Archiv der Kategorie: Aufrufe

Aufrufe und Petitionen zu unterschiedlichen politischen Anliegen

Demonstration gegen den Krieg der Türkei in Rojava am 18.10. um 17:30 Uhr auf dem Flensburger Südermarkt

Über 150 TeilnehmerInnen bei Demonstration in Flensburg gegen den Krieg der Türkei in Rojava

Demonstration und Kundgebung auf dem Südermarkt – Foto: Jörg Pepmeyer

Demonstranten fordern am Rheinmetall-Standort sofortiges Ende der deutschen Rüstungsexporte in die Türkei

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Mehr als 150 Menschen beteiligten sich gestern Abend an einer Demonstration gegen den Krieg der Türkei in Rojava, zu der kurdische Gruppen und ihre UnterstützerInnen in Flensburg aufgerufen hatten. Startpunkt war am Südermarkt. In mehreren Beiträgen machten RednerInnen auf die bedrohliche Lage der Menschen in Rojava, der mehrheitlich von Kurden bewohnten, autonomen Region in Nordsyrien, aufmerksam. Angehörige berichteten eindringlich vom Leid und dem Terror, dem ihre Familien durch türkische Truppen dort ausgesetzt sind. Vom Südermarkt zogen die Protestierenden dann durch die Innenstadt und Fußgängerzone. Über die Schiffbrücke ging es am Hafen entlang zum Standort von Rheinmetall an der Werftstraße. Dort wurde ein sofortiges Ende der deutschen Waffenexporte in die Türkei gefordert. Rheinmetall ist einer der deutschen Hauptlieferanten für Rüstungsmaterial in die Türkei. Anschließend ging es in die Neustadt, wo die Veranstaltung ohne Zwischenfälle beendet wurde.

MSD würdigt ermordete kurdische Politikerin Havrin Khalaf

Der Demokratische Syrienrat hat in einer Erklärung der von einer islamistischen Miliz der türkischen Armee in Rojava ermordeten Generalsekretärin der Syrischen Zukunftspartei, Havrin Khalaf, gedacht.

Mehr unter: https://anfdeutsch.com/frauen/msd-wuerdigt-ermordete-kurdische-politikerin-havrin-khalaf-14571

 

 

Demonstration gegen den faschistischen Krieg der Türkei in Rojava am 14.10. um 17:30 Uhr auf dem Flensburger Südermarkt

Heute (Montag) um 17.30 Uhr findet die nächste Demo gegen den faschistischen Krieg der Türkei in Rojava statt. Treffpunkt ist am Südermarkt.

Sofortige Sanktionen gegen die Türkei! Waffenlieferungen an die Türkei sofort beenden!

Greueltaten an der Zivilbevölkerung und die grausame Hinrichtung einer gefangen genommenen kurdischen Politikerin und ihrer Begleiter zeigen, dass es Erdogan bei seinem völkerrechtswidrigen Krieg um die Vernichtung der Kurden und ihrer politischen Führung in Rojava geht. Das wäre der Tatbestand eines Genozids und damit nicht nur ein Kriegsverbrechen, sondern auch ein Fall für die UNO und den Sicherheitsrat. Dass sich dabei Erdogan ebenso auch djihadistischer Kopfabschneider bedient, die nach mehrfach bestätigten Meldungen Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung begehen, muss Anlass sein, breiten Protest zu organisieren und die Bundesregierung aufzufordern, sofort Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei zu verhängen und keinerlei Waffen mehr in die Türkei zu liefern.

Kommt alle vorbei! Sagt es allen weiter! Faschismus beenden! Hoch die internationale Solidarität!

MSD würdigt ermordete kurdische Politikerin Havrin Khalaf

Der Demokratische Syrienrat hat in einer Erklärung der von einer islamistischen Miliz der türkischen Armee in Rojava ermordeten Generalsekretärin der Syrischen Zukunftspartei, Havrin Khalaf, gedacht.

Mehr unter: https://anfdeutsch.com/frauen/msd-wuerdigt-ermordete-kurdische-politikerin-havrin-khalaf-14571

 

 

Demonstration gegen den Angriff der Türkei auf Rojava am 10.10. um 17:30 Uhr auf dem Flensburger Südermarkt

*** EILMELDUNG!!! *** Soeben erreichte uns folgende Nachricht: „Die Türkei hat heute mit dem Angriff auf Rojava im Norden Syriens begonnen.

Aus diesem Anlass findet morgen, Donnerstag, den 10.10. um 17:30 Uhr auf dem Südermarkt eine Demo gegen den Krieg statt!

Kommt alle vorbei! Sagt es allen weiter! Faschismus beenden! Hoch die internationale Solidarität!

Seit heute Nachmittag halten die Angriffe der Türkei mit Kampfflugzeugen und Artillerie an.

Das Operationszentrum der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) meldet Angriffe entlang der gesamten Grenze zur Türkei. Die türkischen Bomber haben bereits jetzt auch Ziele rund 50 km innerhalb Syriens bombardiert.

Es soll bereits jetzt zahlreiche zivile Opfer geben. Viele Menschen versuchen vor den Angriffen zu fliehen.

„Wir werden gegen die Türken kämpfen, damit sie die Grenze nicht überschreiten können. Wir werden alle unsere Möglichkeiten gegen die türkische Aggression nutzen.“ So der Sprecher der SDF Mustafa Bali

Solidarität mit den Menschen in Rojava!

Die Türkei bombardiert Rojava. Mit dem völkerrechtswidrigen Angriff befeuert die Türkei den Syrien-Krieg und verschärft die humanitäre Krise. Dieses politische und menschliche Desaster hätte verhindet werden können. Es bedarf jetzt all unserer Aufmerksamkeit und Unterstützung, um das Schlimmste abzuwenden. Wir stehen solidarisch an der Seite der Menschen in Rojava. Mehr dazu in dem Beitrag von Medico International unter: https://www.medico.de/kampagnen/rojava-statt-krieg/

Seebrücke Aktionstag: Internationalfeiertag am 5. Oktober auf dem Bohlwerk am Museumshafen in Flensburg

AKTIONSTAG IN FLENSBURG

für das Recht auf Flucht und Solidarität mit der Seenotrettung
mit Musik, Ständen und Redebeiträgen
auf dem Bohlwerk neben dem Museumshafen

#wirsagenMOIN

Am Samstag, den 5. Oktober 2019 treffen wir uns von 14-18 Uhr auf dem Bohlwerk neben dem
Museumshafen in Flensburg unter dem Motto

»Internationalfeiertag – Nationalfeiertag war vorgestern«

zu einer Aktion der Seebrücke für das Recht auf Flucht und Solidarität mit der Seenotrettung. Mit Musik, Ständen und Redebeiträgen möchten wir daran erinnern, dass nach wie vor unzählige Menschen auf ihrer Flucht nach Europa sterben, während diejenigen, die sich unter Einsatz ihres eigenen Lebens für die Rettung einsetzen, kriminalisiert werden. Die Politik des bewussten Sterbenlassens verstößt offen gegen das internationale Seerecht. Seenotrettung ist kein Verbrechen, sondern eine selbstverständliche humanitäre Pflicht.

Die Menschen flüchten vor Krieg und Ausbeutung, aber auch vor Armut, Dürren und Überschwemmungen – also Folgen der Klimakrise, an der Europa Mitschuld trägt. Denn europäische Politik orientiert sich an den Interessen der Konzerne statt am Wohl der Menschen und nimmt lieber das Massensterben in Kauf, als etwas an den Ursachen zu ändern.

Wer Menschen im Mittelmeer verrecken lässt, ist auch mitverantwortlich dafür, wenn die Bevölkerung diese Haltung im Alltag auslebt. Die Flüchtenden werden entrechtet und entmenschlicht. Und passend dazu verroht die Sprache im öffentlichen Diskurs, heizt den gesellschaftlichen Rassismus an und treibt die Polarisierung der Gesellschaft voran.

Flucht und Migration ist und war schon immer Teil des Menschseins und oftmals ein notwendiger Katalysator für gesellschaftliche Veränderung. Wir können die globalen Herausforderungen nur gemeinsam meistern. Wir brauchen keine nationalen Grenzen und Abschottungsmaßnahmen, sondern internationale Solidarität.

Malta, Deutschland, Finnland, Frankreich und Italien haben sich gerade auf eine Übergangslösung zur Aufnahme und Verteilung von aus dem Mittelmeer geretteten Menschen geeinigt. Das ist aber nur ein ganz kleiner Schritt in die richtige Richtung. Deshalb müssen wir weiter auf die Straße gehen, bis eine grundsätzliche Lösung umgesetzt ist und kein Mensch mehr auf Flucht im Mittelmeer stirbt.

Wir fordern eine verantwortliche staatliche Seenotrettung, den sofortigen Stopp der Rückführungen nach Libyen und das Ende der Unterstützung der libyschen Küstenwache.

Wir möchten gemeinsam mit dir ein Zeichen setzen für ein offenes Europa und ein solidarisches Miteinander in unserer Stadt! Wir möchten dabei an unseren Aktionsmonat Seetember 2018 anknüpfen und die Verantwortlichen in Flensburgs Politik und Verwaltung daran erinnern, ihren damaligen Worten Taten folgen zu lassen.

Das Bündnis Seebrücke Flensburg (Seetember).

#RememberSeetember #SafePassage #Seebrücke #KeinMenschIstIllegal #SeenotrettungIstKeinVerbrechen #Seetember

Mehrere tausend Teilnehmer beim Fridays for Future Klimastreik in Flensburg am 20.09.

Klimastreik in Flensburg: Der Protestzug am Willy-Brandt-Platz

Sitzblockade am ZOB sorgt für Stillstand

Ein Bericht und Fotos von Jörg Pepmeyer

Mehrere tausend Menschen beteiligten sich am Freitag in Flensburg an einer Kundgebung anlässlich des globalen Klima-Streiks, zu dem die Fridays for Future Bewegung aufgerufen hatte. Während die Veranstalter von deutlich über 4.000 TeilnehmerInnen sprachen, nannte die Flensburger Polizei eine Zahl von 3.000.

Unter dem Motto #AlleFürsKlima hatten die Flensburger Fridays for Future Aktivisten nicht nur SchülerInnen zum Streik aufgerufen, sondern auch alle anderen Menschen, die sich im Zeichen der Klimakrise für ein lebenswerte Zukunft einsetzen wollen. Die Hauptforderungen:  Die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens und des 1,5 °C-Ziels. Die Reduktion der Treibhausemissionen bis 2035 auf netto null und eine 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035.

Unabhängig davon machten viele Demonstranten mit selbst gemalten Plakaten und Transparenten deutlich, dass es ebenso grundlegende Veränderungen in der industriellen Produktion, der Landwirtschaft, dem Verkehr und vielen anderen Bereichen der Gesellschaft geben müsse. Auch die Stadtwerke Flensburg bekamen ihr Fett weg. So wurde auf einem Transparent der Bau des neuen Kessels 13 kritisiert, der mit Gas befeuert werden soll.

Begonnen hatte die Kundgebung an der Hafenspitze. Auf der eigens für die Veranstaltung aufgebauten Bühne stellten die Initiatoren der Flensburger Fridays for Future Gruppe mit ihrer Sprecherin Luna Renninger ihr Anliegen und ihre Forderungen vor. Im Publikum vor der Bühne nicht nur viele junge Menschen, sondern auch Eltern mit ihren Kindern, Omas und Opas, Menschen aller Altersgruppen. Mit dabei auch Beschäftigte von Betrieben, die gemeinsam an der Streikaktion teilnahmen. Auch das Interesse der Medien war ausgesprochen groß. So waren die Pressevertreter der lokalen Tagespresse und des NDR vertreten, aber auch zahlreiche Journalisten aus dem In- und Ausland.

Über die Schiffbrücke marschierten die Streikenden anschließend am Hafen entlang Richtung Duburg, um danach über die Toosbüystraße und die Norderstraße beim Willy-Brandt-Platz wieder auf die Schiffbrücke zu stoßen. Dann ging es Richtung ZOB. Eigentlich war auf der großen Kreuzung am ZOB eine längere Sitzblockade geplant, die die Polizei jedoch untersagte. Offensichtlich war sie nicht bereit, ein größeres Verkehrschaos in Kauf zu nehmen. Das hinderte aber einige hundert Teilnehmer trotzdem nicht daran,  die Kreuzung für mehr als eine Stunde zu besetzen. Tatsächlich ging auch auf der Kreuzung nichts mehr, sehr zum Verdruss vieler Autofahrer, denen ein vielfaches „Motor aus!“ entgegen schallte. Schlussendlich wurden die Blockierer aber von der Polizei unter Androhung von Zwangsmaßnahmen aufgefordert die Aktion zu beenden. Währenddessen hatte sich bereits eine Hundertschaft der Polizei am Polizeipräsidium bereit gemacht, um der Aufforderung ihres Einsatzleiters, Michael Dubbert-Schulz, entsprechenden Nachdruck zu verleihen. Zu gewalttätigen Konflikten kam es aber nicht. Die Protestler beendeten friedlich die Aktion und räumten die Kreuzung. Die Polizei nahm lediglich die Personalien von einigen auf und erteilte Platzverbote.

Anschließend klang der Streik mit einem Konzert der Flensburger Bands Silent Attic und Salamanda an der Hafenspitze aus, deren Musiker sich ebenfalls tief beeindruckt vom Umfang des Protests in Flensburg zeigten. Vorher machten die Veranstalter nochmal deutlich, dass sie von dem Erfolg des Streiktages völlig überwältigt seien und bedankten sich bei den Teilnehmern.

Weitere Aktionen sind in Flensburg geplant, zudem gibt es bis zum Freitag nächste Woche zahreiche kleinere Veranstaltungen und Termine im Rahmen der Flensburger „Week of Climate“.

Mehr Infos zu Fridays for Future Flensburg auch auf Facebook

Unten eine Fotostrecke zum Klimastreik am 20.09.2019 in Flensburg

Kurz vor Beginn der Veranstaltung auf dem Platz an der Hafenspitze

Die Aktivisten der Fridays for Future Gruppe Flensburg mit ihrer Sprecherin Luna Renninger

Menschen aller Altersgruppen auf dem Platz an der Hafenspitze

Lucien Hummel von Fridays for Future Flensburg: Aufmerksames Zuhören auf der Bühne und beim Publikum

André Voß fordert: Keine Profite auf Kosten des Klima- und Umweltschutzes!

Mehr Bäume – weniger Rüstung

Kinder wissen, was zu tun ist

Kapitalismus und Umweltschutz – Geht das?

Der Demozug auf der Schiffbrücke: Jeder trägt Verantwortung!

Kritik an den Flensburger Stadtwerken und dem geplanten Neubau von Kessel 13

Viele selbstgemalte Plakate machen auf das Problem aufmerksam

Der Demozug in der Toosbüystraße – Die Erde ist unsere Heimat

Enkel- und Klimaschützerinnen vor der Marienkirche: Klimaschutz ist Klassenkampf!

Auf dem Weg zum ZOB

Sitzblockade am ZOB und ein Fridays for Future Sprecher

„Motor aus!“ Nichts geht mehr – Stau und Sitzblockade auf der ZOB-Kreuzung

Aktionstag Freiraum statt Parkraum: Happening am Flensburger Hafen am 21.09.

Foto: Carlo Müller-Hopp fahrradmainz.de

Die AG Verkehrswende in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg sowie die Ortsgruppen des ADFC und VCD laden am Samstag, 21.09.19 ein zum Aktionstag „Freiraum statt Parkraum: Happening am Hafen“.
Von 11:00 – 17:00 Uhr setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen eine PKW zentrierte Verkehrspolitik und zeigen, wie öffentlicher Raum anders genutzt werden kann statt als Abstellfläche für PKW:
Mehr Platz für Grün, mehr Platz für Freu(n)de, mehr Platz zum Atmen!

Wir freuen uns auf spannende Gäste, die zu abwechslungsreichen Aktivitäten einladen: Begegnung, Bewegung, Spiel, Musik.
Für 15:00 Uhr werden wir Politiker zu Kaffee und Kuchen einladen und sie fragen, wie sie es mit einer klimafreundlichen Verkehrspolitik halten. Im Mittelpunkt stehen dabei unsere 5 Sofort-Forderungen.

Bitte kommen und dabeisein! Für Getränke, Kaffee, Kuchen und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
Gerne auch Campingtische und -stühle, Teppiche und Sonnenschirme mitbringen!

Zum Hintergrund der Aktion:

Anlass ist der internationale Parking Day. Der Slogan lautet „Freiraum statt Parkraum“. Der Verkehr ist nach offiziellen Angaben der drittgrößte Verursacher von Emissionen in Deutschland. Klimafreundliche Maßnahmen in den Städten sind deshalb besonders lohnend, weil der Verkehr hier für rund ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich ist.

Ausführlichere Informationen zur Aktion hier: https://nord.vcd.org/der-vcd-nord/ortsgruppe-flensburg/news/wir-laden-ein-freiraum-statt-parkraum-happening-am-hafen-am-21-september/

PDF: 5 Sofort-Forderungen der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
https://nord.vcd.org/fileadmin/user_upload/Nord/Flensburg/Aktionen/KLIMA-Flensburg-Sofort-Forderungen.pdf

Die Aktionsgruppe KLIMA Flensburg wurde im Mai dieses Jahres gegründet von Inge Ohlsen und Ise und Ralf Strobach. Dem losen Verbund gehören rund 30 Mitglieder aus Verbänden und Einzelpersonen an. Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Donnerstag, 19:00-21:00 Uhr.

Kontakt zu den teilnehmenden Gruppen:

Ise und Ralf Strobach
Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
strobach@online.de

Julia Born
VCD Ortsgruppe Flensburg
og-flensburg@vcd-nord.de
https://www.vcd.org/

ADFC Flensburg
c/o Umwelt- und Initiativenzentrum
Burgplatz 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 / 26067
flensburg@adfc-sh.de
https://www.adfc-sh.de/index.php/adfc-vor-ort/flensburg

 

Fridays for Future Flensburg: Aufruf zum Klimastreik „Alle fürs Klima!“ und zur Demo am 20.09.2019 an der Hafenspitze

Demo! Am 20.09. werden wir wieder gemeinsam für ernsthafte Klimapolitik auf die Straße gehen!

Freitag, 20. September 2019 um 10:00
Hafenspitze Flensburg, Flensburg

Unter dem Motto #AlleFürsKlima rufen wir nicht nur Schüler*innen zum Streik auf, sondern alle!

Wir müssen weiterhin Aufmerksamkeit auf die Klimakrise lenken, sie muss erste Priorität haben! Dafür braucht es uns alle!

Kommt zur Internationalen Demo am 20.09. zur Hafenspitze in Flensburg, werdet ein weiteres Mal laut, zeigt mit euren Bannern und Plakaten, dass ihr eine lebenswerte Zukunft wollt und bringt eure Freunde und Familie mit!

Wir freuen uns auf alle Teilnehmenden und Mitstreikenden! #actnow #climaterevolution #fridaysforfuture

Fridays for Future Flensburg auf Facebook

Einen Bericht zum Verlauf des Klimastreiks und zur Demo am 20.09. in Flensburg gibt es hier: Mehrere tausend Teilnehmer beim Fridays for Future Klimastreik in Flensburg am 20.09. unter: https://akopol.wordpress.com/2019/09/21/mehrere-tausend-teilnehmer-beim-fridays-for-future-klimastreik-in-flensburg-am-20-09/

 

Mahnwache & Friedensfahrradtour „Jagel Rund“ am 14.09.2019 Fliegerhorst Schleswig/Jagel

Der Fliegerhorst Jagel ist der zentrale Stützpunkt für die Kriegführung mit
Bundeswehr-Drohnen und -Tornados

Darauf machen wir mit einer Kundgebung und Fahrradtour aufmerksam

am Sonnabend, den 14. September 2019.

11.58 Uhr Kundgebung am Eingang des Fliegerhorstes.

Um 13.00 Uhr startet die Fahrradtour rund um das Gelände des Fliegerhorstes.

Wer nicht mitfährt, kann an einer Mahnwache mit Musik, Diskussionen, Gesprächen mit Getränken und Kuchen am Kundgebungsort teilnehmen. Mit der Ankunft der Radfahrer endet die Veranstaltung wieder am Eingang des Fliegerhorstes mit einer Abschlußkundgebung.

Zum Anliegen des Protests:

Als Standort ist Jagel mit direkter Nähe zu Nord- und Ostsee der ideale Standort für weltweite Kriegseinsätze mit Drohnen, denn das Luftwaffengeschwader 71 nimmt an Kriegseinsätzen teil.
Dieses Luftwaffengeschwader ist der einzige fliegende Verband der Bundeswehr, der über die Möglichkeiten der bemannten und unbemannten, abbildenden und signalerfassenden Luftaufklärung verfügt. Der Standort verfügt auch über eine mobile und verlegungsfähige Anlage zur Auswertung der optischen, sensorischen und digitalen Daten der militärischen Ziele.
Das Taktische Luftwaffengeschwader 51 in Jagel spioniert Ziele für die Bundeswehr und NATO aus, die dann von anderen Kampfverbänden bombardiert und zerstört werden.
Dabei erfolgt der Befehl von einer bemannten, computergestützten Bodenstation aus an bemannte oder unbemannte Flugkörper, die dann die erforderlichen Informationen einholen und an die Bodenstation weiterleiten. Die Bodenstation gibt den Mordbefehl vollautomatisch an den Flugkörper weiter, der ihn dann ausführt. Wenn die Bewaffnung der Drohne Heron TP erfolgt ist, kann sie auch ohne den Umweg über die Bodenstation von jedem sicheren beliebigen Militärstandort ihren Kampfauftrag bekommen.
Die taktische Aufklärung erfolgt durch Drohnen aber auch durch wetterunabhängig einsetzbare, bemannte Flugzeuge, die Tornados ECR. Diese sind hier in Jagel stationiert und kommen auch von hier aus zum Einsatz. In ihren mitgeführten Aufklärungsbehältern tragen sie die technischen Voraussetzungen für das digitale, optische und sensorische Ausspionieren fremder Aktivitäten. Sie können feindliche Stellungen an ihrer elektromagnetischen Abstrahlung mit Ihrem Emitter Locator System (ELS) erkennen und dann mit ihren Homing Anti Radiation Missile (HARM)-Raketen vernichten. Das ELS gibt den Vernichtungsbefehl vollautomatisch an HARM weiter.
Auch eine Bundeswehr, die auf Elektronische Kampfführung und Kampfdrohnen verzichtet, wäre immer noch schädlich, gefährlich, sinnlos und teuer. Demokratie, Frieden und ein Leben in Sicherheit für die Menschen können aber nicht durch Aufrüstung, Militär und Krieg hergestellt oder gesichert werden. Deswegen ist die Alternative einseitige und vollständige Abrüstung bis hin zur Abschaffung der Bundeswehr und eine Welt ohne Militär.

Anreise

Mit dem Auto:
Autobahn 7 Abfahrt Schleswig-Jagel, B77 Richtung Jagel

Über die Autobahn A7 an der Ausfahrt Schleswig/Jagel abfahren. In Richtung Schleswig abbiegen und nach etwa 1 km nach Süden bzw. nach rechts auf die Bundesstraße 77 in Richtung Jagel, Kropp und Rendsburg abbiegen.

Über die B76 an der Auffahrt zur B77 ebenfalls nach Süden auf die Bundesstraße 77 in Richtung Jagel, Kropp und Rendsburg abbiegen.

Auf der B77 im Kreisverkehr geradeaus weiter fahren und nach etwa 1 km befindet sich auf der rechten Seite der Zugang zum Fliegerhorst Jagel.

Anfahrtsbeschreibung zum Fliegerhorst Jagel mit der Bahn:

Mit der Bahn und Fahrrad: Mit der Bahn bis Bahnhof Schleswig und Bahnhofstraße, Mansteinstraße, Husumer Baum, Friedrichstraße, Busdorfer Straße, Rendsburger Strße, Schulstraße, auf die B77 und dann weiter wie bei der Autoanfahrt beschrieben.

Informationen und Ankündigungen weiterer Veranstaltungen gibt es unter: www.jagel.bundeswehrabschaffen.de

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
Gruppe Flensburg, c/o Dr. Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg
Kontakt-Email an: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Unterstütze das Volksbegehren zum Schutz des Wassers in Schleswig-Holstein!

Auch im Bürgerbüro im Flensburger Rathaus kann bis zum 2. März 2020 mit der Abgabe der Unterschrift das Volksbegehren unterstützt werden.

Am 2. September startete ein breites Bündnis das Volksbegehren zum Schutz des Wassers – das erste Volksbegehren in Schleswig-Holstein seit 10 Jahren.

Ziel ist ein besserer Schutz des Wassers vor den Risiken der Gas- und Ölförderung sowie mehr Transparenz durch Aufdeckung von Gefahren. Bereits 98 durch Erdölförderung [in Schleswig-Holstein!] verursachte Schadensfälle, bei denen Boden und Wasser verunreinigt wurden, wurden auf Nachfrage von der Landesregierung eingeräumt.

Hinter dem Volksbegehren steht ein Bündnis von rund 20 ganz unterschiedlichen Organisationen und Initiativen, wie der Bund für Umweltund Naturschutz Deutschland, die Bürgerinitiative gegen das CO2 Endlager e.V., die Schutzstation Wattenmeer, die Piratenpartei, die SPD und der SSW.

Bis zum 2. März 2020 müssen mindestens 80.000 gültige Unterstützerunterschriften geleistet werden, damit es zum Volksentscheid kommt. Teilnehmer müssen mindestens 16 Jahre alt sein, einen deutschen Pass und seit mindestens 6 Wochen ihren Wohnsitz in Schleswig-Holstein haben.

Bis zum Ende der obigen Frist kannst auch Du direkt im Bürgerbüro im Flensburger Rathaus dieses Volksbegehren mit Deiner Unterschrift unterstützen. Denn die Abgabe der Unterschrift im Rathaus ist die beste Methode, dieses Begehren zu unterstützen, da Deine Unterschrift dann direkt verifiziert ist – in der Vergangenheit sind Initiativen schon gescheitert, da die Echtheit der Unterschriften angezweifelt wurde.

Rathaus-Finder: http://www.rathausfinder.de/schutz-des-wassers-sh

Mehr Infos: http://www.vi-wasser.de/ und  http://www.vi-wasser.de/files/Folder_VI-Wasser_web.pdf

Auf Facebook: https://www.facebook.com/VolksbegehrenWasser/

Siehe dazu auch den AKOPOL-Beitrag vom 7.9.2019:
Torpedieren die Grünen das Volksbegehren zum Schutz des Wassers in Schleswig-Holstein?
Die Verantwortlichen der Initiative für das Volksbegehren bitten  in einem Offenen Brief die Grüne Landtagsfraktion nachdrücklich, „die Verbreitung alternativer Fakten zum Volksbegehren zu beenden und den Schutz des Wassers und den Einsatz für mehr Transparenz nicht weiter zu bekämpfen.“
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/09/07/torpedieren-die-gruenen-das-volksbegehren-zum-schutz-des-wassers-in-schleswig-holstein/

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