Archiv der Kategorie: Stadtplanung

Artikel zum Thema Stadtplanung, Stadterneuerung, Infrastruktur, Verkehr und Wohnen

Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 23.09.2019 im Malteserkrankenhaus Foyer, Konferenzraum – Öffentlichkeit erwünscht!

Stadt Flensburg                                                                                                             Flensburg, 13.09.2019

Der Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses

Bekanntmachung
zur 12. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
am Montag, 23.09.2019, 16:00 Uhr,
Achtung!!! Sitzungsort: Malteserkrankenhaus, Foyer, Konferenzraum

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 11. Sitzung vom 19.08.2019

4. Bericht der Krankenhäuser

5. Jahresabschluss 2018 des Söhrnsen-Stifts
RV-118/2019

6. Finanzielle Unterstützung der Flensburger Tafel Antrag der SPD-Ratsfraktion
SUG-9/2019

7. MV: Zwischenbericht zur psychosozialen Beratung Geflüchteter und von Menschen mit Migrationshintergrund
SUG-12/2019

8. MV: Stadtführer in leichter Sprache – Umsetzung bei der TAFF
AKT-29/2019

9. MV: Jahresberichte 2018 – „Café Clean“, Straßensozialarbeit, Sucht- und Drogenberatung
SUG-13/2019

10. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

11. Mitteilungen und Anfragen
11.1 Widerspruchsstatistik SGB XII

12. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

13. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 11. Sitzung vom 19.08.2019

14. Mitteilungen und Anfragen

15. Beschlusskontrolle

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier: https://ratsinfo.flensburg.de/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZQoNtcMCREm5IqO2T61RoSE

 

 

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Aktionstag Freiraum statt Parkraum: Happening am Flensburger Hafen am 21.09.

Foto: Carlo Müller-Hopp fahrradmainz.de

Die AG Verkehrswende in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg sowie die Ortsgruppen des ADFC und VCD laden am Samstag, 21.09.19 ein zum Aktionstag „Freiraum statt Parkraum: Happening am Hafen“.
Von 11:00 – 17:00 Uhr setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen eine PKW zentrierte Verkehrspolitik und zeigen, wie öffentlicher Raum anders genutzt werden kann statt als Abstellfläche für PKW:
Mehr Platz für Grün, mehr Platz für Freu(n)de, mehr Platz zum Atmen!

Wir freuen uns auf spannende Gäste, die zu abwechslungsreichen Aktivitäten einladen: Begegnung, Bewegung, Spiel, Musik.
Für 15:00 Uhr werden wir Politiker zu Kaffee und Kuchen einladen und sie fragen, wie sie es mit einer klimafreundlichen Verkehrspolitik halten. Im Mittelpunkt stehen dabei unsere 5 Sofort-Forderungen.

Bitte kommen und dabeisein! Für Getränke, Kaffee, Kuchen und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
Gerne auch Campingtische und -stühle, Teppiche und Sonnenschirme mitbringen!

Zum Hintergrund der Aktion:

Anlass ist der internationale Parking Day. Der Slogan lautet „Freiraum statt Parkraum“. Der Verkehr ist nach offiziellen Angaben der drittgrößte Verursacher von Emissionen in Deutschland. Klimafreundliche Maßnahmen in den Städten sind deshalb besonders lohnend, weil der Verkehr hier für rund ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich ist.

Ausführlichere Informationen zur Aktion hier: https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/news/wir-laden-ein-freiraum-statt-parkraum-happening-am-hafen-am-21-september/

PDF: 5 Sofort-Forderungen der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
https://nord.vcd.org/fileadmin/user_upload/Nord/Flensburg/Aktionen/KLIMA-Flensburg-Sofort-Forderungen.pdf

Die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg wurde im Mai dieses Jahres gegründet von Inge Ohlsen und Ise und Ralf Strobach. Dem losen Verbund gehören rund 30 Mitglieder aus Verbänden und Einzelpersonen an. Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Donnerstag, 19:00-21:00 Uhr.

Kontakt zu den teilnehmenden Gruppen:

Ise und Ralf Strobach
Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
strobach@online.de

Julia Born
VCD Ortsgruppe Flensburg
og-flensburg@vcd-nord.de
https://www.vcd.org/

ADFC Flensburg
c/o Umwelt- und Initiativenzentrum
Burgplatz 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 / 26067
flensburg@adfc-sh.de
https://www.adfc-sh.de/index.php/adfc-vor-ort/flensburg

 

Sitzung der Flensburger Ratsversammlung am 19.09.2019 – Öffentlichkeit erwünscht!

Stadt Flensburg

Der Stadtpräsident

Flensburg, 11.09.2019

Bekanntmachung zur 13.Sitzung der Ratsversammlung am Donnerstag, 19.09.2019, 16:00Uhr, Rathaus,  Ratssaal

Hinweis für Besucherinnen und Besucher: Einlasskarten sind erforderlich und können vormittags im Büro des Stadtpräsidenten unter der Tel-Nr. 0461/85 2297 angefordert werden. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung bei Reservierung der Einlasskarte auf das Vorliegen einer solchen hinzuweisen.

Tagesordnungspunkte A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Einwohnerfragestunde

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 12. Sitzung vom 22.08.2019

4. Mitteilungen des Stadtpräsidenten

5. Mitteilungen der Oberbürgermeisterin

6. Resolution für Frieden und Zusammenarbeit
Antrag der Ratsfraktion Flensburg WÄHLEN ! RV-125/2019

7. Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien
7.1 Vorschlagsliste für die Ernennung von ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern für das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht für die Wahlperiode 2020 bis 2025 RV-122/2019
7.2 Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien;
Antrag der Ratsfraktion WiF RV-123/2019
7.3 Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien;
Antrag der FDP-Ratsfraktion RV-124/2019

8. Wolfgang-Prinz-Park RV-102/2019
8.1 Wolfgang-Prinz-Park
Ergänzende Informationen RV-102/2019 1. Ergänzung

9. Einführung einer Gleichstellungsquote für das neue 3. Geschlecht „divers“;
Antrag der Ratsfraktion Flensburg WÄHLEN ! RV-115/2019

10. Vorgaben bei Neubau bzw. Umbau von Einzelhandelsstandorten und Nahversorgungszentren
Antrag der Flensburger Ratsfraktionen CDU, B 90 / Die Grünen, SPD, SSW, FDP, Die Linke RV-116/2019

11. Finanzpolitische Nachhaltigkeitsstrategie 2023
hier: Ergebnisse der Arbeitsgruppe und Festlegung von Zielvorgaben RV-117/2019
11.1 Finanzpolitische Nachhaltigkeitsstrategie 2023
hier: Ergebnisse der Arbeitsgruppe und Festlegung von Zielvorgaben
Antrag der FDP-Ratsfraktion vom 10.09.2019 RV-117/2019 1. Ergänzung

12. Projekt Christiansens Gärten – Nachhaltige Entwicklung und Vernetzung der grünhistorischen Freiflächen Museumsberg, Alter Friedhof und Christiansenpark RV-103/2019

13. Neufassung der Entgelt- und Benutzungsordnung für die Stadtbibliothek RV-106/2019

14. Spielgerätesteuersatzung RV-119/2019
14.1 Spielgerätesteuersatzung
Antrag der FDP-Ratsfraktion vom 10.09.2019 RV-119/2019 1. Ergänzung

15. Bebauungsplan „Heinrich-Schuldt-Straße“ (Nr. 312) mit integrierter Erhaltungssatzung
a) Entscheidung über Anregungen
b) Satzungsbeschluss RV-108/2019

16. 3. Änderung des Bebauungsplanes „Östliche Altstadt – Heinrichstraße“ (A 3.4)
Aufstellungsbeschluss RV-114/2019

C. Voraussichtlich öffentlicher Teil
23. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse

Alle Unterlagen zu den TOPs können auch hier eingesehen werden https://ratsinfo.flensburg.de/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZYg_iyA2SvWBR9zmG64FU3w

Veranstaltung „MIT FASCHOS REDEN?“ am 12.09.2019 an der Uni Flensburg

Referent: Rechtsanwalt Alexander Hoffmann, Kiel

Donnerstag, 12. September 2019 von 15:00 bis 18:00 Uhr
Europa-Universität Flensburg
Gebäude Oslo – Raum OSL 447
Auf dem Campus 1, 24943 Flensburg

Den Anlass für diese Veranstaltung hat die Podiumsdiskussion „Positionen zu Europa“ vom 21. Mai dieses Jahres geboten. Zu jener Diskussion waren Parteien-Kandidat*innen für die Wahlen zum EU-Parlament in die Uni eingeladen worden, darunter auch ein Vertreter der AfD.

Die Teilnahme des Letztgenannten führte zu diversen Protestaktivitäten von Studierenden und war auch im Kollegium der Lehrenden auf Kritik gestoßen. Dennoch durfte der AfD-Vertreter seine Positionen darlegen.

Auf der Veranstaltung am 12. September werden erstmals die Kritiker*innen der Linie mit Faschos zu reden Gelegenheit erhalten, ihre Position darzulegen, was ja am 21. Mai nur sehr eingeschränkt möglich war.

Alexander Hoffmann ist Strafverteidiger aus Kiel. Er hat in den letzten Jahrzehnten unzählige Menschen vor Gericht verteidigt, die wegen vermeintlicher oder tatsächlicher Aktivitäten gegen rechts angeklagt worden sind. Auf diesem Gebiet ist er einer der renommiertesten Anwälte in Deutschland.

Nebenbei besitzt er aus seiner Tätigkeit auch ein umfangreiches Detailwissen über die Akteure und Kader der unterschiedlichen deutlich rechten, faschistischen und terroristischen Strömungen, Gruppierungen und Parteien. Im Münchener NSU-Prozess ist er Nebenkläger gewesen. Für das antifaschistische Magazin „Der rechte Rand“ (wird in Hannover herausgegeben) ist er presserechtlich Verantwortlicher.

Wir freuen uns auf eine konstruktive Informations- und Diskussionsveranstaltung, deren Ziel das Aufstoppen menschenverachtender, rassistischer und autoritärer Politik ist, die jeglicher emanzipatorischer gesellschaftlicher Veränderung im Wege steht.

Eine Initiative von Tableau Kulturcafé mit Unterstützung der SDS Hochschulgruppe / Uni Flensburg.

Den Flyer und das Plakat für den 12.9. gibt es hier zum Download: Flyer_12.09 und Plakat_12._9

 

Greenpeace Flensburg kämpft weiter für den Erhalt des Bahnhofswaldes

Schriftliche Einwendungen bis 18. Oktober senden!

Mit einem Aufruf, den wir untenstehend dokumentieren, ruft die Flensburger Greenpeace-Gruppe alle Menschen dazu auf, Einwendungen gegen die geplante Abholzung des Bahnhofswaldes zu schreiben und zu versenden:

Rettet den Bahnhofswald! 🌳🌲🌳

Die Stadt Flensburg möchte lieber ein Hotel und ein großes Parkhaus bauen, statt einen lebenswichtigen Wald zu erhalten. Doch wir haben noch eine Chance, dies zu verhindern. Sendet eure Einwendungen gegen die Abholzung des Bahnhofswaldes unter folgendem Link ein: https://www.bob-sh.de/verfahren/21b183b5-9c88-11e9-94be-00505697774f/public/detail#procedureDetailsStatementsPublic
Dort könnt ihr den Bebauungsplan einsehen und Argumente dagegen setzen. Wenn ihr keinen eigenen Text verfassen möchtet, könnt ihr auch bereits geschriebene Einwendungen unterzeichnen. ➡️ Jede Stimme zählt!

Warum ist der Wald so wichtig für Flensburg und was spricht gegen eine Abholzung?

1. Der Wald verbessert die Luftqualität der Innenstadt maßgeblich.

2. Er beheimatet wichtige Arten, unter anderem zwei gefährdete Fledermausarten. Der Wald ist ein Biotop, welches zur Artenvielfalt beiträgt.

3. Jeder einzelne Wald ist für die Anpassung an den Klimawandel notwendig. Der Klimaeffekt von alten Bäumen ist weitaus höher, als der von Neupflanzen.

4. Die Abholzung würde gegen den Klimapakt sprechen, den Flensburg sich zum Ziel gesetzt hat.

5. Ein neues Hotel mit dazugehörigem Parkhaus würde gegen ein nachhaltiges Mobilitätskonzept arbeiten, welches wir so dringend benötigen.

6. Und Vieles mehr!

Helft mit, den Bahnhofswald zu retten, schreibt Einwendungen und teilt den Link! 🌳🌍🌳

#bahnhofswaldbleibt

Bei Facebook zu finden unter: : https://www.facebook.com/greenpeace.fl/photos/a.562957623735391/2580064035358063/?type=3&theater

Mobilität: Flensburger Innenstadt besteht Stresstest

Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

Flensburg. Die Sommermonate sind auch in Flensburg die Zeit, in denen die Kommunalpolitik in die Sommerpause geht und in der Regel keine Sitzungen der Ausschüsse und der Ratsversammlung stattfinden. Genau der richtige Zeitpunkt, um sich um grundlegende Themen zu kümmern! In Flensburg wurde die Sommerpause unter anderem dazu genutzt, die Flensburger Innenstadt auf ihre Mobilitäts- und Alltagstauglichkeit für Menschen mit Behinderungen zu überprüfen.

Auf Einladung von Oberbürgermeisterin Simone Lange hat der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Christian Eckert, und dessen begleitender Arbeitskreis gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung einen entsprechenden Rundgang durch die Flensburger Innenstadt vorgenommen.

Begehung (Copyright: Stadt Flensburg)

Gleich zu Beginn des Rundganges, der am Deutschen Haus begann, gab es den ersten Besprechungspunkt. Klare Markierungen und Signale für Menschen mit Sehbehinderungen und ausreichend lange Ampelzeiten wurden hier angesprochen. Diese Thematik wurde im Rahmen der Begehung, die bis zum Hafenostufer führte, gleich an mehreren Kreuzungen angesprochen.

Gelobt wurde hingegen die taktile Linie, die Sehbehinderten eine klare Wegführung durch die Flensburger Fußgängerzone gibt. Sowohl die Position als auch die Beschaffenheit wurde positiv herausgestellt. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass es unbedingt erforderlich ist, die Linie zu beiden Seiten um mindestens 60 cm frei zu halten. Während der Begehung gab es zahlreiche Beispiele von Werbeaufstellern, Fahrradständern und Außengastronomie, bei denen die taktile Linie verbaut war. Es soll noch einmal ein Appell an die Geschäftsleute in dem Bereich erfolgen, um für die Freihaltung zu werben.

Problematisch gestaltet sich auch nach wie vor das Miteinander an der Hafenspitze. Die gleichzeitige Nutzung von Fahrradfahrern und Spaziergängern stellt insbesondere für Mobilitätseingeschränkte Personen eine Herausforderung dar. Hier soll noch einmal verstärkt für ein umsichtiges Miteinander geworben werden und das Tempo durch bauliche Baumaßnahmen eingeschränkt werden.

Am Ende der Tour zeigten sich alle Teilnehmer zufrieden mit den besprochenen Ergebnissen, die im Rahmen von Umgestaltungen und geplanten Maßnahmen angegangen werden sollen.

Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange: „Es ist toll, vor Ort eine direkte Rückmeldung über die Bedarfe der betroffenen Menschen zu erhalten. So können wir uns ein gutes Bild der Situation machen und auch kurzfristig reagieren. Denn Flensburg ist eine Stadt für alle – das wollen wir natürlich auch leben!“

Auch Christian Eckert zeigt sich hinsichtlich der geplanten Maßnahmen zuversichtlich: „Flensburg ist weiterhin auf einem guten Weg eine Inklusionsstadt zu werden. Gemeinsam mit der Verwaltung und der Politik gehe ich als zuständiger Beauftragter für Menschen mit Behinderungen der Stadt Flensburg diesen Weg, damit die Verhältnisse in Flensburg noch besser werden“.

Aktualisierung der Vorhabenliste zur EinwohnerInnenbeteiligung in Flensburg

Gewerbegebiet Westerallee, Zusätzlicher Standort KBA und vieles mehr

Flensburg. Seit dem Herbst 2016 führt die Stadt Flensburg eine Vorhabenliste zur EinwohnerInnenbeteiligung. Die Vorhabenliste dient der Information der EinwohnerInnen zur Förderung des Dialogs und der Mitgestaltung bei Vorhaben und Projekten der Stadt Flensburg.
Die Vorhabenliste liegt nun in einer aktualisierten und ergänzten Fassung als pdf- und Druckversion vor.

Neu auf der Vorhabenliste sind unter anderem der Standort KBA, die europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Entwicklungsflächen für die Flensburger Brauerei/Gewerbegebiet Westerallee. Andere Vorhaben aus der Liste sind mittlerweile in die nächste Planungsphase übergegangen und wurden entsprechend aktualisiert.

Die aktuelle Liste steht auf der Internetseite der Stadt Flensburg unter  www.flensburg.de/vorhabenliste. Zu jedem Projekt finden sich kurze Beschreibungen zur Sache und zur Form der Beteiligung von EinwohnerInnen. Die Liste bietet auch die Möglichkeit, Projekte nach einzelnen Stadtteilen oder zu bestimmten Themen anzuzeigen.

Die Vorhabenliste soll eine Plattform für dauerhafte Informationen über Planungen der Stadt darstellen. Bei Fragen oder Anregungen dazu wenden Sie sich gern an die Koordinierungsstelle für EinwohnerInnenbeteiligung unter 0461-85 4061 oder per Mail unter: buergerbeteiligung@flensburg.de.

Erweiterung des Aldi-Marktes Friesischer Berg

Öffentlichkeitsinformation vor Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens

Bis zum 19. September können Stellungnahmen abgegeben werden

Flensburg. Für den Aldi-Markt im Stadtteilzentrum Friesischer Berg liegt ein Antrag auf Erweiterung der Verkaufsfläche auf künftig 1.200 m² vor. Die Erweiterung soll der Attraktivierung des Angebotes dienen und keiner Erweiterung des Sortimentes. Zur Umsetzung der Erweiterung wird die Zustimmung zur Überschreitung der im Bebauungsplan festgesetzten Baugrenze beantragt, da 23 erforderliche Stellplätze auf der vorhandenen Fläche nicht untergebracht werden können. Außerdem wird die Ablöse gegen Zahlung eines Ablösebetrages beantragt. Es ist vorgesehen, eine Fußgängerquerung der Marienallee im Bereich Emil-Nolde-Straße einzurichten.

Die Planung erfordert das gemeindliche Einvernehmen wegen der Erweiterung und Ausnahme vom Bebauungsplan sowie die Zustimmung zur Ablöse der Stellplätze. Hierzu ist eine erste Befassung in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung am 27. August erfolgt. Eine abschließende Beschlussfassung ist am 24. September vorgesehen.

Der Öffentlichkeit wird die Gelegenheit gegeben, sich auf der Internetseite der Stadt Flensburg in der Rubrik „Bauen & Wohnen\Aktuelle Bauanfragen“ zu informieren (https://www.flensburg.de/Wohnen-Wirtschaft/Stadt-und-Landschaftsplanung/Aktuelle-Bauanfragen).
Bis zum 19. September können Stellungnahmen abgegeben werden, die vor der Beschlussfassung an die Ausschussmitglieder weitergeleitet werden.

Die Verwaltung empfiehlt die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.

Tarups „neue Mitte“ – Offener Brief zum neuen Bauprojekt eines stadtbekannten Bauunternehmers

von Frank Geißler:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Lange,

mit Erschrecken habe ich nun gesehen, was tatsächlich in ihrem eigenen Wohnortsteil Flensburg-Tarup entsteht. Wie konnte so was Schreckliches nur genehmigt werden? Dieser Wohnkoloss passt ganz und gar nicht in den Ortskern von Tarup. Dort stehen Häuser mit Gesamthöhen von unter 10 Metern, mit Reetdächern und gemütlichen Baustilen.

Was ich auch nicht verstehen kann ist, dass man mit diesem Bau ein erhöhtes Unfallrisiko in der Taruper Hauptstraße, in der Kreuzlücke und in Norderlück billigend in Kauf genommen hat.

In diesem Neubau sind 25 Eigentumswohnungen und Penthäuser geplant. Wenn sie sich die Kaufpreise der einzelnen Wohneinheiten genauer mal ansehen, werden Sie feststellen, dass es keine Sozialwohnungen, sondern hochwertige Geldanlagen werden. D.h., dass dort Bewohner mit einem guten bis sehr gutem Einkommen wohnen werden, und somit mit mindestens 1-2 Fahrzeugen pro Wohneinheit zu rechnen ist. In der Tiefgarage sollen jedoch nur Stellmöglichkeiten < 10 zur Verfügung stehen. Die restlichen Fahrzeuge werden dann in Norderlück wild geparkt werden. Ob dann noch der Bus, die Müllabfuhr und die Rettungsfahrzeuge frei und ungehindert durch Norderlück fahren können, mag ich stark bezweifeln. Ebenso ist der Schulweg zur KTS einer erheblichen Gefahr ausgesetzt.

Dass die Fa. Höft zusammen mit dem Herrn Aye die 8 Stellplätze in Norderlück, neben den Reihenhäusern Nummer 82 – 92, kaufen konnten, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Hier frage ich mich ernsthaft, warum wurden die Parkplätze nicht vorrangig den seit über 44 Jahren stehenden Reihenhäusern zum Kauf angeboten! Diese Bewohner, alles fleißige und ehrliche Bürger von Tarup, die sich ihr kleines Glück vor vielen, vielen Jahren gekauft haben und z. Tl. immer noch abzahlen, haben sich für diese Objekte entschieden, weil die Grundstücke direkt nach Süden ausgerichtet sind und somit als Erholungsoase nach einem langen, harten und entbehrungsvollen Berufsleben dienen sollte. Der EDEKA Markt war hier voll mit eingeplant, wobei ich nicht nur die Einkaufsmöglichkeit, sondern auch die Gesamthöhe des Gebäudes von 4,10m meine. Somit hatte man die Chance auf ein paar schöne Stunden auf der eigenen Terrasse – im Idealfall mit Sonnenschein -. Durch den Neubau mit einer Gesamthöhe von ca. 13,50m wird diesen Menschen das letzte Stückchen Lebensqualität genommen. Das haben sie alle nicht verdient!

Denken sie bitte mal darüber nach, was Flensburg mit ihren Altbürgern macht!

Pfui kann ich da nur sagen.

Leider haben Sie ihr Versprechen von vor einigen Jahren nicht eingehalten und haben die Bewohner nicht vor Ort mal besucht, um sich über ihre Sorgen, Bedenken und Ängste ein Bild zu machen. Damals wurde offiziell nicht der Herr Martin Aye, sondern seine Ehefrau, Sabine oder so ähnlich, als Investorin vorgestellt. Nun sieht man aber, dass es alles auf Betrug aufgezogen wurde.

Hier der Link zum Bau:

https://hoeftimmobilien.de/verkauf/tarup-neue-mitte

Freundliche Grüße

Frank Geißler

Mehr dazu auch auf der Homepage des Forum Tarup e.V. – Stadtteilforum Flensburg Tarup unter: https://forum-tarup.de/tarups-neue-mitte/

Positive Entscheidung durch den Planungsausschuss im September 2016

Leider wurde über das Bauvorhaben im Planungsausschuss im September 2016 positiv entschieden. Und es war nicht Simone Lange , die das zu verantworten hat, sondern stadtbekannte KommunalpolitikerInnen und der damalige Chef des Planungsamtes Dr. Peter Schroeders. Und offensichtlich gab es nur eine einfache Bürgerinformation. Mehr im Bericht von Carlo Jolly im Flensburger Tageblatt vom 23.06.2019 : Neue Wohnungen in Flensburg : 13 Meter hohe Wand vor dem Garten – Quelle: https://www.shz.de/14907441 ©2019 – Der Planungsausschuss erteilte mit acht gegen vier Stimmen (von SSW, WiF und Linken) das sogenannte Gemeindliche Einvernehmen nach Paragraf 34 Baugesetzbuch. Planungsausschuss bejaht mehrheitlich die Frage, ob sich die Wohnungsbaupläne von Martin Aye in die Nachbarschaft einfügen – Der Artikel ist ohne Paywall und kann per Mausklick auf den obigen Link jederzeit eingesehen werden.

 

Nachbarschaftsinitiative begrünt Hang in der Flensburger Schloßstraße

Nachbarn, Hangbegrüner und Musiker in einem: (von links nach rechts) Hartmut Reuter, Tobias Oldenburg, Üze Oldenburg, Wibke Kaese und Jörg Pepmeyer

Mit einem Fest wurde die Neugestaltung der Grünfläche gefeiert

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Am Samstagnachmittag feierte die „Nachbarschaftsinitiative Hangbegrünung Schloßstraße“ den vorläufigen Abschluss ihrer Aktion auf der öffentlichen Grünfläche unterhalb der ehemaligen Paulus Paulsen Schule im Stadtteil Duburg. Gleichzeitig wurde zu diesem Anlass feierlich eine Skulptur enthüllt.
Mit dabei zahlreiche Anwohner und ihre Familien, und all diejenigen, die an der Umsetzung des Projektes beteiligt waren. Sie erlebten eine äußerst bunte Feier, bei der viel geklönt und gelacht, und bei handgemachter Musik ebenso viel gesungen wurde.

Gundolf Matthiesen und Gartenbaumeister Oleg Ceban sprechen über die Pflege der Weinstöcke

Rückblick: Bereits im letzten Sommer hatten sich Anwohner aus der Flensburger Schloß- und Burgstraße zu einer Nachbarschaftsinitiative zusammengetan. Ein Beweggrund war der Verlust eines den Hang prägenden, fast hundertjährigen Mirabellenbaums durch Pilzbefall und Windbruch.
Gemeinsam überlegte man daher, wie man das Areal neu gestalten könne. Es wurden Ideen gesammelt und Pläne entwickelt. Mit viel Engagement warb die Initiative dann in den folgenden Monaten um Unterstützung für ihr Vorhaben. Mit dem TBZ der Stadt Flensburg wurde ein entsprechender Pachtvertrag abgeschlossen. Es wurden Geld und Sachspenden, Sträucher und Blühpflanzen gesammelt. Anschließend wurden von den Mitgliedern der Nachbarschaftsinitiative in diesem Frühjahr verschiedene Pflanzen gesetzt, darunter auch Weinstöcke und ein Feigenbaum. Die Gärtnerei von Oleg Ceban aus Sörup unterstützte das Projekt durch die Pflanzung von drei Obstbäumen.
Um das Sahnehäubchen des Projekts kümmerten sich Frauke Nielsky und Thomas Heyer. Über die Flensburger Werkkunstschule konnte mit Wibke Kaese eine junge Holzbildhauerin gewonnen werden, die den verbliebenen Mirabellen-Stumpf in den vergangenen zwei Wochen zu einer Skulptur umgestaltete. Eine finanzielle Unterstützung gab es hierfür durch den Flensburger Stadtteilfond “Wir im Quartier”.

Die Nachbarschaft beim Feiern

Mittlerweile ist die Grünfläche zu einem wahren Paradies für Insekten geworden. Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge bevölkern die blühenden Sträucher und Blumen. Da im Sommer nicht gemäht wird, finden sich dort ebenso verschiedene Wildgräser, seltene Kräuter und Blumen. Zusätzlich wurde eine Futter- und Wasserstelle für Singvögel eingerichtet.

Die Mitglieder der Nachbarschaftsinitiative werten ihre Aktion als besonderen Erfolg und als wirksames Mittel, um nicht nur etwas für den Arten- und Umweltschutz zu tun, sondern auch um den Zusammenhalt der Menschen im Stadtviertel zu stärken. Sie wünschen sich daher, dass auch in anderen Stadtteilen sich BürgerInnen zusammenfinden, um öffentliche Grünflächen und Brachen ökologisch aufzuwerten, entsprechend zu bepflanzen und zu gestalten. “Dazu ist es nicht notwendig einen Verein zu gründen. Man kann sich auch wie eine Bürgerinitiative organisieren. Allerdings braucht es Verantwortliche, die dann auch den Vertrag mit dem TBZ unterzeichnen, in dem festgelegt wird, wie die zukünftige Betreuung solch einer Fläche organisiert wird. Und man sollte sich darüber im Klaren sein, dass damit ein regelmäßiger Arbeitseinsatz verbunden ist,” so abschließend Gundolf Matthiesen, einer der Initiatoren des Projekts.

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