Archiv der Kategorie: Kultur

Artikel zum Thema Kultur, Kulturinstitutionen, Kulturplanung und Kulturveranstaltungen

Museumsberg Flensburg: Veranstaltungsprogramm Juli 2022

Sonntag, 3. Juli, 11.00 Uhr
Würfelporträts
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 3. Juli, 11.30 Uhr
Der Weg zum Möbel aus handwerklicher Sicht
Führung mit Björn Grasmück

Sonntag, 10. Juli, 11.00 Uhr
Actionpainting
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 10. Juli, 11.30 Uhr
Stridsæble Flensborg / Zankapfel Flensburg
2-sprachige Führung mit Henrik Vestergaard

Sonntag, 17. Juli, 11.00 Uhr
Vorhang auf!
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 17. Juli, 11.30 Uhr
Gagel
Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 21. Juli, 18.00 Uhr
Kura
torenführung mit Dr. Michael Fuhr

PHOTO no SHOOTING!

Ukraine. Russland. Exil.

Ausstellungsdauer: noch bis 23. Oktober 2022

Юрий Косин Yuri Kosin

Der Museumsberg Flensburg widmet seine Sommerausstellung zwei Künstlern, die seit Jahrzehnten eine Freundschaft verbindet. Der Ukrainer Yuri Kosin und der Russe Dmitry Vyshemirsky thematisieren in ihren preisgekrönten Fotografien die Veränderungen seit dem Ende der Sowjetzeit: Landschaften, Gebäude, historische Ereignisse und vor allem den Alltag der Menschen in beiden Ländern. Beide leben heute im Exil, Dmitry Vyshemirsky aus politischen Gründen in Berlin, Yuri Kosin als Kriegsflüchtling in Polen. Sie stellen gemeinsam aus, um ein Zeichen gegen den Krieg zu setzen und uns deutlich zu machen, was dadurch gerade verloren geht. Deswegen ist es so wichtig, diese Bilder jetzt und hier zu zeigen, begleitet von ukrainischer Musik und Literatur: Nur was man kennt, kann man verstehen und wertschätzen.

Yuri Kosin ist seit Jahrzehnten international bekannt durch seine bewegenden Fotografien aus Tschernobyl, aber auch von den Demonstrationen auf dem Maidan und dem Krieg im Donbass. Zugleich porträtiert er liebevoll seine Mitmenschen und die Landschaften der Ukraine, die dem Betrachter dadurch besonders nahekommen.

Dmitry Vyshemirsky

Für Dmitry Vyshemirsky ist es bedeutend, sich gerade als russischer Staatbürger im Exil gegen den Krieg zu stellen. Er wird zu der Ausstellung unter anderem eine aktuelle Fotoserie beisteuern, die im April in Berlin entstanden ist, und Demonstrationen gegen den Krieg genauso zeigt wie die täglich am Berliner Hauptbahnhof ankommenden Geflüchteten aus der Ukraine.
Parallel zu dieser Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm, das ukrainische Kultur für die Menschen hier erlebbar macht.

Am 28. August spielt Leléka auf dem Museumsberg. Das multikulturelle Jazz-Quartett wurde 2016 in Berlin gegründet.

Eine Lesung ukrainischer Literatur ist für den 25. September als Benefiz-Veranstaltung vorgesehen. Außerdem sind ukrainisch-sprachige Führungen und Workshops für Kinder in Vorbereitung.

Sonntag, 24. Juli, 11.00 Uhr
Pustemonster
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 24. Juli, 11.30 Uhr
Zeitgenössische Kunst des Nordens
Führung mit Hendrik Heft

Sonntag, 31. Juli, 11.00 Uhr
Malen mit verlängertem Arm
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 31. Juli, 11.30 Uhr
Gestalter der Moderne
Führung mit Hendrik Heft

Ausstellungen:

  • PHOTO NO SHOOTING!
    Ukraine. Russland. Exil.
    noch bis 23. Oktober 2022
  • Gagel
    17. Juli – 13. November

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Für jeden Museumsbesuch gilt die 2G-Regel und Maske tragen ist erwünscht. Kinder ab 7 Jahren benötigen den Testnachweis der Schule.

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de Lies den Rest dieses Beitrags

Workshop: „Ernährungspolitische Fragen und Forderungen zur OB-Wahl“ am 8. Juli im Aktivitaetshuset Flensburg

Fragen- und Forderungenworkshop für die Flensburger Ernährungspolitik

Jetzt anmelden!

am Freitag, den 8. Juli um 16:30 Uhr

Aktivitaetshuset, Norderstraße 49, Flensburg

Gratis

Was dich erwartet

Am 18. September (bzw. am 02. Oktober bei einer Stichwahl) finden in Flensburg die Oberbürgermeister*innenwahlen statt. Gegen die amtierende Oberbürgermeisterin Simone Lange, die von SPD und Grünen unterstützt wird, treten Fabian Geyer mit Unterstützung von CDU, FDP und der WiF (Flensburgs Freien Wählern), sowie Dr. Karin Haug vom SSW an.

Wir wollen die OB-Wahl nutzen, um unsere Fragen und Forderungen für die Flensburger Ernährungspolitik an die drei Kandidatininnen heranzutragen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer bioveganen und regionalen Vollversorgung in allen öffentlichen Kantinen in der Fördestadt? Und wie wollen die Kandidat*innen mit der inflationsverstärkten Ernährungsarmut in der Stadt umgehen, falls sie gewählt werden?

Daher laden wir alle Interessierten an einer nachhaltigen kommunalen Ernährungspolitik zu einem Fragen- und Forderungenworkshop ein, um gemeinsam unsere Anliegen an Lange, Geyer und Haug vorzubereiten und auszuformulieren und mögliche nächste Schritte zu planen.

Um Anmeldung wird gebeten unter: https://finchel.wandelkueche.de/events/ernahrungspolitik/

Neustadt-Jamsession am 28. Juni um 19 Uhr in der Neustadt 12 in Flensburg

Liebe Musiker, liebe Musikinteressierte,

am kommenden Dienstag, den 28. Juni treffen wir uns wieder um 19.00 Uhr zum gemeinsamen Musizieren in der Neustadt 12, Eingang zum Stadtteilhaus.

Wir, das sind Menschen mit unterschiedlichen musikalischen Traditionen und kulturellen Hintergründen.

Wir wollen ohne Leistungsdruck und ohne Auftrittsverpflichtung musizieren, jammen und Songs gemeinsam spielen, die wir alle mögen.
Bringt Eure Instrumente und wenn ihr Freunde und Bekannte habt, die Musik machen möchten, auch die mit. Wenn Ihr Songtexte, Akkorde oder Noten von Eurem Lieblingslied oder Liedern habt, am besten in mehrfacher Kopie ebenso mitbringen.

Uns stehen neben den Musikinstrumenten, die wir mitbringen, auch eine kleine PA mit Mischpult, Micros und ein E-Piano zur Verfügung. Wer also Lust hat in die Tasten zu hauen oder auch mit seinem E-Bass oder seiner E-Gitarre spielen möchte, kann die an die Anlage anschließen.

Teilnahme unter den geltenden Corona-Regeln.

Übrigens finden unsere Treffen regelmäßig jeden 2. und 4. Dienstag im Monat in der Neustadt 12 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Jan Hinrich Haacke
Jörg Pepmeyer

Herausragende studentische Abschlussarbeiten ausgezeichnet

Flensburg, 24.06.2022. Strahlende Gesichter im gut gefüllten Audimax auf dem Flensburger Campus. Im Rahmen der diesjährigen Graduiertenfeier gab es Ehre und Anerkennung für drei junge Absolvent*innen der Hochschule Flensburg: Für ihre Abschlussarbeiten wurden sie mit dem VR Bank-Hochschulpreises ausgezeichnet.

Platz 1 für Franziska Lau. Michael Möller (re) und Christoph Jansen gratulieren zum VR Bank-Hochschulpreis. Foto: Gatermann

Es war keine leichte Aufgabe für die Jury: Alle neun Einreichungen waren mit mindestens 1,0 benotet. Alle waren relevant für Wirtschaft und Gesellschaft. Nach einer lebhaften Diskussion wurden schließlich drei Arbeiten mit dem VR Bank-Hochschulpreis ausgezeichnet. Bereits zum fünften Mal lobte die VR Bank Nord damit ein Preisgeld von 6000 Euro für herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten aus.

Den ersten Platz, der mit einem Preisgeld von 3000 Euro verknüpft ist, belegte Franziska Lau 4 mit ihrer Masterthesis „Nachhaltigkeit in Unternehmen des deutsch-dänischen Interreg-gebiets“. Betreuende Professoren waren Prof. Dr. rer. pol. habil. Marcus Brandenburg und Prof. Dr. Dirk Müller.

Der zweite, mit 2.000 Euro ausgezeichnete Platz, ging an die Bachelorthesis von Jan Frederik Frenz mit dem Titel „Überprüfung der Möglichkeit und Effizienz der Besegelung einer Fähre unter den in der Flensburger Förde gegebenen Randbedingungen“. Betreuer der Arbeit waren Moritz Lippmann, Master Mariner und Johann Müller., Master of Science. Leider konnte Jan Frederik Frenz nicht anwesend bei der Verleihung sein.

Platz 3 für Morten Roßberg. Michael Müller (li) und Christoph Jansen gratulieren zum VR Bank-Hochschulpreis. Foto: Gatermann

Dritter Preisträger in diesem Jahr ist Absolvent ist Morten Roßberg für seine Bachelorthesis „Untersuchung von alternativen nachhaltigen Antriebskonzepten im Regionalverkehr des Kreises Schleswig-Flensburg“. Roßberg erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Betreuende Professor*innen waren Prof.–Ing. Holger Watter und Prof. Dr.-Ing. habil. Claudia Werner.

Michael Möller, Vorstand der VR Bank Nord eG, ist immer wieder begeistert von der hohen Qualität der akademischen Arbeiten. Diese Leistung wolle man mit dem mit dem Hochschulpreis sehr gerne honorieren. „Die Preisverleihung ein wichtiges Signal für den Hochschulstandort Flensburg und den Fachkräftebedarf der Wirtschaft im nördlichen Landesteil. Die Region unterstützen und fördern ist uns ein großes Anliegen. Wir freuen uns sehr, diesen Preis gemeinsam mit der Hochschule Flensburg vergeben zu können“, so Möller.

Dr. Christoph Jansen, Präsident der Hochschule Flensburg, freut sich über die Anerkennung der studentischen Leistungen durch ein Unternehmen der Region. „Als Hochschule Flensburg verstehen wir uns auch als Innovationsmotor der Region. Die Wertschätzung, die die Preisträger hier durch die VR Bank erfahren, unterstreicht dabei einmal mehr die hohe Qualität unserer Ausbildung und unsere Relevanz für die Wirtschaft“, so Jansen.

Der VR Bank-Hochschulpreis ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Flensburg und der VR Bank Nord eG. Die Bewertungskriterien des Preises lagen auf der technischen, der wirtschaftlichen und der gesellschaftlichen Relevanz der Ergebnisse für die Region, der innovativen Idee und der Interdisziplinarität.

Deutliche Kritik des BUND SH am schwarz-grünen Koalitionsvertrag

Mehr Schatten als Licht – vorgelegter Koalitionsvertrag mit fetter schwarzer Handschrift

Kiel. Zum gestern vorgelegten Koalitionsvertrag der zukünftigen Landesregierung äußert sich der Bund für Umwelt- und Naturschutz e. V. (BUND SH) überwiegend kritisch. „Viele der dringend benötigten Weichen für eine lebenswerte Zukunft sind nicht gestellt worden oder verlieren sich in Worthülsen,“ so die Landesvorsitzende Claudia Bielfeldt. „Ein großer Lichtblick ist allerdings das Festhalten an der Biodiversitätsstrategie. Gegenüber der Energiewende verlieren die Bereiche Natur-, Klima- und Umweltschutz, insbesondere durch die Zerschlagung des MELUND, zukünftig an Relevanz und werden geschwächt. Augenfällig sind zudem die Bemühungen der Koalitionspartner, Bürger*innenrechte und Beteiligungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft weit über das Erträgliche hinaus zu beschneiden.“

„Ein zukunftsweisender Koalitionsvertrag ist dies nicht! Es zeigt sich eine dünne grüne und eine fette schwarze Handschrift in diesem Koalitionsvertrag. Dies wird auch bei den Zuschnitten der Ministerien erkennbar!“, stellt Ole Eggers, Geschäftsführer des BUND SH fest. „Es stehen dem Umwelt- und Naturschutz schwere Zeiten bevor, in denen wir Verbände wahrscheinlich laut werden müssen, um der Natur als ihr Anwalt eine Stimme zu geben!“ Das wird durch die vielfältigen Ansätze zur Planungsbeschleunigung bei Infrastruktur und kommunalen Vorhaben sehr erschwert werden, da es zu empfindlichen Einschränkungen der in EU-Normen festgelegten Beteiligungsrechte der Verbände kommen wird. „Das Ignorieren der über Jahrzehnte erkämpften bürgerlichen Beteiligungsrechte werden die Umweltverbände nicht stillschweigend hinnehmen“, so Eggers weiter.

Biodiversitätsstrategie: Der BUND SH kritisiert fehlende Vorgaben zur konkreten Umsetzung und will echte und verbindliche Lösungen zum Schutz der Natur – Foto: Jörg Pepmeyer

Dass die Biodiversitätsstrategie in ihrer Gesamtheit umgesetzt werden soll, ist eines der wenigen Highlights, die der BUND SH ausdrücklich begrüßt. Doch auch an dieser Stelle fehlen im Koalitionsvertrag klare Vorgaben zur Finanzierung und zur konkreten Umsetzung. Gerd Simon, Sprecher des Ausschusses für Natur- und Umweltpolitik (ANUp) kritisiert: „Auch wenn die Bedeutung des Naturschutzes genannt wird, wird der Koalitionsvertrag im Ganzen der tatsächlichen Wichtigkeit nicht gerecht. Wir wollen echte Lösungen zum Schutz der Natur, die verpflichtend sind!“ Florian Schulz, Sprecher des BUND Landesarbeitskreises (LAK) Land und Natur äußert sich ebenfalls skeptisch: „Trotz einer Vertragslänge von 240 Seiten finden sich Naturschutzthemen auf weniger als vier Seiten wieder. Allein der Begriff Biotopverbund fällt nur einmal. Die Realisierung des Biotopverbundes im ganzen Land ist nicht ernsthaft geplant. Die Rolle von Naturschutz, Biotopvernetzung, zugehöriger Flächensicherung sowie Artenschutz wird massiv geschwächt statt zielstrebig gestärkt.“

Die Zusammenlegung der Häuser Landwirtschaft und Naturschutz wurde vor vielen Jahren parteiübergreifend begrüßt. Damals standen neben den günstigen finanziellen Auswirkungen vor allem die organisatorischen Synergien im Vordergrund. Die Zerschlagung des Umweltministeriums ist deshalb inhaltlich, fiskalisch und organisatorisch ein Rückschritt. Zukünftig müssen nachgeordnete Verwaltungen wie das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume (BNUR) und Integrierte Naturschutzstationen mit großem, auch finanziellem Aufwand, aufgeteilt werden. Dadurch besteht die Gefahr teurer und ineffizienter Doppelstrukturen. Der BUND befürchtet zudem, dass dies auf Kosten der Umsetzung der Biodiversitätsstrategie geht.

Es ist weiterhin zu vermuten, dass die fehlende zentrale Steuerung mit der einhergehenden Schwächung des flächigen Naturschutzes den Koalitionär*innen zumindest bewusst, wenn nicht beabsichtigt ist. Dies wirkt wie eine demoralisierende Klatsche für die grünen Verhandlungspartner*innen.

Beispielhaft zeigt sich dies an dem Grünen Band, dem historischen und schützenswerten Lebensraum mit herausragender Bedeutung an der Landesgrenze zu Mecklenburg: Während CDU und Grüne 2019 im Landtag noch gemeinsam einer Entwicklung zu einem Nationalen Naturmonument zugestimmt haben, ist nun keine Rede mehr davon. „Während wir in den vergangenen Jahren vor allem Stillstand in der Naturschutzpolitik des Landes wahrgenommen haben, was schlimm genug war, stellen wir jetzt fest, dass nun ein Rückfall in das vergangene Jahrhundert bevorsteht“, so Landesgeschäftsführer Eggers.

Grünes Band: Naturschutzgebiet Goldensee bei Ratzeburg. Der See liegt auf der Grenze zwischen dem Herzogtum Lauenburg und Nordwestmecklenburg. Foto:  Kate1kunst – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Bini Schlamann, BUND-Referentin für Biodiversitäts- und Agrarpolitik ist der Überzeugung: „Die Krise der Biodiversität ist entscheidend für unsere Zukunft! Und wir haben in dem Bereich ein gewaltiges Problem. Das darf kein Randthema bleiben, besonders die Landwirtschaft darf sich nicht wegducken. Eine Ökologisierung der Landnutzung rückt mit dem Koalitionsvertrag weiter in die Ferne. Sie ist jedoch ein dringend benötigter Hebel, um den Biodiversitätsverlust zu stoppen.“ Eine Verdopplung der Fläche des ökologischen Landbaus bewertet der BUND SH – auch im Bundesvergleich – als vollkommen unzureichendes Ziel. Es fehlen sowohl konkrete Förderprogramme und Fortbildungen als auch proaktive Umstiegsberatungen.

Pia Turowski, Sprecherin des LAK Land und Natur begrüßt die Weiterführung des Dialogprozesses zur Zukunft der Landwirtschaft. Denn dieser ist für den Wandel zu einer vielfältigen, resilienten, wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Landwirtschaft in Schleswig-Holstein unter Einbeziehung aller Akteure dringend geboten. „Wenn jedoch durch einen zu zögerlichen Strukturwandel die gesetzten Ziele nicht ausreichend erreicht werden, gefährdet das auch die Planungssicherheit und die Zukunft der Landwirt*innen. Um die Landwirtschaft bis 2040 klimaneutral aufzustellen, müssten unter anderem mindestens 8.000 Hektar Moorfläche jährlich wiedervernässt werden.“

Die verbindlich festgelegten Klimaschutzziele begrüßt der BUND SH. Auch konkrete Festlegungen im Bereich der Erneuerbaren Energien, wie beispielsweise bei Solarenergie an Gebäuden oder die geplante Überarbeitung des Photovoltaik-Beratungserlasses für den Bau von Solar-Freiflächenanlagen, lassen gute Ansätze erkennen. „Es fehlt jedoch der immens wichtige Hinweis, dass ein naturverträglicher Ausbau zu erfolgen hat, damit die Anlagen auch einen Beitrag zum Artenschutz liefern“, kritisiert Carl-Heinz Christiansen, stellvertretender Vorsitzender des BUND SH und Sprecher des LAK Energiewende. „Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien dürfen Klimaschutz und Naturschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden. Hierzu fehlen im Koalitionsvertrag klare Aussagen – genauso wie zur Steigerung der Energieeffizienz und der Energieeinsparung.“

Die Notwendigkeit der Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren zur Umsetzung der Energiewende kann der BUND SH grundsätzlich nachvollziehen. Allerdings muss diese Beschleunigung EU-rechtskonform geschehen und darf die Rechtssicherheit des aktuellen Ausbaus nicht gefährden. „Bei entsprechender personeller Ausstattung der Verwaltung und der beteiligten Verbände, könnte eine bessere Organisation und die frühzeitige Beteiligung zu einem Beschleunigungspotential führen“, so Gerd Simon und fügt an, dass „dagegen die Beschleunigung auf keinen Fall zu Lasten des Artenschutzes und der bisherigen Beteiligungsrechte gehen darf.“

Dass die ehrenamtlich geführten Umweltverbände zu einer Verfahrensbeteiligung verpflichtet werden sollen, ist rechtlicher Kokolores. Das wäre ein unzulässiger Vertrag zu Lasten Dritter. Dies wäre nur vorstellbar, wenn die Landesregierung sich dazu verpflichtet, die Zivilgesellschaft mit angemessenen Mitteln zu befähigen, ihre Beteiligungsrechte auszuüben. Zudem darf eine Planungsbeschleunigung keinesfalls herangezogen werden, um langfristige Verträge im Zusammenhang mit fossilen Energieträgern zu rechtfertigen.

In diesem Zusammenhang ergänzt Norbert Prahlow, Mitglied im ANUp: „Der Koalitionsvertrag zeigt keine zeitliche Perspektive auf, wie das geplante schwimmende und das feste LNG-Terminal für die Nutzung grüner Energieträger überführt werden soll. Die mittelfristige weitere Einfuhr von fossilen Energien steht den gesetzlich festgeschriebenen Klimazielen entgegen. Dieses Ziel muss durch den möglichen Import von grünen Energieträgern ersetzt werden. Alle für die geplante Anmietung der schwimmenden und den Bau des festen LNG-Terminals zugesagten Investitionsmittel sollten zukunftsfest in den Bau und die Entwicklung von grünen Technologien gesteckt werden.“

Hinsichtlich der Umweltbildungsaspekte ist Annika Behrens, Jugendbildungsreferentin der BUNDjugend SH, folgender Ansicht: „Es ist begrüßenswert, dass die zukünftige Landesregierung Bildung für Nachhaltige Entwicklung als Bestandteil der schulischen Ausbildung ansieht. Wir als BUNDjugend erwarten, dass sie gerade auch die Arbeit der ökologischen Freiwilligen stark würdigen, indem sie die Finanzmittel für das freiwillige ökologische Jahr (FÖJ) deutlich aufstockt! Denn es sind gerade diese Freiwilligen, die genau diese Art von Bildungsarbeit exemplarisch schon seit Jahren außerschulisch leisten.

Der nun erstmals auch von grüner Seite geäußerte Willen zum Ausbau der A20 , dem laut Umweltbundesamt umweltschädlichsten Infrastrukturprojekts Deutschland, macht deutlich, wie weit der Weg zu einer nachhaltigen Mobilitätswende mit dieser Regierung noch sein wird. Unter klimatischen und naturschutzfachlichen Gesichtspunkten bleibt der geplante Ausbau durch 80 Kilometer Moorgebiete eine Katastrophe. Ganz zu schweigen von den finanziellen Risiken dieser milliardenschweren Fehlplanung.

„Für uns ist stets klar, dass wir in den Dialog treten wollen und ein unterstützendes Angebot im Sinne der Sache bieten. Wir setzen uns für die Zukunft ein und wollen klar ein Miteinander!“ meint auch Joachim Schulz, stellvertretender Sprecher des LAK Land und Natur. „Als Umweltverband werden wir einer Politik die Stirn bieten müssen, die mehr Grenzen als Brücken baut und die Sachverhalte gegeneinander ausspielen kann. Wir werden konsequent unsere Position als wachrüttelnder Teil der Zivilgesellschaft nutzen“, ergänzt Claudia Bielfeldt, Landesvorsitzende des BUND SH.

Hier gibt es den kompletten Koalitionsvertrag als PDF

Stefan Seidler gründet Parlamentskreis Minderheiten

„Dass heute Morgen meine Kollegin Denise Loop und ich gemeinsam mit Abgeordneten der SPD, Union, FDP, die Linke sowie Bündnis90/Die Grünen die konstituierende Sitzung des neuen Parlamentskreises Minderheiten durchführen konnten, ist ein großer Schritt für die Sichtbarkeit der vier autochthonen Minderheiten im Deutschen Bundestag“, so der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler.

Die vier nationalen Minderheiten – Friesen, Sorben, Roma und Sinti sowie Dänen – und ihre Bedürfnisse werden durch den überfraktionellen Parlamentskreis stärker in den Fokus der parlamentarischen Arbeit und der Öffentlichkeit gerückt.

„Die Themen werden uns so schnell nicht ausgehen“, ist sich Seidler sicher. „Wir müssen den ungleichen Umgang der jeweiligen Landesregierungen mit den Minderheiten debattieren, die Minority Safepack Initiative und den Kongress der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten am 29./30. September 2022 in Berlin. Wir suchen auch den Austausch mit dem Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus, Dr. Mehmet Daimagüler und der Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Natalie Pawlik. Unsere Stimme möchten wir aber auch hörbar machen bei Problemen wie der Senkung der Mittel für die deutsche Minderheit in Polen durch die dortige Regierung.“

Verbrauchertipp: Klimabewusst kochen mit dem Hamburger Klima-Kochbuch

KlimakochbuchRestlos genießen und CO2 sparen

Ein Tipp von Julia Born

Die Stadtreinigung Hamburg stellt ein Klima-Kochbuch mit 68 Rezepten bereit zum kostenlosen Herunterladen.
Die Rezepte sind passend zur Erntesaison sortiert, es gibt für die meisten Hauptgerichte ein zweites Gericht, das man aus den Resten zubereiten kann und es gibt immer die Klimabilanz dazu.
Außerdem gibt es Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und cleverer Resteverwertung. Und die Rezepte sind auch noch lecker!

Lesung mit Jan Michael Stümpert: „Ein Text sagt mehr als … Worte“ am 30. Juni im Café Isa in der Norderstraße

Donnerstag, 30. Juni 2022, Beginn 18:30 Uhr, Eintritt frei (Hutlesung)
Café Isa – Norderstraße 77, 24939 Flensburg

Mit 34 Jahren war der Wahl-Flensburger Jan Michael Stümpert bereits Koch, Journalist
und Student – in jedem Fall immer dabei: Stift und Papier.
Reime, Kurzgeschichten und Slamtexte entspringen seiner Feder, seit er in der Schule
das erste Mal ein Gedicht schreiben musste.

Seit nunmehr zwei Jahren teilt er seine Werke auf unterschiedlichsten Bühnen mit einem
Live-Publikum.

Die Gäste seines aktuellen Programms „Ein Text sagt mehr als … Worte“ im Café Isa
dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm ausgewählter Texte aus 20 Jahren
freuen.

 

UNSAGBAR Flensburger Ringvorlesung am 27. Juni in der Phänomenta: „Diese Dinge von damals…“

Montag, 27. Juni um 18.00 Uhr:

„Diese Dinge von damals…“ – Sprachlos und wortgewaltig „bewältigt“ der Schleswig-Holsteinische Landtag in den Nachkriegsjahrzehnten die NS-Vergangenheit mit Prof. Dr. Uwe Danker, Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik

Der Eintritt ist kostenlos. Bitte bedenkt, dass nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht.

Phänomenta e.V., Norderstraße 157-163, 24939

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

Flensburger Lesefestival am 26. Juni ab 15 Uhr im Kühlhaus

Ein Literaturfest speziell für Autorinnen und Autoren aus Flensburg und dem Umland findet am Sonntag, den 26.6. im Kühlhaus statt.

„Gerade für diejenigen, die noch nicht auf den Bestsellerlisten stehen, war es in den letzten zwei Jahren schwierig, ein breiteres Publikum zu erreichen“, so Klaus Werner von der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung. „Auch bei uns mussten einige Lesungen ausfallen und wir haben nicht mal unseren Inhaberwechsel 2021 gebührend gefeiert.“ Beides soll jetzt in Zusammenarbeit mit dem Kühlhaus und dem Tigerberg e.V. nachgeholt werden.

Das Programm ist bunt gemischt:

Den Anfang machen Amed Sherwan und Katrine Hoop mit der Biographie „Kafir. Allah sei Dank bin ich Atheist“. Die eindrucksvolle Geschichte von Amed Sherwan, der als Jugendlicher in Irakisch-Kurdistan wegen seiner Haltung zum Islam gefoltert worden und seit seiner Flucht in Deutschland zu verschiedensten Themen aktiv ist. Danach stellt die Klimaaktivistin Hanna Poddig ihren Comic und ein Buch zur Geschichte der Klimabewegung vor. Anschließend halten Sarah und Henning Nielsen einen Vortrag zu Emmy Ball-Hennings, der in Flensburg geborenen Mit-Begründerin von Dada.

Als Überraschungsgast kommt dann noch Janine Adomeit dazu, die für Ihren Roman „Vom Versuch, einen silbernen Aal zu fangen“ in diesem Jahr den Preis den Preis „Debüt des Jahres“ erhielt.

Zum Abschluss werden Mareike Krügel und Jan Christophersen die „Gebrauchsanweisung für Schleswig-Holstein“ vorstellen, eine „passionierte Liebeserklärung an Deutschlands Norden“. Sozusagen ein „Preview“, denn das Buch erscheint eigentlich erst 4 Tage später.

Zwischen den Lesungen ist genug Zeit zum gemütlichen Plaudern und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Damit nicht genug präsentiert der Flensburger Fotograf Tilman Köneke einige seiner Bilder und steht zum Gespräch bereit. Kinder von 8 bis 88 können sich den ganzen Tag mit der alten Handwerkskunst des Wippdrechselns unter Anleitung von Dag Wixforth beschäftigen.
Von einem großen Bücherflohmarkt aus Beständen des Antiquariats Kelifer und einem Büchertisch mit allen vorgestellten Büchern kann Literatur auch mit nach Hause genommen werden.

Und wie könnte am Abend das Buch „Spaziergänge mit Begegnungen – Ein Flensburger Vogel- und Wanderbuch“ von Helga Jeske und Sam Jost besser vorgestellt werden, als mit einer Vogelführung?

Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Flensburg. Der Eintritt beträgt 5 Euro für eine Lesung, 10 Euro für den ganzen Tag. Kinder bis 12 Jahre umsonst. Eine Anmeldung ist nicht nötig, wäre aber schön: kw@cvo-buchladen.de

Beginn ist um 15 Uhr.

Der Zeitplan und das Programm im Einzelnen:

Die Lesungen:

15:00 Uhr Amed Sherwan/Katrine Hoop: Kafir – Allah sei Dank bin ich Atheist (Biographie)

16:15 Uhr Hanna Poddig: Geschichte der Klimabewegung (Comic und Sachbuch)

17:45 Uhr Sarah & Henning Nielsen: Vortrag über Emmy Ball-Hennings

18:30 Uhr NEU DAZUGEKOMMEN: Janine Adomeit: Vom Versuch, einen silbernen Aal zu fangen

19 Uhr Mareike Krügel/Jan Christophersen: Gebrauchsanweisung für Schleswig-Holstein (Sachbuch)

Das Rahmenprogramm:

17 Uhr Tilman Köneke steht zum Gespräch über die Fotoausstellung bereit

20:15 Uhr Vogelführung zum Buch: „Spaziergänge mit Begegnungen: Ein Flensburger Vogel- und Wanderbuch“ von Helga Jeske und Sam Jost

Ganztägig:

Büchertisch der Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung

Großer Bücherflohmarkt.

Speis und Trank

Ausstellung „CoronArtists / Unterschiedlich gemeinsam“ – Fotografien von Tilman Köneke

für Kinder von 8 bis 88: Wippdrechseln mit Dag Wixforth

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es auf: https://www.cvo-buchladen.de/veranstaltungen.html

Eine Veranstaltung von Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung, Tigerberg e.V. und Kulturwerkstatt Kühlhaus, Mühlendamm 25, 24937 Flensburg

Neujahrsempfang goes Open Air: Stadt Flensburg lädt am 26. Juni ins Stadion 

Erster Sommerempfang der Stadt

Flensburg. Bühne frei für Flensburg – mit Live-Musik, Tanz-Shows, Theater, Spielen und Informationsständen – hieß es zu Beginn jeden Jahres beim Neujahrsempfang der Stadt Flensburg. Pandemiebedingt musste 2021 eine Zwangspause eingelegt werden.
Auch Anfang2022 blieben die Türen des Deutschen Hauses verschlossen, doch ausfallen soll der städtische Empfang in diesem Jahr nicht: Nach dem Motto „Neujahrsempfang goes Open Air“ lädt die Stadt alle Flensburger:innen erstmalig zum Sommeranfang am Sonntag, 26. Juni ab 10.30 Uhr ins Stadion am Volkspark ein.

Die Flensburger Stadtbläser

Traditionell mit von der Partie sind die Flensburger Stadtbläser, die die Ankunft der Gäste begleiten und auch nach der Ansprache von Oberbürgermeisterin Simone Lange mit Musik von Klassik bis zum fetzigem Pop- und Rock aufwarten.

Jugend Big Band des Alten Gymnasium

Die bereits weltweit herumgekommene und renommierte Jugend Big Band des Alten Gymnasiums wird mit Jazzstücken für eine fröhliche Atmosphäre sorgen.

Sogar „The Voice“ ist da – im Doppelpack: Die 14-jährige „The Voice-Kids“-Kandidatin Lavinia Luna wird mit ihrer fünfköpfigen Schüler- und Studenten-Band „Line Up“ Rock-Klassiker, aktuelle Pop-Cover-Musik und eigene Songs präsentieren, während das Quartett „FRANK“, dem Publikum das Leben des einstigen Welt-Stars „The Voice“ Sinatra näherbringt.

Musikalisch international wird es mit dem Deutsch-Polnischen Chor „Polcanto” und seinen religiösen Liedern vom Mittelalter bis zur Moderne. Für grenzenlosen Konzertgenuss mit traditioneller Musik unserer deutsch-dänischen Region sorgt das das Jugendensemble folkBaltica.

Tanzclub Supreme

Auch Fans von Tanz und Akrobatik kommen auf ihre – nicht vorhandenen – Kosten:
Vom TSB werden die „Stars“ der Flensburger Cheerleader wieder hoch durch die Lüfte fliegen. 30 „Minitänzer“ und 20 ihre „großen“ Freunde der bis zu achtjährigen „Kiddy Dancer“ werden die Bühnen erobern und mit ihrem Regenschirm-/ und Koffertanz das Publikum in ihren Bann ziehen. Die jungen Turner und Akrobaten von „Out of order“ werden mit ihrer Show „Frieden“ begeistern.

Wer nicht zu 100% standfest ist, lässt sich mitreißen vom Groove, Hip Hop und Street Dance Performances der Leistungsgruppe des Flensburger Tanzclubs „Supreme“.

Zum Lachen und Nachdenken animiert der Theaterjugendclub Flensburg mit „Royal Mystery“, einer selbst inszenierten Komödie mit ernsten Momenten, viel Musik und Staubsaugergeräuschen.

Petuh – Frau Krischansen und Herr Johannsen

Selbstverständlich sind auch Frau Krischansen und ihr Nachbar Herr Johannsen vor Ort, um die markanten Ereignisse des vergangenen Jahres mal wieder liebevoll-bissig in der alten Flensburger Mundart Petuh zu kommentieren.

Abseits der Bühne laden viele Mitmach-Aktionen und Angebote vor allem die jüngeren Gäste zum Spaßhaben ein:
Vom Spielmobil, über ein Abfallsortierspiel, einen Oldtimercorso der Feuerwehr bis hin zu einer Hüpfburg.
Erwachsene Besucher haben die Möglichkeit, an zahlreichen Ständen zu erkunden, was Flensburger Politik, Institutionen und Vereine zu bieten haben. Durch das Programm führt Holger Heitmann. Der Sommerempfang wird unterstützt durch die Stadtwerke Flensburg.

Mehr und das Veranstaltungsprogramm auf www.flensburg.de/sommerempfang

Blumen bauen Brücken: „Gärtnern auf dem Balkon“ am 30. Juni im Vortragssaal der VHS in der Flensburg-Galerie

Blumen bauen Brücken

Fit für das Gärtnern auf dem Balkon

Flensburg. Wer Kräuter oder Gemüse anbauen oder eine kleine Blumenwiese anlegen möchte, braucht nicht zwingend einen Garten.  „Gärtnern auf dem Balkon“ heißt die Veranstaltung, zu der das Interreg5a-Projektes „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ am 30. Juni 2022 um 17.30 Uhr in den Vortragssaal der VHS Flensburg in der Flensburg-Galerie einlädt.

Auch ein kleiner Balkon lässt sich in einen nachhaltigen Balkon-Garten verwandeln. Foto: Anna-Lilja Moll.

Hier erzählt Nachhaltigkeitsberaterin Anna-Lilja Moll, wie nachhaltiges Gärtnern auf dem Balkon funktioniert, zum Beispiel durch das Pflanzen von bienenfreundlichen Blumen und Stauden anstelle von Geranien in Blumenkästen und Töpfen. So kann auch der kleinste Balkon zu einer kleinen Grün- und Naschlandschaft und ein Wohlfühlort für Menschen und Insekten werden.

Termin: Donnerstag, 30. Juni 2022, 17.30 Uhr

Ort: VHS Flensburg, Vortragssaal in der Flensburg-Galerie, Holm 57 – 61, 24937 Flensburg

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei!

Anna-Lilja Moll ist selbstständige Beraterin im Bereich Nachhaltigkeit und Transformation aus Flensburg. Ihre Kernthemen sind nachhaltiger Konsum und der achtsame Umgang mit Ressourcen im Alltag. Außerdem berät sie Unternehmen zu alternativen Führungsformen und Unternehmenskultur.

Der Vortrag ist Teil des Gartenschau- und Tourismusprojektes „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“, das gefördert wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Nach den Sommerferien stehen bereits zwei weitere Veranstaltungen zum Thema „Nachhaltig Gärtner“ in Zusammenarbeit mit der VHS Flensburg im Programm, die im Rahmen des Interreg-Projektes „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ angeboten werden.

Mittwoch, 24. August 2022, 17.30 Uhr

„Seegras ist krass“ mit Kristian Dittmann, Strand-Manufaktur

Donnerstag, 8. September 2022, 17.30 Uhr

„Urban Gardening und Meer“, Torsten Finger, Urban Gardening-Verein Radieschen und Co.

Über „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“:

„Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein grenzüberschreitendes Gartenschau- und Tourismusprojekt im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Danmark und wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ziel der Projektpartner, die Städte Flensburg, Glücksburg, Aabenraa und Sønderborg sowie die Tourismusorganisationen Destination Sønderjylland und Tourismus Agentur Flensburger Förde, ist die Schaffung einer gemeinsamen deutsch-dänische Destination rund um die Flensburger Förde. Erfahren Sie mehr auf www.bbbprojekt.eu.

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