Archiv der Kategorie: Ökologie

Artikel zum Thema Umwelt, regenerative Energien, umweltfreundliche Stadtplanung und nachhaltiges Wirtschaften

Mühlengenuss – Musik und Leckereien in der Bergmühle in Flensburg

Der Verein zur Erhaltung der Bergmühle e. V. lädt an 3 Donnerstagabenden im November und Dezember 2018 zu Musik und Leckereien in die Bergmühle Flensburg – An der Bergmühle 7 – ein.

Dabei werden an den jeweiligen Tagen die

Liedermacherin und Sängerin Kerstin Bogensse (22. Nov. 2018) ,

das Trio „Good Times“ (06.12.2018) und

die Akustikband „Fool Moon“ (20.12.2018) auftreten.

Die Konzerte beginnen jeweils um 20.00 Uhr.

Der Speicher der Mühle wird um 19.00 Uhr für das Publikum geöffnet. Für die Konzertbesucher*innen besteht in der Zeit vor dem Konzert und in der Pause die Möglichkeit, kleine vollwertige Snacks und Leckereien von Anne Bieback (www.vollwertgenuss.de) und Paola Gonzales (facebook „paolakochtinflensburg) zu genießen .

Der Eintritt ist frei.
Über eine Hutspende freuen sich die jeweils beteiligten Musiker*innen.

Verein zur Erhaltung der Bergmühle e.V.
An der Bergmühle 7
24939 Flensburg

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Kessel 13 – Stadtwerke Flensburg bauen nächste moderne erdgasbetriebene KWK-Anlage

Ein weiterer Schritt zum kohlefreien Kraftwerk

Flensburg: In einer außerordentlichen Sitzung hat die Ratsversammlung der Stadt Flensburg gestern den Bau der nächsten erdgasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) im Kraftwerk der Stadtwerke Flensburg genehmigt. Dadurch können jährlich 120.000 to CO2 eingespart werden.

Die Anlage „Kessel 13“ soll im Jahr 2022 in Betrieb gehen und zwei Kohlekessel vorzeitig ersetzen. Diese dürften aus technischer Sicht noch bis zu 10 Jahre weiter betrieben werden, gehen aber kurz nach der Inbetriebnahme von Kessel 13 in den vorzeitigen Ruhestand. Der Kessel 13 senkt die CO2-Emissionen bei gleicher Erzeugungsmenge um 40%. Damit gehen die Stadtwerke Flensburg den nächsten bedeutenden Schritt zur signifikanten Reduzierung der CO2-Emissonen mit dem Ziel einer CO2-neutralen Energieerzeugung.

Maik Render, Geschäftsführer der Stadtwerke, beschreibt die Dimension der Investition für den Flensburger Energieversorger: „Die neue Erdgas-KWK-Anlage Kessel 13 wird rund 70 Millionen Euro kosten. Zusammen mit den fast 130 Millionen Euro, die das Projekt Kessel 12 gekostet hat, den 100 Millionen Euro, die der Glasfaserausbau benötigt, und den jährlichen Investitionen in die Effizienz und Kostenoptimierung der Netze investieren wir mehr als 300 Millionen Euro in Flensburgs Umwelt und Zukunft. Von den Dimensionen und der Tragweite her ist das durchaus vergleichbar mit dem Flensburger Fernwärmeausbau im Jahr 1969. Insgesamt sind die Investitionen für ein Stadtwerk unserer Größenordnung eine immense Summe und die können wir nur stemmen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, wie das bei diesem Projekt der Fall ist. Dafür möchte ich mich auch bei der Flensburger Ratsversammlung, unserem Aufsichtsrat und der Verwaltung der Stadt sehr bedanken. Nur durch diesen Zusammenhalt können wir diesen großen Schritt stemmen.“

Rolf Helgert, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke sieht in der Entscheidung eine historische Weichenstellung, die ähnlich wie die Entscheidung zu Gunsten der Kraft-Wärme-Kopplung und dem Einsatz von damals hochmodernen Wirbelschichtkesseln jetzt den endgültigen Umstieg von der Kohle auf Gas und im Weiteren sicher auch die Weiterentwicklungen zur Nutzung regenerativer Energien einleitet.  „Ein derartiger Kraftakt ist nur im gemeinsamen Wirken von Mitarbeitern, Gesellschafter und letzten Endes auch treuen Kunden zu ermöglichen. Der Aufsichtsrat ist hier seiner Verantwortung, die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens abzusichern und dem dringend gebotenen Umweltschutz Rechnung zu tragen, durch besonders intensive Abwägung und große Transparenz bei der Entscheidungsfindung nachgekommen. Das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Stadtwerke Flensburg kann auch damit weiter gestärkt werden.“

Dabei haben die Beteiligten nicht nur ihr internes Fachwissen genutzt, sondern auch den Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Herrn Stefan Kapferer nach Flensburg eingeladen. Durch seine Mitarbeit in der Kohlekommission der Bundesregierung konnte er wertvolle Hinweise über mögliche Trends und Entwicklungen in der Energiewirtschaft geben und so die Entscheidungsfindung kompetent unterstützen.

Simone Lange, Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg freut sich über das Engagement in den Klimaschutz für ihre Stadt: „Die Senkung des CO2-Ausstosses ist nicht nur für den Klimaschutz ungeheuer wichtig. CO2 ist das Klimagift Nr.1. Es geht auch um eine weitere Verbesserung unserer Flensburger Atemluft, weil CO2 auch gesundheitliche Auswirkungen hat. Ich habe mich von Anfang an in den Entscheidungsprozess eingebracht und dafür stark gemacht, noch mehr und noch früher etwas für die Umwelt zu tun. Darum bin ich sehr zufrieden und trage die Entscheidung mit, früher schrittweise aus der Kohle auszusteigen.“

Die Details der neuen Erdgasanlage zeigen den technischen Fortschritt: Mit einer Fernwärmeleistung von 70 Megawatt wird der Kessel 13 einen Wirkungsgrad von über 90% erreichen. Das liegt noch einmal rund 10% über den alten Kohlekesseln. Durch die gemeinsame Produktion vom Strom und Fernwärme wird der Brennstoff extrem gut ausgenutzt und die Stadtwerke können die hohe Effizienz unseres Kraftwerkes noch einmal deutlich steigern. Moderne Gaskraftwerke, die nur Strom produzieren, weisen zum Beispiel Wirkungsgrade von maximal 60% auf.

Mit ihren beiden erdgasbetriebenen Anlagen können die Stadtwerke dann die die Flensburger Energieversorgung mit bis zu 80% mit Erdgas abdecken.

Streit um Wald: Flensburger Hotel-Investoren laden am 13.11. um 17 Uhr in die „OASE“ zum Gespräch ein

Hingehen und mitdiskutieren!

Offensichtlich sind die Investoren des geplanten Hotels an der Bahnhofstraße durch die Berichterstattung und den Protest der Flensburger BürgerInnen gegen die drohende Abholzung des Waldes an der Schleswiger Str./Bahnhofstr. verunsichert. Nun haben sie die Mitglieder des Flensburger Planungsausschusses zu einem Treffen am 13.11. eingeladen. Das findet in der OASE, Kielseng 30, in Flensburg statt. Dort wollen sie Gutwetter für ihr Projekt machen. Das sollten sich aber auch die interessierten BürgerInnen unserer Stadt auf keinen Fall entgehen lassen, dort hingehen und fleißig mitdiskutieren, um ihr Anliegen „Keine Rodung des Waldes an der Schleswiger Straße!“ deutlich zu machen. Das Einladungsschreiben haben wir untenstehend beigefügt.

Zum Thema auch der Beitrag: Waldstück an der Schleswiger Straße – Profit vor Naturschutz und Anwohnerinteressen?
unter: https://akopol.wordpress.com/2018/11/03/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Hier geht´s zur Online-Petiton: 140 Jahre alte Flensburger brauchen unsere Hilfe.

Wohnungspolitisches Hearing am 28. November 2018 in Flensburg – jetzt zur Teilnahme anmelden!

Trotz Wohnungsnot in Flensburg – Spekulativer Leerstand auf Duburg Foto: Jörg Pepmeyer

Entwicklung von Strategien zur Lösung von Ungleichgewichten auf dem Flensburger Wohnungsmarkt

Kommunale Wohnungspolitik – was kann und muss Flensburg tun?

Die öffentliche Veranstaltung findet von 10:00 – 17:00 Uhr im Europaraum im Rathaus statt

Trotz beeindruckender Aktivitäten und Fertigstellung erheblicher zusätzlicher Wohnungen spitzt sich die Lage am Wohnungsmarkt zu. Besonders Menschen mit niedrigem Einkommen haben auf dem Flensburger Wohnungsmarkt erhebliche Schwierigkeiten, angemessenen, qualitativ befriedigenden Wohnraum zu erschwinglichen Preisen zu finden.

Welche Möglichkeiten hat die Kommunalpolitik, hier steuernd einzugreifen? Das öffentliche Hearing soll den örtlich verantwortlichen Akteuren zur Orientierung dienen, welche Instrumente zur Verfügung stehen, wie sie eingesetzt werden können und welche möglichen „Nebenwirkungen“ zu berücksichtigen sind.

Vorgesehen sind zunächst Fachbeiträge ausgewiesener Expertinnen und Experten zu folgenden Themen:

  • Gerhard Petermann und Olaf Kühl, IB.SH: Ist die Festlegung einer festen Quote zum Bau öffentlich geförderter Wohnungen ein Erfolgsgarant? Wo liegen die Grenzen der Wirtschaftlichkeit für private Investoren?
  • Carolin Wandzik, Geschäftsführerin der GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung: Führt ein Mietenspiegel mittel- und langfristig zu einer Mietpreisdämpfung?
  • Dr. Matthias Raasch (angefragt), Trave Lübeck: Welche besonderen Möglichkeiten hat ein kommunales Wohnungsbauunternehmen zur Abfederung sozialer Härten von Gruppen, die besonders unter dem Wohnraummangel und dem damit verbundenen Mietenanstieg leiden?
  • Dr. Maik Krüger, Innenministerium: Greifen die Instrumente der Wohnungsbauförderung? Hilft das in der Diskussion befindliche Wohnungssicherungsgesetz zur Bewältigung der skizzierten Problematik?

Ziele der Veranstaltung sind:

–    Schärfung der kommunalen Wohnungspolitik – was kann und muss Flensburg tun?

–    Fortschreibung der Leitlinien zur Steuerung des Wohnungsbau in Flensburg,

–    Aufbau von strategischen Partnerschaften,

–    Benötigen wir weitergehende Hilfen vom Bund oder Land?

Es ist vorgesehen, relevante Themen in Workshops zu vertiefen, ein detailliertes Programm erscheint rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung.

Bitte reichen Sie die Einladung an Personen und Institutionen weiter, denen Sie Interesse an dem Thema unterstellen. Und bitte melden Sie Ihre Teilnahme in unserem Sekretariat helbing.sabine@flensburg.de bis zum 22. 11. 18 an, damit wir einen Überblick über die Teilnehmeranzahl erhalten.
Wir freuen uns auf Ihr Mitwirken am 28. 11. 18

Mit freundlichen Grüßen
Frank Rolfes

Stadt Flensburg
Die Oberbürgermeisterin

Urbanes Wohnen
Am Pferdewasser 14
24931 Flensburg

Fon 0461 85 1301

Podiumsdiskussion zum Thema Kohleausstieg mit namhaften Wissenschaftlern am 08.11.2018 in Flensburg

Podiumsveranstaltung

„Kohleausstieg? Potentiale und Hemmnisse in Deutschland und Flensburg“

am kommenden Donnerstag, 08.11.18 um 18:00 Uhr in OSL243, Europa-Universität Flensburg, Auf dem Campus 1

Der aktuelle Special Report des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zeigt, wie notwendig ein radikaltechnischer und sozio-ökonomischer Wandel ist. Gleichzeitig zeigen Prognosen, dass Deutschland seine CO2-Reduktionsziele ohne schnellen Kohleausstieg weit verfehlen wird. Doch der Umstieg auf Erneuerbare Energien insbesondere bei einer gleichzeitigen Fernwärmeversorgung, wie hier in Flensburg, stellt eine große Herausforderung dar.

Gemeinsam mit Benno Hain, Fachgebietsleiter beim Umweltbundesamt, Frauke Wiese von der DTU Kopenhagen und Ilja Tuschy, Professor für Kraftwerkstechnik an der Hochschule Flensburg, wollen wir daher über Hürden und Potentiale eines Kohleausstiegs aus nationaler wie aus lokaler
Perspektive diskutieren.

Die Organisation geschieht durch Teile des wissenschaftlichen Mittelbaus der Europa-Universität Flensburg (EUF) sowie dem Referat für Ökologie des ASTA der EUF. Die Initiatoren der Veranstaltung freuen sich auf alle Interessierten und blicken einer spannenden Diskussion entgegen.

Waldstück an der Schleswiger Straße – Profit vor Naturschutz und Anwohnerinteressen?

BürgerInnen kämpfen gegen drohende Abholzung und Hotelneubau

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Die Zahl der Hotelprojekte in Flensburg wächst beständig. Nun soll auch in der Bahnhofstraße ein neues Hotel entstehen, das von der Steigenberger-Kette betrieben werden soll. Die beiden Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz wollen dabei nicht nur einen großformatigen und siebenstöckigen Neubau zwischen Bahnhofstraße und Schleswiger Straße quetschen, sondern gleichzeitig auch ein ebenso hohes Parkhaus mit über 38 Meter Höhe bauen. Auch die angrenzenden Flächen um das alte Postgebäude sollen umgekrempelt werden.
Insbesondere für das Parkhaus müssten die Investoren allerdings bis hinauf in den Hang zur Schleswiger Straße bauen. Damit sind nicht nur erhebliche Risiken für die Hangstatik und angrenzenden Häuser an der Schleswiger Straße verbunden. Am Hang zwischen der Schleswiger Straße und der Bahnhofstraße befindet sich auch ein Waldstück, in dem es noch einen Teil der Valentiner Allee gibt. Diese wurde um 1880 geplanzt und verlief einst am inzwischen zugeschütteten, grossen Mühlenteich entlang.

SSW fordert in Beschlussvorlage Erhalt des Waldes

Neues ökologisches Gutachten und Kieler Umweltministerium halten Wald für besonders schützenswert

Gegen den geplanten Bau des Hotels und Parkhauses und die drohende Abholzung des Waldes laufen die betroffenen Anwohner der Schleswiger Straße schon seit einem Jahr Sturm. Jetzt bekommen sie politische Unterstützung vom SSW. Der hat nämlich für die nächste Sitzung des Flensburger Stadtplanungsausschusses am 6.11. eine Beschlussvorlage vorbereitet, in der er den Erhalt des Waldes an der Schleswiger Straße fordert.

Unterstützt in ihrem Anliegen werden der SSW und die Anwohner der Schleswiger Straße aber auch  durch ein von der Stadt Flensburg in Auftrag gegebenes Gutachten vom Biologenbüro GGV. Das macht nämlich deutlich, dass es sich bei dem Wald um ein besonders wertvolles und schützenswertes Biotop handelt. Das ökologische Gutachten vom 14. September kommt zu dem Schluss: „Das Plangebiet hat eine lokal bedeutsame ökologische Funktion für Fledermäuse und stellt innerhalb der Stadt Flensburg mit vier nachgewiesenen Arten ein schützenswertes Habitat dar.“ Und weiter heißt es im Gutachten: „Nicht ausgeglichen werden kann der Biotopverbund, daher muss ein möglichst breiter Gehölzbereich erhalten bleiben.“Auch das Kieler Umweltministerium hatte bereits am 28. Mai diesen Jahres in einer Antwort auf ein Schreiben von Anwohner Claus Kühne deutlich gemacht, dass es sich bei dem genannten Gebiet um eine Waldfläche handelt, die nach dem Landeswaldgesetz unter besonderem Schutz stehen würde.  Diesen Status aufzuheben sei sehr schwierig, zumal der Wald für die Erholung der Bevölkerung von wesentlicher Bedeutung sei.

Petition und Unterschriftenliste zum Erhalt des Waldes

Um die drohende Zerstörung dieses Naturkleinods und Stück Flensburger Heimat zu verhindern, haben zahlreiche FlensburgerInnen mit Unterstützung von Greenpeace eine Petition und Unterschriften-Aktion gestartet, die wir untenstehend dokumentieren:

Petition

an den Stadtpräsidenten Hannes Fuhrig,
die Oberbürgermeisterin Simone Lange, und
die Mitglieder der Ratsversammlung Flensburg

Sehr geehrter Herr Stadtpräsident Hannes Fuhrig,
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Simone Lange,
Sehr geehrte Ratsmitglieder,

ein Investor möchte in dem Waldstück zwischen Schleswiger Straße und Bahnhofstraße ein großes Hotel und ein Parkhaus bauen, das in den bewaldeten Hang hinein gebaut werden soll. Dieser müsste dafür zum Teil abgeholzt werden. Wir möchten Sie dringend ersuchen, diesen Plänen die Zustimmung zu verweigern und eine Umwidmung des Waldes nicht zu beantragen, sondern im Gegenteil das gesamte Waldstück zum Wald zu erklären. Dafür gibt es viele gute Gründe:

1) Das Ziel des Klimapaktes Flensburg, im Jahre 2050 CO2-neutral zu werden, hängt auch an der Erhaltung von möglichst vielen Waldgebieten, die CO2-Emissionen ausgleichen können.

2) Für das Klima in der Innenstadt sind Waldstücke in Innenstadtnähe äußerst wichtig als CO2-Schlucker, Sauerstoff-Produzenten, Lärmschlucker, Luftbefeuchter, Wasserspeicher, Naherholungsmöglichkeit. All das ist für die Gesundheit der StadtbewohnerInnenwichtig. Und auch für die psychische Gesundheit der StadtbewohnerInnensind Waldstücke in der Nähe von großem Wert.

3) Es ist ein verbreitetes Fehlurteil, dass jeder Rest Natur in der Stadt nur darauf wartet bebaut zu werden! Ohne Natur in der Stadt verliert diese gewaltig an Wohn-und Lebenswert.

4) In dem Wald leben vier streng geschützte Fledermausarten; das ökologische Gutachten der Stadt kommt zu dem Schluss: „Das Plangebiet hat eine lokal bedeutsame ökologische Funktion für Fledermäuse und stellt innerhalb der Stadt Flensburg mit vier nachgewiesenen Arten ein schützenswertes Habitat dar. […] Nicht ausgeglichen werden kann der Biotopverbund, daher muss ein möglichst breiter Gehölzbereich erhalten bleiben.“

5) Im Hang laufen unterirdische Bäche, die ihn instabil machen er würde wohl bei Baumaßnahmen an seinem Fuß ins Rutschen kommen und die Gebäude an der Schleswiger Straße gefährden.

6) Es kann leicht sein, dass ein großes Hotel an diesem Standort sehr schnell die Existenzgrundlage verliert, dann nämlich, wenn die Bahn wie vom Verkehrsministerium angepeilt – den Fernbahnhof nach Weiche verlegt. Wenn dann der Wald schon abgeholzt ist, hat man die Natur umsonst geopfert.

Mit freundlichen Grüßen!

Dr. med. Helmreich Eberlein
Claus Kühne
Dr. phil. Thomas Gädeke
Bernd Green
Pastor Johannes Ahrens

… und die UnterzeichnerInnen der Unterstützungserklärung „Retten statt Roden – auch in Flensburg!“

Wer die obenstehende Petition ebenfalls durch seine Unterschrift unterstützen möchte, findet den Text und die Unterschriftenliste zum Ausdrucken hier

Die Unterschriftenliste bitte spätestens am 23.11.2018 bei Greenpeace Flensburg, Burgplatz 1, 24937 Flensburg abgeben

Wer will, kann auch online unterschreiben. Zur Online-Petition geht es hier

Mehr zum Thema, dem neuen Hotelprojekt und den Gefahren für Wald und Hang auch in dem AKOPOL-Beitrag vom 06.07.2018:
Geplanter Hotelneubau an der Bahnhofstraße sorgt weiter für Ärger – Stellungnahme von Anwohner Dr. Thomas Gädeke
https://akopol.wordpress.com/2018/07/06/geplanter-hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-sorgt-weiter-fuer-aerger/

Ebenso auch der AKOPOL-Beitrag vom 05.07.2018:
Hotelneubau an der Bahnhofstraße: Naturschutz in Flensburg – Nur eine Farce?
Scharfe Kritik am Bauvorhaben – Stellungnahme von Anwohner Claus Kühne
https://akopol.wordpress.com/2018/07/05/hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-naturschutz-in-flensburg-nur-eine-farce/

Zum Thema drei Beiträge auf shz.de:

Zum Problem des Hangs und der dortigen Häuser ein Beitrag auf shz.de. Da gibt es auch eine entsprechende Planskizze, die das Problem verdeutlicht. Carlo Jolly am 1. Febrauer 2018 auf shz.de Hotel und Parkhaus am Flensburger Bahnhof : Ohne Brücke zur Schleswiger Straße Quelle: https://www.shz.de/18964206 ©2018

Carlo Jolly am 28. Dezember 2017 auf shz.de Hotel- und Parkhaus-Planung in Flensburg : Es rumort am Hang des Mühlenteichs
Nachbarn an der Schleswiger Straße sind besorgt, dass eine geplante Parkpalette die Statik des sensiblen Geländes verändern könnte – Quelle: https://www.shz.de/18671291 ©2018

Joachim Pohl am 25. Juni 2018 auf shz.de Hotels in Flensburg : Steigenberger an der Bahnhofstraße
Von den drei aktuellen konkreten Hotel-Planungen ist das an der Bahnhofstraße das jüngste. Ebenso wie das am Rathaus geplante wird es das Quartier, in dem es vorgesehen ist, städtebaulich prägen. Die beiden Flensburger Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz haben es für das derzeit unbebaute Areal zwischen der Bahnhofstraße und dem Hang hinauf zur Schleswiger Straße vorgesehen.
Quelle: https://www.shz.de/20242492 ©2018

 

Petition zum Erhalt des Waldstücks an der Schleswiger Straße – jetzt unterschreiben!

Wer die untenstehende Petition ebenfalls durch seine Unterschrift unterstützen möchte, findet den Text und die Unterschriftenliste zum Ausdrucken hier

Die Unterschriftenliste bitte spätestens am 23.11.2018 bei Greenpeace Flensburg, Burgplatz 1, 24937 Flensburg abgeben

Wer will, kann auch online unterschreiben. Zur Online-Petition geht es hier

Mehr zum Thema, dem neuen Hotelprojekt und den Gefahren für Wald und Hang auch in dem AKOPOL-Beitrag vom 06.07.2018:
Geplanter Hotelneubau an der Bahnhofstraße sorgt weiter für Ärger – Stellungnahme von Anwohner Dr. Thomas Gädeke
https://akopol.wordpress.com/2018/07/06/geplanter-hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-sorgt-weiter-fuer-aerger/

Ebenso auch der AKOPOL-Beitrag vom 05.07.2018:
Hotelneubau an der Bahnhofstraße: Naturschutz in Flensburg – Nur eine Farce?
Scharfe Kritik am Bauvorhaben – Stellungnahme von Anwohner Claus Kühne
https://akopol.wordpress.com/2018/07/05/hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-naturschutz-in-flensburg-nur-eine-farce/

Zum Thema drei Beiträge auf shz.de:

Zum Problem des Hangs und der dortigen Häuser ein Beitrag auf shz.de. Da gibt es auch eine entsprechende Planskizze, die das Problem verdeutlicht. Carlo Jolly am 1. Febrauer 2018 auf shz.de Hotel und Parkhaus am Flensburger Bahnhof : Ohne Brücke zur Schleswiger Straße Quelle: https://www.shz.de/18964206 ©2018

Carlo Jolly am 28. Dezember 2017 auf shz.de Hotel- und Parkhaus-Planung in Flensburg : Es rumort am Hang des Mühlenteichs
Nachbarn an der Schleswiger Straße sind besorgt, dass eine geplante Parkpalette die Statik des sensiblen Geländes verändern könnte – Quelle: https://www.shz.de/18671291 ©2018

Joachim Pohl am 25. Juni 2018 auf shz.de Hotels in Flensburg : Steigenberger an der Bahnhofstraße
Von den drei aktuellen konkreten Hotel-Planungen ist das an der Bahnhofstraße das jüngste. Ebenso wie das am Rathaus geplante wird es das Quartier, in dem es vorgesehen ist, städtebaulich prägen. Die beiden Flensburger Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz haben es für das derzeit unbebaute Areal zwischen der Bahnhofstraße und dem Hang hinauf zur Schleswiger Straße vorgesehen.
Quelle: https://www.shz.de/20242492 ©2018

 

Programm des Kulturhof Flensburg für den November 2018

Liebe Freunde und Freundinnen des Kulturhofs,

anbei der neue Plan für den November.

Es werden u. a. 3 interessante Vorträge stattfinden, 2 Konzerte (spanische Musik sowie Harfe und Gesang) und ein Film über „das Ding am Deich“ ist am 14.11. zu sehen.

Neu ist der Spieleabend „Werwölfe im Kulturhof“ gleich am 2.11.

Ab November wird das äußerst beliebte Vegane Café – ab sofort „Café ausgefuchst“ genannt – am Mittwoch stattfinden. Bis auf den 14.11. verwöhnen Euch Alina und Team mit köstlichen Speisen.

Unser Orientalisches Café wird wie gewohnt an jedem Donnerstag und Freitag stattfinden sowie an allen Sonntagen, bis auf den 25.11. An diesem Tag findet das 2. Baltic Roots Musik-Event statt.

Wer noch nicht vor Ort war: Die bis Ende November laufende Fotoausstellung von Willi Schewski ist sehr zu empfehlen. Es wurden auch Mitwirkende vom Kulturhof portraitiert. Die Bilder sind verkäuflich.

Am Dienstag, 20.11. könnt ihr wieder in der Brasserie Ouverte französich parlieren, und am 30.11. wird das von Marianne Chmielewicz angeschaffte Klavier im Rahmen der Piano Bar mit Sasche Görtz feierlich eingeweiht.

Wir freuen uns auf Euch!

Viele herbstliche Grüße

Ulrike Möller-Loko

Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Öffentlicher Workshop „Meeresspiegelanstieg in Flensburg“ am 07.11.2018 in der Bürgerhalle des Rathauses

Bald die Regel? Hochwasser in Flensburg am 4./5. Januar 2017 (Foto: Jörg Pepmeyer)

Die Stadt Flensburg lädt alle interessierten FlensburgerInnen ein – jetzt anmelden!

Flensburg. Im Zuge des voranschreitenden menschgemachten Klimawandels wird der Meeresspiegel auch in der Küstenstadt Flensburg steigen. Trotz der lokalen Bemühungen im Klimaschutz werden wir uns in Flensburg auf den Meeresspiegelanstieg als eine zu erwartende Auswirkung des Klimawandels vorbereiten müssen. Die Prognosen zum genauen Ausmaß sind jedoch komplex und mit Unsicherheiten verbunden. Wie wir durch den Meeresspiegelanstieg betroffen sein werden, hängt auch davon ab, wie wir unsere Gesellschaft gestalten werden und inwiefern wir uns an seine Folgen anpassen können.
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) arbeitet in Kooperation mit der Stadt Flensburg derzeit an einem internationalen Forschungsprojekt mit Projektpartnern aus Schweden, Norwegen, Deutschland und den Niederlanden zum Thema Klimawandelanpassung. Im Rahmen des vom BMBF und der EU geförderten Projekts EVOKED sollen für ausgewählte Kommunen und Städte in den Partnerregionen mögliche Wege der Klimaanpassung entwickelt werden.

Interessierte Flensburgerinnen und Flensburger sind herzlich eingeladen, im Rahmen des ersten von zwei Workshops, über die zukünftige Veränderung der Intensität und Häufigkeit von Sturmfluten durch einen steigenden Meeresspiegel sowie über zu erwartende Pfade der zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklung für Flensburg zu diskutieren. Dabei ist es den Projektpartnern wichtig, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen und die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu beantworten. Im Rahmen des Workshops berichten die Expertinnen der CAU auch über den aktuellen Stand der Forschung für Flensburg. Langfristiges Ziel des Projektes ist es, Flensburg bei der Anpassung gegenüber einem steigenden Meeresspiegelanstieg zu unterstützen.

Der Workshop findet statt
 am Mittwoch, den 07.11.2018 von 16:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
 in der Bürgerhallte des Flensburger Rathauses

Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Zur besseren Planung und aufgrund einer begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung gebeten.
Weitere Informationen, sowie einen Link zum Anmeldeformular, finden Sie unter
www.crslr.uni-kiel.de/de/evoked.html

Bei Rückfragen zum Projekt EVOKED bzw. zum Workshop wenden Sie sich bitte an:
Martin Beer
Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz
Sachgebiet Klimaschutz und Klimaanpassung
0461/85-2105
beer.martin@flensburg.de

Siehe zum Thema auch den akopol-Beitrag vom 5. Januar 2017:

Erhebliche Schäden durch Ostsee-Hochwasser in Flensburg
„Land unter“ in vielen Straßenzügen am Hafen – Neues Hotel Hafen Flensburg vom Hochwasser am stärksten betroffen unter: https://akopol.wordpress.com/2017/01/05/erhebliche-schaeden-durch-ostsee-hochwasser-in-flensburg/

ReparaturCafé im Ideenreich der Hochschule Flensburg am 13.10.2018 – jetzt anmelden!

Flicken, löten, Kaffee trinken im Containergebäude 13 an der Thomas-Finke-Straße

Der Austausch bei Kaffee und Kuchen gehört dazu, wenn am Samstag, 13. Oktober, von 14 bis 17 Uhr Kleingeräte, Fahrräder, Handys und Computer kostenlos repariert werden. Foto: Hochschule Flensburg/Dewanger

Erneut findet das ReparaturCafé für alle Interessierten statt!

Lageplan IDEENREICH

Zu finden ist das ReparaturCafé im IDEENREICH im Containergebäude 13 der Hochschule Flensburg, Thomas-Finke-Straße, 24943 Flensburg. Siehe Lageplan >

Dort bietet das FabLab-Team Hilfe zur Selbsthilfe an, um Dinge des Alltags zu reparieren. Mitgebracht werden können Kleingeräte, kleine E-Geräte, Fahrräder, PCs/Handys. Die Besitzer*innen können sich währenddessen bei Kaffee und Kuchen austauschen.  Mögliche Ersatzteile dürfen ebenso mitgebracht werden. Wer zufrieden mit dem Ergebnis ist, darf spenden.

Die Anmeldung ist unter der Telefonnummer 0177-2310643 zwischen dem 09.10.18 und 11.10.18 von 15 bis 19 Uhr möglich und per SMS jederzeit. Anmeldungen sind nun auch per Email unter repararturcafefl@gmail.com machbar – Bis zum 13.10.!

ReparaturCafé im IDEENREICH

Das IDEENREICH ist das Fablab der Hochschule Flensburg. Hier ist neben 3D-Druckern, Standbohrmaschinen, Laser Cutter und Lötstation noch einiges anderes an Werkzeugen zu finden, um zu Tüfteln, Auszuprobieren und neu zu entdecken.
Jeden 2. Samstag im Monat lädt das FabLab IDEENREICH zusammen mit der Gemeinde St. Jürgen alle Interessierten ein.
Do-it-yourself ist das Motto und nach kurzer Einweisung kann hier direkt repariert, entworfen und gestaltet werden.
Auch ohne Vorkenntnisse ist jeder Interessierte gern gesehen und ein Team steht jederzeit hilfsbereit zur Verfügung.

Die aktuellen Termine fürs Reparaturcafé finden Sie auf der Facebook-Seite des IDEENREICH. Das FabLab bietet übrigens auch ein OpenLab an, in dem alle Interessierten die Ausstattung und Expertise nutzen können. Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des IDEENREICH.

 

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