Archiv der Kategorie: Kultur

Artikel zum Thema Kultur, Kulturinstitutionen, Kulturplanung und Kulturveranstaltungen

Theaterstück „schwarzweißgibtbunt“ 4. März 2018 im 360º-Gemeinschaftshaus in Flensburg

„schwarzweißgibtbunt“
theaterstück mit lisa lück, kathrin strötzel, michaela vogt

sonntag, 04. märz 2018, 16.00 uhr
360º – gemeinschaftshaus,
mürwiker straße 28-30, flensburg

eintritt: 3 € (kartenvorbestellung 0461-31560191)

bühnengestaltung: daniela licht
künstlerische leitung: henriette felix-schumacher

weitere infos unter info@cultura-rosa.de oder: 04635-2942912

Zum Theaterstück auch eine Besprechung  in der Wochenschau Angeln vom 21.01.2018 http://epaper.diewochenschau.de/wbwan/129/6:

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Frauen-Frühstück von FRAU & BERUF und den DGB-Frauen Flensburg am 4. März 2018 im Flensborghus

Traditionelles Frauenfrühstück „Heute für morgen Zeichen setzen! ! !“
Kampagne „#metoo“

Sonntag, 04. März 2018, 11.00 Uhr
Flensborghus, Norderstraße, Flensburg

FRAU & BERUF und die DGB-Frauen laden wieder herzlich zu einem leckeren Frühstück ein, mit allem, was dazu gehört – auch Lachen, Lästern, Schwatzen.

Sexuelle Belästigung findet nicht nur in Künstlerkreisen statt. Deshalb gibt es einen Impuls zur #metoo-Debatte und einen Einblick in die Beratung in Sachen sexueller Belästigung von Carolin Thomsen vom Frauennotruf und Marissa Janikowski vom Frauenhaus in Flensburg.

Das Theater ImProGramm wird sich mit spontanen Einfällen, schrägen Ideen und schlagfertigen Einwürfen unter die TeilnehmerInnen mischen und Themen improvisieren.

Um Anmeldung wird gebeten – bis spätestens 28. Februar 2018:

Telefon 0461-29626 (FRAU & BERUF)

 

 

Internationaler Frauentag 2018 in Flensburg mit vielen spannenden Veranstaltungen

Aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März finden vom 4. bis zum 23. März in Flensburg, Harrislee und Ladelund zahlreiche Veranstaltungen statt.

Highlights der Veranstaltungsreihe sind wie immer das traditionelle Frauenfrühstück am 4. März im Flensborg Hus und das Internationale Frauenfest am 10. März in der Oase Treffpunkt Mürwik.

Besonders hervorzuheben ist die Lesung mit der US-Amerikanerin und Feministin Laurie Penny, die am 9. März im Flensburger Audimax ihr Buch „Bitch Doktrin“ vorstellt. Auch die Lesung mit Jennifer Teege aus ihrem Buch „Amon – Mein Großvater hätte mich erschossen“ am 23. März in der KZ Gedenk-und Begegnungsstätte Ladelund zählt sicherlich ebenso zu den Höhepunkten der Veranstaltungsreihe.

Achtung: Bei einigen Veranstaltungen wird um frühzeitige Anmeldung gebeten

Untenstehend die Übersicht der Veranstaltungen. Das Programm gibt es natürlich auch als PDF-Datei zum Ausdrucken hier: Programm Int. Frauentag2018 Flensburg

 

Zur Geschichte des Internationalen Frauentages:

Im März 1911 kamen in einer New Yorker Textilfabrik 146 Frauen und Mädchen bei einem Brand ums Leben, weil die Ausgänge verschlossen waren. Daraufhin kam es zu Protestmärschen der Näherinnen, bei denen die Frauen sangen: „Wir wollen Brot und Rosen!“

Plakat der Frauenbewegung. Quelle: Wikimedia/Karl Maria Stadler, gemeinfrei.

Das Lied wurde zum Symbol der proletarisch-sozialistischen Frauenbewegung: Wir brauchen Brot, um materielle Voraussetzungen für ein Leben ohne Hunger und Armut zu haben, und Rosen, um die Schönheit desLebens genießen zu können.

Am 8. März 1917 streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen des armen Stadtviertels Wyborg und lösten damit die Februarrevolution aus.

Im Gedenken an die Leistungen all der Frauen, die an ihren jeweiligen Orten für Frauenrechte gekämpft haben, wurde der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt.
1975 erkannten die Vereinten Nationen den 8. März als Internationalen Frauentag an.

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

2018 ist zudem ein besondereres Jahr. Denn vor fast hundert Jahren, am 30. November 1918 trat in Deutschland das Reichswahlgesetz mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft. Dazu mehr unter: https://www.lpb-bw.de/12_november.html

Mehr zum Internationalen Frauentag in Deutschland auch auf einer ausgezeichneten Homepage der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unter: https://www.lpb-bw.de/08_maerz_frauentag.html

Mercutio und ich – Ansichten einer Hochsensiblen | Ausstellung vom 24.02.-31.03.2018 bei In Kürze Kunst in Flensburg

 

Gezeichnetes und Geschriebenes von Frauke Kusch

Ausstellungseröffnung am Samstag, den 24.02.2018 um 17 Uhr
In Kürze Kunst, Norderstraße 135, 24939 Flensburg

Seit August 2016 zeichnete und schrieb Frauke Kusch beinahe täglich für ihren Blog http://www.mercutioundich.de, in dem sie aus ihrem Leben mit dem „Schwarzen Hund“* und ihrer Hochsensibilität berichtet. Entstanden ist ein Bild- und Textleib aus oftmals intuitiven Bild- und Textskizzen, der als Gegenentwurf zur „Mainstream-Offenbarungskultur“ verstanden und „aus dem Bleistiftgebiet“ (Robert Walser) kommend, zwei Randzonenthemen sichtbar machen will.

*Synonym für depressive Erkrankung

http://in-kuerze-kunst.net/2018/02/07/mercutio-und-ich-ansichten-einer-hochsensiblen/ 

In Kürze Kunst – Produktionsgalerie in Flensburg
Norderstr. 135, 24939 Flensburg, www.in-kuerze-kunst.net

 

„Lovesongs“ – Sandra Willersen singt am 23.02.2018 im Kulturhof Flensburg zu den schönsten Melodien der Liebe

Freitag, 23.02.2018
Beginn: 20 Uhr
Brasseriehofcafe / Kulturhof, Große Str. 42 – 44, 24937 Flensburg
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten

Mit ihrer nuancenreichen Stimme hat sich Sandra Willersen in die Herzen vieler Musikfreunde gesungen. Am Freitag, 23.02.2018 um 20 Uhr gibt die Sängerin erneut im Brasseriecafe/Kulturhof Flensburg ein besonderes Konzert zum Thema Liebe und Leben.

Die 36jährige Hemmingstedterin präsentiert an diesem Abend das Konzert „Lovesongs“. Der Großteil der Titel dürfte dem Publikum vertraut sein: „Can you feel the love tonight?“, „You raise me up“, „Wenn Du lachst“ oder „Dir gehört mein Herz“. Willersen singt ein abwechslungsreiches Programm aus Oldies, deutschen Schlagern und bekannten Musical- und Filmsongs.

Sandra Willersens spürbare Begeisterung, nicht nur für das Publikum zu musizieren, sondern es mitzunehmen in ein Gemeinschaftsgefühl lebendiger Musikfreude, erhielt bereits bei den vergangenen zahlreichen Konzerten in der Weihnachtszeit viel Anerkennung und Applaus, sodass die Reise durch die Musik der Liebe auch ein fester Bestandteil für eine Jahreskonzerttour werden soll.

Ob soulig warm oder mit transparenter Klarheit. Die hauptberufliche Sängerin wird wegen ihrer natürlichen Bühnenpräsenz geschätzt, mit der sie ihr Repertoire aus unterschiedlichen Stilrichtungen vorträgt. Stets legt sie dabei ein Lächeln in den Ton. Die gebürtige Büsumerin wurde nach einer klassischen Gesangsausbildung ein weiteres Jahr bei der Musikschule Powervoice für Bühnenauftritte fit gemacht. Seit 2012 ist Sandra Willersen als Sängerin auf verschiedenen Ebenen tätig. Sie singt auf Galaveranstaltungen, Hochzeiten, Messen oder Firmenfesten, ebenso wie auf Stadtfesten oder deutschlandweit auf Weihnachtsmärkten. 2017 tourte Sie 18 mal mit ihrem Weihnachtskonzert durch Norddeutschland.

 

Broda Linde Thissen Trio am 23.02.2018 im Kühlhaus Flensburg

am Freitag, den 23.02.2018  um 20.00 Uhr

Kühlhaus, Mühlendamm 25

Ein bemerkenswertes Trio, das in kammermusikalischer Spielweise und mit Freude an der Soundtüftelei instrumentale Songs mit schönen, dunklen Klängen und sehr starken Atmosphären spielt.
Das Programm beinhaltet ausschließlich originale und originelle Kompositionen, inspiriert durch Moderne und Tradition des Jazz und veredelt mit Elementen aus Folklore, Rock und Pop. Die Stücke bieten Raum für Improvisation mit erzählerischem Charakter; mit Spielwitz und Spontaneität zur Geltung gebracht.
Es spielen Philipp Broda (Saxophon), Volker Linde (Gitarre) und Martin Thissen (Drums & Percussion).
Die Musiker aus Hamburg und Kiel sind gerade dabei, sich in der gesamten Republik bekannt zu machen.

Abendkasse 15,-/11,– Euro

Vorverkauf

Mehr Informationen auf der Website: www.8000eins.de

Workshop: „Linoldruck!“ am 10.02. und 17.02.2018 bei in Kürze Kunst in Flensburg – jetzt anmelden!

Gegen die Winterdepressionen andrucken und auf den Frühling freuen!

Für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis.

Wann:
10.02 und 17.02 von 14-18 Uhr
Anmeldung unter info@in-kuerze-kunst.net

http://in-kuerze-kunst.net/2018/02/07/linoldruck/

In Kürze Kunst – Produktionsgalerie in Flensburg
Norderstr. 135, 24939 Flensburg, www.in-kuerze-kunst.net

„gemeinsam, widerständig, solidarisch“ – Mehr als 350 TeilnehmerInnen bei antifaschistischer Demonstration in Flensburg

Demo-Kundgebung vor dem Volksbad und auf der Zufahrt zum FWN/Rheinmetall-Gelände

Scharfe Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen in Deutschland

Ein Bericht von Jörg Pepmeyer

Mehr als 350 Menschen demonstrierten unter dem Motto „gemeinsam, widerständig, solidarisch“ am Samstag  in Flensburg gegen die Politik der Bundesregierung, gegen den Rechtsruck und die gesellschaftliche Situation in Deutschland. Aufgerufen dazu hatte ein Bündnis von Basisgruppen, Initiaven und Organisationen aus Flensburg und anderen Städten Schleswig-Holsteins.

Startpunkt der Demonstration war der Bahnhofsvorplatz in Flensburg, von wo aus am frühen Nachmittag mehr als 350 Menschen in Richtung Innenstadt zogen. Mit dabei waren neben Friedensbewegten, politischen Freigeistern und Mitgliedern vornehmlich linker Initiativen, Organisationen und Parteien auch kurdische Gruppen.

Ihnen allen gemeinsam war die Wut und Enttäuschung über die derzeitige politische und gesellschaftliche Situation in Deutschland, die Politik der Bundesregierung und den völkerrechtswidrigen, mit deutschen Waffen geführten Krieg der Türkei gegen die Kurden in Syrien. In ihren Redebeiträgen machten verschiedene SprecherInnen dann bei mehreren Stopps ihrem Unmut Luft. Dabei ging es ebenso um den Einzug der AfD in den Bundestag, den Rechtsruck in unserer Gesellschaft, der die Demokratie und die Bürgerrechte bedrohe und die soziale Schieflage in unserem Land.

Bereits am Bahnhof hatte eine in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich engagierte Aktivistin in ihrem Redebeitrag die aktuelle und teilweise völlig desolate Situation der Flüchtlinge beschrieben und zu den Ursachen von Flucht und Vertreibung Stellung genommen. Besonders scharf verurteilte sie die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und die bei den GroKo-Gesprächen vereinbarte Festlegung von Obergrenzen und die neuen Zuzugsregeln. Sie forderte diese zutiefst menschenverachtende Politik zu beenden und für ein Bleiberecht aller Flüchtlinge zu kämpfen. Den ausführlichen Text von Katrine Hoops ausgezeichneter Rede gibt es hier.

Am Mahnmahl für die Opfer von Krieg und Faschismus vor dem Polizeipräsidium am Norderhofenden, das während der Nazi-Zeit gleichzeitig als Hauptquartier und Folterzentrale der Flensburger Gestapo diente, wurde dann von einem Vertreter der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten in einem Vortrag sehr plastisch deutlich gemacht, dass es angesichts der deutschen aber auch Flensburger Geschichte und der sich daraus ableitenden Verpflichtung keinen Platz für Faschismus und Nazismus, Antisemitismus und Rassismus in unserer Gesellschaft geben darf. Der Ausgrenzung und Diskriminierung von Minderheiten, Migranten, politisch und religiös Andersdenken und anderen Menschen müsse daher mutig und konsequent nach dem Motto: „Wehret den Anfängen“ entgegen getreten werden. Dies gelte insbesondere für die AfD.

Aber auch angesichts der Auseinandersetzungen auf dem G20-Gipfel in Hamburg, der öffentlichen Hetzjagd auf vermeintliche Gewalttäter und der staatlichen Repression gegen selbstverwaltete Freiräume und Kulturzentren, warnte ein anderer Redner vor der Aufrüstung und Militarisierung des Polizei- und Sicherheitsapparats und dem damit einhergehenden Abbau von demokratischen Rechten. Dem gelte es entschieden und solidarisch Widerstand entgegen zu setzen.

Pikant war zudem der Stopp am Volksbad, an dessen gegenüberliegenden Straßenseite am Hafen sich die ehemaligen Fahrzeugwerke Nord befinden, auf deren Gelände jetzt eine Tochterfirma des Rüstungskonzerns Rheinmetall Panzer und Militärfahrzeuge instandsetzt und modernisert sowie elektronische Komponenten für verschiedene Rüstungsgüter darunter auch Drohnen produziert. Rheinmetall hat ebenso jene Leopard-Panzer gebaut, die die Türkei in Syrien im Krieg gegen die Kurden einsetzt. Dies war in einer Ansprache umso mehr Anlass für eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Rüstungsindustrie und -politik sowie der Forderung nach einem Exportstopp für deutsche Rüstungsgüter und der Forderung einer Konversion des Flensburger Rüstungsbetriebes, also die Umstellung auf die Produktion ziviler Produkte.

In der Neustadt berichteten dann Sprecher kurdischer Gruppen über den Krieg der Türkei gegen die Kurden in Syrien, schilderten die bedrohliche Situaton dort und forderten eindringlich und emotional stark bewegt Solidarität und politische Unterstützung im Kampf gegen die türkische Invasion. Es drohe sonst in Nordsyrien und vor allem in der derzeit bombardierten und belagerten Stadt Afrin ein Genozid nicht nur an der kurdischen Bevölkerung. Gleichzeitig wurde die Bundesregierung aufgefordert zügig ihre Haltung gegenüber dem türkischen Diktator Recep Tayyip Erdogan zu ändern und das türkische Vorgehen klar und eindeutig zu verurteilen und keinerlei Rüstungsexporte mehr in die Türkei zuzulassen.

Am Arbeitsamt rechnete dann ein Vertreter der  Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter Union mit der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der Bundesregierung ab. Sie schaffe immer mehr Armut, zwinge die Menschen in zunehmend prekärere Arbeits- und Lebensverhältnisse und leiste dem Missbrauch der ausbeuterischen Leiharbeit, Kettenarbeitsverträgen und der Entrechtung der Erwerbstätigen Vorschub. Gleichzeitig würden die Unternehmen vom Niedriglohn enorm profitieren, während immer mehr Menschen „Hartz IV“-Leistungen sogar trotz Job in Anspruch nehmen müssten. Das repressive „Hartz IV“-System führe gleichsam zu einem Arbeitszwang und setze die Betroffenen einem enormen existentiellen und psychischen Druck aus, der viele krank mache.  Es sei jedoch nicht zu sehen, dass die DGB-Einzelgewerkschaften dieser Entwicklung tatsächlich und konsequent Einhalt gebieten wollen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, keine Benachteiligung von Frauen, ein existenzsichernder Mindestlohn, weg mit dem Hartz IV-System, dafür ein höheres Existenzminimum ohne den Zwang zur Arbeit und die Möglichkeit der freien gewerkschaftlichen Organisierung der Erwerbstätigen mit dem Recht Tarifregelungen mit den Firmen und Untermenehmen auszuhandeln, waren die wichtigsten Forderungen, die der FAU-Vertreter daraus ableitete.

Nach dem Stopp am Arbeitsamt marschierte der Demozug über die Toosbüystraße Richtung Fußgängerzone, um sich anschließend nach einer kurzen Abschlussrede aufzulösen. Die Veranstalter werteten das Ganze als überaus großen Erfog, zumal sie nicht mit einer derartig hohen Beteiligung gerechnet hatten.

Auch verlief der Protestumzug völlig friedlich, Provokationen durch nationalistische Erdogan-Anhänger in der Neustadt unterbanden die polizeilichen Einsatzkräfte bereits im Vorfeld durch ihre konsequente Haltung und erhöhte Präsenz.  Der  Polizei muss attestiert werden, dass sie sich vorbildlich verhalten hat und eine überschaubare Zahl von Beamten mit Ruhe, Besonnenheit und den Helm locker unter dem Arm tragend den Demozug begleitete. Dies war auch der Eindruck zahlreicher TeilnehmerInnen der Demonstration, die sich sowas häufiger wünschen.

 

 

Mahnwache vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel am 10.02.2018 und Filmvorführung NATIONAL BIRD

Vom Fliegerhorst Schleswig-Jagel geht Krieg aus

Mahnwache und Filmvorführung

Sonnabend 10. Februar 2018
11:57 Uhr Mahnwache vor dem Tor zum Fliegerhorst Jagel bei Schleswig
13:30 Uhr Film NATIONAL BIRD:  Pizzeria Sole Mio, Jagel, Bundesstraße 37

NATIONAL BIRD

Wohin geht die Reise, Amerika?

Dokumentarfilm über den Drohnenkrieg von Sonia Kennebeck

Zum 24. Mal lädt die Deutsche Friedensgesellschaft– Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen zu ihrer Mahnwache am Sonnabend, den 10. Februar 2018 wieder um „Drei vor Zwölf“, 11.57 Uhr an den Drohnen- und Tornadostandort Jagel ein. Im Anschluß daran laden wir zu einer Filmvorführung um 13.30 Uhr in der Pizzeria Sole Mio, Bundesstraße in Jagel ein:

NATIONAL BIRD

Ein Dokumentarfilm über den Drohnenkrieg der USA gegen „den Terror“ von Sonia Kennebeck, Ines Hofmann Kanna, Wim Wenders und Errol Morris.
Zur Handlung von National Bird: Die Filmautorin lässt im Film National Bird drei Veteran*innen zu Wort kommen, die im Krieg gegen den Terror für die US Air Force im Einsatz gewesen sind. Sie waren in unterschiedlichen Funktionen der modernen Kriegsführung an Präventivschlägen, also gezielten Tötungen mit Drohnen (unbemannten Luftfahrzeugen) beteiligt. Sie wollten nicht länger darüber schweigen, was sie in ihren Einsätzen gesehen und erlebt haben. Ihre Aufgabe war es, mittels der ferngesteuerten Flugobjekte Spähmissionen zu vollführen und gegebenenfalls auch zu töten. Ihre Arbeit war moralisch bedenklich und streng geheim. Fehler wurden vertuscht und der psychische Stress war enorm.
Die Filmemacherin Sonia Kennebeck begleitete die drei Veteran*innen des US Militärs über drei Jahre hinweg und dokumentierte zudem, wie das Aufdecken von Staatsgeheimnissen das Leben der drei Soldat*innen für immer veränderte.
Der Dokumentarfilm kann dazu beitragen, zu verstehen, wie der Drohneneinsatz vorbereitet und organisiert wird, welche technischen Voraussetzungen dafür nötig sind und wie militärische Spionage und Kampfeinsatz zusammenwirken und ineinander übergehen. Was sich davon auf den Fliegerhorst Jagel übertragen lässt, wird im anschließenden Gespräch verdeutlicht. Es gibt einen Beschluss des Bundestages, dass auch die Bundeswehr über Kampfdrohnen vom Typ Heron TP ab 2019 verfügen will. Ob oder wie sich der Drohnenkrieg der Bundeswehr vom im Film gezeigten Drohnenkrieg der USA unterscheiden wird, bleibt Gegenstand der Diskussion. Mehr zum Film auch unter: http://nationalbirdfilm.com/

Der Eintritt ist frei.

Anfahrt:
Mit der Bahn: Bahnhof Schleswig dann ca. 4 km B77 Richtung Jagel
Bus vom Bahnhof Schleswig nach Jagel um 11:18 Uhr
Mit dem Auto: Autobahn 7 Abfahrt Schleswig-Jagel, B77 Richtung Jagel

Den Einladungsflyer für den 10.02. mit der Anfahrtskizze zum Fliegerhorst und zur Pizzeria gibt es hier 

Mahnwachen gegen Krieg und Militär: Regelmäßig protestieren KriegsgegnerInnen mit unterschiedlichen Aktionen am Fliegerhorst. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Dr. Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Gedenkveranstaltung anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 01.02.2018 in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

Die Shoah brennt in unseren Herzen

Flensburg. In Anlehnung an den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, der am 27. Januar, dem Tag an dem das KZ Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurde, veranstaltet die Jüdische Gemeinde Flensburg gemeinsam mit der Stadt eine Gedenkfeier in der Bürgerhalle des Rathauses.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 1. Februar 2018 um 17:00 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses statt.

Programm:

Musikalische Umrahmung durch die Gruppe „Phon & Zu“, Achim Prigge
Begrüßung und Vorstellung der Gäste durch Gershom Jessen, Vorstandsmitglied der JGF
Grußwort, Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar
Grußwort, Flottillenadmiral Kay-Achim Schönbach, Kommandeur der Marineschule Mürwik
Musikalischer Beitrag des Kinder- und Jugendchores St. Nikolai (Leitung Gerold Jensen)
Grußwort und anschließend Michtam LeDavid, Psalm 16, Landesrabbiner Dov-Levy Barsilay, Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein
Musikalische Umrahmung „Phon & Zu“
Historischer Rückblick „Verfolgt-vertrieben-ermodet: Jüdische Familien in Flensburg während der NS-Zeit“ Dr. Bettina Goldberg, Historikerin
Verlesen der Namen von Flensburger Holocaust-Opfern, Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums Flensburg
Anzünden der Erinnerungskerzen zum Andenken an alle Opfer des Nationalsozialismus, Dr. Iossif Smolianskij und Eduard Gusinov
Musikalische Umrahmung „Phon & Zu“
Jiskor, Landesrabbiner Dov-Levy Barsilay
Schweigeminute
Musikalischer Beitrag, Kinder- und Jugendchor St, Nikolai
El Male Rachamim, Landesrabbiner Dov-Levy Barsilay
Kaddish – Trauergebet, Landesrabbiner Dov-Levy Barsilay
Musikalischer Beitrag, Kinder- und Jugendchor St. Nikolai

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