Archiv der Kategorie: Stadtwerke Flensburg

Hier finden sich Artikel und Material über die Stadtwerke Flensburg

Unter Vertrag: Globus Warenhäuser erhalten zukünftig ihren Strom aus Flensburg

Flensburg. Die Stadtwerke Flensburg werden ab 2023 die GLOBUS SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG mit Strom versorgen. Der Vertrag hat ein Liefervolumen von jährlich rund 184 Millionen Kilowattstunden und eine Laufzeit bis Ende 2024.

„Der Wettbewerb um Stromkunden in Deutschland ist hart umkämpft.“ meint Cris Wallendorf, Vertriebsleiter der Stadtwerke Flensburg. „Deshalb freut es mich umso mehr, dass sich Globus für unseren Strom entschieden hat.“

Das Unternehmen Globus ist ein Handelsunternehmen, welches neben SB-Warenhäusern, Baumärkten und Elektrofachmärkten in Deutschland auch Geschäfte im Ausland unterhält. „Wir haben den Zuschlag für sämtliche deutsche Globus SB-Warenhäuser erhalten. So werden ab 2023 rund 184 Millionen Kilowattstunden Strom an das Unternehmen geliefert. Mit dieser Menge können vergleichsweise 60.000 Haushalte in einem Jahr mit Strom versorgt werden.“ so Mario Albrozeit, der im Vertrieb für die Geschäftskunden zuständig ist.

„Dass sich wieder ein Unternehmen aus Süddeutschland für den Strom aus Flensburg entschieden hat, zeigt, dass wir im bundesweiten Vergleich sehr gut dastehen. Sicher ist der Preis entscheidend. Aber nicht nur: Der Kunde soll rundherum zufrieden sein. Deshalb bieten wir nicht nur ein sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis, sondern auch die Sicherheit eines seriösen Stromanbieters mit langjähriger Erfahrung.“ macht Cris Wallendorf deutlich.

Insgesamt wachsen die Stadtwerke Flensburg im bundesweiten Strommarkt kontinuierlich sowohl im Geschäfts- als auch im Privatkundenbereich. Aktuell liefern die Stadtwerke bundesweit Strom an rund 263.000 Haushalte. Dazu kommen noch rund 47.000 Kunden, die mit Erdgas beliefert werden

Baumfällarbeiten auf dem Museumsberg: Zwei Bergahorne und drei Hainbuchen sollen weichen

Sanierung der Fernwärme

Mitteilung der Stadt Flensburg. Die Erneuerung von Energieversorgungsleitungen ist immer dann notwendig, wenn alte Leitungen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben und die Versorgungssicherheit nur mit einer neuen Leitung sichergestellt werden kann. Dies ist am Museumsberg der Fall.
Die Stadtwerke Flensburg haben darum entschieden, die überalterte Fernwärmeleitung über den Museumsberg zu erneuern, bevor die neuen Wege und Plätze aus dem Förderprojekt „Christiansens Gärten“ auf dem Museumsberg entstehen.
Die Neuverlegung der Fernwärme erfolgt am besten in den Sommermonaten, damit dann die Beeinträchtigungen in der Wärmeversorgung am geringsten sind. Natürlich erhalten alle Haushalte, die mit dieser Leitung versorgt werden, über Umschaltungen auch während der Bauphase Wärme und Heißwasser. Die neue Fernwärmeleitung besteht aus 2 dicken, isolierten Rohren und benötigt eine Arbeitsbreite von mehreren Metern. Zum Schutz der älteren Bäume, unter ihnen auch die alte Eiche vor dem Sauermanhaus, welche sogar ein eingetragenes Naturdenkmal ist, musste ein Weg über den Museumsberg gefunden werden, der möglichst wenig in die Natur eingreift und möglichst viele Bäume erhält. 
Trotzdem sind durch die bevorstehende Neuverlegung zwei Bergahorne und drei Hainbuchen betroffen, die im Zuge von genauesten Planungen und zahlreichen Abstimmungen mit Behörden und unter Hilfestellung eines unabhängigen Baumgutachters, zur Fällung vorgesehen wurden. Eine benachbarte Birke wurde aufgrund von Vorschädigungen und ihrer geringen Restlebenserwartung ebenfalls gefällt. Zum Schutz der Brutvögel müssen die unter Aufsicht der unteren Naturschutzbehörde und des Landesamts für Naturschutz begleiteten Arbeiten bis zum 28.02. abgeschlossen sein.
Schon bald wird mit der Erneuerung der alten Leitung begonnen, damit auch die Verschönerungs- und Renovierungsarbeiten auf dem Museumsberg möglichst schnell aufgenommen werden können und vor allem die Flensburger*innen vor den sinkenden Temperaturen im Herbst wieder sicher mit Fernwärme versorgt werden können.

Grüner Wasserstoff als goldener Weg der Flensburger Energiewende?

Energie-Puzzle – Grafik: CC by oemof-developer group

Ein Beitrag von Simon Hilpert & Jonas Lage

Das Thema Wasserstoff (H2) wird von verschiedenen Initiativen und Akteur*innen im Zuge der Diskussion um die Zukunft der Strom- und Wärmeversorgung der Stadtwerke Flensburg immer wieder auf den Tisch gebracht. Die Diskussionen werden seit dem Jahr 2020 zudem durch die verkündete nationale Wasserstoffstrategie[1] der Bundesregierung befördert. Von zivilgesellschaftlichen Initiativen, wie dem Verein Erneuerbare Energien & Speicher e. V., wird grüner Wasserstoff schon länger als ein Lösungsansatz für eine klimafreundliche Flensburger Fernwärmeversorgung befürwortet. Die Idee: es könne lokaler Überschussstrom, der aufgrund von Netzengpässen anfällt, sinnvoll genutzt werden. Und auch die Stadtwerke Flensburg haben bei der neuen Gas- und Dampfturbinen (GUD)Anlage in wasserstofffähige Gasturbinen investiert, um in Zukunft auch Wasserstoff statt Erdgas einsetzten zu können.

Nun ist im Dezember 2020 eine Studie im Auftrag von Greenpeace Energy mit dem Titel „Grün oder Blau? Wege in die Wasserstoffwirtschaft 2020-2040[2] veröffentlicht worden. In dieser Studie wird die zukünftige Nutzung von Wasserstoff aus ökologischer und wirtschaftlicher Perspektive analysiert. Die Studie zeigt, dass sogenannter „grüner“ Wasserstoff – hergestellt durch Elektrolyse von Wasser mit erneuerbarem Strom – sowohl aus Kosten- als auch Klimaschutzgesichtspunkten  „blauem“ Wasserstoff – in der Regel hergestellt aus Erdgas mit nachgelagerter CO2 Speicherung – überlegen ist. Für uns ist die Studie ein Anlass, die Zukunft von Wasserstoff in Flensburg noch einmal unter die Lupe zu nehmen.

Wasserstoff – die Zukunftstechnologie für Strom- und Wärmewende?

Grüner Wasserstoff ist knapp und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben, da das inländische wirtschaftliche und technische Potential begrenzt ist. Konsequenterweise kommen viele Studien zu dem Schluss, dass Wasserstoff vorwiegend dort eingesetzt werden sollte, wo keine Alternativen zur Verfügung stehen und ein hohes CO2-Minderungspotential besteht. Dazu zählen u.a. die Bereitstellung von Prozessdampf in der Chemieindustrie, die CO2-neutrale Eisenerzreduktion  in der Stahlindustrie sowie der Schwerlastgütervekehr. Die Strom- und Wärmeversorgung stehen in diesen Studien in der Regel nicht an erster Stelle. Allerdings entwickelt eine Studie[3] der Agora Energiewende aus dem November 2020 Szenarien, nach denen im Jahr 2050 durchaus 156 TWh H2 zur Produktion von Strom und Fernwärme eingesetzt werden. Gleichzeitig, so nimmt die Studie an, beläuft sich der Import von H2 im Jahr 2050 auf 184 TWh. Von wo dieser Wasserstoff importiert wird, steht nicht fest, zumal andere westliche Industrieländer vor genau demselben Problem des hohen Energiebedarfs bei begrenzten einheimischen Ressourcen stehen dürften.

Anders als die Studie von der Agora Energiewende, hat die Bundesregierung schon Ideen, wo der Wasserstoff herkommen könnte: aus Afrika. Unlängst hat der Afrikabeauftragte der Bundesregierung den Kongo als möglichen Produzent für Wasserstoff für Deutschland ins Spiel gebracht[4], schon zu Beginn des vergangenen Jahres, hatte Entwicklungsminister Müller ein Wasserstoffabkommen mit Marokko angebahnt[5].  Diese Logik ist schon lange bekannt: Der Ressourcenhunger der reichen Länder des Globalen Nordens soll durch Ausbeutung von Ressourcen vornehmlich in Ländern des Globalen Südens gestillt werden. Ermöglicht wurde dies früher durch Beherrschung und Ausbeutung von Kolonien, heutzutage durch ungleiche Machtverhältnisse auf dem Weltmarkt. Ein solcher Import von Energie lagert die Kosten unserer Lebensweise im Globalen Norden aus und schreibt damit koloniale Ungerechtigkeiten und Ausbeutung fort.

Darüber hinaus spricht auch die praktische Erfahrung mit derartigen internationalen Großprojekten im Energiebereich gegen diese Strategie. So etwa das an kulturell-politischen und techno-ökonomischen Herausforderungen gescheiterte DESERTEC Projekt, bei dem Strom aus der MENA Region (Middle East & North Africa) nach Europa importiert werden sollte. Auch hier gab es seinerzeit schon massive Kritik aufgrund der Auslagerung von Kosten, der Ausnutzung und Fortschreibung kolonialer Machtverhältnisse.

Als weiteres Argument spricht der Klimaschutz selbst gegen Wasserstoff als Schlüsseltechnologie für die (Flensburger) Wärmewende: Der Fokus auf Wasserstoff führt zur weiteren Nutzung von Gas in der Übergangsphase bis ausreichend Wasserstoff zur Verfügung stehen könnte, wodurch zusätzliche CO2 Emissionen verursacht werden. Mit diesen kumulierten Emissionen ist mit Blick auf das verbleibende CO2-Budget davon auszugehen, dass Flensburg seinen Beitrag für die Erreichung des 1.5 °C Ziels deutlich verfehlen würde. Berechnungen hierzu, die am Zentrum für nachhaltige Energiesysteme der Univerität Flensburg angefertigt wurden, befinden sich aktuell im Veröffentlichungsprozess.

Was heißt das für die Strom- und Wärmeversorgung in Flensburg?

Angesichts der stark wachsenden Nachfrage nach Wasserstoff hebt die Greenpeace Studie hervor, dass dieser aus Kosten- und Klimagesichtspunkten erst nach (in dieser Reihenfolge) Suffizienz-, Effizienz- und Elektrifizierungsmaßnahmen eingesetzt werden sollte. Konkret für Flensburg könnte diese Priorisierung der Maßnahmen der Greenpeace Energy Studie folgendes bedeuten:

  • Suffizienz: Forderung der Reduktion von Wohnflächen pro Kopf, da in den vergangenen fünf Jahrzehnten die Wohnfläche pro Kopf um 250 Prozent gestiegen ist und damit alle Effizienzgewinne durch bessere Dämmung zunichtegemacht worden sind. Dies kann z.B. durch die Begrenzung von Neubaugebieten für Einfamilienhäuser bei einer gleichzeitigen Förderung gemeinschaftlicher Wohnprojekte – etwa durch Konzeptvergaben – geschehen. Eine soziale Wohnraumförderung im Bestand, wie es sie beispielsweise in Tübingen gibt, könnte dazu beitragen bestehende Wohnfläche besser auszunutzen und sozial verträglichen Wohnraum zu schaffen.
  • Effizienz: Energetische Sanierungen sollten auch in Flensburg vorangetrieben werden. Dabei ist es wichtig von den Stadtwerken Flensburg Strategien einzufordern, wie das Fernwärmenetz mit der höchsten Anschlussdichte in Deutschland auch bei einem stark reduzierten Wärmebedarf ökonomisch und ökologisch sinnvoll betrieben werden kann – oder eben auch nicht. Möglicherweise hat die Fernwärme, wie wir sie jetzt kennen, dann auch keine oder nur eine eingeschränkte Zukunft in Flensburg? Gerade bei einer großen Infrastruktur mit langfristigen Investitionen ist die fehlende langfristige Strategie der Stadtwerke hoch problematisch. Hier blindlings allein auf Wasserstoff zu setzen verlagert das Problem nur, anstatt es zu lösen.
  • Elektrifizierung als Alternative: Großwärmepumpen, genutzt in Zeiten hoher Wind- und PV-Erzeugung und damit korrespondierenden niedrigen Börsenpreisen, könnten schon vor 2030 dazu beitragen, die Emissionen der Stadtwerke zu senken. Aus Perspektive des deutschen Stromsystems haben wir in Flensburg an der Küste einen Vorteil, da wir das Wasser als Wärmequelle nutzen können. Anderen Städten in Deutschland steht eine solche Wärmequelle für Wärmepumpen wie die Förde nicht zur Verfügung. Solidarisch und systemisch kosteneffizient wäre es daher, sich diesen Vorteil zu Nutze zu machen, um die begrenzten Wasserstoffmengen, für Spezialanwendungen oder in Sonderfällen auch für die Wärmeversorgung für andere Stadtwerke in Deutschland frei zu machen.

Die Aufgabe für die Stadtwerke Flensburg ist zugegebener Maßen eine große techno-ökonomische und soziale Herausforderung. Daher ist es wichtig, dass sich zivilgesellschaftlichen Initiativen wie beispielsweise Bündnis Fossilfreies Flensburg, Aktionsgruppe Klima oder Fridays for Future weiter kritisch mit den Plänen der Stadtwerke auseinandersetzen und sich in die Debatte einschalten. Im Hinblick auf den Klimaschutz ist Wasserstoff zur Strom- und Wärmeproduktion in Flensburg allerdings weder global sozial gerecht noch systemisch sinnvoll. Natürlich kann ein kleiner Teil für Spitzenlastzeiten oder sogenannte Dunkelflauten auch in wasserstofffähigen Gasturbinen verwendet werden. Als grüner, zukunftsfähiger Hauptenergieträger der Stadtwerke Flensburg sollte Wasserstoff allerdings nicht verstanden werden. Im Gegenteil: die alleinige Fokussierung auf Wasserstoff behindert aus unserer Sicht eine konstruktive Debatte über sinnvolle Lösungsansätze zur Transformation hin zu einer langfristig klimaneutralen Flensburger Energieversorgung, die eine Reduktion des Energieverbrauchs sowie alternative Technologien einschließt.


[1]  https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/die-nationale-wasserstoffstrategie.html

[2]  https://www.greenpeace-energy.de/fileadmin/docs/pressematerial/2020_Studie_Gruen_oder_Blau_final.pdf

[3]  https://static.agora-energiewende.de/fileadmin2/Projekte/2020/2020_10_KNDE/A-EW_195_KNDE_WEB_V111.pdf

[4]  https://taz.de/Energiewende-auf-Kosten-Afrikas/!5717316/

[5] https://www.wiwo.de/politik/deutschland/csu-entwicklungsminister-mueller-will-wasserstoff-produktion-mit-marokko-aufbauen/25544390.html

Die Hafen-Ost-Sanierung und die zweifelhaften 45 Mio €

Kai des Wirtschaftshafens am Ostufer – Foto: Jörg Pepmeyer

Ein Beitrag der Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V.

Sie erinnern sich:  70 Mio € soll die Hafen – Sanierung (ohne die Verlegung des Wirtschaftshafens) kosten, und es gibt in der Gläsernen Akte auch eine detaillierte Darstellung, in welchen Jahren welche Zahlungen zu erwarten sind.

Als wir das gelesen haben, ist uns gleich aufgefallen, dass es für die dargestellten und verfügbaren Eigenmittel, insbesondere für deren Hauptsäule = 45 Mio € eine vergleichbare, detaillierte Darstellung in der Gläsernen Akte nicht gibt.

„Das ist merkwürdig, höchst merkwürdig“, haben wir uns gedacht, denn wenn man 45 Mio € einplant, dann hat man doch auch errechnet, wie diese entstehen, und das müssen die Ratsmitglieder vor ihrer Entscheidung wissen, sonst haben sie als verantwortliche Entscheider der Verwaltung vertraut und ihr eine Blankovollmacht gegeben.

Aber wir sind hartnäckig geblieben und hatten dann auch vor kurzem Teilerfolge, die uns in die Lage versetzen, Ihnen wichtige Hinweise zu geben.

Die 45 Mio € setzen sich zusammen aus zwei Einzelpositionen:

     – 23   Mio  €   ist der von der Stadt zu übernehmende Kostenanteil für die Bodenwertsteigerungen der stadteigenen Grundstücksflächen = 70 300 qm.

     – 22 Mio  €  sind die von fremden Grundstückseigentümern zu zahlenden Bodenwertsteigerungen = 192 500 qm.

Jetzt fragt man sich natürlich, warum die Stadt 312,94 €/ qm, dagegen die Fremdeigentümer nur 114,29 €/ qm zahlen müssen? Eine offene Frage, die die Verwaltung zu beantworten hat.

Viel wichtiger ist doch:

–    die Fremdeigentümer werden doch erst nach Abschluss der Sanierungsarbeiten, also nach ca. 15 Jahren oder ggf. noch länger zur Kasse gebeten.

–    welche Beträge erhält die Stadt für die Erbpachtvermietung ihrer Grundstücksflächen in den ersten 15 Jahren, denn die beschlossene Erbpachtgrundlage ist doch 75 Jahre bei einem Zins von 7 % ?

Und dazu muss die Stadt verbindliche Darstellungen vorlegen, sowohl den Ratsmitgliedern als auch uns Bürgern.

Denn wenn die kompletten 45 Mio € nicht im zeitlichen Einklang mit den Ausgaben vorliegen, dann bedeutet das doch wohl, dass unsere hochverschuldete Stadt eine Vorfinanzierung übernehmen muss.

Wird sie dann noch in der Lage sein, die im Bereich der

        – Schulen,

        – Kitas,

        – Straßen usw.

geplanten und notwendigen Projekte zu finanzieren ?

Wir glauben das nicht, aber dazu muss sich die Stadt sehr schnell äußern, und wir werden, das versprechen wir, diese Darstellung bewerten und auf unsere Homepage übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V.

Der Vorstand

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Stadtwerke Flensburg beliefern die Unternehmensgruppe fischer mit Ökostrom

Zahl der deutschlandweit mit Stadtwerke-Energie belieferten Haushalte wächst weiterhin

Flensburg: Die Stadtwerke Flensburg versorgen die fischerwerke GmbH & Co. KG und die fischer automotive systems GmbH & Co. KG mit Ökostrom. Der Vertrag hat ein Liefervolumen von jährlich rund 25 Millionen Kilowattstunden und eine Laufzeit bis zunächst Ende 2021.

Seit Januar dieses Jahres beziehen die fischerwerke GmbH & Co. KG sowie die fischer automotive systems GmbH & Co. KG Ökostrom aus 100%iger Wasserkraft von den Stadtwerken Flensburg.

„Insgesamt werden wir in diesem Jahr über 25 Millionen Kilowattstunden an die Unternehmensgruppe fischer liefern. Das entspricht etwa 7% des gesamten Flensburger Verbrauchs. Den gelieferten Strom beziehen wir wie für alle Geschäfte dieser Größenordnung von der Strombörse.“, berichtet Oliver Rein, Abteilungsleiter für Geschäftskunden bei den Stadtwerken und zuständig für das Akquirieren von Großkunden.

„Der Wettbewerb um Kunden ist hart. Deshalb freut es mich besonders, dass wir im bundesweiten Stromvergleich weiter so attraktiv für unsere Kunden sind. Ich freue mich, dass wir die Unternehmensgruppe fischer aus Baden-Württemberg für uns gewinnen konnten.“, sagt er weiter.

Insgesamt wachsen die Stadtwerke Flensburg im bundesweiten Strommarkt kontinuierlich sowohl im Geschäfts- als auch im Privatkundenbereich mit attraktiven Angeboten. Aktuell liefern die Stadtwerke bundesweit Strom an rund 265.000 Haushalte. Dazu kommen noch rund 47.000 Kunden, die mit Erdgas beliefert werden, so dass deutlich mehr als 310.00 Haushalte Energie aus Flensburg beziehen.

Stadtwerke Flensburg begrüßen neuen Geschäftsführer

Flensburg: Dr. Dirk Wernicke ist seit dem 01. Januar 2021 neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg. Er bringt langjährige Erfahrungen im Energie- und Kraftwerksgeschäft mit.

Der 55-jährige übernimmt damit zum Jahreswechsel die Geschäftsführung von Maik Render, der die Stadtwerke Flensburg in den vergangenen zehn Jahren geleitet hat.

Dr. Dirk Wernicke: seit 01.01.2021 Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg GmbH

„Wir freuen uns, mit Herrn Dr. Wernicke einen sehr kompetenten und erfahrenen Nachfolger von Herrn Render als Geschäftsführer für die Stadtwerke Flensburg GmbH gefunden zu haben“, so Oberbürgermeisterin Simone Lange. „Ich wünsche Herrn Dr. Wernicke einen guten Start und eine erfolgreiche Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele und Ideen bei Deutschlands nördlichstem Energieversorger.“

Als neuer Geschäftsführer soll Dr. Dirk Wernicke die hohe Qualität in der Versorgung aufrechterhalten sowie die Produkt- und Dienstleistungspalette der Stadtwerke Flensburg strategisch weiterentwickeln. Auch im Klimaschutz hat die Stadt Flensburg mit der CO2-Neutralität bis spätestens 2050 hohe Ziele. „Das alles lässt sich jedoch nur erreichen, wenn man kompetente und motivierte Mitarbeiter*innen hinter sich hat. Eine wichtige Aufgabe wird es daher sein, die hohe fachliche Expertise und die Begeisterung der Mitarbeiterschaft zu erhalten, zu pflegen und zu fördern“, so Lange weiter.

Die Position der Stadtwerke Flensburg als lokaler und bundesweiter Energieversorger will Dr. Wernicke weiter stärken. Dabei sind die drei wichtigsten Themen, die er aus heutiger Sicht angehen möchte: Kunden – Digitalisierung – Dekarbonisierung. „Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt. Das gilt für unsere Kunden vor Ort genauso wie für unsere vielen bundesweiten Kunden. Der Kundenfokus führt dabei direkt zum Thema Digitalisierung. Sie ist der Schlüssel, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein. Die Entwicklung zum digitalen Infrastrukturdienstleister der Region bietet weitere Chancen für die Stadtwerke Flensburg. Der Glasfaserausbau ist dafür ein Beispiel.“ erklärt Dr. Dirk Wernicke. Darüber hinaus ist die Dekarbonisierung ein Top-Thema für ihn: „Der Klimawandel ist heute bereits Realität. Unser Ziel ist die CO2-Neutralität bis 2050. Mit 98 % Fernwärmeabdeckung führt der Weg dahin in Flensburg über die Fernwärme. Und auf diesem Weg müssen wir klug und beharrlich einen Schritt nach dem anderen gehen. Klimawirksamkeit sowie technische, wirtschaftliche und finanzielle Machbarkeit sind dabei die Leitlinien. Jetzt geht es erst einmal darum, Kessel 13 im Zeitplan zu errichten und in Betrieb zu nehmen. Die nächsten Schritte werden wir dann im Rahmen des diesjährigen Strategieprozesses mit dem Gesellschafter, der Stadt Flensburg festlegen, um die Weichen für die kommenden fünf Jahre zu stellen.“ betont Dr. Wernicke weiter.

Dr. Dirk Wernicke ist promovierter Ingenieur und hat langjährige Erfahrungen im Energiegeschäft. Zwölf Jahre lang war er im Kraftwerksgeschäft für den Siemens-Konzern tätig. Hier führte er u.a. von Schweden aus den weltweiten Vertrieb von Industriegasturbinen. Als Geschäftsführer der Stadtwerke Kiel Service GmbH war er ab 2009 für den Technischen Service der Stadtwerke Kiel verantwortlich. Fünf Jahre später wechselte er an die Spitze der Stadtwerke Münster und gestaltete als technischer Geschäftsführer die Entwicklung der dortigen Stadtwerke mit.

„Nun freue ich mich darauf, in Flensburg die Zukunft der Energieversorgung mitgestalten zu können.“ so Dr. Wernicke.

Klimabegehren Flensburg: Digitales Kick-off Treffen am 7. Januar 2021

Liebe Engagierte, Aktivist*innen und Interessierte,

Die Zeit ist reif: Wir starten in Flensburg zwei Bürger*innenbegehren, um die Stadt endlich zukunftsfähig zu machen.

Dass Deutschland und die Welt auf eine Klimakatastrophe zusteuert, dürfte den meisten von euch bekannt sein. Seit Jahrzehnten warnt die Wissenschaft vor der existenziellen Bedrohung durch die Erderhitzung, parallel protestieren und demonstrieren Bürger*innen für einen Kurswechsel in der Politik. Im Herbst 2019 gingen deutschlandweit 1,4 Millionen Menschen für konsequenten Klimaschutz auf die Straße – ohne Erfolg. Auch der vor kurzer Zeit beschlossenen EEG-Novelle fehlt es an allen Enden an Vision und Mut, und das trotz klarer Vorgaben vonseiten der EU. Die Bundesregierung hält an ihrer laschen, unzureichenden und desaströsen Klima- und Umweltpolitik fest.

Bürger*innenbegehren: Flensburg fossilfrei bis 2030 – Foto: Lea Niedrich

Es ist an der Zeit, Klimaschutz mit den Mitteln der Demokratie in der Politik und der Gesellschaft zu verankern. Daher hat sich die Gruppe Fossilfreies Flensburg mit weiteren Akteuren (ADFC, VCD, Greenpeace …) vernetzt und startet zwei Bürger*innenbegehren: Eines, dass für fossilfreie Energiegewinnung bis 2030 sorgen soll und eines, welches die Innenstadt mit zukunftweisender Mobilität lebenswerter macht.

Solche Bürger*innenentscheide werden in den letzten Jahren in Deutschland immer beliebter – mehr als 30 Städte haben die Methode erfolgreich genutzt, um fahrradfreundliche Infrastruktur zu schaffen. Weiterhin haben Initiativen in verschiedenen Städten für den vorzeitigen Kohleausstieg oder die Erstellung von KlimaAktionsplänen 2030 gesorgt. Nun ist auch Flensburg an der Reihe!

Wir laden euch herzlich ein, am gemeinsamen digitalen Kick-off Treffen am Donnerstag, den 7. Januar um 19.00 Uhr teilzunehmen. Der Zugangslink lautet:
https://uni-flensburg.webex.com/uni-flensburg/j.php?MTID=m70594263f26fc81fedadd1cc8e1dedac
Meeting number: 121 110 9203
Passwort: ichbindabei

Beim Treffen wollen wir das Projekt vorstellen und eine Gruppe bilden, welche die Kampagne organisiert und die Bürger*innenbegehren umsetzt. Eine vorläufige Tagesordnung findet ihr unten. Wer besonders fleißig ist, kann sich bereits den folgenden Leitfaden vom Verein „Mehr Demokratie“ durchlesen: (https://www.mehr-demokratie.de/fileadmin/pdf/leitfaden_buergerbegehren_sh.pdf)

Liebe Aktive, lasst uns die fantastischen und zahlreichen Kräfte dieser Stadt bündeln und gemeinsam die Klimawende von unten sein – wer ist mit dabei?
Bei Rückfragen meldet euch gerne bei flensburg.fossilfrei@posteo.de.

Viele Grüße und einen guten Rutsch
das Bündnis Fossilfreies Flensburg

P. S. Leitet diese Info gerne an weitere Interessierte weiter – jede*r ist willkommen!


Vorläufige Tagesordnung

  1. Begrüßung und Vorstellungsrunde
  2. Status quo in Flensburg
  3. Wie funktioniert ein Bürger*innenbegehren?
  4. Vorstellung eines Positiv-Beispiels
  5. Vorstellung eines Negativ-Beispiels
  6. Unser Vorschlag für Flensburg
  7. Hände hoch, wer mitmachen will!

Einladung zum Online-Vorgespräch am 17.12.2020: Bürger*innenbegehren für Flensburg

»In 10 Jahren (2030) eine gesunde, CO2 freie Welt in Flensburg«

Wann: Donnerstag 17.12.2020 um 19:00 Uhr
Wo:    Videokonferenz auf https://meet.jit.si/b3f am besten Chrome/Chromium oder Firefox – oder die Jitsi Meet App nutzen, funktioniert nicht im Safari Browser unter MAC OS)
TOP:   wir eruieren unsere Wünsche für ein Bürger*innenbegehren

Wir, das Bündnis Fossilfreies Flensburg suchen Gleichgesinnte, die mit uns in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien aufbrechen und gemeinsam für ein zukunftsfähiges, dezentrales und schadstofffreies Stadtwerk Flensburg (dem auch AktivBus angehört) und somit auch für eine Verkehrswende bis 2030 kämpfen.

Viele unserer Versuche, durch demokratisch legitimierte Handlungen Einfluss auf die Entscheidungen der politischen Akteure der Ratsversammlung zu nehmen, dass auch unsere Bedürfnisse und Interessen der Flensburger Einwohner*innen ernsthaft in ihre Entscheidungen mit eingebunden werden, sind bisher gescheitert.

Wir wollen mehr!!!!

Wir haben es satt, immer wieder vertröstet zu werden und möchten einen Bottom-up Prozess – durch ein Bürger*innenbegehren – initiieren. Wir akzeptieren keine Spielchen mehr, die Klimaschäden in ihren Auswirkungen und Folgen nur noch in Grenzen zu halten und auszudiskutieren, wer dafür bezahlt.
Dem Klimawandel ist es egal. Wir können nur hoffen, dass wir den Kipppunkt noch nicht erreicht haben. Deshalb sind wir gefordert, wenn wir den Planeten Erde noch retten wollen.

Bündnis Fossilfreies Flensburg auf Facebook und https://stadtwerk-mit-zukunft.de/

Ein Bürger*innenbegehren schütteln wir uns nicht einfach so aus den Ärmeln. Um ein Begehren erfolgreich zu gestalten, brauchen wir ein Kompetenzteam, dass dieses mit vorbereitet, in Abstimmungsprozesse von interessierten Bündnispartnern bringt und Unterschriftensammlungen organisiert. Um ein Begehren zu starten, brauchen wir etwa 5000 Unterschriften, die im ersten Halbjahr 2021 gesammelt werden müssten.

Wir freuen uns darauf, mit Euch allen am Donnerstag ein erstes Vorgespräch zu führen. Wenn wir uns hinsichtlich der Stoßrichtung einig sind, sollten wir einen Termin im Januar vereinbaren, an dem wir „in Medias Res“ gehen und eine Gruppe zur Durchführung des Begehrens gründen.

Bis dann – Uschi & Philipp vom B:FfF

Stadtwerke Flensburg unterstützen Flensburger Kulturszene

Lokale Kulturschaffende und Kultureinrichtungen, die geschlossen sind, leiden besonders unter der Corona-Krise. Die Stadtwerke Flensburg möchten diese Szene deshalb mit 5 x 1.000 € unterstützen. Bewerben können sich interessierte, lokale Kunst- und Kulturschaffende sowie kulturelle Einrichtungen.

In Corona Zeiten leidet besonders die Kunst- und Kulturszene: Bühnen, Museen und Ausstellungen bleiben leer, sind geschlossen. Konzerte finden nicht mehr statt. Grund genug für die Stadtwerke Flensburg, die Szene zu unterstützen, weiß Eyleen John. Sie ist in der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke tätig und Ideengeberin der Kampagne. „Wir wollen mit unserer Aktion das kulturelle Leben in Flensburg unterstützen. Viele Künstler*innen, Kreative, Musiker*innen und Kultureinrichtungen können derzeit kein Geld verdienen. Deshalb wollen wir als Unternehmen der Region etwas für die Region tun und hier unterstützen. Wir spenden 5 x 1.000 €.“

Peer Holdensen, verantwortlich für das Sponsoring ergänzt: „Wir unterstützen schon zahlreiche Projekte, Vereine und Institutionen in Flensburg. Die Sonderförderung der Kulturszene führen wir zusätzlich zu diesen Aktivitäten durch.“

Bis zum 13.12.20 können sich interessierte, lokale Kunst- und Kulturschaffende sowie kulturelle Einrichtungen mit einem Kurzprofil bei den Stadtwerken unter presse@stadtwerke-flensburg.de bewerben. „Das kann ein kurzes Video oder ein Text sein, in dem wir erfahren, was der- oder diejenige macht. Eine Juri wird eine Vorauswahl treffen.“ erklärt Eyleen John weiter. „Die ausgewählten Projekte und Künstler stellen wir dann auf unserer Internetseite kurz vor. Am Ende sollen die Flensburger Bürgerinnen und Bürger per Abstimmung entscheiden, an welche Künstler bzw. an welche Einrichtung die Spenden ausgezahlt werden. Das heißt also: Wer die meisten Stimmen erhält, be

Hafenumzug: Brief der Bürgerinitiative Flensburger Hafen an die Oberbürgermeisterin

Geplanter Umzug des Wirtschaftshafens an das Stadtwerke-Ufer: Bürgerinitiative reagiert auf Kritik mit Brief an die Oberbürgermeisterin – Foto: Jörg Pepmeyer

Bürgerinitiative wirft der Stadt umfangreiche Planungsfehler vor

Mitteilung der Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V.:

Immer wieder bitten uns Bürger*innen, ihnen doch einmal zu erklären, warum die Oberbürgermeisterin während der Ratsversammlung am 25.06.2020 im öffentlichen Teil so vorwurfsvoll auf die von uns veröffentlichte Broschüre über das 4 Säulenmodell der Hafenostuferentwicklung reagiert hat.

Die Broschüre finden Sie hier:

https://flensburg-hafen.de/aktivitaeten/veroeffentlichungen/

So genau können wir Ihnen das auch leider nicht erklären, das müsste man die Frau Oberbürgermeisterin direkt fragen. Sie behauptet zumindest, dass wir mit dieser Broschüre Herrn Markus Pahl, den Geschäftsführer der städtischen Flensburger Gesellschaft für Stadterneuerung mbH (IHRSan), diskreditiert hätten. Die Oberbürgermeisterin forderte uns auf, auf die Bühne des Respekts zurückzukehren und uns bei Herrn Markus Pahl zu entschuldigen.

Wir, die Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V., werden das nicht tun. Wir sind vielmehr der Meinung, dass sich die Oberbürgermeisterin wegen der von uns ermittelten und öffentlich dargestellten Mängel und Fehler der Stadtplanung bei der Öffentlichkeit und Politik zu entschuldigen habe. Daher haben wir Frau OB Lange am 13.10.2020 einen ausführlichen Brief zugestellt, den wir Ihnen – mit einem zeitlichen Abstand von etwa drei Wochen – nicht vorenthalten möchten.

Sie finden den Brief auf unserer Homepage unter:

https://flensburg-hafen.de/

Wir haben bis heute (12.11.2020) weder eine Eingangsbestätigung oder gar eine Antwort von Frau OB Lange erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V.

Der Vorstand

Weitere Artikel finden Sie auf unserer Homepage: https://flensburg-hafen.de/

Mehr Informationen zum Thema Hafenumzug auch hier

Dreimal Null – Keine Preiserhöhungen der Stadtwerke Flensburg für 2021

Stadtwerke Flensburg: Im nächsten Jahr bleiben die Preise für Strom, Wärme und Wasser in Flensburg, Glücksburg und Harrislee genauso wie im Jahr 2020.

Es ändert sich nichts, obwohl die Stadtwerke kräftig in der Region investieren. Für die beiden Gas- und Dampfturbinenanlagen Kessel 12 und Kessel 13 sind es in zehn Jahren rund 225 Millionen Euro. Damit sinkt der CO2-Ausstoss bei gleicher Energieerzeugungsmenge um 40 %. Weitere Schritte auf dem Weg zum CO2-neutralen Kraftwerk befinden sich bereits in der Planung.

Für den flächendeckenden Glasfaserausbau in Flensburg, Glücksburg und Harrislee nehmen die Stadtwerke weitere 100 Millionen Euro in die Hand und investieren damit in die digitale Zukunft der Region.

Darüber hinaus werden die Versorgungsnetze nicht nur kontinuierlich erneuert, sondern es stehen hier einige größere Projekte für eine sichere Energieversorgung an. In der Summe verlegen die Stadtwerke hier von 2020 bis 2024 in fünf Jahren 85 Millionen Euro unter der Erde.

Zusammen werden in diesen Bereichen mehr als 400 Millionen Euro in die Umwelt, die Zukunft und eine sichere Versorgung investiert. Diese Summe liegt in einer Größenordnung, die fast dem gesamten Jahresumsatz der Stadtwerke im Jahr 2017 entspricht.

Trotz dieser Investitionsoffensive bleiben die Energie- und Wasserpreise im nächsten Jahr wie sie sind. Wie sieht es hier im Einzelnen aus?
Im Wasserbereich verzichten die Stadtwerke auf eine eigentlich notwendige Preiserhöhung und werden gestiegenen Kosten durch Optimierungsmaßnahmen ausgleichen.

Energie- und Wasserpreise 2021 vs. 2020

2020 2021 21 vs. 20
Strom (Einfachtarif) ct %
Arbeitspreis ct/kWh 31,15 31,15 0,00 0,00
Grundpreis Euro/Jahr 89,88 89,88 0,00 0,00
Flensburger Wärme
Arbeitspreis sekundär Euro/MWh 70,48 70,48 0,00 0,00
Arbeitspreis primär Euro/MWh 68,92 68,92 0,00 0,00
Grundpreis Euro/Jahr 534,00 534,00 0,00 0,00
Wasser
Arbeitspreis Euro/m3 1,75 1,75 0,00 0,00
Grundpreis Euro/Jahr 83,19 83,19 0,00 0,00

Bei Strom und Wärme halten sich steigende und sinkende Kostenbestandteile ungefähr in der Waage, sodass hier alle Preise bleiben wie in diesem Jahr.
So sind beispielsweise die Kosten für die Beschaffung von Kohle und Erdgas bis Mitte dieses Jahres gesunken. Danach stiegen sie aber wieder an. Die Preise für CO2-Zertifikate bewegen sich dagegen weiter auf sehr hohem Niveau und werden auf Basis des neuen Brennstoffhandelsgesetzes auch in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter nach oben gehen.
Bei den staatlichen Abgaben auf den Strompreis haben sich zwar einige Reduzierungen ergeben, diese bewegen sich aber im Nachkomma-Centbereich und können nichts daran ändern, dass der Staatsanteil am Strompreis immer noch deutlich über 50 % liegt.

Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg

Informationsveranstaltung zur Verlagerung des Wirtschaftshafens am 27.10.2020 in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

Die Verlagerung des Wirtschaftshafens an das Stadtwerke-Ufer und die Auswirkungen für den Verkehr in der Neustadt und Nordstadt stehen im Mittelpunkt der öffentlichen Informationsveranstaltung der Stadt Flensburg – Foto: Jörg Pepmeyer

Verkehrliche Auswirkungen auf die Neustadt und Nordstadt

Aufgrund der begrenzten TeilnehmerInnenzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung!

Flensburg. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung wird über die verkehrlichen Auswirkungen für die Neustadt / Nordstadt durch die geplante Verlagerung des Wirtschaftshafens auf die Hafen-Westseite informiert und die Möglichkeit zu Fragen und Anregungen durch die Teilnehmer*innen gegeben.

Dazu lädt die Stadt Flensburg am Dienstag, 27.10.2020 um 18:30 Uhr in die Bürgerhalle des Rathauses ein.

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Hygieneanforderungen und Mindestabstände statt. Aus diesem Grund ist die Besucherzahl auf max. 50 Teilnehmer*innen begrenzt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist ausschließlich nach Anmeldung unter info@ihrsan.de möglich. Für die Anmeldung ist es notwendig, dass  uns Namen, Anschrift und Kontaktdaten aller Personen, die kommen möchten mitgeteilt werden. Die Daten werden nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gelöscht. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung gibt es unter https://www.ihrsan.de/info-und-termine/termine

Sollte die Anmeldungen für die Informationsveranstaltung am 27.10.2020 die mögliche Teilnehmer*innenzahl überschreiten, erfolgt automatisch eine Anmeldung für den Zusatztermin am 18.11.2020. Eine freie Terminwahl ist leider nicht möglich.

An diesem Abend haben die interessierten Besucher*innen die Gelegenheit, mit Vertreter*innen der Kommunalpolitik, des Sanierungsbeirates, der Verwaltung der Stadt Flensburg und des Sanierungsträgers zu sprechen.

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