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Bürgerinitiative nimmt Stellung zum Umzug der Flensburger Brauerei nach Schleswig-Schuby

Das ursprünglich für den Brauereiumzug vorgesehene Gelände an der Westerallee aus der Vogelperspektive – Foto: Bernd Schütt

Angreifbar ist nur, wer sich angreifbar macht.

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Flensburger Westen zu den Plänen der Flensburger Brauerei, ihre Logistik nach Schleswig zu verlegen

Genau das waren die Pläne, Betriebsteile der Flensburger Brauerei in die Westerallee zu verlegen, von Anfang an: Angreifbar. Es durfte daher nicht verwundern, dass sich bereits in der ersten Bürgeranhörung in einer randvoll gefüllten Bürgerhalle des Rathauses im Februar 2019 massive Kritik aus den Reihen der Bürger Bahn brach und letzten Endes zur Gründung einer Bürgerinitiative führte. Es entbehrt nicht einer gewissen Arroganz, wenn aus tausenden gesammelter Unterschriften, hunderten von Besuchern unserer Veranstaltungen und fast 200 unterschriebenen Prozessvollmachten gegen die vorgelegten Pläne nun der Widerstand nur „einzelner Interessenvertreter“ gemacht werden soll. Die Bürgerinitiative Flensburger Westen legt Wert auf die Feststellung, dass sie nicht aus einer kleinen Gruppe wohlhabender Nörgler besteht, sondern einen breiten Bevölkerungsdurchschnitt besorgter Flensburger Bürger repräsentiert und diesen als Sprachrohr dient. Allen (teils sehr persönlichen) Anfeindungen
zum Trotz hat uns diese breite Unterstützung aus der Bevölkerung immer wieder motiviert und getragen, so dass wir uns bei allen auf das herzlichste für die große Unterstützung bedanken.

Im Unterschied zu anderen Initiativen haben wir uns dabei von Anfang an nicht auf ein bloßes Dagegen beschränkt. Vielmehr haben wir uns in offen geführten Gesprächen mit der Geschäftsleitung der Brauerei, der Verwaltungsspitze, der Kommunalpolitik und den Eigentümern des von uns favorisierten Alternativgrundstückes immer und immer wieder für eine bessere Lösung, nämlich einen verträglicheren Standort im Stadtgebiet Flensburgs eingesetzt.
Diese Alternative ist auch heute noch machbar und – das zeigen unsere Rechenmodelle – wirtschaftlich vernünftig erreichbar. Ihre Umsetzung scheiterte bislang an einer Mischung aus fehlender Krisenbewältigungskompetenz, mangelhafter Kommunikationsfähigkeit, lückenhafter Informationspolitik, mangelnder Kompromissfähigkeit und leider auch einem gerüttelten Maß an Unprofessionalität mancher Beteiligter. Wir haben versucht, diese Risse zu kitten und Mediator zwischen den teils gegenläufigen Interessen zu sein. Dafür wurden wir unverständlicherweise gescholten.

Es ist zu kurz gedacht, der Bürgerinitiative heute die alleinige Verantwortung für die Entscheidung der Brauerei, die Logistik in Schleswig anzusiedeln, zuschieben zu wollen. Die Inszenierung der Brauerei in einer Art Opferrolle wird der Sache nicht gerecht. Nicht die Bürgerinitiative hat eine Planung vorgelegt, die offensichtlich keine rechtssichere Basis für eine Unternehmensansiedlung sein konnte. Die Bürgerinitiative hat, nachdem man ihr aus der Politik deutlich machte, das Alternativgrundstück sei (Zitat:) „abgefrühstückt“, lediglich den Finger in die Wunden einer offenkundig rechtswidrigen Planung gelegt. Es ist anzunehmen, dass die Brauerei eine eigene juristische Expertise eingeholt hat, die zu dem gleichen Ergebnis kam. Warum sollte die Brauerei sonst von fehlender Rechtssicherheit ausgehen?

Die Bürgerinitiative stellt sich ihrer Mitverantwortung für die eingetretene Situation.

In gleicher Weise muss sich die Brauerei der eigenen Verantwortung stellen, warum sie es ablehnte, eine wirtschaftlich vernünftige Lösung am Alternativstandort im direkten Gespräch mit den dortigen Eigentümern zu suchen. Stattdessen schob sie diesen Ball der Stadtverwaltung zu.

In gleicher Weise müssen sich die Gesellschafter der Brauerei der eigenen Verantwortung stellen, warum sie (Beispiel Queisser) ihrer Heimatstadt umgehend den Rücken kehren, wenn es schwierig wird. Parteispenden vermögen dies nicht zu kitten.

In gleicher Weise muss sich die Verwaltungsspitze der eigenen Verantwortung stellen, eine rechtswidrige, jedenfalls nicht genügend rechtssichere Planung vorgelegt zu haben, sowie den aufkommenden Konflikt nicht zielführend begleitet und gelöst zu haben. Mehrfache Terminanfragen unsererseits, um Lösungsvorschläge vorstellen zu können, wurden von Frau Oberbürgermeisterin Lange nicht einmal beantwortet.

In gleicher Weise muss sich schließlich und endlich auch die nun aufjaulende Kommunalpolitik ihrer eigenen Verantwortung stellen, unseren Argumenten und Lösungsvorschlägen nicht genügend zugehört zu haben, auf lückenhafter Faktenlage schwerwiegende Entscheidungen für Flensburg getroffen zu haben und in „Kampfabstimmungen“ zwischen dem Planungsausschuss und dem Finanzausschuss dafür gesorgt zu haben, der Verwaltung Fesseln für die Verhandlung mit den Eigentümern des Alternativgrundstücks angelegt zu haben. Demokratie und Rechtsstaat müssen es aushalten, wenn Bürger unterschiedlicher Auffassung sind und wenn Bürger ihre verfassungsmäßigen Rechte wahrnehmen. Es ist Aufgabe von Politik, zuzuhören und den Bürgerwillen zu repräsentieren. Mit Ausnahme einer einzigen Ratsfraktion, für deren Unterstützung wir uns hiermit sehr bedanken, haben alle anderen Fraktionen die Sprengkraft ihres Handelns nicht erkannt.

Flensburg hat kein Problem mit nörgelnden Bürgern. Flensburg hat ein Problem damit, wie Politik und Verwaltung mit dem Bürgerwillen umgehen. Wie ist es anders zu erklären, dass sich derzeit so viele bürgerschaftliche, teils sogar militante Protestbewegungen in Flensburg gebildet haben wie nie zuvor? Es besteht nach wie vor Handlungsbedarf!

Siehe dazu auch den Stadtblog-Beitrag:
Flensburger Brauerei entscheidet sich gegen Standort Westerallee und für Umzug nach Schleswig-Schuby unter: https://akopol.wordpress.com/2020/07/19/flensburger-brauerei-entscheidet-sich-gegen-standort-westerallee-und-fur-umzug-nach-schleswig-schuby/

Nähere Infos zum Projekt an der Westerallee auch online in der „Gläsernen Akte“

Siehe zum Thema auch den Stadtblog-Beitrag vom 1.2.2020: Offener Brief der Bürgerinitiative Flensburger Westen an die Oberbürgermeisterin Simone Lange unter: https://akopol.wordpress.com/2020/02/01/offener-brief-der-buergerinitiative-flensburger-westen-an-die-oberbuergermeisterin-simone-lange/

Siehe dazu ebenso den Stadtblog-Beitrag von 16.11.2019: Umzug Flensburger Brauerei: Turbulente Bürger*innenversammlung in der Bürgerhalle des Rathauses unter: https://akopol.wordpress.com/2019/11/16/umzug-flensburger-brauerei-turbulente-buergerinnenversammlung-in-der-buergerhalle-des-rathauses-2/

Und den Stadtblog-Beitrag vom 16.11.2019:
Umzug der Flensburger Brauerei an die Westerallee: Kritische Stellungnahme von Cordelia Feuerhake zur Veranstaltung im Rathaus
Zum Ablauf der Bürger*innenversammlung im Rathaus am 13.11. und zur Berichterstattung darüber erreichte uns ein Kommentar von Cordelia Feuerhake. Sie ist unter anderem Mitglied im Flensburger Naturschutzbeirat, der sich nachdrücklich gegen die Planungen an der Westerallee ausgesprochen hatte. Frau Feuerhake begründet sehr ausführlich und nachvollziehbar ihre Kritik am Ablauf der Veranstaltung und dem Vorhaben an der Westerallee.
Weiterlesen unter https://akopol.wordpress.com/2019/11/16/umzug-der-flensburger-brauerei-an-die-westerallee-kritische-stellungnahme-von-cordelia-feuerhake-zur-veranstaltung-im-rathaus/

Die Norder147 als begehbare Installation: AUSSCHREIBUNG/Open Call „#FollowMe“

66rgu#Follow Me vom 22. bis 30. Mai 2021

Diese Ausschreibung richtet sich an lokale Künstler*innen aller Genres, die Lust haben, vom 22. – 30. Mai 2021 an dem experimentellen Entstehen lassen einer begehbaren Installation in der NORDER147 mitzuwirken.

Die Grundidee: 15 Künstlerinnen haben nacheinander jeweils 6 Stunden Zeit, um an einem prozesshaft entstehenden gemeinsamen Kunstwerk, einer begehbaren Installation, zu arbeiten. Jede*r Künstler*in reagiert mit der eigenen Arbeit auf den Raum und die anderen Teilnehmenden. Das bedeutet: Künstler*in 1 findet einen „neutralen Ort“ vor, Künstler*in 15 hat vierzehn Vorgänger*innen, auf die er/ sie „reagiert“: Der Respekt vor den Arbeiten der anderen und das gleichzeitige Aufeinander eingehen ist Basis für diese künstlerische Kooperation.                 Das Ergebnis ist nicht absehbar.

Fest installierte Kameras dokumentieren die komplette Entstehungsphase, ausgewählte Szenen werden zusätzlich aufgenommen. Im Anschluss wird aus diesem Material ein Video geschnitten.

Rahmenbedingungen:  Die Teilnehmer*innen werden durch eine Jury ausgewählt. Die individuellen Arbeits-Zeiträume legen wir in Absprache mit den ausgewählten Künstler*innen fest. Abhängig von der aktuellen C-Situation, können Besucher*innen die begehbare Installation nach Fertigstellung besichtigen, dazu wird es eine gesonderte Einladung geben. Teaser vermitteln während der Entstehungsphase kurze Einblicke.

Zeitlicher Rahmen für die künstlerischen Arbeiten: Sa 22. – So 30. Mai 2021

Bewerbung: ab sofort, schriftlich, unter Angabe des Genres an danyheck147@gmail.com oder info@norder147.com

Bewerbungs-Deadline:  30.4.2021 Mitternacht

Honorar: 400 €/ Künstler*in  plus Materialgeld:200 €/ je Künstler*in

Abhängig von der aktuellen C-Situation, können Besucher*innen die begehbare Installation im Anschluss besichtigen.

Dieses Projekt ist eine Kooperation von NORDER147, von Dorsch & KUENDA Productions.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

Freiheit für Julian Assange! – Mahnwache am 24.04.2021 an der Holmnixe in Flensburg

Freiheit für Julian Assange

Whistleblower / Enthüller / Aufdecker schützen!

Die Flensburger Gruppe „Freiheit für Julian Assange“ lädt ein zur Mahnwache :

am Samstag, den 24.04. um 11.30 Uhr an der Holmnixe.

Am 19.04. ist im Piper-Verlag das Buch von Nils Melzer „Der Fall Assange“ erschienen

Julian Assange,

Gründer von Wikileaks, deckte vor Jahren US-amerikanische Kriegsverbrechen und politischen Machtmissbrauch auf.

Seit fast zwei Jahren befindet sich Julian Assange (Australischer Staatsbürger) in einem Hochsicherheitsgefängnis in Belmash/ London in Einzelhaft.
Seine Gesundheit ist stark bedroht und seine Prozessvorbereitungen werden stark behindert.

Die Vereinigten Staaten haben Großbritannien um Auslieferung von Assange ersucht. Die US-Anklageschrift vom 23. Mai 2019 umfasst siebzehn Punkte. Auf alle Anklagepunkte steht eine theoretische Maximalstrafe von 175 Jahren Haft. Zwar hat ein Gericht in London am 4.1.2021 entschieden, dass Assange vorerst nicht an die USA ausgeliefert werden darf. Der Grund seien die Haftbedingungen, die den 49-jährigen gebürtigen Australier in den USA erwarteten, teilte das Gericht mit. Die Richterin begründete ihre Entscheidung näher damit, dass damit zu rechnen sei, dass Assange sich in Isolationshaft das Leben nehmen werde. Die US-Regierung hat gegen den Urteilsspruch jedoch Berufung eingelgt.

Alle drei schwedischen Sexualdelikt-Verfahren (wegen desselben Vergewaltigungsvorwurfs) wurden im November 2019 eingestellt, neuneinhalb Jahre nach Einleitung des ersten Verfahrens.

Am 19.4. ist im Piper-Verlag ein Buch von Nils Melzer erschienen: Der Fall Julian Assange

Einer der größten Justizskandale aller Zeiten

Mit dem „Afghan War Diary“ veröffentlicht WikiLeaks 2010 das größte Leak der US-Militärgeschichte, mitsamt Beweisen für Kriegsverbrechen und Folter. Kurz danach verdächtigt Schweden WikiLeaks-Gründer Julian Assange der Vergewaltigung, und ein geheimes US-Schwurgericht ermittelt wegen Spionage. Als ihn Ecuador nach jahrelangem Botschaftsasyl der britischen Polizei überstellt, verlangen die USA sofort seine Auslieferung und drohen mit 175 Jahren Haft.
Nils Melzer, UNO-Sonderberichterstatter für Folter, will sich zunächst gar nicht auf den Fall einlassen. Erst als er Assange im Gefängnis besucht und die Fakten recherchiert, durchschaut er das Täuschungsmanöver der Staaten und beginnt den Fall als das zu sehen, was er wirklich ist: die Geschichte einer politischen Verfolgung. An Assange soll ein Exempel statuiert werden – zur Abschreckung aller, die die schmutzigen Geheimnisse der Mächtigen ans Licht ziehen wollen.
Dieses packende Buch erzählt erstmals die vollständige Geschichte von Nils Melzers Untersuchung.

€ 22,00 [D], € 22,70 [A]
Mitautor: Oliver Kobold
336 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-07076-8

Weitere Quellen und Infos:

wikipedia Julian Assange: https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange

Mathias Bröckers / www.broeckers.com
Nils Melzer / UN Sonderbericherstatter

Öffentliche (digitale) Sitzung des Flensburger Seniorenbeirats am 22. April 2021 um 9:30 Uhr

Anmeldung erbeten

Die nächste Sitzung des Seniorenbeirates findet coronabedingt digital statt: am Donnerstag, 22. April 2021 um 9:30 Uhr

Die Sitzung ist öffentlich. Gäste könne sich auf der Internetseite des Seniorenbeirats zur Teilnahem an der digitalen Sitzung anmelden und erhalten die entsprechenden Zugangsdaten. Anmeldung hier

Die nächsten Sitzungstermine sind der 27. 05. 2021 und 24. 06. 2021

Öffentliche (digitale) Sitzung des Flensburger Finanzausschusses am 22.04.2021

Interessierte EinwohnerInnen können die Übertragung der Sitzung am 22. April im Raum E35 des Rathauses verfolgen und sind herzlich willkommen. Weiterhin kann die Sitzung auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de verfolgt werden und wird durch den Offenen Kanal im Kabelfernsehen übertragen.

Wichtige TOPs unter anderem zu den Themen:  Lufthygiene an Flensburger Schulen – Prüfauftrag für fest installierte Lüftungsanlagen, Kunstrasenplatz für den SV Adelby, Bildungszentrum Fruerlund – Ersatzneubau Schule und Kita, Maßnahmenumsetzung Strände Grillplätze in Solitüde und Am Ostseebad, Freibad Weiche – Unterstützungsleistung im Rahmen der Corona-Pandemie, Anträge auf institutionelle Kulturförderung, Finanzierung der Personalkosten an der Musikschule Flensburg, Weiterführung Projekt „Hand in Hand“, Tagungshotel am Rathausplatz

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 14.04.2021
Der Vorsitzende des Finanzausschusses

Bekanntmachung
zur 31. Sitzung des Finanzausschusses
am Donnerstag, 22.04.2021, 16:00 Uhr,
Digitale Sitzung

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen wird die Sitzung des Finanzausschusses gemäß § 35a Gemeindeordnung Schleswig-Holstein i. V. m. § 12 unserer Hauptsatzung digital abgehalten.

Die unter „nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Finanzausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:

Gemäß § 35 Absatz 1 Satz 1 ist die Öffentlichkeit durch zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton in einen öffentlich zugänglichen Raum und durch eine Echtzeitübertragung herzustellen. Eine Übertragung der Sitzung erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de. Ferner wird die Sitzung durch den Offenen Kanal im Kabelfernsehen angeboten. Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, bieten wir die Möglichkeit an, eine Übertragung im Europaraum des Rathauses zu verfolgen.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
– Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben
– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
– Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung!

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 30. Sitzung vom 11.03.2021

4. Über- und außerplanmäßige Aufwendungen/Auszahlungen

5. Freigaben

6. Förderung einer nachhaltigen Lösung für Lufthygiene an Flensburger Schulen Prüfauftrag für fest installierte Lüftungsanlagen Antrag der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen FA-17/2021

7. Kunstrasenplatz für den SV Adelby – Vorplanung und Aufnahme in den Maßnahmenplan Antrag der SPD-Ratsfraktion ABS-2/2021

8. Kommunale Bildungsplanung: Modul Raum- und Flächenprogramm RV-28/2021

9. Mittagessen an den Flensburger Schulen / Einnahmeausfall Caterer ABS-6/2021

10. MV: Bildungszentrum Fruerlund: Ersatzneubau Schule und Kita hier: Sachstand und weiteres Vorgehen FA-4/2021

11. Verwendung von Sportfördermitteln aus 2020 ABS-4/2021

12. Fortzahlung der Übungsleiterpauschale an Sportvereine ABS-5/2021

13. Freibad Weiche: Unterstützungsleistung im Rahmen der Corona-Pandemie FA-24/2021

14. Schülerbeförderung zum Campusbad – Schulschwimmen ABS-8/2021

15. Erhöhung der Anzahl der geförderten Krankheitstage in der Kindertagespflege im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 FA-20/2021

16. MV: Information zum Sachstand Flensburger Modell-Kita 2021 FA-21/2021

17. MV: Anträge auf institutionelle Kulturförderung AKT-3/2021 1. Ergänzung

18. MV: Finanzierung der Personalkosten an der Musikschule Flensburg AKT-4/2021

19. Weiterführung Projekt „Hand in Hand“ FA-9/2021

20. Konzeptvergabeverfahren in Flensburg RV-31/2021
20.1 Konzeptvergabeverfahren in Flensburg Beratungsstand des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung vom 23.03.2021 RV-31/2021 1. Ergänzung

21. Aktionsplan geschlechtergerechte Stadt RV-38/2021 1. Ergänzung

22. Maßnahmenumsetzung Strände Grillplätze in Solitüde und Am Ostseebad FA-29/2021

23. MV: Jahresabschluss 2020 der Stadt Flensburg FA-22/2021

24. Übertragung von Aufwendungen und Auszahlungen in das Haushaltsjahr 2021 FA-13/2021

25. Beschlusskontrolle

26. Mitteilungen und Anfragen
26.1 Agrarflächen der Stadt Flensburg Antrag der SSW-Ratsfraktion AF-22/2021 1. Ergänzung
26.2 Restbudgets und Mittelverwendung Anfrage der WiF-Ratsfraktion vom 11.02.2021 AF-16/2021 1. Ergänzung
26.3 Sammelunterkünfte für Geflüchtete Anfrage der SPD-Ratsfraktion vom 07.04.2021 AF-45/2021

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

27. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 30. Sitzung vom 11.03.2021

28. Schleswig-Holsteinisches Landestheater und Sinfonieorchester GmbH RV-48/2021

29. Vertragsangelegenheiten RV-50/2021

30. Tagungshotel am Rathausplatz FA-18/2021

31. Beschlusskontrolle

32. Mitteilungen und Anfragen

Für die Richtigkeit:

Christian Schweckendieck, Vorsitzender
Henning Dunken, Fachbereichsleitung Finanzen

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

Öffentliche (digitale) Sitzung des Flensburger Jugendhilfeausschusses am 21.04.2021

Interessierte EinwohnerInnen können die Übertragung der Jugendhilfeausschuss-Sitzung am 21. April auch ab 16 Uhr in Raum E 35 des Rathauses live mitverfolgen und sind herzlich willkommen. Weiterhin kann die Sitzung auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de verfolgt werden und wird durch den Offenen Kanal im Kabelfernsehen übertragen.

Anmeldung erbeten

Wichtige TOPs unter anderem zum Thema: Sprachförderung in Kitas, Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeirates, Einführung von BeteiligungsInformationsTagen an den Flensburger Schulen und Kitas, Bildungszentrum Fruerlund: Ersatzneubau Schule und Kita, Konzept offener Ganztag Schule Ramsharde / Friholtschule, Jahresbericht offene Kinder- und Jugendarbeit

 

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 10.04.2021
Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Bekanntmachung
zur 25. Sitzung des Jugendhilfeausschusses
am Mittwoch, 21.04.2021, 16:00 Uhr,
Digitale Sitzung

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:

Gemäß § 35 a Abs. 5 der Gemeindeordnung (GO) ist die Öffentlichkeit im Sinne des § 35 Absatz 1 Satz 1 GO durch zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton in einen öffentlich zugänglichen Raum und durch eine Echtzeitübertragung herzustellen.
Eine Übertragung der Sitzung erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de .
Ferner wird die Sitzung durch den Offenen Kanal im Kabelfernsehen angeboten.
Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, bieten wir die Möglichkeit an, eine Übertragung eine Übertragung im Raum E 35 des Rathauses zu verfolgen.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
– Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben.
– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“.
– Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Jugendhilfeausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung
A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 24. Sitzung vom 10.03.2021

4. Sprachförderung in Kitas
4.1 Darstellung der Unterschiede zwischen der bisherigen Sprachförderung an den Flensburger Kita’s und der alltagsintegrierten Sprachför-derung nach dem neuen KitaG, Antrag der Ratsfraktionen JHA-6/2021
4.2 Sprachförderung in Kitas sicherstellen, Antrag der SPD-Ratsfraktion

5. Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeirates prüfen, Antrag der Ratsfraktionen JHA-5/2021

6. Einführung von BeteiligungsInformationsTagen an den Flensburger Schulen und Kitas Antrag der Ratsfraktionen JHA-4/2021

7. MV: Information zum Sachstand Flensburger Modell-Kita 2021 FA-21/2021

8. MV: Bildungszentrum Fruerlund: Ersatzneubau Schule und Kita hier: Sachstand und weiteres Vorgehen FA-4/2021

9. Erhöhung der Anzahl der geförderten Krankheitstage in der Kindertagespflege im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 FA-20/2021

10. Sachstand : Bedarf und Ausbau Kindertagesbetreuung (Beschlusskontrolle)

11. Konzept offener Ganztag Schule Ramsharde / Friholtschule

12. Jahresbericht offene Kinder- und Jugendarbeit

13. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

14. Mitteilungen und Anfragen
14.1 Bericht aus dem Landesjugendhilfeausschuss
14.2 Aktueller Sachstand zum Projekt kinderfreundliche Kommune
14.3 weitere Mitteilungen und Anfragen

15. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

16. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 24. Sitzung vom 10.03.2021

17. Mitteilungen und Anfragen

18. Beschlusskontrolle

Für die Richtigkeit:

Timo Schwendke, Vorsitzender
J. Hansen, FB Jugend

Die Sitzungsunterlagen und Beschlussvorlagen findet man hier

Webinar „weniger ist meer“ am 22. April 2021 um 19:30 Uhr

Mikroplastik an unseren Küsten? – Wir segeln der Sache nach.

Unter diesem Motto erforschen die Wirtschaftsingenieurin für Energie- und Umweltmanagement Lauren Grüterich und die Biologin Caroline Höschle gemeinsam mit interessierten Teilnehmer*innen das Vorkommen von Mikroplastik in Nord- und Ostsee in einem „Citizen Science“ Projekt – das heißt jede*r kann mitforschen.

Alle sind herzlich eingeladen an der Auftaktveranstaltung „weniger ist meer“ am Donnerstag, den 22. April 2021 um 19:30 Uhr teilzunehmen. Das digitale Webinar stellt das mehrteilige Projekt „weniger ist meer“ vor und befasst sich mit den Themen „Folgen der intensiven Kunststoffnutzung und Mikroplastik für unsere Umwelt“. Der Abend wird zusammen mit Arved Fuchs, Klimabotschafter und Polarfoscher und Thea Hamm, Wissenschaftlerin für marine Ökologie, gestaltet, die Sie als Zuhörer*innen mit auf ihre langjährigen Forschungsreisen nehmen und Ihre Erfahrungen zum Thema Plastik teilen.

Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung folgt Ende April ein Bau-Workshop für sogenannte „Manta Trawls“ – eine Netzkonstruktion, die eigens für die Erfassung von Mikroplastik im Meer konzipiert ist und deren Rahmen jede*r mit wenigen Materialien nachbauen kann. Zum Einsatz kommen diese auf unterschiedlichen Strecken in Nord- und Ostsee. Vom 29. Mai – 05. Juni 2021 wollen die beiden Flensburger*innen gemeinsam mit mehreren Traditionssegelschiffen und deren Besatzungen Segel setzen. Die Probenauswertung und Analyse finden Ende November statt. Die Manta Trawls, Funde und Ergebnisse der Untersuchungen „Mikroplastik an unseren Küsten“ werden im Rahmen einer anschaulichen Ausstellung für die Öffentlichkeit in Kooperation mit Projektpartnern präsentiert.

Kostenfreie Teilnahme am Webinar einfach über den Link auf der Webseite www.weniger-ist-meer.com

oder diesen QR-Code.

Öffentliche (digitale) Sitzung des Flensburger Umwelt- und Planungsausschusses am 20.04.2021

Interessierte EinwohnerInnen können die Übertragung der Sitzung auch live am 20. April ab 16 Uhr im Europaraum des Rathauses mitverfolgen und sind herzlich willkommen. Weiterhin kann die Sitzung auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de verfolgt werden und wird durch den Offenen Kanal im Kabelfernsehen übertragen.

Anmeldung erbeten

TOPS zum Thema: Vorstellung Konzeptidee Hafen-Ost / Cluster 4, Neue Schule und Kindertagesstätte Fruerlund, Änd. des Bebauungsplanes „Lornsendamm“, Maßnahmenumsetzung Strände Grillplätze in Solitüde und Am Ostseebad, Berufung zweier Mitglieder des Sanierungsbeirates, Roteinfärbung von Radwegfurten, E-Scooter, Tagungshotel am Rathausplatz

Stadt Flensburg                                                                                                         Flensburg, 09.04.2021
Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt,
Planung und Stadtentwicklung

Bekanntmachung
zur 50. Sitzung des Ausschusses für
Umwelt, Planung und Stadtentwicklung
am Dienstag, 20.04.2021, 16:00 Uhr,
Digitale Sitzung

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen wird die Sitzung des Ausschusses gemäß § 35a Gemeindeordnung Schleswig-Holstein i. V. m. § 12 der Hauptsatzung der Stadt Flensburg digital abgehalten.

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Ausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Bitte beachten Sie die nachstehenden Hinweise für die Öffentlichkeit:
Gemäß § 35 Absatz 1 Satz 1 ist die Öffentlichkeit durch zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton in einen öffentlich zugänglichen Raum und durch eine Echtzeitübertragung herzustellen. Eine Übertragung der Sitzung erfolgt auf der Homepage der Stadt Flensburg unter www.flensburg.de . Ferner wird die Sitzung durch den Offenen Kanal im Kabelfernsehen angeboten.
Für Personen, die keine entsprechende technische Infrastruktur vorhalten, bieten wir die Möglichkeit an, eine Übertragung im Europaraum des Rathauses zu verfolgen.

Für Ihren Besuch im Rathaus beachten Sie bitte folgende Hinweise:
– Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung sind wir verpflichtet, Ihre Kontaktdaten zu erheben
– Der Zugang für alle Gäste erfolgt ausschließlich über den Haupteingang „Am Pferdewasser“
– Beim Fortbewegen in den Räumlichkeiten des Rathauses ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Am Platz darf diese abgelegt werden.

RathausTagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 49. Sitzung vom 23.03.2021

3. Vorstellung Konzeptidee Hafen-Ost / Cluster 4

4. Neue Schule und Kindertagesstätte Fruerlund
4.1 MV: 11. Änderung zur Stadtverordnung über das Landschaftsschutzgebiet in der Stadt Flensburg vom 14.03.2001 SUPA-20/2021
4.2 Bebauungsplan „Neue Schule Fruerlund“ (Nr. 307) a) Entscheidung über Anregungen b) Satzungsbeschluss RV-41/2021
4.3 Sanierungsgebiet Fruerlund-Süd Einsatz von Städtebauförderungsmitteln für die Errichtung der Kindertagesstätte Fruerlund Süd SUPA-26/2021

5. 1. Änd. des Bebauungsplanes „Lornsendamm“ (Nr. 301) Aufstellungsbeschluss RV-49/2021

6. Maßnahmenumsetzung Strände Grillplätze in Solitüde und Am Ostseebad FA-29/2021

7. Berufung zweier Mitglieder des Sanierungsbeirates SUPA-21/2021

8. Mitteilungen
8.1 MV: Roteinfärbung von Radwegfurten SUPA-22/2021
8.2 MV: Haushalt / Jahresabschluss 2020 des Fachbereiches Stadtentwicklung und Klimaschutz SUPA-23/2021

9. Beschlusskontrolle

10. Beantwortung früherer Anfragen
10.1 E-Scooter Anfrage der SPD-Ratsfraktion AF-41/2021 1. Ergänzung

11. Anfragen/Anregungen

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

12. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 49. Sitzung vom 23.03.2021

13. Tagungshotel am Rathausplatz FA-18/2021

14. Vertragsangelegenheiten RV-50/2021

15. Mitteilungen

16. Beschlusskontrolle

17. Beantwortung früherer Anfragen

18. Anfragen/Anregungen

Für die Richtigkeit:

Axel Kohrt, Vorsitzender
Maibritt Joldrichsen, Protokoll

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

„Sinn und Sinnlichkeit – Kultur und Gesellschaft nach Corona“ online am 20. April

Wie verändert sich die Kulturlandschaft durch die schon über einjährige Pandemieerfahrung? Und wie kommen Theater, Museen, Kinos und Clubs wieder aus dem Lockdown?

Antworten darauf diskutieren der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda und die Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters Shermin Langhoff, Berlin.

Die Kulturszene ist von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Seit März 2020 sind Theater, Konzertsäle, Kinos, Museen und Clubs überwiegend geschlossen und die Existenzen vieler Künstler_innen und Kultureinrichtungen sind bedroht. Zugleich hat sich während der Pandemie eine umfangreiche Verlagerung von Kulturangeboten ins Netz entwickelt. Neben dem streamen von Inszenierungen oder Konzerten entwickelte sich dabei auch eine eigene digitale Kultursprache.

Wie wird die Corona-Pandemie die Kulturwelt langfristig verändern? Welche digitalen Formate brachten positive Erfahrungen und sollten auch nach Ende der Pandemie bestehen bleiben? Ist die aktuelle Krise ein Anlass, Neues zu wagen, oder haben wir vielmehr Bewährtes vermissend zu schätzen gelernt? Welche Strategien für eine Wiedereröffnung von Kultureinrichtungen gibt es speziell in Hamburg und Berlin? Und warum sind auch jenseits des unmittelbaren Publikums analoge öffentliche Kulturorte so wichtig für das demokratische Miteinander?

Unsere Gäste

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters

Moderation: Prof. Dr. Martin Zierold, Institut KMM der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Podcaster „Wie geht’s? Kultur in Zeiten von Corona“

Neben der Diskussion werden drei Beispiele digitaler Kultur in Ausschnitten gezeigt. Sie sind herzlich zu dieser online-Veranstaltung eingeladen!

Sinn und Sinnlichkeit – Kultur und Gesellschaft nach Corona

am Dienstag, den 20. April 2021, 19 bis 20:30 Uhr, online
online auf zoom

Bitte melden Sie sich über unsere Internetseite an: www.fes.de/lnk/kultur-pandemie

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 19.04.21 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Eine Veranstaltung des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

Friedrich-Ebert-Stiftung
Tel. 040-325 874-0
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de

Leserbrief zu Barriere-Check: Meldemöglichkeit schaffen für Hinweise und Mängel

„Mit dem Rollstuhl vom Nordermarkt zur Hafenspitze“ – so berichtete das Flensburger Tageblatt am 7. April 2021 über den Barriere-Check von VCD, Seniorenbeirat und einer Vielzahl anderer Flensburger Gruppierungen. Regina Bunge, stellvertretende Landesvorsitzende des VdK Nord, ergänzt den Bericht mit dem hier abgedruckten Leserbrief. Darin schließt sie sich der Forderung nach einer Meldemöglichkeit für festgestellte Erschwernisse an.

Foto: SF Beispiel aus dem Barriere-Check: Die kleinen Vorderräder des Rollstuhls können sich in grobem Kopfsteinpflaster und im Gullygitter verfangen. Dann besteht Sturzgefahr.

“Mit dem Rollstuhl vom Nordermarkt zur Hafenspitze”
Leserbrief zum Bericht des Flensburger Tageblatt am 7. April 2021


Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für den Bericht „Mit dem Rollstuhl vom Nordermarkt zur Hafenspitze“ (Flensburger Tageblatt, 7. April 2021) über unseren Barriere-Check. Ziel jeder Verkehrsraumgestaltung muss sein, möglichst allen Menschen, ob mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl, ob sehbehindert oder blind, Mobilität und Teilhabe zu ermöglichen. Dafür setzen wir uns ein. Wir sind sehr dankbar, dass Frau Hartten, Technische Betriebsleiterin beim TBZ, regelmäßig an unseren Begehungen teilnimmt.

Bei unseren Begehungen stellen wir immer wieder Hürden und Erschwernisse fest. Diese betreffen in etwa der Hälfte der Fälle die Oberfläche des Fußwegs (Pflasterung, taktile Signale, Stolperstellen). Zu einem geringeren Teil, rund 15 Prozent, geht es um die Verkehrsführung, insbesondere von Rad- und Fußwegen. Zu Nachbesserungen kommt es nur sehr zögerlich.

Keine Meldemöglichkeit für Hinweise – Zuständigkeit unklar

Leider gibt es bislang keinerlei Möglichkeit, die gefundenen Hinweise und Mängel nachhaltig zu dokumentieren. Die Meldung im TBZ-Mängelmelder ist offensichtlich nicht erwünscht, denn die Einträge wurden auf „gelöst“ gesetzt, ohne dass sie beseitigt sind. Die Weitergabe an andere Stellen und die tatsächliche Zuständigkeit ist unklar. Wir freuen uns über die Einladung zu einem Gespräch mit den Verantwortlichen beim TBZ, um diesen Fragen nachzugehen.

Mit Blick auf eine nachhaltige Dokumentation und schrittweise Verbesserung ist es unerlässlich, dass in absehbarer Zeit eine Meldemöglichkeit für solche Anliegen geschaffen wird. Eine entsprechende Schnittstelle sollte es ermöglichen, die Meldungen an die jeweils zuständige Stelle weiterzuleiten, sei sie nun beim TBZ oder bei der Stadt.

Aktiv Schritte zur Verbesserung vornehmen

Ziel ist es, dass sich Junge und Alte, Behinderte und Nichtbehinderte, weitgehend sicher und angstfrei im Verkehrsraum bewegen können. Dies Ziel lässt sich freilich nur schrittweise erreichen. Doch die Schritte dorthin müssen auch aktiv unternommen werden.

Regina Bunge
Stv. Landesvorsitzende des Sozialverband VdK Nord und Barriere-Check-Teilnehmerin


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  • Barriere-Check III – März 2021:
    Vom Flensburger Nordermarkt zur Hafenspitze – mehr

THE FEMALE ANSWER: Anna Möller mit „Female Identity“ vom 16. – 18. April 2021 in der NORDER147 in Flensburg

Das internationale Residenzprogramm

„THE FEMALE ANSWER“ 2/2021 der NORDER147

wird vom 16. – 18. April von

der gebürtigen Flensburgerin Anna Möller bestritten.

66i9wFemale Identity

“Female Identity” beschäftigt sich mit sexueller Belästigung und Gewalterfahrungen von Frauen. Anlass sind unzählige Erlebnisse sowohl der Künstlerin selbst, als auch von Frauen aus ihrem direkten Umfeld, als bloße Objekte angesehen und behandelt zu werden.

Diese Erfahrungen werden in Anna Möllers künstlerischer Interpretation durch „sexualisierte Materialien“ wie Nylonstrumpfhosen oder Latex symbolisiert, die für Haut stehen. Rote Elemente wie Satin, Seide, Nähte oder Fransen symbolisieren die durch übergriffige Handlungen entstehenden psychischen und physischen Verletzungen.

Die engen Silhouetten der Outfits verkörpern die Erwartungshaltung gegenüber Frauen,  in mehrfacher Hinsicht so wenig Raum wie möglich einzunehmen. Die unförmig-weiten, wie aufgeplatzten Formen anderer Modelle stehen für die überwältigende Macht, die sexuelle Belästigung und Gewalt auf ihre Opfer ausübt und dafür, wie diese Gewalterfahrungen weibliche Identität definiert, häufig auch übernimmt.

Mit dem Projekt “Female Identity” wird ein Schlaglicht auf sexualisierte Gewalt gegen Frauen gerichtet und aufgezeigt, dass all das nicht nur nachts in „dunklen Gassen“ passiert, sondern dass diese Situationen für Frauen alltäglich sind, überall passieren können und passieren.

PARTIZIPATION

Der Ausgangspunkt für dieses Projekt sind anonyme Aussagen über sexuelle Belästigung und Gewalt. Hast du auch solche Erfahrungen gemacht? An der NORDER147-Eingangstüre befindet sich eine Briefeinwurfklappe. Wenn du möchtest, kannst du deine Geschichte anonym einwerfen oder sie an der Türe übergeben, sie wird dann Teil der Ausstellung. 66i9x

KURZVITA

Anna Möller studiert aktuell Modedesign in Hannover. Die gebürtige Flensburgerin ist in der Dänischen Minderheit aufgewachsen und nach ihrem Schulabschluss nach Kopenhagen gezogen, um dort Design Technologie zu studieren. In Dänemark gab es erstmals Berührungspunkte mit Feminismus, durch die „Me, too“-Bewegung entstand das ernsthafte Interesse an feministischen Inhalten, da plötzlich viele Verhaltensstrukturen in Frage gestellt wurden, die vorher als gegeben galten. 

Um einen kreativeren Zugang zur Mode zu finden, ging Anna Möller nach ihrem Abschluss als Designtechnologin nach Hannover, um zusätzlich Modedesign zu studieren. Im Laufe ihres Studiums beschäftigte Anna sich intensiver mit feministischen Themen und lässt diese häufig in Ihre Arbeiten einfließen. 

Mail: an-mo94@hotmail.de

Telefonummer: 01515460025

English:

FEMALE IDENTITY 

a project by Anna Möller  The project “Female Identity” centers around the sexual harassment and abuse women experience on a daily basis. I drew inspiration from the numerous unfortunate experiences my friends and I have gathered throughout our lives, where we have been treated as mere objects as supposed to subjects.

By using sexualized materials, such as women’s stockings and latex, representing women’s skin, and using red satin, silk, seams and fringe, resembling wounds inflicted on women’s skin through assault and abuse, I have tried to recreate the horrific act itself and the normalized degrading view on women in our society.

Through the use of slim silhouettes, the outfits mirror the cultural expectations most women are met with, and how we are supposed to claim as little space as possible. In contrast to that, the wider silhouettes express the overwhelming affect sexual assault and harassment can have on its victims, and how it shapes the way we view ourselves and ultimately becomes a part of the female identity.

With “Female Identity”, I wanted to put the limelight on sexual harassment and abuse, and call attention to the fact that it doesn’t merely happen in sketchy alleyways but everywhere and anytime. It happens more often, than one might think.

„THE FEMALE ANSWER“ ist eine Folge von sechs Kurz-Residenzen internationaler Künstlerinnen verschiedener Genres in 2021. Aus der Perspektive ihrer Kultur reflektieren sie künstlerisch kritisch auf ein selbst gewähltes Thema, das eigene oder ein anderes Land betreffend. 

Wir wollen damit einen Diskurs über kulturelle, gesellschaftliche und politische Themen anregen und in die Öffentlichkeit bringen, trotz oder gerade wegen der aktuellen Situation.

Ausgestellt werden die Arbeiten in den Schaufenstern der NORDER147, es lohnt sich am kommenden Wochenende also noch mehr, einen Frühlings-Spaziergang durch die Norderstraße zu machen.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

Unter Vertrag: Globus Warenhäuser erhalten zukünftig ihren Strom aus Flensburg

Flensburg. Die Stadtwerke Flensburg werden ab 2023 die GLOBUS SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG mit Strom versorgen. Der Vertrag hat ein Liefervolumen von jährlich rund 184 Millionen Kilowattstunden und eine Laufzeit bis Ende 2024.

„Der Wettbewerb um Stromkunden in Deutschland ist hart umkämpft.“ meint Cris Wallendorf, Vertriebsleiter der Stadtwerke Flensburg. „Deshalb freut es mich umso mehr, dass sich Globus für unseren Strom entschieden hat.“

Das Unternehmen Globus ist ein Handelsunternehmen, welches neben SB-Warenhäusern, Baumärkten und Elektrofachmärkten in Deutschland auch Geschäfte im Ausland unterhält. „Wir haben den Zuschlag für sämtliche deutsche Globus SB-Warenhäuser erhalten. So werden ab 2023 rund 184 Millionen Kilowattstunden Strom an das Unternehmen geliefert. Mit dieser Menge können vergleichsweise 60.000 Haushalte in einem Jahr mit Strom versorgt werden.“ so Mario Albrozeit, der im Vertrieb für die Geschäftskunden zuständig ist.

„Dass sich wieder ein Unternehmen aus Süddeutschland für den Strom aus Flensburg entschieden hat, zeigt, dass wir im bundesweiten Vergleich sehr gut dastehen. Sicher ist der Preis entscheidend. Aber nicht nur: Der Kunde soll rundherum zufrieden sein. Deshalb bieten wir nicht nur ein sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis, sondern auch die Sicherheit eines seriösen Stromanbieters mit langjähriger Erfahrung.“ macht Cris Wallendorf deutlich.

Insgesamt wachsen die Stadtwerke Flensburg im bundesweiten Strommarkt kontinuierlich sowohl im Geschäfts- als auch im Privatkundenbereich. Aktuell liefern die Stadtwerke bundesweit Strom an rund 263.000 Haushalte. Dazu kommen noch rund 47.000 Kunden, die mit Erdgas beliefert werden

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