Archiv der Kategorie: Bürgerbeteiligung

Artikel zum Thema Bürgerbeteiligung, Demokratie, Öffentlichkeit und Transparenz

Mahnwache am Drohnen- und Tornadostandort Jagel am 31.07.2021 um 11.58 Uhr

Ein Beitrag der DFG-VK Gruppe Flensburg

Wir waren ungewöhnlich lange nicht mehr in Jagel, aber wir waren nicht untätig. Aktionen für den UN-Atomwaffenverbotsvertrag und gegen die Aufrüstung der Marine und das aggressive NATO-Manöver BALTOPS haben andernorts stattgefunden.

Aber jetzt laden wir wieder  herzlich ein zur

59. Mahnwache am Drohnen- und Tornadostandort Jagel am Samstag 31. Juli um 11.58 Uhr
Treffpunkt „wie immer“ vor dem „Tor zum Tod“, Zufahrt zum Fliegerhorst von der B77 aus.

Anfahrtskize siehe hier: https://www.bundeswehrabschaffen.de/wp-content/uploads/2019/03/karte_anfahrt_jagel.jpg

Auch wenn die Bundeswehr sich aus Afghanistan zurückzieht, dort dann vermutlich auch keine Heron-Drohnen mehr eingesetzt werden: Der Drohnenkrieg gegen Mali geht weiter und die Bildauswerter in Jagel machen weiterhin mit.

Es gibt einen Beitrag zu Marine / China

Das steht mit Afghanistan in einem Zusammenhang, denn der Abzug aus Afghanistan kann als Truppenverlegung zur Verschärfung der Kriegsdrohungen gegen China gesehen werden, die getreue Bundesregierung feste mit dabei und die nächste auch im Kielwasser der West-Allianz. 

Mehr und ausführliche Informationen zum Afghanistanabzug auch in dem untenstehenden Flugblatt (zur Ansicht der Datei einfach auf das Plakat klicken).

Die *pdf-Datei kann auch ausgedruckt und zur inhaltlichen Vorbereitung verwendet werden. 

Unser Hygienekonzept wird „wie immer“ akzeptiert. Bislang ist es bei unseren Mahnwachen nicht zu Infektionen gekommen und das muss auch so bleiben. Frau Ordnungsbehörde teilte für dieses Mal mit: „Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist keine Pflicht mehr. Es steht den Teilnehmern jedoch frei trotzdem eine zu tragen wenn sie sich damit wohler fühlen.“

Wir bitten um rege Beteiligung und Weiterverbreitung der Einladung.

Siglinde und Ralf Cüppers

Mahnwachen gegen Krieg und Militär:

Militär löst keine Probleme, denn im Krieg gibt es nur Verlierer: Menschen, die ihr Leben und ihre Gesundheit verlieren, deren Lebensgrundlagen und Existenzen zerstört werden, dazu gehören auch die Soldat*innen. Auch wenn die Kriege längst vorbei sind, leiden die Menschen immer noch an den Folgen wie Verelendung und politische Instabilität. Kriege sind keine Naturkatastrophen. Kriege werden von Menschen vorbereitet, organisiert und Menschen stellen sich für Kriegshandlungen zur Verfügung. Daher kann Krieg und Militär auch durch Menschen beendet und abgeschafft werden.

Seit rund fünf Jahren treffen sich deshalb Menschen aus der Region etwa monatlich am Fliegerhorst Jagel, um gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung mit unterschiedlichen Aktionen zu protestieren. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden.

Informationen über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter:  www.bundeswehrabschaffen.de

Dort sind die Berichte zu vorangegangenen Mahnwachen und die Einladungen zu den künftigen Mahnwachen zu finden, weitere Informationen zur Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung, dort können auch Transparente, Aufkleber Plakate etc. bestellt werden.

Finanzielle Unterstützung nehmen wir gerne an auf unser Konto
Friedenswerkstatt Kiel, IBAN DE08 2109 0007 0011 8672 05

Deutsche Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

„FEUERSENDER Open Air“ am 31.07.2021 im Galwikpark Flensburg – Eintritt frei!

FeuersndrAm 31.07.2021 findet von 12:00 – 22:00 Uhr im Galwikpark Flensburg das erste „FEUERSENDER Open Air“ statt!
Ein buntes Programm über den ganzen Tag lockt auf die Grünanlage. Eintritt frei!

Programm

Dub | Funk | House
12:00 Drastico
14:00 Boy Côte
15:00 Sivia Feuersenger
17:00 Funk Bear Brothers
20:00 Christian Feuersenger

Funk Bear Brothers – Hamburg
Musikalisch sagt der Name ja schon ein wenig. Alles, was den zwei Brüdern als „Funky Music“ erscheint, passt auf jeden Fall schon mal ins Beuteschema. Ob Soul, Disco, Jazz. HipHop, Electrofunk, MashUps bis hin zu House. Aber auch relaxte Dinge wie Softrock a la Too Slow To Disco oder Reggae-Tunes. Auf den Vibe kommt es an!
Gemeinsam haben die beiden dann als Funk Bear Brothers regelmäßig an den unterschiedlichsten Orten die Menschen in Bewegung versetzt. Ob als Resident DJs in der BernsteinBar, der Kogge, YokoMono oder bei Veranstaltungen im Cafe Seeterassen. In den letzten Jahren monatlich im Jazz Cafe / Mojo Club, auf dem Reeperbahn-Festival, der Altonale und seit 2016 mit der eigenen Reihe „Welcome On Soul Board“ auf der Hafenbarkasse Frau Hedi, welche sie zusammen mit den Disco Dudes machen.

Eine Veranstaltung von FEUERSENDER, Christian Feuersenger, Svolanski – Funk Bear Brothers – HH und Silvia Feuersenger

Mehr Informationen auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/248870740077993

Initiativen fordern: AfD nicht zur Bundestagswahl zulassen!

cropped-AgR_Silhuetten_logo_wordpress2Offener Brief – An die Mitglieder des Landeswahlausschuss zur Bundestagswahl 2021

Veröffentlicht am

Betreff: Wahlausschuss zur Bundestagswahl 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns an Sie als vom Landeswahlleiter benannte Vertreter und Vertreterinnen, die über die Zulassung von Parteien zur Bundestagswahl am 26.9.2021 zu entscheiden haben.

Wir möchten Sie auffordern der AfD und ihren Kandidatinnen und Kandidaten die Zustimmung zur Kandidatur zu verweigern.

Wir sind Teil der bundesweiten Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“ und haben uns in Schleswig-Holstein vor fünf Jahren gegründet, um rassistischen Parteien zu zeigen: Für euch ist hier kein Platz!

Unsere Überzeugung ist, dass rassistische Parteien wie die AfD keine demokratische Legitimation besitzen und an Wahlen zu den Parlamenten nicht teilnehmen sollen.

Rassistische Hetze, wie sie auch die AfD betreibt, darf nicht länger als „Meinungsfreiheit“ verharmlost werden.

Wir halten es nicht nur notwendig, sondern auch legitim, gegen die Aufstellung der AfD zu stimmen.

Die AfD ist eine Partei, in der Rassist*innen und Faschist*innen aktiv sind. Mit ihrer Propaganda und ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit und in den Parlamenten ist die AfD mit verantwortlich für Gewalttaten, bis hin zu Morden, an politischen Gegnern, Frauen, Geflüchteten, Migrant*innen und Menschen, die sie als minderwertig ansehen.

Mit dem Mord an Walter Lübcke – der Mörder hatte Wahlkampf für die AfD gemacht

und auf der von Höcke initiierten Demonstration in Chemnitz am 1.9.2018 den

Entschluss zur Tat gefasst – und den Attentaten von Halle und Hanau wurden in vielen demokratischen Parteien und Organisationen die Stimmen lauter, die die AfD als eine in Teilen faschistische Partei erkannten und benannten.

Ihre Menschenverachtung zeigt die AfD nicht nur in ihrer rassistischen Haltung zu Flucht und Asyl, zu anders Denkenden, sondern auch in der Corona-Pandemie mit ihrer politischen Nähe und teilweise personellen Unterstützung der Querdenken-Bewegungen und der Corona-Leugnung.

Wir fordern Sie auf: Nehmen Sie Ihr Recht in Anspruch und stimmen gegen eine Zulassung der AfD zur Bundestagswahl.

Eine öffentlich wahrnehmbare und geschlossene Ausgrenzung der AfD gemeinsam durch alle demokratischen, antifaschistischen und antirassistischen Gruppen ist dringend erforderlich und sollte – insbesondere von den Verantwortungsträger*innen in der Politik – als ein wichtiger und legitimer Bestandteil der Demokratie gesehen wird.

Mit freundlichem Gruß

Bettina Jürgensen

Sprecherin

Aufstehen gegen Rassismus Schleswig-Holstein

https://www.agr-sh.de/

https://www.facebook.com/aufstehen.sh

Offener Brief an Landeswahlausschussmitglieder als PDF

Demo in Brunsbüttel am 31. Juli 2021: „Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge!“

Sharepic Demo 1Gemeinsame Pressemitteilung von Klimabündnis gegen LNG, Grüne Jugend und ROBIN WOOD

Anschließend folgt der Aufruf des Aktionsbündnisses für die Demo am 31.07. in Brunsbüttel

[Hamburg, Berlin, Brunsbüttel 23.7.2021] Unter dem Motto „Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge“ mobilisiert ein breites Bündnis aus Bürgerinitiativen, Umweltschutzorganisationen, Klimagruppen und Jugendverbänden zu einer Demonstration am 31. Juli im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel.

In Brunsbüttel plant die Betreibergesellschaft „German LNG“ den Bau eines Terminals für extrem klimaschädliches, flüssiges Erdgas (LNG). Mit der Demonstration richtet sich das Bündnis gegen den weiteren Ausbau der Erdgasinfrastruktur sowohl vor Ort, als auch bundesweit und fordert den Ausstieg aus allen fossilen Energieträgern. Auch das Aktionsbündnis Ende Gelände hat zu Protesten gegen den Neubau aufgerufen. Ende Gelände hat angekündigt, vom 29. Juli bis 2. August mit Aktionen zivilen Ungehorsams vor Ort gegen Erdgas und das geplante Flüssigerdgas-Terminal zu demonstrieren.

„Dass hier immer noch der Bau dieses klimaschädlichen Projektes vorangetrieben wird, ist ein Politikversagen ohne Gleichen. Als starke Klimagerechtigkeitsbewegung werden wir dieses unverantwortliche Vorhaben verhindern“, erklärt Norbert Pralow, Mitglied der BUND-Kreisgruppe Steinburg und aktiv im Klimabündnis gegen LNG.

„Um den Temperaturanstieg zu beschränken, müssen wir jetzt schnellstmöglich aus allen fossilen Energieträgern aussteigen. Doch stattdessen setzen Politik und Energiekonzerne auf den Ausbau der Erdgasnutzung. Zahlreiche Erdgaskraftwerke, Pipelines und Flüssigerdgas-Terminals sollen neu gebaut werden. Sie werden die Klimakrise unweigerlich weiter anfeuern – mit verheerenden Konsequenzen für die Gesundheit und Lebensgrundlage von Menschen weltweit. Sauberes Gas ist ein gefährliches Märchen!“, argumentiert Stina Reichardt vom Demo-Koordinierungskreis.

Die Demonstration startet um 13:00 Uhr in der Flethseer Str. (Nordbünge, Landscheide, erreichbar über B5, Ausfahrt St. Margarethen / Glückstadt, Richtung St. Margarethen, ca. 400m nach der Ausfahrt links). Ab 11:00 Uhr werden Busshuttle vom Bahnhof Itzehoe und aus Wilster angeboten. Die Demonstration endet mit einer Kundgebung an dem Standort des geplanten LNG-Terminals. Danach werden Busse zurück zu den nächstgelegenen Bahnhöfen fahren.

Hintergrund:

Ende Juni hatte „German LNG“ den Antrag auf Planfeststellung für den LNG-Hafen beim Amt für Planfeststellung Verkehr in Kiel eingereicht. Das beantragte Projekt würde bis zu acht Milliarden Kubikmeter Flüssigerdgas jährlich nach Brunsbüttel bringen und damit wesentlich zum Treibhausgasausstoß Deutschlands beitragen. Trotz des jahrelangen und wachsenden Protestes vor Ort unterstützen die Gemeinde Brunsbüttel und die Landesregierung das Projekt. Die Landes- und Bundesregierung haben zusammen Fördergelder in Höhe von 100 Millionen Euro für den Bau des Terminals in Brunsbüttel in Aussicht gestellt. Alle Erdgaskund*innen sollen zudem 90 Prozent der Kosten für die Anschlusspipeline zahlen, das entspricht rund weiteren 100 Millionen Euro.

Das Flüssigerdgas-Terminal in Brunsbüttel ist neben Stade eines von zwei aktuell in der Planungsphase stehenden Projekten für LNG-Importterminals in Deutschland. Darüber hinaus sollen im Zuge des Kohleausstiegs zahlreiche Kohlekraftwerke auf den Betrieb mit Erdgas umgerüstet werden – finanziell gefördert durch den Bund. Gegen diese Entwicklung formiert sich wachsender Widerstand in der Klimagerechtigkeitsbewegung und bei den Umweltverbänden.

  • AUFRUF ZUR DEMONSTRATION AM 31.7.21 IN BRUNSBÜTTEL

    Der Aufruf zur Demonstration in Brunsbüttel wird von 27 Bürgerinitiativen, Umweltschutzorganisationen und Jugendverbänden unterstützt.

Von Bagdad zum Ural – Haithabu: Wikinger an der Wolga

Aus dem Reisebericht des Ibn Fadlan

Um Anmeldung wird gebeten

Der Ferientipp: Das Wikinger Museum Haithabu lädt am Donnerstag, 29. Juli, um 17:30 Uhr zu einer spannenden Zeitreise in die Welt vor 1000 Jahren ein.

foto-chr.-schmidt

Christoph Schmidt liest aus dem Reisebericht des Ibn Fadlan – Foto: © Chr. Schmidt

Im Versammlungshaus bei den Wikinger Häusern liest der Archäologe Dr. Christoph Schmidt aus dem Originaltext des arabischen Diplomaten Ibn Fadlan.
Der Wissenschaftler entführt seine Zuhörer während seiner zweistündigen Lesung ins 10. Jahrhundert und nimmt sie mit auf eine Expedition von Bagdad an die Wolga.
Ibn Fadlanschildert in seinem Bericht anschaulich Religion, Kultur und Lebensgewohnheiten der Menschen, die ihm auf seiner einjährigen Reise begegnen.
Dabei trifft er auf schwedische Wikinger, die am Ufer der Wolga ihr Lager aufgeschlagen haben. Facettenreich beschreibt der Diplomat ihr Aussehen, ihre Sitten und Gebräuche, darunter das Begräbnis eineshohen Wikingerfürsten.

Einen weiteren Termin gibt es am 12. August 2021 um 17:30 Uhr.

Aufgrund begrenzter Sitzplätze wird um eine Anmeldung unter 04621 813122 gebeten.

Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu statt.

Kosten: 14 Euro

Wikinger Museum und Wikinger Häuser Haithabu

Am Haddebyer Noor 3
24866 Busdorf, Deutschland

Auf unserer Corona-Sonderseite im Internet (landesmuseen.sh/coronavirus) sind stets aktuelle Besuchshinweise zu finden.

Testen, Testen, Testen – Es bleibt weiterhin wichtig

Covid2

Flensburg. Mit dem Ende der Sommerferien nimmt die Zahl der Reiserückkehrer zu. Ab Montag werden weitere Vorschriften gelockert. So wird z. B. die Testpflicht für den Restaurantbesuch aufgehoben. Aus diesem Anlass erinnert Flensburgs Gesundheitsdezernentin Karen Welz-Nettlau, dass alle in Flensburg im Frühjahr einen wertvollen Beitrag zur Eindämmung der Inzidenzwerte geleistet haben:
„Im Frühjahr haben wir in Flensburg den hohen Inzidenzwert auch dadurch in den Griff bekommen, dass die Menschen in unserer Stadt eins beherzigt haben: Testen! Testen! Testen!
Mit der Lockerung der Vorschriften wird die Verantwortung noch stärker in die Hände von uns einzelnen gelegt. Darum bitte ich darum die Testmöglichkeiten weiter zu nutzen, auch wenn es für Vieles nicht mehr Vorschrift ist. Auch die sogenannten A-H-A-Regeln haben ihre große Bedeutung für die Gesundheitsvorsorge immer noch behalten und sollten daher weiter sorgfältig angewandt werden. Ebenso hat sich das Trage einer Maske als wirksame Schutzmaßnahme erwiesen. Darum ist es sinnvoll immer dann eine Maske aufzusetzen, wenn es einem irgendwo zu voll erscheint, auch wenn für es diesen Ort nicht vorgeschrieben ist.
Wenn wir alle weiterhin mit Vorsicht und Sorgfalt an unseren eigenen und den Schutz der anderen denken, kann uns ein sicherer Herbst gelingen“, so die Gesundheitsdezernentin.

Offene Impfaktionen im Impfzentrum Flensburg am 26. und 27. Juli – Impfstoff von Johnson&Johnson wird ohne Termin verimpft – solange der Vorrat reicht

Flensburg. Auch am Montag, den 26. und Dienstag, den 27. Juli können sich von 13 bis 17 Uhr Personen ab 18 Jahren ohne Anmeldung im Impfzentrum Flensburg, Twedter Mark 11, mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson gegen eine Corona-Infektion impfen lassen. Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson ist bislang der erste COVID-19-Impfstoff, bei dem nur eine Impfdosis für einen umfassenden Schutz nötig ist. Bereits nach 14 Tagen nach der Impfung genießen Einwohnerinnen und Einwohner den vollen Impfschutz und gelten als vollständig geimpft. Dies wird sowohl im gelben Impfpass, als auch nach Scannen des QR-Codes auf dem Impfzertifikat in den Apps wie der Corona-Warn-App und der CovPass-App so angezeigt.

Mitzubringen sind nur ein Ausweisdokument und – wenn möglich – Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff (siehe www.impfen-sh.de oder direkt https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/_Informationen_Impfzentren/Download-Dokumente.html).  Die tatsächliche Verfügbarkeit und Wartezeiten vor Ort sind abhängig von der Inanspruchnahme der Sonderaktionen.

Schleswig-Holstein: Lockerungen im Hotel- und Gaststättenbereich sowie bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen treten ab kommenden Montag in Kraft

Die Landesregierung hat sich auf die Eckpunkte für eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung verständigt, die am Montag, 26. Juli, in Kraft treten wird.

Die bisherigen Kontaktbeschränkungen bei Ansammlungen und Zusammenkünften (maximal zehn Personen aus zehn Haushalten) werden angesichts der derzeitigen Infektionslage verändert: Künftig können sich bis zu 25 Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren sowie Genesene und Geimpfte werden hierbei weiterhin nicht mitgezählt.

Die Rahmenbedingungen für Veranstaltungen werden, wie angekündigt, entsprechend dem Veranstaltungsstufenkonzept geändert. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen mit Gruppenaktivität (Feste, Feiern, Empfänge usw.) wird aufgehoben; dies gilt auch für die Veranstaltungen mit Marktcharakter (unter den bereits bestehenden Auflagen wie der Quadratmeterbeschränkung und Mund-Nasen-Bedeckung in Innenbereichen) und Veranstaltungen mit Sitzungscharakter (es gelten aber weiterhin Auflagen wie max. Auslastung von 50 Prozent); Veranstaltungen mit Eventcharakter sind in Außenbereichen und unter strengen Auflagen zulässig (Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Erstellung eines Hygienekonzepts mit Berücksichtigung der An- und Abreise, Kontaktdatenerhebung, Testpflichten, Genehmigung durch die zuständige Behörde, Einsatz von Ordnungskräften).

Auch bei Versammlungen werden die Teilnehmerbegrenzungen aufgehoben. Teilnehmerbegrenzungen entfallen ebenfalls für Gottesdienste.

Weitere Anpassungen:

  • Die Testpflicht für Besuche von Gaststätten in Innenbereichen entfällt.
  • Die Testpflicht bei Veranstaltungen mit Gruppenaktivität wird aufgehoben.
  • Die verbliebenen Testpflichten für Sport sowie Angebote der Kinder und Jugendhilfe in Innenbereichen entfallen.
  • Die bisherige Folgetestung bei Besuch eines Beherbergungsbetriebes entfällt.
  • Die Maskenpflicht für Schiffsverkehre (ÖPNV wie touristisch) wird in den Außenbereichen aufgehoben.

Am 22. Juli soll die Neufassung der Verordnung beschlossen werden, am 26. Juli wird sie in Kraft treten.

Vierter Barriere-Check in der Norderstraße – mit Wunschliste an die Stadtplanung

Ein Beitrag der VCD-Ortsgruppe Flensburg

Wie gut kommt man mit Rollator, Rollstuhl oder mit Sehbehinderung vom Nordermarkt zum Nordertor? Am 6. Juli 2021 fand der vierte Barriere-Check statt. Ein gutes Dutzend Mitwirkende prüften abschnittweise die Strecke. „Gute Ansätze – und einiger Nachbesserungsbedarf, ganz besonders was das Kopfsteinpflaster betrifft“, lautet das Fazit.

Aus den Ergebnissen: Blindenleitlinie als positive Errungenschaft

Die Blindenleitlinie, die durch die gesamte Fußgängerzone führt, ist eine großartige Errungenschaft in Flensburg. Doch Fakt ist: Viele kennen die Bedeutung nicht und halten die Leitlinie für eine Verzierung. Deshalb findet man immer wieder an oder auf der Leitlinie abgestellte Werbeaufsteller, Restaurantmöbel und anderes.

Laut Sondernutzungssatzung der Stadt Flensburg soll seitlich der Blindenleitlinie ein Abstand von 0,75 Metern eingehalten werden. Wir würden uns wünschen, dass darüber besser informiert wird.

Problem Kopfsteinpflaster

“Das Problem mit Kopfsteinpflaster wird unterschätzt. Für Menschen mit Rollator, Rollstuhl, Kinderwagen oder Trolley ist es eine echte Hürde” sagte ein Teilnehmer nachdenklich bei der Schlussrunde am Nordertor.

“In der Norderstraße fällt einem besonders auf, wie schwierig es ist, den wichtigen Spagat zwischen Erhaltung historischer Bausubstanz und Barrierefreiheit erfolgreich zu meistern und dabei auch noch jeder Form von Handicap möglichst gerecht zu werden”, stimmt Regina Bunge, Stellvertretende Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK, zu.
“Nicht nur mobilitätseingeschränkte Personen, auch Radfahrende, Menschen mit Rollkoffer oder Kinderwagen haben ihre liebe Mühe mit dem schön anzusehenden Kopfsteinpflaster, das der Straße ohne Zweifel ein besonderes Flair gibt. Furten im Kopfsteinpflaster stellen für mich einen anzustrebenden Kompromiss dar.”

Furten, also Wegbereiche mit flachen Platten in ausreichender Breite, ermöglichen es Fuß- und Radverkehr, gut unterwegs zu sein. Ansatzweise sind sie bereits vorhanden und sollten systematisch ausgebaut werden.

Unser Fazit: Viel zu tun!

Das Fazit dieser Begehung: Es gibt noch eine Menge zu tun, damit auch Menschen, die mit Einschränkungen leben, in Flensburg gut unterwegs sein können. “Wir müssen lernen, die andere Perspektive mitzudenken”, lautete eine Erkenntnis in der Schlussrunde.

Und: Vorgaben und Standards bilden die Grundlage für gute Straßen- und Wegeplanung. Doch sie müssen auch eingehalten, kommuniziert und überwacht werden. Dafür setzen wir uns ein.

Sorgfältige Dokumentation – Meldemöglichkeit in Vorbereitung

Wie bereits zuvor wurden auch diesmal die kritischen Punkte sorgfältig dokumentiert. Neu: Für jeden der vier Abschnitte gibt es jetzt eine “Wunschliste” mit Verbesserungsvorschlägen. Diese geben wir an Stadtplanung und TBZ weiter, damit sie bei der anstehenden Neugestaltung der Norderstraße einbezogen werden.

Bleibt der Wunsch nach einer nachhaltigen Meldemöglichkeit für Hürden und Verbesserungsmöglichkeiten: Auf einer Online-Straßenkarte sollte man kritische Stellen eintragen können, so dass sie bei anfallenden Arbeiten oder Reparaturen berücksichtigt und schrittweise abgearbeitet werden. Eine solche Karte soll dem Vernehmen nach bei der Stadtverwaltung eingerichtet werden. Darauf freuen wir uns. Mit einem Dank an alle Teilnehmenden endete der vierte Barriere-Check.

  • Barriere-Check Nordermarkt bis Nordertor, 6. Juli 2021
    Komplette Dokumentation mit Beobachtungen und Wünsche zu den vier Wegeabschnitten zum Herunterladen (PDF-Datei) – mehr

Einladung zur VCD Nord-Runde am 27. Juli: Bus-Preise und 365-Euro-Ticket in der Diskussion

Ein Beitrag der VCD-Ortsgruppe Flensburg

Vielerorts wird über die ÖPNV-Fahrpreise und ein 365 €-Ticket diskutiert – aber wie funktioniert das genau? Dazu freuen wir uns auf über einen Input-Vortrag von Jörg Ludolph, Tarifexperte von NAH.SH, bei unserer monatlichen VCD Nord-Runde am Dienstag, 27. Juli, 19:00 Uhr (Online-Treffen). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Kosten für die Öffis gelten für viele als Gradmesser für einen attraktiven ÖPNV. Häufig wird gefordert, der öffentliche Nahverkehr müsse kostenlos sein oder es wird ein 365 €-Ticket angestrebt. In Kiel und Lübeck wurde aktuell beschlossen, die Fahrpreise im Stadtverkehr zu reduzieren, während in Flensburg im August eine Preiserhöhung ansteht.

Wie realistisch ist das 365 €-Ticket, was steckt dahinter und wie können Ticketangebote sozialverträglich und barrierefrei gestaltet werden?

Zu diesem Thema freuen wir uns auf einen Input-Vortrag von Jörg Ludolph, Tarifexperte von NAH.SH. Er wird anschließend bei der Diskussion für unsere Fragen zur Verfügung stehen. Im zweiten Teil ist Zeit und Möglichkeit für den Austausch unter den Mitgliedern und Engagierten im VCD Nord.

Monatliche Treffen im Rahmen des VCD Nord: Information und Diskussion

Der Landesverband VCD Nord lädt künftig monatlich an jedem vierten Dienstag im Monat um 19:00 Uhr ein zu Austausch und Information. So wollen wir uns besser kennen lernen und zu aktuellen Themen Positionen entwickeln.
Die Online-Treffen finden statt im VCD Zoom-Raum. Teilnahme unter: https://us06web.zoom.us/j/94160191091?pwd=MkVSRmNRV2J3T09Qd3pyL3NjSFM3Zz09

  • Vorschau: Dienstag, 24. August 2021, 19:00 Uhr
    “Deutschland braucht ein Bundesmobilitätsgesetz – jetzt!” – mehr

Interview: „Wer Lebensmittelverschwendung in den Griff bekommt, kann nur gewinnen“

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein macht sich stark für Lebensmittelwertschätzung und gegen Nahrungsmittel im Müll. Das Ziel ist klar: Lebensmittelverschwendung halbieren. Welche Schritte es dafür braucht und warum Ramschkisten im Supermarkt nicht helfen, erklärt Selvihan Benda, Leiterin des Referates Lebensmittel & Ernährung.

Seit Jahren setzen sich die Verbraucherzentralen für eine nachhaltige, abfallarme und ressourcenschonende Ernährung sowie für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln ein. Warum ist Lebensmittelverschwendung ein wichtiges Thema?

Selvihan_Koc_ERN_VZSH

Zur Person: Selvihan Benda ist Ökotrophologin und seit über 12 Jahren bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein im Einsatz. Seit mehr als zwei Jahren leitet sie das Referat Lebensmittel & Ernährung. Die Lebensmittelverschwendung ist eines von vielen Themen, die sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen bearbeitet.

Selvihan Benda:
„Jedes Jahr landen in Deutschland etwa 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Das ist ethisch nicht vertretbar und absolut klimaschädlich, weil es den Ausstoß von Treibhausgasen unnötig nach oben treibt. Wenn in privaten Haushalten nur halb so viele Lebensmittel im Müll landen würden, ließen sich sechs Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente einsparen. Deutschland hat sich deshalb im Zuge der 17 globalen nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG: Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen verpflichtet, einen Beitrag zur Halbierung der weltweiten Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu leisten.“

Wer ist für dieses Ausmaß an Verschwendung verantwortlich und was muss sich ändern?

„Die öffentliche Diskussion um Lebensmittelabfälle dreht sich meist um Verbraucherinnen und Verbraucher. Tatsächlich haben aber auch Landwirtschaft, Handel und Gastronomie einen großen Anteil. Unser Ziel ist, die Verschwendung von Lebensmitteln zu halbieren. Das geht nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen – also Politik, Wissenschaft, Landwirtschaft, Handel, Industrie, Gastronomie und Verbraucher.“

Wie kann so eine gemeinsame Anstrengung aussehen und welche Rolle spielt das Land Schleswig-Holstein dabei?

„Auf Bundesebene gibt es seit zwei Jahren die nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Die Initiative „Zu gut für die Tonne“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) läuft schon seit mehreren Jahren. Für die Umsetzung in Schleswig-Holstein brauchen wir eine verantwortliche Stelle, die alle Akteure im Land zusammenbringt. Mit unserem verbraucherpolitischen Klönschnack im April haben wir dafür einen Auftakt gegeben. Dabei haben alle Beteiligten betont, dass sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Wir wünschen uns eine Plattform der Landesregierung für alle maßgeblichen Vertreter von Verbänden, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie zivilgesellschaftlichen Gruppen und Wissenschaft. Das Ziel ist eine dauerhafte Kooperation und Entwicklung gemeinsamer Ansätze.“

Wo steht Schleswig-Holstein bei der nationalen Anstrengung gegen Lebensmittelverschwendung?

„Nicht dort, wo es stehen könnte. Bisher ist unklar, welche Lebensmittel in welchen Mengen im Müll landen und wo das Problem am größten ist. Wir brauchen deshalb eine Zusammenarbeit von Wissenschaft und Abfallwirtschaft, um die Gründe und Mengen der Lebensmittelverschwendung und -abfälle in Schleswig-Holstein zu erfassen. Diese Daten können helfen, die Problembereiche einzugrenzen und Lösungen zu entwickeln. Eine Veränderung der Konsumgewohnheiten wird erst sichtbar, wenn Daten dazu regelmäßig erfasst und verglichen werden. Nur so erfahren wir, wie verschiedene Gruppen damit umgehen – ob es bei Einkaufsgewohnheiten und Verwendung von Lebensmitteln zum Beispiel Unterschiede zwischen Stadt und Land gibt. Hier geht das Geographische Institut der Universität Kiel jetzt mit einem Forschungsprojekt voran.“

Gibt es also bisher in Schleswig-Holstein keine Maßnahmen, um Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen?

„Doch, mehrere Initiativen engagieren sich hier für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln. Was aber fehlt, ist eine gebündelte umfassende Darstellung, die Transparenz für Verbraucher schafft. 2012 und 2013 hat das Landwirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein die Kampagne „bewusst einkaufen kann jeder.de“ mit diversen Akteuren umgesetzt und damit das Bewusstsein für einen nachhaltigen und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln gestärkt. Eine Plattform zur Verstetigung der Inhalte und zum Austausch der Akteure fehlt seitdem. Um dieses wichtige Thema in der Gesellschaft zu verankern, sehen wir das Landwirtschaftsministerium in der Verantwortung, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Diese sollten alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbeziehen und in die Pflicht nehmen – ebenso die Gastronomie, Außer-Haus-Angebote und Gemeinschaftsverpflegung.“

Wie steht es mit den Verbrauchern? Was würde sie motivieren, Lebensmittel besser zu verwenden?

„Im Alltag fehlen oft die richtigen Anreize. In der Gastronomie gibt es zum Beispiel erst wenige Angebote für kleine Portionen – und wenn, dann oft nur auf Nachfrage. Besser wäre es, in der Speisekarte darauf hinzuweisen. In Supermärkten fällt mir oft auf, dass Lebensmittel im Abverkauf regelrecht verramscht werden. Irgendwo versteckt steht eine unansehnliche Wühlkiste mit unsortierten Artikeln, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft. Es gibt kein gutes Gefühl, darin nach Angeboten zu suchen. Wertschätzung sieht anders aus. Außerdem sollte es mehr lose Ware und kleinere Verpackungen mit angemessenen Preisunterschieden zur größeren geben. Wenn zehn Brotscheiben nur 20 Cent mehr kosten als fünf, dann wird schnell zur größeren Verpackung gegriffen. Der Preis sollte nicht zum Kauf des Vorteilspacks verleiten.“

Was bringt es Verbraucherinnen und Verbrauchern, wenn sie Lebensmittelverschwendung vermeiden?

„Ich denke, niemand fühlt sich gut, wenn er oder sie verwelktes Gemüse und angeschimmelten Käse aus dem Kühlschrank räumen und wegschmeißen muss. Wer diese Probleme in den Griff bekommt, kann nur gewinnen. Und dabei ist eine umfassende Verbraucherbildung unabdingbar – mit Wissen rund um Lagerung, Herstellung und Weiterverwendung von Lebensmitteln. Planvoll einzukaufen und komplett zu verwenden, spart Geld, bringt mehr Ordnung und Sauberkeit in die Küche und verbessert die persönliche Ökobilanz.“

Zum Hintergrund:

In zehn Thesen hat die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein zusammengefasst, welche Schritte notwendig sind, um die Lebensmittelverschwendung zu halbieren.

Offene Impfaktionen im Impfzentrum Flensburg am 26. und 27. Juli

Covid2

Impfstoff von Johnson&Johnson wird ohne Termin verimpft – solange der Vorrat reicht

Flensburg. Auch am Montag, den 26. und Dienstag, den 27. Juli können sich von 13 bis 17 Uhr Personen ab 18 Jahren ohne Anmeldung im Impfzentrum Flensburg, Twedter Mark 11, mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson gegen eine Corona-Infektion impfen lassen. Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson ist bislang der erste COVID-19-Impfstoff, bei dem nur eine Impfdosis für einen umfassenden Schutz nötig ist. Bereits nach 14 Tagen nach der Impfung genießen Einwohnerinnen und Einwohner den vollen Impfschutz und gelten als vollständig geimpft. Dies wird sowohl im gelben Impfpass, als auch nach Scannen des QR-Codes auf dem Impfzertifikat in den Apps wie der Corona-Warn-App und der CovPass-App so angezeigt.

Mitzubringen sind nur ein Ausweisdokument und – wenn möglich – Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff (siehe www.impfen-sh.de oder direkt https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel_2020/_Informationen_Impfzentren/Download-Dokumente.html).  Die tatsächliche Verfügbarkeit und Wartezeiten vor Ort sind abhängig von der Inanspruchnahme der Sonderaktionen.

Schleswig-Holstein: Lockerungen im Hotel- und Gaststättenbereich sowie bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen treten ab kommenden Montag in Kraft

Die Landesregierung hat sich auf die Eckpunkte für eine Neufassung der Corona-Bekämpfungsverordnung verständigt, die am Montag, 26. Juli, in Kraft treten wird.

Die bisherigen Kontaktbeschränkungen bei Ansammlungen und Zusammenkünften (maximal zehn Personen aus zehn Haushalten) werden angesichts der derzeitigen Infektionslage verändert: Künftig können sich bis zu 25 Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren sowie Genesene und Geimpfte werden hierbei weiterhin nicht mitgezählt.

Die Rahmenbedingungen für Veranstaltungen werden, wie angekündigt, entsprechend dem Veranstaltungsstufenkonzept geändert. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen mit Gruppenaktivität (Feste, Feiern, Empfänge usw.) wird aufgehoben; dies gilt auch für die Veranstaltungen mit Marktcharakter (unter den bereits bestehenden Auflagen wie der Quadratmeterbeschränkung und Mund-Nasen-Bedeckung in Innenbereichen) und Veranstaltungen mit Sitzungscharakter (es gelten aber weiterhin Auflagen wie max. Auslastung von 50 Prozent); Veranstaltungen mit Eventcharakter sind in Außenbereichen und unter strengen Auflagen zulässig (Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Erstellung eines Hygienekonzepts mit Berücksichtigung der An- und Abreise, Kontaktdatenerhebung, Testpflichten, Genehmigung durch die zuständige Behörde, Einsatz von Ordnungskräften).

Auch bei Versammlungen werden die Teilnehmerbegrenzungen aufgehoben. Teilnehmerbegrenzungen entfallen ebenfalls für Gottesdienste.

Weitere Anpassungen:

  • Die Testpflicht für Besuche von Gaststätten in Innenbereichen entfällt.
  • Die Testpflicht bei Veranstaltungen mit Gruppenaktivität wird aufgehoben.
  • Die verbliebenen Testpflichten für Sport sowie Angebote der Kinder und Jugendhilfe in Innenbereichen entfallen.
  • Die bisherige Folgetestung bei Besuch eines Beherbergungsbetriebes entfällt.
  • Die Maskenpflicht für Schiffsverkehre (ÖPNV wie touristisch) wird in den Außenbereichen aufgehoben.

Am 22. Juli soll die Neufassung der Verordnung beschlossen werden, am 26. Juli wird sie in Kraft treten.

Vernissage Malerei/Zeichnungen von Katarse am 23. Juli um 19 Uhr in der NORDER147

Katarse ist eine Künstlerin, die in Flensburg bereits einige Streetart-Werke im öffentlichen Raum hinterlassen hat.

Die am Freitag, 23. Juli um 19 Uhr eröffnende Ausstellung in der NORDER147 zeigt Zeichnungen, Malerei und ein Objekt.

Am 24.sten und 25.sten Juli ist die Ausstellung jeweils von 12 bis 20 Uhr für Besucher:innen geöffnet. Zur Vernissage nach Möglichkeit einen negativen C-Test, aber in jedem Fall eine Maske mitbringen, danke!

Katarse

KATARSE

Katarse says:

„The magic of birth and mortality that lies in the world of fungi is the topic of fascination for many, and in the case of Katarse_ it is the main focus of her artistic oeuvre. The journey through the world of neon, funghi, robots will be taking place in the Norder147. You are welcome to join the event of introspection, mesmerism and inner demons.

Artist’s personality is not only in their works, it is in their name:

„I am inviting you to share the experience of my catharsis. KATARSE_ is the solo exhibition dedicated to my personal artistic development for the last year. It is dedicated to the things and thoughts that accompanied me throughout this time, and their synthesis in the form of paintings, drawings and objects.“

Deutsche Übersetzung

Katarse sagt:

„Die Magie von Geburt und Sterblichkeit aus der Welt der Pilze ist eine Faszination für Viele. Im Falle von KATARSE ist es der Fokus meines künstlerischen Oeuvres. Diese Reise durch die Welt von Neon, Pilzen und Robotern wird in der NORDER147 stattfinden. Sie sind eingeladen, diesem Erlebnis von Selbstbeobachtung, absoluter Bewunderung dieser Vorgänge und der Ausgestaltung meiner inneren Dämonen beizuwohnen.

Die Persönlichkeit der Künstlerin ist nicht nur in ihren Werken zu finden, sondern auch in ihrem Namen: 

„Ich lade Sie dazu ein, meine Katharsis mitzuerleben. KATARSE ist die meiner künstlerischen Weiterentwicklung des vergangenen Jahres gewidmete Einzelausstellung. Gewidmet den Erlebnissen and Gedanken, die mich durch diese Zeit begleitet haben und ihrer Synthese in der Form von Gemälden, Zeichnungen und Objekten“.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

Kandidatin zu verleihen

Die Direktkandidatin im Wahlkreis Flensburg-Schleswig und dritte auf der Landesliste für DIE LINKE. Schleswig-Holstein packt mit an.

IMG_8462

Foto: Tafelleiter Klaus Grebbin und Kandidatin Katrine Hoop (Privatfoto)

»In den vielen Zusammenhängen, in denen ich ehren- oder hauptamtlich gearbeitet habe, hat es mich immer etwas gestört, wenn Kandidierende in Wahlkampfzeiten mit einem Presseteam aufgekreuzt sind, ein paar Fragen gestellt und Fotos gemacht haben«, erklärte Katrine Hoop. »Da es mir aber trotzdem wichtig ist, möglichst viele Bereiche anzugucken und zu hören, was Menschen im Wahlkreis bewegt, versuche ich mir in den nächsten Tagen dadurch Einblick zu verschaffen, dass ich ganz konkret praktisch mitarbeite.«

Heute stand für Hoop eine dreistündige Schicht in der Obstausgabe bei der Tafel Flensburg auf dem Programm. Hoop zeigte sich zutiefst beeindruckt von dem professionell organisierten Betrieb, der hochwertige Lebensmittel vor dem Müll rettet und viele bedürftige Menschen versorgt. Auch die gute Stimmung im Team habe ihr Spaß gemacht.

»Die Tafel ist ein unglaublich wichtiges Projekt. Dabei sollte es so eine Einrichtung nicht geben müssen«, erklärt Hoop und bedankt sich ausdrücklich bei Tafelleiter Klaus Grebbin und dem ganzen Team für das große Engagement und die Möglichkeit zu aktiver Mitarbeit.

Wer Hoop einen halben Tag als Mitarbeiterin ausleihen möchte, findet die Kontaktdaten auf der Homepage www.katrine-hoop.de

%d Bloggern gefällt das: