Archiv der Kategorie: Stadtplanung

Artikel zum Thema Stadtplanung, Stadterneuerung, Infrastruktur, Verkehr und Wohnen

Bürgerversammlung zum Neubau eines Bildungszentrums im Sanierungsgebiet Fruerlund am 27.06.2018 im Technischen Rathaus

Flensburg. Der Sanierungsträger der Stadt Flensburg lädt ein zur Öffentlichkeitsbeteiligung Fruerlund-Süd am Mittwoch, 27. Juni um 18.30 Uhr ins Paul-Ziegler-Zimmer des Technischen Rathauses II, Schützenkuhle 26.

Im Fokus der Veranstaltung stehen das geplante Bildungszentrum Fruerlund-Süd sowie die Rahmenplanfortschreibung bzw. der Abschluss der Sanierung. Alle Themen werden vorgestellt und können auf Wunsch diskutiert werden.

Nach Fertigstellung aller wesentlichen Sanierungsmaßnahmen – wie z.B. Slupsk-Park, der Straßen, Leitungen und Beleuchtung – außerhalb des Schulgrundstücks soll mit dem Neubau des Bildungszentrums Fruerlund-Süd begonnen werden. Das geplante Bildungszentrum auf dem Grundstück der Schule am Bohlberg 56 umfasst den Ersatzneubau einer Grundschule für ca. 250 Schüler und 22 Lehrkräfte und einer Zweifeldsporthalle.

Darüber hinaus ist der Neubau einer Kindertagesstätte für 90 Kinder und 15 Erzieher sowie eine gemeinsame Mensa für 270 Kinder vorgesehen. Das Bildungszentrum umfasst weiterhin Beratungs- und Integrationsangebote im Rahmen des offenen Ganztagsangebotes.
Das Planrecht für das Bildungszentrum soll durch den im Planungsprozess befindlichen Bebauungsplan „Neue Schule Fruerlund“ (Nr. 307) geschaffen werden.

Besucher haben die Möglichkeit, mit Kommunalpolitikerinnen und -politikern, Mitgliedern des Sanierungsbeirates sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Technischen Rathauses und des Sanierungsträgers über die genannten Themenbereiche, aber auch über andere Fragen der Stadterneuerung zu sprechen

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Bürgerversammlung zum Neubau des Sky-Marktes in der Merkurstraße am 27.06.2018 im Kulturtreff Altes Heizwerk Engelsby

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Mittwoch, 27. Juni um 18.30 Uhr im Alten Heizwerk Engelsby in der Mozartstraße 38 ein.

Es ist beabsichtigt, den in der Merkurstraße ansässigen Sky-Markt durch einen in der Verkaufsfläche etwas reduzierten Neubau zu ersetzen und unter anderem die Stellplatzanlage neu zu gliedern. Für das Vorhaben ist eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich, über die zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro für die Bauleitplanung und dem Architekturbüro für die Planung des Marktgebäudes informiert werden soll.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch Ratsherrn Joachim Schmidt-Skipiol vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.
Die Pläne können bereits ab 18 Uhr eingesehen werden.

Gutachten der IHK zum Flensburger Wirtschaftshafen: Eine Ohrfeige für die Immobilienspekulanten und ihre Helfershelfer

Wirtschaftshafen am Ostufer: Laut IHK-Gutachten zukunfts- und entwicklungsfähig – Foto: Jörg Pepmeyer

Streit um den Flensburger Wirtschaftshafen

Schon seit Jahren gibt in Flensburg einen heftigen Streit um die Zukunft des Flensburger Wirtschaftshafen am Ostufer. Dabei stehen sich zwei Gruppen gegenüber. Zum einen die im Hafen ansässigen Unternehmen, die eine Zukunftsperspektive und Planungssicherheit für sich und für die in der Hafenwirtschaft beschäftigten ArbeitnehmerInnen brauchen, zum anderen Investoren und Vertreter der lokalen Immobilien- und Bauwirtschaft. Die würden gerne am Hafen hochpreisige Wohnungen und Büros bauen. Was mit Klarschiff begann, soll sich nach ihren Plänen in den nächsten Jahren bis an die Harniskaispitze fortsetzen.

Der Großteil des Hafengeländes befindet sich jedoch im Besitz der Stadt Flensburg. Anfang Dezember letzten Jahres verabschiedete die Ratsversammlung auf Drängen von Investoren und Akteuren der Immobilienwirtschaft mit einer Mehrheit von CDU, SPD, FDP und Grünen gegen die Stimmen des SSW, der WiF und der Linken die Ratsvorlage 160-/2017 zur Nutzungsänderung am Ostufer und zur Festlegung des Kernbereichs des Wirtschaftshafens, die eine massive Verkleinerung des Hafens bedeutet. Und selbst für diese Rest-Fläche gibt es lediglich eine Bestandsgarantie von 5 Jahren. (Den zugehörigen Text kann man hier nachlesen: Beschlussvorlage_RV-160-2017-1)

Faktisch bedeutet dieser Beschluss eine Abwicklung des Wirtschaftshafens und das Aus zahlreicher Hafenbetriebe mitsamt ihrer Arbeitsplätze in den nächsten fünf Jahren. Gleichzeitig wird damit die Möglichkeit eröffnet, das Hafengelände bis an die Wasserkante großflächig zu bebauen. Konkrete Pläne hierfür gibt es bereits. (Die und weitere Artikel zum Thema sind ganz am Ende dieses Beitrages zu finden.)

Die Entscheidung der Ratsversammlung sorgte aber nicht nur für massiven Protest der Hafenwirtschaft. Auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz warnte öffentlich vor einer Schließung des Flensburger Hafens. Ebenso wurde von verschiedener Seite kritisiert, dass es keine überzeugende und datenfeste Prüfung zur wirtschaftlichen Bedeutung des Flensburger Hafens, zur Zukunftsfähigkeit und zu den Möglichkeiten der Weiterentwicklung gegeben hätte.

Das hat die IHK Flensburg bewogen, bei der CPL Competence in Ports and Logistics GmbH ein Gutachten in Auftrag zu geben, das genau darüber Auskunft geben soll. Das Ergebnis der Analyse ist eindeutig und klar.

Dazu untenstehend die Pressemitteilung der IHK Flensburg. Daran folgend ein Kommentar von Jörg Pepmeyer (AKOPOL).

IHK Flensburg

Flensburger Hafen: Gutachten sieht Umschlagpotenziale von bis zu 400.000 t pro Jahr

Die Hafenexperten von CPL Competence in Ports and Logistics GmbH halten mittelfristig ein Umschlagvolumen im Flensburger Wirtschaftshafen von bis zu 400.000 t pro Jahr für realistisch. Das geht aus einer von der IHK Flensburg in Auftrag gegeben Studie hervor. Die Güterarten, die Umschlagpotenziale bieten, sind Kies, Splitt, Sand sowie Düngemittel und Zellulose. „Die zukünftige Positionierung Flensburgs als „Baustoffhafen“ basiert auf der durchgeführten Marktanalyse sowie den Einschätzungen lokaler Wirtschaftsakteure“, so Jobst Schlennstedt, Geschäftsführer von CPL.
Zwingende Voraussetzung zur Aktivierung der Potenziale sei ein klares Bekenntnis der Politik zugunsten eines dauerhaften Erhalts des Gewerbehafens am Ostufer. Die fehlende Planungssicherheit trägt nach Auffassung der Wirtschaft erheblich zu den tendenziell rückläufigen Umschlägen bei. Im Rahmen der Expertengespräche zur Potenzialerhebung erklärte beispielsweise das Unternehmen Mitsubishi HiTec Paper Europe GmbH, die Stagnation im Prozess um den Fortbestand des Hafens habe entscheidend zur Verlagerung des Zellulose-Empfangs nach Glückstadt beigetragen.
IHK-Hauptgeschäftsführer Björn Ipsen erinnerte daran, dass auch Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz vor einem Rückbau des Hafens massiv gewarnt habe. Die Landesregierung könne kommunale Entscheidungen zwar nicht verhindern, dennoch habe Buchholz sich bei seinen jüngsten Besuchen in der Fördestadt sehr besorgt darüber gezeigt, einem funktions- und zukunftsfähigen Hafen und den dort ansässigen Unternehmen jegliche Planungs- und Investitionssicherheit zu nehmen. „Ich bin mit dem Minister einer Meinung, dass die ständigen Diskussionen um andere Nutzungen oder um Fristen, innerhalb derer sich der Hafen ,bewähren‘ soll, Gift für den Wirtschaftsstandort sind“, sagte Ipsen.
Den Hafen aufzugeben, unterstreicht die CPL-Studie, sei eine unumkehrbare Entscheidung, und wird daher von der IHK strikt abgelehnt. Die Region Flensburg würde das Alleinstellungsmerkmal Hafeninfrastruktur als wichtigen Standortfaktor für Unternehmensansiedlungen verlieren.
Dazu Jan Thordsen, Geschäftsführer von ATR Landhandel: „Da unsere aktuelle Düngemisch- und Big Bag-Anlage in Busdorf zu klein ist, verlagern wir die Station nach Flensburg. Die Nähe zu einem Ostseehafen, der mit 3.000-Tonnern anlaufbar ist, war ausschlaggebend für unsere Standortentscheidung. Eine Schließung des Hafens wäre eine Katastrophe.“
Um die Kaianlagen am Hafen-Ostufer zukünftig stärker zu nutzen, schlägt das Beratungsunternehmen eine Modernisierung der Betriebsstruktur der Hafen GmbH vor. „Auch wenn die Infrastruktur öffentlich ist, muss der Hafen wie ein privates Unternehmen geführt werden. Zum Geschäft gehören neben dem Umschlag an sich auch wettbewerbsfähige Umschlag- und Liegegebühren, ein offensives Marketing und die Konzepte zur langfristigen Unternehmensentwicklung. Das ist in der aktuellen Struktur schwierig, wie die jüngste Diskussion um die Pachtpreise der Europawiese zeigt. Kurz: Um erfolgreich zu sein, braucht ein Hafenunternehmen Freiheit zur Gestaltung“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Björn Ipsen.
Ferner rät CPL dazu, die Flächen des Wirtschaftshafens neu zuzuschneiden. „Gewerbeflächen müssen von solchen deutlich abgegrenzt werden, die für die Stadtentwicklung nötig sind. Nutzungskonflikte hätten für die Flensburger Schiffbau Gesellschaft existenzielle Konsequenzen“, so Werft-Geschäftsführer Rüdiger Fuchs dazu gegenüber der IHK.
Ein zentrales Kriterium zur Hebung der aufgezeigten Potenziale sei außerdem die dauerhafte Sicherstellung der wasserseitigen Erreichbarkeit. Dazu Gutachter Schlennstedt: „Mit dem von der Hafen GmbH und der Firma Machulez Transport GmbH kürzlich neu erstellten Peilplan werden zumindest Unsicherheiten bezüglich der Wassertiefen sowie maximaler Schiffsgrößen ausgeräumt.“
Der Peilplan sichert die Erreichbarkeit des Hafens für Schiffe mit einem Tiefgang von etwa neun Metern und einer Tonnage von bis zu 12.000 t. Problematisch sei nach Angaben des CPL-Geschäftsführers hingegen die fehlende Verfügbarkeit von Lotsen vor Ort. Diese müssen aktuell, auch für Kreuzfahrtschiffe, kostenintensiv aus Kiel angefordert werden.
Im Segment der Kreuzschifffahrt ergeben sich für Flensburg nach Erkenntnissen der Untersuchung bei erfolgreicher Positionierung am Markt sowie in Kooperation mit Partnerhäfen Potenziale von acht bis zwölf Anläufen mit insgesamt etwa 10.000 Passagieren pro Jahr. Wie für den Hafenumschlag auch sind die Kreuzfahrer jedoch zwingend auf einen gesicherten ISPS-Bereich angewiesen.
IHK-Hauptgeschäftsführer Ipsen abschließend: „Wir bringen mit den Ergebnissen der Potenzialstudie wichtige Argumente, Daten und Fakten für den Erhalt des Wirtschaftshafens in die Diskussion ein.“

Hier geht´s zum Hafen-Gutachten der IHK Flensburg
Flensburger Hafen: Gutachten sieht Umschlagpotenziale von bis zu 400.000 t pro Jahr https://www.ihk-schleswig-holstein.de/servicemarken/presse/pressemitteilungen/pressemeldungen_fl/Juni/gutachten-hafen-flensburg/4095596

Ein Kommentar dazu von Jörg Pepmeyer

Eine Ohrfeige für die Immobilienspekulanten und ihre Helfershelfer!

Mit Vehemenz wurde von unterschiedlichen Akteuren der Flensburger Kommunalpolitik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft seit mehr als 10 Jahren die Zukunft des Flensburger Wirtschaftshafens in düsteren Farben gemalt und der Hafen systematisch schlecht geredet. Offensichtlich aus ziemlich durchsichtigen Motiven. Denn die von der IHK in Auftrag gegebene Analyse  gibt auch nicht andeutungsweise Anlass Schlimmstes für den Hafen anzunehmen, wenn die in dem Gutachten beschriebenen Chancen konsequent genutzt werden.

Aber wirklich Mühe, den Wirtschaftshafen zu erhalten, haben sich in der Vergangeheit gerade mal zwei bis drei Fraktionen in der Flensburger Ratsversammlung gemacht. Der mehrheitliche Rest war offensichtlich d’accord mit den Interessen der Immobilienlobby und fungierte mehr oder weniger absichtlich als Helfershelfer für eben diese zum Teil stadtbekannten Akteure.

Ich finde es außerordentlich bedenklich, dass Entscheidungen in der Ratsversammlung, wie beim Hafen ohne ausreichende Expertise getroffen werden. Noch deutlicher, es ist offensichtlich gewollt, genau diese Expertisen nicht einzuholen, weil bestimmte Interessengruppen ein Auge auf das Hafengelände geworfen haben und politisch gut vernetzt sind. Da wird dann vorauseilend alles getan, um diesen Leuten zu gefallen, selbst in dem man Daten und Argumente präsentiert, die der Wirklichkeit nicht standhalten.

So darf es nicht weitergehen! Alle Argumente, Fakten und Alternativen müssen jetzt auf den Tisch. Die betroffenen Betriebe, die IHK, aber auch die interessierte Öffentlichkeit, die Stadteilforen, die IG Ostufer müssen ernsthaft eingebunden werden in einen transparenten Diskussions- und Entscheidungsprozess zur Zukunftssicherung und Weiterentwicklung des Flensburger Hafens.

Die Kernforderung lautet daher: Rücknahme des Beschlusses der Ratsversammlung vom 07.12.2017 (RV-160/2017), kein Moratorium für den Flensburger Hafen, sondern eine klare Ansage der Politik zum dauerhaften Erhalt und Ausbau des Flensburger Wirtschaftshafens!

 

Es gibt bereits schon konkrete Planungen von Investoren, Bau- und Immobilienunternehmen. Hier geht´s zu den sog. „Ideenvorschlägen“ (im Anhang der RV-Beschlussvorlage vom 7.12.) :

Ideenvorschlag_1

Ideenvorschlag_2

Ideenvorschlag_3

Ideenvorschlag_4

Ideenvorschlag_5

Ideenvorschlag_6

Ideenvorschlag_7

sowie

Anlage 2 Luftbild_mit_Kernbereich_des_Wirtschaftshafens

Hier gibt es weitere Beiträge zum Streit um die Zukunft des Flensburger Wirtschaftshafen

Hafen Flensburg : „410 000 Tonnen sind möglich!“ – Von der IHK beauftragtes Gutachten zur Hafenentwicklung prognostiziert gute Wachstums-Chancen – Quelle: https://www.shz.de/20116262 ©2018

Flensburger Hafen : Riskanter Poker um die Europawiese – Norddeutsche Unternehmergruppe will Zusatzumschlag im Stadthafen generieren – aber die Verwaltung bremst – Quelle: https://www.shz.de/20065917 ©2018

Zum Beschluss der Flensburger Ratsversammlung der shz-Beitrag: vom 30.11.2017: Beschluss zur Hafen-Zukunft : Das Ende des Flensburger Wirtschaftshafens? – Quelle: https://www.shz.de/18456911 ©2018

Ein AKOPOL-Beitrag vom 11.12.2017: Flensburger Wirtschaftshafen: Ratsversammlung beschließt Ende auf Raten unter https://akopol.wordpress.com/2017/12/11/flensburger-wirtschaftshafen-ratsversammlung-beschliesst-ende-auf-raten/

Die IG Ostufer hatte vor Jahren im Streit um das geplante Hotel am Ballastkai eine Ideenskizze für eine bürgerfreundliche Gestaltung des Ostufers vorgelegt, sie wäre eine Blaupause auch für eine zukünftige und bürgerfreundliche Planung am Hafen-Ostufer: IG Ostufer Plan-Entwurf Ballastkai

 

Treffen der IG Ostufer am 15.06.2018 um 19 Uhr in der Alten Apotheke

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der IG Ostufer,

wie ihr unserem Text (Sabotage am Wirtschaftshafen) und dem Tageblatt (Riskanter Poker um die Europawiese) entnehmen konntet, hat sich in der letzten Zeit in Bezug auf das Hafen Ostufer einiges getan.
Weil es zu diesem Thema mit Sicherheit noch Informations- bzw. Diskussionsbedarf gibt, möchten wir uns am
Freitag, den 15. Juni um 19:00 wieder in der Alten Apotheke in der Friesischen Straße 31 treffen.

Für den Vorstand und
mit freundlichen Grüßen

Gerd Strufe, 1. Vors.

Hafen Flensburg : „410 000 Tonnen sind möglich!“ – Von der IHK beauftragtes Gutachten zur Hafenentwicklung prognostiziert gute Wachstums-Chancen – Quelle: https://www.shz.de/20116262 ©2018

Hier geht´s zum Hafen-Gutachten der IHK Flensburg
Flensburger Hafen: Gutachten sieht Umschlagpotenziale von bis zu 400.000 t pro Jahr https://www.ihk-schleswig-holstein.de/servicemarken/presse/pressemitteilungen/pressemeldungen_fl/Juni/gutachten-hafen-flensburg/4095596

Flensburger Hafen : Riskanter Poker um die Europawiese – Norddeutsche Unternehmergruppe will Zusatzumschlag im Stadthafen generieren – aber die Verwaltung bremst – Quelle: https://www.shz.de/20065917 ©2018

Bürgerversammlung zur Wohntwicklung an der Schleswiger Straße am 19.06.2018 im Technischen Rathaus

Neubau von 100 Wohnungen geplant

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Dienstag, 19. Juni um 18 Uhr im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer ein. Der Eingang (barrierefrei) erfolgt vom Hof aus, in dem einige Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Pläne können bereits ab 17.30 Uhr eingesehen werden.

Die zwischen dem Katasteramt bzw. einem Gewerbegrundstück und einer Kleingartenanlage liegenden Grundstücke an der Schleswiger Straße sollen bebaut werden. Sie grenzen unmittelbar an Wohngebäude Zur Bleiche und den Kleingärten. Vorgesehen sind etwa 100 Wohnungen, von denen für 25 Wohnungen eine öffentliche Förderung beabsichtigt ist. Vorgesehen ist auch, einen Teil des Vorhabens mit bis zu 10 Wohneinheiten als Angebot für Wohngruppen oder Projekte im Mieterverhältnis anzubieten. In größeren im Erdgeschoss liegenden Wohnungen sollen die baulichen Gegebenheiten für die Entwicklung eines Angebotes zur privaten Kindertagesbetreuung gegeben werden.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch Ratsherr Arne Rüstemeier vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.

Bauarbeiten für die Kita Petrischule: Spielplatz macht Pause

Flensburg. Auf dem Grundstück des bisherigen Spielplatzes an der Petrischule wird eine neue Kita gebaut. Der neue Spielplatz wird dann zukünftig im Park liegen.

Für die Bauphase der Kita muss der Spielplatz erst einmal Pause machen und wird nach Abschluss der Bauarbeiten am neuen Standort neu angelegt.

Zeitlicher Ablauf der Bauphase:
Abbau vorhandener Spielplatz ab 24. KW ( ab 11.06.2018)
Neubau Spielplatz ab Frühjahr 2019 (Zuerst werden die Kita-Außenanlagen und dann der öffentliche Spielplatz gebaut)
Öffnung Spielplatz voraussichtlich Frühjahr / Sommer 2019

Während der Bauphase werden Hinweisschilder zur Information der Bürger aufgestellt. Dort wird auf den Wiederaufbau des Spielplatzes sowie alternative Spielplätze, die sich in der Nähe befinden, verwiesen.
Die nächstgelegenen Kinderspielplätze sind Schlagbaumweg, Michelsenstraße und Ostseebad. Als Erholungsfläche dient der sehr große weitläufige Ostseebadpark

Die Verwaltung hat die nähere Umgebung auf die Möglichkeit einen Ausweichspielplatz einzurichten intensiv geprüft. Leider gibt es näher an der alten Spielplatzfläche keine Möglichkeit Spielgeräte aufzustellen.

Der Bolzplatz und die Rasenfläche bleiben offen.

Der Bolzplatz und die Rasenfläche um den gesperrten Spielplatz herum bleiben jedoch für die Öffentlichkeit zugänglich. Nur im September und Oktober 2018 muss dieser Bereich auch für kurze Zeit gesperrt werden. Es werden dort Leitungen verlegt. Die spätere Spielplatzfläche wird in der Bauphase der Kita als Lagerfläche benötigt, daher kann der Spielplatz nicht direkt wieder aufgebaut werden.

Drei der vorhandenen derzeitigen Zugänge zum Spielplatz werden auch nach der Verlegung die Zugänge zum neuen Spielplatz sein.
Der neue große Spielplatz wird besser werden. Es kommen neue Geräte dazu.

Die Stadt Flensburg bedankt sich für das Verständnis für diese leider notwendige Maßnahme.

Gewinnaktion: Einen Monat mit Elektro-Lastenrad und Bus durch Flensburg – kostenfrei für die ganze Familie!

Leuchtturm „Familie Mobil“ im Rahmen des Masterplan Mobilität

Flensburg. Am 1. Juli starten die „4 Leuchttürme für Flensburg“. Im Rahmen des Leuchtturms „Familie Mobil“ bekommen jeden Monat drei Familien die Chance, Mobilität ganz neu zu entdecken.

Den interessierten Familien werden im Zeitraum von Juli bis September 2018 für jeweils einen Monat ein Elektro-Lastenfahrrad sowie übertragbare Monatskarten für den ÖPNV (für das Stadtgebiet Flensburg) für jedes Familienmitglied zur Verfügung gestellt. Das alles komplett kostenfrei.

Einzige Gegenleistung: Das eigene Auto einen Monat lang nicht benutzen.

Der Leuchtturm soll die Möglichkeiten alternativer Mobilität für Familien erlebbar machen und so einen Anreiz zum Neudenken des eigenen Mobilitätsverhaltens sein.

Interessierte Familien können sich ab sofort und während des gesamten Aktionszeitraumes für die Teilnahme bewerben. Dazu steht online unter flensburg.de/familiemobil ein Formular bereit, in dem zwischen zwei Typen von Lastenrädern und den drei Sommermonaten gewählt werden kann.

Wer das Formular per Mail oder Post einreicht, nimmt automatisch an der monatlich stattfindenden Verlosung teil. Die Gewinner-Familien werden kontaktiert, bekommen eine kurze Einweisung in das ausgewählte Elektro-Lastenfahrrad sowie die Monatskarten für den ÖPNV. Aktuelle Erfahrungsberichte wird es auf der Homepage der Stadt Flensburg geben. Wir freuen uns auf die Bewerbungen!

Für Fragen rund um die Leuchttürme und den Masterplan Mobilität steht im Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz Frau Elén Helas zur Verfügung, E-Mail: helas.elen@flensburg.de.

Fernwärmearbeiten in der Rathausstraße voll im Plan

Ende der Sanierungsarbeiten am 8. Juni

Flensburg: Wie geplant werden die Stadtwerke die Erneuerungs- und Sanierungsarbeiten an der großen Fernwärmeleitung in der Rathausstraße zum Freitag dem 08. Juni 2018 fertig stellen. Damit haben die Arbeiten vom Maskenbrunnen bis zum ZOB wie vorgesehen genau acht Wochen gedauert.

Damit wird auch die Einbahnstraßenregelung für den Lieferverkehr in der Fußgängerzone wieder aufgehoben.

Vadim Korogodski ist bei den Stadtwerken für das Fernwärmenetz verantwortlich: „Da wir hier verkehrstechnisch an einer sehr sensiblen Stelle gebaut haben, war es uns extrem wichtig den sehr sportlichen Zeitplan genau einzuhalten. Dafür haben wir mit den beteiligten Baufirmen an vielen Tagen und sogar am Donnerstag vor Pfingsten bis 22:00 Uhr gearbeitet. Besonders gefreut haben uns dabei die positiven Reaktionen der Passanten, die unseren Aufwand wahrgenommen und gelobt haben.“

Nun sind große Teile der gesamten Fernwärmeleitung, die schon ein recht hohes Alter erreicht hatten, komplett ausgetauscht worden und weniger anfällig für altersbedingte Störungen. Das gilt auch für einen Versorgungsschacht, den die Stadtwerke vorsorglich entfernt haben.

Wegen des warmen Wetters waren die Beeinträchtigungen der Wärmeversorgung für die Anwohner und die Innenstadt-Geschäfte sehr gering. Der Rettungsdienst, der ohnehin meist über die Toosbüystraße fährt, und die Busunternehmen haben die Sperrung ebenfalls gut gemeistert.

Entwurf zum Masterplan Mobilität liegt vor – Bürgerforum am 08.06.2018 um 18 Uhr im Europaraum des Flensburger Rathauses

Flensburg. Nach einem Jahr intensiven Planungsprozesses liegt jetzt der Entwurf für den Masterplan Mobilität der Stadt Flensburg vor. Die Arbeiten des Gutachterteams aus SHP-Ingenieure, Hannover und urbanus, Lübeck wurde durch ein umfangreiches Beteiligungsverfahren begleitet. Aus der öffentlichen Zukunftswerkstatt und dem Workshop der Stadtteilforen im Sommer 2017 sowie verschiedenen Abstimmungen mit der Stadtverwaltung, der AG Mobilität, Vertretern der Wirtschaft, den Verkehrsunternehmen und weiteren Interessenvertretungen wurden zahlreiche Vorschläge und Anregungen aufgenommen.

Nach der ersten Beteiligungsphase und der Standortbestimmung zur Flensburger Verkehrssituation haben die Verkehrsgutachter gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der projektbegleitenden AG Mobilität Zielsetzungen und einen strategischen Handlungsrahmen für die langfristige Ausrichtung des städtischen Verkehrssystems ausgearbeitet. In einem zweiten Schritt wurden dann konkrete Konzepte und Maßnahmenvorschläge entwickelt, die nach dem Beschluss des Masterplans Mobilität im Herbst 2018 schrittweise umgesetzt werden sollen. Die Gestaltung eines attraktiven Radverkehrssystems ist dabei ebenso ein Thema wie der öffentliche Personennahverkehr, Verkehrsberuhigung, das Parken in der Innenstadt und ein Mobilitätsmanagement.

Die Stadt lädt jetzt die Stadtteilforen, alle Bürgerinnen und Bürger und am Verkehr Interessierten zu einem zweiten Bürgerforum ein, um über den Entwurf der Ergebnisse und Maßnahmen des Masterplans Mobilität zu informieren und zu diskutieren. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 8. Juni 2018 ab 18.00 Uhr im Europa-Raum des Rathauses statt.

Das Gutachterteam wird den Entwurf vorstellen und dann in Arbeitsgruppen räumliche und thematische Schwerpunkte diskutieren. „Was bedeutet moderne, umweltfreundliche Mobilität für Flensburg“ ist die übergeordnete Fragestellung für das Bürgerforum. Die Stadt erhofft sich wieder eine rege Beteiligung und einen engagierten Meinungsaustausch mit den anwesenden Gutachtern und Mitgliedern der Verwaltung. Es ist noch einmal eine Chance, die zukünftige Mobilität in Flensburg aktiv mitzugestalten.

Für Fragen rund um den Masterplan Mobilität steht im Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz Frau Elén Helas zur Verfügung, E-Mail: helas.elen@flensburg.de. Außerdem werden Informationen auch auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht (www.flensburg.de/Leben-Soziales/Verkehr-Mobilität).

Bürgerversammlung zum möglichen Sanierungsgebiet „Westliche Altstadt“ am 05.06.2018 im Technischen Rathaus

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Dienstag, 5. Juni um 18 Uhr im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer ein.

Für einen großen Teil der westlichen Altstadt zwischen der Neuen Straße und dem Neumarkt sind 2015 vorbereitende Untersuchungen eingeleitet worden. Dadurch sollen mögliche städtebauliche Missstände festgestellt und erforderliche Maßnahmen für eine Verbesserung der städtebaulichen Situation erarbeitet werden. Diese Ergebnisse können die Grundlage für die Einrichtung eines Sanierungsgebietes sein.

Vorgestellt werden durch das Büro complan die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen, der Vorschlag eines Rahmenplans für ein mögliches Sanierungsgebiet und mögliche Maßnahmen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch Herrn Frank Hamann vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.
Der Eingang (barrierefrei) erfolgt vom Hof aus, in dem einige Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Pläne können bereits ab 17.30 Uhr eingesehen werden.

Westliche Altstadt

Gebietsabgrenzung Westliche Altstadt

Das Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten (MIB) des Landes Schleswig-Holstein hat die Stadt Flensburg seit 2015 in das Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ mit dem Gebiet „Westliche Altstadt“ aufgenommen.

Die Altstadt Flensburgs ist ein Beispiel kontinuierlicher städtebaulicher Gestaltung seit dem frühen 13. Jahrhundert. Historische Strukturen und eine wertvolle historische Bausubstanz prägen das Bild der Altstadt. Das Gebiet „Westliche Altstadt“ ist Kernbereich und Herz der Stadt Flensburg mit Geschäften, Kultureinrichtungen, urbaner Lebens- und Freiräumen sowie Verkehrsknoten.

Ziel ist es, dieses Erbe zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten.

Mehr Infos unter:

http://www.flensburg.de/Wohnen-Wirtschaft/Denkmalschutz-und-Stadtbildpflege/Westliche-Altstadt

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