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Fridays for Future Flensburg: Aufruf zum Klimastreik „Alle fürs Klima!“ und zur Demo am 20.09.2019 an der Hafenspitze

Demo! Am 20.09. werden wir wieder gemeinsam für ernsthafte Klimapolitik auf die Straße gehen!

Freitag, 20. September 2019 um 10:00
Hafenspitze Flensburg, Flensburg

Unter dem Motto #AlleFürsKlima rufen wir nicht nur Schüler*innen zum Streik auf, sondern alle!

Wir müssen weiterhin Aufmerksamkeit auf die Klimakrise lenken, sie muss erste Priorität haben! Dafür braucht es uns alle!

Kommt zur Internationalen Demo am 20.09. zur Hafenspitze in Flensburg, werdet ein weiteres Mal laut, zeigt mit euren Bannern und Plakaten, dass ihr eine lebenswerte Zukunft wollt und bringt eure Freunde und Familie mit!

Wir freuen uns auf alle Teilnehmenden und Mitstreikenden! #actnow #climaterevolution #fridaysforfuture

Fridays for Future Flensburg auf Facebook

 

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1. Mai 2019 in Flensburg – Demonstration und Kundgebung am neuen Gewerkschaftshaus in der Großen Straße

„Europa. Jetzt aber richtig!“ lautet das Motto des DGB am 1. Mai 2019

Dieses Jahr ruft der DGB Stadtverband Flensburg am Tag der Arbeit um 9.30 Uhr zu einer Demonstration mit Startpunkt neues Gewerkschaftshaus und um 11.00 Uhr zu einer Kundgebung am Gewerkschaftshaus auf.

1. Mai 9:30 Uhr
„Europa. Jetzt aber richtig!“
Demonstration, Treffpunkt Gewerkschaftshaus Gr. Str. 21-23

1. Mai 11.00 Uhr
Kundgebung am neuen Gewerkschaftshaus
u. a. mit Meinhard Geiken – IGM-Bezirk Küste
Pauline Wijns und Joachim Sopha – DGB Flensburg
Musik:
Marten Threepwood & Das Leben
Intercultural music project

Veranstalter: DGB-Region S-H Nordwest, Stadtverband Flensburg, Rote Str. 1, Flensburg@dgb.de

Mai-Aufruf 2019

Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit 2019

Wenn es die Europäische Union nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Die EU hat dafür gesorgt, dass wir in Europa seit Jahrzehnten in Frieden leben. Und sie hat für die Menschen in Deutschland und europaweit erhebliche Vorteile gebracht: Wir können frei in Europa reisen und arbeiten. Bei Arbeitszeiten, Urlaub, Mutterschutz und in vielen anderen Bereichen der Arbeitswelt schützt und erweitert die EU die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und auch wirtschaftlich profitiert Deutschland enorm von der Mitgliedschaft in der Europäischen Union.
Trotzdem erleben immer mehr Menschen, dass in der EU die Interessen der Märkte oft Vorrang haben vor sozialen Belangen.Und das, obwohl heute mehr denn je gilt: Nur eine gemeinsame und solidarische Politik für ganz Europa bringt uns weiter.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert deshalb: Europa. Jetzt aber richtig! Für uns heißt das: Dem Bekenntnis, Europa sozialer zu machen, müssen jetzt auch Taten folgen.

· „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Die Menschen müssen im Mittelpunkt der europäischen Politik stehen. Die sozialen Interessen der Bürgerinnen und Bürger, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen Vorrang haben vor den Interessen der Unternehmen.
· „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Europaweite Standards für gute Arbeitsbedingungen statt Dumping Wettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten mit prekärer Arbeit und niedrigen Löhnen. Wir brauchen mehr Tarifbindung in ganz Europa und armutsfeste Mindestlöhne in jedem EU-Mitgliedsstaat.
· „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Gleiche Chancen für Frauen und Männer. Wir brauchen eine EU-Gleichstellungsstrategie – und zwar mit ganz konkreten Maßnahmen.
· „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Wir brauchen ein ambitioniertes Programm für Zukunftsinvestitionen für Europa, das Wachstum, Arbeitsplätze, Bildung, Infrastruktur und Wohlstand für alle sichert und fördert. Die Menschen müssen erleben, dass die EU ihr Leben nachhaltig und konkret verbessert.
· „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Die EU muss zum Vorbild für eine faire Globalisierung werden –  internationale Standards für Arbeitnehmerrechte, Soziales, Umwelt- und Verbraucherschutz müssen das Geschehen auf den Märkten bestimmen, nicht umgekehrt.

All das lässt sich in Europa nur gemeinsam erreichen. Die Rechtspopulisten und Nationalisten in Europa bieten keine Lösungen – im Gegenteil: Die Brexit-Abstimmung in Großbritannien und ihre Folgen haben gezeigt, wohin es führt, wenn diejenigen die Oberhand gewinnen, die Ängste schüren, aber keinerlei Konzepte für die Zukunft haben. Am 1. Mai zeigen wir klare Kante gegen Rechts und alle, die unser Land und Europa spalten wollen. Wir sagen Nein zu Intoleranz, Nationalismus, Rassismus und Rechtspopulismus.
Deswegen gehen wir am 1. Mai gemeinsam auf die Straße: Wir machen den Tag der Arbeit zum Tag der europäischen Solidarität.
Und wir kämpfen gemeinsam für gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Fortschritt in Deutschland: für Gute Arbeit, gute Einkommen und Arbeitsbedingungen, mehr Tarifbindung und eine Rente, die für ein gutes Leben reicht. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, am 26. Mai 2019 an der Europawahl teilzunehmen: für ein solidarisches und gerechtes Europa.

V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Timm Steinborn, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin

Den Flyer zum Aufruf gibt es hier auch als PDF-Datei mai-aufruf-2019

 

1. Mai 2018 in Flensburg – Demonstration, Kundgebung und am 30. April „Rhythm against Racism“ auf dem Südermarkt

Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit.“ lautet das Motto des DGB am 1. Mai 2018

Dieses Jahr ruft der DGB Stadtverband Flensburg am Tag der Arbeit um 10.00 Uhr zu einer Demonstration mit Startpunkt Hafenspitze und um 11.30 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Flensburger Südermarkt auf. Am Vorabend – den 30. April von 17 bis 22 Uhr – lädt die DGB Jugend alle ein: Bands rocken den Südermarkt “Rhythm against Racism“

30. April 17 bis 22 Uhr
„Rhythm against Racism“ mit:
Marten Threepwood & Das Leben
MC Albino & Master Al
Gordon Shumway
Down on Knees
Intercultural music project

1. Mai 10 Uhr
„Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“
Demonstration, Treffpunkt Hafenspitze

1. Mai 11.30 Uhr
Kundgebung Südermarkt
u. a. mit Susanne Schöttke – Landesbezirksleiterin ver.di Nord
Joachim Sopha – Vorsitzender DGB Flensburg

Veranstalter: DGB-Region S-H Nordwest, Stadtverband Flensburg, Rote Str. 1, Flensburg@dgb.de

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

„Wir wollen mehr soziale Gerechtigkeit, mehr solidarische Politik, mehr Förderung der Vielfalt. Solidarität statt gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung, klare Kante gegen Rassismus und extreme Rechte“ – so unser Aufruf zum 1. Mai 2018!

Wir wollen, dass niemand sich fragen muss, ob der Arbeitsplatz sicher ist, ob das Geld und später die Rente reichen. Wir wollen, dass mehr Beschäftigte den Schutz von Tarifverträgen genießen, und mehr Mitbestimmung. Wir wollen die Gleichbehandlung aller Beschäftigten in Betrieb und Verwaltung, qualifizierte Ausbildung, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf!

All diese gewerkschaftlichen Ziele werden gerade von der Landesregierung Schleswig-Holsteins mit Füssen getreten. Denn mit dem derzeit noch gültigen Tariftreue- und Vergabegesetz können Land und Kommunen direkten Einfluss auf soziale Arbeitsbedingungen, faire Wertschöpfungsketten und ökologische Standards nehmen.

Unter dem Deckmantel von Bürokratieabbau will das Land das Gesetz jetzt faktisch abschaffen und verzichtet damit auf Vorgaben bei Aufträgen in Milliardenhöhe! Damit wird die Tür wieder geöffnet für Unternehmen, die auf Sozialstandards, Tariftreue und Nachhaltigkeit pfeifen. Soziale Gerechtigkeit geht anders!

Für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit – kommt zu unseren Mailkundgebungen in

Flensburg, Heide, Husum, Itzehoe, Kappeln, Lägerdorf und Schleswig

Wir freuen uns euch zu sehen!
Ganz herzlich bis dahin

Susanne Uhl

Regionsgeschäftsführerin
DGB Schleswig-Holstein Nordwest


Mai-Aufruf 2018

Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit 2018

Wir stehen für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit. Dafür kämpfen Gewerkschaften!

Die Große Koalition hat sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einiges vorgenommen. Aber das reicht nicht. Wir wollen mehr soziale Gerechtigkeit, mehr solidarische Politik, mehr Förderung der Vielfalt. Wir werden die Bundesregierung drängen, die politischen Weichen in die richtige Richtung zu stellen: Solidarität statt gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung, klare Kante gegen Rassismus und extreme Rechte.

Wir wollen, dass niemand sich fragen muss, ob der Arbeitsplatz sicher ist, ob das Geld und später die Rente reichen. Wir wollen, dass mehr Beschäftigte den Schutz von Tarifverträgen genießen, und mehr Mitbestimmung in den Betrieben und Verwaltungen. Wir wollen ein gerechtes Steuersystem, mit dem eine solide Infrastruktur und bezahlbare Wohnungen finanziert werden, und einen öffentlichen Dienst, der seine Aufgaben gut erfüllen kann. Wir wollen gute Bildung für alle Kinder. Sie haben ein Recht darauf. Rentnerinnen und Rentner sollen in Würde altern können.

Diese Koalition muss ihre Vorhaben bei der Pflege, bei der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, bei der sachgrundlosen Befristung, bei dem Rückkehrrecht auf Vollzeit, bei den Investitionen in Bildung, Wohnungen und In-frastruktur schnell und vollständig umsetzen. Das kann aber nur der erste Schritt sein. Sie muss mutiger werden!

  • Niedriglöhne, Mini- und Midijobs sind keine Perspektive für die Zukunft: Schluss damit! Sie gehören abgeschafft, nicht ausgeweitet! Die Schonzeit für die Arbeitgeber ist vorüber!
  • Überstunden und Überlastung im öffentlichen Dienst gehören abgeschafft! Wir fordern mehr Personal!
  • Finger weg vom Arbeitszeitgesetz – mehr Mitbestimmung der Beschäftigten bei ihrer Arbeitszeitplanung!
  • Investiert endlich in bessere Bildung und Infrastruktur. Sofort!
  • Eine Lohnlücke von 21 Prozent bei der Bezahlung von Frauen ist ungerecht. Beendet das!
  • Arbeitgeber, die aus der Tarifbindung flüchten, verweigern gerechte Löhne. Verbietet es ihnen!
  • Reiche müssen mehr tragen als Arme – wir fordern ein gerechtes Steuersystem. Jetzt!
  • Europa ist ein fantastisches und einzigartiges Projekt, es darf nicht scheitern. Stärkt ein soziales und solidarisches Europa!

Dafür gehen wir am 1. Mai auf die Straße – mit Dir! Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität.

Wir demonstrieren gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus.

V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Maike Rademaker, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin

Den Flyer zum Aufruf gibt es hier auch als PDF-Datei Mai-Aufruf-des-DGB-2018-1

 

Musik statt Krieg – Konzertaktion mit dem intercultural music project am 09.09.2017 am Fliegerhorst Jagel

Kundgebung, Musik und Mahnwache

Sonnabend, 9.9.2017, „Drei vor Zwölf“, 11:57 Uhr

in Jagel, Einfahrt zum Fliegerhorst an der Bundesstraße 77

Orient trifft Okzident

Von Jagel geht Krieg aus

Jagel ist zentraler Standort deutscher Kriegführung. Von hier kommen die Tornados für den Krieg gegen Syrien und Irak. Das Bundeswehrgeschwader setzt Drohnen gegen Mali und Afghanistan ein. Die Tornados und Drohnenspionieren die Ziele aus, die dann bombardiert und zerstört werden. Das ist aktive Kriegsbeteiligung.

Ab 2019 verfügt die Bundeswehr in Jagel über bewaffnete Kampfdrohnen. Automatisiertes Töten durch Kampfdrohnen setzt die Hemmschwelle zum Töten weiter herab.

Krieg macht Flucht

Menschen, die nach Deutschland fliehen, kommen oft aus den Ländern, in denen Deutschland Krieg führt. Sie kommen aus Ländern, die von Deutschland ausgebeutet werden. Rohstoffe und Produkte dieser Länder werden von uns in Deutschland konsumiert und stehen den Menschen in deren Heimatländern nicht mehr zur Verfügung. Um diesen Raub abzusichern, setzt die NATO Militär ein.

Wir fordern:

Keine Kampfdrohnen, keine Ausbildung zum Töten in Jagel, zivile Nutzung des Fliegerhorstgeländes.

Kriegseinsätze der Bundeswehr stoppen.

Zivile Konfliktlösung statt neue Kriegseinsätze.

Bundeswehr abschaffen.

Offene Grenzen und Bleiberecht für alle Flüchtlinge.

Kultur schafft Frieden

Jagel bringt Zerstörung, wir bringen die Musik. Das interkulturelle Musikprojekt Neustadt-Flensburg vereint durch gemeinsames Musizieren und Singen, unterschiedliche Kulturen und auch Menschen mit persönlichen Flüchtlingsschicksalen. So bietet sich eine sehr gute Möglichkeit für unsere neu zugewanderten Freunde, die Leidenschaft wieder zu finden, kreativ zu sein und sich darin zu entfalten. Die Musiker und Musikerinnen kommen aus Deutschland, Türkei, Zypern, Drusen-Syrien, Kurdisch-Irak, Iran, Jemen, Griechenland, Albanien.

Instrumente wie Akustikund Flamenco Gitarren, arabische Oud, griechische Bouzouki, Kontrabass, Tambur, Dudelsack, Percussion, treffen zusammen. Auch wenn unsere Sprache nicht dieselbe ist, reden wir mit der Musik in der gleichen Sprache.

Wir laden herzlich dazu ein, an den Aktionen am Fliegerhorst Jagel teilzunehmen.

Infos unter: www.bundeswehrabschaffen.de

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
Gruppe Flensburg, c/o Dr. Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
v.i.S.d.P.: Siglinde Cüppers, Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

Konzert-Aktion am 21.08.2017 am Fliegerhorst Jagel

Von Bass bis Sopran – Gemeinsam gegen Rüstungswahn

Vorkonzert am Samstag, 19. August 2017, um 19 Uhr in der Theaterschule,
Adelbyer Kirchenweg 1, Flensburg

Konzert in der Theaterschule Flensburg und am Fliegerhorst Schleswig- Jagel
Unter dem Motto „Von Bass bis Sopran – gemeinsam gegen Rüstungswahn“ findet am Samstag, den 19.08.2017, um 19 Uhr in den Räumen der Theaterschule Flensburg (Adelbyer Kirchenweg 1) ein Konzert der Gruppe Lebenslaute statt. Die rund 70 Musizierenden (Chor und Orchester) spielen Werke von Werke von G.F.Händel, L.v.Beethoven und der romantischen Komponistin Emilie Mayer, außerdem erklingt Folklore aus Irland, Aserbaidschan und Afghanistan. Lebenslaute wendet sich gegen die geplante Stationierung von Kampfdrohnen in Jagel und gegen alle Kriegseinsätze der Bundeswehr. Das politisch-musikalische Netzwerk besteht seit 1986 und hat 2014 den Aachener Friedenspreis erhalten. Lebenslaute bringt Musik gerade an Orten zum Erklingen, von denen Bedrohungen und Verletzungen von Menschenrechten ausgehen. Dabei kommen auch Mittel des Zivilen Ungehorsams zum Einsatz.

Aufruf zur Kundgebung: „Senvion: Alternativen zum Kahlschlag – WIR sind das Herz von Senvion“ am Donnerstag 6. April, 11.30 Uhr vor dem NCC in Husum

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

seit knapp 2 Wochen wissen die Beschäftigten unseres Husumer Senvion-Standortes, was die Geschäftsleitung mit ihrem Werk vorhat: Schließung!

Und seit ebenfalls knapp 2 Wochen sagen die Beschäftigten:

„NEIN! Wir lassen und nicht einfach vom Hof fegen!“.

Neben allen wichtigen Demonstrationen, neben vielen Gesprächen mit PolitikerInnen und Ministern arbeiten alle mit Hochdruck an einem Alternativkonzept für Husum.

Welche Eckpunkte dies hat könnt ihr hier und hier nachlesen!

Um unsere Senvion-KollegInnen zu lautstark unterstützen und zu zeigen, dass Investmentfonds – wie es Centerbridge, der Haupteigentümer von Senvion, einer ist – nicht lautlos kalte Reißbrettplanungen durchziehen können, rufen wir euch auf zur

Kundgebung:

„Alternativen zum Kahlschlag – Wir sind das Herz von Senvion!“
am kommenden Donnerstag, den 6. April um 11.30 Uhr
vor dem NordseeCongressCentrum (NCC) in Husum, Am Messeplatz 12-18

Es sprechen:

Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig

Der Präsident des Bundesverbands Windenergie, Hermann Albers

Der Geschäftsführer der IG Metall Rendsburg, Martin Bitter

Kommt hin!

Bis dahin herzlich, Susanne Uhl

Regionsgeschäftsführerin
DGB Schleswig-Holstein Nordwest
Telefon: 0461 – 1444010

Krieg beginnt in Jagel – Widerstand auch! Mahnwache am Freitag, 17. März 2017 in Jagel

mahnwache-jagel-29-10-2016-iMahnwache vor dem Tor zum Fliegerhorst Jagel bei Schleswig
Freitag, 17. März um 14.00 Uhr
mit Kurzvortrag über die Seekriegsführung aus der Luft, die zu den Aufgaben des Geschwaders gehört, am Haupttor zum Fliegerhorst Jagel

Tornados aus Jagel mischen im Krieg im Irak und in Syrien mit, Soldat*innen des Geschwaders aus Jagel steuern Drohnen vom Typ Heron1 in Afghanistan und Mali. Die Bildauswertung für die Erstellung von Zielkoordinaten findet auf dem Fliegerhorst Jagel statt – das Töten übernehmen dann andere.

Kampfdrohnen kommen nach Jagel

Ab 2019 wird Jagel der einzige Standort der Bundeswehr sein, von dem aus die bewaffnungsfähige Großdrohne Heron TP aus gelenkt wird.
Wenn die Bundeswehr über diese sogenannten Kampfdrohnen verfügt, kann sie sich effektiver an Kriegen beteiligen. Die Großdrohne Heron TP hat die Fähigkeit, die Standorte der militärischen Gegner auszuspionieren und sie gleichzeitig zu bekämpfen.
Denn die Großdrohne Heron TP soll mit einem „Fire and Forget“ Waffensystemen wie HARM (Homing Anti-Radation Missle), ausgerüstet werden. Diese Waffensysteme können einmal abgefeuert selbständig ohne menschliche Steuerung ihre militärischen Ziele erreichen, erkennen und vernichten. Wenn sich das Waffensystem auf den Weg gemacht hat, sein Ziel zu finden, kann es nicht mehr gestoppt werden, auch dann nicht, wenn sich das Ziel als falsch heraus stellen sollte. Damit schreitet die Automatisierung der Kriegsführung weiter fort. krieg-beginnt-hier-jagel-17-3-2017

Jagel ist der Standort für die ECR- Tornados, die Flugzeuge der Elektronischen Kampfführung

ECR, Electronic Combat Recce, steht für Elektronische Kampfführung und Aufklärung. Bei den hohen Geschwindigkeiten im Einsatzflug ist es kaum möglich, dass ein Pilot das Ziel erkennt und in Millisekunden entscheidet, dass die Rakete oder Lenkwaffe abgefeuert wird. Bei Elektronischer Kampfführung entscheidet das Computersystem vollautomatisch über den Tod. Das ELS, Emitter Locator System bestimmt die Position und verschiedene andere Parameter eines gegnerischen Radars und weist sie direkt (ohne Umweg über einen menschlichen Entscheidungsträger) dem HARM Suchkopf für die schnelle Bekämpfung zu.
Mit dieser Software kommandiert das Aufklärungssystem den Piloten, erteilt die Anweisung wohin er fliegen soll, wenn es die Signalwirkung empfängt. Das ist die Umkehr bisheriger Befehlsstrukturen: Das Aufklärungssystem befiehlt dem Piloten und nicht umgekehrt. Wenn der Pilot eines Tornado nur noch die Funktion eines Chaffeurs hat, ist er verzichtbar. Drohnen übernehmen die Arbeit der Tornados, ohne dass dafür ein Pilot nötig ist.

Den Flyer mit ausführlichen Infos zur Mahnwache am 17.3., den kommenden Aktionen und dem Ostermarsch am 17.4. gibt es hier: 170317ostermarschkrieg-beginnt-hier

Weitere Informationen zum Militärstandort Jagel und unsere Mahnwachen gibt es unter http://www.bundeswehrabschaffen.de/cms/aktionen/jagel/

v.i.S.d.P.: Cüppers, Postfach 0112, 24925 Flensburg
flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

Von Schleswig-Holstein geht Krieg aus – Aktion und Aktionsberatung am Samstag, 11. Februar 2017 in Jagel

mahnwache-jagel-29-10-2016-iAm Samstag, 11. Februar 2017 findet erneut eine Aktion vor der Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel statt. Alle, die sich mit uns gegen Krieg und Militär engagieren wollen, sind willkommen.

Im Anschluß findet ein Aktionsberatungstreffen und die Landesmitgliederversammlung der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen statt.
Beginn ist wieder „Drei vor Zwölf“, um 11.57 Uhr am Fliegerhorst Jagel vor der Hauptzufahrt mit einer Mahnwache, die bis 13.00 Uhr dauern soll.

zaun4Aktionsberatungstreffen

Um 13.00 Uhr gibt es ein Aktionsberatungstreffen in Jagel, Pizzeria „Sole Mio“, Bundesstraße 37, mit folgenden Themen:

1. Wie können wir die militärische Bedeutung von Jagel mit Drohnen und den Krieg, der von Jagel ausgeht, weiterhin in der Region bekannt machen und MitstreiterInnen gewinnen?
Die „Lebenslaute“ ist ein Zusammenschluß von professionellen Symphonikern aus der ganzen Republik, die einmal jährlich vor Standorten, von denen Krieg oder Umweltzerstörung ausgeht, ein Konzert geben. Die Musiker kommen im Sommer nach Jagel. Mit ihrem Konzert wollen sie unsere Aktionen in Jagel unterstützen. Sie wollen am 21. August ein Konzert in Jagel geben. Dazu müssen wir Vorarbeit leisten.

2. Antirekrutierung
Der „Tag zur Abschaffung der Bundeswehr“ wird in diesem Jahr am 10. Juni in Plön stattfinden. Während die Bundeswehr Werbung für Militär und Krieg betreibt, wollen wir eigene Aktionen entgegensetzen.
Auch in diesem Jahr wollen wir bei der Kieler Woche wieder vertreten sein und Aktionen gegen die Bundeswehrwerbung machen.
Auch bei den lokalen Werbeaktionen der Bundeswehr wollen wir vor Schulen, vor Messen und Job-Centern aktiv sein.

3. Rüstungsproduktion, Rüstungsexport und Rüstungsforschung bezogen auf die Standorte in Schleswig-Holstein. Wo können antimilitaristische Aktionen stattfinden?

Um 16.30 Uhr beginnt die formale Landesmitgliederversammlung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigten KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hamburg-Schleswig-Holstein, hierzu sind auch unorganisierte KriegsgegnerInnen eingeladen, die Grundsätze und Ziele der DFG-VK teilen.
Unsere Grundsatzerklärung lautet:
„Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.“

Weitere Informationen zum Militärstandort Jagel und unsere Mahnwachen gibt es unter http://www.bundeswehrabschaffen.de/cms/aktionen/jagel/
Um 19.00 Uhr gibt es ein gemeinsames Abendessen für alle Teilnehmer, die das wollen.

Mahnwache Jagel 10.9.2016

v.i.S.d.P.: Cüppers, Postfach 0112, 24925 Flensburg
flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

Mahnwache und Kundgebung am 17.12.2016 um 11.57 Uhr am Tornado- und Drohnen-Standort Jagel

Von Jagel geht Krieg aus

Mahnwache und Kundgebung
Samstag, 17. Dezember 2016, 11.57 Uhr
Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel

jagel-mahnwache-dezember

Am Tornado- und Drohnen-Standort Jagel finden regelmäßig antimilitaristische Kundgebungen und Mahnwachen statt. Die nächste, zu der wir herzlich einladen,  ist am Sonnabend, den 17.12.2016, 11.57 Uhr wieder um „Drei vor Zwölf“. Den Flyer zur Mahnwache gibt es hier

Soldatinnen und Soldaten aus Jagel sind im Krieg

– in Afghanistan, im Irak, in Syrien und jetzt auch in Mali. Seit dem 1.November 2016 steuern Soldaten*innen vom Fliegerhorst Jagel bei Schleswig eine Drohne vom Typ Heron 1 über Mali, zwei weitere sollen folgen. Heeresaufklärer aus Eutin sind bereits in dem westafrikanischen Staat mit der dreieinhalbfachen Fläche der BRD. Pioniere aus Husum hatten Anfang des Jahres 2016 bereits das Feldlager in Gao am Rande des umkämpften Nordens von Mali aufgebaut.

Koloniale Interessen in Mali

Viele Bewohner*innen der Wüstenregion Nordmalis fühlen sich von der Zentralregierung aus dem bevölkerungsreichen tropischen Süden des Landes benachteiligt oder gar unterdrückt. Der bewaffnete Konflikt eskalierte, nachdem in Folge der Zerschlagung des Staates Libyen Söldner mit modernen Waffen ins Land strömten. maliDie im Norden Malis in Stämmen organisierte Bevölkerung rief einen unabhängigen Staat namens Azawad aus. Saudi Arabien und Katar nutzen die instabile Lage und finanzierten rivalisierende islamistische Milizen, die bald die Oberhand gewannen. Frankreich, die frühere Kolonialmacht griff im Januar 2013 mit der Operation Serval in den Konflikt ein, um seine postkolonialen Interessen im französischsprachigen Westafrika abzusichern und drängte die Aufständischen zurück. Drei Wochen zuvor hatten die UN mit der Resolution 2085 ein Eingreifen unter Führung der Afrikanischen Union (AFISMA) gebilligt. Es gelang allerdings nicht, die Konflikte im Norden Malis zu lösen, der Krieg dauert an.
Beim Krieg in Mali geht es nicht darum, den Menschen dort zu helfen, das ist mit Militär auch gar nicht möglich. Der Krieg in Mali dient der Rekolonisierung. Frankreich und die EU wollen dort Wirtschafts- und Machtinteressen in Westafrika militärisch absichern. Die EUStaaten betrachten Nord und Westafrika seit langem als ihren „Hinterhof“. Im unerschlossenen Wüstengebiet werden Rohstoffe wie etwa Phosphat und Uran vermutet, die sie nicht der Konkurrenz überlassen wollen. Insbesondere Frankreich will mit der westafrikanischen Gemeinschaftswährung Franc-CFA seinen Einfluss auf die ehemaligen Kolonien erhalten und nutz den Konflikt für eine Ausweitung der Truppenstationierung in der Region.

Erfolglose Interventionen

Zur Zeit gibt es vier sogenannte „Missionen“ in Mali: Operation Barkhane, ein französischer Militäreinsatz mit 3000 Soldat*innen, hauptsächlich Kampftruppen, in Mali, aber auch in Mauretanien, Niger, Burkina Faso und Tschad operiert. Ihre Aufgabe ist es Aufständische zu „jagen“. MINUSMA mit 13. 298 Soldaten, die Fortsetzung von AFISMA, ist für die „Stabilisierung“ in Nordmali zuständig, die Bundeswehr ist mit bis zu 650 Soldat*innen beteiligt, aktuell sind es 541. Diesem Kriegseinsatz sind auch die Soldat*innen aus Jagel und Eutin zugeordnet. EUTM Mali ist ein 680 Soldat*innen starker Ausbildungseinsatz für die Soldat*innen der Malischen Zentralregierung. Die Bundeswehr ist mit bis zu 300 Soldat*innen beteiligt, aktuell sind es 131. EUCAP Sahel MALI, eine Ausbildungsoperation für Polizei- und Gendarmeriekräfte. Der Personalumfang beträgt etwa 100 Zivilpersonen. Auch hierbei ist die BRD beteiligt.

Soldat*innen aus Jagel liefern die Zielkoordinaten, das Töten  übernehmen dann die Verbündeten

Mit seinen Aufklärungssoldat*innen, die man besser Spionagesoldat*innen nennen sollte, beteiligt sich die Bundeswehr aktiv am Krieg. Drohnen wie Heron1, gesteuert von Soldat*Innen aus Jagel, oder LUNA, gesteuert von Soldat*innen aus Eutin liefern die Zielkoordinaten für den späteren Beschuss durch Kampftruppen, z.B. der
französischen Operation Barkhane. Soldat*innen aus Jagel bei Schleswig liefern aktuell in
drei Kriegsgebieten entsprechende Zielkoordinaten: in Afghanistan mit Drohnen vom
Typ Heron1, im Irak und in Syrien sowie in angrenzenden Gebieten mit Recce-Tornados und nun auch in Mali mit Heron-1-Drohnen.

Krieg beginnt in Jagel – Widerstand auch

Jagel ist ein expandierender Bundeswehrstandort.

Kampfflugzeugstandort Jagel

Zusätzlich zu den Aufklärungstornados gibt es dort noch Tornados in der Kampfversion für die Seekriegsführung und Tornados mit der Spezialfunktion gegnerisches Radar zu orten und abzuschießen. In 2017 soll die Pilotenausbildung von US-amerikanischen Holoman nach Jagel verlegt werden. Bereits Mitte November 2016 erlebten die Menschen in der Umgebung des Fliegerhorstes erhöhte Lärmbelästigung.

Drohnenstandort Jagel

Bereits seit 2010 spioniert das Jageler Geschwader mit Drohnen des Types Heron 1 in Afghanistan. Die Schulung für Drohnenpiloten findet in Jagel statt. Für Großdrohnen sind längst Startbahn und Hangars in Jagel gebaut. Für die Bundeswehr sollen Großdrohnen beschafft werden, Standort wird dann Jagel sein.

Regelmäßiger Protest am Fliegerhorst Jagel seit Sommer 2016

mahnwache-jagel-29-10-2016-i12 Protestaktionen organisierte die DFG-VK gemeinsam mit Bündnispartner*innen aus Schleswig-Holstein bereits vor der Einfahrt zum Fliegerhorst Jagel. Bei jeder Aktion stand ein inhaltliches Thema im Vordergrund. Bei der Aktion am 17.Dezember 2016 soll der Blick auf die Kriegsbeteiligung in Westafrika gerichtet werden. Kriegsgegner*innen sind herzlich eingeladen

Auch weiterhin werden regelmäßige Protestdemonstrationen, Mahnwachen, Kundgebungen vor dem Fliegerhorst statt, eine weitere am 11. Februar 2017. Termine und Informationen dazu werden bekanntgegeben, immer jeweils aktuell auf  http://www.bundeswehrabschaffen.de

Die erweiterte Neuauflage der Broschüre „Geheime Kriege – Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung“ kann bestellt werden bei: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Mahnwache Jagel 10.9.2016

v.i.S.d.P.: Cüppers, Postfach 0112, 24925 Flensburg
flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

Kundgebung ,,Kein Mensch ist illegal – das gleiche Bleiberecht für alle!‘‘ am 29.10.2016 um 15:15 Uhr am Nordertor in Flensburg

kein-mensch-ist-illegalLiebe Freunde,

am Samstag den 29.10.2016 wollen wir unter dem Motto ,,Kein Mensch ist illegal‘‘ gemeinsam mit euch auf die Straße gehen!!!

Die Welt ist voller Konflikte. In Afghanistan wurden die Menschen von ihrer Regierung betrogen – ein schmutziges Spiel auf Kosten vieler unschuldiger Menschen. Menschen werden zurück nach Afghanistan abgeschoben, weil es als sicheres Herkunftsland gilt. Das ist ungerecht, denn Afghanistan ist alles andere als sicher. Menschen werden in ein gefährliches Land zurückgeschickt ohne jede Sicherheit.

Auch wir, die aus unserem Land fliehen mussten, sind gegen Krieg und Terror und wollen gemeinsam in Frieden und Sicherheit leben.

Lasst uns Hand in Hand gegen Ungerechtigkeit aufstehen und ein deutliches Zeichen für ,,das gleiche Bleiberecht für alle‘‘ setzen
KEIN MENSCH IST ILLEGAL!

Uhrzeit: 15:15
Treffpunkt: Am Nordertor Flensburg

به نام خدا
اعتراض به دیپورت مهاجرین افغان
با سلام خدمت هموطنان افغان مقیم فلنسبورگ و حومه!
لازم به ذکر است که در روز شنبه 29.10.2016 با هماهنگی با مسئولان مربوطه
تظاهراتی در نظر گرفته شده است.
هموطن, در شرایط بدی قرار داریم!!!
با نادیده گرفتن اوضاع فعلی افغانستان تو ای برادر-خواهر-پدرو مادر از حق مسلم خود به انزوا کشیده شده ای.
در تاریخ فوق دست در دست هم یک صدا مانند مشتی کوبنده همگام و همراه با دوستان طرفدار مهاجر صدای خود را میکشیم تا باشد جهانیان بدانند تو بازیچه دست رهبران معامله گرنیستی.
بیا تا جدا از مسائل قومی مانند یک خانواده در مقابله با تبعیض ایستاد شده و نگزاریم تا با سرنوشت مان بازی شود.
وعده دیدار
زمان :
۳:۱۵ عصر
مکان:
Am Nordertor

 Veranstalter: Jugendcafé (Flüchtlingshilfe Flensburg e.V.)

Mehr auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/358900231126619/

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