Archiv der Kategorie: Bildung

Artikel zum Thema, Bildung, Schule und Hochschule

Energieberatung der Verbraucherzentrale: Vor-Ort-Checks verschoben, Hotline verstärkt

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein muss Termine für Energie-Checks verschieben, um ihre Beratungskräfte und die Allgemeinheit vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Für Fragen stehen die Energieberater*innen jedoch online und am Telefon zur Verfügung.

Energie-Checks sind gefragt: Mehr als 200 Anfragen sind bei der Verbraucherzentrale für die kommenden Wochen eingegangen. Bei einem solchen Check kommt ein Energieberater zu einem vorher vereinbarten Termin ins Haus, beurteilt den Energieverbrauch oder prüft, wie sich Heizung, Haustechnik und Wärmeschutz kostengünstig und effizient verbessern lassen. „Wir müssen nun viele Termine für Checks verschieben. Dazu bekommen wir laufend neue Anfragen. Diese werden wir leider nur mit Verzögerung abarbeiten können“, sagt Carina Vogel, Koordinatorin für Energieberatung bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Der Schutz der Allgemeinheit vor Ansteckung und die Gesundheit der Beratungskräfte haben jetzt höchste Priorität.

Energieberatung online und am Telefon
Mit Online-Vorträgen, Online-Beratung und einer kostenfreien Telefon-Hotline bietet die Verbraucherzentrale aber weiterhin viele Möglichkeiten, Fragen rund um Energie mit hoch qualifizierten Fachleuten zu besprechen. „Unsere Ingenieure haben zusätzliche Beratungszeiten übernommen, um die Nachfrage auf diesen Wegen bedienen zu können“, so Carina Vogel.

Kostenfreie Online-Vorträge – Aktive Teilnahme per Computer oder Live-Stream per Smartphone
Viele Menschen wollen die Energiewende im Alltag voranbringen und sich auf die Herausforderungen der Zukunft mit Klimawandel und CO2-Bepreisung vorbereiten. Die Online-Vorträge der Energieberatung bieten die Möglichkeit sich kostenlos über Energieerzeugung und -verbrauch zuhause zu informieren.

Steck die Sonne ein! Solarstrom von Balkon und Terrasse
Dienstag, 28.04.2020, 18 – 19 Uhr

Solarstrom vom Dach ist längst günstiger als Strom aus dem Netz. Doch bisher konnten hauptsächlich Hausbesitzer Solarstrom selbst erzeugen. Jetzt gibt es aber auch für Mieter und Bewohner von Mehrfamilienhäusern Möglichkeiten, diesen Strom zu nutzen. Wir zeigen, wie Verbraucher mit einem Steckersolar-Gerät eigenen Strom für zuhause gewinnen können: Am Balkongeländer, auf der Terrasse oder an der Hauswand. Der Vortrag richtet sich vor allem an Mieter und Wohnungseigentümer von Mehrfamilienhäusern. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Bis zum 27. April:  Jetzt hier anmelden!

Fördermittel fürs Haus
Donnerstag, 30.04.2020, 17.30 – 18.15 Uhr und
Donnerstag, 18.06.2020, 17.30 – 18.15 Uhr
Welche Unterstützung gibt es vom Staat für energetische Sanierung? In diesem kostenlosen Online-Vortrag werden bundesweite Förderprogramme für neue Heizungsanlagen und energetische Sanierung der Gebäudehülle wie Dach, Außenwand, oberste Geschossdecke, Bodenplatte, Kellerdecke und Fenster vorgestellt. Der Vortrag richtet sich an private Haus- und Wohnungseigentümer sowie Vermieter und Kaufinteressenten. Er erfordert keine Vorkenntnisse. Jetzt hier anmelden!

Anmeldung unter: verbraucherzentrale-energieberatung.de/vortraege/

Vom Sofa aus können die Teilnehmer Vorträge von Energieberatern der Verbraucherzentrale live verfolgen und Fragen stellen. Wer nicht unter seinem echten Namen teilnehmen will, kann sich mit einem Pseudonym anmelden. Teilnahme per Computer oder Live-Stream per Smartphone.

Kostenfreie Telefon-Hotline unter 0800 / 809 802 400

Termine zur telefonischen ausführlichen Beratung unter 0431 / 59099-40

Online-Beratung unter:  https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/beratung/onlineberatung/

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Das Flensburger Spielmobil-Team gibt Tipps und Anregungen

Freizeit und „Ferien“ in Corona-Zeiten

Flensburg. Das Corona-Virus hat große Auswirkungen auf alle – ganz besonders auf Kinder. Vieles von dem, was wichtig ist, ist zurzeit nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Kindergärten und Schulen, Freizeiteinrichtungen und Spielplätze sind geschlossen. Alle sollen möglichst zu Hause bleiben und so wenig Kontakt zu anderen Menschen haben wie möglich.

Niemand weiß wirklich, wie lange die jetzigen Einschränkungen dauern werden. Abwarten oder langweilen sind dennoch keine Optionen. Deshalb hat das Team vom Spielmobil wichtige Tipps und Informationen für alle Kinder und Jugendlichen vorbereitet, deren Alltag momentan auf den Kopf gestellt ist.

Auf www.flensburg.de gibt das Team Anregungen, die ohne viel Material, alleine, mit Eltern und/oder Geschwistern, umgesetzt werden können. Videobotschaft, Erklär- und Bastelvideos und spannende Surftipps sollen dabei helfen, besser mit der aktuellen Ausnahmesituation umgehen zu können.

Denn auch in un- und außergewöhnlichen Situationen kann man Spaß haben. Der Wunsch und Gruß vom Spielmobil an alle lautet daher auch: „Habt viel Freude, bleibt gesund und hoffentlich sehen wir uns im bald wieder – beim Spielmobil, einem Fest oder bei einer Ferienpassaktion.“

Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln – jetzt die freie Zeit nutzen und mit Kindern üben

Auch und vor allem zu Zeiten der Corona-Krise ist Hygiene wichtig. Das gilt nicht nur für den Umgang im Alltag, sondern auch bei Lebensmitteln und ihrer Zubereitung in der Küche. Zum Schutz der Gesundheit sollten Eltern ihren Kindern die Hygieneregeln Schritt für Schritt beibringen.

Die Schließung aller Schulen und Kitas stellt Familien vor große Herausforderungen bei der Betreuung und Verpflegung. Gegessen wird fast nur noch zu Hause, Eltern müssen den Alltag neu ordnen. „So anstrengend diese Umstellung für alle ist: Jetzt kann man die Chance und die freie Zeit nutzen, um Kinder an Hygieneregeln im Alltag und vor allem in der Küche heranzuführen. Am besten geht das mit gemeinsamem Kochen und Tisch decken“, so Selvihan Koç, Referentin für Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale.

Informationen zur Hygiene bei der Zubereitung von Mahlzeiten
Für Eltern, die ihr Wissen zu Hygieneregeln bei der Zubereitung auffrischen möchten, gibt es verschiedene Informationsmöglichkeiten. Die Internetseiten der Verbraucherzentrale, des Bundesinstituts für Risikobewertung sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bieten Tipps und Hintergrundwissen. „Es gibt auch andere gute Informationsquellen. Wichtig dabei ist immer zu hinterfragen, ob eine Quelle verlässlich ist. Misstrauen ist geboten, wenn kommerzielle Absichten hinter den Angaben erkennbar sind – etwa eine Empfehlung für spezielle Produkte zu hohen Preisen.

Gesunde Ernährung im Ausnahmezustand
Die Versorgung mit Lebensmitteln in Deutschland ist gesichert. Es gibt keinen Grund zur Panik und für Hamsterkäufe. Die Empfehlungen für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung für Kinder und Familien lassen sich problemlos einhalten, da alle frischen Lebensmittel weiterhin zu haben sind. Das Bundeszentrum für Ernährung und die Verbraucherzentrale geben Tipps für eine einfache und familienfreundliche Umsetzung.

Weitere Informationen zu den rechtlichen Folgen für Verbraucher in der Corona-Krise unter www.verbraucherzentrale.sh.

Online lernen bei der vhs Flensburg

Regelmäßig digitale Lernangebote

Flensburg. Die Türen zu den Unterrichtsräumen der vhs Flensburg sind zwar geschlossen, doch online können Interessierte die vielfältigsten Lernräume betreten.

Auf ihrer Homepage stellt das Team der vhs Flensburg ab sofort regelmäßig digitale Lernangebote vor. Die Auswahl ist dabei so vielfältig wie die einzelnen Programmbereiche der vhs. Sie reicht von einem mehrteiligen Onlinekurs bis zu einem Podcast oder Webinar. Alle Inhalte sind nur einen Mausklick entfernt und in der Regel kostenlos zu nutzen.

Den Anfang macht der Programmbereich Deutsch. Auf www.vhs-lernportal.de kann man mit Anfangs- oder bereits fortgeschrittenen Kenntnissen Deutsch lernen. Ein weiterer Tipp richtet sich an diejenigen, die sich für die Geschichte des Ostseeraums interessieren. Hier wird der Besuch der Seite www.balticseahistory.info empfohlen.

Ein spannendes Format verbirgt sich hinter www.vhs-wissen-live.de. Vorträge von namhaften Wissenschaftlern werden live gestreamt, Fragen des Publikums sind per Chat möglich. So beleuchtet der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht aus kulturwissenschaftlicher – und nicht nur männlicher – Sichtweise, was unsere Faszination für Sport ausmacht (Termin 1. April, 19:30 Uhr).
Wie schnell digitale Bildungsangebote auf aktuelle Entwicklungen reagieren können, zeigt vhs-wissen-live mit einer Serie von Spezialvorträgen zur Corona-Krise: Nichts weniger als die Frage „Ist die Epidemie der Beweis, dass kein Gott existiert?“ steht am 25. März um 19:30 Uhr im Mittelpunkt eines Beitrags von Christian Weidemann, Theologe an den Universitäten Innsbruck und Münster. Einfach online anmelden auf www.vhs-flensburg.de.

Die vhs Flensburg hofft, auf diese Weise unterhaltsame Anregungen für die unterrichtsfreie Zeit zu geben – insbesondere für die Zeit, in der die Sonne nicht vom blauen Himmel strahlt.

Flensburger Plattenbörse am 29.03.2020 in der NORDER147

AKOPOL-Veranstaltungshinweise: Achtung, zahlreiche Veranstaltungen fallen wegen der Corona-Krise aus!

Die unten stehende Veranstaltung wurden bereits vor einiger Zeit geplant und entsprechend frühzeitig als Veranstaltungshinweis im AKOPOL-Blog eingestellt. Aufgrund der Corona-Krise finden jedoch viele Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen nicht statt. In welchem Umfang und wann diese nachgeholt werden, bitten wir unsere Blog-LeserInnen bei den VeranstalterInnen nachzufragen.

Sonntag, 29. März 2020 von 11:00 bis 15:00
Norder147
Norderstraße 147, 24939 Flensburg

Die Plattenbörse bietet euch Musikrichtung fast aller Art in der einzigen angemessen Darreichungs-Form: Vinyl.Es gibt Kaffee und Kuchen gegen Spende und die NORDER147 in Verweil-Atmosphäre!

Es gibt Kaffee und Kuchen und kuschelige Ecken für Fachsimpelei und Entspannung, schließlich ist ja Sonntag. Der Eintritt ist frei!

Alle weiteren Informationen findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com
Norderstr. 147
24939 Flensburg

Lesetipps für die Corona-Pause in Flensburg

Hi,
was tun – so gefesselt an „Haus & Hof“?

Lesen natürlich – z.B. zu sozial-ökologischen Themen, hier sind 3 interessante Neuerscheinungen auf den Markt gekommen:

1. Postwachstumsstadt. Konturen einer solidarischen Stadtpolitik
978-3-96238-199-8  –   EUR 22,00 (Erscheinungsdatum: 05.03.2020)

Städte ohne Wachstum – eine bislang kaum vorstellbare Vision. Doch Klimawandel, Ressourcenverschwendung, wachsende soziale Ungleichheiten und viele andere Zukunftsgefahren stellen das bisherige Allheilmittel Wachstum grundsätzlich infrage. Wie wollen wir heute und morgen zusammenleben? Wie gestalten wir ein gutes Leben für alle in der Stadt? Während in einzelnen Nischen diese Fragen bereits ansatzweise beantwortet werden, fehlt es noch immer an umfassenden Entwürfen und Transformationsansätzen, die eine fundamental andere, solidarische Stadt konturieren. Diesen Versuch wagt das Projekt Postwachstumsstadt. In diesem Buch werden konzeptionelle und pragmatische Aspekte aus verschiedenen Bereichen der Stadtpolitik zusammengebracht, die neue Pfade aufzeigen und verknüpfen. Die Beiträge diskutieren städtische Wachstumskrisen, transformative Planung und Konflikte um Gestaltungsmacht. Nicht zuletzt wird dabei auch die Frage nach der Rolle von Stadtutopien neu gestellt. Dadurch soll eine längst fällige Debatte darüber angestoßen werden, wie sich notwendige städtische Wenden durch eine sozialökologische Neuorientierung vor Ort verwirklichen lassen.

2. Paech, Niko / Folkers, Manfred – All you need is less. Eine Kultur des Genug aus ökonomischer und buddhistischer Sicht
978-3-96238-058-8   –   EUR 20,00 (Erscheinungsdatum: 17.03.2020)

Achtsamkeit ist heute in aller Munde. Menschen hinterfragen das »Haben« kritisch und suchen nach Lebenssinn. Längst geht es dabei nicht mehr nur um Freizeit, es geht darum, das gesamte Dasein anders zu gestalten. Dieser Haltung steht das Modell des Homo oeconomicus gegenüber, in dem sich der Mensch als Arbeitskraft und Konsument wiederfindet. Doch gegen die Steigerungslogik der westlichen Zivilisation regt sich Widerstand. An der Spitze der Postwachstums-Ökonomen steht Niko Paech und fordert dazu auf, sich vom materiellen Überfluss zu befreien. Was revolutionär wirkt, ist im Buddhismus »normal«; dort ist die Fokussierung auf das Sein oder das Denken in Zyklen schon seit 2.500 Jahren gelebte Praxis. Sind Degrowth und Buddhismus in ihrem Kern gar Seelenverwandte? Was können die westlichen Gesellschaften vom Buddhismus lernen, um den zerstörerischen Wachstumspfad zu verlassen? Die Autoren bringen beide »Denkrichtungen« zusammen und entwerfen einen attraktiven Weg für die Moderne.Manfred Folkers ist Buchautor und Dharma-Lehrer. Er unterrichtet Qigong, leitet bundesweit Entschleunigungs-Seminare und ist seit 2009 Mitglied des Rates der Deutschen Buddhistischen Union. Prof. Dr. Niko Paech ist einer der profiliertesten Wachstumskritiker Europas und wurde mit seinem Buch »Befreiung vom Überfluss« (2012) zum führenden Vordenker der Postwachstumsökonomie im deutschsprachigen Raum. Paech ist außerplanmäßiger Professor an der Universität Siegen im Studiengang »Plurale Ökonomik«.

3. Konicz, Tomasz – Klimakiller Kapital.  Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört
978-3-85476-692-6   –   EUR 20,00   (Erscheinungsdatum: 19.03.2020)

Der bei uns im früheren „Initiativkreis Flensburg“ schon oft diskutierte Tomasz Konicz hat nun sein „opus magnum“ herausgebracht – mit allen Facetten einer radikalen „Wachstums“-Kritik!
Angesichts der eskalierenden Klimakrise bricht sich in der Öffentlichkeit der meisten Industrieländer mühsam, allen Widerständen zum Trotz, eine fundamentale Erkenntnis bahn: Nichts wird so bleiben, wie es ist. Es ist ein grundlegender, fundamentaler Wandel notwendig, um den sich beschleunigenden klimatischen Umbrüchen, den drohenden Kollaps ganzer Ökosysteme adäquat und schnell begegnen zu können. Die Klimakrise muss folglich als die größte Gefahr für den Zivilisationsprozess im 21. Jahrhundert begriffen werden. Das, was sich vor allem ändern muss, ist unsere Gesellschaft, so die Kernthese dieses Buches. Der zu einer naturartigen Selbstverständlichkeit geronnene, von inneren Widersprüchen getriebene Kapitalismus muss radikal infrage gestellt werden. Das Kapital ist einerseits die Ursache der Klimakrise, es verstärkt aber auch die gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels. Die Unvereinbarkeit von Kapital und Klimaschutz, die auf der grundlegenden systemischen wie der politischen und kulturellen Ebene reflektiert wird, lässt die Überwindung der destruktiven kapitalistischen Wirtschaftsweise zu einer Überlebensnotwendigkeit der Menschheit im 21. Jahrhundert avancieren. Abschließend zeigt Tomasz Konicz, wie Wege in einen klimaverträglichen Postkapitalismus aussehen könnten.

Tomasz Konicz (Jahrgang 1973) arbeitet seit gut 15 Jahren als freier Journalist und Publizist mit den Schwerpunktthemen Krisenanalyse und Ideologiekritik. Publizistische Tätigkeit u. a. für Konkret, Telepolis, Neues Deutschland. Buchveröffentlichungen: Politik in der Krisenfalle (2012), Krisenideologie. Wahn und Wirklichkeit spätkapitalistischer Krisenverarbeitung (2013), Aufstieg und Zerfall des Deutschen Europa (2015), Kapitalkollaps (2016), Faschismus im 21. Jahrhundert (2018).

Beste Grüsse!

Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung, Große Str. 34, Flensburg

Der Laden ist geschlossen – aber gerne beliefern wir Sie / euch mit unserem Velo-Lieferdienst:

Rufen Sie an: Telefon 0461 – 29 601
Oder Sie schicken uns Ihre Bestellung – mit Ihrer Liefer-Adresse: info@cvo-buchladen.de

Wir wissen noch nicht, für wie lange wir schließen müssen, aber auf jeden Fall liefern wir jede Bestellung versandkostenfrei zu Ihnen nach Hause – solange wir das können.

Passt auf euch auf!

 

 

Bürgerversammlung zum Thema Hafen-Ost in Flensburg: Bürgerinformation oder Meinungsmache ?

Zukunft des Flensburger Wirtschaftshafens am Ostufer: Scharfe Kritik der Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V. an der Bürgerversammlung am 4.3.

Ein Beitrag der Bürgerinitiative Flensburger Hafen e.V.

Auch die am 04.03.2020 von der Verwaltung zum Thema Hafen – Ost veranstaltete zweite Bürgerversammlung war eine große Enttäuschung, sowohl inhaltlich als auch ablauftechnisch!

Vor nur halb gefüllter Halle zeigten und bewerteten die Referenten bekannte Planungsschritte und dazu die passend ausgesuchte Meinung einzelner Bürger.

Als es dann endlich die Freigabe für Bürgerfragen und – bewertungen gab, meldete sich eine Neu – Flensburgerin, mit bedeutsamen Aussagen zum Veranstaltungsthema. Ihre Feststellungen lösten bei den Verantwortlichen erkennbare Unruhe aus.

Ihre Anmerkungen im Einzelnen:

  • Sie habe gute 30 Jahre in der Sozial- und Marktforschung gearbeitet, sei seit 2 Jahren aber nicht mehr in diesem Bereich tätig. Und sie sei gar nicht so sehr aus Interesse an der Planung für den Hafen zu der Bürgerveranstaltung gekommen, sondern aus Interesse daran, wie hier in Flensburg eine Bürgerbeteiligung methodisch durchgeführt werde.
  • Schon am 1. Tag der Veranstaltung sei ihr aufgefallen, dass es seitens einiger Teilnehmer starke Kritik an der Beschränkung der Hafen – Thematik auf das Thema Suffizienz gegeben habe, welche jedoch seitens der Veranstalter unterdrückt wurde.
  • Sie werte die Beschränkung auf den Aspekt der Suffizienz aus verschiedenen Gründen als wenig sinnvoll: Suffizienz stehe heutzutage sowieso nicht zur Disposition – schon gar nicht, wenn ein ganzes Stadtquartier neu aus dem Boden gestampft würde. Darüber hinaus gebe es i. W. heute schon genügend gesetzliche Vorschriften, die eine suffiziente Gestaltung unumgänglich machen. Und außerdem sei die Beschränkung auf diesen Aspekt angesichts einiger nicht geklärter Fragen auch problematisch mit Blick auf die Validität der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung.
  • Vor allem aber wolle sie darauf hinweisen, dass der Workshop mit den Bürgen i. E. ausgesprochen unprofessionell durchgeführt worden sei. So habe sie z.B. beobachtet, dass einige der Forscher selbst Zettel ausgefüllt und an die Wände gehängt hätten. Die beteiligten Forscher hätten damit das Gebot der wissenschaftlichen Neutralität verletzt und die Ergebnisse in eine Richtung „verfälscht“, die sicherlich ihrer eigenen Meinung entgegenkomme, aber nicht notwendigerweise der der Bürger. Außerdem habe z.B. eine Teilnehmerin insgesamt mindestens 6 Punkte (statt nur einen) bei der Wohnungsgröße geklebt, was nur möglich war, weil die Stationen nicht oder nicht aufmerksam genug von den Forschern beobachtet und moderiert worden seien. Stattdessen werde nun als Ergebnis präsentiert, dass eine „Mehrheit“ sich kleinere Wohnungen wünsche. Wo überall diese mangelnde Professionalität und Sorgfalt zu Verfälschungen der Ergebnisse geführt haben dürfte, möge sie sich gar nicht vorstellen wollen.
  • Nach dem Workshop habe sie sich sehr intensiv mit den bisherigen Bürgerbeteiligungen beschäftigt, soweit sie in der Gläsernen Akte einzusehen seien und habe KEINEN Hinweis darauf gefunden, dass die Bürger jemals an der wichtigsten Entscheidung überhaupt beteiligt worden seien, nämlich der Frage, ob der Wirtschaftshafen Ost überhaupt verlegt oder aufgegeben werden solle. Dies sei ihrer Meinung nach nicht nachvollziehbar, denn die Bürger würden dadurch um ihr Recht auf echte Beteiligung betrogen und stattdessen mit nebensächlicheren Themen ruhiggestellt.

Mit diesen Erklärungen bestätigte sie die auch von uns vertretenen Positionen.

Danach gab es dann sowohl zustimmende wie ablehnende Reaktionen. Darunter von besondere Brisanz die Äußerung eines bestens bekannten Altpolitikers der SPD – Flensburg, der klar und deutlich sagte, dass der Wirtschaftshafen nach Apenrade verlegt werden müsse, das sei doch eine Selbstverständlichkeit!

Er bestätigte damit unsere Erkenntnis, dass die SPD, möglicherweise in Absprache mit ihren Beschluss-Partnern von CDU – Grünen – FDP, schon immer dieses Verlegungskonzept hatte.

Man fürchtete aber wohl die Reaktion der Bürger und hat deshalb die Verlegung des Wirtschaftshafens auf die Westseite in die Beschlussvorlage hineinschreiben lassen. Und das natürlich mit dem Vorsatz, dass bei einer näheren Überprüfung festgestellt wird, dass dieses Projekt nicht finanzierbar, mit großen Umweltproblemen verbunden und platzmäßig nicht zu realisieren ist.

Deshalb sei die Verlegung nach Apenrade unausweichlich…. Ziel erreicht!

Wenn Bürger dieses Spiel jedoch durchschauen, dann führt das zu einem demokratiebelastenden Vertrauensverlust, der Konsequenzen haben wird – meinen wir.

Bürgerinitiative Flensburger Hafen e. V.

Der Vorstand

 

Gottorfer Museumsinsel: Konzert in der Gottorfer Schlosskapelle am 30. März

AKOPOL-Veranstaltungshinweise: Achtung, zahlreiche Veranstaltungen fallen wegen der Corona-Krise aus!

Die unten stehende Veranstaltung wurden bereits vor einiger Zeit geplant und entsprechend frühzeitig als Veranstaltungshinweis im AKOPOL-Blog eingestellt. Aufgrund der Corona-Krise finden jedoch viele Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen nicht statt. In welchem Umfang und wann diese nachgeholt werden, bitten wir unsere Blog-LeserInnen bei den VeranstalterInnen nachzufragen.

Das HIGHLIGHT im März!

Montag, 30. März, 19 Uhr: Konzert in der Gottorfer Schlosskapelle zum 100. Jubiläum der Grenzziehung zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark – Johann Theile: Matthäus-Passion sowie Werke von Dietrich Buxtehude und Heinrich Schütz

Johann Theiles Matthäus-Passion © Landesmuseen Schloss Gottorf

Die Matthäus-Passion des deutschen Barockkomponisten Johann Theile (1646-1723) ist umso bedeutsamer, als der überwiegende Teil seiner Musik verloren ist. Von 1673 bis 1678 war Johann Theile Hofkapellmeister bei Christian Albrecht, Herzog von Schleswig-Holstein auf Schloss Gottorf – wo die Matthäus-Passion auch uraufgeführt wurde. Der Erstdruck des Werks ist dem Herzog und seiner Gemahlin, der dänischen Prinzessin Friederike Amalie, gewidmet. Das Werk führt den Hörer durch die Leidensgeschichte Jesu, wie sie im Buch des Evangelisten Matthäus beschrieben wird, formal gesehen auf eine Art und Weise, die bereits an die Passionen von Johann Sebastian Bach erinnert.
Theile war Schüler von Heinrich Schütz, wobei seine Kompositionsweise eher mit der des etwa gleichaltrigen Dietrich Buxtehudes vergleichbar ist, dessen feierliches Magnificat das vorliegende Programm, passend zu dem im Fest Mariae Verkündigung am 25. März, einleitet.
Nach diesem majestätischen Auftakt, einem Lobgesang auf die Jungfrau Maria für Solist, Chor und Ensemble, stehen drei Passions-Motetten von Schütz selbst auf dem Programm, bevor abschließend Johann Theiles Matthäus-Passion erklingt.
Es spielen unter anderem „Christian IV´s Vokalensemble“ mit acht Sängerinnen und Sängern sowie die  Hamburger Ratsmusik unter der Leitung von Simone Eckert. Es dirigiert Ruben Munk.

Karten im Vorverkauf für 20 Euro unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Diskussions- und Infoveranstaltung: „Frauen – Gesundheit – Selbstbestimmung“ am 25. März um 19 Uhr im Gewerkschaftshaus Flensburg

AKOPOL-Veranstaltungshinweise: Achtung, zahlreiche Veranstaltungen fallen wegen der Corona-Krise aus!

Die unten stehende Veranstaltung wurden bereits vor einiger Zeit geplant und entsprechend frühzeitig als Veranstaltungshinweis im AKOPOL-Blog eingestellt. Aufgrund der Corona-Krise finden jedoch viele Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen nicht statt. In welchem Umfang und wann diese nachgeholt werden, bitten wir unsere Blog-LeserInnen bei den VeranstalterInnen nachzufragen.

Zum Stand der Flensburger Diskussionen um ein niedrigschwelliges, medizinisch vielfältiges und würdevolles Versorgungsangebot bei Schwangerschaftsabbrüchen

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag

Mittwoch, 25. März 2020, 19.00 Uhr
Gewerkschaftshaus

Große Str. 21-23, Flensburg

„Flensburg ist ein Oberzentrum mit fast 100.000 Einwohner* innen. Im Rahmen der Fusion von Diakonissenkrankenhaus und St. Franziskus-Hospital Flensburg soll das bisher einzige stationäre Angebot zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen wegfallen. Grundsätzlich müssen Frauen auch in Flensburg und im Umland das Recht haben, frei zu entscheiden, ob sie den Schwangerschaftsabbruch in einer Klinik oder in einer niedergelassenen Praxis vornehmen lassen möchten. Es kann nicht sein, dass dies im zukünftig einzigen Krankenhaus in Flensburg nicht mehr möglich sein soll!“ Im November letzten Jahres richteten tausende Flensburger*innen diese Petition an die Verantwortlichen in Stadt und Land.

Rund fünf Monate später diskutieren wir den Stand der Debatte und fragen nach den Lösungsvorschlägen – mit

Anne Redmann, Leiterin der Beratungsstelle pro familia,
Eva-Maria Knolle, Bundesverband Frauengesundheitszentren und
Dr. Marret Bohn, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag.

Moderation: Christa Iversen, DGB Frauen. Wir freuen uns auf Sie und euch!

V.i.S.d.P.: DGB SH Nordwest, Stadtverband Flensburg, Große Straße 21-23, flensburg@dgb.de

Flensburger Stadtdialog am 25.03.2020: Digitalisierung der Stadtverwaltung

AKOPOL-Veranstaltungshinweise: Achtung, zahlreiche Veranstaltungen fallen wegen der Corona-Krise aus!

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VORTEILE FÜR DIE BÜRGERINNEN UND BÜRGER? TRANSFORMATION DER STADT(-VERWALTUNG) IM DIGITALEN ZEITALTER

am Mittwoch 25.03.2020 | 17 Uhr | Paul-Ziegler-Zimmer | Technisches Rathaus II | Schützenkuhle 26 | 24937 Flensburg

Die Stadtverwaltung Flensburgs ist in all ihren Handlungsfeldern von der digitalen Transformation betroffen. Zukünftig möchte sie noch stärker vorangehen – von der Bildung und Altenpflege über die Bereiche Wirtschaft, Umwelt und Mobilität, Kultur bis hin zur Stadtplanung und den Klimaschutz. Alle Verwaltungsbereiche werden betroffen sein.

Flensburg will bei diesem Umgestaltungsprozess die Bedürfnisse und Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer in den Mittelpunkt stellen. Dieses sind die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch die Gewerbetreibenden, die Verbände, Kammern und Institutionen in dieser Stadt.

Die Stadtverwaltung plant, eine abgestimmte Digitalisierungsstrategie zu erstellen, die eine Einbettung in die erweiterte gesamtstädtische Strategie erfährt.

Was ist jedoch hierbei für die Flensburger Bürgerinnen und Bürger besonders wichtig, welche Anliegen haben Sie, welche Impulse gehen von Ihnen aus?

Wir freuen uns, dass wir Herrn Dr. Philipp Willer, den Geschäftsführer des IT-Verbunds Schleswig-Holstein für das Impulsreferat gewinnen konnten. Herr Dr. Willer ist von Seiten des Landes für die kommunale Digitalisierungstrategie verantwortlich. Zuvor war er der Chief Digital Officer der Stadt Neumünster.

Nach dem Einführungsvortrag haben Sie Gelegenheit, eigene Gedanken und Wünsche zu den Zielen und Methoden der Umsetzung vorzutragen. Wir erwarten eine spannende Diskussion über die Möglichkeiten, Flensburg durch die Digitalisierung nachhaltig nach vorne zu bringen.

Claudia Takla Zehrfeld

Die Stadtverwaltung möchte den Stadtdialog in Flensburg verfestigen. Es werden Themen der Stadtentwicklung, die von besonderem Interesse sind, aufgerufen und einer öffentlichen Debatte unterzogen. Der Eintritt ist kostenfrei und erfordert keine gesonderte Anmeldung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Beteiligung

DAS INTEGRATIONSPARADOX – Lesung und Diskussion mit Aladin El-Mafaalani am 25.03.2020 in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

AKOPOL-Veranstaltungshinweise: Achtung, zahlreiche Veranstaltungen fallen wegen der Corona-Krise aus!

Die unten stehende Veranstaltung wurden bereits vor einiger Zeit geplant und entsprechend frühzeitig als Veranstaltungshinweis im AKOPOL-Blog eingestellt. Aufgrund der Corona-Krise finden jedoch viele Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen nicht statt. In welchem Umfang und wann diese nachgeholt werden, bitten wir unsere Blog-LeserInnen bei den VeranstalterInnen nachzufragen.

Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt

MITTWOCH, 25.3.2020
19 UHR (Einlass ab 18:30 Uhr)
RATHAUS FLENSBURG, BÜRGERHALLE

Um Anmeldung wird gebeten

Gesellschaftliches Zusammenwachsen erzeugt Kontroversen und populistische Abwehrreaktionen – in Deutschland und weltweit. Konflikte entstehen nicht, weil die Integration von Migranten und Minderheiten fehlschlägt, sondern weil sie zunehmend gelingt.
Bestsellerautor Aladin El-Mafaalani ist Professor für Erziehungswissenschaft und Inhaber des Lehrstuhls für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück.

Bitte melden Sie sich an: https://www.flensburg.de/integrationsparadox

Stadt Flensburg • Die Oberbürgermeisterin • Stabsstelle Integration Rathausplatz 1 • 24937 Flensburg

 

Mythos Bildung – Lesung und Diskussion mit Aladin El-Mafaalani am 24.03.2020 im Kreishaus Schleswig

AKOPOL-Veranstaltungshinweise: Achtung, zahlreiche Veranstaltungen fallen wegen der Corona-Krise aus!

Die unten stehende Veranstaltung wurden bereits vor einiger Zeit geplant und entsprechend frühzeitig als Veranstaltungshinweis im AKOPOL-Blog eingestellt. Aufgrund der Corona-Krise finden jedoch viele Veranstaltungen in den kommenden Tagen und Wochen nicht statt. In welchem Umfang und wann diese nachgeholt werden, bitten wir unsere Blog-LeserInnen bei den VeranstalterInnen nachzufragen.

Die ungerechte Gesellschaft, ihr Bildungssystem und seine Zukunft

Dienstag, 24.03.2020
19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Bürgersaal des Kreishauses
Flensburger Straße 7, 24837 Schleswig

Um Anmeldung wird gebeten

Nach dem SPIEGEL-Bestseller „Das Integrationsparadox“ analysiert Aladin El-Mafaalani
in seinem neuen Buch aus unterschiedlichen Perspektiven die Probleme und paradoxen Effekte des Bildungssystems, seine Dynamik und seine Trägheit.
Aladin El-Mafaalani ist Professor für Erziehungswissenschaft und Inhaber des Lehrstuhls für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück.

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