Archiv der Kategorie: Kultur

Artikel zum Thema Kultur, Kulturinstitutionen, Kulturplanung und Kulturveranstaltungen

Safe Abortion Day – Kunstinstallation und Infostand am 28.09. um 16 Uhr auf dem Südermarkt

Am 28. September ist der Internationale Safe Abortion Day, der dieses Jahr bundesweit unter dem Motto „Schwangerschaftsabbruch ist  Grundversorgung! Egal wo. Egal wer. Egal warum.“ stattfindet. Flensburg ist eine von rund 50 deutschen Städten, die sich dieses Jahr beteiligen.

Die Feministische Aktion Flensburg lädt aus diesem Anlass am 28. September von 16 bis 19 Uhr zu einer Kunstinstallation und einem Infostand auf dem Südermarkt ein. Hier können Frauen sich informieren und gemeinsam ins Gespräch kommen.

Auf Facebook findet frau die Veranstaltung auf dem Südermarkt hier:
https://www.facebook.com/events/643237699928331

Das Flensburger Frauenforum lädt außerdem am 28.9. um 15:30 Uhr zu einer kostenfreien Filmvorführung im 51 Stufen Kino ein: ABANDONED – Ein Dokumentarfilm von Patricia Marchart über Frauen in Europa, denen ein legaler und medizinisch notwendiger Schwangerschaftsabbruch verweigert wurde. Anmeldungen erbeten unter gleichstellungsbuero@flensburg.de oder 0461/85 28 06. Den Flyer dazu gibt es hier Flyer_Filmvorfuehrung_Abandoned_final

Feministische Aktion Flensburg auf Instagram: @femaktionflensburg

Und auf Telegram sind alle Frauen zur Austauschgruppe rund
um Feminismus eingeladen: https://t.me/joinchat/KDMwmxXYgKoJFY7r1e8ung

Weitere Informationen zum bundesweiten Aktionstag gibt es auf
safeabortionday.noblogs.org

Öffentliche Sitzung der Flensburger Ratsversammlung am 1. Oktober 2020 im Deutschen Haus, Großer Vortragssaal

Interessierte Bürger*innen sind herzlich willkommen – Anmeldung erforderlich!

Stadt Flensburg                                                                                                      Flensburg, 23.09.2020
Der Stadtpräsident

Bekanntmachung
zur 22. Sitzung der Ratsversammlung
am Donnerstag, 01.10.2020, 16:00 Uhr,
Deutsches Haus, Großer Veranstaltungssaal

Hinweise für Besucher*innen:
 „Einlasskarten“ sind erforderlich und können vormittags im Büro des Stadtpräsidenten unter der Tel-Nr. 0461/85 2297 angefordert werden. ´
 Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung bei Reservierung auf das Vorliegen einer solchen hinzuweisen.
 Alle Gäste haben zudem entsprechend der geltenden Landesverordnung zur Bekämp-fung des Coronavirus SARS-CoV-2 ihre Kontaktdaten anzugeben, um potentielle Infekti-onsketten gegebenenfalls rekonstruieren zu können.
Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Deutschen Hauses ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden.
Informationen zur Einwohnerfragestunde finden Sie auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt „Kommunalpolitik/ Ratsversammlung/ Einwohnerfragestunde“.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Einwohnerfragestunde

3. Aktuelle Stunde

4. Resolution für ordentliche Gesetzgebungsverfahren zur „Corona-Pandemie“ ; Antrag der Ratsfraktion Flensburg WÄHLEN ! RV-114/2020

5. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 21. Sitzung vom 20.08.2020

6. Mitteilungen des Stadtpräsidenten

7. Mitteilungen der Oberbürgermeisterin

8. Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien
8.1 Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien; Antrag der SSW-Ratsfraktion RV-109/2020

9. Hauptausschuss ist kommunalpolitischer Ansprechpartner für Wirtschaftspolitik Antrag der Ratsfraktionen CDU und FDP RV-99/2020
9.1 Hauptausschuss ist kommunalpolitischer Ansprechpartner für Wirt-schaftspolitik Antrag der Ratsfraktionen CDU, SPD und FDP RV-99/2020 1. Ergänzung

10. Anpassung der Parkgebührenverordnung Antrag der FDP-Ratsfraktion vom 10.09.2020 RV-106/2020
10.1 MV: Anpassung der Parkgebührenverordnung hier: Stellungnahme vom TBZ RV-106/2020 1. Ergänzung

11. Maßnahmen für ein nachhaltig besseres Miteinander in der Norderstraße Antrag der Ratsfraktion Flensburg WÄHLEN ! RV-108/2020

12. MV – Jahresbericht 2019 des Seniorenbeirates RV-107/2020

13. Fortschreibung des Integrationskonzeptes für Menschen mit Migrati-onshintergrund für 2020 bis 2022 RV-98/2020

14. MV: Klimaschutz-Berichterstattung RV-102/2020

15. Plan zur Frauenförderung und Gleichstellung RV-103/2020

16. Kinderfreundliches Flensburg RV-115/2020

17. Änderung der Hauptsatzung RV-111/2020

18. Änderung Sondernutzungssatzung, hier Zulassung von Heizstrahlern für Gastronomie RV-112/2020

19. Aufhebung der Sanierungssatzung „Flensburg-Duburg“ für den Teilbereich nördlich der Schloßstraße RV-93/2020

20. Satzungsänderung Flensburger Friedhöfe AöR (FF) RV-104/2020

21. Weiterentwicklung des Stadions und des Volksparkes Teilnahme an Bundesförderprogrammen RV-116/2020

22. 1. Änderung des Bebauungsplanes „Nördliche Altstadt – Norderstraße / Schiffbrücke (Süd)“ (Nr. A 4.3) a) Entscheidung über Anregungen b) Satzungsbeschluss RV-97/2020

23. 1. Nachweisung über- und außerplanmäßige Aufwendun-gen/Auszahlungen für das Haushaltsjahr 2020 RV-100/2020

24. Widmung von Straßen RV-94/2020

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

25. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 21. Sitzung vom 20.08.2020

26. Mitteilungen des Stadtpräsidenten

27. Mitteilungen der Oberbürgermeisterin

28. Krankenhausplanung

29. Erbbaurechtsvertrag Harniskai 22- Ergänzung des Vertrages RV-91/2020

C. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

30. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

 

 

SSW-Erfolg: Bundesrat erweitert Schutzverpflichtungen für Regional- und Minderheitensprachen

Der Bundesrat hat am letzten Freitag beschlossen, die Erfüllung weiterer Schutzverpflichtungen aus der Charta europäischer Regional- und Minderheitensprachen an den Europarat zu melden. Die Initiative dazu kam vom SSW.

Die in Europa gesprochenen Regional- und Minderheitensprachen gelten als bedrohter Teil des europäischen Kulturerbes. Deshalb hat der Europarat sie 1992 unter einen besonderen Schutz gestellt durch die sogenannte europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen.

Ziel der Charta ist es, diese Sprachen zu schützen und zu fördern, in dem ihr Gebrauch auf den öffentlichen Raum ausgeweitet wird – in den Schulen etwa, im Rechtswesen, in Behörden oder in den Medien. In Deutschland ist die Charta seit 1999 in Kraft. Seit Jahren gilt Deutschland, insbesondere Schleswig-Holstein, als europäischer Musterschüler bei der Erfüllung der Kriterien. „Dies liegt nicht zuletzt an zahlreichen Initiativen, die wir als SSW auf den Weg gebracht, und die alle demokratischen Parteien im Schleswig-Holsteinischen Landtag mitgetragen haben“, sagt Lars Harms, Vorsitzender des SSW im Landtag. „Bei uns im Norden können Minderheitenangehörige heute in ihrer eigenen Sprache mit Behörden kommunizieren. Und unsere Kitas im Land erhalten Zuschüsse, um den Kids erste Gehversuche auf dänisch, friesisch oder Platt zu ermöglichen“, nennt Harms nur zwei vieler erfolgreicher SSW-Initiativen der letzten Jahre. Dank solcher Initiativen erfüllt Deutschland heute sogar Bestimmungen aus der Charta, die mit dem Europarat noch gar nicht verbindlich vereinbart waren. Der Landtag hatte deshalb auf Antrag des SSW im Juni 2019 beschlossen, eine Bundesratsinitiative auf den Weg zu bringen mit dem Ziel, neu erfüllte Bestimmungen an den Europarat nachzumelden und die deutschen Schutzverpflichtungen entsprechend zu erweitern. Diesem Ansinnen ist der Bundesrat am Freitag gefolgt. „Das ist ein gutes und wichtiges Signal. Denn damit legen wir auch europaweit die Latte höher, wenn es um Schutz und Förderung der Regional- und Minderheitensprachen geht“, freut sich Lars Harms.

Die Bundesrepublik wird seine Schutzverpflichtungen aus der Charta u.a. um folgende Bestimmungen erweitern:

  • Deutschland verpflichtet sich gem. Artikel 10, Absatz 1c „zuzulassen, dass die Verwaltungsbehörden Schriftstücke in einer Regional- oder Minderheitensprache abfassen“. Dies gilt sowohl für Dänisch als auch für Nordfriesisch in den jeweiligen Sprachgebieten in Schleswig-Holstein.
  • Der Gebrauch herkömmlicher Ortsnamen in dänischer und niederdeutscher Sprache durch örtliche und regionale Behörden soll gemäß Artikel 10, Absatz 2g nicht nur zugelassen werden. Sie sollen zu dessen Gebrauch auch ermutigt werden.
  • Kulturelle Einrichtungen sollen gem. Artikel 12, Absatz 1a und 1b zur Schaffung von Werken in den eigenen Formen des Ausdrucks der Regional- oder Minderheitensprachen ermutigt werden und verschiedene Zugangsmöglichkeiten zu diesen Werken fördern, etwa durch Übersetzung, Synchronisation, Nachsynchronisation und Untertitelung.

Flensburger Forscher fragen: Was bewegt die Twitter Community?

stayathome #covidiot #lockdown2: Was bewegt die Twitter Community?

Corona ist in aller Munde – und auf Twitter. Kai Petersen und Jan Gerken haben sich daher mal angesehen, welche Stimmen und Stimmungen rund um Covid19 auf dem Nachrichtendienst transportiert werden.

Die beiden Forscher Jan Gerken und Kai Petersen – Foto: Hochschule Flensburg/Dewanger

#lockdown #stayathome #coronavirus: Es sind Millionen von Tweets. Millionen von Mitteilungen, Nachrichten und Meinungen, die sich auf Twitter um Covid19 drehen. Aber über was wird da eigentlich diskutiert? Welche Themen werden wie häufig diskutiert? Diesen Fragen gehen zwei Wissenschaftler der Hochschule Flensburg nach. Kai Petersen, Professor für Software Engineering, und Jan Gerken, Professor für Datenbanken & Data Science, haben sich durch einen Berg an Daten gewühlt. „Soziale Medien sind möglicherweise nicht repräsentativ für die Gesamtheit der Bevölkerung, spiegeln aber sehr gut wider, was Menschen bewegt“, so Kai Petersen –  und die Ergebnisse erlauben interessante Einblicke, die für Entscheidungsträger*innen, sei es in Politik, Wirtschaft oder Gesundheitswesen, eine neue Entscheidungsgrundlage bilden können.

Mehrere Millionen Tweets haben die Flensburger Wissenschaftler gesichtet und in Kategorien eingeteilt. Foto: Sascha Reinhold

Petersen und Gerken haben die vielen Hashtags, also quasi die Überschriften eines Tweets, in 13 Kategorien aufgeteilt. So haben sie beispielswiese die Hashtags „stayathome“ und „lockdown“ dem Themenfeld „Intervention“ zugeordnet. Daneben gibt es etwa die Kategorien „Media/News“, in der es um nachrichtliche Meldungen geht, den Bereich „Health“, der sich auf das Gesundheitswesen bezieht, oder um soziale und politische Maßnahmen. „So strukturiert aufzubereiten, welche Inhalte transportiert werden, hat noch keiner vorher gemacht“, sagt Petersen. So wird deutlich, dass der Hashtag „stayathome“ im Bereich „Intervention“ mit 400.00 Nennungen klar dominiert, und dass hinter dem Hashtag „lockdown“ mit 180.000 Nennung kaum noch was kommt.

Auf dieser Arbeit aufbauen ist es nun – beispielsweise für Regierungen oder Gesundheitsorganisationen – möglich, zu sehen, was die Menschen bewegt. Oder zu prüfen, ob die eigene Kommunikation funktioniert. Gleichzeitig ließen sich Hashtags gezielter und cleverer einsetzen, glauben Petersen und Gerken, um bestimmte Themen gezielter an Menschen zu bringen.

Und einen Blick in die Zukunft ist auch möglich: Interessanterweise, so die beiden Wissenschaftler, findet bereits im April der Hashtag „lockdown2“ Verwendung.

Eine ausführliche Darstellung ist im angefügten Preprint zu finden: Preprint Covid_19_Hashtags

Flensburger Klimadialog am 24.09.2020 im Borgerforeningen Flensburg

Energiesystem Stadt – Die Zukunft der Energiewende in Flensburg

Donnerstag 24.09.2020 von 18:00 bis 21:00
im Königssaal des Borgerforeningen Flensburg
Holm 17, 24937 Flensburg

Übertragen via Facebook Live und im Offenen Kanal

Anmeldung siehe untenstehend

Gastgeber: Bündnis Fossilfreies Flensburg

Die Bürgerinitiative Flensburg Fossilfrei setzt die Informations- und Diskussionsveranstaltungsserie „Flensburger Klimadialoge“ am 24.September 2020 mit dem Thema: „Energiesystem Stadt – Die Zukunft der Energiewende in Flensburg“ im Borgerforeningen in Flensburg fort. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit EES e.V., Watt_2.0 durchgeführt und vom VFE gefördert.

Als Vortragende wurden eingeladen:

Dr. Dietrich Schmidt, Fraunhofer IEE:
„Energiesystem Stadt – Sektorenkopplung in urbanen Räumen“

Lasse Sørensen, Affaldvarme Aarhus:
„Fern-, Nah- und Meerwärme in Aarhus, Dänemark“ (in englischer Sprache)

Matthias Forthmann, Stadtwerke SH:
„Kalte Nahwärme – Energiewende weitergedacht!“

Catharina Kapp, GP JOULE:
„Von der Theorie in die Praxis – Sektorenkopplung in Bosbüll“

Ziel der Flensburger Klimadialoge ist ein offener Meinungsaustausch darüber, wie die Stadtwerke Flensburg die Energiewende voranbringen und Klimaneutralität spätestens 2030 erreichen können. Dies wäre nötig, damit die Stadt ihren Beitrag zur Einhaltung des 1,5° C-Zieles des Pariser Klimaabkommens leistet. Ein „Weiter So!“ darf es daher in Flensburg nicht geben – die Flensburger Energieversorgung muss fossilfrei und unabhängig werden.
Die Energie- und Wärmeversorgung der Stadtwerke Flensburg ruht zur Zeit zum überwiegenden Teil auf der Verbrennung fossiler Energieträger (Kohle und Erdgas). Nach Inbetriebnahme von Kessel 13 sollen laut Stadtwerke die fossilen CO2-Emissionen auf 420.000 Tonnen sinken. Zur notwendigen weiteren CO2-Reduzierung planen die Stadtwerke bisher, verstärkt grünen Wasserstoff zu verbrennen.

Die Flensburger Klimadialoge wollen der Öffentlichkeit weitergehende, praxisnahe Ansätze zur schnellen CO2-Reduzierung vermitteln und zur Diskussion stellen, um so konstruktive Impulse für die strategische Planung der Stadtwerke Flensburg zu setzen, die im Jahre 2021 erfolgen wird.

Aufgrund der Abstandsregeln ist die Anzahl der Teilnehmenden strikt limitiert, weshalb die Veranstaltung live im Internet und zeitversetzt im Offenen Kanal Flensburg und auf Facebook & YouTube übertragen wird mit der Möglichkeit für Rückfragen. Mehr Infos auf der Facebook-Seite von Flensburg Fossilfrei unter https://www.facebook.com/flensburg.fossilfrei/

Wer gerne vor Ort dabei sein möchte, kann uns per Facebook eine kurze Anfrage schicken und ggf. noch einen der (aufgrund der Hygieneauflagen) streng limitierten Gästeplätze ergattern.

 

Antimilitaristische Mahnwache am 26. September am Drohnen- und Tornadostandort Jagel

Machen Sie mit bei Aktionen gegen Kriegsbeteiligung und Aufrüstung der Bundeswehr

am Samstag 26. September 2020
um „Zwei vor Zwölf“, 11.58 Uhr
vor der Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel

Kein Jahr für Deutschland

Die Wehrpflicht wurde im Jahr 2011 ausgesetzt und seitdem kann niemand mehr zum Zwangsdienst bei der Bundeswehr verpflichtet werden. Die Bundeswehr muss ihren Nachwuchs in Schulen, bei Jobmessen und über andere Werbemassnahmen rekrutieren. Die Bundeswehr braucht etwa 20000 neue Rekruten im Jahr. Die Bundeswehr möchte sich ihr Personal aussuchen können, dafür müsste sich jede*r zehnte eines Jahrgangs bei der Bundeswehr bewerben. Das passiert aber nicht. Deswegen bietet das Bundesverteidigungsministerium nun zusätzlich zu den teuren Anwerbungen einen neuen – noch teureren Freiwilligendienst – bei der Bundeswehr an. Der Kriegsdienst bei der Bundeswehr ist nicht „für Deutschland“, denn jeder Versuch einer militärischen Verteidigung führt zur Selbstzerstörung. Kommen die Kriegswaffen der Bundeswehr in Deutschland zum Einsatz, wird das Land unbewohnbar.

„Dein Jahr für Deutschland“ dauert sechs Jahre

„Dein Jahr für Deutschland“ ist die neue Werbemaßnahme der Bundeswehr, um junge Menschen in die Bundeswehr zu locken um sie für den Kriegseinsatz zu gewinnen. Sie dient einzig und allein der Kriegsvorbereitung.

Diejenigen, die sich für „Dein Jahr für Deutschland“ verpflichten, sind über die militärische Ausbildung und die Verpflichtung, als Reservist*innen zur Verfügung zu stehen, in die Bundeswehr über volle sechs Jahre eingebunden. Wer sich mit 17 Jahren verpflichtet ist im 24. Lebensjahr immer noch dabei. Als Reservist*innen können sie unabhängig von ihrer beruflichen oder privaten Situation jederzeit zu einer militärischen Übung einberufen werden.

Der neue Dienst bei der Bundeswehr ist im Zusammenhang mit der „neuen Strategie der Reserve“ zu betrachten, die seit Oktober 2019 angewendet wird. Ein wesentlicher Baustein ist die geplante Verpflichtung von sechs Jahren für alle ausscheidenden Soldat*ìnnen, die dann über die siebenmonatige Präsenzdienstzeit hinaus jederzeit als Reservist*innen einberufen werden können. Bisher war der Dienst in der Reserve freiwillig.

100.000 Reservisten würden künftig für die „Strategie Reserve“ benötigt, erläuterte der Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Peter Tauber:

„Es geht darum die Anzahl der Soldatinnen und Soldaten nach Bedarf möglichst schnell aufstocken zu können“. Der neue Freiwilligendienst soll helfen, das zu erreichen. In den Konzeptionellen Grundlagen für die Reserve der Bundeswehr sind folgende Elemente genannt: möglichst viele Reservistinnen und Reservisten kurzfristig in die“Verstärkungsreserve“ (VstkgRes) einziehen zu können und diese ständig einsatzbereit zu halten, damit eine Vergrößerung der Bundeswehr durch Reservistinnen und Reservisten in einer Krise zu gewährleisten. Bundeswehr und Gesellschaft sollen enger verknüpft sowie das Gemeinschaftsverständnis zwischen aktiven Soldat*innen und Reservist* verbessert werden.

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer nennt in diesem Zusammenhang die Gründe, die zu einer Rückkehr der Bundeswehr zur Reserve geführt haben:

Konkret leiten sich für die Reserve daraus drei Aufgabenschwerpunkte ab:

Die Reserve gewährleistet den Aufwuchs unserer Bundeswehr.

Die Reserve verstärkt die Einsatzbereitschaft unserer Bundeswehr.

Und die Reserve erhöht die Durchhaltefähigkeit unserer Bundeswehr. – Wie das?

Wenn ein Soldat erschossen wird, steht der Reservist schon bereit, dessen Platz einzunehmen. Wenn der dann auch tot ist, steht der nächste Reservist bereit u.s.w. Das ist das Prinzip von Reserve.

„Dein Jahr für Deutschland“ ist eine Ausbildung zum Töten

Auch das gehört zur Grundausbildung

Er wird als „Dein Jahr für Deutschland“ mit heimatnahem Einsatz für Krisen- und Katastrophenfälle zusätzlich zu dem bereits bestehenden Freiwilligendienst bei der Bundeswehr beworben. Am 1. September 2020 war der Start für die Bewerbungen und bis April 2021 sollen bis zu 1.000 zusätzliche Soldatinnen und Soldaten darüber rekrutiert werden. Sie sollen eine militärische Ausbildung bekommen und müssen in den folgenden sechs Jahren als Reservist*innen der Bundeswehr zur Verfügung stehen. „Die Freiwilligen werden vollwertig ausgebildet und erhalten alle Grundfertigkeiten, die es als Soldat braucht“, erläuterte der Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Peter Tauber. Bei der anschließenden „Spezialausbildung Heimatschutz“ handele es sich um eine „Infanterie-Ausbildung light“. Es gehe um Objektschutz, den Umgang mit Handwaffen und leichten Fahrzeugen. Die Soldaten würden zu „Sicherungs- und Schutzsoldaten“ ausgebildet. Für diese „heimatnahe“ Ausbildung sind nur drei Standorte Berlin, Wildflecken und Delmenhorst vorgesehen. Die militärische Ausbildung über sieben Monate soll dazu beitragen, junge Menschen an den militärischen Alltag und den Umgang mit Waffen zu gewöhnen und Hemmschwellen gegenüber dem Töten von Menschen abzubauen.

Die Schießausbildung erfolgt nach einem neuen Schießausbildungskonzept. Es geht darum den Gegner auf kurze Entfernung zu bekämpfen. Deswegen wird das Schießen mit Handwaffen im Nahbereich auf kurze und kürzeste Entfernung zwischen drei und dreißig Metern geübt. Ziel ist es, einen treffsicheren Schuss mit der jeweiligen Waffe zu erlernen.

„Denn Schießen lernt man nur durch Schießen“, heißt es im Ausbildungskonzept. Mit den neuen Schnellfeuersimulatoren der Bundeswehr können die auszubildenden Soldat*innen täglich bis zu 1.000 mal das Schießen auf „Nahziele“ (=Menschen) üben.

Wer sieben Monate so eine Ausbildung bekommen hat, ist in seiner Persönlichkeit deformiert und hat keine Hemmungen mehr Menschen zu töten.

Dafür erhalten sie einen Sold, der während der ersten sieben Monate Ausbildung 1.550 Euro brutto monatlich beträgt und danach für fünf Monate Reservedienst 87 Euro täglich. Das sind für die erwarteten 1.000 neuen Angeworbenen knapp 24 Millionen Euro, hinzu kommen Unterkunft, Verpflegung, Ausrüstung, Kraftstoff, verschossene Munition u.v.a.m.

„Dein Jahr für Deutschland“ sind verlorene Jahre.

In der Zeit könnten junge Menschen eine weiterführende Schule besuchen oder hätten schon einen Teil ihrer Berufsausbildung absolviert. Bei der Bundeswehr lernen sie nichts, was für einen zivilen Beruf brauchbar wäre.

Wenn junge Menschen sich für eine gerechte, friedliche und soziale Gesellschaft einsetzen wollen gibt es Frewilligendienste im Bereich der Ökologie und der sozialen Arbeit. Diese bieten ihre Hilfe waffenlos an und wer da mitmachen will braucht keine militärische Ausbildung und muss keine militärische Gewalt anwenden.

Jede Ausbildung in einem zivilen Beruf dient der Gesellschaft, denn wir brauchen z.B. Handwerker*innen, Erzieher*innen, Alten- und Krankenpfleger*innen, Verkäufer*innen, Facharbeiter*innen etc.

Soldat*innen und Krieg brauchen wir nicht.

24 Millionen Euro können für die Ausbildungsförderung in zivilen Berufen sinnvoll ausgegeben werden. Der BAFöG-Höchstsatz beträgt 10000 Euro im Jahr. Statt 1000 Soldat*innen können wir auch 2400 jungen Menschen ein Ausbildungsjahr finanzieren.

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Anfahrt zum Fliegerhorst Jagel

Machen Sie mit bei Aktionen gegen Kriegsbeteiligung und Aufrüstung der Bundeswehr:

Militär löst keine Probleme, denn im Krieg gibt es nur Verlierer: Menschen, die ihr Leben und ihre Gesundheit verlieren, deren Lebensgrundlagen und Existenzen zerstört werden, dazu gehören auch die Soldat*innen. Auch wenn die Kriege längst vorbei sind, leiden die Menschen immer noch an den Folgen wie Verelendung und politische Instabilität. Kriege sind keine Naturkatastrophen. Kriege werden von Menschen vorbereitet, organisiert und Menschen stellen sich für Kriegshandlungen zur Verfügung. Daher kann Krieg und Militär auch durch Menschen beendet und abgeschafft werden.

Seit über fünf Jahren treffen sich deshalb Menschen aus der Region etwa monatlich am Fliegerhorst Jagel, um gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung mit unterschiedlichen Aktionen zu protestieren. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden.

Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

Deutsche Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

RAUS AUS DEM KELLER – RAUF AUF DIE BÜHNE * Kühlhaus Open Air am 26. September 2020 in Flensburg

Samstag, 26. September 2020
Einlass 18:00, Beginn 19:00
Kulturwerkstatt Kühlhaus
Mühlendamm 25, 24937 Flensburg

Tickets

Seit eigentlich schon immer sind in den Tiefen des Kühlhauses Proberäume versteckt. Wir dachten es ist an der Zeit die Bands mal aus den Katakomben zu lassen und auf unsere Open Air Bühne zu holen. Am 26.09.2020 präsentieren wir euch die erste Runde und freuen uns euch folgende Bands präsentieren zu können:

Oi!tercreme sind Flensburgs erste und bisher einzige Ornithologen-Oi!-Band. Textlich werden gängige Szene-Klischees wie Schnupftabak, Sternum-Frakturen und die heimische Vogelwelt abgehandelt und in einen akustischen Strumpf gesteckt. In den neuen Songs geht es allerdings auch um Zahnarzthelferinnen und Patrick Swayzes Erbsen.

Mutter will tanzen – Wenn das Leben dich anschreit, schrei zurück!

Die älteste Nachwuchsband Kiels!

Hotel Kempauski führen Punk und Hardcore endlich in die wohlverdiente Midlife-Crisis. Entsprechend geht es textlich um die Abgründe des Berufslebens, verpasste Chancen, Altersschwäche und Antipathie. Musikalisch gibt es Punkrock, Hardcore mit Prisen von D-Beat und ein paar Samples.
„Geiler deutscher Punk, der irgendwie den vielseits gehassten modernen „Intellekt-Punk“ […[ mit Alter-Schule-Aggression verbindet, was auch das BLACK-FLAG-Cover unterstreicht.“
Dremufuestias.de über ein Hotel Kempauski –Konzert

Angora Club. Punkrock. Gegründet Anfang 2018. Heimathafen Flensburg. Entstanden aus der Asche diverser Flensburger Bands. Alte Hasen mit neuem Fell.
Besetzung: Simon (Bass), Helge (Schlagzeug), Knott (Gitarre & Gesang) und Olli (Gesang).
Nach einem schnell vergriffenen Demo Tape 2018, erschien am 15.05. das Debütalbum „Hasenangst“ auf Kidnap Music als LP, CD & digital. Die Platte wurde im Herbst 2019 im Marekords-Studio in Flensburg unter Regie von Marc Mißfeld aufgenommen.
„…das hier ist Punkrock. Punkt. Das hier sind Freunde. Punkt. Das hier sind Überlebende… Das hier ist Flensburg, nicht Ehrenfeld. Nicht das Licht. Nicht der Schatten, sondern das, was bleibt. Nach allem was war. Und vor allem will das hier nichts, was unmöglich ist. Das hier ist, was es ist. Und das hier kann, was es kann. Weil das hier schon zu lange nichts will, um jetzt noch irgendetwas abzuliefern, was keinen Sinn macht, was nichts kann.
Also sorry, Dude. Aber dafür scheißen wir jetzt wirklich schon zu lange auf das Meiste um uns herum, um uns hier hinzusetzen und etwas aufzunehmen, oder etwas zu schreiben, was nicht genau das definiert, weswegen wir den Scheiß schon unser Leben lang machen.
Sei froh, dass es Bands wie diese gibt. Kauf Dir ein Bier. Wipp mit dem Fuß. Oi! Be happy.“
(Zitat: Jörkk Mechenbier)

Wichtig:

***KÜHLHAUS OPEN AIR KONZERT
Um den Aufbau und Ablauf zu vereinfachen, kauft euch im Vorfeld Tickets und meldet euch bei uns als Gruppe an, info@kuehlhaus.net oder per WhatsApp 01573 110 2868. Wer sich nicht als Gruppe anmeldet, riskiert ganz alleine zu sitzen.
Hygienehinweise zum nachlesen unter: https://kuehlhaus.net/kuehlhaus-covid19.php

Gastgeber: Kulturwerkstatt Kühlhaus

Es war einmal im Bahnhofstal – BunniesRanch lädt am 26. und 27. September zur Führung ein

Samstag, 26. und Sonntag, 27. September 2020 von 13:00 bis 18:00
BunniesRanch
Mühlendamm 19, 24937 Flensburg

Um Anmeldung wird gebeten

Das Bahnhofstal war und ist in Veränderung, die für die gesamte Stadt von Bedeutung ist. Wir wollen Euch zu einem interessanten Rückblick in die Geschichte unseres hintersten „Förde-Winkels“ einladen.

Im Programm sind zwei Führungen mit Geschichtsbezug durch das Viertel, einer Austellung zu Fundstücken aus dem verwilderten Gelände abseits des Menschenverkehrs, sowie viele Infos zu der einzigartigen Natur-und Kulturlandschaft, welche z.T. gerade im Begriff ist, für immer zu verschwinden. Alle Altergruppen sind Herzlich willkommen!

Weitere Details, Updates und Ergänzungen folgen.

Auf Grund des erfreulich grossen Ansturms am Tag der Offenen Tür bieten wir dieses Format mit Anmeldung an, da die TeilnehmerInnenzahl begrenzt ist. Zur Führung durch den Stadtteil bitte gesondert anmelden:
anmeldung@bunniesranch.de

Stay tuned!

Mehr zu BunniesRanch hier: https://www.bunniesranch.de

Begegnung, Spiel und Freude – Rege Teilnahme beim Parking Day 2020 in der Norderstraße

VCD Flensburg Parking Day 19.09.2020 in der Norderstraße: Fröhliche Atmosphäre – im Vordergrund die grüne „Stadtoase“.

Ein Beitrag von Julia Born

Die Ortsgruppen von ADFC und VCD und die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg hatten eingeladen – und die Teilnehmer:innen kamen, mit Klappstühlen, Teppichen, Zimmerpflanzen und Springbrunnen. Am Samstag, 19. September 2020, genossen Anwohnende, Passant:innen sowie Flensburger Initiativen und Gruppen den Parking Day in der Norderstraße. Von 11:00-14:00 Uhr widmeten sie jeweils einen Parkplatz um und gestalteten die 12 Quadratmeter nach Wunsch.

Initiativen und Freundesgruppen

Die Bandbreite reichte von der Aktion Seebrücke, Greenpeace und VCD und dem neuen Netzwerk FliB (Flensburg in Bewegung) über eine Stadtoase mit Vogelgezwitscher, den Federball-Court, verschiedene Sitzrunden bis zu den anliegenden Cafés, die gerne Tische und Stühle herausstellten.

Freunde, Bekannte und Gäste von auswärts schlenderten entlang, begleitet von Klängen des Jazzduos Robbers & Strothmann, die vor Isas Café mit Klavier und Kontrabass aufspielten. „Es war eine Freude, hier bei Sonnenschein zu musizieren, ganz besonders in diesem Jahr voller Einschränkungen“, so Jens Robbers. Autofahrer zeigten Verständnis und konnten problemlos passieren.

Gelungene Aktion – entspannte Atmosphäre

„Ich bin glücklich über die gelungene Aktion und die tolle, entspannte Atmosphäre“, sagte Organisatorin Julia Born, VCD Flensburg. „Dies Jahr haben wir den Parking Day bewusst in der Norderstraße durchgeführt als lebendigen Beitrag zur aktuellen Verkehrsberuhigungsdiskussion. Die Kundgebung zeigt deutlich, wie man Gäste in die Innenstadt lockt. Eine lebendige Straße bietet Raum für Kinder und Ältere, zum Spielen und Bummeln – nicht für möglichst viele Parkplätze.“

Parking Day: Alljährlicher Aktionstag

Der Parking Day ist ein internationaler, jährlicher Aktionstag am dritten September-Wochenende. Der Aktionstag regt an zur kritischen Auseinandersetzung mit Pkw-Parken im öffentlichen Raum und einer Pkw-zentrierten Verkehrspolitik.

Halteverbotsschilder ignoriert

Aufgrund eines Versäumnisses der lokalen Behörden war die Sperrung der Parkplätze nicht rechtzeitig ausgeschildert worden. Womit in der Norderstraße bei einer Verkehrslösung ohne Poller oder konsequente, regelmäßige Kontrollen zu rechnen ist, zeigte diese Panne überdeutlich: Trotz absolutem Halteverbot waren eine ganze Reihe von Parkplätzen belegt – und blieben es leider auch.

Freiheit für Julian Assange! – Mahnwache am 26.09. um 12 Uhr an der Holmnixe in Flensburg

Freiheit für Julian Assange

Whistleblower
Enthüller / Aufdecker
schützen!

Die Flensburger Gruppe „Freiheit für Julian Assange“ lädt ein zu einer Mahnwache:

Samstag, den 26.09. um 12 Uhr an der Holmnixe. 

Julian Assange,

Gründer von Wikileaks, deckte vor Jahren US-amerikanische Kriegsverbrechen und politischen Machtmissbrauch auf.

Zurzeit befindet sich Julian Assange (Australischer Staatsbürger) in einem Hochsicherheitsgefängnis in Belmash/ London in Einzelhaft.
Seine Gesundheit ist stark bedroht und seine Prozessvorbereitungen werden stark behindert.

Die Vereinigten Staaten haben Großbritannien um Auslieferung von Assange ersucht. Die US-Anklageschrift vom 23. Mai 2019 umfasst siebzehn Punkte. Auf alle Anklagepunkte steht eine theoretische Maximalstrafe von 175 Jahren Haft.

Alle drei schwedischen Sexualdelikt-Verfahren (wegen desselben Vergewaltigungsvorwurfs) wurden im November 2019 eingestellt, neuneinhalb Jahre nach Einleitung des ersten Verfahrens.

Auch nach Verbüßung der fünfzigwöchigen Haftstrafe im September 2019 muss Assange wegen des Auslieferungsantrages der Vereinigten Staaten in Haft bleiben. Der Auslieferungsprozess wurde vom 18. Mai 2020 auf September 2020 verschoben.

lhm droht mit Beginn der Verhandlungen die Auslieferung an die USA und dortige Aburteilung.

Zum Verhandlungsbeginn ein aufschlussreicher Artikel im SPIEGEL

Prozess gegen Julian Assange Mögliche Höchststrafe: 175 Jahre Knast

Nach monatelanger Verzögerung wegen der Coronakrise ist der Prozess gegen den WikiLeaks-Gründer fortgesetzt worden. In London sitzt mit ihm auf der Anklagebank: der investigative Journalismus.
Von Jörg Schindler, London
Weiterlesen hier

Quellen:

wikipedia Julian Assange: https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange

Mathias Bröckers / www.broeckers.com
Nils Melzer / UN Sonderbericherstatter

 

Stadtrundgang „Starke Frauen im Norden – grenzenlos“ am 1. Oktober

Stadtführung mit Hilke Rudolph – Schauspielerin, Kabarettistin Petuh

Donnerstag, den 1. Oktober 2020, 16.00 – 18.00 Uhr
Treffpunkt: Museumsberg, Heinrich-Sauermann-Haus

Anmeldung bis 24. September erforderlich

Flensburg. Das Gleichstellungsbüro veranstaltet am Donnerstag, den 1. Oktober 2020, von 16.00 bis 18.00 Uhr eine Stadtführung der besonderen Art: Der Stadtrundgang „Starke Frauen im Norden – grenzenlos“ erinnert an bekannte Flensburgerinnen, die sich mit ihrem Wirken über gesellschaftliche, moralische und sprachliche Grenzen hinweggesetzt haben. Mit ihren ganz speziellen Lebensentwürfen hinterlassen sie eindrucksvolle Fußstapfen und setzen Meilensteine für die Gleichberechtigung von Frauen in Flensburg.

Die Stadtführung wird von Hilke Rudolph (Schauspielerin, Kabarettistin Petuh) geleitet. Treffpunkt ist das Heinrich-Sauermann-Haus am Museumsberg.
Um 14.30 Uhr besteht vor dem Stadtrundgang die Gelegenheit zum gemeinsamen Besuch der Sonderausstellung „Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten“.

Die Führung war bereits im März dieses Jahres geplant, musste wegen der Corona-Pandemie jedoch verschoben werden. Das Gleichstellungsbüro bittet, während der Veranstaltung auf Abstand zu achten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Anmeldungen bitte bis zum 24. September 2020 unter 0461/85 – 28 06 oder gleichstellungsbuero@flensburg.de. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Neustadt-Jamsession am 22. September um 19 Uhr in der Neustadt 12 in Flensburg

Liebe Musiker, liebe Musikinteressierte,

am kommenden Dienstag, den 22. September treffen wir uns wieder um 19.00 Uhr zum gemeinsamen Musizieren in der Neustadt 12, Eingang zum Stadtteilhaus.

Selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-Regeln

Wir, das sind Menschen mit unterschiedlichen musikalischen Traditionen und kulturellen Hintergründen.

Wir wollen ohne Leistungsdruck und ohne Auftrittsverpflichtung musizieren, jammen und Songs gemeinsam spielen, die wir alle mögen.
Bringt Eure Instrumente und wenn ihr Freunde und Bekannte habt, die Musik machen möchten, auch die mit. Wenn Ihr Songtexte, Akkorde oder Noten von Eurem Lieblingslied oder Liedern habt, am besten in mehrfacher Kopie ebenso mitbringen.

Uns stehen neben den Musikinstrumenten, die wir mitbringen, auch eine kleine PA mit Mischpult, Micros und ein E-Piano zur Verfügung. Wer also Lust hat in die Tasten zu hauen oder auch mit seinem E-Bass oder seiner E-Gitarre spielen möchte, kann die an die Anlage anschließen.

Teilnahme mit Mindestabstand und Mund-Nase-Bedeckung.

Übrigens finden unsere Treffen regelmäßig jeden 2. und 4. Dienstag im Monat in der Neustadt 12 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Jan Hinrich Haacke
Jörg Pepmeyer

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