Archiv der Kategorie: Flensburg News

Aktuelle News und Infos nicht nur zum kommunalpolitischen Geschehen in Flensburg

Tore auf bei „KRAN“, dem neuen Kultur Raum am Nordertor – erste Veranstaltung am 29. September

KRAN Haltestelle, Straße und Tor

Am Wochenende vom 29.9 bis zum 1.10.2022 stellt sich das neue Projekt KRAN erstmalig vor, mit Veranstaltungen, Workshops, Live-Musik und einem Tag des offenen Tors. Denn was sich hinter dem Rolltor an der Adresse Am Nordertor 2 entwickelt, ist aus Sicht der Beteiligten eine spannende Gemeinschaft mit vielen Synergien und Angeboten. Keramik, Holz- und Metallwerkstatt, Textbüro, Klangstudio, Bildkunst, Ateliergemeinschaft. Alles angegliedert an den überdachten Innenhof des Gebäudes, das mit seinem Charme einer vergangenen Kleinindustriezeit ein idealer Ort für handwerkliche, kreative und soziale Prozesse ist.

Am Donnerstag, den 29.9. um 20 Uhr wird die erste Konzertveranstaltung im Innenhof stattfinden. Mit H E X + DoraVideo spielt ein außergewöhnlichen dänisch/japanisches Trio, bestehend aus effektgeladener Gitarre, Schlagzeug, Modularsynthesizer und Laser. Einlass 19.30 Uhr, Eintritt 8/16 € – siehe www.definefestival.com

Am Freitag, den 30.9. beginnt der Tag früh morgens um 6 Uhr mit der Klangperformance „Verabredungen der Fragmente“, ein computerberechnetes Werk für acht Lautsprecher. Von 15 – 19 Uhr gibt es verschiedene Workshops und die Möglichkeit zum Austausch.
Samstag, der 1.10. ist dann der offizielle Eröffnungstag, mit Sessions im elektronischen Klanglabor [SoundCodes~, der offiziellen Eröffnung der Keramikwerkstatt Foerdeofen, dem Einblick in das Prjekt KON[ ]KULUT, Besichtigung der Räume, Livemusik, Snacks, Getränke, Kuchen.

Die Kurzpräsentation aller Beteiligten um 17 Uhr ist die Gelegenheit, viele auf einmal zu treffen. Der Abend klingt anschließend mit Musik im Innenhof aus.

KRAN lädt alle ein, den neuen Kultur Raum Am Nordertor kennen zu lernen.

Weitere Infos unter kran.grain.one

H E X + DoraVideo – Konzert am 29. September am Nordertor in Flensburg

electronic and new music, art and performance

DONNERSTAG, 29. SEPTEMBER 2022 UM 20:00 Uhr
Flensburg, Am Nordertor 2

[ D E ]
Das dänische Trance-Noise-Duo H E X und Laser-Modular-Synthesist DoraVideo spielen ein explosives Konzert.

Hinter den Namen H E X + DoraVideo stehen der Gitarrist Lars Bech Pilgaard, der Schlagzeuger Anders Bach und der legendäre japanische Multimediakünstler Ichiraku Yoshimitsu.
H E X und DoraVideo trafen sich erstmals 2019 zu einem Konzert in Oita/Japan. Anarchistischer Freeform Trance trifft neumatisches Controller Setup und frenetische Laser.

Das Konzert findet in den neuen Räumen „Am Nordertor 2“ statt, ein neues Kunst- und Kulturkollektiv, gegenüber vom Nordertor.

www.definefestival.com

[ D K ]
Trance-noise-duoen H E X og laser-modular-syntesisten DoraVideo spiller en eksplosiv koncert. Bag aliaserne findes danske guitarist Lars Bech Pilgaard og trommeslager Anders Bach, og absolut ikke mindst den legendariske japanske multimediekunstner og musiker Ichiraku Yoshimitsu.

Koncerten finder sted i de nye lokaler“Am Nordertor 2″, et nyt kunst- og kulturkollektiv i Flensborg, lige overfor Nørreport.

www.definefestival.com

Veranstaltung von SoundCodes, Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger und Define

#SolidarischerHerbst: Bündnis plant Demonstrationen am 22. Oktober in mehreren Städten

Berlin, Der Paritätische ruft zusammen mit campact, ver.di, BUND u.a. zum Protest auf unter dem Motto “Solidarisch durch die Krise – Soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden”.

Mit mehreren parallelen Demonstrationen unter dem Motto “Solidarisch durch die Krise – Soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden” will ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die mangelhaften Reaktionen der Bundesregierung auf die durch Putins Angriffskrieg ausgelöste Energiekrise bundesweit auf die Straße bringen.

Das von campact, ver.di, BUND, dem Paritätischen Gesamtverband, der Bürgerbewegung Finanzwende und Attac initiierte Bündnis fordert neben zielgerichteten Entlastungen für dringend Unterstützungsbedürftige eine Gesamtstrategie für eine nachhaltige, bezahlbare Grundversorgung sowie massive Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen. Für die Finanzierung, so das Bündnis weiter, brauche es eine grundlegende Wende in der Finanz- und Haushaltspolitik, die neben der Abschöpfung von Übergewinnen und der Besteuerung von großen Vermögen auch das Aussetzen der Schuldenbremse und den Abbau klimaschädlicher Subventionen beinhaltet.

Das Bündnis ruft die Zivilgesellschaft und die Menschen in Deutschland auf, mit #SolidarischerHerbst auf die Straßen zu gehen.

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands: “Deutschland befindet sich in der größten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik. Pandemie, Inflation, Energie- und Klimakrise lassen nur eine Antwort zu: Solidarität. Solidarität ist der einzige Schlüssel, um die Herausforderungen zu meistern. Dazu ist eine rigorose Finanzwende unerlässlich.”

Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND: „Lasst uns solidarisch aus der Energie- und Klimakrise kommen! Dafür muss die Bundesregierung jetzt massiv in den naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren investieren, Energie sparen, die Landwirtschaft für ökologische Leistungen honorieren sowie den öffentlichen Nahverkehr ausbauen – finanziert durch den Stopp klimaschädlicher Subventionen. Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehen Hand in Hand. Alle Menschen brauchen eine nachhaltige und bezahlbare Grundversorgung mit Energie, Wohnen, Mobilität und Ernährung.”

Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand Campact: “Wir überlassen in diesem Herbst nicht den Spaltern und Hetzern die Straße, sondern geben den vielen Menschen eine Stimme, die solidarisch die Krise stemmen wollen. Damit unsere Gesellschaft nicht weiter auseinander driftet, muss die Ampel die Kosten der Krise endlich fair verteilen. Wir wollen uns dafür stark machen, dass aus der Krise ein Aufbruch erwächst. Das heißt auch: Raus aus den fossilen Energien und rein in Erneuerbare  und Energieeffizienz.“

Gerhard Schick, Vorstand Bürgerbewegung Finanzwende: „Solidarität ist der Kitt unserer Gesellschaft. Wenn Multimillionäre Steuerprivilegien genießen oder Banken Milliarden geschenkt bekommen, ist der Zusammenhalt allerdings bedroht – gerade in diesen Zeiten. Gemeinsam gehen wir deshalb für mehr Solidarität und eine gerechtere Politik auf die Straße.“

Frank Werneke, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di): „Die bisherigen Entlastungspakete reichen nicht aus. Jetzt muss dafür gesorgt werden, dass die entscheidenden Maßnahmen – ein wirksamer Strom- und ein Gaspreisdeckel – und weitere Direkthilfen für Menschen mit niedrigen bis mittleren Einkommen unmittelbar und sofort umgesetzt werden, damit viele Menschen in wenigen Wochen nicht in einer finanziellen Katastrophe landen. Dafür wollen wir uns im Bündnis stark machen.”

Nähere Details zu den Demonstrationen werden kommende Woche veröffentlicht.

Die Organisatoren unterstreichen, dass sie sich gegen jegliche Bestrebungen wenden, Betroffene von Krieg und Krisen gegeneinander auszuspielen. Nationalistische, rassistische oder verschwörungsideologische Äußerungen sowie Verharmlosung von Putins Angriffskrieg auf die Ukraine werden auf den Veranstaltungen des Bündnisses konsequent unterbunden.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband

Der Paritätische ist ein Wohlfahrtsverband von eigenständigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppierungen der Wohlfahrtspflege, die Soziale Arbeit für andere oder als Selbsthilfe leisten. Der ParitätischeGetragen von der Idee der Parität, das heißt der Gleichheit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten, getragen von Prinzipien der Toleranz, Offenheit und Vielfalt, will der Paritätische Mittler sein zwischen Generationen und zwischen Weltanschauungen, zwischen Ansätzen und Methoden sozialer Arbeit, auch zwischen seinen Mitgliedsorganisationen. Mehr unter:  https://www.der-paritaetische.de/verband/

Drei Graduierungen und ein Pensionär

Graduierung Lehramt (Katrin Gutzmann) – Den Sternen entgegen, die Sterne im Rücken: Die Absolvent*innen der ersten Lehramtsbezogenen Graduierungsfeier in Präsenz seit 2019.

Europa-Universität Flensburg verabschiedet Absolvent*innen erstmals wieder in Präsenz

Flensburg, 23.9.2022. Erstmals seit zwei Jahren hat die Europa-Universität Flensburg (EUF) Master-Absolvent*innen in Präsenz verabschiedet.

„Es tut so gut, Ihren Studienerfolg gemeinsam mit Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden endlich wieder gemeinsam feiern zu können“, freute sich Uni-Präsident Prof. Dr. Werner Reinhart bei der heutigen (23.9.) Graduierungsfeier der Lehramtsstudiengänge im Deutschen Haus vor rund 300 Gästen. Insgesamt haben 529 angehende Lehrkräfte von August 2021 bis August 2022 ihre Urkunde entgegengenommen.

„Keine andere Studierendengeneration hat ihr Studium unter so schwierigen Umständen bewältigen müssen. Dass Sie es dennoch erfolgreich abschließen konnten, sollte Ihnen Anlass zu Stolz sein“, betonte Uni-Präsident Reinhart in seiner Festrede. Einen Wunsch gab er den Graduierten mit auf den Weg: „Arrangieren Sie sich nicht nur mit dem, was ist, sondern bewahren Sie sich die Vorstellung von dem, was sein könnte. Wer immer sagt ‚das geht nicht‘, beweist nur, dass seine eigene Phantasie begrenzt und sein Mut klein ist.“

Auch Florian Kischl und Katharina Vieker, die für die Absolvent*innen sprachen, betonten die Schwierigkeiten des Studiums in Corona-Zeiten, die sie allerdings mit dem Philosophen Friedrich Nietzsche als Chance begriffen: „Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.“

Nicht nur zukünftige Lehrkräfte nahmen erstmal wieder ihr Zeugnis persönlich entgegen – auch Absolvent*innen der transformations- und europawissenschaftlichen Studiengänge wurden in den vergangenen Wochen geehrt.  Am Freitag, den 16. September, verabschiedeten die Leitungen der Masterstudiengänge Transformationsstudien, European Studies, Bildung in Europa und Kultur – Sprache – Medien sowie des Bachelorstudiengangs European Cultures and Society insgesamt 85 Absolvent*innen mit jeweils einer Sonnenblume.

Prof. Dr. Iulia Patrut, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, dankte den Lehrenden und Studierenden ausdrücklich für ihr besonderes Engagement in den letzten zwei Pandemie-Jahren, das ihre Graduierung überhaupt erst möglich gemacht habe.

In ihrer Rede für das Masterprogramm Transformationsstudien erklärte Studiengangsleiterin Dr. Michaela Christ: „Dies sind herausfordernde Zeiten“. Sie betonte, dass viele der Flensburger Studierenden eine besondere Einstellung auszeichne: „ Eine Kombination aus einerseits ‚die Zukunft ist beängstigend, die Welt ist in einem wirklich schlechten Zustand‘ und andererseits ‚ich bin hier, um zu lernen und etwas dagegen zu tun“.

Graduierung EEM (Kathrin Fischer): Der traditionelle Luftsprung der EEM-Studierenden bei der Graduierung: 12 Graduierte aus neun Ländern des globalen Südens.

Der Wunsch, etwas gegen den ‚schlechten Zustand‘ der Welt zu tun, zeichnet auch die insgesamt zwölf Absolvent*innen aus, die am Freitag, den 9. September, bei der Graduierungsfeier des englischsprachigen Masterprogramms „Energy and Environmental Management in Developing Countries“ ihr Abschlusszeugnis entgegennahmen. Seit 1989 bildet der vom DAAD mitfinanzierte Studiengang jährlich etwa 15 Energiefachleute aus allen drei südlichen Kontinenten aus. Das Ziel: Mehr Menschen den Zugang zu moderner und nachhaltiger Energieversorgung zu ermöglichen. Studiengangsleiter Prof. Dr. Bernd Möller wies vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise auf die weltweit gestiegene Bedeutung der Ausbildung im Bereich der erneuerbaren Energien hin.

Für ihre besonders erfolgreichen Masterarbeiten wurden auf den Graduierungsfeiern folgende Studierende geehrt:

Thomas Spinnrath vom Studiengang Transformationsstudien nahm den Preis für die vorbildliche Umsetzung des Leitbildes der Europa-Universität Flensburg entgegen, der Preis für herausragende Leistungen der Fördergesellschaft der Europa-Universität Flensburg ging an Widya Derjong vom Masterstudiengang European Studies, den Preis für herausragende Leistungen im Lehramtsstudium, ausgelobt von der Debeka-Gruppe, erhielten Jessica Sylvia Brockmöller und Marieke Guntermann.

Nach 33 Jahren engagierter und erfolgreicher Arbeit als Koordinator des Studiengangs „Energy and Environmental Management in Developing Countries“ wurde schließlich Dipl.-Ing. Wulf Boie mit dem Titel „Master of everything“ ausgezeichnet und in den Ruhestand verabschiedet.

Tag der Offenen Moschee am 3. Oktober in Flensburg

Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Wochen

Jetzt anmelden!

Montag, 03.10.2022, 14.00 bis 16.00 Uhr

Meiereistr. 7 / Hinterhof

Die DITIB Fatih-Moschee hat in diesem Jahr eine eigene, neue Moschee erbaut. Wer Interesse an einer Besichtigung hat, ist herzlich willkommen.

Anmeldung unter: Tel. 0461-851188

Wie jedes Jahr findet die Veranstaltungsreihe der Interkulturellen Wochen vom 10.08. bis 23.10.2022 in Flensburg statt. Insgesamt sind 8 Veranstaltungen geplant, zu denen alle Interessierten herzlich willkommen sind.

Mehr dazu und weitere Infos im Flyer zum Download

Hier eine Übersicht der weiteren Veranstaltungen:

Samstag, 08.10.22, 18.00 bis 20.00 Uhr

Afghanischer Abend

Es ist ein Vortrag über das Leben und die Kultur in Afghanistan mit traditionellem Essen geplant.

Ex-Sultan Markt, Neustadt 26

Kontakt: Afghanisch Deutscher Kulturverein,
shabdiz.mohammadi2014@gmail.com

Sonntag, 23.10.2022, 17.00 Uhr

Jüdisches Konzert

„Trio Cannelle“ präsentiert das Programm „Die Goldenen Zwanziger: Berlin trifft Odessa“. Diese zwei Städte sind wichtige Kulturzentren, die von Künstler*innen jüdischer Herkunft geprägt wurden.

Gemeindehaus St. Marien, Heiligengeistgang 4

Eintrittskartenvorbestellung: jgflensburg@gmail.com bis zum 20.10.2022

Hier die Veranstaltungsübersicht zum Ausdrucken:

UNSAGBAR Flensburger Ringvorlesung am 26. September in der Phänomenta: „Musik des Menschen – jenseits des Menschen. Die magische Kosmologie der Musik“

Erster Vortrag der zweiten Teils der Flensburger Ringvorlesungsreiheunsagbar„:

Montag, 26.09.2022 um 18:00 Uhr in der Phänomenta Flensburg – Eintritt frei

Prof. Dr. Karsten Mackensen, Abteilung Musik:

Musik des Menschen – jenseits des Menschen. Die magische Kosmologie der Musik

Wenn heutzutage von der „Magie der Musik“ die Rede ist, handelt es sich oft um einen Gemeinplatz, der eigentlich nichts Konkretes bedeutet, vielleicht mit einem leicht nostalgischen oder romantischen (um nicht zu sagen kitschigen) Beigeschmack. Aber über Jahrhunderte war mit der Idee etwas sehr Konkretes verbunden, nämlich die Vorstellung eines buchstäblich kosmischen, durch Harmonie und Musik hergestellten, magischen Zusammenhangs aller Dinge – der kleinen Dinge auf der Erde und der großen Dinge im Kosmos und noch jenseits davon. Die Musik der Menschen reicht in einer solchen Vorstellung weit über den Menschen hinaus. Musik ist ein magisches Medium, das alle Seinsbereiche miteinander in Resonanz bringt und zu Gebieten hinführen kann, die weit jenseits des in Worten Begreifbaren liegen. Der Vortrag geht dieser Vorstellung an ausgewählten Beispielen nach, die aus der Gegenwart zunächst ins Mittelalter zurückführen. Ob dies auch mit unserer Zeit noch etwas zu tun hat?

Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Eintritts- und Hygieneregeln der Phänomenta (siehe: https://www.phaenomenta-flensburg.de/).

Mehr Informationen zur Ringvorlesung finden Sie unter www.flensburger-ringvorlesung.de

Der Eintritt ist kostenlos. Bitte bedenkt, dass nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht.

Phänomenta e.V., Norderstraße 157-163, 24939

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

Fynn Großmann Quintett am 2. Oktober in der Musikschule Flensburg

Liebe Freunde der Musikschule,

unser ehemaliger Schüler Fynn Großmann ist inzwischen professioneller Jazzmusiker und Komponist.

Am 2.10. spielt er mit seinem „Fynn Großmann Quintett“ um 18:00 Uhr in der Musikschule. 

„Der lebensfrohe Bandsound des „Fynn Großmann Quintetts“ (Berlin/Hannover) ist geprägt von starken Melodien und instrumentaler Experimentierfreude. So ist es die im modernen Jazz selten zu hörende Oboe, die neben Saxophon, Klavier, Bass und Schlagzeug swingende und singende Linien beschreibt. Gleichzeitig bieten die Kompositionen genügend improvisatorische Freiräume, die die fünf Musikerpersönlichkeiten in der gesamten energetischen Bandbreite vom Beinahe-Stillstand bis hin zur musikalischen Eruption auszunutzen wissen.“

2017 wurde das „Fynn Großmann Quintett“ mit dem „Jungen Münchner Jazzpreis“ und dem „Hannover Jazzpreis“ ausgezeichnet, 2019 erschien das Album „Halbwahrheiten“ (Nwog-Records) und 2021 die EP „Sketch Of A Pyramid“ (Nwog-Records).

MUSIKSCHULE FLENSBURG

Ltg. Gabriel Koeppen
Marienkirchhof 2-3
24937 Flensburg
Tel. (0461) 14 19 111
Fax (0461) 14 19 116

Beschlüsse der Flensburger Ratsversammlung vom 22. September 2022

Ratsversammlung stimmt für Vorplanung Neubau Freibad Weiche und Bereitstellung der nötigen Haushaltsmittel

Kommunalpolitik in Flensburg

Flensburg. Die Ratsversammlung der Stadt Flensburg hat in ihrer 40. Sitzung am 22. September zu den folgenden ausgewählten Tagesordnungspunkten die nachstehenden Beschlüsse gefasst

11. Flensburg wird Meeresschutzstadt – RV-90/2022

Antrag der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Die Vorlage wird mit 20 Ja-Stimmen und 13 Gegenstimmen in den SUPA zur Beschlussfassung verwiesen.

13. Neubau Freibad Weiche – RV-86/2022

Besprechung der Vorplanung des Ersatzneubaus des Freibads Weiche zur Sicherstellung eines langfristigen Erhalts sowie einer Anhebung der Attraktivität. Bereitstellung der notwendigen Mittel vom städtischen Haushalt.

Bei 1 Enthaltung einstimmig angenommen.

14. Multifunktionsbecken Campusbad – RV-87/2022

Beteiligung am Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend

Einreichung einer Projektskizze zur Anschaffung von Fördergeldern. Sicherung der benötigten Eigenbeteiligung zur Finanzierung durch die Stadt.

Einstimmig angenommen.

15.2. Änd. des Bebauungsplans „Alter Kupfermühlenweg“ (Nr. 26) – RV-77/2022

Grundstück des ehemaligen Aldi-Marktes, Nutzung für Wohnbebauung

  1. a) Entscheidung über Anregungen
  2. b) Satzungsbeschluss

Beratung der Stellungnahmen zu dem Auslegungsentwurf und den Vorschlägen zur Änderung des Bebauungsplans und Beschluss über die Änderung des Bebauungsplans.

Bei 7 Enthaltungen einstimmig angenommen.

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

Zusatzbeitrag für gesetzlich Versicherte droht 2023 zu steigen: VdK lehnt Gesetzentwurf ab

  • VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Die Menschen können keine weiteren Belastungen mehr schultern“

  • Anstelle einer Beitragserhöhung muss die Bundesregierung andere Mittel ergreifen

Berlin, 23.09.2022. Heute wird im Bundestag das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz beraten. Durch verschiedene Maßnahmen soll die Finanzierungslücke in Höhe von geschätzt 17 Milliarden Euro in der Gesetzlichen Krankenversicherung geschlossen werden. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass der GKV-Zusatzbeitrag um 0,3 Prozentpunkte steigen könnte. Dieser Zusatzbeitrag wird zur Hälfte von den Versicherten getragen.

Verena Bentele – Präsidentin des größten deutschen Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisch

VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte dazu:

„Wir lehnen den Gesetzentwurf ab – so wie viele andere übrigens auch, etwa der Bundesrat und die Kassen selbst. Er verbessert die Finanzlage der Krankenkassen nicht dauerhaft. Vor allem darf es keine Erhöhung der Beiträge für die Versicherten geben, sie wäre zum jetzigen Zeitpunkt ein besonders fatales Signal. Gerade Menschen mit kleinen Einkommen leiden sehr stark unter der hohen Inflation und den immer weiter steigenden Energiepreisen. Durch die lange Corona-Pandemie sind viele bereits in große finanzielle Not geraten. Ein höherer Beitrag zur Krankenversicherung, der im kommenden Jahr noch oben drauf kommen könnte, ist schlicht unzumutbar. Die Menschen machen sich jeden Tag große Sorgen, wie sie ihre Wohnung heizen sollen, wie sie Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs noch zahlen können. Sie können keine weiteren Belastungen mehr schultern.

Abgesehen davon hält der VdK die Erhöhung für keine geeignete Lösung. Die Bundesregierung muss erst andere dauerhafte Mittel ergreifen. Es ist dringend notwendig, dass der Bund gesellschaftspolitische Leistungen der GKV direkt aus Steuermitteln bezahlt. Dazu gehören etwa die Familienversicherung, das Mutterschaftsgeld oder Leistungen für Bezieher von Arbeitslosengeld II. Außerdem muss endlich die Beitragsbemessungsgrenze angehoben werden. So könnte das Finanzloch in der GKV gestopft werden, ohne dass die Versicherten stärker belastet werden.“

Über den VdK:

Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de

Kooperation des FabLab der Hochschule mit der NORDER147

Art & Tech am 12./13. und 14. Oktober

Jetzt anmelden!

WANN?

Einführung am 12. Okt im FabLab der Hochschule Flensburg, am 13. und 14. Oktober findet das Angebot (mit den portablen 3-D-Printern, einem Plotter und dem Laser-Cutter) in der NORDER147 statt!

WAS?

Ihr bekommt eine Einführung in die Grundlagen, die ihr braucht, um selbst Objekte zu gestalten. Am ersten Tag lernt ihr das FabLab IDEENREICH und seine Möglichkeiten an der Hochschule Flensburg kennen. Am zweiten und dritten Tag entwickelt ihr in der NORDER147 (Norderstraße 147, Flensburg) eure eigenen Ideen und Projekte, die dann direkt in der von euch gewünschten Technik umgesetzt werden. Am Freitag, dem 14. Oktober findet zum Abschluss außerdem die Ausstellung der entstandenen Versuche und Arbeiten statt.

INTERESSE oder FRAGEN?

Email an: ideenreich@hs-flensburg.de / Betreff: Art & Tech 2022

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

 

VdK-Präsidentin: „Die Lösung sozialer Probleme muss zur Chefsache werden“

  • Bedürftige brauchen jetzt spürbare Entlastung

  • Zusätzliche Hilfen wie Härtefallfonds und Gas-Kontingente notwendig

Berlin, 22.09.2022. Bundeskanzler Olaf Scholz hat es bisher abgelehnt, einen Sozialgipfel mit dem Sozialverband VdK, dem Sozialverband Deutschland (SoVD), dem Deutschen Mieterbund (DMB) und der Tafel Deutschland abzuhalten. Das Bündnis hatte die Bundesregierung im August dazu aufgerufen, um gemeinsam dauerhafte Lösungen zur Entlastung der von der Energiekrise und der Inflation am stärksten betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu finden. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele:

Verena Bentele – Präsidentin des größten deutschen Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisch

„Wir sind enttäuscht, dass Bundeskanzler Olaf Scholz es ablehnt, bei einem Sozialgipfel mit den Betroffenen und ihren Vertretern über die Sorgen und Nöte derer zu sprechen, die gerade besonders unter der Krise leiden. Jetzt ist es wichtig auf die Stimme der Menschen zu hören, die derzeit nicht mehr wissen, wie sie von ihren niedrigen Löhnen oder ihrem kleinen Alterseinkommen ihre Rechnungen bezahlen sollen. Durch unseren täglichen Kontakt zu den VdK-Mitgliedern wissen wir viel über deren Nöte und haben gute Lösungsvorschläge, um den Menschen zu helfen.

Die Entlastungspakete können nur ein erster Schritt sein. Immer mehr Menschen fühlen sich unsicher und wissen nicht, wie es weitergeht. Die Bundesregierung muss den Menschen dringend ein offenes Ohr schenken. Es ist gut, dass die VdK-Forderung, die Energiepreispauschale endlich den Rentnerinnen und Rentnern sowie den Studierenden zu zahlen, erfüllt wurde. Jetzt muss es dringend weitere Maßnahmen geben.

Über den VdK:

Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de

SSW-MdB Stefan Seidler: Küstenschutz muss Priorität haben

Bundesregierung ist nicht an Formaten zur europäischen zwischenstaatlichen Zusammenarbeit im Bereich Küstenschutz beteiligt

Dazu SSW-MdB Stefan Seidler:

„Als Vertreter eines Küstenlandes habe ich inzwischen das Gefühl, dass die Bedrohung durch steigende Wasserpegel, Sturmfluten und häufiger auftretende Hochwasser von der Bundesregierung nicht ernst genug genommen wird!“

„Ich bin schockiert über die mangelnde Beteiligung der Bundesregierung an internationaler Zusammenarbeit beim Küstenschutz. – Diesmal kann man die Regierung zwar nicht für eine unklare Antwort kritisieren. Ein klares Nein auf die Frage inwiefern sich die Bundesregierung international um Lösungen beim Küstenschutz beteiligt, stimmt mich jedoch sehr unzufrieden.

Besonders, da wir an der Küste eine einheitliche und auch geschlossene Front gegen das Wasser bilden müssen. Da nützt es nichts, wenn der neue Klima-Deich der Dänen an der Landesgrenze endet“, kommentiert SSW-Bundestagsabgeordneter  Stefan Seidler die Antwort der Bundesregierung auf seine Frage zur internationalen Kooperation beim Küstenschutz diese Woche. Der Abgeordnete weiter:

„Als Vertreter eines Küstenlandes habe ich inzwischen das Gefühl, dass die Bedrohung durch steigende Wasserpegel, Sturmfluten und häufiger auftretende Hochwasser von der Bundesregierung nicht ernst genug genommen wird!

Täglich sehe ich in unserem Grenzland den Baufortschritt der Deiche auf der dänischen Seite. Nur auf der deutschen Seite passiert immer noch zu wenig, und das, obwohl die Hochwasser Deutsche und Dänen gleichermaßen bedrohen.

Küstenschutz muss nationale und internationale Priorität haben! Deshalb muss die Bundesregierung sich hier auch international stärker einbringen“, fordert Seidler.

„Besonders als SSW-Vertreter werde ich hierzu oft direkt von den Bürgern und Bürgerinnen angesprochen. Wir Norddeutschen haben keine Angst vor dem Wasser, aber immer riesigen Respekt vor der Macht des Meeres. Angst macht uns stattdessen eine ohnmächtige Bundesregierung, “ erklärt Seidler abschließend.

Frage an die Bundesregierung:
„An welchen Formaten zur europäischen zwischenstaatlichen Zusammenarbeit beteiligt sich die Bundesregierung im Bereich Küstenschutz jenseits informeller Beratergremien wie der North Sea Coastal Managers Group und welche Themen wurden bei den letzten Treffen diskutiert (Bitte aufschlüsseln nach Format unter Angabe des Datums der Sitzung und der diskutierten Themen)?“

Antwort der Bundesregierung:
„Die Bundesregierung ist jenseits informeller Beratergremien nicht an Formaten zur europäischen zwischenstaatlichen Zusammenarbeit im Bereich Küstenschutz beteiligt.“

%d Bloggern gefällt das: