Museumsberg Flensburg: Veranstaltungsprogramm November 2022

Sonntag, 6. November, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier und Workshop für Kinder ab 6 Jahren
Kosten: 3,00 €
Ort: Heinrich-Sauermann-Haus

Sonntag, 6. November, 11.30 Uhr
Führung: Friesenstuben und Friesentee
Führung und Teeverkostung mit Martina Klose-März
Nur mit Anmeldung, unter 0461/85-2956
Kosten: 4 € zusätzlich zum Museumseintritt
Ort: Heinrich-Sauermann-Haus

Sonntag, 13. November, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier und Workshop für Kinder ab 6 Jahren
Kosten: 3,00 €
Ort: Heinrich-Sauermann-Haus

Sonntag, 13. November, 11.30 Uhr:
Das Bild des Menschen in der Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts
Führung mit Elke Wolny
Kosten: 2 € zusätzlich zum Museumseintritt
Ort: Hans-Christiansen-Haus

Sonntag, 13. November, 15.00 Uhr
Sonderausstellung „gagel“
Finissage: Dialog-Führung mit gagel und Michael Fuhr

gagel
da lebe ich so vor mich hin
denke mir nichts dabei und nun dies:

Die Fotosofin gagel bei der Arbeit – Copyright Gagel

Was ist eigentlich eine Fotosofin und was macht sie? Die Pinneberger Künstlerin gagel passt in keine Schublade, deswegen hat sie für sich selbst diese Bezeichnung gewählt. gagels Arbeit ist mit Fotografie, Installation und Konzeptkunst nur unzureichend umschrieben. Ihre Aufgabe sieht sie vielmehr darin, das tägliche Leben und Erleben in Kunst umzusetzen. Menschen so zu zeigen, wie sie sind, ist ihr wichtig.

Zu ihren Lieblingsprojekten zählt sie auch nach Jahren noch ihre Foto-Session in einem Altersheim. Gesellschaftskritik, Feminismus und eine kräftige Prise schräger Humor kennzeichnen ihre Werke, die bewusst mit Sehgewohnheiten brechen und vermeintlich Altbekanntes in Frage stellen. „Kunst braucht die Kommunikation, nachdem sie entstanden ist,“ meint gagel. Über ihre Arbeiten mit Menschen ins Gespräch zu kommen, ist für sie essentiell. Deswegen bietet sie in jeder ihrer Ausstellungen Rundgänge an, in denen sie die Besucher*innen zunächst einmal über ihre Bilder reden lässt. Die Meinungen und Reaktionen auf ihre Bilder empfindet sie dabei als Bereicherung. Über die Fragen, die dabei auftauchen, freut sie sich besonders, kommt so selbst ins Nachdenken und in den Dialog.

Kosten: 2 € zusätzlich zum Museumseintritt
Ort: Hans-Christiansen-Haus

Montag, 14. November, 15.00 Uhr
Aufgeweckte Kunstgeschichten
Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz
Leitung: Martina Klose-März M.A.
Bitte melden Sie sich an unter: 0461/85-2956
Ort: Hans-Christiansen-Haus, Aula

Sonntag, 20. November, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier und Workshop für Kinder ab 6 Jahren
Kosten: 3,00 €
Ort: Heinrich-Sauermann-Haus

Hans Christiansen, 1899: Entwurf für eine Postkarte: Notre Dame © Museumsberg Flensburg

Ausstellungseröffnung am Sonntag, 20. November, 11.30 Uhr:

Paris!

Schleswig-holsteinische Künstlerinnen und Künstler in der Welthauptstadt der Kunst.

20. November 2022 – 23. April 2023

Der Museumsberg Flensburg unternimmt in diesem Winter eine Reise in die Kunstmetropole Paris um 1900. Den zeitlichen Rahmen für die Ausstellung bildet 1864 der Beginn der preußischen Verwaltung Schleswig-Holsteins und der Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914.

Käte Lassen 1908/1909: Elegantes Paar in Paris © Museumsberg Flensburg

Die industrielle Revolution und die Vernetzung dank moderner Transportwege machten Paris schon 1846 zur Millionenstadt. Künstler aus aller Welt wie Picasso und Vincent van Gogh fühlten sich von der pulsierenden Atmosphäre angezogen. Auch schleswig-holsteinische Künstlerinnen und Künstler wie Jacob Alberts, Ernst Barlach, Hans Christiansen, Käte Lassen und Emil Nolde ließen sich zwischen dem Louvre und belebten Boulevards treiben und verarbeiteten die modernen Impulse in ihren Arbeiten.

Eine Aufnahme an der staatlichen Kunstakademie war für ausländische Studierende aufgrund schwieriger Französisch-Prüfungen in der Regel unerreichbar. Aber Privatschulen wie die berühmte Académie Julian, wo Barlach, Nolde und die Flensburgerin Käte Lassen studierten, boten besonders den Künstlerinnen ganz neue Möglichkeiten: Frauen konnten sich im Aktzeichnen vor dem männlichen Modell weiterbilden, was ihnen in Deutschland noch bis 1919 verwehrt blieb.

Der aus Holstein stammende Hans Olde ließ sich in Paris vom Neoimpressionismus inspirieren und schockierte daraufhin mit „schwefelgelben Rapsfeldern“ das heimische Publikum. Auch der Flensburger Hans Christiansen saugte den Pariser Flair für seine Kunst regelrecht auf und wurde so zu einem der wichtigsten Jugendstilkünstler in Deutschland. Den Museumsgründer und Kunsttischler Heinrich Sauermann beeindruckten die Jugendstilformen, die er in Paris als Teilnehmer der Weltausstellung 1900 sehen konnte, nachhaltig. Mit den dort erworbenen zeitgenössischen Plakaten erweiterte er die Sammlung des heutigen Museumsberg Flensburg mit modernster Kunst. Dank der Eindrücke in Paris überwand er in seiner praktischen Arbeit als Kunstgewerbler seinen bislang rückwärtsgewandten Stil.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 20. November, um 11.30 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses eröffnet.

Sonntag, 27. November, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier und Workshop für Kinder ab 6 Jahren
Kosten: 3,00 €
Ort: Heinrich-Sauermann-Haus

Sonntag, 27. November, 11.15 Uhr
2. Kammerkonzert
Kammerkonzert mit Musikern des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters

Frédéric Chopin (1810–1849 )
Sonate g-Moll für Violoncello und Klavier op. 65

Dan Townsend (*1975)
„Oklahoma!“ Fantasy für Violine und Marimba

Nikolai Rimski-Korsakow (1844–1908)
Quintett B-Dur für Flöte, Klarinette, Fagott, Horn und Klavier (1876)

Besetzung:

Wolf HassingerVioloncello
Dan Townsend* Marimba

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.sh-landestheater.de/stuecke/2-kammerkonzert-22-23/
VVK an der Museumskasse oder Theaterkasse
Ort: Hans-Christiansen-Haus, Aula

Sonntag, 27. November, 11.30 Uhr:
Wunder der Tiefsee
Ausstellungseröffnung des Naturwissenschaftlichen Museums

In seiner Ausstellung „Wunder der Tiefsee“ eröffnet Solvin Zankl neue Einblicke in die noch weitgehend unerforschten Tiefen der Ozeane. In rund 50 Porträts stellt er Meereslebewesen vor, die wohl nur die wenigsten Menschen zuvor gesehen haben – bizarre, oft surreal anmutende Geschöpfe, vom Einzeller bis zum hoch entwickelten Knochenfisch.

Die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Wissenschaftlern brachte den GEO-Fotografen an die entlegensten Stellen der Weltmeere und ermöglichte ihm einen Zugang zu Lebewesen aus bis zu 6.000 Metern Tiefe.

An Bord der Forschungsschiffe fotografierte er die lebenden Tiere in einem speziell entwickelten Aquarium. So entstanden bei Wellengang und Extremtemperaturen faszinierende Bilder, die uns das Verhalten und die Schönheit der Tiefseebewohner zeigen. „Wunder der Tiefsee“ – eine Ausstellung, die besticht durch die gelungene Kombination aus ästhetisch hochkarätiger Fotografie und fundierter Informationsvermittlung.

Zur Website von Solvin Zankl.

Ausstellungen:

  • Gagel –
    da lebe ich so vor mich hin
    denke mir nichts dabei und nun dies:

    noch bis 13. November
  • Paris!
    Schleswig-holsteinische Künstlerinnen und Künstler in der Welthauptstadt der Kunst.
    20. November 2022 – 23. April 2023
  • Wunder der Tiefsee
    Ausstellung des Naturwissenschaftlichen Museums
    27. November 2022 – 12. März 2023

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Für jeden Museumsbesuch gilt die 2G-Regel und Maske tragen ist erwünscht. Kinder ab 7 Jahren benötigen den Testnachweis der Schule.

Museumsberg

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de

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Veröffentlicht am 28. Oktober 2022, in Bürgerbeteiligung, Bildung, Flensburg News, Inklusion und Integration, Kultur, Kulturtipps, Soziales, Veranstaltungstipps. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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