Archiv der Kategorie: Inklusion und Integration

Artikel und Posts zum Thema Inklusion und Integration

Museumsberg Flensburg: Veranstaltungsprogramm Juli 2022

Sonntag, 3. Juli, 11.00 Uhr
Würfelporträts
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 3. Juli, 11.30 Uhr
Der Weg zum Möbel aus handwerklicher Sicht
Führung mit Björn Grasmück

Sonntag, 10. Juli, 11.00 Uhr
Actionpainting
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 10. Juli, 11.30 Uhr
Stridsæble Flensborg / Zankapfel Flensburg
2-sprachige Führung mit Henrik Vestergaard

Sonntag, 17. Juli, 11.00 Uhr
Vorhang auf!
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 17. Juli, 11.30 Uhr
Gagel
Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 21. Juli, 18.00 Uhr
Kura
torenführung mit Dr. Michael Fuhr

PHOTO no SHOOTING!

Ukraine. Russland. Exil.

Ausstellungsdauer: noch bis 23. Oktober 2022

Юрий Косин Yuri Kosin

Der Museumsberg Flensburg widmet seine Sommerausstellung zwei Künstlern, die seit Jahrzehnten eine Freundschaft verbindet. Der Ukrainer Yuri Kosin und der Russe Dmitry Vyshemirsky thematisieren in ihren preisgekrönten Fotografien die Veränderungen seit dem Ende der Sowjetzeit: Landschaften, Gebäude, historische Ereignisse und vor allem den Alltag der Menschen in beiden Ländern. Beide leben heute im Exil, Dmitry Vyshemirsky aus politischen Gründen in Berlin, Yuri Kosin als Kriegsflüchtling in Polen. Sie stellen gemeinsam aus, um ein Zeichen gegen den Krieg zu setzen und uns deutlich zu machen, was dadurch gerade verloren geht. Deswegen ist es so wichtig, diese Bilder jetzt und hier zu zeigen, begleitet von ukrainischer Musik und Literatur: Nur was man kennt, kann man verstehen und wertschätzen.

Yuri Kosin ist seit Jahrzehnten international bekannt durch seine bewegenden Fotografien aus Tschernobyl, aber auch von den Demonstrationen auf dem Maidan und dem Krieg im Donbass. Zugleich porträtiert er liebevoll seine Mitmenschen und die Landschaften der Ukraine, die dem Betrachter dadurch besonders nahekommen.

Dmitry Vyshemirsky

Für Dmitry Vyshemirsky ist es bedeutend, sich gerade als russischer Staatbürger im Exil gegen den Krieg zu stellen. Er wird zu der Ausstellung unter anderem eine aktuelle Fotoserie beisteuern, die im April in Berlin entstanden ist, und Demonstrationen gegen den Krieg genauso zeigt wie die täglich am Berliner Hauptbahnhof ankommenden Geflüchteten aus der Ukraine.
Parallel zu dieser Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm, das ukrainische Kultur für die Menschen hier erlebbar macht.

Am 28. August spielt Leléka auf dem Museumsberg. Das multikulturelle Jazz-Quartett wurde 2016 in Berlin gegründet.

Eine Lesung ukrainischer Literatur ist für den 25. September als Benefiz-Veranstaltung vorgesehen. Außerdem sind ukrainisch-sprachige Führungen und Workshops für Kinder in Vorbereitung.

Sonntag, 24. Juli, 11.00 Uhr
Pustemonster
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 24. Juli, 11.30 Uhr
Zeitgenössische Kunst des Nordens
Führung mit Hendrik Heft

Sonntag, 31. Juli, 11.00 Uhr
Malen mit verlängertem Arm
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 31. Juli, 11.30 Uhr
Gestalter der Moderne
Führung mit Hendrik Heft

Ausstellungen:

  • PHOTO NO SHOOTING!
    Ukraine. Russland. Exil.
    noch bis 23. Oktober 2022
  • Gagel
    17. Juli – 13. November

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Für jeden Museumsbesuch gilt die 2G-Regel und Maske tragen ist erwünscht. Kinder ab 7 Jahren benötigen den Testnachweis der Schule.

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de Lies den Rest dieses Beitrags

Demonstration am 2. Juli ’22 in Berlin: NEIN zur Aufrüstung – JA zur zivilen, solidarischen Entwicklung!

Zu einer bundesweiten Demo gegen die Aufrüstungspolitik der Bundesregierung und für eine demokratische, zivile und soziale Zeitenwende haben friedenspolitische Gruppen, Organisationen, Parteiverbände und Einzelpersonen am 2. Juli in Berlin aufgerufen. Dazu ihr

Aufruf:

Wir zahlen nicht für eure Kriege! – 100 Milliarden für eine demokratische, zivile & soziale Zeitenwende!

Demonstration am Samstag, 2. Juli 2022 in Berlin, Bebelplatz ab 14 Uhr

Wir – Friedensbewegte in der BRD aus der ganzen Welt – rufen dazu auf, das angekündigte Aufrüstungspaket von 100 Milliarden Euro im Grundgesetz gemeinsam zu stoppen und für die Umwidmung der Mittel zum Ausbau des Sozialstaats zu kämpfen. Die Aufrüstungspolitik ist grundfalsch, hochgefährlich und zynisch, weil sie bedeutet, die gesellschaftliche Krise mit Militarismus zu beantworten statt mit sozialem Fortschritt zur Mehrung des Allgemeinwohls. Rüstungs- und Kriegspolitik stehen immer im Gegensatz zur solidarischen Kultivierung der Gesellschaft. Deswegen engagieren wir uns stattdessen für massive öffentliche Investitionen und dauerhafte Ausgabenerhöhungen für Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur und Klima – zur zivilen, demokratischen und sozialen Wohlentwicklung weltweit.

Die Waffen nieder!
Den Krieg in der Ukraine wird diese Aufrüstung weder stoppen noch verkürzen. Vielmehr hat das neue globale Wettrüsten der vergangenen Jahre die verschärfte Konfrontation der großen Machtblöcke mit verursacht und eskaliert sie weiter. Auch geht es bei dem Aufrüstungspaket nicht um Landesverteidigung, sondern um national eigenständige Kriegsbefähigung. Die auf der Einkaufsliste stehenden F35-Tarnkappenbomber und Drohnensysteme sind aggressives Angriffskriegsgerät und sollen zudem die atomare Teilhabe verstetigen. Dagegen ist der einzige Weg zum Frieden: Abrüstung, Deeskalation, internationale Diplomatie und soziale Gerechtigkeit weltweit!

Nie wieder Krieg!
Aufrüstung gehört nicht ins Grundgesetz. Im Gegenteil: Als Konsequenz aus zwei imperialistischen Weltkriegen, die von deutschem Boden ausgingen, sowie als Schlussfolgerungen aus der Befreiung vom deutschen Faschismus, flossen ins Grundgesetz das Gebot zum Frieden, zu Gewaltverzicht, Völkerverständigung, Asylrecht und Sozialstaat ein: „Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten sind verfassungswidrig“ (Art. 26). Ein bis heute und für heute gültiges Entwicklungsprogramm, damit nie wieder Krieg von Deutschland ausgehe!

Gemeinsame Entwicklung statt Aufrüstung
Mehr Waffen schaffen keinen Frieden und Sicherheit gibt es nur gemeinsam, nicht gegeneinander! Das Potential für zivile, demokratische und soziale Wohlentwicklung für alle ist vorhanden. Eine gerechte Ressourcenverteilung würde die Hungerkrisen insbesondere im globalen Süden beenden; der Umstieg auf erneuerbare Energien für eine nachhaltige Klimapolitik ist technologisch möglich; eine umfassende Gesundheitsversorgung kann für alle gewährleistet und solidarische Entfaltung durch vernünftige Arbeit, soziale Sicherheit und demokratisch-offene Bildung und Kultur für Alle geschaffen werden. All dies erfordert globale Kooperation, demokratische Aushandlung und kluge Investitionen für die gemeinsame Lösung von Problemen.

Gemeinsam sagen wir NEIN zur Aufrüstung und JA zur Zukunft!
Das Aufrüstungspaket ist gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung weltweit gerichtet. Es geht einher mit gesteigert unsozialer und autoritärer Politik, mit Nationalismus und Chauvinismus. Die ohnehin enorme Ungleichheit wächst weiter. Profiteure sind einzig die Chefetagen von Banken und Rüstungskonzernen. Statt dieser destruktiven Hinterzimmerpolitik braucht es eine tatsächlich demokratische, zivile und soziale Zeitenwende – hervorzubringen von uns Allen in Gewerkschaften, Schüler:innen- und Studierendenvertretungen, Friedens-, Antifa-, Umwelt- und sozialen Bewegungen, in Kirche und Kultur-, Bildungs-, Sozialeinrichtungen sowie in Parteien. Allein mit je 20 Milliarden in die öffentliche Energie- und Verkehrsinfrastruktur, in die Sanierung von Schulen und Hochschulen, in den personellen Ausbau des Gesundheitswesens, in sanktionsfreie soziale Mindestsicherungen und in die Förderung von Museen, Theatern, Kinos und Bücherhallen würde ein notwendiger Schritt zur Lösung der vordringlichsten Probleme der Mehrheit getan. Wir rufen daher auf, eine solche Kehrtwende gemeinsam durchzusetzen!

Kommt zur bundesweiten Demonstration
am Samstag, den 02.07.2022,
in Berlin!

NEIN zur Aufrüstung – JA zur zivilen, solidarischen Entwicklung!

Mehr Infos unter: https://zivilezeitenwende.de/

Workshop: „Ernährungspolitische Fragen und Forderungen zur OB-Wahl“ am 8. Juli im Aktivitaetshuset Flensburg

Fragen- und Forderungenworkshop für die Flensburger Ernährungspolitik

Jetzt anmelden!

am Freitag, den 8. Juli um 16:30 Uhr

Aktivitaetshuset, Norderstraße 49, Flensburg

Gratis

Was dich erwartet

Am 18. September (bzw. am 02. Oktober bei einer Stichwahl) finden in Flensburg die Oberbürgermeister*innenwahlen statt. Gegen die amtierende Oberbürgermeisterin Simone Lange, die von SPD und Grünen unterstützt wird, treten Fabian Geyer mit Unterstützung von CDU, FDP und der WiF (Flensburgs Freien Wählern), sowie Dr. Karin Haug vom SSW an.

Wir wollen die OB-Wahl nutzen, um unsere Fragen und Forderungen für die Flensburger Ernährungspolitik an die drei Kandidatininnen heranzutragen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer bioveganen und regionalen Vollversorgung in allen öffentlichen Kantinen in der Fördestadt? Und wie wollen die Kandidat*innen mit der inflationsverstärkten Ernährungsarmut in der Stadt umgehen, falls sie gewählt werden?

Daher laden wir alle Interessierten an einer nachhaltigen kommunalen Ernährungspolitik zu einem Fragen- und Forderungenworkshop ein, um gemeinsam unsere Anliegen an Lange, Geyer und Haug vorzubereiten und auszuformulieren und mögliche nächste Schritte zu planen.

Um Anmeldung wird gebeten unter: https://finchel.wandelkueche.de/events/ernahrungspolitik/

Neustadt-Jamsession am 28. Juni um 19 Uhr in der Neustadt 12 in Flensburg

Liebe Musiker, liebe Musikinteressierte,

am kommenden Dienstag, den 28. Juni treffen wir uns wieder um 19.00 Uhr zum gemeinsamen Musizieren in der Neustadt 12, Eingang zum Stadtteilhaus.

Wir, das sind Menschen mit unterschiedlichen musikalischen Traditionen und kulturellen Hintergründen.

Wir wollen ohne Leistungsdruck und ohne Auftrittsverpflichtung musizieren, jammen und Songs gemeinsam spielen, die wir alle mögen.
Bringt Eure Instrumente und wenn ihr Freunde und Bekannte habt, die Musik machen möchten, auch die mit. Wenn Ihr Songtexte, Akkorde oder Noten von Eurem Lieblingslied oder Liedern habt, am besten in mehrfacher Kopie ebenso mitbringen.

Uns stehen neben den Musikinstrumenten, die wir mitbringen, auch eine kleine PA mit Mischpult, Micros und ein E-Piano zur Verfügung. Wer also Lust hat in die Tasten zu hauen oder auch mit seinem E-Bass oder seiner E-Gitarre spielen möchte, kann die an die Anlage anschließen.

Teilnahme unter den geltenden Corona-Regeln.

Übrigens finden unsere Treffen regelmäßig jeden 2. und 4. Dienstag im Monat in der Neustadt 12 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Jan Hinrich Haacke
Jörg Pepmeyer

Stefan Seidler gründet Parlamentskreis Minderheiten

„Dass heute Morgen meine Kollegin Denise Loop und ich gemeinsam mit Abgeordneten der SPD, Union, FDP, die Linke sowie Bündnis90/Die Grünen die konstituierende Sitzung des neuen Parlamentskreises Minderheiten durchführen konnten, ist ein großer Schritt für die Sichtbarkeit der vier autochthonen Minderheiten im Deutschen Bundestag“, so der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler.

Die vier nationalen Minderheiten – Friesen, Sorben, Roma und Sinti sowie Dänen – und ihre Bedürfnisse werden durch den überfraktionellen Parlamentskreis stärker in den Fokus der parlamentarischen Arbeit und der Öffentlichkeit gerückt.

„Die Themen werden uns so schnell nicht ausgehen“, ist sich Seidler sicher. „Wir müssen den ungleichen Umgang der jeweiligen Landesregierungen mit den Minderheiten debattieren, die Minority Safepack Initiative und den Kongress der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten am 29./30. September 2022 in Berlin. Wir suchen auch den Austausch mit dem Beauftragten der Bundesregierung gegen Antiziganismus, Dr. Mehmet Daimagüler und der Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Natalie Pawlik. Unsere Stimme möchten wir aber auch hörbar machen bei Problemen wie der Senkung der Mittel für die deutsche Minderheit in Polen durch die dortige Regierung.“

Sozialverband VdK gegen Erhöhung des Renteneintrittsalters

VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Späterer Renteneintritt bedeutet Rentenkürzung“

  • Auch Beamte, Politiker und Selbstständige müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, fordert Verena Bentele
  • Ungerechtes Alterssicherungssystem muss überwunden werden

Verena Bentele – Präsidentin des größten deutschen Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisch

Berlin, 22.06.2022. Die Bundesbank schlägt in ihrem aktuellen Monatsbericht vor, das Rentenalter an die Lebenserwartung zu koppeln, um das Rentenniveau zu stabilisieren. Ansonsten drohe Arbeitnehmern bis 2040 ein Beitrag von bis zu 200 Euro monatlich. Grund für die prognostizierte Beitragsexplosion: Viele Ältere scheiden aus dem Arbeitsleben aus, zu wenig jüngere Beitragszahler kommen nach. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele:

„Eine weitere pauschale Erhöhung des Renteneintrittsalters, bedeutet für viele Menschen de facto eine Rentenkürzung. Denn schon jetzt schaffen es viele nicht, Vollzeit bis 65 zu arbeiten. Zudem leben Arbeiter im Schnitt fünf Jahre kürzer als etwa Beamte, wie eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) im Auftrag des VdK 2021 gezeigt hat. Die gesetzliche Rentenversicherung lässt sich auf Dauer nur stabil finanzieren, wenn es in Zukunft mehr Beitragszahler gibt. Darum fordert der VdK: Auch Beamte, Selbstständige und Politiker müssen in die gesetzliche Rente einzahlen. Nur so lässt sich zudem das zutiefst ungerechte Alterssicherungssystem in Deutschland überwinden.“

Über den VdK:

Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Weitere Infos unter: www.vdk.de

UNSAGBAR Flensburger Ringvorlesung am 27. Juni in der Phänomenta: „Diese Dinge von damals…“

Montag, 27. Juni um 18.00 Uhr:

„Diese Dinge von damals…“ – Sprachlos und wortgewaltig „bewältigt“ der Schleswig-Holsteinische Landtag in den Nachkriegsjahrzehnten die NS-Vergangenheit mit Prof. Dr. Uwe Danker, Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik

Der Eintritt ist kostenlos. Bitte bedenkt, dass nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht.

Phänomenta e.V., Norderstraße 157-163, 24939

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

Neujahrsempfang goes Open Air: Stadt Flensburg lädt am 26. Juni ins Stadion 

Erster Sommerempfang der Stadt

Flensburg. Bühne frei für Flensburg – mit Live-Musik, Tanz-Shows, Theater, Spielen und Informationsständen – hieß es zu Beginn jeden Jahres beim Neujahrsempfang der Stadt Flensburg. Pandemiebedingt musste 2021 eine Zwangspause eingelegt werden.
Auch Anfang2022 blieben die Türen des Deutschen Hauses verschlossen, doch ausfallen soll der städtische Empfang in diesem Jahr nicht: Nach dem Motto „Neujahrsempfang goes Open Air“ lädt die Stadt alle Flensburger:innen erstmalig zum Sommeranfang am Sonntag, 26. Juni ab 10.30 Uhr ins Stadion am Volkspark ein.

Die Flensburger Stadtbläser

Traditionell mit von der Partie sind die Flensburger Stadtbläser, die die Ankunft der Gäste begleiten und auch nach der Ansprache von Oberbürgermeisterin Simone Lange mit Musik von Klassik bis zum fetzigem Pop- und Rock aufwarten.

Jugend Big Band des Alten Gymnasium

Die bereits weltweit herumgekommene und renommierte Jugend Big Band des Alten Gymnasiums wird mit Jazzstücken für eine fröhliche Atmosphäre sorgen.

Sogar „The Voice“ ist da – im Doppelpack: Die 14-jährige „The Voice-Kids“-Kandidatin Lavinia Luna wird mit ihrer fünfköpfigen Schüler- und Studenten-Band „Line Up“ Rock-Klassiker, aktuelle Pop-Cover-Musik und eigene Songs präsentieren, während das Quartett „FRANK“, dem Publikum das Leben des einstigen Welt-Stars „The Voice“ Sinatra näherbringt.

Musikalisch international wird es mit dem Deutsch-Polnischen Chor „Polcanto” und seinen religiösen Liedern vom Mittelalter bis zur Moderne. Für grenzenlosen Konzertgenuss mit traditioneller Musik unserer deutsch-dänischen Region sorgt das das Jugendensemble folkBaltica.

Tanzclub Supreme

Auch Fans von Tanz und Akrobatik kommen auf ihre – nicht vorhandenen – Kosten:
Vom TSB werden die „Stars“ der Flensburger Cheerleader wieder hoch durch die Lüfte fliegen. 30 „Minitänzer“ und 20 ihre „großen“ Freunde der bis zu achtjährigen „Kiddy Dancer“ werden die Bühnen erobern und mit ihrem Regenschirm-/ und Koffertanz das Publikum in ihren Bann ziehen. Die jungen Turner und Akrobaten von „Out of order“ werden mit ihrer Show „Frieden“ begeistern.

Wer nicht zu 100% standfest ist, lässt sich mitreißen vom Groove, Hip Hop und Street Dance Performances der Leistungsgruppe des Flensburger Tanzclubs „Supreme“.

Zum Lachen und Nachdenken animiert der Theaterjugendclub Flensburg mit „Royal Mystery“, einer selbst inszenierten Komödie mit ernsten Momenten, viel Musik und Staubsaugergeräuschen.

Petuh – Frau Krischansen und Herr Johannsen

Selbstverständlich sind auch Frau Krischansen und ihr Nachbar Herr Johannsen vor Ort, um die markanten Ereignisse des vergangenen Jahres mal wieder liebevoll-bissig in der alten Flensburger Mundart Petuh zu kommentieren.

Abseits der Bühne laden viele Mitmach-Aktionen und Angebote vor allem die jüngeren Gäste zum Spaßhaben ein:
Vom Spielmobil, über ein Abfallsortierspiel, einen Oldtimercorso der Feuerwehr bis hin zu einer Hüpfburg.
Erwachsene Besucher haben die Möglichkeit, an zahlreichen Ständen zu erkunden, was Flensburger Politik, Institutionen und Vereine zu bieten haben. Durch das Programm führt Holger Heitmann. Der Sommerempfang wird unterstützt durch die Stadtwerke Flensburg.

Mehr und das Veranstaltungsprogramm auf www.flensburg.de/sommerempfang

Öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 27.06.2022 im Rathaus Flensburg

Flensburger LINKE-Ratsfraktion mit zwei Anträgen zur Kostenentlastung bei Energie und Buspreisen

Für die kommende Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses hat die LINKE-Fraktion zwei Anträge vorbereitet, mit denen die von deutlichen Kostensteigerungen bei Strom und Fernwärme sowie beim Busfahren betroffenen Menschen entlastet werden sollen. Mehr dazu auch hier 

Interessierte EinwohnerInnen können die Debatte darüber und die Sitzung ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses verfolgen.

Weitere TOPs zum Thema:

  • Situation der Tafel(n) mdl. Bericht

  • Sachstandbericht Situation der Ukrainer*innen mdl. Bericht

  • „Flensburger Modell“ zur Sicherung einer dauerhaften Infrastruktur für die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg

  • Aktionsplan Inklusion für eine inklusive Stadtentwicklung

nichtöffentlich:

  • Sachstand Krankenhäuser

Stadt Flensburg                                                                                                             Flensburg, 17.06.2022
Der/Die Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses

zur 37. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
am Montag, 27.06.2022, 16:00 Uhr,
Rathaus, Ratssaal

Zur Tagesordnung
Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Unser Angebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen:
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 0461 85 2134 oder der Mailadresse
SuG-Ausschuss@Flensburg.de.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 36. Sitzung vom 30.05.2022

4. Situation der Tafel(n) mdl. Bericht

5. Sachstandbericht Situation der Ukrainer*innen mdl. Bericht

6. „Flensburger Modell“ zur Sicherstellung einer dauerhaften Infrastruktur für die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg Antrag der Flensburger-Ratsfraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen SUG-3/2022 2. Lesung

7. Grundbedarf bei Strom- und Fernwärmeversorgung in Flensburg durch Preisobergrenzen sichern und Gefahr zunehmender Energiear-mut stoppen Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE RV-64/2022

8. „Rundum mobil“: Mit Fahrpreissenkungen den Busverkehr attraktiv, sozial und klimagerecht gestalten Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE RV-65/2022

9. MV: Aktionsplan Inklusion für eine inklusive Stadtentwicklung SUG-4/2022

10. Erstellung eines Aktionsplans für eine inklusive Stadtentwicklung Antrag der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen HA-12/2022 2. Lesung

11. Jahresabschluss 2021 des Söhrnsen-Stifts RV-70/2022

12. MV: Projekt VERBUND (Verbreitung und kooperative Umsetzung kommunaler Bewegungsförderung)
SUG-5/2022

13. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

14. Mitteilungen und Anfragen

15. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

16. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 36. Sitzung vom 30.05.2022

17. Sachstand Krankenhäuser

18. Mitteilungen und Anfragen

19. Beschlusskontrolle

 

Für die Richtigkeit:
Edgar Möller, Vorsitzender
Asta Simon, stellv. Fachbereichsleiterin

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen hier

VdK-Präsidentin: „Damit Obst und Gemüse keine Luxusgüter werden – Mehrwertsteuer abschaffen“

  • Streichung würde Geringverdiener und Rentner überproportional entlasten

  • Jeder muss sich gesunde, frische Lebensmittel leisten können

Verena Bentele – Präsidentin des größten deutschen Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisch

Berlin, 21.6.2022. Die Forderung nach einer Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel bekommt immer mehr Unterstützer: Am Wochenende hatte sich CSU-Chef Markus Söder dafür ausgesprochen. Zuvor hatte schon Landwirtschaftsminister Cem Özdemir gefordert, die Mehrwertsteuer für frisches Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte abzuschaffen. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele:

„Die Preise steigen im Rekordtempo, daher müssen dringend mehr Menschen als bisher entlastet werden. Die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf frisches Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte würde allen Menschen helfen, aber überproportional stark Geringverdienern, Rentnern sowie jenen, die auf Sozialhilfe und Grundsicherung angewiesen sind. Dass in der Ampel-Koalition und nun auch innerhalb der Opposition die Unterstützung hierfür wächst, sollte allen in der Bundesregierung zu denken geben: Es muss jetzt gehandelt werden. Gesunde, frische Lebensmittel dürfen nicht zum Luxusgut werden, jeder muss sie sich leisten können. Das muss die Regierung mit der Abschaffung der Mehrwertsteuer sicherstellen.“

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) hat unter dem Motto „80 Millionen gemeinsam für den Energiewechsel“ eine Kampagne zum Energiesparen angekündigt. Sie soll dazu beitragen, unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden und die Klimaziele zu erreichen. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele:

Über den VdK:

Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Weitere Infos unter: www.vdk.de

Gründung des Kulturnetzwerks digital._K und Konzert am 24.06.2022 in der Dansk Centralbibliotek in Flensburg

Einige der Initiatoren von digital._K, von links: Tilman Köneke, Christian Prasno, Roald Christesen und Kai Juul Rasmussen. Foto: (C) digital._K

In doppeltem Sinne Grenzen überschreitend:
Neue Initiative „digital._K“ will Kunst, Kultur und Digitales regional vernetzen.

Jetzt noch schnell anmelden!

Am Freitag, den 24.6.2022 treffen sich in Flensburg mehr als 30 Akteur*innen aus Süddänemark und Norddeutschland um Digitalität aus der Sichtweise von Kultur und Kunst zu betrachten und um ein neues Netzwerk zu bilden. Die Gründungskonferenz digital._K findet in der Dänischen Zentralbücherei in Flensburg, von 14 – 19 Uhr statt.

Das Grußwort spricht um 14 Uhr Oberbürgermeisterin Simone Lange. Danach können die Teilnehmenden Impulse geben, debattieren und in Workshops herausfinden, wie sich das neue Netzwerk konstituieren soll. „Es geht auch grundlegend darum, sich kennen zu lernen“, sagt Roald Christesen, einer der Initiatoren der Konferenz.

Künstler*innen und Kulturschaffende können der Technologie ganz neue Ausdrucksweisen abgewinnen. Sie arbeiten zum Beispiel mit den Fehlern von Algorithmen oder kombinieren diese auf unerwartete Weise. Oder sie sind selbst Programmierer*innen und arbeiten mit Formeln und Frameworks, statt mit Pinseln und Farbpalette. Das Spannende ist manchmal nicht einmal das Produkt, sondern der Weg dorthin.

digital._K möchte die digitale Kreativität fördern, präsentieren, vertreten und Synergieeffekte in der Region herstellen. Dabei sollen nicht nur Menschen und Institutionen untereinander vernetzt werden, sondern auch neue Perspektiven und Möglichkeiten aufgezeigt werden ohne den kritischen Blick auf die digitale Entwicklung als solche zu vernachlässigen.

„Zusammen gestalten wir unsere technologische Welt. Darüber müssen wir uns ständig austauschen, wenn gute Ergebnisse für alle das Ziel sind“, erklärt Ideengeber Roald Christesen, der mit der Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig, dem Kunstverein In Kürze Kunst und define, einem Verein für elektonische und experimentelle Musik und Performance, optimale Partner gefunden hat.

Am Abend 20 Uhr gibt es dann einen feierlichen Abschluss im Ausstellungsbereich der Bibliotek in der Norderstraße. Mit zwei besonderen Vertreter*innen der elektronischen Musik, der aus Kolumbien stammenden Live Coderin Alexandra Cárdenas und dem dänischen Trio Vildfaren, die teilweise selbst ihr digitales Instrumentarium programmieren.

Die Durchführung der Konferenz wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – Interreg.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und können als Mitgründer*innen von digital._K das Netzwerk aktiv mitgestalten.

Zum Abschluss der Konferenz abends das Konzert in der Dänischen Zentralbücherei:

live coding, algorave, hybrid, controlled, improvised

Freitag, 24. Juni, 20 Uhr
Dansk Centralbibliotek, Norderstr. 59, 24939 Flensburg

Mit Alexandra Cárdenas und Vildfaren 

Konzertinfos hier: http://www.digital-k.net/konzert/

Anmeldung für Kurzentschlossene zur Konferenz und weitere Infos unter www.digital-k.net

Sommerbarock: Musik am Gottorfer Hof

Internationaler Meisterkursus und Abschlusskonzert am 30. Juni

Schloss Gottorf war als Residenz der Herzöge von Schleswig‐Holstein‐Gottorf im 17. Jahrhundert ein kulturelles Zentrum von europäischem Rang. Davon zeugt heute noch der imposante Schlossbau, der hinter seiner Südfassade des Hochbarock eine Palastanlage der Renaissance birgt.

Hirschsaal © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Am Donnerstag, 30. Juni, werden zwei der imposantesten Räume im Schloss zur Kulisse von Konzerten, die den Abschluss eines internationalen Barock-Meisterkurses bilden. Von 14.30 bis 15 Uhr und noch einmal von 15.30 bis 16 Uhr findet ein Kammerkonzert mit Barockmusik im Hirschsaal statt, bei dem Musikerinnen und Musiker des Projekts „Sommerbarock“ in kleinen Besetzungen konzertieren.

Höhepunkt ist das Sommerbarock-Konzert am selben Tag ab 19.30 Uhr in der Schlosskapelle von Schloss Gottorf unter der Leitung des Violinisten Peter Spissky. Gesangssolistin ist Maria Johannsen, Sopran. Die Schlosskapelle ist seit ihrer Erbauungszeit im späten 16. Jahrhundert völlig unverändert und bietet deshalb hervorragende akustische Bedingungen für die Musik der Zeit. In dem Konzert werden Stücke gespielt, die eine enge musikalische Verbindung zum Gottorfer Hof haben und zum Teil erstmals wieder seit 350 Jahren aufgeführt werden.

Schlosskapelle © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/Marcus Dewanger

Anlass für diese kleine Konzertreihe ist ein internationaler Workshop. Musikerinnen und Musiker präsentieren Ergebnisse des Projektes „Sommerbarock“, das vom 27. Juni bis 2. Juli auf dem Knivsberg in Dänemark für Studierende dänischer und deutscher Musikhochschulen stattfindet und unter anderem von der Gottorfer Wissenschaftlerin Dr. Uta Kuhl begleitet wird. Der tschechische Barockfagottist und Musikwissenschaftler Ondrej Šindelár hat in der bedeutenden und noch weitgehend unerforschten Bokemeyer-Sammlung nach Werken gesucht und sie um weitere Arbeiten ergänzt, die eine zeitliche und stilistische Perspektive geben – sowohl für die Studierenden aIs auch für das PubIikum, so dass ein festliches und abwechslungsreiches Programm entsteht.

Die Gottorfer Konzerte sind Auftakt für eine kleine Tournee, die anschließend nach Christansfeld in Dänemark und Kopenhagen führt.

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, im Rahmen des deutsch dänischen Interreg-Programms KursKultur 2.0. 

Donnerstag, 30. Juni 2022

Kammerkonzert mit Barockmusik

14.30 bis 15 und 15.30 bis 16 Uhr, Hirschsaal, Schloss Gottorf.

Die Musiker des Projekts Sommerbarock konzertieren in kleinen Besetzungen. Eintritt frei

Sommerbarock-Konzert

19:30 Uhr Schlosskapelle von Schloss Gottorf

Eintritt: 18 Euro, 15 Euro für Mitglieder des Freundeskreises, Anmeldung: +49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh

All Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf

Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 | http://www.schloss-gottorf.de | service@schloss-gottorf.de

%d Bloggern gefällt das: