Archiv für den Tag 4. August 2021

Face to Face für Frauenhäuser: Protest gegen Richtlinienentwurf der Landesregierung zur Förderung der Frauenhäuser

Der Richtlinienentwurf des Landes Schleswig-Holstein zur Förderung der Frauenhäuser vom 23.Juli 2021 ist ein Schlag ins Gesicht!

Sowohl die Öffentlichkeitsarbeit als auch die Beratung ehemaliger Frauenhausbewohnerinnen wurden als zuwendungsfähige Kosten gestrichen. Das Ministerium sieht keine Notwendigkeit.

Bis zum 3. September 2021 können wir unsere/eure Kritik einreichen und zur Prüfung vorlegen. Am 26.September könnte im Landtag eine politische Entscheidung fallen, wenn sich viele Menschen jetzt beteiligen.

Wir sammeln Eure Kommentare und Argumente! Spendet uns ein paar Zeilen, einige Worte

#Frauenhausretter*innen – eine Online-Selfie-Aktion mit Start am 3. September 2021 um 5 vor 12

„Face to face für Frauenhäuser“ – diskutiert mit, schickt uns Eure Meinung, Euren Kommentar, Euer Argument, sprecht und schreibt, telefoniert und textet, vervielfältigt und verteilt diesen Aufruf!

Demokratie und Feminismus gehören in Schleswig-Holstein unbedingt zusammen! Die Richtlinie muss geändert werden und die Frauenhausarbeit braucht eine inhaltliche Bestandssicherung sowie die personelle und finanzielle Aufstockung. Face to Face und Faust an Faust. Macht mit! Denn jetzt wird es wirklich zu bunt!!

Gutes und groetjes aus dem Autonomen Frauenhaus Lübeck

i.A. Anke Kock

info@autonomes-frauenhaus.de                            Telefon: 0451 66 0 33

Lesung mit Hengameh Yaghoobifarah am 14. August auf dem Museumsberg Flensburg

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Hengameh Yaghoobifarah liest am 14. August aus dem Roman „Ministerium der Träume“ Foto: Tarek Mohamed Mawad

„Ministerium der Träume“

Im Rahmen des Schleswig-Holsteinischen Kultursommers liest Hengameh Yaghoobifarah am 14. August um 19.30 Uhr auf dem Museumsberg Flensburg aus dem Roman „Ministerium der Träume“. Hengameh Yaghoobifarah betreibt die Kolumne »habibitus« in der taz. Ein Beitrag in eben jener Kolumne löste eine erhitzte Debatte über die Polizei in Deutschland aus und bescherte Yaghoobifarah damit landesweite Bekanntheit.

Der Debütroman »Ministerium der Träume«, spielt in Lübeck und Berlin und greift unter anderem das Thema Rassismus auf: Nasrin ist überzeugt, dass der Tod ihrer Schwester Suizid war, kein Autounfall. Doch als sie auf den Spuren der Vergangenheit wandelt, ändert sich ihre Meinung.

Karten gibt es an der Museumskasse im Vorverkauf für 15 €, ermäßigt 10 €.

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de/

SSW fordert: Abschiebungen nach Afghanistan sofort stoppen!

Der SSW im Landtag setzt sich für einen sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan ein.

In einem heute eingereichten Antrag hat der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms, die Landesregierung aufgefordert, sich bei der Bundesregierung für einen sofortigen Abschiebestopp einzusetzen.

„Afghanistan ist aktuell eines der, wenn nicht sogar das unsicherste Land der Welt. In dieser Lage könnten Abschiebungen dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zufolge einen Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention darstellen“, sagte Lars Harms heute in Kiel.

Afghanistan habe die Europäische Union im Juli gar selbst darum gebeten, von Abschiebungen zunächst abzusehen. „Unter diesen Bedingungen darf auch aus Deutschland derzeit kein Mensch nach Afghanistan geschoben werden“, so Harms.

Deshalb müsse sich die Jamaika-Regierung unverzüglich beim Bund dafür einsetzen, dass Abschiebungen ausgesetzt würden, bis sich die Sicherheitslage in dem Land verbessert hätte.

UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen und ratifizieren! – Mahnwache am 6.8.2021 auf dem Südermarkt

Mahnwache am Hiroshima-Gedenktag

von 12.00 bis 17.00 Uhr

auf dem Flensburger Südermarkt

DKP Flensburg

Zum 76. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima gibt es von 12.00 bis 17.00 Uhr eine Mahnwache auf dem Flensburger Südermarkt, zu der wir herzlich einladen. Es werden Flugbläter verteilt und Unterschriften gesammelt für die Unterzeichnung des Atomwaffenverboitsverteages der Vereinten Nationen, der am 22. Januar d. J. in Kraft getreten ist und den Deutschland noch immer nicht unterschrieben und ratifiziert hat. Postkarten an die Abgeordneten des SH-Landtages liegen bereit, um diese massenhaft dazu aufzufordern, sich für sdie Unterzeichnung und Ratifizierung des UN-Atomwaffenverbotsvertrages einzusetzen.

Am 22. Januar 2021 ist der Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen in Kraft getreten. Damit sind neben den chemischen und biologischen Kampfstoffen auch Atomwaffen verboten.

Der Atomwaffenverbotsvertrag verbietet Entwicklung, Produktion, Test, Erwerb, Lagerung, Transport, Stationierung, Einsatz von und Drohung mit Atomwaffen. Alle Staaten sollen sich einer entsprechenden Überprüfung unterziehen. Der Vertrag wurde von einer großen Mehrheit der UNO-Mitgliedstaaten unterstützt – nicht aber von den bisherigen Atommächten und auch nicht…

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