Archiv der Kategorie: Bildung

Artikel zum Thema, Bildung, Schule und Hochschule

Kino 51 Stufen: Programm für den Februar 2022

Kino in Not

Liebe Kinofreunde,

der Januar war ein müder Monat bei uns. Zwischen Unsicherheit, Verwirrung, Erschöpfung und sonstigen Begleiterscheinungen der Pandemie leidet unser kleiner Betrieb doch sehr. Darum hoffen wir auf deutlichen Besucherzuwachs! Weiterhin besetzen wir nur gut die Hälfte unserer Sitzplätze unter 2G Maßnahmen, damit sich jeder Besucher wohl und sicher fühlen kann.

Vielfältiger kann der Februar filmtechnisch kaum sein: Wir haben Kristen Stewart, die in SPENCER als Lady Diana beeindruckt und ihr Können als Schauspielerin endgültig unter Beweis stellt – ein bislang mühseliger Weg für die Schauspielerin, die mit dem Teenie-Vampir-Franchise TWILIGHT einen hartnäckigen Stempel aufgedrückt bekommen hat.

DRIVE MY CAR, Programmkino par excellence, läuft eine Woche im japanischen Original mit deutschen Untertiteln. Der preisgekrönte Roadmovie (Bestes Drehbuch beim Filmfestival in Cannes) basiert auf einer Kurzgeschichte von Erfolgsautor Haruki Murakami.

Und das isländische Horrordrama LAMB könnte schräger kaum sein und setzt sich mit der altbekannten Frage „Was wäre, wenn unser Kind ein Lamm-Mensch-Wesen wäre?“ auseinander. Man kennt das Thema.

Eine bunte Tüte, in der alles dabei ist, was einem so einfällt. Von Lakritzschnecke bis Schaumgummipilz.

Bis bald im 51 Stufen!

Den Programmflyer für den Februar gibt es hier: Programmdownload Februar

Museumsberg Flensburg: Veranstaltungsprogramm Februar 2022

Dreesen 41: Norwegen

Sonntag, 6. Februar, 11.00 Uhr
Wir basteln Webrahmen
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 6. Februar, 11.30 Uhr
Discovering Dreesen
Kuratorenführung mit Dr. Michael Fuhr

Wilhelm Dreesen: Fotograf, Globetrotter, Influencer

noch bis 13. Februar 2022
Ausstellung auf dem Museumsberg Flensburg

Es ist 1926 und Wilhelm Dreesen gerade im Alter von 86 Jahren verstorben. Nach Jahrzehnten innovativer und preisgekrönter Arbeit als Fotograf und Künstler ist sein Flensburger Atelier abgerissen, sein elegantes Wohnhaus verkauft, sein Name vergessen.

Dreesen 256: Frau an Bord

Jahrzehnte später finden zwei Holzkisten mit über 300 ungeordneten Glasnegativen ihren Weg in die Sammlung des Museumsbergs. Es dauert weitere Jahre, bis der Schatz entdeckt wird, der sich darin befindet. Das Material in diesen Kisten umfasst Dreesens gesamte Karriere bis zurück in die 1870er Jahre. Forschungen haben ergeben, dass sie seit über 100 Jahren nicht mehr zu sehen waren. Die Mehrzahl davon wurde nie veröffentlicht.

Die Ausstellung auf dem Museumsberg Flensburg zeigt die Fotografien, die in diesen Kisten gefunden wurden. Sie erzählt ihre Geschichte und die ihres vergessenen Schöpfers, dem offiziellen „Hofphotographen“ des Kaiserhauses. Seine Bilder zeigen ungefilterte und überraschende Einblicke in das alte Europa und die Luxusreisen der Belle Époque. Technischer Fortschritt und globale Entwicklungen ließen die Welt schrumpfen, die Zeit des globalen Tourismus begann.

Mit dieser Sonderausstellung widmet der Museumsberg Flensburg gemeinsam mit dem Norsk Reiselivsmuseum dem Künstler Wilhelm Dreesen die erste Einzelausstellung überhaupt. 

Dreesen 41: Norwegen

Sonntag, 13. Februar, 11.00 Uhr
Mit Dreesen um die Welt
Konzert mit Ansgar Hüning, Froya Gildberg und Peter Geilich am Flügel

Sonntag, 13. Februar, 15.00 Uhr
Discovering Dreesen
Kuratorenführung mit Dr. Michael Fuhr

Montag, 14. Februar, 15.00 Uhr
Aufgeweckte Kunstgeschichten
Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz mit Martina Klose-März (nur mit Anmeldung)

Sonntag, 20. Februar, 11.00 Uhr
Zufallsblumen
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 20. Februar, 11.30 Uhr
Ken Denning – Album
Kuratorenführung mit Dr. Michael Fuhr

Kenn Denning: Omslag Album

Der Museumsberg Flensburg zeigt bis 13.03.2022 im Heinrich-Sauermann-Haus die Ausstellung

Ken Denning – Album

Der dänische Maler Ken Denning sucht in seinen Werken die Ordnung in der Natur und forscht nach dem allem zugrunde liegenden „vollkommenen Muster“. Die neuen, für diese Ausstellung geschaffenen Arbeiten beeindrucken durch ihre Intensität. Ken Dennings Landschaften suggerieren Bewegung, Veränderung, Musik. Virtuos und variantenreich spielt der Maler, Grafiker, Sammler und Fotograf auf der Klaviatur künstlerischer Ausdrucksmittel, Techniken und Farben. Er wagt es sogar, sie tatsächlich zum Klingen zu bringen: Erstmals begleitet Musik seine Malereien und Grafiken. Eigens geschaffene Kompositionen des international erfolgreichen Klangkünstlers Robert Cole Rizzi schaffen in den Ausstellungsräumen auf dem Museumsberg Flensburg eine fast magische Atmosphäre und lassen das Publikum mit allen Sinnen in die Bildwelt Ken Dennings eintauchen.

Ken Denning: Flensborgholmen

Landschaften seiner Reisen auf die Färöer oder nach Island, aber auch die schier endlosen Reihen von Bäumen in den als Plantagen angelegten Wäldern entlang des „Gendarmstiens“ in seiner jütländischen Heimat, dienen ihm dazu als Inspiration. Sie bilden die Struktur, aus der Ken Denning seine Kreativität schöpft. Fotografien, Zeichnungen oder Holzschnitte variieren natürliche Muster und entwickeln sie weiter zur Improvisation, zur Phantasie.

Aus nüchternen Ausstellungsräumen wird so Ken Dennings privates Album. Man kann es sich Stück für Stück anhören wie das neue Album eines Musikers. Oder man kann es anschauen wie ein Fotoalbum. Ken Denning lädt uns ein, gemeinsam mit ihm die Seiten umzublättern, um seine Eindrücke von den geliebten Inseln des Nordens und von den heimischen Wäldern an der deutsch-dänischen Grenze mit uns zu teilen. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museet Holmen in Løgumkloster.

Sonntag, 27. Februar, 11.00 Uhr
Lieblingstiere töpfern
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 27. Februar, 11.30 Uhr
Vom Impressionismus zum Expressionismus
Führung mit Catrin Haufschild

Ausstellungen:

  • Discovering Dreesen
    Fotograf, Globetrotter, Influencer
    noch bis 13. Februar 2022
  • Ken Denning – Album
    noch bis 13. März 2022

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Für jeden Museumsbesuch gilt die 2G-Regel und Maske tragen ist erwünscht. Kinder ab 7 Jahren benötigen den Testnachweis der Schule.

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de/

Lie-in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg am 29. Januar ab 11.53 Uhr auf der Rathausstraße

Am kommenden Samstag, den 29.01.2022 veranstaltet die Aktionsgruppe KLIMA
Flensburg, AKF, von 11.53 – 12.02 Uhr ein Lie-in auf der Kreuzung
Holm/Rathausstr.

Sie bezieht damit Stellung für die von der Stadtverwaltung veranlasste Sperrung der Straße.
Jede vom PKW-Verkehr zurückgewonnene, innerstädtische Straße, die der Allgemeinheit, Fußgängern, Radfahrern und dem ÖPNV zurückgegeben wird, ist ein Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in unseren Städten und zur Verkehrswende, so die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg. Und hier bestehe großer Nachholbedarf, ist doch der Verkehrssektor in den letzten Jahrzehnten seinen Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise mehr als schuldig geblieben! Immer zahlreicher, größer und immer stärker motorisiert sind v.a. die SUVs, die vollkommen überflüssigen Stadtgeländewagen, heißt es weiter in einer Stellungnahme der Gruppe.

Verbunden mit dieser Aktion setzt sich die Gruppe ein für den Ausbau des Radwegenetzes, für Tempo 30 in der Innenstadt und, in Abstimmung mit der Deutschen Umwelthilfe, für Tempo 100 auf Autobahnen. Letzteres hat nach der Raserei eines tschechischen Milliardärs mit 417 km/h auf der A2 ganz besondere Aktualität. Vor und nach dem Lie-In werden als Zeichen für lebenswerte Innenstädt Blumen und Info-Blätter verteilt.

Weitere Informationen auf der Homepage der Aktionsgruppe Klima Flensburg https://aktionsgruppeklimaflensburg.de/

Kindertagesstätte Fruerlund in Flensburg kann gebaut werden

Innenministerium gibt 7,36 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel frei

KIEL, 28.01.2022. Das nächste große Bauprojekt in Flensburg kann beginnen. Für den Bau der Kindertagesstätte Fruerlund hat das Innenministerium insgesamt 7,36 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel freigegeben. Die Kosten übernehmen Bund, Land und Stadt zu je einem Drittel.

In der Kindertagesstätte gibt es neben Räumen für insgesamt sechs Gruppen in Zukunft auch eine zweistöckige Mensa. Der Außenbereich wird ebenfalls neu gestaltet.

Hier in Flensburg entsteht ein komplett neues und modernes Bildungszentrum, von dem Familien mit ihren Kindern in den kommenden Jahren erheblich profitieren werden. Wir freuen uns, mit der Förderung der Kindertagesstätte einen wichtigen Baustein unterstützen zu können und so dazu beizutragen, dass die Attraktivität von Fruerlund erheblich steigt„, erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack.

Die Kindertagesstätte wird Teil des Bildungszentrums Fruerlund. Das Bildungszentrum ersetzt in zwei Bauabschnitten den bisherigen und nicht mehr sanierungsfähigen Schulkomplex.

Für die Grundschule mit integrierter Zweifeldsporthalle, einer Schulmensa mit Frischeküche und einem Familienzentrum hat das Innenministerium bereits zuvor im Rahmen des „Investitionspaktes Soziale Integration im Quartier“ 13,5 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.

Städtebauliche Gesamtmaßnahme „Stadtumbau“

2004 wurde die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Stadtumbau“ in das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ aufgenommen. Mit dem Kita-Neubau wird die letzte bedeutende Einzelmaßnahme umgesetzt. Bisher wurden Mittel in Höhe von 15,2 Millionen Euro, jeweils ca. 5 Millionen Euro von Bund, Land und Stadt, zur Verfügung gestellt.

Viele Fertigprodukte und Gewürze mit Ethylenoxid belastet – erhöhtes Krebsrisiko bei Verzehr

Tipps und Hinweise der Verbraucherzentrale

Fast täglich rufen Hersteller Lebensmittel zurück, weil diese mit dem krebserregenden und erbgutverändernden Schadstoff Ethylenoxid belastet sind. Betroffen sind verschiedene Produkte wie Müsliriegel, Fertiggerichte oder Joghurt. Wie viele Produkte belastet sind und wie groß das Risiko für Verbraucherinnen und Verbraucher ist, bleibt unklar.

Die Lebensmittelwarnungen betreffen meist Produkte mit Sesam, Guarkern- und Johannisbrotkernmehl oder Gewürzen wie Zimt. Diese Zutaten sind in diversen Lebensmitteln enthalten. Auch Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin- oder Mineralstofftabletten sind häufig betroffen. Verbraucher finden die aktuellen Warnungen auf der Internetseite lebensmittelwarnung.de, im europäischen Schnellwarnsystem (RASFF) und zum Teil auf Aushängen in Lebensmittelgeschäften. Laut Berichten von Öko-Test wurden Rückstände von Ethylenoxid auch in bio-zertifizierten Produkten nachgewiesen.

Nachbesserungsbedarf bei Veröffentlichung von Lebensmittelwarnungen
Verbraucher können von einem Rückruf oder einer öffentlichen Warnung betroffene Lebensmittel in den Verkaufsstellen zurückgeben oder entsorgen. Wer das Risiko verringern will, verzichtet am besten auf verarbeitete Fertigprodukte und meidet Lebensmittel mit den Zusatzstoffen Johannisbrotkernmehl (E410) und Guarkernmehl (E412). Die Verbraucherzentrale sieht bei der Veröffentlichung von Lebensmittelwarnungen Nachbesserungsbedarf. „Lebensmittelwarnungen müssen die Verbraucher schneller und besser erreichen. Veröffentlichungen auf Internetseiten oder Aushänge genügen nicht“, so Selvihan Benda, Referatsleiterin Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Ethylenoxid ist in der EU verboten
Ethylenoxid ist ein farbloses, süßlich riechendes Gas. Aufgrund seiner krebserregenden und erbgutverändernden Eigenschaften ist es als Begasungsmittel in der Lebensmittelerzeugung seit 1991 in der Europäischen Union (EU) verboten. In Indien, den USA und Kanada wird Ethylenoxid als Begasungsmittel eingesetzt, um Schimmelpilze und Bakterien in hitzeempfindlichen Lebensmitteln zu entfernen. Für diesen Schadstoff ist keine tägliche Aufnahmemenge ohne gesundheitlichen Risiken festgelegt. Deshalb sollten potenziell belastete Lebensmittel nicht verzehrt werden. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gelten jegliche Rückstände des Stoffes in Lebensmitteln als unerwünscht. Grundsätzlich sind Lebensmittel, in denen zu hohe Ethylenoxidgehalte nachgewiesen werden, nicht verkehrsfähig und müssen vom Markt genommen werden. Sie dürfen in der EU nur dann verkauft werden, wenn Ethylenoxid nicht nachgewiesen werden kann (unter 0,05 mg pro Kilogramm Lebensmittel).

Weitere Informationen bietet die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein auf ihrer Internetseite, aktuelle Warnungen sind in den Social Media-Kanälen Twitter, Facebook und Mastodon zu finden.

Start der Ausstellung „Rune Guneriussen – Lights go out“ am 30.01.2022 im Museum Kunst der Westküste

Start der Ausstellung „Rune Guneriussen – Lights go out“ am Sonntag, 30.01.22 inklusive Artist Talk um 14.15 Uhr

Liebe Besucher*innen des Museums Kunst der Westküste,

es ist soweit, ab Sonntag, 30. Januar 2022, ist die Ausstellung Rune Guneriussen – Lights go out vor Ort im Museum Kunst der Westküste sowie virtuell in MKdW-3D für Sie erlebbar!

Sie sind vor Ort auf Föhr? Dann treffen Sie den Künstler Rune Guneriussen zusammen mit einer der beiden Kuratorinnen Dr. Katrin Hippel und Dr. Christiane Morsbach in der Ausstellung am Sonntag, 30. Januar, 14.15 Uhr, im Artist Talk.

Anmeldung unter: +49 4681 747400 oder info@mkdw.de
Es sind maximal 10 Tickets zu vergeben!

Viele Grüße
Ihr Team Museum Kunst der Westküste

30. Januar bis 12. Juni 2022 
Rune Guneriussen – Lights go out


Die Ausstellungsreihe Made on Föhr, hervorgegangen aus dem Artist-in-Residence-Programm des Museums Kunst der Westküste (MKdW), setzt sich mit der Schau Rune Guneriussen – Lights go out fort. Der norwegische Künstler Rune Guneriussen (* 1977) verbrachte 2018 einen Aufenthalt als Artist in Residence am MKdW auf Föhr und legte hier den Grundstein für seine neue Werkserie Lights go out: An unterschiedlichen Standorten auf der Insel schuf er die ersten drei Arbeiten der Serie. Weitere entstanden in Norwegen und dem dänischen Küstenort Skagen. Mittlerweile zählt die Serie 29 großformatige Fotoarbeiten. Eine umfassende, repräsentative Auswahl von 17 Arbeiten wird nun in der ersten musealen Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland gezeigt.

Mit seinem Schaffen bewegt sich Guneriussen zwischen Installationskunst und Fotografie. In seiner Serie Lights go out treten abstrakte Lichtinstallationen in „Dialog“ mit der Natur.

Zur Schau erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Sprache.

Die Ausstellung wird gefördert von: ENGEL & VÖLKERS

Sonntag, 30. Januar 2022, 14:15 Uhr
Artist Talk mit Rune Guneriussen


Am ersten Ausstellungstag laden der norwegische Künstler Rune Guneriussen und die Kuratorin Dr. Katrin Hippel Sie ein zu einem Artist Talk inmitten der Schau. Umgeben von großformatigen Werken an der Grenze von Installation und Fotografie stehen die Beiden Ihnen Rede und Antwort und geben Auskunft über die Ausstellung und ihre Hintergründe.

Das Gespräch wird in deutscher und englischer Sprache geführt.

18 €, erm. 10 €, freier Eintritt bis 18 Jahre

Anmeldung erforderlich, maximal 10 Teilnehmer*innen:
 +49 4681 747400 oder info@mkdw.de

Öffnungszeiten & Besuch
Museum Kunst der Westküste & Grethjens Gasthof

Das Museum hat erstmals in seiner Geschichte keine offizielle Schließzeit im Januar und Februar, sondern ist durchgehend geöffnet.

11. Jan. bis 27. Feb. 2022
Di bis So 11 bis 16 Uhr

1. März bis 31. Okt. 2022 
Di bis So 10 bis 17 Uhr

  • 2G-Regel: Bitte weisen Sie Ihren vollständigen Impfschutz oder Ihre Genesung nach.
    Dabei sind Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres und Schüler*innen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, die nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen Schulkonzepts regelmäßig getestet werden, eine Ausnahme.
  • Tragepflicht einer medizinischen Maske oder FFP2-Maske
  • Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen
  • Beachtung der Hygieneregeln: Nies- und Hust-Etikette sowie regelmäßiges Händewaschen/-desinfizieren
  • Bitte sehen Sie von einem Besuch ab, wenn Sie sich krank oder fiebrig fühlen. 

Museum Kunst der Westküste

Det Paulsen Legaat gemeinnützige GmbH
Hauptstraße 1 · D-25938 Alkersum
Telefon +49 (0)4681 74740-0
Fax +49 (0)4681 74740-19
info@mkdw.de · www.mkdw.de

Beschlüsse der Flensburger Ratsversammlung vom 27.01.2022

Kommunalpolitik in Flensburg

Flensburg. Die Ratsversammlung der Stadt Flensburg hat in ihrer 33. Sitzung am 27. Januar zu den folgenden ausgewählten Tagesordnungspunkten die nachstehenden Beschlüsse gefasst:

11. Kernhaushalt 2022 – RV-173/2021 und dazu die 1. und 2. Ergänzung
Die Ratsversammlung beschließt den 1. und den 2. Nachtragshaushalt 2022. Wegen Kürzungen der Investitionsmittel, höherer Zuwendungen bei den Schlüsselzuweisungen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs und aufgrund einer positiven Gewerbesteuerentwicklung wurden ergänzende Beschlüsse notwendig.
Angenommen bei 32 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme und 5 Enthaltungen.

12. Teilnahme am Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ – RV-2/2022
Die Ratsversammlung entscheidet über einem Antrag der Stadtverwaltung zur Teilnahme der Stadt „Zukünftigen Innenstädte und Zentren“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)
Einstimmig angenommen.

13. Bebauungsplan „Hauptfeuerwehrwache“ (Nr.298) Erneuter Aufstellungsbeschluss – RV-140/2021
Bei 1 Enthaltung einstimmig angenommen.

14. Berufung der Mitglieder des Beirates für Naturschutz bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Flensburg für die Amtszeit 2021 bis 2025 – RV-180/2021
Die Ratsversammlung nimmt die Berufung der neuen Mitglieder für den Beirat zur Kenntnis.

15. Reduzierung der Elternbeiträge für Kitas und Kindertagespflege aufgrund der Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes (KitaG) – RV-169/2021
Die Änderung des KITA-Gesetzes zieht eine Beitragsänderung nach sich, die die Ratsver-
sammlung beschließt.
Einstimmig angenommen.

16. Bestellung von städtischen Vertretungen im Aufsichtsrat Tourismus Agentur Flensburger Förde GmbH (TAFF) – RV-4/2022
Die Ratsversammlung beschließt, wer die Stadt im Aufsichtsrat der TAFF vertritt.
Bei 2 Enthaltungen einstimmig angenommen

17. Wahl des Gemeindewahlausschusses für die Wahl einer Oberbürgermeisterin/eines Oberbürgermeisters im Jahr 2022 – RV-11/2022
Die Ratsversammlung wählt den Wahlausschuss für die kommende Oberbürgermeisterin/ Oberbürgermeister-Wahl
Einstimmig angenommen.

18. Beratung und Beschlussfassung über die Gründung und Beteiligung an der zukünftigen Digitalagentur Smarte Grenzregion GmbH – RV-7/2022
Die Ratsversammlung beschließt über die Gründung der Agentur und die Bereitstellung der nötigen Mittel.
Bei 5 Enthaltungen einstimmig angenommen.

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur 33. Sitzung der Ratsversammlung gibt es hier

„Tolle Erfahrung“: Student der Hochschule Flensburg wird für seine Bachelorarbeit ausgezeichnet

Justus Börms hat sich mit dem Entstehungsprozess von Aerogelen beschäftigt – und wurde dafür ausgezeichnet. Foto: Hochschule Flensburg

In seiner Abschlussarbeit beschäftigt sich Maschenbaustudent Justus Börms mit einer Anlage zur Herstellung von Aerogelen – und wird dafür von der Prof. Dr. Werner-Petersen-Stiftung ausgezeichnet.

Zugegeben: Der Titel kommt recht sperrig daher. Das gibt auch Justus Börms zu, wenn er sagt, womit er sich in seiner Bachelor-Arbeit beschäftigt hat. Nämlich mit der „Auslegung und Planung einer Anlage für den Lösungsmittelaustausch bei der Herstellung von Aerogelen“. Der Jury der Prof. Dr. Werner-Petersen-Stiftung allerdings ist sofort klar, worum es geht – und zeichnet den Maschinenbaustudenten der Hochschule Flensburg mit dem zweiten Platz des Petersen-Preises der Technik aus.

Was genau Aerogele sind, war Justus Börms anfangs auch nicht ganz klar. „Es ist noch ein Nischenthema“, sagt er. Aber die Firma, bei der er als Werksstudent tätig war, beschäftigt sich mit der Herstellung dieser hochporösen Festkörper, die oft zur Wärmeisolation eingesetzt werden. Das Unternehmen ARCTOS Industriekälte AG schlug dem Studierenden vor, in seiner Abschlussarbeit Größe und Ausmaße einer Anlage auszulegen, die den Austausch von Wasser mit einem anderen Lösungsmittel – der bei der Produktion von Aerogelen unter enormen Druck eine zentrale Rolle spielt – effizient gestaltet. Die Berechnung und Simulation der Prozesse war dem Studenten des Maschinenbaus, zumal mit der Vertiefung Verfahrenstechnik, schon vertrauter. „Es war am Ende des Studiums eine tolle Erfahrung. Ich konnte nochmal so viel dazu lernen“, sagt Börms.

So habe seine Ansprechpartnerin im Unternehmen fachlich und auch mit Kontakten in die Forschungsszene unterstützt. Bei seinem betreuenden Professor konnte er sich immer wieder Feedback zum Fortgang seiner Arbeit holen. Prof. Dr. Thies Langmaack war es auch, der die Bachelor-Thesis bei der Dr. Werner-Petersen-Stiftung einreichte.

Die wissenschaftliche Arbeit bringt ihn auch in Zukunft voran, ist sich Börms sicher. Eine Simulation zu schreiben, sei universell anwendbar und wichtige Grundlage im Ingenieursbereich. Und so wendet sich Justus Börms in seinem Masterstudium einer anderen ingenieurswissenschaftlichen Fachrichtung zu: Er beschäftigt sich mit nachhaltigen Energiesystemen. „Ich möchte weiterhin meinen Horizont erweitern.“

Hochschule Flensburg: Letzte Chance auf einen Studienplatz

Noch freie Plätze: Unter anderem gibt es in den maritimen Studiengängen noch Studienplätze. Foto: Hochschule Flensburg/Dewanger

Gute Nachrichten für alle, die den Bewerbungsschluss verpasst haben: Für das Sommersemester gibt es in einigen Studiengängen noch freie Plätze. 

Wer den ersten Bewerbungsschluss Mitte Januar verpasst oder sich erst danach für ein Studium entschlossen hat, bekommt an der Hochschule Flensburg jetzt noch einmal die Möglichkeit, sich für einen der begehrten Studienplätze zu bewerben.

Wie der Studierendenservice mitteilt, gibt es noch freie Plätze in folgenden Bachelorstudiengängen: Energiewissenschaften mit den Schwerpunkten Elektrische Energiesystemtechnik, Energie- und Umweltmanagement oder Regenerative Energietechnik, Seeverkehr, Nautik und Logistik sowie Schiffstechnik.

Aber auch für Studieninteressierte, die bereits ihren Bachelor in der Tasche haben, gibt es noch Möglichkeiten auf einen Masterstudienplatz in folgenden Masterstudiengängen:

Applied Bio and Food Sciences, Internationale Fachkommunikation und Systemtechnik.

Das Studienangebot zum Studienstart im Frühjahr ist regelmäßig kleiner als zum Wintersemester, da sich die Hochschulen auf die regulären Schulabgänger*innen im Sommer ausgerichtet haben, die dann gleich im Herbst ins Studium starten wollen, wie Sylvia Rußbüldt, Leiterin des Studierendenservice, erklärt.

Studieninteressierte können sich gern an die Zentrale Studienberatung (studienberatung@hs-flensburg.de) wenden, informieren sich über die Homepage www.hs-flensburg.de oder nehmen Kontakt mit der Bewerbungshotline auf. Telefon: 0461 805 – 1807.

Hartz IV Aufstocker in Flensburg: Die Linke fordert existenzsichernden Mindestlohn

Tjark Naujoks, Flensburger LINKE-Kandidat für die Lantagswahl am 8. Mai (Mitte) und die beiden Kreisvorsitzenden Katrine Hoop und Luca Grimminger

Tjark Naujoks, Flensburger LINKE-Kandidat für die Lantagswahl: „Die Verantwortung liegt in der Hand von Politik und den Arbeitgeber*innen“.

Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit über Menschen mit Bezug von Hartz-IV-Leistungen trotz sozialversicherungspflichtiger Arbeit in Flensburg muss für Politik und Arbeitgeber ein Alarmsignal sein. „Es kann nicht sein, dass in Flensburg rund 1710 Menschen von ihrem Gehalt  nicht leben können! Wir müssen uns die Frage stellen: Was macht es mit den Menschen, wenn Sie trotz körperlichen und psychischen Belastungen im Beruf am Ende des Monats nicht genügend Geld haben um sich das Essen für sich und für ihre Familie nicht leisten können?“ so Tjark Naujoks.

Die von der Bundesregierung geplante Erhöhung des Mindestlohns ist dabei nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der Arbeitgeberverband spiele dabei eine unwürdige Rolle gegen Aufstocker*innen, denn er wollen eine Klage gegen den Mindestlohn einreichen. „Da darf man sich die Frage stellen, wo der designierte OB-Kandidat Fabian Geyer als Vertreter des Arbeitgeberverbands seine Verantwortung in der Stadt sieht? Ich gehe nicht davon aus, dass Herr Geyer nur einen Gedanken an die sozial Schwachen in unserer Stadt denkt.“ unterstreicht Naujoks.

Hier sei insbesondere Politik und Gesellschaft gefragt: „Es muss wieder mehr politischer Druck auf Arbeitgeberverbände ausgeübt werden,“ so Naujoks. DIE LINKE fordert einen Mindestlohn von mindestens 13 Euro die Stunde und die Abschaffung von Ausnahmen beim Mindestlohn. Die Überprüfung zur Einhaltung des Mindestlohns müsse verstärkt durch den Zoll stattfinden.
Es müssten insbesondere im Handwerk, in der Gastronomie und in den sozialen Berufen mehr Tarifverträge abgeschlossen werden, die dann wiederum durch das Bundesministerium für Arbeit als Allgemeingültig anerkannt werden. Tjark Naujoks abschließend: „Am Ende helfen nur Löhne, von denen jede*r Leben kann! Das muss auch Ziel von Politik und Arbeitgeberseite sein. Der andere Effekt wäre, dass durch einen höheren Mindestlohn auch die Altersarmut bekämpft wird.“

Online-Veranstaltung: „2022 – Jahr des Aufbruchs in der Migrations- und Integrationspolitik?“ am 7. Februar

 

Foto: picture alliance

Eine Einladung des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung – Um Anmeldung wird gebeten

In dem Diskussionsforum der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) sprechen wir über den dringenden Veränderungsbedarf in diesem Politikfeld, den migrationspolitischen Fahrplan im Bund und die Pläne der Landespolitik in Schleswig-Holstein vor der Landtagswahl im Mai. Dabei werden die Impulse des FES-Papiers „Migrations- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein neu denken“ (von 2021) erneut angeschaut und auf ihre bisherige Umsetzung hin überprüft. Grundlage dieses Papiers waren Fachgespräche mit Expert_innen der schleswig-holsteinischen Zivilgesellschaft.

Über neue Impulse für die Migrations- und Integrationspolitik im Bund und in Schleswig-Holstein diskutieren

Lars Castellucci, MdB, stv. Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses

Torsten Döring, Stellvertreter des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein

Tarek Saad, Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt der SPD Schleswig-Holstein und Mitautor des FES-Impulspapiers

Moderation: Yasemin Bekyol, Universität Erlangen-Nürnberg und Mitautorin des FES-Impulspapiers

*Gern weisen wir Die zudem auf unsere aktuelle flüchtlingspolitische Podcastfolge hin: Sandy Alqas Botros musste mit ihrer Familie 2015 aus dem Irak fliehen und kam nach Hamburg. Heute studiert sie und engagiert sich für neuankommende Geflüchtete. Wir sprechen mit ihr über ihre Geschichte des Ankommens und wie es dazu kam, dass sie sich heute für Integration und Teilhabe engagiert. Die Folge finden Sie in den üblichen Podcast-Apps und direkt hier:

 https://soundcloud.com/user-403206574/folge-52

Anmeldung:

Bitte um Anmeldung auf der FES Internetseite www.fes.de/lnk/migration

Online Diskussion auf Zoom
2022 – Jahr des Aufbruchs in der Migrations- und Integrationspolitik?
Montag, 07. Februar 2022, 18 Uhr online

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 04. Februar 2022 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische Informationen und Datenschutzhinweise.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei Fragen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich gern an uns.

Eine Veranstaltung des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

Friedrich-Ebert-Stiftung
Tel. 040-325 874-0
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de

Für eine starke Soziale Demokratie

Viele weitere Veranstaltungen zu aktuellen politschen Themen gibt es auf unserer Internetseite julius-leber-forum.de Hier finden Sie Sie Informationen über die FES, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Kanälen im Sozialen Netz mitdiskutieren.
Twitter: @FESHamburg
facebook: fb@fes.nord

Online-Veranstaltung: „System Change“ statt „Climate change“! mit Dr. Tina Sanders am 31. Januar

Jetzt anmelden!

Die Erde brennt, taut, trocknet aus und wird überflutet. Auf allen Erdteilen sind die Folgen des menschengemachten Klimawandels zu sehen. In der Antarktis droht gerade ein Gletscher in den Ozean abzubrechen; die Folge wird ein Anstieg des Meeresspiegels von mehr als 65 cm sein. In vielen Teilen der Welt nehmen Wald- und Moorbrände zu, Überschwemmungen nach Starkregenereignissen stehen auf der Tagesordnung. Die Lebensgrundlage der Menschen im globalen Süden ist akut bedroht, und folgen des Klimawandels sind jetzt schon ein Hauptgrund für Krieg und Flucht.

Verursacher des Klimawandels ist der immense Ausstoß an Treibhausgasen vor allem durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern wir Kohle, Öl und Gas. Hauptverursacher dieser Emissionen sind die Energiekonzerne und die Länder der westlichen Welt.  Und sie wissen es ganz genau. Es ist Ihnen klar, dass sie ihre Energieversorgung und Wirtschaften „nachhaltiger“ und „grüner“ gestalten müssen, um langfristig das Überleben der Menschheit zu sichern. Die Profite der eigenen Konzerne sollen dabei nicht angetastet werden. Soll doch die Konkurrenz dafür zahlen, zum Beispiel die Chinesen. Oder besser noch die arbeitenden Menschen, die eh schon ihren Profit erwirtschaften.

Aktuell steigen Preise für Energie und Lebensmittel rapide an, als Grund werden die brüchigen Lieferketten genannt, die durch die Pandemie entstanden sind. Das kommt den Konzernen zu Gute und spült noch mehr Geld in die Taschen von wenigen Superreichen.  Die Regierungen und die Zentralbanken leiten keine Maßnahmen gegen die Inflation ein, denn das würde die Profite schmälern. Ob Menschen am Ende des Monats entscheiden müssen, ob die frieren oder hungern, ist ihnen egal.

Was bleibt uns zu tun?

  • Die Profiteure des Energiemarktes los werden. Enteignung der Energiekonzerne
  • Konzepte entwickeln, wie wir die Emissionen radikal runterfahren können

Mittel dabei sind Solidarität und Internationale Zusammenarbeit! Eben ein internationaler system change!

Online-Veranstaltung der DKP-Schleswig-Holstein mit Dr. Tina Sanders (Umwelt-Mikrobiologin aus Hamburg)

am Montag, den 31. Januar 2022 um 18:30 Uhr

Bitte anmelden (für den Zugangslink) unter schleswig-holstein@dkp.de

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