Archiv der Kategorie: Aufrufe

Aufrufe und Petitionen zu unterschiedlichen politischen Anliegen

Mehrere tausend Teilnehmer beim Fridays for Future Klimastreik in Flensburg am 20.09.

Klimastreik in Flensburg: Der Protestzug am Willy-Brandt-Platz

Sitzblockade am ZOB sorgt für Stillstand

Ein Bericht und Fotos von Jörg Pepmeyer

Mehrere tausend Menschen beteiligten sich am Freitag in Flensburg an einer Kundgebung anlässlich des globalen Klima-Streiks, zu dem die Fridays for Future Bewegung aufgerufen hatte. Während die Veranstalter von deutlich über 4.000 TeilnehmerInnen sprachen, nannte die Flensburger Polizei eine Zahl von 3.000.

Unter dem Motto #AlleFürsKlima hatten die Flensburger Fridays for Future Aktivisten nicht nur SchülerInnen zum Streik aufgerufen, sondern auch alle anderen Menschen, die sich im Zeichen der Klimakrise für ein lebenswerte Zukunft einsetzen wollen. Die Hauptforderungen:  Die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens und des 1,5 °C-Ziels. Die Reduktion der Treibhausemissionen bis 2035 auf netto null und eine 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035.

Unabhängig davon machten viele Demonstranten mit selbst gemalten Plakaten und Transparenten deutlich, dass es ebenso grundlegende Veränderungen in der industriellen Produktion, der Landwirtschaft, dem Verkehr und vielen anderen Bereichen der Gesellschaft geben müsse. Auch die Stadtwerke Flensburg bekamen ihr Fett weg. So wurde auf einem Transparent der Bau des neuen Kessels 13 kritisiert, der mit Gas befeuert werden soll.

Begonnen hatte die Kundgebung an der Hafenspitze. Auf der eigens für die Veranstaltung aufgebauten Bühne stellten die Initiatoren der Flensburger Fridays for Future Gruppe mit ihrer Sprecherin Luna Renninger ihr Anliegen und ihre Forderungen vor. Im Publikum vor der Bühne nicht nur viele junge Menschen, sondern auch Eltern mit ihren Kindern, Omas und Opas, Menschen aller Altersgruppen. Mit dabei auch Beschäftigte von Betrieben, die gemeinsam an der Streikaktion teilnahmen. Auch das Interesse der Medien war ausgesprochen groß. So waren die Pressevertreter der lokalen Tagespresse und des NDR vertreten, aber auch zahlreiche Journalisten aus dem In- und Ausland.

Über die Schiffbrücke marschierten die Streikenden anschließend am Hafen entlang Richtung Duburg, um danach über die Toosbüystraße und die Norderstraße beim Willy-Brandt-Platz wieder auf die Schiffbrücke zu stoßen. Dann ging es Richtung ZOB. Eigentlich war auf der großen Kreuzung am ZOB eine längere Sitzblockade geplant, die die Polizei jedoch untersagte. Offensichtlich war sie nicht bereit, ein größeres Verkehrschaos in Kauf zu nehmen. Das hinderte aber einige hundert Teilnehmer trotzdem nicht daran,  die Kreuzung für mehr als eine Stunde zu besetzen. Tatsächlich ging auch auf der Kreuzung nichts mehr, sehr zum Verdruss vieler Autofahrer, denen ein vielfaches „Motor aus!“ entgegen schallte. Schlussendlich wurden die Blockierer aber von der Polizei unter Androhung von Zwangsmaßnahmen aufgefordert die Aktion zu beenden. Währenddessen hatte sich bereits eine Hundertschaft der Polizei am Polizeipräsidium bereit gemacht, um der Aufforderung ihres Einsatzleiters, Michael Dubbert-Schulz, entsprechenden Nachdruck zu verleihen. Zu gewalttätigen Konflikten kam es aber nicht. Die Protestler beendeten friedlich die Aktion und räumten die Kreuzung. Die Polizei nahm lediglich die Personalien von einigen auf und erteilte Platzverbote.

Anschließend klang der Streik mit einem Konzert der Flensburger Bands Silent Attic und Salamanda an der Hafenspitze aus, deren Musiker sich ebenfalls tief beeindruckt vom Umfang des Protests in Flensburg zeigten. Vorher machten die Veranstalter nochmal deutlich, dass sie von dem Erfolg des Streiktages völlig überwältigt seien und bedankten sich bei den Teilnehmern.

Weitere Aktionen sind in Flensburg geplant, zudem gibt es bis zum Freitag nächste Woche zahreiche kleinere Veranstaltungen und Termine im Rahmen der Flensburger „Week of Climate“.

Mehr Infos zu Fridays for Future Flensburg auch auf Facebook

Unten eine Fotostrecke zum Klimastreik am 20.09.2019 in Flensburg

Kurz vor Beginn der Veranstaltung auf dem Platz an der Hafenspitze

Die Aktivisten der Fridays for Future Gruppe Flensburg mit ihrer Sprecherin Luna Renninger

Menschen aller Altersgruppen auf dem Platz an der Hafenspitze

Lucien Hummel von Fridays for Future Flensburg: Aufmerksames Zuhören auf der Bühne und beim Publikum

André Voß fordert: Keine Profite auf Kosten des Klima- und Umweltschutzes!

Mehr Bäume – weniger Rüstung

Kinder wissen, was zu tun ist

Kapitalismus und Umweltschutz – Geht das?

Der Demozug auf der Schiffbrücke: Jeder trägt Verantwortung!

Kritik an den Flensburger Stadtwerken und dem geplanten Neubau von Kessel 13

Viele selbstgemalte Plakate machen auf das Problem aufmerksam

Der Demozug in der Toosbüystraße – Die Erde ist unsere Heimat

Enkel- und Klimaschützerinnen vor der Marienkirche: Klimaschutz ist Klassenkampf!

Auf dem Weg zum ZOB

Sitzblockade am ZOB und ein Fridays for Future Sprecher

„Motor aus!“ Nichts geht mehr – Stau und Sitzblockade auf der ZOB-Kreuzung

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Aktionstag Freiraum statt Parkraum: Happening am Flensburger Hafen am 21.09.

Foto: Carlo Müller-Hopp fahrradmainz.de

Die AG Verkehrswende in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg sowie die Ortsgruppen des ADFC und VCD laden am Samstag, 21.09.19 ein zum Aktionstag „Freiraum statt Parkraum: Happening am Hafen“.
Von 11:00 – 17:00 Uhr setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen eine PKW zentrierte Verkehrspolitik und zeigen, wie öffentlicher Raum anders genutzt werden kann statt als Abstellfläche für PKW:
Mehr Platz für Grün, mehr Platz für Freu(n)de, mehr Platz zum Atmen!

Wir freuen uns auf spannende Gäste, die zu abwechslungsreichen Aktivitäten einladen: Begegnung, Bewegung, Spiel, Musik.
Für 15:00 Uhr werden wir Politiker zu Kaffee und Kuchen einladen und sie fragen, wie sie es mit einer klimafreundlichen Verkehrspolitik halten. Im Mittelpunkt stehen dabei unsere 5 Sofort-Forderungen.

Bitte kommen und dabeisein! Für Getränke, Kaffee, Kuchen und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
Gerne auch Campingtische und -stühle, Teppiche und Sonnenschirme mitbringen!

Zum Hintergrund der Aktion:

Anlass ist der internationale Parking Day. Der Slogan lautet „Freiraum statt Parkraum“. Der Verkehr ist nach offiziellen Angaben der drittgrößte Verursacher von Emissionen in Deutschland. Klimafreundliche Maßnahmen in den Städten sind deshalb besonders lohnend, weil der Verkehr hier für rund ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich ist.

Ausführlichere Informationen zur Aktion hier: https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/news/wir-laden-ein-freiraum-statt-parkraum-happening-am-hafen-am-21-september/

PDF: 5 Sofort-Forderungen der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
https://nord.vcd.org/fileadmin/user_upload/Nord/Flensburg/Aktionen/KLIMA-Flensburg-Sofort-Forderungen.pdf

Die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg wurde im Mai dieses Jahres gegründet von Inge Ohlsen und Ise und Ralf Strobach. Dem losen Verbund gehören rund 30 Mitglieder aus Verbänden und Einzelpersonen an. Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Donnerstag, 19:00-21:00 Uhr.

Kontakt zu den teilnehmenden Gruppen:

Ise und Ralf Strobach
Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
strobach@online.de

Julia Born
VCD Ortsgruppe Flensburg
og-flensburg@vcd-nord.de
https://www.vcd.org/

ADFC Flensburg
c/o Umwelt- und Initiativenzentrum
Burgplatz 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 / 26067
flensburg@adfc-sh.de
https://www.adfc-sh.de/index.php/adfc-vor-ort/flensburg

 

Fridays for Future Flensburg: Aufruf zum Klimastreik „Alle fürs Klima!“ und zur Demo am 20.09.2019 an der Hafenspitze

Demo! Am 20.09. werden wir wieder gemeinsam für ernsthafte Klimapolitik auf die Straße gehen!

Freitag, 20. September 2019 um 10:00
Hafenspitze Flensburg, Flensburg

Unter dem Motto #AlleFürsKlima rufen wir nicht nur Schüler*innen zum Streik auf, sondern alle!

Wir müssen weiterhin Aufmerksamkeit auf die Klimakrise lenken, sie muss erste Priorität haben! Dafür braucht es uns alle!

Kommt zur Internationalen Demo am 20.09. zur Hafenspitze in Flensburg, werdet ein weiteres Mal laut, zeigt mit euren Bannern und Plakaten, dass ihr eine lebenswerte Zukunft wollt und bringt eure Freunde und Familie mit!

Wir freuen uns auf alle Teilnehmenden und Mitstreikenden! #actnow #climaterevolution #fridaysforfuture

Fridays for Future Flensburg auf Facebook

Einen Bericht zum Verlauf des Klimastreiks und zur Demo am 20.09. in Flensburg gibt es hier: Mehrere tausend Teilnehmer beim Fridays for Future Klimastreik in Flensburg am 20.09. unter: https://akopol.wordpress.com/2019/09/21/mehrere-tausend-teilnehmer-beim-fridays-for-future-klimastreik-in-flensburg-am-20-09/

 

Mahnwache & Friedensfahrradtour „Jagel Rund“ am 14.09.2019 Fliegerhorst Schleswig/Jagel

Der Fliegerhorst Jagel ist der zentrale Stützpunkt für die Kriegführung mit
Bundeswehr-Drohnen und -Tornados

Darauf machen wir mit einer Kundgebung und Fahrradtour aufmerksam

am Sonnabend, den 14. September 2019.

11.58 Uhr Kundgebung am Eingang des Fliegerhorstes.

Um 13.00 Uhr startet die Fahrradtour rund um das Gelände des Fliegerhorstes.

Wer nicht mitfährt, kann an einer Mahnwache mit Musik, Diskussionen, Gesprächen mit Getränken und Kuchen am Kundgebungsort teilnehmen. Mit der Ankunft der Radfahrer endet die Veranstaltung wieder am Eingang des Fliegerhorstes mit einer Abschlußkundgebung.

Zum Anliegen des Protests:

Als Standort ist Jagel mit direkter Nähe zu Nord- und Ostsee der ideale Standort für weltweite Kriegseinsätze mit Drohnen, denn das Luftwaffengeschwader 71 nimmt an Kriegseinsätzen teil.
Dieses Luftwaffengeschwader ist der einzige fliegende Verband der Bundeswehr, der über die Möglichkeiten der bemannten und unbemannten, abbildenden und signalerfassenden Luftaufklärung verfügt. Der Standort verfügt auch über eine mobile und verlegungsfähige Anlage zur Auswertung der optischen, sensorischen und digitalen Daten der militärischen Ziele.
Das Taktische Luftwaffengeschwader 51 in Jagel spioniert Ziele für die Bundeswehr und NATO aus, die dann von anderen Kampfverbänden bombardiert und zerstört werden.
Dabei erfolgt der Befehl von einer bemannten, computergestützten Bodenstation aus an bemannte oder unbemannte Flugkörper, die dann die erforderlichen Informationen einholen und an die Bodenstation weiterleiten. Die Bodenstation gibt den Mordbefehl vollautomatisch an den Flugkörper weiter, der ihn dann ausführt. Wenn die Bewaffnung der Drohne Heron TP erfolgt ist, kann sie auch ohne den Umweg über die Bodenstation von jedem sicheren beliebigen Militärstandort ihren Kampfauftrag bekommen.
Die taktische Aufklärung erfolgt durch Drohnen aber auch durch wetterunabhängig einsetzbare, bemannte Flugzeuge, die Tornados ECR. Diese sind hier in Jagel stationiert und kommen auch von hier aus zum Einsatz. In ihren mitgeführten Aufklärungsbehältern tragen sie die technischen Voraussetzungen für das digitale, optische und sensorische Ausspionieren fremder Aktivitäten. Sie können feindliche Stellungen an ihrer elektromagnetischen Abstrahlung mit Ihrem Emitter Locator System (ELS) erkennen und dann mit ihren Homing Anti Radiation Missile (HARM)-Raketen vernichten. Das ELS gibt den Vernichtungsbefehl vollautomatisch an HARM weiter.
Auch eine Bundeswehr, die auf Elektronische Kampfführung und Kampfdrohnen verzichtet, wäre immer noch schädlich, gefährlich, sinnlos und teuer. Demokratie, Frieden und ein Leben in Sicherheit für die Menschen können aber nicht durch Aufrüstung, Militär und Krieg hergestellt oder gesichert werden. Deswegen ist die Alternative einseitige und vollständige Abrüstung bis hin zur Abschaffung der Bundeswehr und eine Welt ohne Militär.

Anreise

Mit dem Auto:
Autobahn 7 Abfahrt Schleswig-Jagel, B77 Richtung Jagel

Über die Autobahn A7 an der Ausfahrt Schleswig/Jagel abfahren. In Richtung Schleswig abbiegen und nach etwa 1 km nach Süden bzw. nach rechts auf die Bundesstraße 77 in Richtung Jagel, Kropp und Rendsburg abbiegen.

Über die B76 an der Auffahrt zur B77 ebenfalls nach Süden auf die Bundesstraße 77 in Richtung Jagel, Kropp und Rendsburg abbiegen.

Auf der B77 im Kreisverkehr geradeaus weiter fahren und nach etwa 1 km befindet sich auf der rechten Seite der Zugang zum Fliegerhorst Jagel.

Anfahrtsbeschreibung zum Fliegerhorst Jagel mit der Bahn:

Mit der Bahn und Fahrrad: Mit der Bahn bis Bahnhof Schleswig und Bahnhofstraße, Mansteinstraße, Husumer Baum, Friedrichstraße, Busdorfer Straße, Rendsburger Strße, Schulstraße, auf die B77 und dann weiter wie bei der Autoanfahrt beschrieben.

Informationen und Ankündigungen weiterer Veranstaltungen gibt es unter: www.jagel.bundeswehrabschaffen.de

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
Gruppe Flensburg, c/o Dr. Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg
Kontakt-Email an: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Unterstütze das Volksbegehren zum Schutz des Wassers in Schleswig-Holstein!

Auch im Bürgerbüro im Flensburger Rathaus kann bis zum 2. März 2020 mit der Abgabe der Unterschrift das Volksbegehren unterstützt werden.

Am 2. September startete ein breites Bündnis das Volksbegehren zum Schutz des Wassers – das erste Volksbegehren in Schleswig-Holstein seit 10 Jahren.

Ziel ist ein besserer Schutz des Wassers vor den Risiken der Gas- und Ölförderung sowie mehr Transparenz durch Aufdeckung von Gefahren. Bereits 98 durch Erdölförderung [in Schleswig-Holstein!] verursachte Schadensfälle, bei denen Boden und Wasser verunreinigt wurden, wurden auf Nachfrage von der Landesregierung eingeräumt.

Hinter dem Volksbegehren steht ein Bündnis von rund 20 ganz unterschiedlichen Organisationen und Initiativen, wie der Bund für Umweltund Naturschutz Deutschland, die Bürgerinitiative gegen das CO2 Endlager e.V., die Schutzstation Wattenmeer, die Piratenpartei, die SPD und der SSW.

Vom 2. September bis 2. März 2020 müssen mindestens 80.000 gültige Unterstützerunterschriften geleistet werden, damit es zum Volksentscheid kommt. Teilnehmer müssen mindestens 16 Jahre alt sein, einen deutschen Pass und seit mindestens 6 Wochen ihren Wohnsitz in Schleswig-Holstein haben.

Bis zum 2. März kannst Du auch direkt im Bürgerbüro im Flensburger Rathaus dieses Volksbegehren mit Deiner Unterschrift unterstützen. Denn die Abgabe der Unterschrift im Rathaus ist die beste Methode, dieses Begehren zu unterstützen, da Deine Unterschrift dann direkt verifiziert ist – in der Vergangenheit sind Initiativen schon gescheitert, da die Echtheit der Unterschriften angezweifelt wurde.

Rathaus-Finder: http://www.rathausfinder.de/schutz-des-wassers-sh

Mehr Infos: http://www.vi-wasser.de/ und  http://www.vi-wasser.de/files/Folder_VI-Wasser_web.pdf

Auf Facebook: https://www.facebook.com/VolksbegehrenWasser/

Siehe dazu auch den AKOPOL-Beitrag vom 7.9.2019:
Torpedieren die Grünen das Volksbegehren zum Schutz des Wassers in Schleswig-Holstein?
Die Verantwortlichen der Initiative für das Volksbegehren bitten  in einem Offenen Brief die Grüne Landtagsfraktion nachdrücklich, „die Verbreitung alternativer Fakten zum Volksbegehren zu beenden und den Schutz des Wassers und den Einsatz für mehr Transparenz nicht weiter zu bekämpfen.“
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/09/07/torpedieren-die-gruenen-das-volksbegehren-zum-schutz-des-wassers-in-schleswig-holstein/

Greenpeace Flensburg kämpft weiter für den Erhalt des Bahnhofswaldes

Schriftliche Einwendungen bis 18. Oktober senden!

Mit einem Aufruf, den wir untenstehend dokumentieren, ruft die Flensburger Greenpeace-Gruppe alle Menschen dazu auf, Einwendungen gegen die geplante Abholzung des Bahnhofswaldes zu schreiben und zu versenden:

Rettet den Bahnhofswald! 🌳🌲🌳

Die Stadt Flensburg möchte lieber ein Hotel und ein großes Parkhaus bauen, statt einen lebenswichtigen Wald zu erhalten. Doch wir haben noch eine Chance, dies zu verhindern. Sendet eure Einwendungen gegen die Abholzung des Bahnhofswaldes unter folgendem Link ein: https://www.bob-sh.de/verfahren/21b183b5-9c88-11e9-94be-00505697774f/public/detail#procedureDetailsStatementsPublic
Dort könnt ihr den Bebauungsplan einsehen und Argumente dagegen setzen. Wenn ihr keinen eigenen Text verfassen möchtet, könnt ihr auch bereits geschriebene Einwendungen unterzeichnen. ➡️ Jede Stimme zählt!

Warum ist der Wald so wichtig für Flensburg und was spricht gegen eine Abholzung?

1. Der Wald verbessert die Luftqualität der Innenstadt maßgeblich.

2. Er beheimatet wichtige Arten, unter anderem zwei gefährdete Fledermausarten. Der Wald ist ein Biotop, welches zur Artenvielfalt beiträgt.

3. Jeder einzelne Wald ist für die Anpassung an den Klimawandel notwendig. Der Klimaeffekt von alten Bäumen ist weitaus höher, als der von Neupflanzen.

4. Die Abholzung würde gegen den Klimapakt sprechen, den Flensburg sich zum Ziel gesetzt hat.

5. Ein neues Hotel mit dazugehörigem Parkhaus würde gegen ein nachhaltiges Mobilitätskonzept arbeiten, welches wir so dringend benötigen.

6. Und Vieles mehr!

Helft mit, den Bahnhofswald zu retten, schreibt Einwendungen und teilt den Link! 🌳🌍🌳

#bahnhofswaldbleibt

Bei Facebook zu finden unter: : https://www.facebook.com/greenpeace.fl/photos/a.562957623735391/2580064035358063/?type=3&theater

Treffen von Parents for Future Flensburg am 28.08.2019

Am Mittwoch, den 28.8.2019 um 19.00 Uhr treffen sich die Aktivisten von Parents for Future Flensburg im Kauslundhof 12!

Hauptthema des Treffens wird der globale Streik #allefürsklima am 20.9. und die darauf folgende Klimawoche sein.
Da der Streikaufruf für den 20.9. sich dieses Mal ausdrücklich auch an alle Erwachsenen richte, will man auch sie ganz besonders für den 20.9. mobilisieren.

Die TOPs für das Treffen am 28.08. werden voraussictlich sein:

– Werbematerial (Flyer, Plakate…) für den 20.9. besorgen
– Aufgabenverteilung & ToDo Liste (Wunderlist)
– Aktionen für die Klimawoche
– Firmen ansprechen, da alle streiken sollen
– Strategieplan „Klimawoche an Schulen“
– Social Media Kampagne

Kontakt:

Michaela Klee: flensburg@parentsforfuture.de

Parents für Future über Facebook: https://www.facebook.com/groups/391785018277599/

 

Mit dem BUS zur #unteilbar-Demo von FLENSBURG nach DRESDEN an diesem Samstag, 24.08.2019 !

Aufruf:
verbindliche Voranmeldung für die Mitfahrt (Sitzplatz) im BUS zur #unteilbar-Demo von FLENSBURG nach DRESDEN an diesem Samstag, 24.08.2019 (Hin- und Rückfahrt).

Liebe Interessierte!
Es laufen jetzt in verschiedenen Milieus in und bei Flensburg Umfragen, ob sich jemand verbindlich für eine potentielle Bus-Mitfahrt zu der #unteilbar-Demo anmelden möchte. Melden sich bis einschließlich Mitwoch-Abend, d. 21.08. wenigstens 50 Menschen an, besteht die Möglichkeit, dass ein Bus aus Flensburg nach Dresden fahren wird. Das Ergebnis der Bemühungen wird dann Donnerstagvormittag bekanntgegeben.

Sollte ein Bus fahren, werden auch Spenden gesammelt, um „Alle-sollen-mit-Tickets“ anbieten zu können. Dafür wird es neben kostendeckenden gewöhnlichen Tickets zusätzlich auch Soli-Tickets geben, die ermöglichen sollen, dass mehr Menschen mitkommen können.

Verbindliche Ticket-Preise können zum jetzigen Zeitpunkt NICHT genannt werden! (Diese sehen bei den HAMBURGER Bussen z. Zt. so aus: Ticketpreise: 5-10 € „Alle-sollen-mit-Ticket“, ab 25-30 € deckt das Ticket die Kosten für einen Platz, ab 45€ ermöglicht das Ticket, dass mehr Menschen mitkommen können)

Sollte es zu einer gemeinsamen Busfahrt aus Flensburg kommen, könnt ihr damit rechnen, dass wir bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag so kurz nach Mitternacht losfahren und am Sonntag in aller Frühe wieder in Flensburg eintreffen werden.

Anmelden könnt ihr euch z.B. beim Absender dieser Infos

per E-Mail: per.losch@gmx.de,
per Nachricht auf www.facebook.com/TableauKulturcafe ,
persönlich Dienstagabend und Mittwochabend im Tableau.
Dann beim DGB Flensburg oder euerer Einzel-Gewerkschaft und bei der Ossietzky-Buchhandlung-Buchhandlung info@cvo-buchladen.de Sofern der Bus zustande kommt, erhaltet ihr ab Donnerstagmittag weitere Infos zur Fahrt, zur Demo, zum Konzert und zur Rückfahrt.

Zu den Infos zur #unteilbar-Demo und deren 13 verschiedenen Themen-Blöcken, den zahlreichen Redner*innen, den zahlreichen Bands und auftretenden Künstler*innen könnt ihr euch von hier aus durchklicken: https://www.unteilbar.org/

Solidarische Grüße
Per / Tableau

Fridays for Future Flensburg – Demo zum Erhalt des Bahnhofswaldes am 09.08.2019 um 12 Uhr ab Hafenspitze

Für den kommenden Freitag 9.8. um 12:00 Uhr rufen die Flensburger Klimaaktivisten auf, um für den Erhalt des Bahnhofswaldes zu demonstrieren.

Startpunkt an der Hafenspitze, Endpunkt der Demo wird das Rathaus sein, wo auf dem Parkplatz öffentlich mit Oberbürgermeisterin Simone Lange über den Bahnhofswald diskutiert werden soll. Eine Zusage von ihr zu solch einem Gespräch steht allerdings noch aus.

 

 

 

 

„5 vor 12!“ – Lie-in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg am 06.07.2019 in der Flensburger Fußgängerzone

„5 vor 12“ lautet der Slogan der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg in der Flensburger Fußgängerzone an der Kreuzung Rathausstraße. Zum dritten Mal praktizieren die Aktivisten ihr Lie-in, das heißt, sie legen sich

am Samstag, 6. Juli, von 11:55 bis 12:00Uhr

auf die Straße. Um sie herum stoppt der Verkehr.

„Wir wollen ein Zeichen setzen und aufrütteln“, sagt Julia Born, die die Aktion diesmal koordiniert. „Wir haben genug Worte gehört, nun müssen endlich Taten folgen. Es ist 5 vor zwölf. Wenn wir einen der Kipp-Punkte für das Klima überschritten haben, gibt es kein Zurück mehr, so die Klimafolgenforschung.“

Die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg wurde im Mai dieses Jahres gegründet von Inge Ohlsen und Ise und Ralf Strobach. Dem losen Verbund gehören rund 30 Mitglieder aus Verbänden und Einzelpersonen an.

„Der Verkehr ist drittgrößter Verursacher von Emissionen in Deutschland, dabei sind die Städte für rund ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich. Deshalb lohnen Veränderungen hier besonders“, so Julia Born, die auch Sprecherin der VCDOrtsgruppe Flensburg ist.

Deshalb fordert die VCD-Ortsgruppe:
– Gut ausgebaute, sichere Rad- und Fußwege
– Stärkung der Verkehrsüberwachung (Parken, Geschwindigkeit, Lieferverkehr)
– Deutlicher Ausbau von Fuß-, Rad-, Bus- und Bahnverkehr
– Spürbare Reduzierung des LKW-Verkehrs
– Konsequente Umsetzung der Maßnahmen des Flensburger Masterplans Mobilität.

Kontakt:
Julia Born
VCD Ortsgruppe Flensburg
og-flensburg@vcd-nord.de

https://www.vcd.org/

Ise und Ralf Strobach
Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
strobach@online.de

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