Archiv der Kategorie: Daten und Zahlen

Hier finden sich Beiträge zu wichtigen überregionalen, regionalen und kommunalen Daten, Zahlen und Fakten aus verschiedenen Bereichen, Schuldensituation, Einkommen, Arbeitslosigkeit, Wirtschafts- und Sozialdaten etc., die auch von kommunalpolitischer Bedeutung sind.

„5 vor 12!“ – Lie-in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg auf der Rathausstraße

Es ist kurz vor 12 Uhr. Durch Nordergraben und Rathausstraßen dröhnen Autos über das Kopfsteinpflaster. Tempo 50 ist hier erlaubt – trotz Innenstadt und Fußgängerzone. Doch um 11:55 Uhr wird es still. Auf der Kreuzung liegen ein knappes Dutzend Menschen, Männer und Frauen, Jüngere und Ältere. Sie tragen weiße Kleidung und skandieren „5 vor 12! 5 vor 12!“. Es sind die Mitglieder der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg, die hier zum dritten Mal ihr Lie-in praktizieren.

Andere Gruppenmitglieder teilt Flugblätter aus: „Die Erderwärmung muss so schnell wie möglich gestoppt werden. Die Pariser Klimaverträge müssen eingehalten werden! Es ist 5 vor 12! Deshalb liegen wir hier.“ Um 12:00 Uhr, mit dem Mittagsläuten, stehen die Menschen wieder auf. Der Autoverkehr dröhnt wieder.

„Wir in Flensburg müssen den Klimaschutz endlich konsequent angehen und handeln“, erklärt Ekkehard Krüger, während er Passanten ein Flugblatt gibt. „Es ist erschreckend: Dieser Juni war der heißeste Juni in Europa und weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Vergleich zu den Jahren 1850 bis 1900 war die Temperatur dieses Jahr im Juni in Europa rund drei Grad höher. Wenn der Permafrost aufgetaut ist, bekommen wir den Klimawandel überhaupt nicht mehr in den Griff.“
Daher die Forderungen der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg: Förderung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, Vorfahrt für Fuß- und Radverkehr, Beschleunigung des Kohleausstiegs, Einführung einer CO2-Steuer.

Die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg trifft sich jeden zweiten Donnerstag, das nächste Mal am 11. Juli, 19:00 Uhr, Waitzstr. 1-3. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Das nächste Lie-in findet statt am ersten Samstag im Monat, also 3. August, gleicher Ort, Treffpunkt 11:45 vor Intersport.

Die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg wurde im Mai dieses Jahres gegründet von Inge Ohlsen und Ise und Ralf Strobach. Dem losen Verbund gehören rund 30 Mitglieder aus Verbänden und Einzelpersonen an.

Kontakt:
Julia Born
VCD Ortsgruppe Flensburg
og-flensburg@vcd-nord.de

https://www.vcd.org/

Ise und Ralf Strobach
Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
strobach@online.de

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Flensburg: Mehr als ein Viertel aller Vollzeitbeschäftigten arbeiten im Niedriglohnbereich

Deutscher Gewerkschaftsbund fordert: Arbeit muss endlich angemessen entlohnt werden!

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist nach wie vor gut. Obwohl der Fachkräftebedarf ständig steigt, hat Deutschland dennoch einen der größten Niedriglohnsektoren in Europa. Nach einer DIW-Studie sind inzwischen – unter Berücksichtigung der Teilzeit- und Nebenjobs – bundesweit mehr als 9 Millionen Menschen davon betroffen. Der Bruttolohn von 10,80 Euro ist die nach internationalen Standards in Deutschland geltende Grenze für Niedriglohn.

„Deutschlandweit arbeiten mehr als 4 Millionen Menschen in einem Vollzeitjob, deren Lohn aber nicht ausreicht, um ein auskömmliches Leben zu führen. Das ist dramatisch“, sagt  der Vorsitzende des DGB  Flensburg, Joachim Sopha.

Allein hier in Flensburg waren 6320 Menschen im Jahr 2017 Vollzeit beschäftigt zu Stundenlöhnen von weniger als 10,80 Euro. Das waren 25,2 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten.

Besonders hoch ist in Flensburg der Anteil bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ohne Berufsabschluss (58,8%) und bei Frauen (34,1%), wie die untenstehende Grafik zeigt.

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Niedriglöhne verstärken soziale Ängste und Unsicherheiten und erschweren die wichtige Vorsorge für das Rentenalter. Zentrale Punkte sind deshalb, den gesetzlichen Mindestlohn perspektivisch auf ein existenzsicherndes Niveau anzuheben und die Tarifbindung zu stärken.

Stärkung der Tarifbindung heißt vor allem, Tarifverträge deutlich leichter allgemeinverbindlich erklären zu können, damit sie ausnahmslos in der gesamten Branche gelten. Stärkung heißt aber auch, Tariftreueregelungen verbindlich in öffentliche Ausschreibungen aufzunehmen. Hier sieht Joachim Sopha die Kommunalpolitik gefordert: „Mehrere Millionen Euro fließen im Auftrag der Stadt Flensburg jährlich in öffentliche Dienstleistungen, Produkte oder Baumaßnahmen. Hier auf Tariftreue zu achten, ist ein wichtiges Instrument gegen Niedriglöhne und wirkt außerdem dem Kaufkraftverlust in der Region entgegen.“.

„Notwendig ist aber auch ein deutlich verbessertes Unterstützungssystem, das Geringqualifizierten hilft, einen beruflichen Abschluss zu erwerben. Denn zu oft gehen niedrige Löhne einher mit niedriger Qualifikation“, erläutert Joachim Sopha.

Er fordert auch die regionalen Arbeitgeber dazu auf, Geringqualifizierten Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten, um ihnen damit den beruflichen Aufstieg und eine anständige Entlohnung zu ermöglichen.

Hier findet man weitere Statistiken aus den Kreisen unserer Region:

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Mehr zum Thema auch auf der Seite des DGB Nordwest unter: https://sh-nordwest.dgb.de/themen

 

Ausgezeichnetes Badewasser an den Flensburger Stränden – Wassertemperatur zwischen 17 °C und 18 °C

Badewasserqualität ausgezeichnet

Flensburg. Die Gesundheitsdienste teilen mit:

Die Flensburger Badestellen Ostseebad und Solitüde werden auch in
diesem Jahr wieder von den städtischen Gesundheitsdiensten nach der
Badegewässerverordnung überwacht. Vierzehntägig erfolgen
Beprobungen zur Feststellung der Badewasserqualität.

Probenahme am 02. Juli 2019
Solitüde:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 18 °C

Probenahme am 02. Juli 2019
Ostseebad:
Ergebnis: ausgezeichnete Badewasserqualität
Wassertemperatur: 17 °C

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Gesundheitsdienste
unter Telefon 85 2600 bzw. per E-Mail:
Gesundheitsdienste@Flensburg.de

 

Flensburg: Neuer Newsletter der Stabsstelle Integration erschienen

Mit dem zweiten Newsletter der Stabsstelle Integration bei der Stadt Flensburg gibt es wieder aktuelle Zahlen und Informationen zur Situation von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund.

Aus dem Vorwort des Newsletter:

Liebe Leserinnen und Leser,

in der 2. Ausgabe 2019 des Newsletters „Integration in Flensburg“ informieren wir Sie über aktuelle Zahlen und Entwicklungen zur Situation von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund. Sie erhalten u.a. Informationen zur Stabsstelle Integration der Stadt Flensburg, zur sozialen Betreuung von Geflüchteten und zum neu gewählten Vorstand des „Runden Tisches für Integration“. Weitere Themen sind u.a. die geplante freiwillige Befragung von Geflüchteten in Flensburg, die aktuellen Perspektiven zum Thema „Ausbildung für Geflüchtete in einer Gestattung bzw. Duldung“ sowie Antragsfrist und An-tragsmöglichkeiten für „Lokale Maßnahmen für Teilhabe und Zusammenhalt“ (MaTZ). Zudem finden Sie das Resümee des psychosozialen Projekts „Friedensweg“ der AWO zum Ende der Projektlaufzeit. Es folgen Veranstaltungstipps sowie Sprach- und Begegnungsangebote.
Wie auch bei den vorangegangenen Newslettern erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Aktivitäten, da es in Flensburg weitaus mehr Akteure gibt, die zur Integration beitragen, als wir auffüh-ren können. Es besteht die Möglichkeit, Gastbeiträge im Newsletter zu veröffentlichen, z.B. zu neuen Projekten mit Integrationsbezug in Flensburg. Wenden Sie sich bei Interesse gern an uns.
Haben Sie Fragen, Wünsche oder Verbesserungsvorschläge für den Newsletter? Dann freuen wir uns sehr über eine E-Mail von Ihnen. Als Ansprechpartnerin steht Ihnen gern Katja Jüngling,
E-Mail: juengling.katja@flensburg.de, Tel.: 0461 / 85-1653 zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Team der Stabsstelle Integration

Inhaltsverzeichnis:

1. Aktuelle Zahlen S. 2

2. Entwicklungen & Wissenswertes S. 4
– Stabsstelle Integration der Stadt Flensburg S. 4
– Arbeiterwohlfahrt betreut weiterhin Geflüchtete in Flensburg S. 4
– Befragung von Geflüchteten zum Zusammenleben in Flensburg S. 4
– Neuer Vorstand des „Runden Tisches für Integration“ S. 5
– Resümee des psychosozialen Projekts „Friedensweg“ der AWO S. 5
– Mehrsprachiger Flyer für die psychosoziale Beratungsstelle für Migrant*innen S. 5
– Projekt „Mosaik“ für geflüchtete Mädchen und junge Frauen S. 6
– Neue Antragstellung „Lokale Maßnahmen für Teilhabe und Zusammenhalt“ (MaTZ) S. 6
– Aktuelle Perspektiven: Ausbildung für Geflüchtete in einer Gestattung bzw. Duldung S. 6

3. Veranstaltungen S. 7
– Interreligiöser Dialog „Was glaubst du?“ S. 7
– Fachtagung „Gesundheit ist ein Menschenrecht“ S. 7
– Kostenfreie Outdoor-Woche bei Villekula in den Sommerferien S. 7
– Projekt „Faire Integration“, Beratungsangebot in Flensburg S. 7
– Save the Date: Fortschreibung des städtischen Integrationskonzeptes S. 7

4. Kostenfreie Sprach- und Begegnungsangebote S. 8
– Angebote der Familienzentren S. 9

Den Newsletter gibt es als PDF-Datei zum Download hier: NEWSLETTER INTEGRATION IN FLENSBURG_02_2019

Programm des Kulturhof Flensburg für den Juli 2019

Aktuelle Termine und weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr auch bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Beschluss der Flensburger Ratsversammlung: Campusbad zukünftig beim TBZ angesiedelt

Flensburg. Das Flensburger Campusbad wird zukünftig beim TBZ angesiedelt. Dies hat die Flensburger Ratsversammlung auf ihrer Sitzung am 27.06. mehrheitlich beschlossen.
Im Zuge der Verlagerung wird auch eine neue Geschäftsführung eingesetzt, deren Aufgabe es sein wird das gut aufgestellte Bad erfolgreich weiter zu führen. Zentraler Punkt des Beschlusses ist, dass sich weder für die Beschäftigten noch für die Besucher durch die nun beschlossene Übertragung etwas ändern wird. Fest stand aber schon zuvor, dass der bisherige Geschäftsführer Dr. Andreas Ostmann perspektivisch für diese Position nicht mehr zur Verfügung steht.
„Mit der Verlagerung soll das Campusbad mit der Eingliederung in die städtische AöR zukünftig noch stärker in den Bereich der städtischen Daseinsvorsorge eingebunden werden, als dies in der privatrechtlich organisierten Konzernstruktur der Stadtwerke möglich ist“, erläutert Flensburgs Bürgermeister Henning Brüggemann den Schritt. „Deshalb haben wir uns entschieden die Verlagerung vorzuschlagen“, so Brüggemann weiter.
Das in 2010 fertiggestellte Campusbad ist im 2013 bei den Stadtwerken eingegliedert worden, um das Bad zunächst in sicheres Fahrwasser zu bringen und den Betrieb zu stabilisieren. „Die Entwicklung des seinerzeit stark gefährdeten Bades kann somit als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden“, so Brüggemann. „Dafür gilt mein Dank den Stadtwerken und dem langjährigen Geschäftsführer Dr. Ostmann.“
Zukünftig soll Hermann Ossowski vom TBZ als Geschäftsführung bestellt werden. „Ich freue mich, gemeinsam mit den Mitarbeitern die in den letzten Jahren erfolgreich geleistete Arbeit des Campusbades fortzusetzen und gleichzeitig dem TBZ in meiner Position erhalten zu bleiben.“, so Hermann Ossowski, der als kaufmännischer Leiter im TBZ tätig ist.
Mit der getroffenen Entscheidung der Ratsversammlung wird sichergestellt, dass Flensburg auch in Zukunft über ein attraktives Bad verfügt in dem Besucher und Mitarbeiter verlässliche Bedingungen verfügt.

Ergebnisse der Flensburger Ratsversammlung vom 27.06.2019

Ratsversammlung stimmt mehrheitlich für Hotelprojekt am Bahnhof

Flensburg. Die Ratsversammlung der Stadt Flensburg hat in ihrer Sitzung am 27. Juni zu den folgenden ausgewählten Tagesordnungspunkten die nachstehenden Beschlüsse gefasst:

Tagesordnungspunkt 7

Flensburg erkennt den Climate Emergency an und erhöht das Tempo zur klimaneutralen Stadt

Die Ratsversammlung entscheidet auf Antrag der Fraktionen Bündnis90/die Grünen, WiF und Die Linke über die Anerkennung des Klimanotstandes und die sich daraus ergebenden kommunalen Handlungsnotwendigkeiten.

Dieser Antrag wird abgelehnt.

Stadtdessen wird ein einstimmiger Kompromissbeschluss gefasst, nach dem Flensburg mit höchstmöglichem Tempo zur klimaneutralen Stadt werden soll.

Tagesordnungspunkt 8

Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung

Die Ratsversammlung beschließt auf Antrag der Fraktionen CDU, Die Linke, FDP, WiF und SSW über die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung und die Kompensation der sich daraus ergebenden Mindereinnahmen für den Straßenbau.

Angenommen bei 23 Ja-Stimmen, 15 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen.

Tagesordnungspunkt 9

Änderung des Flächennutzungsplanes „Bahnhofstraße an der Hauptpost“

Die Ratsversammlung beschließt auf Antrag der Fraktionen CDU und FDP mehrheitlich den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss „Bahnhofstraße an der Hauptpost“ sowie für den Bebauungsplan Nr. 303 „Hauptpost“.
Hintergrund sind die Pläne, neben dem heutigen Standort der Hauptpost einen Hotelneubau mit angeschlossener Parkgarage zu entwickeln.

Angenommen bei 24 Ja-Stimmen, 12 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen

Tagesordnungspunkt 10

Öffentlich-Rechtlicher Vertrag mit dem Land zu Konsolidierungshilfen

Die Ratsversammlung beschließt, dass die Stadt Flensburg ab 2019 weiterhin Konsolidierungshilfe nach dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) in Anspruch nehmen soll.
Gleichzeitig werden im Rahmen des Konsolidierungskonzeptes folgende Maßnahmen beschlossen:

– Erhöhung der Parkgebühren mit verbundener Zuschusskürzung an das SV IS
– Erhöhung der Gewinnausschüttung des SV KI aufgrund zusätzlich ausstehender konsumtiver Fördergelder
– Ausweitung der Ausleihgebühren für optische Bilddatenspeicher in der Stadtbibliothek

Angenommen bei 28 Ja-Stimmen und 4 Nein-Stimmen

Tagesordnungspunkt 13

Strategie des Technischen Betriebszentrums AöR (TBZ)

Die Ratsversammlung der Stadt Flensburg beschließt die zukünftige Strategie des TBZ für die Jahre 2019 – 2023 und billigt den Rückblick für die Jahre 2013 – 2018 (Kenntnisnahme).

Einstimmig angenommen

Tagesordnungspunkt 14

Benennung von Straßen

hier: Straßenbezeichnungen im B-Plan Schwarzental.
Die Ratsversammlung beschließt über die Benennung von vier Straßen im Schwazental (Stiftstr., Herbert-Marxen-Weg., Meiereistr., Amselstr.).

Einstimmig angenommen

Tagesordnungspunkt 16

Kleingartenentwicklungskonzept

Die Ratsversammlung beschließt das Kleingartenentwicklungskonzept vom April 2019.
Mit dem Kleingartenentwicklungsprogramm soll die Sicherung von Kleingartenflächen vorgenommen und gleichzeitig dem Bebauungs- und Nachverdichtungsdruck Rechnung getragen werden. Auch die soziale und ökologische Funktion der Kleingärten steht im Fokus des Kleingartenentwicklungsprogrammes.

Einstimmig angenommen

Tagesordnungspunkt 17

Änderung des Bebauungsplanes „Tarup-Süd“ (Nr. 107)

Die Ratsversammlung befindet über die Anregungen und den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Tarup-Süd“ (Nr. 107). Hintergrund ist die Ausweisung von Wohnbauflächen bei gleichzeitigem Schutz des Bestandsgewerbes.

Einstimmig angenommen

Tagesordnungspunkt 18

Änderung des Bebauungsplanes „Hele Mond“ (Nr. 164)

Die Ratsversammlung befindet über den Aufstellungsbeschluss sowie Entwurfs- und Auslegungsbeschluss.
Hintergrund ist die planerische Anpassung eines ehemaligen Fußweges (Teilstück) an die tatsächlichen Gegebenheiten. .

Einstimmig angenommen

Tagesordnungspunkt 19

Änderung des Flächennutzungsplanes und 50. Änderung des Landschaftsplanes „Zentralkrankenhaus Flensburg/Peelwatt“.

Die Ratsversammlung befindet über die Anregungen und den Satzungsbeschluss für den Flächennutzungsplan bzw. den Landschaftsplan. Hintergrund ist die vorgesehene Errichtung des Zentralkrankenhauses auf dieser Fläche.

Einstimmig angenommen

Die Vorlagen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten finden Sie unter: http://www.flensburg.de/politik-verwaltung/ratsinformationssystem/index.php

     

Gottorfer Museumsinsel: Das Programm für Juli 2019

Im Juli gibt es auf der Museumsinsel in Schleswig wieder ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm:

Sonntag, 7. Juli, 14 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung „Olde – Impressionist des Nordens“

Abbildung: Hans Olde: Hünengrab bei Bülk (Herbststurm am Meer), 1894, Öl auf Leinwand © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Licht, Luft und lockere Malerei – wenn es um den deutschen Impressionismus geht, fällt meist der Name Max Liebermann. Bis heute immer noch eher unbekannt hingegen ist ein Künstler aus Schleswig-Holstein, der diese Stilrichtung in Frankreich kennen gelernt und mit in die Heimat gebracht hat. Hans Olde der Ältere, 1855 als einziger Sohn eines Gutsbesitzers geboren, gilt als der herausragende Vertreter des neuen Stils in Schleswig-Holstein. Doch seine Bedeutung geht weit über Norddeutschland hinaus – zusammen mit Kollegen ist er eine treibende Kraft für die deutsche Sezessionsbewegung und die künstlerische Modernität während der Kaiserzeit. In einer großen Ausstellung auf Schloss Gottorf erfährt der Impressionist des Nordens nun erstmals eine umfassende Würdigung.

Ab 11 Uhr bietet das Museum bereits eine Führung durch die Olde-Ausstellung auf Dänisch an (Offentlig guidet rundvisning på dansk).

Anmeldung für beide Führungen empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Sonntag, 14. Juli, 11 Uhr: Ritterliche Spurensuche – Ein spannender Rückblick ins Mittelalter

Abbildung: Ritterliche Spurensuche © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Mit Schwert und in glänzender Rüstung hoch zu Ross – so stellt man sich einen echten Ritter vor. Aber was genau ein Ritter ist, wie man dazu wurde und ob jeder sich eine Rüstung leisten konnte, das und vieles mehr sehen und hören die Besucher beim Betrachten von Rüstungen, Schwertern und Ritterwappen. Am Ende der Führung können sich Kinder zum Ritter schlagen lassen.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

Sonntag, 14. Juli, 14 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung „Olde – Impressionist des Nordens“

Abbildung: Landschaft mit Kühen (Kühe unter Pappeln), 1916, Öl auf Leinwand © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Licht, Luft und lockere Malerei – wenn es um den deutschen Impressionismus geht, fällt meist der Name Max Liebermann. Bis heute immer noch eher unbekannt hingegen ist ein Künstler aus Schleswig-Holstein, der diese Stilrichtung in Frankreich kennen gelernt und mit in die Heimat gebracht hat. Hans Olde der Ältere, 1855 als einziger Sohn eines Gutsbesitzers geboren, gilt als der herausragende Vertreter des neuen Stils in Schleswig-Holstein. Doch seine Bedeutung geht weit über Norddeutschland hinaus – zusammen mit Kollegen ist er eine treibende Kraft für die deutsche Sezessionsbewegung und die künstlerische Modernität während der Kaiserzeit. In einer großen Ausstellung auf Schloss Gottorf erfährt der Impressionist des Nordens nun erstmals eine umfassende Würdigung.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Donnerstag, 18. Juli, 14 Uhr: Kunstworkshop „Pleinair. Freilichtmalerei zur Olde-Ausstellung“

Abbildung: Aus dem Atelier © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Hans Olde (1855 – 1917) gilt als einer der Wegbereiter der Moderne in Deutschland. Schon zu seinen Lebzeiten zählte er zu den führenden Vertretern der Malerei unter freiem Licht. Inspiriert von seinen Werken in der aktuellen Sonderausstellung gehen die Teilnehmer mit Workshop-Leiter Kai Jetter in die Umgebung von Schloss Gottorf und suchen Motive, um diese malerisch umzusetzen.

Der Workshop dauert drei Stunden. Kosten: 17 Euro (ermäßigt 10 Euro). Anmeldung erforderlich unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh.

Sonnabend, 20. Juli, 14 Uhr: Führung „Spannungsfeld Weimar. Kunst und Gesellschaft 1919-1933“

Abbildung: Führung durch die Weimar-Ausstellung © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Die Sonderausstellung im Kreuzstall bringt Werke aus der Sammlung Bönsch mit Werken des eigenen Bestandes des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf zu einer hochaktuellen Schau zusammen. Sie greift die zentralen Themen der Weimarer Republik wie Kriegserfahrung und Revolution, rauschendes Nachtleben und soziales Elend, die Suche nach einer neuen Gesellschaft und nach neuen Formen der Kunst auf, widmet sich aber auch herausragenden Künstlerpersönlichkeiten wie George Grosz, Max Liebermann, Georg Tappert, Wenzel Hablik, Ernst Barlach und Käthe Kollwitz.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Sonntag, 21. Juli, 11 Uhr: Führung „Mit einem Kaufmann durchs Mittelalter“

Auf unterhaltsame und anschauliche Weise werden die großen und kleinen Besucher 600 Jahre in das Schleswig-Holstein der Hansezeit zurückversetzt. Kein Geringerer als der (urkundlich in Lübeck überlieferte) Kaufmann de Haiddeby berichtet vom Leben und Treiben in einem norddeutschen Handelszentrum, von seinem tagtäglichen Geschäft auf den Märkten und Gassen und auf See. Archäologische Fundstücke und originalgetreue Repliken mittelalterlicher Gegenstände machen den Alltag zur Hansezeit wieder lebendig.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Abbildung: Der Kaufmann von Haiddeby © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Sonntag, 21. Juli, 14 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung „Olde – Impressionist des Nordens“

Licht, Luft und lockere Malerei – wenn es um den deutschen Impressionismus geht, fällt meist der Name Max Liebermann. Bis heute immer noch eher unbekannt hingegen ist ein Künstler aus Schleswig-Holstein, der diese Stilrichtung in Frankreich kennen gelernt und mit in die Heimat gebracht hat. Hans Olde der Ältere, 1855 als einziger Sohn eines Gutsbesitzers geboren, gilt als der herausragende Vertreter des neuen Stils in Schleswig-Holstein. Doch seine Bedeutung geht weit über Norddeutschland hinaus – zusammen mit Kollegen ist er eine treibende Kraft für die deutsche Sezessionsbewegung und die künstlerische Modernität während der Kaiserzeit. In einer großen Ausstellung auf Schloss Gottorf erfährt der Impressionist des Nordens nun erstmals eine umfassende Würdigung.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Sonntag, 28. Juli, 11 Uhr: Führung „Die Prinzessin lädt ins Schloss. Stilecht zurück in die Barockzeit“

Prinzessin Anna Dorothea lädt herzlich dazu ein, Schloss Gottorf als Residenz der Herzöge kennen zu lernen. Als fünfte Tochter des Herzog Friedrich III. verbrachte sie unverheiratet ihr ganzes Leben auf Gottorf und berichtet während des Rundganges für Familien vom höfischen Leben im 17. Jahrhundert.

Abbildung: Prinzessin Anna-Dorothea erwartet ihre Gäste vor dem Schloss © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt

Sonntag, 28. Juli, 14 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung „Olde – Impressionist des Nordens“

Hans Olde: Abendsonne in der Marsch © Landesmuseen Schloss Gottorf

Licht, Luft und lockere Malerei – wenn es um den deutschen Impressionismus geht, fällt meist der Name Max Liebermann. Bis heute immer noch eher unbekannt hingegen ist ein Künstler aus Schleswig-Holstein, der diese Stilrichtung in Frankreich kennen gelernt und mit in die Heimat gebracht hat. Hans Olde der Ältere, 1855 als einziger Sohn eines Gutsbesitzers geboren, gilt als der herausragende Vertreter des neuen Stils in Schleswig-Holstein. Doch seine Bedeutung geht weit über Norddeutschland hinaus – zusammen mit Kollegen ist er eine treibende Kraft für die deutsche Sezessionsbewegung und die künstlerische Modernität während der Kaiserzeit. In einer großen Ausstellung auf Schloss Gottorf erfährt der Impressionist des Nordens nun erstmals eine umfassende Würdigung.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Hotelprojekt am Flensburger Bahnhof: Leserbriefe von Cordelia Feuerhake, Helga Schädler und Kerstin Soltkahn

Leserbrief von Cordelia Feuerhake erschienen in der Flensborg Avis am 24.06.2019:

und zwei weitere Leserbriefe von Helga Schädler und Kerstin Soltkahn, erschienen in der Flensborg Avis am 25.06.2019:

Plan für die Baumfällungen – Rund 60 Bäume sind mit X markiert

Mehr zum Thema hier:

AKOPOL-Beitrag vom 13.06.2019: Hotelprojekt am Flensburger Bahnhof: Öffentliche Stellungnahme von Greenpeace zur neuerlichen Beschlussvorlage von CDU und FDP
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/06/13/hotelprojekt-am-flensburger-bahnhof-oeffentliche-stellungnahme-von-greenpeace-zur-neuerlichen-beschlussvorlage-von-cdu-und-fdp/

AKOPOL-Beitrag vom 08.06.2019: Hotelprojekt am Flensburger Bahnhof: CDU und FDP wollen Entscheidung in der Ratsversammlung erzwingen
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/06/08/hotelprojekt-am-flensburger-bahnhof-cdu-und-fdp-wollen-entscheidung-in-der-ratsversammlung-erzwingen/

AKOPOL-Beitrag vom 10.05.2019: Flensburger Bahnhofsquartier im Fadenkreuz der Bau- und Immobilienwirtschaft – Neues Projekt an der Bahnhofstraße?
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/05/10/flensburger-bahnhofsquartier-im-fadenkreuz-der-bau-und-immobilienwirtschaft/

AKOPOL-Beitrag vom 7.5.2019: Keine Mehrheit im Flensburger Planungsausschuss für Hotel- und Parkhausprojekt am Bahnhof
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/05/07/keine-mehrheit-im-flensburger-planungsausschuss-fuer-hotel-und-parkhausprojekt-am-bahnhof/

AKOPOL-Beitrag vom 6.5.2019 Drohende Rodung des Bahnhofswaldes: Leserbrief von Anwohner Claus Kühne
unter https://akopol.wordpress.com/2019/05/06/drohende-rodung-des-bahnhofswaldes-leserbrief-von-anwohner-claus-kuehne/

AKOPOL-Beitrag vom 3.5.2019: Stellungnahme des BUND zum Bauprojekt Hotel und Parkhaus an der Bahnhofstraße Hier finden sich auch andere Stellungnahmen und das von der Stadt Flensburg in Auftrag gegebene ökologische Gutachten
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/05/03/stellungnahme-des-bund-zum-bauprojekt-hotel-und-parkhaus-an-der-bahnhofstrasse/

AKOPOL-Beitrag vom 21.04.2019, da finden sich detaillierte und umfangreiche Infos und auch der komplette Plan für den drohenden Waldfrevel:
Waldstück an der Schleswiger Straße: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit vollendete Tatsachen schaffen?
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/04/21/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-unter-ausschluss-der-oeffentlichkeit-vollendete-tatsachen-schaffen-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Siehe dazu ebenfalls den AKOPOL-Beitrag vom 03.11.2018:
Waldstück an der Schleswiger Straße – Profit vor Naturschutz und Anwohnerinteressen? BürgerInnen kämpfen gegen drohende Abholzung und Hotelneubau
unter: https://akopol.wordpress.com/2018/11/03/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Mehr zum Thema, dem neuen Hotelprojekt und den Gefahren für Wald und Hang auch in dem AKOPOL-Beitrag vom 06.07.2018:
Geplanter Hotelneubau an der Bahnhofstraße sorgt weiter für Ärger – Stellungnahme von Anwohner Dr. Thomas Gädeke
https://akopol.wordpress.com/2018/07/06/geplanter-hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-sorgt-weiter-fuer-aerger/

Ebenso auch der AKOPOL-Beitrag vom 05.07.2018:
Hotelneubau an der Bahnhofstraße: Naturschutz in Flensburg – Nur eine Farce?
Scharfe Kritik am Bauvorhaben – Stellungnahme von Anwohner Claus Kühne
https://akopol.wordpress.com/2018/07/05/hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-naturschutz-in-flensburg-nur-eine-farce/

Zum Problem des Hangs und der dortigen Häuser ein Beitrag auf shz.de. Da gibt es auch eine entsprechende Planskizze, die das Problem verdeutlicht. Carlo Jolly am 1. Febrauer 2018 auf shz.de Hotel und Parkhaus am Flensburger Bahnhof : Ohne Brücke zur Schleswiger Straße Quelle: https://www.shz.de/18964206 ©2018

Carlo Jolly am 28. Dezember 2017 auf shz.de Hotel- und Parkhaus-Planung in Flensburg : Es rumort am Hang des Mühlenteichs
Nachbarn an der Schleswiger Straße sind besorgt, dass eine geplante Parkpalette die Statik des sensiblen Geländes verändern könnte – Quelle: https://www.shz.de/18671291 ©2018

Joachim Pohl am 25. Juni 2018 auf shz.de Hotels in Flensburg : Steigenberger an der Bahnhofstraße
Von den drei aktuellen konkreten Hotel-Planungen ist das an der Bahnhofstraße das jüngste. Ebenso wie das am Rathaus geplante wird es das Quartier, in dem es vorgesehen ist, städtebaulich prägen. Die beiden Flensburger Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz haben es für das derzeit unbebaute Areal zwischen der Bahnhofstraße und dem Hang hinauf zur Schleswiger Straße vorgesehen.
Quelle: https://www.shz.de/20242492 ©2018

Hotelprojekt am Flensburger Bahnhof: Leserbrief von Familie Kock

Auf Teufel komm raus

Wir sind sehr erstaunt darüber, dass die vom SUPA bereits zweimal abgelehnte Planung auf Initiative von CDU und FDP am Donnerstag per Beschluss über die Ratsversammlung durchgeboxt werden soll. Dies ist aber offensichtlich weder im Sinne vieler am Geschehen interessierten Wähler noch der Entscheidenden im SUPA-Ausschuss, die sich gründlich mit allen vorliegenden Informationen zum Bauvorhaben auseinandergesetzt haben.

Die Öffentlichkeit fordert, dass auch in Flensburg intensiv die Folgen unseres Tuns für die kommenden Generationen bedacht werden müssen und nachhaltiges Handeln wichtig ist! Dazu passt nicht der massive zerstörerische Eingriff in ein sensibles Biotop, dazu passt auf keinen Fall ein weiteres Parkhaus (voraussichtlich mit der Perspektive Leerstand – wie es andere Parkhausbetreiber im Innenstadtbereich Flensburgs bereits beklagen – siehe Artikel „Flensburg wird teurer“ im Tageblatt vom 13.05.2019). Die Ausgleichspflanzung „an anderen Orten in der Stadt“ stellt in keiner Weise ein Ersatz für das gewachsene Ökosystem am Hang zur Schleswiger Straße mit seiner vielfältigen Flora und Fauna dar.

Das „Schachern“ um die Zahl der als Ersatz zu pflanzenden Bäume im Gegenzug zu weiteren Stimmen für das Bauvorhaben zeigt uns deutlich, dass die Investoren sich in einer schwierigen Lage befinden. Diese haben bereits einen hohen Aufwand betrieben, um den Kritikern entgegenzukommen. Zu einer grundsätzlich neuen Planung unter Einbezug des Postgebäudes und Verzicht auf das Parkhaus ist scheinbar aber keine Bereitschaft vorhanden. Immer stärker drängt sich uns die Frage auf, ob den Investoren von damaligen „Entscheidungsträgern“ eventuell zu viel versprochen wurde. Die Bringschuld Einzelner kann aber nicht ausschlaggebend dafür sein, dass so ein brisantes Vorhaben „auf Teufel komm raus“ umgesetzt wird.

Familie Kock, Flensburg

Und zwei weitere Leserbriefe von Helga Schädler und Kerstin Soltkahn, erschienen in der Flensborg Avis am 25.06.2019:

Plan für die Baumfällungen – Rund 60 Bäume sind mit X markiert

Mehr zum Thema hier:

AKOPOL-Beitrag vom 13.06.2019: Hotelprojekt am Flensburger Bahnhof: Öffentliche Stellungnahme von Greenpeace zur neuerlichen Beschlussvorlage von CDU und FDP
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/06/13/hotelprojekt-am-flensburger-bahnhof-oeffentliche-stellungnahme-von-greenpeace-zur-neuerlichen-beschlussvorlage-von-cdu-und-fdp/

AKOPOL-Beitrag vom 08.06.2019: Hotelprojekt am Flensburger Bahnhof: CDU und FDP wollen Entscheidung in der Ratsversammlung erzwingen
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/06/08/hotelprojekt-am-flensburger-bahnhof-cdu-und-fdp-wollen-entscheidung-in-der-ratsversammlung-erzwingen/

AKOPOL-Beitrag vom 10.05.2019: Flensburger Bahnhofsquartier im Fadenkreuz der Bau- und Immobilienwirtschaft – Neues Projekt an der Bahnhofstraße?
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/05/10/flensburger-bahnhofsquartier-im-fadenkreuz-der-bau-und-immobilienwirtschaft/

AKOPOL-Beitrag vom 7.5.2019: Keine Mehrheit im Flensburger Planungsausschuss für Hotel- und Parkhausprojekt am Bahnhof
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/05/07/keine-mehrheit-im-flensburger-planungsausschuss-fuer-hotel-und-parkhausprojekt-am-bahnhof/

AKOPOL-Beitrag vom 6.5.2019 Drohende Rodung des Bahnhofswaldes: Leserbrief von Anwohner Claus Kühne
unter https://akopol.wordpress.com/2019/05/06/drohende-rodung-des-bahnhofswaldes-leserbrief-von-anwohner-claus-kuehne/

AKOPOL-Beitrag vom 3.5.2019: Stellungnahme des BUND zum Bauprojekt Hotel und Parkhaus an der Bahnhofstraße Hier finden sich auch andere Stellungnahmen und das von der Stadt Flensburg in Auftrag gegebene ökologische Gutachten
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/05/03/stellungnahme-des-bund-zum-bauprojekt-hotel-und-parkhaus-an-der-bahnhofstrasse/

AKOPOL-Beitrag vom 21.04.2019, da finden sich detaillierte und umfangreiche Infos und auch der komplette Plan für den drohenden Waldfrevel:
Waldstück an der Schleswiger Straße: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit vollendete Tatsachen schaffen?
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/04/21/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-unter-ausschluss-der-oeffentlichkeit-vollendete-tatsachen-schaffen-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Siehe dazu ebenfalls den AKOPOL-Beitrag vom 03.11.2018:
Waldstück an der Schleswiger Straße – Profit vor Naturschutz und Anwohnerinteressen? BürgerInnen kämpfen gegen drohende Abholzung und Hotelneubau
unter: https://akopol.wordpress.com/2018/11/03/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Mehr zum Thema, dem neuen Hotelprojekt und den Gefahren für Wald und Hang auch in dem AKOPOL-Beitrag vom 06.07.2018:
Geplanter Hotelneubau an der Bahnhofstraße sorgt weiter für Ärger – Stellungnahme von Anwohner Dr. Thomas Gädeke
https://akopol.wordpress.com/2018/07/06/geplanter-hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-sorgt-weiter-fuer-aerger/

Ebenso auch der AKOPOL-Beitrag vom 05.07.2018:
Hotelneubau an der Bahnhofstraße: Naturschutz in Flensburg – Nur eine Farce?
Scharfe Kritik am Bauvorhaben – Stellungnahme von Anwohner Claus Kühne
https://akopol.wordpress.com/2018/07/05/hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-naturschutz-in-flensburg-nur-eine-farce/

Zum Problem des Hangs und der dortigen Häuser ein Beitrag auf shz.de. Da gibt es auch eine entsprechende Planskizze, die das Problem verdeutlicht. Carlo Jolly am 1. Febrauer 2018 auf shz.de Hotel und Parkhaus am Flensburger Bahnhof : Ohne Brücke zur Schleswiger Straße Quelle: https://www.shz.de/18964206 ©2018

Carlo Jolly am 28. Dezember 2017 auf shz.de Hotel- und Parkhaus-Planung in Flensburg : Es rumort am Hang des Mühlenteichs
Nachbarn an der Schleswiger Straße sind besorgt, dass eine geplante Parkpalette die Statik des sensiblen Geländes verändern könnte – Quelle: https://www.shz.de/18671291 ©2018

Joachim Pohl am 25. Juni 2018 auf shz.de Hotels in Flensburg : Steigenberger an der Bahnhofstraße
Von den drei aktuellen konkreten Hotel-Planungen ist das an der Bahnhofstraße das jüngste. Ebenso wie das am Rathaus geplante wird es das Quartier, in dem es vorgesehen ist, städtebaulich prägen. Die beiden Flensburger Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz haben es für das derzeit unbebaute Areal zwischen der Bahnhofstraße und dem Hang hinauf zur Schleswiger Straße vorgesehen.
Quelle: https://www.shz.de/20242492 ©2018

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