Offenes Kriegs-Atelier am 26. Juni 2018 vor den Toren des Fliegerhorst Schleswig/Jagel

Mit Pinsel, Farbe, Hammer, Nagel
gegen Drohnentod aus Jagel

Offenes Kriegs-Atelier in Jagel
Dienstag, 26. Juni 2018,
in der Zeit zwischen 6.00 und 17.58 Uhr

Mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages vom 13.6.2018 wurden Steuergelder in Höhe von über 1 Milliarde Euro für die Beschaffung von bewaffneten Kampfdrohnen für die Bundeswehr bereitgestellt. Wir lehnen diese weitere Aufrüstung der Bundeswehr ab und protestieren dagegen am 26.6.2018 mit unserer Kreativität an dem Standort, dessen Soldat*innen für die Steuerung der Kampfdrohne G-Heron-TP ausgebildet werden.

Die ersten Aktivist*innen werden bereits um 6.00 Uhr morgens vor Zufahrtstoren des Drohnen- und Tornadostandortes da sein, andere haben sich schon verabredet, später dazuzukommen. Kreative Menschen sind herzlich eingeladen, mit eigenen Beiträgen ihren Protest gegen den Krieg und die Aufrüstung mit Drohnen auszudrücken.

Es ist eine offene Aktion, zu der jede und jeder, der den Protest gegen den Krieg, der von Jagel ausgeht, unterstützen will, zwischen 6.00 und 18.00 Uhr auch ohne Anmeldung dazu kommen, Treffpunkt ist dann die Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel von der B77 aus.

Die Soldatinnen und Soldaten vom Tornado- und Drohnenstandort der Bundeswehr in Jagel in Schleswig-Holstein führen mit Großdrohnen und ECR-Tornados Krieg in Afghanistan, Irak, Syrien und Mali. Seit Sommer 2015 treffen sich in Jagel in etwa monatlichem Abstand Menschen, um gegen die Kriegsführung  zu protestieren. Am 26. Juni findet daher ein „Offenes Kriegsatelier“ als Protest gegen die Kriegsführung der Bundeswehr statt.

Wir wollen die Zerstörung, die durch die Beteiligung Jageler Bundeswehr-Tornados in Syrien und Irak und durch militärische Drohnen in Mali und Afghanistan angerichtet werden, bereits hier vor Ort behindern, in dem wir den Drohnen- und Tornadostandort Jagel für einige Zeit blockieren.

Die gewaltige Militäranlage soll auf die Produzenten einwirken und zu kreativem Protest gegen den Krieg einladen. Es werden unter freiem Himmel Werke entstehen, die dann vielleicht auch bei späteren Mahnwachen und Protestaktionen wiederverwendet werden können. Durch das Herstellen dieser Werke, das Aufstellen der Staffeleien und der für die kreative Arbeit verwendeten Materialien sollen viele Zufahrten zum Drohnen- und Tornadostandort blockiert werden.

Vor jedem „Tor zum Tod“ sollen ein oder mehrere Kunstschaffende und deren Helfer kreativ tätig werden. Professionelle Künstler haben hierzu bereits zugesagt, auch Anfänger zu künstlerischem Schaffen anleiten zu können. Das Jageler Offene Kriegsatelier ist nach Versammlungsfreiheitsgesetz und dem Grundgesetzartikel zur Freiheit der Kunst völlig legal angemeldet, so dass eine Illegalisierung oder gar eine polizeiliche Räumung nicht zu erwarten ist. Sollte es an diesem Frühsommertag regnen, können Gartenpavillone aufgestellt werden. Stromversorgung für Elektrowerkzeug ist nicht vorhanden, aber Akkuwerkzeuge können natürlich genutzt werden. Da die Teilnehmer*innen selbst am besten wissen, welche Materialien benötigt werden, gehen wir von Selbstversorgung aus, nach Absprache könnten wir bei Beschaffung und Transport helfen und Mitfahrgelegenheiten organisieren.

Die hier veröffentlichten Bilder entstanden beim Offenen Kriegsatelier auf den Donaubrücken, einer gewaltfreien Aktion im Jugoslawien-Krieg, mit der serbische Künstler die Zerstörung dieser Brücken durch Jageler (und damals Eggebeker) Bundeswehr-Tornados und amerikanische Bomber effektiv verhindert haben.

Den Einladungsflyer für den 26.06. mit ausführlichen Informationen zur Aktion am Fliegerhorst gibt es hier: 260618AufrufOffenesKriegsatelierJagel2018

Mahnwachen gegen Krieg und Militär: Regelmäßig protestieren KriegsgegnerInnen mit unterschiedlichen Aktionen am Fliegerhorst. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

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Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im Juli 2018

Liebe Freunde und Freundinnen des Kulturhofs,

im Juli wird es besonders musikalisch:

Gleich am 1.7. wird es ein Konzert des syrischen Künstlers Khaled Ataalah an der Oud geben.
Es findet während des Orientalischen Sonntagscafés statt.

Am 6.7. folgt während des Nachmittagscafés Live-Musik auf Cello und Kontrabass mit
Stephan Breith und Kai von Goetze.

Der 7.7. ist unser monatlicher Termin für die abendliche HOFMUSIK. Hier können eigene Stücke und Instrumente mitgebracht und präsentiert werden. Oder man kommt einfach als Gast und genießt die verschiedenen Darbietungen.

Am Samstag, 14.7. bekommen wir Besuch von dem Pop-Duo Eißzeit aus Berlin, 2 junge, charismatische und energiegeladene Musiker, die sehr viel unterwegs sind und auch Straßenmusik machen.

Das neue Vegane Café ist sehr beliebt. Es findet am 1. Samstag und 4. Mittwoch statt.

Poetisches gibt es beim Stammtisch „Poeten in Flensburg“ , bei unserer Autorenlesung am 6.7. und bei der offenen Lesebühne am 21.7. (3. Samstag im Monat).

Da sollte für jeden und jede wieder etwas dabei sein.

Viele Grüße

Ulrike Möller-Loko
Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Themenabend zur Gemeinwohlökonomie mit Inge Hannemann und Sabine Buntrock am 29.06.2018 im Kulturhof Flensburg

Diskussion mit Inge Hannemann, Hartz IV-Aktivistin und Sabine Buntrock vom Verein „Mütterarmut-ist-peinlich

am Freitag, den 29.6.2018 um 18:00 Uhr
im Kulturhof-Café in Flensburg
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wir freuen uns sehr, Inge Hannemann wieder einmal bei uns zu begrüßen. Sie wird zusammen mit Sabine Buntrock vom kürzlich gegründeteten Verein „Mütterarmut ist peinlich“ im Kulturhof sprechen und diskutieren.

Im Rahmen unserer Reihe „Demokratie – Zukunftsvisionen – Demokratie – Grundeinkommen“ geht es heute Abend vor allem um die Situation von Frauen und Müttern im Land.

Wo werden sie benachteiligt?
Was können wir gemeinsam für mehr Gerchtigkeit tun?

Moderation: Katherine Dunning

Der am 15.4.2018 gegründete Verein „Mütterarmut-ist-peinlich“ möchte das ändern und engagiert sich bundesweit gegen Mütterarmut. Der Verein ist zur Anmeldung in das Vereinsregister Flensburg angemeldet und hat seinen Sitz in Schleswig.

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Sommerateliers Schleswig-Holstein am 30. Juni und 1. Juli 2018 – Ausstellungen auch in Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg

Sommerateliers Schleswig-Holstein 2018 – Künstlerinnen und Künstler der Landesverbände öffnen ihre Türen

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Kunst Schleswig-Holsteins wieder in ihrer ganzen Vielfalt:

Am 30. Juni und 1. Juli öffnen die Mitglieder der Landesverbände für angewandte und bildende Kunst (BAK, BBK und Gedok) wieder ihre Ateliers dem interessierten Publikum.

Öffnungszeiten: 11 – 19 Uhr

Über 100 Künstler zeigen in ihren Ateliers, Werkstätten und Galerien ein breites Spektrum aus den Bereichen Metall, Keramik, Holz, Textil, Glas, Papier, Malerei, Grafik, Skulptur, Foto/Video, Objekt und Installation. Und genau so vielfältig sind auch die Orte, an denen sich KünstlerInnen im ganzen Land niedergelassen haben.

„Sommerateliers 2018” bieten die Möglichkeit zum direkten Dialog und der zwanglosen Begegnung mit den Künstler*innen und ihren Arbeiten, geben Einblick in Schaffensprozesse und das künstlerische Umfeld. Nehmen Sie diesen Leitfaden der Kunst auf, um das Besondere zu entdecken, oder endlich mal zu sehen, was im Atelier nebenan eigentlich produziert wird.

Liste der Künstler und Übersicht der Ausstellungen in Schleswig-Holstein: Ausstellungsorte 2018

Die auch für Smartphones taugliche Website www.sommerateliers-sh.de ermöglicht eine Suche nach TeilnehmerInnen in den unterschiedlichen Regionen und Genres auch von unterwegs:  Auf den Websites der KünstlerInnen können sie sich darüber hinaus über weitere Angebote in den Ateliers an diesem Wochenende oder abweichende Öffnungszeiten informieren.

In diesem Jahr nehmen zum ersten Mal dänische Kolleg*innen aus Süddänemark/Kommune Aabenraa teil.

Begeben Sie sich auf eine abwechslungsreiche Entdeckungstour, die Künstler*innen der „Sommerateliers 2018” und deren Gäste freuen sich über Ihren Besuch.

Siehe auch zu Sommerateliers Schleswig-Holstein 2018 die Ausstellungsankündigung für Flensburg:
Flensburger Galerie TonArt öffnet am 30. Juni und 1. Juli ihre Türen
https://akopol.wordpress.com/2018/06/22/sommerateliers-schleswig-holstein-am-30-juni-1-juli-2018-ausstellung-auch-in-flensburg/

 

Ausgezeichnetes Badewasser an den Flensburger Stränden

Wassertemperatur recht frisch

Badewasserprobe vom 18. Juni 2018

Flensburg. Die am 18. Juni durchgeführte Probeentnahme bescheinigt den beiden Flensburger Stränden Ostseebad und Solitüde weiterhin eine ausgezeichnete Badewasserqualität.

Die Wassertemperaturen betrugen:

– im Ostseebad 16° C
– in Solitüde 17 °C.

Die Gesundheitsdienste der Stadt Flensburg untersuchen regelmäßig alle 14 Tage das Badewasser an den beiden Flensburger Stränden.

Für weitere Fragen rund um das Thema stehen die Gesundheitsdienste unter der Tel.: 85-2600 oder per Email: gesundheitsdienste@flensburg.de zur Verfügung.

Zum Vergleich die Wassertemperaturen am 12. Juni 2017

im Ostseebad 14° C
in Solitüde 15 °C.

Sommerateliers Schleswig-Holstein 2018 – Flensburger Galerie TonArt öffnet am 30. Juni und 1. Juli ihre Türen

TonArt Flensburg
Schloßstraße 16
www.tonart-flensburg.de

ZU UNSERER DIESJÄHRIGEN AUSSTELLUNG

IM RAHMEN DER SOMMERATELIERS

LADEN WIR GANZ HERZLICH EIN.

GUNDULA SOMMERER und UEZE OLDENBURG

30. JUNI / 1. JULI 2018
SA/SO 11-19 UHR

VERNISSAGE FREITAG, 29. JUNI, 19 UHR

UEZE OLDENBURG – MUSIK

GUNDULA SOMMERER – KERAMIK

ALS GÄSTE:

HANNE BAY-LUEHRSSEN – SCHMUCKOBJEKTE

REINHARD ZIELONKA – FOTOGRAFIE

Die Sommerateliers sind ein Kooperationsprojekt der künstlerischen Berufsverbände Schleswig-Holsteins und Süddänemark/Region Aabenraa.
www.sommerateliers-sh.de

 

Bürgerversammlung zum Neubau eines Bildungszentrums im Sanierungsgebiet Fruerlund am 27.06.2018 im Technischen Rathaus

Flensburg. Der Sanierungsträger der Stadt Flensburg lädt ein zur Öffentlichkeitsbeteiligung Fruerlund-Süd am Mittwoch, 27. Juni um 18.30 Uhr ins Paul-Ziegler-Zimmer des Technischen Rathauses II, Schützenkuhle 26.

Im Fokus der Veranstaltung stehen das geplante Bildungszentrum Fruerlund-Süd sowie die Rahmenplanfortschreibung bzw. der Abschluss der Sanierung. Alle Themen werden vorgestellt und können auf Wunsch diskutiert werden.

Nach Fertigstellung aller wesentlichen Sanierungsmaßnahmen – wie z.B. Slupsk-Park, der Straßen, Leitungen und Beleuchtung – außerhalb des Schulgrundstücks soll mit dem Neubau des Bildungszentrums Fruerlund-Süd begonnen werden. Das geplante Bildungszentrum auf dem Grundstück der Schule am Bohlberg 56 umfasst den Ersatzneubau einer Grundschule für ca. 250 Schüler und 22 Lehrkräfte und einer Zweifeldsporthalle.

Darüber hinaus ist der Neubau einer Kindertagesstätte für 90 Kinder und 15 Erzieher sowie eine gemeinsame Mensa für 270 Kinder vorgesehen. Das Bildungszentrum umfasst weiterhin Beratungs- und Integrationsangebote im Rahmen des offenen Ganztagsangebotes.
Das Planrecht für das Bildungszentrum soll durch den im Planungsprozess befindlichen Bebauungsplan „Neue Schule Fruerlund“ (Nr. 307) geschaffen werden.

Besucher haben die Möglichkeit, mit Kommunalpolitikerinnen und -politikern, Mitgliedern des Sanierungsbeirates sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Technischen Rathauses und des Sanierungsträgers über die genannten Themenbereiche, aber auch über andere Fragen der Stadterneuerung zu sprechen

FLENSBURG AHØJ vom 28.06. – 01.07.2018 – Das maritime Kulturfest an der Flensburger Förde

Erleben Sie Flensburgs Geschichte, Kultur und Kulinarik!

Die historische Meile am Flensburger Hafen nimmt Sie mit auf eine Zeitreise zu den bedeutenden geschichtlichen Stationen der Deutsch-/Dänischen Grenzregion. Auf zwei Kulturbühnen bietet ein vielfältiges Musikprogramm regionaler und internationaler Künstler attraktive Unterhaltung. Selbstverständlich ist auch die Flensburger Förde eingebunden: Historische Schiffe und die Stand-Up-Paddling-Station an der Hafenspitze sorgen für ordentlich Action auf dem Wasser. In dem Theaterzelt gibt es ein zweisprachiges Kulturprogramm und während der gesamten Veranstaltung gibt es spannende Mitmach- und Bastelaktion für die Kleinen. Als Feuerwerk für die Sinne setzt eine Lichtprojektion und Illumination den Hafen nachhaltig in Szene.

Lassen Sie sich dieses Veranstaltungsdebüt nicht entgehen und setzen Sie gemeinsam mit uns die Segel – FLENSBURG AHØJ!

Oplev Flensborgs historie, kultur og kulinariske fortræffeligheder!

Den historiske tur langs Flensborgs havn tager dig med på en tidsrejse til regionens mest betydende historiske stationer. Gadekunstnere og teaterstykker vækker scenerierne fra de historiske markedstorve til live. Kunstnere fra regionen optræder og underholder med et mangesidigt og attraktivt musikprogram på to kulturscener. De yngre besøgende kan tumle sig i et kæmpestort event-areal og efterprøve fysiske fænomener, eksperimentere med mediedesign-projekter og give den gas med sport og motion. Selvfølgelig drejer det sig også om Flensborg Fjord: Historiske skibe og stand-up-paddling-stationen ved Havnespidsen sørger for masser af action på vandet. Som et sansernes fyrværkeri iscenesættes havnen og skibene indtryksfuldt hver aften efter forestillingerne med en lysprojektion og illumination.

Gå ikke glip af denne event-debut og sæt sejl sammen med os – FLENSBORG OHØJ!

Hier geht´s zum Programm http://www.flensburg-ahoj.de/ und auf Facebook: https://www.facebook.com/flensburgahoj/

Theateraufführung mit Hànars fraendir bei den Wikinger Häusern Haithabu

„Der Fluch des Wikingers“ am 23. und 24. Juni, 18 Uhr

Szene aus dem Theaterstück „Der Fluch des Wikingers“ © Wikinger Museum Haithabu 2018

Am Wochenende, 23. und 24. Juni, werden die Wikinger Häuser Haithabu zur Theaterbühne. Auf dem Spielplan steht das Stück „Der Fluch des Wikingers“ von Michael Wempner.  Hànars fraendir, eine Gruppe theaterbegeisterter Wikinger, hat das gut einstündige Schauspiel am Originalschauplatz in Haithabu einstudiert.

Freya, die ihren Mann Ragnar bei einem Schiffsuntergang verloren hat, heiratet dessen Bruder, den Schiffsbauer Sven. Als nach zwei Jahren plötzlich der totgeglaubte Ragnar wieder auftaucht, entbrennt ein erbitterter Kampf zwischen den beiden Brüdern und die Geschichte um Liebe, Macht und Verrat nimmt einen hochdramatischen Verlauf. Die Musik zu dem Stück stammt aus der Feder von Björn Mummert.

Vor der einzigartigen Kulisse der Wikinger Häuser am Haddebyer Noor können sich die Besucher auf einen stimmungsvollen Theaterabend und eine aufschlussreiche Zeitreise in das frühe Mittelalter freuen.  Eintritt: 10 Euro pro Person.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Parkplätze stehen am Wikinger Museum zur Verfügung. Für den Weg zu den Wikinger Häusern benötigt man etwa 20 Minuten.

 

Sommerfest in Solitüde am Samstag 23. Juni 2018

Am Samstag, den 23. Juni 2018 findet am Strand von Solitüde zum 39. Mal das traditionelle Sommerfest für alle Menschen in unserer Region unter dem Motto „Fest der Minderheiten“ statt.

In der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr werden von vielen Mitwirkenden zahlreiche Aktivitäten, auch  für Kinder angeboten – lassen Sie sich überraschen!

Um die Umwelt zu schonen, werden alle Besucher und Besucherinnen gebeten, eigenes Geschirr mitzubringen. Damit die Verkehrssituation in Solitüde entschärft wird, werden alle Besucher des Festes gebeten, das Auto stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zu nutzen. Die Bus-Linie 3 fährt in 20-minütigem Abstand bis 19:00 Uhr bis Solitüde.
Park & Ride findet nicht statt.

Pseudomaoistisches „Revolutionäres Kollektiv“ treibt in Flensburg sein Unwesen – LINKE über Beurteilung uneins

„Jugendwiderstand“ und „Revolutionäres Kollektiv“: Hass- und Gewaltparolen an Flensburger Häuserwänden

Angriff auf die „Senffabrik“

Die Bewohner*innen der Senffabrik, eines selbstverwalteten Kultur- und Wohnprojekts in Flensburg berichten über einen unglaublichen Vorfall, der sich bereits Mitte Mai zugetragen hat und an dem Mitglieder des „Revolutionären Kolletivs Flensburgs“ beteiligt waren. Wir dokumentieren untenstehend den ausführlichen Bericht. Danach gibt es noch ein paar Worte zur Rolle der Flensburger LINKEN.

DIE LINKE in Flensburg nicht konsequent gegen Gewalt und Sexismus?

Außerordentlich bedauerlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Vorstand des Flensburger Kreisverbandes der Partei DIE LINKE offenbar nicht in der Lage ist, dafür zu sorgen, dass Mitglieder des Revolutionären Kollektivs aus der LINKEN ausgeschlossen werden. Das sei „nicht das Problem der Flensburger LINKEN“, so ein überfordertes Mitglied des LINKEN-Kreisvorstandes auf einer  turbulenten Mitgliederversammlung zum Thema Revolutionäres Kollektiv am 13. Juni und verwies die Klärung der Angelegenheit an den LINKEN-Landesvorstand.

Alles in allem nicht nur ein enormer Schaden für DIE LINKE und ihre Glaubwürdigkeit, sondern auch für das seit Jahrzehnten friedvolle Miteinander innerhalb der politischen Subkultur in Flensburg. Eine klare und öffentliche Distanzierung des Flensburger Parteiverbands der LINKEN vom Vorgehen des Revolutionären Kollektivs und eine uneingeschränkte  Zusage der Unterstützung der Bewohner*innen der Senffabrik sollte daher umgehend erfolgen.

In diesem Zusammenhang haben bereits schon viele fortschrittliche und politisch engagierte Menschen nicht nur in Flensburg, ihre Soldarität für die Bewohner*innen der Senffabrik bekundet. Ebenso ist ein Offener Brief in Arbeit, in dem das Auftreten des Revolutionären Kollektivs scharf verurteilt wird und für den zahlreiche Persönlichkeiten aus dem libertären und linksalternativen Umfeld (auch der Flensburger LINKEN) ihre Unterstützung und Unterschrift zugesagt haben.

Übrigens:

Einen Ausschlussantrag kannn jedes LINKEN-Mitglied ganz einfach auf einer Mitgliederversammlung des Flensburger Kreisverbandes initieren: Antrag auf Ausschluss, mit Votum der MV und mit Unterstützung des Kreisvorstandes geht das Ganze dann im Rahmen eines ordentlichen Schiedsverfahrens auf der Grundlage der Schiedsordnung an die Partei-Schiedskommission zur Entscheidung über den Ausschluss. „Der Ausschluss ist nur möglich, wenn das Mitglied vorsätzlich gegen die Satzung oder erheblich gegen Grundsätze oder Ordnungen der Partei verstößt und ihr damit schweren Schaden zufügt.“ Was ja wohl gegeben ist. So wäre das gemäß § 3 der Satzung der Partei DIE LINKE. https://archiv2017.die-linke.de/partei/dokumente/bundessatzung-der-partei-die-linke/2-die-basis-der-partei/3-beendigung-der-mitgliedschaft/

Konkret zur Frage der Gewaltandrohung gegen andere Linke heißt es in einer Flensburger Erklärung des RK:

„Innerlinke“ Gewalt. Ein rotes Tuch?
(…) Kein „allgemeiner Konsens gegen innerlinke Gewalt“ schützt Individuen, die politisch keine Praxis außer Drogenkonsum in ihren versifften AZs betreiben vor unserem konsequenten Schutz unserer Propaganda und Politik. (…) Wir distanzieren uns nicht von „innerlinker“ Gewalt, also Gewalt an Antikommunisten, die ihre Szenezugehörigkeit als soziales Kapital benutzen um sich ungestraft wie die größten Reaktionäre aufzuführen (..)
Und konkret zur Frauenverachtung:
(…) Und wenn ihr uns mit euren Maßstäben messt, dann mögt ihr Recht haben, dann sind wir wahrscheinlich verschieden. Wir gendern nicht und wir brechen zu Leuten nicht den Kontakt ab, weil sie mal „Fotze“ gesagt haben. (…)

Nachzulesen in einem Facebook-Beitrag vom 19. März 2018 auf der Facebook-Seite des Revolutionären Kollektivs Flensburg https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=178025126174590&id=166332394010530

bzw. der gesamte Text als PDF-Datei hier Revolutionäres Kollektiv Flensburg 19. Maerz

Dazu auch ein treffender Kommentar von Gitti:

„Ich habe bisher von den Vorfällen nichts mitgekriegt und mit dritter Impuls ist, dass die Gruppe wohl eher was für den Staatsschutz sei.
Liest sich wie ein Konglomerat von betrunkenen Lümmels, dann von gewaltbereiten Neonazis, dann von politisch völlig Verwirrten, aber durch die Decke dringt zu mir durch, dass das von einer Methode gelenkt ist: Identitäre haben es sich zum Motto gemacht, Menschen mit kritischer linker Haltung zu verunmöglichen. Zu de-legitimieren, gesellschaftlich im schlechtesten Licht, und sie als eine linke Gefahr darzustellen. Dazu bedient man sich rückwärtsgewandter Symbole wie Hammer + Sichel, zaubert aus dem Hut Stalin + Mao und schon ist die Suppe, die ganz viele Deutsche gerne als „Linke“ identifizieren, ideologisch angerichtet worden.
Dazu passt ihre Behauptung, sich von inner-linker „Gewalt“ nicht zu distanzieren.
Diese Schwänze brauchen was auf die Eichel.“

Das „Revolutionäre Kollektiv“ ist zudem der „erwachsene“ Klon der Gruppe „Jugendwiderstand“. Dazu auch der Zeitungsbeitrag: Stimmungsmache mit der Splittergruppe – Maoistische Gruppe »Jugendwiderstand« sorgt durch Gewalt und Israelhass immer wieder für Aufregung unter: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1087250.debatte-ueber-jugendwiderstand-stimmungsmache-mit-der-splittergruppe.html

Ebenfalls berichtete die taz am 17.5.2018: Angriffe auf Andersdenkende in Berlin – „Was machst du hier? Du Zionist“ Die maoistische Gruppe „Jugendwiderstand“ attackiert Linke, die nicht in ihr antizionistisches Weltbild passen. Jetzt gibt es Widerstand aus der Szene. unter: http://www.taz.de/!5503830/

Ein aufschlussreicher Beitrag auf der Website ruhrbarone.de vom 9.4.2018, in dem auch die krude Macho- und Gewaltideologie beschrieben wird: Diese Jugendwiderständler haben versucht Journalisten einzuschüchtern unter: https://www.ruhrbarone.de/jugendwiderstand-einschuechterung-journalisten/153617

 

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