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Foto-Ausstellung von Hanna Kalkutschke ab 15.11.2019 in der NORDER147

Am Freitag, den 15. November um 19:30 Uhr eröffnen wir die

Ausstellung der Flensburger Künstlerin Hanna Kalkutschke

mit Fotografien und Fotokunst.

Hanna, mit Künstlernamen PUSS, ist Tätowiererin, Malerin, Objekt-Künstlerin und Freigeist. Ihre Reisen durch Amerika hat sie mit ihrer Kamera dokumentiert. Die Tatsache, dass sie als Transportart das „Freighthopping“ gewählt hat, macht die Sache besonders

Ende des 19. Jahrhunderts, nach Beendigung des American Civil Wars (1861 -1865), nutzten Wanderarbeiter diese Art der Fortbewegung, um kostenfrei auf die Suche nach Arbeit zu gehen.

Die in der Ausstellung „PUSS OBJEKTION“ gezeigten Arbeiten sind vor allem auf Reisen an der Ostküste der USA entstanden. Station gemacht hat die Künstlerin in Philadelphia, New Orleans und Miami. Sie hat insgesamt mehr als 3000 „Trainmiles“ auf Güterzügen zurückgelegt, meistens ohne Verdeck.

„PUSS OBJEKTION“ zeigt Industriebrachen, Friedhöfe und Natur, die die Künstlerin mit dem ihr eigenen Blick festgehalten und teilweise weiterverarbeitet hat. PUSS teilt mit dieser Ausstellung ihre Faszination für Reisen, Abenteuer und Natur. Mit dem Erlös aus der Ausstellung (Verkauf/ Spende) möchte sie privaten Tierschutz unterstützen.

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

Beschlüsse der Ratsversammlung vom 07.11.2019

Kommunalpolitik in Flensburg

Flensburg. Die Ratsversammlung der Stadt Flensburg hat in ihrer Sitzung am 07. November zu den folgenden ausgewählten Tagesordnungspunkten die nachstehenden Beschlüsse gefasst:
 
Tagesordnungspunkt 1.1
Resolution zu einem Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen im neuen Flensburger Krankenhaus.
Die Ratsversammlung berät über eine Resolution der Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Linke sowie der Ratsfrau Gabriele Ritter zum Fortbestand der Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen auch im zukünftigen Zentralkrankenhaus.
Die Dringlichkeit wurde mehrheitlich abgelehnt. Eine Beratung fand daher nicht statt.
 
Tagesordnungspunkt 7

Finanzpolitische Nachhaltigkeitsstrategie
Die Ratsversammlung beschließt eine Vorlage, in der die Vorschläge der Arbeitsgruppe „Finanzpolitischer Dialog“ zur Verbesserung der Haushaltslage der Stadt Flensburg zusammengefasst werden.
Es liegen Änderungsvorschläge von FDP sowie von SSW, Bündnis 90/Die Grünen und SPD sowie von der CDU zur Vorlage vor.
Die 4. Ergänzung der Vorlage (Beratungsstand des Finanzausschusses vom 30.10.2019) wird bei 26 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen angenommen.

Tagesordnungspunkt 8

Öffentlich-rechtlicher Vertrag mit dem Land Schleswig-Holstein über die Konsolidierungshilfen (2019-2023) nach §11 Finanzausgleichsgesetz
Dem Öffentlich-rechtlicher Vertrag mit dem Land Schleswig-Holstein über die Konsolidierungshilfen (2019-2023) nach §11 Finanzausgleichsgesetz  stimmt die Ratsversammlung zu. Damit wird der Vertrag wirksam.

Tagesordnungspunkt 10

Kinderfreundliches Flensburg  
Die Ratsversammlung befürwortet die Unterstützung der Bemühungen, die UN-Kinderrechte in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufzunehmen und beauftragt die Verwaltung, die Skizze eines Konzeptes für ein kinderfreundliches Flensburg zu entwerfen und über diese bis Ende Februar 2020 zu berichten.
Einstimmig bei 1 Enthaltung angenommen.

Tagesordnungspunkt 11

vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes „Hele Mond“ (Nr. 164)
Die Ratsversammlung beschließt die planzeichnerische Anpassung des Bebauungsplans. Dabei soll die Wegeführung auf dem Grundstück präzisiert werden.
Einstimmig angenommen.

Tagesordnungspunkt 12

Änderung des Flächennutzungsplanes und 44. Änderung des Landschaftsplanes und Bebauungsplans „Katharinen-Hospiz“ (Nr. 292)
Die Ratsversammlung beschließt eine Änderung des Flächennutzungsplanes, sowie des Landschaftsplanes um die Erweiterung des Katharinenhospizes planerisch zu ermöglichen.
Angenommen bei 26 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen.
 
Tagesordnungspunkt 13

Änderung des Flächennutzungsplanes und 54. Änderung des Landschaftsplanes „Erweiterung des Gewerbegebietes Westerallee“ und Bebauungsplan „Gewerbegebiet südlich der Westerallee“ (Nr. 311)
Die Ratsversammlung beschließt eine Änderung des Flächennutzungsplanes, des Landschaftsplanes und den Aufstellungsbeschluss eines Bebauungsplanes, um eine Erweiterung des Gewerbegebietes und die in Aussicht gestellt Verlagerung von Betriebsteilen der Flensburger Brauerei zu ermöglichen.
Angenommen bei 24 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen.

Alle Vorlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten finden Sie unter: https://ratsinfo.flensburg.de/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZXWxMF5eu0myJpB-qvkmB-I

     

Philosophie mittenmang mit Dr. Romy Jaster am 13.11.2019 im s:hz Medienhaus in Flensburg

Lügen, Bullshit, Psychofallen – Wie funktionieren Fake-News?

am Mittwoch, 13.11.2019 um 18 Uhr
s:hz Medienhaus
Fördestr. 20 
24944 Flensburg

MITTENMANG IST MAN MITTENDRIN.

Mittendrin tobt das Leben und das ist manchmal ganz schwer zu verstehen. Viele Debatten laufen schnell und verzweigt, Standpunkte sind schwer zu finden, komplexe Gedanken finden in der Berichterstattung oft keinen Platz. Hier kann die Philosophie wertvolle Hilfestellungen geben, sie kann aufklären und kritische Perspektiven einnehmen.

Bei „Philosophie mittenmang“ , der Veranstaltungsreihe des Philosophischen Seminars der EUF, diskutieren Philosophinnen und Philosophen mit allen Interessierten über aktuelle und bewegende Themen aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft. Dazu gehen sie mittenmang in die Stadt, dorthin, wo sich drängende Fragen stellen.

Eine Veranstaltungsreihe des
Philosophischen Seminars der
Europa-Universität Flensburg.
Organisation:
Prof. Dr. Anne Reichold
Prof. Dr. David P. Schweikard
philosophie@uni-flensburg.de
www.uni-flensburg.de/philosophie

Dritte Beweidungsaktion im Jahr 2019

Ab Samstag, den 09.11., weiden wieder Schafe im Naturschutzgebiet Twedter Feld

Hunde dürfen im Naturschutzgebiet nur angeleint mitgeführt werden

Flensburg. Ab dem 09.11.2019 beweidet wieder eine Herde aus ca. 600 Schafen (Heidschnucken) und Ziegen die ökologisch hochwertigen Offenlandbereiche im Flensburger Naturschutzgebiet Twedter Feld. Die in der Nähe der Osterallee vorkommenden Trocken- und Magerrasenbiotope sowie Heidebestände mit vielen Rote-Liste-Arten sind selten, licht- und wärmebedürftig sowie auf Nährstoffarmut angewiesen. Die Maßnahmen im Naturschutzgebiet werden vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung finanziert.
Durch die bereits im 11. Jahr stattfindende Beweidungsaktion werden diese Biotope von Gehölzen freigehalten und dadurch in ihrem Bestand gesichert. Dies geschieht dreimal im Jahr. Die Schäferin Angela Dornis kommt mit ihrer Herde und den altdeutschen Hütehunden jeweils für etwa eine Woche in das Flensburger Naturschutzgebiet. Die Wanderschafherde im Twedter Feld ist ein lohnendes Ausflugsziel gerade mit Kindern und bietet schöne Fotomotive.
Für einen unbeschwerten Ausflug zu den Schafen im Naturschutzgebiet Twedter Feld weist die Stadtverwaltung vorsorglich darauf hin, dass die Schafe sich von anderen Hunden schnell bedroht fühlen und die Hütehunde aggressiv auf andere Hunde reagieren können.
Hunde dürfen – auch deshalb – im Naturschutzgebiet nur angeleint mitgeführt und das Gebiet nur auf den offiziellen Wegen betreten werden. Die Wege im westlichen Teil sollten während der Beweidungsphase möglichst nur ohne Hund betreten werden. Wer dennoch mit seinem vierbeinigen Freund die Herde ansehen möchte, sollte ausreichend Abstand zur Herde halten.
Zur weiteren Unterstützung der natürlichen Entwicklung des Naturschutzgebietes werden 2019 wieder schwerpunktmäßig Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen in den genannten Biotopflächen umgesetzt. Daneben ist die zum Erhalt der heimischen Pflanzenvielfalt erforderliche Reduzierung von nicht heimischen und standortfremden Pflanzen – so genannten Neophyten – Ziel. Diese Pflanzen wandern leider oft durch illegale Entsorgung von Gartenabfällen in das Schutzgebiet ein und verdrängen die heimischen Arten. Daher bittet die Stadtverwaltung nachdrücklich darum, keinerlei Pflanzen, Gartenabfälle oder sonstige Stoffe in das Schutzgebiet einzubringen!
Die Beweidungsaktion ist für ca. eine Woche vorgesehen.

Öffentliche Ringvorlesung „Unverfügbarkeit“ mit Mignon Remé am 11.11. um 18 Uhr in der Phänomenta Flensburg

Unverfügbarkeit und Improvisation

Mignon Remé, Schauspielerin, Mitbegründerin des Improtheaters „Hidden Shakespeare“

Montag, 11. November 2019 von 18:00 bis 21:00
Phänomenta Flensburg
Norderstrasse 157-163, 24939 Flensburg

Was hat Improvisationstheater mit Unverfügbarkeit – so wie sie von Hartmut Rosa in seinem gleichnamigen Essay beschrieben wird – zu tun?
Auf den zweiten Blick eine ganze Menge.
Improvisationstheater ist eine flüchtige Kunst, die nur entstehen kann, wenn alle Beteiligten sich darauf einlassen, das Ergebnis des Vorgangs nicht beherrschen zu wollen, sondern es entstehen zu lassen. Dieser Vorgang verlangt die Bereitschaft, nur bedingte Kontrolle über das Ergebnis zu haben, was wiederum nur dadurch geschehen kann, dass die Improvisierenden ganz „im Moment“ sind, hören, sehen, sich berühren lassen und reagieren.
Das klingt so einfach und ist dennoch schwieriger als gedacht.
Eine Herausforderung ist der Umgang mit der Bewertung.
Da sowohl der Vorgang des Improvisierens, als auch dessen Ergebnis fast immer unserer und der Bewertung dritter unterliegen – und wir wünschen uns so sehr, dass diese Bewertung positiv ausfällt – versuchen wir gern, die Außenwirkung zu beeinflussen und das Ergebnis zu planen – soll es doch lustig, gehaltvoll, spannend oder berührend sein.
Doch genau die Berechnung, Einflussnahme und die Planung – also der Wunsch, das Ergebnis verfügbar zu machen – widersprechen dem Anspruch des Improvisationstheaters, offen für das Unerwartete zu sein, spontan zu reagieren und darauf zu vertrauen, dass unsere Geistesgegenwart, unsere Emotionalität und unsere Phantasie uns helfen, so zu reagieren, dass etwas entsteht und sich entwickelt – ein Dialog, eine Szene, ein ganzes Drama.
Gerade die Unberechenbarkeit macht den Kern und den Reiz des Improvisationstheaters aus – das Tun ist tatsächlich spannender als das Ergebnis – und die Bereitschaft, sich unvoreingenommen und ohne Plan auf Situationen und Ideen eines Gegenübers einzulassen, ist eine Fertigkeit, die uns in allen Lebensbereichen zu Gute kommt.
Zu diesem Thema werde ich also sprechen und Fragen beantworten und im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten Übungen mit den Anwesenden durchführen, denn die Erfahrung am eigenen Leib ist eindringlicher als eine rein theoretische Abhandlung.
Für die Teilnahme an den Übungen braucht es keine Vorbildung, allenfalls ein bisschen Neugier, Mut und Humor.

Spannende Vorträge für das breite Publikum auf der Ringvorlesung im Wintersemester 2019 – Montags um 18 Uhr in der Phänomenta

Seit dem Sommersemester 2013 findet in jedem Semester die Ringvorlesung in Kooperation mit der Phänomenta und der Flensburger Volkshochschule im Vortragssaal der Phänomenta (Norderstraße 157-163) 
statt. Die Vortragenden aus verschiedenen Disziplinen präsentieren hier ihre selbstgewählten Themen. Ein jährlich wechselndes Oberthema stellt einen Bezug zwischen den Vorträgen her. Auf der Seite der Europa Universität Flensburg ist ebenfalls das aktuelle Programm mit den zugehörigen Zusammenfassungen und das Archiv der Ringvorlesung zu finden. Die klassische Form der 14-tägigen Beiträge aus der Europa-Universität Flensburg wird in diesem Semester aus besonderem Anlass zu einem wöchentlichen Format ausgeweitet.

Die Europa-Universität Flensburg hat im von Stifterverband und Klaus Tschira Stiftung ausgeschriebenen Wettbewerb „Eine Uni – Ein Buch“ gewonnen. Daher wird sich die Universität im Herbstsemester 2019 mit Hartmut Rosas Buch „Unverfügbarkeit“ beschäftigen. Um diese Thematik auch einem breiten Stadtpublikum zu präsentieren, werden im Wechsel Lehrende der Universität und externe Gäste aus ihrer fachlichen oder persönlichen Perspektive heraus Beiträge leisten.

Ringvorlesung „Unverfügbarkeit“

Den Programm-Flyer für die Ringvorlesung gibt es hier

Der Jenaer Soziologe Hartmut Rosa hat sich seit geraumer Zeit mit Fragen von Kontrolle und Glück und dem Verhältnis der beiden zueinander beschäftigt. In seinem neuen Band „Unverfügbarkeit“ stellt er als eine zentrale These auf, dass die Menschen in der modernen Welt immer mehr verfügbare Möglichkeiten haben und vermeintlich ihr Glück über diese Verfügbarkeiten finden. Andererseits sei es gerade das Unverfügbare, welches beim Eintreten zu wahren Glücksmomenten führt, da es die Distanz zwischen Mensch und Welt durch seine Unkontrollierbarkeit verringert. Ein an Rosa sehr eng angelehntes Beispiel für eine solche „Unverfügbarkeit“ ist eine weiße Weihnacht in Flensburg – jede und jeder kann sich wohl die Glücksgefühle vorstellen, die Menschen haben, wenn es am Nachmittag des 24. Dezembers anfängt zu schneien. Ideal verfügbar dagegen wäre ein Pizzalieferservice, der 24 Stunden an 365 Tagen die Auswahl unter 100 verschiedene Pizzen ermöglicht. Und was macht das mit den Menschen …

In der Ringvorlesung „Unverfügbarkeit“ werden wie in jedem Semester Lehrende der Universität sich mit dem Thema aus der Perspektive ihres Faches auseinandersetzen. Bereichert werden diese Diskussionen durch Beiträge externer Gäste, die durch eine universitäre Arbeitsgruppe eingeladen und andere Zugänge zu der durch Rosas Buch aufgeworfenen Thematik einbringen werden.

Insofern versucht die Ringvorlesung in diesem Semester die Unverfügbarkeit zugänglich zu machen.

Ort und Zeit

Die jeweiligen Einzelvorträge finden immer Montags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr in der Phänomenta statt. Ausnahme ist der Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Rosa, der am 9.12. im Audimax der Uni auf dem Campus stattfindet.

Programm

Termin Vortragende*r Titel
11.11. Mignon Remé, Schauspielerin, Mitbegründerin des Improtheaters „Hidden Shakespeare“ Unverfügbarkeit und Improvisation
18.11. Prof. Dr. Susanne Royer, Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung, Abteilung Strategisches und Internationales Management, EUF (Un-)Verfügbarkeit, Knappheit & Wirtschaften
25.11. Andrea Jänisch, Reitlehrerin und Pferdetrainerin Unverfügbarkeit im Mensch-Tier-Verhältnis
02.12. Prof. Dr. Peter Heering, Institut für mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung, Abteilung für Physik und ihre Didaktik und Geschichte, EUF Zwischen Fach, Vermittlung und Bildung: Vermeintliche Verfügbarkeiten und die Wahrnehmung der Naturwissenschaften
09.12.

Achtung: im Audimax der EUF

Prof. Dr. Hartmut Rosa, Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Autor von „Unverfügbarkeit“ Unverfügbarkeit in der Kritik
Veranstalter:

Grenze, Grænse, граница. Grænselandsudstillingen vom 10.11.2019 – 02.02.2020 auf dem Museumsberg Flensburg

Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 10.11.2019 um 11:30 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses

Dass Kunst immer wieder Grenzen verletzt, beispielsweise die des „guten Geschmacks“, des „Anstands“ oder der „Political Correctness“, ist seit Jahrhunderten immer wieder Antrieb für eine Weiterentwicklung gewesen. So darf, so soll es auch in dieser Ausstellung auf dem Museumsberg Flensburg sein. Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Dänemark und Russland waren aufgefordert, sich assoziativ mit dem Thema „Grenze“ in all seinen Facetten auseinanderzusetzen.

Kaare Golles – Die Flucht

Genau so unterschiedlich wie die Kunstschaffenden sind auch die Werke, die dabei entstanden sind. Gegenständliches findet sich dabei ebenso wie Abstraktes, Tristesse steht neben ausgelassener Fröhlichkeit, Kommentare sind mal von lyrischer Versonnenheit, mal von ätzender Polemik geprägt. Einige Kunstwerke haben reale Grenzen zum Thema, etwa den Todesstreifen entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, die „Neue Seidenstraße“ oder den bereits im Bau befindlichen „Wildschweinzaun“ zwischen Deutschland und Dänemark. Andere beschäftigen sich mit Menschen, die in Extremsituationen an ihre Grenzen stoßen oder mit Orten, an denen – wie etwa im ehemals deutschen, heute russischen Kaliningrader Gebiet – die Verschiebung einer Grenze ihre Spuren hinterlassen hat. Einige Künstlerinnen und Künstler wagen sich in Grenzbereiche der menschlichen Existenz vor, andere gehen der Frage nach, ob man Grenzen überhaupt abbilden kann.

Die Ausstellungskooperation der Künstlervereinigung Grænselandsudstillingen mit dem Museumsberg Flensburg konnte durch die Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, des Flensburger Kunstvereins und seinem Hauptsponsor, der NOSPA, verwirklicht werden.

Folgende Künstler sind dabei:
Eva Ammermann, Søren Brøgger, Ken Denning, Greta Dimaris, Viktor-Emil Dupont Billund, Regitze Engelsborg Karlsen, Menno Fahl, Iris Fridriksdottir, Kaare Golles, Ole Prip Hansen, Markus Herschbach, Jens Hüls Funder, Elmar Jacob, Cora Korte, Jesper Kristiansen, Morten Krogsgaard, Hans Lembrecht Madsen, Thomas Lunau, Tine Bay Lührssen, Jes Mogensen, Søren Møller, Anke Müffelmann, Aage Schmidt, Vladimir Shcherbakov, Inka Sigel, Bente Sonne, Kristian Vodder Svensson, Dan Thuesen, Jacob Tækker, Nils Vollertsen, Dmitry Vyshemirsky.

Die Ausstellung wird am 10. November 2019 um 11.30 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses eröffnet.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Film über das Leben des Báb (Tor) am 07.11.2019 um 19 Uhr im Kulturhof Flensburg

Im Mittelpunkt der Interkulturellen Wochen 2019 in Flensburg steht vor allem der Austausch und Dialog unterschiedlicher Kulturen und Religionen.

Dazu findet am 7.11. folgende Veranstaltung in Flensburg statt:

Film über das Leben des Báb (Tor) zum 200. Jubiläum seiner Geburt

Der Báb hat die Menschen seiner Zeit auf das Kommen der Bahá’í-Religion vorbereitet.

Donnerstag, 07.11.19, 19 Uhr

Kulturhof Flensburg e. V.,

Brasseriehof, Große Straße 42

Interkulturelle Wochen in Flensburg:

Das gegenseitige Anerkennen von Kultur, Werten und Lebensstilen auch in der neuen Heimat ist wesentliche Grundlage erfolgreicher Integration und wird durch die Flensburger „Interkulturellen Wochen“ seit Jahren gefördert. Jedes Jahr stellt daher der Arbeitskreis „Interkulturelle Wochen“ in Kooperation mit der städtischen Koordinierungsstelle für Integration ein buntes, internationales Programm zusammen.

Lesungen, Vorträge, Aktivitäten für Jung und Alt, Live-Konzerte und der „Tag der Offenen Moscheen“ sollen Fragen beantworten und gegenseitiges Verständnis fördern, während Stadtteilfeste wie das „Interkulturelle Kinderfest“ auf dem Spielplatz Schwarzental oder „Move“ in der Neustadt interkulturelle Begegnungen in fröhlicher Atmosphäre garantieren.

Die diesjährigen Interkulturellen Wochen finden von September bis November 2019 statt.

Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet wie in den Vorjahren das „Fest der Kulturen“ am Samstag, 02. November 2019, das mit jeder Menge Tanz, Musik und Gesang von 14 – 18 Uhr im Deutschen Haus stattfindet.

Den Programm- und Einladungsflyer für die Interkulturellen Wochen 2019 in Flensburg gibt es hier

 

Solo Piano Konzert mit Johanna Summer am 09.11.2019 in der Musikschule Flensburg

Samstag, 9.11.2019
Emmi Leisner Saal
Musikschule Flensburg
Einlass 19.00 Uhr| Beginn 20.00

Sie hat in der Münchner Unterfahrt den Jazz Award gewonnen und auf dem Berliner X Jazz Festival in einem improvisierten Abendprogramm ihr Können und ihr liebevolles Gefühl zum Jazz demonstriert und das Publikum zum Staunen gebracht.
Sie spielt im Bundesjugend Jazzorchester und hat ihre eigene Band. Ein Kollege hat sie neulich als die Improvisations Prinzessin des deutschen Jazz benannt.
Ohne jeden Zweifel gehört sie den Juwelen der jungen deutschen Jazz Szene.

Wir freuen uns sehr, dass Johanna Summer die Einladung in den hohen Norden angenommen hat und zu uns nach Flensburg kommt. Es ist etwas Besonderes, ein junges Supertalent vorstellen zu dürfen.

Das Konzert findet auf dem komplett sanierten Blüthner Flügel im Emmi Leisner Saal statt, natürlich wie immer extra gestimmt.

Wir und die Künstlerin würden uns sehr freuen, sie bei diesem Konzert begrüßen zu dürfen.

Abendkasse 15,– | 10,– Euro

Lothar Baur
Für den Verein 8001

Vorverkauf Tickets hier

Mehr Informationen zu den Solo Piano Konzerten
auf unserer Website

 

Sprechstunde des Behindertenbeauftragten der Stadt Flensburg am 4. November 2019

Sprechstunde mit Christian Eckert

Flensburg. Der Beauftragte für Menschen mit Behinderung  der Stadt Flensburg, Christian Eckert, bietet

am Montag, den 04.11. eine Sprechstunde von 16:30 – 17:30 Uhr im Raum H 52 des Flensburger Rathauses an.

Zu den Sprechzeiten ist auch die telefonische Erreichbarkeit unter 851085 gewährleistet.

Außerhalb der Sprechzeiten nimmt Herr Eckert Anfragen unter behindertenbeauftragter@flensburg.de entgegen.

 

Flensburger Arbeitslosenquote im Oktober 2019 bei 8,1 % – Stadt übernimmt rote Laterne in Schleswig-Holstein

4.228 Menschen offiziell ohne Beschäftigung, 131 weniger als im Vormonat

Unterbeschäftigungsquote bei 11,0%: Tatsächlich 5.927 Erwerbslose ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis

Flensburg hat von allen Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein die höchste Arbeitslosenquote (Daten aus Schleswig-Holstein hier)

Über 70 Prozent der gemeldeten Arbeitslosen im Hartz IV-Bezug

Zahl der Flensburger SGB II-Regelleistungsberechtigten („Hartz IV“) sinkt um 72 auf 11.072 Personen

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg sank die Zahl der Arbeitslosen nach Angaben der Agentur für Arbeit Flensburg im Berichtsmonat Oktober 2019 im Vergleich zum Vormonat um 131 oder -3,0 Prozent auf 4.228 Personen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um 176 (+4,3 Prozent).

Die offiziell gemeldete Arbeitslosenquote für den Oktober 2019 lag damit bei 8,1 Prozent (Vormonat 8,3 Prozent, Oktober 2018: 7,7 Prozent)

Entwicklung des Arbeitsmarktes im Agenturbezirk Flensburg

Arbeitslosenzahlen im Agenturbezirk Flensburg / Quelle: Agentur für Arbeit Flbg.

Arbeitslosigkeit in Flensburg nach Rechtskreisen:

• SGB III: 1.261 (-90 Personen) Anteil an allen Arbeitslosen = 29,8 Prozent, im Vergleich zum Vormonat – 6,7 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat  + 4,2 Prozent

• SGB II: 3.008  Personen, Anteil an allen Arbeitslosen = 70,2 Prozent, im Vergleich zum Vormonat – 41 Personen, – 1,4 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat + 125 Personen, + 4,4 Prozent

Siehe auch zu den obigen Zahlen, Daten und Tabellen: Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Flensburg – Monatsbericht: Oktober 2019

Unterbeschäftigung: Tatsächliche Erwerbslosenquote in Flensburg bei 11,0 Prozent

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beinhalten jedoch nicht die Menschen, die sich in der verdeckten Arbeitslosigkeit oder sog. „Unterbeschäftigung“ befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt.
Es wird unterstellt, dass ohne den Einsatz dieser Maßnahmen bzw. ohne die Zuweisung zu einem Sonderstatus die Arbeitslosigkeit entsprechend höher ausfallen würde. Mit dem Konzept der Unterbeschäftigung werden Defizite an regulärer Beschäftigung umfassender erfasst und realwirtschaftlich bedingte Einflüsse auf den Arbeitsmarkt besser erkannt. Dazu unten die Flensburger Zahlen.

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung in der Stadt Flensburg: 5.927 Flensburger*innen ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis

  Arbeitsmarkt im Überblick – Berichtsmonat September 2019 – Flensburg, Stadt

Ausgewählte Merkmale Aktueller Monat Veränderung zum Vorjahresmonat
Arbeitslose 4.228 176
Arbeitslose SGB III 1.261 51
Arbeitslose SGB II 2.967 125
Arbeitslosenquote 8,1 0,4
Arbeitslosenquote SGB III 2,4 0,1
Arbeitslosenquote SGB II 5,7 0,3
Gemeldete Arbeitsstellen 814 -61
Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) 5.927 -59
Unterbeschäftigungsquote 11,0 -0,1

(Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Regionen/Politische-Gebietsstruktur/Schleswig-Holstein/Flensburg-Stadt-Nav.html )

Arbeitskräftenachfrage:

Freie Arbeitsstellen in Flensburg / Quelle: Agentur für Arbeit Flbg.

Die Nachfrage nach Personal in der Stadt Flensburg lag im Oktober leicht unter dem Niveau des Vorjahresmonats (-61 / -7,0 Prozent), zum Vormonat (-37 / -4,3 Prozent).

Im Oktober 2019 waren 814 Stellen gemeldet. Seit Jahresbeginn wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Flensburg und des Jobcenters Flensburg insgesamt 2.435 Stellen angezeigt.

Besonders hoch ist die Nachfrage nach Arbeitskräften bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, im Handel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

Die Oktober-Zahlen des Jobcenter Flensburg

Die Zahl der Arbeitslosen im Rechtsbereich SGB II („Hartz IV“) sinkt um 41 auf 2.967 Personen
Die Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften sinkt um 63 auf 6.226
Die Zahl der Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) sinkt um 72 auf 11.072 Personen

Das Jobcenter Flensburg betreute im Oktober 2019 2.967 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 41 Personen weniger als im Vormonat (-1,4%) und 125 Personen (+4,4%) mehr als im Vorjahresmonat.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 63 (-1,0%) auf 6.226; im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel die Zahl um 332 (-5,1%).

Die Zahl der Regelleistungsberechtigten sank im Vergleich zum Vormonat um 72 auf 11.072 (-0,6%), im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel sie um 370 (-3,2%).

Weitere und ausführlichere Zahlen aus dem Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg vom Oktober 2019 für den Agenturbezirk und den Geschäftsstellenbereich Flensburg gibt es hier: Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201910

Schönrechnen der Arbeitslosenzahlen: Mehr zu den Zahlen der Arbeitslosen und nicht Arbeitslosen unter den erwerbsfähigen Empfängern der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) im Jahr 2019 bzw. 2018 gibt es hier:  http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Sozialstaat/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIII57.pdf

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Zum Thema verdeckte Arbeitslosigkeit und „Stille Reserve“ ein Beitrag auf Spiegel-Online vom 01.03.2017: Statistiktricks – So wird die Arbeitslosigkeit schöngerechnet

Zeichnet die offizielle Statistik ein geschöntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tatsächlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen. Verschwiegen werden sie nicht – aber man muss nach ihnen suchen. Unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html

Ein Beitrag des ZDF vom 2.11.2017: Eine Million Arbeitslose mehr – Wie die Arbeitslosenzahl schöngerechnet wird

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich freundlich. Seit Jahren sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Doch viele Arbeitslose werden gar nicht mitgezählt. Unter https://www.zdf.de/nachrichten/heute/arbeitslose-wer-in-der-statistik-nicht-beruecksichtigt-wird-100.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

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