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Atomgefahren im Ostseeraum – Diskussion und Vortrag am 17.5.2017 in Flensburg

Mittwoch, 17.05.2017, 19:00 – 21:00 Uhr
Die ganze Bäckerei
Hafermarkt 10, 24943 Flensburg

Die Ostsee ist infolge des minimalen Wasseraustausches mit dem Atlantik eines der am radioaktivsten belasteten Meere der Welt. Tschernobyl, Atomwaffentests und die WWA Sellafield waren die größten Verschmutzer in der Vergangenheit. Heute sind vor allem die vielen sogeannten „zivilen“ Atomanalgen zur fortgesetzten Verschmutzung durch die Freisetzung großer Mengen Radionuklide verantwortlich. Mehrere Regierungen im Wassereinzugsgebiet der Ostsee wollen diese radioaktive Kontamination der Region noch verstärken, wenn sie neue Uranabbaue, Atommülllager und Reaktorprojekte vorantreiben. Bis heute waren hier mehr als 60 Atomanlagen in Betrieb, laufen noch oder sollen demnächst errichtet werden.

Das Wasser verbindet die Gesellschaften im Wassereinzugsgebiet der Ostsee und macht sie zu engen Nachbarn – selbst wenn einige von ihnen mehr als tausend Kilometer voneinander entfernt liegen. Es umfasst die Hauptflächen von sieben Ländern: Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen. Russland, Deutschland und Belarus stellen weitere Gebiete des Wassereinzugsgebiets dieses Meeres. Die Ostsee ist nicht nur eine wichtige Nahrungsquelle für Millionen Menschen, sondern auch ein bedeutendes Erholungsgebiet für viele weitere – und sie ist Transportmittel für giftige Immissionen aus mehr als 60 Atomanlagen, die Schadstoffe an Luft und Wasser abgeben. Somit verbindet die Ostsee Bedürfnisse und Interessen von menschlichen Zivilisationen aus einem großen Gebiet und formt damit eine einmalige Gemeinschaft.

Die Präsentation soll das Bewusstsein für die Risiken, denen wir durch die Atomkraft rund um die Ostsee ausgesetzt sind, erhöhen. Sie wird einen Überblick liefern und bietet detailliertere Einblicke zu konkreten Anlagen. Außerdem wird ein Eindruck von den Anti-Atom-Bewegungen in der Ostsee-Region verschafft.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein mit atomicbaltic.nuclear-heritage.net

Mit Habeck fürs Land und Rasmus für Flensburg? – Wahlkampfveranstaltung der Grünen am 3.5.2017 in der Bergmühle Flensburg

Bergmühle
Mittwoch, 3. Mai, 19:00 – 21:30 Uhr
An der Bergmühle 7, 24939 Flensburg

Klimakrise, Soziale Ungleichheit und steigender Hass gegen Minderheiten. Was für Antworten braucht unsere Gesellschaft? Welche Antworten haben die Grünen? Und was hat das mit der Landtagswahl am 7. Mai zu tun?
Schleswig Holsteins Stv. Ministerpräsident Robert Habeck und der Flensburger Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen diskutieren in einer Fishbowl Diskussion (offenes Diskussionsformat) mit allen Interessierten. Moderiert wird der Abend von Kathrin Fischer.

Initiative Stoppt TTIP lädt zu einer Veranstaltung mit dem CETA-Rechtsexperten Prof. Andreas Fisahn am 10.5.2017 um 19 Uhr im Kühlhaus Flensburg ein

Liebe Freund*innen,
viele von Ihnen / von uns haben die recht bedeutsame Klage gegen CETA vor dem Bundesverfassungsgericht von Marianne Grimmenstein (u.a.) mit unterstützt. 

Nun haben wir die Zusage erhalten, dass Prof. Dr. Andreas Fisahn, der massgeblich die juristische Vorbereitung dieser Klage betreut hat, auf unsere Einladung hin zu einer Informations- und Diskussions-Veranstaltung nach Flensburg ins Kühlhaus kommt
–  am Mittwoch,
den 10.5. 2017 um 19 Uhr!

Andreas Fisahn ist Professor für öffentliches Recht, Umwelt- und Technikrecht sowie Rechtstheorie an der Universität Bielefeld.

Alle Interessierten, die über TTIP & CETA hinaus sich generelle Fragen nach dem juristischen und politischen Sinn und Zweck der verschiedenen Freihandelsverträge oder Fragen des zukünftigen Welthandels stellen, sind hiermit eingeladen – wir bitten um rege Weiterverbreitung dieses Termins!

Solidarische Grüsse,
„Initiative Stoppt TTIP – Flensburg,
Henning Nielsen

Flensburger Oberbürgermeisterin lädt zum Krankenhaus-Dialog am 9.5.2017 in die Bürgerhalle des Flensburger Rathauses ein

Umbaupläne am Flensburger Krankenhausstandort – Öffentliche Diskussion mit allen Beteiligten am Dienstag, den 9. Mai um 18 Uhr in der Bürgerhalle

Flensburg. Die Pläne zu weitreichenden Umbaumaßnahmen am Flensburger Krankenhausstandort haben in den vergangenen Tagen für viel Diskussionsstoff in Fachkreisen, Politik und Öffentlichkeit gesorgt. Angefangen von der Beratung der Baupläne im zuständigen Ausschuss der Ratsversammlung bis hin zur Übergabe des Förderbescheides des Landes.

Oberbürgermeisterin Simone Lange wünscht sich in diesem Zusammenhang eine Versachlichung der Debatte: „Die Entwicklungen am Gesundheitsstandort Flensburg haben nicht erst in diesen Tagen begonnen, sondern einen jahrelangen Vorlauf, der nicht außer Acht gelassen werden darf. Um die Entwicklung abschließend beurteilen zu können ist es daher wichtig, sich diese Entwicklung noch einmal vor Augen zu führen und sich vor diesem Hintergrund gemeinsam auszutauschen“, kommentiert Oberbürgermeisterin Simone Lange die Diskussion.
„Mir ist es wichtig, dass wir in den Dialog kommen und nicht übereinander, sondern miteinander über die für Flensburg sehr wichtigen Umbaupläne sprechen. Dabei müssen wir auch noch einmal den Blick zurück werfen, um die anstehenden Entscheidungen richtig einzuordnen und bereits erfolgte Weichenstellungen nicht zu übergehen“, so Lange weiter.

Oberbürgermeisterin Simone Lange möchte deshalb zum Dialog beitragen und lädt deshalb alle Beteiligten, nicht wie ursprünglich geplant am 11. Mai, sondern am Dienstag, den 9. Mai 2017 um 18:00 Uhr zu einer öffentlichen Diskussion in die Bürgerhalle des Flensburger Rathauses ein. Für Hintergründe, Fakten und Standpunkte werden auf dem Podium Simone Lange, Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg, Silke Seemann, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung, Klaus Deitmaring, Geschäftsführer des Malteser-Krankenhaus St. Franziskus-Hospital und Martin Wilde, Vorstand der DIAKO vertreten sein. Die Moderation übernimmt Carsten Kock.

„Ich wünsche mir, dass es uns in diesem Rahmen gelingen wird, die gegenseitigen Vorbehalte auszuräumen und einen gemeinsamen Weg zu finden, der sowohl den medizinischen als auch den städtebaulichen Bedürfnissen entspricht“, so Simone Lange.

Siehe zum Thema und zum Verlauf der obigen Veranstaltung auch den AKOPOL-Beitrag vom 12.5.2017: Krankenhausneubau in Flensburg – Gesundheitsexperten und Politiker drücken auf´s Tempo mt einem Kommentar von Jörg Pepmeyer unter:
https://akopol.wordpress.com/2017/05/12/krankenhausneubau-in-flensburg-gesundheitsexperten-und-politiker-druecken-aufs-tempo/

 

Quo vadis Europe? Diskussion mit dem Europaabgeordneten Sven Giegold am 20.04.2017 in der Europa-Universität Flensburg

Donnerstag, 20. April 16:00 – 17:30
Europa-Universität Flensburg
Gebäude Oslo, Raum 247
Auf dem Campus 1, 24943 Flensburg

Der Grüne Europaabgeordnete und ehemaliger Attac Gründer Sven Giegold kommt an die Flensburger Europa-Universität. Er diskutiert mit Studierenden und allen Interessierten über die Zukunft Europas, Populismus und politische Antworten.

Die Europa-Universität schreibt wie folgt:
Next week on Thursday April 20th this university will receive the visit of Mr. Sven Giegold (Member of the European Parliament) and he has kindly accepted to meet with EUCS students and have a conversation with them about European topics and the upcoming elections in Germany. This is a great opportunity to meet a member of the European Parliament, debate with him, ask him questions, listen to his views up close and personally.

For the students who are not up to date with his career, you can get more information here:

https://en.wikipedia.org/wiki/Sven_Giegold

http://www.europarl.europa.eu/meps/en/96730/SVEN_GIEGOLD_home.html

Probleme auf dem Südermarkt: Wem gehört die Straße? – Podiumsdiskussion am 05.04.2017 um 17 Uhr im Flensburger Rathaus

Einladung zur öffentlichen Podiumsdiskussion in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

Flensburg. Bei der Stadtverwaltung kommen wieder verstärkt Beschwerden über Probleme mit Personen an, die mit Alkohol- und zum Teil auch Drogenkonsum sowie unangepasstem Verhalten im öffentlichen Raum auffallen. Mitglieder der so genannten Straßenszene sind derzeit insbesondere in der Neustadt, auf dem Südermarkt und in der Südstadt wahrzunehmen.

Dabei kommt es insbesondere im Bereich des Südermarktes regelmäßig zu Konflikten mit ansässigen Gewerbetreibenden und AnwohnerInnen und es wird deutlich, dass die Grenze des Zumutbaren aus Sicht der Betroffenen inzwischen erreicht bzw. überschritten ist.

Deshalb lädt die Stadt Flensburg alle Interessierten am Mittwoch, 5. April von 17 – 19.30 Uhr alle Interessierten zur öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung „Probleme auf dem Südermarkt – Wem gehört die Straße?“ in die Bürgerhalle des Rathauses ein.

Nach einem einleitenden Filmbeitrag zur aktuellen Situation mit Stimmen von Mitgliedern der Straßenszene und Anliegern des Südermarktes werden die Verantwortlichen, Bürgermeister Henning Brüggemann sowie VertreterInnen von Polizei und Kirche über die Situation diskutieren.

Die BesucherInnen können sich hierbei bereits z.B. mit Vorschlägen einbringen, aber ebenso auch die Chance nutzen, im Anschluss gezielt Fragen zu Hilfsangeboten und Strategien an anwesende ExpertInnen zu richten.

„Es soll und wird deutlich werden, wie die unterschiedlichen Perspektiven aussehen, welche Maßnahmen bereits bestehen und welche zusätzlich oder auch alternativ gefordert werden“, so Gert Koll, Leiter der städtischen Fachstelle für Wohnhilfen und Initiator der Veranstaltung.

„Mein Wunsch wäre, dass wir einen möglichst guten und vollständigen Überblick bekommen und idealerweise sogar weitere Ansätze finden, um die Verhältnisse positiv zu verändern,“ so Koll weiter.

Siehe zum gleichen Thema auch den AKOPOL-Beitrag Drogenmissbrauch, Suff und Gewalt in Flensburg – Was tun gegen die Folgen von Verarmung und Verelendung? unter: https://akopol.wordpress.com/2011/10/08/drogenmissbrauch-suff-und-gewalt-in-flensburg-was-tun-gegen-die-folgen-von-verarmung-und-verelendung/

Mehr zum Thema auch in den zwar schon etwas älteren aber vor allem die Ursachen benennenden Zeitungsartikeln:

Eine Reportage von Marc Reese in der Flensborg Avis vom 11.10.2011 „Sie werden traurig und öffnen das nächste Bier“ unter Fl. Avis 11.10.2011

Ein Beitrag von Tilla Rebstorf in der Flensborg Avis vom 12.10.2011 De marginalisere grupper et kumme pa dagsordenen und ein Artikel von Marc Reese Ansätze gegen Suff auf offener Straße ebenfalls in der Flensborg Avis vom 12.10.2011 unter: Fl. Avis 12.10.2011

Ein Bericht von Holger Ohlsen im Flensburger Tageblatt vom 12.10.2011 Auf Sparkurs mit Flensburgs Suchthilfe „Wir sind an der Leistungsgrenze!“ unter: Flbg. Tageblatt 12.10.2011

Ebenfalls erschien zum gleichen Thema in der Zeitung Blickpunkt Nr. 59 vom November 2011 ein Artikel Eine ganz besondere Art der Säuberung in Flensburg unter: Blickpunkt Nr. 59 November 2011

Attac-Veranstaltung zu „Hartz IV“ mit Inge Hannemann am 24.02.2017 um 19 Uhr im Brasseriehof Flensburg

Vortrag & Diskussion mit der Bloggerin, Hartz-IV-Kritikerin und Politikerin Inge Hannemann

Thema:
„Wie kam es zu Hartz IV, was war davor, was danach?“ – Referat und Diskussion über dieses und weitere Themen wie Grundeinkommen, Sozialdarwinismus, Kapitalismus.

Über die Referentin

Inge Hannemann (* 21. April 1968 in Hamburg) ist Bloggerin, Autorin, freie Fachjournalistin für Soziales und Arbeitsmarktpolitik und Politikerin (Partei: Die Linke). hanneman-buchFerner ist sie Angestellte im öffentlichen Dienst ( ehemalige Fallbearbeiterin bei der ARGE; derzeit beurlaubt nach §28 TV-L).

Am 15. Februar 2015 wurde sie auf der Liste der Partei Die Linke in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt. In der Bürgerschaft gehört sie dem Eingabenausschuss an. Sie ist Sprecherin für Arbeitsmarkt der Linksfraktion.

Im Mai 2015 erschien im Rowohlt Verlag „Die Hartz IV Diktatur. Eine Arbeitsvermittlerin klagt an“. Angereichert mit einer Reihe Beispielfälle aus ihrer Zeit als Fallbearbeiterin bei der ARGE, schilderte Hannemann die persönlichen Folgen, welche die Hartz-IV-Sanktionen bei Betroffenen auslösen.

Darüber hinaus unterzog sie die Arbeitsvermittlungs-Praktiken der Jobcenter einer grundsätzlichen Kritik und beschrieb mögliche Alternativen zu den aktuell praktizierten Vermittlungs- und Repressionspraktiken.

Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Kulturhof Flensburg e. V. ,
Brasseriehof,
Große Straße 42 – 44,
24937 Flensburg.

Mehr auf der Attac Flensburg Webseite:attac-flensburg
http://www.attac-netzwerk.de/flensburg/startseite/

Energieversorgung der Zukunft – Diskussionsveranstaltung am 02.02.2017 um 18:30 Uhr in der Phänomenta Flensburg

Wird die Energiewende gelingen und fühlen sich die Menschen dabei mitgenommen?
Haben wir die richtigen Rezepte in Flensburg und wird die Energie in der modernen Stadt für alle bezahlbar bleiben?

Um diese und viele andere Fragen rund um das Thema Energieversorgung zu diskutieren, lädt die Flensburger SPD am Donnerstag, den 2. Februar 2017 um 18:30 Uhr in die Pänomenta, Norderstr. 157-163 in Flensburg ein.

Es diskutieren
– die Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, Expertin für Erneuerbare Energien und Umweltwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion
– und der Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg, Dipl.-Ing. Maik Render.

Moderation: Prof. Dr. Heiner Dunckel.

Nach der Wahl… – DGB-Veranstaltung zum Ausgang und den Folgen der US-Präsidentschaftswahl am 5.1.2017 im Flensburger Gewerkschaftshaus

dgb-wahlversantsaltung-5-1-2016Nach der Wahl…

Ein Abend über Wahlkämpfe, Strategien, Wirkungen und mögliche Konsequenzen…

Donnerstag, 5. Januar 2017, 18 Uhr, Gewerkschaftshaus Flensburg, Rote Str. 1

Amerika hat gewählt: Trump, Zwar hat er über 2 Millionen Stimmen weniger bekommen als die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton. Aber aufgrund des Wahlsystems werden die Wahlmänner und Wahlfrauen Trump ihre Stimmen geben müssen.

Warum das so ist und wie genau die Ergebnisse in den einzelnen Bundesstaaten aussehen, wollen wir genauso besprechen, wie die Fragen: Welche Themen waren ausschlaggebend, wer hat wie die Stimme abgegeben? Und: Wie haben eigentlich Gewerkschaftsmitglieder gewählt?

Antworten auf diese und eure Fragen wollen wir gemeinsam mit Barbara Winkler suchen. Sie hat – als waschechte New Yorkerin – seit vielen Jahren US-Wahlkämpfe auf Seite der Demokraten begleitet und war auch diesmal vor Ort. Auf ihre Einschätzungen sind wir sehr gespannt.

V.i.S.d.P.: Susanne Uhl, DGB S-H Nordwest, Rote Straße 1, flensburg@dgb.de

Prohibition beenden? Cannabis freigeben – Diskussion mit LINKE-MdB Frank Tempel und Gästen am 8.12.2016 um 19 Uhr im Brasseriehof Flensburg

die-linke-tempelDer drogenpolitische Sprecher der LINKE-Bundestagsfraktion besucht Flensburg. Bei einer Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Fachleuten und Gästen steht auch der Kontakt zum Publikum im Mittelpunkt.

Der Besuch Frank Tempels ist der Beginn einer Veranstaltungesreihe mit LINKE-BundespolitikerInnen in Flensburg. – Frank Tempel wird bereits am Nachmittag des 08.12. zu einer offenen Sprechstunde ins LINKE BÜRO in der Norderstr. 88 kommen.

Am Abend steht dann die Podiumsveranstaltung um 19 Uhr im Brasseriehof (Große Str. 42) auf dem Programm. Daran nehmen neben Gabi Ritter, Flensburger Direktkandidatin für die Landtagswahl, auch weitere Gäste teil: Dr. Eberhard Schwarz (ehem. Leiter der Suchtklinik Bredstedt), Dr. Hans-Georg Hoffmann (Drogenambulanz Kiel) sowie Marco Eichhorst (Hof Tarpfeld).

frank-tempel

Frank Tempel, MdB, DIE LINKE

Das Thema umreißt Frank Tempel wie folgt: Jährlich werden bis zu 6,2 Milliarden Euro an Steuermitteln für die »Drogenbekämpfung« ausgegeben, der größte Teil davon für Strafverfolgung und -vollzug. Etwa 30 Prozent der Gefängnisinsassen sind wegen drogenbezogener Delikte inhaftiert. Doch die restriktive Politik hat nicht zu einem Rückgang des Drogenkonsums geführt. Nicht nur Konsumentenverbände, sondern auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Drogenhilfe, Polizei, Justiz und Medizin fordern einen Neuanfang in der Drogenpolitik. In verschiedenen Ländern, die einen liberalen Weg in der Drogenpolitik gegangen sind, hat sich der Konsum entgegen allen Befürchtungen nicht erhöht. Stattdessen sind die drogenbezogenen Probleme wie Todesfälle durch Überdosierung, Infektionen mit HIV und Hepatitisviren und Beschaffungskriminalität teils drastisch gesunken.

Wir wollen mit Frank Tempel u. a. folgende Fragen klären: Ist der Krieg gegen Drogen zu gewinnen? – Welche Auswirkungen haben Strategien die auf Verbote und Kriminalisierung setzen? – Welche politischen Rahmenbedingungen braucht die akzeptierende Drogenarbeit? – Welche Vorschläge für eine humane, verantwortungsvolle Drogenpolitik werden aktuell diskutiert?

linke-leute-in-flensburgMEHR ZUR VERANSTALTUNGSREIHE „LINKE LEUTE“ IN FLENSBURG:
Wir freuen uns auf weitere Gäste aus der Berliner Politik bei uns in Flensburg:
– Freitag, 10.02.2017 – Katja Kipping (Bundesvorsitzende DIE LINKE)
– Donnerstag, 09.03.2017 – Bernd Riexinger (Bundesvorsitzender DIE LINKE)
– Donnerstag, 28.04.2017 – Sahra Wagenknecht (Fraktionsvorsitzende)

www.die-linke-flensburg.de

Mehr zur Veranstaltung auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/1798365567070368/

Ein spannender Beitrag zum Thema auch von Sven Stockrahm in DIE ZEIT vom 22.06.2016 Drogenpolitik: Lasst uns das Drogenproblem lösen

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