Archiv der Kategorie: Gender

Beiträge zum Thema Gender, Gender Mainstream und Gleichstellung

Öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 22.06.2020 im Flensburger Rathaus

Wichtige TOPs zum Thema Einführung eines Sozialtickets für den öffentlichen Nahverkehr in Flensburg und die Folgen und Auswirkungen der Corona-Krise für die Bürger*innen in Flensburg. Dazu auch eine spannende Anfrage der Linkspartei. Interessierte Einwohner*innen sind herzlich willkommen!

Stadt Flensburg                                                                                                           Flensburg, 12.06.2020
Der/Die Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses

Bekanntmachung
zur 19. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
am Montag, 22.06.2020, 16:00 Uhr, Rathaus, Ratssaal

Hinweise für Besucher*innen:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, die den Einlass in das Rathaus ermöglicht. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461 / 85 4230 oder per Mail an Peters.Jan-Erik@flensburg.de . Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung. Der Zugang für angemeldete Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang Am Pferdewasser.
Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 18. Sitzung vom 11.05.2020

4. Einführung eines Sozialtickets für den öffentlichen Nahverkehr der Stadt Flensburg Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE RV-77/2020

5. MV: Jahresabschlussbericht 2019 des Fachbereiches Soziales und Gesundheit SUG-3/2020

6. MV: Jahresabschluss 2019 und Kostenstruktur des Jugendaufbauwerks (JAW)SUG-5/2020

7. MV: Modell-Versuch zum Pooling von schulischen Integrationshilfen SUG-6/2020

8. MV: FlensburgerLeben 2020 – am besten mit Abstand SUG-4/2020

9. Aktuelles zur Corona-Pandemie
9.1 Bericht zur Lage am Arbeitsmarkt
9.2 Bericht zur Versorgung Obdachloser
9.3 Bericht zur Situation in der Pflege

10. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen/Auszahlungen

11. Mitteilungen und Anfragen
11.1 Arbeitsmarkt und Transferleistungen in der Corona-Krise Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE vom 19.05.2020 AF-22/2020
11.2 Unterbringung osteuropäischer Arbeitskräfte Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE vom 19.05.2020 AF-23/2020
11.3 Fonds zur Abdeckung sozialer Härten Anfrage der SPD-Ratsfraktion vom 04.06.2020 AF-24/2020

12. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

13. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 18. Sitzung vom 11.05.2020

14. Mitteilungen und Anfragen

15. Beschlusskontrolle

Beschlusskontrolle, öffentlicher Teil:
Vorlage: SUG-15/2019, Sachstand Kulturschlüssel, Zieldatum: 30.06.2020

Für die Richtigkeit:
Gez. Edgar Möller, Vorsitzender
Gez. Asta Simon, Stv. Fachbereichsleiterin

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Videofilm zur 1. Mai Demonstration von Schleswig nach Jagel

Unter dem Motto “Abrüstung statt Sozialabbau“ fand am 1. Mai ab dem Bahnhof in Schleswig eine Demonstration zum Fliegerhorst Jagel statt. Die Auflagen des Ordnungsamtes erfüllend, machten sich rund 30 Menschen mit Transparenten auf den Weg nach Jagel.

Dazu jetzt auch der Videofilm von Nils-Holger Schomann auf hanseArt.tv:
Abrüstung statt Sozialabbau – 1. Mai 2020 in Jagel
http://www.hanseart.tv/index/2020/05/03/abr%C3%BCstung-statt-sozialabbau-1-mai-2020-in-jagel

Zur Demo auch der AKOPOL-Beitrag vom 03.05.2020:
1. Mai 2020: Demonstration von Schleswig nach Jagel – Erster Mai im Zeichen der Abrüstung unter: https://akopol.wordpress.com/2020/05/03/1-mai-2020-demonstration-von-schleswig-nach-jagel/

 

1. Mai 2020: Demonstration von Schleswig nach Jagel

Erster Mai im Zeichen der Abrüstung

Ein Bericht und Fotos des Veranstaltungskollektivs 1. Mai Schleswig – Jagel

Unter dem Motto “Abrüstung statt Sozialabbau“ fand am 1. Mai ab dem Bahnhof in Schleswig eine Demonstration zum Fliegerhorst Jagel statt. Es war eine Teilstrecke, die ursprünglich für die Aktion „Frieden in Bewegung“ für Anfang Mai eingeplant war. Die Wanderung mit den Naturfreunden „Frieden in Bewegung“ von der dänischne Grenze bis zur österreichischen und schweizerischen Grenze am Bodensee konnte wegen Corona nicht stattfinden. Sie wird nächstes Jahr nachgeholt.

Die Auflagen des Ordnungsamtes erfüllend, machten sich rund 30 Menschen mit Transparenten auf den Weg nach Jagel. Die Transparente waren an drei Meter langen Holzlatten befestigt, um auch bei einer sich bewegenden Demonstration den Abstand auf jeden Fall zu gewährleisten. Lange Holzlatten bei Demonstrationen zu tragen, wurde woanders schon kriminalisiert, hier war es jedoch die Voraussetzung, dass die Demonstration nicht verboten werden konnte. Transparente an langen Stangen seitlich unten zu tragen, war ungewohnt, bei Windwiderstand aber auch viel leichter.

Bereits bei dem Auftakt in Schleswig berichtete Nils darüber, dass er mit Hochschulausbildung nach 37 Beitragsjahren eine Rente auf Grundsicherungsniveau erwartet. Da die Bundesregierung Hunderte Milliarden Euro für die Kapitalisten bereitstellt, wird die Grundrente wieder in Frage gestellt und deren Einführung soll verschoben werden. Die Steigerung der Rüstungsausgaben wird nicht in Frage gestellt.

Wir hatten viel Spaß unterwegs, besonders wenn die Transparente wegen der Sichtbarkeit gedreht werden mussten. Auf der B77 waren erstaunlich viele Autos unterwegs, die wegen der im Wind wehenden Transparente langsamer gefahren sind und es gab freundliche Hupkonzerte.

Bei der „Bohnenstangendemonstration“ läuft man nicht im Gleichschritt, aber alle mit gleicher Geschwindigkeit

Vor dem „Tor zum Tod“ in Jagel wurden die Demonstrant*innen mit Jazz-Musik von Iver und Schorsch begrüßt.

Detlef erklärte die Besonderheiten des Standortes und die Aufrüstung an diesem Standort mit bewaffneten Großdrohnen Heron TP, und dem Bombardier Global 6000 der anstelle der gescheiterten Großdrohnen Euro-Hawk und Triton künftig die Elektronik zur Militärspionage in die Kriegsgebiete transportieren soll.

Georg berichtete über das neue Konsortium der bundesdeutschen Großwerften, das vom Bundesverteidigungsministerium auf den Weg gebracht worden ist und mit dem die Rüstungspläne der Marine effektiver und schneller umgesetzt werden können. Georg wies darauf hin, dass die Abschaffung der Bundeswehr notwendig ist, wenn wir eine sozial gerechte Zivilgesellschaft wollen.

Gewerkschaftskolleg*innen berichteten über ihre Situation in ihren Bildungs-und  Gesundheitsberufen, alle stellten fest, dass es in diesen Bereichen befristete oder prekäre Arbeitsverhältnisse gibt und das Einkommen gerade noch für die Finanzierung des Lebensunterhaltes reicht. Bei Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit kommt die Armut.

Jörg wies darauf hin, dass für die konventionelle und atomare Aufrüstung Geld keine Rolle spielt. Für die etwa 350.000 Menschen, die in der Erwachsenenbildung arbeiten, gibt es überwiegend prekäre Beschäftigugnsverhältnisse in Teilzeit oder als Honorarkräfte. Der Mindesttariflohn liegt hier noch 300 Euro unter dem der Sozialarbeiter*innen. Er wies darauf hin, dass es wegen Corona in diesem Bereich derzeit keine Beschäftigung gibt, weil es an Volkshochschulen, in Bildungsmassnahmen der Rentenversicherungen und Arbeitsagenturen und auch im Hochschulbereich und an den Universitäten keine Angebote gibt. Jörg fordert, dass der gesamte Bereich der Erwachsenenbildung in die öffentliche Hand gehört mit unbefristet festen Arbeitsverträgen und tariflichen Vereinbarungen wie im öffentlichen Dienst.

Christian schilderte die Situation in Pflegeheimen, wenn 90 Bewohner*innen von vier ausgebildeten Altenpfleger*innen in der Tagschicht versorgt werden müssen. Wenn es in der Nachtschicht nur zwei Pflegekräfte gibt, können die Bewohner*innen nicht ausreichend versorgt werden. Wenn sich die Pfleger*innen über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und die unmenschliche Versorgung beklagen, wird den Altenpfleger*innen vorgeworfen, dass sie ihre Arbeitsabläufe nicht ausreichend strukturieren. Zur Arbeitsüberlastungen kommt die psychische Belastung, die anvertrauten, hilflosen Menschen im Stich zu lassen, sie unzureichend zu versorgen. Er forderte, dass Geld in die Pflege und zu den Menschen muss, wo es sinnvoll eingesetzt wird, anstatt in die Rüstung, die nur zur Zerstörung führt.

Carsten berichtete über die beiden Gesundheitsreformen im Jahr 1994 und 2004, die dazu geführt haben, Krankenhäuser zu schließen um Geld zu sparen. Er wies darauf hin dass diese „Reformen“ die Grundlage für die Privatisierung des Gesundheitswesens gewesen sind, die es ermöglicht haben, mit der Krankenversorgung Profite zu machen. Die Einführung der Fallpauschalen habe dafür gesorgt, dass durch die Profitorientierung der Mensch nur noch als medizinscher Fall mit Diagnose angesehen wird und nicht mehr als ganzheitliches Wesen.

Barbara schilderte ihe Situation als Lehrerin, die auf Honorarbasis  an vier Grundschulen tätig ist. Sie bekommt einen Stundenlohn von 15 Euro und derzeit verient sie nichts, weil ihr Unterricht nicht stattfindet. Sie weist darauf hin, dass für die Beschaffung des neuen Atombombers für die Bundeswehr 15 Millionen Kinder umfassend unterrichtet weden könnten, mit Unterrichtsmaterialien ausgestattet werden und ein umfassendes individuelles Bildungsangebot bekommen könnten. Damit ließe sich die Bildungsschere in dieser Gesellschaft verhindern.

Am internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerer, 15. Mai 2020, wieder um „Zwei vor Zwölf“ findet die 49. Mahnwache am Drohnen- und Tornadostandort statt:

Jede(r) Soldat(in) kann den Kriegsdienst verweigern.

Dazu auch die Videodokumentation von Nils-Holger Schomann auf hanseArt.tv:
Abrüstung statt Sozialabbau- 1.Mai 2020 in Jagel
http://www.hanseart.tv/index/2020/05/03/abr%C3%BCstung-statt-sozialabbau-1-mai-2020-in-jagel

Ebenso zum Thema:

Interview von Gitta Düperthal mit Ralf Cüppers in der Tageszeitung Junge Welt

https://www.jungewelt.de/artikel/377438.gesundheit-statt-aufr%C3%BCstung-munitionslager-sind-dagegen-gef%C3%BCllt.html

Sie haben für den 1. Mai eine Demonstration zum Drohnen- und »Tornado«-Standort Jagel in Schleswig angemeldet. Ihre Forderung ist, die Bundeswehr abzuschaffen. Treffpunkt ist um 11.58 am Bahnhof Schleswig: um »zwei vor zwölf«. Was ist gemeint?

Wissenschaftler schätzen aktuell die Gefahr eines Krieges höher ein als während der Atombombenstationierung im »Kalten Krieg« der 1980er Jahre. Für die Eventualität eines Krieges werden Milliarden verschwendet, für reale Gefahren durch Viren und Infektionen steht im Gesundheitswesen kein Geld zur Verfügung. Annegret Kramp-Karrenbauer – wir nennen sie Bundeskriegsministerin – plant, F18-Kampfflugzeuge einzukaufen, die Atombomben tragen können. Für andere Zwecke gelten diese Flugzeuge als veraltet. Die US-Regierung macht Druck, dass die deutsche Bundesregierung ihre militärtechnischen Ladenhüter kaufen muss, wenn die Bundeswehr über amerikanische Atomwaffen mitverfügen will. Dabei verstößt die Ministerin gegen den Bundestagsbeschluss vom 26. März 2010, worin es heißt: »Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, sich auch bei der Ausarbeitung eines neuen strategischen Konzepts der NATO im Bündnis sowie gegenüber den amerikanischen Verbündeten mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen«. Umgesetzt wurde das nie.

Auf der Kundgebung in Jagel werden gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte aus Gesundheits- und Sozialberufen berichten, wie die jahrelange Aufrüstung dazu beigetragen hat, dass ihrem Arbeitsbereich Geld entzogen wurde: Es wurde kein Gesundheitspersonal in Reserve gehalten, um eine Pandemie zu bekämpfen. Weder gab es genug Krankenhausbetten, noch Atemschutz und Desinfektionsmittel. Munitionslager sind dagegen gefüllt. Wir benötigen den Rüstungsetat für dringliche Probleme: für den ökologischen Umbau oder die Behebung der sozialen Ungleichheit in unserer Gesellschaft. Unser Slogan zum 1. Mai: Abrüstung statt Sozialabbau.

Was genau geht im Fliegerhorst Jagel vor sich?

Am Standort Jagel konzentriert sich die Kriegsführung der Bundeswehr auf elektronische Kampfführung und Drohnen. Es geht um deren koloniale Auslandseinsätze in Mali, Syrien, Afghanistan oder im Irak. Mit der Bildauswertung wird gelenkt, welche Angriffe durchgeführt werden. Getötet wird also nicht nur hypothetisch, sondern real. Mehr als 30 Zivilisten starben etwa bei einem Luftangriff auf eine als Flüchtlingsunterkunft genutzte Schule im Norden Syriens. Viele Aktivitäten von Jagel aus sind geheim.

Sie kündigen an: »Die Gewerkschaften haben darauf verzichtet, am 1. Mai Demonstrationen durchzuführen, dann machen wir es eben.« Eine Kritik?

Wir respektieren diese Entscheidung der DGB-Gremien. Aber wenn es möglich ist, eine Demonstration mit 40 Beteiligten im Einklang mit den Vorschriften der Verordnung zum Schutz vor Coronainfektionen durchzuführen, machen wir das.

Müssten die Gewerkschaften friedenspolitisch aktiver werden?

Selbst wenn sie nicht so weit gehen wie wir, die Bundeswehr abschaffen zu wollen: »Abrüstung statt Sozialabbau« ist auch eine gewerkschaftliche Forderung.

Demonstrationen wurden teilweise wegen Corona untersagt. Diese wurde von der Versammlungsbehörde, so wie angemeldet, bestätigt?

Wir müssen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit erkämpfen und wahrnehmen, um es zu erhalten. Wir setzen die sinnvollen Auflagen um, damit das Virus nicht verbreitet werden kann, und erreichen zudem Erweiterungen des Demonstrationsrechts: etwa die Aufhebung des Vermummungsverbots. Der notwendige Abstand untereinander wird mit waagerecht gehaltenen Stangen geregelt, an denen unsere Transparente befestigt sind.

Wie kann erreicht werden, dass die Bundesregierung auf Kritik an der Aufrüstung eingehen muss?

Auch Menschen, die uns bei der Forderung nach Abschaffung der Bundeswehr noch nicht zustimmen, sind gegen die Vorbereitung eines Atomkrieges. Wir sind aber der Meinung: Auch militärische Verteidigung mit konventionellen Waffen unserer mit Atomkraftwerken, Chemie- und Rüstungsbetrieben etc. hochgerüsteten Republik führt zur Selbstzerstörung unseres Landes.

Öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 13.05.2020 im Flensburger Rathaus

Interessierte Einwohner*innen sind herzlich eingeladen!

18. Sitzung des Jugendhilfeausschusses
am Mittwoch, 13.05.2020, 16:00 Uhr, Rathaus, Bürgerhalle

Bitte den veränderten Sitzungsraum und die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit beachten!
Aufgrund der aktuellen Corona Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, die den Einlass in das Rathaus ermöglicht. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85 4323 oder per Mail an petersen.dirk@Flensburg.de.
Aus organisatorischen Gründen werden Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung gebeten. Der Zugang für angemeldete Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang Am Pferdewasser.
Um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird gebeten.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 15. Sitzung vom 18.12.2019

4. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 16. Sitzung vom 22.01.2020

5. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 17. Sitzung vom 19.02.2020

6. Niemand wird allein gelassen: Nachhilfe-Netzwerk zur Unterstützung Flensburger Schulen und Flensburger Schüler*innen, Antrag der SPD-Ratsfraktion

7. Stand des Ausbaus der Offenen Ganztagsschule an den Förderzen-tren Friholtschule und Max von der Grün-Schule Anfrage der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen AF-12/2020

8. MV: Offener Ganztag an Grundschulen FA-107/2019

9. 1. Nachtragshaushalt 2020, Teilhaushalt 3 Fachbereich Bildung, Sport, Kultur 3611 Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen, 3612 Förderung von Kindern in Tagespflege, 3650 Förderung von Tageseinrichtungen für Kinder, 3651 Kindertagesstätten, Krippen, Kindergärten und Horte JHA-2/2020

10. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

11. Mitteilungen und Anfragen
11.1 Auszahlung von Leistungen für Bildung und Teilhabe (BuT), Anfrage von Herrn Schwind (s. Beschlusskontrolle)
11.2 Bericht aus dem Landesjugendhilfeausschuss
11.3 Fachaustausch und Anfragen der Träger zu den Auswirkungen der Coronakrise in der Jugendhilfe
11.4 weitere Mitteilungen und Anfragen

12. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

13. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 15. Sitzung vom 18.12.2019

14. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 16. Sitzung vom 22.01.2020

15. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 17. Sitzung vom 19.02.2020

16. Mitteilungen und Anfragen

17. Beschlusskontrolle

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 11.05.2020 im Flensburger Rathaus

Interessierte Einwohner*innen sind herzlich eingeladen!

Stadt Flensburg                                                                                                           Flensburg, 30.04.2020
Der/Die Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses

Bekanntmachung
zur 18. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
am Montag, 11.05.2020, 16:00 Uhr, Rathaus, Bürgerhalle

Bitte den veränderten Sitzungsraum und die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit beachten!
Aufgrund der aktuellen Corona Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, die den Einlass in das Rathaus ermöglicht. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85 4323 oder per Mail an petersen.dirk@Flensburg.de.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung. Der Zugang für angemeldete Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang Am Pferdewasser.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 17. Sitzung vom 09.03.2020

4. Information und Austausch zur aktuellen Gesundheitslage

5. Energiearmut in Flensburg Anfrage der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen AF-18/2020

6. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

7. Mitteilungen und Anfragen

8. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

9. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 17. Sitzung vom 09.03.2020

10. Mitteilungen und Anfragen

11. Beschlusskontrolle

Für die Richtigkeit:
Gez. Edgar Möller, Vorsitzender
Gez. Asta Simon, Stv. Fachbereichsleiterin

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Aktionsplan Geschlechtergerechte Stadt Flensburg

Nächster Schritt im Aktionsplan folgt: Die Einwohner*innenbeteiligung

Flensburg. Zur Förderung der Gleichberechtigung aller Geschlechter ist die Stadt Flensburg im Februar 2019 der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern beigetreten. In diesem Rahmen hat sich die Stadt dazu verpflichtet, innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Aktionsplan zu erstellen, welcher dazu dienen soll, die Stärken und Schwächen bezüglich der Gleichstellung in Flensburg zu ermitteln und einen Bewusstseinsprozess anzuregen. Es sollen bereits vorhandene Aktionen, Projekte, Initiativen und Netzwerke dokumentiert und bestehende Lücken aufgezeigt werden. Auf diese Weise wird ein umfassendes Bild der Flensburger „Gleichstellungslandschaft“ erstellt und die Vernetzung von Akteur*innen vereinfacht.

Als Beginn einer Beteiligungsreihe fand am 24.09.2019 die Fachveranstaltung „Flensburg auf dem Weg zur geschlechtergerechten Stadt“ in der Bürgerhalle des Rathauses statt. Verschiedene Vertreter*innen aus Institutionen, Verwaltung und Politik wurden dazu befragt, wo Flensburg im Hinblick auf Gleichstellung bereits gut aufgestellt ist und wo es noch Handlungsbedarfe gibt. Innerhalb des Workshops wurden außerdem an sieben Thementische spezifische Fragen u.a. zu Gesundheit, geschlechtsspezifischer Gewalt und der Arbeitswelt behandelt.

Besonders präsent waren Fragen zur aktuellen Gleichberechtigung, zur Teilhabe an städtischen Ressourcen, zu strukturellen Diskriminierungen sowie zu konkreten Bedarfen für mehr Gleichberechtigung. Positiv fiel dabei die Personalsituation im Rathaus und die gut ausgebaute Betreuungslandschaft in Flensburg auf, während die Angebote zur Kinderbetreuung sowie Teilzeitmodelle in Führungspositionen als verbesserungsbedürftig bewertet wurden.

Neben der aktuellen Bestandsaufnahme kamen bereits zahlreiche Wünsche und Ideen zur Sprache. Als zukünftige Ziele wurden die Überwindung geschlechtsspezifischer Rollenstereotype und der Abbau geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Gewalt, das Anbieten geschlechtersensibler Gesundheitsvorsorge sowie die geschlechtergerechte Verteilung von Armutsbekämpfung, Familien- und Hausarbeit wie auch von Einflussmöglichkeiten, Ressourcen und Dienstleistungen in der Stadt herausgearbeitet. Die Ergebnisse der Veranstaltung wurden im Anschluss durch das Gleichstellungsbüro ausgewertet und werden in den kommenden Monaten als Maßnahmen in den Aktionsplan integriert.

Für die weitere Bestandsaufnahme des Aktionsplans führt das Gleichstellungsbüro im nächsten Schritt die Einwohner*innenbeteiligung „Flensburg im Gleich(stellungs)gewicht“ durch. Hierbei sind alle Einwohner*innen Flensburgs ganz herzlich dazu eingeladen, ihre Einschätzung zur Gleichberechtigung aller Geschlechter in der Stadt zu äußern. 500 zufällig ausgewählte Einwohner*innen werden hierfür eine postalische Einladung erhalten, und zusätzlich ist die Umfrage für alle anderen Flensburger*innen online unter dem Link https://flensburg.lamapoll.de/Gleichstellungsgewicht/ zugänglich. Bis zum 8. Juni 2020 können Fragen zu Geschlechterklischees, Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, Diskriminierung und Gesundheit beantwortet werden, um somit die Bestandsaufnahme mitzugestalten und bestehende Handlungsbedarfe zu äußern.

Neues Beteiligungsprojekt des Flensburger Spielmobilteams

STADTKINDER GESUCHT!

Das Spielmobilteam des Kinder- und Jugendbüro Flensburg sucht engagierte und kreative Kinder aus dem Stadtgebiet die an einem neuen Beteiligungsprojekt teilnehmen wollen.

Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Flensburg hat den Auftrag, dass unsere Stadt ein attraktiver Ort für Kinder ist. Dazu werden Kinder mit ihren Meinungen und Ansichten gesucht. Das neuste Projekt zu diesem Thema heißt „STADTKIND“ und es sollen gemeinsam neue Ideen und Lösungen durchgespielt, überdacht und durchgeführt werden, damit Flensburg eine kinderfreundliche, bespielbare und erlebnisreiche Stadt  wird und bleibt. Mitmachen können (aufgrund der aktuellen Situation im Moment von Zuhause aus) alle in Flensburg wohnenden Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren. Wer mitmachen möchte, schreibt bitte an die folgenden Email-Adresse: fleps.samuel@flensburg.de.

Das Projekt STADTKIND soll ein kindgerechtes, kreatives und kritisches Verständnis der urbanen Systeme vermitteln und so das Potenzial für eine kinderfreundliche und bessere Stadt entfachen. Das, was Kinder zu ihrer Stadt denken, sagen und tun, soll im Projekt sichtbar und die Kinder als kritische und proaktive Bürger wahrgenommen werden.

Freies Radio Fratz: In Flensburg We Stream

Ohne Kultur ist Flensburg Öde! 😕

Das haben sich auch ein paar Menschen gedacht, die regelmäßig bei Radio Fratz auflegen. 🎧

Die Idee dahinter ist ein Stream mit lokalen DJs aus Flensburg – alles DIY und mit viel ❤️ gemacht.

Das Freie Radio Fratz und die Menschen im Stream, möchten damit das Volksbad Flensburg und die Kulturwerkstatt Kühlhaus unterstützen und Menschen ermutigen diese Orte, in ihrer jetzigen Notlage, finanziell durch eine Spende zu unterstützen.

Ab sofort wird es also immer mal wieder Veranstaltungen geben, die wir auf Facebook mit Video streamen und gleichzeitig auf UKW 98,5 und via Livestream: stream.radio-fratz.de übertragen.

Diesen Samstag – abfratzen mit:

👻 Miserabel 21:00 – 22:00 Uhr / Punk
https://soundcloud.com/miserabel

🍄 Mia Mai 22:00 – 24:00 Uhr / Curly House
https://soundcloud.com/maistern-ch

😈 Synesthetic Fields 24:00 – 2:00 Uhr / Techno
https://soundcloud.com/black-mojito/black-mojito-podcast-06-synesthetic-fields

Have fun! 😁

Wir haben eins von unseren DJ Pults im Exil aufgebaut und sorgen für entsprechende Schutzmaßnahmen. 😷

Hier könnt ihr Spenden:

Kühlhaus: Paypal an info@kuelhaus.net
IBAN DE0521 7500 0000 1700 6171

Volxbad: Paypal an volksbad.flensburg@t-online.de
IBAN DE80217500000001003798

[Leider nur Videostream über Facebook – wir arbeiten langfristig an einem eigenen Streaming Server]

Freies Radio Fratz mitmachen

Du überlegst schon länger, wie du in Flensburg aktiv werden kannst, weißt aber noch nicht ob Radio machen das Richtige für dich ist?

Bei uns kannst du nicht nur Sendebeiträge gestalten, sondern dich mit deinen Fähigkeiten und Interessen dort einbringen, wo du Lust drauf hast.

Als Radio im Aufbau sind wir immer auf der Suche nach kreativen und unkreativen Menschen, die Spaß daran haben, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Wir haben außerdem verschiedene AGs, in denen Menschen tätig sein können:

Bau AG (z.B. das Studio weiter bauen, hämmern, malen und was dir bei uns sonst noch einfällt)

Technik AG (z.B. Einweisung in die Studiotechnik und Software: finde den besten Klang!)

Öffentlichkeits AG (z.B. Flyer gestalten, unsere Homepage ausbauen, Fotos machen, Übersetzen)

Weiterbildung AG (z.B. Schulklassen betreuen, Kooperationen bilden und unterstützen, Workshops organisieren)

Außerdem möchten wir Menschen mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen die Möglichkeit bieten, bei uns mitzumachen. Wenn du also jemanden kennst, der jemanden kennt…  meldet Euch gerne unter oeffentlichkeit@radio-fratz.de

Für mehr Infos, siehe: https://de-de.facebook.com/freiesradioflensburg/

Freies Radio Fratz
Große Str. 4
Hinterhof 1. OG Rechts
24937 Flensburg

 

 

In Notlagen Hilfsangebote annehmen – Gewaltschutz weiterhin gesichert

Flensburg. Die Corona-Krise stellt Familien vor besondere Herausforderungen. Die räumliche Nähe „rund um die Uhr – die ganze Woche hindurch – ohne ein Ende in Sicht“ ist eine große Belastung – insbesondere für Familien mit Kindern. Womöglich kommen zusätzlich existentielle Nöte hinzu sowie ein Mangel an sozialen Kontakten – dies alles kann zu einer starken psychischen Belastung führen und zur Zunahme an häuslicher Gewalt.

In der Regel sind es Frauen und Kinder, die davon betroffen sind. In dieser besonderen Zeit der Isolation und dem Verlust von Ausweichmöglichkeiten sollten alle Betroffenen unbedingt alle Unterstützungsangebote kennen. „Von daher ist es uns ein sehr wichtiges Anliegen, die Informationen über Beratungs- und Hilfsangebote zu vermitteln. Wir sind mit diversen Flensburger Fachstellen in Kontakt und unterstützen die Aufrechterhaltung einer guten Versorgung von Frauen in Notlagen“, betont Verena Balve, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Flensburg. Sie bezieht sich hoffnungsvoll auf die Äußerungen der Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey, die es als wichtig erachtet, dass Frauen jetzt schnell und unbürokratisch Schutz und Beratung erhalten.

Für den Anstieg der Anzahl von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und Kinder müssen auch in Flensburg neue Lösungen gefunden werden. Das Gleichstellungsbüro und die Fachstelle für Wohnhilfen erarbeiten derzeit mit dem Flensburger Frauenhaus die Vorhaltung von externen Unterkunftsmöglichkeiten um auf ansteigende Nachfragen mit genügend Schutzplätzen reagieren zu können. „In Erwägung ziehen wir hier die kurzfristige Anmietung von Hotels und Ferienwohnungen, die zurzeit ohnehin leer stehen“, so Gert Koll von der Fachstelle für Wohnhilfen.

In akuten Situationen müssen die rechtlichen Möglichkeiten des Gewaltschutzgesetzes unbedingt genutzt werden. „Die Polizei kann eine gewalttätige Person weiterhin aus der Wohnung verweisen und Kontakt-, Näherungs- und Belästigungsverbote erwirken. Auch in der aktuellen Situation sind Vorbereitungen getroffen, dass Frauen und Kinder unbedingt weiterhin Schutz finden. Der Schutz von Menschen, die von Gewalt betroffen sind, hat in unserer Stadt auch weiterhin oberste Priorität“, ergänzt Oberbürgermeisterin Simone Lange.

Wichtig ist, in Notlagen Hilfe zu holen und Telefon- und Online-Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.

Das Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen 08000 116 016 steht rund um die Uhr und in 18 Sprachen Beratung für Betroffene, für deren soziales Umfeld und für Fachkräfte zur Verfügung.

Die Website der Initiative #Stärker als Gewalt (www.staerker-als-gewalt.de) des BMFSFJ bündelt bestehende Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen und Männer und zeigt praktische Maßnahmen und Wege zu Hilfe und Unterstützung auf.

Damit schwangere Frauen in Konfliktlagen unverzüglich eine Ansprechpartnerin finden, bleibt auch das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ unter der Nummer 0800 40 40 020 durchgängig in Betrieb. Eine Schwangerschaftskonfliktberatung kann derzeit auch online und per Telefon durchgeführt werden; ebenso kann die Beratungsbescheinigung per Email oder Post versendet werden.

Hilfsangebote in Notlagen:

Die sozial Schwächsten brauchen uns am meisten

Zur aktuell auf Landesebene diskutierten Idee, einen „Härtefallfonds Soziale Notlagen“ ins Leben zu rufen, sagt der sozialpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer:

Flemming Meyer, sozialpolitischer Sprecher des SSW im schleswig-holsteinischen Landtag

Ich kann diese Idee nur unterstützen. Es steht außer Frage, dass wir uns in einer nie da gewesenen Ausnahmesituation befinden. Da ist es natürlich richtig, Nothilfen für die Wirtschaft zu beschließen und Arbeitsplätze durch Kredite und Finanzhilfen für Firmen zu sichern.

Fast noch wichtiger aber ist es, dass wir jetzt an diejenigen denken, die auch ohne Krise keine besonders große Lobby haben. An Wohnungslose oder Menschen, die hiervon bedroht sind. An Suchtkranke und andere, die ohnehin auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Diese Menschen dürfen durch die aktuelle Situation nicht noch zusätzlich belastet werden. Sie sollen nicht als Verlierer aus dieser Krise hervorgehen. Und deshalb können wir alles, was dieser Gruppe hilft, in diesen Zeiten doppelt unterstützen. Denn eins ist sicher: Diejenigen, die wohlhabend und einflussreich sind, werden diese schwierige Zeit auch ohne spezielle Unterstützung überstehen. Menschen am Rand unserer Gesellschaft aber nicht.

Frauennotruf Flensburg: Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen und Angehörige

Diskussions- und Infoveranstaltung: „Frauen – Gesundheit – Selbstbestimmung“ am 25. März um 19 Uhr im Gewerkschaftshaus Flensburg

AKOPOL-Veranstaltungshinweise: Achtung, zahlreiche Veranstaltungen fallen wegen der Corona-Krise aus!

Die unten stehende Veranstaltung wurden bereits vor einiger Zeit geplant und entsprechend frühzeitig als Veranstaltungshinweis im AKOPOL-Blog eingestellt. Aufgrund der Corona-Krise finden jedoch viele Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen nicht statt. In welchem Umfang und wann diese nachgeholt werden, bitten wir unsere Blog-LeserInnen bei den VeranstalterInnen nachzufragen.

Zum Stand der Flensburger Diskussionen um ein niedrigschwelliges, medizinisch vielfältiges und würdevolles Versorgungsangebot bei Schwangerschaftsabbrüchen

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag

Mittwoch, 25. März 2020, 19.00 Uhr
Gewerkschaftshaus

Große Str. 21-23, Flensburg

„Flensburg ist ein Oberzentrum mit fast 100.000 Einwohner* innen. Im Rahmen der Fusion von Diakonissenkrankenhaus und St. Franziskus-Hospital Flensburg soll das bisher einzige stationäre Angebot zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen wegfallen. Grundsätzlich müssen Frauen auch in Flensburg und im Umland das Recht haben, frei zu entscheiden, ob sie den Schwangerschaftsabbruch in einer Klinik oder in einer niedergelassenen Praxis vornehmen lassen möchten. Es kann nicht sein, dass dies im zukünftig einzigen Krankenhaus in Flensburg nicht mehr möglich sein soll!“ Im November letzten Jahres richteten tausende Flensburger*innen diese Petition an die Verantwortlichen in Stadt und Land.

Rund fünf Monate später diskutieren wir den Stand der Debatte und fragen nach den Lösungsvorschlägen – mit

Anne Redmann, Leiterin der Beratungsstelle pro familia,
Eva-Maria Knolle, Bundesverband Frauengesundheitszentren und
Dr. Marret Bohn, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag.

Moderation: Christa Iversen, DGB Frauen. Wir freuen uns auf Sie und euch!

V.i.S.d.P.: DGB SH Nordwest, Stadtverband Flensburg, Große Straße 21-23, flensburg@dgb.de

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