Mahnwache am 1. April ab 11 Uhr auf dem Südermarkt: Nein zum Krieg in der Ukraine!

Ein Beitrag der DFG-VK Gruppe Flensburg

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Die nächste Mahnwache gegen den Krieg in der Ukraine findet statt am Freitag, den 1. April 2022 ab 11.00 Uhr auf dem Südermarkt.

Wir rufen auf zur Kriegsdienstverweigerung in allen Armeen.

Dar Angriff auf die Ukraine ist wie jeder Krieg ein Verbrechen an der Menschheit. Krieg ist nie eine Lösung. Militärische „Verteidigung“ führt nur zur Selbstzerstörung und vielen Toten. Der Konflikt kann nur friedlich auf dem Verhandlungswege gelöst werden.

Kriegsdienstverweigerer und Desertezure brauchen ein sicheres Bleiberecht.

Kriegsdienstverweigerung gilt nicht nur für Soldaten. Dazu unten ein gutes Beispiel aus der italienischen Hafenstadt.

Wir bitten um rege Beteiligung, Weiterleitung und Veröffentlichung.

mit freundlichen Grüßen

Ralf und Siglinde Cüppers

Wir fanden auf https://dockers-international.org/  und das Bekanntmachen übernehmen wir gerne:

Transportarbeiter in Italien weigern sich Waffen für den Ukraine Krieg zu verladen

Am Flughafen Galileo Galilei in Pisa weigern sich Arbeiter seit dem 14. März eine Luftfracht zu beladen, die aus Waffen, Munition und Sprengstoff besteht. Diese Luftfracht war zudem als »humanitäre Hilfslieferungen« für die Ukraine getarnt. Das teilte die Gewerkschaft Unione Sindicale di Base (USB) mit: »Wir verurteilen diese offenkundige Betrugsaktion aufs schärfste, die auf zynische weise die „humanitäre Hilfe“ als Vorwand nutzt, um den Krieg in der Ukraine anzuheizen.“

Anfang März war aufgedeckt worden, dass der Flughafen von Pisa als ein Umschlagplatz für Waffen und Munition, darunter auch Stinger -Raketen und Panzerabwehrwaffen, genutzt wird. Diese Lieferungen sollen über den polnischen Flughafen Rzeszow in die Ukraine geschickt werden.

Inzwischen schlossen sich auch die Hafenarbeiter im nahegelegenen Livorno dem Protest an. Die USB Sektion von Porto Livorno erklärten: »Wir stehen an der Seite des Volkes der Ukraine des Donbass und Russlands, und wir wollen uns nicht in diesem Konflikt einmischen«. Zudem rief die Gewerkschaft alle Beschäftigten auf, die Verladung von Waffen und Sprengstoff zu verweigern und forderten einen sofortigen Waffenstillstand und Friedensgespräche.

Die Hafenarbeiter werfen noch einen anderen, sehr bedeutenden Aspekt in Sachen Waffentransport auf: „Wie vor einigen Monaten in unserem Hafen, als eine Ladung Sprengstoff für Israel im Toskana – Dock eintraf, fragten wir uns, welche Sicherheitskontrollen es bei solchen Transporten von Kriegsmaterial gibt. Ist es normal, dass Arbeitnehmer und sogar die Öffentlichkeit solchen Risiken ausgesetzt sind?“ Die USB- Gewerkschaft rief zu Antikriegsdemonstrationen am Flughafen Pisa auf.

Die Boykott- und Antikriegsaktivitäten in Pisa und Livorno gilt es breit bekannt zu machen, insbesondere in ver.di und der IG Metall sowie unter den Hafen- und Transportarbeitern in den deutschen Seehäfen, Flughäfen und Güterverkehrsverladestationen. Das Vorgehen der Kolleginnen und Kollegen aus Pisa/ Livorno muss Schule machen!

Deutsche Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

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Veröffentlicht am 29. März 2022 in Aufrufe, Bürgerbeteiligung, Bildung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Inklusion und Integration, Kultur, Soziales, Veranstaltungstipps, Wirtschaft und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. „Das wird Russland ruinieren“

    An diesen destruktiven Wunsch aus dem Mund einer grünen Außenministerin Baerbock sollte man sich am 1. April auch laut erinnern. (Wird aber nicht passieren)

    „Putin ist ein Schlächter“ aus dem Mund eines mächtigen US-Präsidenten, der gerne den gewohnten US-Kolonialismus weiterführt und vergessen hat, dass es in der US-Geschichte einen tatsächlichen Schlächter im August 1945 gab. Hiroshima + Nagasaki u. USA sind nicht „ruiniert“ worden.

    Aus den Kindernachrichten des WDR kopiert:
    Ein Kind möchte wissen: „Ich frage mich, warum eigentlich keiner auf die Idee kommt, dass der Putin unbedingt weg muss. Der ist ein Verbrecher und sollte verhaftet werden“ Von einem Völkerrecht weiß er noch nichts, aber er hört ja Bildungsradio und Fernsehen!
    Dass Wlodomir Selensky im Land Ukraine massenhaft Nazis (Asowsche u. Svoboda-Regimenter mit offen gezeigten Hakenkreuzen) seit Jahren unbekümmert wirken lässt, empört Frau Baerbock nicht? Jedenfalls nicht vor Mikrofonen.

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