Archiv des Autors: akopol

Sommerfest in Solitüde am Samstag 23. Juni 2018

Am Samstag, den 23. Juni 2018 findet am Strand von Solitüde zum 39. Mal das traditionelle Sommerfest für alle Menschen in unserer Region unter dem Motto „Fest der Minderheiten“ statt.

In der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr werden von vielen Mitwirkenden zahlreiche Aktivitäten, auch  für Kinder angeboten – lassen Sie sich überraschen!

Um die Umwelt zu schonen, werden alle Besucher und Besucherinnen gebeten, eigenes Geschirr mitzubringen. Damit die Verkehrssituation in Solitüde entschärft wird, werden alle Besucher des Festes gebeten, das Auto stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zu nutzen. Die Bus-Linie 3 fährt in 20-minütigem Abstand bis 19:00 Uhr bis Solitüde.
Park & Ride findet nicht statt.

Advertisements

Pseudomaoistisches „Revolutionäres Kollektiv“ treibt in Flensburg sein Unwesen – LINKE über Beurteilung uneins

Angriff auf die „Senffabrik“

Die Bewohner*innen der Senffabrik, eines selbstverwalteten Kultur- und Wohnprojekts in Flensburg berichten über einen unglaublichen Vorfall, der sich bereits Mitte Mai zugetragen hat und an dem Mitglieder des „Revolutionären Kolletivs Flensburgs“ beteiligt waren. Wir dokumentieren untenstehend den ausführlichen Bericht. Danach gibt es noch ein paar Worte zur Rolle der Flensburger LINKEN.

DIE LINKE in Flensburg nicht konsequent gegen Gewalt und Sexismus?

Außerordentlich bedauerlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Vorstand des Flensburger Kreisverbandes der Partei DIE LINKE offenbar nicht in der Lage ist, dafür zu sorgen, dass Mitglieder des Revolutionären Kollektivs aus der LINKEN ausgeschlossen werden. Das sei „nicht das Problem der Flensburger LINKEN“, so ein Mitglied des LINKEN-Kreisvorstandes auf einer  turbulenten Mitgliederversammlung zum Thema Revolutionäres Kollektiv am 13. Juni und verwies die Klärung der Angelegenheit an den LINKEN-Landesvorstand.

Alles in allem nicht nur ein enormer Schaden für DIE LINKE und ihre Glaubwürdigkeit, sondern auch für das seit Jahrzehnten friedvolle Miteinander innerhalb der politischen Subkultur in Flensburg. Eine klare und öffentliche Distanzierung des Flensburger Parteiverbands der LINKEN vom Vorgehen des Revolutionären Kollektivs und eine uneingeschränkte  Zusage der Unterstützung der Bewohner*innen der Senffabrik sollte daher umgehend erfolgen.

In diesem Zusammenhang haben bereits schon viele fortschrittliche und politisch engagierte Menschen nicht nur in Flensburg, ihre Soldarität für die Bewohner*innen der Senffabrik bekundet. Ebenso ist ein Offener Brief in Arbeit, in dem das Auftreten des Revolutionären Kollektivs scharf verurteilt wird und für den zahlreiche Persönlichkeiten aus dem libertären und linksalternativen Umfeld (auch der Flensburger LINKEN) ihre Unterstützung und Unterschrift zugesagt haben.

Konkret zur Frage der Gewaltandrohung gegen andere Linke heisst es in einer Flensburger Erklärung des RK:

„Innerlinke“ Gewalt. Ein rotes Tuch?
(…) Kein „allgemeiner Konsens gegen innerlinke Gewalt“ schützt Individuen, die politisch keine Praxis außer Drogenkonsum in ihren versifften AZs betreiben vor unserem konsequenten Schutz unserer Propaganda und Politik. (…) Wir distanzieren uns nicht von „innerlinker“ Gewalt, also Gewalt an Antikommunisten, die ihre Szenezugehörigkeit als soziales Kapital benutzen um sich ungestraft wie die größten Reaktionäre aufzuführen (..)
Und konkret zur Frauenverachtung:
(…) Und wenn ihr uns mit euren Maßstäben messt, dann mögt ihr Recht haben, dann sind wir wahrscheinlich verschieden. Wir gendern nicht und wir brechen zu Leuten nicht den Kontakt ab, weil sie mal „Fotze“ gesagt haben. (…)

Nachzulesen in einem Facebook-Beitrag vom 19. März 2018 auf der Facebook-Seite des Revolutionären Kollektivs Flensburg https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=178025126174590&id=166332394010530

bzw. der gesamte Text als PDF-Datei hier Revolutionäres Kollektiv Flensburg 19. Maerz

Das „Revolutionäre Kollektiv“ ist zudem der „erwachsene“ Klon der Gruppe „Jugendwiderstand“. Dazu auch der Zeitungsbeitrag: Stimmungsmache mit der Splittergruppe – Maoistische Gruppe »Jugendwiderstand« sorgt durch Gewalt und Israelhass immer wieder für Aufregung unter: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1087250.debatte-ueber-jugendwiderstand-stimmungsmache-mit-der-splittergruppe.html

Ebenfalls berichtete die taz am 17.5.2018: Angriffe auf Andersdenkende in Berlin – „Was machst du hier? Du Zionist“ Die maoistische Gruppe „Jugendwiderstand“ attackiert Linke, die nicht in ihr antizionistisches Weltbild passen. Jetzt gibt es Widerstand aus der Szene. unter: http://www.taz.de/!5503830/

Ein aufschlussreicher Beitrag auf der Website ruhrbarone.de vom 9.4.2018, in dem auch die krude Macho- und Gewaltideologie beschrieben wird: Diese Jugendwiderständler haben versucht Journalisten einzuschüchtern unter: https://www.ruhrbarone.de/jugendwiderstand-einschuechterung-journalisten/153617

 

Bürgerversammlung zum Neubau des Sky-Marktes in der Merkurstraße am 27.06.2018 im Kulturtreff Altes Heizwerk Engelsby

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Mittwoch, 27. Juni um 18.30 Uhr im Alten Heizwerk Engelsby in der Mozartstraße 38 ein.

Es ist beabsichtigt, den in der Merkurstraße ansässigen Sky-Markt durch einen in der Verkaufsfläche etwas reduzierten Neubau zu ersetzen und unter anderem die Stellplatzanlage neu zu gliedern. Für das Vorhaben ist eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich, über die zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro für die Bauleitplanung und dem Architekturbüro für die Planung des Marktgebäudes informiert werden soll.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch Ratsherrn Joachim Schmidt-Skipiol vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.
Die Pläne können bereits ab 18 Uhr eingesehen werden.

Gutachten der IHK zum Flensburger Wirtschaftshafen: Eine Ohrfeige für die Immobilienspekulanten und ihre Helfershelfer

Wirtschaftshafen am Ostufer: Laut IHK-Gutachten zukunfts- und entwicklungsfähig – Foto: Jörg Pepmeyer

Streit um den Flensburger Wirtschaftshafen

Schon seit Jahren gibt in Flensburg einen heftigen Streit um die Zukunft des Flensburger Wirtschaftshafen am Ostufer. Dabei stehen sich zwei Gruppen gegenüber. Zum einen die im Hafen ansässigen Unternehmen, die eine Zukunftsperspektive und Planungssicherheit für sich und für die in der Hafenwirtschaft beschäftigten ArbeitnehmerInnen brauchen, zum anderen Investoren und Vertreter der lokalen Immobilien- und Bauwirtschaft. Die würden gerne am Hafen hochpreisige Wohnungen und Büros bauen. Was mit Klarschiff begann, soll sich nach ihren Plänen in den nächsten Jahren bis an die Harniskaispitze fortsetzen.

Der Großteil des Hafengeländes befindet sich jedoch im Besitz der Stadt Flensburg. Anfang Dezember letzten Jahres verabschiedete die Ratsversammlung auf Drängen von Investoren und Akteuren der Immobilienwirtschaft mit einer Mehrheit von CDU, SPD, FDP und Grünen gegen die Stimmen des SSW, der WiF und der Linken die Ratsvorlage 160-/2017 zur Nutzungsänderung am Ostufer und zur Festlegung des Kernbereichs des Wirtschaftshafens, die eine massive Verkleinerung des Hafens bedeutet. Und selbst für diese Rest-Fläche gibt es lediglich eine Bestandsgarantie von 5 Jahren. (Den zugehörigen Text kann man hier nachlesen: Beschlussvorlage_RV-160-2017-1)

Faktisch bedeutet dieser Beschluss eine Abwicklung des Wirtschaftshafens und das Aus zahlreicher Hafenbetriebe mitsamt ihrer Arbeitsplätze in den nächsten fünf Jahren. Gleichzeitig wird damit die Möglichkeit eröffnet, das Hafengelände bis an die Wasserkante großflächig zu bebauen. Konkrete Pläne hierfür gibt es bereits. (Die und weitere Artikel zum Thema sind ganz am Ende dieses Beitrages zu finden.)

Die Entscheidung der Ratsversammlung sorgte aber nicht nur für massiven Protest der Hafenwirtschaft. Auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz warnte öffentlich vor einer Schließung des Flensburger Hafens. Ebenso wurde von verschiedener Seite öffentlich kritisiert, dass es keine überzeugende und datenfeste Prüfung zur wirtschaftlichen Bedeutung des Flensburger Hafens, zur Zukunftsfähigkeit und zu den Möglichkeiten der Weiterentwicklung gegeben hätte.

Das hat die IHK Flensburg bewogen, bei der CPL Competence in Ports and Logistics GmbH ein Gutachten in Auftrag zu geben, das genau darüber Auskunft geben soll. Das Ergebnis der Analyse ist eindeutig und klar.

Dazu untenstehend die Pressemitteilung der IHK Flensburg. Daran folgend ein Kommentar von Jörg Pepmeyer (AKOPOL).

IHK Flensburg

Flensburger Hafen: Gutachten sieht Umschlagpotenziale von bis zu 400.000 t pro Jahr

Die Hafenexperten von CPL Competence in Ports and Logistics GmbH halten mittelfristig ein Umschlagvolumen im Flensburger Wirtschaftshafen von bis zu 400.000 t pro Jahr für realistisch. Das geht aus einer von der IHK Flensburg in Auftrag gegeben Studie hervor. Die Güterarten, die Umschlagpotenziale bieten, sind Kies, Splitt, Sand sowie Düngemittel und Zellulose. „Die zukünftige Positionierung Flensburgs als „Baustoffhafen“ basiert auf der durchgeführten Marktanalyse sowie den Einschätzungen lokaler Wirtschaftsakteure“, so Jobst Schlennstedt, Geschäftsführer von CPL.
Zwingende Voraussetzung zur Aktivierung der Potenziale sei ein klares Bekenntnis der Politik zugunsten eines dauerhaften Erhalts des Gewerbehafens am Ostufer. Die fehlende Planungssicherheit trägt nach Auffassung der Wirtschaft erheblich zu den tendenziell rückläufigen Umschlägen bei. Im Rahmen der Expertengespräche zur Potenzialerhebung erklärte beispielsweise das Unternehmen Mitsubishi HiTec Paper Europe GmbH, die Stagnation im Prozess um den Fortbestand des Hafens habe entscheidend zur Verlagerung des Zellulose-Empfangs nach Glückstadt beigetragen.
IHK-Hauptgeschäftsführer Björn Ipsen erinnerte daran, dass auch Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz vor einem Rückbau des Hafens massiv gewarnt habe. Die Landesregierung könne kommunale Entscheidungen zwar nicht verhindern, dennoch habe Buchholz sich bei seinen jüngsten Besuchen in der Fördestadt sehr besorgt darüber gezeigt, einem funktions- und zukunftsfähigen Hafen und den dort ansässigen Unternehmen jegliche Planungs- und Investitionssicherheit zu nehmen. „Ich bin mit dem Minister einer Meinung, dass die ständigen Diskussionen um andere Nutzungen oder um Fristen, innerhalb derer sich der Hafen ,bewähren‘ soll, Gift für den Wirtschaftsstandort sind“, sagte Ipsen.
Den Hafen aufzugeben, unterstreicht die CPL-Studie, sei eine unumkehrbare Entscheidung, und wird daher von der IHK strikt abgelehnt. Die Region Flensburg würde das Alleinstellungsmerkmal Hafeninfrastruktur als wichtigen Standortfaktor für Unternehmensansiedlungen verlieren.
Dazu Jan Thordsen, Geschäftsführer von ATR Landhandel: „Da unsere aktuelle Düngemisch- und Big Bag-Anlage in Busdorf zu klein ist, verlagern wir die Station nach Flensburg. Die Nähe zu einem Ostseehafen, der mit 3.000-Tonnern anlaufbar ist, war ausschlaggebend für unsere Standortentscheidung. Eine Schließung des Hafens wäre eine Katastrophe.“
Um die Kaianlagen am Hafen-Ostufer zukünftig stärker zu nutzen, schlägt das Beratungsunternehmen eine Modernisierung der Betriebsstruktur der Hafen GmbH vor. „Auch wenn die Infrastruktur öffentlich ist, muss der Hafen wie ein privates Unternehmen geführt werden. Zum Geschäft gehören neben dem Umschlag an sich auch wettbewerbsfähige Umschlag- und Liegegebühren, ein offensives Marketing und die Konzepte zur langfristigen Unternehmensentwicklung. Das ist in der aktuellen Struktur schwierig, wie die jüngste Diskussion um die Pachtpreise der Europawiese zeigt. Kurz: Um erfolgreich zu sein, braucht ein Hafenunternehmen Freiheit zur Gestaltung“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Björn Ipsen.
Ferner rät CPL dazu, die Flächen des Wirtschaftshafens neu zuzuschneiden. „Gewerbeflächen müssen von solchen deutlich abgegrenzt werden, die für die Stadtentwicklung nötig sind. Nutzungskonflikte hätten für die Flensburger Schiffbau Gesellschaft existenzielle Konsequenzen“, so Werft-Geschäftsführer Rüdiger Fuchs dazu gegenüber der IHK.
Ein zentrales Kriterium zur Hebung der aufgezeigten Potenziale sei außerdem die dauerhafte Sicherstellung der wasserseitigen Erreichbarkeit. Dazu Gutachter Schlennstedt: „Mit dem von der Hafen GmbH und der Firma Machulez Transport GmbH kürzlich neu erstellten Peilplan werden zumindest Unsicherheiten bezüglich der Wassertiefen sowie maximaler Schiffsgrößen ausgeräumt.“
Der Peilplan sichert die Erreichbarkeit des Hafens für Schiffe mit einem Tiefgang von etwa neun Metern und einer Tonnage von bis zu 12.000 t. Problematisch sei nach Angaben des CPL-Geschäftsführers hingegen die fehlende Verfügbarkeit von Lotsen vor Ort. Diese müssen aktuell, auch für Kreuzfahrtschiffe, kostenintensiv aus Kiel angefordert werden.
Im Segment der Kreuzschifffahrt ergeben sich für Flensburg nach Erkenntnissen der Untersuchung bei erfolgreicher Positionierung am Markt sowie in Kooperation mit Partnerhäfen Potenziale von acht bis zwölf Anläufen mit insgesamt etwa 10.000 Passagieren pro Jahr. Wie für den Hafenumschlag auch sind die Kreuzfahrer jedoch zwingend auf einen gesicherten ISPS-Bereich angewiesen.
IHK-Hauptgeschäftsführer Ipsen abschließend: „Wir bringen mit den Ergebnissen der Potenzialstudie wichtige Argumente, Daten und Fakten für den Erhalt des Wirtschaftshafens in die Diskussion ein.“

Hier geht´s zum Hafen-Gutachten der IHK Flensburg
Flensburger Hafen: Gutachten sieht Umschlagpotenziale von bis zu 400.000 t pro Jahr https://www.ihk-schleswig-holstein.de/servicemarken/presse/pressemitteilungen/pressemeldungen_fl/Juni/gutachten-hafen-flensburg/4095596

Ein Kommentar dazu von Jörg Pepmeyer

Eine Ohrfeige für die Immobilienspekulanten und ihre Helfershelfer!

Mit Vehemenz wurde von unterschiedlichen Akteuren der Flensburger Kommunalpolitik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft seit mehr als 10 Jahren die Zukunft des Flensburger Wirtschaftshafens in düsteren Farben gemalt und der Hafen systematisch schlecht geredet. Offensichtlich aus ziemlich durchsichtigen Motiven. Denn die von der IHK in Auftrag gegebene Analyse  gibt auch nicht andeutungsweise Anlass Schlimmstes für den Hafen anzunehmen, wenn die in dem Gutachten beschriebenen Chancen konsequent genutzt werden.

Aber wirklich Mühe, den Wirtschaftshafen zu erhalten, haben sich in der Vergangeheit gerade mal zwei bis drei Fraktionen in der Flensburger Ratsversammlung gemacht. Der mehrheitliche Rest war offensichtlich d’accord mit den Interessen der Immobilienlobby und fungierte mehr oder weniger absichtlich als Helfershelfer für eben diese zum Teil stadtbekannten Akteure.

Ich finde es außerordentlich bedenklich, dass Entscheidungen in der Ratsversammlung, wie beim Hafen ohne ausreichende Expertise getroffen werden. Noch deutlicher, es ist offensichtlich gewollt, genau diese Expertisen nicht einzuholen, weil bestimmte Interessengruppen ein Auge auf das Hafengelände geworfen haben und politisch gut vernetzt sind. Da wird dann vorauseilend alles getan, um diesen Leuten zu gefallen, selbst in dem man Daten und Argumente präsentiert, die der Wirklichkeit nicht standhalten.

So darf es nicht weitergehen! Alle Argumente, Fakten und Alternativen müssen jetzt auf den Tisch. Die betroffenen Betriebe, die IHK, aber auch die interessierte Öffentlichkeit, die Stadteilforen, die IG Ostufer müssen ernsthaft eingebunden werden in einen transparenten Diskussions- und Entscheidungsprozess zur Zukunftssicherung und Weiterentwicklung des Flensburger Hafens.

Die Kernforderung lautet daher: Rücknahme des Beschlusses der Ratsversammlung vom 07.12.2017 (RV-160/2017), kein Moratorium für den Flensburger Hafen, sondern eine klare Ansage der Politik zum dauerhaften Erhalt und Ausbau des Flensburger Wirtschaftshafens!

 

Es gibt bereits schon konkrete Planungen von Investoren, Bau- und Immobilienunternehmen. Hier geht´s zu den sog. „Ideenvorschlägen“ (im Anhang der RV-Beschlussvorlage vom 7.12.) :

Ideenvorschlag_1

Ideenvorschlag_2

Ideenvorschlag_3

Ideenvorschlag_4

Ideenvorschlag_5

Ideenvorschlag_6

Ideenvorschlag_7

sowie

Anlage 2 Luftbild_mit_Kernbereich_des_Wirtschaftshafens

Hier gibt es weitere Beiträge zum Streit um die Zukunft des Flensburger Wirtschaftshafen

Hafen Flensburg : „410 000 Tonnen sind möglich!“ – Von der IHK beauftragtes Gutachten zur Hafenentwicklung prognostiziert gute Wachstums-Chancen – Quelle: https://www.shz.de/20116262 ©2018

Flensburger Hafen : Riskanter Poker um die Europawiese – Norddeutsche Unternehmergruppe will Zusatzumschlag im Stadthafen generieren – aber die Verwaltung bremst – Quelle: https://www.shz.de/20065917 ©2018

Zum Beschluss der Flensburger Ratsversammlung der shz-Beitrag: vom 30.11.2017: Beschluss zur Hafen-Zukunft : Das Ende des Flensburger Wirtschaftshafens? – Quelle: https://www.shz.de/18456911 ©2018

Ein AKOPOL-Beitrag vom 11.12.2017: Flensburger Wirtschaftshafen: Ratsversammlung beschließt Ende auf Raten unter https://akopol.wordpress.com/2017/12/11/flensburger-wirtschaftshafen-ratsversammlung-beschliesst-ende-auf-raten/

Die IG Ostufer hatte vor Jahren im Streit um das geplante Hotel am Ballastkai eine Ideenskizze für eine bürgerfreundliche Gestaltung des Ostufers vorgelegt, sie wäre eine Blaupause auch für eine zukünftige und bürgerfreundliche Planung am Hafen-Ostufer: IG Ostufer Plan-Entwurf Ballastkai

 

Open Air Midtsommerjazz am 24.06.2018 von 13 – 19 Uhr im Ostseebad in Flensburg

Massoud Godemann Trio
Christian Balvig Trio
Heiko Fischer Quartett

Das einzigartige Flensburger Open Air Jazz Festival findet bekanntlich bei jedem Wetter statt und hat in dieser Hinsicht schon alles mitgemacht. Sturm, Regen aber auch freundliches Sommerwetter. Je nach Wetter und Wind wird das „Dach über dem Kopf“ (Veranstaltungszelt) entweder am Strand direkt oder auf der Wiese aufgebaut.

Das Massoud Godemann Trio

ist schon so eine Art deutsches Jazz Urgestein. Der Deutsch-Iraner Godemann spielt hier zusammen mit dem Bassisten Gerd Bauder und dem Drummer Michael Pahlich einen leidenschaftlich anmutenden Sound, bei dem man nicht mehr weiß, ob es nun die alte Schule oder moderner akustischer Jazz ist. Godemann gehört auf jeden Fall in die Liga der akustischen Extrkönner mit zurück haltenden, meist nicht so lauten Tönen. Presse und Kritik loben ihn als „Poet unter den Jazzgitarristen“ und „Meister der pointierten Aussage“.

Hier eine Kostprobe:

Das Christian Balvig Trio

aus Kopenhagen macht uns darauf aufmerksam, dass es neben den bekannten Größen des dänischen Jazz noch ein paar richtig gute und hörenswerte Alternativen gibt. Hier kommt ein echtes Klavier-Trio auf die Bühne! Den Umständen entsprechend mit einem Epiano; allerdings mit einem fantastischen KawaiMP11 (Danke, Kühlhaus).

Das Heiko Fischer Quartett

war im Jahr 1 des Midtsommerjazz schon zu Gast am Ostseebad.  Seinerzeit noch unbekannt, aber extrem auffällig (Jedenfalls ist uns die Band aufgefallen 😉
Klar war: „Hier kommt was Besonderes auf uns zu!“.
Fischer ist also so etwas wie ein Mitbegründer des Projekts. Heute, 10 Jahre später, hat er für seine Gitarrenvirtuosität etliche Preise bekommen und seine Band  gehört zu den innovativsten deutschen Jazzbands.
Kurzum: Ein herausragendes Quartett mit eigenem Sound und viel Spass an modernem Jazz.

Ebenfalls eine zwar etwas ältere, aber musikalisch aufschlussreiche Kostprobe vom Heiko Fischer Quartett

Wir wollen um 13.00 mit dem Godemann Trio starten. Um 15.00 mit dem Balvig Trio weiter machen und um 17.00 Uhr Mit Heiko Fischer zum dritten letzten und letzten Act kommen. Alles kann sich wie immer zeitlich verschieben.Wir freuen uns riesig auf dieses Midtsommerjazzfest.Wir haben dieses Jahr ein annähernd 200 qm großes Zelt, das Schutz vor Sonne und Regen und umgekehrt bietet, weil heute noch keiner weiß, wasa das Wetter bringt.

Bringt euch mit, was ihr braucht, Essen und Trinken und denkt daran, euren Müll dann wieder mitzunehmen. Wir wollen den Strand sauber halten!

Wir haben den kleinen Cateringwagen vor Ort mit Snacks, Kaffee und Wein.Wir verkaufen kein Bier. Der örtliche Kiosk soll auch leben.

Wir bedanken uns bei unseren Kooperationspartnern für deren tolle Unterstützung!!!!

Die Stadt Flensburg hilft uns mit einer institutionellen Förderung, SSF und SDU mit Zuschüssen, das Kühlhaus stellt die Backline zur Verfügung (Piano, Bassamp usw.), der Verein Flensburger Norden hilft bei der praktischen Durchführung.

Es gibt keinen Eintrittspreis bei diesem Jazzfest. Wir erlauben uns jedoch in den Umbaupausen den Hut herum gehen zu lassen, um Spenden zu sammeln, sowohl für das Midtsommerjazz als auch für Kulturprojekte.

Aktuelle Infos hier https://www.8000eins.de/aktuell/midtsommerjazz/

Gastgeber: Ostseebad Midtsommer Jazz und Verein 8001

Vorausschau:

Im Herbst starten wir wieder unsere Solo Piano Konzerte in Koopeartion mit der Musikschule. Unser Kooperationspartner Taste!It: organisiert am 22.06. ein Piano Konzert im Sonnenblumenhaus mit Noah Roth.
Wir haben uns dieses Jahr vorgenommen, Pianistinnen nach Flensburg zu bringen:

22.09.
Julia Kadel

03.11.
Olivia Trummer

15.12.
Tuomas A. Turunen

Mehr Informationen zu den Solo Piano Konzerten  auf unserer Website

Start der Radiowerkstatt beim freien Radio Fratz in Flensburg

Freies Radio im Juni – Radiowerkstatt and more

Ab sofort könnt Ihr jeden Mittwoch von 18 bis 21 Uhr in die Bachstr. 7 kommen, wenn Ihr in irgendeiner Form schon jetzt oder bald Beiträge für das Radio produzieren wollt.

Ob Ihr schon Erfahrung habt oder nicht, ist völlig egal. Es soll hier Platz für alles mögliche sein: An Beiträgen basteln, voneinander Radiomachen lernen, plaudern, rumspinnen, Redaktionen bilden, den zukünftigen Sendeablauf koordinieren,… Eben alles, was konkret mit Radiomachen zu tun hat.
So können wir hoffentlich bald mindestens wieder ein monatliches Magazin gestalten und Beiträge für den Start des Radios vorproduzieren.
Nebenbei wollen wir auch rauskriegen, was schon an Vorwissen da ist und welche Wissenslücken wir demnächst wie füllen können.
Das Treffen wird erstmal eher provisorisch sein. Auch wir wissen das meiste nicht und vieles muss noch strukturiert werden. Die Rechner z.B. werden dieser Tage erst bestellt und müssen dann noch installiert werden. Es ist also eventuell sinnvoll, wenn Ihr eigene Technik (Laptops) mitbringt.
Anfang August ist es auch möglich, dass der ein oder andere Termin urlaubsbedingt ausfällt. Bis 25.7. sind wir auf jeden Fall da. Falls Ihr zwischen Mitte Juli und Anfang August kommen wollt, schickt uns bitte eine Mail-Adresse, dann werden wir Euch aktuell auf dem Laufenden halten.
Ab dem 15.8. ist dann wieder verbindlich geöffnet und hoffentlich alles einigermaßen eingespielt.

Das erste Treffen der Elektro-AG wird demnächst angekündigt.

Nach den Sommerferien wird es auch den ersten Einführungsworkshop geben, voraussichtlicher Termin ist Freitag, 24.8. abends und Samstag, 25.8. Am darauf folgenden Sonntag (26.8.) gibt es dann eine Extra-Radiowerkstatt für alle, die gleich weitermachen wollen.

Der Ausbau des Studios ging in letzter Zeit nicht so schnell voran, wie wir uns das gewünscht hätten. Zur Zeit sind wir dabei, die Technik zu bestellen. Alle, die beim Aufbau und Studio-Einrichten helfen wollen sind herzlich willkommen.
Nach wie vor hoffen wir, dass wir im Sommer noch mit dem Internet-Radio starten können. Die Rede ist aber inzwischen eher vom Spät-Sommer ; )

Zwischendrin hatten wir einen schönen Tag auf der butcher-jam am Schlachthof mit einem sehr lebendigen Infostand.
Besonders gefreut hat uns mal wieder die Radio-AG von der Ostseeschule, die auf eigene Initiative Muffins gebacken und auf der Providentia an der Hafenspitze zugunsten des Radios verkauft haben. Knapp 70 Euro Spenden wurden so eingesammelt. Vielen Dank dafür!

Leider haben wir vergessen, das offene Treffen im Juni anzukündigen, darum schon jetzt der Hinweis auf das nächste: Montag, 3.7. ab 19:30 Uhr sind wir wieder in der Bachstr. da für alle, die beim Radio mitmachen wollen.
Auch Dienstags von 11 bis 17 Uhr ist jetzt immer jemand da.

Auf dass wir bald voneinander hören,

Euer Radio Fratz

PS: Für alle reisefreudigen Feministinnen: In Zürich finden vom 19. bis 22. Juli die feministischen Radiotage „Claim the Waves“ statt. Mehr Infos dazu auf: www.claimthewaves.noblogs.org oder www.lora.ch

Freies Radio Fratz
Auf Facebook: http://www.facebook.com/freiesradioflensburg
Und Instagram: http://www.instagram.com/freies.radio.fratz

 

Leonard Cohen und Public Viewing – Der Juni 2018 im C.ulturgut Flensburg

Raum für Feste, Kunst und Kultur

Raum für Feste, Kunst und Kultur

Alter Husumer Weg 222, 24941 Flensburg, Tel.: +0461 – 99577110 Facebook: https://www.facebook.com/culturgut/ Website: https://culturgut.eu/ kontakt@culturgut.eu

Am Mittwoch, dem 13. Juni ist wieder unser Überraschungsabend: Wer wird wohl diesmal auf der C.ulturgut-Bühne stehen? Seien Sie gespannt und kommen Sie einfach vorbei. Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr. Für die Künstler „geht der Hut rum“.

Am Freitag, dem 15. Juni spielt A Tribute To Leonard Cohen bei uns. Seit 5 Jahren tourt Thomas Haloschan nun mit seinem Programm „I´m your man“ durch Deutschland und Europa. An diesem Freitag zusammen mit Multi-Instrumentalist Berndt Unstaedt, Sängerin Ashley Adair und an Piano und Querflöte Sylwia Timoti. Das Konzert beginnt um 19:00 UhrEinlass ab 18:00 Uhr bei freier Platzwahl. Es sind noch Tickets im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.

Die Party Get Down wurde verschoben. Nun bringt Euch Finest Hip Hop, Funk, Soul and R`n´B between 90´s and early 2000´s, am SA, 3. November 2018 um 21:30 Uhr zum Tanzen. Weitere Info hier.

Spannung, Gänsehaut und Jubel

Wer möchte schon allein auf dem Sofa schauen, wie Deutschland sich ins Achtelfinale spielt?

Beim wetterunabhängigen Public Viewing im C.ulturgut wird gemeinsam gefiebert! Am 14. Juni 2018 startet die FIFA Weltmeisterschaft in Russland und im C.ulturgut werden alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft auf einer Großbildleinwand im Saal übertragen. Einlass ist jeweils immer eine Stunde bevor das deutsche Team auf seine Gruppengegner trifft. Der Eintritt ist frei und die Bar ist geöffnet. Kommt vorbei zum Public Viewing zur Fußball-WM 2018 in Russland

Wir freuen uns auf tolle Abende mit hoffentlich vielen Toren unserer Elf und einer ausgelassenen Stimmung im C.ulturgut.Was beim Public Viewing natürlich nicht fehlen darf: Das Fanoutfit! Trikot, Haarband, Mütze, Hut, Hawaiikette und die Schminke im Gesicht. Das beste Outfit gewinnt!

Am 17. Juni ist das erste Spiel mit deutscher Beteiligung. An diesem Tag gewinnt das kreativste Deutschland-Outfit ein Getränk nach Wahl.

> Kulturelle Sommerpause im Juli und August 2018 <

Aber unser Ticketschalter ist natürlich weiterhin
von DI-SA in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr geöffnet.

Vorverkaufsbeginn für
Broschmann & Finke – Ho ho ho: Die WENNSCHON-DENNSCHON Weihnachtsshow
DI, 14. August 2018 ab 10:00 Uhr

Mister L. Memorial Party Part 9
SA, 1. September 2018 um 20:00 Uhr

Dr. Harry Keaton und das magische Klassenzimmer
FR, 14. September 2018 um 19:00 Uhr

Björn Paulsen

CD Release Konzert des neuen Albums „BALLON“
SA, 22. September 2018 um 19:30 Uhr

Duo Pariser Flair

Eine musikalische Stadtführung mit Marie Giroux (Gesang) und Jenny Schäuffelen (Klavier und Akkordeon)
SO, 23. September 2018 um 19:00 Uhr

Wir freuen uns auf einen sonnigen Juni mit Ihnen, voller Musik und Torjubel,
wir freuen uns auf Ihre Besuche in unserem Haus!

 

Kostenfrei Schwimmen lernen in den Sommerferien im Freibad Weiche – Jetzt anmelden!

Aktion Ferienschwimmen

Flensburg. Das Bildungs- und Sportbüro der Stadt Flensburg bietet auch in diesen Sommerferien gemeinsam mit dem Jugendtreff Weiche ein kostenloses Ferienschwimmen an.

Dieses findet vom 9. bis 26. Juli im Freibad Weiche statt.Seepferdchen

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse bis einschließlich 5. Klasse einer Flensburger Schule, die Schwimmen lernen möchten und die ihren Wohnsitz in Flensburg haben.
Die Anmeldungen liegen in den Schulen bereit.

Die Stadt bittet, diese an den Förder- und Trägerverein

Jugendtreff Weiche e.V., Jägerweg 2 in 24941 Flensburg

zu senden.

Anmeldeschluss ist der 4. Juli 2018

 

 

 

 

Treffen der IG Ostufer am 15.06.2018 um 19 Uhr in der Alten Apotheke

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der IG Ostufer,

wie ihr unserem Text (Sabotage am Wirtschaftshafen) und dem Tageblatt (Riskanter Poker um die Europawiese) entnehmen konntet, hat sich in der letzten Zeit in Bezug auf das Hafen Ostufer einiges getan.
Weil es zu diesem Thema mit Sicherheit noch Informations- bzw. Diskussionsbedarf gibt, möchten wir uns am
Freitag, den 15. Juni um 19:00 wieder in der Alten Apotheke in der Friesischen Straße 31 treffen.

Für den Vorstand und
mit freundlichen Grüßen

Gerd Strufe, 1. Vors.

Hafen Flensburg : „410 000 Tonnen sind möglich!“ – Von der IHK beauftragtes Gutachten zur Hafenentwicklung prognostiziert gute Wachstums-Chancen – Quelle: https://www.shz.de/20116262 ©2018

Hier geht´s zum Hafen-Gutachten der IHK Flensburg
Flensburger Hafen: Gutachten sieht Umschlagpotenziale von bis zu 400.000 t pro Jahr https://www.ihk-schleswig-holstein.de/servicemarken/presse/pressemitteilungen/pressemeldungen_fl/Juni/gutachten-hafen-flensburg/4095596

Flensburger Hafen : Riskanter Poker um die Europawiese – Norddeutsche Unternehmergruppe will Zusatzumschlag im Stadthafen generieren – aber die Verwaltung bremst – Quelle: https://www.shz.de/20065917 ©2018

Aufruf zu einer spontanen Mahnwache vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel am 14.06.2018 um 11.58 Uhr „Zwei vor Zwölf

Morgen wird der Haushaltsausschuss des Bundestages die Bereitstellung von mehr als 1 Milliarde Euro für Kampfdrohnen wahrscheinlich beschließen.

Wir protestieren gegen diese massenhafte Geldverschwendung für Tod und Zerstörung und rufen auf zu einer Mahnwache vor der Hauptzufahrt des Drohnen- und Tornadostandortes der Bundeswehr in Jagel am Donnerstag, den 14. Juni 2018 um 11.58 Uhr („Zwei vor Zwölf“)

Sollte der Haushaltsausschuß NEIN sagen, feiern wir dann ein Fest, wir treffen uns dann trotzdem.

Am 26. Juni 2018 rufen wir zu einem Offenen Kriegsatelier auf, bei dem kreative Menschen vor vielen Toren des Drohnen- und Tornadostandortes mit ihren künstlerischen Fähigkeiten wirksam werden. Das Offene Kriegsatelier findet am 26. Juni 2018 in der Zeit von 6.00 bis 18.00 Uhr statt.

Zu diesem Zeitpunkt erwarten wir die Vertragsunterzeichnung, mir der die Heron-TP-Drohnen betstellt werden.

Keinen Cent für Kampfdrohnen für das Geschwader aus Jagel

Schon jetzt ist das taktische Luftwaffengeschwader in Jagel die einzige Einheit von der die Großdrohnen Heron 1 bedient werden, die zur Zeit in Mali eingesetzt werden.

Ab 2019 soll das taktische Luftwaffengeschwader aus Jagel die einzige Einheit der Bundeswehr sein, von der die sieben bewaffneten Drohnen Heron TP  bedient werden. Die Heron TP fliegt mit 1000 kg Nutzlast, die für den Transport von Waffen und Munition genutzt werden kann, die Vorgängerdrohne Heron 1 hat nur 250 kg Nutzlast.

Die Bundeswehr soll mit Kampfdrohnen am Kriegsgeschehen teilnehmen.

Damit schreitet die Automatisierung der Kriegsführung weiter fort.

Für den 13. Juni 2018 ist die Abstimmung im Haushaltsausschuss des Bundestages angesetzt. Danach können die Verträge für die Bereitstellung von sieben bewaffneten Heron TP Drohnen aus Israel unterzeichnet werden. Sie kosten mindestens 1,024 Milliarden Euro

(= eine Milliarde plus 24 Millionen Euro).

Die Laufzeit der Verträge beträgt neun Jahre.

In dieser Summe von 1,024 Mrd. Euro ist die Bereitstellung der Drohnen, die Ausbildung von 78 Drohnenpiloten in Israel und die Wartung der Drohnen enthalten.

Es gibt aber Folgekosten durch die Bewaffnung, deren „Auswahl auf Grundlage der operationalen Anforderungen im Einsatzgebiet mit Munition unterschiedlicher Größe und Eignung“ erfolgen soll, so heißt es im Bundesverteidigungsministerium.

Anfahrtskizze zum Fliegerhorsz Jagel

Weitere Folgekosten entstehen durch den Ersteinsatz der Heron TP in einem Einsatzgebiet. Dafür ist eine Vorbereitungszeit von etwa einem Jahr notwendig und die Kosten werden mit 40 Millionen Euro pro Einsatz veranschlagt.

Weitere Folgekosten entstehen durch den Verbleib der Drohne in einem Einsatzgebiet. Das kostet pro Jahr und Einsatz etwa 30 Millionen Euro.

Diese Kosten beziehen sich auf die Erfahrung der Drohne Heron I, die von der Bundeswehr in Afghanistan eingesetzt worden ist und jetzt in Mali eingesetzt wird. Der Haushaltsausschuß des Bundestages beschließt „nur“ über die Beschaffungskosten von 1,024 Mrd. Euro und berücksichtigt nicht die Folgekosten, die in der Zukunft liegen.

Mahnwachen gegen Krieg und Militär: Regelmäßig protestieren KriegsgegnerInnen mit unterschiedlichen Aktionen am Fliegerhorst. Das Geschwader ist dadurch als todbringende Bundeswehreinheit bekannt geworden. Infos über gelaufene und zukünftige Aktionen gibt es unter jagel.bundeswehrabschaffen.de

Am 26. Juni 2018 rufen wir zu einem Offenen Kriegsatelier auf, bei dem kreative Menschen vor vielen Toren des Drohnen- und Tornadostandortes mit ihren künstlerischen Fähigkeiten wirksam werden. Das Offene Kriegsatelier findet am 26. Juni 2018 in der Zeit von 6.00 bis 18.00 Uhr statt. Den Einladungsflyer für den 26.06. mit ausführlichen Informationen zur Aktion am Fliegerhorst gibt es hier: 260618AufrufOffenesKriegsatelierJagel2018

Anmeldungen bitte an: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Veranstalter und verantwortlich: DFG-VK Gruppe Flensburg
Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

%d Bloggern gefällt das: