Archiv der Kategorie: Stadtplanung

Artikel zum Thema Stadtplanung, Stadterneuerung, Infrastruktur, Verkehr und Wohnen

Neues Sporthotel an der Eckenerstraße und Entwicklung an der Bowlingarena

Gemeinsame Bürgerversammlung am 11.12. im Technischen Rathaus Flensburg

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerversammlung am Dienstag, 11. Dezember um 18 Uhr im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer ein.

Auf dem Grundstück der Bowlingarena ist seit 2011 die Entwicklung eines Angebotes aus dem Bereich Fitness im rückwärtigen Grundstücksbereich vorgesehen. Dieses Angebot soll nun umgesetzt werden, allerdings ist zur Schaffung eines angemessenen Parkplatzangebotes der Bau einer Parkpalette vorgesehen. Hierfür ist eine Änderung des Planrechtes erforderlich, das durch einen neuen Bebauungsplan geschaffen werden soll.

Anschließend werden die Planungen für ein Sport-Therapie-Hotelzentrum auf dem Grundstück Eckenerstraße 28 vorgestellt. Neben einem Hotel mit ca. 120 Zimmern soll eine Sporthalle, zugehörige Sport-, Behandlungs- und Wellnesseinrichtungen, Veranstaltungsräume und ein Restaurant entstehen. Der Stellplatzbedarf soll überwiegend in einer Tiefgarage gesichert werden. Für Kurzparker sind oberirdische Stell­plätze vorgesehen. Die geplante Sporthalle dient der Stärkung des Nachwuchssektors im Leistungshandball sowie der sportfachlichen Aus- und Weiterbildung. Zudem wird das Sportangebot im Quartier verbessert.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

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„Wohnen darf kein Luxus sein“ – Diskussionsveranstaltung am 5.12. um 19 Uhr im LINKEN-Büro in der Norderstraße 88

Am 5. Dezember diskutiert Lorenz Gösta Beutin (MdB, DIE LINKE ) im Rahmen der Reihe „LINKE in Bewegung“ mit Detlev Gutsch, dem Vorsitzenden des Mieterschutzvereins Flensburg, und Frank Hamann, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion Flensburg, über die aktuelle Krise der Bau- und Wohnungspolitik.

„Die Probleme der Wohnungspolitik betreffen auch Flensburg. Die Stadt wächst stetig und schnell und die Mieten ziehen merklich an. Das bedeutet einen großen Bedarf an neuem, bezahlbaren Wohnraum.“, so Beutin. „Andererseits ist der Baugrund knapp und die an sich schon völlig unzureichenden 15 Prozent geförderten Wohnraums, die der Rat vorgibt, werden nicht erreicht. Flensburg braucht eine wohnungspolitische Wende.“

Im Gespräch und der Diskussion mit den Gästen sollen die Gründe für die Mietexplosion und Wohnungsnot ausführlich beleuchtet werden und Wege zu einer sozial gerechten Wohnungspolitik aufgezeigt werden.

Die Veranstaltung findet statt am 5.12.2018 um 19:00 im LINKEN Büro, Norderstr. 88, Flensburg.

 

Teures Wohnungsbauprojekt Freiland: Die Linke kritisiert Verfahren

Flensburger Gebührenzahler müssen für zu hohe Erschließungskosten gerade stehen

„Die Stadt hätte beim Projekt Freiland die Reißleine ziehen müssen!“ kritisiert die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Gabi Ritter, die jüngst gefallene Entscheidung zur Erschließung des innerstädtischen Wohngebiets im Bahnhofsumfeld. Dort soll jetzt vorbereitend für den Bau von 80 Wohnungen und einer Kita die Entwässerung gebaut werden. Die Kosten dafür belaufen sich, so Gabi Ritter, aber auf ein Vielfaches der sonst üblichen Summe und würden allein auf die Flensburger Gebührenzahler umgelegt.

Andere vergleichbare Wohnungsbauprojekte würden bei den Erschließungskosten mit 2000 bis 3000 Euro pro Wohneinheit auskommen, das Freiland hingegen würde mit dem 10fachen, nämlich 20375 Euro/WE zu Buche schlagen, rechnet die LINKEN-Fraktionsvorsitzende vor. Für die Gebührenzahler bedeute allein dieses Bauprojekt eine Gebührenerhöhung von 1,5 Prozent.  Gabi Ritter vermisst bei dem Projekt das Augenmaß: „Jeder Investor startet ein Projekt mit einer Untersuchung der Wirtschaftlichkeit und entscheidet dann, ob er es realisiert. Die Stadt Flensburg hingegen freut sich über eine hohe Förderquote und die Einnahme von 1,1 Millionen Euro für die erschlossene Fläche und blendet aus, dass die Gebührenzahler mit 1,63 Millionen Euro maßlos belastet werden.“

Mehr zu den Daten und den Kosten in der Mitteilungsvorlage der Verwaltung für die Sitzung des SUPA am 20.11.2018

Ampeln an der Rathausstraße wieder in Betrieb

Flensburg. Nachdem der befristete Versuch einer Begegnungszone im Kreuzungsbereich Rathausstraße/Holm/Große Straße ausgelaufen war, hatten die kommunalpolitischen Gremien beschlossen, dass der alte Zustand mit dem Ampelbetrieb wieder hergestellt werden soll.
Dieser Beschluss wurde heute umgesetzt. Die Hinweisschilder für die Begegnungszone wurden entfernt. Die Ampelanlage ist wieder eingeschaltet. Als Hinweis auf die Änderung wurden entsprechende Schilder aufgestellt. Die VerkehrsteilnehmerInnen werden um besondere Aufmerksamkeit gebeten.

Drei Leserbriefe zum geplanten Hotelneubau an der Flensburger Bahnhofstraße

Liebe Freunde,

die beiden Leserbriefe in der heutigen Avis möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Gerade die Salamitaktik, die Elmar Westphal (aus gemachter Erfahrung) in seinem Leserbrief erwähnt, scheinen Teile des SUPA leider noch nicht zu erkennen.

Die erbetenen Daten haben mir die Herren Duschkewitz/Hansen, obwohl nochmals erbeten und auch zugesagt, nicht gesandt – warum wohl ?

Wir wollen und werden uns weiterhin für den Erhalt des Waldes einsetzen, was nur möglich ist, wenn der Status nicht aufgehoben würde. Dem SSW, Linke, WiF und „Flensburg wählen“ und unzähligen Flensburgern und darüber hinaus, danken wir für die Unterstützung.

Ein größeres Weihnachtgeschenk können wir von der Stadt kaum erwarten, als dass uns unser Wald erhalten bleibt.

Herzliche Grüße

Claus Kühne (*)

* Claus Kühne und Thomas Gädeke sind vom geplanten Hotelneubau direkt Betroffene und Anwohner der Schleswiger Straße. Elmar Westphal war Mitglied der Flensburger Ratsversammlung und saß lange für die Wählergemeinschaft „Wir in Flensburg“ (WiF) in Umwelt- und Planungsausschuss.

Flensborg Avis 23.11.2018

Flensborg Avis vom 23.11.2018

Dazu noch der Text einer Mail von Claus Kühne an die beiden Investoren anlässlich ihrer Infoveranstaltung am 13.11. in der OASE und anschließend sein Leserbrief vom 21.11. ebenfalls in der Flensborg Avis

Sehr geehrter Herr Duschkewitz,
sehr geehrter Herr Hansen,

nach dem gestrigen Info-Abend hätte ich den Anfang meines Leserbriefes anders formuliert, aber zu spät, der Leserbrief war unterwegs (Anhang) .

Zunächst einmal danke, dass Sie uns eingeladen hatten; ich empfand die Diskussion als sehr anregend, hoffe, dass beide Seiten über das Gesagte nachdenken werden.

Mich hatte wirklich überzeugt, dass auch Sie für den Erhalt des Waldes seien, nur meine ich, dass man einen wirklichen Schutz nur erreichen kann, wenn man den „Status Wald“ beibehält; wenn dieser erst angetastet wäre, könnte keiner garantieren, dass in einigen Jahren nicht weitere Begehrlichkeiten aufkommen werden. Sie hatten versprochen, uns Daten über Ihre Planungen zu überlassen. Maße, Grundfläche, Höhe, auch interessiert natürlich, welcher Baum wirklich gefällt werden soll. Die Markierungen im Hang entsprechen nicht Ihren Darstellungen.

Sehr konstruktiv empfinde ich die Vorschlage des SSW und der unterstützenden Parteien; es muss doch möglich sein, Kompromisse zu finden. Wie bereits mit meinem leider unbeantwortetem Schreiben vom 24.11.17 mitgeteilt, würde ich empfehlen das Parkhaus zu streichen, so könnten wir wahrscheinlich sehr viel rascher zu einer Einigung kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Claus Kühne

Mehr zum neuen Hotelprojekt und den Gefahren für Wald und Hang auch in dem AKOPOL-Beitrag: Waldstück an der Schleswiger Straße – Profit vor Naturschutz und Anwohnerinteressen?
unter: https://akopol.wordpress.com/2018/11/03/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Zum Thema auch der Beitrag vom 06.07.2018:
Geplanter Hotelneubau an der Bahnhofstraße sorgt weiter für Ärger – Stellungnahme von Anwohner Dr. Thomas Gädeke
https://akopol.wordpress.com/2018/07/06/geplanter-hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-sorgt-weiter-fuer-aerger/

Ebenso auch der AKOPOL-Beitrag vom 05.07.2018:
Hotelneubau an der Bahnhofstraße: Naturschutz in Flensburg – Nur eine Farce?
Scharfe Kritik am Bauvorhaben – Stellungnahme von Anwohner Claus Kühne
https://akopol.wordpress.com/2018/07/05/hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-naturschutz-in-flensburg-nur-eine-farce/

Zum Thema drei Beiträge auf shz.de:

Zum Problem des Hangs und der dortigen Häuser ein Beitrag auf shz.de. Da gibt es auch eine entsprechende Planskizze, die das Problem verdeutlicht. Carlo Jolly am 1. Febrauer 2018 auf shz.de Hotel und Parkhaus am Flensburger Bahnhof : Ohne Brücke zur Schleswiger Straße Quelle: https://www.shz.de/18964206 ©2018

Carlo Jolly am 28. Dezember 2017 auf shz.de Hotel- und Parkhaus-Planung in Flensburg : Es rumort am Hang des Mühlenteichs
Nachbarn an der Schleswiger Straße sind besorgt, dass eine geplante Parkpalette die Statik des sensiblen Geländes verändern könnte – Quelle: https://www.shz.de/18671291 ©2018

Joachim Pohl am 25. Juni 2018 auf shz.de Hotels in Flensburg : Steigenberger an der Bahnhofstraße
Von den drei aktuellen konkreten Hotel-Planungen ist das an der Bahnhofstraße das jüngste. Ebenso wie das am Rathaus geplante wird es das Quartier, in dem es vorgesehen ist, städtebaulich prägen. Die beiden Flensburger Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz haben es für das derzeit unbebaute Areal zwischen der Bahnhofstraße und dem Hang hinauf zur Schleswiger Straße vorgesehen.
Quelle: https://www.shz.de/20242492 ©2018

 

Flensburger Stadtdialog: „Sicherung guter Wohn- und Lebensverhältnisse bei gleichzeitigem Bau zusätzlichen Wohnraums“

am 21. November 2018 | 17 Uhr | Paul Ziegler Zimmer
Technisches Rathaus II | Schützenkuhle 26 | 24937 Flensburg

Flensburg. Wie man sich gute Wohn- und Lebensverhältnisse sichert bei gleichzeitigem Bau zusätzlichen Wohnraums, darum soll es beim Stadtdialog am 21. November gehen, zu dem alle Flensburgerinnen und Flensburger herzlich eingeladen sind. Wie gewohnt findet die Informations- und Diskussionsveranstaltung um 17 Uhr im Paul Ziegler Zimmer des Technischen Rathauses II, Schützenkuhle 26 statt.

Zur Linderung des Drucks auf dem Wohnungsmarkt bedarf es zweier sich ergänzender Strategien, weiß Referentin Gerti Theis, Projektkoordinatorin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg: Die Verdichtung im Inneren „Mehr Stadt in der Stadt“, um das Wachstum in die bestehenden Quartiere mit guter Infrastruktur zu lenken und die Erweiterung in den äußeren Stadtgebieten hin zu mehr Urbanität unter dem Stichwort: „Mehr Stadt an neuen Orten“.

Im Rahmen der IBA Hamburg wurden neue, zukunftsweisende Verfahren im Stadtteil „Oberbillwerder“ entwickelt. Diese beinhalten ein „transparentes, wettbewerbliches Dialogverfahren“ mit intensiver Bürgerbeteiligung. Eine Herausforderung bestand darin, Landschaft und Wohnen zu verzahnen. Mit der Entwicklung des neuen Stadtteils bot sich die Chance, zusätzlich zu einem vielfältigen Wohnungsangebot neue, attraktive Arbeitsstätten für die heutigen und künftigen Nutzer zu schaffen. Der Stadtteil soll unterschiedliche Bewohner nach Herkunft, Einkommen, Alter und Lebenslage ansprechen und verschiedene Angebote vom studentischen bis zum barrierefreien Wohnen, vom Eigentum- bis zum geförderten Mietwohnungsbau beinhalten.

Gegenstand des Planungsprozesses waren auch Fragen zu Dichte, Höhe oder städtebaulichen Zielbildern für den neuen Stadtteil. Zukunftsweisende Konzepte im Bereich Nachhaltigkeit, Mobilität und Energie- sowie Wärmeversorgung sollten in den Planungen Berücksichtigung finden.

Über die Erfahrungen und Ergebnisse wird Frau Theis am Beispiel des neuen Hamburger Stadtteils berichten.

Gemeinsam soll im Anschluss an den Vortrag diskutiert werden, ob ähnliche Verfahren, Strategien und Maßnahmen für Flensburg empfehlenswert sind und was wir von der IBA lernen und übernehmen können.

Dr. Peter Schroeders

Der Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz möchte den Stadtdialog in Flensburg verfestigen. Es werden Themen der Stadtentwicklung, die von besonderem Interesse sind, aufgerufen und einer öffentlichen Debatte unterzogen. Der Eintritt ist kostenfrei und erfordert keine gesonderte Anmeldung. Über Ihre Teilnahme freut sich der Fachbereich.

Streit um Wald: Flensburger Hotel-Investoren laden am 13.11. um 17 Uhr in die „OASE“ zum Gespräch ein

Hingehen und mitdiskutieren!

Offensichtlich sind die Investoren des geplanten Hotels an der Bahnhofstraße durch die Berichterstattung und den Protest der Flensburger BürgerInnen gegen die drohende Abholzung des Waldes an der Schleswiger Str./Bahnhofstr. verunsichert. Nun haben sie die Mitglieder des Flensburger Planungsausschusses zu einem Treffen am 13.11. eingeladen. Das findet in der OASE, Kielseng 30, in Flensburg statt. Dort wollen sie Gutwetter für ihr Projekt machen. Das sollten sich aber auch die interessierten BürgerInnen unserer Stadt auf keinen Fall entgehen lassen, dort hingehen und fleißig mitdiskutieren, um ihr Anliegen „Keine Rodung des Waldes an der Schleswiger Straße!“ deutlich zu machen. Das Einladungsschreiben haben wir untenstehend beigefügt.

Zum Thema auch der Beitrag: Waldstück an der Schleswiger Straße – Profit vor Naturschutz und Anwohnerinteressen?
unter: https://akopol.wordpress.com/2018/11/03/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Hier geht´s zur Online-Petiton: 140 Jahre alte Flensburger brauchen unsere Hilfe.

Treffen der IG Ostufer am 09.11.2018 um 19 Uhr in der Alten Apotheke in Flensburg

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde des Forums IG Ostufer,

in letzer Zeit hat sich einiges Berichtenswerte ereignet. Unter anderem haben wir am 9.11. mittags noch ein Gespräch mit dem SSW.
Der Vorstand möchte euch wieder auf den neuesten Informationsstand bringen und von euch wissen, wie wir weiter vorgehen sollen.
Wir laden daher wieder zu einem Treffen ein

am Freitag, d. 9. November um 19:00 in der Alten Apotheke in der Friesischen Straße 31

und hoffen auf weitere fruchtbare Diskussionsbeiträge und Strategievorschläge.

Für den Vorstand und
mit freundlichen Grüßen

Gerd Strufe
1. Vors. Forum IG Ostufer

Wohnungspolitisches Hearing am 28. November 2018 in Flensburg – jetzt zur Teilnahme anmelden!

Trotz Wohnungsnot in Flensburg – Spekulativer Leerstand auf Duburg Foto: Jörg Pepmeyer

Entwicklung von Strategien zur Lösung von Ungleichgewichten auf dem Flensburger Wohnungsmarkt

Kommunale Wohnungspolitik – was kann und muss Flensburg tun?

Die öffentliche Veranstaltung findet von 10:00 – 17:00 Uhr im Europaraum im Rathaus statt

Trotz beeindruckender Aktivitäten und Fertigstellung erheblicher zusätzlicher Wohnungen spitzt sich die Lage am Wohnungsmarkt zu. Besonders Menschen mit niedrigem Einkommen haben auf dem Flensburger Wohnungsmarkt erhebliche Schwierigkeiten, angemessenen, qualitativ befriedigenden Wohnraum zu erschwinglichen Preisen zu finden.

Welche Möglichkeiten hat die Kommunalpolitik, hier steuernd einzugreifen? Das öffentliche Hearing soll den örtlich verantwortlichen Akteuren zur Orientierung dienen, welche Instrumente zur Verfügung stehen, wie sie eingesetzt werden können und welche möglichen „Nebenwirkungen“ zu berücksichtigen sind.

Vorgesehen sind zunächst Fachbeiträge ausgewiesener Expertinnen und Experten zu folgenden Themen:

  • Gerhard Petermann und Olaf Kühl, IB.SH: Ist die Festlegung einer festen Quote zum Bau öffentlich geförderter Wohnungen ein Erfolgsgarant? Wo liegen die Grenzen der Wirtschaftlichkeit für private Investoren?
  • Carolin Wandzik, Geschäftsführerin der GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung: Führt ein Mietenspiegel mittel- und langfristig zu einer Mietpreisdämpfung?
  • Dr. Matthias Raasch (angefragt), Trave Lübeck: Welche besonderen Möglichkeiten hat ein kommunales Wohnungsbauunternehmen zur Abfederung sozialer Härten von Gruppen, die besonders unter dem Wohnraummangel und dem damit verbundenen Mietenanstieg leiden?
  • Dr. Maik Krüger, Innenministerium: Greifen die Instrumente der Wohnungsbauförderung? Hilft das in der Diskussion befindliche Wohnungssicherungsgesetz zur Bewältigung der skizzierten Problematik?

Ziele der Veranstaltung sind:

–    Schärfung der kommunalen Wohnungspolitik – was kann und muss Flensburg tun?

–    Fortschreibung der Leitlinien zur Steuerung des Wohnungsbau in Flensburg,

–    Aufbau von strategischen Partnerschaften,

–    Benötigen wir weitergehende Hilfen vom Bund oder Land?

Es ist vorgesehen, relevante Themen in Workshops zu vertiefen, ein detailliertes Programm erscheint rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung.

Bitte reichen Sie die Einladung an Personen und Institutionen weiter, denen Sie Interesse an dem Thema unterstellen. Und bitte melden Sie Ihre Teilnahme in unserem Sekretariat helbing.sabine@flensburg.de bis zum 22. 11. 18 an, damit wir einen Überblick über die Teilnehmeranzahl erhalten.
Wir freuen uns auf Ihr Mitwirken am 28. 11. 18

Mit freundlichen Grüßen
Frank Rolfes

Stadt Flensburg
Die Oberbürgermeisterin

Urbanes Wohnen
Am Pferdewasser 14
24931 Flensburg

Fon 0461 85 1301

Petition: „Werkstatt statt Leerstand – Hafenwerk bleibt!“ jetzt unterzeichnen!

Das Hafenwerk ist eine seit 2004 bestehende Galerie- und Werkstattgemeinschaft von 6 Holzhandwerksbetrieben in einem Teil des ehemaligen Hübsch-Silos am Ostufer des Flensburger Hafens.

In den letzten 14 Jahren ist es uns gelungen, einen lebendigen, kreativen und inspirierenden Ort zu schaffen, der Raum bietet für anspruchsvolles und facettenreiches Handwerk, für Aus- und Weiterbildung, für Kultur und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Unsere Wintergast ist in der Flensburger Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken.

Dem Hafenwerk ist gekündigt worden.

Bitte helft uns mit eurer Unterschrift, unseren Vermieter, die Stadtwerke Flensburg, zu überzeugen, ihre Kündigung zurückzuziehen.

Hier geht´s zur Petition https://www.openpetition.de/petition/online/werkstatt-statt-leerstand-hafenwerk-bleibt

Begründung

Unsere aktuelle Situation:

Am 30.9.2018 hat das Hafenwerk die ordentliche Kündigung zu Ende September 2019 bekommen.

Die Kündigung wurde begründet mit dem maroden Zustand des Gebäudes und vor allem dem des Vordachs über der Laderampe. Die Stadtwerke gehen von einer Gefahr für Leib und Leben für Benutzer und Passanten aus.

Darüber hinaus wurde die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung in den Raum gestellt. Es ist der erklärte Wunsch der Stadtwerke, uns vor Ablauf der Kündigungsfrist von einem Jahr außerhalb des Gebäudes zu wissen.

Mit einem Abriss des Vordaches und einem positiven Gutachten über die Standsicherheit unseres Gebäudeteils wären die angegebenen Kündigungsgründe beseitigt.

Die Stadtwerke sind bisher nicht bereit, die Kosten hierfür zu investieren. Diese belaufen sich auf 1-2 Jahresmieten des Hafenwerks.

Stattdessen hat uns die IHRSan drei Ausweichobjekte angeboten. Abgesehen davon, dass eine Umsiedlung einer ortsspezifischen Gemeinschaft problematisch ist, sind die angebotenen Objekte entweder aufgrund ihrer hohen Mietkosten, oder der auf zwei Jahre begrenzten Mietdauer, keine echte Alternative. Die dritte Immobilie ist bereits verkauft.

Im Zuge der Umgestaltung des Ostufers möchte die Stadt Flensburg uns erklärtermaßen den Betrieb des Hafenwerks mit seinen Veranstaltungen weiter ermöglichen. Eine geplante Sanierung des Gebäudes sieht uns als Nutzer der bisherigen Räumlichkeiten vor. Die Umsetzung von Projekten dieser Größenordnung können bekanntlich lange Vorlaufzeiten haben. Aufgrund der Unsicherheit, wann diese Maßnahmen durchgeführt werden, fürchten wir einen Auszug ins Ungewisse ohne Wiederkehr.

Aus unserer Sicht sollten in diesem Zusammenhang statt kurzfristigen, wirtschaftlichen Gesichtspunkten, auch langfristige, strukturelle und stadtplanerische Aspekte angeführt werden, besonders im Kontext der geplanten Umgestaltung des Ostufers.

  • Wenn das denkmalgeschützte Silo saniert werden soll, warum jetzt einen Leerstand herbeiführen, der den Verfall des Gebäudes beschleunigt?
  • Wenn wir an diesem Ort gewollt sind, warum dann ein aufwendiger und kostspieliger Umzug, der sich vermeiden ließe?

Deshalb:

Unterstützt uns mit eurer Unterschrift in unserem Bemühen, eine ein- vernehmliche Lösung zum Verbleib des Hafenwerks am jetzigen Standort zu finden.

Diese Petition werden wir mit den geleisteten Unterschriften Ende November dem Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg GmbH, Herrn Maik Render, und der Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg, Frau Simone Lange, überreichen.

Wir werden alles unternehmen, um uns und Flensburg diesen Platz zu erhalten und sind für jede Unterstützung dankbar.

HERZLICHEN DANK

Werkstattgemeinschaft HAFENWERK

 

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