Archiv der Kategorie: Inklusion und Integration

Artikel und Posts zum Thema Inklusion und Integration

Hut-Konzert mit eißzeit (Pop-Duo aus Berlin) am 14. Juli um 20 Uhr im Kulturhof Flensburg

eißzeit – bittersüße Wahrheiten verpackt in popmusikalisches Bonbonpapier.

Am Samstag, 14.7. bekommt der Kulturhof Besuch vom  Pop-Duo Eißzeit aus Berlin, 2 junge, charismatische und energiegeladene Musiker, die sehr viel unterwegs sind und auch Straßenmusik machen. Das Berliner Duo macht keine halben Sachen. Sängerin Elise hat das Publikum mit ihrer erfrischenden Art sofort im Griff. Mal sanft, mal ruppig. Auf jeden Fall volle Kanne. Angetrieben vom energetischen Gitarrenspiel ihres musikalischen Konterparts Niklas lässt sie keinen Zweifel daran aufkommen, wohin die Richtung geht. Deutscher Powerpop mit Herz und Schnauze.

Kulturhof Flensburg e. V. im Brasseriehof, Große Straße 42-44.

Der Hut geht rum.

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

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Restplätze für vergünstigte Ferienfreizeiten sichern!

Ferienwerk: Noch Restplätze zu vergeben

Flensburg. Für Familien mit geringem Einkommen, insbesondere die, die staatliche Leistungen
wie z.B. Wohngeld oder Hartz IV, Kinderzuschlag beziehen oder über das Asylbewerber-Leistungsgesetz Zahlungen erhalten, fördert das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Flensburg Ferienfreizeiten.
Dazu sind noch Restplätze zu vergeben.

Auskünfte und Anmeldungen :
Stadt Flensburg, Kinder- und Jugendbüro, Schützenkuhle 26, 24937 Flensburg
Tel. 0461 / 852750 – Matina Korb

Ferienpasseröffnungsfest an der Hafenspitze Flensburg am 6. Juli ab 14 Uhr

Flensburg. Am Freitag, den 06. Juli findet an der Flensburger Hafenspitze das Ferienpasseröffnungsfest statt.

Von 14:00 bis 18:00 Uhr können alle Kinder mit Spiel, Spaß und Sport in die Sommerferien starten. Historische Spiele wie Apfelbeißen, Kegeln, Ringe werfen, Strohsackschlagen oder Sackhüpfen werden von „Weltentor“-Aktionskünstlern angeboten. Die DLRG-Glücksburg wird Wasserspiele präsentieren. Mitarbeiter*innen vom Haus der Kinder und Jugend aus Harrislee werden die Kinder mit Stockbrot und Axtwerfen begeistern. Die Jugendpflege Glücksburg und der Stadtjugendring e.V. haben Bastelspiele rund um den Ferienpass vorbereitet.

Noch schnell anmelden für den Kinderflohmarkt!

Das Team des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Flensburg bietet leckere Cocktails, Freundschaftsbänder und einen Kinderflohmarkt an. Hier können die Kinder verhandeln, verkaufen und tauschen und ihre Ferienkasse aufbessern.

Für einen kostenlosen Platz können sich die jungen Verkaufstalente bis Freitag 13:00 Uhr beim Kinder-und Jugendbüro per Mail (Fleps.Samuel@flensburg.de) anmelden.

Das Spielmobilteam der Stadt Flensburg ist im Kinder-und Jugendbüro in der Schützenkuhle 26 unter 0461 85 2981 oder per Mail Fleps.Samuel@flensburg.de zu erreichen.

Familienkonferenz: „Wie könnten familienfreundliche Arbeitszeitmodelle aussehen?“ am 03.07.2018 in der Dänischen Zentralbibliothek Flensburg

Einladung zur Familienkonferenz – die Meinung der Flensburger*innen ist gefragt!

Flensburg. Wie ist es möglich, Beruf und Privatleben zu vereinbaren? Wie könnten Arbeitszeitmodelle aussehen? Um zu erfahren, was Familien in dieser Hinsicht brauchen, findet am

3. Juli von 16 bis 18 Uhr die Familienkonferenz „Arbeitszeiten“ in den Räumen der dänischen Zentralbibliothek, Norderstr. 59 statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen sind. Eine Kinderbetreuung wird angeboten. Eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden. Eigene Kinder sind keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Wer teilnehmen möchte, kann sich unter lebenszeit@uni-flensburg.de anmelden, aber auch ganz spontan kommen.

Projekt Lebenszeit

Mit einer Reihe von Familienkonferenzen will das Projekt „Lebenszeit“ der Europa-Universität in Kooperation mit der Stadt Flensburg Flensburger Familien anhören und beteiligen, um herauszufinden, was diese brauchen, damit Flensburg noch familienfreundlicher gestaltet werden kann.
Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite „Familie in Flensburg“.

Offener Brief von Flensburger Gruppen, Initiativen und Persönlichkeiten zum Revolutionären Kollektiv: „Innerlinke“ Gewalt und Frauenverachtung – ausgeschlossen!

„Jugendwiderstand“ und „Revolutionäres Kollektiv“: Hass- und Gewaltparolen an Flensburger Häuserwänden

Liebe Freund*innen, liebe Genoss*innen,

in der linken Szene droht eine Auseinandersetzung zu eskalieren, wie wir das seit Jahren nicht mehr erlebt haben: Was scheinbar mit ein bisschen Plakate-Abreissen-Stress unter verschiedenen Gruppen in FL begann, ist unter der Federführung der in FL noch recht jungen Gruppe „Revolutionäres Kollektiv“ (RK) heftig zugespitzt worden.

Dabei ging es in der Chronologie von konkreter Zusammenarbeit (etwa um die Jahreswende bis zur großen FL-Widerstandsdemo vom 3. Febr.) bis hin zu sich schnell steigerndem Streit zunächst um Aufkleber und Parolen-Sprayen und dann zu massiven Attacken gegen das hiesige „AZ“ [zur Erläuterung: die RK’ler generell haben AZ = Autonome Zentren zu ihren Hauptfeinden erklärt, das sind für sie „versiffte Penner- und Drogenzentren“]. In FL sind ein autonomes Wohnprojekt, die „Senffabrik“, nebst dem Infoladen „Subtilus“ die Hauptzielscheibe der ungehemmten Aggressionen des RK. Zuletzt sind sie dort am Zaun mit ca. 12 – 15 Leuten aufgekreuzt und haben die Leute im Wohnprojekt massiv mit Sprechchören angepöbelt: „Stellt euch„, „kommt raus„, usw. Der Gipfel waren dann die Rufe „Jetzt gibts Schwanz ihr Fotzen„. (siehe Anhang)
Aus der Hooligan-Szene kommen solche Begriffe wie „
Stellt euch!= lasst es uns per Faust, Mann-gegen-Mann austragen.

Die RK-Fakten sind:
Das „Revolutionäre Kollektiv“ hat
neben spezifischen politischen Positionen – ein bewusst-inszeniertes Power-mässiges Macho-Gebahren, ein grober, platter „Maoismus“, u.a. (das alles mag ja noch diskutabel sein) – aber vor allem einen ausgeprägten Hang zur gewalttätigen Auseinandersetzung innerhalb der Linken und zur bewussten Frauenverachtung.
Beides ist innerhalb der Linken ein „no-go“ – zumal es ideologisch propagiert wird.

Konkret zur Frage der Gewaltandrohung gegen andere Linke heisst es in einer Flensburger Erklärung des RK:

Innerlinke“ Gewalt. Ein rotes Tuch?
(…) Kein „allgemeiner Konsens gegen innerlinke Gewalt“ schützt Individuen, die politisch keine Praxis außer Drogenkonsum in ihren versifften AZs betreiben vor unserem konsequenten Schutz unserer Propaganda und Politik. (…) Wir distanzieren uns nicht von „innerlinker“ Gewalt, also Gewalt an Antikommunisten, die ihre Szenezugehörigkeit als soziales Kapital benutzen um sich ungestraft wie die größten Reaktionäre aufzuführen (..)

Und konkret zur Frauenverachtung:

(…) Und wenn ihr uns mit euren Maßstäben messt, dann mögt ihr Recht haben, dann sind wir wahrscheinlich verschieden. Wir gendern nicht und wir brechen zu Leuten nicht den Kontakt ab, weil sie mal „Fotze“ gesagt haben. (…)

Mensch mag das ja für besondere Skurrilitäten halten, für zu belächelnde „Kinderkrankheiten“ bei einer neuformierten jungen, linken Aktivistengruppe.

Damit allerdings wird dieses menschenverachtende Gebaren verharmlost!
Es droht die handfeste Konfrontation – Angst und Furcht sollen in Flensburg verbreitet werden.

Wir, alle linken und fortschrittlichen Kräfte in Flensburg sind gefordert, deutlich Stellung zu beziehen:

Keinerlei Toleranz, keinerlei Nachsicht gegenüber der propagierten Gewalt unter Linken und der propagierten Frauenverachtung durch das sogenannte „Revolutionäre Kollektiv“.
Wir alle haben unsere unterschiedlichen Vorstellungen von Politik und Lebensweise – das schliesst leidenschaftliche Debatten und Auseinandersetzungen ein, ist ein qualitativer Gewinn für alle und hilft bei der Suche nach Alternativen zum real-existierenden Kapitalismus.
Eine Zusammenarbeit auf Basis von „innerlinker“ Gewalt und Frauenverachtung ist ausgeschlossen!

Erstunterzeichner*innen:

Refugees Welcome Flensburg,
DFG-VK FL,
DKP FL,
Die ganze Bäckerei FL,
Red and Anarchist Skinheads (RASH) – FL,
Bündnis „gemeinsam solidarisch widerständig“ FL,
Antifaschistische Aktion FL,
Black Mosquito FL,
Infoladen Subtilus FL,
Wohnprojekt Hafermarkt FL,
»Wir sagen Moin« FL,
die autonome Gruppe „Kommando Breitcord“, FL
SAV-FL
anarchist black cross (abc) Flensburg
AKOPOL Flensburg
FAU FL
Wohnprojekt Senffabrik FL
Kreisvorstand DIE LINKE FL
Roter Stern Flensburg
Freies Radio Fratz
Kulturzentrum Volksbad

Katrine Hoop, Henning Nielsen (Vors. RLS-SH), Gregor Hübner, Gabi Ritter (Fraktionsvorsitzende Die LINKE, FL), Jörg Pepmeyer, Gerd Habermann, Herman U. Soldan (Kreisvorsitzender DIE LINKE Flensburg), Katharina Petersen, Leiv Eirik Voigtländer,

sowie:
Antifaschistische Aktion Neumünster


Positionspapier des RK auf FACEBOOK

Erklärung der Senffabrik:
https://de.indymedia.org/node/21274

Info-Artikel aus AKOPOL:
https://akopol.wordpress.com/2018/06/15/pseudomaoistisches-revolutionaeres-kollektiv-treibt-in-flensburg-sein-unwesen-linke-ueber-beurteilung-uneins/


…. weitere Unterzeichnerinnen wenden sich bitte an
werkstatt utopie <info@werkstatt-utopie.de>

Dazu ein Kommentar von Jörg Pepmeyer (AKOPOL):

Nix gelernt aus der linken Geschichte!

Wenn man sich mit der Geschichte, dem theoretischen Überbau, der politischen Praxis und Debatte der linksradikalen und maoistischen Gruppen Ender der sechziger und den siebziger Jahren in Westdeutschland beschäftigt, wie z.B. der KPD/ML, wird man feststellen, dass das „Revolutionäre Kollektiv“ und der ihm direkt verbundene „Jugendwiderstand“ nichts anderes als ein farbloser Retro-Aufguss sind.

Da bedienen sich RK und JW vermeintlicher Parolen, der Rhetorik und Ikonografie dieser politisch gescheiterten Gruppen und glauben sich dann das Label maoistisch anheften zu können. Soviel Geschichtsvergessenheit muss man erst mal an den Tag legen können. Ganz davon abgesehen, dass die „maoistische“ Politik des RK bei der Analyse der gesellschaftlichen Bedingungen, der Produktions- und Machtverhältnisse in Deutschland, wie aber auch weltweit, vollkommen schematisch und ungenau vorgeht. Ganz besonders bedenklich ist dabei auch der unverhohlene Antisemitismus und Sexismus des RK.

Im Ergebnis kommt dabei ein die gesellschaftliche Realität negierender und simplifizierender Theorie- und Politikansatz  heraus, der ganz und gar nicht das „revolutionäre“ Subjekt erreicht oder im Auge hat, sondern zu einem eindimensionalen und totalitären Wahrheitsanspruch führt. Mit dem glaubt man dann, die eigene ideologische Sichtweise der Welt sowie politische Praxis legitimieren und autoritär anderen Menschen überstülpen zu können. Bis hin zur Gewaltanwendung selbst gegen Menschen und politische Organisationen, denen es tatsächlich um die Befreiung der Menschen von Ausbeutung und Unterdrückung geht. Mit linker Politik hat das definitiv nichts zu tun, ganz im Gegenteil.

Gleichzeitig führt eine derartig ignorante und gewaltverherrlichende Politik in der öffentlichen Wahrnehmung zur De-Legitimierung linker und libertärer Politik im Allgemeinen und verhindert im Besonderen die Einheit einer breiten, von Solidarität und Respekt getragenen politischen und demokratischen Bewegung gegen die Herrschenden und ihr ausbeuterisches Wirtschaftssystem. Da freut sich am Ende nicht nur der Staatsschutz….

Das „Revolutionäre Kollektiv“ ist zudem der „erwachsene“ Klon der Gruppe „Jugendwiderstand“. Dazu auch der Zeitungsbeitrag: Stimmungsmache mit der Splittergruppe – Maoistische Gruppe »Jugendwiderstand« sorgt durch Gewalt und Israelhass immer wieder für Aufregung unter: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1087250.debatte-ueber-jugendwiderstand-stimmungsmache-mit-der-splittergruppe.html

Ebenfalls berichtete die taz am 17.5.2018: Angriffe auf Andersdenkende in Berlin – „Was machst du hier? Du Zionist“ Die maoistische Gruppe „Jugendwiderstand“ attackiert Linke, die nicht in ihr antizionistisches Weltbild passen. Jetzt gibt es Widerstand aus der Szene. unter: http://www.taz.de/!5503830/

Ein aufschlussreicher Beitrag auf der Website ruhrbarone.de vom 9.4.2018, in dem auch die krude Macho- und Gewaltideologie beschrieben wird:Diese Jugendwiderständler haben versucht Journalisten einzuschüchtern unter: https://www.ruhrbarone.de/jugendwiderstand-einschuechterung-journalisten/153617

 

Konzert mit Khaled Ataalah auf der Oud am 01.07.2018 im Kulturhof Flensburg

Sonntag, 1. Juli um 17 Uhr im
Kulturhof Flensburg
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Zum Ausklang des Sonntagabends gibt Khaled Ataalah eine Kostprobe seines musikalischen Könnens auf der Oud.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um eine Spende.

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im Juli 2018

Liebe Freunde und Freundinnen des Kulturhofs,

im Juli wird es besonders musikalisch:

Gleich am 1.7. wird es ein Konzert des syrischen Künstlers Khaled Ataalah an der Oud geben.
Es findet während des Orientalischen Sonntagscafés statt.

Am 6.7. folgt während des Nachmittagscafés Live-Musik auf Cello und Kontrabass mit
Stephan Breith und Kai von Goetze.

Der 7.7. ist unser monatlicher Termin für die abendliche HOFMUSIK. Hier können eigene Stücke und Instrumente mitgebracht und präsentiert werden. Oder man kommt einfach als Gast und genießt die verschiedenen Darbietungen.

Am Samstag, 14.7. bekommen wir Besuch von dem Pop-Duo Eißzeit aus Berlin, 2 junge, charismatische und energiegeladene Musiker, die sehr viel unterwegs sind und auch Straßenmusik machen.

Das neue Vegane Café ist sehr beliebt. Es findet am 1. Samstag und 4. Mittwoch statt.

Poetisches gibt es beim Stammtisch „Poeten in Flensburg“ , bei unserer Autorenlesung am 6.7. und bei der offenen Lesebühne am 21.7. (3. Samstag im Monat).

Da sollte für jeden und jede wieder etwas dabei sein.

Viele Grüße

Ulrike Möller-Loko
Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Themenabend zur Gemeinwohlökonomie mit Inge Hannemann und Sabine Buntrock am 29.06.2018 im Kulturhof Flensburg

Diskussion mit Inge Hannemann, Hartz IV-Aktivistin und Sabine Buntrock vom Verein „Mütterarmut-ist-peinlich

am Freitag, den 29.6.2018 um 18:00 Uhr
im Kulturhof-Café in Flensburg
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wir freuen uns sehr, Inge Hannemann wieder einmal bei uns zu begrüßen. Sie wird zusammen mit Sabine Buntrock vom kürzlich gegründeteten Verein „Mütterarmut ist peinlich“ im Kulturhof sprechen und diskutieren.

Im Rahmen unserer Reihe „Demokratie – Zukunftsvisionen – Demokratie – Grundeinkommen“ geht es heute Abend vor allem um die Situation von Frauen und Müttern im Land.

Wo werden sie benachteiligt?
Was können wir gemeinsam für mehr Gerchtigkeit tun?

Moderation: Katherine Dunning

Der am 15.4.2018 gegründete Verein „Mütterarmut-ist-peinlich“ möchte das ändern und engagiert sich bundesweit gegen Mütterarmut. Der Verein ist zur Anmeldung in das Vereinsregister Flensburg angemeldet und hat seinen Sitz in Schleswig.

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Sommerfest in Solitüde am Samstag 23. Juni 2018

Am Samstag, den 23. Juni 2018 findet am Strand von Solitüde zum 39. Mal das traditionelle Sommerfest für alle Menschen in unserer Region unter dem Motto „Fest der Minderheiten“ statt.

In der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr werden von vielen Mitwirkenden zahlreiche Aktivitäten, auch  für Kinder angeboten – lassen Sie sich überraschen!

Um die Umwelt zu schonen, werden alle Besucher und Besucherinnen gebeten, eigenes Geschirr mitzubringen. Damit die Verkehrssituation in Solitüde entschärft wird, werden alle Besucher des Festes gebeten, das Auto stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zu nutzen. Die Bus-Linie 3 fährt in 20-minütigem Abstand bis 19:00 Uhr bis Solitüde.
Park & Ride findet nicht statt.

Pseudomaoistisches „Revolutionäres Kollektiv“ treibt in Flensburg sein Unwesen – LINKE über Beurteilung uneins

„Jugendwiderstand“ und „Revolutionäres Kollektiv“: Hass- und Gewaltparolen an Flensburger Häuserwänden

Angriff auf die „Senffabrik“

Zu einem bunten Flensburg gehört selbstverständlich auch eine bunte Lebenskultur und eine ebenso bunte politische Subkultur. Aber offensichtlich gibt es Menschen, denen das ganz und gar nicht passt. In diesem Zusammenhang berichten die Bewohner*innen der Senffabrik, eines selbstverwalteten Kultur- und Wohnprojekts in Flensburg über einen unglaublichen Vorfall, der sich bereits Mitte Mai zugetragen hat und an dem Mitglieder des „Revolutionären Kolletivs Flensburgs“ beteiligt waren. Wir dokumentieren untenstehend den ausführlichen Bericht. Danach gibt es noch ein paar Worte zur Rolle der Flensburger LINKEN.

DIE LINKE in Flensburg nicht konsequent gegen Gewalt und Sexismus?

Außerordentlich bedauerlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Vorstand des Flensburger Kreisverbandes der Partei DIE LINKE offenbar nicht in der Lage ist, dafür zu sorgen, dass Mitglieder des Revolutionären Kollektivs aus der LINKEN ausgeschlossen werden. Das sei „nicht das Problem der Flensburger LINKEN“, so ein überfordertes Mitglied des LINKEN-Kreisvorstandes auf einer  turbulenten Mitgliederversammlung zum Thema Revolutionäres Kollektiv am 13. Juni und verwies die Klärung der Angelegenheit an den LINKE-Landesvorstand.

Alles in allem nicht nur ein enormer Schaden für DIE LINKE und ihre Glaubwürdigkeit, sondern auch für das seit Jahrzehnten friedvolle Miteinander innerhalb der politischen Subkultur in Flensburg. Eine klare und öffentliche Distanzierung des Flensburger Parteiverbands der LINKEN vom Vorgehen des Revolutionären Kollektivs und eine uneingeschränkte  Zusage der Unterstützung der Bewohner*innen der Senffabrik sollte daher umgehend erfolgen.

In diesem Zusammenhang haben bereits schon viele fortschrittliche und politisch engagierte Menschen nicht nur in Flensburg, ihre Soldarität für die Bewohner*innen der Senffabrik bekundet. Ebenso ist ein Offener Brief in Arbeit, in dem das Auftreten des Revolutionären Kollektivs scharf verurteilt wird und für den zahlreiche Persönlichkeiten aus dem libertären und linksalternativen Umfeld (auch der Flensburger LINKEN) ihre Unterstützung und Unterschrift zugesagt haben.

Übrigens:

Einen Ausschlussantrag kannn jedes LINKEN-Mitglied ganz einfach auf einer Mitgliederversammlung des Flensburger Kreisverbandes initieren: Antrag auf Ausschluss, mit Votum der MV und mit Unterstützung des Kreisvorstandes geht das Ganze dann im Rahmen eines ordentlichen Schiedsverfahrens auf der Grundlage der Schiedsordnung an die Partei-Schiedskommission zur Entscheidung über den Ausschluss. „Der Ausschluss ist nur möglich, wenn das Mitglied vorsätzlich gegen die Satzung oder erheblich gegen Grundsätze oder Ordnungen der Partei verstößt und ihr damit schweren Schaden zufügt.“ Was ja wohl gegeben ist. So wäre das gemäß § 3 der Satzung der Partei DIE LINKE. https://archiv2017.die-linke.de/partei/dokumente/bundessatzung-der-partei-die-linke/2-die-basis-der-partei/3-beendigung-der-mitgliedschaft/

Konkret zur Frage der Gewaltandrohung gegen andere Linke heißt es in einer Flensburger Erklärung des RK:

„Innerlinke“ Gewalt. Ein rotes Tuch?
(…) Kein „allgemeiner Konsens gegen innerlinke Gewalt“ schützt Individuen, die politisch keine Praxis außer Drogenkonsum in ihren versifften AZs betreiben vor unserem konsequenten Schutz unserer Propaganda und Politik. (…) Wir distanzieren uns nicht von „innerlinker“ Gewalt, also Gewalt an Antikommunisten, die ihre Szenezugehörigkeit als soziales Kapital benutzen um sich ungestraft wie die größten Reaktionäre aufzuführen (..)
Und konkret zur Frauenverachtung:
(…) Und wenn ihr uns mit euren Maßstäben messt, dann mögt ihr Recht haben, dann sind wir wahrscheinlich verschieden. Wir gendern nicht und wir brechen zu Leuten nicht den Kontakt ab, weil sie mal „Fotze“ gesagt haben. (…)

Nachzulesen in einem Facebook-Beitrag vom 19. März 2018 auf der Facebook-Seite des Revolutionären Kollektivs Flensburg https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=178025126174590&id=166332394010530

bzw. der gesamte Text als PDF-Datei hier Revolutionäres Kollektiv Flensburg 19. Maerz

Dazu auch ein treffender Kommentar von Gitti:

„Ich habe bisher von den Vorfällen nichts mitgekriegt und mit dritter Impuls ist, dass die Gruppe wohl eher was für den Staatsschutz sei.
Liest sich wie ein Konglomerat von betrunkenen Lümmels, dann von gewaltbereiten Neonazis, dann von politisch völlig Verwirrten, aber durch die Decke dringt zu mir durch, dass das von einer Methode gelenkt ist: Identitäre haben es sich zum Motto gemacht, Menschen mit kritischer linker Haltung zu verunmöglichen. Zu de-legitimieren, gesellschaftlich im schlechtesten Licht, und sie als eine linke Gefahr darzustellen. Dazu bedient man sich rückwärtsgewandter Symbole wie Hammer + Sichel, zaubert aus dem Hut Stalin + Mao und schon ist die Suppe, die ganz viele Deutsche gerne als „Linke“ identifizieren, ideologisch angerichtet worden.
Dazu passt ihre Behauptung, sich von inner-linker „Gewalt“ nicht zu distanzieren.
Diese Schwänze brauchen was auf die Eichel.“

Das „Revolutionäre Kollektiv“ ist zudem der „erwachsene“ Klon der Gruppe „Jugendwiderstand“. Dazu auch der Zeitungsbeitrag: Stimmungsmache mit der Splittergruppe – Maoistische Gruppe »Jugendwiderstand« sorgt durch Gewalt und Israelhass immer wieder für Aufregung unter: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1087250.debatte-ueber-jugendwiderstand-stimmungsmache-mit-der-splittergruppe.html

Ebenfalls berichtete die taz am 17.5.2018: Angriffe auf Andersdenkende in Berlin – „Was machst du hier? Du Zionist“ Die maoistische Gruppe „Jugendwiderstand“ attackiert Linke, die nicht in ihr antizionistisches Weltbild passen. Jetzt gibt es Widerstand aus der Szene. unter: http://www.taz.de/!5503830/

Ein aufschlussreicher Beitrag auf der Website ruhrbarone.de vom 9.4.2018, in dem auch die krude Macho- und Gewaltideologie beschrieben wird: Diese Jugendwiderständler haben versucht Journalisten einzuschüchtern unter: https://www.ruhrbarone.de/jugendwiderstand-einschuechterung-journalisten/153617

 

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