Archiv der Kategorie: Bildung

Artikel zum Thema, Bildung, Schule und Hochschule

Fest der Kulturen am 28.10.2017 im Deutschen Haus in Flensburg

Sonnabend, 28. Oktober, 14.00 – 18.00 Uhr
Deutsches Haus, Berliner Platz 1, Flensburg, Eintritt frei

Seit vielen Jahren organisieren Vereine und Organisationen die interkulturellen Wochen.

Höhepunkt der interkulturellen Wochen, die Flensburgs Vielfalt mit Menschen aus rund 130 Nationen erlebbar machen, ist das „Fest der Kulturen“, das dieses Jahr am Samstag, 29. Oktober erstmalig im Deutschen Haus gefeiert wird.

Die Stadt lädt alle Flensburgerinnen und Flensburger zu diesem bunten Nachmittag mit Livemusik, Tanzaufführungen, Gesang ein, den Schirmherr Bürgermeister Henning Brüggemann um 15 Uhr offiziell eröffnet.
Das Fest der Kulturen, das mit Hilfe zahlreicher Flensburger Organisationen und Vereine auf die Beine gestellt wird, bietet den Besuchern ausreichend Gelegenheit, sich bei Gesprächen und gemeinsamem Essen und Trinken auszutauschen.

Freuen dürfen sich die Besucher außerdem auf:

Türkische Folkloretänze und Musik, das Internationale Chor-Projekt Neustadt, das Duo Karma Karakta,  Syrisches Theater und Live Musik, Afrikanische Trommeln mit den Groovy Ladies, Kurdisches Theater,  Live Musik und Tänze vom „Kurdischen Verein“, Griechische Folkloretänze mit Ritsa,  Internationale Tänze mit Pedro, Griechische Musik mit Stelios & Nina und das Intercultural Music Projekt, Neustadt. Gleichzeitig gibt es Aktivitäten für Kinder vom Jugendzentrum AAK, dem Jugendtreff Ramsharde und ADS Speicher.

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Sozialatlas 2017 für Flensburg liegt vor – Weiterhin hohe Armutsquote

Bevölkerungszahl wächst auf 94.227 Personen

Fast 20.000 FlensburgerInnen brauchen staatliche Transferleistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes

Aus der Mitteilungsvorlage für die Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschuss am 16.10.2017 und des Jugendhilfeausschuss am 15.11.2017

„Mit dem Sozialatlas_2017 (Datenbasis 31.12.2016) liegt der 16. Sozialstrukturbericht für die Stadt Flensburg vor.

Am 31.12. 2016 war mit 94.227 Personen die höchste EinwohnerInnenzahl seit über 40 Jahren zu verzeichnen. Gegenüber dem Vorjahr besteht ein Anstieg um 1.115 Personen. Eine positive Bevölkerungsentwicklung hat bis auf eine Ausnahme in allen Stadtteilen stattgefunden – der Stadtteil Engelsby weist einen leichten Rückgang um 71 Personen auf.

Mit 950 Neugeborenen im Jahr 2016 steigt die Geburtenzahl im Vergleich zum Vorjahr um 130 Geburten (13,7%). In 2016 ist die Anzahl der Kinder und Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (+320). Mit Ausnahme der Stadtteile Friesischer Berg, Sandberg und Engelsby ist eine Zunahme dieser Altersgruppe in allen Stadtteilen zu verzeichnen.

Bei den Personen im erwerbsfähigen Alter sind bei steigendem Anteil an der Gesamtbevölkerung (+ 0,7% auf 65,5%) etwas höhere Werte als im Vorjahr zu verzeichnen (+614 auf 61.692).

Die Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen über 65 Jahre nimmt im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 181 Personen auf 18.528 zu. Ihr Bevölkerungsanteil beträgt 19,7%. Das Durchschnittsalter liegt bei 42,4 Jahren; der Altenquotient bei 31,1.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der Personen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit um 1.396 auf 11.458 Personen verändert. Die Zahl der Einbürgerungen liegt mit 158 über dem Niveau des Vorjahres (+34). Die Gesamtzahl der Personen mit Migrationshintergrund belief sich in 2016 auf 22.686.

Der positive Trend bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hält an (+932 Personen zum Vorjahr – auf 30.323. Der Anteil der Arbeitslosen an der Bevölkerung im Alter von 18 bis unter 65 Jahren weist mit 7,0% einen Rückgang zum Vorjahr um 0,6 Punkte auf.

In 2016 standen insgesamt 10.439 Personen im Alter zwischen 15 bis 65 Jahren im Leistungsbezug nach SGB II, III und XII, mit einem Anteil von 16,3% an der Bevölkerung dieser Altersgruppe.“

Etwas weniger Empfänger/innen von Sozialleistungen

Aus dem Sozialatlas 2017:

„In 2016 standen insgesamt 11.488 Personen im Leistungsbezug nach SGB II, III und XII. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl um 118 Empfänger/innen gesunken. In der Personengruppe von 15 bis unter 65 Jahren beziehen 10.439 Personen Leistungen nach SGB II, III und XII.
Während die Anzahl der Personen im Leistungsbezug nach SGB II in dieser Altersgruppe zurückgegangen ist (-119), hat es bei der Anzahl der Leistungsbeziehenden nach SGB III und SGB XII keine großen Veränderungen gegeben.
16,3% der Flensburger Bevölkerung zwischen 15 und 65 Jahren beziehen Leistungen nach SGB II, III oder XII. Die Unterschiede zwischen den Stadtteilen sind dabei hoch. So sind in der Neustadt und Nordstadt 27,6% bzw. 25.0 % auf solche Leistungen angewiesen, in Tarup hingegen nur 3,4% und in Weiche nur 8,6%.“

Anzahl der Kinder und Jugendlichen in Armutshaushalten weiterhin auf hohem Niveau

„Eine isolierte Betrachtung der nichterwerbsfähigen Leistungsberechtigten unter 15 Jahren (vgl. Abb.21) zeigt in den letzten Jahren einen Anstieg der absoluten Zahlen. Der Anteil der nichterwerbsfähigen Leistungsberechtigten unter 15 Jahren an der Altersgruppe der unter 15-Jährigen bleibt in den letzten drei Jahren hingegen konstant.

Werte aus den letzten Jahren nicht direkt vergleichbar

Die Werte auf Stadtteilebene sind im Zeitverlauf aufgrund einer Anpassung der statistischen Kategorien seitens der Bundesagentur für Arbeit nicht direkt vergleichbar.

Fast jedes zweite Kind in der Neustadt lebt in einem Armutshaushalt

So wird für 2016 eine andere Bezugsgruppe dargestellt als für die anderen Jahre (vgl. Tab.19).
Gleichwohl ist erkennbar, dass der Anteil der nichterwerbsfähigen Leistungsberechtigten in den einzelnen Stadtteilen sehr unterschiedlich ist. So liegt dieser Wert in der Neustadt mit 48,2% und der Nordstadt mit 32,1% deutlich über dem städtischen Durchschnitt von 22,5%. In Tarup mit 2,0%, aber auch in Weiche mit 10,3 % deutlich darunter.“

*) Darstellungen und Berechnungen nach Statistik der Bundesagentur für Arbeit und der Statistikstelle der Stadt Flensburg. Die statistische Kategorie „Nichterwerbsfähige Leistungsberechtigte“ für 2016 ist mit den „Nichterwerbsfähigen Hilfebedürftigen“ bis 2015 nicht vergleichbar. Abweichend zu Abb. 21  werden hier alle Nichterwerbsfähigen Leistungsberechtigten dargestellt, nicht nur diejenigen unter 15 Jahren.

Die Zahl der Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter und bei
Erwerbsminderung nimmt leicht zu

„In Flensburg beziehen im Jahr 2016 insgesamt 2.193 Personen Leistungen der Grundsicherung außerhalb von Einrichtungen. Innerhalb eines Jahres nahm damit die Anzahl der Empfänger/innen um 20 Personen zu. Gegenüber 2012 beträgt der Anstieg 328 Personen. Der Anteil blieb im Vergleich zum Vorjahr bezogen auf die Bevölkerungsgruppe über 18 Jahren stabil.“

5,7% der Menschen in der Altersgruppe 65 und älter beziehen Grundsicherung

„Ältere Menschen in der Neustadt sind am stärksten auf Unterstützung angewiesen. Innerhalb dieser Altersgruppe beziehen hier 21,6% Grundsicherung nach dem SGB XII. In Tarup, Weiche, Mürwik und der Westlichen Höhe sind es demgegenüber unter 3,0%. Bei den Personen im erwerbsfähigen Alter liegt der Anteil in der Neustadt und Nordstadt bei 3,0% bzw. 3,1%, in Tarup und Weiche hingegen unter 1%.“

Mehr Wohngeldempfänger/innen

„Im Jahr 2016 ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg der Anzahl der Wohngeldempfänger/innen zu verzeichnen (+279 Personen). Aktuell beziehen 3.263 Personen Wohngeld (Vorjahr: 2.984).
Der Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt bei 3,5% und ist damit gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen (+0,3%). Der höchste Anteil an Wohngeldempfängern/innen wird in Fruerlund (5,0%) sowie in der Südstadt (4,4%) verzeichnet.Besonders niedrige Werte weist Tarup (1,8%) auf.“

Ausführlichere Daten, Zahlen und Fakten gibt es im  Sozialatlas_2017

Zum Anliegen des Sozialatlas

Aus dem Vorwort: „Mit dem Sozialatlas 2017 liegt die sechzehnte kleinräumige Fortschreibung von Sozialstrukturdaten für die Stadt Flensburg und ihre 13 Stadtteile vor. Das Ziel ist eine differenzierte Beobachtung von relevanten Indikatoren, die Aufschluss über die soziale Lage in Flensburg geben. Der Sozialatlas liefert damit wichtige Grundinformationen für Planungen, wie z.B. in der Jugendhilfe oder im Bereich älterer Menschen, aber auch für andere Themenstellungen, wie z.B. der Stadtplanung.

Der Sozialatlas ist ein dauerhaftes und kontinuierliches Anliegen. Die Orientierung nach Sozialräumen – in diesem Fall nach Stadtteilen – bedeutet, dass kleinräumige sozio-ökonomische und demografische Daten erhoben und im Hinblick auf die soziale Le-bensrealität der Bewohner/innen untersucht und analysiert werden. Durch die Fort-schreibung können langfristig kleinräumige Veränderungen nachgezeichnet werden, wie z.B. in der Altersstruktur der Bevölkerung, der Erwerbstätigkeit oder im Bezug von Sozialleistungen. Dabei erfolgt die Darstellung der Entwicklung der Bevölkerungsdaten in einem 10-Jahresvergleich. Die themenspezifischen Informationen werden in einem 5-Jahresrückblick betrachtet.

Der Sozialatlas zum Stichtag 31.12.2016 ist in fünf Kapitel unterteilt: 1. Bevölkerung, 2. Arbeitsmarkt und Beschäftigung, 3. Wohnen, 4. Soziale Sicherung und 5. Hilfen zur Erziehung. Den Kapiteln ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse voran-gestellt. Die umrandeten Textblöcke weisen auf allgemeingültige Informationen hin. Am Ende befinden sich kurze Steckbriefe für die Stadt Flensburg und die 13 Stadtteile. Die „Trendpfeile“ weisen auf negative, positive oder keinerlei Veränderungen im Stadtteil, im Verhältnis zum Durchschnittswert der vergangenen zwei Jahre, hin (eine Abweichung von 10 % zum Durchschnittswert wird als signifikant erachtet).
Sofern nicht anders angegeben, handelt es sich bei allen Abbildungen und Tabellen um Darstellungen des Fachbereichs Soziales und Gesundheit auf Basis von Daten der Statistikstelle der Stadt Flensburg. Daten für die Jahre vor 2015 wurden in der Regel aus vorhergehenden Sozialatlanten übernommen.“

Flensburger Sozialatlas 2010/11/12/13/14/15/16

Der Flensburger Sozialatlas mit Daten zur sozialen Situation der Bevölkerung in Flensburg

Wer sich einen Überblick über die Entwicklung der Flensburger Sozialdaten und deren Veränderung in den letzten Jahren verschaffen möchte, dem sei auch ein Blick  in den Sozialatlas der Jahre 2010/11/12/13/14/15 empfohlen. Hier geht´s zum Flensburger Sozialatlas 2010 Sozialatlas 2010 , Sozialatlas 2011 sozialatlas_2011 , Sozialatlas 2012 Flensburger Sozialatlas 2012 , Sozialatlas 2013 sozialatlas_2013 , Sozialatlas 2014  sozialatlas 2014 , Sozialatlas 2015 sozialatlas 2015, Sozialatlas 2016 Sozialatlas 2016

Gesundheitswochen vom 16.10.17 bis 19.11.17 im Café des Kulturhof Flensburg e. V.

In der Zeit vom 16.10. bis 19.11.2017 finden im Café des Kulturhof Flensburg e.V. in der Großen Straße 42-44 die Gesundheitswochen statt. Zahlreiche Vorträge und Veranstaltungen laden im Oktober und November zum Zuhören, Zusehen und Mitmachen ein. Untenstehend eine Programmübersicht. Einen Programmflyer mit ausführlicheren Infos gibt es hier

Der Eintritt zu allen Abenden ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.

Dienstag, 17.10.17 von 19 bis 21 Uhr
Die Weisheit in Dir
Lausche der Vision Deines Herzens und vertraue Dir selbst – Wege mit der CranioSacral-TherapieEin Vortrag mit Fühlübungen mit Heilpraktikerin Birgit Marita Jost aus Flensburg

Mittwoch, 18.10.17 von 19 bis 21 Uhr
Geomantie – Vortrag von und mit Hans Hansen

Samstag, 21.10.17 von 19 bis 21 Uhr
Sprache als Schlüssel – zu Gesundheit, Zufriedenheit & Erfolg mit Natascha Wolter

Donnerstag, 26.10.17 von 18 bis 20 Uhr
Meditatives Singen mit Mareike Hölker
Lieder des Herzens aus aller Welt – Meditatives Singen für jede*n

Samstag, 04.11.17 von 18 bis 20 Uhr
Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln
Vortrag von Petra Siebeck, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin erläutert Fallbeispiele und beantwortet gerne alle Fragen zum Thema.

Donnerstag, 07.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Ist die Seele unsterblich? Mit Sandra Feddersen

Montag, 13.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Entdecke mit 4 Fragen deine Freiheit – The Work of Byron Katie
Ein Erlebnis-Vortrag mit Anke Marquardt und Anke Blaue

Mittwoch, 15.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Freies Tönen und Obertönen mit Birgit Marita Jost

Freitag, 17.11.17 von 19 bis 21 Uhr
Frauenkraft – Herzenswege in Frauengemeinschaft – mit Birgit Marita Jost

 

Wo? Café des Kulturhof Flensburg e.V.
Brasseriehof
Große Straße 42-44
24937 Flensburg

www.kulturhof-flensburg.de
Kontakt: hallo@kulturhof-flensburg.de

Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im Oktober 2017

brasseriehofLiebe Freunde des Kulturhof-Programms,

untenstehend der Veranstaltungsplan für den Oktober.

Im Oktober und November finden im Kulturhof zudem die Gesundheitswochen mit zahlreichen Veranstaltungen und Vorträgen statt.

Das ausführliche Programm der Gesundheitswochen gibt es hier

Der Eintritt zu allen Abenden ist frei. Wir bitten um eine Spende.

Und freuen uns auf viele interessierte Gäste.

Viele Grüße
Ulrike Möller-Loko & das Kulturhof-Team

Kulturhof Flensburg e. V.
Große Straße 42 – 44

Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der neuen Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir ab dem Sommer das Projekt „Foodsharing“.

Aktuelle Termine befinden sich auf unserer Facebook-Seite Brasseriehof-Café https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Sitzung der Flensburger Ratsversammlung am 12.10.2017 live via TV gemeinsam im Brasseriehof-Café sehen

Moin aus dem Brasseriehof,

wir bieten allen Interessierten an, die monatlichen Sitzungen der  Ratsversammlung (jeweils Donnerstags) bei uns im Café live via Flensburg TV anzusehen. Die nächste Ratsversammlung ist am 12.10.2017 um 16 Uhr. Die wird diesmal recht spannend. Zwei Tagesordungspunkte behandeln den geplanten Neubau eines Krankenhauses:

7. Zentralstandort Flensburger Krankenhäuser
Beschluss zur Standortentscheidung
RV-118/2017
8. Gründung einer neuen Krankenhausträgergesellschaft unter Beteiligung der Stadt Flensburg;
Dringlichkeitsantrag der Wählergemeinschaft Flensburg WÄHLEN !
RV-125/2017
8.1 Gründung einer neuen Krankenhausträgergesellschaft unter Beteiligung der Stadt Flensburg;
Antrag der Wählergemeinschaft Flensburg WÄHLEN !
RV-125/2017 1. Ergänzung
(Die vollständige Tagesordnung und Beschlussvorlagen für den 12.10.findet man hier)

Bei Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis

Die weiteren Termine in diesem Jahr sind:

Ratsversammlung 45 am 9.11. um 16 Uhr
Ratsversammlung 46 am 7.12. um 16 Uhr

Viele Grüße von Anja Werthebach

Große Straße 42 – 44
D-24937 Flensburg

Lange Nacht der Museen am 07.10.2017 in Flensburg

Vom Samstag 7. Oktober ab 18:00 Uhr bis Sonntag 8. Oktober um 03:00 Uhr

Im Rahmen der bundesweiten Langen Nacht der Museen haben auch die Flensburger Museen ein reichhaltiges Programm zusammengestellt. Der Museumsberg bietet einen Poetry Slam, präsentiert von Björn Högsdal und 4 norddeutschen Poeten. Und natürlich gibt es Führungen durch die Ausstellungen, Kunstaktionen und Musik. Naturwissenschaftliches Museum und Eiszeit-Haus sind wieder mit vielen Aktionen dabei und im Schifffahrtsmuseum endet die Nacht mit afrikanischer Musik.

Und wer nicht zwischen den Museen hin- und herlaufen möchte, fährt mit dem kostenlosen Shuttle der Mürwiker Werkstätten.

Eintritt: VVK 10,00 €/6,00 € ermäßigt, Abendkasse 12,00 €/6,00 € ermäßigt

Beginn: 18.00 Uhr

Hier geht es zum Programm

Von Jagel geht Krieg aus – Mahnwache und Filmvorführung am 14.10.2017

Samstag, 14. Oktober 2017:
11:57 Uhr Mahnwache vor dem Tor zum Fliegerhorst Jagel
13:30 Uhr Film „Die Waffen Nieder! – Schwerter zu Pflugscharen“: Jagel, Pizzeria Sole Mio Bundesstraße 37

Von Jagel geht Krieg aus

Mit Tornado Kampfflugzeugen und Heron Großdrohnen beteiligt sich das Geschwader aus Schleswig-Jagel an den Kriegen in Afghanistan, Irak, Syrien und Mali. Die Spione aus Jagel liefern die Zielkoordinaten, das Töten übernehmen dann die Verbündeten. Somit ist die militärische Aufklärung des Geschwaders 51 der Bundeswehr eine Vorbereitung zum Mord.

Der Fliegerhorst Jagel wird weiter aufgerüstet

Kampfdrohnen vom Typ Heron TP soll das Geschwader in 2 Jahren erhalten. Mit Luft-Boden-Raketen ausgestattet können sie direkt ins Kampfgeschehen eingreifen. SoldatInnen des Geschwaders können dann auf Knopfdruck töten.
Schon jetzt werden auf dem Fliegerhorst Jagel DrohnenpilotInnen im Simulator ausgebildet. Schon jetzt werden dort die über Mali von den Drohnen gesammelten Daten zu Zielkoordinaten ausgewertet..
Der Fliegerhorst Jagel wird weiter für die automatisierten Kriege der Zukunft mit unbemannten Kampfmaschinen und elektronischer Kampfführung ausgebaut.
Das idyllische Dorf Jagel wird dadurch zu einem Ort des Todes.

Mahnwachen gegen Krieg und Militär

Regelmäßig protestieren KriegsgegnerInnen mit unterschiedlichen Aktionen am Fliegerhorst. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden.
Der Dokumentarfilmer Nils-Holger Schomann hat einige dieser Aktionen mit seiner Kamera begleitet und Szenen aus Jagel in einem Dokumentarfilm verarbeitet, der gerade fertig geworden ist.

Zum Film:

Die Waffen Nieder! – Schwerter zu Pflugscharen

Wo ist die Friedensbewegung heute angesichts neuer Kriege, neuer Bedrohung und verstärkter Aufrüstung der Bundeswehr, war seine Arbeitsfrage. Wer engagiert sich in der Bundesrepublik Deutschland noch für Frieden, einem Staat, der in der UNO einen Vertrag zur Abschaffung von Atomwaffen nicht unterzeichnet, nicht einmal daran mitarbeitet?
Er geht auf Spurensuche: Bereits 1981 war er in Bonn mit der Kamera dabei, als hunderttausende gegen die Aufstellung von Pershing II-Atomraketen in Deutschland protestierten. Das Filmmaterial von damals zeigt: Die Friedensbewegung hatte weltweiten Einfluss und schon wenige Jahre später werden die zunächst aufgestellten Atomraketen von den Großmächten wieder abgebaut.
Spurensuche heute: Einige hundert Menschen marschieren Ostern 2016 vor dem Fliegerhorst in Büchel/Pfalz gegen die dort gelagerten 20 Atombomben. Nils-Holger Schomann ist wieder mit der Kamera dabei wie auch im gleichen Jahr bei den Mahnwachen vor dem Fliegerhorst Jagel, von dem aus Drohneneinsätze in der ganzen Welt organisiert werden.

Am 21.08.2017 blockieren etwa 100 Menschen, darunter 80 MusikerInnen der Gruppe Lebenslaute sämtliche Einfahrten des Fliegerhorstes.
Sie werden immer wieder von Polizisten mit ihren Instrumenten weggetragen und setzen sich wieder vor die Tore, während sie musizieren – eine ungewöhnliche, aber gewaltfreie Form des Protestes.
Im Film kommen Menschen zu Wort, die über Jahrzehnte aktiv geblieben sind gegen Krieg und für Frieden. Nils-Holger Schomann stellt seinen Film in Jagel vor und freut sich im Anschluss eine kreative Diskussion über die Weiterentwicklung der Friedensbewegung.

Den Einladungs-Flyer mit der Anfahrtskizze und weiteren Infos zum 14.10. gibt es hier

DFG-VK Gruppe Flensburg
Dr. Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
v.i.S.d.P-: Siglinde Cüppers, Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

Flensburger Arbeitslosenquote sinkt im September 2017 auf 8,7 %

Zahl der SGB II-Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) sinkt leicht

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg sank die Zahl der Arbeitslosen im September 2017 um 41 (-0,9 Prozent) auf 4.409 im Vorjahresvergleich, im Vergleich zum Vormonat um -297 (-6,3 Prozent).
Die Arbeitslosenquote sank auf 8,7 Prozent (September 2016: 8,9 Prozent; August 2017 9,3 Prozent).
767 sozialversicherungspflichtige Stellen waren in der Stadt Flensburg zu vergeben, 64 oder 9,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, 46 oder 5,7 Prozent weniger als im August 2017. Der größte Bedarf bestand bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (202), im Handel (134) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (86).

Verdeckte bzw. tatsächliche Arbeitslosigkeit bei etwa 12 %

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beeinhalten nicht die Menschen, die sich in der sog. verdeckten Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt. Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich im September 2017 somit eine Zahl von 15.479 Arbeitslosen (Vormonat 16.230 ), zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es  20.047 (Vormonat 20.573 ). Entsprechend sind prozentual auch die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen in Flensburg erheblich höher. Mehr dazu im Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201709 auf bzw. ab Seite 9.

Komponenten der Unterbeschäftigung

Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, September 2017, S. 9

Nicht inbegriffen sind auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet wurden und in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen. Tatsächlich liegt  die Arbeitslosenquote in Flensburg somit bei etwa 12,0 %. Rechnet man noch die Arbeitslosen und Arbeitsuchenden dazu, die aus dem Leistungsbezug des ALG I rausgefallen sind bzw. keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben, dürfte die Quote sogar noch höher liegen.

Zahl der Arbeitsuchenden in Flensburg sinkt leicht

Die Zahl der Arbeitsuchenden betrug im September 2017 im Geschäftsstellenbereich Flensburg, der die Stadt Flensburg und Randgemeinden umfasst, 11.402  Personen, im Vormonat waren es  11.696 (siehe Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, September 2017, S. 19) .  Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, lag im August 2017 die Zahl der Arbeitsuchenden bei 26.006  Personen und damit um 340 unter der des Vormonats von 26.346 Personen (siehe Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, September 2017, S. 6). Dies sind im Vergleich zu den offiziell gemeldeten Arbeitslosen über 10.500 Personen zusätzlich. Darunter fallen unter anderem auch Arbeitslose, deren Arbeitlosengeld I ausgelaufen ist und die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben und daher nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne gelten.

Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften sinkt leicht

Jobcenter:

Das Jobcenter Flensburg betreute im September 2017 3.153 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 184 Personen weniger als im Vormonat (-5,5%) bzw. 131 Personen (-4,0 %) weniger als im Vorjahresmonat.
Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ging im September im Vergleich zum Vormonat um 48 auf 6.577 (- 0,7%) zurück; im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie um 257 (+4,1%).
Die Zahl der Regelleistungsbezieher sank im Vergleich zum Vormonat um 62 auf 11.381 (-0,5%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie um 949 (+11,5%).
Die Steigerungen der Kennzahlen zum Vorjahr sind in erster Linie auf den Personenkreis der Zufluchtsuchenden zurückzuführen.

Arbeitsmarktreport Jobcenter Flensburg September 2017

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

Tag der Offenen Moscheen am 3. Oktober 2017 in Flensburg

Wie jedes Jahr findet in Flensburg im Rahmen der Interkulturellen Wochen wieder der Tag der Offenen Moscheen statt. Diesmal werden

am Dienstag, dem 3. Oktober 2017 von 12 bis 18 Uhr

in den untenstehenden Moscheen verschiedene Veranstaltungen und auch Führungen stattfinden. Gleichzeitig laden die Moscheen und ihre Gemeinden bei Kaffee und Kuchen alle FlenburgerInnen zum interkulturellen und interreligiösen Dialog ein.

DITIB Fatih Moschee, Meiereistraße 7, http://www.ditib-nord.de
Eyyup Sultan Moschee, Norderstraße 129, http://www.ausflens.de
As-Sunnah Moschee, Harrisleer Straße 2, http://www.islamflensburg.de
Moderner Islamischer Verein, Harrisleer Str. 3

 

Ausstellerwechsel im Kunstschaufenster der Flensburg Galerie

Ausstellungseröffnung und Vernissage am 5. Oktober mit Elsa Reiken-Bossen

Flensburg. Am 5. Oktober um 16 Uhr lädt die Künstlerin und vhs-Dozentin Elsa Reiken-Bossen zur Ausstellungseröffnung in das Kunstschaufenster im 1. OG der Flensburg Galerie alle Interessierten herzlich ein. Bei der Vernissage können bei Kaffee oder Sekt die Aquarellbilder angeschaut und besprochen werden. Die Künstlerin Elas Reiken-Bossen wird dort bis Ende Oktober eine Auswahl ihrer Werke ausstellen. Diese können jederzeit am Schaufenster betrachtet werden. Donnerstags ist das Schaufenster von 17-19 Uhr sogar begehbar. Die Künstlerin wird vor Ort sein und bietet allen Interessierten neben dem Austausch über Ihre Werke ebenfalls die Gelegenheit, selbst Kunst zu gestalten. In den Räumlichkeiten gibt es eine kleine Atelierecke mit Mal- und Zeichenutensilien, die unter Anleitung zum Selbstgestalten einladen.

Die Aktion ist ein Gemeinschaftsprojekt der Volkshochschule Flensburg und der Flensburg Galerie. So möchten beide Projektpartner den Kunstschaffenden in Flensburg und Umgebung die Gelegenheit geben, ihre Werke einem großen Publikum vorzustellen und selbst in der Atelierecke tätig zu werden.

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