Öffentliche Online-Vorträge zur nachhaltigen Nutzung der Meere

Sommerschule „Maritime Biologie“ der Hochschule Flensburg in Kooperation mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)

Seit heute erkunden Studierende aus der Schweiz und Flensburg die Möglichkeiten zur nachhaltigen Nutzung der Meere. In zwei öffentlichen Vorträgen können Interessierte in das Thema reinschnuppern – virtuell.

Ob für Ernährung, Kosmetik oder für medizinische Anwendungen – die Natur bietet eine unüberschaubare Menge an Substanzen, die auch für den Menschen nutzbar sind. Das größte, noch weitgehend unerforschte Reservoir an natürlichen Wirkstoffen ist das Meer. Daher ist es für alle Wissenschaftler*innen, die sich mit Biotechnologie beschäftigen, ein spannendes Arbeitsfeld. Die nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen spielt in der Ausbildung Lehre und Forschung an der Hochschule Flensburg eine wichtige Rolle. In der kommenden Woche veranstaltet die Hochschule Flensburg erneut eine Sommerschule für „Marine Biotechnologie“ in Kooperation mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) aus Muttenz – im virtuellen Format. Für alle, die einmal in das Forschungsgebiet hineinschnuppern wollen, besteht die Möglichkeit, an zwei öffentlichen Vorträgen teilzunehmen. Diese werden, ganz im Sinne der Internationalisierung auf Englisch gehalten.

Für die Studierenden geht es dann mit Vorträgen und virtuellen Experimenten weiter: Im Laufe einer Woche verfolgen sie den langen Weg von marinen Habitat zum biotechnologischen Wirkstoff: Proben von Mikroorganismen werden aus dem Meer gewonnen und deren Diversität wird untersucht. Es wird gezeigt, wie Substanzen aus diesen Mikroorganismen gewonnen werden und wie man herausfindet, ob diese eine biologische Aktivität haben. Als Beispiel dienen Bakterien, die antibiotische Substanzen produzieren.

Die öffentlichen Vorträge:

Dr. Bernhard Ellinger, Fraunhofer ITMP/European Screening Port, HTS-Verfahren für die Entwicklung mariner Naturstoffe aus filamentösen Pilzen. Mittwoch, 18. August 2021, 13 bis 14:00 Uhr, WebEx: https://hs-flensburg.webex.com/hs-flensburg/j.php?MTID=m9991048150e484bea641a9d8790ce8a9

Dr. Caroline Utermann, GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel, The invasive ascidian Ciona intestinalis in the spotlight of microbiomics and metabolomics. Donnerstag, 19. August 2021, 13 bis 14:00 Uhr, WebEx: https://hs-flensburg.webex.com/hs-flensburg/j.php?MTID=m9991048150e484bea641a9d8790ce8a9

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Veröffentlicht am 16. August 2021, in Ökologie, Bürgerbeteiligung, Bildung, Daten und Zahlen, Flensburg News, Inklusion und Integration, Kultur, Soziales. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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