Archiv der Kategorie: Ökologie

Artikel zum Thema Umwelt, regenerative Energien, umweltfreundliche Stadtplanung und nachhaltiges Wirtschaften

„Wir können auch Grün!“: DIE LINKE Flensburg lädt am 12.9. zum Umwelt-Abend ein

Marianne Kolter, Landessprecherin der Partei DIE LINKE und Umweltaktivistin

Am Dienstag d. 12.09. wird Marianne Kolter, LINKE-Landessprecherin und Umweltaktivistin, um 19 Uhr im LINKEN BÜRO in der Norderstraße 88 zu umweltpolitischen Positionen der LINKEN sprechen und mit dem Publikum diskutieren.

Die LINKE fordert in ihrem Wahlprogramm den „sozial-ökologischen Umbau“, und möchte neben der Forderung nach einem konsequenten Umwelt-, Natur- und Klimaschutz auch den sozialen Bezug zu den Lebensverhältnissen der Menschen herstellen. Nur so könne nach Auffassung der LINKEN eine ökologisch ausgerichtete Politik auch gesellschaftlich verankert werden.

Marianne Kolter äußert sich daher zur Energiepolitik in diesem Sinne: „Um den Klimawandel nicht noch weiter anzuheizen, brauchen wir eine konsequente Energiewende, weg von Kohle, Öl und Gas. Energie darf dabei nicht teurer werden und die Förderung der erneuerbaren Energien in BürgerInnenhand muss Vorrang haben.“

Auch in der derzeit stark diskutierten Verkehrspolitik verbindet Marianne Kolter den ökologischen Inhalt mit dem sozialen Aspekt und wirbt für ein sozial verankertes Recht auf Mobilität: „Die Diskussion um das Dieselfahrverbot in Großstädten lenkt ab von wirklichen Lösungen. Der ÖPNV in Stadt und Land muss konsequent ausgebaut werden, und zwar zu günstigen Preisen und kostenlos für Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit geringen Einkommen. Wir haben gute Konzepte, Bus und Bahn miteinander zu verzahnen und über Anrufsammeltaxis oder ähnliches auch die Menschen auf dem Land gut zu versorgen.“

LINKE-Direktkandidat Herman U. Soldan

Auch den Ausstieg aus der Atomenergie wird Marianne Kolter, die sich seit vielen Jahren aktiv in der Anti-AKW-Bewegung engagiert, zum Thema machen. Schon seit langem kritisiert sie zusammen mit den Flensburger LINKEN den Grünen-Umweltminister Habeck für dessen zweifelhafte Politik bei der AKW-Entsorgung und der Lagerung radioaktiven Materials.

Der Abend wird moderiert vom LINKE-Direktkandidaten Herman U. Soldan, der zu LINKER Umweltpolitik erklärt: „Ein sozialer und solidarischer Politikwechsel, wie DIE LINKE ihn regional und weltweit will, geht nicht ohne eine konsequent ökologisch angelegte Politik. Die anderen Parteien scheuen sich vor dieser Konsequenz und machen oft nur halbe Sachen. Daher gilt für das LINKE Politikangebot: Wir können auch Grün!“

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„Bundestagswahl 2017: Fragt Sie! Und wählt!“ am 18.09.2017 in der Dänischen Zentralbibliothek in Flensburg

DGB-Veranstaltung mit den BundestagskandidatInnen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

was wollen die Parteien? Wen wirst du wählen? Die zweite Frage wollen wir natürlich nicht in großer Runde beantwortet haben – die erste Frage hingegen schon. Denn es geht um Einiges bei dieser Wahl. Rente, prekäre oder gute Arbeit, Digitalisierung, Europa…

Wie die Parteien und ihre Kandidatlnnen dazu stehen wollen wir sie fragen – allerdings nicht im Format einer klassischen Podiumsdiskussion. Gefragt wird in lnterviews, geführt von Betriebsrätinnen und Betriebsräten, die im Flensburger DGB aktiv sind. Und von euch!?

Eingeladen haben wir VertreterInnen der im Bundestag vertretenen Parteien: CDU, SPD, Grüne und Linkspartei. Auch die Wahlkreiskandidaten haben zugesagt: Thomas Jepsen (CDU), Clemens Teschendorf (SPD), Peter Wittenhorst (Grüne) und Herman U. Soldan (Linkspartei).

Wir freuen uns auf eine lebhafte Debatte und auf euchl
Mit herzlichen Grüßen bis dahin, Joachim Sopha und Susanne Uhl

V.i.S.d.P.: DGB Stadtverband Flensburg, DGB S-H Nordwest, flensburg@dgb.de

Energieberatung der Verbraucherzentrale in Flensburg

Kügelchen in der Wand – Verbraucherzentrale berät zur Hausdämmung

Wenn es um die nachträgliche Wärmedämmung von Altbauten geht, werden die Energieberater der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein immer wieder nach den Unterschieden zwischen Kerndämmung, Einblasdämmung, Hohlschichtdämmung oder auch Luftschichtdämmung gefragt. Die Antwort ist einfach: Alle meinen dasselbe!

„Wir Nordlichter haben Glück!“, stellen die unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein fest, „denn hier bei und uns im Norden finden wir eine spezielle Bauart unserer Häuser vor: Das zweischalige Mauerwerk.“ Es ist so aufgebaut, dass die Innenmauer die statische Funktion sowie den Wärme- und Schallschutz übernimmt; die Außenschale kann individuell gestaltet werden und ist für den Witterungsschutz zuständig. Typisch norddeutsch sind Außenschalen mit Sichtmauerwerk aus Kalksandstein oder Ziegel. „Diese Fassaden prägen unsere Region.“, betont Carina Vogel vom Referat Energie der Verbraucherzentrale. Die beiden Schalen sind mit Mauerankern verbunden und enthalten je nach Ausführung eine ca. 5 cm dicke Luftschicht mit einer für heutige Standards zu geringen Wärmedämmung von ca. 10 cm.

Luftschicht ist ein Geschenk für die nachträgliche Wärmedämmung

Für kleines Geld und geringen Aufwand kann man das Haus schnell und sauber dämmen lassen ohne dass es sein „Gesicht“ verliert. Die Luftschicht wird mit Dämmmaterial befüllt, wodurch sich der Wärmeverlust durch die Wand drastisch reduziert. „Mehr als zehn Prozent der Heizkosten lassen sich auf diese Weise einsparen“, so Vogel. „Pro Quadratmeter Wandfläche kostet die nachträgliche Kerndämmung je nach Material ab 30 Euro.“ Der Materialvielfalt sind inzwischen fast keine Grenzen gesetzt. Aber Achtung: Wärmedämmstoffe müssen entweder den europäischen Normen entsprechen oder bauaufsichtlich zugelassen sein! Auf dem Markt sind verschiedene mineralische Blähglas-Granulate, Polystyrol-Kügelchen, aufgeblähtes Lavagestein, Steinwolle, Nano- oder Aerogele sowie Dämmschäume, aber auch nachwachsende Rohstoffe wie Holzfaser, Zellulose, Hanf oder Seegras sind im Handel – und ständig schreitet die Entwicklung fort. „Hier fällt dem Verbraucher die Entscheidung für das richtige Produkt nicht leicht“, fällt den Energieberatern der Verbraucherzentale auf.

Eignet sich jede Luftschicht und wie kommt die Dämmung dort hinein?

Zuerst sollte überprüft werden, ob sich der Hohlraum für eine Kerndämmung eignet. Wird eine Förderung der KfW-Bank in Anspruch genommen, muss ein Sachverständiger die Maßnahme bewerten. Durch Bohrungen in die Mauerwerksfugen der Fassade kann er per Sonde Einblick in diese verborgene Schicht nehmen und Mörtelnasen oder Wärmebrücken erkennen. Das Dämmmaterial wird dann von außen durch kleine Öffnungen unter Druck in die Luftschicht eingeblasen und gleichzeitig verdichtet, damit Lufteinschlüsse vermieden werden. Anschließend werden die Löcher mit Mörtel wieder verschlossen. „Es ist wichtig, den Füllungsgrad des Hohlraums genau zu beobachten“, betonen die unabhängigen Energieexperten „denn die fachgerechte Ausführung lässt sich im Mauerwerk verborgen schwer nachvollziehen.“ Bitten Sie Ihren Fachbetrieb zum Abschluss der Kerndämmung um einen Thermografie-Nachweis in der nächsten Frostperiode. Firmen, die von Ihrer Arbeit überzeugt sind, werden sich auf diesen Nachweis einlassen.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft

Termine unter: 0431-59099-40 (Verbraucherzentrale Kiel) oder kostenfrei unter 0800-809 802 400

Für die Standorte: Flensburg, Schleswig, Niebüll, Husum, Heide, Itzehoe, Pinneberg, Elmshorn, Norderstedt, Geesthacht, Mölln, Lübeck, Eutin, Bad Oldesloe, Bad Segeberg, Kaltenkirchen, Neumünster, Rendsburg und in Kiel.

Kostenbeteiligung: 7,50 bis 10 Euro (je nach Dauer des Beratungsgesprächs) Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Bei allen Fragen zum Sanieren, Bauen und Wohnen hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder www.vzsh.de.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

 

Ausstellung „450 Jahre unter dem Meer“ vom 09.09. bis 04.11.2017 bei In Kürze Kunst in Flensburg

Eine Installation der Jellyfish Manufacture

Ausstellungseröffnung am Samstag, den 09.09.2017 um 17 Uhr
In Kürze Kunst, Norderstraße 135, 24939 Flensburg

450 Jahre – so lange dauert es, bis eine Plastikflasche in den Ozeanen zerfällt.
Unter diesem Gesichtspunkt hat die Jellyfish Manufacture eine Ausstellung konzipiert, die sich mittels der Installation einer Flut von Quallen aus Plastikflaschen dem Thema Vermüllung der Meere widmet.

Das ist wie das Material selbst ein vielschichtiges Anliegen, in seiner Darstellung der durch umweltbedingte Faktoren rasant wachsenden Population der Quallen faszinierend und beängstigend zugleich – und vielleicht auch Anlass zu einer sensibilisierten Wahrnehmung unserer Umwelt und zum Überdenken von eigenen (Verbraucher-)Gewohnheiten.

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Qualle, Tintenfisch & Co.

Bastel-Workshop für Kinder

Samstag, 30. September 2017, 13-17 Uhr

Wir verwandeln PET-Flaschen in lustige Meerestiere. Eurer Fantasie sind keine Grenzen  gesetzt!
Das Material wird gestellt, eigene Plastikflaschen können gerne mitgebracht werden!

Teilnahme gegen Spende.

Anmeldung unter jellyfish.manufacture@gmail.com

In Kürze Kunst, Norderstraße 135, 24939 Flensburg, www.in-kuerze-kunst.net

„Wie geht´s denn so, Windbranche?“ – DGB-Veranstaltung mit Vertretern aus der Windbranche am 07.09.2017 in Husum

Informations- und Diskussionsveranstaltung

am Donnerstag, den 7. September 2017, 18.30 Uhr,
Handwerkerhaus, Süderstraße 97, Husum

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

die HUSUM Wind 2017 steht vor der Tür. Seit dem letzten großen Treffen der Branche in Husum ist einiges passiert: Die EEG Novelle brachte neue „Deckel“ und vor allem ein neues Instrument: Ausschreibungen. An der Landesplanung wird noch gearbeitet, aber auch hier stehen die Zeichen eher auf Sturm.

Zeit, eine Bilanz zu ziehen: Welche industriepolitischen Folgen sind bereits spürbar, mit welchen ist zu rechnen? Was bedeutet dies für Branche und Beschäftigte? Über diese und über Ihre und eure Fragen wollen wir auf unserer Veranstaltung diskutieren – mit

Nicole Knudsen, Bundesverband WindEnergie (BWE),

Thomas Ahme, Betriebsrat Siemens AG,

Dr. Martin Bitter, Geschäftsführer der IG Metall,

Klaus Kramer, ARGE Netz und

Björn Volkmann, Betriebsrat Senvion Deutschland GmbH.

Wir freuen uns auf Ihr und auf euer Kommen!

Herzlich, Susanne Uhl

Die Einladung findet sich nochmals hier.

 

Dr. Susanne Uhl
Regionsgeschäftsführerin
DGB Schleswig-Holstein Nordwest

Stadtwerke Flensburg lösen Kohlehalde auf

Flensburg: Die Stadtwerke Flensburg lösen ihre für kalte Winter als Reservevorrat angelegte Kohlehalde auf. Grund dafür sind stillgelegte Kohlekessel und der Einsatz der im vorigen Jahr in Betrieb genommenen, umweltfreundlicheren Gas- und Dampfturbinenanlage.

Kohlehalde der Stadtwerke an der Batteriestraße

Seit Anfang August tragen die Stadtwerke Flensburg ihre 36.000 Tonnen schwere Kohlenhalde in der Batteriestraße ab. Die Kohle wurde seit 1990 als Reserve gelagert, um z.B. in zu kalten Wintern und bei Ausfall einer Kohlelieferung über den Seeweg aufgrund einer zugefrorenen Ostsee genug Vorrat zu haben. „Auf diese Reserve können wir nun verzichten, weil die GuD-Anlage zum Einsatz kommt. Umgerechnet sparen wir so rund drei Kohleschiffe ein.“ erklärt Maik Render, Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg.

Mit dem Betrieb der GuD-Anlage Ende vorigen Jahres wurden zwei alte Kohlekessel ersetzt und stillgelegt. Damit haben die Stadtwerke ihren Brennstoffmix, der vor dem Bau der GuD-Anlage aus Steinkohle, Ersatzbrennstoffen und Holzhackschnitzeln bestand, um den Energieträger Erdgas erweitert. „Die Bedeutung der Kohle nimmt für uns Stadtwerke weiter ab.“ so Maik Render weiter. „Aus den verschiedenen Energieträgern, die wir bei der Strom- und Wärmeproduktion einsetzen können, ergeben sich unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten und Fahrweisen. Je nachdem welche Kombination wirtschaftlicher ist, kommen z.B. entweder Kohle oder Erdgas zum Einsatz.“

Bis Oktober wird das Umlagern der Kohle andauern. Dafür haben die Tochtergesellschaften der Stadtwerke Aktiv Bus und das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) LKWs, technisches Gerät sowie das Personal zur Verfügung gestellt.

Elektromobilität – Stadtwerke Flensburg unterstützen bei der Installation von E-Ladestationen

Flensburg: Die Stadtwerke Flensburg bauen ihr Dienstleistungsangebot aus: Neben der Planung, Auswahl und Konzeption von Ladestationen für Elektroautos bieten die Stadtwerke zukünftig allen gewerblichen Interessenten auch die Realisierung, Betriebsführung, Abrechnung und Wartung der Ladestationen an.

Dieses Angebot richtet sich an Unternehmen, die ihren Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern – bei Wohnungsbaugesellschaften auch ihren Mietern – eine Lademöglichkeit für Elektroautos zur Verfügung stellen möchten. Auch für Hotels und Gastronomie bieten E-Ladestationen ein attraktives Angebot für ihre Gäste.

Mit ihrem neuen Angebot treiben die Stadtwerke den Ausbau einer leistungsfähigen, flächendeckenden und sicheren Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität in der Region weiter voran. „E-Mobilität ist bislang noch kein Selbstläufer, wie die Zulassungszahlen verdeutlichen. Ein wichtiger Punkt, um die Akzeptanz für Elektromobilität zu erhöhen und den Markthochlauf zu beschleunigen, ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Hier wollen wir gern mit unserem Know-How unterstützen.“ so Oliver Rein, Abteilungsleiter Dienstleistungen bei den Stadtwerken. „Als Mitglied des Klimapaktes sehen wir es zudem als unsere Aufgabe an, den Klimaschutz in der Region weiter zu fördern.“

Die Stadtwerke Flensburg unterstützen dabei im Vorfeld bei der Planung und Konzeption und beraten gern bezüglich Leistung, Anzahl und Modell der Ladestationen. Im Betrieb übernehmen die Stadtwerke den Abrechnungsservice sowie innerhalb des Netzgebietes Flensburg, Glücksburg und Harrislee auch die jährliche Wartung.

Den Strom liefern die Stadtwerke Flensburg gleich atomstromfrei und ökologisch in der richtigen Qualität mit.

Geplante Lagerung von atomaren Bauschutt in Harrislee: Scharfe Kritik der Flensburger Ratsfraktion DIE LINKE an den Grünen

Über den Streit um die mögliche Lagerung von atomaren Bauschutt in Harrislee berichtete vor ein paar Tagen das Flensburger Tageblatt sehr ausführlich. (Den Link zum Nachlesen sowie weitere Infos gibt es am Ende dieses Beitrages)

Gestern erschien im FT dann noch ein Artikel, der sich mit der Haltung der Flensburger Grünen beschäftigte. DIE LINKE-Fraktion nimmt dies zum Anlass, ihre Ablehnung des Vorhabens noch mal deutlich zu machen und kritisiert dabei vor allem scharf die Grünen.

Wir dokumentieren daher untenstehend die Pressemitteilung der Flensburger Ratsfraktion DIE LINKE vom 24.7.2017:

Ratsfraktion DIE LINKE zum AKW-Bauschutt: Stadt Flensburg muss nun Farbe bekennen

Mit Verwunderung nimmt die DIE LINKE Flensburg die Pressemitteilung der Flensburger Grünen (FT v. 24.07.2017) zur Kenntnis. (Die PM der Grünen findet man hier )

Offensichtlich setzen die Grünen auf das mangelnde Langzeitgedächtnis der Menschen, denn es war die Ratsfraktion genau dieser Partei, die (zusammen mit SPD und CDU) im Sommer letzten Jahres den Nachbargemeinden Harrislee, Handewitt und Ellund sowie den dänischen Nachbarn mit Anlauf in den Rücken gesprungen ist, um „ihren“ Minister Robert Habeck zu schützen.

Wir erinnern uns:

Die Ratsfraktion DIE LINKE hatte zusammen mit der WiF einen Resolutionsentwurf im Rat der Stadt Flensburg zur Abstimmung gebracht, in der sich die Stadt Flensburg mit den betroffenen Umlandgemeinden jenseits und diesseits der Grenze uneingeschränkt solidarisch erklärt und die Deponierung des Bauschutts ablehnt.

Dieser Entwurf wurde in Bausch und Bogen abgelehnt. Aus dem Resolutionsentwurf wurde mit den Stimmen von Bündnis90/ Die Grünen, CDU und SPD eine wachsweiche Anfrage nach einer Informationsveranstaltung sowie ein allgemeiner Appell an Kraftwerkbetreiber und Landesregierung, die allgemeinen Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Wozu es für lauter Selbstverständlichkeiten eines Appells bedarf, wissen wohl nur die oben genannten Fraktionen. Fakt ist, dass eine rückhaltlose Unterstützung für die Nachbarn in Harrislee anders aussieht.

Auch Flensburg ist betroffen. Der Wind in Flensburg weht oft aus Harrislee und bringt den Staub der Deponie mit und eine Kontaminierung des Grundwassers würde auch die Flensburger Verbraucher*innen treffen. Die Fraktionsvorsitzende Gabi Ritter merkt dazu an: „Flensburg, Handewitt, Glücksburg und die dänischen Nachbargemeinden sind von einer möglichen Deponierung gleichermaßen betroffen und sitzen alle im selben Boot. Nur, dassFlensburg die anderen rudern lässt.“

DIE LINKE in Flensburg würde sich freuen, wenn sich Bündnis 90/ Die Grünen und ihre „große Koalition“ eines Besseren besinnen und sich deutlich gegen eine wie auch immer geartete und geplante Deponierung in der Region aussprechen würden. Als „Oberzentrum“ darf Flensburg seine Umlandgemeinden in dieser Frage nicht im Regen stehen lassen.

Zum Thema hat die Bürgerinitiative Atommüll Einlagerung Stopp Harrislee auch eine Broschüre veröffentlicht, die gibt´s auch auf der Homepage der Initiative zum Download:

„versteckt − verteilt − verharmlost: AKW-ABRISS − Wie uns Atomindustrie und Politik ihren radioaktiven Müll unterjubeln“

June 05, 2017

Seit einem Jahr stellen wir Fragen. Wir suchen, sammeln und bündeln Informationen zum AKW-Abriss und zur Freigabe von radioaktiven Stoffen in die Abfallwirtschaft.

Die Ergebnisse unserer Recherchen haben wir in eine 28-seitige Broschüre gepackt, die zum Download bereitsteht und in Kürze auch in gedruckter Form erhältlich ist. Die baesh.de-Broschüre richtet sich an alle, die ohne Vorkenntnisse einen schnellen und leicht verständlichen Überblick zu einem komplexen Thema suchen und sich nicht länger den Verharmlosungskampagnen der Atomindustrie und Ministerien aussetzen wollen.

Alle Inhalte haben wir deutschlandweit von Umweltverbänden, Ärzten, Physikern und Biologen überprüfen lassen. „Versteckt – Verteilt – Verharmlost“ behandelt die Situation standortunabhängig für ganz Deutschland und wird von mehr als 20 Organisationen und Initiativen unterstützt.

Druckexemplare sind in Kürze über die Online-Shops von ausgestrahlt.de und IPPNW.de erhältlich.

Mehr zum Thema und der oben genannte Beitrag des Flensburger Tageblattes:

Flensburger Tageblatt vom 24. Juli 2017: Atommüll : Die Endlagersuche geht los – auch in SH
Der Bund erlässt eine Veränderungssperre für alle potenziellen Standorte – Minister Habeck schließt nicht aus, dass es sein Land trifft – Quelle: https://www.shz.de/17390281 ©2017

Flensburger Tageblatt vom 21. Juli 2017: Beton von Atomkraftwerken : AKW-Müll in Harrislee – die Atomdebatte beginnt von vorn
Kommunalpolitik und Bürgerinitiative in Harrislee sehen sich wieder am Anfang einer Diskussion, die sie schon hinter sich glaubten. – Quelle: https://www.shz.de/17359196 ©2017

Flensburger Tageblatt vom 7. Juli 2016: Abfälle vom Kernkraftwerksrückbau : Nein zu Habeck-Plänen: Harrislee beendet Atommüll-Debatte – Quelle: https://www.shz.de/14215346 ©2017

Hier geht´s zur Bürgerinitiative Atommüll Einlagerung Stopp Harrislee unter: https://www.baesh.de/aktuell

Sommeraktion der Verbraucherzentrale – Kostenlose Beratung zum Thema effiziente Haushaltsgeräte

SOMMERAKTION – Sichern Sie sich einen Gutschein für eine kostenlose Beratung zum Thema effiziente Haushaltsgeräte

Der Stromverbrauch macht im Durchschnitt ein Drittel der gesamten Energiekosten aus. Damit haben sich für Privathaushalte die Stromkosten seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Nutzen Sie die Gelegenheit, nehmen Sie Ihren Stromverbrauch genau unter die Lupe! Unsere Energieberater geben Ihnen nützliche Tipps, erklären Ihnen, wie Sie beim Kühlen, Waschen und Trocknen Geld sparen können und worauf Sie beim Gerätekauf achten sollten.

Vereinbaren Sie bis zum 31.08.2017 einen individuellen Beratungstermin kostenfrei unter 0800 – 809 802 400 oder 0431-59099-40.

Wen füttern Sie mit durch?

Kommen Sie Stromfressern auf die Schliche und sparen Sie bares Geld. Bis zum 31. August 2017 geben die Energieberater kostenlos wertvolle Hinweise zum Kauf von Waschmaschine und Co.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein berät zurzeit in allen Beratungsstellen alle Ratsuchenden kostenlos, die sich ein neues elektrisches Haushaltsgerät zulegen wollen.

Zudem helfen sie mit praktischen Tipps zum eigenen Nutzungsverhalten zusätzlich Geld zu sparen. Die Beratung hat einen Wert von rund 60 Euro. Den überwiegenden Anteil der Kosten trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Ratsuchende sparen mit dem Gutschein den Eigenanteil von bis zu 10 Euro. Er ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale und auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und auf www.vzsh.de erhältlich.

Lohnt sich der Kauf einer neuen Waschmaschine wirklich?

Speziell bei Waschmaschinen, Trocknern und Kühlschränken lassen sich mit einem Neugerät bis zu 80 Euro jährlich sparen. Ein Dreipersonenhaushalt kann mit effizienten Haushaltsgeräten seine Stromkosten um ein Drittel senken. Darüber hinaus schont die neue Technik nicht nur den Geldbeutel, sondern schützt auch das Klima und steigert den Komfort. Zur Orientierung können Verbraucher den Stromverbrauch des Altgerätes mit dem eines neuen vergleichen. Um Stromfressern auf die Schliche zu kommen, verleihen viele Verbraucherzentralen Strommessgeräte.

Ist mein Stromverbrauch zu hoch?

Der Stromverbrauch wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Wesentlich sind das Nutzerverhalten und die Ausstattung der Haushalte. So verbrauchen Sauna, Wasserbetten, Pumpen und Lüfter, aber auch IT-Geräte viel Strom. Je größer der Haushalt ist, auf desto mehr Personen verteilen sich die Kosten. Zudem ist entscheidend, ob das Warmwasser elektrisch oder mit Hilfe anderer Energiequellen erwärmt wird. Einen guten Anhaltspunkt, um den eigenen Stromverbrauch einzuschätzen, bietet der Stromspiegel.

Wie finde ich das richtige Haushaltsgerät für mich?

Wer ein neues Gerät kauft, sollte unbedingt auf den Energieverbrauch achten. Trotz aller Kritik bieten die Energie-Label eine Orientierungshilfe, um die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten miteinander zu vergleichen. Unterschieden werden die Energieeffizienzklassen A+++ bis G. Wobei A+++ für die sparsamsten Geräte steht. Zu beachten ist, dass je nach Gerät nur ein A +++ zu empfehlen ist. So dürfen bei Kühl-und Gefriergeräten, Waschmaschinen und Geschirrspülern nur noch die drei besten Klassen A+, A++ und A+++ in den Handel gebracht werden. Nur sie erfüllen die Mindestanforderungen für Energieeffizienz der europäischen Ökodesign-Verordnungen. Selbst in diesem Bereich variieren die Stromverbräuche enorm. So verbraucht ein Kühlschrank A++ 50 Prozent mehr Strom als ein Kühlschrank mit A+++. Der Stromverbrauch ist natürlich nicht das einzige Kriterium beim Neukauf einer Waschmaschine.

In Schleswig-Holstein findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale in nahezu 20 Städten statt:

Niebüll . Flensburg . Husum . Heide . Rendsburg . Neumünster . Schleswig . Kiel . Eutin . Lübeck . Bad Segeberg . Bad Oldesloe . Kaltenkirchen . Norderstedt . Mölln . Geesthacht . Elmshorn . Pinneberg – Termine erhalten Sie unter 0431-59099-40 oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Die Energieberater der Verbraucherzentrale geben konkrete Hinweise zur richtigen Wahl beim Kauf von elektronischen Haushaltsgeräten – online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch. Sie informieren anbieterunabhängig und individuell.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Weitere Informationen zu Einsparungsmöglichkeiten bietet die Nationale Top-Runner-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet allen Verbrauchern kompetenten und unabhängigen Rat in Energiefragen. Sie wird seit 1978 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. In bundesweit über 600 Einrichtungen engagieren sich rund 500 Architekten, Ingenieure und andere Experten für die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Sie beraten anbieterunabhängig und neutral und finden individuelle Lösungen für jeden Verbraucher. Seine Interessen stehen im Mittelpunkt der Beratung. Je nach Problemstellung und persönlichen Bedürfnissen gibt es verschiedene Beratungsformate, von der schnellen Telefonberatung bis zum ausführlichen
Beratungstermin zu Hause.
Beratungsthemen sind alle Fragen des privaten Energieverbrauchs, zum Beispiel
• Stromsparen
• Heizen und Lüften
• Baulicher Wärme- und Hitzeschutz
• Heizungs- und Regelungstechnik
• Erneuerbare Energien
• Förderprogramme
• Wechsel des Energieversorgers

Mehr Informationen unter: verbraucherzentrale-energieberatung.de oder vzsh.de. Die
Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium
für Wirtschaft und Energie.

Ausgezeichnetes Badewasser an den Flensburger Stränden – Wassertemperatur zwischen 17 und 18° C

Badewasserprobe vom 10. Juli

Flensburg. Die am 10. Juli durchgeführte Probeentnahme bescheinigt den beiden Flensburger Stränden Ostseebad und Solitüde weiterhin eine ausgezeichnete Badewasserqualität.
Die Wassertemperaturen betrugen:

im Ostseebad 17° C
in Solitüde 18 °C.

Die Gesundheitsdienste der Stadt Flensburg untersuchen regelmäßig alle 14 Tage das Badewasser an den beiden Flensburger Stränden.
Für weitere Fragen rund um das Thema stehen die Gesundheitsdienste unter der Tel.: 85-2600 oder per Email: gesundheitsdienste@flensburg.de zur Verfügung.

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