Archiv der Kategorie: Kultur

Artikel zum Thema Kultur, Kulturinstitutionen, Kulturplanung und Kulturveranstaltungen

Familienführung auf Schloss Gottorf: „Moorleichen – Menschen der Eisenzeit“ am 17.02.2019

Moorleiche von Windeby © Landesmuseen Schloss Gottorf

Sonntag, 17. Februar, 11 Uhr: Familienführung „Moorleichen – Menschen der Eisenzeit“

Bei der Führung dreht sich alles um das Geheimnis der 2000 Jahre alten Moorleichen: Wer waren diese Menschen? Wie sind sie dorthin gekommen? Besonders Familien sind eingeladen um zu erfahren, was Forscher über das Moor wissen und warum die eisenzeitlichen Moorleichen so gut erhalten sind.

Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung nicht erforderlich

Treffpunkt: Kasse Museumsinsel

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

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Burgwälle im Bernsteinland – Wintervortrag am 12.02.2019 am Museum für Archäologie Schloss Gottorf

Zehn Jahre ZBSA in Schleswig

Wintervortragsreihe geht weiter am Dienstag, 12. Februar, 19 Uhr

Foto: Timo Ibsen, Igor Machkin und Maks Soltikov bei Bohruntersuchungen des Burgwalls Diewens im Kaliningrader Gebiet Russlands © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ T. Ibsen

In einem Vortrag gibt das Museum für Archäologie auf Schloss Gottorf Einblick in die Arbeit des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie.

Am Dienstag, 12. Februar, um 19 Uhr berichtet Dr. Timo Ibsen von „Burgwällen im Bernsteinland“.

Im ehemaligen Ostpreußen haben Archäologen seit Beginn der Forschungen im frühen 19. Jahrhundert rund 450 monumentale Burgwälle registriert. Sie sind überwiegend von der prussischen Urbevölkerung etwa ab der Mitte des ersten nachchristlichen Jahrtausends angelegt und dann bis zur Übernahme der bernsteinreichen Landschaften durch den Deutschen Orden im 13. Jahrhundert zur Verteidigung genutzt worden.

Trotz der guten Erhaltung vieler Anlagen sind sie jedoch kaum untersucht. Insbesondere der nördliche Teil des ehemaligen Ostpreußens, das heute zu Russland gehörende Kaliningrader Gebiet, ist in dieser Hinsicht ein Forschungsdesiderat.

Im Rahmen eines größeren Forschungsprojektes, das die alten vorkriegszeitlichen Ausgrabungsergebnisse anhand der Aufzeichnungen der deutschen Archäologen mit den Resultaten der Nachkriegsforschung kombiniert, stehen die Burgwälle nun im Mittelpunkt siedlungsarchäologischer Untersuchungen. Dabei kommt eine neue Methode zum Einsatz, die durch Bohrungen mit einem geologischen Motorhammer Holzkohleproben zur Radio-Karbon-Datierung gewinnt.

Der Vortrag erläutert die Ziele des Gesamtprojektes und präsentiert erste Ergebnisse der Burgenforschung im Samland, der bernsteinreichsten Region der Welt. Die Veranstaltung ist Teil der Winter-Vortragsreihe des Museums für Archäologie. Sie steht im Zeichen des zehnten Jubiläums des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA) in Schleswig.

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
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„Erklärung der Vielen“ – Aufruf des Landeskulturverbandes Schleswig-Holstein e.V.

Die Erklärung der Vielen startete am 9. November letzten Jahres in Berlin als Schutz- und Öffentlichkeitskampagne gegen rechtsextreme und populistische Einflussnahme auf die Kunst und Kultur Deutschlands. Die Hoffnung des Vereins DieVielen e.V., dem unter anderem der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats Olaf Zimmermann angehört, ist eine weitreichende Verbreitung der Bewegung zum Erhalt der Freiheit von Kunst und Kultur. Bereits am 4. Dezember hat der Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V. in koordinierender Zusammenarbeit mit einer Vielzahl aktiver Kulturschaffender, Wissenschaftler*innen und Institutionen eine eigene Erklärung für Schleswig-Holstein verfasst. Bis heute zählt die stetig wachsende Unterzeichner*innenliste weit über 100 Zeilen. Es ist uns gelungen, in kurzer Zeit ein aktives Netzwerk gegen die Einflussnahme auf und die Einschränkung von unserer bunten und freien Kultur im Land zu etablieren, das sich nun durch Zusammenhalt und gegenseitigen Austausch festigt. Auch der Landeskulturverband blieb während der laufenden Arbeit an der Kampagne für Schleswig-Holstein nicht vor Anfeindungen von rechts bewahrt. Bisher ist es unseres Wissens nach in Schleswig-Holstein erst zu wenigen Zwischenfällen gekommen: Seltsamen Nachfragen zu Programmlinien einzelner Kulturinstitutionen, von Drohungen gegenüber Theatern und Kinos. Durch die Kampagne der Vielen und die netzwerkstiftende „Erklärung der Vielen für Schleswig-Holstein“ bleiben die Versuche der Einflussnahme keine Einzelfälle und wir können sie nun zusammentragen. Nun sind wir Viele, die die Freiheit von Kunst und Kultur in unserem Land beschützen..

Diese Erklärung für Schleswig-Holstein wird heute zusammen mit einer umfassenden Unterzeichner*innenliste auf der Website des Vereins DieVielen e.V. zusammen mit vielen weiteren Erklärungen anderer Bundesländer veröffentlicht. Im Mai wird es in vielen Städten Demonstrationen und Veranstaltungen geben, um weiter auf die bereits heute bedrohlichen Zustände im Kampf um die Freiheit von Kunst und Kultur aufmerksam zu machen. Bis dahin und darüber hinaus bleiben wir wachsam und setzen uns gemeinsam dafür ein, dass Schleswig-Holstein bunt bleibt.

Interessierte können sich jederzeit für weitere Informationen oder zur Teilnahme an der Erklärung der Vielen für Schleswig-Holstein an dievielen@landeskulturverband-sh.de wenden.

Informationsveranstaltung des SSW: „Entwicklung Hafen Flensburg“ am 13.02.2019 um 19 Uhr im Flensborg Hus

Flensburger Wirtschaftshafen am Ostufer: Im Fadenkreuz der Bau- und Immobilienspekulanten

Wohin soll die Reise gehen?

Informations und Diskussionsveranstaltung rund um den Flensburger Hafen.

SSW Flensburg Centrum West und Nord laden ein.

Mittwoch 13.02.2019 um 19:00 Uhr

Flensborg Hus, Norderstraße 76 in Flensburg 

Alle FlensburgerInnen sind eingeladen. IHR Sanierungsträger stellt das geplante Konzept vor und stellt sich den Fragen und Anregungen der Bürger. Kritische Fragen erwünscht!

Programm:

1. Vorstellung der Leitlinien und Sanierungsziele von Herrn Pahl von IHR Sanierungsträger

2. Præsentation der Planungen für den Stadtspeicher durch Herrn Koch von Bauplan Nord

3. Fragen und Diskussion

 

Dazu ein Beitrag von Jörg Pepmeyer (AKOPOL):

Mögliches Aus für den Flensburger Wirtschaftshafen: Durchsichtige Strategie der CDU

Schon seit Jahren gibt es in Flensburg einen heftigen Streit um die Zukunft des Wirtschaftshafens am Ostufer. Dabei stehen sich zwei Gruppen gegenüber: Zum einen die im Hafen ansässigen Unternehmen, die eine Zukunftsperspektive und Planungssicherheit für sich und ihre Beschäftigten brauchen, zum anderen finanzstarke Investoren und Vertreter der lokalen Immobilien- und Bauwirtschaft. Die würden gerne am Ostufer neu bauen. Was mit den Werftkontor-Häusern und Klarschiff begann, soll sich nach ihren Plänen und in Erwartung üppiger Renditen in den nächsten Jahren schick und teuer bis an die Harniskaispitze fortsetzen. Eine Voraussetzung dafür, die Umwidmung der Hafenflächen.

Im Dezember 2017 verabschiedete die Ratsversammlung deshalb mit einer Mehrheit von CDU, SPD, FDP und Grünen gegen die Stimmen des SSW, der WiF und der Linken die Beschlussvorlage_RV-160-2017-1 zur Nutzungsänderung am Ostufer und zur Festlegung des Kernbereichs des Wirtschaftshafens. Der Beschluss bedeutet eine massive Verkleinerung des Hafens und beinhaltet für die Rest-Fläche lediglich eine Bestandsgarantie von 5 Jahren (jetzt noch 4 Jahre). Auch für die dort ansässigen Betriebe bedeutet das absehbar das Aus.

Es ist deshalb bemerkenswert, wie engagiert sich vor allem der SSW immer noch für den Erhalt des Flensburger Wirtschaftshafens einsetzt. Im Vordergrund der Bemühungen des SSW steht dabei die Weiterentwicklung des Hafens, die Existenzsicherung der dort ansässigen Betriebe und der Erhalt Hunderter Arbeitsplätze in der Hafenwirtschaft. Der SSW stützt sich dabei auch auf das Hafen-Gutachten der IHK Flensburg vom 27. April 2018, das dem Flensburger Wirtschaftshafen enorme Wachstumspotentiale bescheinigt.
Im Gegensatz dazu steht jedoch das politische und strategische Handeln der CDU Flensburg, die das Aus für den Wirtschaftshafen und die dortigen Unternehmen billigend in Kauf nimmt und am Ende das Ostufer zum Tummelplatz profithungriger Investoren macht. Dafür scheut man sich auch nicht der Öffentlichkeit massiv Sand in die Augen zu streuen und so zu tun, als wolle man tatsächlich etwas für die Hafenwirtschaft und gegen die Wohnungsnot tun.
So trommelte der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Arne Rüstemeier, vor zwei Wochen medienwirksam für einen Umzug des Wirtschaftshafens vom Ost- an das Westufer. Das dürfte allerdings aufgrund fehlender Kai-Flächen, notwendiger Um- und Neubauten am Westufer und zeitnah kaum zu bewerkstelligen sein. Ganz davon abgesehen, dass man hierfür enorm viel Geld in die Hand nehmen müsste. Woher das kommen soll, ist völlig unklar. Und auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz kritisiert in einer Stellungnahme den angedachten Hafen-Umzug. Dazu unten gleich mehr.

Gleichzeitig versprachen Rüstemeier und der planugspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Joachim Schmidt-Skipiol, dass dann am Ostufer Wohnungen für bis zu 2.800 neue EinwohnerInnen gebaut werden könnten. Geradezu irreführend dazu war allerdings der Vorschlag, dass mittels Übertragung von Sozialwohnungskontingenten für jede nicht im neuen Hafen-Ost-Quartier entstehende Sozialwohnung drei Bestandswohnungen (also keine Neubau-Wohnungen) im Stadtgebiet mit einer neuen oder verlängerten Sozialbindung versehen werden sollten. Nur zwingen kann man keinen Hausbesitzer, seine  Mietwohnungen umzuwidmen. Und durch eine (weitere) Sozialbindung wären die Mieten und mögliche Erhöhungen für Jahre gedeckelt. Warum sollte man als Hausbesitzer auf höhere Mieterträge verzichten, wenn der derzeit äußerst angespannte Flensburger Wohnungsmarkt das locker hergibt?
Und das
von Rüstemeier und Schmidt-Skipiol offenbar in´s Auge gefasste und förderrechtlich fragwürdige „Wohnungs-Downgrade für Sozialmieter“ zugunsten der Schaffung hochpreisiger Neubau-Wohnungen war bereits Thema in der Tagespresse (Quelle: https://www.shz.de/18486736 ©2019). Es erntete jedoch viel öffentliche Kritik, so auch durch den Flensburger Mieterverein und dessen Vorsitzenden Rechtsanwalt Detlev Gutsch.
Wie viele wirklich neue und bezahlbare Sozialwohnungen für Geringverdiener denn nun tatsächlich durch das Ostufer-Projekt geschaffen werden sollen, diese Antwort blieben Arne Rüstemeier und sein Fraktionskollege somit der Flensburger Öffentlichkeit schuldig.

Währenddessen scharren die stadtbekannten und üblichen Verdächtigen schon mit den Füßen, um endlich das Okay für den Bau von teuren Büros und Luxuswohnungen am Ostufer zu bekommen, dessen Hafenflächen zum Großteil ja noch in städtischem Besitz sind. Dabei ist es wie bereits dargestellt geradezu unwahrscheinlich, dass es zukünftig an dieser exponierten Stelle eine nennenswerte Zahl von Sozialwohnungen geben wird. Und wenn der Wirtschaftshafen erst einmal verschwunden ist, wird er sicher nicht wieder auferstehen. So bleibt der Verdacht, dass die CDU mit aller Macht und wenig sozialverträglich versucht, das Terrain für ihre Freunde aus der Bau- und Immobilienwirtschaft so schnell wie möglich vorzubereiten. Hierzu auch der Beitrag der Flensborg Avis vom 23.01.2019:

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz lehnt Hafen-„Umzug“ ab

Allerdings steht Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz diesem Ansinnen äußerst kritisch gegenüber und warnt nicht zum ersten Mal vor einem Aus für den Flensburger Wirtschaftshafen. Dem von der CDU-Fraktion angedachten „Umzug“ kann er nichts Positives abgewinnen und hält ihn mehr oder weniger für eine Mogelpackung: „Damit würde der Wirtschaftshafen möglicherweise seiner Zukunft beraubt, und langfristig könnte es das Aus für diesbezüglich jegliche Hafenaktivitäten bedeuten“. Und weiter bemängelt er, dass man in Flensburg die Abwicklung und das Ende des Hafens offenbar billigend in Kauf nimmt und sich der Potenziale des Hafens nicht bewusst sei. Der Fokus offenbar eher auf Abwicklung, denn auf Entwicklung liege, so Buchholz in einer Stellungnahme gegenüber der Flensburg Avis.  Mehr dazu in dem untenstehenden Beitrag der Avis vom 23.01.2019:

Zum Beschluss der Ratsversammlung und dem Streit um die Zukunft des Flensburger Wirtschaftshafens auch folgender Beitrag vom 10.01.2018: Scharfe Kritik der IG Ostufer am Beschluss der Ratsversammlung zum Aus des Flensburger Wirtschaftshafens unter: https://akopol.wordpress.com/2018/01/10/scharfe-kritik-der-ig-ostufer-am-beschluss-der-ratsversammlung-zum-aus-des-flensburger-wirtschaftshafens/

Ebenso zum Thema ein Beitrag vom 14.06.2018: Gutachten der IHK zum Flensburger Wirtschaftshafen: Eine Ohrfeige für die Immobilienspekulanten und ihre Helfershelfer unter: https://akopol.wordpress.com/2018/06/14/gutachten-der-ihk-zum-flensburger-wirtschaftshafen-eine-ohrfeige-fuer-die-immobilienspekulanten-und-ihre-helfershelfer/

Sonntagsführung auf Schloss Gottorf: „Von Großsteingräbern und Moorleichen“ am 10.02.2019

Sonntag, 10. Februar, 11 Uhr: Sonntagsführung „Von Großsteingräbern und Moorleichen“

Bestattung in der Bronzezeit © Landesmuseen Schloss Gottorf

In der Sonntagsführung geht es auf eine Zeitreise durch 3000 Jahre – von der Steinzeit bis zur Eisenzeit.
Die Besucher erfahren vieles über Einzel- und Gemeinschaftsgräber, den Glauben an das Jenseits und über Grabbeigaben, die Rückschlüsse zu Herkunft, Stellung oder Wohlstand der Menschen zulassen.

Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung nicht erforderlich

Treffpunkt: Kasse Museumsinsel

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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Haben Gedenkstätten ein politisches Mandat? – Vortrag und Diskussion mit Dr. Marcus Meyer am 07.02.2019 in Husum

Donnerstag, 07.02.2019 um 19:30 Uhr

im Kommunikationszentrum „Speicher Husum“

25813 Husum, Hafenstraße 17

Welche Rolle sollen und können Gedenkstätten in diesen Diskussionen einnehmen? Sind sie eine Art Museum oder haben sie ein politisches Mandat? Sind sie beschränkt auf die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit oder haben sie eine Rolle auch in gegenwärtigen Debatten? Diesen Fragen wird Dr. Marcus Meyer, Leiter des Denkortes Bunker Valentin in Bremen-Farge, in seinem Vortrag mit anschließender Diskussion nachgehen.

Eine Kooperation des „Bündnis gegen Rechts Nordfriesland“ und des Speicher Husum.

Keine Eintritt, Spenden sind sehr willkommen!

Siehe zur Geschichte des Nationalsozialismus in Nordfriesland auch die Website der Geschichtswerkstatt Nordfriesland unter: http://www.geschichtswerkstatt-nordfriesland.de/

Kunst-Workshop am 8.2. und 9.2.2019 auf dem Flensburger Museumsberg – jetzt anmelden!

Ein neuer Kunst-Workshop erwartet die Teilnehmer auf dem Museumsberg Flensburg. Am Wochenende 8. und 9. Februar stehen die Vielfalt der weiblichen Charaktere und deren zeichnerisch-malerische Darstellung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Künstlerin Friederike Thomaschki untersuchen die Teilnehmenden am Beispiel der grafischen Arbeit der Landesschau-Künstlerin Mechthild Menne-Schönheit das „Verhältnis“ der lebendig gezeichneten Linie zur grafisch gestalteten Fläche. Zwei junge Frauen stehen in spannenden Interaktionen Modell für die eigene künstlerische Auseinandersetzung. Von Grafit bis Kugelschreiber, auf Papier oder Leinwand, mit viel Spaß und Experimentierfreude wird der gezielte Einsatz der grafischen Mittel erprobt. Der Kurs ist für alle ab 14 Jahren geeignet.

Termine: Freitag von 17-21 Uhr und Samstag von 11-17 Uhr. Kosten: 98 € plus Modellkosten. Nähere Informationen und Anmeldung bis 6.2. unter www.kunstfried.de.

65. Landesschau des BBK: Kuratoren-Führung am 07.02.2019 auf dem Museumsberg Flensburg

Führung mit Museumsdirektor Dr. Michael Fuhr

am Donnerstag, den 07.02.2019 um 18:00 Uhr

Kosten: 1,00 € zusätzlich zum Museumseintritt

Ort: Heinrich-Sauermann-Haus

Die 65. Landesschau wird ausgerichtet vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Landesverband Schleswig-Holstein (BBK-SH) in Zusammenarbeit mit dem Museumsberg Flensburg. Gezeigt werden ausgewählte Werke von Bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus Schleswig-Holstein. Die Ausstellung dauert noch bis zum 10.02.2019

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

Zur Ausstellung ist ein Katalog zum Preis von 10,00 Euro erschienen.

Die Ausstellung wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 10.00 – 17.00 Uhr

Mehr Infos und das Ausstellungsprogramm unter: https://www.museumsberg-flensburg.de/de/ausstellungen/details/id-65-landesschau-des-bbk.html

Flensburg und Handewitt ehren am 04.02.2019 ihre acht SG Welt- und Vizeweltmeister

Eintrag in das goldene Buch der Stadt und öffentliche Feier um 14:30 Uhr in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

Flensburg. Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der Handball-WM 2019 einen klasse 4. Platz errungen. Im Norden Deutschlands aber feiert man sogar den Weltmeistertitel.
Aus gutem Grund. Denn nur durch den sportlichen Einsatz der hier beheimateten Spieler der SG Flensburg-Handewitt konnten die norwegische und dänische Nationalmannschaft bei der Handball-Weltmeisterschaft so erfolgreich abschneiden.

Die Stadt Flensburg und die Gemeinde Handewitt sind stolz auf „ihre SG Jungs“, die nun mit jeweils vier Gold- und Silbermedaillen im Gepäck zurückgekehrt sind und möchten diese öffentlich ehren.

Hierzu werden Flensburgs Stadtpräsident Hannes Fuhrig und Oberbürgermeisterin Simone Lange sowie Handewitts Bürgermeister Thomas Rasmussen und sein Bürgervorsteher Wolfgang Hennig die SG Spieler Lasse Svan, Rasmus Lauge, Anders Zachariassen und Simon Hald der dänischen Nationalmannschaft sowie Torbjørn Bergerud, Magnus Jøndal, Magnus Rød und Gøran Søgard Johannessen der norwegischen Nationalmannschaft am Montag, 4. Februar um 14.30 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses empfangen.

Während der Feier werden sich die WM-Sieger, die in Begleitung ihrer gesamten Mannschaft kommen, in das goldene Buch der Stadt eintragen.

Die Stadt Flensburg und die Gemeinde Handewitt laden alle Fans ein, diesen Moment mitzuerleben. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Bürgerhalle des Rathauses aus Sicherheitsgründen nur eine begrenzte Anzahl an Gästen aufnehmen kann.

Sonntagsführung auf Schloss Gottorf: „Per Kirkeby. Aus der Natur“ am 03.02. und 17.02.2019

Blick in die Kirkeby-Ausstellung in der Reithalle © Per Kirkeby Courtesy Galerie Michael Werner, Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York -Foto Harald Richter, Hamburg

Sonntag, 3. und 17. Februar, jeweils 14 Uhr: Öffentliche Führung in der Sonderausstellung „Per Kirkeby. Aus der Natur“

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf in Schleswig zeigt bis 24. März in der Reithalle die Ausstellung „Aus der Natur“ mit Werken von Per Kirkeby, der als bedeutendster Vertreter der skandinavischen Gegenwartskunst gilt. Eigentlich sollte die Schau eine Retrospektive aus Anlass seines 80. Geburtstags werden. Doch mitten in den Vorbereitungen fiel am 9. Mai 2018 die Nachricht vom Tod Per Kirkebys. Er hinterlässt ein beispiellos vielseitiges und komplexes Werk als Maler, Bildhauer, Architekt und Filmemacher, Naturforscher und Literat.

Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt

Ameldung nicht erforderlich

Treffpunkt: Kasse Museumsinsel

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

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