Archiv der Kategorie: Ökologie

Artikel zum Thema Umwelt, regenerative Energien, umweltfreundliche Stadtplanung und nachhaltiges Wirtschaften

Stadtwerke Flensburg mit einem zukunftsweisenden Ökostrom-Modell für Mehrfamilienhäuser

Mieterstrommodell – die große Unbekannte

Flensburg: Die Stadtwerke Flensburg haben beim Marktforschungsinstitut Innofact eine Umfrage zum „Mieterstrommodell“ in Auftrag gegeben. Ergebnis: Das Angebot „Mieterstrommodell“ ist 65% der Befragten unbekannt. Und die restlichen 35% haben auch nur eine ziemlich vage Vorstellung davon, was das ist.

Das Prinzip des Mieterstrommodells ist eigentlich ganz einfach: Der Vermieter investiert in eine Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Mietshauses. Der dort produzierte, umweltfreundliche Öko-Strom wird direkt an seine Mieter geliefert. Dabei entfallen Kostenbestandteile des Strompreises wie Netzentgelte, Konzessionsabgaben, Umlagen und Stromsteuer. Wird der Strom von den Mietern nicht verbraucht, weil der Bedarf gerade fehlt, wird er in das Stromnetz eingespeist und nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vergütet. Benötigen die Mieter mehr Strom als die Anlage erzeugt, werden sie aus dem Netz versorgt.

Der Vermieter erhöht mit der PV-Anlage den Wert seiner Immobilie und tut etwas für sein Image. Der Mieter zahlt für den Mieterstrom weniger als für herkömmlichen Strom.

Diese Vorteile des Mieterstrommodells sind bei den rund 600 Befragten offensichtlich nicht angekommen. Denn nach einer kurzen Erklärung des Angebotes wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie sich grundsätzlich eine Teilnahme am Mieterstrommodell vorstellen könnten. Und nach der Erklärung war das Interesse schon groß: Unabhängig von Alter, Geschlecht und Region können sich etwa zwei Drittel eine Teilnahme an dem Mieterstrommodell vorstellen. Nur 18% der Befragten sprachen sich dagegen aus.

Die Anforderungen, die die Befragten stellten, waren deutlich. Für 78% käme die Teilnahme nur in Frage, wenn dadurch ihre Stromkosten verringert werden. Gleichzeitig gaben 18% der Befragten an, dass sie dafür eine geringe Mieterhöhung akzeptieren würden.

Bei der Frage nach einer eigenen finanziellen Beteiligung der Mieter zeigte sich ein eher gemischtes Bild. Für 30% der Befragten kommt eine Beteiligung in Frage. Gleichzeitig lehnten 41% eine finanzielle Beteiligung ab.

Fazit ist: Mieterstrommodelle sind in Deutschland noch weitestgehend unbekannt. Dennoch ist die Bereitschaft hoch, daran teilzunehmen, wenn die Vorteile erklärt werden.

Solarenergie im Mehrfamilienhaus

Grüner Strom vom Dach für alle Hausbewohner

Mit dem „Mieterstrom“ bieten die Stadtwerke Flensburg im eigenen Netzgebiet die Möglichkeit, mit Solarstrom aus einer Fotovoltaikanlage auch Mietwohnungen zu versorgen.

Denn bisher war der Traum vom grünen Strom aus eigener Solarproduktion nur für Hausbesitzer lukrativ. Mieter haben zum einen oft das Problem, nicht frei über die Dachflächen ihres Gebäudes verfügen zu können. Zum anderen macht ihnen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) den Traum von einer CO2-neutralen Energieversorgung schwer. Denn per Gesetz handelt es sich bei der Nutzung von Strom vom Dach einer Mietwohnung nämlich nicht um Eigenstromverbrauch – Letzterer ist aber Voraussetzung für die Vorteile der eigenen FV-Anlage. Nur so winkt die Befreiung von Netznutzungsentgelten und Konzessionsabgaben.
Abhilfe schafft das Mieterstrommodell der Stadtwerke Flensburg. Damit können FV-Anlagen auf den Dächern von Mehrfamilienhäusern installiert und der Strom allen Mietern zur Verfügung gestellt werden. Jede Mieteinheit behält dabei ihren eigenen Stromzähler, allerdings erhält das Gebäude zwei neue Geräte: Ein Zähler erfasst den Solarstrom vom Dach, ein weiterer misst, wie viel Strom zusätzlich aus
dem Netz bezogen beziehungsweise wie viel nicht genutzter Solarstrom eingespeist wird. Die Energie vom Dach wird nach Nutzung auf alle Parteien verteilt und deren Netzbezug reduziert. Mit dem fortschreitenden Einbau smarter Messgeräte wird auch eine exakte Zuordnung möglich sein.
Im Juli hat die Bundesregierung ein Gesetz zum Mieterstrom in Kraft gesetzt. Dies macht den Bau und die Nutzung von FVAnlagen auf Mehrfamilienhäusern für die Vermieter deutlich attraktiver. Sie haben seit dem 25. Juli 2017 einen Förderanspruch und erhalten einen Mieterstromzuschlag zwischen 2,2 Cent/kWh und 3,8 Cent/kWh.

Übrigens, ein ähnliches Modell mit Ökostrom vom Dach bieten die Stadtwerke auch für Unternehmen, öffentliche Träger und Institutionen nicht nur in Flensburg an!

Siehe hierzu die folgenden Artikel:

Stadtwerke Flensburg steigen in das Geschäft mit der Photovoltaik ein – Mit einem neuen Pachtmodell für Photovoltaik-Anlagen wollen die Stadtwerke dem grünen Strom weiter auf die Sprünge helfen
https://akopol.wordpress.com/2016/08/24/stadtwerke-flensburg-steigen-in-das-geschaeft-mit-der-photovoltaik-ein/

Stadtwerke Flensburg installieren vier Photovoltaik-Anlagen auf Schuldächern – Sonnenenergie für nordfriesische Schüler
https://akopol.wordpress.com/2017/10/24/stadtwerke-flensburg-installieren-vier-photovoltaik-anlagen-auf-schuldaechern/

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Stadtwerke Flensburg beliefern ab 2018 die Universität in Bonn mit Strom

Flensburg: Die Stadtwerke Flensburg versorgen künftig die Universität in Bonn mit Strom. Der Vertrag mit der Universität hat ein Liefervolumen von rund 50 Millionen Kilowattstunden pro Jahr und eine Laufzeit bis zunächst Ende 2020.

Die Stadtwerke Flensburg liefern ab Januar nächsten Jahres Strom an die Rheinische Friedrich-Wilhelms- Universität in Bonn und versorgen damit deren Betriebsstätten vor Ort.

Heinz-Gerhard Gülck, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb, freut sich über den Kundenneuzugang. „Dass wir im bundesweiten Stromvergleich so attraktiv für unsere Kunden sind, freut mich sehr. Überregional bewerten uns unsere Kunden schon seit Jahren als sicher und zuverlässig. Wir sind ein fortschrittliches Unternehmen, das umweltbewusst handelt. Das ist den Kunden wichtig. Und wir bieten sehr guten Service und faire, stabile Preise.“

Rund 50 Millionen Kilowattstunden pro Jahr stehen dann nicht nur den Betriebsstätten der Uni Bonn zur Verfügung, sondern auch rund 34.000 Studierenden. Im Vergleich: Im Versorgungsgebiet der Stadt Flensburg werden pro Jahr rund 342 Millionen Kilowattstunden verbraucht. Die Gemeinden Glücksburg und Harrislee verbrauchen pro Jahr genauso viel, wie die Uni Bonn abnimmt.

Aktuell liefern die Stadtwerke bundesweit Strom an rund 210.000 Kunden.

Wohlergehen ohne Wachstum in Flensburg?

Stadt Flensburg und Europa-Universität Flensburg erhalten 530 000 Euro für einzigartiges Verbundprojekt

Flensburg. Die Stadt Flensburg und die Europa-Universität Flensburg (EUF) werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 530.000 Euro für drei Jahre gefördert. Sie erhalten das Geld für ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Unter der Überschrift „Entwicklungschancen und -hemmnisse einer suffizienzorientierten Stadtentwicklung“ (EHSS) wollen Bürgermeister Henning Brüggemann sowie Michaela Christ und Bernd Sommer vom „Nobert Elias Center for Transformation Design & Research“ (NEC) der EUF erforschen, wie Flensburg sich zu einer klimawandelfesten, sozial gerechten und umweltfreundlichen Stadt entwickeln kann.
Die Besonderheit des gemeinsamen Projekts: Stadt und NEC fragen danach, wie diese Ziele durch eine „Politik der Suffizienz“ erreicht werden können, also dadurch, dass die Einwohnerinnen und Einwohner weniger Ressourcen verbrauchen, indem sie ihre sozialen Praktiken (Wohnen, sich ernähren, sich fortbewegen, einkaufen etc.) verändern. Das bedeutet: Im Mittelpunkt steht die politisch heikle Frage, wie Kommunalpolitik das Wohlergehen ihrer Einwohnerinnen und Einwohner ermöglichen kann, ohne dafür immer weiter wachsen zu müssen.
Dieser Projektfokus ist unter den 26 durch das BMBF geförderten Verbundprojekten einzigartig. Harald Welzer, Professor für Transformationsdesign an der EUF und Direktor des NEC, sieht das als besondere Stärke des Projekts: „Zukunft besteht im Moment hauptsächlich aus Schlagwörtern mit „smart“ davor: „Smart City“, „Smart Meter“ oder „Smart Grid“. Aber für technikgetriebene Einsparungen durch mehr Effizienz muss man immer erst mal Aufwand treiben, also zum Beispiel neue Geräte installieren. Das jetzt für Flensburg bewilligte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben geht einen anderen Weg. Es untersucht Maßnahmen, die darauf zielen, zugleich den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen, und zwar nicht durch mehr Technik, sondern durch mehr Intelligenz.“
Die transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Stadt und Uni soll innerhalb von drei Jahren in drei Arbeitspakten die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer suffizienzorientierten Stadtentwicklung theoretisch klären, eine deutschlandweite Bestandsaufnahme vergleichbarer Stadtentwicklungsprojekte liefern sowie ein konkretes Stadtentwicklungsprojekt, das der Suffizienzstrategie folgt, für Flensburg konzipieren und initiieren.
Michaela Christ vom NEC freut sich über diese enge Zusammenarbeit mit der Stadt: „In diesem Projekt werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Angestellte der städtischen Verwaltung gleichberechtigt im Team zu nachhaltiger Stadtentwicklung arbeiten. Nicht zuletzt diese enge Verzahnung aus Forschung und Praxis macht den besonderen Reiz unseres Vorhabens aus.“ Ihr Kollege Bernd Sommer ergänzt: „Das Norbert Elias Center steht seit längerer Zeit mit der Stadt Flensburg im Austausch. Ich freue mich, dass mit dem bewilligten Vorhaben unsere Zusammenarbeit für die nächsten drei Jahre einen konkreten Rahmen gefunden hat.“
Die Ergebnisse des Projekts sollen als wertvolles Transformationswissen öffentlich gemacht werden. Denn auch Bürgermeister Henning Brüggemann ist sich bewusst, dass der Suffizienz-Ansatz im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung eine Besonderheit ist: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Universität, weil wir wissenschaftliche Erkenntnis – die ja nicht neu ist – ganz konkret und wohl dosiert in unserer kommunalen Praxis anwenden können. Bei diesem Thema ist das bundesweit schon einmalig. Einen Blick werden wir auf den bundes- und landesrechtlichen Rahmen für unser kommunales Handeln werfen. Hier werden zentrale Weichen für unsere Stadtentwicklung gestellt.“
Das Projekt „Entwicklungschancen und -hemmnisse einer suffizienzorientierten Stadtentwicklung“ (EHSS) im Rahmen der Fördermaßnahme „Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt: Forschung für klimaresiliente, sozial-ökologisch gerechte und lebenswerte Städte“ des BMBF ist im Oktober 2017 gestartet. Das Projekt läuft bis zum 31.7.2020.
Mit der Fördermaßnahme will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Beitrag zur klimawandelfesten, sozial gerechten und umweltfreundlichen Stadt von morgen leisten. Die Fördermaßnahme setzt dabei bewusst auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und Kommunen sowie weiteren Praktikerinnen und Praktikern der Stadtentwicklung: gemeinsam sollen innovative und praktikable Lösungen erarbeitet und so die Nachhaltigkeit vorangebracht werden. Die Fördermaßnahme spricht zentrale Themen der Zukunftsstadt wie Klimawandel, umweltverträgliche Mobilität sowie Migration und Integration an.
Zur Förderung ausgewählt wurden insgesamt 26 Verbundprojekte. Das BMBF stellt in den nächsten Jahren für diese Projekte rund 50 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung.

TBZ sorgt mit 700.000 Blumenzwiebeln für ein buntes Flensburg

Die Flensburger Bürgerinnen und Bürger können sich im nächsten Frühjahr auf eine bunte und blühende Stadt freuen. Das TBZ hat in den vergangenen Tagen insgesamt über 700.000 Blumenzwiebeln an acht Standorten in der Stadt einpflanzen lassen

Maschinelle Pflanzung von Blumenzwiebeln am Ochsenweg

Nach den positiven Erfahrungen der Pflanzung im vergangenen Jahr, hat das TBZ die Anzahl der eingesetzten Blumenzwiebeln um das zwanzigfache gesteigert. Insgesamt wurden am Alten Ochsenweg, Zur Exe, Museumsberg, Stadtpark, Carlislepark, Ballastbrücke, Mürwiker Straße und Waldstraße circa 3.500 Quadratmeter Fläche bepflanzt. Aufgrund der gestiegenen Anzahl erfolgte die Pflanzung mit maschineller Unterstützung.

Um eine längere Blühzeit zu erreichen und somit für ein dauerhaft buntes und attraktives Stadtbild zu sorgen, wurde in diesem Jahr eine Kombination verschiedener Blumenarten gepflanzt. Neben Krokussen und Narzissen wurden auch Tulpen und weitere Blumensorten eingesetzt, so dass insgesamt eine Blühperiode von über drei Monaten zu erwarten ist.

Das TBZ hat darüber hinaus bei der Auswahl der Blumen darauf geachtet, vornehmlich die Wildform und nur wenige Hybride zu verwenden. Dadurch sind die Blumen insektenfreundlicher.

EES e.V. lädt ein zum Round-Table-Gespräch mit Oberbürgermeisterin Simone Lange am 08.11.2017 im Flenburger Borgerforeningen

Mittwoch, den 8.11.2017 um 19:00 Uhr
Borgerforeningen, Holm 17, 24937 Flensburg

Liebe Mitglieder und Freunde des EES,

am 8.11. laden wir Euch alle ein, zu einem Round-Table Gespräch mit Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange, dem H2- Busexperten Uffe Borup, NEL, aus Dänemark und Experten aus der Region.

Wir haben die einmalige Chance für die Region Flensburg. Eine H2-Tankstelle soll im Herbst 2018 kommen.
Nun gilt es H2-Autos und H2-Busse für die Region privat und kommunal anzuschaffen. Statt Strom für 380 Millionen Euro wegzuwerfen, wollen wir ihn hier veredeln.
Wir wollen daraus Wasserstoff machen und damit unsere neuen H2-Fahrzeuge antreiben. Dafür brauchen wir eine H2-Technologie, die in der Region aufgebaut werden soll.
Das schaft viele Arbeitsplätze.
Damit kann die Region Flensburg zur Modellregion für erneuerbare Energien werden.

Liebe Grüße
Peter Helms

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und den Aktivitäten des EES e.V. finden sich unter: http://ees-ev.de

 

Gesundheitswochen noch bis zum 19.11.17 im Café des Kulturhof Flensburg e. V.

Noch bis zum 19.11.2017 finden im Café des Kulturhof Flensburg e.V. in der Großen Straße 42-44 die Gesundheitswochen statt. Mehrere Vorträge und Veranstaltungen laden im November zum Zuhören, Zusehen und Mitmachen ein. Untenstehend eine Programmübersicht. Einen Programmflyer mit ausführlicheren Infos gibt es hier

Der Eintritt zu allen Abenden ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.

Samstag, 04.11.17 von 18 bis 20 Uhr
Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln
Vortrag von Petra Siebeck, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin erläutert Fallbeispiele und beantwortet gerne alle Fragen zum Thema.

Donnerstag, 07.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Ist die Seele unsterblich? Mit Sandra Feddersen

Montag, 13.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Entdecke mit 4 Fragen deine Freiheit – The Work of Byron Katie
Ein Erlebnis-Vortrag mit Anke Marquardt und Anke Blaue

Mittwoch, 15.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Freies Tönen und Obertönen mit Birgit Marita Jost

Freitag, 17.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Frauenkraft – Herzenswege in Frauengemeinschaft – mit Birgit Marita Jost

 

Wo? Café des Kulturhof Flensburg e.V.
Brasseriehof
Große Straße 42-44
24937 Flensburg

www.kulturhof-flensburg.de
Kontakt: hallo@kulturhof-flensburg.de

Stadtwerke Flensburg installieren vier Photovoltaik-Anlagen auf Schuldächern

Sonnenenergie für nordfriesische Schüler

Flensburg: Gemeinsam haben der Schulverband Eiderstedt und die Stadtwerke Flensburg Photovoltaikanlagen auf den Dächern von vier Schulen installiert. Die Kooperation erfolgt über ein Pachtmodell. So erzeugen die Schulen umweltfreundlichen Strom aus regenerativer Energie, den sie auch selbst nutzen möchten.

Alle vier Photovoltaikanlagen der Schulen in den nordfriesischen Orten St.-Peter-Ording und Garding werden zusammen rund 100.000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr erzeugen. Der Gesamtverbrauch der Schulen liegt bei rund 133.000 kWh pro Jahr. Rein rechnerisch produzieren die Schulen so drei Viertel ihres Stromverbrauchs selbst vor Ort. Umweltfreundlich und ressourcenschonend.

Dazu Rainer Balsmeier, Schulverband Eiderstedt, „Mich freut es sehr, dass wir mit den von den Stadtwerken errichteten PV-Anlagen unseren Schülern das Energiesparen noch viel bewusster machen und auch praktisch zeigen können, wie das funktioniert. Damit leisten auch wir unseren Beitrag zur Schonung unserer Umwelt.“

Oliver Rein, Abteilungsleiter Dienstleistungen bei den Stadtwerken ergänzt: „Mit den PV-Anlagen sparen die Schulen jährlich rund 65.000 kg CO2 ein. Gleichzeitig entlasten sie durch die Produktion direkt vor Ort auch das stark belastete Stromnetz.“

Das Pachtmodell für Photovoltaikanlagen ist das passende Angebot für Geschäftskunden sowie öffentliche Einrichtungen. Es funktioniert über eine wechselseitige Pacht: Der Kunde überlässt den Stadtwerken das Dach seines Gebäudes zur Installation einer PV-Anlage. Diese pachtet er dann über einen festen Zeitraum und zahlt eine monatliche Pacht. Die produzierte Energie nutzt er für seinen eigenen Verbrauch und senkt somit seine Strombezugskosten. Überschüssigen Strom speist er in das Netz ein und erhält dafür eine festgelegte Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Stadtwerke übernehmen die Planung, den Bau und die Finanzierung der Anlage in Kooperation mit regionalen Partnern. Eine PV-Anlage rechnet sich insbesondere durch den Eigenverbrauch. Darum wird jede Anlage auf Basis der Verbrauchsstruktur des Kunden individuell geplant und auf eine möglichst hohe Eigenverbrauchsquote hin optimiert.

Bereits ab dem ersten Jahr senkt der Pächter fortan seine Energie-Kosten. Innerhalb der Vertragslaufzeit von 20 Jahren sind hohe Einsparungen bei den Strombezugskosten möglich. Der Clou: Nach Laufzeit-Ende kann die Anlage auf dem Dach des Pächters verbleiben und erzeugt weiter Strom. Da er dann keine Pacht mehr zahlt, produziert die Anlage quasi kostenlosen Strom und die Ersparnis steigt exponentiell an.

Ansprechpartner bei den Stadtwerken Flensburg ist Oliver Rein, Telefon 0461 – 487 1525.

Dienstags und donnerstags Energieberatung der Verbraucherzentrale in Flensburg

Energetische Sanierung: So finden Sie das beste und günstigste Angebot

Bei der Verbraucherzentrale Energieberatung können Hausbesitzer verschiedene Handwerkerangebote für eine energetische Modernisierung vom unabhängigen Energieberater prüfen und vergleichen lassen.

Viele Hausbesitzer wollen ihre Immobilie mit neuen Fenstern, neuer Heizung oder Wärmedämmung aufwerten und modernisieren. Die Angebote von Handwerksbetrieben zu beurteilen und das richtige auszuwählen, ist für viele eine Herausforderung. Unterstützung dabei bieten die Energieberater der Verbraucherzentrale.

Entscheidungshilfe von Profis

„Wer drei Anbieter nach Preisen fragt, erhält meist völlig verschiedene Angebote. Unterschiedlich sind dabei nicht nur die Preise, sondern auch die Leistungen“, sagt Peter Sönnichsen, Experte der Verbraucherzentrale. Beispiel Fassadendämmung: „Wichtig dabei ist eine zusätzliche Dämmung des Kellersockels. Das ist in manchen Angeboten enthalten, in anderen nicht. Man muss schon ein Fachmann sein, um die angebotenen Leistungen beurteilen zu können und nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen.“

Mehr Klarheit bei Kosten und Leistungen

Wichtigste Frage dabei: Sind die Leistungen im Angebot vollständig oder enthalten sie versteckte Kosten? „Jedes Kind kennt den Frust, wenn das neue Spielzeug nicht gleich einsatzbereit ist, weil die Batterien nicht im Lieferumfang enthalten sind. So ist es ebenso bei Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten, allerdings mit teuren Folgen für den Auftraggeber“, erläutert Sönnichsen. Die Fachleute prüfen auch, ob überflüssige Leistungen im Angebot stehen. „Sind diese Fragen geklärt, kann man die Angebote nebeneinander legen und eine Auswahl treffen“, sagt Sönnichsen. Wer ganz sicher gehen will, kann zweimal zur Beratung bei der Verbraucherzentrale kommen. Im ersten Gespräch wird geklärt, was genau im Auftrag stehen soll. Beim zweiten Termin vergleichen die Fachleute die vorliegenden Angebote.

Sie haben Beratungsbedarf

Bei der Verbraucherzentrale Energieberatung erhalten Sie detaillierte, auf Ihr konkretes Problem zugeschnittene Handlungsempfehlungen.

In Flensburg findet die persönliche Energieberatung dienstags und donnerstags in der Beratungsstelle Flensburg, Schiffbrücke 65, statt. Jetzt unter 0461 / 28 604 oder 0800-809 802 400 (kostenfrei) anmelden!

Kostenbeteiligung: 5 bis 10 Euro (je nach Dauer des Beratungsgesprächs).

In Schleswig-Holstein findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale ganz in Ihrer Nähe statt:

Niebüll . Flensburg . Husum . Heide . Rendsburg . Neumünster . Schleswig . Kiel . Eutin . Lübeck . Bad Segeberg . Bad Oldesloe . Kaltenkirchen . Norderstedt . Mölln . Geesthacht . Elmshorn . Pinneberg

Bei allen Fragen zum Erkennen und Vermeiden von Schimmelschäden hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Ein Flensburg ohne Plastiktüten kommt näher

Ratsbeschluss wird Realität

Flensburg. sky-Marktleiter Arsim Haxhijaj hatte Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange, eingeladen, um mit ihr gemeinsam symbolisch die letzte Plastiktüte im sky-Markt in der Fichtestraße über das Kassenband laufen zu lassen.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Verzicht von Plastiktüten bei sky unserem Ziel „Flensburg ohne Plastiktüten“ ein Stück näher kommen. Schließlich hat unsere Ratsversammlung bereits 2014 beschlossen, dass die Stadt Flensburg sich den Initiativen einer immer größer werdenden Anzahl von europäischen Gemeinden und Landkreisen anschließt, den Verbrauch von Einweg-Einkaufstüten und Plastikbehältnissen langfristig nennenswert zu reduzieren. Es ist sehr schön, dass jetzt auch sky diesen Schritt vollzieht“, sagt Simone Lange zu diesem Anlass.

Nicht nur die sky-Märkte haben sich zu diesem Schritt entschlossen. Rewe und Lidl haben ebenfalls den Verzicht auf Plastiktüten erklärt. Aldi will 2018 nachziehen.

Andere Märkte in Flensburg und die Einzelhändler in der Flensburger Innenstadt haben als ersten Schritt auf diesem Weg die kostenlose Abgabe von Plastiktüten eingestellt. Außerdem verwenden sie in der Regel Recycling-Material.

„Ich bin sicher, dass sich immer mehr Kaufleute diesem deutlichen Bekenntnis zu nachhaltigem Handeln und damit zur Verantwortung für Mensch und Umwelt anschließen werden, und endgültig auf Plastiktüten verzichten“, so die Oberbürgermeisterin zur erfreulichen Entwicklung

Gesundheitswochen vom 16.10.17 bis 19.11.17 im Café des Kulturhof Flensburg e. V.

In der Zeit vom 16.10. bis 19.11.2017 finden im Café des Kulturhof Flensburg e.V. in der Großen Straße 42-44 die Gesundheitswochen statt. Zahlreiche Vorträge und Veranstaltungen laden im Oktober und November zum Zuhören, Zusehen und Mitmachen ein. Untenstehend eine Programmübersicht. Einen Programmflyer mit ausführlicheren Infos gibt es hier

Der Eintritt zu allen Abenden ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.

Dienstag, 17.10.17 von 19 bis 21 Uhr
Die Weisheit in Dir
Lausche der Vision Deines Herzens und vertraue Dir selbst – Wege mit der CranioSacral-TherapieEin Vortrag mit Fühlübungen mit Heilpraktikerin Birgit Marita Jost aus Flensburg

Mittwoch, 18.10.17 von 19 bis 21 Uhr
Geomantie – Vortrag von und mit Hans Hansen

Samstag, 21.10.17 von 19 bis 21 Uhr
Sprache als Schlüssel – zu Gesundheit, Zufriedenheit & Erfolg mit Natascha Wolter

Donnerstag, 26.10.17 von 18 bis 20 Uhr
Meditatives Singen mit Mareike Hölker
Lieder des Herzens aus aller Welt – Meditatives Singen für jede*n

Samstag, 04.11.17 von 18 bis 20 Uhr
Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln
Vortrag von Petra Siebeck, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin erläutert Fallbeispiele und beantwortet gerne alle Fragen zum Thema.

Donnerstag, 07.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Ist die Seele unsterblich? Mit Sandra Feddersen

Montag, 13.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Entdecke mit 4 Fragen deine Freiheit – The Work of Byron Katie
Ein Erlebnis-Vortrag mit Anke Marquardt und Anke Blaue

Mittwoch, 15.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Freies Tönen und Obertönen mit Birgit Marita Jost

Freitag, 17.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Frauenkraft – Herzenswege in Frauengemeinschaft – mit Birgit Marita Jost

 

Wo? Café des Kulturhof Flensburg e.V.
Brasseriehof
Große Straße 42-44
24937 Flensburg

www.kulturhof-flensburg.de
Kontakt: hallo@kulturhof-flensburg.de

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