Archiv der Kategorie: Kultur

Artikel zum Thema Kultur, Kulturinstitutionen, Kulturplanung und Kulturveranstaltungen

** SAVE THE DATE: Zukunft(s)gestalten 2020 vom 14. bis 16. Januar in Flensburg **

Wie können wir gemeinsam eine gute Zukunft für alle gestalten? Wie können Varianten einer Zukunft aussehen, die den sozial-ökologischen Krisen unserer Zeit begegnen?

Über diese Themen möchten wir, die Studierenden des Masters Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg, mit Ihnen und Euch ins Gespräch kommen. Dazu organisieren wir zum zweiten Mal die Konferenz „Zukunft(s)gestalten“, die vom 14. bis 16. Januar 2020 in Flensburg stattfinden wird. Wir laden Sie und Euch schon heute ein, sich den Termin vorzumerken.

Die Konferenz wird von uns Studierenden selbst organisiert und besteht aus unseren Vorträgen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, das zum Austausch und Handeln anregen soll.

Das Programm und die Referent*innen werden im Dezember auf unserer Webseite bekanntgegeben, die sich aktuell im Aufbau befindet. Es bleibt also spannend! Anmeldungen sind ab Mitte Dezember möglich und für alle kostenfrei.
Diese Einladung kann gerne an alle Interessierten in sämtlichen Verteilern weitergeleitet werden!

Herzliche transformative Grüße!

Zukunft(s)gestalten 2020 –
Keine Zukunft ist auch keine Lösung
Eine Konferenz des 3. Semesters M.A. Transformationsstudien
Universität Flensburg
Auf dem Campus 1
24943 Flensburg

Kuratoren-Führung: Grenze, Grænse, Granitsa. Grænselandsudstillingen am 24.11.2019 auf dem Museumsberg Flensburg

Führung mit Dr. Michael Fuhr
am Sonntag 24.11.2019, um 11:30 Uhr
Ort: Hans-Christiansen-Haus
Kosten: 1 € zusätzlich zum Museumseintritt

Dass Kunst immer wieder Grenzen verletzt, beispielsweise die des „guten Geschmacks“, des „Anstands“ oder der „Political Correctness“, ist seit Jahrhunderten immer wieder Antrieb für eine Weiterentwicklung gewesen. So darf, so soll es auch in dieser Ausstellung auf dem Museumsberg Flensburg sein. Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Dänemark und Russland waren aufgefordert, sich assoziativ mit dem Thema „Grenze“ in all seinen Facetten auseinanderzusetzen.

Kaare Golles – Die Flucht

Genau so unterschiedlich wie die Kunstschaffenden sind auch die Werke, die dabei entstanden sind. Gegenständliches findet sich dabei ebenso wie Abstraktes, Tristesse steht neben ausgelassener Fröhlichkeit, Kommentare sind mal von lyrischer Versonnenheit, mal von ätzender Polemik geprägt. Einige Kunstwerke haben reale Grenzen zum Thema, etwa den Todesstreifen entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, die „Neue Seidenstraße“ oder den bereits im Bau befindlichen „Wildschweinzaun“ zwischen Deutschland und Dänemark. Andere beschäftigen sich mit Menschen, die in Extremsituationen an ihre Grenzen stoßen oder mit Orten, an denen – wie etwa im ehemals deutschen, heute russischen Kaliningrader Gebiet – die Verschiebung einer Grenze ihre Spuren hinterlassen hat. Einige Künstlerinnen und Künstler wagen sich in Grenzbereiche der menschlichen Existenz vor, andere gehen der Frage nach, ob man Grenzen überhaupt abbilden kann.

Die Ausstellungskooperation der Künstlervereinigung Grænselandsudstillingen mit dem Museumsberg Flensburg konnte durch die Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, des Flensburger Kunstvereins und seinem Hauptsponsor, der NOSPA, verwirklicht werden.

Folgende Künstler sind dabei:
Eva Ammermann, Søren Brøgger, Ken Denning, Greta Dimaris, Viktor-Emil Dupont Billund, Regitze Engelsborg Karlsen, Menno Fahl, Iris Fridriksdottir, Kaare Golles, Ole Prip Hansen, Markus Herschbach, Jens Hüls Funder, Elmar Jacob, Cora Korte, Jesper Kristiansen, Morten Krogsgaard, Hans Lembrecht Madsen, Thomas Lunau, Tine Bay Lührssen, Jes Mogensen, Søren Møller, Anke Müffelmann, Aage Schmidt, Vladimir Shcherbakov, Inka Sigel, Bente Sonne, Kristian Vodder Svensson, Dan Thuesen, Jacob Tækker, Nils Vollertsen, Dmitry Vyshemirsky.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Foodsharing Frühstück am 24.11.2019 im Kulturhof Flensburg

Sonntag, 24. November 2019 von 9:00 bis 13:00
Kulturhof Flensburg
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Keine Brötchen zuhause? Keine Lust, alleine zu frühstücken?

Du wolltest schon länger mal wissen, was foodsharing ist, wie wir uns organisieren, was wir so machen, wer wir sind?

Oder hast einfach Lust auf ein gemütliches, ausgedehntes Sonntagsfrühstück?

Dann komm rum! Foodsharing Flensburg lädt ein auf gerettete Brötchen und andere Leckereien. Dafür müsst ihr rein gar nichts mitbringen außer euch selbst.

Falls ihr Lust habt, etwas zum Buffet beizutragen, könnt ihr das aber natürlich gern tun. Das Frühstück wird vegan-freundlich sein.

Wir freuen uns, euch kennenzulernen,

Eure foodsharing-Lebensmittelretter*innen

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/Kulturhof.Flensburg/ und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Menke-Planetarium: „Planeten – Expedition ins Sonnensystem“ am 23.11.2019

360°-Show am Samstag, den 23. November 2019, 18.00 Uhr
Fördestraße 37, 24960 Glücksburg

Mars, Saturn, Jupiter – unbemannte Raumsonden haben alle Planeten unseres Sonnensystems bereits erkundet und Spannendes entdeckt. So wissen wir schon heute, was Astronauten dort erleben könnten. Aber noch haben Menschen keine dieser Welten tatsächlich besucht. Es wird dauern, bis menschliche Entdecker wirklich dorthin aufbrechen.

In unserer neuen Planetariums Show reisen Sie schon heute hinaus und erleben diese Orte so, wie die Raumfahrer der Zukunft sie sehen werden. Sie kommen den fernen Geschwistern der Erde so nah wie nie zuvor und erkunden Landschaften, die fantastisch scheinen, aber tatsächlich existieren. Erforschen Sie die gewaltigen Täler und Vulkane des Mars, besuchen Sie einen Kometen und tauchen Sie in die Wolkenwirbel des Riesenplaneten Jupiter ein! Durchqueren Sie die Ringe des Saturn und stoßen Sie in die eisige Welt des Zwergplaneten Pluto am Rand des Sonnensystems vor! Die Naturwunder des Sonnensystems erwarten Sie.

Erstmals können Mond und Mars so naturgetreu gezeigt werden, als stünde der Zuschauer selbst auf diesem Planeten.
Die neuen Erkenntnisse wurden geliefert von ferngesteuerten Raumsonden, unbemannten „Raumschiffen“. Cassini etwa, eine Sonde der NASA, hat die Saturnringe und Eismonde untersucht. Rosetta von der ESA hat einen Kometen näher betrachtet. Die Raumsonde New Horizons der NASA hat den Pluto genauer beobachtet. Sie alle haben in den letzten drei bis zehn Jahren erstmals die Oberflächen eines Kometen, mehrerer Eismonde, des Pluto, und noch anderer Himmelskörper detailliert erkundet.

In 2-jähriger Arbeit wurde das Programm von 19 Planetarien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam erstellt und grafisch umgesetzt.
Das Konzept zur Show wurde von allen Planetarien gemeinsam erstellt. Die Idee entstand vor drei Jahren, in denen die Planetarien wissenschaftliche Daten gesammelt und sich beraten haben. Die Musik stammt aus der Feder des Komponisten Frank Wolff.

Mehr zu den Veranstaltungen des Menke-Planetariums im Flyer: Programm 4. Quartal 2019

Menke-Planetarium Glücksburg
der Hochschule Flensburg

Fördestraße 37
24960 Glücksburg

Telefon: 0461 – 805-1273
Mo – Do 08:00 – 15:00 Uhr, Fr 08:00 – 12:30 Uhr
Fax: 0461 – 805-1300
E-Mail: planetarium@hs-flensburg.de

Eintrittspreise und Kartenvorbestellung: https://www.planetarium-gluecksburg.de/service/ueber-uns.html

Autorenlesung mit H. Dieter Neumann „Feuer in den Dünen“ am 22.11.2019 im Menke-Planetarium Glücksburg

Freitag, den 22. November 2019, 19.30 Uhr
Fördestraße 37, 24960 Glücksburg

Eintritt: 6.- Euro

Helene Christ ermittelt im deutsch-dänischen Grenzland

Auf der Fähre im nordfriesischen Wattenmeer wird ein Passagier vergiftet. Der Deutsche hatte seinen Wohnsitz jenseits der Grenze, weshalb eine deutsch-dänische Sonderkommssion gebildet wird. Zukünftig arbeiten Helene Christ und Nuri Önal mit den dänischen Kollegen zusammen. Das passt Freund Simon Simonsen gar nicht, scheint der gut aussehende Kommisar Sten Larsen doch mehr als nur berufliches Interesse an Helene zu haben.
Gleichzeitig treibt im nördlichen Grenzland ein Feuerteufel sein Unwesen. Bereits zwei Ferienhäuser gingen diesen Sommer in Flammen auf, eine Urlauberfamilie kam ums Leben. Die Ermittlungen sind knifflig und kommen erst richtig in Fahrt, als man merkwürdige Verflechtungen zwischen beiden Fällen entdeckt…

Der Flensburger Autor H. Dieter Neumann liest aus seinem neuen Krimi, einer Reihe, die rund um die Flensburger Förde spielt. Spannende Krimi-Unterhaltung mit viel maritimem Lokalkolorit, erschienen im Grafit Verlag,

Mehr zu den Veranstaltungen des Menke-Planetariums im Flyer: Programm 4. Quartal 2019

Menke-Planetarium Glücksburg
der Hochschule Flensburg

Fördestraße 37
24960 Glücksburg

Telefon: 0461 – 805-1273
Mo – Do 08:00 – 15:00 Uhr, Fr 08:00 – 12:30 Uhr
Fax: 0461 – 805-1300
E-Mail: planetarium@hs-flensburg.de

Eintrittspreise und Kartenvorbestellung: https://www.planetarium-gluecksburg.de/service/ueber-uns.html

„Mörderische Schwester“ am 22.11.2019 zu Gast im Eisenkunstguss Museum Büdelsdorf

Eisenkunstguss Museum Büdelsdorf

Für ein Europa der Menschen ohne Nazis und ohne Grenzen – Demonstration am 23.11.2019 Grenzübergang Süderlügum an der B 5

Nationalismus führt zu Krieg,

Für offene Grenzen und ein Bleiberecht für alle

Aufruf zur Demonstration am Sonnabend, 23.11.2019, 9.00 bis 14.00 Uhr

Ort: Bundesstraße 5 auf deutscher Seite Sæd Grænse

Die Demonstration ist angemeldet von einem Bündnis

„friedlich christlich-kommunistische Aktionsgruppe für Demokratie“ (fckAfD)

P.S.
Leider, leider, wurde unser Einladungsplakat verfälscht

Licht ins Dunkel der Drohnenkriege bringen – Mahnwache vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel am 21.11.2019

Einladung zur Mahnwache mit Laternenumzug

am 21. November 2019 ab 16.00 Uhr
Treffpunkt: Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel

Vom Fliegerhorst Jagel aus wird der Drohnenkrieg der Bundeswehr mit der Kampfdrohne Heron I und der bewaffneten Kampfdrohne Heron TP organisiert.

Schon gewußt:

Der CO2-Ausstoß einer Flugstunde eines Kampfflugzeuges Tornado entspricht dem eines Menschen, der 100 Jahre lebt.

Der CO2 Ausstoß bei der Explosion entspricht etwa dem Gewicht des militärischen Sprengstoff TNT,

Um die im Krieg zerstörten Gebäude, Plätze und Straße aufzubauen wird Zement benötigt, für einen Raum von 20 qm etwa 3.000 kg Zement. Bei der Herstellung des Zementes entweicht ebenso viel CO2 in die Atmosphäre. Für den Wiederaufbau der teilweise zerstörten syrischen Stadt Aleppo entsteht dadurch eine Klimabelastung von etwa 3.200.000.000 Kg Co2. Das ist mehr als die 2,5 Millionen Einwohner in 5 Jahren an CO2 ausstoßen. Dabei ist der Energieverbrauch der Baufahrzeuge und der Betonmischer nicht mitgerechnet.

Wir laden Euch herzlich ein, hoffen auf rege Teilnahme an der Mahnwache und beim Laternelaufen. bringt dazu Laternen mit, Sturmlaternen, Kinderlaternen, Gartenfackeln etc. Deren CO2-Ausstoß ist minimal.

Wir bitten um Weiterverbreitung der Einladung.

Den Flyer zur Veranstaltung mit weiteren Informationen gibt es hier

Anfahrtskizze zum Fliegerhorsz Jagel

Mahnwachen gegen Krieg und Militär:

Militär löst keine Probleme, denn im Krieg gibt es nur Verlierer: Menschen, die ihr Leben und ihre Gesundheit verlieren, deren Lebensgrundlagen und Existenzen zerstört werden, dazu gehören auch die Soldat*innen. Auch wenn die Kriege längst vorbei sind, leiden die Menschen immer noch an den Folgen wie Verelendung und politische Instabilität. Kriege sind keine Naturkatastrophen. Kriege werden von Menschen vorbereitet, organisiert und Menschen stellen sich für Kriegshandlungen zur Verfügung. Daher kann Krieg und Militär auch durch Menschen beendet und abgeschafft werden.

Seit dreieinhalb Jahren treffen sich deshalb Menschen aus der Region etwa monatlich am Fliegerhorst Jagel, um gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung mit unterschiedlichen Aktionen zu protestieren. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Verlegung von Stolpersteinen am 21.11.2019 in Flensburg

Auf Initiative der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung Flensburg, hat der Kölner Künstler Gunter Demnig entschieden, seine Stolperstein-Aktion in Flensburg fortzusetzen.

Er wird am 21. November drei weitere Stolpersteine verlegen.

Die Flensburger Kreisvereinigung der VVN-BdA hat dafür die Betreuung und organisatorische Unterstützung übernommen. Für die Finanzierung der Herstellung und Verlegung der Stolpersteine haben sich Patenschaften gefunden.

Fahrplan für die Verlegung der Stolpersteine in Flensburg

Stolperstein in der Rathausstraße 2 in Flensburg – Foto: Luca Grimminger

Donnerstag, den 21. November 2019

11:30 Uhr – Junkerhohlweg 13

Stolperstein für Emil Jessen, geboren 1906
Im Widerstand / KPD, Verhaftet 1933
Vorbereitung Hochverrat, Zuchthaus Neumünster
1943 Strafbataillon 999, Tot 1944 Tiraspol

12:00 Uhr – Dorotheenstraße 28

Stolperstein für Marie Johanne Lembcke, geboren 1914
Eingewiesen 24.2.1936 Psychiatrie Schleswig
„verlegt“ 23.5.1941 Bernburg
Ermordet 23.5.1941 „Aktion T4“

12:30 Uhr – Große Straße 15

Stolperstein für Oskar Reincke, geboren 1907
Im Widerstand / KPD, Verhaftet 1933 Sonnenburg
1941 Widerstandsgruppe Bästlein-Jacob-Abshagen
1942 Hamburg Holstenglacis, Enthauptet 10.7.1944

Die öffentliche Übergabe findet stellvertretend für alle Stolpersteine um 13:00 Uhr vor dem Gebäude Große Straße 15 statt. Die angegebenen Zeiten sind Planungszeiten Es kann zu kleineren Verzögerungen kommen

Zur Teilnahme lädt die Kreisvereinigung der VVN-BdA herzlich ein.

Spenden sind willkommen
Bankverbindung: VR Bank Nord eG
IBAN: DE21217635420014332970
BIC: GENODEF1BDS

Projekt „Stolpersteine“ für NS-Opfer in Flensburg

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Nach dem Motto: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist!“ will Gunter Demnig die Erinnerung an das Schicksal von Menschen wach halten, die von den Nazis ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Selbstmord getrieben wurden. Er will den verfolgten und ermordeten jüdischen Menschen, den Sinti und Roma, den Zeugen Jehovas, den Homosexuellen und Euthanasieopfern sowie den politisch Verfolgten, die in den Konzentrationslagern zu Nummern degradiert wurden, ihren Namen und ihre Identität wiedergeben und darüber hinaus darauf hinweisen, dass deren Verfolgung und Deportation mitten in der Gesellschaft stattfand.

Bei den Stolpersteinen handelt es sich um Betonsteine mit einer Seitenlänge von 10 cm, auf deren Oberseite eine Messingplatte angebracht ist. Auf der Messingplatte sind der Name, der Geburtsjahrgang, auf den Einzelfall bezogene Texte, das Deportationsjahr sowie der Todesort eingraviert. Die Steine werden i.d.R. vor dem letzten frei gewählten Wohnhaus von NS-Opfern in das Pflaster des Bürgersteigs eingelassen. Die Inschriften beginnen allgemein mit „Hier wohnte …“, gelegentlich aber auch mit „Hier lebte…“ oder einem anderen Text.

Für 120 Euro kann jeder eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines Stolpersteins übernehmen.

Bis Ende 2018 wurden über 70.000 Stolpersteine verlegt, allein in mehr als 1200 Städten und Gemeinden in Deutschland, aber auch in 23 weiteren Ländern sind Stolpersteine zu finden – unter anderem in den Niederlanden, Belgien, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, Tschechien, der Ukraine und Ungarn. Die Stolpersteine gelten inzwischen als das größte dezentrale Mahnmal der Welt.

In Flensburg sind bis Ende 2014 von Günter Demnig 24 Stolpersteine verlegt worden.

Der DGB initierte in Flensburg am 1. September 2003 anläßlich des Antikriegstags das Verlegen des ersten Stolpersteins in der Norderstraße 145 zur Erinnerung an Max Fertig.

Am 23. August 2004 sind auf Initiative des DGB 16 weitere Stolpersteine für jüdische Menschen gesetzt worden. Außerdem wurden am ehemaligen Gut Jägerslust in Flensburg Weiche 3 Stolpersteine für die Familie Wolff verlegt.

Auf Initiative des Vereins „Schwul-lesbische Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention“ für Homosexuelle wurden im Jahr 2007 drei weitere Stolpersteine gesetzt.

Am 6. März 2014 verlegte Gunter Demnig vor der Alten Post in der Rathausstraße zum Gedenken an Johanne Marie Ebsen, die im Rahmen des NS-Euthanasieprogramms von den Nazis ermordet wurde, den 24. Stolperstein in Flensburg.

Gedenkorte mit Stolpersteinen in Flensburg

Norderstraße 145
Isaak Fertig, geb. 31.05.1886 in Tarnow, Sara Fertig, geb. Goldberg, geb. 16.10.1893 in Piontek, Max Fertig, 04.08.1924 in Flensburg, Leo Fertig, geb. 05.02.1931 in Flensburg,
– wohnten in Flensburg und Hamburg, ermordet in Polen

Norderstraße 111
Isaak Hermann Nicinski, geb. 30.03.1928 in Flensburg, Leiser Nicinski,.geb. 10.02.1896 in Klodawa, Taube Nicinski geb. Iglinski, geb. 25.02.1896 in Przedecz,
– wohnten in Flensburg und Hamburg, ermordet in Lodz

Norderstraße 27/29
Emil Löwenthal, geb. 14.06.1857 in Caseburg, wohnte in Stettin, Flensburg u. Berlin, ermordet 16.02.1943 in Theresienstadt
Johanna Löwenthal geb. Loewenthal, geb. 05.03.1861 in Bernau, wohnte in Stettin, Flensburg u. Berlin, 1944 ermordet in Auschwitz

Burgstraße 6
Louis Wartelsky, geb. 17.05.1879 in Königsberg, wohnte in Flensburg, nahm sich am 28.09.1938 im Polizeipräsidium in Flensburg das Leben

Große Straße 69
Margarete Hirsch, geb. 01.09.1881 in Flensburg, wohnte in Flensburg, ermordet in Minsk

Große Straße 15/19
Heinrich Lazarus, geb. 09.01.1901 in Flensburg, wohnte in Flensburg und Essen, ermordet 05.12.1942 in Auschwitz

Angelburgerstraße 9
Gertrud Unikower, geb. Spiller, geb. 18.04.1889 in Flensburg, wohnte in Flensburg und Berlin, ermordet in Riga

Südergraben 36
Lola Hartkäse, geb. Levin, geb. 10.05.1896 in Flensburg, wohnte in Flensburg u. Hamburg, ermordet in Auschwitz
Vally Irene Crefeld, geb. Moses, geb. 06.03.1889, wohnte in Flensburg, ermordet 14.01.1943 in Auschwitz
Edgar Levin, geb. 20.011895 in Flensburg, wohnte in Flensburg, ermordet 24.01.1939 in Sachsenhausen
Lilli Mayer, geb. Moses, geb. 11.02.1888 in Flensburg, wohnte in Flensburg und Hamburg, ermordet in Riga

Gut Jägerslust
Irma Wolff, geb. Altmann, geb. 27.04. 1891 in Dramburg, wohnte in Flensburg und Berlin, ermordet in Auschwitz
Katharina Wolff, geb. Jakoby, geb. 11.02.1868 in Berlin, wohnte in Flensburg und Berlin, ermordet in Treblinka
Lilly Wolff, geb.16.06.1896 in Niederschöneweide bei Berlin, wohnte in Flensburg, Heide und Berlin, ermordet in Riga

Große Str. 54
Arnold Bastian, geb. 1908 in Flensburg, wohnte in Flensburg, Tod 17.02.1945 im Zuchthaus Hameln

Holm 39
Gustav Schreiber, geb. 1904 in Elmshorn, wohnte in Elmshorn und Flensburg, Tod 10.01.1945 im Emslandlager Börgermoor

St. Jürgenplatz 8
August Niemann, geb. 1897 in Flensburg, wohnte in Flensburg, Tod 02.03.1943 im KZ Sachsenhausen

Rathausstraße 2
Johanne Marie Ebsen, geb. Albertz, geb. 1881, wohnte in Flensburg, ermordet in der Heil- und Pflegeanstalt Meseritz/Obrawalde am 30.9.1944

Wer den Namen des Opfers lesen will, muß sich herunterbeugen. In diesem Moment verbeugt er sich vor ihm“ – Gunter Demnig

Mehr zum Kunstprojekt Stolpersteine hier: http://www.stolpersteine.eu/

 

Linkes Ratscafé am 18.11.2019 im LINKE-Büro in der Norderstraße 88

Einladung zum Linken Ratscafé

Montag, 18.11.2019 18:00 Uhr
Linkenbüro, Norderstraße 88

Liebe Genossinnen und Genossen,
Liebe Interessierte,

Am Montag wollen wir uns zum 2. Linken Ratscafe treffen. Alle, die an Linker Kommunalpolitik Interessierten sind herzlich willkommen. Anbei gibt es einmal die Information, welche Ausschüsse in der letzten Sitzung stattgefunden haben und welche Ausschüsse demnächst stattfinden. Zudem wollen wir gemeinsam über eine Linke Finanzpolitik sprechen. Derzeit ist sind die klammen Kassen der Stadt in aller Munde. Kürzungen, besonders bei den „freiwilligen“ Leistungen, aber auch im investiven Bereich stehen an. Nur wir LINKEN stellen uns gegen die schwarze Null um jeden Preis. Lasst uns darüber reden, wie wir uns eine gute Finanzpolitik vorstellen
Zudem findet als nächstes die Sitzung des Jugendhilfeausschusses statt. Wir werden über die TOPs diskutieren.

Wie immer, findet Ihr alle Unterlagen unter diesem Link: https://1drv.ms/u/s!ArXljVivp7nyfLDKBsubHYyDhzk?e=WxlBbI

Berichte:

Sozial- und Gesundheitsausschuss
Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung
Ausschuss für Bürgerservice, Schutz und Ordnung
Finanzausschuss

Ausblick:

Sitzung:    Jugendhilfeausschuss, 14. Sitzung
Termin:    Mi, 20.11.2019 16:00 Uhr
Ort:    Rathaus Europa-Raum (E 67)

Wir freuen uns auf Euch!=

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