Antikriegstag: Gedenken am 1. September 2016 um 14 Uhr am Mahnmal „Harrislee Bahnhof“

1. September DGBAm 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen einer der schrecklichsten Kriege der Menschheitsgeschichte mit 60 Millionen Toten. Der Antikriegstag am 1. September 2016 gilt dem Gedenken. Und er beinhaltet ein Versprechen: Im Hier und Heute die Mitverantwortung dafür zu übernehmen, dass Faschismus und Rechtsextremismus keinen Platz mehr haben in dieser Gesellschaft.
Auch in diesem Jahr wollen wir uns gemeinsam erinnern und einen Blick auf das Heute werfen.

Um 14 Uhr am Mahnmal „Harrislee Bahnhof“/ Padborg
Es spricht:

Anke Spoorendonk

Ministerin für Justiz, Kultur und Europa

V.i.S.d.P.: DGB Region S-H Nordwest, Susanne Uhl, Rote Straße 1, flensburg@dgb.de

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Flensburg: Noch freie Plätze beim Ferienpassabschluss im Heidepark

Flensburg. Am Samstag, 03. September 2016 findet die letzte Veranstaltung der diesjährigen Ferienpassaktion statt. Das Jugendzentrum AAK bietet für Kids von 11-17 Jahren eine Tagesfahrt in den Heidepark Soltau, bei der noch einige Restplätze frei sind.

Anmeldungen nimmt das  Kinder- u. Jugendbüro in der Schützenkuhle 26 entgegen, eine Onlineanmeldung ist unter www.ferienpass.flensburg.de möglich.

Weitere Informationen gibt es im Kinder- und Jugendbüro unter der Tel.-Nr. 0461/852981.

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Schleswig-Holstein auf Rang 13 im Bildungsvergleich der Länder

Enorme Defizite bei der KITA-Betreuung, der schulischen Bildung und bei der Hochschulbildung

Schleswig-Holstein belegt nur Platz 13 beim Bildungsranking und Vergleich der 16 Bundesländer. Das geht aus dem Bildungsmonitor 2016 hervor, den das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft erstellt hat. Dazu die untenstehende Pressemitteilung:

Schleswig-Holstein auf Rang 13 im Bildungsvergleich der Länder

Handlungsbedarf bei Hochschulen

Berlin – Schleswig-Holstein belegt Rang 13 im Vergleich der Bildungssysteme der deutschen Bundesländer. Das geht aus dem Bildungsmonitor 2016 hervor. Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bewertet anhand von 12 Handlungsfeldern, die insgesamt 93 Indikatoren umfassen, inwieweit ein Bundesland Bildungsarmut reduziert, zur Fachkräftesicherung beiträgt und Wachstum fördert.

Ausgewählte Ergebnisse Bildungsmonitor 2016

Schleswig-Holstein weist in den Feldern Zeiteffizienz und Bildungsarmut Stärken auf:

  • Wenige Kinder werden verspätet eingeschult oder wiederholen eine Klasse.
  • Viele Teilnehmer der Berufsvorbereitung erreichen einen erfolgreichen Abschluss.

Deutliches Verbesserungspotenzial besteht in Schleswig-Holstein vor allem in den Feldern Hochschule/MINT, Förderinfrastruktur, Betreuungsbedingungen und Internationalisierung:

  • Gemessen an der Zahl der Studienberechtigten gibt es wenige Hochschulabsolventen; die MINT-Fächer haben an den Hochschulen eine geringe Bedeutung.
  •  In Kitas und in der Schule besuchen wenige Kinder Ganztagsangebote.
  • An den weiterführenden Schulen und Hochschulen kommen auf 1 Lehrkraft relativ viele Schüler und Studierende.
  • Unter den Studierenden sind in Schleswig-Holstein wenige internationale Studierende aus dem Ausland.

Exkurs: Sonderstudie Flüchtlinge

Neben den 12 Handlungsfeldern untersucht der Bildungsmonitor 2016 in einer Sonderstudie zusätzlich erstmals die Herausforderung der Flüchtlingsmigration für die Bildungspolitik der Bundesländer. Bundesweit sind nach Berechnungen des IW für den zu erwartenden Bestand an Geflüchteten für das Jahr 2017 zusätzliche öffentliche Bildungsausgaben in Höhe von rund 3,5 Mrd. Euro notwendig – der entsprechende Anteil für Schleswig-Holstein beläuft sich auf rund 117 Mio. Euro. Vor allem zusätzliche Lehrkräfte an Schulen sowie Kapazitäten in der Ausbildungsvorbereitung werden benötigt. Positiv zu bewerten sind die vielen Initiativen, die den Übergang in eine Ausbildung und Beschäftigung fördern.

Aus bildungspolitischer Sicht bietet die beschlossene Wohnsitzauflage für Flüchtlinge die Perspektive, ein besseres Matching zwischen Bildungschancen und Wohnort zu erreichen. So leben pro 10.000 Einwohner bisher in den städtischen Kreisen Kiel und Flensburg sowie im Landkreis Steinburg vergleichsweise viele arbeitssuchende Flüchtlinge, während in Flensburg und Lübeck sowie im Landkreis Ostholstein gemessen an der Bevölkerung viele Ausbildungsstellen unbesetzt sind.

Bildungsmonitor 2016: der Leistungscheck der Bundesländer

Stärken in bildungspolitischen Handlungsfeldern in Schleswig-Holstein

Zeiteffizienz (BM 2016: 2. Platz): Bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses ist das Land relativ weit vorangekommen. Im Jahr 2014 begannen 77,7 Prozent der Studienanfänger in Schleswig-Holstein einen der neuen Bachelorstudiengänge. Im Bundesdurchschnitt belief sich dieser Anteil auf 74,5 Prozent. Auch die Wiederholerquoten waren im Jahr 2014 in Schleswig-Holstein geringer als in den meisten anderen Bundesländern. In den Grundschulen betrug die Wiederholerquote 0,3 Prozent und war die niedrigste aller Bundesländer. Zudem wurden nur sehr wenige Kinder verspätet eingeschult.

Bildungsarmut (BM 2016: 6. Platz): In verschiedenen Kompetenzerhebungen (IQB) ist sowohl bei den Kindern aus der 4. Klasse als auch bei denen aus der 9. Klasse nur ein unterdurchschnittlicher Anteil zur Risikogruppe zu zählen. Die Absolventenquote des Berufsvorbereitungsjahrs fiel mit 61,5 Prozent im Jahr 2014 höher aus als im gesamtdeutschen Durchschnitt (56,7 Prozent).
Der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss fiel jedoch mit 7,7 Prozent in Schleswig-Holstein schlechter aus als im bundesdeutschen Durchschnitt (5,5 Prozent).

Potenziale in bildungspolitischen Handlungsfeldern in Schleswig-Holstein

Hochschule und MINT (BM 2016: 16. Platz): Im Jahr 2014 verließen mehr Studienanfänger Schleswig-Holstein als von anderen Ländern zuwanderten. Daher war der Anteil der Studienabsolventen an der akademischen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter im Jahr 2014 der zweitgeringste in ganz Deutschland. Die Akademikerersatzquote betrug 4,4 Prozent (Bundesdurchschnitt: 5,0 Prozent).
Der MINT-Anteil am wissenschaftlich-künstlerischen Personal an den Hochschulen fiel im Jahr 2014 mit 30,2 Prozent nur noch in Mecklenburg-Vorpommern schlechter aus als in Schleswig-Holstein (Bundesdurchschnitt: 37,4 Prozent).

Förderinfrastruktur (BM 2016: 15. Platz): Bei den 3- bis 6-jährigen Kindern lag die Ganztagsquote in Schleswig-Holstein im Jahr 2015 mit 29,6 Prozent unterhalb des Bundesdurchschnitts von 43,7 Prozent.
Unterdurchschnittlich ist auch die Ganztagsquote bei den Grundschülern und den Schülern aus der Sekundarstufe I. Im Jahr 2014 betrug der Anteil 19,8 Prozent bzw. 30,0 Prozent (Bundesdurchschnitt: 32,9 bzw. 39,6 Prozent).

Betreuungsbedingungen (BM 2016: 15. Platz): Die Schüler-Lehrer-Relation fiel insbesondere in der Sekundarstufe I (ohne Gymnasium), in der Sekundarstufe II und an den Ganztags-Berufsschulen ungünstig aus. In der Sekundarstufe II kamen im Jahr 2014 rechnerisch auf 1 Lehrkraft 14,9 Schüler. Dies ist die schlechteste Relation aller Bundesländer (Bundesdurchschnitt: 12,3). Eine unterdurchschnittliche Betreuungsrelation besteht weiterhin an den Hochschulen. Auf 1 Lehrkraft (Professor, Dozent, Lehrbeauftragter) kamen im Jahr 2014 19,4 Studierende (Bundesdurchschnitt: 17,1).

Internationalisierung (BM 2016: 15. Platz): Nur wenige Bildungsausländer studierten im Jahr 2014 in Schleswig-Holstein. Der Anteil an allen Studierenden war mit 6,1 Prozent der zweitniedrigste nach Mecklenburg-Vorpommern (Bundesdurchschnitt: 9,1 Prozent). Weiterhin fiel in Schleswig-Holstein im Jahr 2014 der Anteil der Grundschüler mit Fremdsprachenunterricht mit 49,2 Prozent unterdurchschnittlich aus (Bundesdurchschnitt: 67,5 Prozent). Beim Anteil der Berufsschüler mit Fremdsprachenunterricht konnte Schleswig-Holstein einen leicht überdurchschnittlichen Wert erzielen. Die Englischkompetenzen der Schüler im Hör- und im Leseverständnis fielen jedoch wiederum unterdurchschnittlich aus.

Daten und Indikatoren

PLATZ                                  INDIKATOR                                                               PUNKTEIndikatoren

Schleswig-Holstein auf Rang 13 im Bildungsvergleich der LänderBildungsmonitor

Quelle: IW Köln; Stand: 04.07.2016

1) Alle Indikatoren werden auf einer Punkteskala (0-100) skaliert und sind somit vergleichbar. Die höchste Punktzahl beim Bestandsranking erhält das Bundesland, das insgesamt die höchste Punktzahl über alle 12 Handlungsfelder erreicht. Die im Bildungsmonitor 2016 dokumentierten Zahlen bilden überwiegend das Jahr 2014 oder 2015 ab. Die Veränderung zum Vorjahr wurde auf Basis der aktuellen Indikatorik und Methodik berechnet.

Hier geht´s zum Factsheet und Anhang der Studie, in dem die einzelnen Indikatoren erklärt werden: http://www.insm-bildungsmonitor.de/pdf/bildungsmonitor-16-schleswig-holstein.pdf

Der vollständige Studienbericht unter:
http://www.insm-bildungsmonitor.de/pdf/Forschungsbericht_BM_Langfassung.pdf

Ausführliche Informationen und alle Ergebnisse auf der Website www.insm-bildungsmonitor.de 

Siehe hierzu auch den Beitrag auf shz.de Bildungsmonitor 2016 : Bildungsvergleich der Länder: SH verliert weiter an Boden unter: http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/politik/bildungsvergleich-der-laender-sh-verliert-weiter-an-boden-id14595666.html

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Abriss des alten Hallenbades in Flensburg

Neubau der Feuerwache der Flensburger Berufsfeuerwehr auf dem Hallenbadgelände

Flensburg. Ab Montag, 22. August beginnen die Abrissarbeiten am Gebäude des alten Hallenbades an der Bahnhofstraße.

Hiermit werden die Sanierungsziele im Sanierungsgebiet „Südstadt: Bahnhofsumfeld“ umgesetzt und das Grundstück für den Neubau der Feuerwache der Flensburger Berufsfeuerwehr vorbereitet.

Die Nutzung des Hallenbades wurde im März 2010 mit der Errichtung des Campus-Bades aufgegeben.

Die Maßnahmen im Sanierungsgebiet werden aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt  Flensburg im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau West“ finanziert.

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Bürgerversammlung zur Entwicklung an der Taruper Hauptstraße am 29.08.2016 im Rathaus

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur Information der Öffentlichkeit am Montag, 29. August um 18 Uhr im Rathaus, Europa-Zimmer ein.

Auf dem Grundstück Taruper Hauptstraße 25 befand sich bis vor wenigen Jahren ein kleiner Einkaufsmarkt zur Versorgung der umliegenden Bevölkerung. Alle Bemühungen auf eine Wiederbelebung blieben ohne Erfolg. Der Grundstückseigentümer beabsichtigt, das vorhandene Gebäude durch ein Mehrfamilienhaus zu ersetzen, das zwei Obergeschosse sowie ein Staffelgeschoss haben soll. Abgesehen von den Wohnungen in den Obergeschossen sind im Erdgeschoss Büro- und Praxisräume vorgesehen. Auch eine Einzelhandelsnutzung ist weiterhin möglich.

Im Rahmen der Beratungen zum gemeindlichen Einvernehmen im zuständigen Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung wurde eine weitergehende Information der Öffentlichkeit vereinbart und die Aufstellung eines Bebauungsplanes für dieses Grundstück samt Umfeld angeregt. Eine abschließende Beschlussfassung über das gemeindliche Einvernehmen oder die Aufstellung eines Bebauungsplanes ist noch nicht erfolgt.

An dem Termin werden das Bauvorhaben und Entscheidungsoptionen vorgestellt. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Die Leitung hat Ratsherr Arne Rüstemeiervom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.

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Immer wieder Lampedusa – Vortrag mit Stefan Schmidt am 30.08.2016 um 19 Uhr im Brasseriehof Flensburg

Stefan Schmidt ist heute Flüchtlingsbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein. 2004 war er einer der Gründer der Organisation „Cap Anamur“ und Kapitän des gleichnamigen Hilfsschiffes. Zwischen Malta und der italienischen Insel Lampedusa nahmen Schmidt und seine Besatzung 37 afrikanische Flüchtende auf, die ohne Nahrung und Wasser im Mittelmeer trieben.

Die italienische Regierung klagte Schmidt und seine Mitstreiter wegen Beihilfe zur illegalen Einreise an, die Cap Anamur wurde jahrelang beschlagnahmt und die Geflüchteten, bis auf zwei, in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Der damalige Innenminister Otto Schily erklärte, es gelte einen „gefährlichen Präzedenzfall“ zu verhindern“.
2011 wurde Stefan Schmidt vom Schleswig-Holsteinischen Landtag einstimmig zum Flüchtlingsbeauftragten des Landes gewählt. Seitdem setzt er sich in dieser Funktion für geflüchtete Menschen ein.
In seinem Vortrag wird Stefan Schmidt über die Ereignisse an Bord der Cap Anamur, aber auch über die Parallelen der damaligen und der heutigen Zeit berichten und mit den Zuhörer*innen über Strategien gegen das anhaltende Massensterben im Mittelmeer diskutieren.

Dienstag, 30. August 19:00 – 22:00
Brasseriehof-Café
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Mehr auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/1030776153707150/

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Offenes Sommeratelier am 20./21. August 2016 in der Schloßstr. 16 in Flensburg

Gundula Sommerer und Ueze Oldenburg laden ein:Einladung Sommeratelier Schloßstr. 16

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