Archiv der Kategorie: Bildung

Artikel zum Thema, Bildung, Schule und Hochschule

Regelsätze bei Hartz IV: Paritätischer Gesamtverband fordert 582 Euro

Pressemeldung vom 18. September 2019

Anlässlich der Erhöhung der Hartz IV-Leistungen um acht Euro auf 432 Euro ab nächstem Jahr erneuert der Paritätische Wohlfahrtsverband seine Kritik an den Regelsätzen. Nach neuesten Berechnungen der Forschungsstelle des Paritätischen müssten die Regelsätze auf mindestens 582 Euro erhöht werden.

„Die Bundesregierung setzt ihre traurige Tradition fort und gönnt Bezieherinnen und Beziehern von Hartz IV auch im kommenden Jahr kaum mehr“, kritisiert der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider. Die Bundesregierung hat erneut lediglich die Lohn- und Preisentwicklung fortgeschrieben. Notwendig wäre aber eine Erhöhung, die auch die Teilhabe der Menschen am Leben wieder ermöglicht. Schneider weiter: „Damit wird Armut in Deutschland weiter zementiert und die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben.“ Eine Erhöhung um 150 statt fünf Euro wäre dringend notwendig.

Ein weiterer Punkt, der beim Verband auf Kritik stößt, sind die ebenfalls geringen Steigerungen für Kinder, die zwischen 250 und 328 Euro je nach Altersstufe bekommen sollen. „Für Erwachsene ist Armut schlimm, für Kinder aber eine Katastrophe“, so Schneider. Für sie bleiben damit viele Türen verschlossen, die für andere Kinder außerhalb Hartz IV-Haushalten selbstverständlich offen stehen. Ulrich Schneider weiter: „Der Zoobesuch, das Eis oder einfach mal am Sonntag Pizza essen gehen ist nicht drin. Deswegen sprechen wir uns für eine existenzsichernde Kindergrundsicherung aus, die auch die Teilhabe für die Kleinsten ermöglicht!“

Eine weiterer Zustand, den der Verband kritisiert, sind die Sanktionen gegen Hartz IV-Bezieher*innen, die Zuwendungen für kleinste Vergehen drastisch reduzieren oder sogar ganz streichen können. „Hier müssen wir wegkommen von Bestrafungen hin zu einem echten Hilfesystem“, findet Ulrich Schneider. Statt zu sanktionieren müssten Qualifizierungs- und Arbeitsmarktförderungen sowie der soziale Arbeitsmarkt ausgebaut werden, so der Hauptgeschäftsführer.

Werbeanzeigen

„Hartz IV“: Höhere Regelsätze ab 2020

Grundsicherung und Sozialhilfe

Wer auf Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II angewiesen ist, bekommt ab Januar 2020 mehr Geld. Alleinstehende Erwachsene erhalten dann 432 Euro im Monat – acht Euro mehr als bisher. Die Regelsätze für Kinder und Jugendliche steigen ebenfalls.

Wer in Deutschland in eine Notlage gerät und nicht selbst für seinen Unterhalt sorgen kann, hat Anspruch auf staatliche Leistungen. Diese Leistungen werden jährlich überprüft und angepasst. Zum kommenden Jahr werden die Leistungssätze deshalb erneut steigen. Das Bundeskabinett hat der Erhöhung zugestimmt.

Erhöhung auch für Kinder und Jugendliche

Ab 1. Januar 2020 erhalten Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe sowie Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 1,88 Prozent mehr Geld. Neben den Leistungen für die Erwachsenen steigen auch die Sätze für ältere Kinder und Jugendliche. Sie erhöhen sich um jeweils sechs Euro auf 308 und 328 Euro. Für Kinder bis zu sechs Jahren erhöht sich der Satz um fünf Euro auf dann 250 Euro. Mit der Anpassung gewährleisten die Regelsätze auch im kommenden Jahr ein menschenwürdiges Existenzminimum.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil erklärte zur Anpassung der Regelsätze: „Es gehört zum Kern unseres sozialen Rechtsstaates, dass alle Menschen über genügend finanzielle Mittel verfügen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“ Es sei wichtig, dass alle Menschen in Deutschland auf den Sozialstaat als verlässlichen Partner bauen könnten.

Regelbedarfe werden jährlich fortgeschrieben

Das Statistische Bundesamt errechnet die sogenannte Fortschreibung der Regelbedarfe jährlich anhand eines Mischindex. Dieser setzt sich zu 70 Prozent aus der Preisentwicklung und zu 30 Prozent aus der Nettolohnentwicklung zusammen.

Die Preisentwicklung wird ausschließlich aus regelbedarfsrelevanten Waren und Dienstleistungen ermittelt. Dazu gehören neben Nahrungsmitteln und Kleidung etwa auch Fahrräder und Hygieneartikel. Kosten für Zeitungen und Friseurbesuche fließen ebenso in die Berechnung ein. Die Nettolohnentwicklung wird auf Grundlage der durchschnittlichen Lohn- und Gehaltsentwicklung berechnet.

Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen.

Diese Regelsätze gelten ab Januar 2020

Veränderung gegenüber 2019 in Klammern

Zusätzlich werden die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen, soweit sie angemessen sind. Die Leistungen orientieren sich am Niveau der Mieten auf dem örtlichen Wohnungsmarkt.

Regelsätze bei Hartz IV: Paritätischer Gesamtverband fordert 582 Euro

Pressemeldung vom 18. September 2019

Anlässlich der Erhöhung der Hartz IV-Leistungen um acht Euro auf 432 Euro ab nächstem Jahr erneuert der Paritätische Wohlfahrtsverband seine Kritik an den Regelsätzen. Nach neuesten Berechnungen der Forschungsstelle des Paritätischen müssten die Regelsätze auf mindestens 582 Euro erhöht werden.

„Die Bundesregierung setzt ihre traurige Tradition fort und gönnt Bezieherinnen und Beziehern von Hartz IV auch im kommenden Jahr kaum mehr“, kritisiert der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider. Die Bundesregierung hat erneut lediglich die Lohn- und Preisentwicklung fortgeschrieben. Notwendig wäre aber eine Erhöhung, die auch die Teilhabe der Menschen am Leben wieder ermöglicht. Schneider weiter: „Damit wird Armut in Deutschland weiter zementiert und die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben.“ Eine Erhöhung um 150 statt fünf Euro wäre dringend notwendig.

Ein weiterer Punkt, der beim Verband auf Kritik stößt, sind die ebenfalls geringen Steigerungen für Kinder, die zwischen 250 und 328 Euro je nach Altersstufe bekommen sollen. „Für Erwachsene ist Armut schlimm, für Kinder aber eine Katastrophe“, so Schneider. Für sie bleiben damit viele Türen verschlossen, die für andere Kinder außerhalb Hartz IV-Haushalten selbstverständlich offen stehen. Ulrich Schneider weiter: „Der Zoobesuch, das Eis oder einfach mal am Sonntag Pizza essen gehen ist nicht drin. Deswegen sprechen wir uns für eine existenzsichernde Kindergrundsicherung aus, die auch die Teilhabe für die Kleinsten ermöglicht!“

Eine weiterer Zustand, den der Verband kritisiert, sind die Sanktionen gegen Hartz IV-Bezieher*innen, die Zuwendungen für kleinste Vergehen drastisch reduzieren oder sogar ganz streichen können. „Hier müssen wir wegkommen von Bestrafungen hin zu einem echten Hilfesystem“, findet Ulrich Schneider. Statt zu sanktionieren müssten Qualifizierungs- und Arbeitsmarktförderungen sowie der soziale Arbeitsmarkt ausgebaut werden, so der Hauptgeschäftsführer.

 

artefact lädt am 20. und 21.9. zum Besuch im Energie-Erlebnispark in Glückburg ein

Freier Eintritt in den Powerpark

Das Thema Klimawandel ist endlich in der Bundespolitik angekommen. Am Freitag, dem 20. September ist bundesweiter Klima-Streik- und Aktionstag von fridays-for-future, an dem sich auch in Flensburg viele Schüler, Eltern und Großeltern beteiligen. Doch auch Diejenigen, die sich vormittags nicht frei nehmen oder streiken können, haben die Möglichkeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Welche Handlungsfelder zum Energiewende-selber-machen sich Jedem auch persönlich bieten, zeigt das Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg, schon seit fast 30 Jahren an Beispielen wie Hausbau, Energieeffizienz, Mobilität und erneuerbaren Energien auf. Am Freitag nachmittag bis 18 Uhr sowie am Samstag 21.09. lädt das artefact-Team alle Aktiven und Neugierigen von 10 bis 18 Uhr zum kostenlosen Besuch in den Energie-Erlebnispark ein.

Voraussetzung: die CO2-arme Anreise mit Bus oder Fahrrad. Vor Allem die zahlreichen Neu-Bürger auf dem Glücksburger Bremsberg sind herzlich zum Schnupperbesuch eingeladen. “Für alte und neue Nachbarn bieten wir am Samstag um 14 Uhr eine kostenlose Führung durch das Zentrum und parallel für die Kinder eine Power-Rallye an.” so Geschäftsführer Werner Kiwitt: “So lernen auch wir mal die neuen Nachbarn kennen. Und
Anreise zu Fuß und Rad ist besonders einfach.”

artefact
Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg (Ostsee)
Tel.: 04631-61160
artefact.de
info@artefact.de

Der Powerpark

Der Energie – Erlebnispark für Jung und Alt zeigt Ihnen auf einem einzigartigen Gelände, wie Energie erzeugt und umgewandelt wird: aus Sonnenstrahlen in Strom (elektrische Energie), von Reibung in Wärme (thermische Energie), durch Auftrieb in Wind und vieles mehr.

Was im Physikunterricht Theorie blieb, kann hier „begriffen” werden – und macht auch noch Spaß!

An mehr als 35 Stationen können Forscher und Forscherinnen zwischen 7 und 70 dem „fossilen” Treibhauseffekt auf die Spur kommen und Ideen entwickeln für Bauen, Wohnen und Leben, die „nachhaltig” funktionieren.
Ob bei der Nutzung erneuerbarer Energien wie Biogas, Photovoltaik oder der modernen Brennstoffzelle: Der Powerpark bietet Zukunftstechniken zum Anfassen.
Wieviel wiegt ein Kilowatt? Fließt Wasser auch bergauf? Wie kommt die Sonne in die Steckdose?
Dies und vieles mehr können Sie in Deutschlands erstem Energie-Erlebnis-Park erkunden.

Auf der schwarzen Wegestrecke erlebt man die Umwandlung in einer Energieform in die nächste!
Mit der „Watt-Wanderung” (graue Wegestrecke) wird’s so richtig knifflig:
Wieviel Energie verbrauch’ ich wofür? Wo kommt sie her, wo führt sie hin?
Mit der Sonnenuhr beginnt die Zukunft (gelbe Strecke): effektive Nutzung fossiler und Einsatz regenerativer Energie.
Auf „Zeitleisten” im sternförmigen Wegenetz entdecken Sie die Geschichte der Energienutzung.

An mehr als 30 Stationen bietet der Powerpark Infotainment für alle Altersgruppen: „Forschern zwischen 7 und 70 Jahren” wird Gelegenheit geboten, Wissen und Kräfte zu messen. Und das alles auf spielerische unterhaltsame Art.

Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 23.09.2019 im Malteserkrankenhaus Foyer, Konferenzraum – Öffentlichkeit erwünscht!

Stadt Flensburg                                                                                                             Flensburg, 13.09.2019

Der Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses

Bekanntmachung
zur 12. Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses
am Montag, 23.09.2019, 16:00 Uhr,
Achtung!!! Sitzungsort: Malteserkrankenhaus, Foyer, Konferenzraum

Die unter „B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil“ aufgeführten Tagesordnungspunkte werden nach Maßgabe der Beschlussfassung des Sozial- und Gesundheitsausschusses voraussichtlich nichtöffentlich beraten.

Tagesordnung

A. Voraussichtlich öffentlicher Teil

1. Bestätigung der Tagesordnung

2. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse der letzten Sitzung

3. Einwendungen gegen die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 11. Sitzung vom 19.08.2019

4. Bericht der Krankenhäuser

5. Jahresabschluss 2018 des Söhrnsen-Stifts
RV-118/2019

6. Finanzielle Unterstützung der Flensburger Tafel Antrag der SPD-Ratsfraktion
SUG-9/2019

7. MV: Zwischenbericht zur psychosozialen Beratung Geflüchteter und von Menschen mit Migrationshintergrund
SUG-12/2019

8. MV: Stadtführer in leichter Sprache – Umsetzung bei der TAFF
AKT-29/2019

9. MV: Jahresberichte 2018 – „Café Clean“, Straßensozialarbeit, Sucht- und Drogenberatung
SUG-13/2019

10. Zustimmung zu außer-/überplanmäßigen Aufwendungen /Auszahlungen

11. Mitteilungen und Anfragen
11.1 Widerspruchsstatistik SGB XII

12. Beschlusskontrolle

B. Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

13. Einwendungen gegen die Niederschrift über den nichtöffentlichen Teil der 11. Sitzung vom 19.08.2019

14. Mitteilungen und Anfragen

15. Beschlusskontrolle

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier: https://ratsinfo.flensburg.de/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZQoNtcMCREm5IqO2T61RoSE

 

 

Fest der Solidarität am 21.09.2019 im Hafermarkt in Flensburg

Samstag, 21. September um 20:00 Uhr
Hafermarkt Flensburg
Heinrichstrasse 8, 24937 Flensburg

Am 21.09.2019 öffnet der Hafermarkt Flensburg (Heinrichstraße 8) um 20 Uhr seine Türen, um viele Gäste zu einem Fest der Solidarität einzuladen.

Unsere Solidarität gilt dem Befreiungskampf der Kurdinnen und Kurden in Rojava / Nordsyrien, die sich in der großen Gefahr eines militärischen Angriffs der Türkei befinden. Die Erlöse dieses Festes gehen an die Organisation Heyva Sor a kurd, die eine medizinische Infrastruktur und Versorgung der Bevölkerung in Rojava / Nordsyrien aufbauen will.

Musikalisch wird der Abend ab 21 Uhr von Koma Car Demsal (Kiel) und Safarband (Kiel) begleitet. Gemeinsam möchten wir die kurdische Kultur feiern und unsere Solidarität mit dem Befreiungskampf in Rojava zum Ausdruck bringen. Wir freuen uns auf viele Gäste!

Veranstalter: RASH Flensburg https://www.facebook.com/rash.flensburg/ und Solidaritätskomitee Rojava

Wohn- und Kulturprojekt Hafermarkt auf Facebook: https://www.facebook.com/hafermarkt/

 

 

 

Flensburger Mediensecurity – Hoch2 und Stadtwerke Flensburg unterstützen digitale Schülerausbildung

Stärkung der Medienkompetenz

Flensburg: Die Flensburger Mediensecurity stärkt die Medienkompetenz Flensburger Schüler*innen. Ältere Schüler*innen unterrichten dabei jüngere Klassen zu allen Fragen und Risiken rund um die digitale Welt. Die Stadtwerke Flensburg und die Werbeagentur Hoch2 sind als Partner dabei.

Im Detail ist es der Flensburger Jugendring in Kooperation mit der Schulsozialarbeit und dem erzieherischen Jugendschutz, die Flensburger Schüler*innen an Flensburger Schulen in ihrer Medienkompetenz ausbilden und stärken wollen. Das Angebot richtet sich an die Schüler*innen der Klassenstufe 8-10, die in einem jährlich stattfindenden zweitägigen, außerschulischen Seminar dafür qualifiziert werden, andere Schüler*innen zu beraten.

Nach der Ausbildung gehen sie dann einmal pro Schuljahr in die 5.-7. Klasse ihrer Schule und führen dort zwei 45-minütige Workshops zu verschiedenen aktuellen Medien-Themenblöcken durch.

Einer dieser Workshops fand bei den Stadtwerken statt. Ulla Meixner, Geschäftsbereichsleiterin Telekommunikation und Glasfaserausbau, war begeistert: „Ich bin sehr beeindruckt, mit welcher fachlichen und pädagogischen Kompetenz die Schüler diesen Workshop gestaltet haben. Da konnten auch wir als Telekommunikationsfachleute noch etwas lernen. Das hat uns endgültig überzeugt, uns dort als Partner zu engagieren.“ Felix Worm, als Geschäftsführer der Werbeagentur Hoch2, ebenfalls Partner der Mediensecurity, ergänzt: „Ich finde es besonders gut, dass hier nicht mit erhobenem Zeigefinger vor den „social media“ gewarnt wird, sondern dass andere Schüler ihren Mitschülern auf Augenhöhe ganz objektiv aufzeigen, was geht – und was man online lieber nicht tun sollte.“

Dafür begleiten die ausgebildeten Acht- bis Zehntklässler*innen „ihre Patenklassenstufe“ drei Jahre als „Flensburger Mediensecurity“. „Mir macht es Spaß, dass ich den jüngeren Schüler*innen etwas beibringen kann. Wir sind eben keine Lehrer und allein deshalb haben wir eine andere Verbindung zu den Schüler*nnen“, so eine Schülerin der Flensburger Mediensecurity.

Die Seminarinhalte werden ständig optimiert und aktualisiert, da der schnelle Wandel im Bereich der digitalen Medien rasant ist.

Bei den Schulungen geht es nicht nur darum, Risiken aufzuzeigen, sondern auch die Chancen der „Neuen Medien“ kennenzulernen. Die „Flensburger Mediensecurity“ soll sich als feste Institution an den Flensburger Schulen etablieren. Die Schulklassen werden so durch die qualifizierten Schüler*innen der „Flensburger Mediensecurity“ immer wieder auf´s Neue angeregt, sich mit den zu ihrem Alter passenden Themen der „Neuen Medien“ auseinanderzusetzen.

Maik Render, Geschäftsführer der Stadtwerke, stellt den Bezug zum Engagement der Stadtwerke her: „Wir bauen ganz Flensburg, Glücksburg und Harrislee mit unserer Glasfaser aus und investieren dafür rund 100 Millionen aus. Zusätzlich erfüllen wir den Wunsch unserer Kunden mit Ihnen über Social Media zu kommunizieren immer mehr. Da passt ein Projekt, bei dem wir schon in jungen Jahren die Schüler und Schülerinnen für den Umgang mit den sozialen Medien sensibilisieren, ganz hervorragend zu uns.“

Im März 2020 wird bei den Stadtwerken eine öffentliche Mediensecurity-Veranstaltung mit Podiumsdiskussion stattfinden. Hier kann sich jeder, der mit sozialen Medien zu tun hat oder Kinder im entsprechenden Alter einmal selbst zu diesen Themen schlau machen.

Liebenswerte Kleinigkeiten – Führung am 19.09.2019 auf dem Museumsberg

Am Donnerstag um 18 Uhr findet im Heinrich-Sauermann-Haus auf dem Museumsberg Flensburg eine öffentliche Führung statt.

Vom winzigen Biedermeier-Porträt bis zum Riechdöschen gibt es in der Museumsausstellung vieles zu entdecken, das trotz seiner geringen Größe leicht übersehen wird.

Gunda Grothe stellt den Besuchern „liebenswerte Kleinigkeiten“ vor.

Noch bis zum 20. Oktober läuft die Ausstellung: Der wirklich echte Norden! – Kunst der Färöer Mehr Infos dazu auch unter: https://akopol.wordpress.com/2019/06/18/der-wirklich-echte-norden-kunst-der-faeroeer-vom-23-juni-bis-20-oktober-2019-in-flensburg/

 

 

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de

https://www.museumsberg-flensburg.de/de/

 

Wortschmiede in Haithabu: Nordische Sagen und Mythen am Herdfeuer erzählt

Veranstaltung bei den Wikinger Häusern am Freitag, 20. September

Foto: Wortschmiede mit Volker Karl Lindenberg in Haithabu © Martin Krok

Im Versammlungshaus in Haithabu wird ein wärmendes Feuer entfacht, wenn Volker Karl Lindenberg am Freitag, 20. September, um 17.00 Uhr zu seiner Wortschmiede einlädt. Eigens für diesen Abend hat er Episoden aus Isländer-Sagas sowie skandinavischen Märchen und Mythen zusammengestellt. Es ist vom Alltagsleben unserer Vorfahren, von dramatischen Begebenheiten, von Helden, Göttern, Trollen und anderen mythischen Wesen die Rede.

Darüber hinaus werden Hintergrundinformationen über die alte Erzählkultur und die geschichtlichen Zusammenhänge gegeben. Lassen Sie sich von Volker Karl Lindenberg und seinen Geschichten verzaubern. Gehen Sie an diesem historischen Ort auf eine literarische Zeitreise.

Treffpunkt: Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu statt. Besucher sollten vom Museumsparkplatz zirka 20 Minuten Fußweg einplanen.

Kosten: Karten kosten 10 Euro, Anmeldung ist nicht erforderlich.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Familien, Jugendliche, Kinder

Wikinger Museum Haithabu

Am Haddebyer Noor 3
24866 Busdorf

Termine und weitere Informationen unter www.haithabu.de.

 

 

 

Aktionstag Freiraum statt Parkraum: Happening am Flensburger Hafen am 21.09.

Foto: Carlo Müller-Hopp fahrradmainz.de

Die AG Verkehrswende in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg sowie die Ortsgruppen des ADFC und VCD laden am Samstag, 21.09.19 ein zum Aktionstag „Freiraum statt Parkraum: Happening am Hafen“.
Von 11:00 – 17:00 Uhr setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen eine PKW zentrierte Verkehrspolitik und zeigen, wie öffentlicher Raum anders genutzt werden kann statt als Abstellfläche für PKW:
Mehr Platz für Grün, mehr Platz für Freu(n)de, mehr Platz zum Atmen!

Wir freuen uns auf spannende Gäste, die zu abwechslungsreichen Aktivitäten einladen: Begegnung, Bewegung, Spiel, Musik.
Für 15:00 Uhr werden wir Politiker zu Kaffee und Kuchen einladen und sie fragen, wie sie es mit einer klimafreundlichen Verkehrspolitik halten. Im Mittelpunkt stehen dabei unsere 5 Sofort-Forderungen.

Bitte kommen und dabeisein! Für Getränke, Kaffee, Kuchen und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
Gerne auch Campingtische und -stühle, Teppiche und Sonnenschirme mitbringen!

Zum Hintergrund der Aktion:

Anlass ist der internationale Parking Day. Der Slogan lautet „Freiraum statt Parkraum“. Der Verkehr ist nach offiziellen Angaben der drittgrößte Verursacher von Emissionen in Deutschland. Klimafreundliche Maßnahmen in den Städten sind deshalb besonders lohnend, weil der Verkehr hier für rund ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich ist.

Ausführlichere Informationen zur Aktion hier: https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/news/wir-laden-ein-freiraum-statt-parkraum-happening-am-hafen-am-21-september/

PDF: 5 Sofort-Forderungen der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
https://nord.vcd.org/fileadmin/user_upload/Nord/Flensburg/Aktionen/KLIMA-Flensburg-Sofort-Forderungen.pdf

Die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg wurde im Mai dieses Jahres gegründet von Inge Ohlsen und Ise und Ralf Strobach. Dem losen Verbund gehören rund 30 Mitglieder aus Verbänden und Einzelpersonen an. Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Donnerstag, 19:00-21:00 Uhr.

Kontakt zu den teilnehmenden Gruppen:

Ise und Ralf Strobach
Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
strobach@online.de

Julia Born
VCD Ortsgruppe Flensburg
og-flensburg@vcd-nord.de
https://www.vcd.org/

ADFC Flensburg
c/o Umwelt- und Initiativenzentrum
Burgplatz 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 / 26067
flensburg@adfc-sh.de
https://www.adfc-sh.de/index.php/adfc-vor-ort/flensburg

 

Flensburger Volkshochschule feiert am 20.09.2019 ihr 100-Jähriges im vhs-Zenrum am Nikolaikirchhof

Pub-Quiz, Live-Musik und tiefe Einblicke

Flensburg. Bei der bundesweiten „Langen Nacht der Volkshochschulen“ am Freitag, 20. September ist auch die Flensburger Volkschule am Start und lädt alle Flensburger*innen ein, gemeinsam ihr 100-jähriges Bestehen unter dem Motto „Zusammenleben. Zusammenhalten.“ zu feiern.

Nachdem bereits am Nachmittag um 15.30 Uhr Stadtrat Stephan Kleinschmidt den Geburtstagskuchen in der Flensburg-Galerie anschneidet, eröffnet um 18 Uhr Stadtpräsident Hannes Fuhrig im vhs-Zentrum am Nikolaikirchhof die eigentliche Veranstaltung mit Live-Musik, Pub-Quiz sowie Einblicken in den TalentCAMPus und den Kulturticker der vhs.

Für das leibliche Wohl wird im Kulturcafé gesorgt. Die Mitarbeiter*innen der vhs Flensburg freuen sich auf einen schönen Abend (oder besser „Nacht“) mit vielen Geburtstagsgästen. Das Gesamtprogramm ist  unter www.vhs-flensburg.de abrufbar.

Doch wie alt ist die Flensburger Volkshochschule eigentlich genau?

Dr. Broder Schwensen, Leiter des Flensburger Stadtarchivs, hat bei seiner Spurensuche die Antwort im ‚Verwaltungsbericht der Stadt Flensburg 1911-1926‘ gefunden:

„Im Frühjahr 1919 legte der [preußische] Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung … die Notwendigkeit der Volkshochschulbewegung dar. …. Am 28. Juni 1919 [bildeten] Vertreter des [Flensburger] Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung, des Gemeinnützigen Vereins der Vaterländischen Gesellschaft und der Höheren Lehranstalten … ein[en] aus 14 Personen bestehenden Volksbildungsausschuss … außerdem [wurde] ein Hörerrat gegründet, dem 12 Personen angehörten … Der erste Volkshochschulkurs wurde am 27. Oktober 1919 eröffnet.“

„Wegen sinkender Teilnehmerzahlen,“ so berichtet Dr. Schwensen weiter, „wurde das Unterfangen jedoch ab 1924 eingestellt. Eine Wiederbelebung erfolgte in Flensburg erst nach dem 2. Weltkrieg, zunächst betrieben durch  einen Oberstudiendirektor Pasche, dann ab 1956 auf Basis eines Vereins durch Oberbibliotheksrat Dr. Johannsen und schließlich ab 1973 als freiwillige kommunale Einrichtung.“

Erfreuliches Fazit der Archivrecherche ist also: Die vhs Flensburg kann in diesem Jahr auf eine Erstgründung vor 100 Jahren zurückblicken.
Die Ursprünge der Volkshochschulidee gehen auf das Jahr 1919 zurück. Erstmals erhielten die Volkshochschulen in der deutschen Geschichte Verfassungsrang. Alle staatlichen Ebenen – so wollte es die Weimarer Reichsverfassung – sollten die Volkshochschulen fördern. Es galt, eine ganze Nation zur Demokratie zu befähigen.

%d Bloggern gefällt das: