Archiv der Kategorie: Inklusion und Integration

Artikel und Posts zum Thema Inklusion und Integration

Von Bagdad zum Ural – Haithabu: Wikinger an der Wolga

Aus dem Reisebericht des Ibn Fadlan

Um Anmeldung wird gebeten

Der Ferientipp: Das Wikinger Museum Haithabu lädt am Donnerstag, 29. Juli, um 17:30 Uhr zu einer spannenden Zeitreise in die Welt vor 1000 Jahren ein.

foto-chr.-schmidt

Christoph Schmidt liest aus dem Reisebericht des Ibn Fadlan – Foto: © Chr. Schmidt

Im Versammlungshaus bei den Wikinger Häusern liest der Archäologe Dr. Christoph Schmidt aus dem Originaltext des arabischen Diplomaten Ibn Fadlan.
Der Wissenschaftler entführt seine Zuhörer während seiner zweistündigen Lesung ins 10. Jahrhundert und nimmt sie mit auf eine Expedition von Bagdad an die Wolga.
Ibn Fadlanschildert in seinem Bericht anschaulich Religion, Kultur und Lebensgewohnheiten der Menschen, die ihm auf seiner einjährigen Reise begegnen.
Dabei trifft er auf schwedische Wikinger, die am Ufer der Wolga ihr Lager aufgeschlagen haben. Facettenreich beschreibt der Diplomat ihr Aussehen, ihre Sitten und Gebräuche, darunter das Begräbnis eineshohen Wikingerfürsten.

Einen weiteren Termin gibt es am 12. August 2021 um 17:30 Uhr.

Aufgrund begrenzter Sitzplätze wird um eine Anmeldung unter 04621 813122 gebeten.

Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu statt.

Kosten: 14 Euro

Wikinger Museum und Wikinger Häuser Haithabu

Am Haddebyer Noor 3
24866 Busdorf, Deutschland

Auf unserer Corona-Sonderseite im Internet (landesmuseen.sh/coronavirus) sind stets aktuelle Besuchshinweise zu finden.

Druckgrafiken – Rund um Phänomenta, Nordertor und Collundtspark

KunststudierendeKunststudierende der Europa-Universität Flensburg stellen im Treppenhaus der Phänomenta ihre Arbeiten aus. Die Druckgrafiken zeigen Fragmente – Berührungspunkte und Zwischenstücke aus dem Gebiet um Phänomenta, Nordertor und Collundtspark herum. Die zeichnerische Erkundung und die Überführung in die Technik der Radierung verweist auf ein Areal, das neben seiner architektonischen Vielfalt oftmals auch als Leerstelle und gesellschaftlich unbelebter Raum wahrgenommen wird. Die Ausstellung wird über längere Zeit dort zu sehen sein.

Wann: Öffnungzeiten der Phänomenta
Wo: Treppenhaus der Phänomenta, Norderstr. 157-163, Nordertor

Hier geht´s zur Website der Phänomenta: https://www.phaenomenta-flensburg.de/

Kulturwoche Flensburger Norden vom 26. – 30. Juli im unteren Galwik-Park – Eintritt frei

Live-Musik, Gastro, Tanz & DJ

Jeweils von 18 – 22 Uhr

Neustadt

Montag, 26.Juli
Pabameto
Gabriel Macaya
Per Kruse

Dienstag, 27. Juli
Neustadtchor
Nick Nordmann
Ghosttrip

Mittwoch, 28. Juli
Friedrich Jr.
Pajazzo
Panty Meltdown Aftermath

Donnerstag, 29. Juli
Katerstimmung
Stella und Sheba
Soulfood

Freitag, 30. Juli
Intercultural Musicproject
Policia do Samba
DJ Christian + Silvia Feuersenger

Für Getränke sorgen Daniel vom Weinkontor und Jan von der Westindienbrauerei

Die Gastronomie übernehmen Einrichtungen und Vereine aus dem Flensburger Norden

Gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Flensburg und den SSF (Sydslesvigsk Forening)
Veranstaltet vom Verein Flensburger Norden / Verein Creakult / Musikerstammtisch Flensburg / Verein 8001

Mehr zur Kulturwoche auch auf der Facebook-Seite vom Verein Flensburger Norden

Lesung und Gespräch mit dem Roma-Dichter Jovan Nikolić am 15.07. in Flensburg

„Die Morgendämmerung der Worte“

Donnerstag, 15.07.21 um 19.30 Uhr im Vortragssaal der Stadtbibliothek
740_0

Flensburg. Die Stadtbibliothek präsentiert im Rahmen des diesjährigen Literatursommers Jovan Nikolić, bekannt im früheren Jugoslawien als Journalist und Träger mehrerer Literaturpreise. Emigriert 1999, lebt er seitdem in Köln und engagiert sich insbesondere für Kinder, um ihnen ihre Roma-Kultur nahe zu bringen.

Er liest aus dem modernen Poesie-Atlas der Roma und Sinti. Die Anthologie versammelt Texte und Menschen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Neben Texten der Diskriminierung und Verfolgung stehen Texte über die Identität der Rom, ihre Gedichte über Kunst und Musik sowie über das Schreiben selbst im Fokus.

Mehr als 250 Gedichte von 100 Autorinnen und Autoren versammelt der Poesie-Atlas „Die Morgendämmerung der Worte“. Mitherausgeber Wilfried Ihrig sagt im Deutschlandfunk Kultur, „man sagt, Literatur ist Weltliteratur, wenn sie überall gelesen wird. Die Roma-Literatur ist Weltliteratur, weil sie überall geschrieben wird, in vielen Ländern, fast allen Ländern der Erde.“

Matthäus Weiß (Verband Deutscher Sinti und Roma in SH) wird ein Grußwort halten. Moderation: Anja Ross

Anschließend ist Zeit für das persönliche Gespräch mit dem Autor.

Die Veranstaltung findet am 15.07.21, 19.30 Uhr im Vortragssaal der Stadtbibliothek statt. Näheres unter www.stadtbibliothek.de

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Literaturhaus Schleswig-Holstein

Hutkonzert mit Maik Beta am 9. Juli in der Bergmühle

Lieblingsstücke und eigene Songs

Freitag, 9. Juli um 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
An der Bergmühle 7, 24939 Flensburg

Veranstalter: Verein zur Erhaltung der Bergmühle e.V.

Maik Beta

Barriere-Check am 6. Juli um 10 Uhr: Nordermarkt und Norderstraße

Logo-VCD-200px

Wie gut ist man in Flensburg mit Kinderwagen, Rollator, Trolley, Rollstuhl oder bei Sehbehinderung unterwegs? Wir testen die Strecke Nordermarkt Richtung Nordertor und dokumentieren Barrieren. Gemeinsam mit Bewegungs- und Sehbehinderten begehen wir einen Straßenzug und untersuchen, wie barrierefrei man hier unterwegs sein kann. Die Ergebnisse geben wir zur Behebung an Stadtverwaltung, TBZ und Ratsfraktionen weiter.

Forum-Suedermarkt-Plus-200px

Wir laden Sie nun herzlich ein zum nächsten Barriere-Check am Dienstag, 6. Juli 2021, 10:00-11:30 Uhr. Diesmal werden wir vom Nordermarkt zur Norderfischerstraße gehen. Treffpunkt: 10:00 Uhr am Nordermarkt.

!cid_image001_png@01D685B8Mehr Informationen zu den Barriere Checks finden Sie hier: https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/news/barriere-check-iii-vom-flensburger-nordermarkt-zur-hafenspitze/ 

AKFVeranstalter sind die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg, VCD Flensburg, VdK Flensburg, Seniorenbeirat Flensburg und Innenstadtforum Südermarkt-PLUS.

Sollten die Coronabedingungen ein Treffen nicht erlauben, können Interessierte die Strecke zu individuellen Zeiten begehen. vdk-banner-nordDeshalb die Bitte um Anmeldung unter flensburg@vcd-nord.de oder 0461 7950 9938 oder kontakt@suedermarkt-plus.de
Achtung: Kurzfristige Änderung aufgrund von Corona-Bedingungen möglich!

Aktuelle Statistik zu Kinderarmut: Paritätischer kritisiert Ausgrenzung armer Kinder

Für arme Kinder sind Mangel und Ausgrenzung Alltag, kritisiert der Paritätische.

Berlin, 29. Juni 2021. Als beschämenden Ausdruck tiefer sozialer Ungleichheit bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die heute vorgestellten Zahlen des Statistischen Bundesamtes, nach denen reiche Familien dreimal mehr für Lebensunterhalt und Teilhabe ihrer Kinder ausgeben als arme. Der Verband weist darauf hin, dass Kinder aus einkommensarmen Familien seit Jahren immer weiter abgehängt werden und von gleichwürdiger sozialer und kultureller Teilhabe ausgeschlossen sind. Neben einer bedarfsgerechten, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung fordert der Verband flächendeckende Lernmittelfreiheit, die auch notwendige IT-Ausstattung beinhaltet, sowie einen Rechtsanspruch auf Angebote der Jugendarbeit.

“Es kann nicht angehen, dass Kinderarmut als gegeben hingenommen wird. Das, was für die Mehrheit Gleichaltriger selbstverständlich ist, bleibt armen Kindern aufgrund der Einkommenssituation ihrer Eltern versagt. Was es braucht, ist endlich eine beherzte Armutsbeseitigungspolitik”, fordert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Arme Familien seien gezwungen, notgedrungen an allem zu sparen, was über das physisch Überlebensnotwendige hinausgeht. “Das Gefühl nicht dazu zu gehören, ausgegrenzt zu sein und abseits stehen zu müssen, ist das Lebensgefühl armer Kinder in Deutschland“, so Schneider.

Corona habe die bestehende Kluft u.a. angesichts fehlender technischer Ausstattung zur digitalen Teilhabe noch einmal schmerzhaft deutlich gemacht und verschärft. “Es fehlt armen Familien schon im normalen Alltag vorne und hinten an Geld, um den Kindern eine unbeschwerte Kindheit und ein Mindestmaß an Teilhabe zu ermöglichen, in der Pandemie hat sich die Not verschärft”, so Schneider.

Laut Statistischem Bundesamt sind die durchschnittlichen Konsumausgaben für ein Kind von 660 Euro (2013) auf 763 Euro (2018) pro Monat gestiegen. Die Ausgaben für Kinder bestehen unter anderem aus der materiellen Grundversorgung wie Ernährung, Bekleidung und Wohnen. Hierauf entfiel rund die Hälfte der Ausgaben für Kinder. Auf Freizeit, Unterhaltung und Kultur entfielen rund 15 % der Ausgaben. Während die ärmsten zehn Prozent der Familien im Schnitt 424 Euro für ein Kind ausgeben, geben die reichsten zehn Prozent der Familien im Schnitt 1200 Euro pro Kind aus. 

 
Mehr zu den aktuellen Forderungen des Paritätischen zur Bundestagswahl finden Sie hier

Der Paritätische

Start des 2. Semesters 2021 bei der vhs Flensburg

Flensburg. Das neue Kursangebot der Volkshochschule Flensburg ist seit heute auf der ebenfalls neuen Internetpräsenz abrufbar. Auf www.vhs-flensburg.de finden Weiterbildungsinteressierte alle Informationen zu den Kursen im zweiten Halbjahr, den DozentInnen an der vhs und den Veranstaltungsorten in Flensburg. Die Kurse können direkt online gebucht werden. Weitere Angebote werden im Verlauf des Semesters, welches nach den Sommerferien beginnt, auf der neuen Internetseite veröffentlicht. Geöffnet ist die Geschäftsstelle der vhs Flensburg in der FLENSBURG GALERIE bereits ab dem 20. Juli und zwar von Dienstag bis Freitag von 10-13 Uhr sowie Donnerstag zusätzlich von 14-17 Uhr. Telefonisch ist die Volkshochschule unter 0461 85-5000 zu erreichen. Die E-Mail-Adresse lautet: volkshochschule@flensburg.de.

Flensburg aktiv im europäischen Städtenetzwerk

230927P

Die TeilnehmerInnen der Konferenz „From the Sea to the City“ in Palermo. Oberbürgermeisterin Simone Lange rechts im dunklen Kleid.

Sichere Häfen Europas

Flensburg/Palermo. „From the Sea to the City – Eine Konferenz der Städte für ein einladendes Europa“ ist der Titel der Konferenz, die derzeit in Palermo stattfindet.
Als Mitgliedsstadt im Bündnis „Sichere Häfen“ in Deutschland ist auch die Stadt Flensburg zu dieser Konferenz eingeladen worden.
Vor zwei Jahren wurde das Städte-Bündnis „Sichere Häfen“ in Deutschland gegründet, dem heute mehr als 100 deutsche Städte angehören. Es ist jetzt an der Zeit, einen solchen Zusammenschluss auch auf europäischer Ebene voranzubringen. Heute wurde in Palermo der Auftakt für das neue Netzwerk der Städte „Sichere Häfen Europas“ gegeben.
Unter dem Eindruck der Rolle, die die Stadtgesellschaft Flensburg seit 2015 in der Hilfe für geflüchtete Menschen eingenommen hat, hatte sich die Stadt 2018 durch Beschluss der Ratsversammlung dazu bekannt, ein „Sicherer Hafen“ zu sein.
„Diese Haltung bringen wir nun in das Städtenetzwerk ‚Sichere Häfen Europas‘ ein. Gemeinsam mit den anderen europäischen Kommunen setzen wir uns weiterhin mit viel Kraft und Mut für eine menschliche Migrationspolitik in ganz Europa ein. Es geht um Hilfe vor Ort, Hilfe durch uns in Flensburg, Hilfe anderer Partner und es geht um die gemeinsame Umsetzung der Menschenrechte.
Dieses Bündnis lebt von der Freiwilligkeit. Jede Kommune kann sich genauso einbringen, wie sie es leisten kann. Wir müssen bei aller Anstrengungen auch den Mut zu kleinen Zahlen haben. Auch die Aufnahme von nur einem Menschen ist ein Beitrag zur Menschenrettung. Jede Kommune definiert selbst ihren Beitrag zur Hilfe. In Europa stehen alle in Verantwortung und in der Pflicht, die Menschenrechte zu wahren und sie zu verwirklichen“, sagt Oberbürgermeisterin Simone Lange, die Flensburg bei dieser Internationalen Konferenz vertritt.

Untenstehend die Pressemitteilung der Konferenz in Palermo:

Hutkonzert mit Gabriel Macaya am 25. Juni in der Bergmühle

Freitag, 25. Juni um 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
An der Bergmühle 7, 24939 Flensburg

Veranstalter: Verein zur Erhaltung der Bergmühle e.V.

Gabriel Macaya

Kritik des SSW am neuen Integrationsgesetz: Ein Gesetz der verpassten Chancen

csm_hand-1137977_1920_4767026fe4

„Ein Gesetz, das kaum integriert und nur bedingt teilhaben lässt.“

Der Vorsitzende der SSW Landtagsfraktion Lars Harms in der heutigen Debatte zum „Entwurf eines Gesetzes zur Integration und Teilhabe“ im Kieler Landtag:

„Am Ende eines zweijährigen Prozesses steht in Schleswig-Holstein nun ein Integrations- und Teilhabegesetz zur abschließenden Debatte, das kaum integriert und nur bedingt teilhaben lässt.  Mit einem Integrations- und Teilhabegesetz hätte man Vieles zum Besseren wenden können, aber Jamaika hat bewiesen, dass lange Verhandlungen nicht automatisch immer zu klugen Kompromissen führen.  Dieses nun vorliegende Gesetz zur Integration und Teilhabe ist eines, welches wir als SSW ablehnen. Es bleibt hinter sämtlichen Erwartungen zurück, die in der Anhörung formuliert worden sind. Vor allem auch von Menschen, die potenziell davon betroffen wären oder diese vertreten.

Wie wir als SSW uns ein solches Gesetz vorstellen, haben wir mit unserem eigenen Antrag, den wir vor einem Jahr eingereicht haben, unter Beweis gestellt. Ich hätte mir gewünscht, Sie hätten ein bisschen mehr daraus abgeschrieben.  Sie hätten, ebenso wie wir, Gesundheitsleistungen und psychotherapeutische Angebote aufnehmen können. Oder für Seniorinnen und Senioren, die aufgrund ihrer Migrationsgeschichte Sprachbarrieren haben, Aufwertungen in Pflegesituationen schaffen können. Sie hätten einen bedarfsgerechten und kostenfreien Zugang zu Sprachkursen unabhängig vom Aufenthaltsstatus vorgeben können. Sie hätten zeitgleich die sprachlichen und kulturellen Fähigkeiten, die die Menschen, die wir hier integrieren wollen, bereits mitbringen, anerkennen können, indem das Land die Nutzung und Weitergabe der Herkunftssprachen fördert. Oder Sie hätten die Schulpflicht ausweiten können, sodass anerkannte Geflüchtete bis zum 25. Lebensjahr eine schulische Ausbildung an unseren Berufsschulen absolvieren können. Sie hätten nach Möglichkeiten suchen können, Schulabschlüsse, die nicht nachgewiesen werden können, durch Prüfungen bestätigen zu lassen.  Oder Sie hätten Wege finden können, Integrationsstrukturen zu stärken, beispielsweise durch Integrationsbeauftragte in Kreisen und kreisfreien Städten.

All dies ist Ihnen in der Anhörung mit auf den Weg gegeben worden.  All dies wären aus unserer Sicht Maßnahmen im Sinne der Integration und Teilhabe.  Nichts davon findet bei Jamaika Umsetzung und das sind mindestens verpasste Chancen. Es bleibt leider bei dem Eindruck, der sich von Anfang an aufdrängte. Das Jamaika-Gesetz ist einfallslos und löst sich im Widerspruch auf. Wir werden sehen, ob und welche Anwendung es überhaupt finden wird.  An einer Stelle ist es eben aber doch besonders ablehnenswert. Und das bleibt, es wird Sie nicht wundern, der Paragraph 7.  Wir hatten Ihnen da einen Gegenvorschlag präsentiert, in dem so unaufgeregt, wie es geht, festgestellt wird, dass ausländische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die sich in Schleswig-Holstein niederlassen wollen, über das Grundgesetz, die Landesverfassung und die damit verbundenen gemeinsamen Grundwerte zu informieren sind.  Leider haben wir nun auch in diesem Punkt einen irgendwie schon absurden Jamaika-Kompromiss in Gesetzesform vorliegen, der zwar textlich erst einmal nur aussagt, dass „alle Menschen“ das Grundgesetz und die Landesverfassung anzuerkennen haben, doch aber eine Unterstellung bleibt, eben weil er so explizit im Integrationsgesetz festgeschrieben wird.  Wäre er selbstverständlich, hätte dieser Satz ja auch im Schulgesetz auftauchen können oder, mit Blick auf die weitere Tagesordnung etwa unter Top 25 als Anspruch an die Radfahrer, die unsere Wege nutzen.  Und so bleibt bei diesem Gesetz ein bitterer Beigeschmack, den ich nicht loswerden kann und der maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass der SSW Ihr Integrationsgesetz ablehnen wird.

Was übrigens auch unverzichtbar für die Integration von Menschen, die zu uns geflohen sind, ist ist die Arbeit von Vormundschaftsvereinen, denen Jamaika, wie ich durch meine Kleine Anfrage in Erfahrung bringen konnte, tatsächlich die Förderung entziehen will. Ich möchte Sie wirklich bitten, hier noch einmal in sich zu gehen und unserem Antrag zur Fortsetzung der Richtlinie zur Unterstützung von Vormundschaftsvereinen zuzustimmen. Sie werden im Innenausschuss die Gelegenheit haben, sich hierzu zu verhalten.  Das Integrations- und Teilhabegesetz aber bleibt weit hinter den Notwendigkeiten zurück.“

Spazieren und schnacken mit Oberbürgermeisterin Simone Lange

Stadtteil-Spaziergang am 19. Juni durch Engelsby – Anmeldung erforderlich

Flensburg. Oberbürgermeisterin Simone Lange lädt interessierte Flensburger*innen am Samstag, 19. Juni um 15 Uhr zu einem gemütlichen Stadtteilspaziergang in Engelsby ein.
Dabei besteht die Möglichkeit, sich mit ihr über Themen austauschen, die das Leben in Flensburg und die Entwicklung des Stadtteils betreffen. Begleitet wird die Oberbürgermeisterin von einem Mitarbeiter der Stadtentwicklung. 230322P
Treffpunkt ist um 14:45 Uhr am Eingang zum Bürgerpark (an der Merkurstraße, schräg gegenüber dem Discounter Lidl). Der Rundgang endet nach rd. 1 ½ Stunden in unmittelbarer Nähe bei der Freiwilligen Feuerwehr am Ende der Engelsbyer Straße.
Aus Hygieneschutzgründen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung (medizinisch/FFP2) getragen werden.
Um Anmeldung unter ove.kathrin@flensburg.de bzw. unter 85-1565 wird gebeten bis Freitag, 18. Juni um 11 Uhr.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zu späteren Zeitpunkten sind weitere Spaziergänge durch andere Stadtteile geplant.

%d Bloggern gefällt das: