Archiv der Kategorie: Aufrufe

Aufrufe und Petitionen zu unterschiedlichen politischen Anliegen

Öffentliche Sitzung des Gestaltungsbeirats der Stadt Flensburg am 15.02.2019 im Technischen Rathaus II

Errichtung eines Intercity-Hotels mit Parkhaus, Leitlinien von Natursteinstraßen und mehr

Flensburg. Am Freitag, 15. Februar 2019 findet im Technischen Rathaus II, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer, die 132. Sitzung des Gestaltungsbeirats statt. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 15 Uhr.

Auf der Tagesordnung stehen:

1) Die Errichtung eines Intercity-Hotels und eines Parkhauses auf dem Gelände der Bahnhofstraße 40. Das Vorhaben wird von Architekt Ulrich Huber, Fa. IGA-Haus, Flensburg, vorgestellt.

2) Die Evaluierung der Leitlinien zur Gestaltung von Natursteinstraßen, mit der SUPA die Verwaltung beauftragt hatte und zu der Gestaltungsbeirat um eine Empfehlung gebeten wurde.

3) Die Genehmigung des Protokolls der 131. Sitzung vom 23.11.2018 und Anregungen der Beiratsmitglieder, Bericht über bereits beratene Vorhaben.

 

Für bestmögliche Empfehlungen für Planungen und Bauvorhaben in Flensburg braucht es einen unabhängigen Blick von außen gepaart mit örtlicher Fachkenntnis. Das hat die Flensburger Ratsversammlung im Dezember 2017 beschlossen. Mit der Neufassung der Geschäftsordnung soll die Arbeit des Beirates auf eine neue Grundlage gestellt werden. Während die Beratung bislang nichtöffentlich war, sollen die vier bis sechsmal im Jahr stattfindenden Sitzungen zukünftig in der Öffentlichkeit stattfinden. Dies trägt dem Anspruch Rechnung, dass Baugestaltung ein in hohem Maße öffentliches Thema ist, das alle berührt.
Zu den fünf stimmberechtigten Mitgliedern, die nicht in Flensburg ansässig sein dürfen, gehören auch bis zu vier Flensburger Mitglieder, die insbesondere Kenntnisse über die Baugeschichte, über die Baukultur und das Stadtbild Flensburgs haben.
Dabei sind die vier ortsansässigen Mitglieder nicht stimmberechtigt, sollen sich aber als Experten oder Sachverständige in die Diskussion einbringen. Hierfür werden sie durch den Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umwelt (SUPA) in den Gestaltungsbeirat berufen werden.

Mitglieder des Gestaltungsbeirates der Stadt Flensburg

Stimmberechtigte

Nicole Stölken, Stölken Schmidt Architekten, BDA, Hamburg

Rikke Martinusen TEGNESTUEN MEJERIET A/S Haderslev, Dänemark

Peter Köster, arbos Freiraumplanung GmbH, Hamburg

Prof. Frank Schwartze, Fachhochschule Lübeck

Dr. Nils Meyer, Landesamt für Denkmalpflege Schleswig- Holstein, Kiel

Nicht-Stimmberechtigte

Dr. Peter Schroeders, Stadt Flensburg, Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz

Inga Momsen, Flensburg

Christine Krämer, Landschaftsarchitekten Kessler Krämer, Flensburg

Bernd Köster, Flensburg

Thomas Messerschmidt, Kunsthandlung Messerschmidt,Flensburg

Geschäftsführung

Eiko Wenzel, Stadt Flensburg, Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz

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„Erklärung der Vielen“ – Aufruf des Landeskulturverbandes Schleswig-Holstein e.V.

Die Erklärung der Vielen startete am 9. November letzten Jahres in Berlin als Schutz- und Öffentlichkeitskampagne gegen rechtsextreme und populistische Einflussnahme auf die Kunst und Kultur Deutschlands. Die Hoffnung des Vereins DieVielen e.V., dem unter anderem der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats Olaf Zimmermann angehört, ist eine weitreichende Verbreitung der Bewegung zum Erhalt der Freiheit von Kunst und Kultur. Bereits am 4. Dezember hat der Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V. in koordinierender Zusammenarbeit mit einer Vielzahl aktiver Kulturschaffender, Wissenschaftler*innen und Institutionen eine eigene Erklärung für Schleswig-Holstein verfasst. Bis heute zählt die stetig wachsende Unterzeichner*innenliste weit über 100 Zeilen. Es ist uns gelungen, in kurzer Zeit ein aktives Netzwerk gegen die Einflussnahme auf und die Einschränkung von unserer bunten und freien Kultur im Land zu etablieren, das sich nun durch Zusammenhalt und gegenseitigen Austausch festigt. Auch der Landeskulturverband blieb während der laufenden Arbeit an der Kampagne für Schleswig-Holstein nicht vor Anfeindungen von rechts bewahrt. Bisher ist es unseres Wissens nach in Schleswig-Holstein erst zu wenigen Zwischenfällen gekommen: Seltsamen Nachfragen zu Programmlinien einzelner Kulturinstitutionen, von Drohungen gegenüber Theatern und Kinos. Durch die Kampagne der Vielen und die netzwerkstiftende „Erklärung der Vielen für Schleswig-Holstein“ bleiben die Versuche der Einflussnahme keine Einzelfälle und wir können sie nun zusammentragen. Nun sind wir Viele, die die Freiheit von Kunst und Kultur in unserem Land beschützen..

Diese Erklärung für Schleswig-Holstein wird heute zusammen mit einer umfassenden Unterzeichner*innenliste auf der Website des Vereins DieVielen e.V. zusammen mit vielen weiteren Erklärungen anderer Bundesländer veröffentlicht. Im Mai wird es in vielen Städten Demonstrationen und Veranstaltungen geben, um weiter auf die bereits heute bedrohlichen Zustände im Kampf um die Freiheit von Kunst und Kultur aufmerksam zu machen. Bis dahin und darüber hinaus bleiben wir wachsam und setzen uns gemeinsam dafür ein, dass Schleswig-Holstein bunt bleibt.

Interessierte können sich jederzeit für weitere Informationen oder zur Teilnahme an der Erklärung der Vielen für Schleswig-Holstein an dievielen@landeskulturverband-sh.de wenden.

Fridays for Future – Demo in Flensburg am 08.02.2019 um 10 Uhr an der Hafenspitze

Hallo Leute

Dass etwas für den Klimaschutz getan werden muss, ist offensichtlich! Genauso unverkennbar ist aber leider, dass noch viel zu wenig dafür getan wird.

Die Klimaschutzziele, die der Bundestag 2010 verabschiedet hat, werden definitiv nicht erreicht, solange Deutschland nicht aus der Kohleenergie aussteigt. Ein Plan dafür, wie der Treibhausgasausstoß in Einklang mit den EU-Zielen um 80-95% reduziert werden kann, liegt noch in weiter Ferne. Dies hat gravierende Folgen für unsere Umwelt und wirft die essentielle Frage auf: Wie steht es um unsere Zukunft auf einem Planeten, der auf eine Klima- und Umweltkatastrophe zuläuft?

Es geht um unsere Zukunft! Daher stehen wir auf und tun was für sie! Unter dem Motto „Friday for Future“ gehen tausende Schülerinnen und Schüler weltweit auf die Straße und streiken, um die Klimaziele durchzusetzen und für den Umweltschutz zu kämpfen. Auch wir sind gefragt! Seid ihr dabei?

Wir fordern alle Flensburger Schülerinnen und Schüler auf, am Freitag den 8. Februar 2019 mit uns auf die Straße zu gehen und genau diese Message zu verbreiten: #DontGiveAFuck #ItIsOurFuture

Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Hafenspitze – jede Person ist wertvoll (auch wenn du kein*e Schüler*in/Student*in bist)!

Info – und Diskussionsveranstaltung: „Jemen – Kriegsverbrechen und kollektive Bestrafung“ am 23.11.2018 im Tableau Kulturcafé in Flensburg

Freitag, 23. November 2018 um 20 Uhr
Tableau Kulturcafé, Kurze Str. 1, 24937 Flensburg

Ayesh Al-Sanadi*: Die katastrophale humanitäre Lage im Jemen und die Konsequenzen

Kurz-Video: Kindersituationsstatistik im Jemen nach UNICEF vom Juli 2018

Mohammad Abo Taleb*: Die Blockade und die Konsequenzen

Kurz-Video: Eine Nachricht von den jemenitischen Kindern an die Welt

Danach: DISKUSSION

* Ayesh und Mohammad sind MitbürgerInnen aus dem Jemen – Ayesh lebt mit seiner Familie in Flensburg

Streit um Wald: Flensburger Hotel-Investoren laden am 13.11. um 17 Uhr in die „OASE“ zum Gespräch ein

Hingehen und mitdiskutieren!

Offensichtlich sind die Investoren des geplanten Hotels an der Bahnhofstraße durch die Berichterstattung und den Protest der Flensburger BürgerInnen gegen die drohende Abholzung des Waldes an der Schleswiger Str./Bahnhofstr. verunsichert. Nun haben sie die Mitglieder des Flensburger Planungsausschusses zu einem Treffen am 13.11. eingeladen. Das findet in der OASE, Kielseng 30, in Flensburg statt. Dort wollen sie Gutwetter für ihr Projekt machen. Das sollten sich aber auch die interessierten BürgerInnen unserer Stadt auf keinen Fall entgehen lassen, dort hingehen und fleißig mitdiskutieren, um ihr Anliegen „Keine Rodung des Waldes an der Schleswiger Straße!“ deutlich zu machen. Das Einladungsschreiben haben wir untenstehend beigefügt.

Zum Thema auch der Beitrag: Waldstück an der Schleswiger Straße – Profit vor Naturschutz und Anwohnerinteressen?
unter: https://akopol.wordpress.com/2018/11/03/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Hier geht´s zur Online-Petiton: 140 Jahre alte Flensburger brauchen unsere Hilfe.

Titanic versenken – Nazikneipen dichtmachen!

Aufruf

Seit der Schließung des „Club 88“ und der Zusammenlegung der NPD Kreisverbände im KV Mittelholstein mit dem Epizentrum Neumünster entwickelt sich die Nazikneipe „Titanic“ in der Stadt an der Schwale mehr und mehr zum zentralen Treffpunkt der Naziszene in Schleswig-Holstein. Schon vor mehr als zehn Jahren gingen von hier Jagden auf Menschen aus, die nicht in das Weltbild der Nazis passen, es gab damals sowie in den Folgejahren immer wieder Übergriffe auf die Moschee oder die Aktion Jugendzentrum. Vor allem auch die Nazirocker der Bandidos frequentierten die Kneipe häufig, ihr Unterstützerverein Contras, dem auch der Sohn von Horst Micheel angehörte, feierte hier sein einjähriges Bestehen, regelmäßig kam es in oder vor der Titanic zu Schlägereien oder Messerstechereien zwischen verfeindeten Rockergruppen. Parallel bot die Partei schon damals der extrem rechten NPD ein Zuhause, neben Landesvorstandstreffen gab es hier aber auch regelmäßig Rechtsrockkonzerte mit menschenverachtenden Texten. Im Kommunalwahlkampf 2018 spielte die Kneipe in der Wippendorfstraße dann endgültig die zentrale Rolle: Hier fanden sowohl das Vortreffen der KandidatInnen als auch der Wahlkampfauftakt, zu dem der mehrfach vorbestrafte NSU-Unterstützer Thorsten Heise als Redner eingeladen wurde, und die Wahlparty statt. Hier laufen die Stränge von Reichsbürgern, extrem rechter Parteipolitik, Kameradschaftszene und rechtsterroristischem Umfeld zusammen, die Kneipe schafft es aber dennoch immer wieder, einen unpolitischen Charakter vorzugaukeln. Mit Dartturnieren, WM-Übertragungen oder Discoabenden, für die jeweils mit bunten Plakaten geworben wird, will aber Horst Micheel, der inzwischen für die NPD in der Ratsversammlung sitzt, nicht nur von seinen Naziumtrieben ablenken, sondern auch Menschen am Stammtisch agitieren und an die Partei und die Naziszene heranzuführen.

Die am 20. Oktober 2018 anlaufende antifaschistische Kampagne „Für mehr Eisberge – Titanic versenken“ will eben diesen braunen Sumpf trockenlegen. In der Stadt an der Schwale sollen die Menschen wieder für die extrem rechten Umtriebe der Titanic sensibilisiert werden, um es den Nazis schwer zu machen, als Wolf im Schafspelz Wähler_innenstimmen zu fischen. Wir laden zudem die Einwohner_innen und Besucher_innen der Stadt dazu ein, sich in Zeiten des Rechtsrucks und neu auflodernder rechter Pogrome klar für ein solidarisches Miteinander und gegen ein rassistisches, nationalistisches und antisemitisches Weltbild auszusprechen und der Titanic als dem zentralen Ort neonazistischer Aktivitäten in Schleswig-Holstein die rote Karte zu zeigen. Erst recht nach den Erfahrungen der NSU-Mordserie und Pogromen wie in Chemnitz fordern wir:

Titanic versenken – Nazikneipen dichtmachen!


UNTERSTÜTZER_INNEN

GRUPPEN, INITIATIVEN, ORGANISATIONEN

EINZELPERSONEN


AUFRUF UNTERZEICHNEN

Ihr möchtet den Aufruf als Gruppe oder Organisation unterstützen? Schickt uns bitte eine E-Mail mit folgenden Angaben (Organisation, E-Mail-Adresse und Website) an folgene E-Mail-Adresse:

titanic-versenken at riseup dot net

Petition: „Werkstatt statt Leerstand – Hafenwerk bleibt!“ jetzt unterzeichnen!

Das Hafenwerk ist eine seit 2004 bestehende Galerie- und Werkstattgemeinschaft von 6 Holzhandwerksbetrieben in einem Teil des ehemaligen Hübsch-Silos am Ostufer des Flensburger Hafens.

In den letzten 14 Jahren ist es uns gelungen, einen lebendigen, kreativen und inspirierenden Ort zu schaffen, der Raum bietet für anspruchsvolles und facettenreiches Handwerk, für Aus- und Weiterbildung, für Kultur und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Unsere Wintergast ist in der Flensburger Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken.

Dem Hafenwerk ist gekündigt worden.

Bitte helft uns mit eurer Unterschrift, unseren Vermieter, die Stadtwerke Flensburg, zu überzeugen, ihre Kündigung zurückzuziehen.

Hier geht´s zur Petition https://www.openpetition.de/petition/online/werkstatt-statt-leerstand-hafenwerk-bleibt

Begründung

Unsere aktuelle Situation:

Am 30.9.2018 hat das Hafenwerk die ordentliche Kündigung zu Ende September 2019 bekommen.

Die Kündigung wurde begründet mit dem maroden Zustand des Gebäudes und vor allem dem des Vordachs über der Laderampe. Die Stadtwerke gehen von einer Gefahr für Leib und Leben für Benutzer und Passanten aus.

Darüber hinaus wurde die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung in den Raum gestellt. Es ist der erklärte Wunsch der Stadtwerke, uns vor Ablauf der Kündigungsfrist von einem Jahr außerhalb des Gebäudes zu wissen.

Mit einem Abriss des Vordaches und einem positiven Gutachten über die Standsicherheit unseres Gebäudeteils wären die angegebenen Kündigungsgründe beseitigt.

Die Stadtwerke sind bisher nicht bereit, die Kosten hierfür zu investieren. Diese belaufen sich auf 1-2 Jahresmieten des Hafenwerks.

Stattdessen hat uns die IHRSan drei Ausweichobjekte angeboten. Abgesehen davon, dass eine Umsiedlung einer ortsspezifischen Gemeinschaft problematisch ist, sind die angebotenen Objekte entweder aufgrund ihrer hohen Mietkosten, oder der auf zwei Jahre begrenzten Mietdauer, keine echte Alternative. Die dritte Immobilie ist bereits verkauft.

Im Zuge der Umgestaltung des Ostufers möchte die Stadt Flensburg uns erklärtermaßen den Betrieb des Hafenwerks mit seinen Veranstaltungen weiter ermöglichen. Eine geplante Sanierung des Gebäudes sieht uns als Nutzer der bisherigen Räumlichkeiten vor. Die Umsetzung von Projekten dieser Größenordnung können bekanntlich lange Vorlaufzeiten haben. Aufgrund der Unsicherheit, wann diese Maßnahmen durchgeführt werden, fürchten wir einen Auszug ins Ungewisse ohne Wiederkehr.

Aus unserer Sicht sollten in diesem Zusammenhang statt kurzfristigen, wirtschaftlichen Gesichtspunkten, auch langfristige, strukturelle und stadtplanerische Aspekte angeführt werden, besonders im Kontext der geplanten Umgestaltung des Ostufers.

  • Wenn das denkmalgeschützte Silo saniert werden soll, warum jetzt einen Leerstand herbeiführen, der den Verfall des Gebäudes beschleunigt?
  • Wenn wir an diesem Ort gewollt sind, warum dann ein aufwendiger und kostspieliger Umzug, der sich vermeiden ließe?

Deshalb:

Unterstützt uns mit eurer Unterschrift in unserem Bemühen, eine ein- vernehmliche Lösung zum Verbleib des Hafenwerks am jetzigen Standort zu finden.

Diese Petition werden wir mit den geleisteten Unterschriften Ende November dem Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg GmbH, Herrn Maik Render, und der Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg, Frau Simone Lange, überreichen.

Wir werden alles unternehmen, um uns und Flensburg diesen Platz zu erhalten und sind für jede Unterstützung dankbar.

HERZLICHEN DANK

Werkstattgemeinschaft HAFENWERK

 

Treffen der „Aufstehen“-Gruppe am 11.11. um 10 Uhr im „Kulturhof“ (Große Str. 42-44) in Flensburg

Sonntag d. 11.11. um 10 Uhr im Kulturhof Flensburg (Große Str. 42-44, im „Brasseriehof“, Zugang von Große Str. und Speicherlinie).

„Aufstehen“-Gruppentreffen entscheidet am 11.11. über erste Aktionen

Nach nur zwei Monaten und einem ersten Brainstormtreffen im Oktober will die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ in den drei nördlichsten Kreisen Schleswig-Holsteins konkret werden. Beim nächsten Treffen am Sonntag den 11.11. um 10 Uhr im Kulturhof Flensburg (Große Str. 42-44) sollen zu den wichtigsten Themen, die in einer Internetumfrage besonders oft gewählt wurden, erste konkrete Aktionen besprochen werden.

Schon jetzt zeichnet sich in einem Vorergebnis deutlich ab, dass Themen wie gerechte Einkommen, soziale Gerechtigkeit, Umwelt, Gesundheit und Pflege sowie Alterseinkommen ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Herman U. Soldan ist eines der rund 160 Mitglieder und meint dazu: „Das zeigt doch sehr deutlich, dass ‚Aufstehen’ sich zu einer konstruktiven sozialen Bewegung entwickelt, in der nicht Frust geschoben, sondern eine konkrete Verbesserung der derzeitigen Verhältnisse in den Mittelpunkt gerückt wird.“

Schon in den kommenden Wochen soll es die ersten Veranstaltungen und Aktionen in der Öffentlichkeit geben, nicht nur in Flensburg, sondern wenn möglich auch in Nordfriesland und dem Schleswiger Landkreis.

Auch in der gerade wieder neu entfachten Mindestlohn-Debatte hat sich „Aufstehen“ jüngst deutlich positioniert und fordert „eine Politik, die den Mindestlohn nicht um lächerliche 35 Cent anhebt, sondern so weit, dass man nach 40 Jahren Vollzeitarbeit eine Rente bekommt mit der man nicht zum Amt muss. Das wären 12 Euro Mindestlohn!“. Damit zielt „Aufstehen“ auch auf eine konsequente Bekämpfung der Armut, von der inzwischen fast jede/r Sechste bedroht oder direkt betroffen ist.

„Das darf nicht wieder nur eine kurze Schlagwortdebatte werden“, erklärt „Aufstehen“-Mitglied Dennis Franzen, „das kennen wir schon zur Genüge. Wir wollen deshalb deutlich als soziale Bewegung auftreten und den notwendigen Druck entfalten, damit neben der Diskussion endlich auch politisches Handeln gegen Lohndumping und drohende Armut erfolgt, das wirklich etwas an den Zuständen ändert!“

Noch ein paar praktische Hinweise:
– Der Treffpunkt liegt recht zentral (5 Min. zu Fuß vom ZOB).
– Parkmöglichkeiten im P-Haus Speicherlinie oder am Hafen.
– Über eine kleine Spende für die Raummiete freuen wir uns.
– Kaffee, Tee und kalte Getränke sind gegen Spende erhältlich.

„Aufstehen“ Flensburg, Schleswig, Nordfriesland auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/992564350904620/

Kontaktperson für Nachfragen: Dennis Franzen

E-Mail: aufstehen-nord@gmx.de

100 Jahre Novemberrevolution – Demonstration am 03.11.2018 in Kiel

Aufruf zur Demonstration am 3. November 2018

Am 3. November 1918 formierten sich Tausende Matrosen, Arbeiterinnen und Arbeiter zu einem Demonstrationszug in Kiel, um ihren Forderungen – vor allem nach Beendigung des Krieges – Nachdruck zu verleihen. Soldaten sollten nicht weiter sinnlos auf dem Schlachtfeld und auf See geopfert werden. Als auf die Demonstrierenden geschossen wurde, gab es Tote und Verletzte. Kiel gab mit den dann folgenden Demonstrationen, Protesten und Erhebungen das Signal für eine Bewegung, die bald darauf ganz Deutschland erfaßte, zum Ende des Ersten Weltkriegs und zum Sturz der Monarchie führte.
Ein breites Bündnis aus Friedensbewegung, Gewerkschaft und politischen Organisationen ruft auf zur

Demonstration am 3. November 2018 (Beginn 14.00 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Platz der Matrosen) 

Damit soll an die Ereignisse vor 100 Jahren erinnert und den Opfern des 3. November 1918 gedacht werden.
Schließlich soll auch den heutigen Forderungen: für eine Welt ohne Krieg, Militär, Ausbeutung und Ausgrenzung Nachdruck verliehen werden.
Das Kieler Friedensforum unterstützt die Demonstration am 3. November und bitte alle, teilzunehmen und dafür zu werben.
Gedruckte Flyer können im DGB Büro (bei Sabine Mordhorst) in der Legienstraße abgeholt werden, dort liegen auch Plakate bereit.

hier geht’s zum Flyer http://www.kieler-friedensforum.de/images/Novemberrevolution-Druck_II.red.pdf

 

1. Treffen von „Aufstehen“ in Flensburg am 14.10. um 10 Uhr im „Kulturhof“ (Große Str. 42-44)

Als sich vor 6 Wochen die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ gründete, wurden auch einige Menschen im nördlichen Schleswig-Holstein aktiv. Es begann mit einer Facebook-Gruppe für die drei nördlichsten Kreise, in der nun schon weit mehr als 100 Menschen Mitglied geworden sind. Am Sonntag den 14.10. wird nun um 10 Uhr ein erstes Treffen zum Kennenlernen und Ideensammeln im „Kulturhof“ (Große Str. 42-44) stattfinden. Weitere Treffen auch an anderen Orten der Region sind geplant.

Dennis Franzen gehört zu den ersten Initiativträgern der neuen Bewegung, und er erklärt zu den Beweggründen für eine Aufstehen-Gruppe: „Immer mehr Menschen fühlen sich durch die derzeitigen Mehrheiten in der Politik nicht mehr ernst genommen. Und viele fühlen sich von der Politik vieler Parteien nicht mehr angesprochen. Deswegen gibt es nun immer mehr Leute, die sich bei ‚Aufstehen’ in eigener Initiative zusammenfinden, um die Politik positiv zu verändern, auch bei uns in Schleswig-Holstein.“

„Aufstehen“ versteht sich als eine im weitesten Sinne progressive Bewegung, in der sich vor allem nicht-parteigebundene Menschen versammeln, um einen Wechsel hin zu einer neuen sozialen und friedensorientierten Politik zu erreichen: Ein gestärkter Sozialstaat, die Überwindung von Armut und armutsfördernden Löhnen und Renten gehören ebenso zu den Forderungen wie eine sozial und nachhaltig agierende Wirtschaft und eine aktive Friedenspolitik ohne militärische Optionen.

Ziel der zu planenden Aktionen und Veranstaltungen von „Aufstehen“ soll es auch sein, in die Parteien, besonders SPD, Linke und Grüne, so hineinzuwirken, damit diese Ziele zu einer parlamentarischen Mehrheit führen können und damit wieder Politik für die Mehrheit der Menschen gemacht wird.

Sonntag 14.10. um 10 Uhr im „Kulturhof Flensburg“ (Brasseriehof, Große Str. 42-44)

„Aufstehen“ Flensburg, Schleswig, Nordfriesland auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/992564350904620/

Kontaktperson für Nachfragen: Dennis Franzen

E-Mail: aufstehen-nord@gmx.de

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