Sommergespräch mit LINKE- Bundestagsabgeordnete Cornelia Möhring am 15. Juni im PiratenNest

199678858_3927862783935332_3216497141886194919_nDIENSTAG, 15. JUNI 2021 UM 17:00 UHR

PiratenNest, Harniskaispitze, Flensburg

Preis: Kostenlos

Öffentlich  · Jeder auf und außerhalb von Facebook
Veranstaltung von DIE LINKE. Flensburg und Cornelia Möhring

Am Dienstag den 15.6. wollen wir uns um 17 Uhr im Piratennest am Harniskai treffen. Uns wird an diesem Tag Cornelia Möhring besuchen und gemeinsam mit unserer Bundestagsabgeordneten möchten wir über den Paragrafen 218 StGB sprechen.
Besonders wollen wir hierbei auch über die Situation in Flensburg sprechen, die sich aus der Fusion der Krankenhäuser ergibt.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir viele von euch begrüßen könnten – ladet gerne auch interessierte Freund*innen und Bekannte ein!

Die LINKE-Kreissprecher*innen
Luca Grimminger & Katrine Hoop

Bauvorhaben Schleswiger Str. 45: Planungsunterlagen werden erneut ausgelegt

Flensburg. Veränderungen am Bebauungsplanentwurf nach Beteiligung der Öffentlichkeit, den Trägern öffentlicher Belange und dem Landesamt für Denkmalschutz und durch eine Umplanung des Städtebaulichen Entwurfs durch den Vorhabenträger führen dazu, dass die Planunterlagen erneut ausgelegt werden.

Vom 14.06. – 09.07.2021 erfolgt diese erneute Auslegung der Planunterlagen im Internet und (nach vorheriger Terminabsprache) zur Einsicht im Technischen Rathaus I. Zu den Änderungen im Bebauungsplanentwurf können Stellungnahmen in dem eben genannten Zeitraum abgegeben werden. Weitere Informationen und Kontakt unter: stadtplanung@flensburg.de

Auf dem Grundstück der ehemaligen Aral-Tankstelle, Schleswiger Str. 45, soll Planrecht für eine mehrgeschossige Bebauung geschaffen werden, welche sowohl nicht-störendes Gewerbe, als auch Wohnnutzungen beinhaltet. Die ersten Planungen wurden 2017 in einer frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt. Mitte 2019 folgte die öffentliche Auslegung und Beteiligung der Öffentlichkeit, Träger öffentlicher Belange sowie Behörden. Seit dem hat sich eine Umplanung ergeben. Diese erfolgte teilweise aufgrund der eingegangenen Stellungnahme vom Landesamt für Denkmalpflege. Es wurden denkmalpflegerische Bedenken z.B. durch Beeinträchtigung der in der näheren Umgebung befindlichen Kulturdenkmale, geäußert. Darüber hinaus nahmen auch die Vorhabenträger eine Umplanung des städtebaulichen Entwurfs vor.

Aus diesen Gründen musste der Bebauungsplanentwurf überarbeitet werden. Im Vergleich zum vorherigen städtebaulichen Entwurf ist nur noch ein Gebäudekörper geplant, welcher parallel zur Schleswiger Straße positioniert wird. Der nördliche Gebäudeteil, welcher ursprünglich als freistehender Turm mit VIII Geschossen geplant war, wird nun auf max. VI Geschosse begrenzt. Ein Staffelgeschoss soll an dieser Stelle nicht ermöglicht werden. Der längliche Gebäudeteil wird auf IV Geschosse + Staffel erhöht. Auf eine Tiefgarage wird verzichtet. Der ruhende Verkehr wird in einer oberirdischen Stellplatzanlage bzw. Carportanlage untergebracht.

Dispozinsen fürs Girokonto gesetzlich begrenzen

Der Finanzausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags diskutiert über eine Deckelung der Dispozinsen für Kontoüberziehungen. Die Verbraucherzentrale unterstützt den im Landtag eingebrachten Antrag für eine Begrenzung auf sechs Prozentpunkte über dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank. Ziel ist es, Verbraucher mit geringen Einkommen vor Überschuldung zu schützen.

Ein Girokonto mit Dispokredit eröffnet finanziellen Spielraum: Kontoinhaber können ihr Girokonto damit bis zum vereinbarten Rahmen überziehen. Die Grenze liegt meist bei zwei bis drei Monatsgehältern. Diese Schulden lassen sich flexibel zurückzahlen, doch das kann gerade bei knappen Einkommen lange dauern. Banken lassen sich diesen Service gut bezahlen. Bis zu 14 Prozent Zinsen kostet der Dispokredit pro Jahr. Er eignet sich deshalb höchstens, um einen finanziellen Engpass bis zum nächsten Gehaltseingang zu überbrücken. Anders sieht es aus, wenn das Konto auf Dauer überzogen ist. „Bei längerer Nutzung kann eine Spirale entstehen. Betroffene müssen dann immer mehr Zinsen zahlen und nutzen dafür wiederum den Dispokredit. So geraten sie leicht in die Überschuldung, wie wir aus unserer Schuldnerberatung wissen“, sagt Michael Herte, Referent für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Umschuldung auf Ratenkredit bringt kaum Verbesserung

Der Gesetzgeber schreibt seit dem Jahr 2016 vor, dass Banken ihren betroffenen Kunden in solchen Fällen eine Beratung und eine Umschuldung in einen Ratenkredit anbieten müssen. „Das halten wir als Verbraucherschützer für problematisch. Verbraucher sollten nicht zu einem Gespräch bei Banken und Sparkassen gedrängt werden. Kreditinstitute haben ein wirtschaftliches Eigeninteresse. Es ist für sie unattraktiv, Dispokredite in günstigere Ratenkredite umzuschulden“, so Herte. Nach Erfahrung der Verbraucherzentrale und von Schuldnerberatungen führen solche Umschuldungen kaum zu einer Verbesserung für die Betroffenen. Das liegt unter anderem daran, dass Kreditinstitute Kreditnehmern häufig zusätzlich teure und meist nutzlose Restschuldversicherungen verkaufen. So entstehen weitere Schulden.

Deckelung auf sechs Prozentpunkte über dem Basiszins

Eine an den Basiszinssatz gekoppelte gesetzliche Höchstgrenze für Dispozinsen wäre aus Sicht der Verbraucherzentrale ein sinnvoller Schritt. „Eine Deckelung auf sechs Prozentpunkte über dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank wäre angemessen und würde Transparenz sicherstellen“, so Herte. Den jeweils geltenden Basiszinssatz nach § 247 BGB veröffentlicht die Deutsche Bundesbank halbjährlich.

Darüber hinaus fordert die Verbraucherzentrale mehr Transparenz und einen Ausbau der Schuldenprävention für Verbraucher.

  • Hervorgehobene Information zu den Kosten des Dispositionskredites, sobald dieser genutzt wird. Die Information soll eine Kostenprognose basierend auf der aktuellen Nutzung enthalten. Kreditinstitute sollen so dazu beitragen, dass Dispositionskredite nur zur Überbrückung kurzfristiger Engpässe dienen.
  • Vermittlung und Mitfinanzierung eines Gutscheins für eine unabhängige Budget- oder Schuldnerberatung bei einer über zwölf Monate anhaltenden Überziehung, wenn diese mehr als einen durchschnittlichen monatlichen Geldeingang beträgt. Eine solche Beratung kann die Gefahr eines Zahlungsausfalls abwenden oder frühzeitig Schäden begrenzen, wenn sie schnell verfügbar ist.
    • Aufbau unabhängiger und kostenloser Angebote zur Budgetberatung für Verbraucher, bei denen die Gefahr einer Überschuldung besteht.
    • Kostenfreie Schuldnerberatung gesetzlich nicht nur auf SGB-II- und XII-Empfänger beschränken, sondern allen Bürgern zur Verfügung stellen. So können Schuldnerberatungen besonders betroffene Geringverdiener präventiv unterstützen, bevor Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe notwendig wird. Dies entlastet auch die Staatskasse.
    • Die Löschfristen bei Auskunfteien (bspw. Creditreform, Schufa, etc.) über Daten von Menschen, die nach einer Wohlverhaltensphase von drei Jahren im Rahmen der Privatinsolvenz eine Restschuldbefreiung gesetzlich erhalten, sind gesetzlich zu verkürzen. So können diese Menschen wieder aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen. Besonders für Menschen, die durch die Coronakrise in eine Überschuldung geraten sind oder auch im Rahmen eines Jobwechsels einen neue Mietwohnung suchen, ist dies wichtig.

BUND für Umwelt und Naturschutz Schleswig-Holstein: „Dialog Zukunft der Landwirtschaft“ lässt Fragen offen 

Kiel – Am 10. Juni endete der „Dialog Zukunft der Landwirtschaft“ nach zweieinhalb Jahren intensiver und konstruktiver Auseinandersetzung. 24 Thesen für das Jahr 2040 wurden vorgestellt. Vorangegangen waren Monate, in denen sich Schleswig-Holsteins Akteure aus der Landwirtschaft, dem Natur- und Verbraucherschutz sowie der Forschung trafen und gemeinsam Ideen und Visionen für die Zukunft der Landwirtschaft im Land erarbeiteten.

Jürgen Leicher, Vorstandsmitglied des BUND für Umwelt und Naturschutz e. V. Landesverband Schleswig-Holstein (BUND SH) und Mitglied der Steuerungsgruppe des Dialogs, resümiert: „Der Dialog war überfällig und notwendig, von daher begrüßt der BUND SH die Initiative des Landes sehr. Unsere Ehrenamtler waren in den sogenannten Werkstattgesprächen, in denen die einzelnen Themen intensiv diskutiert wurden, stark vertreten.“
Leicher mahnt jedoch, dass die aufgestellten Thesen zu Tierwohl, Gewässerschutz und Biodiversität nur den kleinsten gemeinsamen Nenner bilden – nach Ansicht des BUND SH fehlten noch einige zentrale Aussagen:
Der Bereich Pestizide wurde kaum bearbeitet und fehlt daher in den Thesen weitestgehend. Auch der Insektenschutz hätte einen Schwerpunkt verdient, ist doch die Artenvielfalt auch in Schleswig-Holstein massiv gefährdet. Ebenso sind die Aussagen zur Düngung, wie auch zur Düngeverordnung, für den BUND SH zu schwach und werden den ökologischen Auswirkungen nicht gerecht. Leicher ist jedoch froh über das Signal, welches das Land Schleswig-Holstein mit dem Dialogprozess gesetzt hat. Die weitgehende Abwesenheit des ebenfalls eingeladenen Handels an dem Dialogprozess bedauert der BUND SH ausdrücklich und wünscht sich in einem zweiten Schritt klare umsetzungsorientiertere Aussagen zu Maßnahmen, Anreizen, Förderungen, Ordnungsrecht und insbesondere Finanz- und Personalmitteln für die Umsetzung der aufgestellten Thesen.

Online-Veranstaltung „Verfassungsschutz schützt wen?“ am 17. Juni um 18 Uhr

2021-Banner3d-1536x768Die VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben!

Auf der Grundlage der Extremismus-Doktrin wurde der VVN-BdA die Gemeinnützigkeit aberkannt. Was besagt diese Doktrin und was steckt dahinter? In der 3. Online-Veranstaltung unserer Reihe „Wer oder was ist eigentlich gemeinnützig? Geschichte, Gegenwart und Ausblick zum Kampf um die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA“ geht es um die personelle und ideelle Geschichte des Verfassungsschutzes und der “Sicherheitsbehörden“ und darum, was der Extremismusdoktrin entgegenzusetzen ist.

Gaby Heinecke (Rechtsanwältin aus Hamburg) und Sarah Schulz (Politikwissenschaftlerin aus Kassel) diskutieren darüber gemeinsam mit dem Moderator Johann Basko (VVN-BdA Friedrichshain Kreuzberg).

Logo-VVN BdAWann: Donnerstag, 17. Juni, 18 Uhr
Wo: Zoom (Link unter www.vvn-bda.de)
Die Veranstaltung wird auch auf Facebook live gestreamt, unter @VVNBdA

Wer das Video der letzten Veranstaltung „Nichts Neues: Repression gegen die VVN-BdA“ noch nicht gesehen hat, kann das hier nachholen: www.youtube.com/watch?v=VQWzBxiizjI

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!,
VVN-BdA

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA

Neuer Vorstand für den Runden Tisch für Integration

Flensburg. Am letzten Dienstag wurde in der Bürgerhalle des Rathauses der neue Vorstand des Runden Tisches gewählt. Nach zwei Jahren als Vorsitzender stellt sich Ramazan Kapusuzoglu aus persönlichen Gründen nicht erneut zur Wiederwahl auf. Zur Verabschiedung des ehemaligen Vorstandes hat sich der Leiter der Stabsstelle Integration Alexander Klindtworth-März bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern mit einer kurzen Rede und Blumen herzlichst bedankt. Der neu gewählte Vorstand setzt sich zusammen aus der 1. Vorsitzenden Julia Döring (Weißrussland), ihrem Stellvertreter Kai Schröder (Ostfriesland), sowie den drei Beisitzer*innen Anna Dimitriou (Griechenland), Karim Aziz (Irak) und Marianne Anderson (Mexiko).

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Auf dem Bild der neue Vorstand: (v. l. n. r.): Kai Schröder, (2. Vorsitzender), Marianne Anderson (Beisitzerin), Anna Dimitriou (Beisitzerin), Karim Aziz (Beisitzer). – Foto: © Stadt Flensburg
Die neue Vorsitzende war an diesem Abend krankheitsbedingt abwesend.

Lebensmittel-Verpackungen: Oft ist weniger drin als angegeben

Tipps und Hinweise der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Regelmäßig beschweren sich Verbraucher:innen, weil bei manchen Lebensmitteln wie Quark, Butter oder Haferflocken das angegebene Gewicht nicht mit dem tatsächlichen Gewicht übereinstimmt. Was viele nicht wissen: Ein bestimmtes Maß an Abweichungen ist im gesetzlichen Rahmen erlaubt.

Viele Menschen gehen davon aus, dass die Gewichtsangaben auf Lebensmittelverpackungen genau stimmen. Doch wer nachwiegt, stellt fest: häufig gibt es Abweichungen. Ärgerlich ist das vor allem, wenn man sich zum Beispiel beim Backen nach Rezept auf die Angaben verlässt und die Zutatenmengen am Ende nicht passen. Doch in der Regel sind solche Fälle rechtlich nicht zu beanstanden, denn: die angegebene Füllmenge (Nennfüllmenge) und die tatsächliche Menge eines Produktes dürfen sich unterscheiden.

Gesetzlich darf es etwas weniger sein

Wie groß die Abweichung sein darf, regelt die Fertigpackungs-Verordnung. Bei einer Menge von 250 Gramm sind beispielsweise neun Gramm weniger erlaubt – gemessen mit einer geeichten Waage. Je schwerer das Produkt, desto größer kann die Abweichung sein. Erst wenn der erlaubte Spielraum überschritten ist, wird das zuständige Eichamt aktiv.

Darum sind Abweichungen erlaubt

Bei der Befüllung von Lebensmittelverpackungen müssen die Hersteller innerhalb einer Charge (Produktionseinheit) das aufgedruckte Gewicht im Schnitt erreichen. Ist in einer Verpackung zu wenig enthalten, muss in einer anderen dafür mehr drin sein. Das heißt: Im Mittel wiegen die Verpackungen so viel wie angegeben. „Verbraucherinnen und Verbraucher können nicht kontrollieren, ob eine unterfüllte Verpackung im rechtlichen Rahmen liegt. Es sei denn, sie haben eine geeichte Waage zu Hause, was in der Regel nicht der Fall ist. Auch wissen sie nicht, ob die Menge bei anderen Produkten ausgeglichen wird“, so Saskia Vetter, Referentin für Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Wer also häufiger große Abweichungen feststellt, kann sich direkt an das zuständige Eichamt wenden.

Verbraucherzentrale setzt sich für eine Mindestmenge ein

„Für viele Menschen ist es unverständlich, dass eine Verpackung weniger als die angegebene Menge enthalten darf. Schließlich zahlen sie den vollen Preis. Wir können das nachvollziehen und setzen uns deshalb für ein verbraucherfreundliches Mindestmengenprinzip ein“, erklärt Vetter. Demnach müsste in einer Verpackung mindestens die aufgedruckte Menge enthalten sein – ein deutlicher Vorteil im Vergleich zum geltenden Mittelwertprinzip.

SSW: Vormundschaftsvereine brauchen die Unterstützung des Landes

Schon vor den Fluchtbewegungen 2015 haben sie Großartiges geleistet: Die Vormundschaftsvereine zur Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Nun will die Kieler Landesregierung ihnen die Fördergelder streichen.

Die Richtlinie zur Unterstützung von Vormundschaftsvereinen soll nicht fortgeführt werden. Dies hat eine kleine Anfrage des SSW im Landtag an die Landesregierung ergeben. Im Klartext bedeutet das: Der Verein „lifeline e.V.“, der ehrenamtliche Vormünder für minderjährige Flüchtlinge anwirbt, schult und berät, wird künftig keine Fördergelder mehr vom Land erhalten und seine so wichtige Arbeit absehbar nicht mehr leisten können. SSW-Landtagschef Lars Harms ist entsetzt: „Die Finanzierung muss dringend in vollem Umfang erhalten bleiben. Die Flüchtlingszahlen mögen zuletzt gesunken sein, doch damit ist die Arbeit von lifeline e.V. mitnichten überflüssig geworden. „Die ehrenamtlichen Vormünder und auch die Minderjährigen selbst seien weiterhin auf die Hilfe solcher Vereine angewiesen, unterstreicht Harms. Sei es bei aufenthaltsrechtlichen Fragen, im Bereich Schule und Ausbildung oder bei Identitätsklärungen und Familienzusammenführungen. „Vormundschaftsvereine leisten großartige und ganz unverzichtbare Arbeit. Dass Jamaika jetzt dem Verein „lifeline e.V.“ den finanziellen Boden unter den Füßen wegreißen will, ist schlicht unfassbar“, sagt Harms. Der SSW-Politiker hat deshalb einen Antrag in den Landtag eingebracht (Drucksache 19/3088), wonach die Richtlinie zur Unterstützung der Vereine in vollem Umfang verlängert werden soll. Harms: „Wir werden CDU, FDP und Grüne hier nicht aus der Verantwortung entlassen“.

Ausstellung „Nicht-Orte in Flensburg“ vom 11. – 13. Juni in der Neustadt 12

NeustadtNicht-Orte in Flensburg – Kunststudierende der EUF entwickeln Alternativkonzepte

Aus einer Kooperationsidee mit der „Phänomenta Flensburg“ heraus haben sich die Studierenden der Abteilung Kunst und visuelle Medien der Europa-Universität Flensburg im Rahmen der Projektseminare „Externer Lernort – Schnittstellen“ mit der Arkade auf dem I.-C.-Möller-Platz und dem Collundtspark auseinandergesetzt. Beraten wurden sie dabei von den Seminarleitenden Svea Bischoff und Werner Fütterer.
Die Arkade als Leerstelle und Zwischenraum mit ihrer Verortung neben der trennenden Mauer zwischen Neustadt und Norderstraße gründete die Ausgangslage zur Entwicklung künstlerischer Gestaltungsformen. Auch der Collundtspark als terrain vague wurde von den Studierenden erkundet und in Form von Projektskizzen transformiert. Die Ergebnisse der künstlerisch-medialen Interventionen sind als Konzepte in einer Ausstellung „Nicht-Orte“ in der „Kunst und Kultur Baustelle 8001“ zu sehen. Hierdurch soll eine Diskussion über den Zustand der Orte und über Veränderungen zur sozialen Belebung angeregt werden. Die Ausstellung ist unter Einhaltung der aktuellen Covid-Hygienevorschriften vom 11. bis zum 13. Juni jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Wann: 11. – 13.06., jeweils 10-18 Uhr
Wo: Kunst und Kultur Baustelle 8001, Neustadt 12

diverCITY – ZwölfHochDrei: Livestream am 12. Juni von 12 – 24 Uhr

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Happening in der Alten Bahnpost mit zwölf Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen

NORDER147, Von Dorsch Film, KUENDAproductions, The Pop up Company und das Netzwerk junger arabischer Kunst und Else Christensen-Redzepovic (EU-Komission) arbeiten seit vier Monaten gemeinsam an diesem genre- und institutions-übergreifenden Kunstprojekt.

Sie knüpfen mit diesem Kunstprojekt an die Leitbilder der Stadt zu Integration, Diversifizierung, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung an. Die Kulturszene braucht Netzwerk-Projekte, um sowohl inhaltlich, als auch in der Vermittlung reflektierter, diverser und multidisziplinärer zu denken und zu handeln. In „diverCITY“ wird an der Formulierung dieser Ausrichtung gearbeitet.

Der Zielpunkt ist die gemeinsame Veranstaltung „ZWÖLFhochDREI“. Ein Happening in der Alten Bahnpost, für das zwölf Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen zwölf Stunden lang zwölf Räume bespielen. Zuschauer:innen werden live und barrierefrei im Internet über eine eigens programmierte Website „dabei sein“ können.

Bewerbungen kamen aus ganz Deutschland herein und die Bandbreite der künstlerischen Disziplinen könnte kaum größer sein. Eine Jury hat zwölf Künstler:innen ausgewählt, die am 12. Juni ihre spannenden Performances durchführen werden.

Wann: 12. Juni, von 12 – 24 Uhr
Wo: Live-Stream

Website: 12hoch3 – (zwoelfhochdrei.de)

Schleswig-Holstein wählt am 08. Mai 2022 einen neuen Landtag

KIEL. Die nächsten Landtagswahlen in Schleswig-Holstein finden am Sonntag, dem 08. Mai 2022, statt. Das Kabinett stimmte gestern nach erfolgter Anhörung der Landesverbände der im Landtag vertretenen Parteien einem entsprechenden Vorschlag von Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack zu.

Das Landeswahlgesetz sieht vor, dass die Landesregierung den Wahltag bestimmt.

Nach der Landesverfassung muss die Neuwahl zwischen dem 58. und 60. Monat nach Beginn der Wahlperiode abgehalten werden. Da die konstituierende Sitzung der 19. Wahlperiode am 6. Juni 2017 stattfand, muss die Neuwahl zwischen dem 7. April und dem 6. Juni 2022 stattfinden.

Ein starkes Europa braucht eine starke Wissenschaft – Online-Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, 22.06. – 25.06.2021

csm_Header_ein_starkes_Europa_braucht_eine_starke_Wissenschaft_a5f38f6d83Das Team Bildung und Wissenschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt herzlich ein zur Online-Konferenz:

Dienstag,  22.06. – bis Freitag 25.6. 2021

Anmeldung bis 18. Juni erforderlich

Wer die großen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft erfolgreich bewältigen möchte, braucht ein starkes Europa. Nur ein starkes und souveränes Europa kann in der Welt bestehen und Maßstäbe setzen: Bei der Erforschung und Anwendung innovativer Technologien und für Werte des friedlichen und demokratischen Zusammenlebens.

Dies kann nur mit einer starken Wissenschaft gelingen. Damit Europa von ihr profitiert, muss Wissenschaft vernetzt sein, stark in allen Regionen des Kontinents, braucht sie Austausch und Unterstützung durch schlagkräftige Institutionen.

Mit unserer öffentlichen Online-Konferenz möchten wir zum einen anhand konkreter Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit die hohe Bedeutung von vernetzter europäischer Wissenschaft verdeutlichen. Zum anderen möchten wir aktuelle Herausforderungen wie Austausch und Mobilität oder die Entwicklung des europäischen Forschungs- und Hochschulraums diskutieren.

Die Konferenz wird durch eine Auftaktveranstaltung mit Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem portugiesischen Wissenschaftsminister Manuel Heitor am 22. Juni 2021 eröffnet. Im weiteren Verlauf der Konferenz finden drei thematische Foren und ein Abschlussplenum statt.

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung für einzelne Programmpunkte finden Sie hier:

EIN STARKES EUROPA BRAUCHT EINE STARKE WISSENSCHAFT

Anmelden können Sie sich bis zum 18. Juni.

Die Zugangsdaten senden wir Ihnen nach Anmeldung für die einzelnen Programmteile am 21. Juni zu.

Die Konferenz wird für alle Teilnehmenden simultan ins Deutsche und Englische übersetzt und findet als Zoom-Konferenz statt.
Sie sind sehr herzlich eingeladen, die Einladung an mögliche weitere Interessierte weiterzuleiten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und die Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Pfafferott

Datensicherheit: Die Friedrich-Ebert-Stiftung nutzt für ihre Webinarangebote die leistungsfähige Software der US-Firma http://www.zoom.us. Die FES legt selbst im Zoom-System keine Daten von Teilnehmenden an. Im Sinne von Datensparsamkeit ist es möglich, den Webinarraum mit abgewandelter Namensgebung zu betreten. Eine Verpflichtung, Audio- und Webcam-Verbindung und Chatfunktion zu nutzen, besteht nicht.

Für eine starke Soziale Demokratie

Viele weitere Veranstaltungen zu aktuellen politschen Themen gibt es auf unserer Internetseite julius-leber-forum.de Hier finden Sie Informationen über die FES, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Kanälen im Sozialen Netz mitdiskutieren:

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