Archiv der Kategorie: Soziales

Artikel zum Thema Arbeit und Soziales, Armut, SGB II/III und „Hartz IV“, Sozialdaten, Sozialpolitik,Entwicklung des Arbeitsmarktes und Projekten bürgerschaftlicher Selbstorganisation.

Gericht stoppt sh:z-Verlag und hebt Zwangsversetzung von Redakteuren auf

Kiel, 17. Januar 2019 – Gute Nachricht aus dem Norden: Das Arbeitsgericht Flensburg hat den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) dazu verurteilt, den langjährigen Leiter der Stadtredaktion Flensburg, Carlo Jolly, wieder auf dieser Position einzusetzen. Der Verlag hatte Jolly und zwei weitere, lange in der Lokalredaktion am Hauptsitz Flensburg eingesetzte Redakteure gegen deren Willen aus Flensburg weg versetzt. Alle drei haben dagegen Klage eingereicht, jetzt gibt es eine erste Entscheidung.

Die Richterin begründete im Fall Jolly die herbe Abfuhr für den sh:z vor allem mit dem Arbeitsvertrag, der eine solche Zwangsversetzung nicht hergebe. Darin ist ausdrücklich Flensburg als Dienstsitz vorgesehen – eine Klausel, die nur einvernehmlich geändert werden könne. Auch den von Verlagsseite angeführten Tendenzschutz, der Medienbetrieben das Recht gibt, die inhaltliche Linie zu bestimmen, ließ die Richterin nicht als Rechtfertigung gelten.

„Wir freuen uns für den Kollegen Carlo Jolly über diese Entscheidung. Sie bestätigt, dass seine plötzliche Versetzung an einen Akt der Willkür grenzte“, kommentierte der Landesvorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Journalistenverbandes, Arnold Petersen. „Der Verlag hat selbstherrlich agiert. Es ist gut, dass das Gericht ihn in die Schranken gewiesen hat.“ Der sh:z wäre klug beraten, nun in den beiden noch anhängigen Verfahren eine gütliche Lösung anzustreben.

Carlo Jolly ist seit 1990 beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag beschäftigt, seit 2008 war er Leiter der Stadtredaktion Flensburg. Im Sommer 2018 wurde ihm aus heiterem Himmel eröffnet, dass er zum 1. September „bis auf Weiteres“ als Mitglied der Redaktionsleitung nach Husum versetzt werde – eine Degradierung. Dagegen legte Jolly, unterstützt vom Schleswig-Holsteinischen Journalistenverband, Ende August Klage ein.

Mit dem Ressortleiter wurden die zwei weiteren langjährigen Kollegen nach Schleswig und Leck zwangsversetzt. Die drei Versetzungen lösten erhebliche Unruhe im Hause sh:z aus und sorgten ebenso in der Öffentlichkeit für Wirbel, bedeuteten sie doch eine Zerschlagung der bisherigen Stadtredaktion. Eine schlüssige Begründung für den radikalen Schnitt gab es nicht, nur vage Hinweise auf einen notwendigen Generationswechsel angesichts der Digitalisierung. Damit wurde der bisherigen Lokalredaktion, die wenige Monate zuvor noch für besondere Leistungen ausgezeichnet worden war, pauschal unterstellt, neuen Herausforderungen nicht gewachsen zu sein.

Den Widerspruch, warum Jolly einerseits ein guter Journalist, andererseits aber für die Bedienung digitaler Kanäle nicht zu gebrauchen sei, konnten die Verlagsvertreter auch vor dem Arbeitsgericht nicht ausräumen. Im Verlauf des Verfahrens hatten sie einige angebliche Versäumnisse nachgeschoben, die hergeholt wirkten. Denn diese fielen teilweise nicht einmal in Jollys Verantwortung.

V.i.S.d.P. Bettina Neitzel, Geschäftsführerin djv Schleswig-Holstein

Mehr dazu auch in einem AKOPOL-Beitrag vom 10.10.2018: Streit um Versetzung von Flensburger sh:z-Redakteuren geht vor Gericht unter: https://akopol.wordpress.com/2018/10/10/streit-um-versetzung-von-flensburger-shz-redakteuren-geht-vor-gericht/

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Studio 15 │ 25 – Zehn Kunstworkshops für 15-25-Jährige auf dem Flensburger Museumsberg

Workshops mit KünstlerInnen aus Schleswig-Holstein, Dänemark, Hamburg und Berlin

Start am 22. und 23. Februar – jetzt anmelden!

Kunst für und mit uns! Das ist die Devise beim Studio 15 │ 25. Zehn Workshops mit Künstlern aus Schleswig-Holstein, Dänemark, Hamburg und Berlin finden in extra eingerichteten Studioräumen statt. Die Räume sind Atelier und Ausstellungsraum zugleich. Hier entsteht eine sich ständig verändernde Ausstellung unter aktiver Mitarbeit der teilnehmenden 15–25-Jährigen.

Vielversprechende Themen sind vorbereitet: Architektur, Fotografie, Klang-Kunst, Tattoo-Kunst, Film, Installation, Malerei und Comiczeichnen stehen auf dem Plan. Künstler kennenlernen, Kunst selber machen und an einer Ausstellung im Museum mitwirken. Das alles bietet der Museumsberg Flensburg, gefördert durch die Kunststiftung HSH Nordbank, in diesem Jahr.

Der erste Kurs „raumgreifend“ mit dem Kieler Architekten Simon Kühl startet im Studio 15 │ 25 am 22. und 23. Februar. Architektur und Möbel aus Gerüstgestänge und weiteren Materialien werden kreativ zur Gestaltung und Gliederung der Räume eingesetzt. Infos gibt es unter www.studio15-25.de. Dank der Förderung kostet jeder Workshop nur 10 € einschließlich Imbiss. Teilnahmekarten gibt es nur an der Kasse auf dem Museumsberg Flensburg, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Neue Dauerleihgaben für die Museumsinsel Schloss Gottorf

Kirchner-Zeichnung mit Dr. Uta Kuhl links und Dr. Kirsten Baumann (c) Landesmuseen Schloss Gottorf 2019

Stiftung Horn erwirbt Nolde- und Kirchner-Zeichnungen

Emil Nolde, Hamburger Hafen kl (c) Stiftung Rolf Horn – Leihgabe Bettina Horn

Die Sammlung Rolf Horn auf Schloss Gottorf ist um drei Preziosen reicher: Zwei Tuschpinselzeichnungen von Emil Nolde aus dem Jahr 1910 – „Schlepper im Hafen“ und „Hamburger Hafen“ – sowie ein „Frauenporträt“ (um 1914/15), eine Kohlezeichnung von Ernst Ludwig Kirchner, hat Bettina Horn für die Stiftung neu erworben und der Museumsinsel als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

„Diese neuen Zeichnungen ergänzen die Sammlung hervorragend“, würdigt Dr. Kirsten Baumann, Direktorin des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, die Neuerwerbungen. Sie korrespondierten mit Arbeiten beider Künstler, die bereits in der Sammlung Horn auf der Museumsinsel zu sehen seien. So passt die Kirchner-Zeichnung mit einem sehr privaten Blick auf seine Lebensgefährtin Erna Schilling zu einer Zeichnung von Dodo, seiner Freundin aus der Dresdner Zeit. Die beiden Arbeiten hängen sich nun in der Ausstellung gegenüber.

Emil Nolde Schlepper im Hafen kl (c) Stiftung Rolf Horn – Leihgabe Bettina Horn

Die Nolde-Zeichnungen fügen sich ebenfalls in das Konvolut der Sammlung ein. Bettina Horn hat im Lauf der Jahre auch etliche frühe Arbeiten von Emil Nolde gekauft, die sich dem Hamburger Hafen widmen.

„Das sind großartige Werke“, sagt Kuratorin Dr. Uta Kuhl, „sie zeigen Noldes innovative Technik und seine Bereitschaft zum Experimentieren.“

Die Sammlung von Rolf und Bettina Horn fand ihren Weg 1988 nach Schleswig. Seit 1995 führt Bettina Horn das Vermächtnis ihres Mannes fort, indem sie den Bestand umsichtig und in die Zukunft gerichtet weiter entwickelt, im Sinne ihres Mannes, dem Kunstfreund und Sammler, der weitergeben wollte, was ihm am Herzen lag.

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Flensburger Stadtpräsident kümmert sich

Einladung zur Sprechstunde von Hannes Fuhrig – um Anmeldung bis zum 25. Januar wird gebeten

Flensburg. Stadtpräsident Hannes Fuhrig möchte wissen, was die Flensburger Bürgerinnen und Bürger bewegt, und lädt daher am Dienstag, 5. Februar von 11 – 13 Uhr wieder zu einer Sprechstunde im Flensburger Rathaus ein.

Wer persönliche Anliegen, Kritik oder auch Anregungen vorbringen oder sich einfach mal mit dem Stadtpräsidenten austauschen möchte, ist herzlich willkommen.

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung zu den rund 20-minütigen Einzelgesprächen unter Angabe des Themenwunsches bei Berit Frankenberg unter 85 2297 gebeten. Anmeldeschluss ist der 25. Januar 2019.

Mahnwache am 19.01.2019 um „Zwei vor Zwölf“ vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel und Filmvorführung

Qualitative Abrüstung der Bundeswehr – Fliegerhorst Schleswig-Jagel schließen!

Mahnwache und Filmvorführung

am Sonnabend, den 19. Januar 2019
11:58 Uhr Mahnwache vor dem Tor zum Fliegerhorst Jagel bei Schleswig
13:30 Uhr Film zur Tätertraumatisierung in der Pizzeria Sole Mio, Jagel, Bundesstraße 37

Zum 36. Mal lädt die Deutsche Friedensgesellschaft– Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen zu ihrer Mahnwache am Sonnabend, den 19. Januar 2019 wieder um „Zwei vor Zwölf“, 11.58 Uhr am Drohnen- und Tornadostandort Jagel ein. Im Anschluß daran laden wir zu einer Filmvorführung um 13.30 Uhr in der Pizzeria Sole Mio, Bundesstraße 37 in Jagel ein.

Krieg beginnt in Jagel – Statt immer neuer Kriege: Frieden schaffen ohne Waffen

Seit 2015 treffen sich Kriegsgegner*innen etwa einmal im Monat zu einer Protestaktion am Fliegerhorst Jagel. Inzwischen wissen immer mehr politisch Interessierte in Schleswig-Holstein, dass von Jagel Krieg ausgeht. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir daran arbeiten, im Rest der Republik bekannt zu machen, dass Jagel zum zentralen Drohnenstandort der Bundeswehr ausgebaut wird.

Dagegen wollen wir gemeinsam mit ihnen protestieren.

Wir fordern Verzicht auf Krieg als Mittel der Politik und deswegen:
Fordern wir allgemeine und vollständige Abrüstung.

Wir wollen bei uns beginnen und die Bundeswehr abschaffen.
Wir fordern, die Schließung des Fliegerhorst Jagel, der für die Kriegseinsätze der Bundeswehr als Dreh- und Angelpunkt permanent für weitere Kriegseinsätze ausgebaut wird.
Wir fordern, damit aufzuhören, die Bundeswehr mit Drohnen auszurüsten.
Wir fordern den Verzicht auf Werbung für den Soldatenberuf und Verzicht auf die Rekrutierung neuer Soldatinnen und Soldaten als Schritt zur Abrüstung.
Wir fordern eine medizinische Versorgung und Entschädigung traumatisierter Soldatinnen und Soldaten und Schutz vor der Retraumatisierung, sie erneut in den Krieg zu schicken.

Soldat*innen werden im Krieg traumatisiert

Auch wenn in unserem Protest gegen den Krieg immer die Opfer der Kriegführung der Bundeswehr mit Drohnen und Elektronischer Kampfführung im Bewusstsein bleiben sollten: es wäre falsch, anzunehmen, dass die Soldat*innen, die den Krieg vom sicheren Standort in Deutschland aus führen, dieses unbeschadet tun können. Es gibt ernstzunehmende Hinweise darauf, dass die psychische Belastung von Bildauswertern, die am Krieg der Bundeswehr beteiligt sind, noch größere Auswirkungen hat, als bei den Soldat*innen, die vor Ort im Einsatz sind.
Ein Bundeswehrpsychiater erklärte dies damit, daß die Soldat*innen vor Ort wenigstens das Gefühl haben, sie könnten selbst etwas tun, während die vor dem Bildschirm dem, was sie sehen, ausgeliefert sind, ohne eingreifen zu können. Kein untergebener Soldat weiß, welche Konsequenzen ihre Auswertungsergebnisse haben werden, wenn sie sie pflichtgemäß melden. Aber auch Soldat*innen, die Krieg direkt ausgesetzt sind und erleben, wie ihre Kamerad*innen verletzt oder getötet werden oder selber verletzt werden, sind traumatisiert.
Vor 15 Jahren waren es gerade einmal 100, vor zehn Jahren schon 466 Soldat*innen, die pro Jahr im
Bundeswehrkrankenhaus wegen posttraumatischer Belastungsstörung behandelt werden mussten. Seit 2012 sind es immer über 1000 Behandlungen gewesen und das bei stetig steigendem Bedarf. Die medizinischen Versorgungsstrukturen der Bundeswehr sind auf die zunehmende Zahl der durch ihren Kriegseinsatz psychisch erkrankten Soldaten kaum vorbereitet. Nach Presseberichten unter Berufung auf das Bundesverteidigungsministerium sind nur drei Viertel der vorgesehenen Stellen in den psychiatrischen Abteilungen der Bundeswehrkrankenhäuser besetzt. Zudem würden nur 48 der eingeplanten 160 Betten auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Die Zahl der Behandlungen von Soldat*innen durch zivile Psychiater und Psychotherapeuten hat sich mehr als verfünffacht (von 1564 im Jahr 2011 auf 7836 im vergangenen Jahr).
Nach der Mahnwache zeigen wir zu diesem Thema den Film „Ausgedient“. Der Filmemacher Michael Richter begleitete über zwei Jahre lang Bundeswehrsoldaten, die traumatisiert aus dem Auslandseinsatz zurückgekehrt sind. Er zeigt die Soldaten bei der Arbeit, zu Hause, beim Spaziergang im Park, bei der Therapiesitzung im Bundeswehrkrankenhaus. Die Soldaten beschreiben in Interviews, was ihnen im Einsatz widerfahren ist und wie sich ihr Leben dadurch verändert hat. Gegen ihre zum Teil erschütternden Schilderungen schneidet Richter Szenen aus der Ausbildung einer Bundeswehrkompanie, die auf ihren Einsatz in Afghanistan vorbereitet wird. Für diese Soldaten ist der Krieg noch weit weg.

Nachtrag: Wer nicht an der Mahnwache teilnehmen und ebensowenig den Film im Sole Mio sehen konnte, kann ihn jederzeit auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung ansehen http://www.bpb.de/mediathek/217271/ausgedient oder einfach unten auf das Bild klicken.

Hinweis zur Gewaltdarstellung: Der Film zeigt an mehreren Stellen drastische Bilder von toten und verwundeten Soldaten nach Sprengstoffanschlägen, die auf Bundeswehrangehörige in Auslandseinsätzen verübt wurden.

Anfahrt:
Mit der Bahn: Bahnhof Schleswig dann ca. 4 km B77 Richtung Jagel
Bus vom Bahnhof Schleswig nach Jagel um 11:18 Uhr
Mit dem Auto: Autobahn 7 Abfahrt Schleswig-Jagel, B77 Richtung Jagel

Den Einladungsflyer für den 19.01. mit der Anfahrtskizze zum Fliegerhorst und zur Pizzeria Sole Mio gibt es hier 

Mahnwachen gegen Krieg und Militär: Regelmäßig protestieren KriegsgegnerInnen mit unterschiedlichen Aktionen am Fliegerhorst. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Dr. Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Informationsveranstaltung „Hafen-Ost“ am 16.01.2019 im Robbe & Berking Yachting Heritage Centre

Wirtschaftshafen am Ostufer

Flensburg. Der städtische Sanierungsträger FGS lädt am Mittwoch, 16.01.2019 ab 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Hafen-Ost in das Robbe & Berking Yachting Heritage Centre am Industriehafen 5 / Harniskai 13 in Flensburg ein.

Nach einem Grußwort der Oberbürgermeisterin Simone Lange informiert IHR Sanierungsträger als beauftragter Gutachter der Stadt Flensburg über die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen und stellt den Entwurf des Entwicklungskonzeptes vor.

Im Rahmen der Veranstaltung wird die „Hafenentwicklung Flensburg: Zukunft kleinerer Regionalhäfen“ von Hr. Dr. Lars Stemmler, bremenports GmbH & Co. KG vorgetragen. Dazu ergänzend wird Herr Dr.-Ing. Kai Steffens, BDO Technik- und Umweltconsulting GmbH, zum Thema Kosten-Nutzen-Analyse zur Entwicklung des Hafen-Ostufers referieren.

Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten, alle Eigentümer/-innen, Bewohner/-innen und Gewerbetreibenden des Gebiets herzlich eingeladen.
Weitergehende Informationen können auf der Homepage des städtischen Sanierungsträgers unter www.ihrsan.de/Hafen-Ost.html eingesehen werden.
Darüber hinaus möchte die Stadt und IHR Sanierungsträger darauf hinweisen, dass es ebenfalls unter der oben angegebenen Adresse den sogenannten Ideenmerker gibt, der es allen Interessierten zu jedem Zeitpunkt – unabhängig von Terminen zur Öffentlichkeitsbeteiligung – ermöglicht, Anregungen und Ideen zum Thema Hafen-Ost zu platzieren.

Museumsinsel Schloss Gottorf: Veranstaltungen im Januar 2019

Sonntag, 13. Januar, 11 Uhr:

Kuratorenführung durch Sonderausstellung „Per Kirkeby. Aus der Natur“

Kuratorin Dr. Uta Kuhl bietet einen Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung „Per Kirkeby. Aus der Natur“ an. Die Schau konzentriert sich auf das Schaffen seit den 1980er Jahren, die als ein entscheidender Umbruch in Kirkebys Werk gelten. Neben ausgewählten Bronzen und Masonit-Tafeln sind vor allem Gouachen und großformatige Zeichnungen zu sehen.

Preis: 3 Euro (zzgl. Eintritt), Anmeldung ist nicht erforderlich.

Abbildung: Dr. Uta Kuhl führt durch die Kirkeby-Ausstellung in der Reithalle © Landesmuseen Schloss Gottorf 2019

Sonnabend, 19. Januar, 10 – 13 Uhr:

„Samstagsmaler!“ Offener Kunstworkshop für Kinder (6 – 14 Jahre)

Das Kinderatelier hat wieder geöffnet! An einem Sonnabend im Monat steht es allen Kinder fürs Zeichnen, Malen, Basteln zur Verfügung. Unter fachlicher Anleitung von Jasmin Jacobsen können verschiedene Materialien ausprobiert und eigene Kunstwerke erschaffen werden.

Preis: 3 Euro zuzüglich Eintritt, Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Abbildung: Im Atelier der Samstagsmaler © Landesmuseen Schloss Gottorf 2019

Donnerstag, 24. Januar, 14.30 bis 17 Uhr:

„Schritte in die Abstraktion“, zehnteiliger Malkursus für Erwachsene

In dem zehnteiligen Malkursus (24. Januar bis 28. März, jeweils donnerstags von 14.30 bis 17 Uhr) beschäftigen sich die Teilnehmer unter der Leitung von Heide Klencke mit Linien und Farben, unterschiedlichen Ausdrucksformen und damit, wie sie das Charakteristische einer Situation erfassen und aufs Papier bekommen können. Die Sonderausstellung „Per Kirkeby. Aus der Natur“ zeigt dabei mögliche Wege.

Preis: 120 Euro zuzüglich Eintritt, die Termine sind nicht einzeln buchbar. Anmeldung: 04621-813 333, service@landesmuseen.sh.

Abbildung: Im Gottorfer Atelier mit Kursleiterin Heide Klencke © Landesmuseen Schloss Gottorf 2019

Sonnabend und Sonntag, 26./27. Januar, jeweils 10 bis 18 Uhr:

„Spuren der Erde“ – Kunstworkshop für Erwachsene

An diesem Wochenende haben Interessierte die Gelegenheit, die aktuelle Sonderausstellung „Per Kirkeby. Aus der Natur“ und das Atelier im Schloss kennen zu lernen, um selbst zu malen. Per Kirkeby war unter anderem promovierter Geologe, bereiste und erforschte die Länder Nordeuropas. Was er dort sah, hat er in seinen Bildern umgesetzt: Spuren der Erde.

Die Teilnehmer des Kunstworkshops folgen seinen Wegen und entwickeln unter der Leitung von Heide Klencke und mit Bildmaterial von eigenen Reisen neue Bildideen.

Bitte mitbringen: Foto- und Skizzenmaterial (falls vorhanden), Kleidung, die Farbe verträgt, Span- oder Sperrholzplatten als Maluntergrund und eine Erfrischung für die Pausen. Preis: 90 Euro zuzüglich. Anmeldung: 04621-813 333, service@landesmuseen.sh

Abbildung: Im Kunstatelier © Landesmuseen Schloss Gottorf 2019

Sonntag, 27. Januar, 11 Uhr:

Familienführung „Plaudereien einer Prinzessin“

Wir schreiben das Jahr 1685, Prinzessin Anna Dorothea zu Schleswig-Holstein Gottorf ist 45 Jahre alt. Sie ist unverheiratet und lebt als sechste Tochter von Herzog Friedrich III. auf Schloss Gottorf, das zu diesem Zeitpunkt eines der bedeutendsten kulturellen Zentren in Nordeuropa war.

Ihre Plaudereien aus ihrer Kindheit, Geschichten von Kriegs- und Friedenzeiten und der Lebensweise am Hof machen diese Familienführung zu einer kurzweiligen Zeitreise.

Preis: 3 Euro zuzüglich Museumseintritt, Anmeldung ist nicht erforderlich.

Abbildung: Prinzessin Anna Dorothea bittet zur Audienz © Landesmuseen Schloss Gottorf 2019

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Sprechstunden der Behindertenbeauftragten der Stadt Flensburg im Januar 2019

Jeweils am 8., 23. und 29. Januar

Flensburg. Christian Eckert, Behindertenbeauftragter der Stadt Flensburg, bietet im Januar seine Sprechstunde am Mittwoch, 23. Januar von 16 – 17 Uhr im Raum H52 des Flensburger Rathauses an. Sein Stellvertreter Tim Jäger steht Ratsuchenden am heutigen Dienstag, 8. Januar sowie am Dienstag, 29. Januar – ebenfalls jeweils von 16-17 Uhr in Raum H452  – zur Verfügung.

Zu den Sprechzeiten ist auch die telefonische Erreichbarkeit unter 851085 gewährleistet. Außerhalb der Sprechzeiten beantwortet Herr Eckert Fragen unter behindertenbeauftragter@flensburg.de.

 

Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange gratuliert SG zur Wahl zu Sportlern des Jahres

Flensburg. „Ganz Flensburg ist stolz auf Euch!“ schreibt Oberbürgermeisterin Simone Lange in ihrem Glückwunsch an die erfolgreichen Handballer der SG Flensburg Handewitt, die in diesem Jahr für ihren Deutschen Meistertitel von den Zuschauer*innen und Hörer*innen des NDR zu Schleswig-Holsteins Sportlern des Jahres in der Kategorie „Mannschaft“ gewählt wurden und dabei unter anderem die Fußballer die von Holstein Kiel und auch die Handballer des THW Kiel hinter sich ließen.
Gemeinsam mit unseren Handball-Jungs die Ehrung dann auch noch im Kieler Schloss erleben zu dürfen, wäre für mich schon etwas ganz Besonderes gewesen, findet die Flensburger Oberbürgermeisterin, die leider aus gesundheitlichen Gründen verhindert war, und sie stellt fest: „Mit dieser Wahl ist die großartige sportliche Leistung der Mannschaft zu Recht gewürdigt worden. Nebenbei ist das Team auch ein wunderbares Aushängeschild für Flensburg, das dadurch mal wieder in aller Munde ist. Darüber freue ich mich sehr.“

Stadt Flensburg lädt zum Neujahrsempfang am 13.01.2019 ab 10.30 Uhr ins Deutsche Haus ein


Stadt lädt zum Neujahrsempfang 2019

Mit Zauberhaftem, Schwung und Spaß startet die Stadt Flensburg am 13. Januar ins Jahr 2019 – beim traditionellen Neujahrsempfang im Deutschen Haus, zu dem alle Flensburgerinnen und Flensburger ab 10.30 Uhr herzlich eingeladen sind.

Los geht es wie in jedem Jahr mit den Flensburger Stadtbläsern, die die persönliche Begrüßung aller Gäste durch Stadtpräsident Hannes Fuhrig und Oberbürgermeisterin Simone Lange musikalisch untermalen. Anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums legen sie nach der Neujahrsansprache der Oberbürgermeisterin noch einen drauf und begeistern mit unterschiedlichsten Stücken aus ihrem Repertoire – von festlich bis fetzig.

Verlass ist auch auf Flensburgs Vorzeige-Petuhtante Frau Krischansen, die erstmalig im Zwiegespräch mit ihrem Nachbarn Herrn Johannsen ihren Senf zu den markanten Ereignissen des Vorjahrs gibt – wie gewohnt mit Biss und Witz in der einzigartigen Flensburger Mundart.

Den Saal zum Kochen bringt im Anschluss die Flensburger „Mürwiker Band“ mit ihrer bis zum Anschlag emotional geladenen Musik von Schlager bis Hip Hop und vor allem mit allerbester Laune.

Nach einer kurzen Unterbrechung wird es dann magisch: Zauberer Andreas Hübsch entführt das Publikum in die Welt der Illusionen und verspricht gemeinsam mit seiner Partnerin Yvonne atemberaubende Show-Acts – geprägt von Romantik, Waghalsigkeit und Nervenkitzel.

Folk-Freunde dürfen sich freuen auf ein Stelldichein mit einer Hand voll junger Musiker des  folkBALTICA Ensembles.

Märchenhaft geht es zu, wenn das Flensburger Ballettcenter die Gäste auf eine Reise in den Orient mitnimmt und in wunderschönen Kostümen spannende Geschichten aus 1001 Nacht vortanzt, die selbst das kälteste Herz zum Schmelzen bringen.

Abschluss-Highlight bildet die Rob Show – Remake eines der legendärsten Konzerte von Robbie Williams – performt von Flensburger Musikern und Tänzerinnen, die sich damit vor und einem der großartigsten Weltevents verneigen.

Auch abseits der Bühne wird wieder einiges geboten. Die Flensburger Ratsfraktionen, viele Vereine und Institutionen präsentieren sich und ihre Arbeit und stehen in der Wandelhalle und im Blauen Saal für Gespräche zur Verfügung.

Wer Bekanntschaften machen oder einfach nur einen kleinen Gewinn einheimsen möchte, der hält beim „Spiel der Begegnungen“ des Kinder- und Jugendbüros Ausschau nach seinem Zahlen-Zwilling.

Eine professionelle Kinderbetreuung wird durch Mitarbeiter*innen der Kita Tarup angeboten.

Der Neujahrsempfang wird gesponsert vom SBV, dem FAB und WOGE sowie den Flensburger Stadtwerken.

Unten nochmal zusammengefasst der Zeitplan und Programmablauf:

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