Archiv der Kategorie: Bildung

Artikel zum Thema, Bildung, Schule und Hochschule

Vortrag mit Prof. Eberhard Wordell „Saturn – Herr der Ringe“ am 26.11.2019 im Menke-Planetarium Glücksburg

Dienstag, 26. November 2019, 19.30 Uhr
Fördestraße 37, 24960 Glücksburg

Saturn ist der zweitgrößte unter den Planeten unseres Sonnensystems. Zehnmal weiter als die Erde von der Sonne entfernt umrundet er in ca. 30 Jahren unser Zentralgestirn. Beim Blick durch ein Fernrohr unterscheidet Saturn sich von den anderen Planeten durch sein ausgeprägtes Ringsystem. Deswegen wird er von vielen Menschen als der schönste und faszinierendste Planet unseres Sonnensystems bezeichnet.

Leistungsfähige Teleskope und nicht zuletzt Raumsonden haben uns die ferne Welt um diesen Gasplaneten mit seinen eindrucksvollen Ringen und seinen vielen Monden nähergebracht. Der Planet und seine Monde wechselwirken auf vielfältige Weise mit der Materie in den Ringen und prägen ihnen eine sehr abwechslungsreiche Struktur auf.
Kommen Sie mit auf die Reise zum Saturn und erfahren Sie mehr über diesen einzigartigen Planeten.

Mehr zu den Veranstaltungen des Menke-Planetariums im Flyer: Programm 4. Quartal 2019

Menke-Planetarium Glücksburg
der Hochschule Flensburg

Fördestraße 37
24960 Glücksburg

Telefon: 0461 – 805-1273
Mo – Do 08:00 – 15:00 Uhr, Fr 08:00 – 12:30 Uhr
Fax: 0461 – 805-1300
E-Mail: planetarium@hs-flensburg.de

International Celebration am 26.11.2019 um 19 Uhr im Audimax Flensburg

Dienstag, 26. November 2019 von 19:00 bis 23:00 Uhr
Audimax
Thomas-Fincke-Straße 4, 24943 Flensburg

The International Celebration is a show preformed by students to show multiculturality and diversity at EUF.
The DAAD Prize for the best International Student will be presented as well as the prize for the Instagram Video winner.
At the end, we will have a small buffet.
Come and join us! Pick up your entry card at the infodesk in Helsinki from the 4th-15th of November or until entry cards last.

Gastgeber: Campusengel Europa-Universität

 

Gemeinsam leben: Flensburg aktualisiert sein Integrationskonzept

Die Stabsstelle Integration und die Stadt Flensburg laden zur öffentlichen Beratung und Diskussion am 27.11. in die Bürgerhalle des Rathauses ein – Jetzt anmelden!

Flensburg. Alle zwei Jahre wird das städtische „Integrationskonzept für Menschen mit Migrationshintergrund“ fortgeschrieben. Das Konzept hat das Ziel, das Zusammenleben der Menschen aus 150 Ländern in Flensburg nachhaltig zu verbessern.

Die Stabsstelle Integration lädt alle Interessierten herzlich zu einer öffentlichen Beteiligungsveranstaltung am Mittwoch, 27. November 2019 von 17:00-20:30 Uhr in die Bürgerhalle des Flensburger Rathauses ein.

Es sollen folgende Arbeitsgruppen gebildet werden, um Ideen für neue Maßnahmen entwickeln, die das interkulturelle Zusammenleben fördern:

Ausbildung & Arbeit
Gesundheit
Bildung & Sprache
Ehrenamt
Begegnung der Menschen
Offene Gruppe mit Dolmetschern für Arabisch/Persisch

Über eine zahlreiche Teilnahme vieler Einwohner*innen Flensburgs sowie Haupt- und Ehrenamtlicher würden wir uns sehr freuen. Wir bitten um eine Anmeldung bis Freitag, 22.11.19 unter integration@flensburg.de und um eine Mitteilung, in welcher Arbeitsgruppe man sich beteiligen möchte. Ansprechpartner bei Fragen ist die Stabsstelle Integration, Peter Rohrhuber, Tel. 0461-851188.

** SAVE THE DATE: Zukunft(s)gestalten 2020 vom 14. bis 16. Januar in Flensburg **

Wie können wir gemeinsam eine gute Zukunft für alle gestalten? Wie können Varianten einer Zukunft aussehen, die den sozial-ökologischen Krisen unserer Zeit begegnen?

Über diese Themen möchten wir, die Studierenden des Masters Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg, mit Ihnen und Euch ins Gespräch kommen. Dazu organisieren wir zum zweiten Mal die Konferenz „Zukunft(s)gestalten“, die vom 14. bis 16. Januar 2020 in Flensburg stattfinden wird. Wir laden Sie und Euch schon heute ein, sich den Termin vorzumerken.

Die Konferenz wird von uns Studierenden selbst organisiert und besteht aus unseren Vorträgen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, das zum Austausch und Handeln anregen soll.

Das Programm und die Referent*innen werden im Dezember auf unserer Webseite bekanntgegeben, die sich aktuell im Aufbau befindet. Es bleibt also spannend! Anmeldungen sind ab Mitte Dezember möglich und für alle kostenfrei.
Diese Einladung kann gerne an alle Interessierten in sämtlichen Verteilern weitergeleitet werden!

Herzliche transformative Grüße!

Zukunft(s)gestalten 2020 –
Keine Zukunft ist auch keine Lösung
Eine Konferenz des 3. Semesters M.A. Transformationsstudien
Universität Flensburg
Auf dem Campus 1
24943 Flensburg

Runder Tisch im Flensburger Rathaus – Gespräch zu Schwangerschaftsabbrüchen im neuen Zentralkrankenhaus

Noch keine Lösung in Sicht – Gespräch soll weitergeführt werden

Pressemitteilung der Stadt Flensburg: Am gestrigen Abend traf sich erstmals der Runde Tisch zum Thema „Schwangerschaftsabbrüche nach der Fusion der beiden Krankenhausträger zum Jahr 2023“. Zum Runden Tisch hatte Oberbürgermeisterin Simone Lange ins Flensburger Rathaus geladen, um die kontrovers geführte Diskussion zum Wegfall des Angebotes von Schwangerschaftsabbrüchen mit den beteiligten Partnern zu besprechen.

Protestaktion am 18.11. vor dem Flensburger Rathaus, während der Runde Tisch hinter verschlossenen Türen tagt – Foto: Ursula Vonberg

Teilgenommen haben neben den beiden Krankenhausträgern Diako und Malteser Vertreter der Beratungsorganisation pro Familia, der Flensburger Stadtpräsident, die städtische Gleichstellungsbeauftragte sowie Oberbürgermeisterin Simone Lange.

Das Gespräch hat in angenehmer Atmosphäre stattgefunden und alle Beteiligten sind sich ihrer jeweiligen Verantwortung um das neue Zentralkrankenhaus bewusst. Hierzu gehört auch die Frage, wie ein Angebot für alle betroffenen Frauen auch in Zukunft in Flensburg sichergestellt werden kann.
Alle Beteiligten sind deshalb bereit, weitere Gespräche darüber zu führen, wie ein Angebot im Rahmen des neuen Standortes im Peelwatt geschaffen werden könnte. „Dazu wollen wir auch mit dem Sozial- und Gesundheitsminister des Landes Heiner Garg sprechen.“, sagt Simone Lange. „Insgesamt bin ich sehr erleichtert, dass es gelungen ist, alle Beteiligten zu solch konstruktiven Gesprächen um den Runden Tisch zu holen“.

Die TeilnehmerInnen des Runden Tisches sind sich einig, die Gespräche konstruktiv und zeitnah weiterzuführen, damit rechtzeitig im Entstehungsprozess des Krankenhauses eine tragfähige Lösung gefunden werden kann.

Mehr Informationen zum Thema:

NDR-Online vom 19.11.2019: Abtreibungen: Weitere Gespräche in Flensburg
unter: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Abtreibungen-Weitere-Gespraeche-in-Flensburg,abtreibung140.html

AKOPOL-Beitrag vom 18.11.2019: Streit um Schwangerschaftsabbrüche im neuen Zentralkrankenhaus: Protestkundgebung vor dem Flensburger Rathaus
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/11/18/streit-um-schwangerschaftsabbrueche-im-neuen-zentralkrankenhaus-protestkundgebung-vor-dem-flensburger-rathaus/

AKOPOL-Beitrag vom 4.11.2019: Oberbürgermeisterin Simone Lange lädt zum Runden-Tisch-Gespräch – Schwangerschaftsabbrüche im neuen Flensburger Klinikum
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/11/04/oberbuergermeisterin-simone-lange-laedt-zum-runden-tisch-gespraech/

Spiegel-Online vom 04.11.2019: Flensburg: Neue ökumenische Klinik will keine Abtreibungen vornehmen
unter: https://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/flensburg-neue-oekumenische-klinik-will-keine-abtreibungen-mehr-vornehmen-a-1294734.html

NDR-Online vom 1.11.2019: Keine Abtreibungen: Kritik an Flensburger Klinik wächst
unter: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Keine-Abtreibungen-Kritik-an-Flensburger-Klinik-waechst,krankenhaus724.html

AKOPOL-Beitrag vom 29.10.2019: Neues Großklinikum in Flensburg: Zukünftig keine Schwangerschaftsabbrüche mehr?
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/10/29/neues-grossklinikum-in-flensburg-zukuenftig-keine-schwangerschaftsabbrueche-mehr/

Petition „Für den Erhalt eines stationären Versorgungsangebotes zum Schwangerschaftsabbruch in Flensburg“ unterzeichnen!

Im Rahmen der Fusion von Diakonissenkrankenhaus und St. Franziskus-Hospital Flensburg soll das bisher einzige stationäre Angebot zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen wegfallen.

Insgesamt sieht die Versorgungslage in Flensburg bereits jetzt schlecht aus: Denn auch die Anzahl der Praxen in Flensburg, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, hat sich seit 2012 von neun auf vier Praxen reduziert. Für die betroffenen Frauen ist es oft schwierig, zeitnah einen Termin zu bekommen, da die Praxen stark ausgelastet sind.

Eine gute Versorgung von Frauen in dieser belasteten Lebenslage ist von daher bedroht.

Deshalb ist diese Petition wichtig: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-eines-stationaeren-versorgungsangebotes-zum-schwangerschaftsabbruch-in-flensburg

 

 

Kuratoren-Führung: Grenze, Grænse, Granitsa. Grænselandsudstillingen am 24.11.2019 auf dem Museumsberg Flensburg

Führung mit Dr. Michael Fuhr
am Sonntag 24.11.2019, um 11:30 Uhr
Ort: Hans-Christiansen-Haus
Kosten: 1 € zusätzlich zum Museumseintritt

Dass Kunst immer wieder Grenzen verletzt, beispielsweise die des „guten Geschmacks“, des „Anstands“ oder der „Political Correctness“, ist seit Jahrhunderten immer wieder Antrieb für eine Weiterentwicklung gewesen. So darf, so soll es auch in dieser Ausstellung auf dem Museumsberg Flensburg sein. Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Dänemark und Russland waren aufgefordert, sich assoziativ mit dem Thema „Grenze“ in all seinen Facetten auseinanderzusetzen.

Kaare Golles – Die Flucht

Genau so unterschiedlich wie die Kunstschaffenden sind auch die Werke, die dabei entstanden sind. Gegenständliches findet sich dabei ebenso wie Abstraktes, Tristesse steht neben ausgelassener Fröhlichkeit, Kommentare sind mal von lyrischer Versonnenheit, mal von ätzender Polemik geprägt. Einige Kunstwerke haben reale Grenzen zum Thema, etwa den Todesstreifen entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, die „Neue Seidenstraße“ oder den bereits im Bau befindlichen „Wildschweinzaun“ zwischen Deutschland und Dänemark. Andere beschäftigen sich mit Menschen, die in Extremsituationen an ihre Grenzen stoßen oder mit Orten, an denen – wie etwa im ehemals deutschen, heute russischen Kaliningrader Gebiet – die Verschiebung einer Grenze ihre Spuren hinterlassen hat. Einige Künstlerinnen und Künstler wagen sich in Grenzbereiche der menschlichen Existenz vor, andere gehen der Frage nach, ob man Grenzen überhaupt abbilden kann.

Die Ausstellungskooperation der Künstlervereinigung Grænselandsudstillingen mit dem Museumsberg Flensburg konnte durch die Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, des Flensburger Kunstvereins und seinem Hauptsponsor, der NOSPA, verwirklicht werden.

Folgende Künstler sind dabei:
Eva Ammermann, Søren Brøgger, Ken Denning, Greta Dimaris, Viktor-Emil Dupont Billund, Regitze Engelsborg Karlsen, Menno Fahl, Iris Fridriksdottir, Kaare Golles, Ole Prip Hansen, Markus Herschbach, Jens Hüls Funder, Elmar Jacob, Cora Korte, Jesper Kristiansen, Morten Krogsgaard, Hans Lembrecht Madsen, Thomas Lunau, Tine Bay Lührssen, Jes Mogensen, Søren Møller, Anke Müffelmann, Aage Schmidt, Vladimir Shcherbakov, Inka Sigel, Bente Sonne, Kristian Vodder Svensson, Dan Thuesen, Jacob Tækker, Nils Vollertsen, Dmitry Vyshemirsky.

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Foodsharing Frühstück am 24.11.2019 im Kulturhof Flensburg

Sonntag, 24. November 2019 von 9:00 bis 13:00
Kulturhof Flensburg
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Keine Brötchen zuhause? Keine Lust, alleine zu frühstücken?

Du wolltest schon länger mal wissen, was foodsharing ist, wie wir uns organisieren, was wir so machen, wer wir sind?

Oder hast einfach Lust auf ein gemütliches, ausgedehntes Sonntagsfrühstück?

Dann komm rum! Foodsharing Flensburg lädt ein auf gerettete Brötchen und andere Leckereien. Dafür müsst ihr rein gar nichts mitbringen außer euch selbst.

Falls ihr Lust habt, etwas zum Buffet beizutragen, könnt ihr das aber natürlich gern tun. Das Frühstück wird vegan-freundlich sein.

Wir freuen uns, euch kennenzulernen,

Eure foodsharing-Lebensmittelretter*innen

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/Kulturhof.Flensburg/ und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Streit um Schwangerschaftsabbrüche im neuen Zentralkrankenhaus: Protestkundgebung vor dem Flensburger Rathaus

Protestaktion vor dem Flensburger Rathaus – Foto: Nicolas Jähring

Rund 80 Menschen demonstrierten am Montagnachmittag vor dem Flensburger Rathaus, um ihrer Forderung für den Erhalt eines stationären Versorgungsangebots für Schwangerschaftsabbrüche Nachdruck zu verleihen. Gleichzeitig übergaben sie hierfür eine Petition mit 3.500 Unterschriften.

Hintergrund der Protestaktion war, dass die Betreiber der heute noch getrennt betriebenen Krankenhäuser, Diako und Malteser, sich bei der Bildung einer zukünftigen Betreibergesellschaft für das neue Flensburger Zentral-Klinikum darauf geeinigt hatten, keine Schwangerschaftsabbrüche im neuen Krankenhaus vorzunehmen. Das hatte in den letzten Wochen nicht nur bei vielen Frauen für völliges Unverständnis und Protest gesorgt. Im Rahmen des Streits hatte Oberbürgermeisterin Simone Lange deshalb für den 18.11. zu einem Runden Tisch eingeladen, an dem neben Vertretern der Diako und der Malteser auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, sowie Vertreterinnen von Pro Familia teilnahmen. Dort sollten Lösungen für das Problem diskutiert und gefunden werden. Allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Für die Protestler*innen am Rathaus ein zusätzlicher Kritikpunkt.

Protestaktion vor dem Flensburger Rathaus – Foto: Ursula Vonberg

Ebenso wurde auf der Protestkundgebung deutlich gemacht, dass es keine Einschränkungen des Selbstbestimmungsrecht der Frauen geben dürfe, und jede schwangere Frau auch in Flensburg das Recht haben solle, allein und ohne staatliche Bevormundung oder Belehrungsversuche über sich und ihren Körper zu entscheiden. Es gäbe offensichtlich das Bemühen der zukünftigen Betreiber des neuen Zentralkrankenhauses, das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Das sei nicht hinnehmbar.

„Dieser Rückschritt im 21. Jahrhundert ist unmöglich. Es muss selbstverständlich sein, dass Menschen in guten Bedingungen eine vollumfängliche Versorgung, inklusive Schwangerschaftsabbrüche in Flensburg vorfinden,“ so Luisa Cordroch, Teilnehmerin der Protestaktion und Mitglied des Kreisvorstandes der Flensburger Linkspartei.

Sie und ihre Partei fordern deshalb die ersatzlose Streichung des §218. Ebens solle dies für den §219 StGB gelten, in dem ein sogenanntes Werbeverbot festgeschrieben sei, bei dem es sich jedoch eigentlich um ein Informationsverbot handeln würde. Stattdessen sollten Angebote der freiwilligen Beratung ausgebaut und auch das neue Zentralkrankenhaus in Flensburg dazu verpflichtet werden, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, damit eine wohnortnahe Versorgung sichergestellt werden könne.

Protestaktion vor dem Flensburger Rathaus – Fotos: Gabriele Ritter

Petition „Für den Erhalt eines stationären Versorgungsangebotes zum Schwangerschaftsabbruch in Flensburg“ unterzeichnen!

Im Rahmen der Fusion von Diakonissenkrankenhaus und St. Franziskus-Hospital Flensburg soll das bisher einzige stationäre Angebot zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen wegfallen.

Insgesamt sieht die Versorgungslage in Flensburg bereits jetzt schlecht aus: Denn auch die Anzahl der Praxen in Flensburg, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, hat sich seit 2012 von neun auf vier Praxen reduziert. Für die betroffenen Frauen ist es oft schwierig, zeitnah einen Termin zu bekommen, da die Praxen stark ausgelastet sind.

Eine gute Versorgung von Frauen in dieser belasteten Lebenslage ist von daher bedroht.

Deshalb ist diese Petition wichtig: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-eines-stationaeren-versorgungsangebotes-zum-schwangerschaftsabbruch-in-flensburg

 

 

Menke-Planetarium: „Planeten – Expedition ins Sonnensystem“ am 23.11.2019

360°-Show am Samstag, den 23. November 2019, 18.00 Uhr
Fördestraße 37, 24960 Glücksburg

Mars, Saturn, Jupiter – unbemannte Raumsonden haben alle Planeten unseres Sonnensystems bereits erkundet und Spannendes entdeckt. So wissen wir schon heute, was Astronauten dort erleben könnten. Aber noch haben Menschen keine dieser Welten tatsächlich besucht. Es wird dauern, bis menschliche Entdecker wirklich dorthin aufbrechen.

In unserer neuen Planetariums Show reisen Sie schon heute hinaus und erleben diese Orte so, wie die Raumfahrer der Zukunft sie sehen werden. Sie kommen den fernen Geschwistern der Erde so nah wie nie zuvor und erkunden Landschaften, die fantastisch scheinen, aber tatsächlich existieren. Erforschen Sie die gewaltigen Täler und Vulkane des Mars, besuchen Sie einen Kometen und tauchen Sie in die Wolkenwirbel des Riesenplaneten Jupiter ein! Durchqueren Sie die Ringe des Saturn und stoßen Sie in die eisige Welt des Zwergplaneten Pluto am Rand des Sonnensystems vor! Die Naturwunder des Sonnensystems erwarten Sie.

Erstmals können Mond und Mars so naturgetreu gezeigt werden, als stünde der Zuschauer selbst auf diesem Planeten.
Die neuen Erkenntnisse wurden geliefert von ferngesteuerten Raumsonden, unbemannten „Raumschiffen“. Cassini etwa, eine Sonde der NASA, hat die Saturnringe und Eismonde untersucht. Rosetta von der ESA hat einen Kometen näher betrachtet. Die Raumsonde New Horizons der NASA hat den Pluto genauer beobachtet. Sie alle haben in den letzten drei bis zehn Jahren erstmals die Oberflächen eines Kometen, mehrerer Eismonde, des Pluto, und noch anderer Himmelskörper detailliert erkundet.

In 2-jähriger Arbeit wurde das Programm von 19 Planetarien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsam erstellt und grafisch umgesetzt.
Das Konzept zur Show wurde von allen Planetarien gemeinsam erstellt. Die Idee entstand vor drei Jahren, in denen die Planetarien wissenschaftliche Daten gesammelt und sich beraten haben. Die Musik stammt aus der Feder des Komponisten Frank Wolff.

Mehr zu den Veranstaltungen des Menke-Planetariums im Flyer: Programm 4. Quartal 2019

Menke-Planetarium Glücksburg
der Hochschule Flensburg

Fördestraße 37
24960 Glücksburg

Telefon: 0461 – 805-1273
Mo – Do 08:00 – 15:00 Uhr, Fr 08:00 – 12:30 Uhr
Fax: 0461 – 805-1300
E-Mail: planetarium@hs-flensburg.de

Eintrittspreise und Kartenvorbestellung: https://www.planetarium-gluecksburg.de/service/ueber-uns.html

Flensburg hat wieder eine Linksjugend

Lucian Hummel, Initiator der Solid-Gründung in Flensburg

Am Sonntag trafen sich junge Menschen, die sich für eine linke Politik interessieren und der Partei Die Linke nahe stehen. Sie beschlossen eine neue Basisgruppe der Linksjugend Solid in Flensburg zu gründen. Die Linksjugend Solid ist ein sozialistischer, antifaschistischer, basisdemokratischer und feministischer Jugendverband, der mit Forderungen einer sozial gerechten, friedlichen Welt an die Öffentlichkeit tritt.

In Zukunft will sich die Flensburger Gruppe zwei Mal im Monat treffen, um in lockerer Atmosphäre über linke Jugendpolitik zu sprechen und für die kommenden Monate Aktionen zu planen. Erste Forderungen sind die längst überfällige  Entkriminalisierung von Cannabis und die Erhaltung des Bahnhofswaldes als einen Teil der grünen Lunge der Stadt Flensburg.

Der Flensburger Kreisvorstand der LINKEN begrüßt die Neugründung der Linksjugend Solid in Flensburg. „Die Gründung einer Linksjugend ist ein richtiger Schritt! Besonders freut mich der große Zulauf, widerlegt eben dieser doch die Mär der  unpolitischen Jugend. Als Kreisverband empfinden wir die Gründung als  Stärkung und Signal, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Zusammen mit dem SDS haben wir nun eine breit aufgestellte Jugend – die wir kräftig  unterstützen werden!“ freut sich Vorstandssprecher Luca Grimminger. Zudem hat sich im letzten Monat der Arbeitskreis für Ökologie und Umwelt im Kreisverband der Linken gegründet. Jeder junge Mensch, der sich für Politik interessiert und etwas gegen den zunehmenden Rechtsruck unternehmen möchte, sei herzlich eingeladen mitzumachen.

Das nächste Treffen findet am Mittwoch, den 27.11. um 17 Uhr statt. Treffpunkt ist das Linkenbüro in der Norderstraße 88.

Kontakt über linksjugend@linke-fl.de

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