durch den Verbleib der Drohne in einem Einsatzgebiet. Das kostet pro Jahr und Einsatz etwa 30 Millionen Euro.

Diese Kosten beziehen sich auf die Erfahrung der Drohne Heron I, die von der Bundeswehr in Afghanistan eingesetzt worden ist und jetzt in Mali eingesetzt wird. Der Haushaltsausschuß des Bundestages beschließt „nur“ über die Beschaffungskosten von 1,024 Mrd. Euro und berücksichtigt nicht die Folgekosten, die in der Zukunft liegen.

Mahnwachen gegen Krieg und Militär: Regelmäßig protestieren KriegsgegnerInnen mit unterschiedlichen Aktionen am Fliegerhorst. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

Am 26. Juni 2018 rufen wir zu einem Offenen Kriegsatelier auf, bei dem kreative Menschen vor vielen Toren des Drohnen- und Tornadostandortes mit ihren künstlerischen Fähigkeiten wirksam werden. Das Offene Kriegsatelier findet am 26. Juni 2018 in der Zeit von 6.00 bis 18.00 Uhr statt. Den Einladungsflyer für den 26.06. mit ausführlichen Informationen zur Aktion am Fliegerhorst gibt es hier: 260618AufrufOffenesKriegsatelierJagel2018

Anmeldungen bitte an: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Veranstalter und verantwortlich: DFG-VK Gruppe Flensburg
Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Mahnwache vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel am 21.04.2018

Gewaltfrei gegen Krieg!

Mahnwache

Sonnabend, 21. April 2018 „Zwei vor zwölf“ 11:58 Uhr vor dem „Tor zum Tod“
Fliegerhorst Jagel (B77)

Anfahrt
Mit der Bahn: Bahnhof Schleswig dann ca. 4 km B77 Richtung Jagel
Bus vom Bahnhof Schleswig nach Jagel um 11:18 Uhr
Mit dem Auto: Autobahn 7 Abfahrt Schleswig-Jagel, B77 Richtung Jagel

Militär löst keine Probleme, denn im Krieg gibt es nur Verlierer: Menschen, die ihr Leben und ihre Gesundheit verlieren, deren Lebensgrundlagen und Existenzen zerstört werden, dazu gehören auch die Soldat*innen. Auch wenn die Kriege längst vorbei sind, leiden die Menschen immer noch an den Folgen wie Verelendung und politische Instabilität. Kriege sind keine Naturkatastrophen. Kriege werden von Menschen vorbereitet, organisiert und Menschen stellen sich für Kriegshandlungen zur Verfügung. Daher kann Krieg und Militär auch durch Menschen beendet und abgeschafft werden.

Seit zweieinhalb Jahren treffen sich Menschen aus der Region etwa monatlich am Fliegerhorst Jagel, um gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung zu protestieren.

Unsere 26.Mahnwache wird von drei Kriegsgegnern aus christlicher Überzeugung inhaltlich gestaltet. Redner bei dieser Mahnwache sind:

Christoph Touché spricht über Feindesliebe: Weil jeder Mensch Respekt verdient. Weil ein Ausgleich gesucht werden kann. Weil Leidensbereitschaft nachhaltig das Gute weckt. Deshalb: Konflikte lösen und Frieden schaffen – ohne Waffen

Helmreich Eberlein beschäftigt sich in seinem Beitrag „Unwirksam und hilflos?“ mit der Fragestellung, was zivile Konfliktbearbeitung in Großkonflikten ausrichten kann. Haben gewaltfreie Methoden, von den Betroffenen selbst angewandt, in Großkonflikten eine Chance? Sie erweisen sich empirisch sogar als die deutlich wirkungsvolleren! Ist es von außen möglich, zur Rettung Fremder etwas zu bewirken, und wenn ja, wie? Ist die militärische „humanitäre Intervention“ wirklich die ultima ratio“? Oder ist es nicht gerade die militärische Intervention, auf die die Überschrift passt: Unwirksam und hilflos!

Hans-Otto Struebel-Eckert beschreibt politisches Handeln auf Grundlage eines an Gewaltfreiheit orientierten christlichen Lebenskonzeptes. Mitglieder der Basisgemeinde Wulfshagenerhütten erzählen von dem Engagement in ihrer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft.

Den Einladungsflyer für den 21.04. mit der Anfahrtskizze zum Fliegerhorst gibt es hier: Einladung Mahnwache 210418

Mahnwachen gegen Krieg und Militär: Regelmäßig protestieren KriegsgegnerInnen mit unterschiedlichen Aktionen am Fliegerhorst. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Mahnwache vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel am 10.02.2018 und Filmvorführung NATIONAL BIRD

Vom Fliegerhorst Schleswig-Jagel geht Krieg aus

Mahnwache und Filmvorführung

Sonnabend 10. Februar 2018
11:57 Uhr Mahnwache vor dem Tor zum Fliegerhorst Jagel bei Schleswig
13:30 Uhr Film NATIONAL BIRD:  Pizzeria Sole Mio, Jagel, Bundesstraße 37

NATIONAL BIRD

Wohin geht die Reise, Amerika?

Dokumentarfilm über den Drohnenkrieg von Sonia Kennebeck

Zum 24. Mal lädt die Deutsche Friedensgesellschaft– Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen zu ihrer Mahnwache am Sonnabend, den 10. Februar 2018 wieder um „Drei vor Zwölf“, 11.57 Uhr an den Drohnen- und Tornadostandort Jagel ein. Im Anschluß daran laden wir zu einer Filmvorführung um 13.30 Uhr in der Pizzeria Sole Mio, Bundesstraße in Jagel ein:

NATIONAL BIRD

Ein Dokumentarfilm über den Drohnenkrieg der USA gegen „den Terror“ von Sonia Kennebeck, Ines Hofmann Kanna, Wim Wenders und Errol Morris.
Zur Handlung von National Bird: Die Filmautorin lässt im Film National Bird drei Veteran*innen zu Wort kommen, die im Krieg gegen den Terror für die US Air Force im Einsatz gewesen sind. Sie waren in unterschiedlichen Funktionen der modernen Kriegsführung an Präventivschlägen, also gezielten Tötungen mit Drohnen (unbemannten Luftfahrzeugen) beteiligt. Sie wollten nicht länger darüber schweigen, was sie in ihren Einsätzen gesehen und erlebt haben. Ihre Aufgabe war es, mittels der ferngesteuerten Flugobjekte Spähmissionen zu vollführen und gegebenenfalls auch zu töten. Ihre Arbeit war moralisch bedenklich und streng geheim. Fehler wurden vertuscht und der psychische Stress war enorm.
Die Filmemacherin Sonia Kennebeck begleitete die drei Veteran*innen des US Militärs über drei Jahre hinweg und dokumentierte zudem, wie das Aufdecken von Staatsgeheimnissen das Leben der drei Soldat*innen für immer veränderte.
Der Dokumentarfilm kann dazu beitragen, zu verstehen, wie der Drohneneinsatz vorbereitet und organisiert wird, welche technischen Voraussetzungen dafür nötig sind und wie militärische Spionage und Kampfeinsatz zusammenwirken und ineinander übergehen. Was sich davon auf den Fliegerhorst Jagel übertragen lässt, wird im anschließenden Gespräch verdeutlicht. Es gibt einen Beschluss des Bundestages, dass auch die Bundeswehr über Kampfdrohnen vom Typ Heron TP ab 2019 verfügen will. Ob oder wie sich der Drohnenkrieg der Bundeswehr vom im Film gezeigten Drohnenkrieg der USA unterscheiden wird, bleibt Gegenstand der Diskussion. Mehr zum Film auch unter: http://nationalbirdfilm.com/

Der Eintritt ist frei.

Anfahrt:
Mit der Bahn: Bahnhof Schleswig dann ca. 4 km B77 Richtung Jagel
Bus vom Bahnhof Schleswig nach Jagel um 11:18 Uhr
Mit dem Auto: Autobahn 7 Abfahrt Schleswig-Jagel, B77 Richtung Jagel

Den Einladungsflyer für den 10.02. mit der Anfahrtskizze zum Fliegerhorst und zur Pizzeria gibt es hier 

Mahnwachen gegen Krieg und Militär: Regelmäßig protestieren KriegsgegnerInnen mit unterschiedlichen Aktionen am Fliegerhorst. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Dr. Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

%d Bloggern gefällt das: