Archiv der Kategorie: Inklusion und Integration

Artikel und Posts zum Thema Inklusion und Integration

Stadt Flensburg lädt zum öffentlichen Kita-Dialog am 29.11.2017 in die Bürgerhalle des Rathauses ein

Erste Bilanz und Perspektiven ein Jahr nach Einführung der Kita-Qualitätsoffensive

Flensburg. Am 19. November 2015 hatte die Ratsversammlung eine Qualitätsoffensive im Kitabereich beschlossen, um die Qualität der Kinderbetreuung in Flensburger Kindertagesstätten zu verbessern und damit gleichzeitig den Standort Flensburg für mögliche Wirtschaftsansiedlungen aufzuwerten. Mit der Umsetzung der Qualitätsoffensive durch u.a. die Anhebung des Betreuungsschlüssels insbesondere auch im heilpädagogischen Bereich war Anfang des Jahres 2017 begonnen worden.

Zum Ausklang des Jahres möchte die Stadt Flensburg nun gemeinsam mit Eltern, Fachkräften aus den Bereichen Verwaltung, Kita und Wissenschaft sowie Wirtschaftsvertretern eine erste Jahres-Bilanz ziehen und lädt daher alle interessierten Flensburgerinnen und Flensburger zu einem Kita-Dialog am 29. November um 19.30 Uhr in die Bürgerhalle des Rathauses ein.

Der Kita-Dialog informiert über die bereits gemachten Fortschritte und Perspektiven und bietet den Besuchern Gelegenheit, Fragen und Wünsche an die Experten auf dem Podium zu richten. Hier vertreten sein werden Oberbürgermeisterin Simone Lange, Fachbereichsleiter Bildung, Sport und Kultureinrichtungen Dr. Wolfang Sappert, Heiko Frost, Geschäftsführer von Adelby, Marlene Langholz-Kaiser, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Europa-Universität und Mitarbeiterin des mit Bundesmitteln finanzierten Projekts „Lebenszeit 4.0“ sowie Claudia Richter, Vorsitzende der Kreiselternvertretung. Durch den Abend führt Moderator Carsten Kock.

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Philosophie mittenmang: „Schutz der Privatsphäre oder Post-Privacy?“ am 22.11.2017 in Flensburg

Vortrag mit Prof. Dr. Anne Siegetsleitner, Universität Innsbruck

Schutz der Privatsphäre oder Post-Privacy?

Beim persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Privatheit handelt es sich zweifelsohne um eines der großen Themen unserer Zeit, nicht zuletzt im Zusammenhang mit immer neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Auch europäische Staaten schnüren neue Sicherheitspakte mit erweiterten Zugriffen und Millionen Menschen geben in Online-Netzwerken, Suchmaschinen, E-Mails usw. bedenkenlos vieles über sich und andere preis. In diesem Vortrag soll deshalb aus philosophischer Sicht danach gefragt werden, worum es beim Schutz der Privatsphäre geht und ob bzw. wann Privatheit aus moralischer Sicht als etwas Wertvolles und Schützenswertes anzusehen ist. Oder ist in dieser Hinsicht ohnehin bereits alles verloren und wir sollten uns ohne Bedauern lieber auf eine Ära nach der Privatsphäre, auf Post-Privacy, einstellen

Mittwoch 22. November, 18-20.00 Uhr

Big-Brother-Raum Europa-Universität Flensburg, 24944 Flensburg, Raum MAD, Munketoft 3b

IST MAN MITTENDRIN.

Bei „Philosophie mittenmang“ , der Veranstaltungsreihe des Philosophischen Seminars der EUF, diskutieren Philosophinnen und Philosophen mit allen Interessierten über aktuelle und bewegende Themen aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft. Dazu gehen sie mittenmang in die Stadt, dorthin, wo sich drängende Fragen stellen: ins Museum, in den Big-Brother-Raum, ins Kulturzentrum.

Eine Veranstaltungsreihe des
Philosophischen Seminars der
Europa-Universität Flensburg.
Organisation:
Prof. Dr. Anne Reichold
Prof. Dr. David P. Schweikard
philosophie@uni-flensburg.de
www.uni-flensburg.de/philosophie

Tag der Musikschule am 18.11.2017 in Flensburg

Muskalisches Rahmenprogramm und Möglichkeit verschiedene Instrumente auszuprobieren

Die Musikschule am Marienkirchhof lädt herzlich ein zum „Tag der Musikschule“ am Samstag, den 18. November.

Um 10.30 Uhr eröffnet das Querflötenensemble „Mamma Mia“ das Programm.

Von 11 bis 16 Uhr präsentieren viele kleine und große Ensembles eine bunte Mischung von Klassik bis Jazz in der Musikschule am Marienkirchhof.

In der „Instrumenteninfo“ von 13.00-14.15 Uhr können unter Anleitung der Lehrer (fast) alle Instrumente ausprobiert werden.

Das Musik-Café hält Getränke und kleine Leckereien bereit, Musikalienhändler und Instrumentenbauer stellen aus. Die Schul­leitung und das Musikschulteam stehen für Beratungsgespräche zur Verfügung.

MUSIKSCHULE FLENSBURG

Ltg. Gabriel Koeppen
Marienkirchhof 2-3
24937 Flensburg
Tel. (0461) 14 19 111
Fax (0461) 14 19 116

Einladung zur Abschlussveranstaltung des Projekts „Ein Flensburg für ALLE!“ am 14.11.2017

Inklusionsprojekt von Stadt Flensburg, Europa Universität Flensburg, die Mürwiker und Lebenshilfe gGmbH

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt alle Interessierten zur Abschlussveranstaltung des Inklusionsprojekts „Ein Flensburg für ALLE!“ am Dienstag, 14. November von 16.30 bis 18. 30 Uhr bei den Mürwikern im „Cafe lebensART“, Treeneweg 10 ein.

Vor vier Jahren haben sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam auf den Weg gemacht um zu überlegen, wie Flensburg im Bereich der Freizeitgestaltung barrierefreier werden könnte. Daraus entstand das Projekt „EIN Flensburg für ALLE!“, welches von der Aktion Mensch gefördert wurde. Die Kooperationspartner Stadt Flensburg, die Europa Universität Flensburg, die Mürwiker, die Lebenshilfe Flensburg gGmbH, sowie weitere Bündnispartner haben sich dieser Aufgabe mit viel Engagement gewidmet.
Dieser Prozess war nur unter der Einbeziehung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, Aktiven und Entscheidungsträgern aus allen gesellschaftlichen Bereichen möglich. Es wurden Schulungen in Unternehmen zu den Themen Barrierefreiheit und Inklusion durchgeführt, Übersetzungen in leichter Sprache getätigt und es wurde der „Flensburger PLUSpunkt“ entwickelt und an Geschäftstreibende und Institutionen vergeben. Der „PLUSpunkt“ steht in erster Linie für eine wertschätzende Haltung gegenüber Menschen mit einer Beeinträchtigung.
Um dieses Projekt und alle Beteiligten zu würdigen und zu schauen, wie es mit dem positiven Engagement weiter geht, sind alle Interessierten zur Abschlussveranstaltung am 14. November eingeladen.

Mehr zum Projekt unter http://www.ein-flensburg-für-alle.de/

Mehr Geld für Hartz IV-Bezieher ab 1.1.2018 auch in Flensburg

Bundesrat stimmt zu

Das sind die Hartz IV Regelsätze ab 1.1.2018

Zum Jahresbeginn 2018 steigen die Leistungen für alle, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können. Das gilt für die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) und die Sozialhilfe nach SGB XII. Nachdem das Kabinett die Fortschreibung der Regelbedarfssätze am 6. September 2017 auf den Weg gebracht hatte, stimmte am 3. November 2017 der Bundesrat der entsprechenden Verordnung zu.

Diese Regelsätze gelten ab 1. Januar 2018 (Veränderung gegenüber 2017 in Klammern):

Alleinstehend / Alleinerziehend 416 Euro (+ 7 Euro) Regelbedarfsstufe 1
Erwachsene nicht-erwerbsfähige / Behinderte (z.B. Wohngemeinschaften) 416 Euro (+ 7 Euro) Regelbedarfsstufe 1
Paare je Partner / Bedarfsgemeinschaften 374 Euro (+ 6 Euro) Regelbedarfsstufe 2
Erwachsene Behinderte in stationären Einrichtungen (bis Ende 2019) 332 Euro (+ 5 Euro) Regelbedarfsstufe 3
nicht-erwerbstätige Erwachsene unter 25 Jahre im Haushalt der Eltern 332 Euro (+ 5 Euro) Regelbedarfsstufe 3
Jugendliche vom 15. bis Vollendung des 18. Lebensjahres 316 Euro (+ 5 Euro) Regelbedarfsstufe 4
Kinder vom 7. bis Vollendung des 14. Lebensjahres 296 Euro (+ 5 Euro) Regelbedarfsstufe 5
Kinder bis Vollendung des 6. Lebensjahres 240 Euro (+ 3 Euro) Regelbedarfsstufe 6

Die Kosten für Unterkunft und Heizung werden grundsätzlich in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit sie angemessen sind. Das Jobcenter orientiert sich dabei am örtlichen Niveau der Mieten auf dem Wohnungsmarkt. Die Mietobergrenzen (KDU) für Empfänger von Grundsicherung („Hartz IV“) in der Stadt Flensburg, im Kreis Nordfriesland und Schleswig-Flensburg findet man hier .

Mehr Infos zur Erhöhung der Regelsätze in der Pressemitteilung der Bundesregierung Grundsicherung und Sozialhilfe – Höhere Regelsätze ab 2018 https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2017/09/2017-09-06-neue-regelsaetze-grundsicherung-2018.html

Laut Anlage zu § 28 SGB XII gelten die vorgenannten Regelbedarfe für folgende Personen:
Regelbedarfsstufe 1:
Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die als alleinstehende oder alleinerziehende Person einen eigenen Haushalt führt; dies gilt auch dann, wenn in diesem Haushalt eine oder mehrere weitere erwachsene Personen leben, die der Regelbedarfsstufe 3 zuzuordnen sind.

Regelbedarfsstufe 2:
Für jeweils zwei erwachsene Leistungsberechtigte, die als Ehegatten, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führen.

Regelbedarfsstufe 3:
Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die weder einen eigenen Haushalt führt, noch als Ehegatte, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führt.

Regelbedarfsstufe 4:
Für eine leistungsberechtigte Jugendliche oder einen leistungsberechtigten Jugendlichen vom Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Regelbedarfsstufe 5:
Für ein leistungsberechtigtes Kind vom Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.

Regelbedarfsstufe 6:
Für ein leistungsberechtigtes Kind bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Seit Anfang 2017 erhalten nicht-erwerbsfähige oder behinderte erwachsene Sozialhilfeempfänger 100 statt 80 Prozent der Grundsicherung. Wenn sie zum Beispiel bei den Eltern oder in einer WG leben, gehören sie zur Regelbedarfsstufe 1.

Bereits im letzten Jahr wurde beschlossen, dass Menschen mit Behinderung, in stationären Einrichtungen ab 2020 die Regelbedarfsstufe 2 (90 Prozent) statt Regelbedarfsstufe 3 (80 Prozent) erhalten. Dies wurde durch die Neuregelungen im Bundesteilhabegesetz 2017 möglich.

Aufwendungen für Altersvorsorge als Bedarf berücksichtigt

Aufwendungen zur gesetzlichen Rentenversicherung oder landwirtschaftlichen Alterskasse können als Bedarfe berücksichtigt werden. Dies gilt nicht für Aufwendungen, die vom Einkommen abgesetzt werden können.

Nach vier Wochen Ausland Leistungen gestrichen

Leistungsempfänger von Sozialleistungen können sich bis zu vier Wochen im Ausland aufhalten. Nach vier Wochen werden die Leistungen bis zur nachgewiesenen Rückkehr gestrichen. Dies soll verhindern, dass Leistungsempfänger dauerhaft im Ausland leben und somit dem heimischen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen.

Jährliche Erhöhung folgt der Preisentwicklung

Grundlage für die Neuberechnung der Regelsätze ist die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die alle fünf Jahre vom Statistischen Bundesamt durchgeführt wird. Die Höhe der Regelsätze richtet sich nach den Lebensverhältnissen der einkommensschwächsten Haushalte in Deutschland. Als Vergleichsmaßstab für Familienhaushalte werden dabei die Konsumausgaben der unteren 20 Prozent der Haushalte herangezogen, bei Alleinstehenden sind es die unteren 15 Prozent.

Hartz IV Rechner – Berechnung Arbeitslosengeld II

Zum 01. Januar 2018 werden die Hartz IV Regelsätze erneut angehoben. Für einen alleinstehenden Empfänger von Arbeitslosengeld 2 Leistungen erhöht sich der monatliche Satz von aktuell 409 Euro um weitere fünf Euro auf 416 Euro. Für volljährige Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft erhöhten sich die Leistungen von 368 Euro auf 374 Euro. Alle anderen Beträge für Kinder und Mehrbedarfe etc. wurden ebenso angehoben.

Mit dem folgenden Hartz IV Rechner können Sie das Arbeitslosengeld II direkt online berechnen. Dabei wird im Rechner der Basis-Regelsatz von 416 € ab 01.01.2018 berücksichtigt, der maßgeblich für die gesamte Berechnung der Leistungen ist. Hier geht´s zum Hartz IV Rechner http://www.hartziv.org/hartz-iv-rechner.html

Hartz IV-Regelsatz: Wichtige Aufschlüsselung

Regelbedarf Hartz IV – Regelsatz 2018

Zur offiziell festgelegten Zusammensetzung, Aufschlüsselung und Höhe des Regelsatzes bzw. Regelbedarfs siehe auch Regelbedarf Hartz IV – Regelsatz 2018 unter: http://www.hartz-iv.info/ratgeber/regelbedarf.html

Hartz IV

Tipps und wichtige Hinweise zum Thema SGB II/XII (Hartz IV) und Kosten der Unterkunft (KdU)

Neben den oben stehenden Hinweisen und Tipps gibt es weitere Beiträge und aktuelle Meldungen zum Thema „Hartz IV“ und zur sozialen Situation in Flensburg hier sowie im AKOPOL-Blog unter https://akopol.wordpress.com/hartz-iv/

 

 

 

Sprechstunden der Behindertenbeauftragten der Stadt Flensburg im November 2017

Flensburg. Der Behindertenbeauftragte der Stadt Flensburg, Christian Eckert und sein Stellvertreter, Tim Jäger bieten im November wieder Sprechstunden im Raum H52 des Flensburger Rathauses an.

Herr Eckert wird Menschen mit Handicap am Montag, 6. November  von 16-18 Uhr und Herr Jäger am  Montag, 20. sowie Montag, 27. November, jeweils von 16-17 Uhr beratend zur Seite stehen. In dieser Zeit ist auch die telefonische Erreichbarkeit unter 851085 gewährleistet.

Außerhalb der Sprechzeiten nimmt Christian Eckert gern auch Anfragen per E-Mail unter behindertenbeauftragter@flensburg.de entgegen.

Diktatoren als Türsteher Europas – Buchvorstellung mit dem Autor Christian Jakob am 6.11.2017 in der Flüchtlingshilfe Flensburg

Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert – Dubiose Praktiken zur Verhinderung von Zuwanderung

Europa zieht seine Grenzen durch Afrika. Migrationskontrolle ist in der EU zu einer Frage von höchster innenpolitischer Bedeutung geworden.
Mit Hochdruck baut sie daher ihre Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent aus. Diese sollen ihre Bürger daran hindern,  nach Europa zu gelangen. Die EU bietet dafür Militär- und Wirtschaftshilfe in Milliardenhöhe. Sie arbeitet mit Regimen zusammen,  die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, und bildet deren Polizei und Armeen aus. Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt, Entwicklungshilfe wird umgewidmet und an Bedingungen geknüpft:
Wer Migranten aufhält, bekommt dafür Geld. Am meisten profitieren IT-Unternehmen sowie Rüstungs- und Sicherheitskonzerne in Europa. Seit Jahren recherchieren Simone Schlindwein und Christian Jakob zu diesem Thema.
Ihr Buch ist die erste umfassende Darstellung der neuen europäischen Afrikapolitik.

»Von geschützten Grenzen und der Öffnung der Märkte träumt die EU.
Von geschützten Märkten und offenen Grenzen träumt Afrika.
Solange dieses Interessensdilemma nicht gelöst ist, wird es keine echte Partnerschaft geben.«

Christian Jakob, Simone Schlindwein

Buchvorstellung mit dem Autor Christian Jakob

am Montag, 6. November, um 19:00 Uhr:

in der Flüchtlingshilfe Flensburg e.V.

Schiffbrücke 45, 24939 Flensburg

Eine Veranstaltung der Flüchtlingshilfe Flensburg e.V. und des politischen Bildungsvereins Tigerberg e.V.
Der Eintritt ist frei.

Friedrich Jr. am 08.11.2017 im C.ulturgut Flensburg

Maritim angehauchter Folk und Chancon aus Flensburg

Der Eintritt ist frei. Der Hut geht rum!

Einlass um 18:30 Uhr. Beginn 19:00 Uhr.

Alter Husumer Weg 222
24941 Flensburg

Mehr über Friedrich Jr. unter: http://www.friedrichjr.de/

Und hier noch ein Appetithäppchen:

Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im November 2017

brasseriehof

Liebe Kulturfreunde,

im November findet ihr wieder ein buntes, vielseitiges Programm im Kulturhof vor:

Unterhaltsame Lesungen, ein Reisebericht über Brasilien, ein peppiges Konzert sowie
eine neue Ausstellung mit Foto-Bildern von Eike Stöckmann.

Einen kleinen Einblick findet ihr auf ihrer Webseite: https://lichtspiele-ste.jimdo.com

Beim kamerunischem, iranischen und bei den orientalischen Cafés habt ihr wieder eine große Auswahl an köstlichen Speisen, um in andere Kulturen einzutauchen.

Gleich am 1. November könnt ihr euch bei einem Vortrag über den Jemen informieren („Von Kopenhagen nach Sanaa“), Beginn ist um 18 Uhr.

Nicht zu vergessen: Unsere Gesundheitswochen gehen noch bis zum 17.11. Die zugehörigen Veranstaltungen sind in BLAU hervorgehoben.

Euch allen einen gesunden Herbst.

Wir sehen uns hoffentlich bald wieder im Kulturhof Flensburg!

Eure

Ulrike Möller-Loko
Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44

Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der neuen Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Aktuelle Termine befinden sich auf unserer Facebook-Seite Brasseriehof-Café https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

DIE LINKE fordert mehr gegen die Kinderarmut in Flensburg zu tun

DIE LINKE Flensburg hält die sich verfestigende Armut, besonders bei vielen Kindern, für unerträglich und kritisiert die Ignoranz der anderen Parteien.

Es geht um jedes einzelne Kind – und um die Würde jedes Menschen!

Die Meldungen über hohe Kinderarmut in der Bundesrepublik, in Schleswig-Holstein und in Flensburg sind nicht neu – und auch die Zahlen sind seit Jahren etwa dieselben: Jedes 5. Kind ist von Armut stark bedroht oder direkt betroffen, in Schleswig-Holstein sind es rund 70.000, und in Flensburg sogar jedes 4. Kind – in der Neustadt übrigens jedes zweite…

Wir wissen es alle längst, und viel zu viele Familien erfahren täglich ganz konkret,  wenn das Geld wieder mal nicht reicht – für die Kinder, den Einkauf, die zu hohe Miete, den Schulausflug, einen Kinobesuch oder das Eis beim Hafenfest… All das wissen wir nicht erst seit gestern – doch was geschieht dagegen seitens der Politik? Nichts! Initiativen vor Ort versuchen hier und da, ein wenig Not zu lindern, das ist ein toller Einsatz, löst aber das grundlegende Problem leider nicht.

DIE LINKE macht auch nicht erst seit gestern auf dieses Kernproblem unserer Gesellschaft aufmerksam und fordert höheres Kindergeld, eine gerechtere Familienpolitik, kostenfreies Schulessen und Busfahren, eine soziale Mindestsicherung für Erwachsene und Kinder… – und? Nichts passiert! Alle anderen Parteien wenden sich schulterzuckend ab oder versuchen sogar, das Thema Armut den Betroffenen selber in die Schuhe zu schieben. Für zehntausende Kinder in Schleswig-Holstein und hunderttausende bundesweit bedeutet dies eine geraubte Zukunft ohne ausreichende Chancen. DIE LINKE kann die staatlich verordnete Ungleichheit und Armut nicht hinnehmen.

Herman U. Soldan – Foto Peter Werner

Herman U. Soldan, Kreisvorsitzender der Flensburger LINKEN, erklärt dazu: „Es ist schäbig und menschenverachtend, wie die Verantwortlichen aller anderen Parteien sich um die Konsequenzen ihrer eigenen unsozialen Politik und um die Lösungen, die wir LINKE schon seit Jahren einfordern, herumdrücken! – Es geht nicht darum, dass jemandem wie mir diese flächendeckende Armut persönlich wehtut und dass sie einen wütend macht. Es geht darum, dass sich unsere Gesellschaft eine solche soziale Schieflage weder moralisch noch menschlich noch wirtschaftlich leisten kann. Wir dürfen nicht länger akzeptieren, dass die Reichsten sich mit dem Geld der anderen Leute aus dem Staube machen und dass dies politisch auch noch gewollt und unterstützt wird!“, führt Herman U. Soldan aus.

DIE LINKE fordert auch weiterhin einen grundlegenden Wechsel der Politik, damit Armut wirksam bekämpft wird: Ein gerechtes Steuersystem sowie eine Millionärssteuer sind dabei der Kern LINKER Politik, um ohne Schulden in die soziale Infrastruktur (Pflege, Bildung, Verkehr etc.) und die sozialen Sicherungssysteme investieren zu können. Diese Forderungen sowie ein flächendeckender Mindestlohn von mindestens 12 Euro und Mindestsicherungen von 1.050 Euro bei Renten und BAföG stellen eine Abkehr von der unsozialen, neoliberalen Politik der letzten Jahrzehnte dar, durch die die Gesellschaft erst in die soziale Schieflage gekommen ist.

Besonders deutlich wird die soziale Krise in „sozialen Brennpunkten“ wie z.B. der Flensburger Neustadt. LINKE Politik, auch in Flensburg, will diese Stadtteile durch eine Umkehr in der Sozialpolitik von den sozialen Daumenschrauben, die Hartz IV und Niedriglöhne erzeugt haben, befreien und für ihre Einwohnerinnen und Einwohner lebenswert gestalten.

„Es geht uns dabei in allererster Linie um soziale Gerechtigkeit, die nur durch eine Umverteilung zu erreichen ist“, erläutert Herman U. Soldan. „Und es geht uns um die grundgesetzlich festgeschriebene Würde des Menschen – aller Menschen übrigens und besonders aller Kinder! Nur durch einen konsequenten Politikwechsel können wir die Menschen, die die Politik der anderen Parteien vor die Tür gesetzt hat, wieder in eine gerechtere Gesellschaft zurückholen und den Kindern die Chance für eine bessere Zukunft ermöglichen. Das ist nicht zuletzt auch ein Einsatz für Demokratie und aktive Beteiligung – ohne Frust und Rechtspopulismus!“

Pressemitteilung des Flensburger Kreisverbandes DIE LINKE

 

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