Archiv der Kategorie: Ökologie

Artikel zum Thema Umwelt, regenerative Energien, umweltfreundliche Stadtplanung und nachhaltiges Wirtschaften

Bürgerinitiative Tarup lädt ein zur „Menschenkette gegen Enteignung“ am 24.02.2018 auf der Hofkoppel von Bauer Knop

Samstag, 24. Februar um 14:00 Uhr
Dorfstraße 10,
24943 Flensburg-Tarup

Am Samstag den 24.02. findet eine Menschenkette in Tarup statt, um gegen die geplante, bzw. aus Sicht der Stadt Flensburg, schon entschiedene Enteignung von Bauer Knop ein Zeichen zu setzen.

Empfehlenswert sind Gummistiefel falls es regnet, da es aufs Feld geht könnte es matschig werden.
Ein schwarzer Regenschirm als Zeichen der Anteilnahme kann mitgenommen werden, muss aber nicht.

Mehr auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/events/714469065608408/

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Kochen und Café mit Foodsharing am 12.02.2018 im Kulturhof Flensburg

Montag, 12.02.2018 um 17:00 – 21:00 Uhr
Kulturhof Flensburg
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Foodsharing Flensburg lädt ein zum gemeinsamen Essen von geretteten Lebensmitteln.Bring dazu gerne Deine Freunde, Familie oder Bekannte mit.
Wer mag, kann gerne ab 17 Uhr zum Kochen dazukommen, ansonsten auch einfach nur zum Verzehr am Abend kommen.
Das Essen ist kostenlos und die Einnahmen für Getränke kommen dem Kulturhof zu Gute.
Wer nebenbei noch etwas über foodsharing erfahren will, hat dazu auch die Gelegenheit. Wir freuen uns auf euch.

https://www.kulturhof-flensburg.de/

 

Vortrag und Diskussion mit Dr. Martin Dürmeier: „Bayer und Monsanto – Die Konzernhochzeit der Giganten!“ am 23.01.2018 im Audimax Flensburg

Dienstag 23.01.2018 um 18:30 Uhr
Audimax
Thomas-Fincke-Straße 4, 24943 Flensburg

In rasantem Tempo treiben Konzerne wie Bayer und Monsanto die Globalisierung des Agrar- und Ernährungssystems voran. Doch welche Auswirkungen hat das auf uns als Verbraucher? Sind genmanipulierte Produkte schon bald an der Tagesordnung? Wird Gift im Essen schleichend zur Normalität?
Goliathwatch-Gründer Dr. Thomas Dürmeier erklärt die Auswirkungen der Macht immer größer werdender Konzerne und Verbraucher und berichtet von Alternativen und Erfolgen, um dem entgegenzuwirken.

Ein spannender Vortrag (45 Min) mit anschließender Diskussion.

Der Eintritt ist frei, Getränke gibt es gegen eine Spende 🙂

Veranstalter:

sneep Flensburg

sneep – student network for ethics in economics and practice
Die Lokalgruppe Flensburg engagiert sich im Bereich Unternehmens- und Wirtschaftsethik.

Jetzt gibt´s was auf´s Dach – Mieterstrom der Stadtwerke Flensburg für Mieter und Vermieter

Preiswerter und grüner Strom vom Dach für alle Hausbewohner

Flensburg: Mit dem Gesetz zur Förderung von Mieterstrom profitieren jetzt Mieter und Vermieter gemeinsam von den Vorteilen der Energiewende, wenn sie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ihres Mietshauses installieren. Das Produkt dazu mit der kompletten Umsetzung von der Beratung bis zur späteren Abrechnung liefern die Stadtwerke Flensburg.

Sie sind gleich ganz am Anfang bei der Konzeption und Beratung dabei, denn jede Photovoltaikanlage (PV) ist ein individuelles Projekt, dass auf die speziellen Rahmenbedingungen angepasst werden muss. Im zweiten Schritt folgt die Realisierung, d.h. der Bau der PV-Anlage auf dem Dach des Hauses mit Unterstützung der Stadtwerke. Und sobald alles steht und der erste umweltschonende Strom fließt, erfolgt die Abrechnung auf Basis des Mieterstromgesetzes, die die Stadtwerke ebenfalls für Mieter und Vermieter übernehmen.

Oliver Rein, Leiter des Bereiches Dienstleistungen bei den Stadtwerken: „Das Prinzip dabei ist ganz einfach: Der Vermieter investiert in eine Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Mietshauses. Der dort produzierte umweltfreundliche Öko-Strom wird direkt an seine Mieter geliefert. Da der Strom direkt vor Ort produziert und verbraucht wird, nutzt er nicht die Stromnetze. Dadurch entfallen Kostenbestandteile, die sonst im Strompreis enthalten sind, wie Netzentgelte, Konzessionsabgaben, Umlagen und Stromsteuer. Lediglich die EEG-Umlage wird in voller Höhe fällig.“

Kann der Strom nicht von den Mietern verbraucht werden, weil gerade kein Bedarf vorliegt, wird er in das Stromnetz eingespeist und nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vergütet. Benötigen die Mieter mehr Strom als die Anlage erzeugt, dann werden sie aus dem Netz versorgt.

Frank Feustel, Vertrieb Stadtwerke Flensburg, führt einige weitere Vorteile des Mieterstroms für den Eigentümer der Immobilie an: „Der Vermieter erhöht mit der PV-Anlage den Wert seines Vermietobjektes, tut etwas für sein Image, denn er leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und kann sich den Mieterstrom im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) anrechnen lassen.“

Für die Mieter ist das Mieterstrommodell ebenfalls sehr vorteilhaft. Sie zahlen für den Mieterstrom weniger als für herkömmliche Stromprodukte. Die Strom-Ersparnis für einen Zwei-Personen-Haushalt kann dann schnell 40 bis 50 Euro pro Jahr betragen. Und der Mieter tut aktiv etwas für die Energiewende: Er bezieht Ökostrom aus der Sonne direkt vor Ort und belastet nicht die Stromnetze.

Übrigens, ein ähnliches Modell mit grünem Strom vom Dach bieten die Stadtwerke auch für Unternehmen, öffentliche Träger und Institutionen nicht nur in Flensburg an!

Siehe hierzu den folgenden Artikel:

Stadtwerke Flensburg steigen in das Geschäft mit der Photovoltaik ein – Mit einem neuen Pachtmodell für Photovoltaik-Anlagen wollen die Stadtwerke dem grünen Strom weiter auf die Sprünge helfen
https://akopol.wordpress.com/2016/08/24/stadtwerke-flensburg-steigen-in-das-geschaeft-mit-der-photovoltaik-ein/

 

Kochen und Café mit Foodsharing am 15.01.2018 im Kulturhof Flensburg

Montag, 15.1.2018 um 16:00 – 20:00 Uhr
Kulturhof Flensburg
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Foodsharing Flensburg lädt ein zum gemeinsamen Essen von geretteten Lebensmitteln.Bring dazu gerne Deine Freunde, Familie oder Bekannte mit.
Wer mag, kann gerne ab 16 Uhr zum Kochen dazukommen, ansonsten auch einfach nur zum Verzehr am Abend kommen.
Das Essen ist kostenlos und die Einnahmen für Getränke kommen dem Kulturhof zu Gute.
Wer nebenbei noch etwas über foodsharing erfahren will, hat dazu auch die Gelegenheit. Wir freuen uns auf euch.

https://www.kulturhof-flensburg.de/

 

Kritik der imperialen Lebensweise – Vortrag und Diskussion mit Prof. Markus Wissen am 18.01.2018 Universität Kiel

Donnerstag, 18. Januar 18:00 – 20:00
Universität Kiel, Cap 3, Hörsaal 1,
Christian Albrechts Platz 3

Warum fahren Menschen mit hohem Umweltbewusstsein SUV? Warum fliegen Grünen-WählerInnen häufiger als die Anhänger anderer Parteien? Warum bewegt sich gesellschaftlich und politisch trotz eines zunehmenden Wissens um die ökologische Krise so wenig? – Der Begriff der „imperialen Lebensweise“ will diese Paradoxa erklären. Er beleuchtet die vorherrschenden Produktions- und Konsummuster, die auf der Aneignung von Arbeitskraft und Natur andernorts beruhen und gleichzeitig die zerstörerischen Wirkungen dieser Aneignung unsichtbar machen. Er erklärt mithin, wie die sozial-ökologische Zerstörung im Alltag, in den gesellschaftlichen Kräfteverhältnissen und vermittelt über die staatlichen Institutionen normalisiert wird. Gleichzeitig will er die Widersprüche aufzeigen, die sich dabei auftun und an denen emanzipatorisches Handeln im Sinne einer solidarischen Lebensweise ansetzen kann.

Der Referent, Markus Wissen, ist Prof. für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische Transformationsprozesse an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin; Mitglied der PROKLA-Redaktion; lange Zeit in der BUKO aktiv

Wir danken dem AStA der Uni Kiel (Referat für politische Bildung) für die Kooperation bei der Veranstaltung

Gastgeber: Rosa Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein

Dienstags und donnerstags Energieberatung der Verbraucherzentrale in Flensburg

Ist Ihr Haus wirklich fit genug für den Winter?

Nur die Heizung zu warten, reicht nicht: Wer sein Haus jetzt nicht fit macht für die kalte Jahreszeit, riskiert Schäden und hohe Energiekosten. Was sinnvoll ist und wie das eigene Zuhause nicht nur behaglicher, sondern auch sparsamer wird, erfahren Sie von den Energieberatern der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Die Heizung – das Wichtigste für ein gemütliches Zuhause

Stellen Sie Ihre Heizung auf den tatsächlichen Wärmebedarf Ihres Haushalts ein. „Häufig ist die Temperatur zu hoch gewählt, dann wird das Heizwasser viel heißer, als es nötig wäre und Sie haben einen hohen Wärmeverlust“, so Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen, Experte der Verbraucherzentrale. Hinweise dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Heizkessels. Packen Sie nicht nur sich in mollige Pullover und Jacken, sondern auch die Rohrleitungen und Armaturen warm ein. Gerade in unbeheizten Räumen und Heizungskellern können Sie Rohre nachträglich gut dämmen und unzureichende Dämmung durch bessere austauschen.

Extratipp: Die Rohrleitung ist gut gedämmt, wenn die Dämmung etwa so dick ist wie das Rohr selbst.

Der kritische Blick auf die Heizungsanlage kann auch den Stromverbrauch senken. Hier können Sie bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs Ihrer Heizung einsparen, wenn Sie Ihre alte Heizungspumpe gegen eine neue Hocheffizienzpumpe austauschen.
Diese und weitere Fragen rund um Ihre Heizung beantworten Ihnen die Energieberater der Verbraucherzentrale. In den Beratungseinrichtungen oder zum Heiz-Check bei Ihnen zuhause erhalten Sie eine persönliche Beratung mit individuellen Handlungsempfehlungen, um Ihre Heizung möglichst sparsam zu betreiben.

Das Fenster – die Achillesferse des wohligen Heims

Wenn es zieht, wird es kalt und unbehaglich. Meist können Sie den ungewollten Luftaustausch schon verhindern, indem Sie die Fensterflügel und die Verriegelung vom Fachmann nachstellen lassen. Wenn der Fachmann schon vor Ort ist, empfiehlt es sich, defekte sowie alte Profildichtungen prüfen und gegebenenfalls austauschen zu lassen. Oftmals sind die Rollladenkästen undicht und nicht gedämmt. „Auch dieses Einfallstor kalter Luft lässt sich nachträglich abdichten und dämmen“, erläutert Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen.

Die Dämmung – kleine Arbeiten noch vor dem Wintereinbruch

Eine groß angelegte Dämmung der eigenen vier Wände veranlassen Sie besser im Frühling oder Sommer. Kleine nachträgliche Dämmarbeiten können Sie auch jetzt noch in recht kurzer Zeit umsetzen. Die Kellerdecke etwa lässt sich oft einfach von der Unterseite dämmen. Ist der Dachboden nicht beheizt, sollte die oberste Geschossdecke von oben gedämmt werden.

Extratipp: Achten Sie auf gezieltes Lüften. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte in Wohnräumen nicht dauerhaft über 60 Prozent liegen. Mit einem Hygrometer behalten Sie die Werte im Auge.

Viele weitere individuelle Tipps zum Thema Energie erfahren Sie von den Energieberatern der Verbraucherzentrale – online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch. Sie informieren anbieterunabhängig und individuell.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft

In Flensburg findet die persönliche Energieberatung dienstags und donnerstags in der Beratungsstelle Flensburg, Schiffbrücke 65, statt. Jetzt unter 0461 / 28 604 oder 0800-809 802 400 (kostenfrei) anmelden!

Kostenbeteiligung: 7,50 bis 10 Euro (je nach Dauer des Beratungsgesprächs). Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

In Schleswig-Holstein findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale ganz in Ihrer Nähe statt:

Niebüll . Flensburg . Husum . Heide . Rendsburg . Neumünster . Schleswig . Kiel . Eutin . Lübeck . Bad Segeberg . Bad Oldesloe . Kaltenkirchen . Norderstedt . Mölln . Geesthacht . Elmshorn . Pinneberg

Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de sowie auf www.verbraucherzentrale-sh.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Fahrplanwechsel bringt zahlreiche Neuerungen beim Busverkehr in Flensburg

20 neue und schadstoffarme  Busse im Flensburger Stadtverkehr – Ehemalige AFAG-Mitarbeiter jetzt bei neuen Unternehmen beschäftigt – Alle Busse auf allen Linien

Ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 ändern sich nicht nur Fahrpläne, sondern auch einige Strukturen im Hintergrund.
Nach der europaweiten Ausschreibung von jährlich rund 1 Million Fahrplankilometern hatten die in Flensburg wohlbekannten Firmen Förde Bus und Autokraft den Zuschlag bekommen. Etwa zwei Drittel dieser Leistung werden in Zukunft von der Förde Bus GmbH & Co. KG erbracht, ein weiteres Drittel von der Autokraft GmbH. Die zu erbringende Verkehrsleistung entspricht im Umfang den bisher von der Allgemeinen Flensburger Autobusgesellschaft (AFAG) erbrachten Verkehrsleistungen. Allerdings werden die Subunternehmerleistungen nicht nur auf einzelnen Linien gefahren, sondern sie verteilen sich auf Fahrleistungen im gesamten Flensburger Stadtbusnetz.

Gleichzeitig bedeutet das, dass Aktiv Bus auch selber mit eigenen Bussen und mit eigenem Personal im gesamten Liniennetz unterwegs ist.
Für die Kunden ändert sich wenig. Auf den einzelnen Linien besteht ein im Prinzip unverändertes Fahrplanangebot und auch die Fahrpreise bleiben stabil. Alle im Stadtverkehr eingesetzten Busse tragen an der Frontseite das Aktiv Bus-Logo sowie das Logo des landesweiten Nahverkehrsverbundes NAH.SH. Unabhängig davon, ob der jeweils fahrende Bus ein eigenes Fahrzeug von Aktiv Bus ist oder einem der beiden Subunternehmer gehört, soll sichergestellt sein, dass jeder Kunde wie gewohnt zuverlässig an sein Ziel kommt.

Profitieren werden die Fahrgäste dabei von einer Modernisierung der Busflotte. Während die bisherigen AFAG-Busse aus dem Stadtbild verschwinden, starten Förde Bus und Autokraft am Sonntag mit komplett neuangeschafften, besonders schadstoffarmen Gelenkbussen. Die zum DB-Konzern gehörende Autokraft wird mit sieben neuen Bussen für Aktiv Bus unterwegs sein, die den Firmen Hansen-Borg und Gorzelniaski gehörende Firma Förde Bus erbringt ihren Anteil am Flensburger Stadtverkehr mit 13 neuen Bussen. Insgesamt haben dann die 46 in Flensburg eingesetzten Stadtbusse ein Durchschnittsalter von 3 Jahren.

Die Ausstattung der neuen Busse entspricht den von Aktiv Bus zuletzt angeschafften Hybridbussen: Angefangen von den kontraststarken gelben Haltestangen über die Bildschirme zur Anzeige der jeweils nächsten Haltestellen und die Haltestellenansage, bis hin zu Außenlautsprechern, über die bei Bedarf sehbehinderten Fahrgästen die Nummer und Fahrtrichtung des ankommenden Busses angesagt werden kann. Außerdem sind alle Fahrzeuge mit vier Türen ausgestattet, die für einen schnellen und reibungslosen Fahrgastwechsel vorteilhaft sind. Eingestiegen wird jedoch weiterhin grundsätzlich vorne beim Fahrer, wobei ein gültiger Fahrschein vorgezeigt oder erworben werden muss.
Alle Stadtbusse in Flensburg sind von Aktiv Bus einheitlich mit moderner Verkaufstechnik ausgestattet worden. Auf allen Linien können die Fahrer nicht nur Fahrscheine für Flensburg verkaufen, sondern zu allen mit Bus und Bahn erreichbaren Zielen in Hamburg und Schleswig Holstein, sowie zu Zielen entlang der dänischen Buslinien 110 (Flensburg – Krusau – Sonderburg) und 220 (Pattburg – Krusau – Apenrade).

Während ein Teil der durch Flensburg rollenden Stadtbusse durch neue Fahrzeuge ersetzt wird, wird das Fahrpersonal weitgehend aus denselben Kolleginnen und Kollegen wie früher bestehen. Thorsten Hinrichs, Niederlassungsleiter der Autokraft in Flensburg: „Wir freuen uns, 14 verdiente Kolleginnen und Kollegen der AFAG bei uns weiterbeschäftigen zu können.“ Auch bei Förde Bus und z.T. auch bei Aktiv Bus direkt sind ehemalige AFAG-Kollegen untergekommen. Für Paul Hemkentokrax, Geschäftsführer von Aktiv Bus Flensburg GmbH, war das ein wichtiger Aspekt im gesamten Ausschreibungsverfahren: „Zum einen sind wir erleichtert, weiterhin mit bewährten Flensburger Partnern zusammenarbeiten zu können, zum anderen sind wir froh darüber, dass dadurch niemand seinen Arbeitsplatz verlieren musste.“
Insgesamt haben die drei beteiligten Unternehmen bei den Vorbereitungen und bei der Abstimmung der Technik sehr eng zusammengearbeitet, u.a. durch regelmäßige Arbeitstreffen auf Ebene der Fahrdienstleiter. „Wir hoffen, dass es einen reibungslosen Start gibt und dass wir in Zukunft weiterhin ein hohes und engagiertes Leistungsniveau unserer Flensburger Kunden gewährleisten können“, so Hemkentokrax.
Wenn es kundenseitig Anregungen oder doch mal Beschwerden gibt, so ist auch dafür wie gewohnt Aktiv Bus der richtige Ansprechpartner. Am besten wenden sich Kunden mit ihren Hinweisen an die Mobilitätszentrale in der Holmpassage, die sich dort zusammen mit dem Servicecenter der Stadtwerke Flensburg direkt am Ausgang Richtung ZOB befindet. Alternativ können Lob & Tadel auch über eine dafür vorbereitete Eingabemaske auf der Internetseite http://www.aktiv-bus.de (im Menüpunkt Kontakt) direkt an Aktiv Bus geschickt werden.

Auch in Zukunft will Aktiv Bus sich für ein attraktives Mobilitätsangebot in Flensburg engagieren. Das nächste Großprojekt ist – in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Flensburg – schon in Planung: So bald wie möglich soll im Jahr 2018 ein verbessertes Verkehrsangebot für die zum Stadtteil Tarup gehörenden Wohngebiete etabliert werden.
Paul Hemkentokrax blickt optimistisch in die Zukunft. „Gemeinsam mit allen Partnern wollen wir den Flensburger ÖPNV erfolgreich weiterentwickeln. Wachsende Fahrgastzahlen zeigen uns, dass wir da insgesamt auf einem guten Weg sind.“ Zugleich dankt Paul Hemkentokrax auch der AFAG und den bisher dort beschäftigten Kolleginnen und Kollegen für die engagierte und verlässliche Zusammenarbeit im Interesse der Fahrgäste. „Ich wünsche allen Beteiligten, die ihre Aufgaben nun an neuer Position wahrnehmen, dass sie sich gut bei ihren neuen Arbeitgebern einleben und Freude an ihrer Arbeit haben.“

Flensburg Pestizid und Glyphosatfrei machen!

Dass der Einsatz von Pestiziden und insbesondere Glyphosat außerordentlich gefährlich für die Umwelt ist und auf Dauer auch für den Menschen, hat mittlerweile viele Kommunen bewogen, bei der Pflege ihrer Grünanlagen darauf ganz oder teilweise zu verzichten.

Untenstehend möchten wir deshalb zum Thema auf einen entsprechenden Beitrag in der Zeitschrift DEMO und auf die Initiative des BUND hinweisen:

Umweltschutz – Kein Glyphosat in den Kommunen

Karin Billanitsch • 05. Dezember 2017 in DEMO – Die Fachzeitschrift für Kommunalpolitik

Bisher haben sich 90 Städte und Gemeinden entschieden, ihre Grünflächen ohne Pestizide oder mindestens ohne Glyphosat zu bewirtschaften. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland unterstützt diese Aktivitäten und hat einen Ratgeber „Die pestizidfreie Kommune“ erarbeitet. Er zeigt Alternativen auf.

Von der Stadt Saarbrücken im Südwesten bis Schenefeld im Landkreis Pinneberg im Norden haben sich bereits rund 90 Städte und Gemeinden dafür entschieden, auf Pestizide oder mindestens Glyphosat bei der Pflege ihrer Grün- und Freiflächen zu verzichten. In Kommunen werden diese chemischen Substanzen häufig eingesetzt, um Straßen, Wege und Plätze frei von unerwünschtem Bewuchs durch Kräuter und Gräser zu halten. Auch auf Beeten, Begrünungen, Parks und Rasenflächen kommen Insektizide oder Fungizide zum Einsatz, zum Beispiel in Rosengärten gegen Pilzkrankheiten und Blattläuse. Weiterlesen hier

Die Initiative des BUND:

Pestizidfreie Kommunen: Es tut sich was

Städte und Gemeinden setzen Pestizide häufig ein, um Straßen, Wege sowie Spiel- und Sportplätze frei von Kräutern und Gräsern zu halten – je nach Standpunkt wird der unerwünschte Bewuchs als „Unkraut“, „Wildkraut“ oder „Beikraut“ bezeichnet. Die Pestizide gelangen dann oft in Gewässer oder die Kläranlage. Das muss nicht sein!

Bisher haben sich 90 Städte und Gemeinden entschieden, ihre Grünflächen ohne Pestizide oder mindestens ohne Glyphosat zu bewirtschaften. Der BUND unterstützt diese Aktivitäten und hat deshalb einen Ratgeber „Die pestizidfreie Kommune erarbeitet. In ihm wird das „Grundkonzept“ einer pestizidfreien Kommune erläutert. Ebenso werden die wichtigsten pestizidfreien deutschen Kommunen vorgestellt. Die Broschüre kann heruntergeladen oder über den BUNDladen portofrei bestellt werden. Weiterlesen hier

Busverkehr in Flensburg: Fahrplanwechsel am 10. Dezember

Linien 4 und 7 auch am Samstagnachmittag – geänderte Haltestellennamen – Neue Subunternehmer starten mit neuen Bussen –.

Immer am 2. Sonntag im Dezember findet der jährliche Fahrplanwechsel statt, dieses Jahr also am 10. Dezember. Beim städtischen Busbetreiber Aktiv Bus Flensburg GmbH werden ab diesem Tag einige Neuerungen in Kraft treten.
Auf den Linien 4 und 7 können sich die Kunden über eine Angebotsverbesserung freuen: Auf der kompletten Linie 7 sowie auf der Linie 4 zwischen ZOB und Frösleeweg fahren die Busse in Zukunft auch an Samstagnachmittagen und bieten bis 18 Uhr einen durchgängigen 20-Minuten-Takt. Kleinere Anpassungen gibt es auch auf den Linien 1, 2, 3, 10, 11 und 14.
Auf allen Linien profitieren die Fahrgäste außerdem von einer weiteren Modernisierung der Busflotte. Die bisher von der Allgemeinen Flensburger Autobusgesellschaft (AFAG) für Aktiv Bus erbrachten Verkehrsleistungen werden nun nach europaweiter Ausschreibung von den Firmen Förde Bus und Autokraft erbracht. Beide Unternehmen starten am Sonntag mit komplett neuangeschafften Dieselgelenkbusse, die der Euro-VI-Norm entsprechen und somit besonders schadstoffarm sind. Insgesamt entsprechen dann über 50% der Flensburger Stadtbusse diesem hohen Standard. Zusammen mit den Volvo-Hybridbussen von Aktiv Bus verfügt Flensburg damit über einen überdurchschnittlich modernen Fuhrpark.
Nebenbei werden zum Fahrplanwechsel einzelne Haltestellen umbenannt: Auf dem Campus wird die bisherige Haltestelle Campus FH zukünftig Campus Hochschule heißen, und die bisherige Haltestelle Campus Mensa heißt neu Campusbad. In Engelsby heißen zukünftig alle im Kreuzungsbereich Engelsbyer Straße/Mozartstraße gelegenen Haltestellen einheitlich Mozartstraße.
Alle Änderungen des Verkehrsangebotes finden sich sowohl in der kostenlos ausgelegten Stadtbus-Broschüre Fahrplan 2018 als auch im kreisweiten
Fahrplanbuch, welches wieder für einen Euro in der Mobilitätszentrale am ZOB erhältlich sein wird. Sämtliche Informationen stehen auch online unter www.aktiv-bus.de zur Verfügung. Zu den Fahrplänen geht es hier

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