Archiv der Kategorie: Ökologie

Artikel zum Thema Umwelt, regenerative Energien, umweltfreundliche Stadtplanung und nachhaltiges Wirtschaften

Lie-in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg am 29. Januar ab 11.53 Uhr auf der Rathausstraße

Am kommenden Samstag, den 29.01.2022 veranstaltet die Aktionsgruppe KLIMA
Flensburg, AKF, von 11.53 – 12.02 Uhr ein Lie-in auf der Kreuzung
Holm/Rathausstr.

Sie bezieht damit Stellung für die von der Stadtverwaltung veranlasste Sperrung der Straße.
Jede vom PKW-Verkehr zurückgewonnene, innerstädtische Straße, die der Allgemeinheit, Fußgängern, Radfahrern und dem ÖPNV zurückgegeben wird, ist ein Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in unseren Städten und zur Verkehrswende, so die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg. Und hier bestehe großer Nachholbedarf, ist doch der Verkehrssektor in den letzten Jahrzehnten seinen Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise mehr als schuldig geblieben! Immer zahlreicher, größer und immer stärker motorisiert sind v.a. die SUVs, die vollkommen überflüssigen Stadtgeländewagen, heißt es weiter in einer Stellungnahme der Gruppe.

Verbunden mit dieser Aktion setzt sich die Gruppe ein für den Ausbau des Radwegenetzes, für Tempo 30 in der Innenstadt und, in Abstimmung mit der Deutschen Umwelthilfe, für Tempo 100 auf Autobahnen. Letzteres hat nach der Raserei eines tschechischen Milliardärs mit 417 km/h auf der A2 ganz besondere Aktualität. Vor und nach dem Lie-In werden als Zeichen für lebenswerte Innenstädt Blumen und Info-Blätter verteilt.

Weitere Informationen auf der Homepage der Aktionsgruppe Klima Flensburg https://aktionsgruppeklimaflensburg.de/

Streit im Flensburger Bündnis solidarische Stadt

Ratsherr Andreas Zech und vier bürgerschaftliche Mitglieder verlassen Bündnis-Fraktion

Das mit viel Elan und Optimismus im April letzten Jahres in die Kommunalpolitik gestartete Bündnis solidarische Stadt droht zu scheitern. Am Freitag hat Ratsher Andreas Zech seinen Austrttt aus der Bündnis-Fraktion erklärt. Er begründete das in einer E-Mail an die Fraktionsmitglieder mit massiven Kommunikationsproblemen und Konflikten innerhalb der Fraktion. Er werde jedoch sein Mandat behalten und als fraktionsloses Ratsmitglied kommunalpolitisch weiter aktiv sein.

Gabi Ritter Andreas Zech Original 2

Ein Bild aus harmonischeren Tagen: Fraktionvorsitzende Gabi Ritter und Ratsherr Andreas Zech vom Bündnis solidarische Stadt

Bereits Anfang Dezember hatten der ehemalige Ratsherr Jörg Pepmeyer und Christiane Schmitz-Strempel, Aktivistin der Bürgerinitiative Bahnhofsviertel, ihren Austritt aus der Bündnis-Fraktion erklärt. Beide saßen als bürgerschaftliche Mitglieder für die Fraktion in verschiedenen Ausschüssen. In einer Stellungnahme vom 1. Dezember begründete Jörg Pepmeyer seinen Rückzug insbesondere mit dem „völligen Kontrollverlust“ der Fraktionsvorsitzenden Gabi Ritter auf einer Fraktionssitzung Ende November und „ihrer verantwortungslosen und nicht hinnehmbaren verbalen Aggressionen“ ihm gegenüber.

Dass das Klima und der Umgangston nach seinem Ausstieg nicht besser wurden und das Verhalten von Gabi Ritter weiterhin im Mittelpunkt des Fraktions-Geschehens standen, machten dann auch die  Austritte der bürgerschaftlichen Mitglieder Franziska von Gadow und Marie Rosa im Januar deutlich. Franziska von Gadow begründete ihre Entscheidung mit der überaus konfliktgeladenen und schlechten Arbeitsatmosphäre und dass sie sich deshalb nich mehr wohl fühle. 

Mit Andreas Zech verlässt jetzt ein überaus wichtiger Akteur die Bündnis-Fraktion, der nicht nur als ehemaliger Ratsherr der Grünen über viel kommunalpolitische Erfahrung und Reputation verfügt, sondern auch in verschiedenen Bürgerinitiativen aktiv war und ist. Zusammen mit Gabi Ritter, die im Frühjahr nach heftigem Streit der Linksfraktion den Rücken kehrte, hatte er Ende April das Bündnis solidarische Stadt gegründet und bildete mit ihr anschließend auch die neue links-ökologische  Ratsfraktion BsS.

Die ersten Monate verliefen recht harmonisch, die Fraktion gewann weitere Mitglieder und konnte sich bei verschiedenen kommunalpolitischen Themen profilieren. Doch bereits nach knapp sechs Monaten gab es die ersten Misstöne und Konflikte zwischen Gabi Ritter und Andreas Zech, fand mithilfe professioneller Unterstützung ein erstes Moderationsgespräch statt. Der Eintritt der ehemaligen SPD-Ratsfrau Ursula Thomsen-Marwitz in die Bündnis-Fraktion Ende November letzten Jahres änderte an der Situation jedoch nichts, sondern führte eher noch zu einer Verschärfung und weiter wachsendem Misstrauen zwischen Gabi Ritter und Andreas Zech, wie auch innerhalb der Fraktion.

Dabei geht es ganz offensichtlich zwischen beiden, wie auch nachgelagert in der Bündnis-Fraktion, weniger um politische Streitpunkte, sondern vor allem um zwischenmenschliche Konflikte, Befindlichkeiten und Differenzen. Aber natürlich geht es auch um Macht und Kontrolle.

Vieles erinnert an den Konflikt in der Flensburger Linksfraktion, in dem Gabi Ritter sich mit ihren LINKE-Fraktionskollegen Frank Hamann und Lucas Plewe jahrelang hemmungslos bekriegte und beide Seiten keinen Stein auf dem anderen ließen. Am Ende trat Gabi Ritter menschlich und politisch angeschlagen letztes Frühjahr aus der Linksfraktion aus. Der Streit schadete der Flensburger Linkspartei und ihrem Anliegen ungemein und polarisierte auch den LINKE-Kreisverband.

Jörg Pepmeyer, jetzt nur noch Beobachter des Ganzen, hat eine sehr dezidierte Meinung dazu. Er bedaure sehr, dass das Bündnis-Projekt, das so zuversichtlich begonnen habe, möglicherweise in bitterbösem Streit und gegenseitigen Vorwürfen ende. Er bezweifle, dass die Fraktion die ablaufende Legislaturperiode überhaupt noch übersteht. Besonders nachdenklich macht ihn, dass der Konflikt in der Bündnisfraktion stark dem in der LINKE-Fraktion ähnele, nur dass die Rollen etwas anders verteilt seien. Er sieht die Verantwortung vor allem bei Gabi Ritter: „Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Gabi Ritter menschlich wie politisch mit ihren Aufgaben als Fraktionsvorsitzende völlig überfordert ist und Konflikte nicht adäquat lösen kann. Und so tut sie sich, dem Bündnis solidarische Stadt und seinen Mitstreitern, der Zivilgesellschaft wie auch der Flensburger Linkspartei, deren Mitglied sie ja noch immer ist, keinen Gefallen.“ Und abschließend fügt Jörg Pepmeyer hinzu: „Vielleicht sollte Frau Ritter sich mal eine längere Auszeit von der Kommunalpolitik gönnen.“

 

Online-Veranstaltung: „System Change“ statt „Climate change“! mit Dr. Tina Sanders am 31. Januar

Jetzt anmelden!

Die Erde brennt, taut, trocknet aus und wird überflutet. Auf allen Erdteilen sind die Folgen des menschengemachten Klimawandels zu sehen. In der Antarktis droht gerade ein Gletscher in den Ozean abzubrechen; die Folge wird ein Anstieg des Meeresspiegels von mehr als 65 cm sein. In vielen Teilen der Welt nehmen Wald- und Moorbrände zu, Überschwemmungen nach Starkregenereignissen stehen auf der Tagesordnung. Die Lebensgrundlage der Menschen im globalen Süden ist akut bedroht, und folgen des Klimawandels sind jetzt schon ein Hauptgrund für Krieg und Flucht.

Verursacher des Klimawandels ist der immense Ausstoß an Treibhausgasen vor allem durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern wir Kohle, Öl und Gas. Hauptverursacher dieser Emissionen sind die Energiekonzerne und die Länder der westlichen Welt.  Und sie wissen es ganz genau. Es ist Ihnen klar, dass sie ihre Energieversorgung und Wirtschaften „nachhaltiger“ und „grüner“ gestalten müssen, um langfristig das Überleben der Menschheit zu sichern. Die Profite der eigenen Konzerne sollen dabei nicht angetastet werden. Soll doch die Konkurrenz dafür zahlen, zum Beispiel die Chinesen. Oder besser noch die arbeitenden Menschen, die eh schon ihren Profit erwirtschaften.

Aktuell steigen Preise für Energie und Lebensmittel rapide an, als Grund werden die brüchigen Lieferketten genannt, die durch die Pandemie entstanden sind. Das kommt den Konzernen zu Gute und spült noch mehr Geld in die Taschen von wenigen Superreichen.  Die Regierungen und die Zentralbanken leiten keine Maßnahmen gegen die Inflation ein, denn das würde die Profite schmälern. Ob Menschen am Ende des Monats entscheiden müssen, ob die frieren oder hungern, ist ihnen egal.

Was bleibt uns zu tun?

  • Die Profiteure des Energiemarktes los werden. Enteignung der Energiekonzerne
  • Konzepte entwickeln, wie wir die Emissionen radikal runterfahren können

Mittel dabei sind Solidarität und Internationale Zusammenarbeit! Eben ein internationaler system change!

Online-Veranstaltung der DKP-Schleswig-Holstein mit Dr. Tina Sanders (Umwelt-Mikrobiologin aus Hamburg)

am Montag, den 31. Januar 2022 um 18:30 Uhr

Bitte anmelden (für den Zugangslink) unter schleswig-holstein@dkp.de

Abwasser soll neues Quartier Hafen Ost in Flensburg klimaneutral mit Wärme versorgen

Flensburger Wirtschaftshafen und Sanierungsgebiet Hafen-Ost – Foto: Jörg Pepmeyer

Studie der Stadtwerke Flensburg soll den Einsatz von Wärmepumpen am Klärwerk untersuchen

Die Stadt Flensburg wird in den nächsten Jahren am Ostufer des Flensburger Hafens das Neubau- und Sanierungsgebiet „Hafen-Ost“ erschließen. Rund 1.000 Wohneinheiten für mehrere tausend Menschen und eine Gewerbeansiedlung sollen entstehen. Diese müssen auch mit Wärme versorgt werden. Möglichst klimaschonend.

Das wollen auch die Stadtwerke. Sie werden dazu im Rahmen einer Studie den Einsatz von großtechnischen Wärmepumpen am Klärwerk des Technischen Betriebszentrums Flensburg (TBZ) untersuchen, dass direkt neben dem Neubaugebiet liegt. Für die Wärmegewinnung soll die Abwärme aus dem gereinigten Abwasser des Klärwerks genutzt werden.

Ziel ist eine nahezu vollständig CO2-freie Fernwärmeversorgung des gesamten Erschließungsgebietes. Das Wärmenetz wird dafür als Wärmeinsel mit Niedertemperaturnetzbetrieb im Bereich von 55°C Vorlauf- und 35°C Rücklauftemperatur geplant. So werden Wärmeverluste in den Fernwärmeleitungen auf ein Minimum reduziert.

Das Projekt hat Zukunft sagt Dr. Dirk Wernicke, Geschäftsführer der Stadtwerke: „Die Wärmeversorgung für ein Neubau- und Sanierungsgebiet auf Basis von Großwärmepumpen unter der Nutzung von gereinigtem Abwasser eines Klärwerks als Wärmequelle abzubilden, ist ein sehr innovativer Ansatz. Das kann bei entsprechenden Studienergebnissen ein Baustein auf unserem Weg zur Dekarbonisierung werden wie wir es in unserer Strategie festgeschrieben haben.“
Laut einer Vorstudie liegt der gesamte Leistungsbedarf des neuen Baugebietes bei maximal 8 Megawatt (MW) und der Wärmebedarf für das Erschließungsgebiet bei etwa 15.000 Megawattstunden (MWh) pro Jahr. Zum Vergleich: Das Flensburger Heizkraftwerk hat eine maximale Heizleistung von 375 MW, der Flensburger Wärmeabsatz liegt bei rund 950.000 MWh pro Jahr.

Karsten Müller-Janßen, Geschäftsbereichsleiter Anlagenbau & Projekte bei den Stadtwerken erklärt: „Wir möchten mit dieser Machbarkeitsstudie Voruntersuchungen durchführen. So können wir Erfahrungen zu einem Projekt mit Modellcharakter sammeln und schauen, wie sich Großwärmepumpen generell in die Flensburger Wärmeerzeugung einbinden lassen. In einem weiteren Schritt könnten so auch andere Teile der Wärmeerzeugung im Heizkraftwerk innovativ und nachhaltig klimaneutral gestaltet werden.“

Die Studie führen die Stadtwerke nicht allein durch. Die Hochschule Flensburg wird sie wissenschaftlich mit dem Themenschwerpunkt „Betriebsoptimierung“ beratend begleiten. Weiter einbezogen sind das TBZ mit dem Klärwerk, der Sanierungsträger IHRSan und die Stadtplanung der Stadt Flensburg, die für die Erschließung der Hafen-Ostseite verantwortlich sind.

Finanziell unterstützt wird die Studie vom Land Schleswig-Holstein, von der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH). Gefördert wird die Studie aus dem Landesprogramm Wirtschaft 2014 – 2020 mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 43.000 Euro. Der Hälfte der Studienkosten.

Öffentliche/digitale Sitzung des Flensburger Umwelt- und Planungsausschusses am 1. Februar

Eine Übertragung der Sitzung in Echtzeit erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de. Interessierte EinwohnerInnen, die keine entsprechende Infrastruktur vorhalten, können die Übertragung der Sitzung ab 16 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses mitverfolgen. Es gelten jedoch Corona-bedingte Zugangsbeschränkungen (3G), mehr dazu untenstehend in der Tagesordnung.

Wichtige TOPS zum Thema:

  • Einführung von Leitlinien für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung in Flensburg
  • Bebauungsplan „Behördenzentrum Twedter Mark“
  • Berufung von Mitgliedern des Sanierungsbeirates
  • Sanierungsgebiet Westliche Altstadt Fortschreibung der Förderkriterien für private Modernisierungsmaßnahmen
  • Bericht 2021 über Projekte der Verkehrsplanung für den Umweltverbund (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr)

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 21.01.2022
Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt,
Planung und Stadtentwicklung

Bekanntmachung
zur 65. Sitzung des Ausschusses für
Umwelt, Planung und Stadtentwicklung
am Dienstag, 01.02.2022, 16:00 Uhr,
Digitale Sitzung. Eine Übertragung erfolgt auf der Homepage unter www.flensburg.de

Rathaus

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen wird die Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung gemäß § 35a Gemeindeordnung Schleswig-Holstein i. V. m. § 12 unserer Hauptsatzung digital abgehalten.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Gemäß § 35 Absatz 1 Satz 1 ist die Öffentlichkeit durch zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton in einen öffentlich zugänglichen Raum und durch eine Echtzeitübertragung herzustellen. Eine Übertragung der Sitzung erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de. Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, bieten wir die Möglichkeit an, eine Übertragung in der Bürgerhalle des Rathauses zu verfolgen.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“.
Bitte halten Sie Ihren Nachweis für die 3GRegelung und Ihr Ausweisdokument (Personal-
ausweis oder Reisepass) für die Einlasskontrolle bereit.

Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses ist eine MundNasenBedeckung zu
tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 63. Sitzung vom 14.12.2021

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 64. Sitzung vom 18.01.2022

4. Einführung von Leitlinien für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung in Flensburg RV-1/2022

5. Bebauungsplan „Behördenzentrum Twedter Mark“ (Nr. 304) a) Entscheidung über Anregungen b) Satzungsbeschluss RV-5/2022

6. Berufung von Mitgliedern des Sanierungsbeirates SUPA-4/2022

7. Sanierungsgebiet Westliche Altstadt Fortschreibung der Förderkriterien für private Modernisierungsmaßnahmen SUPA-9/2022

8. Mitteilungen
8.1 MV: Bericht 2021 über Projekte der Verkehrsplanung für den Umwelt-verbund (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) SUPA-10/2022
8.2 MV: Beschlusskontrolle HA Halbjährlicher Bericht zu Interkommunaler Zusammenarbeit und WEG (Bezug: HA-40/2019 und HA-49/2019) HA-2/2022
8.3 Informationen über laufende und anstehende Projekte der Abteilung Strategische Projekte, Verkehr und Umwelt

9. Beschlusskontrolle

10. Beantwortung früherer Anfragen

11. Anfragen/Anregungen

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

12. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 63. Sitzung vom 14.12.2021

13. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 64. Sitzung vom 18.01.2022

14. Mitteilungen

15. Beschlusskontrolle

16. Beantwortung früherer Anfragen

17. Anfragen/Anregungen

Für die Richtigkeit:

Axel Kohrt, Vorsitzender
Carsten Barz, Protokoll

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

BUND SH Projekt „Urlaub fürs Meer“ geht in die zweite Runde 

Ostseeküste Holnis II

Auch die Flensburger Förde bei Holnis wird von Urlaubern zunehmend geschätzt – Foto: Jörg Pepmeyer

Projekt für nachhaltigen Urlaub am Meer

Sommer, Sonne, Strand und Meer – das wünschen sich viele Reisende für ihren Urlaub. Gleichzeitig sind Nord- und Ostsee zur Hochsaison derart überfüllt, dass die Natur und Umwelt massiv darunter leiden. Mit dem Projekt „Urlaub fürs Meer“ konnte der Bund für Umwelt und Naturschutz Landesverband Schleswig-Holstein (BUND SH) gemeinsam mit der Tourismusagentur Lübecker Bucht (TALB) und der Stadt Neustadt in Holstein mit Pelzerhaken und Rettin vor Ort bereits viele Vermietende für einen meeresfreundlicheren Urlaub gewinnen. 2022 geht das Projekt in eine zweite Runde und öffnet sich jetzt für ganz Schleswig-Holstein. Ziel des Projekts ist, Vermietenden von Ferienunterkünften einen leichten Einstieg in die Nachhaltigkeit zu ermöglichen sowie den Tourist*innen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie selbst einen umweltfreundlicheren Urlaub und Alltag gestalten können.

„Mit dem Projekt sind wir überall auf offene Ohren gestoßen. Wir sind begeistert, wie viele Vermietende bereit sind, etwas zu verändern. Es machen bereits 124 Unterkünfte bei dem Nachhaltigkeits-Projekt mit“, so Projektleiterin Anna Cohrs vom BUND SH. Nach dem großen Erfolg des von BINGO! – Die Umweltlotterie geförderten Projekts im Raum Neustadt in Holstein sollen nun auch weitere Kommunen und Tourismus-Organisationen mit einbezogen werden. Interessierte aus ganz Schleswig-Holstein sind aufgerufen sich bei der Projektleiterin Anna Cohrs (anna.cohrs@bund-sh.de, 0152 53789231) zu melden.

In den vergangenen Jahren hat der Tourismus in Schleswig-Holstein einen Boom erlebt – gerade durch die begrenzten Reisemöglichkeiten in der Pandemie. „Urlaub fürs Meer“ setzt sich dafür ein, Ferienunterkünfte an der Ostsee umwelt- und damit meeresfreundlicher zu gestalten. Mithilfe eines Starterpakets mit Mehrwegprodukten und Infomaterial sowie Beratungen vor Ort wird das Thema Nachhaltigkeit an Vermietende von Ferienunterkünften herangetragen. So sollen auch die Gäste zu einem umweltfreundlicheren Verhalten inspiriert werden.

„Nachhaltigkeit ist das Mega-Thema unserer Zeit. Der Tourismus hat da noch einen großen Nachholbedarf. Damit der Urlaub umweltverträglicher wird, kann jeder Gast einen Beitrag leisten. Es ist es notwendig, dass wir alle unsere Verhaltensmuster etwas ändern damit wir auch morgen noch die wunderbare Natur im Land zwischen den Meeren genießen können“, betont Ole Eggers, Geschäftsführer des BUND SH, die Bedeutung des Projekts. „‘Urlaub fürs Meer‘ ist ein wichtiger und niedrigschwelliger Schritt in die richtige Richtung.“

Mehr Informationen zum Projekt
www.bund-sh.de/urlaub-fuers-meer

Neue Basisschulung für zukünftige Ehrenamtliche

Engagiert in Flensburg – Mach Dich fit für das Ehrenamt!

Flensburg. Die Basisschulung für (zukünftige) Ehrenamtliche findet seit 2016 in Flensburg statt. 2022 geht sie in eine neue Runde mit einem kürzeren und noch praktischeren Format. Wenn Menschen sich ehrenamtlich engagieren wollen, haben sie viele Fragen. Diese werden in der Basisschulung beantwortet und es wird dabei unterstützt, das passende Ehrenamt zu finden. Der Kurs findet in drei Modulen mit eingebauter Schnupperphase jeweils im Frühjahr und Herbst 2022 statt.

Module:

– Die Engagement-Landschaft in Flensburg
– Meine Rolle und Motivation im Engagement
– Schnupperphase im Ehrenamt
– Praxis-Austausch und eigener Weg ins Ehrenamt

Weitere Informationen, Termine und Anmeldung auf www.engagiert-in-flensburg.de und bei der vhs unter 0461/ 85 50 00.

Die Basisschulung ist ein Angebot der Ehrenamtsakademie des Netzwerks „Engagiert in Flensburg“. Sie wird in Kooperation von Schutzengel e.V., der Stadt Flensburg, dem Kirchenkreis SL-FL und der vhs Flensburg angeboten und vom Land Schleswig-Holstein im Rahmen der Engagementstrategie SH gefördert.

Engagiert in Flensburg – Finden Sie Ihr Engagement 

Sie wollen sich in Flensburg engagieren, haben aber noch nicht das Richtige für sich gefunden? Sie haben ein Talent, das Sie mit anderen teilen möchten? Sie suchen Engagierte, die bei Projekten in Ihrem Verein oder Ihrer Organisation helfen? Dann finden Sie entsprechende Infos auf www.engagiert-in-flensburg.de

Öffentliche/digitale Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport am 26.01.2022

Eine Übertragung der Sitzung in Echtzeit erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de. Interessierte EinwohnerInnen, die keine entsprechende Infrastruktur vorhalten, können die Übertragung der Sitzung ab 16 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses mitverfolgen. Es gelten jedoch Corona-bedingte Zugangsbeschränkungen (3G), mehr dazu untenstehend in der Tagesordnung.

Wichtige Tops unter anderem zu den Themen:

  • Vorstellung der neuen Abteilungsleiterin Bildungs- und Sportbüro, Frau Finja Neubauer 
  • Kommunale Förderung von offenen Ganztagsbetreuungsangeboten in Schulen der dänischen Minderheit
  • Vorplanungsauftrag zur baulichen Weiterentwicklung der Schulstandorte Fördegymnasium und Max von der Grün-Schule, Käte-Lassen-Schule – Schaffung weiterer notwendiger Räumlichkeiten
  • Schule und Digitalisierung – Versorgung der Schulen mit Touch Panels
  • Schule und Corona
  • Investitionskostenzuschüsse für Außensportanlagen 2023
  • Schwimmbad Weiche

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 18.01.2022
Die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Sport

Bekanntmachung
zur 23. Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport
am Mittwoch, 26.01.2022, um 16:00 Uhr,
Digitale Situng

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen wird die Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport gemäß § 35a Gemeindeordnung Schleswig-Holstein i. V. m. § 12 unserer Hauptsatzung digital abgehalten.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses voraussichtlich nicht öffentlich beraten.

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Gemäß § 35 Absatz 1 Satz 1 ist die Öffentlichkeit durch zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton in einen öffentlich zugänglichen Raum und durch eine Echtzeitübertragung herzustellen. Eine Übertragung der Sitzung erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter http://www.flensburg.de. Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, bieten wir die Möglichkeit an, eine Übertragung in der Bürgerhalle des Rathauses zu verfolgen.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“.
– Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden.
– Der Zugang zum Rathaus wird nur unter Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden), eines nachgewiesenen Impfschutzes oder einer nachgewiesenen Ge-nesung von einer Sars-CoV-2-Erkrankung zugelassen. Zur Verifizierung ist neben dem 3G-Nachweis auch die Vorlage eines Ausweisdokuments erforderlich.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Vorstellung der neuen Abteilungsleiterin Bildungs- und Sportbüro, Frau Finja Neubauer

3. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

4. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 22. Sitzung vom 08.12.2021

5. Über- und außerplanmäßige Aufwendungen/Auszahlungen

Bildungsthemen

6. Kommunale Förderung von offenen Ganztagsbetreuungsangeboten in Schulen der dänischen Minderheit Antrag der Ratsfraktionen SSW, CDU, SPD, FPD und Die Linke RV-8/2022

7. Hygieneartikel an weiterführenden Schulen Antrag der FDP-Ratsfraktion ABS-3/2022

8. Vorplanungsauftrag zur baulichen Weiterentwicklung der Schulstandorte Fördegymnasium und Max von der Grün-Schule FA-86/2021

9. Käte-Lassen-Schule – Schaffung weiterer notwendiger Räumlichkei-ten hier: Vorplanung FA-1/2022

10. Schule und Digitalisierung
10.1 Versorgung der Schulen mit Touch Panels

11. Beschlusskontrolle

12. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen zu Bildungsthemen
12.1 Schule und Corona

Sport und Sportentwicklung

13. Investitionskostenzuschüsse für Außensportanlagen 2023 RV-6/2022

14. Ergebnisse der Fachplanung Spiel- und Bewegungsräume

15. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen zu Sport und Sportentwicklung
15.1 Schwimmbad Weiche

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

16. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 22. Sitzung vom 08.12.2021

17. Beschlusskontrolle

18. Mitteilungen, Anfragen und Anregungen

 

Für die Richtigkeit:
Julia Döring, Vorsitzende

Ellen Kittel, Fachbereichsleiterin

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

Öffentliche/digitale Sitzung des Flensburger Hauptausschusses am 25.01.2022

Eine Übertragung der Sitzung in Echtzeit erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de. Interessierte EinwohnerInnen, die keine entsprechende Infrastruktur vorhalten, können die Übertragung der Sitzung ab 16 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses mitverfolgen. Es gelten jedoch Corona-bedingte Zugangsbeschränkungen (3G), mehr dazu untenstehend in der Tagesordnung.

Wichtige TOPs zum Thema:

  • Erstellung eines Aktionsplans für eine inklusive Stadtentwicklung,
  • Berichterstattung zu Polizeiaufgeboten in der Innenstadt
  • Teilnahme am Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“
  • Stadionausbau SC Weiche 08
  • Sachstand Rathausstraße
  • Berufung der Mitglieder des Beirates für Naturschutz bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Flensburg für die Amtszeit 2021 bis 2025
  • Zensus 2022

 

Stadt Flensburg                                                                                                             Flensburg, 17.01.2022
Der Vorsitzende des Hauptausschusses

Bekanntmachung
zur 60. Sitzung des Hauptausschusses
am Dienstag, 25.01.2022, 16:00 Uhr
Digitale Sitzung

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen wird die Sitzung des Hauptausschusses gemäß § 35a Gemeindeordnung Schleswig-Holstein i. V. m. § 12 unserer Hauptsatzung digital abgehalten.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Hauptausschusses voraussichtlich nicht öffentlich beraten.

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Gemäß § 35 Absatz 1 Satz 1 ist die Öffentlichkeit durch zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton in einen öffentlich zugänglichen Raum und durch eine Echtzeitübertragung herzustellen. Eine Übertragung der Sitzung erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de. Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, bieten wir die Möglichkeit an, eine Übertragung in der Bürgerhalle des Rathauses zu verfolgen.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“.
– Bitte halten Sie Ihren Nachweis für die 3G-Regelung und Ihr Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) für die Einlasskontrolle bereit.
– Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 59. Sitzung vom 11.01.2022

4. Mitteilungen

5. Erstellung eines Aktionsplans für eine inklusive Stadtentwicklung Antrag der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen

6. Berichterstattung zu Polizeiaufgeboten in der Innenstadt, bspw. am 08.01.2022; Antrag der Ratsfraktion Flensburg WÄHLEN !
HA-11/2022

7. Kernhaushalt; hier: 1. Nachtragshaushalt 2022 RV-173/2021 2. Lesung

8. Teilnahme am Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ RV-2/2022

9. Beratung und Beschlussfassung über die Gründung und Beteiligung an der zukünftigen Digitalagentur Smarte Grenzregion GmbH RV-7/2022

10. Stadionausbau SC Weiche 08 HA-71/2021

11. Stadtentwicklungsstrategie Flensburg 2030 – Besetzung der Steuerungsgruppe HA-10/2022

12. Sachstand Rathausstraße

13. MV: Berufung der Mitglieder des Beirates für Naturschutz bei der Unteren Naturschutz-behörde der Stadt Flensburg für die Amtszeit 2021 bis 2025 RV-180/2021

14. MV: Beschlusskontrolle HA; Halbjährlicher Bericht zu Interkommuna-ler Zusammenarbeit und WEG (Bezug: HA-40/2019 und HA-49/2019) HA-2/2022

15. MV: Zensus 2022 HA-5/2022

16. MV: Beteiligungsbericht 2022 HA-9/2022

17. Entscheidungsreife Ratsvorlagen einschl. Einwohnerfragestunde – öffentlicher Teil

18. Anfragen/Anregungen

19. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

20. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 59. Sitzung vom 11.01.2022

21. Mitteilungen

22. Bericht und Vorlagen der Beteiligungssteuerung

23. Entscheidungsreife Ratsvorlagen – nichtöffentlicher Teil

24. Anfragen/Anregungen

25. Beschlusskontrolle

 

Für die Richtigkeit:
Arne Rüstemeier, Vorsitzender
Edgar Nordmann, Protokollführer

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

 

Hochschule Flensburg: Startschuss für einzigartiges Labor für nachhaltige Energienutzung

Windenergieanlagen: Die Hochschule Flensburg erforscht die Zukunft und bekommt nun auch einen weltweit einzigartigen Windenergieanlagenemulator – Foto: Gatermann

Öffentlicher Online-Festakt am 2. Februar

Am Forschungsstandort Kielseng der Hochschule Flensburg wird das letzte Labor des Projektes Grenzland Innovativ eröffnet.

Jetzt anmelden!

Traditionell startet das Vorhaben „Grenzland Innovativ Schleswig-Holstein (GrinSH)“ an der Hochschule Flensburg mit einer Leistungsschau zum Jahresbeginn. In diesem Jahr wird im Rahmen dieses Events das Gasmotoren-Labor am Standort Kielseng eingeweiht.   

Am Mittwoch, 2. Februar 2022, wird es ab 15 Uhr in einem Online-Festakt neben Grußworten des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministers, des parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung und der Flensburger Oberbürgermeisterin auch Einblicke in die inhaltliche Arbeit geben. Denn mit dem Labor erhält die Hochschule Flensburg nicht nur Motoren und elektrische Komponenten für den Bereich der Schiffstechnik, sondern gleichzeitig auch einen weltweit einzigartigen Windenergieanlagenemulator.

Das Gasmotor-Labor ist das letzte Labor, das an der Hochschule Flensburg im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes GrinSH – Grenzland Innovativ aufgebaut wurde und nun für die Zusammenarbeit im Rahmen von Technologie- und Wissenstransfer zur Verfügung steht.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen und können sich bis zum 31. Januar 2022 unter folgendem Link anmelden: https://hs-flensburg.de/form/teststand-kielseng. (Nach Ihrer Registrierung wird Ihnen ein Zugangslink zugesandt.) Pressevertreter*inne melden sich bitte unter presse@hs-flensburg.de an.

Agenda:

15.00 Uhr: Begrüßung durch den Präsidenten der Hochschule Flensburg, Dr. Christoph Jansen

15.10 Uhr: Filmtrailer für das GrinSH Teilvorhaben „Innovative Beiträge zur nachhaltigen Energienutzung in Schleswig-Holstein“

15.15 Uhr: Grußwort des Ministers für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Bernd Buchholz

15.25 Uhr: Grußwort (Videobotschaft) des parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Jens Brandenburg

15.30 Uhr: Grußwort der Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg, Simone Lange

15.35 Uhr: „Ein Schiffsgasmotor für die Hochschule Flensburg“ Beitrag des Herstellers Rolls-Royce Solutions Hamburg, Dr. Lukas Köhler

15.50 Uhr: „Bedeutung der angewandten Forschung für die Energiewirtschaft“ Beitrag der Stadtwerke Flensburg, Dr. Dirk Wernicke               

16.00 Uhr: „Von der Planung bis zur Umsetzung – Aufbau, Betrieb und Möglichkeiten des Labors für nachhaltige Energienutzung der Hochschule Flensburg“, Prof. Dr. Michael Thiemke, Prof. Dr. Clemens Jauch

16.35 Uhr: Live-Schaltung Gasmotoren-Labor Kielseng

16.45 Uhr: Ende der Veranstaltung

Das Projekt, das aus mehreren Teilvorhaben besteht, hat zum Ziel die stärkere Vernetzung und deutlichere Positionierung der Hochschule Flensburg als Innovationsmotor der Region zu befördern. Mehr Infos zum Projekt: https://hs-flensburg.de/forschung/grinsh

Online am 1. Februar: Wann lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage?

Jetzt anmelden!

DIENSTAG, 1. FEBRUAR 2022 VON 18:00 BIS 19:30 UHR

Ein Webinar der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Du kennst Photovoltaik vom Hörensagen, wirst in den Medien öfter auf das Thema aufmerksam, oder vielleicht hat jemand in deiner Nachbarschaft eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und du willst dich nun auch mit der Thematik beschäftigen? Dann bist du hier genau richtig!

Innerhalb der Solaroffensive Schleswig-Holstein beantwortet der Energieberater der Verbraucherzentrale Dipl.-Ing. Ingo Sell in diesem kostenlosen Webinar alle Fragen rund um das Thema Photovoltaik:
Was kann eine PV-Anlage und wie funktioniert das?
Welche Komponenten hat eine Solaranlage?
Welche Anlagengröße ist für mich geeignet?
Welche Kosten kommen auf mich zu und mit welchem Ertrag kann ich rechnen?

Die Solaroffensive Schleswig-Holstein will insbesondere Hauseigentümer:innen auf die Vorteile der eigenen Stromerzeugung hinweisen und bietet dir dafür ein umfassendes, unabhängiges Informations- und Beratungsangebot vor Ort, zu Hause und online. So lange Live-Veranstaltungen vor Ort nicht möglich sind, bieten themenbezogene, ca. 1-stündige Webinare komprimierte Informationen für den Einstieg.

Anmeldung hier: https://next.edudip.com/de/webinar/wann-lohnt-sich-eine-pv-anlage/1767284

Stadtwerke Flensburg beliefern öffentliche Liegenschaften in Schleswig-Holstein mit Öko-Strom

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Stadtwerke-Kraftwerk am Flensburger Hafen-Westufer – Die Stadtwerke Flensburg liefern bereits seit mehreren Jahren Strom für öffentliche Liegenschaften in Schleswig-Holstein. Nun wurde der Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Foto: Jörg Pepmeyer

Liefervolumen entspricht mehr als die Hälfte des gesamten Flensburger Stromverbrauchs

Öffentliche Ausschreibung: Stadtwerke Flensburg erhalten erneut Zuschlag für die Strombelieferung öffentlicher Liegenschaften in Schleswig-Holstein

Flensburg. Die Stadtwerke Flensburg werden ab 2022 für zwei weitere Jahre viele öffentliche Liegenschaften in Schleswig-Holstein mit Öko-Strom versorgen. Hierzu gehören diverse Organisationen und Behörden des Bundes, des Landes Schleswig-Holstein und Kommunen mit rund 2.400 Zählern. Das Liefervolumen beträgt 255 Millionen Kilowattstunden im Jahr mehr als die Hälfte des gesamten Flensburger Stromverbrauchs. Die öffentlichen Einrichtungen hatten die Stromversorgung für die Lieferjahre 2022 und 2023 EU-weit über die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) ausgeschrieben, die nun einen neuen Rahmenvertrag mit den Stadtwerken Flensburg geschlossen hat.

Als zentraler Dienstleister des Landes Schleswig-Holstein übernimmt die GMSH die staatlichen Bauherren- und Planungsaufgaben für Land und Bund in Schleswig-Holstein. Außerdem ist sie zuständig für die Bewirtschaftung der vom Land genutzten Liegenschaften und für die Beschaffung von Material und Leistungen für die Landesbehörden. Diese Leistungen kann sie auch sonstigen Trägern der öffentlichen Verwaltung anbieten, zum Beispiel Kommunen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Für ihre Kunden schreibt die GMSH regelmäßig Rahmenverträge über verschiedenste Leistungen aus. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung für die Stromversorgung für die Jahre 2022 und 2023 konnten sich die Stadtwerke Flensburg gegen den Wettbewerb behaupten.

„Die Stadtwerke Flensburg liefern bereits seit 2003 Strom an diverse öffentliche Liegenschaften in Schleswig-Holstein,“ berichtet Ralph Hansen, der bei den Stadtwerken für die Kundenbetreuung zuständig ist. „Deshalb freut es mich, dass unser Angebot wieder den Zuschlag bekommen hat. Bei der Ausschreibung konnten wir die fünf bereits in den Jahren 2020 und 2021 versorgten Bestandslose sichern und neue Lose hinzugewinnen.“

Der Stadtwerke Flensburg GmbH gelang es, sich erneut gegen renommierte Wettbewerber durchzusetzen und die Stromversorgung für öffentliche Liegenschaften in Schleswig-Holstein für weitere zwei Jahre zu übernehmen. Dabei waren der Preis und die Kompetenz, die die Stadtwerke bereits im Geschäft mit sogenannten Bündelkunden haben, ein mitentscheidender Faktor. „Denn die saubere Abrechnung von über 3.000 mehr oder weniger großen Gewerbekunden mit ganz unterschiedlichem Verbrauchsverhalten und Anforderungen erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Und natürlich auch das optimale Zusammenspiel der beteiligten Abteilungen Stromhandel, Netznutzung, Geschäftskundenvertrieb und Abrechnung.“ so Hansen abschließend.

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