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Theaterstück „schwarzweißgibtbunt“ 4. März 2018 im 360º-Gemeinschaftshaus in Flensburg

„schwarzweißgibtbunt“
theaterstück mit lisa lück, kathrin strötzel, michaela vogt

sonntag, 04. märz 2018, 16.00 uhr
360º – gemeinschaftshaus,
mürwiker straße 28-30, flensburg

eintritt: 3 € (kartenvorbestellung 0461-31560191)

bühnengestaltung: daniela licht
künstlerische leitung: henriette felix-schumacher

weitere infos unter info@cultura-rosa.de oder: 04635-2942912

Zum Theaterstück auch eine Besprechung  in der Wochenschau Angeln vom 21.01.2018 http://epaper.diewochenschau.de/wbwan/129/6:

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Flensburger Spielenacht am 03.02.2018 im 360° Gemeinschaftshaus des SBV am Willi-Sander-Platz 1 in Flensburg

Spielspaß ohne Langeweile für alle

Flensburg. Am Samstag, den 03. Februar 2018  veranstaltet das Kinder- und Jugendbüro von 18:00 bis 24.00 Uhr die Flensburger Spielenacht.

Im 360° Gemeinschaftshaus des SBV (Willi-Sander-Platz 1, 24944 Flensburg) können alle Spielbegeisterten viele neue und altbekannte Brett- und Gesellschaftsspiele spielen. Über 300 Spiele aus dem Fundus des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Flensburg und des Spieletreff Flensburg Rude stehen kostenfrei zur Verfügung.
Jeder kann sein(e) Lieblingsspiel(e) mitbringen.

Fachkundige Spielekenner wie Günter Nörenberg vom Spieletreff Flensburg-Rude werden Spiele erklären und anleiten. Als engagierter Flensburger Bürger wird Bernd Weißenborn die Spielregeln des Carrom-Spieles erklären. Mitarbeiter/innen des Spielmobils sind als Spielexperten vor Ort.
Für einen kleinen Geldbeitrag können während der Spielenacht leckere Snacks und Naschereien erstanden werden. Kalte und warme Getränke werden ebenfalls angeboten.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist offen und jede(r) kann kommen und gehen wann er möchte.
Die Stadtbusse der Linie 3 und 7 halten fast direkt vor dem Eingang (Haltestelle Blasberg)
Die Flensburger Spielenacht ist eine Veranstaltung des Kinder- und Jugendbüros in Kooperation mit dem SBV und dem Spieletreff Flensburg-Rude.

Sozialer Wohnungsbau in Flensburg: DIE LINKE fordert ein Ende der „Kooperationsverträge“ – Massive Kritik auch des Mietervereins

Altbaubestand im Sanierungsgebiet auf Duburg – Auch hier bald aus neu mach alt? (Foto: Jörg Pepmeyer)

Einen heftigen Streit gibt es derzeit in Flenburg um den sozialen Wohnungsbau. So hat die Stadt Flensburg mit Wohnungsbaugesellschaften und mit Billigung der Investitionsbank ein Kooperationsmodell entwickelt, bei dem neu erstellte Sozialwohnungen nicht an Sozialmieter weitergegeben, sondern im Rahmen von Kontingenten auf renovierte Altbestände übertragen werden können. Diese Umwidmumg von Sozialwohnungen hat zu massiver Kritik des Flensburger Mietervereins geführt. Siehe hierzu auch den Beitrag auf shz.de vom 03.12.2017: Sozialwohnungen in Flensburg : „Fördermodell auf den Kopf gestellt“ – Quelle: https://www.shz.de/18486736 ©2017. Aber auch die Flensburger Ratsfraktion DIE LINKE wendet sich entschieden gegen diese Praxis. Untenstehend dokumentieren wir daher die Pressemitteilung der LINKEN-Fraktion.

DIE LINKE: „Kooperationsverträge sind anti-soziale Wohnungspolitik!“

Wenn sozialer Wohnungsbau nicht seinem eigentlichen Zweck zugeführt wird, bleiben die vielen Wohnungssuchenden auf der Strecke.

Das Phänomen ist nicht neu: Wenn hier und da endlich mal öffentlich geförderter Wohnraum entsteht, wird er durch die politischen und wirtschaftlichen Akteure ad absurdum geführt. Ob in Fruerlund durch den SBV oder auf dem Sandberg durch den FAB: Die heutzutage auf Rendite ausgerichteten  genossenschaftlichen Wohnungsbaugesellschaften tricksen beim Neubau von sozialem Wohnraum, wenn sie die vorgesehenen Wohnungen in ältere Wohnungsbestände überführen.

Damit wird öffentliches Geld, das für dringend benötigte und öffentlich geförderte Wohnungen abgerufen wird, in Profite umgemünzt – und das ist ein unhaltbarer und unsozialer Zustand. Oft werden alte Wohnungen, die bereits aus der öffentlichen Förderung gefallen, aber preiswert vermietet werden, wieder zu Sozialwohnungen, während der neue Wohnraum auf dem privaten Wohnungsmarkt teurer vermietet werden kann. Diese Praxis vermindert real den bezahlbaren Wohnungsbestand in Flensburg.

DIE Linksfraktion wendet sich schon seit längerer Zeit gegen die sog. „Kooperationsverträge“ – doch im Rat findet sie bei den anderen Parteien dafür bislang kein Gehör. Sie fordert auch weiterhin ein generelles Verbot solcher Verträge und einen deutlich stärkeren Fokus auf den gemeinnützigen Wohnungsbau.Denn  während die Mieten weiter steigen und immer noch zu viele teure Wohnungen projektiert werden, suchen Studierende, junge Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen fieberhaft nach bezahlbaren Wohnungen in Flensburg.

Wohnen ist ein Menschenrecht und darf nicht durch Renditeerwartungen in Frage gestellt werden. Weil es von privaten Investoren und Wohnungsbaugenossenschaften nicht umgesetzt wird, brauchen wir dringend eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft!

Zum gleichen Thema auch der Beitrag auf shz.de vom 29.11.2017: Sozialwohnungsbau in Flensburg : Aus neu mach alt  Quelle: https://www.shz.de/18446971 ©2017

Mehr als 2500 Sozial-Wohnungen müssten in Flensburg bis 2030 neu geschaffen werden, um die zu ersetzen, die bis dahin aus der Sozialbindung fallen und diejenigen, die zusätzlich aufgrund des Bevölkerungswachstums in der Stadt notwendig sind. Bisher ist auch nicht ansatzweise zu ersehen, wie das beim derzeitigen Bautempo geschehen soll. Und ebensowenig ist ansatzweise zu erkennen, dass die Mitglieder der Ratsversammlung mehrheitlich die besondere Dringlichkeit erkannt haben.

Grafik aus Zielgruppenorientierte Wohnungsmarktanalyse Flensburg 2012 Dort gibt es weitere Prognosen und Daten zur Wohnraumentwicklugn in Flensburg.  Mehr auch in dem AKOPOL-Beitrag Zielgruppenorientierte Wohnungsmarktanalyse Flensburg: Immer weniger Wohnungen für Menschen mit kleinen Einkommen unter https://akopol.wordpress.com/2013/04/06/zielgruppenorientierte-wohnungsmarktanalyse-flensburg-immer-weniger-wohnungen-fur-menschen-mit-kleinen-einkommen/

 

NDR Meldung vom 28.01.2018

Offensichtlich hat die neue Landesregierung in Kiel noch nicht begriffen, dass in Schleswig-Holstein und damit auch in Flensburg erheblich mehr Sozial-Wohnungen gebaut werden müssen. Stellt sich nur die Frage, was will sie dafür tun? Hier geht es zur zitierten Studie von Empirica: Wohnungsmarktprognose bis 2030 unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/wohnen/wohnungsmarkt.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fruerlund feiert Mittsommer – Stadtteilfest am 17. Juni 2017 auf der Wiese am Treeneweg

Am Samstag, den 17. Juni gibt es von 13 bis 18 Uhr in Fruerlund ein Fest für die ganze Familie. Fisch & Fleisch, Kaffee & Kuchen sind ebenso im Angebot wie jede Menge Unterhaltung – mit dem Spielmobil, der Hüpfburg und der Feuerwehr. Zusätzlich sorgen Livemusiker und Knut der Clown für einen abwechslungsreichen Nachmittag auf der Wiese am Treeneweg.

Informationsveranstaltung „Leistungen der Pflegeversicherung“ – am 6.6.2017 um 15 Uhr im 360°-Gemeinschaftshaus Fruerlund

Der Pflegestützpunkt informiert

Flensburg. Mit dem zweiten und dritten Pflegestärkungsgesetz wurden ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt. Damit erhalten erstmals alle Pflegebedürftigen gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung – unabhängig davon, ob sie an körperlichen Einschränkungen leiden oder an einer Demenz erkrankt sind. Damit einher geht ein neues Begutachtungsverfahren, das den Grad der Selbständigkeit ermittelt und auf dieser Grundlage fünf Pflegegrade bestimmt.

Durch diese Änderungen können Pflegebedürftige und ihre Familien die Leistungen der Pflegeversicherung wesentlich besser auf ihre jeweilige Situation anpassen.

Hierzu informieren Sie die Mitarbeiter*innen des Pflegestützpunkts in der Stadt Flensburg kostenfrei, individuell und unabhängig am Dienstag, 06. Juni um 15 Uhr im 360°-Gemeinschaftshaus, Mürwiker Straße 28-30.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie auch beim Pflegestützpunkt in der Stadt Flensburg unter 0461-85 2002.

Mitgliederversammlung des Rude-Forums am 23.5.2017

Dienstag, 23. Mai 2017 um 19:00 Uhr
im Gemeinschaftssaal der Kirche „Paulus-Gemeinde“
in der Diblerstr. 4, 24941 Flensburg

Themen:

• Begrüßung
• Vorstellung / Fragen zu den Projekten- Neubau Rude und Schleswiger Straße
• Verkehr auf der Rude (Vorschläge und Wünsche seitens der Rude-Bewohner)
• Bericht über Kassenführung und Kassenprüfung
• Entlastung des Vorstandes
• Neuwahlen des Vorstandes
• Verschiedenes / Aktuelles

Vorsitzender des Rude-Forums und Ansprechpartner:
John Krieger
i.H. SBV-Flensburg
Willi-Sander-Platz 1
24943 Flensburg
Tel.: 0461 – 315 60 332 jkrieger@sbv-flensburg.de

EhrenamtForum „Nachhaltig engagiert in Flensburg“ am 07.02.2017 im Europaraum des Rathauses

ehrenamtforum

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Miriam Kohlsdorf (Projekt „Engagierte Stadt Flensburg“), Jürgen Möller (Vorstand des SBV), Henning Brüggemann (Bürgermeister der Stadt Flensburg), Martin Beer (Klimaschutzmanagement der Stadt Flensburg), Svenja Mix (Projekt „Engagierte Stadt Flensburg“)

Projekt „Engagierte Stadt Flensburg“ und Klimaschutzmanagement laden alle interessierten FlensburgerInnen ein

Flensburg. Das Projekt „Engagierte Stadt Flensburg“ und das Klimaschutzmanagement der Stadt Flensburg laden ein zum EhrenamtForum „Nachhaltig engagiert in Flensburg“ am Dienstag, 07. Februar 2017 von 17 bis 20 Uhr im Europaraum des Flensburger Rathauses.

Im Rahmen der Veranstaltung soll in Workshops diskutiert werden, welche Möglichkeiten und positiven Beispiele es für Flensburgerinnen und Flensburger gibt, sich für eine nachhaltige Stadt zu engagieren und welche Unterstützung und Qualifizierungsmöglichkeiten den vielfältig Engagierten angeboten werden kann und wie diese gestaltet werden können.
Mit dem Projekt „Engagierte Stadt Flensburg“ der Stadt Flensburg und der SBV-Stiftung Helmut Schumann besteht in der Stadt eine Initiative zur Stärkung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Dieses Engagement ist ein Grundpfeiler der demokratischen Stadtgesellschaft und wird getragen von Bürgerinnen und Bürgern, die Verantwortung für sich und andere übernehmen, neue Wege beschreiten und kreative Lösungen für die aktuellen sozialen Herausforderungen finden. Dabei soll im Projekt die Vernetzung und Kooperation zwischen Initiativen und engagierten Gruppen im Vordergrund stehen – sowohl auf Ebene der Gesamtstadt als auch auf Ebene von Nachbarschaften.

Auch das Klimaschutzmanagement der Stadt Flensburg arbeitet im Rahmen des derzeit laufenden Fördervorhabens „Masterplan 100 % Klimaschutz“ daran, engagierte Bürger und Bürgerinnen dafür zu motivieren, im Sinne des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit aktiv zu werden und möchte lokale Initiativen und Aktivitäten in diesem Bereich fördern. Im Sommer dieses Jahres soll in diesem Zuge für interessierte Flensburgerinnen und Flensburger eine Multiplikatorenschulung angeboten werden.
Das EhrenamtForum „Nachhaltig engagiert in Flensburg“ bringt nun erstmalig die Ziele und Ideen der beiden Projekte in einer Veranstaltung zusammen: lokales Engagement und Nachhaltigkeit für eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt Flensburg. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Henning Brüggemann.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird um Anmeldung gebeten unter engagiert@flensburg.de. Eine Kinderbetreuung während der Veranstaltung wird nach Anmeldung unter der genannten Mailadresse oder 0461 85-2825 angeboten.

Abriss und Neubau in der Travestraße 28 – Bürgerversammlung am 01.02.2017 im Technischen Rathaus

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Mittwoch, 1. Februar um 18 Uhr im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer ein. Der Eingang (barrierefrei) erfolgt vom Hof aus, in dem einige Parkplätze zur Verfügung stehen.

Der Selbsthilfebauverein beabsichtigt, das achtgeschossige Wohnhaus Travestraße 28 abzureißen und durch einen Neubau ähnlicher Größe zu ersetzen. Teil des Projektes ist auch die Einrichtung von Plätzen für eine Wohngruppe für Demenzerkrankte. Mit dem Neubau verbunden ist die teilweise neue Anordnung von Stellplätzen.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Der aktuelle Planungsstand kann ab 17.30 Uhr eingesehen werden.

Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch den Herrn Frank Hamann vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.

Neujahrsempfang der Stadt Flensburg am 29.01.2017 im Deutschen Haus

Traditionell lädt die Stadt Flensburg wieder zu Beginn des neuen Jahres ihre Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsempfang ins Deutsche Haus ein.

Lachen, staunen, genießen, klönen und gemeinsam das Jahr 2017 willkommen heißen – dazu sind alle Flensburgerinnen und Flensburger beim Neujahrsempfang der Stadt Flensburg am 29. Januar im Deutschen Haus herzlich eingeladen.

Um 10.30 Uhr werden die schweren Eichentore des roten Backsteingebäudes geöffnet. Dahinter warten bereits Flensburgs Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar und erstmals die ab dem 15. Januar amtierende Oberbürgermeisterin Simone Lange, um alle Gäste persönlich mit Handschlag zu begrüßen. Dazu ertönen aus dem Festsaal die Klänge der Flensburger Stadtbläser, die den Neujahrsempfang seit über 30 Jahren mit Musikstücken von Swing über Rock bis zum Evergreen begleiten.

Nach der Begrüßungszeremonie betritt Oberbürgermeisterin Simone Lange für die traditionelle Neujahrsansprache die Bühne. Im Anschluss wird der Image-Film für die Stadt Flensburg gezeigt, dessen Produktion der Verein „Schönste Förde der Welt“ initiiert hat, um auch Menschen außerhalb der Stadtgrenzen zu zeigen, was Flensburger schon lange wissen: wie lebenswert und einzigartig Flensburg ist.

Weiter geht es mit SKURK, dem Unterhaltungsorchester des Dansk Skoleforeningen, das etwas aus seinem Repertoire von Klassik über Jazz bis Pop zum Besten geben wird.

Karibisches Feeling und Lebensfreude verbreitet darauf der aus der Dominikanischen Republik stammende Flensburger Mario de Ogando. Mit einer Tanzgruppe legt er eine Zumba/Salsa-Einlage auf‘ s Parkett legen und wird die Zuschauer zum Mittanzen animieren.

Ebenfalls dynamisch, diesmal aber mehr rockig und mit warmem Gesang geht es weiter, wenn Singer/Songwriter Tycho Barth and Friends die Bühne betreten und den Saal mit ihrem Akustikgitarrenstil für sich einnehmen.

Nach einer halbstündigen Pause, die zum Erfrischen an der Bar oder zum Schnacken und Informieren an den Ständen der Flensburger Ratsfraktionen, Vereine und Institutionen einlädt, heißt es dann „Love is in the Air“. Denn dann treten jugendliche Klabauter von der Aufführungs-und Wettkampfgruppe des TSB ins Rampenlicht und verzaubern das Publikum mit einem A Cappella Liebesliedermedley.

Danach heißt es Bühne frei für Rapper Fresh L. alias Christian Lampertz und seine tanzbegeisterten Jungs und Mädels der „Patchwork Familiy“, die ultimative Flensburger Hip Hop Allianz aus den Flensburger Streetdance Formationen „Splendid“, „Wake Up“ und „Exclusive“, die gemeinsam u.a. den neuen Song „Flensburg City“ performen werden.

Wenig verwundern dürfte, dass auch die Petuh-Tanten wieder mit an Bord sind und wie üblich die Highlights des Vorjahres in der alten Flensburger Mundart aufs Korn nehmen.

Den Abschluss übernimmt in diesem Jahr die nordische Rockband „Lex Liberty“, die mit ihrem Sound kraftvolle, rhythmische Rock-Elemente mit melodischen und sphärisch-schwebenden Parts verbinden.

Wie bereits in den Vorjahren führt Moderator Holger Heitmann durchs Programm.

Eine professionelle Kinderbetreuung stellt sicher, dass auch die ganz kleinen Flensburger auf ihre Kosten kommen.

Der Neujahrsempfang wird durch den SBV mit den Partnern FAB und WOGE Kiel gesponsert.

Zielgruppenorientierte Wohnungsmarktanalyse Flensburg: Immer weniger Wohnungen für Menschen mit kleinen Einkommen

Zukünftig dramatische Verschärfung der Situation auf dem Flensburger Wohnungsmarkt – Studie fordert mehr Engagement im sozialen Wohnungsbau

Öffentliche Diskussion der Daten und Ergebnisse  vor der politischen Entscheidung über die „Grundsätze und Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg“ nicht erwünscht.

Bereits im November 2011 hatten der Umwelt- und Planungsausschuss und der Finanzausschuss in öffentlicher Sitzung die Fortschreibung der aus dem Jahr 2008 stammenden zielgruppenorientierten Wohnungsmarktanalyse beschlossen. Zusätzlich wurden dafür 25.500 Euro zur Verfügung gestellt. Mit der Aktualisierung sollte ein Instrument für die weiteren stadtplanungs- und wohnungsbaupolitischen Entscheidungen und Beschlüsse der Ausschüsse und Ratsversammlung geschaffen werden. Ebenso sollten auf Grundlage der neuen Analyse die „Grundsätze und Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg“ angepasst und neu formuliert werden. Jetzt sollen die überarbeiteten Grundsätze und Leitlinien mit einem begleitenden Antrag auf der nächsten SUPA-Sitzung am 16.4.2013 und am 25.4. von der Ratsversammlung verabschiedet werden.

Immer weniger Sozialwohnungen in Flensburg – In Zukunft droht massive Wohnungsnot vor allem für Rentner und Geringverdiener

Wenn die Kommunalpolitik und das Land nicht reagieren, wird es in Zukunft in Flensburg kaum noch Sozialwohnungen geben. Hier die Prognose bis 2045 Quelle: Ziegruppenorientie Wohnungsmarktanalyse Flensburg 2012, S. 30Gebundener Wohnraum in Flensburg

Daten und Ergebnisse der Analyse zu brisant?

Aber anscheinend hält man die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Wohnungsmarktanalyse vor allem in der Verwaltung für zu brisant, als dass man sie in aller Konsequenz in die neuen Grundsätze und Leilinien wirklich hätte einarbeiten wollen. Nicht nur, dass die bereits im Dezember fertig gestellte 100-seitige Studie, sowie die Zusammenfassung der Ergebnisse mit den Handlungsempfehlungen  nur jeweils einmal in Papierform den Fraktionen erst Anfang März zugingen, auch eine öffentliche Debatte darüber möchte man in der Verwaltung offenbar vermeiden. Zwar war auf der Sitzung des mit zehn VerwaltungsmitarbeiterInnen und sieben Kommunalpolitikern bestückten Wohnungspolitischen Ratschlages am 13. März als TOP 5 die Vorstellung und eine erste Diskussion über Zahlen und Ergebnisse vorgesehen. Aufgrund angeblicher Zeitprobleme des zuständigen Leiters des Fachbereich Entwicklung und Innovation, Dr. Peter Schroeders, fand eine Debatte darüber jedoch nicht statt. (Die umfangreiche Analyse gibt´s hier:   Zielgruppenorientierte Wohnungsmarktanalyse Flensburg 2012 Weiteres Material gibt es am Ende dieses Beitrags als PDF-Dateien zum Herunterladen.)

Dabei sind die vorliegenden Daten und Ergebnisse geradezu alarmierend. Sie sagen bis zum Jahr 2025 einen dramatischen Anstieg der Armut in Flensburg voraus und eine außerordentlich erhöhte Nachfrage nach preiswertem Wohnraum. Besonders SeniorInnen werden zukünftig vermehrt von Altersarmut betroffen  sein, aber ebenso wird die Zahl der Geringverdiener und der Menschen, die zukünftig auf staatliche Transferleistungen in Flensburg angewiesen sein werden, exorbitant steigen. In den Handlungsempfehlungen zur Analyse wird deshalb unter anderem ein erheblich stärkeres Engagement im  sozialen Wohnungsbaus angemahnt. Für Dr. Peter Schroeders aber kein Grund, eine breite öffentliche Debatte über die Ergebnisse der Studie, wie aber auch deren Handlungsempfehlungen und deren Bedeutung für die zukünftige Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg in Gang zu setzen. Nur, das hat nicht er zu entscheiden, sondern das liegt in der Verantwortung der politischen Akteure!

AKOPOL-Fraktion fordert Bürgerbeteiligung bei der Festlegung der wohnungsbaupolitischen Grundsätze und Leitlinien und eine feste Quote von Sozialwohnungen beim Neubau von Geschosswohnungen in Flensburg

Hinsichtlich der generellen wohnungsbaupolitischen Position der AKOPOL-Fraktion und dem jetzigen Entwurf zur Beschlussvorlage „Fortschreibung der Grundsätze/Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg“ RV-37/2013 haben wir unsere Position bereits im Mai letzten Jahres in einem Beitrag im AKOPOL-Blog dargelegt: Debatte um die Fortschreibung der „Grundsätze und Leitlinien für die Steuerung des Wohnens in Flensburg“ – Neubau von Wohnungen nur für den Mittelstand?

Zwar bezog sich dieser Beitrag auf den ersten Entwurf der Grundsätze und Leitlinien, dennoch gilt dies weiterhin auch für die jetzt überarbeitete Version. In diesem Zusammenhang und im Rahmen der obigen Ausführungen halten wir zusätzlich und ergänzend die Festlegung konkreter sozialpolitischer Grundsätze und Leitlinien für die Steuerung des Wohnens in Flensburg für zwingend notwendig, sowie eine klare Festlegung, wie hoch beim Neubau von Geschosswohnungen der Anteil öffentlich geförderter Sozialwohnungen sein soll.

Zudem ist derzeit in keinem der von Flensburger Investoren und/oder Wohnungsbaugenossenschaften geplanten Bauvorhaben, also Wasserturm und Munketoft/Sandberg von Sozialwohnungen die Rede. Dies gilt auch für die geplanten 500-700 Wohneinheiten im Bahnhofsumfeld. Lediglich beim Projekt der vier Holzhochhäuser in der Eckener Straße des Berliner Planungs- und Architektenbüros sind Sozialwohnungen ausdrücklich vorgesehen. Interessanterweise funktioniert dieses Projekt ohne klassische Investoren, die sind nämlich im Rahmen eines Baugruppenkonzeptes, mit dem später eine Genossenschaft realisiert wird, die Bewohner und Eigentümer selbst. Da spart man eine Menge Geld, das sich sonst die Investoren und Banken einstecken. Warum nicht dieses Modell auch bei anderen Wohnungsbauprojekten in Flensburg nutzen?

Angesichts der Tatsache, dass bereits jetzt schon 1/4 der Bevölkerung in Flensburg in sog. „mietgedeckelten“ Wohnungen leben, also entweder Wohngeld beziehen, in Sozialwohnungen leben, oder ihre Miete vom Jobcenter, bzw. Sozialamt nach SGB II oder XII (Stichwort „KDU“ ) bezahlt bekommen, halten wir auch die derzeitigen Aktivitäten und die Position der beiden Flensburger Wohnungsgenossenschaften SBV und FAB für kontraproduktiv. Insbesondere die Aussagen von Herrn Michael Kohnagel (Geschäftsführer des FAB) in der Sitzung des Gleichstellungsausschusses am 6.2.2013, dass der FAB am Munketoft/Sandberg keine Wohnungen mehr für Menschen mit kleineren Einkommen mehr plane, halten wir für eine Täuschung, denn ursprünglich wurden die SUPA-Ausschuss-Mitglieder mit einer anderslautenden Aussage gelockt, um ihre Zustimmung für das Bauvorhaben des FAB zu geben. (Mehr zu Kohnagels Ausführungen auch in der Niederschrift des Gleichstellungsausschuss vom 6.2.2013 unter TOP 3. in den Unterlagen am Ende des Beitrags)

Die AKOPOL-Fraktion fordert daher:

  • Keine Verabschiedung der o. g. Beschlussvorlage vor einer breiten öffentlichen Diskussion der Daten, Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Wohnungsmarktanalyse im SUPA und vor allem auch im Sozialausschuss.
  • Wir fordern gleichzeitig vor der Beschlussfassung eine öffentliche Bürgerversammlung unter dem Titel „Wohnungsbaupolitische Konferenz Flensburg“ durch den Oberbürgermeister Simon Faber einzuberufen, in der VertreterInnen der Stadtteilforen, des Mietervereins, der Behinderten-Einrichtungen, der Senioren- und der Sozialverbände, des Arbeitskreises Soziale Gerchtigkeit und anderen gesellschaftlichen Gruppen, wie aber auch die Akteure der Wohnungswirtschaft, sich zum Entwurf der Grundsätze und Leitlinien äußern können und die Ergebnisse der Wohnungsmarktanalyse zusammenfassend dargestellt werden.
  • Die AKOPOL-Fraktion ist gleichzeitig der Auffassung, wenn wir schon als Stadt privaten, wie auch genossenschaftlichen Investoren städtische Grundstücke zur Wohnbebauung verkaufen, dann sollten wir auch konsequent die Forderung nach der Schaffung von öffentlich geförderten Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus stellen. Die AKOPOL-Fraktion fordert deshalb beim Neubau von Geschosswohnungen mindestens einen Anteil von 15% Sozialwohnungen.  Es bleibt aber festzustellen, dass selbst dieser Anteil den derzeitigen Verlust an Sozialwohnungen, wie auch der Wohnungsmarkt-Analyse zu entnehmen ist, noch nicht mal ausgleichen würde.

Jörg Pepmeyer (AKOPOL-Fraktionsvorsitzender)

Untenstehend weiteres Material zum Thema und die genannten Unterlagen und Beschlussvorlagen:

Mehr hierzu auch in einem Artikel von Holger Ohlsen im Flensburger Tageblatt vom 06. April 2013 „Analyse des Wohnungsmarktes: Flensburg wächst – die Armut auch“ auf shz-online unter: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/flensburger-tageblatt/artikeldetails/artikel/flensburg-waechst-die-armut-auch.html

Die umfangreiche Analyse gibt´s hier:   Zielgruppenorientierte Wohnungsmarktanalyse Flensburg 2012

Hier geht´s zur Zusammenfassung der Zielgruppenorientierten Wohnungsmarktanalyse und zu den daraus folgenden Handlungsempfehlungen Zusammenfassung Wohnungsmarktanalyse

Hier geht´s zur Beschlussvorlage RV-37/2013 Beschlussvorlage_RV-37-2013

Hier gibt´s die neu angepassten „Grundsätze und Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg“ Grundsaetze_-_Leitlinien

Niederschrift der Sitzung des Gleichstellungsausschusses am 6.2.2013 mit den Ausführungen des FAB-Chefs Kohnagel unter TOP 3: Oeffentliche_Niederschrift_Gleichstellungsausschuss_06.02.2013

Hier geht´s zur Beschlussvorlage des FInanzausschusse aus dem November 2011 zur Fortschreibung der Wohnungsmarktanalyse Beschlussvorlage_FA-40-2011

Zur schleswig-holsteinischen Wohnungsmarkt- und Mietenentwicklungvon 2007 bis einschl. 2012 (Zahlen für Flensburg auf S. 104-108) siehe auch das
Mietgutachten für das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein
Ergebnisbericht zur Wohnungsmarkt- und Mietenentwicklung
Bearbeitung: Jürgen Veser (IfS) Renate Szameitat (GEWOS) Thomas Thrun (IfS) Dr. Johannes Promann (GEWOS)
im Auftrag des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein
17. Juni 2013 unter: http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/wohnen/Downloads/Wohnraum/mietgutachten.pdf?__blob=publicationFile&v=1

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