Archiv der Kategorie: Ökologie

Artikel zum Thema Umwelt, regenerative Energien, umweltfreundliche Stadtplanung und nachhaltiges Wirtschaften

Ausgezeichnetes Badewasser an den Flensburger Stränden – Wassertemperatur zwischen 18 °C und 16 °C

Quallen spielen keine Rolle

Flensburg. Die Gesundheitsdienste der Stadt Flensburg haben wieder das Badewasser an den Flensburger Stränden untersucht. Quallen, die vielleicht das Badevergnügen beeinträchtigen könnten, waren nicht Gegenstand dieser Prüfung. Nach hygienischen Gesichtspunkten ist die Wasserqualität jedenfalls ausgezeichnet.

Die Probenahme am 16. Juli 2018 hatte folgendes Ergebnis:

Solitüde:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 18 °C

Ostseebad:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 16 °C

Vierzehntäglich erfolgen die Beprobungen zur Feststellung der Badewasserqualität.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Gesundheitsdienste unter Telefon 85 26 00 bzw. per Email: Gesundheitsdienste@Flensburg.de

Zum Vergleich die Wassertemperaturen am 10. Juli 2017:

in Solitüde 18 °C.

im Ostseebad 17 °C

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Zwei Neue im Aufsichtsrat der Stadtwerke Flensburg

Oberste Reihe v.l.n.r.: Henning Brüggemann, Stadt Flensburg; Rolf Bombe, Arbeitnehmervertreter Stadtwerke Flensburg; Jochen Niedermeyer, Arbeitnehmervertreter Stadtwerke Flensburg; Michael Mundt, Arbeitnehmervertreter Stadtwerke Flensburg; Mitte v.l.n.r.: Gert Bendixen, bürgerliches Mitglied der CDU; Susanne Rode-Kuhlig, Ratsfrau FDP; Ulrike Kaetow, 2. Stellvertreterin, Arbeitnehmervertreterin Stadtwerke Flensburg; Ralf Suhr, bürgerliches Mitglied der WiF; Untere Reihe v.l.n.r.: Thorsten Kjärsgaard, 1. Stellvertreter, bürgerliches Mitglied des SSW; Luisa Cordroch, bürgerliches Mitglied von DIE LINKE; Ellen Kittel-Wegner, Ratsfrau Bündnis 90/Die Grünen; Rolf Helgert, Aufsichtsratsvorsitzender, bürgerliches Mitglied der SPD (Anja Bauer, bürgerliches Mitglied der CDU, ist nicht auf dem Foto)

Flensburg: Die Flensburger Ratsversammlung hat in ihrer Sitzung vom 5. Juli 2018 die Besetzung des Aufsichtsrates der Stadtwerke Flensburg beschlossen. Neben den 10 Mitgliedern, die weitermachen, gibt es zwei Neubesetzungen.

Der Aufsichtsrat der städtischen Tochter setzt sich aus 12 Personen zusammen. Vier stammen aus den Reihen der Stadtwerke-Arbeitnehmer, acht Mitglieder werden von den gewählten Parteien der Stadt Flensburg belegt. Und zwar grundsätzlich im gleichen Verhältnis wie die Parteien aufgrund der aktuellen Kommunalwahl Plätze in der Ratsversammlung haben.

Aus der Politik sind folgende Personen aus der Ratsversammlung benannt:

Anja Bauer, bürgerliches Mitglied der CDU

Gert Bendixen, bürgerliches Mitglied der CDU

Luisa Cordroch, bürgerliches Mitglied von DIE LINKE

Rolf Helgert, bürgerliches Mitglied der SPD

Ellen Kittel-Wegner, Ratsfrau Bündnis 90/Die Grünen

Thorsten Kjärsgaard, bürgerliches Mitglied des SSW

Susanne Rode-Kuhlig, Ratsfrau FDP

Ralf Suhr, bürgerliches Mitglied der WiF

Aufgrund des letzten Kommunalwahlergebnisses gibt es somit eine Änderung im Stadtwerke Aufsichtsrat: Von der Partei DIE LINKE wird Luisa Cordroch ab sofort dem Aufsichtsgremium des Flensburger Energieversorgers angehören. Helmut Trost von der SPD ist nicht mehr dabei.

Von Arbeitnehmerseite der Stadtwerke sind folgende vier Vertreter benannt:

Ulrike Kaetow

Rolf Bombe

Michael Mundt

Jochen Niedermeyer

Ingo Stössel, der dem Aufsichtsrat seit vielen Jahren angehörte, wird durch Jochen Niedermeyer abgelöst, der bei dem Flensburger Energieversorger in der Netzplanung arbeitet.

In seiner 1. Sitzung am 18. Juli 2018 hat der Aufsichtsrat aus den eigenen Reihen seinen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter gewählt:

Rolf Helgert bleibt 1. Vorsitzender,

erster Stellvertreter ist Thorsten Kjärsgaard,

zweite Stellvertreterin ist Ulrike Kaetow.

Rolf Helgert dazu: „Es ist eine spannende Aufgabe, den Konzern Stadtwerke als Aufsichtsrat zu begleiten. Ich bin dankbar, die in den letzten 8 Jahren angestoßenen Veränderungen in der Unternehmenspolitik auch in den nächsten Jahren als verantwortlicher AR-Vorsitzender in einem motivierten und sehr sachkundigen Aufsichtsrat fortsetzen zu dürfen.“

Maik Render, Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg: „Ich freue mich, dass wir einerseits mit den bewährten Aufsichtsratsmitgliedern eine hohe Kontinuität und Stabilität in unserem Gremium und unserer strategischen Ausrichtung haben. Andererseits können die neuen Mitglieder neue Impulse in das Unternehmen einbringen.“

Erstmalig werden hier auch die Vergütungen für die Geschäftsführung und die Mitglieder des Aufsichtsrates genannt:

Jahresabschluss der Stadtwerke Flensburg: 11,3 Mio. Euro Überschuss im Geschäftsjahr 2017 – Töchter machen 1,9 Mio. Euro Verlust unter https://akopol.wordpress.com/2018/06/07/jahresabschluss-der-stadtwerke-flensburg-113-mio-euro-ueberschuss-im-geschaeftsjahr-2017/

Feierabendführung mit Midgaard Skalden und Führung mit Bootsfahrt in die Welt der Wikinger

Veranstaltungen in Haithabu am 19. Juli und am 22. Juli

Zwei interessante Veranstaltungen stehen in der kommenden Woche auf dem Programm des Wikinger Museum Haithabu: Eine Feierabendführung bei den Wikinger Häusern am Donnerstag, 19. Juli, und eine Museumsführung mit Bootsfahrt am Sonntag, 22. Juli.

Die Theatergruppe Midgaard Skalden spielt Szenen aus dem Leben der Wikinger. © Andreas Volkmar

Das Wikinger Museum Haithabu und die Theatergruppe Midgaard Skalden laden am Donnerstag, 19. Juli, ab 17.30 Uhr zu einer abendlichen Zeitreise in die Welt der Wikinger ein.

Dr. Kirsten Jensen-Huß nimmt die Besucher mit auf einen spannenden Streifzug durch die rekonstruierten Wikinger Häuser am Haddebyer Noor. Wie lebten und arbeiteten die Menschen hier vor 1000 Jahren? Was passierte auf den weiträumigen Landebrücken, wenn Schiffe aus fernen Ländern ihre Waren anlieferten? Anhand ausgewählter Fundbeispiele wird das facettenreiche Leben in Haithabu an diesem Abend lebendig. Und bevor man sich versieht, ist man mittendrin im frühen Mittelalter, wenn Midgaard Skalden Szenen aus dem Leben der Wikinger am Originalschauplatz aufführt. Kosten: 10 Euro pro Person, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist die Kasse bei den Wikinger Häusern.

Das Wrack des königlichen Kriegsschiffes im Wikinger Museum Haithabu © Wikinger Museum Haithabu 2018

Am Sonntag, 22. Juli, bietet das Museum um 15 Uhr erstmals eine Führung mit anschließender Bootsfahrt auf der Schlei an.

Bei dieser zweistündigen Veranstaltung dreht sich alles um das Fortbewegungsmittel der Wikinger: das Schiff. Welche Rolle spielten Schiffe für die Wikinger als Händler, Entdecker und Eroberer? Vor dem Wrack des königlichen Kriegsschiffes, das vor 1000 Jahren im Hafen von Haithabu sank, werden wikingerzeitlicher Bootsbau, Navigation und Schiffstypen anschaulich erläutert. Anschließend geht es zu Fuß zum nahegelegenen Anleger in Haddeby, um mit dem Fahrgastschiff Hein vom Wasser aus die Welt der Wikinger zu erkunden.

Treffpunkt: Kassenbereich Wikinger Museum Haithabu, Information und Anmeldung bis 21. Juli unter 04621/813–133 oder unter service@landesmuseen.sh, Kosten: 17,50 Euro pro Person.

Sommerferienspaß zum Mitmachen bei den Wikinger Häusern Haithabu

Umfangreiches Programm für Urlauber und Daheimgebliebene

In den Sommerferien bietet das Wikinger Museum Haithabu bei den Wikinger Häusern wieder ein umfangreiches Ferienspaßangebot mit vielen Aktionen zum Mitmachen. Ferienkinder und Daheimgebliebene sind eingeladen, in die faszinierende Welt der Wikinger einzutauchen. Neben den zweistündigen Angeboten, die immer dienstags stattfinden und aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlen eine Anmeldung erfordern, gibt es freie Mitmachaktionen, denen man sich spontan und ohne Anmeldung anschließen kann. Weitere Informationen gibt es unter www.haithabu.de oder 04621 813122.

Zum Mitmachen: Bogenschießen in Haithabu © Landesmuseen Schloss Gottorf 2018

Vom 16. bis 20. Juli heißt es täglich „Filzen – Gestalten mit Wolle“. Im Haus des Tuchhändlers kann diese alte Textiltechnik ausprobiert und es können Objekte aus Filz gestaltet werden.

Am Dienstag, 17. Juli, steht um 14 Uhr „Speckstein – fette Beute!“ auf dem Programm. Aus Speckstein fertigten geschickte Handwerker in Haithabu vor 1000 Jahren Schalen und Töpfe, aber auch Amulette und Spielsteine. Aber was ist überhaupt Speckstein und wie kam er nach Haithabu? Wie lässt er sich bearbeiten? Das kann man bei diesem Ferienspaß erfahren und natürlich ausprobieren. Aus Speckstein entstehen Anhänger, Talismane und Handschmeichler!

In der dritten Ferienwoche lockt am 24. Juli ab 11 Uhr eine spielerische Zeitreise in die Welt der Wikingerkinder. Beim „Walkürenrennen und Heringsfassrollen“ geht es um Geschicklichkeit und Wagemut. Wer rollt am schnellsten das Heringsfass vom Hafen in das Haus der Händler? Wer gewinnt den Wettlauf um Ruhm und Ehre und ergattert einen Schluck aus dem Trinkhorn der Walküre? Wer kann sich beim Schwerttanz am längsten gegen seine Gegner behaupten?

In der vierten Ferienspaß-Woche dreht sich alles um die Wildkräuter der Wikinger. Pflanzen fanden an vielerorts im Alltag Verwendung: Sie wurden nicht nur in der Küche eingesetzt, sie wurden auch als Färbemittel oder als Medizin genutzt, sogar als Pflaster taugten sie! Wer es genauer wissen wie es geht, kommt um am 31. Juli um 14 Uhr vorbei.

Am Dienstag, 7. August, geht um die geheimnisumwitterten Runen. Heute nutzen wir WhatsApp; die Wikinger kannten die Runen, mit denen sie kurze Botschaften auf Knochen- oder Holzstäbe ritzten. An diesem Nachmittag wird das Futhark, die Runenreihe entschlüsselt und ein Freundschaftsband aus Leder gestaltet. Wer wie die Wikinger in See stechen möchte, kann das 11. und 12. August tun. An diesem Wochenende nimmt unser Wikingerschiff Erik Styrimathr Rudersklaven für eine Ausfahrt auf das Haddebyer Noor an Bord.

In der letzten Ferienwoche geht es noch einmal rund in Haithabu:

Von Montag, 13. August, bis Freitag, 17. August, wird der Kuppelofen angeheizt und groß und klein sind zum Fladenbrotbacken eingeladen.  Am Dienstag, 14. August, heißt es „Mit Pfeil und Bogen“. Damit konnte in der Wikingerzeit jedes Kind umgehen. Aber von wegen kinderleicht! Ab 11 Uhr können sich große und kleine Wikinger in die Kunst des Bogenschießens einführen lassen. Schnell wird klar, dass es nicht nur Kraft und Konzentration erfordert, den Pfeil ins Ziel zu lenken, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit.

Mit zwei Mitmachprogrammen für Kinder klingt der Sommerferienspaß am 18. und 19. August aus. Dann werden Schwerter aus Holz geschnitzt sowie Schmuck und Spielsteine aus Bernstein gefertigt. Am 17. bis 19. August sind Geschichtenerzähler vor Ort und entführen große und kleine Besucher in die spannende Welt von Thor und Odin.

Auch für die Herbstferien ist bereits ein umfangreiches Ferienspaßangebot geplant. Termine und weitere Informationen können dem Jahresprogramm des Wikinger Museum Haithabu entnommen werden, das zum Download unter www.Haithabu.de bereitsteht.

Informationen und Buchung aller Veranstaltungen unter 04621/813133 oder service@schlossgottorf.de

 

Hut-Konzert mit eißzeit (Pop-Duo aus Berlin) am 14. Juli um 20 Uhr im Kulturhof Flensburg

eißzeit – bittersüße Wahrheiten verpackt in popmusikalisches Bonbonpapier.

Am Samstag, 14.7. bekommt der Kulturhof Besuch vom  Pop-Duo Eißzeit aus Berlin, 2 junge, charismatische und energiegeladene Musiker, die sehr viel unterwegs sind und auch Straßenmusik machen. Das Berliner Duo macht keine halben Sachen. Sängerin Elise hat das Publikum mit ihrer erfrischenden Art sofort im Griff. Mal sanft, mal ruppig. Auf jeden Fall volle Kanne. Angetrieben vom energetischen Gitarrenspiel ihres musikalischen Konterparts Niklas lässt sie keinen Zweifel daran aufkommen, wohin die Richtung geht. Deutscher Powerpop mit Herz und Schnauze.

Kulturhof Flensburg e. V. im Brasseriehof, Große Straße 42-44.

Der Hut geht rum.

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Ausgezeichnetes Badewasser an den Flensburger Stränden – Wassertemperatur zwischen 18 °C und 19 °C

Wichtige Nachricht zum Ferienbeginn

Flensburg. Am kommenden Montag beginnen die Sommerferien in Schleswig-Holstein und das Badewassrer an den Flensburger Stränden hat eine ausgezeichnete Qualität. Das ist das Ergebnis, dass die letzte Untersuchung der Gesundheitsdienste der Stadt Flensburg ergeben hat.

Probenahme am 3. Juli 2018

Solitüde:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 18 °C

Ostseebad:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 19 °C

Vierzehntäglich erfolgen die Beprobungen zur Feststellung der Badewasserqualität.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Gesundheitsdienste unter Telefon 85 26 00 bzw. per Email: Gesundheitsdienste@Flensburg.de

Zum Vergleich die Wassertemperaturen am 10. Juli 2017:

im Ostseebad 17° C
in Solitüde 18 °C.

 

Geplanter Hotelneubau an der Bahnhofstraße sorgt weiter für Ärger

Dr. Thomas Gädeke fürchtet um denkmalgeschützte Häuser an der Schleswiger Straße

Die Zahl der Hotelprojekte in Flensburg wächst beständig. Nun soll auch in der Bahnhofstraße ein neues großes Hotel entstehen, das von der Steigenberger-Kette betrieben werden soll. Die beiden Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz wollen dabei nicht nur einen siebenstöckigen Neubau zwischen Bahnhofstraße und Schleswiger Straße platzieren, sondern gleichzeitig auch ein ebenso hohes Parkhaus bauen. Auch die angrenzenden Flächen um das alte Postgebäude sollen umgekrempelt werden.
Insbesondere für das Parkhaus müssten die Investoren allerdings bis hinauf in den Hang zur Schleswiger Straße bauen. Damit sind aber erhebliche Risiken verbunden, vor allem was die Hangstatik angeht und für die am Hang stehenden denkmalgeschützten Häuser. Gleichzeitig müssten für das gesamte Bauvorhaben eine große Anzahl von stattlichen und geschützten Bäumen bzw. ein kleiner Wald weichen. Dagegen laufen die betroffenen Nachbarn an der Schleswiger Straße Sturm.
Nachdem sich im AKOPOL-Blog bereits Anwohner Claus Kühne mit einem Leserbrief zu Wort gemeldet hat, übt nun auch der Kunsthistoriker und Archäologe Dr. Thomas Gädeke als Anwohner der Schleswiger Straße und Nachbar des zukünftigen Hotels ebenfalls in einem Leserbrief scharfe Kritik an dem Vorhaben. Er macht vor allem Belange des Denkmalschutzes geltend. Nach seinem Leserbrief folgen Hinweise auf drei Beiträge zum Thema auf shz.de.

Denkmalschutz und Ansehnlichkeit

Die Häuser Schleswiger Straße 27, 29 und 31 sind von den geplanten Bauvorhaben unmittelbar betroffen und leider auch bedroht – wie auch weitere Häuser in dieser Zeile. Allerdings stehen sie unter besonderem Schutz, denn sie sind in der Denkmalliste verzeichnet. Renovierungen und Veränderungen dürfen nur nach Absprache mit der Denkmalbehörde vorgenommen werden, Zuschüsse gibt es nicht. Dafür aber sind sie geschützt! Wirklich? Denn eine Beteiligung der Denkmalschützer an den Planungen von Parkhaus und Hotel hat noch nicht stattgefunden, eine Priorität sieht man dort offenbar ebenso wenig wie beim Naturschutz.

Der Denkmalschutz ist einmal entstanden, weil auffiel, dass ältere Bauten meist erheblich schöner als moderne sind. Dieses Problem hat sich seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts verschärft. Bei den geplanten Bauten kann von Ansehnlichkeit oder gar Schönheit keine Rede sein. Wie kann man denn der natürlichen Stufung des Geländes – Schleswiger Straße, Steilhang, Bahnhofsstraße – durch Errichtung eines 38 m hohen Hauses widerraten, das aus der Tiefe aufsteigt und das Niveau der Schleswiger Straße noch um 10 m überragt? Wie so oft, setzt die Renditegier gestalterische Überlegungen außer Kraft. Flensburg braucht aber ein ansprechendes Stadtbild, wenn es seine Anziehungskraft behalten will.

Dr. Thomas Gädeke, Flensburg

Schleswiger Str. 29

24941 Flensburg

Zum Thema drei Beiträge auf shz.de:

Zum Problem des Hangs und der dortigen Häuser ein Beitrag auf shz.de. Da gibt es auch eine entsprechende Planskizze, die das Problem verdeutlicht. Carlo Jolly am 1. Febrauer 2018 auf shz.de Hotel und Parkhaus am Flensburger Bahnhof : Ohne Brücke zur Schleswiger Straße Quelle: https://www.shz.de/18964206 ©2018

Carlo Jolly am 28. Dezember 2017 auf shz.de Hotel- und Parkhaus-Planung in Flensburg : Es rumort am Hang des Mühlenteichs
Nachbarn an der Schleswiger Straße sind besorgt, dass eine geplante Parkpalette die Statik des sensiblen Geländes verändern könnte – Quelle: https://www.shz.de/18671291 ©2018

Joachim Pohl am 25. Juni 2018 auf shz.de Hotels in Flensburg : Steigenberger an der Bahnhofstraße
Von den drei aktuellen konkreten Hotel-Planungen ist das an der Bahnhofstraße das jüngste. Ebenso wie das am Rathaus geplante wird es das Quartier, in dem es vorgesehen ist, städtebaulich prägen. Die beiden Flensburger Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz haben es für das derzeit unbebaute Areal zwischen der Bahnhofstraße und dem Hang hinauf zur Schleswiger Straße vorgesehen.
Quelle: https://www.shz.de/20242492 ©2018

 

Hotelneubau an der Bahnhofstraße: Naturschutz in Flensburg – Nur eine Farce?

Scharfe Kritik am Bauvorhaben

Die Zahl der Hotelprojekte in Flensburg wächst beständig. Nun soll auch in der Bahnhofstraße ein neues großes Hotel entstehen, das von der Steigenberger-Kette betrieben werden soll. Die beiden Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz wollen dabei nicht nur einen siebenstöckigen Neubau zwischen Bahnhofstraße und Schleswiger Straße platzieren, sondern gleichzeitig auch ein ebenso hohes Parkhaus bauen. Auch die angrenzenden Flächen um das alte Postgebäude sollen umgekrempelt werden.
Insbesondere für das Parkhaus müssten die Investoren allerdings bis hinauf in den Hang zur Schleswiger Straße bauen. Damit sind aber erhebliche Risiken verbunden, vor allem was die Hangstatik angeht, und gleichzeitig müssten für das gesamte Bauvorhaben eine große Anzahl von stattlichen und geschützten Bäumen bzw. ein kleiner Wald weichen. Dagegen laufen die betroffenen Nachbarn an der Schleswiger Straße Sturm.
Claus Kühne übt als Anwohner der Schleswiger Straße und Nachbar des zukünftigen Hotels in einem Leserbrief scharfe Kritik an dem Vorhaben und verweist auf die besonderen Naturschutzbelange. Nach seinem Leserbrief folgen Hinweise auf zwei Beiträge zum Thema auf shz.de:

Naturschutz in Flensburg – nur eine Farce?

Claus Kühne, Flensburg

Die Planer des Hotels an der Bahnhofstraße ließen in der Presse verlauten: „Wir sind in der Spur“, das mag sein, aber eine ganze Reihe von Bürgern meinen, in der falschen Spur.

Bereits im ersten Absatz heißt es, „Das Quartier“ würde „städtebaulich prägen“, das sehe ich allerdings auch so, doch leider nur negativ! Sowohl das gigantische Hotel (35 m), als auch das noch gigantischere Parkhaus, wären eine städtebauliche und -planerische Fehlleistung- eine Zumutung!

Weiter heißt es: „Der Eingriff in den Hangbereich würde minimiert, es müssten weniger Bäume weichen“.
„Es sollen allerdings auch neue Bäume gepflanzt werden“

Ist den Flensburgem eigentlich bekamrt, dass sog. ,Ersatzpflanzungen´ in Eggebek vorgenommen werden? Z. Zt. blühen u.a. über 150 Jahre alte. prächtige Linden in dem Gebiet. die man unbedingt anschauen sollte, will man diese den Bürgem entziehen?

In einem Schreiben des „Umweltministeriums, Kiel“ vom 28. Mai d. J. wurde mir versichert, dass es sich bei dem genannten Gebiet um eine Waldfläche handelt, die unter besonderem Schutz stehen würde; diesen Status aufzuheben sei sehr schwierig, nachzulesen unter § 9 LWaldg., zumal der Wald für die Erholung der Bevölkerung von wesentlicher Bedeutung sei.

Es geht allerdings nicht nur um Gesundheit und Wohlbefinden, sondem auch um den Erhalt eines
Kulturguts der Stadt; bekanntlich wurden genannte Linden im Auftrag des „VVF Verschönerungsvereins Flensburg“ für die Bürger gepflanzt. Ich denke, weder der VVF, noch die Umweltverbände würden einer Zerstörung des Waldes tatenlos zustimmen.

Vorgeschlagene Alternativen wurden leider bisher abgelehnt, man will unbedingt Hotel und
Parkhaus. Ich hoffe immer noch auf die Einsicht der Parteien und Gremien.

Dazu ein Beitrag auf shz.de. Dort gibt es auch eine entsprechende Planskizze, die das Problem des Hangs verdeutlicht, wie aber auch die Fläche markiert ist, wo jetzt noch die Bäume stehen. Carlo Jolly am 1. Febrauer 2018 auf shz.de Hotel und Parkhaus am Flensburger Bahnhof : Ohne Brücke zur Schleswiger Straße Quelle: https://www.shz.de/18964206 ©2018

Carlo Jolly am 28. Dezember 2017 auf shz.de Hotel- und Parkhaus-Planung in Flensburg : Es rumort am Hang des Mühlenteichs
Nachbarn an der Schleswiger Straße sind besorgt, dass eine geplante Parkpalette die Statik des sensiblen Geländes verändern könnte – Quelle: https://www.shz.de/18671291 ©2018

Joachim Pohl am 25. Juni 2018 auf shz.de Hotels in Flensburg : Steigenberger an der Bahnhofstraße
Von den drei aktuellen konkreten Hotel-Planungen ist das an der Bahnhofstraße das jüngste. Ebenso wie das am Rathaus geplante wird es das Quartier, in dem es vorgesehen ist, städtebaulich prägen. Die beiden Flensburger Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz haben es für das derzeit unbebaute Areal zwischen der Bahnhofstraße und dem Hang hinauf zur Schleswiger Straße vorgesehen.
Quelle: https://www.shz.de/20242492 ©2018

Feierabendführung mit Midgaard Skalden am 5. Juli und archäologisch-botanische Spurensuche am 8. Juli

Veranstaltungen in Haithabu

Zwei interessante Veranstaltungen stehen in der kommenden Woche auf dem Programm bei den Wikinger Häusern in Haithabu: Eine Feierabendführung am 5. Juli und eine archäobotanische Führung am 8. Juli.

Die Theatergruppe Midgaard Skalden spielt Szenen aus dem Leben der Wikinger. © Andreas Volkmar 2018

Am  Donnerstag, den 5. Juli laden das Wikinger Museum Haithabu und die Theatergruppe Midgaard Skalden ab 17.30 Uhr zu einer abendlichen Zeitreise in die Welt der Wikinger ein.

Museumsleiterin Ute Drews nimmt die Besucher mit auf einen spannenden Streifzug durch die rekonstruierten Wikinger Häuser am Haddebyer Noor. Wie lebten und arbeiteten die Menschen hier vor 1000 Jahren? Was passierte auf den weiträumigen Landebrücken, wenn Schiffe aus fernen Ländern ihre Waren anlieferten? Anhand ausgewählter Fundbeispiele wird das facettenreiche Leben in Haithabu an diesem Abend lebendig. Und bevor man sich versieht, ist man mittendrin im frühen Mittelalter, wenn Midgaard Skalden Szenen aus dem Leben der Wikinger am Originalschauplatz aufführt. Kosten: 10 Euro pro Person, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dr. Helmut Kroll auf den Spuren der Landschaftsgeschichte in Haithabu © Wikinger Museum Haithabu 2018

Am Sonntag, 8. Juli, lädt das Wikinger Museum Haithabu um 14 Uhr zu einer ganz besonderen Führung ein: Dr. Helmut Kroll begibt sich mit den Gästen auf eine spannende archäologisch-botanische Spurensuche in das historische Gelände von Haithabu.

Die Ausgrabungen am Haddebyer Noor vor den Toren Schleswigs brachten nicht nur Schiffsreste, Werkzeuge, Krüge, Kämme und Schmuck zum Vorschein, sondern auch botanische Schätze. Pflanzenreste, Samen und Pollen wurden geborgen und eingehend untersucht und bilden die Grundlage des wikingerzeitlichen Gartenkonzepts des Museums.

In lockerer Art und Weise, gespickt mit großem Fachwissen erläutert der Archäo-Botaniker die Entwicklung von Landschaft und Vegetation seit der Wikingerzeit und geht auf die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten der Pflanzen ein. Wozu nutzten die Wikinger beispielsweise die Rinde der Linde? Aus welchen Kräutern kochten die Frauen von Haithabu ihre Suppen? Wie sah die Pflanzenwelt im frühen Mittelalter im Umfeld von Haithabu aus und wie hat sie sich seitdem verändert? Auf diese und andere Fragen gibt es an diesem Nachmittag Antworten.

Die Führung startet um 14 Uhr im Kassenbereich des Wikinger Museum Haithabu. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Kosten: 2 Euro zzgl. Eintritt.

 

Dienstags und donnerstags Energieberatung der Verbraucherzentrale in Flensburg

Heizung: Sommerzeit ist Sanierungszeit

Der Sommer ist die beste Zeit, mit ineffizientem Heizen Schluss zu machen und mit der Planung einer neuen Heizung zu beginnen.

Sommer und Sonnenschein – wer denkt denn jetzt an seine Heizung? Was vielleicht merkwürdig erscheint, kann im Winter großen Ärger ersparen, denn eine Erneuerung der Heizung im Sommerhalbjahr hat viele Vorteile: Es besteht kein Zeitdruck, die Heizung wird nicht benötigt und ein zwei- bis dreitägiger Verzicht auf Warmwasser ist in den wärmeren Monaten angenehmer als bei Minusgraden. Um Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Planung zu unterstützen, bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein unabhängige Beratung an.
Gemeinsam mit einem Energieberater an einem der 20 Energieberatungsstandorte im Land können Hausbesitzer ihre neue Heizung planen.

In der Beratung wird gemeinsam mit den Ratsuchenden geklärt, ob es beim bisherigen Energieträger wie Öl oder Gas bleibt und ob auch erneuerbare Energien mit Hilfe einer Solaranlage, einer Pelletheizung oder einer Wärmepumpe in die Planung einzubeziehen sind. Möglicherweise sind auch Änderungen bei der Warmwasserbereitung sowie Anpassungen des Schornsteins notwendig.

Der Berater nimmt darüber hinaus sowohl die Investitionskosten als auch die zu erwartenden Betriebskosten unter die Lupe und prüft, ob Fördermittel hierfür zur Verfügung stehen.
Schließlich gibt er Tipps, was beim Einbau, bei der Heizungsregelung und Inbetriebnahme zu beachten ist. Sind diese Fragen geklärt, muss der passende Handwerker ausgewählt werden. Hierzu kann der Energieberater mitgebrachte Angebote auswerten. Auf dieser Grundlage kann zuhause in Ruhe die endgültige Entscheidung getroffen werden.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft

In 20 Städten bietet die Energieberatung unabhängigen Rat an: Husum, Niebüll, Flensburg, Schleswig, Kiel, Rendsburg, Neumünster, Eutin, Lübeck, Mölln, Geesthacht, Norderstedt, Ahrensburg, Bad Oldesloe, Bad Segeberg, Kaltenkirchen, Elmshorn, Pinneberg, Itzehoe, Heide
Fragen Sie unter 0431-59099-40 oder der kostenfreien 0800-809 802 400 Ihren persönlichen Termin an! Kostenbeteiligung: 7,50 bis 10 Euro (je nach Dauer des Beratungsgesprächs)

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter www.vzsh.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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