Archiv der Kategorie: Bahnhofsviertel

Beiträge zum Thema Flensburger Bahnhofsviertel, Bahnhofswald und das Hotelprojekt

Öffentliche/digitale Sitzung des Flensburger Umwelt- und Planungsausschusses am 18. Januar

Interessierte EinwohnerInnen können die digitale Sitzung am 18. Januar ab 16 Uhr mitverfolgen. Eine Übertragung erfolgt auf der Homepage unter www.flensburg.de. Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, gibt es die Möglichkeit an, eine Übertragung in Raum H 44 des Rathauses mitzuverfolgen.

TOPS zum Thema: Fachplanung Spiel- und Bewegungsräume (Umsetzungsstand), Sachstand zum Prüfauftrag Biodiversitätsstrategie, MV: Berufung der Mitglieder des Beirates für Naturschutz bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Flensburg für die Amtszeit 2021 bis 2025, MV: Neubau eines Wohngebäudes Harrisleer Straße 37 (Hinterhaus), MV: Neubau eines Wohngebäudes Duburger Straße 35, Kosten- und Finanzierungsplanung Städtebaufördermittel 2022

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 07.01.2022
Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt,
Planung und Stadtentwicklung

Bekanntmachung
zur 64. Sitzung des Ausschusses für
Umwelt, Planung und Stadtentwicklung
am Dienstag, 18.01.2022, 16:00 Uhr,
Digitale Sitzung. Eine Übertragung erfolgt auf der Homepage unter www.flensburg.de

Rathaus

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen wird die Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung gemäß § 35a Gemeindeordnung Schleswig-Holstein i. V. m. § 12 unserer Hauptsatzung digital abgehalten.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Gemäß § 35 Absatz 1 Satz 1 ist die Öffentlichkeit durch zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton in einen öffentlich zugänglichen Raum und durch eine Echtzeitübertragung herzustellen. Eine Übertragung der Sitzung erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de. Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, bieten wir die Möglichkeit an, eine Übertragung in Raum H 44 des Rathauses zu verfolgen.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
– Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Mitteilungen
2.1 Fachplanung Spiel- und Bewegungsräume (Umsetzungsstand)
2.2 Sachstand zum Prüfauftrag Biodiversitätsstrategie
2.3 MV: Berufung der Mitglieder des Beirates für Naturschutz bei der Un-teren Naturschutz-behörde der Stadt Flensburg für die Amtszeit 2021 bis 2025 RV-180/2021
2.4 MV: Neubau eines Wohngebäudes Harrisleer Straße 37 (Hinterhaus) SUPA-1/2022
2.5 MV: Neubau eines Wohngebäudes Duburger Straße 35 SUPA-2/2022
2.6 Kosten- und Finanzierungsplanung Städtebaufördermittel 2022

3. Beschlusskontrolle

4. Beantwortung früherer Anfragen

5. Anfragen/Anregungen

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

6. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 63. Sitzung vom 14.12.2021

7. Mitteilungen

8. Beschlusskontrolle

9. Beantwortung früherer Anfragen

10. Anfragen/Anregungen

Für die Richtigkeit:

Axel Kohrt, Vorsitzender
Carsten Barz, Protokoll

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

Öffentliche Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 14. Dezember im Flensburger Rathaus

Interessierte EinwohnerInnen können die Sitzung am 14. Dezember ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses mitverfolgen und sind unter Einhaltung der untenstehenden Corona-Regeln (3G) herzlich willkommen. Wer dabei sein möchte, muss sich jedoch anmelden. Die Anmeldung erfolgt entweder telefonisch unter 0461/85 2321 oder per Mail an Helbing.Sabine@flensburg.de.

TOPS zum Thema: Vorstellung zum Zentren- und Einzelhandelskonzept, „Umsteigen bitte!“ – Nahverkehrsstrategie #bus2030fl der Flensburger Linksfraktion für die öffentliche und kommunalpolitische Debatte einer notwendigen Verkehrswende; Antrag der Fraktion Die Linke, Ein Skatepark für Flensburg Antrag der Flensburger Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, SSW, WiF,  Festlegung des neuen Standortes der Freiwilligen Feuerwehr Jürgensby, Bebauungsplan „Hauptfeuerwache“ (Nr. 298) Erneuter Aufstellungsbeschluss, Erarbeitung eines Konzepts zur räumlichen Steuerung von Ferienwohnungen in Flensburg, Sanierungsgebiet Neustadt, Steinstraße 17 Antrag auf Zustimmung zum Einsatz von Städtebauförderungsmitteln für die Modernisierung und Instandsetzung baulicher Anlagen, Fachplanung Spiel- und Bewegungsräume (Umsetzungsstand), Planungssachstand zum Aufstellungsbeschluss im Rahmen der RV-1/2021 und RV-2/2021 – Neubauten Freiwillige Feuerwehr Innenstadt und Freiwillige Feuerwehr Tarup Anfrage der Fraktionen CDU und DIE LINKE vom 22.10.2021

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 03.12.2021
Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt,
Planung und Stadtentwicklung

Bekanntmachung
zur 63. Sitzung des Ausschusses für
Umwelt, Planung und Stadtentwicklung
am Dienstag, 14.12.2021, 16:00 Uhr,
Rathaus, Ratssaal

In Ausübung des Hausrechts gemäß der §§ 37 und 46 Abs. 12 GO in Verbindung mit § 903 BGB wird durch den Vorsitzenden angeordnet, dass der Zugang zur Sitzung nur unter Vor-lage eines negativen Corona-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden), eines nachgewiese-nen Impfschutzes oder einer nachgewiesenen Genesung von einer Sars Cov 2-Erkrankung zugelassen wird.

RathausBitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85 2321 oder per Mail an Helbing.Sabine@flensburg.de. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung.

Ferner beachten Sie folgende Hinweise:

· Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“

· Bitte denken Sie an Ihren Nachweis entsprechend der 3G-Regelung

· Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwick-lung voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Optionale Ladung für eine digitale Sitzung:
Sollte die Entwicklung der Corona-Pandemie dazu führen, dass eine Präsenzsitzung als nicht ver-hältnismäßig angesehen wird, wird optional zu einer digitalen Sitzung geladen. Bitte informieren
Sie sich selbstständig über Änderungen hinsichtlich der Sitzungsform. Änderungen werden über
das Ratsinformationssystem bekannt gegeben.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 62. Sitzung vom 30.11.2021

3. Vorstellung zum Zentren- und Einzelhandelskonzept

4. MV: „Umsteigen bitte!“ – Nahverkehrsstrategie #bus2030fl der Flensburger Linksfraktion für die öffentliche und kommunalpolitische Debat-te einer notwendigen Verkehrswende; Antrag der Fraktion Die Linke RV-164/2021

5. Ein Skatepark für Flensburg Antrag der Flensburger Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, SSW, WiF SUPA-70/2021

6. Festlegung des neuen Standortes der Freiwilligen Feuerwehr Jürgensby SUPA-74/2021

7. Bebauungsplan „Hauptfeuerwache“ (Nr. 298) Erneuter Aufstellungsbeschluss
RV-140/2021

8. Erarbeitung eines Konzepts zur räumlichen Steuerung von Ferien-wohnungen in Flensburg SUPA-75/2021

9. Sanierungsgebiet Neustadt, Steinstraße 17 Antrag auf Zustimmung zum Einsatz von Städtebauförderungsmitteln für die Modernisierung und Instandsetzung baulicher Anlagen SUPA-73/2021

10. Mitteilungen
10.1 Fachplanung Spiel- und Bewegungsräume (Umsetzungsstand)

11. Beschlusskontrolle

12. Beantwortung früherer Anfragen
12.1 Planungssachstand zum Aufstellungsbeschluss im Rahmen der RV-1/2021 und RV-2/2021 – Neubauten Freiwillige Feuerwehr Innenstadt und Freiwillige Feuerwehr Tarup Anfrage der Fraktionen CDU und DIE LINKE vom 22.10.2021 AF-83/2021 1. Ergänzung

13. Anfragen/Anregungen

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

14. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 62. Sitzung vom 30.11.2021

15. Mitteilungen

16. Beschlusskontrolle

17. Beantwortung früherer Anfragen

18. Anfragen/Anregungen

Für die Richtigkeit:

Axel Kohrt, Vorsitzender
Carsten Barz, Protokoll

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

Umwelt- und Planungsausschuss entscheidet am 30.11. über Zukunft von Bunnies Ranch und Kühlhaus

TOP am 30. November im Umwelt- und Planungsausschuss: Die beiden Kulturprojekte Kühlhaus und Bunnies Ranch sollen weg Foto: Google Earth/Maps

Öffentliche Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 30.11.2021 in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

Nachdem die Verwaltung mehrmals ihre Beschlussvorlage „Sanierungsgebiet Südstadt-Bahnhofsumfeld / Bahnhofstal“ zurückzog,  soll  am 30.11. im Umwelt- und Planungsausschuss endgültig über die leicht veränderte Vorlage der Verwaltung abgestimmt werden.

Ziel ist das größtenteils brachliegende Gelände des Bahnhofsumfeldes am Mühlendamm, wo auch der Eisenbahner-Sportverein VfB Nordmark beheimet war, städtebaulich zu entwickeln. Auf der mehrere Hektar großen Fläche soll nach den Vorstellungen der Stadt und der Kommunalpolitik ein neues innenstadtnahes Wohnquartier enstehen. Da stören an den jetzigen Standorten die beiden Kulturprojekte Bunnies Ranch und Kühlhaus und sollen weg. Während die Stadt mit dem Kühlhaus Verhandlungen über einen Alternativstandort führt, ist im Rahmen der zukünftigen städtebaulichen Entwicklung kein Platz mehr für Bunnies Ranch im Bahnhofstal vorgesehen. Zur Beschlussvorlage der Verwaltung gibt es ebenfalls eine Ergänzungsvorlage der Fraktion Bündnis solidarische Stadt, die sich für den Erhalt von Bunnies Ranch im Bahnhofstal ausspricht.

Interessierte EinwohnerInnen können die Sitzung am 30. November ab 16 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses mitverfolgen und sind unter Einhaltung der Corona-Regeln herzlich willkommen. Wer dabei sein möchte, muss sich jedoch anmelden. Die Anmeldung erfolgt entweder telefonisch unter 0461/85 2321 oder per Mail an Helbing.Sabine@flensburg.de.

Mehr dazu weiter untenstehend nach der Tagesordnung und hier

TOPS zum Thema: Fortschreibung des 2. Regionalen Nahverkehrsplanes des Planungsraumes I  (2022-2027), Sanierungsgebiet Südstadt-Bahnhofsumfeld Bahnhofstal, Sondervermögen Infrastruktur hier: Investitionsplan 2022 Änderung des Investitionsplanes im Rahmen des Wirtschaftsplanes SV IS 2022, Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Ballastbrücke 1“, Änd. des Bebauungsplans Nr. 122 „Twedter Plack“ für das Grundstück Fördestraße 65, Änderung des Bebauungsplans Nr. 122 „Twedter Plack“ für das Grundstück Fördestraße 76, Änderung des Bebauungsplans „Fördestraße“ (Nr. 95), Aufhebung der Sanierungssatzung „Flensburg-Duburg“, Sanierungsgebiet Duburg Neugestaltung der Berg-, Burg-, Knappen-, Ritter- und Königstraße Mehrkosten Submissionsergebnis, Sanierungsgebiet Flensburg-Neustadt, Programm Sanierung und Entwicklung hier: Sicherstellung der Finanzierung der Maßnahme „Fördepromenade und Kaimauersanierung Hafen West einschließlich Norderkaiplatz und Platz am Wasser“ unter Berücksichtigung zu erwartender Mehrkosten, Quartierszentrum Hafermarkt, Standort Freiwillige Feuerwehr Jürgensby, Schutz der Fußgänger im Bereich der östlichen Hafenspitze – Handlungsoptionen zur Entschärfung der Verkehrssituation für Fußgänger, Radfahrer u. a.

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 15.11.2021
Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt,
Planung und Stadtentwicklung

Bekanntmachung
zur 62. Sitzung des Ausschusses für
Umwelt, Planung und Stadtentwicklung
am Dienstag, 30.11.2021, 16:00 Uhr,
Rathaus, Bürgerhalle

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Wichtiger Hinweis zu Zugangsbeschränkungen:
In Ausübung des Hausrechtes ist auf Anordnung des Ausschussvorsitzenden der Zugang zur Sitzung nur unter Vorlage eines negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden), eines nachgewiesenen Impfschutzes oder einer nachgewiesenen Genesung von einer Sars Cov 2-Erkrankung zulässig.
Der Zugang ist für alle an der Sitzung Teilnehmenden ausschließlich über den Eingang Am Pferdewasser möglich.

RathausBitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85 2321 oder per Mail an Helbing.Sabine@flensburg.de. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung.

Ferner beachten Sie folgende Hinweise:

· Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
· Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 61. Sitzung vom 16.11.2021

3. Fortschreibung des 2. Regionalen Nahverkehrsplanes des Planungsraumes I (2022-2027) – Kernpunkte der Planung mit Schwerpunkt Flensburg Präsentation durch Herrn Christoph Gipp, IGES Institut, Berlin

4. Sanierungsgebiet Südstadt-Bahnhofsumfeld Bahnhofstal a. Verfahrensbegleitender Grundsatzbeschluss zur Standortfrage Kühlhaus e.V. und Bunnies Ranch e.V. als Vorbereitung des Wettbewerbes Bahnhofstal b. Einsatz von Städtebauförderungsmitteln für die Freilegung des Grundstückes Mühlendamm 19 SUPA-64/2021
4.1  Sanierungsgebiet Südstadt-Bahnhofsumfeld Bahnhofstal a. Verfahrensbegleitender Grundsatzbeschluss zur Standortfrage Kühlhaus e.V. und Bunnies Ranch e.V. sowie zur Standortentwicklung für ein Hotel und ein Parkhaus als Vorbereitung des Wettbewerbes Bahnhofstal b. Einsatz von Städtebauförderungsmitteln für die Freilegung des Grundstückes Mühlendamm 19 Antrag der WiF-Ratsfraktion SUPA-64/2021 2. Ergänzung
4.2  Sanierungsgebiet Südstadt-Bahnhofsumfeld Bahnhofstal a. Verfahrensbegleitender Grundsatzbeschluss zur Standortfrage Kühlhaus e.V. und Bunnies Ranch e.V. als Vorbereitung des Wettbewerbes Bahnhofstal b. Einsatz von Städtebauförderungsmitteln für die Freilegung des Grundstückes Mühlendamm 19 Verfahrensbegleitender Grundsatzbeschluss zur Vorbereitung des städtebaulichen Wettbewerbs Bahnhofstal Antrag der Fraktion Solidarische Stadt SUPA-64/2021 3. Ergänzung

5. Sondervermögen Infrastruktur hier: Investitionsplan 2022 Änderung des Investitionsplanes im Rahmen des Wirtschaftsplanes SV IS 2022 Antrag der Flensburger Ratsfraktion FDP FA-77/2021 1. Ergänzung

6. Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Ballastbrücke 1“ (Nr. VB 51) Aufstellungsbeschluss RV-125/2021

7.  5. Änd. des Bebauungsplans Nr. 122 „Twedter Plack“ für das Grund-stück Fördestraße 65 Aufstellungsbeschluss RV-154/2021

8.  6. Änderung des Bebauungsplans Nr. 122 „Twedter Plack“ für das Grundstück Fördestraße 76 Aufstellungsbeschluss RV-156/2021

9.  4. Änderung des Bebauungsplans „Fördestraße“ (Nr. 95) Aufstellungsbeschluss RV-155/2021

10.  Aufhebung der Sanierungssatzung „Flensburg-Duburg“ RV-136/2021

11.  Sanierungsgebiet Duburg Neugestaltung der Berg-, Burg-, Knappen-, Ritter- und Königstraße Mehrkosten Submissionsergebnis, Nachträge SUPA-69/2021

12. Sanierungsgebiet Flensburg-Neustadt, Programm Sanierung und Entwicklung hier: Sicherstellung der Finanzierung der Maßnahme „Fördepromenade und Kaimauersanierung Hafen West einschließlich Norderkaiplatz und Platz am Wasser“ unter Berücksichtigung zu erwartender Mehrkosten SUPA-72/2021

13. Über- und außerplanmäßige Aufwendungen/Auszahlungen

14. Mitteilungen
14.1 MV: Quartierszentrum Hafermarkt SUPA-71/2021
14.2 MV: Standort Freiwillige Feuerwehr Jürgensby ASO-17/2021
14.3 Schutz der Fußgänger im Bereich der östlichen Hafenspitze (Antrag der CDU-Ratsfraktion) Handlungsoptionen zur Entschärfung der Verkehrssituation für Fußgänger, Radfahrer u. a. SUPA-65/2021

15. Beschlusskontrolle

16. Beantwortung früherer Anfragen

17. Anfragen/Anregungen
17.1 Planungssachstand zum Aufstellungsbeschluss im Rahmen der RV-1/2021 und RV-2/2021-Neubauten Freiwillige Feuerwehr Innenstadt und Freiwillige Feuerwehr Tarup Anfrage der Fraktionen CDU und DIE LINKE vom 22.10.2021 AF-83/2021

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

18. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 61. Sitzung vom 16.11.2021

19. Mitteilungen

20. Beschlusskontrolle

21. Beantwortung früherer Anfragen

22. Anfragen/Anregungen

Für die Richtigkeit:

Axel Kohrt, Vorsitzender
Carsten Barz, Protokoll

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

Ein Kommentar von Jörg Pepmeyer

Kulturelle Freiräume erhalten!

Es gibt keinen Grund Bunnies Ranch und das Kühlhaus, das mitsamt des Grundstückes im Besitz des Vereins Kulturwerkstatt Kühlhaus e.V ist, dort zu vertreiben. Besonders die in der Beschlussvorlage der Verwaltung vorgetragene Begründung, die Aktivitäten der Bunnies Ranch seien zu lärmintensiv, ist geradezu an den Haaren herbeigezogen.

Andererseits darf Elektro-Muttersbach bleiben und hat sich zudem mit dem Segen der Stadt auf seinem Grundstück am Mühlendamm, in unmittelbarer Nähe des geplanten Wohngebiets, weiter ausgebreitet. Bunnies Ranch und Kühlhaus sollen jedoch für die Interessen der lokalen Bau- und Immobilienspekulanten weichen, die gerne das Grundstück des Kühlhauses profitträchtig anderweitig bebauen wollen. Das leuchtet nicht ein und darf nicht als Begründung herhalten, kulturelle Freiräume platt zu machen. Und wie bereits schon 2013 die Stadt das Kühlhaus unter Druck setzte, kann man im folgenden shz-Artikel nachlesen: https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/stadt-setzt-kuehlhaus-unter-druck-id4938.html

Mehr zum Thema Sanierungsgebiet Südstadt-Bahnhofsumfeld und den Plänen der Stadt in den teilweise schon älteren aber dennoch aufschlussreichen Beiträgen:

Flensburger Kulturprojekt Bunnies Ranch bedroht: Politik und Verwaltung auf Zick-Zack Kurs

Bunnies Ranch: Mit denen kann man es ja machen

Jörg Pepmeyer auf Stadtblog Flensburg:  Gentrifizierung in Flensburg: Bau(ern)-Opfer – Das Ende eines traditionsreichen Flensburger Sportvereins unter: https://akopol.wordpress.com/2014/06/28/bauern-opfer-das-ende-eines-traditionsreichen-flensburger-sportvereins/

Holger Ohlsen auf shz.de Abriss: VfB Nordmark ist Vergangenheit
Stadt seit Juli Eigentümerin des Bahngeländes am Mühlendamm / Eisenbahnerverein nach 95 Jahren in der Liquidation
Weiterlesen unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/abriss-vfb-nordmark-ist-vergangenheit-id14805066.html

Da haben die Interessen der Investoren und Immobilienspekulanten Vorrang: Wo Flensburg wächst : 700 Wohnungen für das neue Bahnhofsviertel – Quelle: https://www.shz.de/17327051 ©2018

Mehr zur Geschichte des VfB Nordmark und seinem Ende in einem Beitrag der Flensborg Avis „VfB Nordmark Flensburg ganz kurz vor dem Aus“ vom 25.6.2014 unter: http://www.fla.de/artikel/VfB-Nordmark-Flensburg-ganz-kurz-vor-dem-Aus-17de9.html

und im Flensburger Tageblatt „VfB Nordmark: Das traurige Ende eines Traditionsvereins“ vom 26.6.2014  http://www.shz.de/sport/lokaler-sport/lokaler-sport-flensburger-tageblatt/das-traurige-ende-eines-traditionsvereins-id6960866.html

Gentrifizierung in Flensburg: Auch andere Vereine und Initiativen sind Zielscheibe der Bemühungen der Stadt Flensburg, das Bahnhofsumfeld „baureif“ zu bekommen. Hierzu auch ein Artikel im Flensburger Tageblatt vom 9.3.2013
„Kulturzentrum in Flensburg – Stadt setzt Kühlhaus unter Druck“ unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/stadt-setzt-kuehlhaus-unter-druck-id4938.html

Zum gleichen Thema auch ein spannender Leserbrief: „Flensburger Bahnhofsumfeld: Stadtplanung nicht auf Kosten von Kühlhaus und VfB Nordmark! Offener Brief von Sönke Büsen“ unter https://akopol.wordpress.com/2013/05/13/flensburger-bahnhofsumfeld-stadtplanung-nicht-auf-kosten-von-kuhlhaus-und-vfb-nordmark/

Bündnis solidarische Stadt: „Bunnies Ranch gehört ins Bahnhofstal!“

TOP am 25.11. im Kulturausschuss und am 30.11. im Umwelt- und Planungsausschuss: Kühlhaus und Bunnies Ranch sollen weg – Foto: Google Earth/Maps

Der Kulturausschuss und der Umwelt- und Planungsausschusses entscheiden am 25.11. und am 30.11.2021 über die Zukunft des Kulturprojekts Bunnies Ranch

Nachdem die Verwaltung mehrmals ihre Beschlussvorlage „Sanierungsgebiet Südstadt-Bahnhofsumfeld / Bahnhofstal“ zurückzog,  soll jetzt am 25.11. im Kulturausschuss und am 30.11. im Umwelt- und Planungsausschuss endgültig über die leicht veränderte Vorlage der Verwaltung abgestimmt werden.

Ziel ist das derzeit größtenteils brachliegende Gelände des Bahnhofsumfeldes am Mühlendamm, wo auch der Eisenbahner-Sportverein VfB Nordmark beheimet war, städtebaulich zu entwickeln. Auf der mehrere Hektar großen Fläche soll nach den Vorstellungen der Stadt und der Kommunalpolitik ein neues innenstadtnahes Wohnquartier enstehen. Da stören an den jetzigen Standorten die beiden Kulturprojekte und sollen weg. Während die Stadt mit dem Kühlhaus Verhandlungen über einen Alternativstandort führt, ist im Rahmen der zukünftigen städtebaulichen Entwicklung des Bahnhofstals kein Platz mehr für Bunnies Ranch vorgesehen. Zur Beschlussvorlage der Verwaltung gibt es ebenfalls eine Ergänzungsvorlage der Fraktion Bündnis solidarische Stadt, die sich für den Erhalt von Bunnies Ranch im Bahnhofstal ausspricht.

In einer Stellungnahme fordert die Ratsfraktion Bündnis Solidarische Stadt daher den weiteren Verbleib des Kulturprojekts im Flensburger Bahnhofstal:

„Bündnis solidarische Stadt fordert:
Bunnies Ranch bleibt als Trägerin von Kultur, Bildung Natur- und Artenschutz  im Bahnhofstal.

Flensburg. Die Fraktion „Bündnis solidarische Stadt“ fordert für die Flensburger Kulturszene Wertschätzung und Toleranz: »Der Umgang mit Bunnies Ranch im Bahnhofstal macht wieder einmal deutlich, wie sehr es sowohl Stadtverwaltung, als auch Politik an beidem mangelt«.

Seit über 10 Jahren ist Bunnies Ranch mit Projekten zum Tier- und Pflanzenschutz, Kunst und Kultur, sowie Wagenwohnen in kleinem Rahmen, im Bahnhofstal zu Hause und hat sich längst für die Flensburger*innen als wertvolle Institution für Jung und Alt etabliert.
Nun soll im Bahnhofstal ein neues Wohngebiet entstehen. Statt Bunnies Ranch in die Planung des neuen Stadtteils zu integrieren, werde die Chance verspielt, ein neues Quartier nachhaltig, kulturell und ökologisch wertvoll zu entwickeln.
Dabei schien alles schon auf gutem Weg zu sein. Der Sanierungsträger hatte bereits seit Anfang des Jahres mit dem gemeinnützigen Verein Gespräche geführt. Bunnies Ranch bekam daraufhin einen Folgemietvertrag zur Zwischennutzung zugeschickt und hat daraufhin in Abstimmung mit dem Sanierungsträger ein Konzept erarbeitet, um sich möglichst gut in den neuen Stadtteil einzubinden. Die Höhe der künftigen Pacht wurde von einem von der Stadt beauftragten Gutachter ermittelt.
Dann folgte kürzlich und unvorhersehbar der drastische Umschwung: der Sanierungsträger der Stadt ließ sich von der Kommunalpolitik beauftragen, keinen Mietvertrag abzuschließen, um mit Abrissarbeiten zu beginnen zu können. »Bezeichnend, dass die Politik über die geführten Gespräche und den zugeschickten Mietvertrag nicht informiert wurde«, befinden die Fraktionsmitglieder.

Dabei könne der Verein im städtebaulichen Wettbewerb mit einem Standort im Bahnhofstal durchaus berücksichtigt werden. So steht ausdrücklich in den Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsangebots in Flensburg : „Alternative und kreative Wohnformen […] genießen bei Einzelfallprüfung die Unterstützung der Stadt Flensburg“.
»Mit Bunnies Ranch kommen wir diesen Zielen nicht nur entgegen, sondern erhalten obendrein auch noch ein vielfältiges kulturelles Angebot, inklusive Arten- und Naturschutzprojekten. Benötigt wird hierfür lediglich eine naturnahe Randlage im Bahnhofstal, die der Neubebauung nicht im Wege steht. Bunnies Ranch mit ihren naturnahen Angeboten, geräuscharmen Kunst- & Bildungsprojekten und alternativen Wohnform ist eine Bereicherung für einen modernen und nachhaltigen Stadtteil und die ganze Stadt«, so die einstimmige Meinung der Mitglieder der Fraktion solidarische Stadt.
»Gerade die vergangenen Jahre sollten uns alle dafür sensibilisiert haben, dass naturnahe kulturelle Angebote unter freiem Himmel einen hohen gesellschaftlichen Nutzen haben. Außerdem zeigen andere Städte beispielhaft, wie Kunst und Kulturbetriebe in Wohngebieten integriert werden können«. Erst am 10. Juni hatte sich die Ratsversammlung einstimmig dazu bekannt, dass die Stadtentwicklung zukünftig auf Grundlage der neuen Leipziger Charta basiert, die Grundsätze einer zeitgemäßen und nachhaltigen Stadtentwicklung festschreibt.
Auch vor diesem Hintergrund fordert das Bündnis solidarische Stadt die Kolleginnen und Kollegen in der Ratsversammlung und die Verwaltung auf, den Verein Bunnies Ranch als wertvollen Bestandteil der Flensburger Kulturszene wertzuschätzen und in den städtebaulichen Wettbewerb des Bahnhofstales zu integrieren.“

Mehr zum Thema auch in dem Stadtblog-Beitrag vom 23.10.2021: Öffentliche Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 02.11.2021 im Flensburger RathausUmwelt- und Planungsausschuss entscheidet über Zukunft der beiden Kulturprojekte  Bunnies Ranch und Kühlhaus unter: https://akopol.wordpress.com/2021/10/22/offentliche-sitzung-des-umwelt-und-planungsausschusses-am-02-11-2021-im-flensburger-rathaus/

Aufruf der KulturLücke zum Schulterschluss mit dem Kunst- und Kulturprojekt Bunnies Ranch im Bahnhofstal Flensburg

Gemeinsam mit anderen kulturellen Einrichtungen und Institutionen stehen wir für Vielfalt und eine nachhaltige Entwicklung kulturellen Lebens in unserer Stadt. Wir verstehen uns nicht als Einzelkämpfende, sondern setzen uns als Teil des Bündnis Freie Kultur – einem Zusammenschluss der Freien Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen Flensburgs – aktiv für ein solidarisches Miteinander ein, um als kompetente kreative Partnerinitiativen und als Gegenüber auf Augenhöhe wahrgenommen und beispielsweise in Planungen künftiger Kulturangebote und Stadtraumgestaltungen einbezogen zu werden.

Die Beteiligten des soziokulturellen Kunst- und Kulturprojekts Bunnies Ranch haben sich seit Jahren für Kunst und kulturelle Bildungsprojekte (u.a. künstlerische Stadtführungen der StadtWandlerinnen) sowie im Tier- und Naturschutz engagiert. Bunnies Ranch setzt sich für die Schaffung und den Erhalt von lebendigen Räumen für gesellschaftliche Teilhabe unabhängig von Alter, Herkunft oder Kontostand ein. In zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen für Alt und Jung sowie „Tage der offenen Tür“-Angeboten lud Bunnies Ranch zum Besuch und gegenseitigem Kennenlernen sowie zur Beteiligung am Projekt ein. Interessierte konnten sich darüber hinaus über ressourcensparende alternative Wohnformen, das Wagenleben vor Ort mit reduziertem ökologischem Fußabdruck und auf unversiegelter Fläche informieren.

Explizit wird in den „Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsangebots in Flensburg“ vom Juni 2020 in Punkt 1.21 auf die Förderung solcher alternativer Wohnformen verwiesen „Alternative und kreative Wohnformen, wie das Wohnen auf dem Wasser, Wohnwagensiedlungen oder sog. Tiny Houses genießen bei Einzelfallprüfung die Unterstützung der Stadt Flensburg, so sie den Umwelt-, Klima- und Emissionsschutzansprüchen genügen.“

In den seit Monaten stattfindenden Gesprächen und Videokonferenzen mit Vertreter*innen der IHRSAN hat Bunnies Ranch die Bereitschaft signalisiert, sich aktiv als kompetente praxisnahe und -erfahrene Mitgestalterin in den städtebaulichen Wettbewerb für das Bahnhofsumfeld einzubringen. Gerade das Beispiel der kürzlich gestarteten Künstler*inneninitiative „ZwischenRaumAgentur“ (gefördert im Rahmen des städtischen Projekt- und Solidaritätsfonds „Flensburg startet durch“) zeigt, das Kunst- und Kulturschaffende als ernstzunehmende Akteur*innen richtungsweisende Impulse beispielsweise in der Entwicklung von Zwischennutzungskonzepten, u.a. mit der städtischen Sanierungsgesellschaft IHRSAN geben können.

Als Mitglieder der KulturLücke e.V. fordern wir den Erhalt von über Jahre gewachsener Nischen besonderer Lebenskunstkonzepte und Kulturprojekte wie der Bunnies Ranch. Wir unterstützen nachdrücklich das Anliegen von Bunnies Ranch zur Fortsetzung des Mietverhältnisses für die Übergangsphase, bis konkrete Entscheidungen im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs für das Sanierungsgebiet gefunden worden sind. Wir appellieren an die Fraktionen der Stadt Flensburg, einer Mietvertragsverlängerung zur Zwischennutzung zuzustimmen und Mitglieder der Bunnies Ranch e.V. als kompetente und verlässliche Akteur*innen in die Mitgestaltung des städtebaulichen Wettbewerbs zur Stadtteilentwicklung einzubeziehen.

Flensburg, den 10.11.2021, Mitglieder der KulturLücke e.V.

UNTERZEICHNER*INNEN

KulturLücke e.V.

Elke Mark, freischaffende Künstlerin

Norder147, Dany Heck

Silke Wagner

Petra Gosch

Henrietta Langholz, Kritzelei Flensburg

Andreas Cziepluch

Neue Wege zur Entwicklung der Stadt für alle

Impulse/Diskussion/Workshop: „Unser Raum im Quartier“ am 18. November in der Dansk Centralbibliotek in Flensburg

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Bunnies Ranch e. V. engagiert sich in der Stadtgesellschaft mit einer Veranstaltung am 18.11. zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung, mit Beispielen aus dem Bahnhofstal.

Flensburg wächst, so die Aussagen der Verwaltung. Die Kommunalpolitik reagiert mit Beschlüssen zum Wohnungsbau. Nun ist Flensburg noch keine Großstadt, stösst in ihrer Entwicklung aber auf Herausforderungen, wo der Blick auf Lösungsansätze in anderen Städten hilfreich sein könnte.

Am 18. November möchte der Bunnies Ranch e. V. mit einer Veranstaltung zum Themenkomplex „Stadtentwicklung“ beitragen, Kriterien ermitteln und neue Impulse geben. Auf die Vorträge „Entwicklung lebendiger und nachhaltiger Quartiere“ durch den Leipziger Stadtplaner Klaus Schotte und „Quartiersentwicklung und Natur“ durch Jürgen Massheimer, ehemaliger Naturschutzbeauftragten der Stadt Flensburg, folgt eine Podiumsdiskussion. Die Erkentnisse und Ideenvorschläge werden in einem Workshop zusammengebracht, die Ergebnisse online veröffentlicht.

Jede Entwicklung in der Stadt birgt Risiken und Chancen. Scheinbar gegensätzliche Interessen werden abgewogen und in politischen Gremien und der Verwaltung werden Beschlüsse gefasst und umgesetzt. Dass diese immer für alle optimal ausfallen ist nicht erwartbar. Doch sind in anderen Städten gewisse Trends zu beobachten: Die proaktive Mitgestaltung durch die Einwohner*innen der Quartiere, also die Einbindung der Menschen vor endgültigen Beschlüssen. Dabei wird auf eine Durchmischung verschiedener Bevölkerungsgruppen und eine Kleinteiligkeit der Bebauung geachtet. Bestehende Initiativen und Institutionen werden integriert. Diese Transformationsprozesse können dazu führen, dass Gentrifizierung und Mietenexplosion gar nicht erst eintreten. Auch können so Klimaschutz und die Verringerung des motorisierten Individualverkehrs unterstützt werden.

Der Verein Bunnies Ranch liegt im Sanierungsgebiet und weiss, was es bedeutet, wenn bestimmte Bereiche der Stadtentwicklung viel Gewichtung bekommen, während andere dabei aus dem Blick verloren werden. Der Kulturverein hat sich seit 2009 im Bahnhofsumfeld etwas aufgebaut und daraus Angebote entwickelt, die in vielen anderen Städten zu Kulturmagneten geworden sind. Quartierskultur mit Kunst, Ausstellungen, Stadtrundgängen, Naturerlebnissen, Tierschutz und Wohnmodellen auf unversiegelter Fläche.
Derzeit gehen die politischen Beschlüsse in Flensburg in eine Richtung, die das eigentliche Projekt schon vor dem städtebaulichen Wettbewerb aus dem Gebiet heraus nehmen möchte, um innerhalb der neuen Wohnbebauung bestenfalls einige Anregungen aus den Inhalten des Vereins mit einzubinden – ohne dabei zu bedenken, dass für die Umsetzung die Akteure gebraucht werden, die vorher aus dem Gebiet verdrängt wurden.

Die Veranstaltung „Unser Raum im Quartier“ findet am 18.11. um 17 – 21 Uhr in der Dansk Centralbibliotek/Dänischen Bibliothek, Norderstraße 59, 24939 Flensburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung unter info@bunniesranch.de oder 0176 59978074 ist erforderlich.
Weitere Infos finden sich unter www.bunniesranch.de/uriq/

„Bunnies Ranch gehört ins Bahnhofstal!“

Bündnis solidarische Stadt fordert:
Unterstützung für Bunnies Ranch im Bahnhofstal

Umwelt- und Planungsausschusses entscheidet am 02.11.2021 über Zukunft der beiden Kulturprojekte  Bunnies Ranch und Kühlhaus

In einer Stellungnahme fordert die Ratsfraktion Bündnis Solidarische Stadt einen weiteren Verbleib des Kulturprojektes im Flensburger Bahnhofstal:

Die  Fraktion Bündnis solidarische Stadt fordert für die Flensburger Kulturszene Wertschätzung und Toleranz. Der Umgang mit Bunnies Ranch im Bahnhofstal macht wieder einmal deutlich, wie sehr es sowohl Stadtverwaltung, als auch Politik an beidem mangelt.

Seit über 10 Jahren ist Bunnies Ranch mit Projekten zum Tier- und Pflanzenschutz, Kunst und Kultur, sowie Wagenwohnen in kleinem Rahmen, im Bahnhofstal zu Hause und hat sich längst für die Flensburger*innen als wertvolle Institution für Jung und Alt etabliert.

Nun soll im Bahnhofstal ein neues Wohngebiet entstehen. Statt Bunnies Ranch in die Planung des neuen Stadtteils zu integrieren, soll wieder einmal mit Brachialgewalt geräumt werden.

Dabei schien alles schon auf gutem Weg zu sein. Der Sanierungsträger hat, seit Anfang des Jahres mit dem gemeinnützigen Verein Gespräche geführt. Bunnies Ranch hat einen Mietvertrag zur Zwischennutzung zugeschickt bekommen und arbeitet an einem Konzept, um sich möglichst gut in den neuen Stadtteil zu einzubinden. Zur Abschätzung der Pacht wurde sogar ein Gutachter vom Sanierungsträger beauftragt.

Dann folgte kürzlich und unvorhersehbar der drastische Umschwung. Der Sanierungsträger der Stadt ließ sich von der Kommunalpolitik beauftragen, keinen Mietvertrag abzuschließen um mit Abrissarbeiten zu beginnen zu können. Bezeichnend, dass über die geführten Gespräche und den zugeschickten Mietvertrag die Politik nicht informiert wurde.

Dabei könnte der Verein im städtebaulichen Wettbewerb mit einem Standort im Bahnhofstal berücksichtigt werden. Es steht ausdrücklich in den Leitlinien zum Wohnungsbau der Stadt Flensburg: „Alternative und kreative Wohnformen, wie das Wohnen auf dem Wasser, Wohnwagensiedlungen oder sogenannte Tiny Houses genießen bei Einzelfallprüfung die Unterstützung der Stadt Flensburg, sofern sie den Umwelt- Klima- und Emmissionsschutzansprüchen genügen“. 

„Mit Bunnies Ranch kommen wir diesen Zielen nicht nur entgegen, sondern erhalten obendrein auch noch ein vielfältiges kulturelles Angebot, inklusive Arten- und Naturschutzprojekten. Benötigt wird hierfür lediglich eine naturnahe Randlage im Bahnhofstal, die der Neubebauung nicht im Wege steht. Bunnies Ranch mit ihren naturnahen Angeboten, geräuscharmen Kunstprojekten und alternativen Wohnform ist eine Bereicherung für einen modernen und nachhaltigen Stadtteil und die ganze Stadt“, so die einstimmige Meinung der Mitglieder des Kulturausschusses von Bündnis solidarische Stadt.

Gerade die vergangenen Jahre sollten uns alle dafür sensibilisiert haben, dass naturnahe kulturelle Angebote unter freiem Himmel einen hohen gesellschaftlichen Nutzen haben. Außerdem zeigen andere Städte beispielhaft, wie Kunst und Kulturbetriebe in Wohngebieten integriert werden können

Daher fordert das Bündnis solidarische Stadt die Kolleginnen und Kollegen in der Ratsversammlung und die Verwaltung auf, den Verein Bunnies Ranch als wertvollen Bestandteil der Flensburger Kulturszene wertzuschätzen und in den städtebaulichen Wettbewerb des Bahnhofstales zu integrieren.

Hierzu wird die Fraktion eine Beschlussvorlage auf der kommenden Sitzung des Umwelt- und Plaungsausschusses am 2. November zur Abstimmung stellen:

Mehr zum Thema auch in dem Stadtblog-Beitrag vom 23.10.2021: Öffentliche Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 02.11.2021 im Flensburger RathausUmwelt- und Planungsausschuss entscheidet über Zukunft der beiden Kulturprojekte  Bunnies Ranch und Kühlhaus unter: https://akopol.wordpress.com/2021/10/22/offentliche-sitzung-des-umwelt-und-planungsausschusses-am-02-11-2021-im-flensburger-rathaus/

Mahnwache Bahnhofswald: Es geht weiter…

An jedem Donnerstag von 14 – 17 Uhr hält die BI Bahnhofsviertel Flensburg Mahnwache am Flensburger Bahnhofswald. Eine Frage, die uns häufig gestellt wird: „Warum machen Sie das?“ Die Antwort ist einfach:

Weil es immer wichtiger wird, sich für kleine, gewachsene, innerstädtische Biotope einzusetzen.

Der kleine Bahnhofswald und das Biotop am Hang mit seiner Quelle und die hier lebenden Tiere haben es derzeit nicht gerade leicht. Andererseits ist noch nicht alles zerstört! Und dafür, dass noch Bestehendes erhalten und Geschundenes wieder wachsen darf, setzt sich die Bürgerinitiative mit großer Geduld und Ausdauer ein.

Auch wenn die vielen Bäume im vorderen Teil zur Bahnhofsstraße in einer unsäglichen Aktion im Auftrag der Investoren des geplanten Hotels und Parkhauses gefällt wurden – ohne Rücksicht auf die darin befindlichen Lebewesen – und auch wenn die Verwaltung entsprechende Baugenehmigungen erteilt hat: Es ist noch nicht zu spät!

Der Rechtsweg, also eine Klage vor dem Verwaltungsgericht, ist eine Möglichkeit, das wahnwitzige Bauprojekt noch zu stoppen. Doch auch dieser Weg ist ein langer, und da kommen Geduld und Ausdauer wieder ins Spiel.

So eine Klage kann nicht jeder führen, dazu muss man organisiert und „groß“ sein. Glücklicherweise ist der BUND Schleswig-Holstein groß genug und befugt, so eine Klage einzureichen, und das ist bereits vor längerer Zeit geschehen.
Darüber hinaus braucht es Mittel, leider in Form von Geld, so eine Klage zu führen. Für Anwalts- und Verfahrenskosten. Dafür hat die BI Bahnhofsviertel Flensburg ein Crowdfunding eingerichtet und bittet um Unterstützung in dieser Sache.

Nun versuchen die Beklagten die Klage mit juristischen Formulierungen abzuweisen. Alles sei rechtmäßig und genehmigt. Die juristischen Formulierungen sind nicht leicht verständlich, und deshalb ist es um so bewundernswerter, wie Mitglieder der Bürgerinitiative sich in die Materie vertiefen. Es bleibt zu wünschen, dass sich das Gericht der Sache annimmt und das Thema gründlich behandelt, um letztlich ein Urteil zu sprechen im Namen des Volkes, im Sinne des Klimaschutzes und insbesondere zum Wohle der Tier- und Pflanzenwelt im Bahnhofstal.

Dabei ist alles doch relativ einfach. Ein Wald steht unter besonderem Schutz, dafür gibt es Regeln. Die Tiere stehen unter besonderem Schutz, dafür gibt es Regeln. Eine Quelle steht unter…
Doch wenn die finanziellen Interessen groß genug sind, dann scheinen diese Regeln nicht mehr zu gelten. Oder?

Naja, und dann sollte noch erwähnt werden, dass es sich bei dem geplanten Bau um ein Intercity-Hotel handelt, welches zwar recht großspurig als „Steigenberger-Hotel“ angekündigt wird, in der Realität aber lediglich so ein massiver Hotelfunktionsbau wird, wie er in vielen Städten in voller Pracht erlebbar ist. Und der so den Maßstab für einen neu entstehenden Stadtteil im Bahnhofsviertel legt. Große, massive, seelenlose Baukörper. Designt, um praktisch zu sein und Geld einzuspielen. Wo bleiben Lebensqualität und Baukultur?

Die Stadtplanung und die Kommunalpolitik müssen sich einer neuen Situation stellen, nämlich dass zunehmend mehr Menschen sich eine Entwicklung wünschen, bei der sie gefragt und eingebunden werden. Und sie müssen sich mit sogenannten Transformations-Prozessen auseinandersetzen. Dabei geht es darum, das System neu zu bewerten und endlich neue Handlungsmuster zu entwickeln.

Link zum Crowdfunding:
https://gofund.me/833769e3

Appell: Bunnies Ranch im Bahnhofstal einplanen

Angesichts der neuerlichen Beschlussvorlage für die Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 02.11.2021 veröffentlichen wir untenstehend den

Appell der Bürgerinitiative (BI) Bahnhofsviertel Flensburg

Sehr geehrte Mitglieder des
Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung,

nach Studium der vor einigen Tagen eingebrachten Beschlussvorlage SUPA-64/2021 möchten wir an Sie appellieren, der Vorlage in dieser Fassung nicht zuzustimmen.

Unser, wie wir meinen, gemeinsames Anliegen ist, dass die Stadtteilentwicklung unter Berücksichtigung grundlegender und nachhaltiger Werte vorangetrieben wird. Nur so können Quartiere entstehen, die die Bedingungen für ein gutes Leben für alle erfüllen und auch dem Anspruch der Nachhaltigkeit gerecht werden.

Einige dieser Grundwerte

  • Durchmischung von Wohnformen
  • Einbindung von Kultur- und Freizeitangeboten
  • Einbindung von kleinteiligem Gewerbe und Handel
  • Einbindung von Naturflächen
  • Einbindung der Bürger*innen und Initiativen in allen Phasen der Entwicklung

Aus der Beschlussvorlage geht hervor, dass der gemeinnützige Verein Bunnies Ranch e. V. mit seinen soziokulturellen Inhalten nicht in vollem Umfang im Wettbewerbsgebiet vorzusehen ist. Lediglich einige ”Anregungen des Vereins zur Gartenkultur, dem Tier- und Naturschutz sollen Berücksichtigung finden”. Im Antrag ist die Rede von ”lärmintensiveren Vereinsaktivitäten”, ohne diese näher zu definieren.

In der Ausgangssituation steht: ”Die Errichtung eines Vereinsgebäudes mit Werkstätten und Ateliers und von Stellplätzen für ein Wagenprojekt sind sehr lärmintensiv und schränken die geplante Wohnnutzung in der näheren Umgebung (W1) ein. Aus diesem Grund wird empfohlen, diese Nutzungen im Wettbewerbsverfahren nicht zu berücksichtigen”.

  • Bedarf es für so eine grundlegende Entscheidung nicht detaillierterer Informationen?
  • Müsste nicht vor einem Beschluss begutachtet werden, welche Geräuschpegel tatsächlich entstehen?
  • Sind verschiedene Modelle gründlich überlegt und geprüft worden? Es liest sich so, als wären gleich mehrere Werkstätten und Ateliers geplant und was genau ist unter Wagenprojekt zu verstehen?
  • Wie lässt sich erklären, dass im Unterschied zum Verein Bunnies Ranch e. V. für die Kulturwerkstatt Kühlhaus e. V. ein alternativer Standort im Bereich des Wohnquartiers denkbar erscheint, ohne dass die Frage von Lärmemissionen zur Sprache kommt?

Dass ein Atelier- und Werkstatthaus sogar direkt in der Innenstadt gut funktionieren kann, ist unter anderem am Beispiel des Aktivitetshuset in der Norderstraße belegbar. Aus Werkstätten muss nicht zwangsläufig Lärm emittieren. Für die weiteren genannten ”lärmintensiven Vereinsaktivitäten” lassen sich womöglich sehr gute Lösungen finden. Statt einer Verdrängung könnte z. B. eine weit weniger eingreifende Lösung mithilfe von Auflagen gefunden werden.

Grundsätzlich ist auch an den SUPA-Beschluss vom 2.6.2020 zu erinnern: „Alternative und kreative Wohnformen, wie das Wohnen auf dem Wasser, Wohnwagensiedlungen oder sog. Tiny Houses genießen bei Einzelfallprüfung die Unterstützung der Stadt Flensburg, so sie den Umwelt-, Klima- und Emissionsschutzansprüchen genügen“ (Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg, RV-32/2020). Dieser Grundsatz ist hier zu beachten.

Zum Mietverhältnis
In der Beschlussvorlage heißt es: ”Ein neues Mietverhältnis mit dem zwischenzeitlich gegründeten Verein Bunnies Ranch e.V. soll im Bahnhofstal nicht geschlossen werden. Es wird der Versuch unternommen, ein Ersatzgrundstück zu vermitteln.”

Die Notwendigkeit einer sofortigen Freilegung des Grundstücks Mühlendamm 19, auf dem sich die Bunnies Ranch befindet, können wir nicht erkennen. Erst die Ergebnisse eines städtebaulichen Wettbewerbes werden aufzeigen, was in dem Gebiet möglich ist. Diesen Ergebnissen vorzugreifen könnte vermeidbare Schäden verursachen. Außerdem hat der Verein klar zu erkennen gegeben, dass ein Zwischennutzungsvertrag gewünscht ist, und dass man einer Entwicklung, die durch einen städtebaulichen Wettbewerb begleitet wird, nicht im Wege stehen werde.

Alternativen
Zu den Alternativen heißt es: ”Verzicht auf die Entwicklung eines urbanen, innenstadtnahen Wohnquartiers im Bahnhofstal. Damit einhergehend Rückzahlung der für den Ankauf der Grundstücke bereitgestellten Fördermittel”.

Erst nach Durchführung des städtebaulichen Wettbewerbs besteht die Grundlage, um beurteilen zu können, in welcher Form die Wohnbebauung in Kombination mit anderen Nutzungen realisiert werden kann.

Die Bürgerinitiative Bahnhofsviertel Flensburg setzt sich ein für eine klimagerechte und gemeinwohlorientierte Gestaltung des gesamten Bahnhofsumfeldes. Vorrangiges Ziel muss nach unserer Überzeugung sein, Qualitäten zum Ziele einer Stadt für alle zu erreichen.

Dass die Vereine Bunnies Ranch e. V. und Kühlhaus e. V. bereichernde, gewachsene und mit dem Stadtteil verbundene Inhalte darstellen steht für uns außer Frage. Gerade solche Initiativen sind Teil unserer grundsätzlichen Wertevorstellung und gehören eingebunden.

Flensburg, am 16. Oktober 2021
Die Vertreter*innen der BI Bahnhofsviertel Flensburg

Mehr zum Thema auch in dem Stadtblog-Beitrag vom 23.10.2021: Öffentliche Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 02.11.2021 im Flensburger RathausUmwelt- und Planungsausschuss entscheidet über Zukunft der beiden Kulturprojekte  Bunnies Ranch und Kühlhaus unter: https://akopol.wordpress.com/2021/10/22/offentliche-sitzung-des-umwelt-und-planungsausschusses-am-02-11-2021-im-flensburger-rathaus/

FLIB-Treffen am 29. Oktober um 17 Uhr auf der MS Unterelbe

Treffen des Initiativennetzwerks Flensburg in Bewegung

Liebe Freundinnen und Freunde in FLIB,

wir bleiben in Bewegung und treffen uns am Freitag, den 29.10. um 17 Uhr auf der Unterelbe (Hafenseite an der Schiffbrücke)!

Die Organisationsgruppe hat wie beim letzten Treffen beschlossen einen Offenen Brief an die Flensburger Verwaltung und Kommunalpolitik verfasst, und derselbe hat dann auch seine Adressaten erreicht. Es gab bislang zwei Reaktionen. (Rüstemeier/beantwortet und OB/bisher unbeantwortet), die hier nachzulesen sind: A.Rüstemeier u. Antwort und OB S.Lange

Außerdem haben wir (Helmreich, Roald und ich) eine erste Sammlung von Themenvorschlägen erstellt und die in einer Tagesordnung untenstehend zusammengefasst. Wohlgemerkt: Dies sind Vorschläge, Ergänzungen sind willkommen!

Initiativennetzwerk FLIB – Flensburg in Bewegung           

Tagesordnung 29.10.2021   

– Begrüßung

– Protokoll und Moderation

– Ergänzungen zur TO

– Offener Brief z. Strategieprozess 2030
– Reaktionen + ausbleibende Reaktionen
– weiteres Vorgehen

– EinwohnerInnenversammlung!?
– unsere Möglichkeiten: Was genau geben Gemeindeordnung und Hauptsatzung her?
– …

– Perspektiven
– Aussichten für ein Haus der Initiativen in Flensburg
– Was passiert im Eckener-Haus?

– Neufassung einer FLIB-Broschüre
– aktualisierte Vorstellung aller an FLIB beteiligten Initiativen und Vereine

– Gemeinsamer öffentlicher Auftritt von FLIB

– Grundsätzliche Fragen
– zukünftige Organisation von FLIB – wie machen wir weiter?
– Vereinsgründung?

– Unser nächstes Treffen:

An dieser Stelle vorweg schon einmal unser herzlicher Dank an Jens, dass wir wiederum auf seinem Schiff zu Gast sein dürfen!

Viele Grüße

Günter, Helmreich, Roald

FLIB:

Aktionsgruppe Klima Flensburg, Attac Flensburg, BI Bahnhofsviertel Flensburg, BI Flensburger Hafen, Bündnis Fossilfreies Flensburg, Bunnies Ranch e. V., Flensburger Norden, Klimabegehren Flensburg, Verschönerungsverein Flensburg

DIE LINKE Flensburg steht solidarisch an der Seite der Bunnies Ranch

Katrine Hoop und Luca Grimminger von der Flensburger LINKEN wollen den Erhalt von Bunnies Ranch

DIE LINKE fordert den Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung dazu auf, der Bunnies Ranch eine weitere Zwischennutzung zu genehmigen, und Kontakt zur Bunnies Ranch aufzunehmen, um gemeinsam Perspektiven für das Projekt zu entwickeln.

»DIE LINKE setzt sich dafür ein, nichtgenutzte Flächen bis zur tatsächlichen Nutzung einer sinnvollen Verwendung zuzuführen«, unterstreicht Kreissprecher Luca Grimminger. »Es ist für uns unverständlich, warum das Grundstück bis zur faktischen Bebauung brachliegen soll, statt kulturell genutzt zu werden.«

»Die Bunnies Ranch ist ein wertvoller Teil der soziokulturellen Landschaft im Bahnhofsviertel. Hier entstehen innovative Konzepte, die Kreativität, Handwerk und Naturschutz neu zusammendenken«, sagt Kreissprecherin Katrine Hoop.

»Es ist an Zynismus fast nicht zu übertreffen, dass ausgerechnet der Naturschutz auf dem Gelände des zerstörten Bahnhofswalds als Argument dafür genommen wird, ein nachhaltiges Kulturprojekt jetzt aus dem Bahnhofsviertel vertreiben zu wollen«, ergänzt Hoop mit dem Hinweis darauf, dass in dem Ergänzungsantrag der WIF-Ratsfraktion zur Beschlussvorlage aufgeführt ist, dass das Gelände auch als alternativer Standort für den geplanten Neubau des Hotels und Parkhauses wichtig sei, weil aus naturschutzrechtlichen Gründen noch in Frage stehe, ob das Bauvorhaben auf dem Bahnhofswaldgelände umgesetzt werden könne.

Mehr dazu auch in dem Stadtblog-Beitrag vom 15.10.202: Flensburger Kulturprojekt Bunnies Ranch bedroht: Politik und Verwaltung auf Zick-Zack Kurs unter: https://akopol.wordpress.com/2021/10/15/flensburger-kulturprojekt-bunnies-ranch-bedroht-politik-und-verwaltung-auf-zick-zack-kurs/

Bunnies Ranch: Mit denen kann man es ja machen

Das soll dann mal weg: Lageplan mit Gewerbebau, Kühlhaus und Bunnies Ranch im Bahnhofstal – Foto: Google Earth/Maps

Ein Leserbrief von Bianca Möller zum Stadtblog-Beitrag vom 15.10.2021 Flensburger Kulturprojekt Bunnies Ranch bedroht: Politik und Verwaltung auf Zick-Zack Kurs

Ich finde es unglaublich, mit welcher Selbstverständlichkeit bei dem aktuellen Vorgang zu dem im Januar angekündigten Zwischennutzungsvertrag für unseren Verein Bunnies Ranch e. V. offenbar vordergründig das eine und hintergründig etwas ganz anderes kommuniziert wird.

Der Verein bekommt jetzt zu wissen, dass der Grund für den Kurswechsel ein seit Januar 2021 andauerndes Missverständnis zwischen Verwaltung und Politik sei. Ein Zwischennutzungsvertrag sei doch nie gewünscht gewesen, da befürchtet werde, ein seit elf Jahren bestehende Nutzung könne sich durch den Anschlussvertrag nochmal wesentlich „verfestigen“?

Im zuständigen Ausschuss (SUPA) wird dargestellt, das Problem sei die Lärmintensivität einiger Vereinsinhalte, welche erstens nicht untersucht und zweitens in über einem halben Jahr monatlichem Austausch mit dem Vermieter (IHRSan) nicht in diesem Sinne angesprochen worden sind. Der Verein nahm an, dass genau dafür diese Videokonferenzen stattfanden. Er investierte Zeit und viel Geld um als kompetenter Gesprächspartner zu allen eventuellen Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit der Nutzung zur Verfügung zu stehen.

Das und mehr sind alles Dinge, wo es mir nicht möglich ist, eine Logik zu entdecken. Sinn macht dieses Verwirrspiel nur, wenn Beachtung bekommt, wie hier offenbar inoffiziell über die „wirklichen Gründe“  kommuniziert wird. Dies findet in Kontexten und Räumen statt, wo sich der Verein selbst nicht dazu äußern kann. Das ist höchst problematisch. Nun, ein wenig ist dies sicher immer Teil des Tagesgeschäftes, vor allem in einer kleinen Stadt, und vor allem, wenn es um alternative und unkommerzielle Lebensentwürfe geht. Dennoch muss ich meine persönliche Enttäuschung zum Ausdruck bringen, wie viele der an diesem für uns äußerst skurrilen Szenario beteiligten Politiker offenbar bereitwillig in diesem mitschwimmen, anstatt vor schwerwiegenden Beschlüssen wenigstens einmal auf unseren jederzeit gut erreichbaren Verein zuzukommen, um seine Sicht der Dinge zu hören.

Dazu ein Kommentar von Gitti

„mit denen kann man es ja machen“ denkt sich eine Stadtverwaltung und eine gewählte Ratsfraktion, über die ich seit 5 Jahren denke, dass sie sich – meine Meinung – wie eine von WIREG /Investoren interessengeleitete Elite, wie eine Oligarchie verhält und die Flensbürger das demokratische Alibimäntelchen sind.
Wieso werden Dinge im Nicht-öffentlichen Teil einer jeden Ratsversammlung behandelt, wie hier z.B. das Thema Bunnies Ranch und Kühlhaus – die absolut im Öffentlichen Teil zu behandeln wären, weil sie eine kulturelle und naturnahe Bedarfslücke für eng wohnende Städter, und gerade in der Coronazeit für unsere Kinder abgedeckten, wir haben so viele schöne Nachmittage dort verbracht.

Bunnies Ranch, sie denken und handeln im Interesse der Flensbürger und nicht nur für sich selber.
Wir benötigen zur Bewältigung von Klimaschäden, wie erwarteter Starkregen, völlig unversiegelte Flächen, die das aufnehmen und ableiten können;

Bunnies Ranch und Kühlhaus mögen nicht so „schick“ wie die neuen schicken Bewohner des baulich versiegelten Freilandes sein – wer da einzieht, musste auch erstmal 30.000 EUR Anteile zahlen, sozialgerecht ist das schon mal gar nicht.
„Es handele sich um eine nicht hinnehmbare Geräuschkulisse“ ? Was für ein armseliges Notargument.
Ein Gewerbegebiet ist natürlich völlig geräuschlos (Ironie) aber zugepflastert für Autos mit Zufahrtstraßen?

Simone Lange und Ratsfraktion scheinen nur nach Steuereinnahmen zu gieren aber so bald es etwas kostet, wird es geschlossen.
Für das Städteprogramm des Landes SH (hier: Flensburg) stehen großzügig 660.000 Tausend EUR zur Verfügung, unter anderem für „Eventmanagement im innerstädtischen Bereich“ – das ist ja ein unerhörtes Ding!
Erst will man lange etabliertes Natur- und Kultur Event niederreißen (weil nicht schick genug?) um anderes innerstädtisches FUN-Gedöns zu etablieren.

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