Archiv der Kategorie: Gender

Demonstration am 2. Juli ’22 in Berlin: NEIN zur Aufrüstung – JA zur zivilen, solidarischen Entwicklung!

Zu einer bundesweiten Demo gegen die Aufrüstungspolitik der Bundesregierung und für eine demokratische, zivile und soziale Zeitenwende haben friedenspolitische Gruppen, Organisationen, Parteiverbände und Einzelpersonen am 2. Juli in Berlin aufgerufen. Dazu ihr

Aufruf:

Wir zahlen nicht für eure Kriege! – 100 Milliarden für eine demokratische, zivile & soziale Zeitenwende!

Demonstration am Samstag, 2. Juli 2022 in Berlin, Bebelplatz ab 14 Uhr

Wir – Friedensbewegte in der BRD aus der ganzen Welt – rufen dazu auf, das angekündigte Aufrüstungspaket von 100 Milliarden Euro im Grundgesetz gemeinsam zu stoppen und für die Umwidmung der Mittel zum Ausbau des Sozialstaats zu kämpfen. Die Aufrüstungspolitik ist grundfalsch, hochgefährlich und zynisch, weil sie bedeutet, die gesellschaftliche Krise mit Militarismus zu beantworten statt mit sozialem Fortschritt zur Mehrung des Allgemeinwohls. Rüstungs- und Kriegspolitik stehen immer im Gegensatz zur solidarischen Kultivierung der Gesellschaft. Deswegen engagieren wir uns stattdessen für massive öffentliche Investitionen und dauerhafte Ausgabenerhöhungen für Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur und Klima – zur zivilen, demokratischen und sozialen Wohlentwicklung weltweit.

Die Waffen nieder!
Den Krieg in der Ukraine wird diese Aufrüstung weder stoppen noch verkürzen. Vielmehr hat das neue globale Wettrüsten der vergangenen Jahre die verschärfte Konfrontation der großen Machtblöcke mit verursacht und eskaliert sie weiter. Auch geht es bei dem Aufrüstungspaket nicht um Landesverteidigung, sondern um national eigenständige Kriegsbefähigung. Die auf der Einkaufsliste stehenden F35-Tarnkappenbomber und Drohnensysteme sind aggressives Angriffskriegsgerät und sollen zudem die atomare Teilhabe verstetigen. Dagegen ist der einzige Weg zum Frieden: Abrüstung, Deeskalation, internationale Diplomatie und soziale Gerechtigkeit weltweit!

Nie wieder Krieg!
Aufrüstung gehört nicht ins Grundgesetz. Im Gegenteil: Als Konsequenz aus zwei imperialistischen Weltkriegen, die von deutschem Boden ausgingen, sowie als Schlussfolgerungen aus der Befreiung vom deutschen Faschismus, flossen ins Grundgesetz das Gebot zum Frieden, zu Gewaltverzicht, Völkerverständigung, Asylrecht und Sozialstaat ein: „Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten sind verfassungswidrig“ (Art. 26). Ein bis heute und für heute gültiges Entwicklungsprogramm, damit nie wieder Krieg von Deutschland ausgehe!

Gemeinsame Entwicklung statt Aufrüstung
Mehr Waffen schaffen keinen Frieden und Sicherheit gibt es nur gemeinsam, nicht gegeneinander! Das Potential für zivile, demokratische und soziale Wohlentwicklung für alle ist vorhanden. Eine gerechte Ressourcenverteilung würde die Hungerkrisen insbesondere im globalen Süden beenden; der Umstieg auf erneuerbare Energien für eine nachhaltige Klimapolitik ist technologisch möglich; eine umfassende Gesundheitsversorgung kann für alle gewährleistet und solidarische Entfaltung durch vernünftige Arbeit, soziale Sicherheit und demokratisch-offene Bildung und Kultur für Alle geschaffen werden. All dies erfordert globale Kooperation, demokratische Aushandlung und kluge Investitionen für die gemeinsame Lösung von Problemen.

Gemeinsam sagen wir NEIN zur Aufrüstung und JA zur Zukunft!
Das Aufrüstungspaket ist gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung weltweit gerichtet. Es geht einher mit gesteigert unsozialer und autoritärer Politik, mit Nationalismus und Chauvinismus. Die ohnehin enorme Ungleichheit wächst weiter. Profiteure sind einzig die Chefetagen von Banken und Rüstungskonzernen. Statt dieser destruktiven Hinterzimmerpolitik braucht es eine tatsächlich demokratische, zivile und soziale Zeitenwende – hervorzubringen von uns Allen in Gewerkschaften, Schüler:innen- und Studierendenvertretungen, Friedens-, Antifa-, Umwelt- und sozialen Bewegungen, in Kirche und Kultur-, Bildungs-, Sozialeinrichtungen sowie in Parteien. Allein mit je 20 Milliarden in die öffentliche Energie- und Verkehrsinfrastruktur, in die Sanierung von Schulen und Hochschulen, in den personellen Ausbau des Gesundheitswesens, in sanktionsfreie soziale Mindestsicherungen und in die Förderung von Museen, Theatern, Kinos und Bücherhallen würde ein notwendiger Schritt zur Lösung der vordringlichsten Probleme der Mehrheit getan. Wir rufen daher auf, eine solche Kehrtwende gemeinsam durchzusetzen!

Kommt zur bundesweiten Demonstration
am Samstag, den 02.07.2022,
in Berlin!

NEIN zur Aufrüstung – JA zur zivilen, solidarischen Entwicklung!

Mehr Infos unter: https://zivilezeitenwende.de/

Etappenziel für Flensburgs neues Krankenhaus: Fusionsverträge unterzeichnet

Frage der Schwangerschaftsabbrüche bis zum Fusionszeitpunkt geklärt – Bereits geführte Gespräche für eine Nachfolgeregelung können im verbleibenden Zeitraum zu einem Ergebnis geführt werden

Flensburg. Am heutigen Tag haben die beiden Flensburger Krankenhausträger Malteser und Diako die Fusion der beiden Träger zu einer neuen Krankenhausgesellschaft (Malteser-Diako-Klinikum-Gesellschaft) bekannt gegeben. Dem Neubau eines gemeinsamen Krankenhausneubaus ist damit der Weg geebnet. Beginnend mit der Diskussion um die Erweiterung der Flensburger Krankenhausstandorte und der dabei entstandenen Fusionsdebatte vor 5 Jahren ist nun ein Vertragswerk geworden, dass in Flensburg auch in Zukunft eine hochwertige medizinische Versorgung sicherstellen wird. Der Krankenhausstandort Flensburg ist damit gesichert und zukunftsfähig aufgestellt.

Die Zeit bis zur Fusion, die zum Umzug in den Neubau vollzogen werden soll, gibt den Partnern die Möglichkeit den Prozess bis hin zum Betrieb des neuen Krankenhauses gut vorzubereiten und flankierende Maßnahmen zu ergreifen. So ist auch die Frage der Schwangerschaftsabbrüche bis zum Fusionszeitpunkt gesichert und die bereits geführten Gespräche für eine Nachfolgeregelung können im verbleibenden Zeitraum zu einem Ergebnis geführt werden.

Oberbürgermeisterin Simone Lange – Foto: Stadt Flensburg

Oberbürgermeisterin Simone Lange, die den Prozess des Krankenhausneubaus von Beginn an eng begleitet hat, zeigt sich hocherfreut über den Vertragsabschluss: „Mit der Unterzeichnung der Fusionsverträge wurde Geschichte geschrieben und ich gratuliere den Krankenhausträgern zu diesem Schritt, der für Flensburg von immenser Bedeutung ist. Die geschlossenen Verträge sind die Grundlage für den Neubau des Klinikums am Peelwatt. Der Erfüllung des großen Wunsches der Stadtgesellschaft, zukünftig in einem gemeinsamen, modernen Krankenhaus versorgt zu werden, kommen wir mit dieser Einigung einen sehr großen Schritt näher“.

Und zum Thema Schwangerschaftsabbrüche: „Ich danke den Verhandlungspartnern auch dafür, dass sie mit der Festlegung des Fusionszeitpunktes auf den Zeitpunkt der Fertigstellung des Neubaus, die Absicherung der Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen bis zu diesem Zeitpunkt sicherstellen. Das ist ein enorm wichtiger Schritt, der uns mehr Raum gibt, mit dem Land und dem Bund eine dauerhaft gute Lösung zu finden“.

„Persönlich freue ich mich sehr, dass es gemeinsam gelungen ist, eine 2017 von uns formulierte Idee bis heute zur Unterzeichnung der Fusionsverträge gebracht zu haben. Und dies trotz der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie. Die stets vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Krankenhausträgern trägt Früchte, und darüber dürfen wir uns sehr freuen“, so abschließend Oberbürgermeisterin Simone Lange weiter.

Schwangerschaftsabbruch in Flensburg ein Auslaufmodell?

SSW-Ratsfrau und OB-Kandidatin Dr. Karin Haug zu Plänen der neuen Landesregierung

Heute wurde bekannt, dass die neue schwarze-grüne  Landesregierung ein neues Ministerium unter CDU-Führung  schaffen wird, indem das Justizressort und die Gesundheitsabteilung des Sozialministeriums zusammengeschlossen werden sollen. Damit fällt die Krankenhausplanung dem Justizressort zu.

Dazu Dr. Karin Haug, Flensburgs OB-Kandidatin:

„In Flensburg warten wir dringend auf ein Signal aus Kiel, was die Sicherung der Strukturen zum Schwangerschaftsabbruch betrifft. Ich denke, dass der neue Ressortzuschnitt genau das ist. Aber es ist genau das Gegenteil von dem, was den Betroffenen weiterhelfen wird. Betrachtet man die Situation nämlich allein durch die juristische Brille, ist klar, dass nach aktueller Gesetzeslage Schwangeren eine Tagesreise zum Ort des Schwangerschaftsabbruchs zugemutet werden kann. Das wäre Hamburg. Sollte sich die Landesregierung auf diese juristische Position zurückziehen, wäre das eine Katastrophe.

Ich bin sehr besorgt, weil sich die Situation in Flensburg enorm zuspitzt: immer weniger Flensburger Praxen bieten einen sicheren Schwangerschaftsabbruch an. Die Diako wird parallel zur Fusion der beiden Träger, der bereits für 2023 oder 2024 zu erwarten ist, keinen Schwangerschaftsabbruch mehr durchführen. Kann die Stadt Flensburg als klamme Konsolidierungskommune für ein Alternativangebot sorgen? Ich fürchte, nein.“

Öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 27.06.2022 im Rathaus Flensburg

Flensburger LINKE-Ratsfraktion mit zwei Anträgen zur Kostenentlastung bei Energie und Buspreisen

Für die kommende Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses hat die LINKE-Fraktion zwei Anträge vorbereitet, mit denen die von deutlichen Kostensteigerungen bei Strom und Fernwärme sowie beim Busfahren betroffenen Menschen entlastet werden sollen. Mehr dazu auch hier 

Interessierte EinwohnerInnen können die Debatte darüber und die Sitzung ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses verfolgen.

Weitere TOPs zum Thema:

  • Situation der Tafel(n) mdl. Bericht

  • Sachstandbericht Situation der Ukrainer*innen mdl. Bericht

  • „Flensburger Modell“ zur Sicherung einer dauerhaften Infrastruktur für die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg

  • Aktionsplan Inklusion für eine inklusive Stadtentwicklung

nichtöffentlich:

  • Sachstand Krankenhäuser

Stadt Flensburg                                                                                                             Flensburg, 17.06.2022
Der/Die Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses

zur 37. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
am Montag, 27.06.2022, 16:00 Uhr,
Rathaus, Ratssaal

Zur Tagesordnung
Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Unser Angebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen:
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 0461 85 2134 oder der Mailadresse
SuG-Ausschuss@Flensburg.de.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 36. Sitzung vom 30.05.2022

4. Situation der Tafel(n) mdl. Bericht

5. Sachstandbericht Situation der Ukrainer*innen mdl. Bericht

6. „Flensburger Modell“ zur Sicherstellung einer dauerhaften Infrastruktur für die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg Antrag der Flensburger-Ratsfraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen SUG-3/2022 2. Lesung

7. Grundbedarf bei Strom- und Fernwärmeversorgung in Flensburg durch Preisobergrenzen sichern und Gefahr zunehmender Energiear-mut stoppen Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE RV-64/2022

8. „Rundum mobil“: Mit Fahrpreissenkungen den Busverkehr attraktiv, sozial und klimagerecht gestalten Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE RV-65/2022

9. MV: Aktionsplan Inklusion für eine inklusive Stadtentwicklung SUG-4/2022

10. Erstellung eines Aktionsplans für eine inklusive Stadtentwicklung Antrag der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen HA-12/2022 2. Lesung

11. Jahresabschluss 2021 des Söhrnsen-Stifts RV-70/2022

12. MV: Projekt VERBUND (Verbreitung und kooperative Umsetzung kommunaler Bewegungsförderung)
SUG-5/2022

13. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

14. Mitteilungen und Anfragen

15. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

16. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 36. Sitzung vom 30.05.2022

17. Sachstand Krankenhäuser

18. Mitteilungen und Anfragen

19. Beschlusskontrolle

 

Für die Richtigkeit:
Edgar Möller, Vorsitzender
Asta Simon, stellv. Fachbereichsleiterin

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen hier

Wir zahlen nicht für eure Kriege! – Demonstration am 2. Juli in Berlin

Aufruf:

100 Milliarden für eine demokratische, zivile & soziale Zeitenwende!

Demonstration am Samstag, 2. Juli 2022 in Berlin, Bebelplatz ab 14 Uhr

Wir – Friedensbewegte in der BRD aus der ganzen Welt – rufen dazu auf, das angekündigte Aufrüstungspaket von 100 Milliarden Euro im Grundgesetz gemeinsam zu stoppen und für die Umwidmung der Mittel zum Ausbau des Sozialstaats zu kämpfen. Die Aufrüstungspolitik ist grundfalsch, hochgefährlich und zynisch, weil sie bedeutet, die gesellschaftliche Krise mit Militarismus zu beantworten statt mit sozialem Fortschritt zur Mehrung des Allgemeinwohls. Rüstungs- und Kriegspolitik stehen immer im Gegensatz zur solidarischen Kultivierung der Gesellschaft. Deswegen engagieren wir uns stattdessen für massive öffentliche Investitionen und dauerhafte Ausgabenerhöhungen für Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur und Klima – zur zivilen, demokratischen und sozialen Wohlentwicklung weltweit.

Die Waffen nieder!
Den Krieg in der Ukraine wird diese Aufrüstung weder stoppen noch verkürzen. Vielmehr hat das neue globale Wettrüsten der vergangenen Jahre die verschärfte Konfrontation der großen Machtblöcke mit verursacht und eskaliert sie weiter. Auch geht es bei dem Aufrüstungspaket nicht um Landesverteidigung, sondern um national eigenständige Kriegsbefähigung. Die auf der Einkaufsliste stehenden F35-Tarnkappenbomber und Drohnensysteme sind aggressives Angriffskriegsgerät und sollen zudem die atomare Teilhabe verstetigen. Dagegen ist der einzige Weg zum Frieden: Abrüstung, Deeskalation, internationale Diplomatie und soziale Gerechtigkeit weltweit!

Nie wieder Krieg!
Aufrüstung gehört nicht ins Grundgesetz. Im Gegenteil: Als Konsequenz aus zwei imperialistischen Weltkriegen, die von deutschem Boden ausgingen, sowie als Schlussfolgerungen aus der Befreiung vom deutschen Faschismus, flossen ins Grundgesetz das Gebot zum Frieden, zu Gewaltverzicht, Völkerverständigung, Asylrecht und Sozialstaat ein: „Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten sind verfassungswidrig“ (Art. 26). Ein bis heute und für heute gültiges Entwicklungsprogramm, damit nie wieder Krieg von Deutschland ausgehe!

Gemeinsame Entwicklung statt Aufrüstung
Mehr Waffen schaffen keinen Frieden und Sicherheit gibt es nur gemeinsam, nicht gegeneinander! Das Potential für zivile, demokratische und soziale Wohlentwicklung für alle ist vorhanden. Eine gerechte Ressourcenverteilung würde die Hungerkrisen insbesondere im globalen Süden beenden; der Umstieg auf erneuerbare Energien für eine nachhaltige Klimapolitik ist technologisch möglich; eine umfassende Gesundheitsversorgung kann für alle gewährleistet und solidarische Entfaltung durch vernünftige Arbeit, soziale Sicherheit und demokratisch-offene Bildung und Kultur für Alle geschaffen werden. All dies erfordert globale Kooperation, demokratische Aushandlung und kluge Investitionen für die gemeinsame Lösung von Problemen.

Gemeinsam sagen wir NEIN zur Aufrüstung und JA zur Zukunft!
Das Aufrüstungspaket ist gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung weltweit gerichtet. Es geht einher mit gesteigert unsozialer und autoritärer Politik, mit Nationalismus und Chauvinismus. Die ohnehin enorme Ungleichheit wächst weiter. Profiteure sind einzig die Chefetagen von Banken und Rüstungskonzernen. Statt dieser destruktiven Hinterzimmerpolitik braucht es eine tatsächlich demokratische, zivile und soziale Zeitenwende – hervorzubringen von uns Allen in Gewerkschaften, Schüler:innen- und Studierendenvertretungen, Friedens-, Antifa-, Umwelt- und sozialen Bewegungen, in Kirche und Kultur-, Bildungs-, Sozialeinrichtungen sowie in Parteien. Allein mit je 20 Milliarden in die öffentliche Energie- und Verkehrsinfrastruktur, in die Sanierung von Schulen und Hochschulen, in den personellen Ausbau des Gesundheitswesens, in sanktionsfreie soziale Mindestsicherungen und in die Förderung von Museen, Theatern, Kinos und Bücherhallen würde ein notwendiger Schritt zur Lösung der vordringlichsten Probleme der Mehrheit getan. Wir rufen daher auf, eine solche Kehrtwende gemeinsam durchzusetzen!

Kommt zur bundesweiten Demonstration
am Samstag, den 02.07.2022,
in Berlin!

NEIN zur Aufrüstung – JA zur zivilen, solidarischen Entwicklung!

Mehr Infos unter: https://zivilezeitenwende.de/

„Schmeckt und seht“ – Forum Südermarkt + gestaltet am 11. Juni den Abschluss des Kurzfilmstreifzugs auf der Plattform

„Schmeckt und seht!“ – Kurzfilme auf der Plattform am Südermarkt

Der Abschluss des Kurzfilmstreifzugs findet in diesem Jahr openair auf dem Südermarkt statt. Das Forum Südermarkt + lädt auf die „Schöne Aussicht“ ein. Ab 21.00 Uhr wird die Plattform zur Bühne für Gespräche und Filme. Mitwirkende aus dem Innenstadtforum freuen sich auf Austausch. Etwas zur Stärkung gibt es auch. Ab 22.30 Uhr werden für eine Stunde Kurzfilme gezeigt. Warme Kleidung ist empfehlenswert.

Das spannende, volle Programm des Kurzfilmstreifzugs ist hier zu finden: https://filmkorte.de/aktuelles

Über 20 Kurzfilme werden in verschiedenen Kultureinrichtungen in der Flensburger Innenstadt zu sehen sein. An jedem Ort läuft ein anderer Film in ständiger Wiederholung. Die Besucher können nach Belieben von Ort zu Ort und von Film zu Film streifen und sich ihr eigenes Programm „erwandern“. Der Eintrit ist überall frei!

Hier geht es zum Programmheft

Mehr Informationen: Film Korte e.V.

 

Kurzfilm Streifzug am 10. und 11. Juni in Flensburg

Über 20 Kurzfilme werden in verschiedenen Kultureinrichtungen in der Flensburger Innenstadt zu sehen sein. An jedem Ort läuft ein anderer Film in ständiger Wiederholung. Die Besucher können nach Belieben von Ort zu Ort und von Film zu Film streifen und sich ihr eigenes Programm „erwandern“. Der Eintrit ist überall frei!

Hier geht es zum Programmheft

Mehr Informationen: Film Korte e.V.

Untenstehend ein Timetable und eine Übersicht mit den Locations

Kurzfilm Streifzug am 10. und 11. Juni in Flensburg: Theaterwerkstatt Pilkentafel zeigt fünf Kurzflime von NEOZOON

Die Pilkentafel zeigt an 5 Stationen 5 Kurzfilme von NEOZOON

Eintritt frei!

Die Theaterwerkstatt Pilkentafel ist Spielstätte und Produktionsort für zeitgenössische darstellende Kunst, Tanz und Performances. Sie ist ein Raum des Austauschs, an dem, gemeinsam mit dem Publikum, eine Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen stattfindet. Schon seit 2016 werden hier im Rahmen der Flensburger Kurzfilmtage Kurzfilme in besonderer Atmosphäre gezeigt.

Dieses Jahr zeigt die Theaterwerkstatt Pilkentafel an 5 Stationen 5 Kurzfilme vom Künsterinnenkollektiv NEOZOON. Neozoon ist ein 2009 gegründetes anonymes Künstlerinnenkollektiv, das sich mit dem Mensch-Tier-Verhältnis beschäftigt. Bekannt wurde die Gruppe durch Streetart-Aktionen im öffentlichen Raum, in denen u. a. abgetragene Pelzmäntel als ursprüngliche Silhouetten von Tieren an Hauswänden auftauchten. In den filmischen Arbeiten werden Widersprüche im alltäglichen Umgang mit Tieren in Sprache und Handlung sowie die Medialisierung dieser Praktiken thematisiert. Die Arbeiten von Neozoon wurden auf den Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, auf dem International Film Festival Rotterdam, im ZKM in Karlsruhe, im Centre Pompidou sowie auf der Videonale im Kunstmuseum Bonn gezeigt. Die Mitglieder leben und arbeiten in Berlin und Paris. – Der Eintritt ist frei –


Spielzeit in der Pilkentafel

Freitag, 10.06. 17.00 – 22.00 Uhr 

Samstag, 11.06. 17.00 – 22.00 Uhr

Künstlerinnengespräch mit Neozoon

Samstag, 11.06. um 15:30

Stellt eure Fragen, sonst tun Wir’s.

Im Rahmen des Streifzuges der Flensburger Kurzfilmtage begrüßen wir NEOZOON in der Pilkentafel. Sie werden dort nicht nur 5 Videoinstallationen aus ihrem Repertoire zeigen, sondern zusätzlich im Rahmen eines Künstlerinnengesprächs unsere und eure Fragen beantworten.

Zugang

Leider sind die Räumlichkeiten aufgrund ihrer älteren Bauweise nicht barrierefrei.


Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist logo-pilkentafel.jpg.Mehr Informationen:

Film Korte e.V.

Zum Programmheft

und auf der Homepage www.pilkentafel.de

Lesung: „Super(hairy)woman“ am 13. Juni im Tableau in Flensburg

Montag, 13. Juni, 19 Uhr
Tableau, Kurze Str. 1, Flensburg

Auf das Bild eines haarlosen Frauen*körpers ist Verlass, es begegnet uns überall – sei es auf der Straße, am Strand, beim Sport, in Filmen oder in Werbebotschaften. Warum ist Körperbehaarung immer noch ein Tabu? Warum rufen Haare je nach Geschlecht, das sie trägt, unterschiedliche Reaktionen von Anziehung bis Ekel hervor? Warum können wir nicht stattdessen die Vielfalt von Körperhaarfrisuren zelebrieren, egal ob Wildwuchs, Stoppeln oder Haarlosigkeit?

Einfühlsam und ermutigend öffnet Super(hairy)woman* die Diskussion über weibliche* Körperbehaarung und deren Stigmatisierung. Im Mittelpunkt steht eine Sammlung aus vielseitigen Beiträgen, in denen weibliche*, männliche* und genderqueere Menschen zwischen 12 und 81 Jahren ihre persönlichen Geschichten erzählen, gesellschaftliche Normalitäten in Frage stellen und zeigen wie unterschiedlich die Umgangsformen mit Idealbildern doch sein können.

 

„Postkoloniale Erinnerungskulturen in Flensburg“ – Podiumsdiskussion am 10. Juni auf dem Museumsberg Flensburg

Freitag, 10. Juni 2022, 18.00 Uhr

Museumsberg 1, Aula

Die Stadt Flensburg und die Region Schleswig haben eine über hundertjährige Kolonialgeschichte. Diese hat bis heute viele Spuren hinterlassen.

Öffentlich erinnert wird an den erfolgreichen Über­seehandel mit dem Zuckerrohr aus der Karibik. Nicht erinnert wird an die Arbeits- und Lebensbedingungen und Widerstände auf den Plantagen und deren Folgen.

Wie könnte ein Erinnern an die Beziehung zwischen Flensburg und den karibischen Inseln St. Thomas, St. Croix und St. Jan aus unterschiedlichen Perspek­tiven aussehen? Welche Bedeutung hat dieses Erin­nern für das integrative Zusammenleben in Flensburg?

Das schleswig-holsteinische Parlament hat be­schlossen, die europäische und deutsche Kolo­nialgeschichte des Landes aufzuarbeiten und ein Erinnerungskonzept zu entwickeln. Wie können Auf­arbeitung und Erinnerungskonzept aussehen? Dazu gibt die Podiumsdiskussion „Postkoloniale Erinne­rungskultur in Flensburg“ Anregungen.

Ein besonderer Blick gilt dabei Flensburgs doppelter Beteiligung als dänische und preußische Hafenstadt.

Es diskutieren Vertreter*innen der Landespolitik, der Wissenschaft und der Erinnerungspraxis:

Aminata Touré, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/ Die Grünen und Landtagsvizepräsidentin

Lars Harms , Fraktionsvorsitzender des SSW im Schleswig-Holsteinischen Landtag

Luzie Metzdorf, App Flensburg postkolonial

Dr. Felix Axster, Historiker TU Berlin

Prof. Dr. Sybille Bauriedl,  Geographin Europa-Universität Flensburg

Moderation:

Kathrin Fischer, Europa-Universität Flensburg

Eine Kooperationsveranstaltung der Europa-Univer­sität Flensburg und dem Museumsberg Flensburg.

Der Eintritt ist frei.

Künftiges Zentralklinikum in Flensburg: Mehr Transparenz, Klarheit und Öffentlichkeit jetzt schaffen!

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Angesichts der  Beschlussvorlage der LINKE-Fraktion für die Ratsversammlung am 2. Juni zum Thema Schwangerschaftsabbrüche im neuen  Zentralklinikum und ihrer Forderung nach Aussetzung des Grundstücksverkaufs am Peelwatt gibt es erheblichen Klärungsbedarf.

So hat der Vorsitzende der Flensburger LINKE-Ratsfraktion, Frank Hamann, heute in einem Facebook-Kommentar mitgeteilt, dass DIAKO und Malteser es entgegen allgemeiner Annahme bisher noch nicht geschafft haben, eine gemeinsame Trägergesellschaft für das neue Zentralklinikum zu gründen. So schreibt Frank Hamman in einem Kommentar in der Facebook-Gruppe Flensburg Ahoi: „Sie haben auch noch keine gemeinsame Trägerschaft gegründet. Es gibt seit 5 Jahren nichts, was die Träger erreicht haben! Deshalb ist der Kaufvertrag auch noch nicht unterzeichnet.“ Allerdings wurde in der Öffentlichkeit von beiden Seiten ein anderes Bild vermittelt. So hatten DIAKO und Malteser in zwei Pressemitteilungen vom 17.10.2019 und 5.8.2020 den Eindruck erweckt, dass die Gründung der gemeinsamen Trägergesellschaft bereits in trockenen Tüchern sei und das Bundeskartellamt die geplante Zusammenführung des Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospitals, Flensburg, und des somatischen Bereichs des Diakonissenkrankenhauses, Flensburg, in gemeinsamer Trägerschaft genehmigt habe. Was Voraussetzung auch für das neue gemeinsame Zentralklinikum ist.

Seit über zweieinhalb Jahren Streit um Schwangerschaftsabbrüche im künftigen Zentral-Klinikum am Peelwatt: Protestaktion am 18.11.2019 vor dem Flensburger Rathaus während der Runde Tisch nichtöffentlich tagte – Archivfoto: Nicolas Jähring

Gleichzeitig hat die Ratsversammlung am 27. Januar 2022 dem Verkauf des Grundstücks am Peelwatt für einen Krankenhausneubau in nicht-öffentlicher Sitzung zugestimmt. Die Frage stellt sich dann allerdings: An wen, wenn es noch gar keine rechtsfähige gemeinsame Trägergesellschaft von DIAKO und Maltesern für das neue Zentralklinikum gibt? Dann wäre der Beschluss der Ratsversammlung lediglich zu verstehen als eine Absichtserklärung einem Verkauf in absehbarer Zeit zuzustimmen, da es ja noch gar keinen rechtsfähigen Vertragspartner gibt. Das würde dann aber nicht bedeuten, dass der Verkauf bereits getätigt und rechtlich bereits abgewickelt wurde, sondern das Ganze noch im Prozess ist.

Somit gibt es zahlreiche Fragen, die zügig beantwortet werden müssen. Deshalb ist die Geheimniskrämerei der Verwaltung und von Teilen der Politik enorm ärgerlich. Denn für die nächste Ratsversammlung soll unter TOP 20 das Thema Krankenhausplanung wieder einmal nichtöffentlich beraten werden. Es ist deshalb unbedingt notwendig, nicht nur um Missverständnisse zu vermeiden, dass die Verwaltung der Öffentlichkeit und den nicht mit den Verhandlungen befassten Kommunalpolitikern am 2. Juni im öffentlichen Teil der Ratsversammlung reinen Wein einschenkt und sie über den aktuellen Stand der Dinge und über die bisherigen Verhandlungsergebnisse informiert. Das betrifft auch den angedachten Verkaufspreis für die städtischen Flächen am Peelwatt.

Daher kann man der LINKE-Ratsfraktion nur dankbar sein für ihre Beschlussvorlage und für ihr Bemühen mehr Transparenz in dieser Angelegenheit zu schaffen.

Interessierte EinwohnerInnen, können die Sitzung am Donnerstag, den 2. Juni ab 16 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses mitverfolgen. Während des Aufenthaltes im Rathaus wird jedoch zum Schutz Aller das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen.

Mehr zum Antrag der LINKE-Ratsfrakion und weitere Infos zum Thema auch in dem Stadtblog-Beitrag vom 26. Mai 2022:

Künftiges Zentralklinikum: DIE LINKE-Ratsfraktion will Verkauf des Bau-Geländes am Peelwatt aussetzen

Zu den Klinik-Planungen siehe auch: Stadt Flensburg – Bebauungsplan „Zentralkrankenhaus Flensburg/Peelwatt“ (Nr. 305) Begründung und Umweltbericht

Künftiges Zentralklinikum: DIE LINKE-Ratsfraktion will Verkauf des Bau-Geländes am Peelwatt aussetzen

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Im Streit um die weitere Möglichkeit von Schwangerschaftsabbrüchen im neuen Flensburger Zentralklinikum will DIE LINKE-Ratsfraktion einen vorläufigen Stopp der Klinik-Planungen. Mit einer Beschlussvorlage für die RV am 2. Juni will sie erreichen, dass der Verkauf des ehemals städtischen Geländes am Peelwatt an die neue Krankenhaus-Trägergesellschaft ausgesetzt und der Kaufvertrag nicht unterschrieben wird.

Seit über zweieinhalb Jahren Streit um Schwangerschaftsabbrüche im künftigen Zentral-Klinikum am Peelwatt: Protestaktion am 18.11.2019 vor dem Flensburger Rathaus während der Runde Tisch nichtöffentlich tagte – Archivfoto: Ursula Vonberg

Und zwar so lange, bis es eine zufriedenstellende Regelung zum Thema Schwangerschaftsabbrüche im neuen Krankenhaus gibt. Im Antragstext der Beschlussvorlage macht DIE LINKE-Ratsfraktion deutlich, dass sich die geforderten Voraussetzungen allerdings nicht nur auf die Bereitstellung eines Ersatz-Angebots für die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen im künftigen Zentral-Klinikum beziehen. DIE LINKE-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Frank Hamann ist ebenso unzufrieden mit den beim Verkauf des Geländes am Peelwatt vereinbarten vertraglichen Regelungen. So fordert sie ein Vorkaufsrecht der Stadt Flensburg für die Alt-Grundstücke der bisherigen Krankenhäuser in Höhe der geltenden Bodenrichtwerte. DIE LINKE-Fraktion will damit die Chancen einer von der Kommune geprägten städtebaulichen Entwicklung der Altstandorte verbessern. Für die Stadt gäbe es somit die Möglichkeit, bei einer Neubebauung oder Umnutzung der ehemaligen Krankenhausgebäude und -grundstücke planerisch viel stärker Einfluss zu nehmen und ebenso ökologische und soziale Aspekte bei der Neugestaltung des Quartiers in den Vordergrund zu rücken.

Interessanterweise wurde eine Regelung zum Vorkaufsrecht bei den politischen Vorgesprächen zur Klinikplanung bereits im Jahr 2017 ins Auge gefasst, ohne dass dies jedoch bei den eigentlichen Verkaufsverhandlungen zwischen Stadt und neuer Trägergesellschaft Berücksichtigung fand. Angesichts des außerordentlich niedrigen Verkaufspreises für die städtischen Flächen am Peelwatt, unter anderem 7,9 Hektar, auf denen sich ehemals Kleingärten befanden, eigentlich unverständlich. Man darf also gespannt auf die Debatte und die Beschlussfassung in der kommenden Ratsversammlung sein.

Interessierte EinwohnerInnen, können die Sitzung am Donnerstag, den 2. Juni ab 16 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses mitverfolgen. Während des Aufenthaltes im Rathaus wird jedoch zum Schutz Aller das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen.

Siehe dazu auch den Stadtblog-Beitrag vom 27. Mai 2022:

Künftiges Zentralklinikum in Flensburg: Mehr Transparenz, Klarheit und Öffentlichkeit jetzt schaffen!

Zu den Klinik-Planungen siehe auch: Stadt Flensburg – Bebauungsplan „Zentralkrankenhaus Flensburg/Peelwatt“ (Nr. 305) Begründung und Umweltbericht

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