Archiv der Kategorie: Stadtwerke

Hier finden sich Artikel und Material über die Stadtwerke Flensburg

Flensburg: Kostenlos Seepferdchen machen in den Sommerferien – Jetzt anmelden!

Aktion „Ferienschwimmen“

Flensburg. Das Bildungs- und Sportbüro der Stadt Flensburg bietet in den Sommerferien vom 24. Juli  – 10. August wieder gemeinsam mit dem Förder- und Trägerverein Jugendtreff Weiche e. V. ein kostenloses Ferienschwimmen im Freibad Weiche an. SeepferdchenTeilnehmen können Schülerinnen und Schüler der 1. bis einschließlich 5. Klasse einer Flensburger Schule, die ihren Wohnsitz in Flensburg haben und die Schwimmen lernen möchten bis zum Schwimmabzeichen „Seepferdchen“.

In den Flensburger Schulen liegen die Anmeldebögen bereit. Die Anmeldung ist aber auch  direkt im Freibad möglich. Die Stadtverwaltung bittet Eltern, ihren Kindern die Teilnahme zu ermöglichen.

Anmeldeschluss ist der 18. Juli 2017.

 

Stadtwerke Flensburg GmbH: 7,6 Mio. Euro Überschuss im Geschäftsjahr 2016

SWFL_Panorama

Sinkender Gewinn aufgrund des schwierigen Marktumfeldes und hoher Investitionen in neue Geschäftsfelder

Überschuss Stadtwerke Konzern 2016 nur bei 6,6 Mio. Euro – 2015 lag der Überschuss nach Steuern bei 8,8 Mio. Euro und 2014 bei 10,9 Mio. Euro

Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg: Mit 401,6 Millionen Euro Umsatz in der Unternehmensgruppe haben die Stadtwerke Flensburg im letzten Jahr erstmals die 400 Millionen-Euro-Umsatzgrenze überschritten. In der Stadtwerke Flensburg GmbH liegt der Umsatz bei 388 Mio. Euro. Das operative Ergebnis der GmbH liegt mit 23,2 Millionen Euro im dritten Jahr in Folge bei über 23 Millionen Euro. Vom Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 7,6 Millionen Euro gehen 3 Millionen Euro an den 100%igen Anteilseigner, die Stadt Flensburg.

Trotz des schwierigen Marktumfeldes haben die Stadtwerke sich gut am Markt behauptet und ihr Wachstum nachhaltig fortgesetzt. So stieg der Umsatz im Kerngeschäft mit Energie und Trinkwasser auch im letzten Jahr weiter von 380,3 auf 387,6 Mio. Euro.

Maik Render, Geschäftsführer der Stadtwerke, sieht sich in dem eingeschlagenen Kurs bestätigt: „Das gute Unternehmensergebnis 2016 zeigt, dass wir uns in unserem Kerngeschäft gut auf den Markt mit seinen sich ständig ändernden Rahmenbedingungen eingestellt haben. Im Hinblick auf die Zukunft des Unternehmens können und werden wir nicht nur Strom, Wasser und Fernwärme produzieren und verkaufen, sondern uns auch weitere Standbeine schaffen. In den nächsten Jahren werden wir unsere Heimatstadt Flensburg mit den Nachbargemeinden Glücksburg und Harrislee komplett mit Glasfaserkabeln ausstatten, um Bürger und Unternehmen digital zukunftssicher zu machen. Wir wollen dies Stadtteil für Stadtteil umsetzen. In den ersten drei Gebieten ist das im Hinblick auf die zahlreichen Vertragsabschlüsse schon sehr erfolgreich gelaufen. Zusätzlich bieten wir nun auch bundesweit Erdgas für Privatkunden und Unternehmen an. Auch hier konnten wir schon einige Tausend Erdgaskunden von unserem Angebot überzeugen.“

Die Basis für das operative Geschäft haben die Stadtwerke im letzten Jahr zusammen mit Aufsichtsrat und Gesellschafter intensivst überprüft. Ergebnis ist die Strategie „Klar auf Kurs – Energie mit Zukunft“. Dazu Rolf Helgert, Aufsichtsratsvorsitzender des Flensburger Energieversorgers: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, neben den jährlichen Kennzahlenberatungen unsere Strategie alle fünf Jahre gründlich zu überprüfen. In 2016 wurde in enger Abstimmung mit dem Gesellschafter Stadt dieses Review zum zweiten Mal durchgeführt und die Gesamtstrategie grundsätzlich bestätigt. Nach Jahren der Konsolidierung zeigen die stabilen Ergebnisse der letzten drei Jahre, dass die strategischen Zielsetzungen richtig waren und sind. Die Neuorientierung in der Unternehmensführung hat sich bewährt. Jetzt weitere Schritte zu machen und zum Beispiel im neuen Geschäftsfeld Telekommunikation sehr hohe, aber sinnvolle Investitionen in die Region zu geben, ist eine strategische Weiterentwicklung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger mit erheblichen Vorteilen für die Stadt Flensburg und die Umlandgemeinden. Für den Konzern Stadtwerke wird es positive Effekte haben ohne dass die Versorgungssicherheit zu günstigen Preisen im Kerngeschäft gefährdet wird.“

Das bestätigen auch die Spartenergebnisse, bei denen das Stromgeschäft umsatzseitig klar an erster Stelle steht.

Strom – Absatz wächst

Im letzten Jahr ging der Stromabsatz an Endkunden durch Kundengewinne um 3,6% auf 1.551 Gigawattstunden (GWh) nach oben. Da der Stromabsatz in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant blieb, konnten die Stadtwerke mit deutlich mehr als 200.000 Privat- und Geschäftskunden auch ihren Marktanteil leicht steigern. 81,7% seines Stromabsatzes tätigt der Flensburger Stromanbieter inzwischen außerhalb der Region. Tendenz weiter steigend.

Fernwärme – etwas zu warm

Mit 966 GWh lag der Fernwärmeabsatz zwar 4% über dem Vorjahreswert, aber immer noch unter dem durchschnittlichen Absatz der letzten fünf Jahre von knapp 1.000 GWh. Mit der Versorgung von weit über 90% aller Flensburger mit Fernwärme ist dies nicht nur eine der weltweit höchsten Abdeckungsdichten, sondern auch ein bedeutendes Geschäftsfeld für die Stadtwerke. 18,5% ihres Umsatzes machen sie in diesem Versorgungssegment.

Trinkwasser – konstant

Der Trinkwasserabsatz lag bei 4,8 Mio. m³ und veränderte sich in den letzten Jahren nur noch im Nachkommabereich. Unabhängig davon ist die Flensburger Trinkwasserqualität hervorragend, sowohl wertetechnisch als auch geschmacklich.

Telekommunikation und bundesweiter Erdgas – Einstieg

Gleich in zwei neuen Geschäftsfeldern sind die Stadtwerke nun tätig: in der Region (Flensburg, Glücksburg und Harrislee) ist der Einstieg in den Telekommunikationsmarkt mit Glasfaser sehr gelungen, im Erdgas wurde der bundeweite Markteintritt erfolgreich realisiert. Zwei neue Standbeine, die das Geschäftsfeld des Unternehmens erweitern und die Ergebnislage stabilisieren werden.

Kessel 12 – weniger CO2 für die Umwelt

128 Millionen Euro hat der Flensburger Energieversorger in das Kessel 12-Projekt investiert. Am 4. Oktober 2016 erfolgte die kommerzielle Inbetriebnahme der erdgasbetriebenen, neuen Gas- und Dampfturbinen-(GuD)-Anlage, dem Hauptbestandteil des Projektes. Sie ersetzt zwei alte Kohlekessel und produziert 40% weniger CO2-Emissionen bei gleicher Energiemenge. Sowohl die zeitliche Vorgabe als auch das Budget lagen voll im Plan.

Die Anlage ist jetzt einige Monate im Betrieb und bestätigt die in sie gesetzten Erwartungen. Die GuD-Anlage kann deutlich schneller hochgefahren werden als Kohlekessel und eröffnet so zusätzliches Umsatzpotential am Spot- oder Regelenergiemarkt für Strom.

Ökologisches

Neben der Inbetriebnahme der neuen GuD-Anlage reduzieren die Stadtwerke auch in ihren herkömmlichen Kesseln den Kohleanteil. Im letzten Jahr hat das Unternehmen 17.626 t Ersatzbrennstoffe mit 69,5 Prozent biogenen Anteilen, sowie 6.439 t Holzhackschnitzel und 384 t Altholz eingesetzt. Dadurch wurden 12.893 t Kohle verdrängt und ein Ausstoß von 22.878 t CO2 vermieden (Vorjahr 22.256 t).

Töchter und Beteiligungen

Hier haben die Stadtwerke den Umstrukturierungsprozess abgeschlossen und fokussieren sich zukünftig auf die kommunalen Infrastruktureinrichtungen Hafen, Flughafen, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) und Bäderbetrieb. Hier konnte das Campusbad im letzten Jahr mit 286.009 Gästen wieder einen neuen Besucherrekord verbuchen. Die Aktiv Bus GmbH, die den ÖPNV in Flensburg betreibt, konnte 2016 ein sechsstelliges Ergebnis vorweisen und ist damit eines der wenigen deutschen ÖPNV-Unternehmen, dass „schwarze Zahlen“ schreibt.

Mitarbeiter

Zum Bilanzstichtag beschäftige die GmbH im Energie-und Wassergeschäft – ohne Auszubildende – 638 Mitarbeiter (Vorjahr 627). Die Anzahl der Auszubildenden betrug 59 (Vorjahr 63). Im Konzern stieg die Mitarbeiterzahl von 792 auf 804, die Zahl der Auszubildenden wuchs von 64 auf 68.

Zu den obenstehenden Zahlen ein Hinweis und Kommentar von Jörg Pepmeyer:

Stadtwerke-Jahresabschluss 2016: Ein bisschen Zahlen aufhübschen kann ja nicht schaden!

Stadtwerke Konzern sogar nur mit einem Jahresüberschuss von 6,6 Mio. Euro und einem Bilanzgewinn von 3,6 Millionen Euro

Achtung: Die oben genannten Zahlen beziehen sich nur auf die Stadtwerke GmbH mit ihren Unternehmenssparten und nicht auf die Stadtwerke Flensburg als Konzern mit den verschiedenen Tochterunternehmen und Beteiligungen.

Die G & V Stadtwerke Flensburg Konzern ist insofern aufschlussreich, als der dort ausgewiesene Gewinn um eine Million Euro kleiner ist, als für die Stadtwerke GmbH. Und das hat insbesondere auch mit den Stadtwerke-Töchtern zu tun. Lediglich die Aktiv-Bus verbuchte mit 135.000 Euro einen ordentlichen Gewinn und für die Campusbad Vermietungsgesellschaft mbH wird ein Jahresergebnis von 35.356,45 Euro ausgewiesen. Für die meisten Gesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge, damit trägt die Stadtwerke-Konzernmutter aber auch die Verluste. Und der Rest der Töchter, wie die Hafen GmbH, die Betreibergesellschaft des Campusbades, der Flughafen Schäferhaus und das AWZ machten wieder ganz erhebliche Verluste. Für die Zentral-Omnibus-Bahnhof Flensburg GmbH, an der die Stadtwerke mit 20% beteiligt sind, liegt noch gar kein Jahresabschluss 2016 vor.
Somit ergibt sich als Konzernjahresüberschuss ein Betrag von 6.596.440,09 Euro. Abzüglich der 3 Millionen, die an die Stadt Flensburg abgeführt werden müssen, bleibt ein Konzern-Bilanzgewinn von lediglich 3,6 Millionen Euro.

Damit hat sich der Bilanzgewinn im Vergleich zu 2015 fast halbiert. Und der Gewinn ist auf den Gesamt-Umsatz für den Stadtwerke Konzern bemessen, weniger als ein Prozent! Andererseits haben die Stadtwerke über 150 Millionen Euro an Krediten aufgenommen. Angesichts möglicher Zinsrisiken ist der ausgewiesene Bilanzgewinn deshalb nicht unbedingt üppig. Was gleichzeitig bedeutet, das bald wohl wieder Preiserhöhungen anstehen dürften?

Und bis heute haben die Stadtwerke Flensburg nicht dargelegt, in welchem Umfang das gescheiterten KWkplus-Projekt, also die Mitverbrennung von sogenannten „Ersatzbrennstoffen“, biogenen Ersatzbrennstoffen, Holzhackschnitzeln und Altholz die Bilanz der Stadtwerke weiterhin belasten. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 60 Mio. Euro startete das Projekt Ende 2007 und erreichte auch nicht annähernd die gesteckten Planziele.

Siehe hierzu auch die G & V Stadtwerke Flensburg Konzern  im SWF-Geschäftsbericht 2016 auf Seite 60 und 61:

Zur Ertragslage Stadtwerke Flensburg Konzern und den Verlusten der verbundenen Unternehmen die Angaben im  SWF-Geschäftsbericht 2016 auf S. 48 und 49:

An dem Geschäft der Stadtwerke Flensburg Gruppe hat das Energiegeschäft der Muttergesellschaft den bei weitem größten Anteil. Der Konzernumsatz ist im Jahr 2016 um 5,9 Mio. EUR auf 401,6 Mio. EUR gewachsen (Vorjahr 395,7 Mio. EUR). Treiber dieser Entwicklung waren das bundesweite Stromendkundengeschäft sowie der preisbedingte Mehrerlös in der Fernwärme. Der deutliche Rückgang der im Großhandelsmarkt Strom erzielen Umsätze konnte mehr als kompensiert werden.

Auch in 2016 ist das Stromgeschäft der Muttergesellschaft der Hauptumsatzträger, wobei der Schwerpunkt auf dem bundesweiten Endkundengeschäft liegt. Der deutschlandweite Stromabsatz in andere Netzgebiete erreichte in 2016 einen Anteil von 81,7 Prozent am gesamten Stromabsatz des Unternehmens (Vorjahr 80,9 Prozent). Nur noch 18,3 Prozent gingen in das eigene Netzgebiet.

Die Gesamtzahl der außerhalb Flensburgs versorgten Produktkunden ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 15.000 bzw. rd. 10 Prozent auf rd. 162.800 gestiegen. Zugleich war die Zahl der Produktkunden im eigenen Netzgebiet mit rd. 1.500 bzw. rd. 2,5 Prozent auf rd. 55.500 rückläufig.

Während im eigenen Netzgebiet der Stromabsatz insgesamt mit -0,6 Prozent (-1,7 GWh) nahezu stabil blieb, nahm der Absatz der Stadtwerke Flensburg in den anderen Netzgebieten um 54,9 GWh zu. Insgesamt ergab sich in dem Stromsegment ein Anstieg des Vertriebsabsatzes um 53,2 GWh von 1.498,1 GWh auf 1.551,3 GWh.

Der vor allem durch Witterungseffekte beeinflusste Fernwärmeabsatz übertraf mit 966,4 GWh das Vorjahr (928,8 GWh). Daraus resultiert ein Umsatz von 71,1 Mio. EUR (Vorjahr
67,2 Mio. EUR).

Bei den verbundenen Unternehmen traten im Einzelnen die folgenden Entwicklungen ein:

Aktiv Bus erzielte in seinem Busverkehrs- und Transportgeschäft einen Jahresüberschuss.

Die Hafen GmbH sah sich mit einem weiter zurückgehenden Güterumschlag konfrontiert. Weniger Umsatzerlöse und höhere Aufwendungen führten zu einem gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Betriebsverlust.

Für die FFB verbinden sich Vorhaltung und Betrieb der regionalen Infrastruktureinrichtung Flughafen Flensburg-Schäferhaus mit hohen Fixkosten, wodurch die Spielräume für grundlegende Veränderungen der Kostensituation begrenzt sind. Insgesamt ergab sich für das Unternehmen ein Verlust über dem Vorjahr.

Bei der AWZ endete das Geschäftsjahr mit einem gegenüber dem Vorjahr geringeren Jahresverlust.

Die FöB GmbH als Betreiberin des Flensburger Campusbades verzeichnete eine erneute Zunahme der Besucherzahlen und damit die bisher höchste Jahresbesucherzahl seit der Eröffnung des Bades. Das Jahr endete mit einem gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Betriebsverlust.

Die CBVG als Vermieterin des Flensburger Campusbades erzielte einen Jahresüberschuss.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 3,9 Mio. EUR um 5,1 Mio. EUR unter dem Vorjahr (9,1 Mio. EUR). Der Unterschied zum Vorjahr resultiert zum Teil aus der Anwendung der Neudefinition der Umsatzerlöse gemäß BilRUG ab dem01.01.2016, die sich mit rd. 1,4 Mio. EUR auswirken. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und die periodenfremden Erträge fallen im Geschäftsjahr insgesamt um 2,3 Mio. EUR geringer aus.

Der Materialaufwand – die bei weitem größte Aufwandsposition im Konzern – liegt mit rd. 296,9 Mio. EUR um rd. 2,6 Mio. EUR unter dem Vorjahr. Darin spiegeln sich die gesunkenen Marktpreise für Strom- und Kohlebeschaffungen der Muttergesellschaft wider.

Gestiegen sind die Aufwendungen für den Gasbedarf der Erzeugungsanlagen. Die im Materialaufwand enthaltenen Aufwendungen für bezogene Leistungen bewegen sich mit 20,7 Mio. EUR rd. 2,6 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau.

Mit rd. 50,5 Mio. EUR liegt der Personalaufwand etwas über dem des Vorjahres. Zum Bilanzstichtag hatte der Konzern – ohne Auszubildende – eine Personalstärke von 804 Mitarbeitern (Vorjahr 792). Die Anzahl der Auszubildenden betrug 68 (Vorjahr 69).

Die Abschreibungen weisen einen Anstieg zum Vorjahr von rd. 4,2 Mio. EUR auf. Dies resultiert im Schwerpunkt aus dem Zuwachs des Anlagevermögens mit den neuen Erzeugungsanlagen der Muttergesellschaft. Durch den Abschluss der Maßnahmen verzeichnen diese Vermögensgegenstände nun ihren Abschreibungsbeginn oder sind bereits in der ganzjährigen Abschreibung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 21,9 Mio. EUR mit 2,5 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Aus der operativen Geschäftstätigkeit ergibt sich somit ein
Ergebnis über alle Konzern-Geschäftsfelder von 16,5 Mio. EUR (Vorjahr 20,7 Mio. EUR).
Das negative Finanzergebnis fällt mit -5,6 Mio. EUR leicht besser aus als im Vorjahr (-5,9 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung aller dieser Effekte wird insgesamt ein Ergebnis vor Steuern von knapp 11,0 Mio. EUR (Vorjahr 14,9 Mio. EUR) erwirtschaftet.

Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ermittelt sich ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 7.180 TEUR und unter Abzug der sonstigen Steuern ein Konzernjahresüberschuss von 6.596 TEUR.

SWF-Geschäftsbericht 2016 zum Download

Den ausführlichen Geschäftsbericht 2016 der Stadtwerke Flensburg mit der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung für die Stadtwerke GmbH,  den Stadtwerke-Konzern mit den Tochter- bzw. verbundenen Unternehmen gibt es hier https://www.stadtwerke-flensburg.de/fileadmin/user_upload/pdf/geschaeftsberichte/swfl-geschaeftsbericht-2016.pdf

Zum Jahresabschluss 2015 der Stadtwerke Flensburg (übrigens, in der SWF-Pressemitteilung wird der Überschuss fairerweise für den Gesamtkonzern angegeben), den entsprechenden Vergleichszahlen und mit einem Kommentar von Jörg Pepmeyer der AKOPOL-Beitrag vom 26. Mai 2016 : Stadtwerke Flensburg: 8,8 Mio. Euro Überschuss im Geschäftsjahr 2015 unter: https://akopol.wordpress.com/2016/05/26/stadtwerke-flensburg-88-mio-euro-ueberschuss-im-geschaeftsjahr-2015/

Zum Jahresabschluss 2016 der Stadtwerke Flensburg siehe auch den Beitrag von Carlo Jolly vom 30.5.2017 auf shz.de Stadtwerke Flensburg : Mehr als 200.000 Kunden beziehen Strom aus Flensburg
unter: https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/mehr-als-200-000-kunden-beziehen-strom-aus-flensburg-id16932126.html

Glasfaser in Flensburg – Alles wird grün

Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg: Der flächendeckende Glasfaserausbau in Flensburg schreitet mit großen Schritten voran. Die drei ersten Stadtteile Tarup, Engelsby und Gartenstadt Weiche befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Erschließung

So sieht´s drinnen aus

In Tarup, wo alles begann, sind Aktions- und Bauphase so gut wie abgeschlossen. Von den rund 500 Neukunden surfen bereits die ersten über die Glasfaser und sind mit den konstant hohen Übertragungsraten mehr als zufrieden. Ulla Meixner, Geschäftsbereichsleiterin Telekommunikation bei den Stadtwerken, bestätigt einen der Hauptvorteile der Glasfaser: „Bei uns erhalten die Kunden keine „bis zu…Mbit pro Sekunde“-Vereinbarungen auf dem Papier, sondern garantiert und konstant die hohen Übertragungsraten, die im Vertrag festgelegt sind.“

In Engelsby, dem zweiten Erschließungsgebiet läuft der Aktionszeitraum noch bis zum 9. Mai 2017. In dieser Phase erhält jeder neue Glasfaser-Kunde seinen Glasfaseranschluss kostenfrei. Danach kostet er 380,- Euro in der Bauphase und im Anschluss daran rund 1.000,- Euro. Wer also noch in den Genuss eines kostenfreien Anschlusses kommen möchte, muss sich bis zum 09. Mai bei den Stadtwerken melden. Matthias Winter, Abteilungsleiter Vertrieb und Produktmanagement Telekommunikation, ergänzt: „Aus den Kundengesprächen haben wir mitgenommen, dass unsere Kunden nicht nur die technischen Vorteile der Glasfaser schätzen, sondern auch unsere kundenfreundlichen Verträge mit kurzen Mindestvertragslaufzeiten.“

Gut besuchte Info-Veranstaltung in Weiche

In der Gartenstadt Weiche, dem dritten Ausbaugebiet der Stadtwerke Flensburg, haben diese Argumente überzeugt. Die Informationsveranstaltung war mit mehr als 400 Gästen so gut besucht, dass nicht mehr genug Platz für alle Interessenten vorhanden war. Und in kürzester Zeit haben sich bereits fast 200 Kunden für einen neuen Glasfaseranschluss entschieden. Die Bauvorarbeiten in der Gartenstadt haben bereits diese Woche begonnen und nach dem 1. Mai 2017 werden auch die ersten Bagger zu sehen sein. Für weitere Fragen bieten die Stadtwerke eine telefonische Beratung an: Unter der Telefonnummer 487-4477 beantwortet das Service-Center Fragen zu Glasfaseranschluss und Produkten montags – freitags von 8:00 – 20:00 und samstags von 10:00 – 16:00 Uhr.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.swfl-glasfaser.de oder über die Stadtwerke Website www.stadtwerke-flensburg.der.

Fast 200 Kinder beim Osterferienschwimmen im Flensburger Campusbad

Schwimmen lernen macht Spaß

Flensburg: Zum 7. Ferienschwimmen des Flensburger Campusbades kamen in den Osterferien 181 Grundschüler aus dem gesamten Flensburger Stadtgebiet. Verteilt auf 8 Gruppen konnten sie an 8 Trainingstagen schwimmen lernen oder ihre Schwimmfähigkeiten verbessern. Insgesamt kamen dabei 1.450 Schwimmstunden zusammen.

Ziel war aus Nichtschwimmern Schwimmer zu machen, die sich sicher und ohne Hilfe im Wasser bewegen können. Dabei sollte natürlich der Spaß nicht zu kurz kommen. Und wer wollte, konnte für das Erstschwimmabzeichen, dem „Seepferdchen“, üben oder sogar auf die Jugendschwimmabzeichen Bronze, Silber oder Gold hin trainieren. Insgesamt konnten drei Viertel aller Teilnehmer mit einem dieser Abzeichen belohnt werden. Torben Kablau, Betriebsleiter des Campusbades freute das auch: „Das erhöhte den Spaßfaktor und die Motivation der Kinder deutlich und es war schön, zu sehen, wie stolz die Kinder auf ihre Abzeichen sind.“

Als Schwimmlehrer waren dieses Jahr Iris Grothe, Jens Popke, Johannes Freyer und der Auszubildende Torben Sieg vom Campusbad-Team aktiv. Alle Drei hatten ebenfalls viel Spaß: „Es ist schön, mit Kindern zu trainieren und zu sehen, wie engagiert die Kids dabei sind und sich über ihre Erfolge freuen können.“

Zum zweiten Mal waren auch Flüchtlingskinder mit zum Teil sehr geringen Deutschkenntnissen und auch Ängsten vor dem Medium Wasser dabei. Hier war Kreativität und Engagement von den Schwimmlehrern gefordert, um die Bewegungsabläufe beim Schwimmen verständlich zu übermitteln.

Dr. Andreas Ostmann, Geschäftsführer des Campusbades begrüßt das Engagement der Stadt Flensburg: „Das „Osterferienschwimmen“ ist für alle Flensburger Grundschüler kostenfrei, da die Stadt Flensburg alle Kosten übernimmt. Es ist immens wichtig, dass gerade in unserer Region alle Kindern schwimmen können. Mit diesem Angebot haben alle Kinder, die Möglichkeit schwimmen zu lernen oder ihre Schwimmleistungen zu verbessern.“

Neue Öffnungszeiten für den Wasserturm in Flensburg-Mürwik

Flensburg: Ab 17. Mai bis 30. September 2017 öffnen die Stadtwerke ihren Mürwiker Wasserturm wieder für die Öffentlichkeit. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Sonntag jeweils von 11:00 bis 13:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr. Montags und dienstags bleibt der Wasserturm geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Wasserturm MürwikDer Blick vom Wasserturm ist fantastisch und reicht bei gutem Wetter bis nach Dänemark. Die Schiffswerft, die Stadtwerke Flensburg, die Kirchtürme von St. Nikolai, St. Marien und St. Jürgen, die Schiffbrücke und die schöne Hügellandschaft Angelns sind dann gut zu sehen.

Zur Aussichtsplattform in 26 m Höhe gelangen Besucher über eine Treppe oder den Aufzug. Oben führt ein Rundgang um den großen Wasserspeicher, in dem 1,5 Mio. Liter Trinkwasser bester Flensburger Qualität gespeichert sind. Die Wassertürme in Mürwik und auf der Westlichen Höhe sind wichtige Bestandteile der Flensburger Wasserversorgung.

Sie sorgen für einen konstanten Wasserdruck im Leitungssystem und stehen auf den beiden höchsten Punkten im Westen und Osten der Stadt 77 Meter über Normalnull. Außerdem dienen ihre Wasservorräte als Reserven für Spitzenverbräuche, wie sie an heißen Sommertagen auftreten können.

Erneuerung der Fernwärmeleitung nach Glücksburg

Uferstraße zwischen Quellental und Sandwigstraße ab Mai nur noch einspurig befahrbar

Flensburg: Aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Fernwärmetransportleitung der Stadtwerke Flensburg ist die Uferstraße in Glücksburg zwischen Quellental und Sandwigstraße von Mai bis Oktober 2017 nur noch einspurig befahrbar.

Der Verkehr wird mit Ampelschaltung geregelt.

Die Sanierung der Fernwärmeleitung zwischen Quellental und Sandwigstraße ist notwendig, um die hohe Versorgungssicherheit in Glücksburg weiter gewährleisten zu können.

Es handelt sich um eine Transportleitung, über die Glücksburg mit Fernwärme versorgt wird. Um die Beeinträchtigungen, die durch Versorgungsunterbrechungen entstehen, so gering wie möglich zu halten, werden die Stadtwerke die Umschlussarbeiten an der Fernwärmeleitung jeweils nachts durchführen.

Die Bautätigkeit wird abschnittsweise durchgeführt und auf kleine, lokale Bereiche beschränkt. Dazu Vadim Korogodski, Abteilungsleiter Fernwärme: „Damit an der Baustelle richtig gearbeitet werden kann und ausreichend Platz für Geräte und Maschinen vorhanden ist, wird der Durchgangsverkehr von und nach Glücksburg in dieser Zeit nur eingeschränkt möglich sein. Die halbseitige Sperrung der Straße wird über eine Ampelschaltung geregelt. Fußgänger- und Radfahrer werden über die Strandpromenade umgeleitet. Die Strecken sind entsprechend ausgeschildert.“

Auch der Durchführung des Ostseemans steht nichts entgegen. Die Bautätigkeit in dem Bauabschnitt, der insbesondere für die Laufstrecke des Triathlons vorgesehen ist, wird bis dahin abgeschlossen sein.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis für diese notwendige Sanierung und um Geduld bei allen Anwohnern und Betroffenen.

Flensburger Stadtwerke starten Vermarktung für schnelles Internet in der Gartenstadt Weiche ab April 2017

Glasfaser ist grün – Stadtwerke mit kompletten Produktsortiment der Telekommunikation mit Internet, Telefon und Fernsehen

Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg: In Tarup hat die Glasfaser-Einführung und Inbetriebnahme hervorragend geklappt. In Engelsby reichte der Platz für die Einführungsveranstaltung der Stadtwerke in der Kurt-Tucholsky-Schule kaum aus. Mehr als 500 Gäste wollten sich dort über ihr Glasfaserangebot informieren. Eine hohe, zweistellige Kundenzahl hat auch schon den Vertrag abgeschlossen. Und jetzt ist der nächste Stadtteil dran. Ab April 2017 können sich die Anwohner der Gartenstadt Weiche für einen schnellen Glasfaseranschluss der Stadtwerke mit konstant hohen Übertragungsraten entscheiden.

Glasfaser wird in der digitalen Welt immer unverzichtbarer. Mit diesem Übertragungsmedium können neue Angebote wie Telemedizin, E-Learning, Altersgerechte Assistenzsysteme, E-Government, hochauflösendes Fernsehen oder Streaming-Dienste optimal genutzt werden. Ohne Glasfaser wird eine Teilnahme an der digitalen Welt irgendwann kaum noch möglich sein. Sie ist nach Ansicht der Stadtwerke und Experten das Kommunikationsmedium der Zukunft. Nur sie liefert störungsfrei konstant hohe Übertragungsraten.

Damit alle Einwohner in Flensburg, Glücksburg und Harrislee nicht digital zurückbleiben müssen, bauen die Stadtwerke Flensburg ihr mehr als 450 km langes Glasfasernetz kontinuierlich aus. Stadtteil für Stadtteil. Jahr für Jahr.

Vorgezogen haben die Stadtwerke jetzt den Anschluss der Gartenstadt Weiche. Hier sind aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen die Übertragungsraten zum Teil so niedrig, dass viele digitalen Möglichkeiten nicht oder nur mit großen Einschränkungen genutzt werden können. Hinzu kommt, dass in den nächsten Jahren keine größeren Verbesserungen zu erwarten sind, während im Gegenzug die Anforderungen an die digitalen Übertragungsraten weiter steigen werden. Maik Render, Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg, freut sich, dafür kurzfristig eine Lösung anbieten zu können: „Der Ausbau der Gartenstadt Weiche war für dieses Jahr noch nicht geplant. Wir haben aber gesehen, dass hier kurzfristigerer Handlungsbedarf besteht und uns entschieden, hier schon dieses Jahr aktiv zu werden. Ich freue mich, dass uns der Aufsichtsrat und auch heute die Gesellschafterversammlung die Freigabe für die vorgezogene Investition im siebenstelligen Bereich gegeben hat und wir in der Gartenstadt starten können.“ Ulla Meixner, Geschäftsbereichsleiterin Telekommunikation bei den Stadtwerken, ergänzt: „Ich finde es toll, dass wir zusammen mit Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafter so schnell eine Lösung für die besondere Situation in der Gartenstadt Weiche gefunden haben. Jetzt können wir dort umgehend die digitale Versorgung optimieren und zukunftsfähig machen. Darunter werden die anderen Stadtteile der Region nicht leiden. Es war ohnehin geplant, die Gartenstadt Weiche mit Glasfaser zu erschließen. Wir machen das jetzt nur etwas früher als geplant. Dadurch wird aber kein anderer Haushalt in der Region seinen Glasfaseranschluss später erhalten als vorgesehen, da wir mit dem vorgezogenen Budget zusätzliche Kapazitäten für die Gartenstadt Weiche schaffen konnten.“

Wie in allen anderen Stadtteilen, wird es auch wieder eine Informationsveranstaltung geben, auf der die Bürger sich persönlich informieren können. Ort und Zeit geben die Stadtwerke noch bekannt. Matthias Winter, Abteilungsleiter Telekommunikation, rechnet mit hoher Resonanz: „In Tarup und Engelsby haben wir viele Kunden in kurzer Zeit von unserem Glasfaserangebot überzeugt. In der Gartenstadt Weiche müsste das Interesse aufgrund der speziellen Situation sehr hoch sein und wir hoffen auch hier auf viele Interessenten.“

Zusätzlich zu der allgemeinen Informationsveranstaltung wird die Telekommunikationsabteilung der Stadtwerke auch wieder eine persönliche, individuelle Beratungsgespräche anbieten. Termin und Ort folgen ebenfalls.

Wie in den anderen Stadtteilen auch, erhalten alle, die sich im Aktionszeitraum für den Glasfaseranschluss entscheiden, diesen kostenfrei und sparen so rund 1.000 Euro.

Neben dem reinen Glasfaseranschluss liefern die Stadtwerke das komplette Produktsortiment der Telekommunikation mit Internet, Telefon und Fernsehen. Die „Förde-Flat“ bietet dafür zunächst zwei Wahlmöglichkeiten. Je nach Bandbreitenbedarf kann der Kunde zwischen 60 Mbit/s im Download und 15 Mbit/s im Upload oder 120 / 60 Mbit/s wählen. Kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen inklusiv. Für Geschäftskunden gibt es Förde-Flat Business mit symmetrischen Bandbreiten und individuelle Lösungen für Unternehmen mit speziellen Anforderungen.

Die Telefonie-Flatrate gilt nicht nur im deutschen, sondern auch für Anrufe ins dänische Festnetz. Wer weder Telefon noch TV über Glasfaser möchte, findet auch ein reines Internet-Produkt.

Selbstverständlich bieten die Stadtwerke auch eine telefonische Beratung an: Unter der Telefonnummer 487-4477 beantwortet das Service-Center Fragen zu Glasfaseranschluss und Produkten von montags – freitags von 8:00 – 20:00 und samstags von 10:00 – 16:00 Uhr.

Der große Vorteil von Glasfaser ist die hohe Stabilität und Geschwindigkeit der Datenlieferung, gerade wenn eine Glasfaserleitung wie beim StadtwerkeAnschluss bis ins Haus oder die Wohnung des Nutzers gelegt wird. Die Übertragungsraten bleiben immer konstant so hoch wie sie der Nutzer mit seinem Produkt gebucht hat, egal wie viele andere Surfer gerade online sind. Dies ist bei Kupfer- oder Koaxialkabelanschlüssen nicht so. Hier sinken die Datenübertragungsraten kontinuierlich mit jedem Nutzer, der online geht.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.swfl-glasfaser.de oder über die Stadtwerke Website www.stadtwerke-flensburg.der.

Podiumsdiskussion zum Thema Wasserstofftankstellen-Netz und Energiewende im Norden mit namhaften Experten und Flensburgs Bürgermeister am 30.03.2017 im Borgerforeningen Flensburg

Flensburg braucht dringend eine Wasserstofftankstelle (H2-Tankstelle) für die Energiewende

Der EES e.V. lädt ein zur Podiumsdiskussion

am 30. März 2017
um 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr
im Restaurant Borgerforeningen, Holm 17, Flensburg

mit:

· Thomas Bystry, Shell Hamburg und Vorsitzender der CEP (Clean Energy Partnership). Von ihm gibt es Informationen aus erster Hand zum Stand des Tankstellennetzes in Deutschland.
(Er kommt mit dem H2-Auto Mirail von Toyota, der dann auch zu besichtigen ist.)

· Reinhard Christiansen, GF der Energie des Nordens berichtet über den aktuellen Stand seines Projektes

· Ove Petersen, GF GP Joule, präsentiert Auszüge seiner neuen, im März 2017 erschienen Machbarkeitsstudie

 · Maik Render, GF Stadtwerke Flensburg

 · Henning Brüggemann, Bürgermeister und Kämmerer der Stadt Flensburg

(Der Abend wird moderiert und wie immer präsentieren wir unser Vorzeigemodell. Neben dem Auto wird auch ein Bus zum Anschauen vorhanden sein.)

Flensburgs Oberbürgermeisterin fährt zufrieden und absolut sauber ein Wasserstoff angetriebenes Hyundai Serien-Auto zur Probe. Im Bild neben Simone Lange Bürgermeister Henning Brüggemann, Reinhard Christiansen und Marko Bartelsen (beide Energie des Nordens GmbH) (v.l.n.r.). Foto: Pressestelle Stadt Flensburg

Durch die  öffentlichkeitswirksame Aktion im Januar 2017 konnte unsere neue Oberbürgermeisterin Simone Lange  zeigen, wie einfach eine Umstellung auf  ein H2- Auto sein könnte: in 3 Minuten vollgetankt, mit mindestens 450 km Reichweite (das neue Auto schafft sogar 800 km). Hoher Fahrkomfort, modernste Ausstattung und emissionsfrei fahren bei der immer noch hohen Luftverschmutzung in den Städten. Das ist die Zukunft. Die kann in Flensburg beginnen. Allein es fehlen die H2-Tankstellen. Es besteht also dringender Handlungsbedarf.

Mittelgroßer Bus, sauber ohne Ruß oder Feinstaub und CO2 frei. Dazu enorm leise. Das ist die Zukunft. Viele Städte kaufen gemeinsam ein, dadurch wird er preiswerter in der Anschaffung. Und die Verbrauchskosten sind erheblich niedriger als bei einem Bus mit Dieselmotor. http://ees-ev.de/bus-mit-h2-emissionsfreiheit-leise-mit-ca-422km-reichweite/

Der Norden bietet Lösungen für das „Henne-Ei-Problem

Flensburg braucht dringend eine Wasserstofftankstelle und auf geht’s  sauber gen Süden/ Norden
Richtig, hier im Norden haben wir die Chance, das dezentrale Jahrhundertprojekt  – Energiewende – mit einer Wasserstofftankstellen- Infrastruktur voranzubringen und vor allem das Problem des ungenutzten Ökostroms zu lösen.
Mutige Pioniere gehen, trotz großer Risiken für die Akteure, in die Umsetzungsphase!
Schleswig-Holstein, als innovatives Bundesland mit starken Wurzeln im Wind-Kraft-Sektor hat gute Voraussetzungen, Brennstoffzellen-Fahrzeuge und auch Busse auf die Straße zu bringen.Jetzt werden mutige und visionäre Autokäufer gesucht, die sauberen PS auf die Straße zu bringen.Der Verein unterstützt einen Tankstellenbau in Flensburg, obwohl in Flensburg dieser in der Planung bisher nicht vorgesehen ist. Ebenso den Zusammenschluss von Interessenten an einem Wasserstoffauto. Wir laden Dich zu unserem monatlichen Stammtischabend ein und diskutiere mit uns und den Gästen, Brückenbauer zwischen „Henne+Ei“ Problem, über den Markt wirtschaftlicher Möglichkeiten und höre, wie im beginnenden Wasserstoffzeitalter heute bereits Fortschritte im starken Sektor Mobilität erreicht wurde.

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Homepage: www.ees-ev.de

Glasfaser ist grün – Vermarktung für schnelles Internet in Flensburg-Engelsby startet am 13. März 2017

foto-stadtwerke-flensburg-glasfaser-ist-gruenInfoveranstaltung der Stadtwerke am 13. März 2017 ab 19:30 Uhr für alle Engelsbyer im Pädagogik-Raum der Kurt-Tucholsky-Schule (KTS)

Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg: Nach erfolgreicher Glasfaser-Einführung und Inbetriebnahme der Stadtwerke Telekommunikationsprodukte in Tarup ist jetzt der nächste Flensburger Stadtteil dran. Ab 13. März 2017 bieten die Stadtwerke in Engelsby allen Privathaushalten und Geschäftskunden einen schnellen Glasfaseranschluss mit hohen Übertragungsraten an.

Die Glasfaser stellt nicht nur die Basis für die Zukunft der Telekommunikation dar, sondern wird in der digitalen Welt unverzichtbar sein. Nur mit Glasfaser können neue Möglichkeiten wie Telemedizin, E-Learning, Altersgerechte Assistenzsysteme, E-Government, hochauflösendes Fernsehen oder Streaming-Dienste wirklich genutzt werden. Nur Glasfaser kann die zukünftigen Anforderungen an die digitalen Übertragungsraten erfüllen. Sie ist nach Ansicht der Stadtwerke und nach Expertenmeinung das Kommunikationsmedium der Zukunft.
Aus diesem Grund bauen die Stadtwerke Flensburg ihr rund 450 km umfassendes Glasfasernetz stadtteilweise kontinuierlich aus. In den nächsten Jahren werden alle Privathaushalte und Unternehmen in Flensburg, Glücksburg und Harrislee Stadtteil für Stadtteil einen schnellen Glasfaseranschluss von den Stadtwerken erhalten. Start war im letzten Jahr die sehr erfolgreiche Vermarktung in Tarup, die sich jetzt mit der Erschließung des östlichen Flensburger Stadtteils Engelsby fortsetzt.
Am 13. März 2017 können sich ab 19:30 Uhr alle Engelsbyer im Pädagogik-Raum der Kurt-Tucholsky-Schule (KTS) über die Vorteile des schnellen Glasfaserangebots der Stadtwerke informieren. Ulla Meixner, Geschäftsbereichsleiterin Telekommunikation bei den Stadtwerken, freut sich auf die neue Herausforderung: „In Tarup haben wir viele Kunden in kurzer Zeit von unserem Glasfaserangebot überzeugen können und konnten so schnell mit der baulichen Umsetzung beginnen. Inzwischen haben wir das Netz erfolgreich in Betrieb genommen und die ersten Kunden können schon von den Vorteilen einer schnellen und stabilen Datenübertragung profitieren. In Engelsby finden wir als zusätzliche Herausforderung einen höheren Anteil von Mehrfamilienhäusern, die wir auch unbedingt an die Glasfaser anschließen wollen. Hier sind Hausei-gentümer und Mieter gemeinsam gefragt. Ein schnel-ler Internetanschluss mit Glasfaser macht ein Mehrfamilienhaus für Mieter und Vermieter attraktiver und zukunftssicherer.“

Die Stadtwerke werden ihre Informationsveranstaltung zum Glasfaseranschluss für Engelsby in einem größeren Raum durchführen als ursprünglich geplant, nachdem der Andrang in Tarup deutlich höher war als erwartet.

Melanie Dorau, Telekommunikationsspezialistin bei den Stadtwerken, ergänzt: „Zusätzlich zu der allgemeinen Informationsveranstaltung am 13. März bieten wir wieder persönliche, individuelle Beratungsgespräche an, und zwar dienstags von 16-19 Uhr sowie samstags von 10-13 Uhr in der Filiale der Nord-Ostsee Sparkasse (Nospa) in der Engelsbyer Str. 29 sowie donnerstags von 16-19 Uhr im Engelsby Børnehave, Neuer Weg 9. Dort können Interessenten alle Fragen rund um die Telekommunikation und ihren Glasfaseranschluss im persönlichen Gespräch mit uns klären. Das wurde in Tarup sehr gut angenommen und hat dort super funktioniert.“

Neu hinzugekommen ist die Kooperation mit der Nospa. Direkt vor Ort in ihrer Engelsbyer Filiale beantworten eigens geschulte Mitarbeiter der Nospa sämtliche Fragen zum Angebot der Stadtwerke und wickeln bei Interesse auch gleich die komplette Be-stellung eines Anschlusses ab. Dieses erweiterte An-gebot steht während der Öffnungszeiten allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Engelsbys offen (Mo – Fr 09:00 – 12:30 Uhr, 14:30 – 16:30 Uhr, Di und Do jeweils 14:30 – 17:30 Uhr). Die Nospa will damit als regionaler Finanzdienstleister die Stadtwerke dabei unterstützen, die Haushalte und Betriebe in der Regi-on für die Zukunft der Telekommunikation fit zu ma-chen. Denn die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der digitalen Kommunikationsmedien steigen auch beim immer komfortableren Onlinebanking ständig.

Wer sich im Aktionszeitraum vom 13. März bis ein-schließlich 9. Mai 2017 für einen Glasfaseranschluss entscheidet, erhält diesen kostenfrei und spart rund 1.000 Euro.

Matthias Winter, Abteilungsleiter Telekommunikation ergänzt: „Wir bieten nicht „nur“ den reinen Glasfaseranschluss an, sondern liefern unseren Kunden das komplette Produktsortiment der Telekommunikation mit Internet, Telefon und Fernsehen. Unsere „Förde-Flat“ bietet dafür zunächst zwei Wahlmöglichkeiten. Je nach Bandbreitenbedarf kann der Kunde zwischen 60 Mbit/s im Download und 15 Mbit/s im Upload oder 120 / 60 Mbit/s wählen. Kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen inklusiv. Für Geschäftskunden gibt es Förde-Flat Business mit symmetrischen Bandbreiten und individuelle Lösungen für Unternehmen mit speziellen Anforderungen.“

Die Telefonie-Flatrate gilt nicht nur im deutschen, sondern auch für Anrufe ins dänische Festnetz. Und es gibt ein reines Internet-Produkt. Wer weder Telefon noch TV über Glasfaser möchte, findet hier den passenden Tarif.

Selbstverständlich bieten die Stadtwerke auch eine te-lefonische Beratung an: Unter der Telefonnummer 487-4477 beantwortet das Service-Center alle Fragen zum Glasfaseranschluss und den Produkten von montags – freitags von 8:00 – 20:00 und samstags von 10:00 – 16:00 Uhr.

Seit rund 20 Jahren bauen die Stadtwerke Flensburg ihr Glasfaser-Netze für den eigenen Bedarf und für Geschäftskunden aus. Nun nimmt aber der Bandbrei-tenbedarf auch für Privathaushalte so rasant zu, dass die alten Kupfernetze der klassischen Kabel- und Telekommunikations-Anbieter an ihre Grenzen kommen und sicher nicht für die Zukunft reichen. Daher bauen die Stadtwerke

Der große Vorteil von Glasfaser ist die hohe Stabilität und Geschwindigkeit der Datenlieferung, gerade wenn eine Glasfaserleitung wie beim Stadtwerke-Anschluss bis ins Haus oder die Wohnung des Nutzers gelegt wird. Die Übertragungsraten bleiben immer konstant so hoch wie der Nutzer sie mit seinem Produkt ge-bucht hat, egal wie viele andere Surfer gerade online sind. Dies ist bei Kupfer- oder Koaxialkabelanschlüssen nicht so. Hier sinken die Datenübertragungsraten kontinuierlich mit jedem Nutzer, der online geht.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.swfl-glasfaser.de oder über die Stadtwerke Website www.stadtwerke-flensburg.de.

 

 

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