Archiv der Kategorie: Flensburg News

Hier finden sich alle Nachrichten nicht nur zu aktuellen kommunalpolitischen Geschehnissen und Terminen in Flensburg

Große Beteiligung beim Stadtdialog Zukunft Hafen-Ost in der Bürgerhalle

Gut besucht war am letzten Donnerstag die öffentliche Veranstaltung zur Zukunft des Hafens. In der rappelvollen Bürgerhalle des Rathauses diskutierten rund 350 Bürger, Verwaltungsmitarbeiter und Experten über eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung des Gebiets am Ostufer des Flensburger Hafens.

Bürgerhalle am 16.01.2020 – Foto Gabi Ritter

Die LINKE-Ratsfrau Gabi Ritter fasst untenstehend ihre Eindrücke von der Veranstaltung zusammen:

Volles Haus in der Bürgerhalle. Um es vorweg zu nehmen: Der trickreiche Plan, dass Hafenwirtschaft in Flensburg heute kein Thema sein soll, ist nicht aufgegangen. Auch die Fokussierung auf die Entwicklung eines urbanen Gebietes“, ohne einen Blick auf die Folgen für den „Rest“ der Stadt und die Region zu werfen, ist weder nachhaltig, noch suffizient. Flensburg will Oberzentrum sein, aber wenn es um den, für die Versorgung der ganzen Region wichtigen Wirtschaftshafen geht, sind wir nicht mal bereit über unsere Verantwortung zu reden. Ich empfinde es als zynisch und menschenverachtend, wenn ein Kommunalpolitiker im Brustton der Überzeugung zunehmenden LKW-Verkehr in der Neu- und Nordstadt (nach Verlegung des Wirtschaftshafen auf die Westseite) als völlig unproblematisch darstellt.
Nein, hier geht es nicht um durchdachte Stadtentwicklung. Hier wird Flensburgs Sahneschnittchen für die Investoren aufbereitet, die schon mit den Hufen scharren. Selbst der Beschluss, die begehrten Flächen nicht zu verkaufen, sondern in Erbpacht zu vergeben, wird schon öffentlich unterlaufen. „Wir versuchen in Erbpacht zu vergeben. Finden sich dann keine Investoren, müssen wir eben verkaufen“, so Axel Kohrt (Vorsitzender des Planungsausschusses). Das wäre dann auch ein absehbares Ende für langfristig bezahlbaren Wohnraum am Ostufer. Mit den Flächen wird dann auch die andauernde Einflussmöglichkeit der Stadt verkauft. Es ist unsäglich!!!

Dazu auch der Bericht von Julian Heldt am 18.01.2020 im Flensburger Tageblatt:

Mehr zum Thema Hafen Ost und die Begehrlichkeiten der Flensburger Bau- und Immobilienwirtschaft:

Flensburger Wirtschaftshafen am Ostufer: Städtische Hafenflächen im Fadenkreuz profithungriger Investoren und Immobilienspekulanten, die dort gerne Luxuswohnungen und Büros bauen möchten.

Akopol-Beitrag vom 16.01.2020: Machbarkeitsstudie zum Umzug des Flensburger Wirtschaftshafens: Es wird erheblich teurer als gedacht
Bürgerinitiative Flensburger Hafen veröffentlicht Ergebnisse der von der Stadt in Auftrag gegebenen Machbarkeitsuntersuchung – Studie beziffert Kosten für die Verlagerung des Hafenumschlags an das Westufer auf mindestens 10 bis 38 Millionen Euro
unter: https://akopol.wordpress.com/2020/01/16/machbarkeitsstudie-zum-umzug-des-flensburger-wirtschaftshafens-es-wird-erheblich-teurer-als-gedacht/

AKOPOL-Beitrag vom 14.01.2020: Zukunft Hafen Ost: Safari und Beteiligungswerkstatt am 18.01.2020
unter: https://akopol.wordpress.com/2020/01/14/zukunft-hafen-ost-interaktiver-spaziergang-und-beteiligungswerkstatt-am-18-01-2020/

Akopol-Beitrag vom 14.12.2019: Hält Oberbürgermeisterin Simone Lange Machbarkeitsstudie zum Hafenumzug unter Verschluss?
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/12/14/haelt-oberbuergermeisterin-simone-lange-machbarkeitsstudie-zum-hafenumzug-unter-verschluss/

Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V. auf Facebook

Mehr zur Kritk der Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V. an den Plänen zur Abwicklung des Wirtschaftshafens sowie Daten, Zahlen und Fakten zum geplanten Hafen-Umzug unter:  https://flensburg-hafen.de/

AKOPOL-Beitrag vom 14.06.2018: Gutachten der IHK zum Flensburger Wirtschaftshafen: Eine Ohrfeige für die Immobilienspekulanten und ihre Helfershelfer
unter: https://akopol.wordpress.com/2018/06/14/gutachten-der-ihk-zum-flensburger-wirtschaftshafen-eine-ohrfeige-fuer-die-immobilienspekulanten-und-ihre-helfershelfer/

Siehe zum Thema auch folgende Beiträge

Die Kosten: Das Millionen-Grab – Bürgerinitiative Flensburger Hafen
Daten, Zahlen und Fakten zum angedachten Hafenumzug
unter: https://flensburg-hafen.de/wirtschaftshafen/wirtschaftshafen-am-westufer/kosten/

shz-online vom 14.06.2019: Flensburger Hafen
Bürgerinitiative: „Die Verlegung des Wirtschaftshafens war nicht beschlussfähig“
unter: https://www.shz.de/24270737

AKOPOL-Beitrag vom 28.02.2019:
Offener Brief von Jan Friedrich Lüth an die Politik zum Wirtschaftshafen Flensburg
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/02/28/offener-brief-von-jan-friedrich-lueth-an-die-politik-zum-wirtschaftshafen-flensburg/

AKOPOL-Beitrag vom 9. Februar 2019: Flensburger Norden macht mobil gegen Hafenverlegung – Info- und Diskussionsveranstaltung am 12.02.2019 in der Aula der Petrischule
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/02/09/flensburger-norden-macht-mobil-gegen-hafenverlegung-info-und-diskussionsveranstaltung-am-12-02-2019-in-der-aula-der-petrischule/

AKOPOL-Beitrag vom 08. Februar 2019: Wirtschafshafen Flensburg: DIE LINKE, SSW, Flensburg wählen und WIF gegen voreilige Entscheidung der Ratsversammlung
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/02/08/wirtschafshafen-flensburg-die-linke-ssw-flensburg-waehlen-und-wif-gegen-voreilige-entscheidung-der-ratsversammlung/

AKOPOL-Beitrag vom 6. Februar 2019: Informationsveranstaltung des SSW: „Entwicklung Hafen Flensburg“ am 13.02.2019 um 19 Uhr im Flensborg Hus
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/02/06/informationsveranstaltung-des-ssw-entwicklung-hafen-flensburg-am-13-02-2019-um-19-uhr-im-flensborg-hus/

AKOPOL-Beitrag vom 25. Januar 2019: Mögliches Aus für den Flensburger Wirtschaftshafen: CDU schlägt Hafen-Umzug vor
unter https://akopol.wordpress.com/2019/01/25/moegliches-aus-fuer-den-flensburger-wirtschaftshafen-cdu-schlaegt-hafen-umzug-vor/

 

Foodsharing Frühstück am 19.01.2020 im Kulturhof Flensburg

Sonntag, 19. Januar 2020 von 9:00 bis 13:00
Kulturhof Flensburg
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Keine Brötchen zuhause? Keine Lust, alleine zu frühstücken?

Du wolltest schon länger mal wissen, was foodsharing ist, wie wir uns organisieren, was wir so machen, wer wir sind?

Oder hast einfach Lust auf ein gemütliches, ausgedehntes Sonntagsfrühstück?

Dann komm rum! Foodsharing Flensburg lädt ein auf gerettete Brötchen und andere Leckereien. Dafür müsst ihr rein gar nichts mitbringen außer euch selbst.

Falls ihr Lust habt, etwas zum Buffet beizutragen, könnt ihr das aber natürlich gern tun. Das Frühstück wird vegan-freundlich sein.

Wir freuen uns, euch kennenzulernen,

Eure foodsharing-Lebensmittelretter*innen

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/Kulturhof.Flensburg/ und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Nur verwählt, oder was? – Vortrag und Diskussion mit dem Soziologen Horst Kahrs am 23.01.2020 im Flensburger Gewerkschaftshaus

Ein Abend über Veränderungen in der deutschen parlamentarischen Demokratie 

Donnerstag 23. Januar 2020, um 19 Uhr,
Neues Gewerkschaftshaus, Große Str. 21-23 in Flensburg

Anmeldung erwünscht

Dass sich das deutsche Parteiensystem verändert (hat), ist wahrscheinlich eine der meist besprochenen Diagnosen mit Blick auf das parlamentarische System Deutschlands. Nicht nur, dass sich eine neue, dezidiert rechte Partei etabliert hat, auch die Volksparteien alter Schule scheinen der Vergangenheit anzugehören. Zuletzt reichten unter 30 Prozent Stimmenanteil, um als stärkste Partei aus einer Wahl hervorzugehen.

Was aber bedeuten die Veränderungen für die parlamentarische Demokratie?
Müssen wir den „demokratiepolitischen Notstand“ ausrufen? Gehört „politische Stabilität“ der Vergangenheit an? Oder gibt es auch Hoffnung auf eine „neue Normalität“, die wir nicht fürchten müssen? Was sind die Voraussetzungen für einen Zugewinn an (kluger) politischer Debatte und demokratischer Qualität?

Diese und eure Fragen wollen wir mit Horst Kahrs diskutieren, der sich für die Rosa-Luxemburg-Stiftung seit vielen Jahren damit beschäftigt.

Wir freuen uns auf eure Anmeldung, per E-Mail: flensburg@dgb.de
oder Telefon unter: 0461-1444010.

V.i.S.d.P.: Susanne Uhl, DGB Schleswig-Holstein Nordwest, Große Straße 21-23, 24937 Flensburg

Dialog mit klimainteressierten Bürgern der Stadt… oder nicht ?!

Offener Brief von Ralf-Detlev Strobach, Aktionsgruppe KLIMA Flensburg, an die Flensburger Oberbürgermeisterin

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin! Sehr geehrte Frau Lange!

Im Nachgang zur KLIMA-Bürgerversammlung in der Bürgerhalle im November hatte ich Ihnen eine längere Mail mit einigen ganz konkreten Vorschlägen geschrieben. Unter anderem hatte ich vorgeschlagen anlässlich des Einführungsvortrages von Professor Homeyer eine KLIMA-STELE von ca. 7
Metern Höhe an der Hafenspitze zu errichten…, um der Bevölkerungvor Augen zu führen, mit einem wie hohen Anstieg des Wasserstandes zu rechnen ist, wenn der grönländische Eisschild schmilzt…

Leider habe ich bis heute keinerlei Reaktion von Ihnen bzw. aus Ihrem Hause erhalten. Wer A sagt – Bürgerdialog anstoßen – , muss auch B sagen – ihn dann auch führen… und eben antworten!

Sehr geehrte Frau Lange, gern führen wir weitere vertiefende Gespräche…, möchten aber auch sehen, dass in der Stadt des Klimapaktes etwas passiert!

Wo ist die Diskussion darüber, dass bei der internen Priorisierung der Stadtwerke-Leitlinien endlich der Umwelt- und Klimaschutz von seinem hinteren Dornröschenplatz bedeutend nach vorn gebracht wird ?!

Wo ist die stadtweite Initiative, die Zahl der angemeldeten PKW zu reduzieren?! Stattdessen stellt man nur verwundert das weitere Anwachsen ihrer Anzahl fest.

Wo ist die Initiative, dass auf jedes Hausdach eine Photovoltaik-Anlage gehört…?!

Wo ist die Initiative, dass im Sinne der Konsum- und Agrar-/Ernährungswende die vegetarische Lebensweise propagiert und in der Art unterstütz und vorangetrieben wird, dass die Rathaus- – und
Stadtwerke-!!! – Kantine obligatorisch !!! ausschließlich !!! vegetarische Mahlzeiten ausgibt?!

Dies wäre keine Bevormundung, sondern ein starkes, horizonterweiterndes Signal. Jeder, der meint ohne Tierquälerei in Massentierhaltung nicht leben zu können, kann sich ja eine Bulette „ans Knie nageln…“
Bitte tun Sie etwas, das über den Kaffeegenuss aus Mehrwegbechern hinausgeht!

Nutzen Sie, bitte!, Ihre einflussreiche Stellung, den Klimaschutz nennenswert voranzubringen.

Mit besten Grüßen
Ralf-Detlev Strobach,
Aktionsgruppe KLIMA Flensburg,
A K F – denn die Stadt ist es wert!

Die Aktionsgruppe Klima ist ein Zusammenschluss aktiver BürgerInnen, die seit Mai letzten Jahres versucht in verschiedensten Bereichen öffentlich Druck auf Verwaltung und Parteien auszuüben. So hat die Gruppe als Aufruf zur Verkehrswende an die Stadt 5 Forderungen gestellt, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden sollen: Tempo 30 in der Innenstadt, Verkehrsberuhigung der Rathausstraße für 3 Monate,  Freihalten von Fuß-und Radwegen, Trennung von Rad- und Fußwegen und ein 365 € Jahres-Ticket für den ÖPNV. Es werden auch am Samstag Unterschriften gesammelt, die der  Stadt übergeben werden und dem Anliegen Nachdruck verleihen sollen.

Die Gruppe trifft sich jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 19:00, Waitzstraße 1-3.

Weitere Informationen über klima-flensburg@gmx.de

Sprechstunde des Stellvertretenden Behindertenbeauftragten der Stadt Flensburg im Januar 2020

Sprechstunde mit Tim Jäger am 21. und 29. Januar

Der stellvertretende Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Stadt Flensburg, Tim Jäger, bietet im Januar Sprechstunden an.

Die Termine sind:
Dienstag, 21. Januar von 14:00 – 15:00 Uhr
sowie
Mittwoch, 29. Januar von 14:00 – 15:00 Uhr

Die Sprechstunden finden statt im Raum H 52 des Flensburger Rathauses.

Zu den Sprechzeiten ist auch die telefonische Erreichbarkeit unter 851085 gewährleistet.

Außerhalb der Sprechzeiten werden Anfragen unter behindertenbeauftragter@flensburg.de entgegen genommen.

Zukunft Hafen Ost: Safari und Beteiligungswerkstatt am 18.01.2020

Einwohner*innenbeteiligung „Zukunft Hafen-Ost“

Im Hafen-Ost soll zukünftig ein lebenswertes urbanes Quartier mit einer vielfältigen Nutzungsmischung entstehen. Die Entwicklung des zukünftigen Hafenquartiers soll unter besonderer Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit erfolgen.
Gemeinsam mit den Bürger*innen der Stadt sollen Ansätze und Ideen für eine nachhaltige Stadtentwicklung und die Gestaltung eines lebendigen, urbanen und nachhaltigen Hafenquartiers diskutiert und erarbeitet werden.

Am Vormittag des 18.01.2020 besteht von 10.00-12.30 Uhr die Möglichkeit eines interaktiven Spaziergangs (Safari) über das Gelände Hafen-Ost (Treffpunkt am Fischereiverein).

Und am Nachmittag des 18.01.2020 können die Teilnehmer*innen von 13.30-17.15 Uhr in einer Beteiligungswerkstatt in der Bürgerhalle des Rathauses eigene Ideen für ein lebendiges, urbanes und nachhaltiges Hafenquartier entwickeln.

Mehr zum Thema Hafen Ost und die Begehrlichkeiten der Flensburger Bau- und Immobilienwirtschaft:

Flensburger Wirtschaftshafen am Ostufer: Städtische Hafenflächen im Fadenkreuz profithungriger Investoren und Immobilienspekulanten, die dort gerne Luxuswohnungen und Büros bauen möchten. Nun sollen die BürgerInnen ihnen sogar kostenfrei Ideen für die Entwicklung des Geländes und eine Rechtfertigung für das Aus des Wirtschaftshafens liefern? – Foto: Jörg Pepmeyer

Akopol-Beitrag vom 16.01.2020: Machbarkeitsstudie zum Umzug des Flensburger Wirtschaftshafens: Es wird erheblich teurer als gedacht
Bürgerinitiative Flensburger Hafen veröffentlicht Ergebnisse der von der Stadt in Auftrag gegebenen Machbarkeitsuntersuchung – Studie beziffert Kosten für die Verlagerung des Hafenumschlags an das Westufer auf mindestens 10 bis 38 Millionen Euro
unter: https://akopol.wordpress.com/2020/01/16/machbarkeitsstudie-zum-umzug-des-flensburger-wirtschaftshafens-es-wird-erheblich-teurer-als-gedacht/

Akopol-Beitrag vom 14.12.2019: Hält Oberbürgermeisterin Simone Lange Machbarkeitsstudie zum Hafenumzug unter Verschluss?
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/12/14/haelt-oberbuergermeisterin-simone-lange-machbarkeitsstudie-zum-hafenumzug-unter-verschluss/

Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V. auf Facebook

Mehr zur Kritk der Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V. an den Plänen zur Abwicklung des Wirtschaftshafens sowie Daten, Zahlen und Fakten zum geplanten Hafen-Umzug unter:  https://flensburg-hafen.de/

AKOPOL-Beitrag vom 14.06.2018: Gutachten der IHK zum Flensburger Wirtschaftshafen: Eine Ohrfeige für die Immobilienspekulanten und ihre Helfershelfer
unter: https://akopol.wordpress.com/2018/06/14/gutachten-der-ihk-zum-flensburger-wirtschaftshafen-eine-ohrfeige-fuer-die-immobilienspekulanten-und-ihre-helfershelfer/

Siehe zum Thema auch folgende Beiträge

Die Kosten: Das Millionen-Grab – Bürgerinitiative Flensburger Hafen
Daten, Zahlen und Fakten zum angedachten Hafenumzug
unter: https://flensburg-hafen.de/wirtschaftshafen/wirtschaftshafen-am-westufer/kosten/

shz-online vom 14.06.2019: Flensburger Hafen
Bürgerinitiative: „Die Verlegung des Wirtschaftshafens war nicht beschlussfähig“
unter: https://www.shz.de/24270737

AKOPOL-Beitrag vom 28.02.2019:
Offener Brief von Jan Friedrich Lüth an die Politik zum Wirtschaftshafen Flensburg
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/02/28/offener-brief-von-jan-friedrich-lueth-an-die-politik-zum-wirtschaftshafen-flensburg/

AKOPOL-Beitrag vom 9. Februar 2019: Flensburger Norden macht mobil gegen Hafenverlegung – Info- und Diskussionsveranstaltung am 12.02.2019 in der Aula der Petrischule
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/02/09/flensburger-norden-macht-mobil-gegen-hafenverlegung-info-und-diskussionsveranstaltung-am-12-02-2019-in-der-aula-der-petrischule/

AKOPOL-Beitrag vom 08. Februar 2019: Wirtschafshafen Flensburg: DIE LINKE, SSW, Flensburg wählen und WIF gegen voreilige Entscheidung der Ratsversammlung
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/02/08/wirtschafshafen-flensburg-die-linke-ssw-flensburg-waehlen-und-wif-gegen-voreilige-entscheidung-der-ratsversammlung/

AKOPOL-Beitrag vom 6. Februar 2019: Informationsveranstaltung des SSW: „Entwicklung Hafen Flensburg“ am 13.02.2019 um 19 Uhr im Flensborg Hus
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/02/06/informationsveranstaltung-des-ssw-entwicklung-hafen-flensburg-am-13-02-2019-um-19-uhr-im-flensborg-hus/

AKOPOL-Beitrag vom 25. Januar 2019: Mögliches Aus für den Flensburger Wirtschaftshafen: CDU schlägt Hafen-Umzug vor
unter https://akopol.wordpress.com/2019/01/25/moegliches-aus-fuer-den-flensburger-wirtschaftshafen-cdu-schlaegt-hafen-umzug-vor/

 

„Radweg Ende!“ – Hilferuf an Oberbürgermeisterin und Fraktionen

Zugeparkter Radweg in Flensburg – Foto: RM

Offener Brief einer Flensburger Radlerin

„Wo kann ich unterschreiben?“ – so reagieren die meisten Radfahrer*innen, wenn wir Unterschriften für unsere 5 Sofort-Forderungen sammelten – unter anderem für einen besseren Radverkehr. Der offene Brief einer Flensburgerin Radlerin an die Oberbürgermeisterin und die Ratsfraktionen stellt die traurige Situation in Flensburg so treffend dar, dass wir ihn hier veröffentlichen. Die VCD Ortsgruppe unterstützt das Anliegen der Radlerin auf Ausbau der Radwege als eine der fünf Sofort-Forderungen für eine Verkehrswende in Flensburg (https://weact.campact.de/petitions/vorrang-fur-klimaschutz-verkehrswende-jetzt).

Den Brief einer Flensburger Radlerin vom 9. Januar dieses Jahres geben wir hier leicht gekürzt wieder. Er dürfte vielen Flensburger*innen aus dem Herzen gesprochen sein!

Sehr geehrte Frau Lange,

ich bin richtig glücklich, dass Sie sich für den Klimaschutz einsetzen!
Ich bin begeisterte Fahrradfahrerin in Flensburg, bin aber auch als Fußgängerin und Autofahrerin unterwegs und kenne deshalb Verkehrskonflikte aus allen drei Perspektiven.
Um unsere Stadt klimaneutral zu bekommen, müssten noch viel mehr Menschen als
FahrradfahrerInnen gewonnen werden. Doch das Radwegenetz in Flensburg ist leider chaotisch.

Als Radfahrerin begegne ich immer wieder folgenden Problemen.

  • Mal ist der Fahrradweg auf dem Gehweg – mal auf der Straße. Mal markiert, mal nur durch Schilder gekennzeichnet.
  • Mal ein Fahrradweg für beide Richtungen, mal nur für eine Richtung. Mal nur auf einer Straßenseite,mal auf beiden. Oft gar nicht vorhanden!
  • Es wechselt ständig, die Radwege hören plötzlich auf und man muss sich zwischen die Autofahrer Innen einfädeln: total gefährlich! Denn auch die AutofahrerInnen  können nicht den Überblick behalten, wenn plötzlich FahrradfahrerInnen unvorhergesehen auf die Straße kommen! Man lebt richtig gefährlich, wenn man sich als FahrradfahrerIn immer regelkonform verhält.
  • Mal ist der Fahrradweg rot, mal nur weiß gestrichelt abgetrennt oder gar nicht zu erkennen. (Schilder hinter Laub o.ä.).
  • Mal heißt es „Fahrrad frei“, mal muss man hier fahren, mal darf man, mal ist es verboten …
  • Manche Radwege werden widerrechtlich als Parkfläche genutzt (wenn auf der Straße eingeschränktes Halteverbot ist – aber eben nicht auf dem Radweg!). Soll man da als RadlerIn auf die Straße oder auf den Gehweg ausweichen, wenn Autos auf dem Fahrradweg den Verkehr behindern? …
  • Im Winter wird der Schnee von der Straße und vom Gehweg auf den Fahrradweg geschippt, aber wenn die Radler ausweichen werden sie oft angehupt (Straße) oder angemotzt (Gehweg) …
  • An Mülltagen werden die Mülltonnen an vielen Stellen zwischen Straße und Gehweg – auf den Fahrradweg! – gestellt.
  • Nasses Laub im Herbst und Splitt nach Glätte bleiben oft wochenlang auf dem Radweg liegen und bieten damit gefährliche Rutschpartien. Paketautos und HandwerkerInnen parken selbstverständlich auf Radwegen – um den Autoverkehr nicht zu stören.

Mir scheint Deutschland Autoland zu sein. AutofahrerInnen kommen an 1. Stelle – alle anderen haben keine Bedeutung. Wie wäre es, wenn Sie das in Flensburg besser ins Gleichgewicht bringen? …
Ein paar Dinge, die den Fahrradverkehr voranbringen können, solange nicht genug Geld vorhanden ist um ein einheitliches Konzept für die ganze Stadt zu entwerfen:

  • an Kreuzungen mit Fahrradwegen eine Ampelschaltung nur für FußgängerInnen und FahrradfahrerInnen in alle Richtungen, damit man auch diagonal ganz rüber kommt und nicht 2 Ampelschaltungen abwarten muss.
  • Ampeln ohne Fahrradweg: Autos müssen so weit von dem Gehweg weg bleiben, dass RadlerInnen bis vorne durch fahren können und vor dem Autohaltestrich warten (um nicht im toten Winkel übersehen zu werden.)
  • Einbahnstraßen für Fahrradverkehr in beide Richtungen frei geben (bei engen Straßen kein Autoparken erlauben.)

Sie haben „Nettigkeiten“ für FahrradfahrerInnen bereits in die Tat umgesetzt. Danke zum Beispiel, dass hohe Kanten auf Fahrradwegen zum Teil angekeilt wurden. Fahrradhaltegriffe an Ampeln sind aus meiner Sicht nicht nötig, aber manche freuen sich darüber!

Auf Dauer ist es wirklich nötig, ein Gesamtkonzept zu erarbeiten, in dem es z.B. Straßen nur für Autos, aber auch Straßen nur für Fahrräder geben könnte. Auch erachte ich es für nötig, im öffentlichen Nahverkehr an Wochenenden und abends Busse in engerem Takt fahren zu lasse. Denn es ist nicht attraktiv ein Jahresticket zu haben, wenn keine Busse fahren, wenn man sie braucht!
Ich bin sicher, Sie setzen sich dafür ein, dass der Fahrradverkehr gefördert wird.
Das ist dringend nötig!

Mit freundlichen Grüßen”

Brasserie Ouverte am 17.01.2020 im Kulturhof Flensburg

Brasserie Ouverte – on parle francais

Freitag, 17. Januar 2020 von 19:00 bis 22:00
Kulturhof Flensburg
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Mit französischer Musik, feiner Küche und bunter Plauderei machen wir uns einen gemütlichen Abend. Et bien sûr, on parlera francais! Neugierige, Gourmets und Gourmands, Frankophone und Frankophile sind herzlich eingeladen, sich zu uns zu gesellen.

Bienvenu à la brasserie!

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/Kulturhof.Flensburg/ und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Konferenz Zukunft(s)gestalten: Abendprogramm am 15.01.2020 in der NORDER147 in Flensburg

Mittwoch, 15. Januar 2020 ab  17:30 Uhr
Norder147
Norderstraße 147, 24939 Flensburg

Die erste Kooperation der NORDER147 mit der Europa-Universität Flensburg im Neuen Jahr findet mit den Transformationsstudien statt. Am Mittwoch, dem 15. Januar von 17:30 Uhr – 19 Uhr mit einem öffentlichen Gespräch zu „Kunst und Haltung“, zu dem jede*r eingeladen ist und sich einbringen kann. Es wird um die Frage gehen, wie sich Kunst an gesellschaftlichem Wandel beteiligen kann. Kommt dazu, gerade als Menschen, die bewusst von oder mit Kunst und Kultur leben und arbeiten oder generell Interesse an der Thematik haben.

Ab 20 Uhr gibt es bei freiem Eintritt ein Konzert mit CATT. Reinhören:
https://www.youtube.com/watch?v=sFYMXVCI6LQ
https://www.youtube.com/watch?v=E-YBARrRniU
https://www.youtube.com/watch?v=J06U4Nop4Nk

Willkommen in Deiner Zukunft

Wie können wir gemeinsam eine gute Zukunft für alle gestalten? Wie können Varianten einer Zukunft aussehen, die den sozial-ökologischen Krisen unserer Zeit begegnen?

Über diese Themen möchten wir, die Studierenden des Masters Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg, mit Ihnen und Euch ins Gespräch kommen. Dazu organisieren wir zum zweiten Mal die Konferenz „Zukunft(s)gestalten“, die vom 14. bis 16. Januar 2020 in Flensburg stattfinden wird.

Infos zur Konferenz unter: www.zukunftsgestalten-flensburg.de

Weitere Informationen zum Programm der Norder147 findet ihr auch auf der Webseite: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

Vortrag auf Schloss Gottorf am 14. Januar: Im Raume lesen wir die Zeit – Der römische Limes in Deutschland

Fortsetzung der Wintervortragsreihe am Dienstag, 14. Januar, 19 Uhr

Die Wintervortragsreihe im Museum für Archäologie auf Schloss Gottorf bietet am Dienstag, 14. Januar, einen weiteren öffentlichen Abendvortrag an. Ab 19 Uhr spricht Prof. Dr. Jürgen Kunow aus Bonn zum Thema: „Im Raume lesen wir die Zeit: Der römische Limes in Deutschland“ im Vortragssaal des Museum für Archäologie Schloss Gottorf.

Der obergermanische Limes: Rekonstruktion von Palisaden und Graben in der Nähe der Saalburg Foto: Markus Schweiß, wikimedia commons

Seit mehr als 200 Jahren wird intensiv am römischen Limes in Deutschland geforscht. Waren es zunächst engagierte Bürger in Heimat- und Altertumsvereinen setzte um 1900 eine Professionalisierung ein: archäologische Ämter und Museen, aber auch Universitätsinstitute übernahmen diese Aufgabe. Seit dem Jahr 2005 ist eine neue Etappe erreicht. Der Obergermanisch-Raetische Limes wurde in die Liste der UNESCO-Welterbestätten übernommen.
Im Jahr 2021 soll der Niedergermanische Limes, der von Remagen in Rheinland-Pfalz bis zum niederländischen Katwijk an der Nordsee reicht, als weiteres Teilstück Welterbestatus erlangen. Es handelt sich um einen bi-nationalen Antrag, zu dem im Vorfeld umfangreiche Untersuchungen zum Erhaltungszustand der Kastellplätze entlang des Rheinstromes und zu dessen Verlauf in römischer Zeit erforderlich waren. Der Vortrag bindet diese neuen Ergebnisse ein in den Gesamtkontext „Frontiers of the Roman Empire“.

Die Veranstaltung ist Teil der Winter-Vortragsreihe des Museums für Archäologie. Sie steht unter dem Motto „Quantensprünge – wo die Archäologie Geschichte schrieb“. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs.

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

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