Archiv der Kategorie: Gender

Beiträge zum Thema Gender, Gender Mainstream und Gleichstellung

Jedem dritten Beschäftigten in Deutschland droht eine Mini-Rente – In Flensburg fast 20.000 ArbeitnehmerInnen betroffen

NGG legt Rentenprognose vor – 12,8 Millionen ArbeitnehmerInnen unter der Grundsicherung

Hamburg, 3. Dezember 2018

Deutschland droht Altersarmut – in einem größeren Ausmaß als bislang angenommen. Das befürchtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). 12,8 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer würden – so, wie sie heute arbeiten – nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Und das, wenn sie nach immerhin 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind bundesweit 42 Prozent aller Beschäftigten, die in Vollzeit, Teilzeit oder ausschließlich geringfügig arbeiten.

Die Schwelle für „Alters-Hartz-IV“ liegt im Bundesschnitt bei aktuell 785 Euro im Monat. Dabei sind insbesondere die Kosten fürs Wohnen berücksichtigt. Dies geht aus einer Renten-Analyse des Pestel-Instituts hervor. Die Wissenschaftler aus Hannover haben dabei für die Gewerkschaft NGG amtliche
Statistiken ausgewertet.
Demnach könnte die Zahl armutsgefährdeter Rentner in Deutschland künftig noch deutlich steigen – nämlich dann, wenn die durchschnittliche Rente bis zum Jahr 2030 auf nur noch 43 Prozent des Einkommens abfallen sollte. Dann gäbe es mehr als 16 Millionen Menschen, die nach 45 Beitragsjahren bei einer Rente unterhalb der Grundsicherung landen, so das Pestel-Institut. Claudia Tiedge, stellvertretende NGG-Vorsitzende, spricht von „alarmierenden Zahlen“. Wer ein Leben lang gearbeitet habe, müsse später auch von seiner Rente leben können, betont sie: „Am Ende steht hier das Vertrauen in die staatliche Altersvorsorge und damit der gesellschaftliche Zusammenhalt auf dem Spiel.“ Die Bundesregierung hat eine Sicherung des Rentenniveaus bei 48 Prozent lediglich bis 2025 vereinbart. „Das reicht nicht aus“, so Tiedge. Die Große Koalition müsse das Rentenniveau längerfristig stabilisieren und möglichst anheben.

Zugleich sieht die NGG die Arbeitgeber in der Pflicht. „Klar ist, dass aus Mini-Löhnen keine Spitzen-Renten werden“, betont Tiedge. Gerade in Branchen wie dem Gastgewerbe und Bäckerhandwerk müssten viele Beschäftigte im Alter aufstocken. „Dabei haben Hoteliers, Gastronomen und Bäckermeister bei der Bezahlung durchaus Spielraum. Anstatt auf Aushilfen mit wenigen Wochenstunden zu setzen, sollten sie reguläre Vollzeitstellen schaffen – und zwar bezahlt nach Tarif“, so die Gewerkschafterin.

Viele Beschäftigte hätten zwar das Glück, dass der Partner mehr verdiene und so die Haushaltskasse im Rentenalter aufbessere. Doch häufig sei das Geld selbst dann sehr knapp. Gerade wer einen Teilzeit oder Minijob habe, müsse sich auf einen „extrem mageren Rentenbescheid“ einstellen. Frauen seien davon besonders häufig betroffen. Sogar knapp 29 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten haben nach Berechnungen des Pestel-Instituts aktuell einen Rentenanspruch von weniger als 1.000 Euro monatlich – nach 40 Arbeitsjahren.

Eine gute tarifliche Altersvorsorge könne zwar dabei helfen, dass im Alter etwas mehr übrig bliebe. „Aber Zusatzrenten sind nicht dafür da, ein immer geringeres Rentenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung auszugleichen“, so Tiedge. Ihr Fazit: „Der Staat muss die gesetzliche Rente sichern. Alle Beschäftigten sind auf sie angewiesen. Und die Arbeitgeber müssen bei Löhnen, Arbeitszeiten und Zusatzvorsorge viel mehr tun, damit die Menschen ihren Lebensabend genießen können.“

Dazu auch Zahlen aus Flensburg in dem Beitrag vom 3.12.2018 auf shz.de:

Gewerkschaft: Vielen Flensburgern droht Altersarmut

Flensburg | Vielen Flensburgern droht die Altersarmut. Das befürchtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Rund 20.000 Arbeitnehmer in Flensburg würden – so, wie sie heute arbeiten – nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Und das, wenn sie nach immerhin 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind 39 Prozent aller Beschäftigten in der Stadt, erklärt die Gewerkschaft. Weiterlesen

Quelle: https://www.shz.de/21850097 ©2018

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flurgespräche: Was ist los beim shz? – Veranstaltung des DGB am 13.12.2018 im Gewerkschaftshaus Flensburg – jetzt anmelden!

Donnerstag, den 13. Dezember 2018, 12-14 Uhr, Gewerkschaftshaus Flensburg, Rote Straße 1

flurgespräche…

erhellen oft mehr als offizielle Termine. Zum Kennennenlernen und Austauschen für Streitbares und Versöhnliches.

Und ein Thema in Kurzbeiträgen – diesmal: „Carlo Jolly, Holger Ohlsen und Joachim Pohl übernehmen andere redaktionelle Aufgaben.“ Nach dieser Ansage aus dem Flensburger Tageblatt vom 3. September 2018 fragen wir uns: Was ist los beim shz?

Mit Rüdiger Otto von Brocken, Betriebsrat beim shz und Martin Dieckmann, ver.di Fachbereichsleiter Medien, Kunst, Industrie

Selbstverständlich gehört dazu – wie immer – ein Mittagsimbiss.

Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Um Anmeldung wird gebeten, per E-Mail: flensburg@dgb.de oder Telefon unter: 0461-1444010.

Diese Veranstaltung berechtigt eine Freistellung nach § 37(2) BetrVG und nach § 37(2) MBG Schl-H..

V.i.S.d.P.: Stadtverband Flensburg im DGB Schleswig-Holstein Nordwest, Susanne Uhl, Rote Straße 1, Flensburg.

Programm des Kulturhof Flensburg im Dezember 2018 – Heiligabend im Iranischen Café feiern

Liebe Freunde des guten Essens, der Musik, Literatur und Kunst – kurz der Kultur,

der Dezember nähert sich und anbei findet Ihr unser weihnachtliches Programm:

Bereits am 1.12. könnt ihr auf dem bezaubernden alternativen Weihnachtsmarkt bummeln und Geschenke erstehen.

Am 1. Advent gibt es einen Brunch und am 2.12. könnt Ihr ein deutsch-dänisches froköstliches Beisammensein genießen.

Am 5.12. bastelt Alina mit Euch alternative Geschenke, und am 23.12. kommt Frauke Lind mit weihnachtlichen Märchen zu uns.

Wir haben 2 Lesungen und einen Vortrag im Angebot.

Den Heiligabend kann man auch dieses Jahr wieder gemütliche und feierlich im Iranischen Café verbringen, wir bitten um Anmeldung unter: moeller-loko@web.de

Neben einem Spieleabend und den BALTIC ROOTS, leckere Speisen und ausgewählte Musik, gibt es u. a. Improtheater und Suppenkultur.

Mittlerweile hat sich der Mittwoch mit dem Veganen Café ausgefuchst etabliert. Ein Besuch lohnt auch hier sehr.

Ihr seht, es ist von allem etwas dabei.
Ich wünsche allen eine angenehme Zeit, bis wir uns wiedersehen.

Eure Ulrike

Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

„Platzangst“: Der Flensburger Sportverein Roter Stern e.V. braucht dringend Unterstützung – Bitte Petition unterzeichnen!

Der Sportverein Roter Stern Flensburg e.V. wendet sich mit einer Mail und einem Aufruf an verschiedene Flensburger Organisationen und die Flensburger Öffentlichkeit, um auf seine problematische Situation aufmerksam zu machen.

Dazu gibt es auch die Möglichkeit die folgende Petition zu unterzeichnen: https://www.rotersternflensburg.de/base/platzangst-2/

Liebe Damen und Herren,

mit dieser Mail wendet sich der Roter Stern Flensburg e.V. an verschiedene Flensburger Organisationen, um auf unsere problematische Situation aufmerksam zu machen. Mittlerweile existiert der Verein seit fast zehn Jahren und steht immer noch ohne eigenen Platz, Umkleiden, ausreichende Trainingszeiten und ohne ein Vereinsheim dar. Weitere Informationen und die von uns angedachten Lösungen entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Unterstützer*innenschreiben und dem kürzeren Flyer. (Untenstehend)

Wir freuen uns, wenn Sie sich über unsere Situation durch die angehängten Schriftstücke informieren und freuen uns über jede Reaktion darauf. Wenn Sie unsere Platzangstkampagne unterstützen wollen, setzen wir Sie gerne auf die Unterstützer*innenliste. Schreiben Sie uns dafür gerne eine Mail an: platzangst@rotersternflensburg.de.

Auch über finanzielle oder ideologische Unterstützung freuen wir uns sehr. Außerdem möchten wir unser Anschreiben explizit als Gesprächsangebot verstanden wissen. Gerne treffen wir uns persönlich mit Ihnen.

Mit sportlichen Grüßen

Johannes Wollny
1. Vorsitzender Roter Stern Flensburg e.V.
www.rotersternflensburg.de

Das untenstehende Unterstützer_innen-Schreiben gibt es hier zum Weitergeben und Download

Roter Stern Flensburg e.V.
Norderstraße 37
24937 Flensburg
platzangst@rotersternflensburg.de
Flensburg, den 17.10.2018

Roter Stern Flensburg e.V. hat „Platzangst“

Geschichte des Roten Sterns:

2009 gründete sich der alternative Sportverein Roter Stern Flensburg e.V., der sich für leistungsdruckbefreiten Sport frei von Rassismus und Sexismus, sowie einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt einsetzt. Die Mitgliedszahl verzehnfachte sich in den letzten 10 Jahren von 20 Mitgliedern auf 223 Mitglieder dieses Jahr. Bot der Verein 2009 lediglich die Sportarten Fußball und Kickboxen an, gehören nun auch Rugby, Tischfußball, Dart, Akrobatik und Hula-Hoop, Basketball, Ultimate Frisbee, E-Sports, Skateboarding und Tischtennis zum festen Angebot.

Da zu den Anfangszeiten des Roten Sterns keine Platzzeiten in Flensburg zu bekommen waren, wichen die Fußballer nach Glücksburg aus. Später wurde dem Roten Stern die Sportanlage der Comenius-Schule in Flensburg stark zeitlich begrenzt zugesprochen. An diesem Standort fühlt sich der Verein zu Hause, da der Rote Stern Flensburg sich stark sozial engagiert und für Integration einsetzt.
In diesem Stadtteil gibt es keinen vergleichbaren Sportverein, sodass der Rote Stern dort Strukturen schafft und weiter schaffen wird. Das Training im Winter findet allerdings auch heute noch in Glücksburg statt, wenn die Sportfläche an der Comenius-Schule unbespielbar ist. Die dadurch entstehenden Kosten muss der Verein selbst tragen.

Aktuelle Situation:

Die Fußballsparte des Roten Sterns darf den Platz der Comenius-Schule wöchentlich viermal 90 min nutzen. Diese Regelung gilt allerdings nicht in denFerienzeiten, im Spätherbst, im Winter, zum Frühlingsbeginn und bei Regen. Der Rote Stern Flensburg darf die Kabinen, Duschen und Toiletten der Comenius-Schule während der Trainingszeiten nicht in Anspruch nehmen. Diese stehen nur während der Heimspiele zur Verfügung, allerdings kommt es nicht selten vor, dass die Spielerinnen und Spieler sich in der Aula der Schule umziehen müssen, um den Gastteams eine eigene Kabine anbieten zu können.
Die genehmigte Platznutzungszeit für alle Sparten beträgt sechs Stunden. Hinzu kommen drei Stunden auf dem Kunstrasenplatz des TSB am Schützenhof. Der tatsächliche Bedarf des Vereins ist etwa dreimal so hoch und beträgt mindestens 18 Stunden für die drei Rasensportsparten Fußball, Rugby und Ultimate Frisbee.

Außerdem würde der Rote Stern gerne ein Junior*innentraining anbieten, welches aufgrund der fehlenden Infrastruktur bisher nicht möglich ist. Dieses würde ebenfalls einmal pro Woche 60 min benötigen. Die Diskrepanz zwischen tatsächlich genehmigter Platznutzungszeit und dem realen Bedarf ist somit immens hoch.

Im Jahr 2018 suchte zudem eine Maulwurfsfamilie den Rasenplatz der Comenius-Schule heim, sodass der Platz für viele Monate nicht bespielbar war. Das Heimrecht für die Spiele der Fußballer*innen musste abgegeben werden, sodass zusätzliche Kosten durch Fahrten entstanden sind. Ein Training war häufig nicht möglich, da nicht immer alternative Plätze gefunden werden konnten.
Die derzeitige Situation gestaltet sich so, dass die zwei Herrenteams mit 30 bis 40 Leuten auf dem Kunstrasenplatzes des TSB unterkommen. Eine sinnvolle Unterteilung dieser großen Trainingsgruppe ist auf Grund der geringen Platzzeiten nicht möglich. Für die Old Boys und das Frauenteam konnten bisher keine Trainingsmöglichkeiten für den Winter realisiert werden. Die Rugby- und Frisbeesparte trainieren beide auf öffentlichen Grünflächen oder am Strand, da diese bisher keine bzw. zu wenig Platzzeiten bekommen konnten. Auch ihre Situation wird sich im Winter extrem verschlechtern.

Seit Vereinsgründung ist der Rote Stern Flensburg zusätzlich auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für ein Vereinsheim, dieses sollte im besten Falle auch die Dartsparte beherbergen können, da deren aktuelle Räumlichkeiten in naher Zukunft nicht mehr genutzt werden können. Wie sich die Situation der Dartsparte in den kommenden Monaten gestalten wird, ist leider weiterhin vollkommen offen.

Forderungen:

Neben dem aktuellen Sportplatz der Comenius-Schule soll der Neubau der Schule Ramsharde entstehen. Bisher wurde der Rote Stern Flensburg in die Planungsprozesse nicht mit einbezogen. Um den Verein für neue Mitglieder attraktiv zu gestalten und den Trainings-, sowie den Spielbetrieb aller Teams aufrecht erhalten zu können, fordert derVerein:

1) Den Einbezug in die Planungsprozesse der Schule Ramsharde
2) Einen Kunstrasenplatz
3) Eine Flutlichtanlage
4) Den Zugang zu Umkleiden, Duschen und Toiletten auch zu den Trainingszeiten
5) Ein Vereinsheim in Platznähe

Der Rote Stern Flensburg fordert als Mitnutzer der angrenzenden Anlagen eine Einbeziehung in die laufenden Planungsprozesse der Schule Ramsharde. Ein Kunstrasenplatz ist in unseren Augen die einzige Möglichkeit, den hohen Belastungen der vielen Trainingszeiten Stand zu halten. Dadurch wäre das ganze Jahr über ein Trainings- und Spielbetrieb gesichert.
Durch eine Flutlichtanlage wäre es auch im Winter möglich, auf dem eigenen Platz zu trainieren und Trainingsausfahrten nach Glücksburg könnten der Vergangenheit angehören.
Der Zugang zu Umkleiden, Duschen und Toiletten während der Trainingszeiten ist normalerweise eine Selbstverständlichkeit.
Ein Vereinsheim sollte jedem Verein zur Verfügung stehen und auch der Rote Stern Flensburg benötigt ein solches, um das Vereinsleben zu stärken und nicht in fremde Räume in Flensburg ausweichen zu müssen.

Unterstützung für den Roten Stern Flensburg

Die Nordstadt braucht einen integrationsfördernden und strukturstärkenden Verein wie den Roten Stern, welcher für Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrem sozialen Status offen steht!
Auch der erste Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) betonte gegenüber der SHZ: „Ein Verein wie der Rote Stern Flensburg, der sich gerade in der aktuellen Situation in Deutschland um die Integration von Flüchtlingen bemüht, hat sportpolitisch eine hohe Strahlkraft“. Eben diese uns so wichtige Integrationsarbeit wird durch fehlende Infrastruktur stark erschwert!

Seit 10 Jahren ist der Rote Stern Flensburg der einzige Verein in der Stadt Flensburg, der für das Fußballtraining keinen festen Trainingsplatz mit Kabinen hat und deshalb auf der ständigen Suche nach Trainingsorten, sowie Zeiten ist.

Durch die steigenden Mitgliederzahlen und das vergrößerte Spartenangebot wird die Gesamtsituation immer schlechter für den Verein. Der Mitgliedsbeitrag des Roten Sterns ist günstig und fair, sodass unabhängig vom Einkommen eine Mitgliedschaft ermöglicht werden kann.
Daher haben wir uns entschlossen, in der Öffentlichkeit nach Unterstützung zu suchen. Der Rote Stern Flensburg möchte nicht nur für die Mitglieder attraktiv bleiben, sondern auch für neue Mitglieder und die Nachbarschaft in der Neustadt ein wichtiger Bezugspunkt bleiben.

Unsere Öffentlichkeitskampagne und die von uns aufgestellten Forderungen kosten nicht nur Arbeit, sondern auch Geld. Dafür benötigen wir finanzielle Unterstützung!

Unterstützen Sie uns:
IBAN DE45 2175 0000 0186 0084 54
BIC NOLADE21NOS
Verwendungszweck: Platzangst

Die Unterstützungsmöglichkeiten für Privatpersonen bestehen in einer Unterschriftenliste, einer Fördermitgliedschaft im Verein, die Teilnahme an der Solipartyreihe, dem Kauf eines Soli-T-Shirts oder dem Besuch von Ligaspielen der Fußballteams. Vereine, Initiativen, Firmen und andere Gruppierungen können ihre Unterstützung mit ihrer Unterschrift zeigen, unser Infomaterial auslegen oder an den Verein spenden.

Mit sportlichen Grüßen

Johannes Wollny
1. Vorsitzender Roter Stern Flensburg e.V.
www.rotersternflensburg.de

Hier gibt es das untenstehende und kürzere Informationsschreiben zum Weitergeben und -senden als Flyer zum Download

 

Treffen der „Aufstehen“-Gruppe am 11.11. um 10 Uhr im „Kulturhof“ (Große Str. 42-44) in Flensburg

Sonntag d. 11.11. um 10 Uhr im Kulturhof Flensburg (Große Str. 42-44, im „Brasseriehof“, Zugang von Große Str. und Speicherlinie).

„Aufstehen“-Gruppentreffen entscheidet am 11.11. über erste Aktionen

Nach nur zwei Monaten und einem ersten Brainstormtreffen im Oktober will die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ in den drei nördlichsten Kreisen Schleswig-Holsteins konkret werden. Beim nächsten Treffen am Sonntag den 11.11. um 10 Uhr im Kulturhof Flensburg (Große Str. 42-44) sollen zu den wichtigsten Themen, die in einer Internetumfrage besonders oft gewählt wurden, erste konkrete Aktionen besprochen werden.

Schon jetzt zeichnet sich in einem Vorergebnis deutlich ab, dass Themen wie gerechte Einkommen, soziale Gerechtigkeit, Umwelt, Gesundheit und Pflege sowie Alterseinkommen ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Herman U. Soldan ist eines der rund 160 Mitglieder und meint dazu: „Das zeigt doch sehr deutlich, dass ‚Aufstehen’ sich zu einer konstruktiven sozialen Bewegung entwickelt, in der nicht Frust geschoben, sondern eine konkrete Verbesserung der derzeitigen Verhältnisse in den Mittelpunkt gerückt wird.“

Schon in den kommenden Wochen soll es die ersten Veranstaltungen und Aktionen in der Öffentlichkeit geben, nicht nur in Flensburg, sondern wenn möglich auch in Nordfriesland und dem Schleswiger Landkreis.

Auch in der gerade wieder neu entfachten Mindestlohn-Debatte hat sich „Aufstehen“ jüngst deutlich positioniert und fordert „eine Politik, die den Mindestlohn nicht um lächerliche 35 Cent anhebt, sondern so weit, dass man nach 40 Jahren Vollzeitarbeit eine Rente bekommt mit der man nicht zum Amt muss. Das wären 12 Euro Mindestlohn!“. Damit zielt „Aufstehen“ auch auf eine konsequente Bekämpfung der Armut, von der inzwischen fast jede/r Sechste bedroht oder direkt betroffen ist.

„Das darf nicht wieder nur eine kurze Schlagwortdebatte werden“, erklärt „Aufstehen“-Mitglied Dennis Franzen, „das kennen wir schon zur Genüge. Wir wollen deshalb deutlich als soziale Bewegung auftreten und den notwendigen Druck entfalten, damit neben der Diskussion endlich auch politisches Handeln gegen Lohndumping und drohende Armut erfolgt, das wirklich etwas an den Zuständen ändert!“

Noch ein paar praktische Hinweise:
– Der Treffpunkt liegt recht zentral (5 Min. zu Fuß vom ZOB).
– Parkmöglichkeiten im P-Haus Speicherlinie oder am Hafen.
– Über eine kleine Spende für die Raummiete freuen wir uns.
– Kaffee, Tee und kalte Getränke sind gegen Spende erhältlich.

„Aufstehen“ Flensburg, Schleswig, Nordfriesland auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/992564350904620/

Kontaktperson für Nachfragen: Dennis Franzen

E-Mail: aufstehen-nord@gmx.de

Muslim Men – Lesung und Buchvorstellung mit Sineb El Masrar am 08.11.2018 Europa-Universität Flensburg

Donnerstag, 08. November 2018 um 18:30 Uhr
Europa-Universität / Gebäude Helsinki, Raum 160
Auf dem Campus 1a, Flensburg

Die Publizistin Sineb El Masrar setzt sich in Ihrem neuen Buch „Muslim Men“ mit dem Image muslimischer Männer auseinander.
Was ist dran am Bild vom respektlosen, aggressiven Flegel? Sie spricht mit ihnen über ihre Vorstellungen und Hoffnungen, setzt sich kritisch mit Erziehungsstilen auseinander und offenbart das Erfolgsrezept von jenen, die erfolgreich in Politik, Wirtschaft oder Medizin sind. Für Sineb El Masrar ist klar: Echte Emanzipation im Islam beginnt bei den Männern und hier gibt es noch einiges zu tun!
Nach Ihrem großen Erfolg „Emazipation im Islam – Eine Abrechnung mit ihren Feinden“ hat die Autorin mit ihrem dritten Werk ein Bild muslimischer Männer gezeichnet, das zum Nachdenken bringt und klar macht, dass sich unsere Gesellschaft der Verantwortung gegenüber jenen frustrierten und abgehängten Männern nicht entziehen und sie vor allem nicht den „Rattenfängern im islamistischen und salafistischen Milieu überlassen kann“.

Wir laden Sie zur Buchvorstellung und anschließenden Diskussion mit Sineb El Masar herzlich ein.

Online-Anmeldungen bitte hier oder unter luebeck@freiheit.org.

Sineb El Masrar wurde 1981 als Tochter marokkanischer Einwanderer in Hannover geboren. 2006 gründete sie das multikulturelle Frauenmagazin Gazelle (http://www.gazellemagazin.de/); sie ist Herausgeberin und Chefredakteurin. 2006 saß sie in der Arbeitsgruppe „Medien und Integration“ im Kanzleramt. Von 2010 bis 2013 war sie Teilnehmerin der Deutschen Islam Konferenz. Ihr 2016 erschienenes Buch „Emanzipation im Islam – Eine Abrechnung mit ihren Feinden“ generierte große Aufmerksamkeit. Sie lebt heute in Berlin.

Veranstalter:

Flensburger Finanzausschuss beschliesst Förderung für Radio Fratz

Eine gute Nachricht für Freies Radio in Flensburg und in Schleswig-Holstein: Der Finanzausschuss hat im öffentlichen Teil seiner Sitzung am 25.10. auf Antrag der Ratsfraktionen von Grünen und SPD mit großer Mehrheit eine Förderung in Höhe von 22.000 Euro für die laufenden Kosten des Freien Radios bewilligt. Der Zuschuss ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt und an eine Leistungsvereinbarung gekoppelt. In dieser Zeit soll auch von Seiten der Stadt nach geeigneten Räumen für den gemeinnützigen Verein gesucht werden.

„Das Freie Radio ist eine große Chance für Flensburg und viele Freiwillige haben in den letzten Jahren einen großen Teil ihrer Freizeit damit verbracht, es zu ermöglichen. Mit der Entscheidung der Stadt im Rücken können wir jetzt richtig loslegen“, so Geschäftsführer Felix Ruttkowski

Wahrscheinlich im Dezember wird das Freie Radio Fratz den Sendebetrieb aufnehmen, zunächst als Internet-Radio. Inzwischen ist auch das Koordinierungsverfahren der Bundesnetzagentur abgeschlossen. So kann dann ca. ab Mai 2019 auch auf der UKW-Frequenz 98,6 gesendet werden.

Das Radio soll allen Einwohner*innen in und um Flensburg die Möglichkeit geben, selbst Sendungen zu gestalten. „Das Freie Radio versteht sich als Plattform für alle, die hier aktiv sein wollen, seien es Sportvereine, Schlagerfans, Stadtteilinitiativen, Kulturschaffende oder was auch immer. So werden wir der Stadt Flensburg viel zurückgeben können. Ein Freies Radio kann die Region beleben und auch nach außen attraktiver machen“, so Geschäftsführer Felix Ruttkowski.
Wer beim Radio mitmachen möchte, in welcher Form auch immer, kann dort zu den Öffnungszeiten einfach hingehen, jeden Dienstag von 11 bis 17 Uhr in der Bachstr. 7. Offene Treffen finden dort jeden ersten Montag im Monat um 19:30 Uhr statt und jeden Mittwoch ab 18 Uhr öffnet die Radiowerkstatt für alle, die an Beiträgen arbeiten oder das Radiomachen lernen wollen.
Weitere Informationen auf http://www.radio-fratz.de, Kontakt über flensburg@freie-radios-sh.org

Freies Radio Fratz mitmachen

Du überlegst schon länger, wie du in Flensburg aktiv werden kannst, weißt aber noch nicht ob Radio machen das Richtige für dich ist?

Bei uns kannst du nicht nur Sendebeiträge gestalten, sondern dich mit deinen Fähigkeiten und Interessen dort einbringen, wo du Lust drauf hast.

Als Radio im Aufbau sind wir immer auf der Suche nach kreativen und unkreativen Menschen, die Spaß daran haben, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Wir haben außerdem verschiedene AGs, in denen Menschen tätig sein können:

Bau AG (z.B. das Studio weiter bauen, hämmern, malen und was dir bei uns sonst noch einfällt)

Technik AG (z.B. Einweisung in die Studiotechnik und Software: finde den besten Klang!)

Öffentlichkeits AG (z.B. Flyer gestalten, unsere Homepage ausbauen, Fotos machen, Übersetzen)

Weiterbildung AG (z.B. Schulklassen betreuen, Kooperationen bilden und unterstützen, Workshops organisieren)

Außerdem möchten wir Menschen mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen die Möglichkeit bieten, bei uns mitzumachen. Wenn du also jemanden kennst, der jemanden kennt…  meldet Euch gerne unter oeffentlichkeit@radio-fratz.de

Homepage

Das Freie Radio Fratz befindet sich immer noch im Aufbau und es gibt noch einiges zu tun. ☝️ Eine Baustelle ist zum Beispiel unsere Homepage. Die Homepage, die ihr zurzeit unter www.radio-fratz.de aufrufen könnt, ist ein Platzhalter. An der neuen Homepage wird zurzeit im Rahmen der Technik AG fleißig gebastelt. Hier könnt ihr schon mal einen Einblick bekommen, wie die Homepage in Zukunft aussehen wird. 😁 Du hast Interesse an der Technik AG? Schreib uns eine Nachricht, oder komm am 1. Montag im Monat zu unserem offenem Treffen.

Regelmäßige Termine

In der Bachstraße 7:

Offenes Treffen:

Jeder 1. Montag im Monat ab 19.30 Uhr

Radio-Werkstatt

Immer Mittwochs ab 18 (für alle, auch ohne Vorkenntnisse)

Nächste Radio-Werkstatt am 26. September

Reguläre Öffnungszeiten

Immer Dienstags von 11 bis 17 Uhr

Weitere Infos und Eindrücke rund um freies Radio empfangt Ihr unter:

Freies Radio Fratz auf Facebook und Instagram.

Außerdem findet ihr uns in der Flensburger Freiwilligenbörse unter: https://engagiert-in-flensburg.de/3410/f…twirkende/

Wir wünschen euch einen guten Start in ein aktives Wochenende!

 

Wenn auch ihr Lust auf eine Radio-AG habt, meldet Euch bei uns!

Instagram

Freies Radio Fratz
Bachstraße 7
24943 Flensburg
0461 1605159

http://www.radio-fratz.de -> currently under construction!

 

Programm des Kulturhof Flensburg für den November 2018

Liebe Freunde und Freundinnen des Kulturhofs,

anbei der neue Plan für den November.

Es werden u. a. 3 interessante Vorträge stattfinden, 2 Konzerte (spanische Musik sowie Harfe und Gesang) und ein Film über „das Ding am Deich“ ist am 14.11. zu sehen.

Neu ist der Spieleabend „Werwölfe im Kulturhof“ gleich am 2.11.

Ab November wird das äußerst beliebte Vegane Café – ab sofort „Café ausgefuchst“ genannt – am Mittwoch stattfinden. Bis auf den 14.11. verwöhnen Euch Alina und Team mit köstlichen Speisen.

Unser Orientalisches Café wird wie gewohnt an jedem Donnerstag und Freitag stattfinden sowie an allen Sonntagen, bis auf den 25.11. An diesem Tag findet das 2. Baltic Roots Musik-Event statt.

Wer noch nicht vor Ort war: Die bis Ende November laufende Fotoausstellung von Willi Schewski ist sehr zu empfehlen. Es wurden auch Mitwirkende vom Kulturhof portraitiert. Die Bilder sind verkäuflich.

Am Dienstag, 20.11. könnt ihr wieder in der Brasserie Ouverte französich parlieren, und am 30.11. wird das von Marianne Chmielewicz angeschaffte Klavier im Rahmen der Piano Bar mit Sasche Görtz feierlich eingeweiht.

Wir freuen uns auf Euch!

Viele herbstliche Grüße

Ulrike Möller-Loko

Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Brandbrief und Hilferuf: Sportverein Roter Stern Flensburg e.V. hat „Platzangst“

Der Sportverein Roter Stern Flensburg e.V. wendet sich mit einer Mail und einem Aufruf an verschiedene Flensburger Organisationen und die Flensburger Öffentlichkeit, um auf seine problematische Situation aufmerksam zu machen. Dazu gibt es auch die Möglichkeit die nachfolgende Petition zu unterzeichnen: https://www.rotersternflensburg.de/base/platzangst-2/

Liebe Damen und Herren,

mit dieser Mail wendet sich der Roter Stern Flensburg e.V. an verschiedene Flensburger Organisationen, um auf unsere problematische Situation aufmerksam zu machen. Mittlerweile existiert der Verein seit fast zehn Jahren und steht immer noch ohne eigenen Platz, Umkleiden, ausreichende Trainingszeiten und ohne ein Vereinsheim dar. Weitere Informationen und die von uns angedachten Lösungen entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Unterstützer*innenschreiben und dem kürzeren Flyer. (Untenstehend)

Wir freuen uns, wenn Sie sich über unsere Situation durch die angehängten Schriftstücke informieren und freuen uns über jede Reaktion darauf. Wenn Sie unsere Platzangstkampagne unterstützen wollen, setzen wir Sie gerne auf die Unterstützer*innenliste. Schreiben Sie uns dafür gerne eine Mail an: platzangst@rotersternflensburg.de.

Auch über finanzielle oder ideologische Unterstützung freuen wir uns sehr. Außerdem möchten wir unser Anschreiben explizit als Gesprächsangebot verstanden wissen. Gerne treffen wir uns persönlich mit Ihnen.

Mit sportlichen Grüßen

Johannes Wollny
1. Vorsitzender Roter Stern Flensburg e.V.
www.rotersternflensburg.de

Das untenstehende Unterstützer_innen-Schreiben gibt es hier zum Weitergeben und Download

Roter Stern Flensburg e.V.
Norderstraße 37
24937 Flensburg
platzangst@rotersternflensburg.de
Flensburg, den 17.10.2018

Roter Stern Flensburg e.V. hat „Platzangst“

Geschichte des Roten Sterns:

2009 gründete sich der alternative Sportverein Roter Stern Flensburg e.V., der sich für leistungsdruckbefreiten Sport frei von Rassismus und Sexismus, sowie einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt einsetzt. Die Mitgliedszahl verzehnfachte sich in den letzten 10 Jahren von 20 Mitgliedern auf 223 Mitglieder dieses Jahr. Bot der Verein 2009 lediglich die Sportarten Fußball und Kickboxen an, gehören nun auch Rugby, Tischfußball, Dart, Akrobatik und Hula-Hoop, Basketball, Ultimate Frisbee, E-Sports, Skateboarding und Tischtennis zum festen Angebot.

Da zu den Anfangszeiten des Roten Sterns keine Platzzeiten in Flensburg zu bekommen waren, wichen die Fußballer nach Glücksburg aus. Später wurde dem Roten Stern die Sportanlage der Comenius-Schule in Flensburg stark zeitlich begrenzt zugesprochen. An diesem Standort fühlt sich der Verein zu Hause, da der Rote Stern Flensburg sich stark sozial engagiert und für Integration einsetzt.
In diesem Stadtteil gibt es keinen vergleichbaren Sportverein, sodass der Rote Stern dort Strukturen schafft und weiter schaffen wird. Das Training im Winter findet allerdings auch heute noch in Glücksburg statt, wenn die Sportfläche an der Comenius-Schule unbespielbar ist. Die dadurch entstehenden Kosten muss der Verein selbst tragen.

Aktuelle Situation:

Die Fußballsparte des Roten Sterns darf den Platz der Comenius-Schule wöchentlich viermal 90 min nutzen. Diese Regelung gilt allerdings nicht in denFerienzeiten, im Spätherbst, im Winter, zum Frühlingsbeginn und bei Regen. Der Rote Stern Flensburg darf die Kabinen, Duschen und Toiletten der Comenius-Schule während der Trainingszeiten nicht in Anspruch nehmen. Diese stehen nur während der Heimspiele zur Verfügung, allerdings kommt es nicht selten vor, dass die Spielerinnen und Spieler sich in der Aula der Schule umziehen müssen, um den Gastteams eine eigene Kabine anbieten zu können.
Die genehmigte Platznutzungszeit für alle Sparten beträgt sechs Stunden. Hinzu kommen drei Stunden auf dem Kunstrasenplatz des TSB am Schützenhof. Der tatsächliche Bedarf des Vereins ist etwa dreimal so hoch und beträgt mindestens 18 Stunden für die drei Rasensportsparten Fußball, Rugby und Ultimate Frisbee.

Außerdem würde der Rote Stern gerne ein Junior*innentraining anbieten, welches aufgrund der fehlenden Infrastruktur bisher nicht möglich ist. Dieses würde ebenfalls einmal pro Woche 60 min benötigen. Die Diskrepanz zwischen tatsächlich genehmigter Platznutzungszeit und dem realen Bedarf ist somit immens hoch.

Im Jahr 2018 suchte zudem eine Maulwurfsfamilie den Rasenplatz der Comenius-Schule heim, sodass der Platz für viele Monate nicht bespielbar war. Das Heimrecht für die Spiele der Fußballer*innen musste abgegeben werden, sodass zusätzliche Kosten durch Fahrten entstanden sind. Ein Training war häufig nicht möglich, da nicht immer alternative Plätze gefunden werden konnten.
Die derzeitige Situation gestaltet sich so, dass die zwei Herrenteams mit 30 bis 40 Leuten auf dem Kunstrasenplatzes des TSB unterkommen. Eine sinnvolle Unterteilung dieser großen Trainingsgruppe ist auf Grund der geringen Platzzeiten nicht möglich. Für die Old Boys und das Frauenteam konnten bisher keine Trainingsmöglichkeiten für den Winter realisiert werden. Die Rugby- und Frisbeesparte trainieren beide auf öffentlichen Grünflächen oder am Strand, da diese bisher keine bzw. zu wenig Platzzeiten bekommen konnten. Auch ihre Situation wird sich im Winter extrem verschlechtern.

Seit Vereinsgründung ist der Rote Stern Flensburg zusätzlich auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für ein Vereinsheim, dieses sollte im besten Falle auch die Dartsparte beherbergen können, da deren aktuelle Räumlichkeiten in naher Zukunft nicht mehr genutzt werden können. Wie sich die Situation der Dartsparte in den kommenden Monaten gestalten wird, ist leider weiterhin vollkommen offen.

Forderungen:

Neben dem aktuellen Sportplatz der Comenius-Schule soll der Neubau der Schule Ramsharde entstehen. Bisher wurde der Rote Stern Flensburg in die Planungsprozesse nicht mit einbezogen. Um den Verein für neue Mitglieder attraktiv zu gestalten und den Trainings-, sowie den Spielbetrieb aller Teams aufrecht erhalten zu können, fordert derVerein:

1) Den Einbezug in die Planungsprozesse der Schule Ramsharde
2) Einen Kunstrasenplatz
3) Eine Flutlichtanlage
4) Den Zugang zu Umkleiden, Duschen und Toiletten auch zu den Trainingszeiten
5) Ein Vereinsheim in Platznähe

Der Rote Stern Flensburg fordert als Mitnutzer der angrenzenden Anlagen eine Einbeziehung in die laufenden Planungsprozesse der Schule Ramsharde. Ein Kunstrasenplatz ist in unseren Augen die einzige Möglichkeit, den hohen Belastungen der vielen Trainingszeiten Stand zu halten. Dadurch wäre das ganze Jahr über ein Trainings- und Spielbetrieb gesichert.
Durch eine Flutlichtanlage wäre es auch im Winter möglich, auf dem eigenen Platz zu trainieren und Trainingsausfahrten nach Glücksburg könnten der Vergangenheit angehören.
Der Zugang zu Umkleiden, Duschen und Toiletten während der Trainingszeiten ist normalerweise eine Selbstverständlichkeit.
Ein Vereinsheim sollte jedem Verein zur Verfügung stehen und auch der Rote Stern Flensburg benötigt ein solches, um das Vereinsleben zu stärken und nicht in fremde Räume in Flensburg ausweichen zu müssen.

Unterstützung für den Roten Stern Flensburg

Die Nordstadt braucht einen integrationsfördernden und strukturstärkenden Verein wie den Roten Stern, welcher für Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrem sozialen Status offen steht!
Auch der erste Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) betonte gegenüber der SHZ: „Ein Verein wie der Rote Stern Flensburg, der sich gerade in der aktuellen Situation in Deutschland um die Integration von Flüchtlingen bemüht, hat sportpolitisch eine hohe Strahlkraft“. Eben diese uns so wichtige Integrationsarbeit wird durch fehlende Infrastruktur stark erschwert!

Seit 10 Jahren ist der Rote Stern Flensburg der einzige Verein in der Stadt Flensburg, der für das Fußballtraining keinen festen Trainingsplatz mit Kabinen hat und deshalb auf der ständigen Suche nach Trainingsorten, sowie Zeiten ist.

Durch die steigenden Mitgliederzahlen und das vergrößerte Spartenangebot wird die Gesamtsituation immer schlechter für den Verein. Der Mitgliedsbeitrag des Roten Sterns ist günstig und fair, sodass unabhängig vom Einkommen eine Mitgliedschaft ermöglicht werden kann.
Daher haben wir uns entschlossen, in der Öffentlichkeit nach Unterstützung zu suchen. Der Rote Stern Flensburg möchte nicht nur für die Mitglieder attraktiv bleiben, sondern auch für neue Mitglieder und die Nachbarschaft in der Neustadt ein wichtiger Bezugspunkt bleiben.

Unsere Öffentlichkeitskampagne und die von uns aufgestellten Forderungen kosten nicht nur Arbeit, sondern auch Geld. Dafür benötigen wir finanzielle Unterstützung!

Unterstützen Sie uns:
IBAN DE45 2175 0000 0186 0084 54
BIC NOLADE21NOS
Verwendungszweck: Platzangst

Die Unterstützungsmöglichkeiten für Privatpersonen bestehen in einer Unterschriftenliste, einer Fördermitgliedschaft im Verein, die Teilnahme an der Solipartyreihe, dem Kauf eines Soli-T-Shirts oder dem Besuch von Ligaspielen der Fußballteams. Vereine, Initiativen, Firmen und andere Gruppierungen können ihre Unterstützung mit ihrer Unterschrift zeigen, unser Infomaterial auslegen oder an den Verein spenden.

Mit sportlichen Grüßen

Johannes Wollny
1. Vorsitzender Roter Stern Flensburg e.V.
www.rotersternflensburg.de

Hier gibt es das untenstehende und kürzere Informationsschreiben zum Weitergeben und -senden als Flyer zum Download

 

1. Treffen von „Aufstehen“ in Flensburg am 14.10. um 10 Uhr im „Kulturhof“ (Große Str. 42-44)

Als sich vor 6 Wochen die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ gründete, wurden auch einige Menschen im nördlichen Schleswig-Holstein aktiv. Es begann mit einer Facebook-Gruppe für die drei nördlichsten Kreise, in der nun schon weit mehr als 100 Menschen Mitglied geworden sind. Am Sonntag den 14.10. wird nun um 10 Uhr ein erstes Treffen zum Kennenlernen und Ideensammeln im „Kulturhof“ (Große Str. 42-44) stattfinden. Weitere Treffen auch an anderen Orten der Region sind geplant.

Dennis Franzen gehört zu den ersten Initiativträgern der neuen Bewegung, und er erklärt zu den Beweggründen für eine Aufstehen-Gruppe: „Immer mehr Menschen fühlen sich durch die derzeitigen Mehrheiten in der Politik nicht mehr ernst genommen. Und viele fühlen sich von der Politik vieler Parteien nicht mehr angesprochen. Deswegen gibt es nun immer mehr Leute, die sich bei ‚Aufstehen’ in eigener Initiative zusammenfinden, um die Politik positiv zu verändern, auch bei uns in Schleswig-Holstein.“

„Aufstehen“ versteht sich als eine im weitesten Sinne progressive Bewegung, in der sich vor allem nicht-parteigebundene Menschen versammeln, um einen Wechsel hin zu einer neuen sozialen und friedensorientierten Politik zu erreichen: Ein gestärkter Sozialstaat, die Überwindung von Armut und armutsfördernden Löhnen und Renten gehören ebenso zu den Forderungen wie eine sozial und nachhaltig agierende Wirtschaft und eine aktive Friedenspolitik ohne militärische Optionen.

Ziel der zu planenden Aktionen und Veranstaltungen von „Aufstehen“ soll es auch sein, in die Parteien, besonders SPD, Linke und Grüne, so hineinzuwirken, damit diese Ziele zu einer parlamentarischen Mehrheit führen können und damit wieder Politik für die Mehrheit der Menschen gemacht wird.

Sonntag 14.10. um 10 Uhr im „Kulturhof Flensburg“ (Brasseriehof, Große Str. 42-44)

„Aufstehen“ Flensburg, Schleswig, Nordfriesland auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/992564350904620/

Kontaktperson für Nachfragen: Dennis Franzen

E-Mail: aufstehen-nord@gmx.de

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