Archiv der Kategorie: Kulturtipps

Der AKOPOL-Blog bietet zusätzlich unter der Blog-Rubrik TERMINE (in der Menüleiste links oben, neben STARTSEITE) mit seinen Kulturtipps eine zusammenfassende Übersicht über die Kulturinstitutioen in Flensburg und der Region. Gleichzeitig finden sich dort die Links zu den Veranstaltern und den Monatsprogrammen.

Kuratorenführung am 22.07.2018 im Jüdischen Museum Rendsburg: „Ludwig Meidner. Im Nacken das Sternemeer“

Begleitprogramm zur Ausstellung am Sonntag, 22. Juli, 14 Uhr, mit Thekla Hansen

Eine Kuratorenführung in der Meidner-Ausstellung des Jüdischen Museums bietet Thekla Hansen am Sonntag, 22. Juli, um 14 Uhr an. Die Kunsthistorikerin führt in die Ausstellung ein und gibt einen umfassenden Überblick über das Leben und Werk des vielseitigen expressionistischen Künstlers.

Ludwig Meidner (1884-1966) wurde durch ein doppeltes Verfolgungs- und Verfemungsschicksal unter dem nationalsozialistischen Regime – als Jude und zudem als sogenannter „entarteter“ Künstler – besonders nachhaltig um seine öffentliche Anerkennung gebracht. Erst in den 1980er Jahren wurde er als einer der wichtigen Vertreter des urbanen Expressionismus und eine der interessantesten Doppelbegabungen seiner Zeit wieder entdeckt.

Als bildender Künstler ebenso wie als Schriftsteller und Dichter setzte Ludwig Meidner sich mit dem Krieg auseinander. 1916 bis 1918 diente er als Dolmetscher in einem Kriegsgefangenenlager und verarbeitete seine Erlebnisse in eindringlicher Weise – vor allem in Grafiken, die heute überraschend modern und karikaturesk wirken.

Unmittelbar nach dem Krieg veröffentlichte Ludwig Meidner zwei Bände mit expressionistischer Prosa. Die Lithographien, mit denen er diese Publikationen illustrierte – „Im Nacken das Sternemeer“ (1918) und „Septemberschrei“ (1920) – bilden einen der Schwerpunkte der Ausstellung.

Die Ausstellung zeigt die fesselnden apokalyptischen Werke aus der Zeit des Ersten Weltkrieges ebenso wie die subtilen Selbstbildnisse und die Portraits von Künstlerfreunden aus der Zeit der Weimarer Republik. Weitere Schwerpunkte sind die religiösen Arbeiten und die eigenwilligen Werke aus der Zeit im englischen Exil. Bis 21. Oktober 2018 sind in der Rendsburger Prinzessinstraße knapp 80 Werke aus der Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch zu sehen.

Eintritt: frei, 2 Euro für die Führung

Ausführlichere Informationen zur Ausstellung und das ganze Begleitprogramm zum Download gibt es hier

Jüdisches Museum Rendsburg
Prinzessinstraße 7-8 | 24768 Rendsburg | Tel 04331 440 43-0
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonnabend 12-17 Uhr | Sonntag 10-17 Uhr (oder tel. Vereinbarung)

http://www.schloss-gottorf.de/juedisches-museum

 

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Ausstellung zur Revolution 1918 noch bis zum 22.07.2018 auf dem Geländes des Flensburger Museumshafens

Ausstellungscontainer Revolution 1918 am Flensburger Museumshafen

Als die Revolution nach Flensburg kam….

Flensburg. Auf dem Gelände des historischen Museumshafens, nur einen Steinwurf vom Schifffahrtsmuseum entfernt, ziehen zwei rote Überseecontainer die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Doch nicht nur ihre Optik, auch die „Fracht“ ist außergewöhnlich: Die Container beherbergen die Wanderausstellung „Revolution 1918 – Aufbruch in Schleswig-Holstein“. Noch bis zum 22.7. 2018 können Besucher hier täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr einen spannenden Einblick in einen wichtigen Wendepunkt deutscher Geschichte erhalten: Die Ausstellung befasst sich mit dem Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand und zeichnet die revolutionären Ereignisse an unterschiedlichen Orten Schleswig-Holsteins bis 1919 aufwändig nach.

Zum Teil erstmals veröffentlichte historische Bilddokumente und vertonten Quellen machen deutlich, dass die Novemberrevolution nicht nur ein wichtiges Ereignis der deutschen, sondern auch der Flensburger Geschichte ist: Als die Revolution am 9. November Berlin erreichte, gab es in Flensburg bereits einen vereinigten Arbeiter- und Soldatenrat, dem es gelungen war, die militärische und administrative Entscheidungsgewalt zu übernehmen. Und noch in anderer Hinsicht konnte Flensburg eine „Vorreiterrolle“ übernehmen: Hier wurde, an einem der ersten Orte überhaupt, der Acht-Stunden Tag eingeführt. Die vor Ort tätigen Vermittlerinnen und Vermittler haben darüber hinaus noch viele weitere spannende Geschichten rund um die über einhundert Jahre zurückliegenden Ereignisse parat und stehen bei Fragen und Anregungen gern zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

Dazu auch als Lesempfehlung ein spannendes Essay aus dem Jahr 2007 von Christopher Andresen: „Arbeiter- und Soldatenräte in Flensburg 1918/19“ unter: https://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_18/Demokratische_Geschichte_Band_18_Essay_2.pdf

Feierabendführung mit Midgaard Skalden und Führung mit Bootsfahrt in die Welt der Wikinger

Veranstaltungen in Haithabu am 19. Juli und am 22. Juli

Zwei interessante Veranstaltungen stehen in der kommenden Woche auf dem Programm des Wikinger Museum Haithabu: Eine Feierabendführung bei den Wikinger Häusern am Donnerstag, 19. Juli, und eine Museumsführung mit Bootsfahrt am Sonntag, 22. Juli.

Die Theatergruppe Midgaard Skalden spielt Szenen aus dem Leben der Wikinger. © Andreas Volkmar

Das Wikinger Museum Haithabu und die Theatergruppe Midgaard Skalden laden am Donnerstag, 19. Juli, ab 17.30 Uhr zu einer abendlichen Zeitreise in die Welt der Wikinger ein.

Dr. Kirsten Jensen-Huß nimmt die Besucher mit auf einen spannenden Streifzug durch die rekonstruierten Wikinger Häuser am Haddebyer Noor. Wie lebten und arbeiteten die Menschen hier vor 1000 Jahren? Was passierte auf den weiträumigen Landebrücken, wenn Schiffe aus fernen Ländern ihre Waren anlieferten? Anhand ausgewählter Fundbeispiele wird das facettenreiche Leben in Haithabu an diesem Abend lebendig. Und bevor man sich versieht, ist man mittendrin im frühen Mittelalter, wenn Midgaard Skalden Szenen aus dem Leben der Wikinger am Originalschauplatz aufführt. Kosten: 10 Euro pro Person, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist die Kasse bei den Wikinger Häusern.

Das Wrack des königlichen Kriegsschiffes im Wikinger Museum Haithabu © Wikinger Museum Haithabu 2018

Am Sonntag, 22. Juli, bietet das Museum um 15 Uhr erstmals eine Führung mit anschließender Bootsfahrt auf der Schlei an.

Bei dieser zweistündigen Veranstaltung dreht sich alles um das Fortbewegungsmittel der Wikinger: das Schiff. Welche Rolle spielten Schiffe für die Wikinger als Händler, Entdecker und Eroberer? Vor dem Wrack des königlichen Kriegsschiffes, das vor 1000 Jahren im Hafen von Haithabu sank, werden wikingerzeitlicher Bootsbau, Navigation und Schiffstypen anschaulich erläutert. Anschließend geht es zu Fuß zum nahegelegenen Anleger in Haddeby, um mit dem Fahrgastschiff Hein vom Wasser aus die Welt der Wikinger zu erkunden.

Treffpunkt: Kassenbereich Wikinger Museum Haithabu, Information und Anmeldung bis 21. Juli unter 04621/813–133 oder unter service@landesmuseen.sh, Kosten: 17,50 Euro pro Person.

Sommerferienspaß zum Mitmachen bei den Wikinger Häusern Haithabu

Umfangreiches Programm für Urlauber und Daheimgebliebene

In den Sommerferien bietet das Wikinger Museum Haithabu bei den Wikinger Häusern wieder ein umfangreiches Ferienspaßangebot mit vielen Aktionen zum Mitmachen. Ferienkinder und Daheimgebliebene sind eingeladen, in die faszinierende Welt der Wikinger einzutauchen. Neben den zweistündigen Angeboten, die immer dienstags stattfinden und aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlen eine Anmeldung erfordern, gibt es freie Mitmachaktionen, denen man sich spontan und ohne Anmeldung anschließen kann. Weitere Informationen gibt es unter www.haithabu.de oder 04621 813122.

Zum Mitmachen: Bogenschießen in Haithabu © Landesmuseen Schloss Gottorf 2018

Vom 16. bis 20. Juli heißt es täglich „Filzen – Gestalten mit Wolle“. Im Haus des Tuchhändlers kann diese alte Textiltechnik ausprobiert und es können Objekte aus Filz gestaltet werden.

Am Dienstag, 17. Juli, steht um 14 Uhr „Speckstein – fette Beute!“ auf dem Programm. Aus Speckstein fertigten geschickte Handwerker in Haithabu vor 1000 Jahren Schalen und Töpfe, aber auch Amulette und Spielsteine. Aber was ist überhaupt Speckstein und wie kam er nach Haithabu? Wie lässt er sich bearbeiten? Das kann man bei diesem Ferienspaß erfahren und natürlich ausprobieren. Aus Speckstein entstehen Anhänger, Talismane und Handschmeichler!

In der dritten Ferienwoche lockt am 24. Juli ab 11 Uhr eine spielerische Zeitreise in die Welt der Wikingerkinder. Beim „Walkürenrennen und Heringsfassrollen“ geht es um Geschicklichkeit und Wagemut. Wer rollt am schnellsten das Heringsfass vom Hafen in das Haus der Händler? Wer gewinnt den Wettlauf um Ruhm und Ehre und ergattert einen Schluck aus dem Trinkhorn der Walküre? Wer kann sich beim Schwerttanz am längsten gegen seine Gegner behaupten?

In der vierten Ferienspaß-Woche dreht sich alles um die Wildkräuter der Wikinger. Pflanzen fanden an vielerorts im Alltag Verwendung: Sie wurden nicht nur in der Küche eingesetzt, sie wurden auch als Färbemittel oder als Medizin genutzt, sogar als Pflaster taugten sie! Wer es genauer wissen wie es geht, kommt um am 31. Juli um 14 Uhr vorbei.

Am Dienstag, 7. August, geht um die geheimnisumwitterten Runen. Heute nutzen wir WhatsApp; die Wikinger kannten die Runen, mit denen sie kurze Botschaften auf Knochen- oder Holzstäbe ritzten. An diesem Nachmittag wird das Futhark, die Runenreihe entschlüsselt und ein Freundschaftsband aus Leder gestaltet. Wer wie die Wikinger in See stechen möchte, kann das 11. und 12. August tun. An diesem Wochenende nimmt unser Wikingerschiff Erik Styrimathr Rudersklaven für eine Ausfahrt auf das Haddebyer Noor an Bord.

In der letzten Ferienwoche geht es noch einmal rund in Haithabu:

Von Montag, 13. August, bis Freitag, 17. August, wird der Kuppelofen angeheizt und groß und klein sind zum Fladenbrotbacken eingeladen.  Am Dienstag, 14. August, heißt es „Mit Pfeil und Bogen“. Damit konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kinderleicht! Ab 11 Uhr können sich große und kleine Wikinger in die Kunst des Bogenschießens einführen lassen. Schnell wird klar, dass es nicht nur Kraft und Konzentration erfordert, den Pfeil ins Ziel zu lenken, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit.

Mit zwei Mitmachprogrammen für Kinder klingt der Sommerferienspaß am 18. und 19. August aus. Dann werden Schwerter aus Holz geschnitzt sowie Schmuck und Spielsteine aus Bernstein gefertigt. Am 17. bis 19. August sind Geschichtenerzähler vor Ort und entführen große und kleine Besucher in die spannende Welt von Thor und Odin.

Auch für die Herbstferien ist bereits ein umfangreiches Ferienspaßangebot geplant. Termine und weitere Informationen können dem Jahresprogramm des Wikinger Museum Haithabu entnommen werden, das zum Download unter www.Haithabu.de bereitsteht.

Informationen und Buchung aller Veranstaltungen unter 04621/813133 oder service@schlossgottorf.de

 

Hut-Konzert mit eißzeit (Pop-Duo aus Berlin) am 14. Juli um 20 Uhr im Kulturhof Flensburg

eißzeit – bittersüße Wahrheiten verpackt in popmusikalisches Bonbonpapier.

Am Samstag, 14.7. bekommt der Kulturhof Besuch vom  Pop-Duo Eißzeit aus Berlin, 2 junge, charismatische und energiegeladene Musiker, die sehr viel unterwegs sind und auch Straßenmusik machen. Das Berliner Duo macht keine halben Sachen. Sängerin Elise hat das Publikum mit ihrer erfrischenden Art sofort im Griff. Mal sanft, mal ruppig. Auf jeden Fall volle Kanne. Angetrieben vom energetischen Gitarrenspiel ihres musikalischen Konterparts Niklas lässt sie keinen Zweifel daran aufkommen, wohin die Richtung geht. Deutscher Powerpop mit Herz und Schnauze.

Kulturhof Flensburg e. V. im Brasseriehof, Große Straße 42-44.

Der Hut geht rum.

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Mahnwache und Aktion am 09.07.2018 um 13 Uhr vor dem Eingang von Rheinmetall in Flensburg

Montag, 9. Juli 2018 um 13.00 Uhr vor dem Eingang von Rheinmetall, Werftstr. 24 (Hafenseitig gegenüber dem Volksbad)

Wie ist Rheinmetall an der Aufrüstung mit Drohnen am Fliegerhorst Jagel beteiligt?

Der Fliegerhorst Jagel ist das Einsatzgeschwader der Luftwaffe, von dem der Einsatz der Drohne Heron I organisiert wird.

Die Drohne Heron I war ab 17. März 2010 in Afghanistan eingesetzt. Sie hat die militärischen Einsatzgebiete überwacht und aktuelle Luftbildern in Echtzeit geliefert. Damit wurden die Ziele ausgewählt, die von den Bodentruppen vernichtet werden sollten.

Seit 2016 ist das Luftwaffengeschwader in Jagel mit der Drohne Heron I in Mali im Einsatz. Auch hier überwachen die Drohnenpiloten aus Jagel den Luftraum mit Luftbildern in Echtzeit.

Die Auswertung der Luftbilder erfolgt in Jagel. So werden die Ziele ausgewählt, die von der  französischen Armee vernichtet werden.

Ab 2019 wird von Jagel aus das Nachfolgemodell der Heron I, die Kampfdrohne Heron GTP, eingesetzt.

Rheinmetall Defence Electronics war von Anfang an an der Aufrüstung der Bundewehr mit Drohnen beteiligt

Rheinmetallfahne vor dem Drohnen- und Tornadostandort Jagel (Montage)

Bereits 2008 hatte sich Rheinmetall Defence und der Hersteller der Drohne Heron, IAI,  mit einem Kooperationsvertrag über die Vermarktung des „Systems zur abbildenden Aufklärung in der Tiefe des Einsatzgebietes (SAATEG) der Drohne Heron geeinigt. Ohne dieses System könnte die Drohne ihre Aufgabe nicht übernehmen. Im Oktober 2009 schloss das Bundesverteidigungsministerium einen Vertrag mit Rheinmetall als Generalunternehmer für dieses System ab. Drei Drohnensysteme Heron I und zwei Bodenkontrollstationen wurden von IAI angemietet um die Drohne Heron I damit betreiben zu können. Diese Systeme liefern die militärischen Lagebilder in Echtzeit mit Video-Infrarot-Sensoren zur Tag- und Nachtsicht und einem Synthetic Aperture Radar (SAR) für die Radarbilderstellung. Die Zielbeleuchtung ist ein Laser-Zielmarkiergerät. Die so erstellten Daten können nicht nur in Echtzeit an die Bodenstation übermittelt werden, sondern auch durch Remote Video Terminal (RVT) an die Bodentruppen im Gefechtsfeld gesendet werden. Diese Zieldaten sind wesentliche Voraussetzung für die Durchführung von Kriegshandlungen.

Im Januar 2012 vereinbarten Rheinmetall und Cassidian (die militärische Sparte der Airbus Gruppe), die Aktivitäten von Rheinmetall im Bereich der unbemannten Flugsysteme künftig gemeinsam im Rahmen eines Joint Venture zu betreiben.  Cassidian hielt 51 Prozent der Anteile und Rheinmetall 49 Prozent Anteile an dem Joint Venture.  Zu den Aufgaben des Joint Venture gehörte  der Einsatz des Flugbetriebes in Afghanistan, die Ausbildung von zusätzlichen Soldat*innen aus Jagel und die Ausrüstung mit neuer, leistungsfähiger Sensornutzlasten. Das Geschäft brachte Cassidian und Rheinmetall rund 75 Millionen Euro  ein.

Rheinmetall Defence Electronic ist auch an den Sensorsystemen der Kampfdrohne G-Heron-TP beteiligt

Seit Januar 2013 ist die dafür extra gegründete Firma Cassidian Airborne Solutions GmbH (CAS) der Vertragspartner für den Dienstleistungsvertrag für die Sensorik der Heron mit IAI. Sie hat das Joint Venture abgelöst und auch an dieser Firmenkonstellation ist Rheinmetall mit 25 Prozent beteiligt.

Cassidian Airbone Solutions GmbH ist eine Tochtergesellschaft von Airbus.

Die Nachfolgerin der Drohne Heron I ist die Kampfdrohne G-Heron-TP, die wiederum vom Hersteller IAI geleast wird und ab 2019 von Jagel aus bedient wird. Der Dienstleistungsvertrag für die Wartung wurde wiederum mit Airbus abgeschlossen.

Rheinmetall Defence Elektronic verdient doppelt und entwickelt Laserkanonen, um Drohnen abzuschießen

Die reichen NATO Staaten rüsten zum Drohnenkrieg mit Kampfdrohnen, die anderen setzen Granaten und kleine Drohnen ein. Deswegen entwickeln Rüstungsfirmen wie Rheinmetall Defence Laserkanonen, mit denen die feindlichen Flugobjekte zerstört werden können.

Ein Werbevideo von Rheinmetall Defence zeigt, wie ein hunderte Meter entfernt fliegendes Flugobjekt Sekunden nach der Zielerfassung in Flammen aufgeht und abstürzt. Auch mobile Systeme sind bereits entwickelt. „Der Laser-Effektor bietet ein sehr vorteilhaftes Kosten-Tötungsverhältnis“ wirbt Rheinmetall Defence im Februar 2016.   „Laser-Wirkmittel“ werden sicher in der Zukunft auch eine Rolle spielen. Aber einfach ist das auch damit nicht. Vor allem sehe ich auch die Kollateralschäden, über die man nachdenken muss. Also mit so einem High-Energy-Laser würde ich auch nicht gerne eine Drohne herunter holen, weil ich nicht weiß, was mit den Reflexen passiert“ sagt der Journalist Wolfgang Koch (am 11.09.2016) im Deutschlandfunk.

Rheinmetall erhöht seine Gewinne durch Tod, Leid und Zerstörung

Rheinmetall-Betriebsgelände in der Flensburger Werftstraße

Der Gesamtkonzern Rheinmetall erzielte 2017 einen Umsatz von fast 5,9 Mrd. Euro. Gleichzeitig wuchs der Umsatz im Vergleich zu 2016 um 5,3%. Der Umsatz von Rheinmetall Defence stieg im Jahr 2017 um 90 Mio. auf 3,03 Mrd. Euro bei einer Ergebnisverbesserung von 37 Mio. auf 174 Mio. Euro. Siehe dazu den Geschäftsbericht für den Rheinmetall-Konzern mit Unternehmenskennzahlen, Bilanz und GUV hier:  Geschäftsbericht Rheinmetall 2017

Der Konzern Rheinmetall könnte ohne größeren finanziellen Schaden auf den militärischen Bereich verzichten und Rüstungskonversion betreiben, wenn Abrüstung politisch gewollt wäre.
Jeder Einwohner der Bundesrepublik ist an der Aufrüstung der Bundeswehr durch Rheinmetall Defence mit 25 Euro pro Jahr beteiligt, die aus unseren Steuerzahlungen an Rheinmetall-Defence fließen.

Auch eine Bundeswehr, die auf  Vernetzte Operationsführung, Cyberkrieg, Drohnen und Elektronische Kampfführung mit vollautomatisierten Panzern verzichtet, wäre immer noch schädlich, gefährlich, sinnlos und teuer. Demokratie, Frieden und ein Leben in Sicherheit für die Menschen können aber nicht durch Aufrüstung, Militär und Krieg hergestellt oder gesichert werden. Deswegen ist die Alternative allgemeine und vollständige Abrüstung.
Wir fangen in unserem Verantwortungsbereich, der Bundesrepublik, mit der Abschaffung der Bundeswehr an, hin zu einer Welt ohne Militär.

Rheinmetall Defence soll nicht mehr ungestört das Kriegsgeschäft betreiben können.

Deshalb werden wir auch weiterhin mit Mahnwachen und Aktionen vor Rheinmetall Defence in Flens­burg protestieren.

Seit Sommer 2015 finden regelmäßig Mahnwachen und Aktionen am Drohnen- und Tornadostandort Jagel statt um gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen und die Kriegsbeteiligung der Tornados aus Jagel zu protestieren.
Wir laden herzlich dazu ein, an den Aktionen vor Rheinmetall Defence und am Fliegerhorst Jagel teilzunehmen.

Den Flyer zu der Aktion am 9.7.2018 in Flensburg gibt es hier: Flyer Rheinmetall Flensburg 9.7.2018

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Zu den Geschäften von Rheinmetall auch die ARD-Doku: Bomben für die Welt – Wie Deutschland an Kriegen und Krisen verdient

Während Bomben eines deutschen Konzerns im Jemen fallen und deutsche Unternehmen ganze Munitionsfabriken in den Nahen Osten und nach Nordafrika verkaufen, rühmt sich das Land mit seinen strengen Rüstungsexportregeln.

Ferienpasseröffnungsfest an der Hafenspitze Flensburg am 6. Juli ab 14 Uhr

Flensburg. Am Freitag, den 06. Juli findet an der Flensburger Hafenspitze das Ferienpasseröffnungsfest statt.

Von 14:00 bis 18:00 Uhr können alle Kinder mit Spiel, Spaß und Sport in die Sommerferien starten. Historische Spiele wie Apfelbeißen, Kegeln, Ringe werfen, Strohsackschlagen oder Sackhüpfen werden von „Weltentor“-Aktionskünstlern angeboten. Die DLRG-Glücksburg wird Wasserspiele präsentieren. Mitarbeiter*innen vom Haus der Kinder und Jugend aus Harrislee werden die Kinder mit Stockbrot und Axtwerfen begeistern. Die Jugendpflege Glücksburg und der Stadtjugendring e.V. haben Bastelspiele rund um den Ferienpass vorbereitet.

Noch schnell anmelden für den Kinderflohmarkt!

Das Team des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Flensburg bietet leckere Cocktails, Freundschaftsbänder und einen Kinderflohmarkt an. Hier können die Kinder verhandeln, verkaufen und tauschen und ihre Ferienkasse aufbessern.

Für einen kostenlosen Platz können sich die jungen Verkaufstalente bis Freitag 13:00 Uhr beim Kinder-und Jugendbüro per Mail (Fleps.Samuel@flensburg.de) anmelden.

Das Spielmobilteam der Stadt Flensburg ist im Kinder-und Jugendbüro in der Schützenkuhle 26 unter 0461 85 2981 oder per Mail Fleps.Samuel@flensburg.de zu erreichen.

Death Café – „Sarggeschichten on Tour“ am 06.07.2018 im Café LuaLe in der Norderstraße 134

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt alle Interessierten zum nächstem Death-Café unter dem Titel „Sarggeschichten“ am Freitag, 6. Juli um 15.00 Uhr ins Café am LuaLe in der Norderstraße 134 ein.

„Sarggeschichten“ nennen junge Menschen aus Berlin ihre Filme, mit denen sie Antworten auf verschiedene Fragen geben. Zum Beispiel:“ Was passiert nach einem plötzlichen Tod?“ oder „Was ist eine Hausaufbahrung?“ oder  „Wie gibt man dem Verstorbenen eine Platz im Leben?“

Sarah Benz vom Sarggeschichten Team aus Berlin wird einige der kurzen Filme zeigen und mit diesen Impulsen bei Kaffee und Kuchen lebendige Gespräche anregen.

Wer mehr wissen möchte schaut unter www.sarggeschichten.de nach.

Was ist das Death-Café?

Das Death Café wird von der Stadt Flensburg initiiert und im Rahmen des Projektes „SelbstBestimmt im Alter!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. unterstützt.
Es ist eine Einladung zu Gesprächen über die End-lichkeit des Lebens. Bei jedem Treffen gibt es zum Beginn einen Impuls von unterschiedlichen Menschen oder Gruppen, dann wird in gemütlicher, respektvoller und achtsamer Atmosphäre bei Kaffee, Tee und Kuchen erzählt und zugehört. Bei allen Impulsen wird aus sehr vielfältigen Blickwinkeln auf die Themen Tod, Sterben und Trauer geschaut.

Das Death Café ist keine Selbsthilfegruppe sondern eine Einladung an alle, die sich darüber austauschen möchten, was es für unser Leben und unseren Alltag bedeutet, dass das Leben end-lich ist.

Der Besuch des Death Cafés ist kostenlos.

„Die Identitären“ – Vortrag und Diskussion mit Natascha Strobl und Julian Bruns am 12.07.2018 in der Alten Meierei in Kiel

Jugendbewegung der neuen Rechten in Europa

12.07.2018, 19:00 – 22:00 Uhr
Alte Meierei, Hornheimer Weg 2, 24113 Kiel

Vortrag und Diskussion mit Natascha Strobl und Julian Bruns, Autor*innen des ersten Handbuches über die Identitären.

In Berlin haben sie im Herbst 2016 eine Veranstaltung mit Jacob Augstein und Margot Käßmann zu sprengen versucht, haben sie das Brandenburger Tor und die Bundesgeschäftsstelle der Grünen besetzt.

Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl – Die Identitären Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa – Unrast-Verlag, 320 S., 18,00 €

In Österreich unterstützten sie die Präsidentschaftskampagne Norbert Hofers von der FPÖ, in Frankreich den Front National, in Deutschland sind sie sind eng mit der AfD verbunden. Im Sommer 2017 versuchten sie mit einem Schiff auf dem Mittelmeer NGOs einzuschüchtern und bei der Rettung von
Flüchtlingen zu behindern.

Die Identitären sind Teil einer Strategie der Neuen Rechten, die dieses Spektrum auf die Straßen geführt hat. Sie stellen den aktivistischen und jugendlichen Teil der Neuen Rechten dar, dem es mit ursprünglich linken Aktionsformen und intelligenter Nutzung Sozialer Medien gelingt, den Diskurs weiter nach rechts zu verschieben.

Wo kommen sie her, was ist von ihnen weiter zu befürchten und welche Gegenstrategien bieten sich an? Diese Fragen werden Natascha Strobl und Julian Bruns, Autor_innnen des ersten Handbuches über die Identitäre Bewegung, beantworten und zur Diskussion stellen.

Donnerstag | 12. Juli 2018 | 19 Uhr | Alte Meierei (Hornheimer Weg 2, Kiel)

Wie immer gibt es zusätzlich spitzenmäßige vegane Snacks, einen gut gedeckten Propaganda-Tisch vom Libertären Laden, Infoblock, Klönschnack und kühle Getränke am Tresen.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Antifa-Café, Reihe „Rechtsruck und autoritäre Formierung in Europa. Bestandsaufnahmen, Analysen und Gegenstrategien“

 

Feierabendführung mit Midgaard Skalden am 5. Juli und archäologisch-botanische Spurensuche am 8. Juli

Veranstaltungen in Haithabu

Zwei interessante Veranstaltungen stehen in der kommenden Woche auf dem Programm bei den Wikinger Häusern in Haithabu: Eine Feierabendführung am 5. Juli und eine archäobotanische Führung am 8. Juli.

Die Theatergruppe Midgaard Skalden spielt Szenen aus dem Leben der Wikinger. © Andreas Volkmar 2018

Am  Donnerstag, den 5. Juli laden das Wikinger Museum Haithabu und die Theatergruppe Midgaard Skalden ab 17.30 Uhr zu einer abendlichen Zeitreise in die Welt der Wikinger ein.

Museumsleiterin Ute Drews nimmt die Besucher mit auf einen spannenden Streifzug durch die rekonstruierten Wikinger Häuser am Haddebyer Noor. Wie lebten und arbeiteten die Menschen hier vor 1000 Jahren? Was passierte auf den weiträumigen Landebrücken, wenn Schiffe aus fernen Ländern ihre Waren anlieferten? Anhand ausgewählter Fundbeispiele wird das facettenreiche Leben in Haithabu an diesem Abend lebendig. Und bevor man sich versieht, ist man mittendrin im frühen Mittelalter, wenn Midgaard Skalden Szenen aus dem Leben der Wikinger am Originalschauplatz aufführt. Kosten: 10 Euro pro Person, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dr. Helmut Kroll auf den Spuren der Landschaftsgeschichte in Haithabu © Wikinger Museum Haithabu 2018

Am Sonntag, 8. Juli, lädt das Wikinger Museum Haithabu um 14 Uhr zu einer ganz besonderen Führung ein: Dr. Helmut Kroll begibt sich mit den Gästen auf eine spannende archäologisch-botanische Spurensuche in das historische Gelände von Haithabu.

Die Ausgrabungen am Haddebyer Noor vor den Toren Schleswigs brachten nicht nur Schiffsreste, Werkzeuge, Krüge, Kämme und Schmuck zum Vorschein, sondern auch botanische Schätze. Pflanzenreste, Samen und Pollen wurden geborgen und eingehend untersucht und bilden die Grundlage des wikingerzeitlichen Gartenkonzepts des Museums.

In lockerer Art und Weise, gespickt mit großem Fachwissen erläutert der Archäo-Botaniker die Entwicklung von Landschaft und Vegetation seit der Wikingerzeit und geht auf die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten der Pflanzen ein. Wozu nutzten die Wikinger beispielsweise die Rinde der Linde? Aus welchen Kräutern kochten die Frauen von Haithabu ihre Suppen? Wie sah die Pflanzenwelt im frühen Mittelalter im Umfeld von Haithabu aus und wie hat sie sich seitdem verändert? Auf diese und andere Fragen gibt es an diesem Nachmittag Antworten.

Die Führung startet um 14 Uhr im Kassenbereich des Wikinger Museum Haithabu. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Kosten: 2 Euro zzgl. Eintritt.

 

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