Archiv der Kategorie: Bildung

Artikel zum Thema, Bildung, Schule und Hochschule

Flensburger Gesundheitshaus unterstützt das Frühradfahren

Aber bitte mit Helm!

Flensburg. Nicht erst seit der Corona-Pandemie zeigen die Untersuchungen des Kinder-und jugendärztlichen Dienstes zunehmend motorische Defizite bei Kindergarten- und Grundschulkindern auf. Dieses wurde durch den Lock-Down noch verschärft. Dies führt unter anderem dazu, dass Grundschulkindern wichtige Fähigkeiten, die für das verkehrssichere Radfahren notwendig sind, fehlen.

Helmübergabe Frühradfahren – Foto: Stadt Flensburg

Kinder, denen es an Geschicklichkeit und Koordinationsvermögen mangelt, sind häufiger in Unfälle verwickelt als andere. Auch im Schulunterricht wirken sich erhöhte Ablenkbarkeit, mangelnde Konzentrationsfähigkeit und motorische Unruhe oft negativ aus. Das Frühradfahren fördert die Konzentration, Koordination und den natürlichen Bewegungsdrang des Kindes. Außerdem werden die Geschicklichkeit und das Gleichgewicht gefördert, der Umgang mit dem Fahrrad geschult und die Fahrsicherheit gesteigert.

An einigen Flensburger Grundschulen wurde das Frühradfahren bereits etabliert. Dafür besuchten die Lehrkräfte eine Fortbildung zum Frühradfahren, Fahrräder wurden organisiert und das Projekt wird von den Kindern mit Begeisterung angenommen.

Um möglichst vielen Schüler*innen das Frühradfahren sicher zu ermöglichen, unterstützt das Gesundheitshaus diese Aktion mit 85 Fahrradhelmen. Diese werden stadtweit an insgesamt 6 Grundschulen verteilt, die dieses Projekt anbieten.

Scharfe Kritik vom Bündnis Klimabegehren Flensburg am schwarz-grünen Koalitionsvertrag

Das Orgateam des Bündnis Klimabegehren Flensburg – Foto: Bündnis Klimabegehren Flensburg/ Quelle: Pay Numrich Pressefotos | Flickr

Einschränkung von Bürger*innenbegehren: Das Bündnis Klimabegehren Flensburg fordert von der schwarz-grünen Koalition die Streichung der „Generalklausel“

In ihrem vorgestern unterzeichneten Koalitionsvertrag hat die neue schwarz-grüne Landesregierung in Schleswig-Holstein beschlossen, die Möglichkeit für Bürger*innenbegehren stark einzuschränken. In einer „Generalklausel“ ist festgehalten, dass Landesregierung und Gemeinden in Zukunft die Möglichkeit haben sollen, Bürger*innenbegehren zu Infrastrukturprojekten zu stoppen. Das Bündnis Klimabegehren Flensburg kritisiert diese Regelung.

Initiativen wie das Klimabegehren Flensburg wären durch die Generalklausel in Zukunft gefährdet und könnten komplett ausgebremst werden. Für das Bündnis unverständlich, da Bürger*innenbegehren oft frischen Wind in politisch eingestaubte Verwaltungsapparate bringen. Wenn dieses Instrument der direkten Demokratie von staatlichen Instanzen in Schleswig-Holstein ab jetzt einfach außer Kraft gesetzt werden kann, werden viele politische Veränderungen erschwert, wenn nicht sogar unmöglich gemacht, heißt es in einer Stellungnahme vom Bündnis Klimabegehren.

Helmreich Eberlein, Pressesprecher des Klimabegehrens, stellt fest: „Das Vorhaben der Landesregierung würde dem Geist der Bürger*innenbeteiligung völlig zuwiderlaufen und und das Ohnmachtsgefühl der Bürger*innen verschlimmern – das Gegenteil dessen, was nötig ist, um einen gesellschaftlichen Konsens zu erzeugen“.

Mit der Generalklausel werde den Bürger*innen die Fähigkeit abgesprochen, selbst zu beurteilen, welche Projekte unterstützenswert sind und welche nicht, so das Bündnis. Im Koalitionsvertrag steht, dass u.a. Bürger*innenbegehren, die Klimaschutzprojekte betreffen, zukünftig gestoppt werden können. „Die Klausel lässt außer Acht, dass der dringend notwendige Klimaschutz in Kommunen oft erst durch Bürger*innenbegehren herbeigeführt wird.  Sie ist ein Schlag ins Gesicht für engagierte Bürger*innen, die ihre wertvolle Zeit für das gesellschaftliche Gemeinwohl einsetzen“, sagt Clara Tempel, Pressesprecherin des Klimabegehrens und betont, dass das Bündnis die Stadtwerke und die Stadtverwaltung schon vor dem Einreichen der Unterschriften zum Umdenken angeregt habe. Die bisherigen Erfolge des Klimabegehrens wären durch die geplante Regelung vielleicht nie möglich gewesen.

Das Bündnis Klimabegehren Flensburg fordert daher die neue Landesregierung dazu auf, die Generalklausel zu streichen.

Eine ausführliche Bewertung der Änderungen hat der Verein Mehr Demokratie e. V. vorgenommen: https://www.mehr-demokratie.de/presse/einzelansicht-pms/kiel-neuer-koalitionsvertrag-entmuendigt-buerger

Der Koalitionsvertrag ist z. B. unter dem folgenden Link abrufbar: https://sh-gruene.de/wp-content/uploads/2022/06/Koalitionsvertrag-2022-2027_.pdf

Das Bündnis Klimabegehren Flensburg sammelt auch in den Sommerferien Unterschriften

Foto: „Bündnis Klimabegehren Flensburg“/ Pressefotos | Flickr

Unterstützt wird das Klimabegehren von verschiedenen Flensburger Gruppen wie Greenpeace, AKF, Fridays for Future und dem BUND sowie von Wissenschaftler*innen und Prominenten wie Prof. Dr. Pao-Yu Oei, Pröpstin i. R. Carmen Rahlf und der Band Santiano. Clara Tempel betont: „Um tausende Unterschriften zu sammeln brauchen wir viel Unterstützung: Alle Menschen, ob jung oder alt, sind herzlich eingeladen, uns beim Unterschriftensammeln zu helfen!“. Den ganzen Sommer über soll es verschiedene Veranstaltungen und Aktionen rund um das Klimabegehren geben. Die Aktiven haben offiziell Zeit bis Ende Oktober, bis sie die Unterschriften bei der Stadt einreichen müssen. Damit der Transformationsprozess hin zu erneuerbaren Energien schon vorher eingeleitet wird, arbeitet das Bündnis Klimabegehren Flensburg neben der Unterschriftensammlung im Arbeitskreis Transformation der Stadtwerke mit.

Website: https://klimabegehren-flensburg.de

Infos für Unterschriftensmmler*innen https://klimabegehren-flensburg.de/sammeln/

Statements der Unterstützer*innen: https://klimabegehren-flensburg.de/unsere-unterstuetzerinnen/

Twitter: www.twitter.com/KlimabegehrenFL

Levinas and the Real: Politics, Community, Religion – International conference July 4th to July 6th 2022 at the Europa-Universität Flensburg

Headerbild zu der Tagung Levinas and the real

Prof. Dr. Annabel Herzog (University of Haifa) and Dr. Pascal Delhom (EUF, Philosophy Department) organise an international scientific event on the topic: „Levinas and the Real: Politics, Community, Religion“.

The conference will bring together Levinas scholars working and writing in different linguistic spheres and academic disciplines and promote new interpretations of Emmanuel Levinas’s philosophy, which insist on its relevance in social-political empirical situations and, hence, emphasize its importance for a philosophical discourse that deals with practical situations, among others through a specific understanding of the idea of Europe, judaism, and peace. The conference is organised in cooperation with ICES and funded by the DFG.

Program and time schedule, July 4th to July 6th 2022

Monday, July 4th 2022

The conference will take place in the building Helsinki (HEL), Room 063

10:00Welcome to participants 
10:30IntroductionAnnabel Herzog, Pascal Delhom
Section I: Liberalism
11:00The ‘’Pathetic of Liberalism’’ (TI) and the Dignity of PoliticsJean-François Rey
11:20Levinas, Nietzsche, and the Definition of ChristianityPaul Davies
11:40 – 12:10Discussion 
12:30Lunch at the University 
Section II: Forgiveness and Hospitality
14:00The Magdalene Penitents, Reparations, and the Limits of ForgivenessClaire Katz
14:20Levinas and Derrida on Sovereignty and HospitalityAnnabel Herzog
14:40 – 15:10Discussion 
 Pause 
Section III: Between Ethics and Politics
15:40The Social Bond Based on »Exposure« and »Shared Vulnerability«. Levinas’ Criteriology of Political PracticePeter Zeillinger
16:00The Problem of Ideal Theory: A Levinasian Approach to Rawls and RaceMartin Kavka
16:20 – 16:50Discussion 
 Pause 
Public presentation in the frame of „Philosophie Mittenmang“.
18:00Levinas and the Subject at the Service of the SystemRobert Bernasconi
20:00Dinner downtown 

Tuesday, July 5th 2022

The conference will take place in the building Helsinki (HEL), Room 063

Section IV: Between Ethics and Politics II
10:00The Other in the City – The Question of the Public SpaceAlfred Hirsch
10:20Beyond Consensualism and Polemology: Levinas’s Responsive Idea of the PoliticalSergej Seitz
10:40 – 11:10Discussion 
 Pause 
Section V: The Third Party
11:40Levinas and Maimonides on „le tiers“Zeev Harvey
12:00The Other and the Third in Interreligious ThoughtBarbara U. Meyer
12:20 – 12:50Discussion 
13:00Lunch at the University 
Section VI: Talmudic Readings
14:30The Third and Civil Unrest: Levinas’s Talmud in Dialogue with the 1960s.Oona Eisenstadt
14:50Levinas’s Talmudic Readings: A way to Radicalize Political ThinkingHanoch Ben Pazi
15:10 – 15:40Discussion 
 Pause 
Zoom Presentation
16:10Experiencing Film with Levinas: Reflections on Two Days, One Night by the Dardenne Brothers.Michael Morgan
16:30 – 17:00Discussion 
 Free time 
19:30Dinner downtown 

Wednesday, July 6th 2022

The conference will take place in the building Helsinki, Room 063

Section VII: Jewish Experience and Zionism
10:00Levinas from migrations and captivity to the liberative figure of the otherCedric Cohen Scalli
10:20Levinas’s and Gandhi’s Views on ZionismEphraim Meir
10:40 – 11:10Discussion 
 Pause 
Section VIII: Levinas in European Context (organized in Cooperation with the ICES)
11:40Religion After! Levinas’s Talmud and post-war European politicsSarah Hammerschlag
12:00The Peace of Europe between reason and bad consciencePascal Delhom
12:20 – 12:50Discussion 
13:00Lunch at the University 

More information at the Conference-website

Program Download: Poster and Flyerprogram-july-2022-last-version-ii.pdf

Politisches Abendgebet der Aktionsgruppe Klima Flensburg am 4. Juli 2022 um 18 Uhr in St. Nikolai

Liebe Interessierte,
zum nächsten Politischen Abendgebet am Montag, den 4. Juli um 18 Uhr laden wir wieder in die Nikolai-Kirche am Südermarkt ein.

Sprachlosigkeit und Ohnmacht im Suchen nach Frieden“ lautet der Titel.

Viele Grüße
Susanne Friederichsen
Veronika Landbeck
Jürgen Iversen
(AG Politisches Abendgebet in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg)

Philosophie mittenmang am 4. Juli: Levinas and the Subject at the Service of the System – Vortrag mit Robert Bernasconi

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Robert Bernasconi (Pennsylvania State University, USA)

Montag, 04.07.2022, 18:00 Uhr, Europa-Universität Flensburg, Gebäude Tallinn, Raum 007, Auf dem Campus 1b, Flensburg – Eintritt frei

In dieser Reihe reden eingeladene Philosophinnen und Philosophen mit allen Interessierten über aktuelle und bewegende Themen aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft. Und dazu gehen sie mittenmang in die Stadt, dorthin, wo sich drängende Fragen stellen: in Krankenhäuser, Schulen, Bibliotheken, Museen usw. Diesmal jedoch an der Europa-Universität Flensburg.

Der öffentliche Vortrag ist Teil einer internationalen Konferenz, die vom 4. bis zum 6. Juli an der Europa-Universität in Flensburg stattfindet: Levinas and the Real: Politics, Community, Religion – Mehr dazu auf der Veranstaltungs-Website

Armutsbericht 2022: Armutsquote in Deutschland erreicht mit 16,6% neuen Höchststand

Zwischen Pandemie und Inflation: Paritätischer stellt Bericht zur Armut in Deutschland vor

Laut Paritätischem Armutsbericht 2022 hat die Armut in Deutschland mit einer Armutsquote von 16,6 Prozent im zweiten Pandemie-Jahr (2021) einen traurigen neuen Höchststand erreicht.

13,8 Millionen Menschen müssen demnach hierzulande derzeit zu den Armen gerechnet werden, 600.000 mehr als vor der Pandemie. Der Paritätische Wohlfahrtsverband rechnet angesichts der aktuellen Inflation mit einer weiteren Verschärfung der Lage und appelliert an die Bundesregierung, umgehend ein weiteres Entlastungspaket auf den Weg zu bringen, das bei den fürsorgerischen Maßnahmen ansetzt: Grundsicherung, Wohngeld und BAföG seien bedarfsgerecht anzuheben und deutlich auszuweiten, um zielgerichtet und wirksam Hilfe für einkommensarme Haushalte zu gewährleisten.

Auswirkungen der Pandemie schlagen voll durch

“Die Befunde sind erschütternd, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie schlagen inzwischen voll durch. Noch nie wurde auf der Basis des amtlichen Mikrozensus ein höherer Wert gemessen und noch nie hat sich die Armut in jüngerer Zeit so rasant ausgebreitet wie während der Pandemie”, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands.

Während 2020 noch die verschiedenen Schutzschilde und Sofortmaßnahmen der Bundesregierung und der Länder dafür sorgten, dass die Armut trotz des wirtschaftlichen Einbruchs und des rapiden Anstiegs der Arbeitslosigkeit nur relativ moderat anstieg, seien die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie 2021 offenbar voll auf die Armutsentwicklung durchgeschlagen, so die Ergebnisse der Studie.

Auffallend sei ein ungewöhnlicher Zuwachs der Armut unter Erwerbstätigen, insbesondere Selbständiger (von 9 auf 13,1 Prozent), die während der Pandemie in großer Zahl finanzielle Einbußen zu erleiden hatten. Armutshöchststände verzeichnen auch Rentner*innen (17,9 Prozent) sowie Kinder und Jugendliche (20,8 Prozent).

Große regionale Unterschiede

Bezüglich der regionalen Armutsentwicklung zeigt sich Deutschland nach dem aktuellen Armutsbericht tief gespalten: Während sich Schleswig-Holstein, Brandenburg, Baden-Württemberg und vor allem Bayern positiv absetzen, weisen fünf Bundesländer überdurchschnittlich hohe Armutsquoten auf: Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin und das Schlusslicht Bremen, weit abgeschlagen mit einer Armutsquote von 28 Prozent. Armutspolitische Problemregion Nr. 1 bleibt dabei das Ruhrgebiet, mit 5,8 Millionen Einwohner*innen der größte Ballungsraum Deutschlands. Mehr als jede*r Fünfte dort lebt in Armut. In einem Länderranking würde das Ruhrgebiet mit einer Armutsquote von 21,1 Prozent gerade noch vor Bremen auf dem vorletzten Platz liegen.

Entlastungspaket „ungerecht und unzureichend“

Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert insbesondere das jüngste Entlastungspaket als ungerecht und unzureichend. Die seit Herbst 2021 steigenden Lebenshaltungskosten führten zu einer dramatischen Vertiefung der Armut und verlangten entschlossene Hilfsmaßnahmen. “Pandemie und Inflation treffen eben nicht alle gleich. Wir haben keinerlei Verständnis dafür, wenn die Bundesregierung wie mit der Gießkanne übers Land zieht, Unterstützung dort leistet, wo sie überhaupt nicht gebraucht wird und Hilfe dort nur völlig unzulänglich gestaltet, wo sie dringend erforderlich wäre”, so Schneider. Nur zwei Milliarden Euro des insgesamt 29 Milliarden-Euro-schweren Entlastungspaket seien als gezielte Hilfen ausschließlich einkommensarmen Menschen zugekommen, kritisiert der Verband. Dazu würden die Einmalzahlungen durch die Inflation “aufgefressen”, noch bevor sie überhaupt ausgezahlt sind.

Der Paritätische fordert umgehend ein neues Maßnahmenpaket, das bei den fürsorgerischen Leistungen ansetzen müsse, konkret den Regelsätzen in der Grundsicherung, bei Wohngeld und BAföG. “Wir brauchen dringend ein weiteres Entlastungspaket, eines das zielgerichtet ist, wirksam und nachhaltig”, fordert Ulrich Schneider. “Grundsicherung, Wohngeld und BAföG sind nach unserer Auffassung die wirksamsten Hebel um schnell zu einer Entlastung unterer Einkommen zu gelangen, die nachhaltig wirkt und nicht nach kurzer Zeit wieder verpufft. Es geht darum unsere letzten Netze sozialer Sicherung wieder höher zu hängen.”

Der Armuts-Bericht zum Download

Der Paritätische

Der Paritätische ist ein Wohlfahrtsverband von eigenständigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppierungen der Wohlfahrtspflege, die Soziale Arbeit für andere oder als Selbsthilfe leisten. Der ParitätischeGetragen von der Idee der Parität, das heißt der Gleichheit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten, getragen von Prinzipien der Toleranz, Offenheit und Vielfalt, will der Paritätische Mittler sein zwischen Generationen und zwischen Weltanschauungen, zwischen Ansätzen und Methoden sozialer Arbeit, auch zwischen seinen Mitgliedsorganisationen. Mehr unter:  https://www.der-paritaetische.de/verband/

Ferienprogramm der Museumsinsel Schloss Gottorf

In den Sommerferien gibt es auf der Museumsinsel Schloss Gottorf in Schleswig zahlreiche Veranstaltungen für die ganze Familie und Mitmach-Angebote für Kinder 

Anmeldung für alle Veranstaltungen ist ab sofort möglich: 04621/813222, oder per E-Mail:  service@landesmuseen.sh

Sonntag, 3. Juli, 11 Uhr:

Steinzeitreise. Geschichte(n) für die ganze Familie

Die frühesten Zeugnisse menschlichen Lebens in Schleswig-Holstein stammen vom Neandertaler (Homo Neandertalensis) und sind etwa 60.000-80.000 Jahre alt. Faustkeile, Schaber und deren Herstellungsabfälle wie Abschläge und Kernsteine aus Feuerstein wurden bei Drelsdorf und Schalkholz im Westen Schleswig-Holsteins gefunden. Die Führung am Sonntag, 3. Juli, 11 Uhr gibt Einblicke in die Lebensweise unserer frühen Vorfahren und zeigt, was mit dem Einsatz von Steinwerkzeugen alles möglich war.

Kosten: 3 Euro plus Eintritt.

Foto: Führung in der Steinzeitsammlung © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen / Holger Widera

Dienstag, 5. Juli, 11 Uhr:

Von Drachen und Monstern: Jetzt wird es ungeheuerlich!

Im Schloss verstecken sich so einige Drachen und Fabelwesen. Beim Rundgang gilt es sie zu finden. Außerdem erfahren die Kinder am Dienstag, 5. Juli, ab 11 Uhr, warum es diese Wesen gibt und welche Geschichten sich dahinter verbergen. Am Ende der zweistündigen Veranstaltung nimmt jedes Kind sein eigenes Monster mit nach Hause.
Empfohlenes Alter: 6 bis 10 Jahre

Kosten: 9 Euro

Foto: Brunnen im Innenhof des Schlosses © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Mittwoch, 6. Juli, 13 Uhr:

Vom Faustkeil zur Muskete. Waffen durch die Jahrtausende

Um das Thema „Waffen durch die Jahrtausende“ geht es beim Ferienprogramm am Mittwoch, 6. Juli, ab 13 Uhr. Jagen, um zu essen! Kämpfen, um sich zu verteidigen! Wie unterscheiden sich Jagd- und Kriegswaffen und wie haben sie sich in der Menschheitsgeschichte entwickelt? Was veränderte sich mit dem Aufkommen von Metallen? Als Erinnerung nimmt sich jedes Kind seinen selbst bearbeiteten Holzdolch mit nach Hause. Empfohlenes Alter: 8 bis 12 Jahre

Kosten: 9 Euro

Foto: Vom Faustkeil zur Muskete. Waffen durch die Jahrtausende © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen / Holger Widera

Donnerstag, 7. Juli, 11 Uhr:

Auf ein Tänzchen. Im Tanzschritt durchs Barock

Gekleidet in Gewänder des 17. Jahrhunderts durchqueren die Kinder beim Ferienprogramm am Donnerstag, 7. Juli, um 11 Uhr die barocken Gemächer des Schlosses und erfahren dabei vieles darüber, wie man damals bei Hofe lebte. Zum Abschluss tanzen alle im Hirschsaal ein barockes Menuett.

Empfohlenes Alter: 7 bis 12 Jahre

Kosten: 9 Euro

Foto: Auf ein Tänzchen © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen / Holger Widera

Dienstag, 12. Juli, 11 Uhr:

Steinzeitgeschichten. Mit Mammut Manni auf Zeitreise!

Mammut Manni erkundet am Dienstag, 12. Juli, ab 11 Uhr mit den Kindern die Steinzeit. Objekte und Materialien wie ein Backenzahn von einem Mammut, eine Knochenflöte oder Werkzeuge aus Feuerstein stehen zum Anfassen und Ausprobieren bereit. Als Erinnerung kann sich jedes Kind einen Miniatur-Stoßzahn aus Speckstein anfertigen.
Empfohlenes Alter: 6 bis 8 Jahre

Kosten: 9 Euro

Foto: Familienführung in der Steinzeitsammlung © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Mittwoch, 13. Juli, 13 Uhr:

Der Gottorfer Riesenglobus. Ein Wunderwerk der Technik

Vor ungefähr 350 Jahren war der mehr als drei Meter große Gottorfer Globus weltberühmt. Außen wie eine Weltkugel bemalt, ist er im Inneren ein Himmel mit Sternenbildern, Fabeltieren und Sagengestalten. Die Kinder erkunden am Mittwoch, 13. Juli, ab 13 Uhr das alte Wunderwerk der Naturwissenschaft und Technik. Im Anschluss werden perönliche Postkarten mit Sternenbildern verziert.

Empfohlenes Alter: 8 bis 12 Jahre

Kosten: 9 Euro

Foto: Der Gottorfer Riesenglobus © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Henrik Matzen

Donnerstag, 14. Juli, 11 Uhr:

Leben auf der Burg. Zeitreise ins Mittelalter

Als Ritter, Burgfräulein, Mönch oder Gaukler gewandet, erfahren Kinder beim Ferienspaß am Donnerstag, 14. Juli, ab 11 Uhr, wie man auf einer mittelalterlichen Burg lebte. Mächtige Mauern und Gewölbe, glänzende Rüstungen, aber auch Gebrauchsgegenstände geben einen Eindruck vom Leben vor ungefähr 600 Jahren. Ein mittelalterlicher Flechtreigen und/oder andere historische Aktivitäten bilden den Abschluss dieser spannenden Zeitreise.
Empfohlenes Alter: 8 bis 12 Jahre

Kosten: 9 Euro

Foto: Leben auf der Burg © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Dienstag, 19. Juli, 11 Uhr:

Tierisch schöne Spurensuche. Kleine Safari zur Sonderausstellung

Im Kreuzstall auf Schloss Gottorf hat sich eine bunte Tierschar zusammengefunden und der kleine Hahn Hans stiftet großes Chaos. Die Kinder schauen sich beim Ferienspaß am Dienstag, 19. Juli, um 11 Uhr gemeinsam mit Lindsay Koch die Sonderausstellung „Tierisch schön“ an und gehen im Anschluss mit einem Entdeckerbogen auf tierische Spurensuche durch das Schloss.
Empfohlenes Alter: 7 bis 12 Jahre

Kosten: 9 Euro

Franz Marc, Tiger © Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch

Mittwoch, 20. Juli, 13 Uhr:

Kindheit und Spiel. Kind sein wie vor 500 Jahren

Wie die Menschen im Mittelalter gelebt und wie sie sich ihre Zeit vertrieben haben, das zeigen 500 Jahre alte Spielgeräte, Brettspiele und aus Schweineknochen gefertigte Schlittschuhe in den Gottorfer Sammlungen. Auf die Jungen und Mädchen warten bei diesem Ferienspaß am Mittwoch, 20. Juli, um 13 Uhr Knochenwürfeln, Kegeln, rasantes Steckenpferdreiten und viele andere lustige Aktionen.
Empfohlenes Alter: 6 bis 12 Jahre Kosten: 9 Euro

Foto: Spiele des Mittelalters © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Donnerstag, 21. Juli, 11 Uhr:

Geheimnisvolle Moorleichen

Die Kinder schlüpfen beim Ferienspaß am Donnerstag, 21. Juli, um 11 Uhr in die Rolle eines Archäologen und lüften das Geheimnis der 2000 Jahre alten Moorleichen: Wer waren diese Menschen? Wie sind sie dorthin gekommen? Naturwissenschaftliche Experimente erklären, was Forscher über das Moor wissen und warum die eisenzeitlichen Moorleichen so gut erhalten sind.
Empfohlenes Alter: 10 bis 12 Jahre

Kosten: 9 Euro

Foto: Kind von Windeby © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Dienstag, 26. Juli, 11 Uhr:

Pudern statt Waschen? Ein barocker Kosmetikkurs

Baden und Waschen galt in der Zeit des Barock als gefährlich. Viel mehr puderte man sich und umhüllte sich mit Parfüm.

Warum das so war, können Kinder an am Dienstag, 26. Juli, um 11 Uhr erleben. Zum Schluss nimmt sich jedes Kind sein eigenes, selbstgemachtes Stück Seife mit nach Hause.

Empfohlenes Alter: 7 bis 10 Jahre

Kosten: 9 Euro

Foto: Pudern statt Waschen? © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Widera

Mittwoch, 27. Juli, 13 Uhr:

Von Drachen und Monstern: Jetzt wird es ungeheuerlich!

Im Schloss verstecken sich so einige Drachen und Fabelwesen. Beim Rundgang gilt es sie zu finden.

Außerdem erfahren die Kinder am Mittwoch, 27. Juli, ab 13 Uhr, warum es diese Wesen gibt und welche Geschichten sich dahinter verbergen. Am Ende der zweistündigen Veranstaltung nimmt jedes Kind sein eigenes Monster mit nach Hause.

Empfohlenes Alter: 6 bis 10 Jahre

Kosten: 9 Euro

Foto: Brunnen im Innenhof des Schlosses © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Donnerstag, 28. Juli, 11 Uhr:

Barockes Lustwandeln. Herrschaftlich gekleidet geht es vornehm durch den barocken Garten

Heute sagt man Bummeln gehen, aber das passt so gar nicht in die Zeit der Gottorfer Herzöge. Man lustwandelte oder flanierte. Und so wie vor 350 Jahren werden sich die Kinder dieses Ferienspaßes am Donnerstag, 28. Juli, ab 11 Uhr fühlen. Herrschaftlich gekleidet geht es vornehm in den barocken Garten, denn hier lässt es sich nach Lust und Laune wandeln. Bei Regen findet das Programm im Schloss statt. Bitte aus hygienischen Gründen ein weißes T-Shirt zum Unterziehen mitbringen. Empfohlenes Alter: 7 bis 12 Jahre

Kosten: 9 Euro

Foto: Barockes Lustwandeln © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Freitag, 29. Juli, 11 Uhr, 12.30 Uhr und 14 Uhr:

Märchenhaft! Geschichten im Barockgarten

„Hätt ich eine lange Himmelsleiter, stieg ich hinauf zum Mond. Er würde mir Geschichten ins Ohr flüstern…!“

Im Gottorfer Barockgarten geht es am Freitag, 29. Juli, um 11 Uhr, um 12.30 Uhr und noch einmal um 14 Uhr märchenhaft für die ganze Familie um Geschichten vom guten, alten Mond. Bei schlechtem Wetter findet die Märchenstunde im Schloss statt.

Kosten: 3 Euro

Foto: Susanne Schoppmeier erzählt märchenhafte Geschichten © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonnabend, 30. Juli, 11 – 13 Uhr:

Samstagsmaler: Offener Kunstworkshop für Kinder

Herzlich willkommen im Kinderatelier! Einmal im Monat steht es allen Kindern fürs Zeichnen, Malen und Basteln zur Verfügung – nächster Termin ist Sonnabend, 30. Juli, von 11 bis 13 Uhr. Unter fachlicher Anleitung können verschiedene Materialien ausprobiert und eigene Kunstwerke erschaffen werden.

Empfohlenes Alter: 6 bis 14 Jahre.

Kosten: 9 Euro.

Foto: Samstagsmaler © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen/ Holger Widera

Die aktuellen Sonderausstellungen auf der Museumsinsel Schloss Gottorf:

Moby Dick und Röhrenkatze – 50 Jahre Kulturring. Gesammelt für Schloss Gottorf / Sommerausstellung in der Reithalle bis 3. Oktober

Die große Sonderausstellung „Moby Dick und Röhrenkatze“ würdigt das langjährige Engagement des Kulturrings in der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft für das Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Seit einem halben Jahrhundert erwirbt der Kulturring Gemälde, Grafiken und Skulpturen, die in enger Abstimmung mit dem Museum ausgewählt werden. In fünf Jahrzehnten sind so fast 500 Werke von 115 Künstlerinnen und Künstlern zusammengekommen. Die Ausstellung in der Reithalle gibt mit fast 140 Werken einen umfassenden Einblick in die einmalige Sammelleidenschaft des Kulturrings.

Lucia Beatriz Figueroa, Inkognito I, 2013, Ton, Papier © Lucia Beatriz Figueroa

Moderne und Idyll: Impressionismus in Deutschland / Bis 30. Oktober im Kreuzstall

„Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland“ – die Sonderausstellung im Gottorfer Kreuzstall greift die Schau aus dem Vorjahr auf und widmet sich teilweise mit neuen Bildern wieder den Anfängen der modernen Kunst in Deutschland.

Um 1870 trat in Frankreich eine neue Kunstströmung hervor, die besonders die Darstellung von Licht und Atmosphäre in den Mittelpunkt stellte. Die von Kunstkritikern als „Impressionismus“ bezeichnete Malweise wurde bald darauf auch von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland aufgenommen. Hier war der Impressionismus bis weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus eine der wichtigsten modernen Kunstrichtungen.

Blick in die Ausstellung im Kreuzstall © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Tierisch schön! Kabinett-Ausstellung aus der Sammlung Bönsch im Kreuzstall / Bis 30. Oktober

Das Thema der Kabinettausstellung „Tierisch schön!“ im Kreuzstall ist das Tier in der Kunst. Bis 30. Oktober zeigt die kleine Schau vor allem Arbeiten aus der Sammlung Bönsch: In Gemälden und Grafiken, in der Skulptur und Keramik setzten sich Kunstschaffende der Klassischen Moderne mit Tieren auseinander. Neben bekannten Namen wie Picasso, Chagall, Marc und Pechstein werden spannende Positionen von Künstlerinnen vorgestellt. Dazu zählen Renée Sintenis, Lou Albert-Lasard, Marg Moll und Emy Roeder.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Kinderprogramm begleitet. An der Hauptkasse erhält jedes Kind ein kostenfreies Begleitheft, das mit Geschichten zu den gezeigten Bildern, einer Bastelaufgabe und Ausmalbildern die Ausstellung auch für Familien mit Kindern besonders attraktiv macht. Eine gemütliche Sitzecke mit Hörstation lädt im Kabinett des Kreuzstalls zum Verweilen ein. Im Anschluss führt eine Rallye auf Tierspuren durch die Dauerausstellung im Schloss, in der es ebenfalls noch viele tierische Geschichten zu entdecken gibt.

Franz Marc, Tiger © Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch

All Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf

Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 | http://www.schloss-gottorf.de | service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

Polizeiliche Kriminalstatistik 2021 für die Stadt Flensburg und die Kreise Schleswig-Flensburg und Nordfriesland

FL/SL-FL/NF (ots) Die Polizeidirektion Flensburg veröffentlicht ihren Kriminalitätsjahresbericht 2021, der Einblick über die Entwicklung der polizeilich registrierten Straftaten in den Kreisen Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg im vergangenen Jahr gibt:

Die Anzahl der registrierten Straftaten in der Polizeidirektion Flensburg bewegt sich seit Jahren insgesamt auf gleichbleibend niedrigem Niveau. Auffällig ist jedoch der außergewöhnlich hohe Anstieg der Zahlen im Jahr 2021. Diese sind im Vergleich zum Vorjahr um 8.067 Fälle auf 34.278 gestiegen.

Dies ist auf die statistische Erfassung eines Betrugsverfahrens im Kreis Nordfriesland zurückzuführen. Dieses wurde im Jahr 2019 eröffnet und im vergangenen Jahr zum Abschluss gebracht. Allein in diesem Betrugsverfahren wurden 8.717 Fälle statistisch erfasst. Dieses Verfahren hat jedoch keine unmittelbare Auswirkung auf die Sicherheitslage im Bereich der Polizeidirektion. Einhergehend mit den 8.717 aufgeklärten Taten im Zusammenhang mit dem Betrugsverfahren, steigt auch die Aufklärungsquote von 61,4 auf ungewöhnlich hohe 71,1 Prozent.

Ohne dieses Verfahren gäbe es in der Polizeidirektion Flensburg die wenigsten registrierten Straftaten seit über zehn Jahren.

Kreis Nordfriesland:

Das außergewöhnliche Betrugsverfahren im Kreis Nordfriesland spiegelt sich in den Fallzahlen des Kreises wider. Diese sind von 8.444 im Jahr 2020 auf 16.927 registrierte Fälle im Jahr 2021 angestiegen. Dieser hohe Anstieg lässt sich mit der statistischen Erfassung des oben erwähnten Betrugsverfahrens erklären. Allein in diesem Betrugsverfahren wurden 8.717 Fälle statistisch erfasst. Dies hat keine Auswirkung auf die Sicherheitslage im Kreisgebiet. Einhergehend mit den 8.717 aufgeklärten Taten im Zusammenhang mit dem Betrugsverfahren steigt auch die Aufklärungsquote auf ungewöhn¬liche 79,6 Prozent. Ohne dieses Verfahren wären im Kreis Nordfriesland die wenigs¬ten Straftaten seit über 10 Jahren erfasst worden.

Kreis Schleswig-Flensburg:

Die Fallzahlen im Kreis Schleswig-Flensburg sind um 659 Fälle deutlich gesunken. Mit 8728 registrierten Fällen ist es der niedrigste Wert in den vergangenen zehn Jahren und bestätigt den positiven Langzeittrend. Die Aufklärungsquote ist mit 64,4 % erneut sehr hoch.

Besonders positiv ist, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche erneut deutlich zurückgegangen ist. Es wurden 98 Taten registriert und somit 106 Fälle weniger als 2020

Stadt Flensburg:

Die registrierten Fallzahlen in Flensburg liegen mit 8623 Fällen im stabilen Trend der vergangenen Jahre. Sie sind entgegen der allgemeinen Entwicklung nicht rückläufig. Seit fünf Jahren gibt es keine statistischen Auffälligkeiten, die Zahlen verändern sich nur marginal nach oben und unten. Die Aufklärungsquote ist mit über 61 Prozent wieder sehr hoch.

Hervorzuheben ist die kontinuierlich hohe Aufklärungsquote bei Sexual- und Gewaltdelikten, die teilweise zwischen 90 und 100 % liegt.

Wir bedanken uns bei allen, die uns sowohl bei unserer Arbeit als auch mit wertvollen Hinweisen unterstützen!

Der ausführliche Bericht zum Download

Flensburg kocht…. Kochen & Upcycling

Kochkurs und Nähkurs in den Räumlichkeiten der TAFEL Flensburg in der Waldstr. 3

Die Teilnahme ist kostenfrei – Jetzt anmelden

Du hast noch nie Lebensmittel eingekocht?
Oder das tägliche Kochen stellt dich vor eine Herausforderung?

Dann bist du bei uns genau richtig. Die Kurse finden einmal in der Woche statt. ln verschiedenen Modulen wollen wir herausfinden, wie wir Lebensmittel ohne Kühlschrank & Co. haltbar machen können. Zusammen werden wir knusprige Bratkartoffeln oder leckere Senfeier kochen sowie die süßesten Nachspeisen. Dazu kannst du lernen wie du aus Stoffresten selbstgenähte Stoffbeutel nähst für deinen nächsten Einkauf. Alle Module werden bis Ende des Jahres angeboten.

MODUL 1
Step by Step die Basisschritte des Kochens erlernen, um eine günstige und vollwertige Mahlzeitenversorgung zu erreichen.

Unter professioneller Anleitung erhälst du in Kleingruppen (5-7 Teilnehmer) einen Kochkurs
und du lernst mit den Lebensmitteln, die der Tafel zur Verfügung gestellt werden, eine ausgewogene Mahlzeit und kleinere Snacks zu kochen. Der Kurs wird einmal in der Woche angeboten und wird von Profi-Köchen geleitet.

4x I Montags 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr

MODUL 2
Einmachen, Dörren und &Co

In Kleingruppen wird  dir ver mittelt, wie Lebensrnittd insbesondere Obst, Gemüse Kräuter, Gewürze
etc. weiterverarbeitef und haltbar gemacht werden können, ohne auf Kühl- oder Gefrierschrank zurückgreifen zu müssen. Neben kleinen Theorieteilen geht es in diesem Modul auch um die Praxis.  Die Themenbereiche Dörren, Einkochen etc. stehen im Mittelpunkt. Der Kurs wird professionell begleitet und findet einmal in der Woche statt.

4x I Dienstags 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr

MODUL 3
Aus Alt mach Neu!

Nette Menscfren werden dir zeigen, wle z.B. aus alten Jeanshosen selbstgenähte Taschen (z.B.
für das Einkaufen) entstehen können. Es wird zusämmen in der Tafei genäht. Aber auch anderen Dingen werden wir neues Leben einhauchen

4x I Montags 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr

Anmeldung unter:

Tel.: 0151 59 92 90 77
E-Mail: tafel.kocht@outlook.de

Untenstehend der Info-Flyer (auch zum Download)

Freiheit für Julian Assange! – Mahnwache am 3. Juli an der Hafenspitze in Flensburg

Großbritannien will Whistleblower Assange an die USA ausliefern. Fordern Sie die Bundesregierung auf, die Auslieferung zu stoppen. Foto: Campact

Whistleblower / Enthüller / Aufdecker vor der Auslieferung schützen!

Die Flensburger Gruppe „Freiheit für Julian Assange“ lädt ein zur

Mahnwache und Infostand am Sonntag, den 03. Juli ab 12 Uhr an der Hafenspitze

Julian Assange wird am 3. Juli 51 Jahre alt. Er befindet sich in akuter Gefahr bei einer Auslieferung an die USA den Rest seines Lebens in us-amerikanischen Gefängnissen verbringen zu müssen. Auf die Anklagepunkte der US-Anklageschrift steht eine kumulierte Strafe von bis zu 175 Jahren Haft, schlimmstenfalls sogar die Todesstrafe.

Dazu auch die Mitteilung von campact und der Aufruf den Eil-Appell zu unterzeichnen:

Berlin/Verden, 24.6.2022. Haft bis ans Lebenende: Das droht dem Journalisten Julian Assange, wenn er an die USA ausgeliefert wird. Eine Strafe dafür, dass er die Gräueltaten der US-Armee im Irak und Afghanistan ans Licht brachte. Mit ihrem Appell “Assange: Auslieferung stoppen” fordert die Kampagnenorganisation Campact die Bundesregierung nun auf, ihr diplomatisches Gewicht zu nutzen und Assanges Auslieferung an die USA zu verhindern. Mehr als 125.000 Menschen haben den Appell bereits in den ersten 24 Stunden unterschrieben.

Dazu erklärt Katrin Beushausen, Kampagnen-Teamleiterin von campact: “Die geplante Auslieferung von Julian Assange ist keine persönliche Angelegenheit, sie betrifft uns alle. Wird Assange ausgeliefert, ist das ein Anschlag auf die Pressefreiheit. Wir fordern Kanzler Scholz und Außenministerin Baerbock auf hier einzuschreiten. Im Rahmen des G7-Gipfels und darüber hinaus müssen sie auf die britische Regierung einwirken, dass diese die Auslieferung stoppt. Gleichzeitig müssen sie die US-Regierung davon überzeugen, die Anklage gegen Julian Assange fallen zu lassen. Zudem sollte die Bundesregierung zeigen, dass sie es mit dem Schutz der Pressefreiheit ernst meint – und Assange politisches Asyl in Deutschland bieten.”

Seit mehr als zwei Jahren verhandeln die USA und Großbritannien über eine mögliche Auslieferung Assanges. Noch letztes Jahr wurde eine Auslieferung an die USA von einem Gericht abgelehnt – aufgrund des psychischen Gesundheitszustandes von Assange und den zu erwartenden Haftbedingungen in den USA. Doch erst kürzlich hat ein Gericht entschieden: Assange darf ausgeliefert werden, woraufhin die britische Regierung jetzt einen Auslieferungsbefehl ausgestellt hat. Die Bundesregierung hält sich bislang zurück und verweist auf laufende Verfahren. Ein klares Signal für Pressefreiheit und Menschenrechte sieht anders aus. Unterzeichnen Sie den Eil-Appell! https://www.campact.de/menschenrechte/assange/

Reporter ohne Grenzen zur drohenden Auslieferung: Niederschmetterndes Signal für die Pressefreiheit

17.06.2022: Reporter ohne Grenzen (RSF) ist bestürzt über die Entscheidung der britischen Regierung vom 17. Juni, die Auslieferung von Julian Assange an die USA zu erlauben. Dort würden dem WikiLeaks-Gründer wegen der Veröffentlichung von Informationen von großem öffentlichen Interesse bis zu 175 Jahre Haft drohen. Assange hat nun 14 Tage Zeit, gegen die Entscheidung von Innenministerin Priti Patel vorzugehen. RSF dringt darauf, den seit über einem Jahrzehnt andauernden, zutiefst politischen Prozess gegen Assange endgültig einzustellen und ihn aus der zermürbenden Haft zu entlassen. Weiterlesen

Der Fall Assange: Fair nach Roth

Ein Kommentar von Patrick Bahners – Aktualisiert am 23.06.2022-14:01

Vor einem Jahr forderte Claudia Roth noch die Verhinderung der Auslieferung von Julian Assange. Jetzt äußert sie die Erwartung, ihm stehe in den Vereinigten Staaten ein faires Verfahren bevor. Das geht nicht zusammen. Weiterlesen

Fall Assange – Deutsche Regierung hält Vertuschen von Kriegsverbrechen für „berechtigtes Sicherheitsinteresse“ https://www.youtube.com/watch?v=tyRKt_3RJpg

Im Piper-Verlag ist das Buch von Nils Melzer „Der Fall Assange“ erschienen

Einer der größten Justizskandale aller Zeiten

Mit dem „Afghan War Diary“ veröffentlicht WikiLeaks 2010 das größte Leak der US-Militärgeschichte, mitsamt Beweisen für Kriegsverbrechen und Folter. Kurz danach verdächtigt Schweden WikiLeaks-Gründer Julian Assange der Vergewaltigung, und ein geheimes US-Schwurgericht ermittelt wegen Spionage. Als ihn Ecuador nach jahrelangem Botschaftsasyl der britischen Polizei überstellt, verlangen die USA sofort seine Auslieferung und drohen mit 175 Jahren Haft.
Nils Melzer, UNO-Sonderberichterstatter für Folter, will sich zunächst gar nicht auf den Fall einlassen. Erst als er Assange im Gefängnis besucht und die Fakten recherchiert, durchschaut er das Täuschungsmanöver der Staaten und beginnt den Fall als das zu sehen, was er wirklich ist: die Geschichte einer politischen Verfolgung. An Assange soll ein Exempel statuiert werden – zur Abschreckung aller, die die schmutzigen Geheimnisse der Mächtigen ans Licht ziehen wollen.
Dieses packende Buch erzählt erstmals die vollständige Geschichte von Nils Melzers Untersuchung.

€ 22,00 [D], € 22,70 [A]
Mitautor: Oliver Kobold
336 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-07076-8

Weitere Quellen und Infos:

1) Deutsche Welle (2021) https://www.dw.com/de/ausgeh%C3%B6hlte-rechtsstaatlichkeit-der-fall-julian-assange/a-57246180
2) SWR1 (2021) https://www.swr.de/swr1/bw/swr1leute/prof-nils-melzer-voelkerrechtler-100.html
3) Rede von Herrn Melzer in Genf (2021) https://www.youtube.com/watch?v=fvEqRZHqvVM
4) Home Run for Julian in New York City (2021) https://www.youtube.com/watch?v=jaYPHrOGXFc
5) Rede des britischen Abgeordneten Richard Burgon im britischen Unterhaus (2021) https://www.youtube.com/watch?v=1PcTQIEj7K4

wikipedia Julian Assange: https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange

Mathias Bröckers / www.broeckers.com
Nils Melzer / UN Sonderbericherstatter

PHÄNOMENTA zum Sommer

Schillernde Riesen – Seifenblasen über den Dächern Flensburgs

1. Juli – 31. August

Sie sehen traumhaft aus und zerplatzen auch früher oder später wie mancher Traum. Seifenblasen. Groß, bunt und wunderschön.

Pünktlich zu den Sommerferien könnt ihr euch in der PHÄNOMENTA von den zarten Seifengebilden in den Bann ziehen lassen.

Vier Stationen stehen im Freiluftbereich für euch bereit. So können auf unterschiedliche Weise nicht nur schwebende Riesenseifenblasen, sondern auch andere Seifenhautformen gebildet werden. An der Architektur-Station lassen sich schillernde „Seifenhaut-Dächer“ konstruieren und in geometrischen Körpern lagern sich Seifenblasen in bizarren Formationen zusammen.

Die Ausstellung ist an Regentagen nicht begehbar.

Feiert euren Geburtstag in der PHÄNOMENTA & entdeckt dabei die Welt der Naturwissenschaft!

Ihr könnt bei über 170 Mitmachstationen in unserem Science Center nach Herzenslaune ausprobieren, Phänomene beobachten und erforschen – und euch danach in unserer Cafeteria ausruhen und neue Energie tanken.

Die Experimente geben Antworten und stellen Fragen. Dafür müsst ihr etwas berühren, in Bewegung setzen oder einfach nur beobachten. Was dann passiert, ist immer wieder neu, überraschend oder komisch.

Wusstet ihr schon: Geburtstagskinder jeden Alters haben bei uns freien Eintritt!

–> Zur Anmeldung

Grenzenlos experimentieren – Ein Eisberg im Glas

am Mittwoch, den 29. Juni um 17 Uhr

Wie wir wissen, ist Wasser eine faszinierende Flüssigkeit. Wir kennen es beispielsweise flüssig als Durstlöscher, fest als Eisberg im Meer oder gasförmig als Wasserdampf beim Kochen.

Worin besteht genau der Unterschied und welche Folgen hat dieser? Das wollen wir heute genauer unter die Lupe nehmen.

Auf unseren Social Media Seiten findet ihr Experimente zum Nachbasteln, Einblicke hinter die Kulissen eines Science Centers und noch vieles mehr – schaut doch mal vorbei!

Psst, nicht weitersagen, aber Ende Juli gibt es auf Instagram auch ein kleines Gewinnspiel. Kennt ihr euch aus mit dem Weltraum? –> Zu unserer Instagramseite

Öffnungszeiten der PHÄNOMENTA

In den Ferien von Schleswig-Holstein
Dienstag bis Sonntag: 11.00 bis 18.00 Uhr 

Außerhalb der Ferien

Dienstag bis Donnerstag: 09.00 bis 16.00 Uhr
Freitag bis Sonntag: 11.00. bis 18.00 Uhr

Montag: Ruhetag  

Phänomenta e.V., Norderstraße 157-163, 24939

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Kino 51 Stufen: Programm für den Juli 2022

Das beste Sommerkino der Welt

Eine Welle an Feelgood Sommerkino rollt auf uns zu. Nimmt man Kino als Kunst wahr und ernst, schaut man gerne leicht abschätzig auf romantische Komödien und dergleichen… eine gewisse Skepsis lässt sich schwer abschütteln. Wo kommt denn diese Leichtigkeit her? Hängt das nicht mit thematischer Obeflächlichkeit zusammen?!
Der Schlimmste Mensch Der Welt ist ein ganz wunderbares Beispiel für eine gehaltvolle, originell umgesetzte „RomCom“, die diese Skepsis zerschlägt. Der Oscar-nominierte Film von Joachim Trier gibt uns Filmheldin Julie (Silberne Palme als beste Schaupsielerin für Renate Reinsve!) in anhaltender Lebenskrise. Wichtige Entscheidungen treffen ist schwierig. Sehr. Das ganze Dilemma hingegen als Zuschauer in diesem Film zu beobachten ist eine große Freude.

Bis bald im 51 Stufen

Den Programmflyer für den Juli gibt es hier: Programmdownload Juli  2022

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