Archiv der Kategorie: Aufrufe

Aufrufe und Petitionen zu unterschiedlichen politischen Anliegen

Freiraum statt Parkraum: Willkommen zum Parking Day am 19.09.2020 in der Norderstraße!

Foto: Carlo Müller-Hopp fahrradmainz.de

Am Samstag, 19. September 2020, von 11:00-14:00 Uhr, laden die Ortsgruppen von ADFC und VCD und die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg ein zum Parking Day in der Norderstraße! Nimm Platz auf einem Parkplatz – und dann könnt ihr Kaffee trinken und Kuchen essen, euch im Schach duellieren oder den Kindern aus einem Buch vorlesen.

Was ist der Parking Day? – Häufig gestellte Fragen

Der Parking Day ist ein internationaler, jährlicher Aktionstag am dritten September-Wochenende.

Worum geht es?
Parkplätze im öffentlichen Straßenraum werden für einige Stunden umgewidmet: als grüne Oase, als Wohnzimmer, zum Kaffeetrinken, Entspannen, Spielen oder Freunde treffen. Der Aktionstag regt an zur kritischen Auseinandersetzung mit Pkw-Parken im öffentlichen Raum und einer Pkw-zentrierten Verkehrspolitik.
Denn: Ein Parkplatz nützt nur einer Person. An einer freien Fläche in der Stadt können viele Freude haben.

Wann und wo findet der Parking Day in Flensburg statt?
Wir feiern am Samstag, 19. September 2020, von 11:00-14:00 Uhr in der Norderstraße. Die Versammlung ist beim Ordnungsamt angemeldet.

Was kann ich da machen?
Was du willst. Nutz einen Parkplatz, der frei geworden ist, und lass deiner Phantasie freien Lauf: Ein Teppich, Sitzgelegenheiten, Blumentöpfe, Straßenkreide … Die Fotos unten können dich inspirieren!
Voraussetzung: Andere werden dadurch nicht gestört oder belästigt.

Wie ist das mit Corona?

  • Bitte das Abstandsgebot beachten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, um andere Teilnehmende und Passanten auf dem Bürgersteig zu schützen.
  • Infomaterial zum Mitnehmen präsentieren wir auf einem Tisch oder Tablett, so dass es kontaktfrei aufgenommen werden kann.
  • Live-Musik: Bitte den vorgeschriebenen Abstand zwischen Musizierenden und Publikum beachten!
  • Bitte für jeweils 1-2 Parkplätze eine Person als Ordner benennen, die auf die Einhaltung der Hygieneregeln achtet.

Kostet das etwas?
Die Teilnahme am Parking Day ist kostenlos.

Was gibt es noch zu beachten?
Es dürfen keine Dinge in den Verkehrsraum ragen und der fahrende Verkehr darf nicht behindert werden.
Und achte darauf, dass du deinen Parkplatz am Ende der Aktion wieder sauber zurücklässt.

Schau vorbei – wir freuen uns!

Weitere Informationen zur Aktion hier

Informationsveranstaltung über die Neuaufstellung von Landschaftsplan und Flächennutzungsplan am 18. August im Flensburger Rathaus

ACHTUNG: Anmeldefrist bis 17. August verlängert

Flensburg. Die aktuell gültigen Planwerke Flächennutzungsplan und Landschaftsplan sind aus dem Jahr 1998. Seitdem haben sich die Vorzeichen der Stadtentwicklung verändert. Seit ca. 10 Jahren wächst die Stadt und die Prognosen des Landes Schleswig-Holstein gehen davon aus, dass dieser Trend bis 2030 und darüber hinaus anhält.

Vor diesem Hintergrund werden die zentralen übergeordneten Planwerke grundlegend überprüft und auf Basis des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts „Perspektiven für Flensburg“ neu aufgestellt.

Dazu lädt die Stadt Flensburg zu einer Informationsveranstaltung ein:  Am 18. August 2020 um 17:00 bis 20:00 Uhr informiert der Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses über Aufgaben und Ziele der Planwerke und gibt erste Einblicke in die Herangehensweise und den Stand der Bearbeitung.

Bedingt durch die Corona-Richtlinie ist die Teilnehmendenzahl  begrenzt. Daher wird um Anmeldung zur Veranstaltung bis einschließlich Montag, 17. August 2020 gebeten auf einem der folgenden Wege:
per E-Mail an stadtplanung@flensburg.de (Betreff: „Bürgerhalle 18.8.20“)
telefonisch unter der Telefonnummer: 0461-854277

Bei hohem Interesse wird ein zusätzlicher Termin angeboten.
 
Hintergrund: Landschaftsplan und Flächennutzungsplan

Flächennutzungsplan – Ausschnitt

Grundlage für die Überarbeitung der Planwerke im Auftrag der Ratsversammlung sind die naturräumlichen Gegebenheiten wie z.B. die Topographie, die Grünzüge, Schutzgebiete und Erholungsflächen. Im Landschaftsplan werden die Qualitäten von Natur und Landschaft, für die gesamte Stadt Flensburg erhoben und dargestellt. Für die zukünftige Entwicklung der Landschaft in Flensburg wird das bisherige Modell der Grünringe und Landschaftsachsen qualitativ weiterentwickelt. Vernetzung und identitätsstiftende urbane Grünräume rücken stärker in den Fokus. Der Landschaftsplan schlägt Entwicklungsschwerpunkte wie z.B. zur Sicherung und Aufwertung des Biotopverbundes vor und benennt Maßnahmen, die die Multifunktionalität von Grünräumen fördern.

Aufbauend auf den Aussagen des Landschaftsplanes z.B. zu Optionen für Siedlungsbereiche stellt der Flächennutzungsplan die aktuelle und zukünftige städtebauliche Entwicklung dar. Dies geschieht über die vorgesehene Art der Bodennutzung, die in den Grundzügen für alle Flächen des Stadtgebietes bestimmt wird. Der Flächennutzungsplan bildet dadurch den übergeordneten Entwicklungsrahmen für die verbindliche Bauleitplanung, die gemäß Baugesetzbuch z.B. über Bebauungspläne konkrete planerische Lösungen für einzelne Grundstücke ausgestaltet.

Neuaufstellung von Landschaftsplan und Flächennutzungsplan: Infoveranstaltung am 18. August im Flensburger Rathaus

Räumliche Planungs- und Entwicklungsziele auf dem Prüfstand: Flensburg stellt den Landschaftsplan und den Flächennutzungsplan neu auf.

Coronabedingt wird um Anmeldung bis zum 14.8. gebeten

Flensburg. Die aktuell gültigen Planwerke Flächennutzungsplan und Landschaftsplan datieren aus dem Jahr 1998. Seitdem haben sich die Vorzeichen der Stadtentwicklung verändert. Flensburg hat als Oberzentrum mit vielseitigem Profil eine starke Magnetwirkung und erfreut sich als Wohnsitz wachsender Beliebtheit. Seit ca. 10 Jahren wächst die Stadt und die Prognosen des Landes Schleswig-Holstein gehen davon aus, dass dieser Trend bis 2030 und darüber hinaus anhält.

Vor diesem Hintergrund und angesichts neuer Rahmenbedingungen wie z.B. Klimawandel sowie gesellschaftlichen und technischen Trends werden die zentralen übergeordneten Planwerke grundlegend überprüft und auf Basis des Integrierten Stadtentwicklungskonzept „Perspektiven für Flensburg“ neu aufgestellt.

Deshalb lädt die Stadt Flensburg zur einer Informationsveranstaltung ein:

Am 18. August 2020 um 17:00 bis 20:00 Uhr informiert der Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses über Aufgaben und Ziele der Planwerke und gibt erste Einblicke in die Herangehensweise und den Stand der Bearbeitung.

Um die Anforderungen des Infektionsschutzes (entsprechend der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2) einhalten zu können, ist die Teilnehmendenzahl für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen begrenzt. Wir bitten daher um Anmeldung zur Veranstaltung bis Freitag, 14. August 2020 auf einem der folgenden Wege:
per E-Mail an stadtplanung@flensburg.de (Betreff: „Bürgerhalle 18.8.20“)
telefonisch unter der Telefonnummer: 0461-854277

Bei hohem Interesse wird ein zusätzlicher Termin angeboten.
 
Hintergrund: Landschaftsplan und Flächennutzungsplan

Flächennutzungsplan – Ausschnitt

Grundlage für die Überarbeitung der Planwerke im Auftrag der Ratsversammlung sind die naturräumlichen Gegebenheiten wie z.B. die Topographie, die Grünzüge, Schutzgebiete und Erholungsflächen. Im Landschaftsplan werden die Qualitäten von Natur und Landschaft, für die gesamte Stadt Flensburg erhoben und dargestellt. Für die zukünftige Entwicklung der Landschaft in Flensburg wird das bisherige Modell der Grünringe und Landschaftsachsen qualitativ weiterentwickelt. Vernetzung und identitätsstiftende urbane Grünräume rücken stärker in den Fokus. Der Landschaftsplan schlägt Entwicklungsschwerpunkte wie z.B. zur Sicherung und Aufwertung des Biotopverbundes vor und benennt Maßnahmen, die die Multifunktionalität von Grünräumen fördern.

Aufbauend auf den Aussagen des Landschaftsplanes z.B. zu Optionen für Siedlungsbereiche stellt der Flächennutzungsplan die aktuelle und zukünftige städtebauliche Entwicklung dar. Dies geschieht über die vorgesehene Art der Bodennutzung, die in den Grundzügen für alle Flächen des Stadtgebietes bestimmt wird. Der Flächennutzungsplan bildet dadurch den übergeordneten Entwicklungsrahmen für die verbindliche Bauleitplanung, die gemäß Baugesetzbuch z.B. über Bebauungspläne konkrete planerische Lösungen für einzelne Grundstücke ausgestaltet.

Wessen Stadt? Unsere Stadt?! – SAV lädt am 2. August zu Wanderung und anschließender Diskussion ein

Bahnhofswald: Das Flensburger Naturhabitat beherbergt über 140 Jahre alte Bäume und geschützte Fledermäuse und soll für den Bau eines Hotels der Axt zum Opfer fallen. Mehr dazu hier – Foto: Marco Johns

Am Sonntag, 2. August 2020 um 17:00 Uhr
Treffpunkt: Nordertor
24939 Flensburg

Gastgeber: SAV Flensburg – Sozialistische Alternative

Moin Moin 😊

Bahnhofswald, Karstadt, Fridays for future, Black lives matter, Hafen-Ostufer, etc. in den letzten Monaten ist richtig viel Bewegung in die Stadt gekommen. Während sich Bewegungen für die sozialen Interessen der Mehrheit einsetzen, handeln pro-kapitalistische Entscheidungsträger*innen gegensätzlich. Ideen, wie eine demokratische Stadt ohne Konzernmacht und Klüngelei aussehen kann, gibt es in Flensburg und weltweit viele.

Wir laden Euch ein, mit uns eine kleine Wandertour vom Nordertor, über die Bergmühle zum Ostseebad zu machen.

Am Ostseebad wollen wir mit euch in lockerer Runde das gute Wetter genießen (wenn möglich mit einem kleinen Lagerfeuer) und darüber diskutieren wie es in Flensburg weiter gehen muss. Ebenso berichten wir wie es unsere Genossin Kshama Sawant als Stadträtin von Seattle, mit einer Bewegung im Rücken geschafft hat, einen 15$-Stundenlohn und die Besteuerung von Amazon durchzusetzen.

Proviant und Instrument gerne mitnehmen. Anmeldung wäre schön.

Hygienekontept: Maske mitnehmen, etwas Abstand (außer Teilnehmer*innen aus einen Haushalt), Teilnehmer*innenliste

Bei schlechten Wetter verlegen wir unsere Tour auf den 7. August.

www.sozialismus.info
(aktuelle Artikel auf Deutsch ua. zu Black lives matter, soziale Lage in der Corona-Krise, Internationales, Arbeitskämpfe, Linkspartei und Klimabewegung)

www.internationalsocialist.net
(internationale Artikel aus vielen verschiedenen Ländern auf Englisch)“

Veranstaltung am 15.07.2020 im Hafermarkt Flensburg: Räumungen – Abschiebungen – Faschisierung

Veranstaltung zur aktuellen Situation selbstverwalteter Orte und Projekte in Berlin

Mittwoch 15.07 / 19:00 Uhr / Hafermarkt Flensburg

Die Veranstaltung findet draußen statt!

Überall sind linke und selbstverwaltete Orte vor Verdrängung und Räumung bedroht. In Berlin sind es nicht weniger als 4 Projekte, die innerhalb der nächsten Monate drohen mit einem massiven Bullenaufgebot „offiziell“ geräumt zu werden.
Die Kollektivkneipen „Meuterei“ und „Syndikat“, das autonome Jugendzentrum „Potse“, das anarcha-feministische Hausprojekt „Liebig 34“ samt Veranstaltungsraum „XB-Liebig“ und dem antifaschistischen „Infoladen Daneben“ haben sich zusammengeschlossen und bilden mit anderen Aktiven ein Netzwerk namens „Interkiezionale Solidarität“. Der erste anberaumte Räumungstermin steht nun für den 7. August (9 Uhr) fest. Es soll das „Syndikat“ treffen.

Doch auch abseits „rechtssicherer“ Räumungstitel, gehen die Angriffe auf selbstverwaltete Strukturen weiter.
Wie bereits 2016, drangen die Cops am 9.7. mit einem Großaufgebot in die Rigaer94 ein, begleitet von Bautrupps und Securities.

1Aug20DemoMit der offiziellen Begründung der Beweissicherung in 2 Wohnungen,  wird bis dato das gesamte Projekt belagert und vermeintlich besetzte Teilflächen geräumt.

Damit dieser Frontalangriff von Staat & Kapital nicht unbeantwortet bleibt, wird nun bundesweit zu einem „wütenden Räumungsauftakt“ am 1. August um 20 Uhr nach Berlin-Neukölln mobilisiert.

Wie wichtig es ist diese Orte mit allen Mitteln zu verteidigen, was die drohende Räumung mit den gesellschaftlichen Faschisierungstendenzen zu tun hat und warum wir dort alle hinfahren sollten, wollen wir am 15.07.2020, um 19:00 Uhr mit den Projekten aus Berlin und euch diskutieren.

Bis das geschieht, lest und verbreitet den Aufruf zur bundesweiten Demonstration: Räumungen – Abschiebungen – Faschisierung – Raus aus der Defensive // Demonstration am 01.08.2020 – 20 Uhr – Herrfurthplatz – Berlin/Neukölln

Räumungen – Abschiebungen – Faschisierung – Raus aus der Defensive // Demonstration am 01.08.2020 – 20 Uhr – Herrfurthplatz – Berlin/Neukölln

Raus aus der Defensive“ // Demonstration am 01.08.2020 in Berlin

https://de.indymedia.org/node/91172


black mosquito – duburgerstr. 47 – 24939 flensburg

https://black-mosquito.org/

 

Fridays for Future Flensburg ruft zum Sitzstreik auf der ZOB-Kreuzung am 19.06. auf

Protest im Rahmen eines landesweiten Aktionstages

Treffpunkt:
Freitag, 19.06.2020 um 14.00 Uhr
an der Hafenspitze Flensburg

Warum?

Ende August will der schleswig-holsteinische Landtag in Kiel über neue Klimaziele abstimmen.  Die Umweltaktivisten von Fridays for Future fordern den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 80% zu vermindern, um das 1,5 Grad-Ziel und die Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens einzuhalten. Zurzeit will Schleswig-Holstein bis 2030 aber nur 55% der Treibhausgase einsparen, dabei hat Dänemark gerade eine Reduktion von 70% beschlossen.
Deshalb ist der 19.06. ein landesweiter Aktionstag, bei dem Aufmerksamkeit für das Thema erzeugt und mit dem auf die Landesregierung und den Landtag Druck ausgeübt werden soll, erheblich mehr für den Klimaschutz zu tun und striktere Klimaziele festzulegen.

Dazu finden in vielen Städten Schleswig-Holsteins am kommenden Freitag ganz unterschiedliche Protest-Aktionen statt. So auch in Flensburg, wo sich die Fridays for Future Aktivisten für einen Sitzstreik auf der ZOB-Kreuzung entschieden haben. Mitorganisatorin Paulina Friedrich und ihre Mitstreiter*innen möchten damit auch das Bewusstsein der Autofahrer*innen für das Thema Klimaschutz schärfen und mit ihnen wenn möglich über Alternativen zum Auto sprechen. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Hafenspitze, dann folgt ein kurzer Fußmarsch zur ZOB-Kreuzung, wo eine etwa 20-30minütige Sitzblockade stattfinden wird. Mit den Behörden und der Polizei wurden entsprechende Vereinbarungen getroffen, so dass ein ordnungsgemäßer und sicherer Ablauf der Veranstaltung gewährleistet ist.

Jeder ist willkommen, Paulina Friedrich weist aber daraufin, dass die Corona-Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden müssen, das Tragen von Masken und die Einhaltung der Abstandsregeln seien zwingend notwendig. Gleichzeitig soll auf das Rufen von Demosprüchen während der Blockade verzichtet werden.

Sitzblockade auf der ZOB-Kreuzung anlässlich der bundesweiten Klimastreik-Demo von Fridays for Future am 20.09.2019 – Foto: Jörg Pepmeyer

Solidarität mit dem #GeorgeFloydMovement – Silent Protest am 6. Juni an der Hafenspitze

Nein zu Rassismus!

Gemeinsam sind wir STARK!

Wir, eine Gruppe Jugendlicher aus Flensburg, haben sich an die Black Lives Matter Gruppierung aus Deutschland angeschlossen.
Gemeinsam, mit ganz Deutschland, wollen wir am

Samstag, den 6.6.2020 um 14:00 Uhr

einen Silent Protest an der Hafenspitze

halten. Dazu wollen wir euch alle einladen, um gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen Rassismus zu demonstrieren.

Werben und Reposten ist sehr erwünscht!
https://www.facebook.com/events/1177004559320262/

Siehe auch den Bericht zur Veranstaltung: Black Lives Matter: Über 1.000 Menschen beim Silent Protest an der Flensburger Hafenspitze
unter: https://akopol.wordpress.com/2020/06/07/black-lives-matter-ueber-1-000-menschen-beim-silent-protest-an-der-flensburger-hafenspitze/

Ein klares „Nein zur #Abfckprämie!“ auf dem Südermarkt

attac- und Umweltaktivist Günter Strempel spricht zu den Kundgebungsteilnehmenden auf den Südermarkt

Für eine radikale Verkehrswende – Auch in Flensburg!

Ein Beitrag und Fotos von Jörg Pepmeyer

Rund 50 Teilnehmende zählte heute Nachmittag eine Kundgebung gegen die Abwrackprämie  auf dem Südermarkt in Flensburg. Aufgerufen hatte dazu im Rahmen des bundesweiten „Aktionstag gegen die geplante Abwrackprämie“ das Bündnis Sand im Getriebe, dem die Flensburger Sektionen von attac, des ADFC, des VCD, die Bürgerinitiative Bahnhofsviertel Flensburg sowie weitere zivilgesellschaftliche Verbände und Einzelpersonen folgten. Anlass war das heftige Bemühen der großen Autokonzerne sich vom Staat mit der umstrittenen Abwrackprämie Milliarden Euro schenken zu lassen.

Auch die Aktivist*innen der Bürgerinitiative Bahnhofsviertel Flensburg waren mit dabei

Günter Strempel, attac- und Umweltaktivist machte in seiner Ansprache im Namen der Anwesenden jedoch klar, dass dies der falsche Weg sei. Anstatt wieder mal Milliarden den Autokonzernen in den Rachen zu schmeißen, bräuchte es dieses Geld für den Ausbau einer alternativen und ökologischen Verkehrsinfrastruktur. Es sei höchtse Zeit für eine radikale Verkehrswende und eine Konversion der Autoindustrie.

Seit zwei Wochen verhandeln die Autoindustrie und die Bundesregierung in Berlin. Zwar sei der für kommenden Dienstag geplante Autogipfel zwischen der Bundesregierung und dem Verband der Automobilindustrie abgeblasen worden. Die Regierung, so heißt es, habe noch internen Abstimmungsbedarf für den Koalitionsausschuss, der für den gleichen Tag (2. Juni) vorgesehen ist. Jedoch sei die Abwrackprämie weiter auf der politischen Agenda. Sollte die Abwrackprämie tatsächlich kommen, würde das, so Günter Strempel, allen Bemühungen um Klimaneutralität und Umweltschutz Hohn sprechen. Man würde genauso weiter machen, wie bisher, mit allen negativen Folgen für Mensch und Umwelt. Zudem wäre auf Jahre hinweg kein Geld mehr da, um eben andere, ökologisch nachhaltige Verkehrskonzepte umzusetzen, die Städte autofrei zu bekommen, den ÖPNV und die Bahn zu stärken. Deshalb gelte es die Abwrackprämie zu verhindern.

Mit seinen Ausführungen erntete Günter Strempel nicht nur bei den anwesenden Aktivist*innen viel Applaus. Auch zahlreiche Passant*innen machten in den Diskussionen an den Infotischen ihrem Ärger Luft. Besondere Kritik gab es daran, dass letztlich die Steuerzahler*innen für die Versäumnisse und Fehler der großen Automobilkonzerne zur Kasse gebeten werden sollen. Und sicherlich macht es sich auch nicht gut, wenn ein Automobilkonzern, wie BMW 40.000 Arbeiter*innen in Kurzarbeit schickt, sich das Kurzarbeitergeld von den Beiträgen der Versicherten zahlen lässt, um anschließend fast 1,6 Mrd. Euro Dividende an die Aktionäre zu zahlen. Davon allein rund 800 Mio. Euro an die Familien Klatten und Quandt.

Lebhafte und spannende Diskussionen am Rand der Kundgebung – Unterstützung bekam die Veranstaltung auch durch zwei an einem Haus befestigte Banner, in der Ecke oben links zu sehen: #FIGHT EVERY CRISIS – KLIMA GERECHTE ZUKUNFT

Zum bundesweiten „Aktionstag gegen die geplante Abwrackprämie“ siehe auch folgenden Link: https://sand-im-getriebe.mobi/aktionstag-29-mai/

Aufruf zur Kundgebung „Keine Kohle für Klimakiller!“ am 29.05. um 15 Uhr auf dem Südermarkt Flensburg

Keine Kohle für Klimakiller! Verkehrswende statt Abwrackprämie!

Kundgebung auf dem Südermarkt
am Freitag, den 29.05.2020 um 15.00 Uhr

Am 2. Juni entscheidet die Regierung über ein weiteres Konjunkturpaket zur Ankurbelung der Wirtschaft nach der Corona-Krise. Die Autokonzerne stehen diesmal in der ersten Reihe und halten die Hand auf. Die Regierung (sprich: die Steuerzahler*innen) sollen die Neuanschaffung eines PKWs – egal, ob Elektro, Diesel oder Benziner – mit mehreren 1000 € subventionieren.

Wir sagen NEIN! zu diesen Plänen. Keine Steuermilliarden für Unternehmen mit Milliardenrücklagen!
Das heutige System der Mobilität wird einseitig vom Automobilismus dominiert – zu Lasten des Klimas und kommender Generationen und mit der Folge, dass unsere Städte immer mehr an Lebensqualität
verlieren. Die gegenwärtige Krise bietet eine Chance, endlich den Verkehr sozialökologisch umzugestalten.

Statt neuer Subventionen für die Autoindustrie klimagerechte Mobilität für alle!
– Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel Bahn und Bus
– Förderung von Fahrrädern und E-Bikes
– Verbesserung der Situation für Fußgänger*innen
– Umbau von Straßen zugunsten der Fußgänger*innen und des Radverkehrs

Vor Ort ist auch der VCD Flensburg mit der von VCD, adfc und Aktionsgruppe Klima Flensburg
initiierten Postkartenaktion “Für ein klimafreundliches Flensburg”.

Wir bitten alle Teilnehmer*innen der Kundgebung, sich entsprechend den geltenden Corona-Regeln zu
verhalten. Tragt Masken und haltet mindestens den vorgeschriebenen Abstand ein, um euch und andere zu schützen.

Regionalgruppe ATTAC-Flensburg v.i.S.d.P.: Günter Strempel, flensburg@attac.de

Den Flyer zur Veranstaltung gibt es hier

Mehr zum globalisierungskritischen Netzwerk attac unter: https://www.attac.de/

Zum bundesweiten „Aktionstag gegen die geplante Abwrackprämie“ ruft übrigens nicht nur ATTAC auf.
Über 50 weitere Organisationen sind auch noch dabei 🙂
– siehe folgenden Link

Public Climate School: eine Woche Klima für alle auch in Flensburg

Am Montag, 25. Mai eröffneten die Students for Future die digitale Public Climate School (PCS) im Sommersemester 2020 mit einer Presse-Auftaktveranstaltung, die zeitgleich in zahlreichen Städten deutschlandweit stattfand. Die PCS will vom 25.-29. Mai, den aktuellen Stand der Klimawissenschaft aus den Hochschulen hinaus und unter die Menschen bringen. Die Students for Future fordern die Hochschulen auf, endlich ihrer Verantwortung nachzukommen und Zukunft zu gestalten. Hochschulen sind Teil der Lösung für eine ökologische und gerechte gesellschaftliche Transformation.
Das Leben auf dem Hochschulcampus und damit auch der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist während der Corona-Pandemie stark heruntergefahren. Die Students for Future möchten Wissenschaft und Gesellschaft wieder näher zueinander bringen und haben heute mit einer Auftaktaktion ein Wiederbelebungsprogramm ins Leben gerufen:

Auftaktevent
Um die Klimawoche einzuleiten, wurden öffentliche Plätze in Berlin, München, Kiel, Mainz, Halle, Ludwigsburg, Bochum, Saarbrücken und Dortmund zu Vorlesungssälen für Open-Air-Vorträge umgestaltet unter dem Motto ,Wer hört den Klimawissenschaftler*innen jetzt zu?‘. Die symbolischen Auftaktveranstaltungen wurden nicht öffentlich beworben, um die Teilnehmer*innenzahl begrenzen zu können und den Corona-Regelungen zu folgen.

Programm und Umsetzung
Ein bundesweiter Livestream über YouTube bietet ein vielfältiges Programm, das aus Angeboten der unterschiedlichen Ortsgruppen zusammengestellt ist. Der ,Stundenplan“ ist gefüllt mit Veranstaltungen von Persönlichkeiten wie dem Klimaforscher und Autor Mojib Latif, dem Ethnologen Mihir Sharma mit einer kritischen Betrachtung der Klimabewegung und Aie Al Khaiat-Gornig, Wissenschaftlerin und Autorin bei Utopia. Thematisch ist die PCS ein interdisziplinärer Querschnitt von naturwissenschaftlichen Grundlagen bis zu ethischen und politischen Verbindungen zur Klimakrise. Der bundesweite Stundenplan und weitere Informationen sind unter http://www.studentsforfuture.info zu finden.
Insgesamt gestalten über 16 Students for Future Ortsgruppen das Programm mit über 500 Mitwirkenden. Es werden online 15.000 Besucher*innen erwartet.

Die Students for Future richten damit einen lauten Appell in Richtung der Hochschulen: „Hochschulen müssen dringend ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Klimakrise für alle Menschen zugänglich machen“, sagt Emanuel Pilot von Students for Future.

Freya Stoermer von Students for Future ergänzt: „Hochschulen sind Vorbilder und müssen sich endlich zum Ziel setzen, klimaneutral zu werden und die Problematik der Klimakrise in Lehrplänen fest verankern. Jetzt ist die letzte Chance, um sich zu engagieren, weil nur noch wenige Jahre bleiben, bis die Erderhitzung nicht mehr unter 1,5 Grad Celsius zu halten ist.“
Sie finden Bilder der Auftaktaktion aus ganz Deutschland zur freien Verwendung im Anhang.
Students for Future

Die AG Students for Future ist eine Arbeitsgruppe von Fridays for Future, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, das Thema Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit an die Hochschulen zu bringen. So möchten die Studierenden bewirken, dass Hochschulen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachgehen. Hochschulen sind Teil der Lösung für eine gesellschaftliche Transformation hin zu einer ökologischen und gerechten Zukunft.

Mehr Infos zum Programm und Ablauf auf der Website unter: https://studentsforfuture.info/public-climate-school/

Das Programm

Petition: Aufnahme von Flüchtlingen von den griechischen Inseln in Schleswig-Holstein

Jetzt mitzeichnen!

Liebe Landesregierung,
lieber Herr Günther!

Das Land Schleswig-Holstein möge sich bitte angemessen an der Aufnahme und Verteilung der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln beteiligen und voran gehen.

Es sind ausreichend Kapazitäten in unserem Land vorhanden, insbesondere sollten sofort alle unbegleiteten Kinder und Jugendliche aufgenommen werden.

Bitte holen Sie die Menschen aus der Hölle heraus!

Bsp.Moria: 20000 Geflüchtete, 167 Menschen teilen sich eine Toilette, 242 teilen sich eine Dusche.

Nicht auszudenken, wenn dort das Corona Virus zuschlägt!

Bitte werden Sie jetzt aktiv, noch ist Zeit zur Evakuierung, wir machen uns alle mitschuldig, wenn wir nichts tun..

Swantje Schmagold-Trocha
aus Winnemark

Petition unterzeichnen hier

Flensburg ist regenbogenbunt – Illuminierung des Rathauses vom 15. bis 18. Mai

Rainbow-Days 2020

Flensburg. Auch wenn aufgrund der aktuellen Covid-19 Maßnahmen die Rainbow-Days nicht in ihrer üblichen Form gemeinsam begangen und gefeiert werden können, setzt Flensburg ein deutliches Signal für eine Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Identität frei und sicher leben können.

Zwar wird das ursprünglich für 8.-17. Mai 2020 geplante Programm vom offenen Arbeitskreis Vielfalt nicht stattfinden. Flensburgs deutliche Botschaft gegen Diskriminierung, Gewalt und Homophobie wird aber auch dieses Jahr in die Öffentlichkeit getragen: dieses Mal gemeinsam mit der Flensburger Akzeptanz-Kampagne „Flensburg liebt dich – so wie du bist!“

Die Rainbow Days sollen unsere Gesellschaft sensibilisieren und die Botschaft aussenden, dass alle Lebensentwürfe willkommen sind – egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, pan-, asexuell, hetero oder irgendwo dazwischen. Denn leider gehören Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber Menschen, die sich nicht geschlechtstypisch nach den tradierten Vorstellungen der Gesellschaft verhalten, immer noch zum Alltag.

Flensburgs Gleichstellungsbeauftragte Verena Balve unterstreicht gemeinsam mit Alexander Klindworth-März, Leiter der Stabsstelle Integration, den klaren Schulterschluss zum Thema Akzeptanz und Respekt im vielfältigen Flensburg. Sichtbar für alle werde das respektvolle Miteinander in dieser Woche auch durch die Beflaggung des Flensburger Rathauses mit Regenbogenflaggen sowie durch Banner an der Rathausfassade.

Als besonderes Signal wird das Rathaus zudem vom 15. bis zum 18. Mai in den Farben des Regenbogens, als weltweites Symbol für Akzeptanz und Vielfalt von Lebensformen, beleuchtet. Die gemeinsame Idee von Arbeitskreis Vielfalt und Stadt Flensburg markiert zugleich ein kleines Jubiläum: Vor fünf Jahren, im Februar 2015, trat Flensburg auf Beschluss der Ratsversammlung als erste Kommune Schleswig-Holsteins dem landesweiten Bündnis für Akzeptanz und Respekt bei. Finanziert wird die Aktion von der Stadt Flensburg und dem Landesaktionsplan.

Oberbürgermeisterin Simone Lange betont einmal mehr die Bedeutung einer klaren Haltung: „Wir zeigen Flagge und bekennen Farbe. Und das gleich in doppelter Hinsicht. Eine offene Gesellschaft muss allen Menschen ermöglichen, jederzeit und an jedem Ort ohne Angst verschieden sein zu können. Unsere Flensburger Botschaft bleibt ehrlich und ernstgemeint: Flensburg liebt dich. So wie du bist!“

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