Archiv der Kategorie: Veranstaltungstipps

Wichtige Veranstaltungshinweise auf Informations- und Diskussionsveranstaltungen, Bürgerversammlungen und besondere Kulturveranstaltungen in Flensburg und der Region. Mehr gibt es unter der Blog-Rubrik „Termine“ oben in der Menüleiste, Mitte.

„Wildes Herz“ am 29.10.2018 in der Campelle auf dem Hochschulcampus Flensburg

Der Film porträtiert nicht nur die Punkband FEINE SAHNE FISCHFILET. Er geht auch dem Rechtsruck im Osten auf den Grund – und zeigt, wie wichtig Engagement ist.

Filmvorführung am Montag, 29. Oktober um 18.00 Uhr in der Campelle auf dem Hochschulcampus Flensburg

Kostenfreier Eintritt

Wildes Herz ist ein deutscher Dokumentarfilm von Charly Hübner und Sebastian Schultz aus dem Jahr 2017 über die deutsche Punkband Feine Sahne Fischfilet aus Mecklenburg-Vorpommern und ihren Frontmann Jan Gorkow. Seine Weltpremiere hatte der Film am 31. Oktober 2017 beim 60. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. Deutscher Kinostart war am 12. April 2018.

Die Band Feine Sahne Fischfilet engagiert sich öffentlich gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie. Der Film zeigt das Spannungsfeld von Politik, rechter und linker Gewalt, ausgehend von der Jugend Jan Gorkows in Jarmen über die Ultra-Szene des F.C. Hansa Rostock, dem Beginn seiner Politisierung und damit einhergehenden Konflikten mit der Polizei und seinen Eltern, eine Zahnärztin und ein Bauingenieur. Als die Band nach dem ersten Album (2009) und den darauf folgenden Auftritten feststellte, dass sich bei ihren Konzerten auch Nazis wohlfühlten, nahm sie eine offene Haltung gegen Rechtsextremismus ein. Der Film begleitet Feine Sahne Fischfilet und ihre Mitglieder drei Jahre lang. Wegen des Vorwurfs einer anti-staatlichen Haltung wurde sie vom Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern beobachtet und war wiederholt im Verfassungsschutzbericht des Landes erwähnt. (aus Wikipedia )

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „erinnern um zu lernen — gedenken um zu verändern“ mit der Wanderausstellung: „Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein“, die vom 25. Oktober bis 21. November 2018 in Flensburg stattfindet.

Aus dem zugehörigen Einladungsflyer: „Zerstörte Synagogen und verwüstete Geschäfte mit zerschlagenen Fensterscheiben gaben der „Reichskristallnacht“ vom 9. November 1938 ihren verharmlosenden Namen. Mit einer Ausstellung und einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm wollen wir an das Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung im Nazi-Deutschland erinnern und darauf hinwirken, dass sich solch ein gesellschaftliches Verbrechen nicht wiederholt.

Die Ausstellung

Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein zeigt das jüdische Leben von der Jahrhundertwende bis zu seiner Zerstörung durch die Gräuel der Nazizeit. Sie wurde von Prof. Dr. Gerhard Paul, EUF, in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung (jetzt Landesbeauftragter für politische Bildung) erarbeitet und vom Landesarchiv Schleswig-Holstein konzipiert
und gestaltet. Die Ausstellung erzählt durch Bilder und Texte vom Schicksal schleswig-holsteinischer Familien jüdischen Glaubens und stellt so facettenreich die Schrecknisse der Reichspogromnacht dar.“

Untenstehend die Veranstaltungsübersicht

Den Programm- und Veranstaltungsflyer gibt es zum Ausdrucken hier

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Treffen des Bündnisses zur Umbenennung des Hindenburgdamms am 25.10.2018 um 19:30 Uhr im Speicher Husum

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe MitstreiterInnen und Mitstreiter,

am 04. Oktober wurde im „Speicher Husum“ in einem sehr instruktiven Vortrag des Historikers Dr. K. Bästlein aus Berlin die facettenreiche antidemokratische Grundhaltung und das daraus resultierende Agieren des Namensgebers für den Sylter Damm, P. Hindenburg, beleuchtet. Dabei wurde erneut deutlich. Hindenburg war nicht nur gegenüber der demokratischen Bewegung ablehnend und feindlich eingestellt, er war maßgeblich an der Vorbereitung und Machtübertragung an Hitler und die NSDAP beteiligt (neben verschiedenen Vertretern der Großindustrie war er wesentlicher „Steigbügelhalter Hitlers“). Die Umbenennung des Damms ist also überfällig, ein Gebot der Stunde.

In vielen bundesdeutschen Städten – auch in Schleswig-Holstein – wurden bereits Hindenburgstrassen und -plätze umbenannt. Soll Nordfriesland in dieser Hinsicht weiterhin eine unrühmliche Ausnahme bleiben? Wir sagen Nein!

Der Hindenburgdamm vom Festland nach Sylt hat zudem eine überregionale Bedeutung. Dies sollte für unser Anliegen, die Umbenennung zügig zu erreichen, sowohl Verpflichtung als auch Ansporn sein. Dafür ist ein breites Bündnis zumindest förderlich, wahrscheinlich eher notwendig.  Über die Frage des weiteren Vorgehens wollen wir uns nun austauschen und Handlungsoptionen erarbeiten.

Wie in der oben erwähnten Veranstaltung bereits angekündigt, treffen wir uns zu unserem 1. Gespräch am

Donnerstag 25.10.18 um 19:30 Uhr im Husumer Kulturzentrum „Speicher“ (2. OG)

Mit freundlichen Grüßen

Niki Müller

BgR – Bündnis gegen Rechts Nordfriesland

Im BgR-Bündniss gegen Rechts beschäftigen wir uns im Rahmen der „Geschichtswerkstatt Nordfriesland“ auch mit der unbewältigten Vergangenheit in der Region. Schleswig-Holstein war nach ’45 ja Tummelplatz (letzter Rückzugsort) für viele Faschisten. Hier mal die Webadresse:

http://www.geschichtswerkstatt-nordfriesland.de/

„1918. Kriegsende und Revolution in Flensburg“ – Vortrag und Buchpräsentation am 01.11.2018 im Europasaal des Rathauses

Die Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte lädt ein

am Donnerstag, 01.11.2018 um 19.00 – 20.30 Uhr
Rathaus/Europasaal, Rathausplatz 1, 24937 Flensburg

Buchpräsentation mit Dr. Harald Hohnsbehn aus Anlass der 100 Jahre zurückliegenden November-Revolution 1918
Einführung und Buchverkauf samt Signierung durch den Autor. Mitglieder- u. Präsentations-Preis: 18,00 Euro
Buchhandelspreis: 24,90 Euro

Alle sind willkommen.

Fest der Kulturen am 27.10.2018 im Deutschen Haus in Flensburg

Sonnabend, 27. Oktober,
14.00 – 18.00 Uhr

Deutsches Haus,
Berliner Platz 1, Flensburg

Seit vielen Jahren organisieren Vereine und Organisationen die interkulturellen Wochen.

Das gegenseitige Anerkennen von Kultur, Werten und Lebensstilen auch in der neuen Heimat ist wesentliche Grundlage erfolgreicher Integration und wird durch die Flensburger „Interkulturellen Wochen“ seit Jahren gefördert. Jedes Jahr stellt daher der Arbeitskreis „Interkulturelle Wochen“ in Kooperation mit der städtischen Koordinierungsstelle für Integration ein buntes, internationales Programm zusammen.

Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet wie in den Vorjahren das „Fest der Kulturen“ am Samstag, 27. Oktober 2018, das mit jeder Menge Tanz, Musik & Gesang, Kinderaktionen und vielen Speisen aus aller Welt von 14 – 18 Uhr im Deutschen Haus stattfindet. Der Eintritt ist frei!

 

 

Praxistag „Globales Lernen“ 2018: Perspektivwechsel im Museum

Konferenz auf Schloss Gottorf am 12. November, 10 bis 16 Uhr – jetzt anmelden!

Der Praxistag Globales Lernen „Perspektivwechsel im Museum“ am Montag, 12. November, zeigt von 10 bis 16 Uhr, welche Möglichkeiten und welche Beispiele es für Globales Lernen an und mit Museen in Schleswig-Holstein gibt.

Foto: Stefanie Groß, Bildungsreferentin im Grünen Haus in Eckernförde, und Nicole Gifhorn bereiten den Praxistag auf Schloss Gottorf vor (v.l.) © Landesmuseen Schloss Gottorf 2018

Die Konferenz richtet sich an Museumspädagogen, Vermittler in der kulturellen Bildung und Lehrer und findet in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig Holstein im Museum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf statt.

Der erste Teil des Praxistages beschäftigt sich mit der Bedeutung der kulturellen Bildung für eine gesellschaftliche Transformation und der Rolle Museen in diesem Rahmen. Nach einem theoretischen Input werden Beispiele aus Schleswig-Holstein und anderen Bundesländern vorgestellt.
Im zweiten Teil werden Projekte und Angebote aus Schleswig-Holstein vorgestellt, die praxisnah einen Perspektivwechsel auf Inhalte und Formate ermöglichen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Anmeldung bei Nicole Gifhorn, Promoterin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen: nicole.gifhorn@landesmuseen.sh, Tel. 04621-813-160, Mobil: 0151-21753715.

Jazzwerk Orchester feat. Donata Jan am 21.10.2018 auf dem Scheersberg

Sonntag 21. Oktober um 19:00 Uhr
Internationale Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg
Scheersberg 2, 24972 Steinbergkirche

In diesem Jahr freuen wir uns über die Zusage von Donata Jan, die zusammen mit dem Scheersberger Jazzwerk Orchester, unter der Leitung von Fynn Großmann, auftreten wird. Die Arrangements für das Orchester werden exklusiv für diese Besetzung und diesen Abend von Fynn Großmann angefertigt und gemeinsam mit der Violinistin Suleika Bauer einstudiert.

Donata Jan wurde in eine musikalische Familie in Litauen hineingeboren und wechselte im Alter von 15 Jahren von der Klassik zum Jazz. Nach ihrem ersten Abschluss als Jazzpianistin studiert sie jetzt Jazzgesang an der Hochschule für Musik, Theater
und Medien in Hannover und arbeitet auf ihr zweites Album hin.

Sie hat bereits mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet, wie zum Beispiel Lutz Krajenski oder James A. Simpson und ist seit kurzem in einem Trio mit den Partnern des verstorbenen Roger Cicero – Herve Jeanne und Matthias Meusel – aktiv. Sie tourte bereits erfolgreich durch die baltischen Staaten und gewann einen
Sonderpreis für ihre Arrangements beim Jazzwettbewerb des Vilnius Jazz Festivals und wird nun auf dem Scheersberg zu Gast sein.

Man kann sich auf eine spannende Mischung aus Interpretationen von Jazzstandards und Eigenkompositionen freuen sowie auf Klangfarben eines Orchesters, vereint mit einem klassischen Jazzquartett, das sich aus Pianist Marko Djurdjevic, Bassist Peter Schwebs und Schlagzeuger Tim Nicklaus zusammensetzt.

Gastgeber: IBJ Scheersberg und Scheersberg: Musik & Tanz

Wohnbauentwicklung am Blasberg – Bürgerversammlung am 25.10.2018 im Technischen Rathaus

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Donnerstag, 25. Oktober um 18 Uhr im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer ein.

Im November 2017 beschloss die Ratsversammlung für das Grundstück Blasberg 5 ein Bauleitplanverfahren einzuleiten, das Planrecht für bis zu 25 Wohneinheiten schaffen soll. Die fortentwickelte Konzeptentwicklung sieht eine Bebauung in bis zu drei Gebäudekörpern mit zwei Vollgeschossen zuzüglich Staffelgeschoss vor (bis zu 20 Wohneinheiten).

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch Herrn Axel Kohrt vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.
Der Eingang (barrierefrei) erfolgt vom Hof aus, in dem einige Parkplätze zur Verfügung stehen.

Die vollständige Beschlussvorlage für den Bebauungsplan gibt es hier

Aus Bombengut geborgen – Die Eisenkunstguss-Sammlung von Ewald Barth

Abendvortrag im Eisenkunstguss Museum Büdelsdorf am 24. Oktober, 19 Uhr

Standuhr, Königlich-Preußische Gießereien, um 1820-30, Bildnachweis: Museum für Stadtgeschichte Dessau, Foto: Ulrich Lange

Karin Weigt vom Museum für Stadtgeschichte Dessau referiert am Mittwoch, 24. Oktober, um 19 Uhr über das wechselvolle Schicksal der Eisenkunstguss-Sammlung von Dr. Ewald Barth, die in den Wirren des 2. Weltkrieges verloren ging und heute wieder in Dessau zu finden ist.

Von den 1920er Jahren bis zum Zweiten Weltkrieg trug der Dessauer Zahnarzt Ewald Barth (1898-1968) unterschiedliche Objekte zusammen, die allesamt aus Eisen gegossen waren. Darunter funktionale Gebrauchsgegenstände, Medaillen und filigraner Schmuck, aber auch Statuetten und Büsten nach Entwürfen bedeutender Künstler wie Christian Daniel Rauch und Karl Friedrich Schinkel. Seine Sammlung umfasste schließlich 1800 Objekte und galt in ihrer Zeit als herausragendste Privatsammlung von Eisenkunstguss im deutschen Raum. Im Kriegsjahr 1944 aus der Rüstungs- und Industriestadt Dessau ausgelagert, beginnt die abenteuerliche Geschichte von Verlust, Rettung und Rückkehr der Sammlung in die Stadt ihrer Entstehung und deren bis heute andauernden Aufarbeitung und Restaurierung.

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Anmeldungen werden erbeten unter +49 (0)4331 43370-22 oder via service@landesmuseen.sh

Jüdisches Museum Rendsburg verlängert Ludwig Meidner-Ausstellung „Im Nacken das Sternemeer“

Werke aus der Sammlung Bönsch noch bis zum 2. Dezember 2018 zu sehen

Das Jüdische Museum in Rendsburg, das in diesem Jahr sein 30. Jubiläum begeht, verlängert die Ausstellung des expressionistischen Künstlers Ludwig Meidner (1884 –1966) bis zum 2. Dezember. Das Museumsteam um Dr. Carsten Fleischhauer hat entschieden, die gelungene und beim Publikum beliebte Ausstellung während der Jubiläumsfeierlichkeiten weiter laufen zu lassen. Seit 6. Juli sind in der Rendsburger Prinzessinstraße knapp 80 Werke aus der Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch zu sehen. Eigentlich sollte an diesem Sonntag, 21. Oktober, die Ausstellung enden.

Meidner wurde durch sein Verfolgungs- und Verfemungsschicksal unter dem nationalsozialistischen Regime – als Jude und zudem als sogenannter „entarteter“ Künstler – besonders nachhaltig um seine öffentliche Anerkennung gebracht. Erst in den 1980er Jahren wurde er als einer der wichtigen Vertreter des urbanen Expressionismus und eine der interessantesten Doppelbegabungen seiner Zeit wieder entdeckt.

Als bildender Künstler ebenso wie als Schriftsteller und Dichter setzte Ludwig Meidner sich mit dem Krieg auseinander. 1916 bis 1918 diente er als Dolmetscher in einem Kriegsgefangenenlager und verarbeitete seine Erlebnisse in eindringlicher Weise – vor allem in Grafiken, die heute überraschend modern und karikaturesk wirken.

Unmittelbar nach dem Krieg veröffentlichte Ludwig Meidner zwei Bände mit expressionistischer Prosa. Die Lithographien, mit denen er diese Publikationen illustrierte – „Im Nacken das Sternemeer“ (1918) und „Septemberschrei“ (1920) – bilden einen der Schwerpunkte der Ausstellung. Sie zeigt darüber hinaus die fesselnden apokalyptischen Werke aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, Selbstbildnisse sowie Portraits von Künstlerfreunden aus der Weimarer Republik. Weitere Themen sind die religiösen Arbeiten und die eigenwilligen Werke aus der Zeit des englischen Exils.

Seit 2016 sind Schloss Gottorf und die Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch miteinander verbunden. Mit der Ausstellung zu Ludwig Meidner ist der Schauplatz nun erstmals das Jüdische Museum in Rendsburg. Fast 15 Jahre nach der ersten Meidner-Ausstellung – damals lag der Schwerpunkt auf den Ölgemälden – hat sich Museumsleiter Dr. Carsten Fleischhauer bewusst dafür entschieden, gerade diesem Künstler die große Ausstellung im Jubiläumsjahr zu widmen.

Inwieweit Kunstausstellungen zu einem Jüdischen Museum passen und welchen spezifischen Beitrag sie zum Verständnis jüdischer Kultur und Geschichte zu leisten vermögen – das ist immer wieder auch Gegenstand von Debatten. Ludwig Meidner ist einer der wenigen Künstler, bei dem derartige Fragen praktisch gegenstandslos sind. Man kann ihn mit großer Berechtigung als einen „jüdischen Künstler“ bezeichnen, ohne damit eine Fremdzuschreibung vorzunehmen oder sein Werk zu verkürzen.

Öffnungszeiten

Di – Sa 12 – 17 Uhr, So 10 – 17 Uhr (Sonntags freier Eintritt)
Für Schulklassen ist ein Besuch auch am Vormittag möglich.

Ausführlichere Informationen zur Ausstellung gibt es zum Download hier

Jüdisches Museum Rendsburg
Prinzessinstraße 7-8 | 24768 Rendsburg | Tel 04331 440 43-0
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonnabend 12-17 Uhr | Sonntag 10-17 Uhr (oder tel. Vereinbarung)

http://www.schloss-gottorf.de/juedisches-museum

 

Flensburger Stadtdialog: „Verkehrsprobleme in der Stadt – Ursachen und Lösungsvorschläge“ am 25.10.2018 im Schiffahrtsmuseum

EINE GEMEINSAME VERANSTALTUNG MIT DER KAMPAGNE „PRIMA KLIMA AUF DER RUDE“

Donnerstag 25. Oktober 2018 | 18 Uhr | Schifffahrtsmuseum
Schiffbrücke 39 | 24937 Flensburg

EINLADUNG ZUM STADTDIALOG:

Flensburg ist eine wachsende Stadt, in der der Verkehr rapide zunimmt: verstopfte Straßen, Lärm,
Abgase. Der öffentliche Raum droht seine Aufenthaltsqualität zu verlieren.
Es ist gelungen, Herrn Prof. em. Hermann Knoflacher für den Impulsvortrag „Verkehr in der Stadt“ nach Flensburg zu holen. Prof. Knoflacher hat jahrzehntelang am Institut für Verkehrswissenschaften der Technischen Universität Wien über den Einfluss des Automobils auf die Art und Weise unserer Fortbewegung geforscht. Er behauptet, dass sich „der Autofahrer vom Menschen im Naturzustand mehr unterscheidet als dieser von jedem Insekt“. Denn: kein Insekt zerstöre aus Bequemlichkeit den Lebensraum seiner Nachfahren oder bewege sich so schnell, dass es sich dadurch selbst tötet. Der Grund: „Das Auto habe die Kontrolle über das Stammhirn übernommen“.
Prof. Knoflacher wird in seinem Vortrag über die irrationale Liebe der Menschen zu ihrem Pkw berichten, die im Laufe der Zeit das Aussehen unsere Städte geformt hat. Aber er wird auch die tieferliegenden Ursachen und Lösungswege aufzeigen, wie der Verkehr der Zukunft gestaltet werden kann.
In Flensburg stellt sich die Frage nach der Aufteilung und gerechten Nutzung des öffentlichen Raumes für verschiedene Verkehrsarten. Das Thema hat hohe Aktualität, da zurzeit der „Masterplan Mobilität“ aufgestellt wird.
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir im Anschluss an den Vortrag von Hermann Knoflacher diskutieren, welche Voraussetzungen und Maßnahmen eine zukunftsbezogene Verkehrspolitik in Flensburg befördern können und welche Rahmenbedingungen zu schaffen sind.

Es erwarten Sie ein interessanter Vortrag und eine spannende Diskussion.

Hinweis: Die Veranstaltung findet abweichend von dem üblichen Turnus an einem Donnerstag um 18 Uhr im Schifffahrtsmuseum statt. Sie ist aus Platzgründen auf 200 Zuhörer begrenzt.
Der Einlass ist ab 17 Uhr möglich.

Dr. Peter Schroeders

Der Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz möchte den Stadtdialog in Flensburg verfestigen. Es werden Themen der Stadtentwicklung, die von besonderem Interesse sind, aufgerufen und einer öffentlichen Debatte unterzogen. Der Eintritt ist kostenfrei und erfordert keine gesonderte Anmeldung. Über Ihre Teilnahme freut sich der Fachbereich.

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