Archiv der Kategorie: Flensburg News

Hier finden sich alle Nachrichten nicht nur zu aktuellen kommunalpolitischen Geschehnissen und Terminen in Flensburg

Großer Herbstferienspaß zum Mitmachen bei den Wikinger Häusern Haithabu

Im Oktober tauchen Kinder und Familien in die Vergangenheit ein – jetzt anmelden!

Drei Wochen Herbstferien –  in diesem Jahr so lang wie noch nie! Da gibt es nur eines – auf nach Haithabu zum Herbstferienspaß und Mitmachen beim Bogenschießen, Runenritzen, Brotbacken und anderen Aktionen. An insgesamt sechs Terminen zwischen dem 2. und 18. Oktober können Kinder und Familien in die faszinierende Welt der Wikinger eintauchen! Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen sollte man sich rechtzeitig unter 04621/813-133 oder service@landesmuseen.sh anmelden.

Das Ferienspaßprogramm:

Zum Mitmachen: Bogenschießen in Haithabu © Landesmuseen Schloss Gottorf 2018

Dienstag, 2. Oktober, 11-13 Uhr: „Mit Pfeil und Bogen“

Mit Pfeil und Bogen konnte in der Wikingerzeit fast jedes Kind umgehen. Aber von wegen kinderleicht! Bei diesem Ferienspaß können sich große und kleine Wikinger in die Kunst des Bogenschießens einführen lassen. Schnell wird klar, dass es nicht nur Kraft und Konzentration erfordert, den Pfeil ins Ziel zu lenken, sondern auch eine ordentliche Portion Geschicklichkeit! (Familienprogramm, ab 8 Jahre)

Donnerstag, 4. Oktober, 11-13 Uhr: „Schnitzen, Schmirgeln, Bohren“

Ohne sein Schnitzmesser ging kein Wikinger aus dem Haus! An diesem Vormittag werden die Schnitzmesser gewetzt und los geht’s: aus einer Astgabel entstehen nützliche Dinge für den Wikinger-Alltag! (ab 6 Jahre)

Dienstag, 9. Oktober, 14-16 Uhr: „Vom Korn zum Brot“

Bevor es ans Brotbacken geht, sind jede Menge Vorbereitungen notwendig: Zunächst muss das Getreide gedroschen und auf der Basaltlavamühle zu Mehl gemahlen werden. Dann üben sich die Teilnehmer im Feuerschlagen und Teigkneten und erst danach kann am offenen Herdfeuer leckeres Fladenbrot zubereitet werden. Aus frisch gesammelten Kräutern entsteht ein leckerer Quark – zum warmen Brot einfach ein Genuss! (ab 6 Jahre)

Donnerstag, 11. Oktober, 14-16 Uhr: „Walkürenrennen und Heringsfassrollen“

Bei dieser spielerischen Zeitreise in die Welt der Wikingerkinder stehen Geschicklichkeit und Wagemut im Vordergrund. Wer rollt am schnellsten das Heringsfass vom Hafen in das Haus der Händler? Wer gewinnt den Wettlauf um Ruhm und Ehre und ergattert einen Schluck aus dem Trinkhorn der Walküre? Wer kann sich beim Schwerttanz am längsten gegen seine Gegner behaupten? All das kann bei dieser Aktion ausprobiert werden. (Familienprogramm, ab 5 Jahre)

Dienstag, 16. Oktober, 11-13 Uhr: „Geheimnisvolle Runen“

Wikinger ritzten Runen, mit denen sie kurze Botschaften auf Knochen- oder Holzstäbe hinterließen An diesem Nachmittag wird das Futhark, die Runenreihe entschlüsselt und ein Freundschaftsband aus Leder gestaltet. (ab 8 Jahre)

Donnerstag, 18. Oktober, 14-16 Uhr: „Mit Odins Raben Hugin und Munin in die nordische Götterwelt“

Odins Raben Hugin und Munin entführen die Ferienkinder in die Götterwelt von Thor und Odin. Bei ihrem letzten Besuch haben Odins Raben in Haithabu einige Federn lassen müssen! Die Teilnehmer begeben sich auf die Suche nach den verlorenen Federn und erfahren dabei spannende Geschichten aus der nordischen Götterwelt. (Familienprogramm, ab 5 Jahre)

Kosten für die anmeldepflichtigen Ferienspaßaktionen: 8 Euro pro Kind, 25 Euro für Familien. Darin enthalten sind Eintrittspreis und Materialkosten.

Während der Herbstferien laden noch zahlreiche weitere Angebote ein, mit den Wikingern auf Tuchfühlung zu gehen. Eine besondere Attraktion wird am 6. Oktober geboten, wenn Falkner und Bogenschützen in Haithabu ihr Können zeigen. Wer wissen will, wie Fladenbrote im Kuppelofen zubereitet werden, sollte den 13. und 14. Oktober nicht verpassen. Auch nach den Herbstferien lohnt sich ein Besuch:  Am 3. und 4. November öffnet das Museum seine Tore für die Herbstmesse. Händler aus nah und fern präsentieren wieder ein reiches Warensortiment für kleine und große Hacksilberbeutel.

Termine und weitere Informationen unter www.haithabu.de.

Informationen und Buchung aller Veranstaltungen unter 04621/813133 oder service@landesmuseen.de

 

 

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Florale Drucke von Sarah Kürzinger vom 29.09. bis 22.11.2018 bei In Kürze Kunst in Flensburg

Ausstellungseröffnung
am Samstag, den 29.09.2018 um 17 Uhr
in der Norderstraße 135

 

Ein Druckworkshop findet am Samstag, den 06. und Sonntag, den 07. Oktober von 14 bis 18 Uhr statt. In diesem Workshop steht die Technik der „verlorenen Form“
(Reduktionsverfahren) im Mittelpunkt. Teilnahme gegen Spende, Anmeldung per mail an sarah@kuerzingerin.de

 

Weitere Infos:
http://in-kuerze-kunst.net/2018/09/10/florale-drucke-von-sarah-kuerzinger/

in-kuerze-kunst

Norderstraße 135
Flensburg 24939
Germany

Titel, Texte, Tapas – am 27. September in Flensburg

Am Abend Flensburg erleben – in deutscher und spanischer Sprache

Flensburg. Die StadtBibliothek und die Stadt Flensburg laden am Donnerstag, 27. September um 19 Uhr zu einer spanisch-deutschen Lesung in die Räumlichkeiten der StadtBibliothek ein. Cordelia Feuerhake und Ana Esteban lesen in gemütlicher Atmosphäre bei Tapas, agua und vino „Geschriebenes Leben“ von Javier Marias.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen unter 0461-85 2743.

Sprechstunde mit Flensburgs Stadtpräsident Hannes Fuhrig am 09.10.2018

Anmeldeschluss ist der 2. Oktober

Flensburg. Stadtpräsident Hannes Fuhrig möchte wissen, was die Flensburger Bürgerinnen und Bürger bewegt und bietet daher erstmalig am Dienstag, 9. Oktober von 11 – 13 Uhr eine Sprechstunde im Rathaus an.

Wer persönliche Anliegen, Kritik oder auch Anregungen vorbringen oder sich einfach mal mit dem Stadtpräsidenten austauschen möchte, ist herzlich willkommen.

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung zu den rund 20-minütigen Einzelgesprächen unter Angabe des Themenwunsches bei Berit Frankenberg, Büroleitung des Stadtpräsidenten, unter 85 2297 gebeten. Anmeldeschluss ist der 2. Oktober 2018.

Finanzausschuss vertagt Entscheidung über Förderung für Freies Radio in Flensburg

Auf Antrag der Ratsfraktionen von Grünen und SPD wurde am gestrigen Donnerstag im Finanzausschuss der Stadt Flensburg über eine Förderung der laufenden Kosten für das Freie Radio Fratz beraten. Nachdem sich der Kulturausschuss letzte Woche mit deutlicher Mehrheit für eine Förderung entschieden hatte, zeichnete sich zunächst auch hier eine Tendenz zur Zustimmung ab. Lediglich die Fraktionen von CDU und FDP nahmen in beiden Ausschüssen eine ablehnende Haltung ein. Nicht geklärt werden konnte allerdings die Frage, ob mit dem Freien Radio eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen werden sollte und aus welchen Haushaltsmitteln genau die Förderung fließen kann. Daher wurde die Entscheidung auf die nächste Sitzung des Finanzausschusses vertagt.

Eventuell muss sich sogar nochmals der Kulturausschuss mit dem Thema beschäftigen, der das nächste mal am 20. Dezember tagt. „Für die vielen Ehrenamtlichen, die zum Teil seit mehreren Jahren viel Energie in den Start des Radios gesteckt haben, ist das nicht gerade motivierend“, so Geschäftsführer Felix Ruttkowski, „schließlich sind wir seit fast einem Jahr in Gesprächen mit der Stadt und benötigen die Förderung dringend ab Anfang nächsten Jahres. Es ist sehr bedauerlich, dass in den letzten Stunden vor der Ausschusssitzung von FDP und CDU noch Argumente angeführt wurden, die aus unserer Sicht teilweise schlicht falsch sind oder mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten unsere Intention bis zur Unkenntlichkeit verzerren.“

Das Freie Radio Fratz will sich aber nicht entmutigen lassen und hofft für den Oktober auf eine positive Entscheidung im Finanzausschuss. So oder so soll der Sendebetrieb wahrscheinlich noch im Oktober losgehen, zunächst als Internet-Radio. Nach dem Abschluss des technischen Abstimmungsverfahrens soll dann Anfang 2019 die 24-stündige UKW-Frequenz dazukommen. Das Radio soll allen Einwohner*innen in und um Flensburg die Möglichkeit geben, selbst Sendungen zu gestalten. „Das Freie Radio versteht sich als Plattform für alle, die hier aktiv sein wollen, seien es Sportvereine, Schlagerfans, Stadtteilinitiativen, Kulturschaffende oder andere. So werden wir der Stadt Flensburg viel zurückgeben können. Ein Freies Radio kann die Region beleben und auch nach außen attraktiver machen“, so Ruttkowski weiter.

Wer beim Radio mitmachen möchte, in welcher Form auch immer, kann dort zu den Öffnungszeiten einfach hingehen, jeden Dienstag von 11 bis 17 Uhr in der Bachstr. 7. Offene Treffen finden dort jeden ersten Montag im Monat um 19:30 Uhr statt und jeden Mittwoch ab 18 Uhr öffnet die Radiowerkstatt für alle, die an Beiträgen arbeiten oder das Radiomachen lernen wollen.

Weitere Informationen untenstehend und auf http://www.radio-fratz.de, Kontakt über flensburg@freie-radios-sh.org

CDU und FDP stören sich an der politischen Ausrichtung von Radio Fratz

Hintergrund: Die Gründe für die ablehnende Haltung der CDU und die FDP im Vorfeld der Beratungen im Finanzausschuss wurden in einem shz-Beitrag von Julian Heldt vom 19.9. bzw. 20.9. dargestellt, den wir untenstehend dokumentieren:

CDU und FDP lehnen Zuschuss für Freies Radio ab – Quelle: https://www.shz.de/21087692 ©2018

Beide Parteien stören sich an der politischen Ausrichtung des Radios. Am Donnerstag entscheidet der Finanzausschuss.

Flensburg | Gegenwind für den Verein „Freies Radio Flensburg“: Nachdem der Kulturausschuss einen jährlichen Zuschuss von bis zu 22.000 Euro für das Projekt beschlossen hatte, wollen CDU und FDP dies am Donnerstag um 16 Uhr im Finanzausschuss (Rathaus, Europa-Raum E67) verhindern. Beide Parteien stören sich an der politischen Ausrichtung des Radios. „Das Freie Radio bezeichnet sich als journalistisches, aber auch gesellschaftliches, politisches und soziales Projekt, das tendenziös sein darf und soll. Keine Sendung solle der Aufrechterhaltung kapitalistischer Strukturen dienen. Für die FDP sind Journalismus und tendenziös-politisch klare Widersprüche in sich“, erklären die Liberalen.

CDU-Chef Arne Rüstemeier gibt zu bedenken: „Derzeit sind Angehörige von Strafverfolgungsbehörden von der redaktionellen Mitarbeit ausgeschlossen, was für die Stadt Flensburg eine nicht hinnehmbare Klausel darstellt.“ Seine Partei lehnt den Zuschuss deshalb in einem Gegenantrag ab. Als Kompromiss macht die CDU den anderen Fraktionen den Vorschlag, den Zuschuss nur zu gewähren, wenn mit dem „Freien Radio Flensburg“ eine Leistungsvereinbarung geschlossen wird. Einen ähnlichen Antrag bringt auch die SPD ein.

Zu diesem shz-Beitrag erreichte uns am frühen Nachmittag des gestrigen Tages ebenso ein Kommentar von Klaus Werner im Auftrag von Radio Fratz:

„CDU und FDP wollen heute im Finanzausschuss eine Förderung für das Freie Radio in Flensburg verhindern. Ein entsprechender Artikel erschien dazu heute in der shz.

Hier unser Kommentar dazu:

An die Flensburger Ratsfraktionen Nachdem wir uns schon vor fast einem Jahr an alle Flensburger Ratsfraktionen mit der Bitte um Unterstützung für das Freie Radio gewendet haben, kommt jetzt wenige Stunden vor der entscheidenden Sitzung im Finanzausschuss ein öffentliches Statement dazu von CDU und FDP. Wir als Radiogruppe möchten dazu auf diesem Weg noch schnell Stellung nehmen, da wir die vorgetragene Argumentation für nicht sachgerecht halten.

Es ist äußerst bedauerlich, dass die Flensburger Ratsfraktionen von CDU und FDP uns trotz mehrfacher Anfragen nicht ausreichend Gelegenheit gegeben haben, Ihre Bedenken im Vorfeld auszuräumen. Nur so können wir uns erklären, dass sie Ihren Antrag mit nicht belegbaren Behauptungen und aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten begründen. Richtig ist: Das Freie Radio ist bestrebt, eine möglichst breite Vielfalt von kulturellen, politischen und sonstigen Aktivitäten in der Stadt Flensburg abzubilden. Im Gegensatz zu anderen Medien wird dies in Freien Radios gerade nicht durch die Vorgaben einer übergeordneten Instanz/Redaktion erreicht.

Die Vielfalt entsteht durch das Nebeneinander unterschiedlichster Perspektiven. Alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, in eigenen Beiträgen ihre Aktivitäten publik zu machen und auch ihre Meinung kundzutun. Die einzelne Sendung darf tendenziös sein, das Radio als Ganzes ist es gerade dadurch nicht. Einen Rahmen setzen dabei selbstverständlich die Freiheitlich Demokratische Grundordnung und der journalistische Verhaltenscodex. So kann z.B. auf Grund von diskriminierenden oder beleidigenden Aussagen ein Sendeplatz vorenthalten werden. Zur Meinungsvielfalt gehört es für uns dabei auch, die Möglichkeit (!) einzuräumen, das bestehende Wirtschaftssystem thematisieren und kritisieren zu können. In keiner Weise machen wir das zur Vorgabe für irgendwen. Sollte das weiterhin behauptet werden bitten wir um Belege.

Um eine größtmögliche Unabhängigkeit des Mediums Radio zu gewährleisten sind ferner Angehörige von Strafverfolgungsbehörden von der redaktionellen Mitarbeit ausgeschlossen. Ebenso wie Parteien und Kirchen. Wem unabhängige Medien wichtig sind, dem sollte das unmittelbar einleuchten. Auch in anderen Medien wie Zeitungen oder dem öffentlich-rechtlichen wie privaten Rundfunk haben diese nicht die Möglichkeit, direkten Einfluss auf die reguläre redaktionelle Arbeit zu nehmen. (Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass einerseits ein politisch unabhängiger Journalismus gefordert wird und gleichzeitig an dieser Stelle von Seiten der Politik direkt Einfluss auf unsere Statuten ausgeübt werden soll.)

Klaus Werner für das Freie Radio Fratz“

Freies Radio Fratz mitmachen

Du überlegst schon länger, wie du in Flensburg aktiv werden kannst, weißt aber noch nicht ob Radio machen das Richtige für dich ist?

Bei uns kannst du nicht nur Sendebeiträge gestalten, sondern dich mit deinen Fähigkeiten und Interessen dort einbringen, wo du Lust drauf hast.

Als Radio im Aufbau sind wir immer auf der Suche nach kreativen und unkreativen Menschen, die Spaß daran haben, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Wir haben außerdem verschiedene AGs, in denen Menschen tätig sein können:

Bau AG (z.B. das Studio weiter bauen, hämmern, malen und was dir bei uns sonst noch einfällt)

Technik AG (z.B. Einweisung in die Studiotechnik und Software: finde den besten Klang!)

Öffentlichkeits AG (z.B. Flyer gestalten, unsere Homepage ausbauen, Fotos machen, Übersetzen)

Weiterbildung AG (z.B. Schulklassen betreuen, Kooperationen bilden und unterstützen, Workshops organisieren)

Außerdem möchten wir Menschen mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen die Möglichkeit bieten, bei uns mitzumachen. Wenn du also jemanden kennst, der jemanden kennt…  meldet Euch gerne unter oeffentlichkeit@radio-fratz.de

Regelmäßige Termine

In der Bachstraße 7:

Nächstes Offenes Treffen:

Am Montag am 1. Oktober ab 19.30 Uhr

Radio-Werkstatt

Immer Mittwochs ab 18 (für alle, auch ohne Vorkenntnisse)

Nächste Radio-Werkstatt am 26. September

Reguläre Öffnungszeiten

Immer Dienstags von 11 bis 17 Uhr

Weitere Infos und Eindrücke rund um freies Radio empfangt Ihr unter:

Freies Radio Fratz auf Facebook und Instagram.

Außerdem findet ihr uns in der Flensburger Freiwilligenbörse unter: https://engagiert-in-flensburg.de/3410/f…twirkende/

Wir wünschen euch einen guten Start in ein aktives Wochenende!

Euer Radio Fratz

PS: Die Radio-AG der Ostseeschule ist in diesem Schuljahr auf 11 Schüler*innen angewachsen und wie wir hören werden dort wieder spannende Radio-Projekte geplant…

Wenn auch ihr Lust auf eine Radio-AG habt, meldet Euch bei uns!

Instagram

Freies Radio Fratz
Bachstraße 7
24943 Flensburg
0461 1605159

http://www.radio-fratz.de -> currently under construction!

 

Bürgerversammlung zur Wohngebietsentwicklung an der Osterallee am 25.09.2018 im Technischen Rathaus

Neubau von bis zu 110 Wohnungen geplant

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Dienstag, 25. September um 18 Uhr im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer ein. Der Eingang (barrierefrei) erfolgt vom Hof aus, in dem einige Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Pläne können bereits ab 17.30 Uhr eingesehen werden.

Für das Gebiet zwischen dem Autohaus und der in Bau befindlichen Wohnbebauung an der Osterlücke ist eine weitere Wohnentwicklung vorgesehen, für die ein Bebauungsplan aufgestellt wird. Der Planbereich umfasst vor allem ein unbebautes Grundstück, bezieht auf der gleichen Straßenseite aber auch bestehende Wohnbebauung, Gewerbebauten und die Tankstelle ein. Vorgesehen sind bis zu 110 Wohnungen, von denen etwa die Hälfte als öffentlich geförderter Wohnraum angeboten werden soll. Die Planungsüberlegungen umfassen auch eine Kinderbetreuungseinrichtung und ein Angebot für Wohngruppen.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch Herrn Ron Jeromin vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.

Treffpunkt Haithabu: Wortschmiede bei den Häusern am 21.09.2018

„Grettir der Starke“ mit Volker Karl Lindenberg am 21. September

Foto: Volker Karl Lindenberg erzählt aus isländischen Sagas. © Wikinger Museum Haithabu 2018

Im Versammlungshaus in Haithabu wird ein wärmendes Feuer entfacht, wenn Volker Karl Lindenberg am Freitag, 21. September, von 17.30 bis 19 Uhr zu seiner Wortschmiede einlädt.

Im Mittelpunkt des Abends steht Grettir, der Gesetzlose, der Held und Wikinger aus der gleichnamigen Isländer Saga. Wer zur damaligen Zeit geächtet wurde, musste schon über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen, um sich gegen seine Feinde und Verfolger zu behaupten und um in den unwirtlichen Gebieten Islands zu überleben. Zum Helden wird Grettir vor allem deshalb, weil er immer wieder stellvertretend für andere gegen Geister und Trolle kämpft. Mit diesen und anderen Geschichten verzaubert Volker Karl Lindenberg seine Zuhörer und nimmt sie an diesem historischen Ort mit auf seine literarische Zeitreise.

Veranstaltung bei den Wikinger Häusern Haithabu. Fußweg vom Parkplatz bis zu den Wikinger Häusern zirka 20 Minuten.

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Für Zuhörer ab 8 Jahren

 

Bundesarbeitsminister kündigt Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze für 2019 an

Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet sollen die monatlichen Zahlungen für den Lebensunterhalt von Hartz-IV-Empfängern zum Jahresanfang 2019 um acht Euro auf 424 Euro für alleinstehende Erwachsene erhöht werden.

Regelbedarfe für das Jahr 2019 / Anhebung des Regelsatzes um 2,02 Prozent
Laut Aussagen des Arbeitsministers Hubertus Heil, sollen die RB’s nächstes Jahr wie folgt erhöht werden:

RB 1 auf 424 EUR von 416 EUR
RB 2 auf 382 EUR von 374 EUR
RB 3 auf 339 EUR von 332 EUR
RB 4 auf 322 EUR von 316 EUR
RB 5 auf 302 EUR von 296 EUR
RB 6 auf 245 EUR von 240 EUR

Derzeit handelt es sich bei der ALG II – Erhöhung um einen Vorschlag des Bundesarbeitsministeriums. Das Bundeskabinett wird diese Woche darüber entscheiden, eine Zustimmung gilt als sicher.

Laut Anlage zu § 28 SGB XII gelten die vorgenannten Regelbedarfe für folgende Personen:
Regelbedarfsstufe 1:
Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die als alleinstehende oder alleinerziehende Person einen eigenen Haushalt führt; dies gilt auch dann, wenn in diesem Haushalt eine oder mehrere weitere erwachsene Personen leben, die der Regelbedarfsstufe 3 zuzuordnen sind.
Regelbedarfsstufe 2:
Für jeweils zwei erwachsene Leistungsberechtigte, die als Ehegatten, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führen.
Regelbedarfsstufe 3:
Für eine erwachsene leistungsberechtigte Person, die weder einen eigenen Haushalt führt, noch als Ehegatte, Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führt.
Regelbedarfsstufe 4:
Für eine leistungsberechtigte Jugendliche oder einen leistungsberechtigten Jugendlichen vom Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
Regelbedarfsstufe 5:
Für ein leistungsberechtigtes Kind vom Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.
Regelbedarfsstufe 6:
Für ein leistungsberechtigtes Kind bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.
Seit Anfang 2017 erhalten nicht-erwerbsfähige oder behinderte erwachsene Sozialhilfeempfänger 100 statt 80 Prozent der Grundsicherung. Wenn sie zum Beispiel bei den Eltern oder in einer WG leben, gehören sie zur Regelbedarfsstufe 1.

Mehr zu geplanten Hart IV-Erhöhung: Heil – Hartz-IV-Monatszahlung steigt 2019 auf 424 Euro unter: https://de.reuters.com/article/deutschland-arbeit-heil-idDEKCN1LR1I7

Streitgespräch am 19.09.2018 im Jüdischen Museum Rendsburg: „Gibt es jüdische Kunst?“

Mittwoch, 19. September, 18 Uhr, im Jüdischen Museum, Prinzessinstraße 7-8 in Rendsburg

Das Jüdische Museum lädt am Mittwoch, 19. September, um 18 Uhr zu einem Streitgespräch ein. Thema: „Gibt es jüdische Kunst?“ Das Museum nimmt die aktuelle Meidner-Sonderausstellung zum Anlass, diese Frage mit den Besuchern zu diskutieren. Museumspädagogin Dr. Silke Ettling und Museumsleiter Dr. Carsten Fleischhauer stellen ausgewählte Kunstwerke in der Sonderausstellung und in der Dauerausstellung des Museums vor, hinterfragen die gängigen Einordnungen und tauschen kontroverse Argumente aus. Alle Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen.

Die aktuelle Sonderausstellung zeigt Werke des expressionistischen Künstlers Ludwig Meidner. Dieser kann mit einigem Grund als ein „jüdischer Künstler“ bezeichnet werden, da er sich zeitlebens intensiv mit seinen jüdischen Wurzeln, mit religiösen Themen und der Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Religion beschäftigt hat. Dagegen war etwa der große Impressionist Max Liebermann zwar ebenfalls ein bekennender Jude – aber in seiner Kunst hat das nie einen erkennbaren Niederschlag gefunden. Noch einmal anders sieht es bei Meidners Zeitgenossen Felix Nussbaum aus, der erst durch die Verfolgung der Nationalsozialisten dazu gezwungen wurde, sich mit jüdischer Identität auseinanderzusetzen. Auch die Werke vieler anderer Künstlerinnen und Künstlern haben das Attribut „jüdisch“ eher als Fremdzuschreibung erhalten. Aber wodurch wird ein Kunstwerk eigentlich zu „jüdischer Kunst“? Und gibt es die überhaupt?

Kosten: 2 € zzgl. Museumseintritt

Noch bis zum 21. Oktober läuft im Jüdischen Museum die Ausstellung:

„Ludwig Meidner. Im Nacken das Sternemeer“

Ludwig Meidner (1884-1966) wurde durch ein doppeltes Verfolgungs- und Verfemungsschicksal unter dem nationalsozialistischen Regime – als Jude und zudem als sogenannter „entarteter“ Künstler – besonders nachhaltig um seine öffentliche Anerkennung gebracht. Erst in den 1980er Jahren wurde er als einer der wichtigen Vertreter des urbanen Expressionismus und eine der interessantesten Doppelbegabungen seiner Zeit wieder entdeckt.

Die Ausstellung zeigt die fesselnden apokalyptischen Werke aus der Zeit des Ersten Weltkrieges ebenso wie die subtilen Selbstbildnisse und die Portraits von Künstlerfreunden aus der Zeit der Weimarer Republik.

Weitere Schwerpunkte sind die religiösen Arbeiten und die eigenwilligen Werke aus der Zeit im englischen Exil. Bis 21. Oktober 2018 sind in der Rendsburger Prinzessinstraße knapp 80 Werke aus der Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch zu sehen.

Jüdisches Museum Rendsburg
Prinzessinstraße 7-8 | 24768 Rendsburg | Tel 04331 440 43-0
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonnabend 12-17 Uhr | Sonntag 10-17 Uhr (oder tel. Vereinbarung)

http://www.schloss-gottorf.de/juedisches-museum

 

DFB-Pokalspiel kann leider nicht in Flensburg stattfinden – Stattdessen am 31.10. auf der Lübecker Lohmühle

Gemeinsame Erklärung des SC Weiche Flensburg 08 und der Stadt Flensburg:

Flensburg. Das DFB – Pokalspiel am Mittwoch, 31. Oktober 2018, um 18:30 Uhr kann entgegen aller Bemühungen des SC Weiche Flensburg 08 und der Stadt Flensburg leider nicht im Manfred Werner-Stadion stattfinden.
Unter Beteiligung von Polizei, Verkehr- und Umweltbehörden war versucht worden an diesem Tag ein Spiel zu ermöglichen, dass neben Spielern, Verein und Fans auch den Anwohnern rund um den Spielort gerecht wird. Dabei mussten Fragen zu den Bereichen Licht, Lärm, Sicherheit und Verkehr geklärt werden und sie werden auch weiterhin konstruktiv miteinander diskutiert.
„Wir waren zu dem Entschluss gekommen, die Durchführung des Spiels in Flensburg durch den Einsatz einer mobilen Flutlichtanlage zu realisieren. Doch es hat sich leider herausgestellt, dass diese Anlage nicht die technischen Voraussetzungen besitzt, um bei jeder Wetterlage eingesetzt werden zu können“, erläutert Stephan Kleinschmidt, zuständiger Dezernent bei der Stadt Flensburg
Ab einer bestimmten Windstärke ist der Einsatz dieser Flutlichtanlage aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich. Es wurde festgestellt, dass der Wind im stürmischen Flensburg in den vergangenen 10 Jahren am 31. Oktober diesen Grenzwert immer überschritten hat.
Das Spiel gegen Werder Bremen wird nun auf der Lübecker Lohmühle stattfinden. Dem VfB Lübeck und seinen Verantwortlichen gilt ein ganz besonderer Dank für ihr Entgegenkommen.
„Es ist sehr schade, dass das Spiel trotz der gemeinsamen Anstrengungen von Stadt und Verein jetzt doch nicht in Flensburg stattfinden kann. Wir dachten eine Lösung gefunden zu haben, aber die Sicherheit der Zuschauer hat natürlich immer oberste Priorität. .Doch bin ich mir sicher, dass die Fans des SC Weiche Flensburg 08 dafür Verständnis haben und auch auf der Lohmühle das Spiel zu einem Heimspiel machen werden nach dem Motto: ‚Wo wir sind, ist Flensburg!‘ „, erklärt Sportdezernent Kleinschmidt.
SC Weiche Flensburg 08 Geschäftsführer Harald Uhr sagt dazu: „Wir sind traurig, dass wir dieses Spiel für unsere Jugend und alle Fußballfans aus Flensburg und Umgebung leider nicht zu Hause durchführen können. Wir werden versuchen, für unsere Fans so wenig Unannehmlichkeiten wie möglich entstehen zu lassen, und setzen darauf, dass unsere Fans uns auch in Lübeck nicht im Stich lassen werden, damit wir für die nächste Pokalsensation sorgen können.“
Für die Fahrt nach Lübeck werden zahlreiche Sonderbusse bereitgestellt werden. Für Jugendliche bis 16 Jahre wird die Fahrt nichts kosten, Erwachsene zahlen 2,50 Euro.
Alle weiteren Informationen zum Kartenverkauf folgen so schnell wie möglich.
Der Verein und die Stadt Flensburg bitten um das Verständnis der Fans und werden weiterhin gemeinsam daran arbeiten, die Situation zu verbessern.

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