Archiv der Kategorie: Bürgerbeteiligung

Artikel zum Thema Bürgerbeteiligung, Demokratie, Öffentlichkeit und Transparenz

Konzert mit Jazzpianist Lars Duppler am 06.10.2017 im Emmi Leisner Saal der Musikschule Flensburg

Freitag, 06.10.2017
Emmi Leisner Saal, Musikschule Flensburg, Marienkirchhof 2
Einlass 19.30 Uhr
Beginn 20.30 Uhr

VVK 18,–/Ermäßigt 12,– Euro
Maximal 75 Plätze

Eintrittskarten VVK

LARS DUPPLER und sein neues Album NAKED

Lars Duppler gehört zur Szene der herausragenden, aber nicht so bekannten deutschen Jazz Musiker. Zum Glück verändert sich das gerade.
Sein Spiel wechselt von extrem melodischer Schönheit zu gewagten, experimentellen Momenten, deren Klangbild uns auch nach dem Konzert noch wie ein Ohrwurm begleitet.
Auf dem Blüthner Flügel im Emmi Leisner Saal wird das besonders eindrucksvoll zu hören sein.
Der Pianist Lars Duppler ist tatsächlich ein Ex-Flensburger. Den Jazzkundigen bekannt aus den Ensembles von Niels Klein, Jens Düppe, Nils Wülker und Heiko Fischer.
Die zwölf Solopianostücke seines neuen, bereits fünften Albums „Naked“ offenbaren dabei eine eindrucksvolle Tiefe und eine enorme Konzentration, die gleichermaßen begeistert und beruhigt.
Mit viel Raum zum Atmen und einer bewusst perfektionierten, trotzdem unaufdringlichen Ästhetik, entfaltet sich so ein abwechslungsreicher Klang-Kosmos, der der Spätromantik ebenso nahe steht wie dem Jazz eines Paul Bley oder John Taylor und der Musik von Frederic Mompou oder Witold Lutoslawski.
„Naked“ klingt unbedingt modern, romantisch, klassisch und jazzig.

Das „Nackte“, Verletzliche taucht im Zusammenhang mit dieser Produktion immer wieder auf. Die Vorbereitungen zu den Aufnahmen fanden vor der Geburt von Lars Dupplers erster Tochter statt,  allein und zunächst eher ungeplant, täglich am Steinway.

Sechs wunderbare eigene Kompositionen, zwei sehr eigene Interpretationen von Rodgers & Hammersteins Standard „My Favourite Things“ und Irving Berlins „How deep ist the Ocean“, sowie diverse nicht minder ausgearbeitete Interludes (mit einem Bandecho aus den Siebzigerjahren aufgenommen, per Hand gesteuert und ohne jegliche Midifizierung) verdichten
sich auf „Naked“ zu einem Gesamtkunstwerk mit diversen Strömungen und Spannungsbögen.

Man kann diese Musik abends oder morgens und natürlich in jedem nur erdenklichen Status hören, – immer wieder fasziniert und überrascht sie aufs Neue.

Mit diesem Konzert beschließen wir unsere Reihe der Pianisten erst mal ab.  Im nächsten Jahr sollen nur Pianistinnen an den Start kommen.

Das Solopiano Projekt wird unterstützt von der Stadt Flensburg und TasteIt.

Weitere Infos :   Verein 8001

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DIE STILLE DER FARBE – Lesung und Ausstellung am 30.09.2017 im Brasseriehof-Café im Kulturhof Flensburg

Samstag, 30. September, 19:00 – 22:00 Uhr
Brasseriehof-Café im Kulturhof
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Texte von Jaime de Sandoval zu Bildern von Anke Blaue mit Musik  untermalt von Thomas Westphalen.

Eine Lesung und Ausstellung mit Klang.

Die Texte, inspiriert durch die Bilder, sind der Versuch das Unsagbare in Worte zu fassen. Das Zusammenspiel, von Sprache, Klang und Farbe, öffnet an diesem Abend einen neuen Raum.

Jaime de Sandoval, geboren 1965 in Barcelona. Kunstmanager, Verleger und Autor. Lebt seit 10 Jahren in Norddeutschland. Hat mehrere Bücher herausgegeben u. a. „Die Stille des Wortes“ und „Die Stille der Farbe“.

Thomas Westphalen, geboren 1964. Liedermacher und Dichter. Lebt und arbeitet als Familienvater und Therapeut im Raum Flensburg.

Anke Blaue, geboren 1967. Arbeitete als Malerin in Italien, Spanien, USA. Seit 10 Jahren lebt sie wieder in Norddeutschland. Zahlreiche Ausstellungen im Ausland und Deutschland.

Jazz, Samba & Co. … Kirchenmusik mal anders! – am 23.09.2017 um 19 Uhr in der Sankt-Marien-Kirche Flensburg

Herzliche Einladung zu einem besonderen Improvisationskonzert an St. Marien in Flensburg

Wer bisher Zweifel daran hatte, dass Luthers Choral „Ein feste Burg“ auch eine Bearbeitung im Stile von Dave Brubecks „Take five“ verträgt oder der tänzerische Choral „Nun freut Euch lieben Christen g`mein“ auch im Rhythmus eines Samba schwingen kann, der kann sich am Sonnabend in St. MARIEN davon überzeugen, wie gut das klingt.
Der für seine Improvisationen bekannte Stadtkantor Michael Mages (Orgel) und sein Duopartner Gabriel Koeppen (Saxophon)  stellen in einem Konzert bekannte Liedmelodien des Reformationsjahrhunderts in unterschiedlichsten Bearbeitungen vor.
Mit diesem Programm erinnert auch die Kirchenmusik in Flensburg daran, dass die lutherische Reformation dem Volk mit den Kirchenliedern eine Stimme gab, so dass sich die Menschen aktiv am Gottesdienst beteiligen konnten – ein reformatorisches Anliegen, das weit voraus in die Zukunft wies und unsere Form des Gottesdienstes bis in die Gegenwart beeinflusst.

St. MARIEN FLENSBURG, Sonnabend, 23. September, 19.00 Uhr

 „… EIN NEUES LIED WIR HEBEN AN!“ – Improvisationen über bekannte Liedmelodien der Reformationszeit 

Saxophon: Gabriel Koeppen 

Orgel: Michael Mages 

Eintritt: Euro 10,- (erm. 8,-)

Gerne möchten wir Sie auch auf diese Konzerte in St. Nikolai zu Flensburg am Südermarkt aufmerksam machen:

Sonntag, 5. November 2017, 17 Uhr, St. Nikolai Flensburg

Schleswig-Holsteinische Festmusiken zum Reformationsjubiläum – Teil II
Festliche Musik aus der Zeit der Gottorfer Hofmusik

Georg Österreich (1664-1735):
„Unser keiner lebet ihm selber“ & „Ich bin die Auferstehung“
Johann Friedrich Meister (+1697): „Ach Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn“
Johann Philipp Förtsch (1652-1732): „Der Herr hat seinen Engeln befohlen“
Johann Theile (1646-1727): „Jauchzet Gott, alle Lande“

Sankt Nikolai Chor
Marie Luise Werneburg, Sopran
Karin Gyllenhammar, Sopran
Beat Duddeck, Altus
Immo Schröder, Tenor
Jakob Winter, Bass
Hamburger Ratsmusik

Leitung: Michael Mages
Eintritt: 15,- – 35,- Euro
Online-Vorverkauf: www.nikolaichor-flensburg.de

* MITSINGEN:

Wer Interesse an diesen und anderen abwechslungsreichen Programmen und professioneller Stimmbildung hat, wer über Chorerfahrung verfügt und in einem großen traditionsreichen Flensburger Chor mitwirken möchte, ist als neuer Sänger im Sankt Nikolai Chor immer herzlich willkommen!
Nikolaichor bei Facebook:
https://www.facebook.com/pages/Sankt-Nikolai-Chor-Flensburg/524966820859229?ref=hl

Die Konzerte „Schleswig-Holsteinische Festmusiken aus der Zeit der Gottorfer Hofmusik“ werden gefördert von der Nordkirche, dem Kirchenkreis Schleswig-Flensburg und den Kulturstiftungen der Nord-Ostsee Sparkasse.

Empfehlen Sie uns weiter! Wenn Sie jemanden kennen, der ebenfalls Interesse an unseren Konzertinformationen hat, lassen Sie es uns wissen unter
newsletter@nikolaichor-flensburg.de.

Wahlparty am 24.09.2017 ab 17:00 Uhr in der Dänischen Centralbibliotek in Flensburg

Die Dänische Centralbibliotek  und der SSW laden am Wahlabend alle interessierten BürgerInnen zu einem Wahlfest und Demokratiefest ein. Gemeinsam können die ersten Prognosen und Hochrechnungen diskutiert werden, und was das Wahlergebnis für uns und den Rest der Welt bedeutet. Gleichzeitig gibt es Snacks und Getränke zu fairen Sonntagspreisen.

Sonntag, 24. September, Beginn ab 17:00 Uhr
Dänische Centralbibliothek, Norderstr. 59, 24939 Flensburg

SPD-Kandidat Clemens Teschendorf schlägt andere Töne an – Live mit der Band Heatwave am 22. September auf dem Südermarkt

Ganz andere Töne als in einem Wahlkampf üblich werden am kommenden Freitag, den 22. September, vom SPD-Bundestagskandidaten Clemens Teschendorf zu hören sein, wenn er auf der großen Abschlusskundgebung auf dem Flensburger Südermarkt zur Gitarre greift und gemeinsam mit der Band „Heatwave“ die Bühne rockt.

Zu dieser Veranstaltung, die der Landtagsabgeordnete Heiner Dunckel moderiert, hat Teschendorf sich auch prominente Gesprächspartner eingeladen. Mit seinen Gästen Andreas Breitner, Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen, dem 1. Bevollmächtigten der IG Metall Flensburg Michael Schmidt und der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange spricht Clemens Teschendorf unter anderem über so wichtige Themen wie die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum, gute Arbeit und die Herausforderungen regionaler Entwicklung.

Für den musikalischen Rahmen sorgt die Band „Heatwave“ und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die SPD-Wahlkampfabschlusskundgebung auf dem Flensburger Südermarkt am Freitag geht los um 14:00 Uhr.

Flensburger Stadtdialog: „Wohnen in der Stadt“ am 27.09.2017 im Technischen Rathaus II

27. September 2017 | 17 Uhr | Paul Ziegler Zimmer
Technisches Rathaus II | Schützenkuhle 26 | 24937 Flensburg

Neuholzkruger Markt am 23.-24.09.2017 in Neuholzkrug/Handewitt

Vortrag zum Thema Patientenverfügung mit Stephanie Wulff vom Ethikreferat der DIAKO am 19.09.2017 im Treffpunkt OASE Mürwik

Flensburg. Die Stadt lädt alle interessierten Flensburgerinnen und Flensburg zu einem Vortrag zum Thema Patientenverfügung am Dienstag, 19. September um 15 Uhr im Treffpunkt Mürwik OASE, Kielseng 30  ein. Referentin ist Stephanie Wulff aus dem Ethikreferat der DIAKO.

Wer sein Selbstbestimmungsrecht in Gesundheitsangelegenheiten wirksam ausüben möchte, kann beizeiten mit einer Patientenverfügung Vorsorge treffen.
Doch, wie muss eine Patientenverfügung richtig ausgefüllt sein? Was muss beachtet werden, damit sie im Bedarfsfall auch gültig ist? Welche Dokumente sind außer der Patientenverfügung noch notwendig? Und wie kann ich sicherstellen, dass die Patientenverfügung im „Fall des Falles“ von dem Behandlungsteam auch berücksichtigt wird?

Diese und weitere Fragen beantwortet Stephanie Wulff aus dem Ethikreferat der Diako Flensburg. Die Patientenverfügung der Diako Flensburg ist zu einem Selbstkostenpreis von 2€ zu erwerben. Die Veranstaltung ist kostenfrei, es gibt Kaffee und Kuchen.

Der Vortrag findet im Rahmen des Projektes „SelbstBestimmt im Alter – Vorsorge-Unterstützung im Team“ statt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. durchgeführt.

Stadtwerke Flensburg spenden 25 Fahrradbeleuchtungen

 

Flensburg: Am 23. und 24. September ist BMX Nachwuchs Contest der Sportpiraten am Schlachthof. Die Stadtwerke unterstützen den Wettbewerb mit der Spende von 25 LED-Fahrradbeleuchtungen.

Jeder Teilnehmer, der sein BMX-Fahrrad noch nicht mit einer verkehrsgerechten Beleuchtung versehen hat, kann dies an diesen beiden Tagen nachholen und das Fahrradfahren für sich und andere Verkehrsteilnehmer sicherer machen. Das Ganze funktioniert ganz einfach: Wer noch kein Licht an seinem Fahrrad kann, sich an diesem Wochenende bei den Sportpiraten melden und erhält ein cooles LED-Vorder-und Rücklicht. Natürlich nur, solange der Vorrat reicht

Die Idee und das Engagement für diese Aktion stammen von Stadtwerke-Hausmeister Gunnar Stäsche: „Ich sehe in letzter Zeit immer häufiger, dass Kinder aber auch Erwachsene abends ohne Licht fahren und sich selbst und andere extrem und unnötig gefährden. Dagegen wollte ich mit dieser Beleuchtungsaktion etwas tun und freue mich, dass die Stadtwerke gleich mitgezogen haben.“ Dirk Dillmann, Chef der Sportpiraten ergänzt: „Tolle Aktion. Das mit dem Helm haben die Kids ja schon so gut drauf, dass die den noch aufbehalten, wenn sie ins Auto steigen. Bei der Beleuchtung ist aber bei einigen noch Luft nach oben. Ich möchte auch, dass die Kinder sicher zu uns und wieder nach Hause kommen. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit.“

Damit die Beleuchtung angenommen und genutzt wird haben die Stadtwerke zusammen mit Fahrrad Christiansen, die diese Aktion unterstützen, eine einfach zu montierende Version gewählt. Sie kann mit einem Griff ganz schnell demontiert werden, damit sie beim Fahren auf dem Skatepark-Gelände nicht stört und für die Fahrt nach Hause auch ganz schnell wieder angebaut werden. Die LED-Leuchten sind mit einem Akku versehen und können per USB-Kabel am PC geladen werden.

DIE EXODUS-AFFÄRE – Sonderausstellung im Jüdischen Museum in Rendsburg noch bis zum 3. Juni 2018

Die Exodus-Affäre – ein Stück Weltgeschichte

Am Vorabend des 70. Jahrestages hat Schleswig-Holsteins Kulturministerin Karin Prien Donnerstagabend im Jüdischen Museum Rendsburg eine Sonderausstellung zu den spannenden wie irritierenden Ereignissen um die Exodus-Affäre eröffnet. Die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde in Rendsburg erinnert an das Schicksal von 4.500 jüdischen Menschen, die 1947 – gerade dem Holocaust entkommen – an Bord der schrottreifen „Exodus“ nach Palästina auswandern wollten, aber von den Briten gewaltsam daran gehindert und schließlich am 8. September in Internierungslager bei Lübeck verbracht wurden.

Die Sonderausstellung „Die Exodus-Affäre“ führt siebzig Jahre zurück in die Zeit direkt nach Ende des Zweiten Weltkriegs: 4.500 jüdische Überlebende des Holocaust, die mit allen Mitteln versuchten, an Bord eines schrottreifen Schiffes sich nach Palästina durchzuschlagen, wurden von der britischen Armee auf hoher See abgefangen, zwangsweise nach Deutschland verschifft und über Wochen in der Nähe von Lübeck in Lagern hinter Stacheldraht interniert. Die internationale Empörung darüber war groß – und die Gründung eines jüdischen Staats rückte auf die Tagesordnung der Weltpolitik. Von der einheimischen Bevölkerung Schleswig-Holsteins wurde damals allerdings kaum wahrgenommen, dass sich vor ihrer Haustür Ereignisse mit weltgeschichtlichen Konsequenzen abspielten.
Am 8. September 1947 erreichten die britischen Deportationsschiffe den Hamburger Hafen; noch am selben Tag wurden die jüdischen Exodus-Passagiere über den Bahnhof Kücknitz bei Lübeck weiter in die zwei Internierungslager Pöppendorf und Am Stau transportiert.

Kulturministerin Karin Prien zeigte sich tief beeindruckt von der Dokumentation „Die Exodus-Affäre – Schleswig-Holstein und die Gründung Israels“. Die Ausstellung werfe Licht auf ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte, in dem verfolgte, gequälte und heimatlose Menschen wieder zurückgeschickt worden seien in das Land der Täter. Prien: „Das Schicksal der jüdischen ‚displaced persons‘ und Holocaust-Überlebenden in Europa nach 1945 bekommt hier ein Gesicht, besser gesagt viele Gesichter.“ Zugleich  liefere die Schau auch einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um Flucht und Migration und wecke Verständnis für die historische Situation bei der Gründung des Staates Israel sagte die Ministerin und dankte den Initiatoren der Sonderausstellung und dem Jüdischen Museum: „Wir haben allen Grund stolz darauf zu sein, dass einzige jüdische Museum in ganz Norddeutschland zu haben.“

Eine Gedenktafel an den Hamburger Landungsbrücken erinnert an die Irrfahrt der „Exodus“

„Hier zeigt sich, dass Landesgeschichte über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus wirken kann“, sagte die Ministerin. Die Ereignisse hätten sich zwar im Wesentlichen in Kücknitz oder Pöppendorf abgespielt, doch die weltpolitischen Implikationen reichten bis nach Marseille und Tel Aviv. So lasse sich das Schicksal der 1947 in Schleswig-Holstein internierten Holocaust-Überlebenden als Teil der Vorgeschichte zur Gründung des Staates Israel verstehen. Insofern sei die Dokumentation auch ein Beitrag der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf zum 70. Gründungsjubiläum des Staates Israel.

Der erste Anstoß, eine Foto-Ausstellung zur Exodus-Affäre zu machen, kam 2016 von dem Flensburger Historiker Gerhard Paul, der als bedeutender Vertreter der visual history ebenso wie als wichtiger Grundlagenforscher zur Geschichte der Juden in Schleswig-Holstein für ein solches Vorhaben wie kein zweiter geeignet ist. Als externer Co-Kurator, als wichtiger Ratgeber und als Verfasser der Katalogbeiträge hat er das Projekt maßgeblich mitgetragen.  Prof. Dr. Gerhard Paul, geb. 1951, ist seit 1994 Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der Universität Flensburg. Paul wurde für sein Werk „Bilder des Krieges – Krieg der Bilder“ 2004 mit dem internationalen Preis „Das Historische Buch“ ausgezeichnet. 2009 erreichte er Platz 1 der deutschen Sachbuchbestenliste für den Bildatlas „Das Jahrhundert der Bilder“.

Das Buch zur Exodus-Affäre: 108 Seiten, broschiert, 14,80 €, herausgegeben von Museumsleiter und Kurator Dr. Carsten Fleischhauer, mit Beiträgen von Co-Kurator Prof. Dr. Gerhard Paul.

DIE EXODUS-AFFÄRE – Schleswig-Holstein und die Gründung Israels
Jüdisches Museum Rendsburg 8. September bis 3. Juni 2018
Prinzessinstraße 7-8 | 24768 Rendsburg | Tel 04331 440 43-0
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonnabend 12-17 Uhr | Sonntag 10-17 Uhr (oder tel. Vereinbarung)

http://www.schloss-gottorf.de/juedisches-museum

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