Archiv der Kategorie: Kulturtipps

Der AKOPOL-Blog bietet zusätzlich unter der Blog-Rubrik TERMINE (in der Menüleiste links oben, neben STARTSEITE) mit seinen Kulturtipps eine zusammenfassende Übersicht über die Kulturinstitutioen in Flensburg und der Region. Gleichzeitig finden sich dort die Links zu den Veranstaltern und den Monatsprogrammen.

Museumsberg am Sonntag: Führung durch die Ausstellung „Ken Denning – Album“

Sonntag, 23. Januar, 11.30 Uhr
Ken Denning – Album
Kuratorenführung mit Dr. Michael Fuhr

Eine Führung durch die Ausstellung „Ken Denning – Album“ mit Museumsdirektor Dr. Michael Fuhr findet am kommenden Sonntag auf dem Museumsberg Flensburg statt. In der Ausstellung schaffen Klanginstallationen von Robert Cole Rizzi eine magische Atmosphäre. Dafür sollten die Teilnehmer*innen möglichst ein Smartphone mit QR-Code-Scanner und passende Kopfhörer mitbringen. Treffpunkt ist  um 11.30 Uhr im Heinrich-Sauermann-Haus.

Im Sonntags-Atelier um 11 Uhr für Kinder ab 6 Jahren geht es an diesem Tag um den Winter. Mit Papierknödeln werden Schneebilder gestaltet. Das geplante 3. Kammerkonzert des Landessinfonieorchesters muss leider wegen Erkrankung ausfallen.

Kenn Denning: Omslag Album

Der Museumsberg Flensburg zeigt bis 13.03.2022 im Heinrich-Sauermann-Haus die Ausstellung

Ken Denning – Album

Der dänische Maler Ken Denning sucht in seinen Werken die Ordnung in der Natur und forscht nach dem allem zugrunde liegenden „vollkommenen Muster“. Die neuen, für diese Ausstellung geschaffenen Arbeiten beeindrucken durch ihre Intensität. Ken Dennings Landschaften suggerieren Bewegung, Veränderung, Musik. Virtuos und variantenreich spielt der Maler, Grafiker, Sammler und Fotograf auf der Klaviatur künstlerischer Ausdrucksmittel, Techniken und Farben. Er wagt es sogar, sie tatsächlich zum Klingen zu bringen: Erstmals begleitet Musik seine Malereien und Grafiken. Eigens geschaffene Kompositionen des international erfolgreichen Klangkünstlers Robert Cole Rizzi schaffen in den Ausstellungsräumen auf dem Museumsberg Flensburg eine fast magische Atmosphäre und lassen das Publikum mit allen Sinnen in die Bildwelt Ken Dennings eintauchen.

Ken Denning: Flensborgholmen

Landschaften seiner Reisen auf die Färöer oder nach Island, aber auch die schier endlosen Reihen von Bäumen in den als Plantagen angelegten Wäldern entlang des „Gendarmstiens“ in seiner jütländischen Heimat, dienen ihm dazu als Inspiration. Sie bilden die Struktur, aus der Ken Denning seine Kreativität schöpft. Fotografien, Zeichnungen oder Holzschnitte variieren natürliche Muster und entwickeln sie weiter zur Improvisation, zur Phantasie.

Aus nüchternen Ausstellungsräumen wird so Ken Dennings privates Album. Man kann es sich Stück für Stück anhören wie das neue Album eines Musikers. Oder man kann es anschauen wie ein Fotoalbum. Ken Denning lädt uns ein, gemeinsam mit ihm die Seiten umzublättern, um seine Eindrücke von den geliebten Inseln des Nordens und von den heimischen Wäldern an der deutsch-dänischen Grenze mit uns zu teilen. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museet Holmen in Løgumkloster.

Ausstellungen:

  • Discovering Dreesen
    Fotograf, Globetrotter, Influencer
    noch bis 13. Februar 2022
  • Ken Denning – Album
    noch bis 13. März 2022

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Für jeden Museumsbesuch gilt die 2G-Regel und Maske tragen ist erwünscht. Kinder ab 7 Jahren benötigen den Testnachweis der Schule.

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de/

Neustadt-Jamsession am 25. Januar um 19 Uhr in der Neustadt 12 in Flensburg

Liebe Musiker, liebe Musikinteressierte,

am kommenden Dienstag, den 25. Januar treffen wir uns wieder um 19.00 Uhr zum gemeinsamen Musizieren in der Neustadt 12, Eingang zum Stadtteilhaus. Es gilt für die Teilnahme die 2G-Regel.

Wir, das sind Menschen mit unterschiedlichen musikalischen Traditionen und kulturellen Hintergründen.

Wir wollen ohne Leistungsdruck und ohne Auftrittsverpflichtung musizieren, jammen und Songs gemeinsam spielen, die wir alle mögen.
Bringt Eure Instrumente und wenn ihr Freunde und Bekannte habt, die Musik machen möchten, auch die mit. Wenn Ihr Songtexte, Akkorde oder Noten von Eurem Lieblingslied oder Liedern habt, am besten in mehrfacher Kopie ebenso mitbringen.

Uns stehen neben den Musikinstrumenten, die wir mitbringen, auch eine kleine PA mit Mischpult, Micros und ein E-Piano zur Verfügung. Wer also Lust hat in die Tasten zu hauen oder auch mit seinem E-Bass oder seiner E-Gitarre spielen möchte, kann die an die Anlage anschließen.

Nach aktueller Corona-Schutzverordnung ist für die Teilnahme an Veranstaltungen in Innenräumen bei allen Beteiligten der 2G-Nachweis erforderlich. Es gelten zudem die entsprechenden Hygiene-Regeln.

Übrigens finden unsere Treffen regelmäßig jeden 2. und 4. Dienstag im Monat in der Neustadt 12 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Jan Hinrich Haacke
Jörg Pepmeyer

Neue Basisschulung für zukünftige Ehrenamtliche

Engagiert in Flensburg – Mach Dich fit für das Ehrenamt!

Flensburg. Die Basisschulung für (zukünftige) Ehrenamtliche findet seit 2016 in Flensburg statt. 2022 geht sie in eine neue Runde mit einem kürzeren und noch praktischeren Format. Wenn Menschen sich ehrenamtlich engagieren wollen, haben sie viele Fragen. Diese werden in der Basisschulung beantwortet und es wird dabei unterstützt, das passende Ehrenamt zu finden. Der Kurs findet in drei Modulen mit eingebauter Schnupperphase jeweils im Frühjahr und Herbst 2022 statt.

Module:

– Die Engagement-Landschaft in Flensburg
– Meine Rolle und Motivation im Engagement
– Schnupperphase im Ehrenamt
– Praxis-Austausch und eigener Weg ins Ehrenamt

Weitere Informationen, Termine und Anmeldung auf www.engagiert-in-flensburg.de und bei der vhs unter 0461/ 85 50 00.

Die Basisschulung ist ein Angebot der Ehrenamtsakademie des Netzwerks „Engagiert in Flensburg“. Sie wird in Kooperation von Schutzengel e.V., der Stadt Flensburg, dem Kirchenkreis SL-FL und der vhs Flensburg angeboten und vom Land Schleswig-Holstein im Rahmen der Engagementstrategie SH gefördert.

Engagiert in Flensburg – Finden Sie Ihr Engagement 

Sie wollen sich in Flensburg engagieren, haben aber noch nicht das Richtige für sich gefunden? Sie haben ein Talent, das Sie mit anderen teilen möchten? Sie suchen Engagierte, die bei Projekten in Ihrem Verein oder Ihrer Organisation helfen? Dann finden Sie entsprechende Infos auf www.engagiert-in-flensburg.de

Online-Veranstaltung: „Gesundheit und Gewinn – Krankenhäuser als Wirtschaftsunternehmen“ am 26. Januar

Dr. med. Umes Arunagirinathan fotografiert von Sughanthy Puvaneswaran

Im Chat mit Dr. med. Umes Arunagirinathan, Online, Mittwoch 26.01.2022, 18:00-19:15 Uhr

Jetzt anmelden!

Nicht erst seit der Corona-Pandemie gibt es Probleme im Gesundheitssystem: Es gibt zu wenig Pflegekräfte und das vorhandene medizinische und pflegerische Personal leistet viel zu lange Dienste. Zugleich sind die Wartezeiten der Patient_innen für Untersuchungen und Behandlungen oft sehr lang. Kurzum: Das Gesundheitswesen ist ein teures System, das den Menschen im Land aber nicht unbedingt die bestmögliche medizinische Versorgung garantiert.

Der Arzt und Autor, Dr. Umes Arunagirinathan, der als Herzchirurg in Bremen tätig ist, hat in seinem letzten Buch „Der verlorene Patient. Wie uns das Geschäft mit der Gesundheit krank macht“ die Missstände insbesondere an deutschen Krankenhäusern aus Sicht eines Klinikarztes aufgezeigt und bietet auch Lösungsvorschläge an, damit Gelder effizienter eingesetzt und das Patient_innenwohl in den Mittelpunkt gerückt werden.

Bei dieser „Im Chat mit…“ Veranstaltung haben Sie Gelegenheit, mit Dr. Umes Arunagirinathan über die Schwierigkeiten im Gesundheitswesen und mögliche Lösungswege zu diskutieren.

Das Gespräch wird moderiert von Christine Strotmann, Julius-Leber-Forum.

Gesundheit und Gewinn: Krankenhäuser als Wirtschaftsunternehmen – im Chat mit Dr. med. Umes Arunagirinathan
Mittwoch, 26. Januar 2022, 18:00 bis 19:15 Uhr, online

Bitte melden Sie sich über unsere Internetseite an: https://www.fes.de/lnk/gesundheit-und-gewinn-anmeldung

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 26.01.2022 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Datensicherheit: Die Friedrich-Ebert-Stiftung nutzt für ihre Webinarangebote die leistungsfähige Software der US-Firma http://www.zoom.us. Die FES legt selbst im Zoom-System keine Daten von Teilnehmenden an. Im Sinne von Datensparsamkeit ist es möglich, den Webinarraum mit abgewandelter Namensgebung zu betreten. Eine Verpflichtung, Audio- und Webcam-Verbindung und Chatfunktion zu nutzen, besteht nicht.

Für eine starke Soziale Demokratie

Viele weitere Veranstaltungen zu aktuellen politschen Themen gibt es auf unserer Internetseite julius-leber-forum.de Hier finden Sie Informationen über die FES, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Kanälen im Sozialen Netz mitdiskutieren:

Twitter: @FESHamburg
facebook: fb@fes.nord

Friedrich-Ebert-Stiftung
Tel. 040-325 874-0
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de

Interkulturelle Malwerkstatt für Frauen am 26. Januar in der KulturLücke

In der KulturLücke treffen sich Frauen zum Malen, Zeichnen, Modellieren und Ausprobieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs ist für Erwachsene und wird von Angelika Arft geleitet.

Übrigens: Ende des Jahres war die KulturLücke für den Schleswig-Holsteiner Bürger- und Demokratiepreis 2021 nominiert – wir gratulieren ganz herzlich! In diesem kleinen Film könnt ihr mehr über die Vereinsarbeit erfahren: Flensburgs KulturLücke

Wann: Mittwoch, 26. Januar 2022, 18:30-20:00 Uhr
Wo: KulturLücke e.V., Norderstraße 151, 24939 Flensburg

Eintritt: Frei
Anmeldung: nicht zwingend erforderlich, aber gerne bei arft-flens@gmx.de oder Tel. 0461-5051347

Mehr Infos https://www.kulturluecke-fl.de/

THE FEMALE ANSWER: Nashmia Roscha aus dem Irak vom 21. bis 23. Januar in der NORDER147 in Flensburg

Die letzte Kurzresidenz der Reihe „THE FEMALE ANSWER“ der Norder147: Nashmia Roscha aus dem Irak, feat. Kara Michelle, Bodyart.

Zu viele Frauen kennen die Hilflosigkeit gegenüber der fast absoluten Gewalt der männlichen Bevölkerung in den Ländern, in denen sog. Ehrenmorde auch heute noch praktiziert werden. Das Ausmaß des Terrors und der Angst, dem Frauen ausgesetzt sind, weil „honor crimes“ in diesen Ländern sozial anerkannt sind und rechtlich sehr oft nicht verfolgt werden, ist schockierend und für uns nicht vorstellbar.
Mit dem Transfer der künstlerischen Arbeiten auf ihr eigenes Gesicht (durch Kara Michelle), trägt Nashmia Roscha diese immense Ungerechtigkeit und Brutalität in unser Bewusstsein, als Statement und in der Hoffnung, dass das Thematisieren irgendwann doch eine Änderung bringen wird.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

Mahnwache am Drohnen- und Tornadostandort Jagel am 22.01.2022

Ein Beitrag der DFG-VK Gruppe Flensburg

Hiermit laden wir herzlich ein zur

62. Mahnwache am Drohnen- und Tornadostandort Jagel

am Sonnabend 22.01.2022, um Zwei vor Zwölf 11.58 Uhr

Der Atomwaffenverbotsvertrag ist Thema der Mahnwache in Jagel. In Jagel werden alle Pilot*innen und Waffensystemoffizier*innen für die Tornados ausgebildet – auch die für einen Atomwaffenabwurf durch die Bundeswehr zuständigen Pilot*innen der IDS-Tornados durchlaufen die Ausbildung in Jagel.

Die Bundesrepublik Deutschland muss den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen – Keine neuen Atombomber für die Bundeswehr

Am 22. Januar 2021 trat der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft – außer in der Bundesrepublik Deutschland. Die vorherige Bundesregierung hat sich geweigert den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. Auch die derzeitige Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP ist dazu nicht bereit. Ein kleiner Fortschritt ist, dass sie mit Beobachterstatus an der Vertragsstaatenkonferenz der Unterzeichnerländer teilnehmen will.

Die neue Bundesregierung hält am Konzept der Nuklearen Teilhabe fest. Das heißt: Atombomber der Bundeswehr sollen US-amerikanische Atombomben im Kriegsfalle abwerfen. SPD, Grüne und FDP sind also weiterhin bereit, einen Atomkrieg von Bundeswehrsoldat*innen ausführen zu lassen. Deswegen sollen neue Atombomber für die Bundeswehr gekauft werden.

Im Koalitionsvertrag heißt es, dass bereits zu Beginn der neuen Legislaturperiode „ein Nachfolgesystem“ für die altersschwachen Tornados IDS beschafft werden soll, „das auch dem Zertifizierungsprozess mit Blick auf die nukleare Teilhabe“ unterworfen werden soll. Jetzt ist der Kauf von Kampfjets des Typs F-18 Super Hornet aus den USA vorgesehen, weil sie von den USA rechtzeitig zertifiziert werden, um bis 2030 den derzeitigen Atomwaffenträger Tornado IDS abzulösen. Würden die Tornados IDS ersatzlos ausgemustert, hätte die Luftwaffe keinen Träger mehr für Atombomben und die technische nukleare Teilhabe wäre damit ausgesetzt.

Zurzeit lagern etwa 20 US-Atombomben für die „nukleare Teilhabe“ auf dem Bundeswehrfliegerhorst Büchel in Rheinland Pfalz. Weil auch SPD, Grüne und FDP eine Beteiligung an einem Atomkrieg der NATO planen und vorbereiten wollen, ist die neue Bundesregierung nicht bereit, auf Atombomber für die Bundeswehr zu verzichten und sich dafür einzusetzen, dass die US-amerikanischen Atombomben in absehbarer Zeit abgezogen werden.

Durch die Stationierung der US-amerikanischen Atombomben hat die Bundesregierung indirekten Zugriff auf Nuklearwaffen.

Mit einer Ratifizierung des Atomwaffenverbotsvertrages müsste die „nukleare Teilhabe“ der Bundeswehr beendet werden. Da die Bundeswehr weiterhin am NATO Konzept des Ersteinsatzes von Atomwaffen festhalten will und atomare Abschreckung für ein Sicherheitskonzept hält, ist sie bisher nicht bereit den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

Der UN-Atomwaffenverbotsvertrag bekräftigt, ergänzt und präzisiert den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NPT).

Er ist ein geeignetes Mittel, um den Einsatz von Atomwaffen und die Drohung damit, die Forschung an Atomwaffen, ihre Entwicklung, Herstellung, endgültig zu beenden. Er schließt die Lücke des NPT, die es fünf Atomwaffenstaaten bisher erlaubt, ihr Monopol auf Atomwaffen zu erhalten und auszubauen. https://www.bundeswehrabschaffen.de/unser-material/broschueren/der-un-atomwaffenverbotsvertrag-im-wortlaut

Von den 191 Staaten, die den Nichtverbreitungsvertrag NPT bereits unterzeichnet haben, haben 130 den Atomwaffenverbotsvertrag und 86 unterzeichnet, weil der Nichtverbreitungsvertrag nach über 50 Jahren nicht zu einer Abschaffung der Atomwaffen geführt hat. Die BRD hat den Nichtverbreitungsvertrag (NPT) unterzeichnet, nicht aber den Atomwaffenverbotsvertrag von 2021.

Der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NPT) hat nukleare Aufrüstung bisher nicht begrenzt und nicht verhindert.

1970 trat der Vertrag in Kraft und auch die Bundesrepublik Deutschland ist ihm beigetreten. Sie hat sich damit verpflichtet, sich für nukleare Abrüstung einzusetzen. Stattdessen ist sie vertragsbrüchig über die nukleare Teilhabe an den US-amerikanischen Atomwaffen und deren Verbreitung und Modernisierung beteiligt. Die Tabelle führt die Anzahl der Atomwaffen auf.

Staat einsetzbare
Sprengköpfe
Reserve maximum
Insgesamt 3.720 9680 13.400
China 320 320
Frankreich  280 10 290
Großbritannien 120 95 215
Indien  150 150
Israel  90 90
Nordkorea  ~ 30-40 ~ 30-40
Pakistan  160 160
Russland  1.570 4.805 6.375
USA 1.750 4.050 5800

https://www.icanw.de/fakten/weltweite-atomwaffen/, Quelle: SIPRI Yearbook 2020

Die Friedensforscher von SIPRI haben festgestellt, dass 2021 die Anzahl der Atomwaffen im Alarmzustand von 3720 auf 3825 gestiegen ist, jeweils + 50 in USA und Russland. https://taz.de/Konferenz-zur-atomaren-Abruestung/!5823532/

Die Atommächte halten geheim, an welchen Orten sie wie viele Sprengköpfe haben. Auch die Folgen der Stationierungen modernisierter und neuer Atomsprengköpfe bleiben unklar. Während die Nicht-Atomstaaten immer noch auf nukleare Abrüstung warten, investieren alle Atommächte langfristig in ihre nuklearen Arsenale und die Kluft zwischen den Atommächten und den Nicht-Atommächten wird immer größer.

Damit verkehren die Staaten ihre Verpflichtungen nach dem Artikel VI des Vertrages über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NPT) ins Gegenteil und bedrohen diejenigen, die auf Atomwaffen und nukleare Teilhabe verzichten. Dieser Artikel lautet: Jede Vertragspartei verpflichtet sich, in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen über wirksame Maßnahmen zur Beendigung des nuklearen Wettrüstens in naher Zukunft und zur nuklearen Abrüstung sowie über einen Vertrag zur allgemeinen und vollständigen Abrüstung unter strenger und wirksamer internationaler Kontrolle.“

„Abschreckung“ mit atomarer Kriegsführungs-fähigkeit führt zu atomarer Aufrüstung

Die fünf Atommächte USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien haben  zur 10. Überprüfungskonferenz der NPT-Vertragsparteien eine gemeinsame Erklärung gegen die weitere Verbreitung von Atomwaffen veröffentlicht. Es sei die wichtigste Verantwortung der Atomwaffen besitzenden Staaten, einen Krieg untereinander zu vermeiden. Atomwaffen dürften nur mit dem Ziel der Verteidigung, der Abschreckung und der Vermeidung von Kriegen dienen. Die USA und seit 2009 auch Russland behalten sich weiterhin das Recht auf einen atomaren Erstschlag vor. Die fünf Atommächte entwickeln ihre Atomwaffen weiter. Sie sind zielgenauer, schneller, schwerer zu orten und haben eine größere Zerstörungskraft. Angestrebt werden kleine Atomsprengköpfe, die schnell verfügbar und einsetzbar sein sollen und nur die Zerstörungskraft der Hiroschimabombe haben. Es besteht immer noch die Zielsetzung, Atomkrieg führbar und gewinnbar zu machen. Der kleinere Sprengkopf mit regional begrenztem Einsatz gaukelt den Nuklearkriegsanhängern vor, dass atomare Abschreckung nur glaubwürdig ist, wenn sie einen Atomkrieg so eingrenzen kann, dass sie selbst davon nicht betroffen sind. Aber auch ein begrenzter Atomkrieg bedroht die Existenz der gesamten Menschheit.

Der Nichtverbreitungsvertrag NPT benennt zwar in Artikel VI allgemeine und vollständige Abrüstung als Ziel, legitimiert den Atomwaffenbesitz der fünf Atommächte.

Der Atomwaffenverbotsvertrag beinhaltet auch für diese fünf, dass der Besitz, der Einsatz von Atomwaffen und die Drohung damit, die Forschung an Atomwaffen, ihre Entwicklung und Herstellung verboten ist.

Mahnwachen gegen Krieg und Militär:

karte_anfahrt_jagel

Anfahrt zum Fliegerhorst Jagel

Militär löst keine Probleme, denn im Krieg gibt es nur Verlierer: Menschen, die ihr Leben und ihre Gesundheit verlieren, deren Lebensgrundlagen und Existenzen zerstört werden, dazu gehören auch die Soldat*innen. Auch wenn die Kriege längst vorbei sind, leiden die Menschen immer noch an den Folgen wie Verelendung und politische Instabilität. Kriege sind keine Naturkatastrophen. Kriege werden von Menschen vorbereitet, organisiert und Menschen stellen sich für Kriegshandlungen zur Verfügung. Daher kann Krieg und Militär auch durch Menschen beendet und abgeschafft werden.

Seit fast sechs Jahren treffen sich deshalb Menschen aus der Region etwa monatlich am Fliegerhorst Jagel, um gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung mit unterschiedlichen Aktionen zu protestieren. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden.

Informationen über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter:  www.bundeswehrabschaffen.de

Dort sind die Berichte zu vorangegangenen Mahnwachen und die Einladungen zu den künftigen Mahnwachen zu finden, weitere Informationen zur Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung, dort können auch Transparente, Aufkleber Plakate etc. bestellt werden.

Finanzielle Unterstützung nehmen wir gerne an auf unser Konto
Friedenswerkstatt Kiel, IBAN DE08 2109 0007 0011 8672 05

Deutsche Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

SANKELMARKER DRUM & BASS CAMP ’22 am 5. & 6. Februar

Jetzt anmelden!

Fast drei Jahre ist es her, dass das erste Drum & Bass Camp in Sankelmark stattfand. Der Termin des 2. Drum & Bass Camps im Mai 2020 wurde coronabedingt dreimal verschoben. 2022 soll es endlich so weit sein.

Die international erfahrenen Profis Momme Boe (Schlagzeug) und Lars Lehmann (Bass) erwarten euch zum 2. Sankelmarker Drum & Bass Camp.

Wann?: Samstag/Sonntag 05. & 06. Februar 2022

Wo?: im Akademiezentrum Sankelmark bei Flensburg

Damit alle voll auf ihre Kosten kommen, gibt es zwei Tage Programm für Schlagzeuger und Bassisten. Lars und Momme vermitteln in praktischen Workshops alles Wissenswerte über ihr Instrument und vor allem über das bandtaugliche Zusammenspiel von Bass und Schlagzeug.

Programm: https://www.sankelmark.de/fileadmin/Download/Programme/Programm_DrumBassCamp__22.pdf

Anmeldung:

Katy Johannsen, Tel.: 04630-55 112

E-Mail: k.johannsen@sankelmark.de

Jahres-Ausstellung „Künstlerfreunde VI“ ab 16. Januar im Kunstcenter Mikkelberg in Hattstedt

Grafik: Heike Dittrich: „Durch die Tore gehen“

Husumer Künstlerfreunde zeigen ihre Jahresausstellung auf Mikkelberg: „Künstlerfreunde VI“. Die Ausstellung kann von 16.01. ab 12 Uhr besichtigt werden! – und läuft bis 27.02.

Husumer Künstlerfreunde viser deres årsudstilling på Mikkelberg: „Künstlerfreunde VI“. Udstillingen kan ses fra d. 16. 01. kl. 12! – og løber til 27.02.

Center for nordisk kunst og cricket

Kunstcenter med skiftende udstillinger af dansk, nordisk og regional kunst.

Kunstcenter und Cricketanlage

Horstedter Chaussee 1  25856 Hattstedt

http://www.mikkelberg.de/

Tel.: 04846 6604

info@mikkelberg.de

Familienprogramm am 16. Januar im Eisenkunstguss Museum Büdelsdorf

„Gestalter der Moderne“ – Führung am 16. Januar auf dem Museumsberg Flensburg

Die Führung mit Hendrik Heft am kommenden Sonntag um 11.30 Uhr beschäftigt sich mit dem Thema „Gestalter der Moderne“. In den neu eingerichteten Räumen des Hans-Christiansen-Hauses nimmt Hendrik Heft die Teilnehmern mit auf die Spuren von Hans Christiansen und Wenzel Hablik. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gilt die 2G-Regel.

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de/

3. Kammerkonzert mit Musikern des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters – 23. Januar Museumsberg Flensburg

Jetzt Tickets bestellen!

Sonntag 23.01.2022 | 11.15 Uhr | Flensburg | Museumsberg

Programm:

Jacques Lesburguères (*1960)
„Hamza Fantaisie“

Arnold Bax (1883–1953)
„Elegiac Trio“ GP 178

Tomaso Antonio Vitali (1663–1745)
Chaconne g-Moll

Manuel de Falla (1876–1946)
„Danse espagnole“ aus der Oper LA VIDA BREVE (arr. Fritz Kreisler)

Claude Debussy (1862–1918)
Trio Nr. 1 G-Dur, bearbeitet für Flöte, Violoncello und Klavier

Das Programm des dritten Kammerkonzerts lädt zu einer Reise quer durch Europa ein: Während Jacques Lesburguères in seiner „Hamza Fantaisie“ mit Motiven der rumänischen Folklore in den Balkan entführt, beschwört Arnold Bax in seinem „Elegiac Trio“ die keltischen Ursprünge Englands. Es verwundert nicht, dass der bekennende Irland-Fan zahlreiche seiner Kammermusikstücke der Harfe als keltische Stimme widmete. Den elegischen Violapart dieses „bardischen“ Lieds komponierte er für Großbritanniens überragenden Bratschisten Lionel Turtis. Das überaus klangschöne Trio zeigt einmal mehr, warum Bax zu den wichtigsten englischen Komponisten insbesondere kammermusikalischer Werke zählt.

Tomaso Antonio Vitali folgen wir an den Hof der Herzöge d’Este nach Bologna, wo er mit der Chaconne eines der berühmtesten und für damalige Verhältnisse harmonisch kühnsten Violinwerke des 18. Jahrhunderts geschaffen hat – auch wenn seine Urheberschaft in Fachkreisen immer wieder leidenschaftlich diskutiert und in Zweifel gezogen wird. Fritz Kreisler verdanken wir dann die Bearbeitung von Manuel de Fallas mitreißendem „Spanischen Tanz“, mit dem dieser der Landschaft, den Städten und Menschen Andalusiens ein Denkmal setzte und der so zu einem brillanten Vortragsstück zahlreicher Violinvirtuosen geworden ist.

Die Reise endet mit einem geradezu kosmopoliten Werk: Nadeschda von Meck ging nicht nur als langjährige Mäzenin und Brieffreundin von Pjotr Iljitsch Tschaikowski in die Musikgeschichte ein, sie engagierte auch „den kleinen Franzosen“, wie sie Claude Debussy nannte, als Liedbegleiter für ihre Tochter sowie als Klavierpartner für sich selbst und nahm ihn auf ihre ausgedehnten Reisen in die Schweiz, nach Österreich, Italien und Russland mit. Im italienischen Fiesole komponierte Debussy mit Anklängen an César Franck und Robert Schumann 1880 das frühe G-Dur Klaviertrio für seine Gönnerin, das erst durch einen sensationellen Fund im Nachlass eines Schülers von Debussy 1982 wiederentdeckt wurde.

Besetzung:

Wann: Sonntag, 23. Januar 2022, 11:15 Uhr
Wo: Museumsberg, Hans-Christiansen-Haus, Aula
Tickets: Ab 16 Euro, VVK an der Museumskasse oder Theaterkasse
Regel: 2G

Weitere Infos und Tickets

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