Archiv der Kategorie: Aufrufe

Aufrufe und Petitionen zu unterschiedlichen politischen Anliegen

Bündnis fordert massive Investitionen in Klimaschutz und soziale Sicherheit sowie eine gerechte Lastenverteilung

Ein Jahr Ampel: Bündnis aus Umweltorganisationen, Sozialverbänden, Kirchen und Gewerkschaften zieht Bilanz

Das Bündnis veröffentlicht ein gemeinsames Positionspapier zur Finanzierung einer sozial-ökologischen Krisenpolitik.

Anlässlich des einjährigen Bestehens der Ampel zieht ein Bündnis aus 18 Umwelt-, Sozialverbänden, Kirchen und Gewerkschaften Bilanz und fordert die Bundesregierung auf, nicht nur die Symptome der Krise zu bekämpfen, sondern mit Investitionen in Klimaschutz und soziale Sicherheit unsere Gesellschaft langfristig krisenfest zu machen. Zudem mahnt das Bündnis eine gerechte Lastenverteilung an und fordert zur Finanzierung von Zukunftsaufgaben eine Besteuerung großer Vermögen.

Forderungspapier zum Download

Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer Paritätischer Gesamtverband: „Statt sozial unausgewogener und klimapolitisch kontraproduktiver Einmalpakete braucht es neben gezielten Entlastungen vor allem dauerhaft mehr soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz – und beides ist nicht zu haben ohne eine nachhaltige Finanzierung, die das Geld dort holt, wo es im Überfluss vorhanden ist. Der Aufbau einer klimaneutralen und sozial resilienten Gesellschaft erfordert eine grundlegende Veränderung in der Finanz- und Haushaltspolitik, die klimaschädliche Subventionen konsequent abbaut, große Vermögen besteuert und die Erbschaftssteuer reformiert. In Zeiten rasant steigender Preise dürfen aber auch krisenbedingte Übergewinne nicht ungenutzt bleiben, um Entlastungen zu finanzieren.”

Dr. Christiane Averbeck, Vorständin der Klima-Allianz Deutschland: „Die Zeitenwende für den Klimaschutz ist der Ampel noch nicht gelungen. Den anfänglichen Schwung in der Klimapolitik hat die FDP mit ihrer Blockade des Sofortprogramms ausgebremst. Die Ampel-Regierung muss nun ihre Versprechen beim Klimaschutz einlösen und damit beginnen, nicht nur die Symptome der aktuellen Krise zu bekämpfen, sondern die Probleme an ihren fossilen Wurzeln zu packen. Deswegen fordern wir ein Investitions- und Maßnahmenpaket von mindestens 100 Mrd. Euro, um die fossile Abhängigkeit jetzt konsequent zu reduzieren, Klimaschutzmaßnahmen in allen Sektoren umzusetzen und die soziale Sicherheit zu stärken.”

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer Germanwatch: „Mit den Entlastungspaketen sowie der Gas- und Strompreisbremse bekämpft die Bundesregierung nur Symptome der Krise, stellt aber noch keine Mittel zur strukturellen Überwindung der fossilen Abhängigkeit bereit. In den kommenden Monaten muss die Regierung Scholz dringend die Weichen für eine gerechte Transformation zur Klimaneutralität stellen. Dafür sind zwingend mehr öffentliche Investitionen in den Ausbau der Schiene, die energetische Gebäudesanierung und die Förderung von Wärmepumpen erforderlich. Zudem benötigen wir verbindliche Vorgaben für mehr Energieeffizienz. Einen großen Beitrag zur Gegenfinanzierung kann die Abschaffung von Subventionen leisten, die gegen die Klimaziele wirken – wie das Dienstwagen- und Kerosinprivileg. Nur eine mutige Politik für die beschleunigte Abkehr von fossilen Brennstoffen kann langfristig die Energiepreise senken, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt sichern sowie die Energiesicherheit stärken.”

Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: „Ein Schwachpunkt ist, dass die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung größtenteils nach dem Prinzip Gießkanne erfolgten, anstatt gezielt diejenigen in der Krise zu unterstützen, die am stärksten unter den gestiegenen Energiepreisen leiden und in ihrer Existenz bedroht sind. Damit Menschen, die bereits jetzt in Armut leben, gut über den Winter kommen, sind weitere zielgenaue Zuschüsse neben dem Verzicht auf Strom- und Gassperren dringend erforderlich. Gleichzeitig müssen unsere sozialen Sicherungssysteme krisensicher und sozial gerechter werden. Dazu braucht es eine deutliche Erhöhung der Sozialleistungen und die Möglichkeit, die Menschen über einen Direktzahlungskanal effizient und bedarfsgerecht zu entlasten.”

Folgende Organisationen und Verbände haben das Papier unterzeichnet:
Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland, Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft, Bund der Energieverbraucher, Der Paritätische Gesamtverband, Deutscher Naturschutzring, Diakonie Deutschland, Erzdiözese Freiburg, Evangelische Kirche von Westfalen, Germanwatch, Greenpeace, Institut für Kirche und Gesellschaft der evangelischen Kirche in Westfalen, Katholische Landjugendbewegung Deutschlands, Sozialverband Deutschland, Sozialverband VdK Deutschland, Together For Future, ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, WWF Deutschland.

Download: Forderungspapier: Aus der Krise mit Klimaschutz und sozialer Sicherheit

Terminhinweis: 

8. Dezember, 18 Uhr, Berlin und per Livestream:

#21 Berliner Klimagespräch „Ein Jahr Ampel: Zeitenwende für Klimaschutz?”

mit Ricarda Lang, Anikó Glogowski-Merten, Brigitte Knopf und Antje von Broock, in Kooperation mit der taz und fünf Mitgliedsorganisationen der Klima-Allianz Deutschland. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer: Neuer digitaler Tourguide lässt Urlauber das deutsch-dänische Grenzland grenzüberschreitend erleben

Bei Urlaubern immer beliebter: Flensburger Förde bei Holnis, im Hintergrund die dänische Küste – Foto: Jörg Pepmeyer

Im Rahmen des Interreg5a-Projektes „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ wurde ein neuer digitaler Touren- und Erlebnisplaner entwickelt, der es Urlaubern an der Flensburger Förde und im ganzen deutsch-dänischen Grenzland jetzt noch einfacher macht, ihren Urlaub zu planen und die Region grenzüberschreitend zu erleben.

Verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung des Tourguide ist die Tourismus Agentur Flensburger Förde (TAFF) als Projektpartner im Interreg-Projekt.

Unter http://www.bbb-tourguide.eu unterstützt der webbasierte „Tourguide“ als Erlebnisportal in deutscher, dänischer und englischer Sprache die Gäste bei der Urlaubsplanung zu Hause und vor Ort. Gleichzeitig vermittelt er auf vielfältige Art die gemeinsame deutsch-dänische Geschichte in der Grenzregion und ermöglicht die Region und ihre Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu erkunden.

Über „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“:

„Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein grenzüberschreitendes Gartenschau- und Tourismusprojekt im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Danmark und wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ziel der Projektpartner, die Städte Flensburg, Glücksburg, Aabenraa und Sønderborg sowie die Tourismusorganisationen Destination Sønderjylland und Tourismus Agentur Flensburger Förde, ist die Schaffung einer gemeinsamen deutsch-dänische Destination rund um die Flensburger Förde. Erfahren Sie mehr auf www.bbbprojekt.eu.

Demo „FRAU LEBEN FREIHEIT“ am 19. November – Start um 15 Uhr Nordermarkt Flensburg

Demonstration und Menschenkette in Solidarität mit der Revolution im Iran

Aus dem Aufruf der iranischen Organisatorin:

Ein Chor von über 70 Menschen wird die Demonstranten vom Nordermarkt bis zur Hafenspitze begleiten. Da wird eine Menschenkette mit Lichtern und Musik gebildet.

Es geht darum, den Menschen im Iran unsere Unterstützung zu zeigen. Die Demo ist für die Menschenrechte und die Revolution im Iran.

Alles fing vor 55 Tagen mit dem Tod der 22- jährigen Mahsa Amini, nachdem sie nach ihrer Verhaftung wegen ungenügender Kopfbedeckung/“unislamischen Outfits“ durch die Moralpolizei ins Koma gefallen war.

Nirgendwo sonst auf der Welt werden Frauen für solche Kleinigkeiten verfolgt, geprügelt und gefoltert.

Seit 55 Tagen kämpfen die Menschen gleich ob sie Frauen, Männer oder Schulkinder sind, auf der Straßen des Landes gegen islamischen Regimes und dabei werden inhaftiert, gefoltert und auf der Straßen direkt ermordet.

Inzwischen seien ca. 15000 Menschen darunter, Rechtsanwälte, Journalisten, Studenten. Künstler und Rapper verhaftet worden. Sie sitzen in den Gefängnissen, wartend auf ihre Beurteilung. Über 227 Abgeordnete des iranischen Parlament haben ihre Hinrichtung beschlossen.

Jetzt darf man nicht lange warten, oder nur reden, jetzt müssen TATEN vollzogen werden.

Darum demonstrieren wir am 19.11.22 am Nordermarkt und wir appellieren an sie, unsere Stimme zu sein.

Hiermit laden wir alle Menschen, die sich für Freiheit, Menschlichkeit und Frauenrechte einsetzen möchten, ein, an dieser Demonstration teilzunehmen.

Zeigen Sie Solidarität mit uns.

Seien Sie dabei.

„Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ lädt ein zu Online-Abschlussevent am 8. November

Im Rahmen des Projektes entstanden unter anderem die Erzählgärten „Amphitheater“ und die „Schwimmenden Gärten“ am Flensburger Hafen. Foto: Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer.

Das Interreg5a-Projekt „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ nähert sich seinem Abschluss am 31. Dezember 2022. Es lädt deshalb alle Interessierten ein, am 8. November 2022 von 13 bis 15 Uhr mit dabei zu sein, wenn im Rahmen eines Online-Events die Projektergebnisse vorgestellt werden.

Der Live-Stream ist auf www.bbbprojekt.eu/projektabschluss zugänglich. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Veranstaltung ist auf Deutsch und Dänisch und wird simultan übersetzt.

In den vergangenen dreieinhalb Jahren haben die Projektpartner, die Städte Flensburg und Glücksburg, die Kommunen Sonderburg und Apenrade sowie die Tourismusgesellschaften Destination Sønderjylland und Tourismus Agentur Flensburger Förde, Angebote für die Schaffung einer gemeinsamen deutsch-dänische Tourismusregion im Grenzgebiet rund um die Flensburger Förde entwickelt.

„Schwimmende Gärten“ am Flensburger Hafenufer – Foto: Blumen bauen Brücken

Die Stadt Flensburg und die Kommunen Sonderburg und Apenrade haben dazu zu einem grenzüberschreitenden Gartenschauprojektmit vielen Begleitveranstaltungen für Einheimische und Gäste in der Region eingeladen. Es wurde eine neue grenzüberschreitende Radwanderroute, die Flensburg Fjord Route, entwickelt, die künftig noch mehr Aktivurlauber in die Region locken soll. Und es gibt jetzt einen neuen Touren- und Erlebnisplaner, den Tourguide. Die webbasierte App setzt neue technische Standards und ermöglicht Gästen, leichter ihren Urlaub grenzenlos zu planen, die Region und ihre Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu erkunden und mehr über die gemeinsame deutsch-dänische Geschichte zu erfahren.

Insgesamt wurden im gesamten Projektzeitraum rund 2,4 Millionen Euro in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit investiert, 75 Prozent davon aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

„Wir freuen uns darauf, unsere Zuschauer mit auf die Reise zu nehmen, von der ersten Projektidee bis zur praktischen Umsetzung. Wir werden berichten, wie die Ergebnisse nachhaltig in die Zukunft geführt werden. Vor allem gilt es, unsere Erfahrungen im und mit dem Projekt zu teilen, zu informieren und zu inspirieren“, sagt Iris Uellendahl, Projektleiterin „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“.

Über „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“:

„Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein grenzüberschreitendes Gartenschau- und Tourismusprojekt im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Danmark und wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ziel der Projektpartner, die Städte Flensburg, Glücksburg, Aabenraa und Sønderborg sowie die Tourismusorganisationen Destination Sønderjylland und Tourismus Agentur Flensburger Förde, ist die Schaffung einer gemeinsamen deutsch-dänische Destination rund um die Flensburger Förde. Erfahren Sie mehr auf www.bbbprojekt.eu.

Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer: „Poesie baut Brücken“ an den Flensburger Erzählgärten

Der Kultursegler macht in den Herbstferien Station in Flensburg. Foto: Schule für Schauspiel.

Kultursegler mit Lyric am laufenden Band vom 15.10. bis 22.10. in Flensburg

Ab morgen, Samstag den 15.10.22, ist der Kultursegler auf Einladung des Interregprojekts „Blumen bauen Brücken“ zu Gast in der Innenförde. Unter dem Motto „Poesie baut Brücken“ wird bis zum 22.10.22 Lyric am Laufenden Band gezeigt. Über ein solarbetriebenes LED-Band können Bewohner und Gäste der Stadt in den Genuss von deutschen und dänischen Gedichten kommen.

Gedichte aus Deutschland und aus Dänemark leuchten in den Herbstferien auf der Flensburger Förde. Das Interreg5a-Projekt „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ hat den Kultursegler DE HAAS aus Kiel eingeladen.

Unter der Überschrift „Poesie baut Brücken – Poesi bygger broer“ können Besucher am Flensburger Hafen vom 15. bis 23. Oktober an den Erzählgärten „Amphitheater“ und „Schwimmende Gärten“ Lyrik in ungewöhnlicher Form erleben. Die Gedichte werden an diesen Tagen jeweils über mehrere Stunden auf einem 5 Meter langen Laufschriftschild vom Jollenkreuzer aus über die Förde und an Land gesendet. Die Erzählgärten auf der Westseite des Hafens sind Teil des grenzüberschreitenden Gartenschau- und Tourismusprojektes „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“, das gefördert wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

„Wir freuen uns, dass „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ mit dem Kultursegler auf ungewöhnliche Art und Weise ein Stück Kulturgut aus Deutschland und Dänemark vermittelt und hoffentlich viele Menschen neugierig macht und dazu inspiriert, den Gedichten zu folgen. Die Erzählgärten bieten den Menschen die Möglichkeit zu verweilen und die Werke auf sich wirken zu lassen“, sagt Iris Uellendahl, Projektleiterin „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“.

Der Kultursegler ist eine Initiative des Förderkreises Schauspiel und Sprache sowie der Schule für Schauspiel aus Kiel. Es ist das zweite Jahr, dass das Schiff auf diese Weise den Menschen Lyrik näherbringen möchte. In Flensburg werden jeweils Strophen von insgesamt etwa zwei Dutzend Gedichten von deutschen und von dänischen Dichtern, wie Theodor Storm, Theodor Fontane, Joachim Ringelnatz sowie H.C. Andersen, Emil Aarestrup und Herman Bang u.a. ausgesendet. Alle Gedichte können in voller Länge im „LYRISCHEN LOGBUCH“ auf der Homepage des Kulturseglers (www.kultursegler.info ) nachgelesen werden, zu dem auch die Homepage des Interreg-Projektes www.bbbprojekt.eu verlinkt.

Wer gerne selbst Gedichte rezitieren möchte, ist eingeladen, am jeweiligen Standort des Kulturseglers am „Speakers Corner“ an der „Blumen bauen Brücken“-Flagge selbst Gedichte vorzutragen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Über „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“:

„Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein grenzüberschreitendes Gartenschau- und Tourismusprojekt im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Danmark und wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ziel der Projektpartner, die Städte Flensburg, Glücksburg, Aabenraa und Sønderborg sowie die Tourismusorganisationen Destination Sønderjylland und Tourismus Agentur Flensburger Förde, ist die Schaffung einer gemeinsamen deutsch-dänische Destination rund um die Flensburger Förde. Erfahren Sie mehr auf www.bbbprojekt.eu.

Zwei Festivals für die ganze Familie am 18.10. auf Schloss Sonderburg und am 19.10. auf Schloss Glücksburg

Schloss Sonderburg, Foto: Destination Sønderjylland

Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer: Auf den Spuren der Herzöge – Historisches Spektakel für die ganze Familie auf den Schlössern Sonderburg und Glücksburg

Sonderburg/Glücksburg. Zwei Schlösser an der Flensburger Förde werden in den Herbstferien zum Schauplatz einer ganz besonderen Zeitreise. Das Interreg5-Projekt „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ lädt am 18. und am 19. Oktober 2022 zu historischen Spektakeln für die ganze Familie auf Schloss Glücksburg in Deutschland und Schloss Sonderburg in Dänemark ein.

Unter der Überschrift „Auf den Spuren der Herzöge“ gibt es am Dienstag, den 18. Oktober auf Schloss Sonderburg und am Mittwoch, den 19. Oktober auf Schloss Glücksburg, jeweils von 10 bis 17 Uhr Festivals mit einem bunten Programm, das die Besucher in die Geschichte der Herzöge in der deutsch-dänischen Grenzregion entführt.

Schloss Glücksburg, Foto: Blumen bauen Brücken

Im Zentrum der Erzählungen stehen der Erbauer des Glücksburger Wasserschlosses, Johann der Jüngere (1545 – 1622), Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg, und seine Familie, und Louise Auguste (1771 – 1843), Herzogin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg und frühere Prinzessin zu Dänemark.

Den ganzen Tag gibt es ein abwechslungsreiches Programm für jedes Alter. Auf einer Modenshow werden historischen Kostüme gezeigt und es gibt eine Fechtschule für Groß und Klein. Wer Lust hat, kann bei Klängen aus der Barock- und Renaissance-Zeit die Tänze der damaligen Zeit erlernen. Kinder erwarten spannende historische Spiele und eine Kreativ-Werkstatt. Es gibt viel Wissenswertes über Johann den Jüngeren und seine Nachkommen zu erfahren oder welche Rolle der Fächer zur Zeit der Herzöge bei der Partnersuche spielte. Natürlich werden auch „historische“ Geschmackserlebnisse angeboten.

Die Festivals sind eine Zusammenarbeit des grenzüberschreitenden Gartenschau- und Tourismusprojektes „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ mit dem Museum Sønderjylland und dem Schloss Glücksburg. Das Interreg-Projekt hat das Ziel, eine gemeinsame deutsch-dänische Tourismusregion rund um die Flensburger Förde zu schaffen. Es wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Mit zahlreichen historischen Kostümen wird die Zeit der Herzöge für die Besucher zum Leben erweckt. Foto: Skuespillerkompagniet.

„Mit den beiden Festivals wollen wir die Menschen auf die gemeinsame deutsch-dänische Geschichte neugierig machen. Gleichzeitig werben wir für ein neues touristisches Angebot für unsere Gäste in der deutsch-dänischen Grenzregion, einen neuen digitalen Touren- und Erlebnisplaner, den Tourguide“, sagt Gorm Casper, Geschäftsführer der Tourismus Agentur Flensburger Förde (TAFF). Die TAFF ist Projektpartner von „Blumen bauen Brücken“ und hat die Federführung für die Entwicklung und die Vermarktung des Tourguides.

Der Tourguide ist eine neue webbasierte App, die im Rahmen des Interreg-Projektes „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ zusammen mit Partnern und touristischen Akteuren in der Region entwickelt wird. Mit dem Tourguide ist es erstmalig möglich, den Urlaubern in der Region bei der Planung ihres Aufenthalts Vorschläge für Touren, Sehenswürdigkeiten und Angebote für Gastronomie und Unterkunft auf beiden Seiten der Grenze in einer einzigen App anzubieten.

Die Teilnahme an den Festivals „Auf den Spuren der Herzöge“ mit allen Vorträgen und Veranstaltungen in den Schlössern ist kostenlos. Die Schlösser Glücksburg und Sonderburg erheben den normalen Eintritt für den Besuch der Schlösser. In Sonderburg kostet der Eintritt 95 DKK für Erwachsene, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Besuch kostenlos. In Glücksburg kostet der Eintritt in das Schloss ab 16 Jahre 9 Euro und ermäßigt 6 Euro. Außerdem gibt es reduzierte Familienkarten.

Das ausführliche Programm und alle Informationen zu den Festivals gibt es auf www.bbbprojekt.eu.

Über „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“:

„Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein grenzüberschreitendes Gartenschau- und Tourismusprojekt im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Danmark und wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ziel der Projektpartner, die Städte Flensburg, Glücksburg, Aabenraa und Sønderborg sowie die Tourismusorganisationen Destination Sønderjylland und Tourismus Agentur Flensburger Förde, ist die Schaffung einer gemeinsamen deutsch-dänische Destination rund um die Flensburger Förde. Erfahren Sie mehr auf www.bbbprojekt.eu.

Demo „Mahsa Amini Revolution“ am 8. Oktober um 15 Uhr auf der Exe in Flensburg

Mahsa Amini ist von der iranischen Sittenpolizei verhaftet worden, weil eine Haarsträhne aus ihrer Verschleierung herausragte und dann aufgrund der Behandlung nach der Haft gestorben. Den gegen diese Gräueltat demonstrierenden Iraner*innen wird mit äußerster Brutalität begegnet. Das Regime hat das Internet abgeschaltet, damit keine Nachrichten dazu nach außen dringen. Der Deutsch- Iranische Verein SH will für die Rechte der Iraner*innen auch in Flensburg demonstrieren und freut sich, wenn wir alle solidarisch dabei an ihrer Seite stehen. Wir rufen euch auf am 8.10.2022 um 15 Uhr auf der Exe in Flensburg laut und stark und solidarisch zu sein!

Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer: Führung durch die „Christiansens Gärten“ am 8. Oktober

Riesenschaukeln laden zum Spielen im Christiansenpark ein. Foto: Stadt Flensburg.

Das Interreg5a-Projekt „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ lädt alle Interessierten zu einer Führung durch die neugestalteten „Christiansens Gärten“ in Flensburg mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter des federführenden Unternehmens, WES LandschaftsArchitektur, Claus Rödding ein.

Wann:  Samstag, 8. Oktober 2022, 14 – 16 Uhr
Wo:       Treffpunkt Museumsberg, Hans-Christiansen-Haus, Flensburg

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei.

Im Juni 2023 soll nach drei Jahren Bauzeit die Umgestaltung der ehemaligen Gärten der Kaufmannsfamilie Christiansen abgeschlossen sein. Die drei benachbarten historischen Parkanlagen Museumsberg, Alter Friedhof und Christiansenpark, sie zählen zu den wichtigsten Gartendenkmälern in Schleswig-Holstein, wurden in dieser Zeit zu einem zusammenhängenden Ensemble, den „Christiansens Gärten“.

Am Isted-Löwen wurde ein neuer Aufgang zum Alten Friedhof geschaffen. Foto: Stadt Flensburg.

Insgesamt acht Millionen Euro werden nach Fertigstellung in die Entwicklung geflossen sein, 90 Prozent davon hat die Stadt Flensburg mit Fördermitteln finanziert. Dabei wurden die Anlagen aufwändig umgestaltet und die einzelnen Bereiche stärker miteinander verbunden. Das Hamburger Unternehmen WES LandschaftsArchitektur war mit der Aufgabe betraut worden.

„Ein Stück Stadt auf den Museumsberg hinauf holen und ein Stück Museumsberg in die Stadt hinunter bringen“ bestimmte als Leitmotiv die Umgestaltung des Park- und Friedhofensembles oberhalb der Flensburger Altstadt. Der Museumsberg wurde dabei als zusammenhängendes, zentrales Plateau ausgebildet, wobei eine Terrassenanlage auf halber Höhe die beiden Museen verbindet. Am Alten Friedhof wurden die ursprünglichen, gestaltungsprägenden Elemente wie der Rundweg und raumbildende Hecken neu herausgearbeitet, alte Gräber exemplarisch saniert und historische Blickbeziehungen wiederhergestellt.

Im Christiansen Park wird der Wasserkreislauf der drei Spiegelteiche reaktiviert und die Mumiengrotte und das Eiszeit-Haus werden in die Topografie eingebettet. Ein Teilbereich des Parks wurde als Obstbaum- und Kräuterwiese entwickelt, an anderer Stelle werden auch Sport und Spiel möglich sein.

Über „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“:

„Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein grenzüberschreitendes Gartenschau- und Tourismusprojekt im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Danmark und wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ziel der Projektpartner, die Städte Flensburg, Glücksburg, Aabenraa und Sønderborg sowie die Tourismusorganisationen Destination Sønderjylland und Tourismus Agentur Flensburger Förde, ist die Schaffung einer gemeinsamen deutsch-dänische Destination rund um die Flensburger Förde. Erfahren Sie mehr auf www.bbbprojekt.eu.

Flensburg 2030 – Flensburgs Zukunft mitgestalten

2. Online-Beteiligung zur Strategie Flensburg 2030

Flensburg. Vom 4.10. bis zum 1.11.2022 findet auf www.flensburg-mitmachen.de/flensburg-2030 eine Online-Beteiligung zur zukünftigen Entwicklung Flensburgs statt. Alle Flensburger*innen sind herzlich eingeladen, sich einzubringen.

Flensburg möchte bis zum Jahr 2030 eine grüne, gerechte und produktive Stadt werden. Um das zu erreichen, wird derzeit die Strategie „Flensburg 2030“ erarbeitet. An dem Entwurf der Strategie arbeiten Vertreter*innen aus Stadtgesellschaft, Politik und Stadtverwaltung. Und auch die Flensburger*innen können sich an verschiedenen Stellen mit Ihren Ideen und Anregungen einbringen.

Bereits im Sommer gab es eine 1. Online-Beteiligung sowie eine Nachhaltigkeitswerkstatt, bei der zahlreiche Impulse und konkrete Vorschläge aus der Bürgerschaft gesammelt wurden.

Worum geht es bei der Beteiligung?

Bei der aktuellen Online-Beteiligung wird der Blick auf die Ziele der Stadt Flensburg bis zum Jahr 2030 geworfen. Wie wohnen und arbeiten wir in Zukunft? Wie geht die Stadt mit ihren Flächen um?

Wie kommen wir von A nach B? Und wie schützen wir das Klima und gleichzeitig das Wohlbefinden der Einwohner*innen in Flensburg? Zu diesen und weiteren Zukunftsfragen wurden Vorschläge erarbeitet.

In der Online-Beteiligung besteht die Möglichkeit,

sich frühzeitig über die bisher erarbeiteten Ziele bis 2030 zu informieren (für ein grünes, gerechtes und produktives Flensburg)

die Ziele zu bewerten

die Ziele zu kommentieren

Warum sollten sich die Flensburger*innen einbringen?

Es geht um die gemeinsame Zukunft der Stadt Flensburg. Daher braucht es Perspektiven von Senior*innen, Familien und Jugendlichen genauso wie von Urgesteinen, Zugezogenen, u.v.m. Gemeinsam soll für die eigene und und die nachfolgenden Generationen ein grünes, gerechtes und produktives Flensburg entstehen.

Auf www.flensburg.de/2030 werden die Meilensteile der Strategie „Flensburg 2030“ dokumentiert. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, folgen Sie diesem Link.

Unter dem Hashtag #flensburg2030 finden sich Beiträge zur Strategie auch in den Sozialen Medien wieder.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Nach Ende der Beteiligung am 1. November werden die Bewertungen und Kommentare gesammelt und ausgewertet. Die Auswertung fließt dann in die Arbeit der Steuerungsgruppe ein, dem beratenden Gremium, das auch den ersten Stand der Ziele formuliert hat. Anschließend werden die Ziele von der Ratsversammlung beschlossen. Aus diesen Zielen werden dann im nächsten Schritt konkrete Maßnahmen entwickelt.

Bei Fragen zum Beteiligungsprozess, wenden Sie sich gerne an stadtentwicklung@flensburg.de

DIE LINKE ruft zur Beteiligung an der OB-Wahl auf

Wahlaufruf zur Stichwahl am Sonntag

Der Kreisparteitag des Kreisverbandes Flensburg der Partei DIE LINKE ruft alle Flensburgerinnen und Flensburger am kommenden Sonntag zur Wahl auf. „Alle Menschen, die in Flensburg lernen, arbeiten und leben, müssen gleichberechtig am Stadtleben beteiligt sein“ erklärt der Kreisvorsitzende Luca Grimminger. Grimminger weiter:

„Uns ist es wichtig, dass alle Menschen in Flensburg bei der Stichwahl zur OB-Wahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Wir benötigen gute, tarifgebundene Arbeitsplätze, verbunden mit guten Arbeitsbedingungen.“ so der Kreisvorsitzende. DIE LINKE sieht für die Künftige Amtsperiode viele Herausforderungen, die gemeistert werden müssen. So steht bezahlbarer Wohnraum, gerade im Hinblick auf steigende Energiekosten, ganz oben auf der Prioritätenliste. Nach Meinung der LINKEN kann dies nur mit einer kommunalen Wohnungsgesellschaft erreicht werden. Bisherige versuche, bezahlbaren Wohnraum über die Anlockung von privaten Investoren zu schaffen sind gescheitert. Es muss verhindert werden, dass die Armut in Flensburg weiter ansteigt. Familien und Rentner*innen müssen besonders vor Armut geschützt werden.

Luca Grimminger und Jolyn Muijsers

Der Ausbau erneuerbarer Energien und des öffentlichen Nahverkehrs, muss sofort in Angriff genommen werden. Die LINKE will eine neue Mobilitätskultur, die die einzelnen Beförderungsmöglichkeiten verbindet – zu Fuß, per Rad, mit Carsharing, mit Bus und Bahn, natürlich barrierefrei und bezahlbar. Zudem können wir nicht weiter zulassen, dass wertvolle Grünflächen weiter versiegelt werden, schon gar nicht für private Investorenträume.

Die Kreisvorsitzende Jolyn Muijsers ergänzt: „Im geplanten Krankenhausneubau muss dringend nachgeplant werden. Im jetzigen Plan werden Frauenrechte nicht berücksichtig. Das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen ist eine Position von Vorvorgestern und in der heutigen Zeit nicht mehr hinnehmbar.“

Die anwesenden Mitglieder bezweifeln, dass die anstehenden Herausforderungen von einem OB-Kandidaten, der für den Arbeitgeberverband die alleinigen Interessen der Wirtschaft vertreten hat, im Sinne einer sozialen Stadt lösen wird.

Von der Wiese zur Blühwiese – Veranstaltung am 29. September in der Flensburg Galerie

Das TBZ Flensburg hat seit 2017 insgesamt neun Hektar Fläche in Flensburg in Blühwiesen verwandelt. Foto: Blumen bauen Brücken.

Eine Veranstaltung des Projekts „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ mit Michael Gräf, Abteilungsleiter für Grün und Forst bei der TBZ Flensburg, und Kai Jacobsen von der Initiative „Flensburg blüht“.

Jetzt anmelden!

Sie heißen Blühwiesen und Bienenweiden bieten mit ihrem Artenreichtum Bienen und Insekten Nahrung sowie Vögeln und Kleintieren Lebens- und Rückzugsräume. Auch in Flensburg steigt die Zahl der Grünflächen, die in Blühwiesen umgewandelt werden, und das nicht nur in heimischen Gärten.

Zu den Akteuren, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, Flensburg „wilder“ zu machen, gehören das Technische Betriebszentrum Flensburg (TBZ) und die Initiative „Flensburg blüht“. Das Interreg5a-Projekt „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ hat Michael Gräf, Abteilungsleiter für Grün und Forst bei der TBZ Flensburg, und Kai Jacobsen von der Initiative „Flensburg blüht“ eingeladen. Sie erzählen von den Aktivitäten, welche Flächen verwandelt werden und vor allem wie, und wie sie es schaffen wollen, dass Flensburg in Zukunft noch „wilder“ wird.

Wann:   Donnerstag, 29. September 2022, 17.30 Uhr
Wo:   VHS Flensburg, Vortragssaal in der Flensburg-Galerie, Holm 57 – 61, Flensburg

Das Technische Betriebszentrum ist ein kommunales Unternehmen der Stadt Flensburg und für das öffentliche Grün der Stadt verantwortlich. Als Teil dieser Aufgabe hat das TBZ seit 2017 insgesamt neun Hektar Blühwiesen in der Stadt angelegt. Dafür wurden ehemalige Rasenflächen ebenso wie landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt, auf denen jetzt heimische Wildblumen für ein buntes Bild in der Stadt und für eine Heimat für Bienen und Insekten sorgen. Die Initiative „Flensburg blüht“ hat 2020 begonnen, auf drei Flächen in der Stadt Blühmischungen auszusäen. Unterstützt werden sie dabei von „Blütenbotschaftern“, die die Patenschaft für Flächenanteile übernehmen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldung bitte bei der VHS Flensburg auf der Homepage www.vhs-flensburg.de, Kurs-Nr.: 21173, per E-Mail an Volkshochschule@Flensburg.de oder einfach anrufen, Telefon 0461 85 5000.

Der Vortrag ist Teil des Interreg5a-Projektes „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“. Das Gartenschau- und Tourismusprojekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Über „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“:

„Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ ist ein grenzüberschreitendes Gartenschau- und Tourismusprojekt im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Danmark und wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ziel der Projektpartner, die Städte Flensburg, Glücksburg, Aabenraa und Sønderborg sowie die Tourismusorganisationen Destination Sønderjylland und Tourismus Agentur Flensburger Förde, ist die Schaffung einer gemeinsamen deutsch-dänische Destination rund um die Flensburger Förde. Erfahren Sie mehr auf www.bbbprojekt.eu.

Von Anwohnern umgestalteter Hang an der Schloßstraße – Foto: Jörg Pepmeyer

Wildgartenprojekt und Blühwiese in der Schloßstraße auf Duburg

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

In der Schloßstraße gibt es einen Hang, der von Anwohnern begrünt wurde und von ihnen seit über drei Jahren bewirtschaftet und gepflegt wird. Allerdings folgen diese Grün-Aktivisten nicht dem klassischen Konzept des Urban Gardening, sondern legen Wert auf eine Mischung zwischen möglichst naturnaher Gestaltung und gärtnerischer Nutzung der Fläche. Die besondere Lage des Hangs bietet sogar mediterranen Pflanzen eine Heimat.

Blumen an der Hangmauer – Foto: Jörg Pepmeyer

Da gibt es nicht nur europäische Zwergpalmen und eine Hanf-Palme, sondern unter anderem auch zwei Feigenbäume, einen Olivenbaum und mehrere Obstbäume, darunter Pfirsich- und Aprikosenbäume, die dieses Jahr die Nachbarschaft mit unglaublich leckeren Früchten beschenkten. Ebenso gibt es mehrere Weinstöcke, die derzeit reichlich Trauben tragen. Gleichzeitig ist der Hang ein Anziehungspunkt für Vögel und Insekten, bieten zwei große Sommerflieder vor allem für Schmetterlinge Nahrung. Kräuter, verschiedene Arten von Wildblumen, Stockrosen, Zier- und Strauchrosen vervollständigen das Bild. Im Frühling machen zudem eine Unzahl von Krokussen, Narzissen und Tulpen den Hang zu einem Farbenmeer.

Mit einen Grillfest feierten Anfang September die beteiligten Anwohner das nahende Ende des Sommers und schmiedeten Pläne für die nächste Garten-Saison. Sie würden sich freuen, wenn auch andere Nachbarschaften sich um verwahrloste städtische Grünflächen in Flensburg kümmern würden und diese zu kleinen Naturparadiesen umwandeln. Wie das geht und mehr Informationen zu dem Wildgarten-Projekt auf Duburg gibt es untenstehend.

In seiner Juli-Ausgabe berichtet das Flensburger Videoprojekt Flensburg Aktuell über den Hang an der Schloßstraße. Mehr dazu ab Minute 6:45

Mehr zu dem Begrünungs-Projekt auch in einem Stadtblog-Beitrag vom 25.08.2019: Nachbarschaftsinitiative begrünt Hang in der Flensburger Schloßstraße unter: https://akopol.wordpress.com/2019/08/25/nachbarschaftsinitiative-begruent-hang-in-der-flensburger-schlossstrasse/

earth NIGHT am 23. September: Licht aus – für eine ganze Nacht!

Am 23. September ist es soweit! Die nächste Earth Night findet statt. Dabei werden Menschen ab spätestens 22 Uhr das Licht ausschalten, um somit ein Zeichen gegen die zunehmende Lichtverschmutzung zu setzen. Dabei sparen wir zudem alle gemeinsam Energie. Mitmachen hilft uns und der Natur!

Mehr Informationen

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