Archiv der Kategorie: Daten und Zahlen

Hier finden sich Beiträge zu wichtigen überregionalen, regionalen und kommunalen Daten, Zahlen und Fakten aus verschiedenen Bereichen, Schuldensituation, Einkommen, Arbeitslosigkeit, Wirtschafts- und Sozialdaten etc., die auch von kommunalpolitischer Bedeutung sind.

Deutscher Fahrradpreis für die „Freien Lastenräder“ und die Flensburger „Fjordbeweger“

Das Flensburger Lastenrad-Projekt „Fjordbeweger“ hat im Rahmen des Deutschen Fahrradpreises auf dem Nationalen Radverkehrskongress gemeinsam mit 84 weiteren Lastenradinitiativen den 1. Platz in der Kategorie „Service“ belegt.

Gemeinsam für die Verkehrswende – das ist das Motto der „Freien Lastenräder“. Seit 2018 stehen durch die Zusammenarbeit des Klimaschutzmanagements der Stadt Flensburg, den Stadtteilforen, dem Projekt Klima Prima auf der Rude und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club mit viel ehrenamtlichen Engagement auch in Flensburg fünf freie Lastenräder zur Verfügung.
Die Idee der Freien Lastenräder startete 2013 mit dem von wielebenwir e.V. initiierten KASIMIR in Köln, dem ersten kostenfreien Lastenrad-Verleih-System. Mittlerweile hat sich das Konzept über die gesamte Bundesrepublik, teils auch schon nach Österreich und Ungarn ausgebreitet; der Zusammenschluss als „Forum Freie Lastenräder” hat das möglich gemacht.
Nun wurde das Projekt am 13.05.2019 auf dem Nationalen Radverkehrskongress in Dresden mit dem Deutschen Fahrradpreis mit dem 1. Platz in der Kategorie „Service“ ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury hieß es: „Mit 85 Initiativen, mehr als 180 Rädern und mehr als 10.000 Nutzenden ist es das größte und in der Öffentlichkeit gut sichtbare Fahrrad- Verleihsystem, das kostenfrei den Bürger*innen zur Verfügung steht. Die Reproduzierbarkeit ist einzigartig und zeichnet sich durch eine nachhaltige Sharing- Infrastruktur aus.“
Nach dem „Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis Zeitzeichen“ (2017) und dem „Deutschen Mobilitätspreis (2018)“ ist dies bereits die dritte Auszeichnung für das Forum Freie Lastenräder.

Freie Lastenräder: Nachbarschaftlich und kostenfrei

Freie Lastenräder ermöglichen die kostenfreie Ausleihe von Lastenrädern für alle und stehen für die Idee der Gemeingüter: gemeinsame Nutzung statt individueller Konsum. Sie plädieren für ein Umdenken in der urbanen Mobilität — Ressourcenschonung und Verkehrsberuhigung.

Einladung zum Mitmachen: Quelloffene Software, geteiltes Wissen, starkes Netzwerk

Der Zusammenschluss „Forum Freie Lastenräder“ der Initiativen bietet alles, was zum Aufbau eines Projektes nötig ist: Nicht nur die Buchungssoftware „CommonsBooking“ ist OpenSource verfügbar, auch das Wissen wird im Handbuch für freie Lastenräder gemeinsam online gesammelt und so mit allen Interessierten geteilt. Bei der jährlichen Konferenz werden die Erfahrungen geteilt und gemeinsam Entscheidungen für weitere Projekte des Netzwerkes getroffen. 2020 findet die Konferenz in Hildesheim statt.
Von dem gesammelten Wissen des Forums der freien Lastenräder haben auch die Fjordbeweger profitiert und bringen sich bei den jährlichen Treffen ebenfalls mit ein.
„Es ist sehr toll zu erleben, was möglich ist, wenn Menschen ihr Wissen miteinander teilen, einander unterstützen und so an den verschiedensten Orten ein Stück Utopie für eine bessere Welt Realität werden lassen. Ich freue mich sehr darüber, dass das Bundesverkehrsministerium dieses großteils ehrenamtliche Engagement für die Verkehrswende nun mit dem Deutschen Fahrradpreis honoriert hat.”, so Stefano Kowalke von Arroba IT, der für die Fjordbeweger die Homepage und Buchungsplattform
ehrenamtlich betreut.

Alles zum „Freien Lastenrad“ mit einer Liste der Initiativen, Handbuch, Diskussionsforum:
www.dein-lastenrad.de
Alles zu den freien Lastenrädern in Flensburg, die Fjordbeweger:
www.lastenrad-flensburg.de

Den untenstehenden Flyer zum Download: 19-05-06_flyer_forum freie Lastenräder (1)

Werbeanzeigen

FRIDAYS FOR FUTURE – #voteclimate #globalstrike am 24.5. auch in Flensburg

Wir brauchen *eure Unterstützung*

🌎🇪🇺 *Wir machen die Europawahl zur Klimawahl!* 🇪🇺🌎

Am *24.05.* gehen wir wieder in ganz Europa und vielen weiteren Ländern auf die Straße, um ganz klar zu zeigen: *Wir haben keine Zeit mehr!* 🕚🕚

_Was könnt ihr tun?_ 🙋‍♀🙋🏼‍♂

Es wurden *großartige Kinospots* produziert. Schaut ihn euch an, kommentiert, teilt, liked und postet selbst eure Sachen dazu, damit der 24.05. und die Klimawahl *viral gehen!* 🔝 #Voteclimate #Globalstrike #Klimawahl

Sorgen wir gemeinsam dafür, dass die Klimaleugner*innen, Bremser*innen und die „Ja, aber“-Fraktionen aus dem Parlament *raus gewählt* werden! 💥💥

YouTube: https://youtu.be/IXDdxrJoY0k
Facebook: https://www.facebook.com/2010920999000602/posts/2224177741008259?s=100004565950507&v=e&sfns=mo
Twitter: https://twitter.com/FridayForFut…/status/1122855768162746368
Instagram: https://www.instagram.com/p/BxGvkGxASjw/?igshid=y5ebn8xq9fjk

P.S.: Es haben sich zusätzlich deutschlandweit bereits 100 Kinos bereit erklärt diese Spots kostenlos zu zeigen und es werden immer mehr! 😱😱😱

*Teilt diese Nachricht überall dort, wo Klimaretter*innen unterwegs sind!*

Auch die Stadt Flensburg erwartet zukünftig weniger Steuereinnahmen

24 Mio. € Verschlechterung bis 2023 gegenüber den bisherigen Planungen

Flensburg. Am 14.05.2019 wurden auch die regionalisierten Steuerschätzungen für die Jahre 2019 bis 2023 bekanntgegeben. Betrachtet wurden sowohl die Gemeinschaftssteuern (Gemeindeanteil an Umsatz- und Einkommensteuer) als auch die kommunalen Realsteuern (Grund- und Gewerbesteuer). Für die Gesamtheit der Kommunen in Schleswig-Holstein wurde danach ebenfalls – wie im Bundestrend – ein Rückgang der bisherigen Erwartungen prognostiziert. Zwar steigen die Gesamteinnahmen im betrachteten Zeitraum vom rd. 5,2 Mrd.€ (2019) auf rd. 6,0 Mrd.€ (2023) weiterhin an, allerdings ist dieser Anstieg deutlich geringer als noch vor einem halben Jahr prognostiziert (z.B. 6,3 Mrd.€ in 2023).

Diese Zahlen heruntergebrochen auf die Entwicklung der Einnahmesituation der Stadt Flensburg ggü. der bisherigen Haushaltsplanung 2019/2020 stellen ein vergleichbares Bild dar: -1,1 Mio.€ (2019), -5,3 Mio.€ (2020), -5,8 Mio.€ (2021), -6,2 Mio.€ (2022) und -5,8 Mio.€ (2023) – in Summe rd. -24 Mio.€ Verschlechterung ggü. den bisherigen Planungen. Daraus ergibt sich ein weiterer Konsolidierungsbedarf zusätzlich zu den bisherigen erforderlichen Haushaltsverbesserungen. Die erste Sitzung der Arbeitsgruppe finanzpolitischer Dialog findet am 22. Mai statt.

„Der Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 25.04.2019 einstimmig die Notwendigkeit eines finanzpolitischen Dialogs zur nachhaltigen Gesundung des städtischen Haushaltes beschlossen. Durch die aktuellen Entwicklungen bei den Steuereinnahmen steht dieser Lösungsansatz noch mehr im Fokus der Beratungen,“ so Bürgermeister Brüggemann. „Ziel ist bereits im Herbst 2019 eine finanzpolitische Nachhaltigkeitsstrategie 2023 zur Beschlussfassung der Ratsversammlung vorzulegen, die sowohl konkrete Konsequenzen für den städtischen Haushalt, als auch finanzpolitische und strukturelle Forderungen an Landes- und Bundespolitik beinhalten soll. Hierzu haben wir bereits eine finanzpolitische Arbeitsgruppe eingesetzt, die im Mai ihre Arbeit aufnehmen wird.“

Kriminalpräventiver Verein wählt neuen Vorstand

Flensburg. In Flensburg wird die Kriminalprävention groß geschrieben. Deshalb gibt es in der Stadt Gremien unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteure, bei denen die Kriminalprävention im Fokus der Arbeit steht und die zur Beratung und Abstimmung aller in diesem Bereich relevanten Akteure dienen sollen.

Copyright: Stadt Flensburg

Das ist zum einen der Kriminalpräventive Rat, der regelmäßig unter Beteiligung von Schule, Kirche, Polizei und Verwaltung zu entsprechenden Fragestellungen in den Bereichen Jugendarbeit, Schule- und Ausbildung, Familien, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund sowie Wohnungs- und Städtebau berät und Präventionsprojekte durchführt.
Zum anderen existiert in Flensburg der Kriminalpräventive Verein, der gemeinnützig ist und sich zur Aufgabe gemacht hat, die Aktivitäten des Kriminalpräventiven Rates zu unterstützen. Ziel beider Gremien ist es, Flensburg lebens- und liebenswert zu gestalten, damit sich die Flensburger*innen und auch die Gäste sicher fühlen können. Um dieser Herausforderung zu begegnen, ist es erforderlich, gesellschaftliche Entwicklungen zu erkennen und darauf zu reagieren.
In diesem Jahr wählt der Kriminalpräventive Verein turnusgemäß einen neuen Vorstand. Die bisherige Vorsitzende, die ehemalige Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar, gibt den Vorsitz ab. Zur Wahl steht Oberbürgermeisterin Simone Lange, die auch Vorsitzende des Kriminalpräventiven Rates ist. „Die kriminalpräventive Arbeit liegt mir sehr am Herzen. Durch mein Engagement in diesem Bereich und der Übernahme des Vorsitzes möchte ich gerne zeigen, dass das Thema bei uns höchste Priorität hat. Nur wenn wirklich alle gesellschaftlichen Kräfte an der Arbeit dieser wichtigen Gremien partizipieren, kann sie zum nachhaltigen Erfolg für unsere Stadt führen. Das möchte ich weiter voranbringen“, so die neugewählte Vorsitzende Simone Lange.
Für die Arbeit und die Projekte dieser beiden Gremien ist eine Unterstützung durch Spenden/ Sponsoring an den Kriminalpräventiven Verein e.V. willkommen:
Nord-Ostsee-Sparkasse
IBAN: DE 60 21750000 00 17042720
BIC: NOLADE21 NOS

Stadt Flensburg auf dem Weg zur „Smart City“

Foto Copyright: Stadt Flensburg

Flensburg. Mit großer Resonanz fand in der letzten Woche eine Auftaktveranstaltung zur Vernetzung der Stadt Flensburg und der digitalen Start-up-Szene im Technologiezentrum statt.

Die Digitalisierung wird nachhaltig unsere Welt verändert. Arbeitsformen und Arbeitsabläufe werden systemübergreifend auf Basis großer Datenmengen zu neuen, intelligenten Arbeitsprozessen führen. Hiervon wird auch die Stadtverwaltung in der Zukunft profitieren können, um sich von globalen Veränderungsprozessen nicht abkoppeln zu lassen.
Daher kam die Veranstaltungsidee aus dem Technologiezentrum gerade zur rechten Zeit.
Barbara Asmussen, Prokuristin der WiREG, führt aus: „Über sechzig Prozent der Unternehmen aus dem Technologiezentrum kommen aus der angewandten Informatik/Medieninformatik. Hier im Technologiezentrum ist ein breit aufgestelltes know how vorhanden und die Unternehmen haben viele Ideen und Anregungen, wie man innerhalb der Stadtverwaltung durch Automatisierung weiterhin Arbeitsprozesse vereinfachen kann.“ Dr. Marcus Ott, Leiter der städtischen Abteilung für Informations- und Kommunikationstechnik und gleichzeitig E-Government-Beauftragter der Stadt hat die Idee der Vernetzung sofort aufgenommen und sieht darin wichtige Impulse für beide Seiten: „Die Aufgaben des E-Governments und der Digitalisierung sind vielfältig und gerade im kommunalen Bereich komplex. Mit innovativen Partnern und ‚Querdenkern‘ aus der Start-up-Szene Flensburgs können wir die notwendigen Modernisierungen und Veränderungen aktiv diskutieren und dann mit informationstechnischer Kompetenz vor Ort auch umsetzen.“

Maria-Theresia Schlütter, Mitglied des Verwaltungsvorstandes der Stadt Flensburg, ergänzt: „Wir arbeiten daran ein Netzwerk aufbauen, in dem zwischen Wirtschaftsunternehmen, kommunalen Einrichtungen, Hochschule und den Inkubatoren aus der Gründerszene ein Austausch stattfindet, der den einzelnen Institutionen – und langfristig auch der gesamten Stadt zugutekommt.“

Daher war die Resonanz nicht nur bei den Teilnehmern aus dem Technologiezentrum, sondern auch seitens der Entscheidungsträger aus der Stadtverwaltung beachtlich. Über dreißig Teilnehmer und nahezu alle Fachbereichsleitungen waren vertreten und hörten den „Pitches“ der Unternehmen aus dem Technologiezentrum im Fünf-Minuten-Takt gespannt zu. Auch nach der Veranstaltung wurde noch kräftig „genetzwerkt“.

Krabat Rombach, Geschäftsführer der Fleno GmbH, zeigte sich beeindruckt von der Veranstaltung. „Die Smart City Veranstaltung gab uns und anderen „local heroes“ eine Möglichkeit, sich der Stadtverwaltung zu präsentieren und unser Potential für die digitale Transformation aufzuzeigen“.

Die Veranstaltung war als erster Kontakt zwischen Verwaltung und Start-up-Unternehmen angedacht, der zukünftig weitergeführt und ausgebaut werden soll.

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Flensburg und der Wireg

Umstrittene K8 für den Verkehr freigegeben

Umgehung Tarup fertiggestellt – Freie Fahrt ab 21. Mai

Pressemitteilung der Stadt Flensburg: Nach vielen Monaten Planungs- und Bauzeit ist der 4. Bauabschnitt der K8 pünktlich ab dem 21. Mai 2019 für den Verkehr nutzbar. Damit ist nun der lange geplante Lückenschluss in der Umfahrung der Ortsmitte Tarups endlich fertiggestellt. Im Zuge der Anbindung der K8 an die Taruper Hauptstraße kann nun auch die in den letzten Wochen erfolgte Sperrung der Taruper Hauptstraße (Bahnbrücke Tarup bis Neukrug) aufgehoben werden.
Lediglich im Bereich des kombinierten Geh- und Radweges und der Lärmschutzwand müssen noch abschließende Arbeiten durchgeführt werden.

Die Bauarbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen haben allen Verkehrsteilnehmern während der Bauzeit einiges an Geduld abverlangt. Hierfür möchte sich die Stadt Flensburg herzlich bedanken.

Der an der Nordseite befindliche gemeinsame Geh- und Radweg ermöglicht eine sichere und komfortable Nutzung der Strecke durch alle Verkehrsteilnehmer. Um die Lärmbelästigung der angrenzenden Wohngebiete zu verringern, wurden Lärmschutzwälle bzw. -wände errichtet. Zur Entwässerung wurde südlich des Straßenverlaufs ein Regenrückhaltebecken angelegt, das sich durch die Gestaltung optisch in die Landschaft einfügt.

„Die Fertigstellung der K8 war auch aus Sicht der Stadt ein bewegtes Thema. Ich bin froh, dass es gelungen ist, die Fertigstellung rechtzeitig zu realisieren, so dass die für das Projekt in Aussicht gestellten Fördergelder nicht gefährdet wurden. Insbesondere die Sicherung der Trasse und die damit in Verbindung stehenden Auseinandersetzungen bei den Grundstücksfragen geben jedoch keinen Grund zur Freude, weshalb wir auf eine Verkehrsfreigabe in größerem Rahmen verzichtet haben. Wir haben uns die Entscheidungen bezüglich der K8 nie leicht gemacht, bin aber froh, dass wir nun die wichtige Umfahrung von Tarup und den Lückenschluss der K8 nun fertigstellen konnten“, so Oberbürgermeisterin Simone Lange anlässlich der Verkehrsfreigabe.

Nach Abschluss der witterungsabhängigen Markierungsarbeiten, die für den kommenden Montag vorgesehen sind, wird die K8 für den Verkehr freigegeben.

Mehr zum umstrittenen Bau der K8:

K8-Trasse: Einmal mittenmang und großspurig durch die Ländereien von Bauer Ingo Knop

BAUERNLAND BLEIBT IN BAUERNHAND ! – Kein Weiterbau der K8 und Schluss mit dem Enteignungsverfahren gegen Bauer Knop! unter: https://akopol.wordpress.com/2018/02/27/bauernland-bleibt-in-bauernhand-kein-weiterbau-der-k8-und-schluss-mit-dem-enteignungsverfahren-gegen-bauer-knop/

Für B-Plan 272 fehlt ein Plan B – Innenministerium bremst Stadtverwaltung beim Bau der K 8 aus: Enteignungsantrag ist ungenügend begründet / Zum Bauen verdammt – Quelle: https://www.shz.de/16203461 ©2018

Ein ausführlicher Bericht von Jörg Pepmeyer mit Fotos von Henrik Johannsen zur Aktion am Samstag: K8: „Baustopp, Baustopp – ja!“ – Erfolgreiche Protestaktion und Menschenkette auf der Hofkoppel von Bauer Knop in Tarup unter https://akopol.wordpress.com/2018/02/25/k8-baustopp-baustopp-ja-erfolgreiche-protestaktion-und-menschenkette-auf-der-hofkoppel-von-bauer-knop-in-tarup/

Mehr zur Aktion am Samstag auf der Hofkoppel und den Weiden von Bauer Ingo Knop mit Videos und Fotos auch auf der Facebook-Seite der Bürgerinitiative Tarup https://www.facebook.com/groups/1287784634655825/

Zum Streit um die K8 und dem von der Stadt Flensburg veröffentlichten „Faktencheck“ zur K8 auch in dem Beitrag von Jörg Pepmeyer vom 16.2.2018 im AKOPOL-Blog: Neue Homepage der Stadt Flensburg zur K8: Nebelkerzen und postfaktische Wahrheiten? unter
https://akopol.wordpress.com/2018/02/16/neue-homepage-der-stadt-flensburg-zur-k8-nebelkerzen-und-postfaktische-wahrheiten/

Auf der Sitzung der Flensburger Ratsversammlung am 15.02.2018 gab es eine aktuelle Stunde zum Enteignungsverfahren und dem Streit über den Ausbau der K8. Zur Debatte dort und dem „Faktencheck“ der Stadt auch der Beitrag von Holger Ohlsen auf shz.de:  Enteigung von Bauer Knop : K 8: Stadt stellt Faktencheck online vom 19. Februar 2018 – Quelle: https://www.shz.de/19120456 ©2018

Ein Beitrag von Holger Ohlsen vom 29.1.2018 auf shz.de: Tarup-Umgehung Flensburg : K8: Baubeginn trotz Rechtsstreit – Quelle: https://www.shz.de/18945151 ©2018

Ein Beitrag von Antje Walther vom 9.11.2017 auf shz.de: Tarup-Umgehung Flensburg : Krokodilstränen für Bauer Knop – Quelle: https://www.shz.de/18276861 ©2018

In diesem Beitrag von Gunnar Domasch vom 17.06.2017 auf shz.de sind die alternativen Streckenführungen dargestellt: Für Ortsumgehung K8 : Enteignung in Tarup: Stadt fährt schweres Geschütz auf – Quelle: https://www.shz.de/17076086 ©2018

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer im AKOPOL-Blog vom 1.7.2015:  Tarup-Umgehung: Millionen in den Sand gesetzt? unter: https://akopol.wordpress.com/2015/07/01/tarup-umgehung-millionen-in-den-sand-gesetzt/

Mehr auch in dem Beitrag von Holger Ohlsen vom 1.7.2015 auf shz.de Tarup-Umgehung : Die K 8 auf dem Weg in die Sackgasse unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/die-k-8-auf-dem-weg-in-die-sackgasse-id10106581.html

Einen zusammenfassenden Überblick zum Projekt K8 mit Zeitungsartikeln, Plänen etc. gibt es auf der Website der WiF unter: https://www.wir-in-flensburg.de/themen/strassen/k8

Ergebnisse der Flensburger Ratsversammlung vom 16.05.2019

Die Ratsversammlung beschließt mehrheitlich, sich dem Appell #ICANSavemeineStadt anzuschließen

Flensburg. Pressemitteilung Nr. 82

Beschlüsse der Ratsversammlung vom 16.05.2019
Die Ratsversammlung der Stadt Flensburg hat in ihrer Sitzung am 16. Mai 2019 zu den folgenden ausgewählten Tagesordnungspunkten die nachstehenden Beschlüsse gefasst:

Dringlichkeitsantrag zur Abschaffung der Straßenbaubeitragssatzung der Ratsfraktionen CDU, Linke, FDP und Wif.
Die erforderliche Mehrheit von zweidritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder der Ratsversammlung (29Stimmen), um eine Behandlung im Rahmen der Dringlichkeit zu ermöglichen, wurde nicht erreicht.
Abgelehnt bei 20 Ja-Stimmen und 13 Nein-Stimmen.

Tagesordnungspunkt 8

Edition „Der Parlamentarische Rat 1948-49“ zum 70. Jubiläum des Grundgesetzes.
Die Ratsversammlung entscheidet auf Antrag der Fraktion Flensburg WÄHLEN! über die Anschaffung der oben genannten Edition.
Abgelehnt bei 1 Zustimmung.

Tagesordnungspunkt 9

Appell #ICANSave Flensburg
Die Ratsversammlung beschließt mehrheitlich, sich dem Appell #ICANSavemeineStadt anzuschließen, das den von der UN verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen begrüßt und die BRD zum Beitritt auffordert.
Angenommen bei 22 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen.

Tagesordnungspunkt 11

Die Ratsversammlung entscheidet über die Bestätigung der gemeinsam zwischen der Stadt Flensburg und den Krankenhausträgern erarbeiteten Interessen am neuen Krankenhausstandort Peelwatt und dem dortigen Krankenhausbetrieb. Die Verwaltung soll außerdem beauftragt werden, die formulierten Interessen in den anstehenden Vertragswerken zwischen der Stadt Flensburg und den Trägern zu sichern.
Hierbei geht es u.a. um die Bereiche Gemeinnützige Trägerschaft, das Aufgabenspektrum, die angemessene Beteiligung bei strukturellen/substantiellen Entscheidungen, den Wirtschaftsentwicklungsimpuls für das Sondergebiet 3, Wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung sowie die bevorzugte Entwicklung der Altstandorte zu Wohnnutzung.
Einstimmig bei 1 Enthaltung angenommen.

Tagesordnungspunkt 12

Die Ratsversammlung entscheidet über den Abschluss eines Rahmenvertrages Schleswig-Holstein nach § 131 SGB IX zur Erbringung von Leistungen der Eingliederungshilfe und bevollmächtigt den Geschäftsführer des Städteverbands Schleswig-Holstein, Herrn Marc Ziertmann, zur Unterzeichnung des Rahmenvertrages im Namen der Stadt Flensburg.
Einstimmig bei 2 Enthaltungen angenommen.

Tagesordnungspunkt 13

Die Ratsversammlung der Stadt Flensburg entscheidet als Gesellschafter über den geänderten Gesellschaftsvertrag für die Schleswig-Holsteinisches Landestheater und Sinfonieorchester GmbH. Die Änderungen sind erforderlich um den Austritt des Kreises Dithmarschen aus der Gesellschaft zu berücksichtigen.
Einstimmig bei 1 Enthaltung angenommen.

Tagesordnungspunkt 14

Nachweis über über- und außerplanmäßige Aufgaben/Aufwendungen für das Haushaltsjahr 2018
Die Ratsversammlung beschließt über die über- und außerplanmäßige Aufgaben/Aufwendungen über bzw. unter 25.000 €
Angenommen bei 29 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme und 2 Enthaltungen.

Tagesordnungspunkt 15

Stadtumbaumaßnahme Flensburg. Aufhebung der Gebietsfestlegung für das Teilgebiet „Ostlandstr./Fruerlundlücke“
Die Ratsversammlung entscheidet über Aufhebung der Gebietsfestlegung für das Teilgebiet „Ostlandstraße / Fruerlundlücke“. Hintergrund ist, dass das Gebiet als Stadtumbaugebiet aufgehoben und ausschließlich als Sanierungsgebiet „Fruerlund Süd“ fortgeführt werden soll. Die Einzelmaßnahme, „Neubau der Kita Fruerlund“,die hier durchgeführt werden soll ist in dieser Kulisse gesichert.
Bei 1 Enthaltung einstimmig angenommen.

Tagesordnungspunkt 16

Änderung des Bebauungsplanes „Tarup-Süd“ (Nr. 107)= – Teilaufhebung
Die Ratsversammlung befindet über die Teilaufhebung des Gebietes im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Tarup-Süd“ (Nr. 107). Hintergrund ist die Anpassung der Breite der Taruper Hauptstraße im Zuge der Umgehungsstraße K8 auf die Größe einer Wohnsammelstraße.
Bei 1 Enthaltung einstimmig angenommen.

Alle Vorlagen sind im Ratsinformationssystem der Stadt Flensburg (www.flensburg.de) zu finden.

„Positionen zu Europa“ – Veranstaltungen der Europa-Universität Flensburg im Mai

Podiumsdiskussion mit den Kandidatinnen und Kandidaten deutscher Parteien zur Europawahl am 21. Mai im Audimax Flensburg:

– Rasmus Andresen, Bündnis 90/Die Grünen
– Delara Burkhardt, SPD
– Julian Flak, AfD
– Niclas Herbst, CDU
– Marianne Koller, die LINKE
– Helmer Krane, FDP

Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um die Forschungsschwerpunkte der EUF: Europa, Bildung und Transformation.

Moderation: Kathrin Fischer, Pressesprecherin EUF, und Prof. Dr. David Schweikard, Professor für politische Philosophie Europas

Gottorfer Landmarkt am 19.05.2019 auf der Schleswiger Museumsinsel

Sonntag, 19. Mai, 10 bis 18 Uhr: 20. Gottorfer Landmarkt

Abbildung: Blick auf den Gottorfer Landmarkt © Landesmuseen Schloss Gottorf 2019

Der Gottorfer Landmarkt gilt als größter Ökomarkt Deutschlands unter freiem Himmel. Erzeuger und Aussteller von ökologischen und nachhaltigen Produkten sowie ökofairen Dienstleistungen treffen auf kreative Kunsthandwerker. Vereine und Verbände informieren über ihre Aktivitäten. Landwirte zeigen Tiere und neuartige Konzepte zur Tierhaltung. Unter der Schirmherrschaft von Kulturministerin Karin Prien präsentieren sich insgesamt etwa 150 Akteure.

Eintritt:

Erwachsene 5 Euro (für den Besuch der Schlossinsel, aller Ausstellungen inkl. „Impressionist des Nordens – Hans Olde d. Ä“ in der Reithalle und Barockgarten).

Kinder und Jugendliche (bis 17 Jahre) zahlen keinen Eintritt.

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Flensburg: Keine Gartenbewässerung durch Entnahme aus Bächen und Teichen

Untere Wasserbehörde informiert

Flensburg. In der Stadt Flensburg gibt es ein dichtes Netz von 28 Bachläufen unterschiedlicher Größenordnung sowie eine große Anzahl von Teichen. Diese erfüllen u. a. wichtige ökologische Funktionen als Lebensraum für Fische, Insekten und Pflanzen. Im Zusammenhang mit dem heißen Sommer 2018 und im Hinblick auf die erwartete erneute Trockenperiode werden wiederholt unzulässige Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern, insbesondere zu Bewässerungszwecken der eigenen Gärten, festgestellt.

Wasserlauf (Copyright: Stadt Flensburg)

Dabei gilt jedoch zu berücksichtigen, dass nicht nur der eigene Rasen, die Blumen und Gemüsepflanzen bei extremen Wetterlagen vom Austrocknen bedroht sind, sondern auch die in und an den Gewässern lebenden Tiere und Pflanzen, die ohne Wasser nicht überleben können. Aufgrund der kleinen Einzugsgebiete der Flensburger Bäche geht die natürliche Wasserführung schon nach kurzen Trockenperioden deutlich zurück. Daher ist bei zusätzlichen Wasserentnahmen sehr schnell die Grenze überschritten, bei der für Flora und Fauna im oder am Gewässer nichts mehr übrigbleibt und dadurch große Schäden angerichtet werden (z. B. Fischsterben).
Die Untere Wasserbehörde der Stadt Flensburg weist daher aus gegebenem Anlass im Interesse des Gewässerschutzes auf die bestehende Rechtslage hin. Danach bedarf die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche, Gräben und Teiche) mittels Pumpen zum Zwecke der Gartenbewässerung grundsätzlich einer wasserrechtlichen Erlaubnis. Aufgrund der geringen Abflüsse in den überwiegenden Bächen kann eine solche Entnahmeerlaubnis in Flensburg regelmäßig nicht erteilt werden. Des Weiteren sind Einbauten in einem Gewässer zum Zwecke des Aufstauens ohne vorherige Gestattung unerlaubt und müssen beseitigt werden.
Verstöße gegen die wasserrechtlichen Vorschriften können als Ordnungswidrigkeiten mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Mit verstärkten Kontrollen der unteren Wasserbehörde ist zu rechnen.
Die Untere Wasserbehörde rät daher eher zum Einbau eines sogenannten Gartenwasserzählers. Der diesbezüglich ermittelte Verbrauch für die Gartenbewässerung kann im Rahmen der Abrechnung der Abwassergebühren erstattet werden. Auskünfte hierzu erteilt das Kundenzentrum des Technischen Betriebszentrums (TBZ).

%d Bloggern gefällt das: