Öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 07.12.2020 im Flensburger Rathaus

Wichtige TOPs zum Thema: Sachstand Corona-Pandemie, Haushalt des Fachbereiches Soziales und Gesundheit für 2021/2022, Projekt „Psychosoziale Beratung für Geflüchtete“,  Weiterentwicklung der Obdachlosenarbeit

Interessierte Einwohner*innen sind herzlich willkommen!

Anmeldung erbeten

Stadt Flensburg                                                                                                           Flensburg, 27.11.2020
Der/Die Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses

Bekanntmachung
zur 22. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
am Montag, 07.12.2020, 16:00 Uhr, Rathaus, Ratssaal

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die Anmeldung für eine Gästeliste erforderlich, da nur begrenzte Kapazitäten an Plätzen für Gäste zur Verfügung stehen. Sollten darüber hinaus noch Plätze frei sein, kann auch unangemeldeten Gästen bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze Einlass gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0461/85 4230 oder per Mail an Peters.Jan-Erik@Flensburg.de. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um einen Hinweis bei der Anmeldung. Ferne beachten Sie bitte folgende Hinweise:

– Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben

– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“

– Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 21. Sitzung vom 19.10.2020

4. Sachstand Corona-Pandemie

5. Haushalt 2021/2022 – Entwurf des Fachbereiches Soziales und Gesundheit SUG-11/2020

6. Weiterführung des Projektes „Psychosoziale Beratung für Geflüchtete“ FA-102/2020

7. Bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Obdachlosenarbeit Hier: Veränderung der Betreuungsstruktur FA-101/2020

8. Bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Obdachlosenarbeit Hier: „Betreutes Wohnen“ in eigener Wohnung FA-104/2020

9. Haushaltsplan der rechtsfähigen Stiftung Söhrnsen-Stift für das Haushaltsjahr 2021 RV-148/2020

10. MV: Sozialatlas 2020 SUG-12/2020

11. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

12. Mitteilungen und Anfragen

13. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

14. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 21. Sitzung vom 19.10.2020

15. Mitteilungen und Anfragen

16. Beschlusskontrolle

Für die Richtigkeit:
Gez. Edgar Möller, Vorsitzender
Gez. Asta Simon, Stv. Fachbereichsleiterin

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Filmreihe Zukunft(s)gestalten: „The Human Scale“ am 02.12.2020 – Kostenfreie Online-Vorstellung

Zwei Filme zum Thema ‚Mensch Stadt Moderne‘ im Dezember

— english version below —

Am Mittwoch, den 2. Dezember zeigen wir im Rahmen der Filmreihe Zukunft(s)gestalten den zweiten Film dieser Auflage: „The Human Scale“ – wieder digital. Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit den Perspektiven des Architekten und Stadtplaners Jan Gehl, der sich seit Jahrzehnten dafür einsetzt, die Lebensqualität in Städten zu erhöhen, indem er die Menschen (wieder) in den Mittelpunkt der Stadtplanung rückt. 

Begleitet wird der Abend von der partizipativ arbeitenden Raumstrategin und Landschaftsarchitektin Marion Kleine-Onnebrink

Der Film ist Teil der dritten Auflage unserer Filmreihe „Zukunft(s)gestalten – Filme zum gesellschaftlichen Wandel“, die sich diesmal dem Thema ‚Mensch Stadt Moderne‘ widmet. Mit der Filmreihe möchten wir dazu beitragen, dass Menschen die diversen, miteinander verflochtenen Krisen der Gegenwart besser verstehen lernen. Viele fühlen sich ihnen gegenüber ohnmächtig. Zu komplex, so scheint es, sind die Probleme. Es fehlt an Mut, Ideen und Visionen für eine bessere Zukunft. Wir möchten Mut machen, zeigen, dass es auch anders geht. In unseren Filmen zeigen wir inspirierende Persönlichkeiten: Menschen die alles anders machen, die zeigen, dass eine andere Welt nicht nur nötig, sondern auch möglich  ist.

02.12.: The Human Scale – Original mit engl. Untertiteln – Beginn 18:30

Link zur Veranstaltung: tiny.cc/zukunftsgestalten
Der Filmabend findet über WebEx und Vimeo statt. Dafür ist keine Registrierung oder Installation nötig. 

Bei Fragen oder Problemen schreibt eine Mail an film@transformwerk.org

Der Eintritt ist frei. 

In der kommenden Woche könnt ihr euch außerdem freuen auf: 

09.12. — Why We Cycle — OmU, Dokumentation

Wir freuen uns auf alle Teilnehmenden!
Das Team der Filmreihe Zukunft(s)gestalten in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein und demTransformatives Denk- und Machwerk. 

— english version —

On Wednesday Devember 2, we will show the movie “The Human Scale” as part of the film series Zukunft(s)gestalten – again online. The documentary portrays perspectives of Jan Gehl, architect and city planner, who has been working on (re)centering urban planning around the needs of humans for decades. 

The evening will be accompanied by the landscape architect Marion Kleine-Onnebrink.

The film is part of the third round of the film series Zukunft(s)gestalten, this time dedicated to the topic of city planning. The series aims to help people understand the diverse and intertwined crises of our society better. Many feel overwhelmed in the face of these crises, the problems seem too complex and we’re lacking the courage, ideas and visions for a better future. The films we choose for the series take this as a leverage and show how things could be different. 

02.12. — The Human Scale — Original with english subtitles — start 18:30 

Link to the event: tiny.cc/zukunftsgestalten
The event will happen online via WebEx and Vimeo. There is no registration or installation needed. 

If you have any questions or technical problems, you can contact us here: film@transformwerk.org

Free admission.

The Human Scale – Trailer

Define – Electronic Music Festival am 5. Dezember 2020

Samstag, 5. Dezember 2020 um 18:00 Uhr

Online-Veranstaltung

Define festival 2020 will be an online streaming event with moderation by Lucie Delhaye and Joakim Moesgaard.
The artists will present themselves in videos and tell about the challenges the covid-19 situation gives them. They will also produce a live session for the event. In between there will be chats, videos from the city of Sønderborg and its venues as well as samples from twelwe years of define festivals.

https://www.definefestival.com

Info about the streaming platform will be announced.

Alumni-Türöffner – Virtuelle Jobmesse der Hochschule Flensburg als Adventskalender

Praktika, Jobs und qualifizierter Nachwuchs: Corona macht es Studierenden und Unternehmen derzeit schwer, sich gegenseitig kennenzulernen. Mit einer einzigartigen Aktion bringt die Hochschule Flensburg nun beide Seiten zusammen.  

Gerade für eine Hochschule der angewandten Wissenschaften stellt der enge Kontakt ihrer Studierenden mit den Unternehmen vor Ort ein Wesensmerkmal da. In Zeiten der Kontaktbeschränkungen, in denen klassische Job- und Karrieremessen ausfallen, droht dieser für beide Seiten so wichtige Austausch verloren zu gehen. Doch der Alumni- und Förderverein der Hochschule Flensburg hat eine einzigartige Lösung: Eine Jobmesse als virtueller Adventskalender.

Anstelle von Keksen, Schokolade und kleinen Geschenken finden die Studierenden ab 1. Dezember Karrierechancen, Kontakte und Beratung hinter den 24 Türchen. Wer einen Praktikumsplatz oder einen Job sucht, Ideen für seine Bachelor- oder Masterthesis braucht oder einfach mal die Fühler nach potentiellen Arbeitgeber*innen ausstrecken möchte, kann hier fündig werden: „24 Tage – 24 Unternehmen – jeden Tag eine neue Möglichkeit sich zu vernetzen“, lautet das Angebot. Hinter jedem Türchen stehen Mitarbeiter*innen jeweils eines Unternehmens, die ihrerseits Studierende und Absolvent*innen für verschiedene Aufgaben suchen oder für ihre Arbeit begeistern möchten. Viele von ihnen haben selbst an der Hochschule Flensburg studiert. Jeden Tag ab 17.30 Uhr können Interessierte über einen Link im Adventskalender einen Online-Meeting-Raum betreten und dort mit den Mitarbeiter*innen ins Gespräch kommen.

„Für unsere Studierenden und Absolvent*innen ist es in der gegenwärtigen Situation schwieriger als sonst, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Auf der anderen Seite suchen auch Firmen nach Wegen, um ihren akademischen Nachwuchs von morgen rechtzeitig im Blick zu haben“, sagt Dr. Christoph Jansen, Präsident der Hochschule und Vorsitzender des Alumni- und Fördervereins. Schnell waren daher auch 24 Unternehmen gefunden, die sich mit großem Interesse an dem Projekt beteiligen. „Da sind regionale Firmen dabei, die unterstützt durch die WiREG und die Wirtschaftsjunioren den Standort Flensburg schmackhaft machen, aber auch weltweit agierende Unternehmen aus verschiedenen Branchen“, verraten Maja Petersen und Marcel Dinslage vom Alumniverein, die die Idee entwickelt und umgesetzt haben.

Türchen am Adventskalender statt Tresen auf der Jobmesse – so geht Kontakteknüpfen in der Pandemie.

Der Kalender ist ab sofort online erreichbar über https://hs-flensburg.de/go/adventskalender-2020

Der Alumni- und Förderverein hat es sich zum Ziel gesetzt hat, das Netzwerk zwischen ehemaligen Studierenden untereinander und mit der Hochschule sowie der Region zu stärken. Ehemalige Studierende und alle, die sich mit der HS Flensburg verbunden fühlen, sind herzlich eingeladen, sich dem Verein anzuschließen. Infos dazu finden Sie hier: https://hs-flensburg.de/hochschule/organisation/alumni-netzwerk

Digitaler Adventskalender des Museumsbergs

Die Türen des Museumsberg Flensburg bleiben vorerst leider verschlossen. Aber jeden Tag öffnet sich ein Türchen des digitalen Adventskalenders mit Einblicken in die Kunst und einem Ratespiel. Täglich wird ein Gewinn verlost, die Rätsellösung kann ab 12 Uhr per Telefon durchgegeben werden. Es warten Freikarten, Führungsgutscheine, Kataloge und Plakate auf die Ratenden. Mitmachen unter: www.museumsberg.de.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

Neue Fahrradständer an Flensburger Schulen

Auf dem Foto v.l.n.r.: Timo Roth, Udo Thomsen, Inken Erichsen, Till Fuder, Oberbürgermeisterin Simone Lange – Copyright: Stadt Flensburg

Vom ADFC empfohlenes Modell wird eingesetzt

Flensburg. Nicht nur an der Grundschule Adelby freut man sich über neue, robuste Fahrradständer. „Aufgrund des Einzugsgebietes kommen überdurchschnittlich viele unserer Schülerinnen und Schüler mit dem Fahrrad, und das nicht nur bei Sonnenschein. Im Kollegium sieht es nicht anders aus.“ so Schulleiterin Inken Erichsen. „Die alten, teilweise verbogenen Vorderradhalter waren einfach nicht mehr zeitgemäß und haben auch das Anschließen der Fahrräder erschwert“ ergänzt Hausmeister Udo Thomsen.
Eine Situation, die man auch an anderen Schulen in Flensburg findet. Anlass genug für die Stadtverwaltung, vor ungefähr einem Jahr einen erfolgreichen Förderantrag beim Bundesumweltministerium* zu stellen. „Die Förderung von 65% der Baukosten hilft uns dabei, an insgesamt zehn städtischen Liegenschaften Ständer für Fahrräder zu erneuern und zu ergänzen. Die Gesamtprojektsumme beträgt dabei über 200.000 €.“ erklärt Till Fuder vom kommunalen Klimaschutzmanagement.
Verwendet wird dabei ein vom ADFC empfohlenes Modell, das den Rädern auch bei Wind ausreichend Seitenhalt bietet, eine Möglichkeit zum Anschließen bietet und als stabiles Stahlrohrteil auch die Belastung durch Kletterversuche des Flensburger Nachwuchs verkraftet. An den relevanten Grundschulstandorten wurden ergänzend Ständer für Tretroller installiert, ebenfalls ein beliebtes klimafreundliches Fortbewegungsmittel in dieser Altersklasse. Die ersten 5 Standorte wurden mittlerweile erfolgreich umgesetzt, drei weitere sind zur Zeit in Bearbeitung. Bis Februar 2022 sollen dann noch zwei große Maßnahmen folgen, die teilweise noch endgültig mit weiteren Baumaßnahmen an den Liegenschaften abgestimmt werden müssen.
„Ein weiterer kleiner, aber nicht zu unterschätzender Baustein auf dem Weg zu mehr Radverkehr in Flensburg“ freut sich Oberbürgermeisterin Simone Lange über die gelungene Aktion.
*Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Finanzierung der Sanierungsarbeiten im Engelsby-Center gesichert

„Flensburg ist eine Stadt, die durch die Aktivitäten der dänischen Minderheit bereichert wird. Das wurde im Finanzausschuss durch diesen Beschluss gewürdigt. Ich bin sehr erleichtert,“ so Martin Lorenzen, Mitglied im Finanzausschuss.

Im Engelsby-Center sind Jugendzentrum, Freizeitheim und Sportverein unter einem Dach. Fast 1.000 Menschen nutzen diese Anlagen. Doch der Brandschutz im Gebäude und die Entwässerung des Kunstrasens stehen an. Martin Lorenzen: „Die Kosten für die nötigen Umbauten liegen bei schätzungsweise 1 Mio €. Dieses Geld hat der IF Stjernen nicht. Also droht die Schließung des gesamten Zentrums. Das wäre eine Katastrophe für den gesamten Stadtteil.“ 
Der SSW hatte sich schon an die Landesregierung gewandt, um Zuschüsse zu mobilisieren. Martin Lorenzen: „Mit Erfolg! Die Zusage über 300.000 € aus Kiel liegen vor.“ Darum beantragte die SSW-Fraktion in Flensburg einen Zuschuss in gleicher Höhe. „Auch hier gab es Grünes Licht. Gestern hat der Finanzausschuss in seiner Sitzung beschlossen, den Zuschuss zu gewähren. Das ist eine gute Unterstützung für einen Verein, der seit Jahrzehnten sehr gute Arbeit macht.“  
Jetzt muss noch der Rest der Bausumme her: Verhandlungen mit Sydslesvigudvalget, Landessportverband und dem Bund laufen bereits. Martin Lorenzen: „Flensburg ist eine Stadt, die durch die Aktivitäten der dänischen Minderheit bereichert wird. Das wurde im Finanzausschuss durch diesen Beschluss gewürdigt. Ich bin sehr erleichtert.“

Freiheit für Julian Assange! – Mahnwache am 2. und 16. Dezember an der Holmnixe in Flensburg

Freiheit für Julian Assange

Whistleblower / Enthüller / Aufdecker schützen!

Die Flensburger Gruppe „Freiheit für Julian Assange“ lädt ein zur Mahnwache :

am Mittwoch, den 2.12. und 16.12.2020 jeweils von 11 – 14 Uhr an der Holmnixe. 

Julian Assange,

Gründer von Wikileaks, deckte vor Jahren US-amerikanische Kriegsverbrechen und politischen Machtmissbrauch auf.

Zurzeit befindet sich Julian Assange (Australischer Staatsbürger) in einem Hochsicherheitsgefängnis in Belmash/ London in Einzelhaft.
Seine Gesundheit ist stark bedroht und seine Prozessvorbereitungen werden stark behindert.

Die Vereinigten Staaten haben Großbritannien um Auslieferung von Assange ersucht. Die US-Anklageschrift vom 23. Mai 2019 umfasst siebzehn Punkte. Auf alle Anklagepunkte steht eine theoretische Maximalstrafe von 175 Jahren Haft.

Alle drei schwedischen Sexualdelikt-Verfahren (wegen desselben Vergewaltigungsvorwurfs) wurden im November 2019 eingestellt, neuneinhalb Jahre nach Einleitung des ersten Verfahrens.

Auch nach Verbüßung der fünfzigwöchigen Haftstrafe im September 2019 muss Assange wegen des Auslieferungsantrages der Vereinigten Staaten in Haft bleiben. Der Auslieferungsprozess begann nach monatelangen Verzögerungen Anfang September. Assange droht mit Beginn der Verhandlungen die Auslieferung an die USA und dortige Aburteilung.

Dazu auch ein Bericht der Berliner Zeitung:

Zum Verhandlungsbeginn ein aufschlussreicher Artikel im SPIEGEL

Prozess gegen Julian Assange Mögliche Höchststrafe: 175 Jahre Knast

Nach monatelanger Verzögerung wegen der Coronakrise ist der Prozess gegen den WikiLeaks-Gründer fortgesetzt worden. In London sitzt mit ihm auf der Anklagebank: der investigative Journalismus.
Von Jörg Schindler, London
Weiterlesen hier

Weitere Quellen und Infos:

wikipedia Julian Assange: https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange

Mathias Bröckers / www.broeckers.com
Nils Melzer / UN Sonderbericherstatter

Veranstaltungen und Ausstellungen im Dezember 2020 auf dem Museumsberg Flensburg

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden viele Kulturveranstaltungen im Dezember nicht stattfinden können. Deshalb empfiehlt es sich bei den Veranstaltern nachzufragen, ob diese überhaupt noch stattfinden oder wie und in welchem Umfang diese nachgeholt werden.

Für die obigen Veranstaltungen wird aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl unter Tel. 0461 85 2956 oder museumsberg@flensburg.de um Anmeldung gebeten.

Unter Beachtung aller Hygienemaßnahmen und mit eingeschränkten Öffnungszeiten von 11.30 bis 17.00 Uhr sind in Zukunft wieder beide Häuser zu besichtigen. Für den Museumsbesuch ist wie überall eine Alltagsmaske erforderlich. Es wird ebenso darum gebeten, bargeldlos zu zahlen.

Weitere Infos und Einblicke in die Veranstaltungen und Ausstellungen sind untenstehend und auf www.museumsberg.de zu finden.

Lena Kaapke – de manufactis

5. Dezember 2020 bis 28. Februar 2021

Die 1989 in Flensburg geborene, vielfach ausgezeichnete Künstlerin Lena Kaapke sammelt Farben, Orte, Vorgänge und Beziehungen. Seit ihrem Master-Abschluss an der Muthesius Kunsthochschule 2015 im Fach Freie Kunst und Keramik, widmet sich Lena Kaapke intensiv der künstlerischen Forschung. Sie untersucht die Welt unter eigenen Fragestellungen und nähert sich unter anderem Dingen, Produktionsprozessen und den produzierenden Menschen.

Ofentopografie, Schalenedition, 2019 – Foto: © Lena Kaapke

In der Ausstellung auf dem Museumsberg sind Arbeiten zu erleben, die nicht nur das Handgefertigte thematisieren, sondern auch deren Herstellungsorte in China, verschiedenen europäischen Ländern und unserer Region. Dabei geht die konzeptuelle Klarheit der Installationen Lena Kaapkes mit der hohen sinnlichen Präsenz ihrer Arbeiten aus Keramik, Papier und diversen anderen Materialien Hand in Hand.

Produktionslinie, Ausschnitt 2019 – Foto: © Lena Kaapke

Neben vielbeachteten Arbeiten, wie der „Produktionslinie“, präsentiert die Künstlerin in ihrer ersten musealen Einzelausstellung auch ganz neue Installationen, die aus ihrer dreimonatigen künstlerischen Residenz 2019 in der chinesischen Stadt Jingdezhen resultieren. Das Künstlerinnenbuch Manufacientes, das den seit über 1000 Jahren für die Produktion hochwertiger Keramik berühmten Ort und sein Einwohner thematisiert, wird in der Ausstellung erstmals öffentlich präsentiert. Zugleich hat die Künstlerin das Buch auch als wandfüllende Installation umgesetzt.

Aktuell hat sich Lena Kaapke auch mit der Sammlung und dem Archiv des ursprünglich als Kunstgewerbemuseum gegründeten Flensburger Museums beschäftigt. In den Mittelpunkt ihrer konzeptuellen Arbeit stellt sie die kunstvollen historischen Klöppelspitzen und vor allem ihre Herstellerinnen, die in der Geschichte des Museums bislang unbeachtet geblieben sind.

Im Januar 2021 erscheint ein Katalog mit aktuellen Fotografien der Installationen in den Ausstellungsräumen sowie Texten von Lena Kaapke und der Kuratorin der Ausstellung, Dörte Ahrens.

Eine übliche Eröffnungsfeier lassen die behördlichen Vorgaben leider nicht zu. Am Samstag, dem 5. Dezember gewähren wir deshalb freien Eintritt in die Ausstellung.

Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten noch bis 14.03.2021

Grenzzollstelle Kupfermühle Krusua 1922

Mit der Ausstellung „Perspektivwechsel 2020“ – der aufwendigsten Ausstellung, die je in Flensburg entwickelt und gezeigt wurde – leistet die Stadt Flensburg den größten Einzelbeitrag zum Jubiläumsjahr in Schleswig-Holstein.

Ein neuartiger Ansatz überlässt dabei niemandem die alleinige Deutungshoheit, sondern stellt die Vielfalt und die Entwicklung der Grenzregion in den Mittelpunkt. Der Blick ist dabei nicht nur, wie sonst in Museen üblich, rückwärts gerichtet.
Vielmehr stehen mit Themen wie Identität, Transit und Flüchtlingen auch die Gegenwart und die Zukunft der Grenze im Fokus.

Die Ausstellungsmacher treten dabei bewusst in den Hintergrund. Wo irgend möglich kommen Augenzeugen und Betroffene selbst zu Wort und erzählen aus ihrer persönlichen Perspektive Grenzgeschichten aus den 100 Jahren seit der Volksabstimmung vom 14. März 1920. Ungewöhnliche Objekte, Bilder und Videos illustrieren diese Geschichten anschaulich.

Flaggenkampf: Flensburg 1920

Die Ausstellung beginnt mit der Frage nach der Entstehung der heutigen Grenze mit ihren positiven und negativen Auswirkungen auf Flensburg und die Grenzregion. Besonderes Augenmerk gilt dem wichtigen Thema der Identität von Mehrheiten und Minderheiten. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Grenze als Transit-Raum, dem aktuellen Thema Flüchtlinge und der Grenze auf dem Wasser. Wie die Zukunft der Grenze aussehen könnte, zeigen uns deutsche und dänische Kinder und Jugendliche in Form von Bildern und Videos.

Wer seine eigene Geschichte erzählen oder seine persönliche Perspektive teilen möchte, ist dazu an einer der interaktiven Mitmachstationen der Ausstellung oder in der App FLEO2020 herzlich eingeladen.
„Perspektivwechsel 2020“ wird an drei verschiedenen Standorten in Flensburg gezeigt: auf dem Museumsberg, im Flensburger Schifffahrtsmuseum und in der Dänischen Zentralbibliothek. Später kommt noch eine weitere Station im Sonderburger Multikulturhaus dazu.

Entwickelt wurde das Ausstellungskonzept unter der Leitung des Museumsdirektors Dr. Michael Fuhr vom Hamburger Büro gwf-Ausstellungen, mit fachlicher Unterstützung von einem interdisziplinär besetzten Expertenbeirat und den Teams der beteiligten Häuser.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Träger der Ausstellung ist die Stadt Flensburg. Finanziell gefördert wurde das Projekt durch die Kommune Sønderborg, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Landesregierung Schleswig-Holsteins, die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und die Nord-Ostsee Sparkasse.

Infos und Geschichten zur Volksabstimmung finden Sie bei FLEO2020.

Mehr zur Ausstellung: https://www.museumsberg-flensburg.de/de/ausstellungen/details/perspektivwechsel-2020-100-jahre-grenzgeschichten.html

„Perspektivwechsel 2020“ im Film

Auf Schleswig-Holstein.de und youtube ist ein Filmbeitrag zur Ausstellung „Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten“ zu sehen.

Bevor Sie durch Anklicken des Links das Video im externen Fenster bei youtube.com öffnen, beachten Sie bitte den Hinweis zu Youtube-Videos in der Datenschutzerklärung.

Video auf youtube.com ansehen

 

Der Flensburger Radstern – Start in die Radrouten!

„Gehen wir es endlich an!“, diese Forderung stellte die VCD Arbeitsgruppe Radrouten ans Ende ihrer Präsentation „Der Flensburger Radstern“. Gefordert wird der dreistufige Ausbau des Veloroutennetzes, so dass man von „8 bis 88“ sicher und stressfrei in Flensburg radeln kann. Anlass war eine dreiteilige Online-Veranstaltung zum Thema Radverkehr am 25.11.2020.

VCD Flensburg

Das Flensburger Velorouten-Netz, vom Rat 2018 beschlossen, ist “eine sehr gute Sache”, doch eben nur in kleinen Teilen umgesetzt. Gleichzeitig nimmt der Kfz-Verkehr zu, trotz aller Reduktionsziele beim Klimapakt, und die Zahl der Berufspendelnden wächst. “Auf manchen innerstädtischen Straßen sind mehr Pkw unterwegs als auf der Autobahn”, stellte die Sprecherin der Ortsgruppe, Julia Born, fest.

Damit künftig mehr Menschen aufs Rad umsteigen, fordert die VCD Ortsgruppe den dreistufigen Ausbau des Velorouten-Netzes. Den Anfang sollen dabei die beiden Routen von Handewitt nach Glücksburg (ca. 20km) und von Wassersleben nach Hürup (ca. 30km) machen.

Radwege zukunftsfähig ausbauen

“Bei der Auswahl der Routen haben wir vor allem danach geschaut, wo Pendlerzahlen und Verkehrsströme besonders hoch sind. Das gilt für die Orte Handewitt, Harrislee und Glücksburg sowie für den Flensburger Campus”, so Born. “Uns ist wichtig, dass die Routen tatsächlich durchgängig sind, also als eine Linie von Handewitt nach Glücksburg durchgeführt werden.”

Die künftigen Radwege sollen zukunftsfähig auf die Zunahme des Radverkehrs ausgelegt sein. “Wir wollen, dass man sich beim Radfahren sicher fühlt und sich ohne Angst und Stress im Straßenraum bewegt. Deshalb müssen Radwege breit genug sein und getrennt von Auto- und Fußverkehr. Wichtig ist auch, dass die Wege einheitlich gestaltet sind und die Wegeführung intuitiv erkennbar ist – auch für die anderen Verkehrsteilnehmer:innen.”

“Gehen wir es endlich an!”

Die deutliche Steigerung des Radverkehranteils ist auch beschlossenes Ziel der Stadt Flensburg. So sollen laut Masterplan Mobilität bis 2025 25 Prozent der Wege mit dem Rad zurückgelegt werden. Die neue Landesratstrategie des Landes Schleswig-Holstein sieht bis 2030 30 Prozent vor und stellt dafür Fördermittel zur Verfügung.

“Gehen wir es endlich an!”, so Born und rief auf: “Unterstützen Sie unsere Forderungen und geben Sie sie an die Fraktionen im Flensburger Rat und an die Stadtverwaltung weiter, damit es hier endlich Fortschritte gibt. Wir brauchen die Wende zu klimaverträglichem Verkehr. Mit der ‘Radstrategie Schleswig-Holstein 2030’, die am 11. November 2020 veröffentlicht wurde, werden Fördermittel zur Verfügung gestellt, um die Infrastruktur zu verbessern. Damit lassen sich in Flensburg endlich Verbesserungen schaffen!”

  • Die Präsentation der VCD Arbeitsgruppe zum Nachlesen (PDF-Datei) – mehr
VCD Flensburg
Zum Start sollen zwei Äste bis zu den Nachbargemeinden durchgebaut werden: Nord – Süd von Wassersleben nach Hürup; Ost – West von Handewitt nach Glücksburg. In Stufe 2 wird ein Grundnetz ausgebaut, in Stufe 3 schließlich das geplante Velorouten-Netz, ggf. in aktualisierter Form.
VCD Flensburg
Ein schlechtes Zeugnis stellen die Radfahrer:innen der Stadt Flensburg beim alle zwei Jahre stattfindenden ADFC Fahrradklima-Test aus. Besonders traurig: Flensburg schneidet jedes Mal schlechter ab.

Dreiteilige Veranstaltung rund um den Radverkehr

Der Radverkehr in Flensburg und Schleswig-Holstein war das Thema der dreiteiligen Veranstaltung am 25.11.2020. Der Termin war mit Bedacht gewählt: Gleichzeitig fand in dieser Woche die dritte deutschlandweite Public Climate School (PCS) statt, die offene Klima-Uni für alle.
Die gesamte Dokumentation zu den drei Veranstaltungsteilen wird demnächst zur Verfügung gestellt.

  • RAD.SH: Fahrradland Schleswig-Holstein – Landesradstrategie 2030
    Dr. Thorben Prenzel, Geschäftsführer von RAD.SH, stellte die neue Landesradstrategie 2030 (PDF-Datei – mehr) und die Ergebnisse des BYPAD-Verfahrens (PDF-Datei – mehr) vor, mit dessen Hilfe die Radverkehrsförderung verbessert werden soll. Zu den Zielen der Landesradstrategie 2030 des Bundeslandes Schleswig-Holstein gehört die Erhöhung des landesweiten Radverkehrsanteils auf 30% bis 2030, das Ziel „Zero Verkehrstote“ und den Ausbau der Infrastruktur samt Fördermöglichkeiten für den Radverkehr.
  • VCD Flensburg: Flensburger Radstern – Start in den Ausbau der Velorouten
    Die Stadt Flensburg hat ein Veloroutennetz (Stadt Flensburg: mehr) geplant und beschlossen. Die Umsetzung steht weitgehend aus. Auf der Grundlage von Verkehrsströmen und wichtigen Zielen hat der VCD Flensburg zwei Routen aus diesem Netz priorisiert. Der VCD fordert, dass diese Routen durchgängig, von einer Nachbargemeinde durch Flensburg hindurch bis zur nächsten Nachbargemeinde, in zukunftsfähigem Standard durchgebaut werden.
  • Bahnreaktivierung in Flensburg: Chance fürs Klima, für Bahn und Rad! Parallelführung von Bahn- und Radverkehr
    Rad und Schiene – statt Rad oder Schiene! Till Schwarzer, Bauingenieur, hat sich in seiner Masterarbeit damit beschäftigt, ob sich ein Flensburger Wunsch erfüllen lässt: Einen Radweg neben der Bahntrasse anzulegen. In seiner Präsentation zeigte er Möglichkeiten, schwierige Stellen und Lösungen, um einen Zwei-Richtungs-Radweg neben der Schiene anzulegen.

Wirtschaftsminister Buchholz erleichtert über heutigen Start der Novemberhilfe

„Wir stehen mit 130 Kolleginnen und Kollegen zur Bearbeitung der Anträge bereit“

BERLIN/KIEL 25.11.2020. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz hat erleichtert auf die Nachricht der Bundesregierung reagiert, dass ab sofort Anträge für die so genannten Corona-Novemberhilfen gestellt werden können. Der Monat ist zwar fast vorbei und zunächst werden auch nur Abschläge gewährt, aber umso wichtiger ist es nun, dass die betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Anträge rasch stellen. Für die Bearbeitung des Bundesprogramms stehen wir mit rund 130 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereit, sagte Buchholz heute (25. November) in Kiel.

Nach Mitteilung des Bundes können Soloselbständige einen Antrag bis zu einer Höhe von 5.000 Euro selbst über die Plattform stellen. Für die Authentifizierung ist ein ELSTER-Zertifikat zwingend erforderlich. Die bewilligte Summe wird direkt an die Antragsstellenden ausgezahlt. Andere Unternehmen stellen den Antrag über einen so genannten prüfenden Dritten, also über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte. Der Bund hat hierfür Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 Prozent der beantragten Novemberhilfe beschlossen, höchstens jedoch bis zu 10.000 Euro pro Antragsteller. Der Bund hat uns zugesichert, dass die Abschlagszahlungen einfach und unbürokratisch auf Grundlage des regulären Antrags auf Novemberhilfe gewährt werden, sagte Buchholz. Ein separater Antrag auf Abschlagszahlung sei nicht notwendig.

Die Antragstellung erfolgt voll elektronisch über die Plattform
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Info-Hotline: 0431 – 550 73 34 12
ueberbrueckungshilfe@wimi.landsh.de

Stadt Flensburg startet am 25.11. öffentliche Umfrage zum Thema Ehrenamt

Flensburg. Das Ehrenamt besitzt eine enorm wichtige Funktion unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Sei es, Kinder im Fußball zu trainieren, Geflüchteten Deutsch beizubringen oder einfach anderen zur Seite zu stehen und sie zu unterstützen. Ohne den freiwilligen Einsatz vieler Menschen würde diese Säule des gemeinsamen Miteinanders wegfallen.

Um die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement weiterhin zu verbessern, startet die Stadt Flensburg hierzu eine öffentliche Umfrage.  Am Donnerstag, den 25.11.2020 beginnt die öffentliche Beteiligung im Rahmen einer Online-Umfrage. Angesprochen sind nicht nur die Menschen, die bereits ehrenamtlich tätig sind, sondern alle Flensburger*innen. Den Fragebogen – der auch auf Dänisch, Englisch, Arabisch und Persisch verfügbar ist – findet man auf der Internetseite www.engagiert-in-flensburg.de sowie auf der Facebook-Seite „Engagiert in Flensburg“. Die Beantwortung der Fragen dauert weniger als 10 Minuten.

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