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„Generation Erben – Wie können wir Erbschaften gerechter besteuern?“ Online-Diskussion am 10. Mai

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt herzlich ein zur online-Diskussion:

Am Montag, 10. Mai 2021 um 19 Uhr

Anmeldung erbeten

In Deutschland werden jedes Jahr große Vermögenswerte vererbt. Häuser, Geldvermögen, Unternehmensanteile oder wertvolle Kunstgegenstände gehen von einer Generation auf die nächste über. Unter anderem damit sich die gesellschaftlichen Vermögensverhältnisse nicht zementieren, ist die Erhebung von Erbschaftssteuern unerlässlich. Doch wirkt dieses Instrument effektiv? Seit Jahren beobachten wir eine auseinanderdriftende Vermögensverteilung in Deutschland, bei der vor allem die Reichen immer mehr besitzen während die besitzende Mittelschicht kleiner wird. Auch im internationalen Vergleich sind die Vermögen in Deutschland ungleich verteilt.

Die Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie bringt ein Ungleichgewicht in die Staatskassen. Ob Wirtschaftswachstum alleine ausreicht, um dies auszugleichen, ist ungewiss. Eine effektive Besteuerung großer Erbschaften könnte gesellschaftliche Effekte erzielen und zugleich Mittel für die Modernisierung des Staatswesens bereitstellen. Doch ist die Erbschaftssteuer dafür richtig aufgestellt? Wie können wir große Erbschaften besser besteuern? Was ist vor dem Hintergrund sozial gerecht und welches Ausmaß stellt eine Bedrohung der wirtschaftlichen Grundlagen unserer Gesellschaft dar? Und wie können wir die Vermögensverteilung insgesamt beeinflussen?

Darüber sprechen  Dr. Markus M. Grabka, Mitglied im Direktorium des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, und Sarah Ryglewski, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Finanzen, miteinander und mit Ihnen! Sie sind herzlich eingeladen, sich im Chat an der Diskussion zu beteiligen.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung. Am Vormittag des 10. Mai versenden wir an alle Angemeldeten die Zugangsdaten sowie Datenschutzhinweise zur Nutzung von Zoom. Reichen Sie unsere Einladung gerne an Interessierte weiter, eine Anmeldung ist jedoch persönlich bei uns erforderlich.

Eine Veranstaltung des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

Friedrich-Ebert-Stiftung
Tel. 040-325 874-0
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de

Migration und Integration in Schleswig-Holstein neu denken – Mittwoch 05. Mai 2021

Eine Veranstaltung des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung – Um Anmeldung bis 03.05. wird gebeten
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Foto: picture alliance, Gestaltung: A. Schmidt

Vorstellung eines Impulspapiers

Das Landes-Integrationsgesetz in Schleswig-Holstein ist aus der politischen Diskussion verschwunden – symptomatisch dafür, dass das top-Thema Flucht/Migration/Integration der Jahre 2015-17 an Aufmerksamkeit verloren hat. Dabei kommen nach wie vor Menschen nach Deutschland und Schleswig-Holstein. Täglich wird in Schleswig-Holstein für die gelingende Aufnahme und die gerechte Teilhabe Aller am öffentlichen Leben gearbeitet. An vielen Orten des Landes wird das Miteinander in Vielfalt praktisch gelebt. Zugleich wissen wir, dass eingewanderte Menschen und ihre Familien häufiger unter Diskriminierung leiden, eben nicht überall gleiche Chancen haben und ganz aktuell besonders stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat angesichts dessen einen Kreis von gut 20 Expertinnen und Experten aus zivilgesellschaftlichen Institutionen und Projekten in Schleswig-Holstein zusammengebracht, die neue Impulse für die Migrations- und Integrationspolitik des Landes entwickelt, diskutiert und aufgeschrieben haben. Das dabei entstandene Impulspapier enthält zahlreiche Vorschläge für die Landespolitik, u.a. zur Erstaufnahme ankommender Geflüchteter, zur Verbesserung der gleichberechtigten Zugänge aller zu Bildung, Arbeit und Gesundheitssystem, der Förderung der interkulturellen Öffnung von Behörden und der Zurückdrängung von Diskriminierung. Zur erstmaligen öffentlichen Vorstellung der Impulse und deren Diskussion sind Sie herzlich eingeladen!

Das Programm:

19:00 Uhr   Begrüßung

19:05 Uhr   Vorstellung des Impulspapiers durch die Autor_innen

Yasemin Bekyol, Friedrich Alexander Universität Erlagen

Tarek Saad, Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt in der SPD Schleswig-Holstein

Dietmar Molthagen, Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung

19:20 Uhr   Kommentierung des Papiers durch

Serpil Midyatli, MdL, Vorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, und

Stefan Schmidt, Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein

19:30 Uhr   Diskussion mit den Kommentator_innen und den Mitgliedern des Expert_innenkreises und dem Publikum

20:30 Uhr   Ende der Veranstaltung

Anmeldung:

Wir bitten um Anmeldung – bis Montag 3.5.21 – auf der FES Internetseite: https://www.fes.de/julius-leber-forum/artikelseite-julius-leber-forum/migrations-und-integrationspolitik

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 4.5.21 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei Fragen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich gern an uns.

Eine Veranstaltung des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

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Für eine starke Soziale Demokratie

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„Souveränes Europa – Von der Utopie zur Realität“ mit Martin Schulz und Metin Hakverdi – online am 4. Mai

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt herzlich ein zur online-Diskussion:

Dienstag 04. Mai, 17.00 Uhr

Martin Schulz, langjähriger Präsident des Europaparlaments und heutiger Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutiert mit dem Hamburger Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden europapolitischen Sprecher Metin Hakverdi. Einige Ergebnisse einer FES-Umfrage in acht EU-Mitgliedsstaaten zum souveränen Europa werden im Rahmen dieser Diskussion vorgestellt.

Das souveräne Europa ist eine Zukunftshoffnung – herbeigewünscht und gefordert, aber noch nicht erreicht. Dass Europa souveräner werden muss, betonen Europapolitiker_innen immer wieder: unabhängiger von US-amerikanischen Technologieunternehmen, schneller in Reaktion auf Krisen wie die Covid-19 Pandemie und attraktiver gegenüber den rechtspopulistischen Bewegungen „my country first“. Wie aber wird aus diesen Ideen politische Realität? Wollen die europäischen Bürger_innen überhaupt ein souveränes Europa und wenn ja, was stellen sie sich darunter vor? Wie sollten im souveränen Europa Aufgaben zwischen europäischer und nationalstaatlicher Souveränität austariert werden? Und was bedeutet all das für die deutsche Europapolitik – zumal im Jahr einer Bundestagswahl?

Antworten auf diese und weitere Fragen geben

Martin Schulz, MdB, ehemaliger Präsident des Europaparlaments und heutiger Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung

Metin Hakverdi, MdB, stellvertretender europapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Moderation: Jana Werner, Journalistin und Moderatorin

Während des Diskussionsforums werden einige Ergebnisse der frisch erschienenen acht-Länder-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema souveränes Europa vorgestellt. Sie sind herzlich zu diesem digitalen Diskussionsforum im Rahmen der Hamburger Europawoche eingeladen!

Eine Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung wird gefördert durch Mittel der Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg.

Eine Anmeldung ist persönlich über unsere Webiste erforderlich.

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten von uns am 3. Mai 2021 per Mail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

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„Sinn und Sinnlichkeit – Kultur und Gesellschaft nach Corona“ online am 20. April

Wie verändert sich die Kulturlandschaft durch die schon über einjährige Pandemieerfahrung? Und wie kommen Theater, Museen, Kinos und Clubs wieder aus dem Lockdown?

Antworten darauf diskutieren der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda und die Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters Shermin Langhoff, Berlin.

Die Kulturszene ist von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Seit März 2020 sind Theater, Konzertsäle, Kinos, Museen und Clubs überwiegend geschlossen und die Existenzen vieler Künstler_innen und Kultureinrichtungen sind bedroht. Zugleich hat sich während der Pandemie eine umfangreiche Verlagerung von Kulturangeboten ins Netz entwickelt. Neben dem streamen von Inszenierungen oder Konzerten entwickelte sich dabei auch eine eigene digitale Kultursprache.

Wie wird die Corona-Pandemie die Kulturwelt langfristig verändern? Welche digitalen Formate brachten positive Erfahrungen und sollten auch nach Ende der Pandemie bestehen bleiben? Ist die aktuelle Krise ein Anlass, Neues zu wagen, oder haben wir vielmehr Bewährtes vermissend zu schätzen gelernt? Welche Strategien für eine Wiedereröffnung von Kultureinrichtungen gibt es speziell in Hamburg und Berlin? Und warum sind auch jenseits des unmittelbaren Publikums analoge öffentliche Kulturorte so wichtig für das demokratische Miteinander?

Unsere Gäste

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters

Moderation: Prof. Dr. Martin Zierold, Institut KMM der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Podcaster „Wie geht’s? Kultur in Zeiten von Corona“

Neben der Diskussion werden drei Beispiele digitaler Kultur in Ausschnitten gezeigt. Sie sind herzlich zu dieser online-Veranstaltung eingeladen!

Sinn und Sinnlichkeit – Kultur und Gesellschaft nach Corona

am Dienstag, den 20. April 2021, 19 bis 20:30 Uhr, online
online auf zoom

Bitte melden Sie sich über unsere Internetseite an: www.fes.de/lnk/kultur-pandemie

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 19.04.21 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Eine Veranstaltung des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

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Im Chat mit Ralf Stegner: „Der Weg zu mehr sozialer Gerechtigkeit“ am 7. April

Einladung zur Online-Diskussion, Mittwoch 07.04.2021, um 18.00 Uhr

Anmeldung erbeten

Deutschland wird durch die Pandemie ungleicher. Mehr Menschen sind von Armut bedroht, die Folgen der Corona-Pandemie treffen am stärksten Alleinerziehende, Solo-Selbstständige sowie eingewanderte Familien und die Ungleichheit im Bildungssystem verfestigt sich durch ein Jahr Homeschooling. Diese Ergebnisse liefert der Datenreport 2021 u.a. des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, der vor wenigen Wochen erschienen ist. Diese Situation ist den Bürger_innen sehr bewusst und sorgt für Kritik. So wird die sehr unterschiedliche Entlohnung in verschiedenen Branchen als ungerecht wahrgenommen und die Sorge um den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist weit verbreitet.

Niemand will Ungerechtigkeit. Was aber kann Politik tun, um mehr soziale Gerechtigkeit zu verwirklichen? Wie bewähren sich bestehende Instrumente wie etwa der Mindestlohn und welche neuen Maßnahmen können Ungleichheit verringern? Welche Aufgaben hat dabei die Bundespolitik, gerade angesichts der nahenden Bundestagswahl im September? Wie ist die Situation in Schleswig-Holstein und was folgt daraus für die Landespolitik?

Antworten auf diese Fragen diskutieren wir mit Dr. Ralf Stegner, MdL, derzeit Vorsitzender der SPD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag und zugleich Kandidat für die kommende Bundestagswahl.

Moderation: Dr. Dietmar Molthagen, Leiter des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

Im Chat mit Ralf Stegner – Der Weg zu mehr sozialer Gerechtigkeit

am Mittwoch, 07.04.2021, 18.00 Uhr
online auf zoom

Bitte melden Sie sich über unsere Internetseite an www.fes.de/lnk/chat-mit-stegner

Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 06.04.21 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Eine Veranstaltung des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

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Online-Diskussion: „Starke Familien in Schleswig-Holstein – Lehren aus der Pandemie“ am 29.03.2021

Online-Diskussion auf zoom am Montag, den 29.03.2021, um 17.30 Uhr

Anmeldung bis 26. März erbeten

Wie geht es Familien und insbesondere Kindern nach einem Jahr Pandemie? Und wie kann Familienpolitik in Bund und Land Familien wirkungsvoll unterstützen? Antworten auf diese Fragen diskutieren die Familienforscherin Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer und der Familienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Sönke Rix, MdB.

Wirken die Hilfsmaßnahmen?

Dass Familien von der Corona-Pandemie besonders betroffen sind, bestreitet niemand. Doch natürlich sind auch Familien unterschiedlich stark belastet je nach sozialer Lage, Bedingungen des Homeschoolings, Menge der zu leistenden Care-Arbeit und weiteren Faktoren. Zugleich hat die Politik in Bund und Land versucht, Familien in dieser Zeit gezielt zu unterstützen, wobei teilweise noch nicht abzusehen ist, ob die Maßnahmen auch passgenau wirken.

Das Programm

Was haben Forschungen zum vielfältigen Corona-Alltag von Familien herausgefunden? Wie wirken die bisher ergriffenen politischen Aktivitäten und welche weiteren Vorschläge für die Stärkung von Familien gibt es? Welche langfristigen Lehren kann die Familienpolitik aus den Erfahrungen der Corona-Pandemie ziehen? Und wie sind Lebensumstände und Bedürfnisse von Familien in Schleswig-Holstein? Über diese und weitere Fragen diskutieren in einem öffentlichen Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung:

Sönke Rix, MdB, Familienpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer, Forschungsdirektorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Moderation: Dr. Dietmar Molthagen, Leiter des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

Starke Familien in Schleswig-Holstein – Lehren aus der Pandemie

Montag, 29. März 2021, 17:30 bis 19 Uhr,

online auf der Plattform zoom

  • Wir bitten um Anmeldung – bis Freitag, 26.03.21. – auf der FES Internetseite: bit.ly/30XO3Rb
  • Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 26.03.21 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Eine Veranstaltung des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

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Online-Veranstaltung „Sprache und Kolonialismus“ am 15.03.2021

Bild: – von Afrika-Netzwerk Bremen e.V.

Wie bestimmt die Sprache die Identität und das politische Denken?

(English translation below)

Der Mensch wird durch die Sprache geprägt. Menschen erschließen sich mit ihrer ersten Sprache, der  Muttersprache, die Welt. Sprache ist mehr als nur der Austausch von Informationen und Gefühlen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der individuellen und kollektiven Identität. Gesprochene Sprachen erzeugen ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das weit über Landesgrenzen hinaus reichen kann. Und sie sind ein Mittel, um Menschen zur Zusammengehörigkeit zu bringen – freiwillig, aber immer auch wieder gewaltsam.

Besonders der afrikanische Kontinent hat in seiner Vergangenheit von außen Eingriffe in seine kulturelle und sprachliche Identität erlebt. In Afrika sind sprachliche und nationale Grenzen oft nicht deckungsgleich, anders als etwa in Europa. Vielmehr haben afrikanische Politiker*innen Sprachenpolitik oftmals als Mittel genutzt, um kulturelle und politische Einheiten zu stiften. Die Einbindung Afrikas in die globale Gemeinschaft und den Welthandel erfordert zudem immer noch, dass die Menschen die Sprachen der vormaligen Kolonialherren sprechen müssen, obwohl ihre eigenen Sprachen teilweise von vielen Millionen Menschen gesprochen werden. Damit  müssen sich viele Menschen nicht allein an der Sprache, sondern auch an der fremden  Kultur orientieren oder diese adaptieren.

Wo liegen also die historischen Hintergründe, warum Menschen ihre Sprache aufgeben mussten? Welche Folgen hatten die Sprachenpolitiken für die Identität, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent? Was leitet sich daraus für heute ab? Und kann die in Afrika weit vorangeschrittene Digitalisierung dazu beitragen, dass mehr Menschen sich ihrer Sprache bewusst werden und so ein Bewusstsein für sich selbst erlangen?

Darüber sprechen miteinander und mit Ihnen

Bonaventure Dossou, Student der Informatik und Programmierer

Prof. Dr. Anna Greve, Direktorin des Focke-Museums Bremen

Prof. Dr. Bea Lundt, University of Education Winneba (Ghana)

Verschiedene Sprachgruppen aus Bremen stellen Ihnen ihre Sprache vor und laden Sie im Anschluss der Diskussion zum Austausch in Kleingruppen ein.

Die Veranstaltung findet am Montag, 15. März um 19 Uhr online auf Zoom statt.

Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Afrika-Netzwerks Bremen e.V., des Sprachenrats Bremen e.V. und der Friedrich-Ebert-Stiftung

Anmeldungen bitte an veranstaltungen@anb-bremen.de

Die Zugangsdaten zum Zoom-Meeting werden am Tag der Veranstaltung vormittags versendet.

English version:

Language and colonialism

Veranstaltungsnummer: 252624

How does language determine identity and political thought?

Monday, March 15, 7 p.m., online at Zoom.

Human beings are shaped by language. People access the world through their respective languages. Language is more than just the exchange of information and feelings. It is an essential part of individual and collective identity. Spoken languages create a sense of belonging that can extend far beyond national borders. And they are a means of forcing people to belong together.

The African continent in particular has experienced external encroachments on its cultural and linguistic identity in its past. In Africa, linguistic and national boundaries are often not congruent, unlike in Europe, for example. Thus, African politicians have often used language policies as a means to create cultural and political unity. Moreover, Africa’s integration into the global community and world trade requires people to speak the languages of the former colonial masters, even though their own languages are sometimes spoken by many millions of people. Therefore, many people have to orient themselves or adapt not only to the language, but also to the culture that is not their own.

So, what is the historical background to why people had to give up their language? What were the consequences of language policies for identity, especially on the African continent? What can be deduced from this for today? And can digitalization, which is well advanced in Africa, help more people become aware of their language and thus gain an awareness of themselves?

Talking about this with each other and with you
Bonaventure Dossou, computer science student and programmer
Prof. Dr. Anna Greve, Director of the Focke Museum Bremen
Prof. Dr. Bea Lundt, University of Education Winneba (Ghana)

Various language groups from Bremen will present their language and invite you to exchange ideas in small groups after the discussion.

A joint event of the Afrika-Netzwerk Bremen e.V., the Sprachenrat Bremen e.V. and the Friedrich-Ebert-Stiftung.

Please send registrations to veranstaltungen@anb-bremen.de

Access data for the Zoom meeting will be sent out on the day of the event in the morning.

Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Ländliche Idylle – ohne Industrie?“ am 14.12.2011 im Flensburger Borgerforeningen

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein zum Nordforum:

„Ländliche Idylle – ohne Industrie?“

am Mittwoch, den 14. Dezember um 19.00 Uhr
im Königssaal des Borgerforeningen in Flensburg, Holm 17

Aus der Ankündigung der FES: „Der Norden Schleswig-Holsteins gehört zu den attraktivsten Regionen Deutschlands – aber von ländlicher Idylle allein kann kein Mensch und keine Region leben. Gebraucht werden nicht nur Tourismus und Dienstleistungen, sondern auch Industrie, Werften, Hafenbetriebe, Windenergie und gute Hochschulen. Die grenzüberschreitende Kooperation mit dem Nachbarn Dänemark spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Was kann und muss getan werden, um neue Betriebe und Gewerbe anzusiedeln? Welche Zukunft haben die Werften und die Hochschulen? Wie steht es um die Verkehrsinfrastruktur, z. B. mit Blick auf die Fehmarnbeltquerung?“

Es diskutieren unter der Moderation von Lothar Hay (Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Innenminister a.D.) Markus Biercher, der neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Flensburg, Dr. Klaus Matthiesen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/ Schleswig mbH (WiREG), Siegfried Matlok, Chefredakteur „Der Nordschleswiger“ und Susanne Jankowski-Hansen (DGB-Region Schleswig-Holstein Nordwest).

Die komplette Einladung mit den Anmeldehinweisen für die Veranstaltung gibt´s hier: 1_FES-Einladung_Flensburg_14.12.11-1

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