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Fridays for Future Flensburg: Aufruf zum Klimastreik „Alle fürs Klima!“ und zur Demo am 20.09.2019 an der Hafenspitze

Demo! Am 20.09. werden wir wieder gemeinsam für ernsthafte Klimapolitik auf die Straße gehen!

Freitag, 20. September 2019 um 10:00
Hafenspitze Flensburg, Flensburg

Unter dem Motto #AlleFürsKlima rufen wir nicht nur Schüler*innen zum Streik auf, sondern alle!

Wir müssen weiterhin Aufmerksamkeit auf die Klimakrise lenken, sie muss erste Priorität haben! Dafür braucht es uns alle!

Kommt zur Internationalen Demo am 20.09. zur Hafenspitze in Flensburg, werdet ein weiteres Mal laut, zeigt mit euren Bannern und Plakaten, dass ihr eine lebenswerte Zukunft wollt und bringt eure Freunde und Familie mit!

Wir freuen uns auf alle Teilnehmenden und Mitstreikenden! #actnow #climaterevolution #fridaysforfuture

Fridays for Future Flensburg auf Facebook

 

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Rainbow Days vom 10. bis 17. Mai 2019 in Flensburg

„Liebe(r) Vielfalt #Flensbunt“ ist das Motto der diesjährigen Rainbow Days, die vom 10. bis 17. Mai in Flensburg stattfinden. Die Rainbow Days 2019 sind ein buntes, vielfältiges Programm, das der offene Arbeitskreis Vielfalt entwickelt hat. Die Schirmherrschaft haben der Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Landtags Rasmus Andresen und der Familienminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg übernommen:

– 25. April bis 01. Mai – Rainbow Cinema – 51 Stufen Kino FL
– 10. Mai 16:00 Uhr – Workshop Sichtbar sein – Stadtbücherei SL
– 10. Mai 21:00 Uhr – Open-Air-Kino – Coming Out – Hafenspitze FL
– 13. Mai 17:00 Uhr – Rathaus Empfang – Rathaus Flensburg
– 14. Mai 19:00 Uhr – 50 Jahre Stonewall – Kühlhaus FL
– 14. Mai 21:00 Uhr – Open-Air-Kino – Stonewall – Kühlhaus FL
– 15. Mai 19:00 Uhr – Poetry Slam – Campus Flensburg Audimax
– 16. Mai 19:00 Uhr – Gute Zeiten, rechte Zeiten – Roberto Gavin
– 17. Mai 14:00 Uhr – Straßenfest – Südermarkt Flensburg
– 17. Mai 17:00 Uhr – Rainbow Walk & Women’s March
– 17. Mai 18:30 Uhr – Rainbow Open Air – Tom Klose – Südermarkt
– 17. Mai 22:00 Uhr – Abschlussparty S&L-Disco – Volksbad FL

Die Rainbow Days 2019 sind für alle Menschen, egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, pan-, asexuell, hetero oder irgendwas dazwischen. Die Rainbow Days 2019 werden gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein und finden im Rahmen des Aktionsplans Echte Vielfalt statt.

Der offene Arbeitskreis Vielfalt besteht aus einer Vielzahl an Flensburger Institutionen, Vereinen, Initiativen und Privatpersonen, die sich regelmäßig treffen, um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sichtbar zu machen, Diskriminierung und Vorurteile abzubauen und Akzeptanz und Respekt zu fördern. Maßgeblich unterstützt wird der Arbeitskreis vom Verein SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V.“ aus Flensburg, dem LSVD Schleswig-Holstein e.V. und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg.

Ein paar erklärende Infos: 17. Mai – IDAHOBIT
Der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (kurz IDAHOBIT) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai als Aktionstag begangen, um auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Im Unterschied dazu ist Transsexualität in dieser Klassifikation immer noch als psychische Störung eingestuft. Eine Änderung ist für 2018 (ICD-11) vorgesehen. Quelle: Wikipedia* Homophobie (von griech. ὁμός homós:[1] gleich; φόβος phóbos: Angst, Phobie) bezeichnet eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit.** Transphobie (von lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und griech. φόβος phóbos = Angst, Furcht, Schrecken) bezeichnet gegen transidente, transgender (auch: trans*) oder transsexuelle Personen gerichtete Vorurteile, Ekel, Aggressionen oder irrationale Angst vor ihnen, ihren Lebensweisen und dem Ausdruck ihrer Geschlechtsidentitäten sowie ihre gesellschaftliche Diskriminierung.*** Biphobie bezeichnet die Angst vor, Diskriminierung gegen oder Hass auf Bisexuelle, kann sich in der Praxis aber auch auf Pansexuelle ausdehnen. Die Biphobie muss nicht mit Homophobie oder Heterophobie einhergehen, da es über Bisexuelle eigene spezifische Stereotypen und Vorurteile gibt.

 

 

1. Mai 2019 in Flensburg – Demonstration und Kundgebung am neuen Gewerkschaftshaus in der Großen Straße

„Europa. Jetzt aber richtig!“ lautet das Motto des DGB am 1. Mai 2019

Dieses Jahr ruft der DGB Stadtverband Flensburg am Tag der Arbeit um 9.30 Uhr zu einer Demonstration mit Startpunkt neues Gewerkschaftshaus und um 11.00 Uhr zu einer Kundgebung am Gewerkschaftshaus auf.

1. Mai 9:30 Uhr
„Europa. Jetzt aber richtig!“
Demonstration, Treffpunkt Gewerkschaftshaus Gr. Str. 21-23

1. Mai 11.00 Uhr
Kundgebung am neuen Gewerkschaftshaus
u. a. mit Meinhard Geiken – IGM-Bezirk Küste
Pauline Wijns und Joachim Sopha – DGB Flensburg
Musik:
Marten Threepwood & Das Leben
Intercultural music project

Veranstalter: DGB-Region S-H Nordwest, Stadtverband Flensburg, Rote Str. 1, Flensburg@dgb.de

Mai-Aufruf 2019

Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit 2019

Wenn es die Europäische Union nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Die EU hat dafür gesorgt, dass wir in Europa seit Jahrzehnten in Frieden leben. Und sie hat für die Menschen in Deutschland und europaweit erhebliche Vorteile gebracht: Wir können frei in Europa reisen und arbeiten. Bei Arbeitszeiten, Urlaub, Mutterschutz und in vielen anderen Bereichen der Arbeitswelt schützt und erweitert die EU die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und auch wirtschaftlich profitiert Deutschland enorm von der Mitgliedschaft in der Europäischen Union.
Trotzdem erleben immer mehr Menschen, dass in der EU die Interessen der Märkte oft Vorrang haben vor sozialen Belangen.Und das, obwohl heute mehr denn je gilt: Nur eine gemeinsame und solidarische Politik für ganz Europa bringt uns weiter.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert deshalb: Europa. Jetzt aber richtig! Für uns heißt das: Dem Bekenntnis, Europa sozialer zu machen, müssen jetzt auch Taten folgen.

· „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Die Menschen müssen im Mittelpunkt der europäischen Politik stehen. Die sozialen Interessen der Bürgerinnen und Bürger, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen Vorrang haben vor den Interessen der Unternehmen.
· „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Europaweite Standards für gute Arbeitsbedingungen statt Dumping Wettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten mit prekärer Arbeit und niedrigen Löhnen. Wir brauchen mehr Tarifbindung in ganz Europa und armutsfeste Mindestlöhne in jedem EU-Mitgliedsstaat.
· „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Gleiche Chancen für Frauen und Männer. Wir brauchen eine EU-Gleichstellungsstrategie – und zwar mit ganz konkreten Maßnahmen.
· „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Wir brauchen ein ambitioniertes Programm für Zukunftsinvestitionen für Europa, das Wachstum, Arbeitsplätze, Bildung, Infrastruktur und Wohlstand für alle sichert und fördert. Die Menschen müssen erleben, dass die EU ihr Leben nachhaltig und konkret verbessert.
· „Europa. Jetzt aber richtig!“ heißt: Die EU muss zum Vorbild für eine faire Globalisierung werden –  internationale Standards für Arbeitnehmerrechte, Soziales, Umwelt- und Verbraucherschutz müssen das Geschehen auf den Märkten bestimmen, nicht umgekehrt.

All das lässt sich in Europa nur gemeinsam erreichen. Die Rechtspopulisten und Nationalisten in Europa bieten keine Lösungen – im Gegenteil: Die Brexit-Abstimmung in Großbritannien und ihre Folgen haben gezeigt, wohin es führt, wenn diejenigen die Oberhand gewinnen, die Ängste schüren, aber keinerlei Konzepte für die Zukunft haben. Am 1. Mai zeigen wir klare Kante gegen Rechts und alle, die unser Land und Europa spalten wollen. Wir sagen Nein zu Intoleranz, Nationalismus, Rassismus und Rechtspopulismus.
Deswegen gehen wir am 1. Mai gemeinsam auf die Straße: Wir machen den Tag der Arbeit zum Tag der europäischen Solidarität.
Und wir kämpfen gemeinsam für gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Fortschritt in Deutschland: für Gute Arbeit, gute Einkommen und Arbeitsbedingungen, mehr Tarifbindung und eine Rente, die für ein gutes Leben reicht. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, am 26. Mai 2019 an der Europawahl teilzunehmen: für ein solidarisches und gerechtes Europa.

V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Timm Steinborn, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin

Den Flyer zum Aufruf gibt es hier auch als PDF-Datei mai-aufruf-2019

 

Straßenfest, Women´s March & Rainbow Walk am 17. Mai 2018 in Flensburg

Ganz oben – Ganz bunt – Ganz viele

Straßenfest auf dem Südermarkt und Women’s March & Rainbow Walk

Den Abschluss der Rainbow Days 2018 in Flensburg bildet der 17. Mai, der internationale Tag gegen Homo-, Trans- und Bi-Feindlichkeit.

Um 14 Uhr beginnt das Straßenfest auf dem Südermarkt. Umringt von diversen Info-Ständen der queeren Community, örtlichen Beratungsstellen und Parteien, einer Hüpfburg, der Spielmaus und Verpflegungsständen startet auf der großen Bühne das Musik- und Unterhaltungsprogramm.

Um 15 Uhr begrüßen wir unseren Schirmherrn Dr. Heiner Garg persönlich auf der Bühne und lassen ihn nicht ohne eine Rede wieder gehen. Danach folgt die Band „Marten Threepwood & Das Leben“. Um 17 Uhr betritt die Oberbürgermeisterin Simone Lange die Bühne und natürlich erhält auch sie ein Mikrofon von uns. Anschließend stellt die Projektgruppe der Fridtjof-Nansen-Schule ihr Realprojekt gegen Homo- und Transphobie vor.

Zum Highlight der Rainbow Days 2018 rufen wir um 17:30 Uhr auf: Dann greifen alle zu Flaggen und Schildern und marschieren los (Pfeifen und Musikinstrumente nicht vergessen). Der diesjährige „Rainbow Walk & Women’s March“ beginnt auf dem Südermarkt und verläuft durch die Innenstadt am Hafen vorbei durch die Fußgängerzone wieder zum Südermarkt, wo die Pastorenband „Turbo-Wabohu“ ab 18 Uhr den Ausklang einleitet.

Die Rainbow Days 2018 die vom 11. bis 17. Mai in Flensburg stattfinden sind für alle Menschen, egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, pansexuell, hetero oder irgendwas dazwischen. Die Rainbow Days 2018 werden gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein und finden im Rahmen des Aktionsplans „Echte Vielfalt“ statt.

Rainbow Days vom 11. bis 17 Mai in Flensburg

Die Rainbow Days 2018 sind ein buntes, vielfältiges Programm, das der offene Arbeitskreis Vielfalt entwickelt hat. Die Schirmherrschaft hat der Familienminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg übernommen.

(Den Flyer mit dem kompletten Programm gibt es hier.)

Der offene Arbeitskreis Vielfalt besteht aus einer Vielzahl an Flensburger Institutionen, Vereinen, Initiativen und Privatpersonen, die sich regelmäßig treffen, um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sichtbar zu machen, Diskriminierung und Vorurteile abzubauen und Akzeptanz und Respekt zu fördern. Maßgeblich unterstützt wird der Arbeitskreis vom Verein „SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V.“ aus Flensburg, dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) in Schleswig Holstein und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg.

Ein paar erklärende Infos: Der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (englisch International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia, kurz IDAHO oder IDAHOT) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen und später auch Trans- und Bisexuellen als Aktionstag begangen, um durch Aktionen, mediale Aufmerksamkeit und Lobbying auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.

Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Im Unterschied dazu ist Transsexualität in dieser Klassifikation immer noch als psychische Störung eingestuft. Eine Änderung ist für 2018 (ICD-11) vorgesehen. Quelle: Wikipedia

* Homophobie (von griech. ὁμός homós:[1] gleich; φόβος phóbos: Angst, Phobie) bezeichnet eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit.

** Transphobie (von lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und griech. φόβος phóbos = Angst, Furcht, Schrecken) bezeichnet gegen transidente, transgender (auch: trans*) oder transsexuelle Personen gerichtete Vorurteile, Ekel, Aggressionen oder irrationale Angst vor ihnen, ihren Lebensweisen und dem Ausdruck ihrer Geschlechtsidentitäten sowie ihre gesellschaftliche Diskriminierung.

*** Biphobie bezeichnet die Angst vor, Diskriminierung gegen oder Hass auf Bisexuelle, kann sich in der Praxis aber auch auf Pansexuelle ausdehnen. Die Biphobie muss nicht mit Homophobie oder Heterophobie einhergehen, da es über Bisexuelle eigene spezifische Stereotypen und Vorurteile gibt.

 

Rainbow Days vom 11. bis 17. Mai 2018 in Flensburg

Ganz oben – Ganz bunt – Ganz viele

Das ist das Motto der diesjährigen Rainbow Days, die vom 11. bis 17. Mai in Flensburg stattfinden. Die Rainbow Days 2018 sind ein buntes, vielfältiges Programm, das der offene Arbeitskreis Vielfalt entwickelt hat. Die Schirmherrschaft hat der Familienminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg übernommen. (Den Flyer mit dem kompletten Programm gibt es hier.)

Den Auftakt macht das Open-Air-Kino am 11. Mai um 20:30 Uhr an der Hafenspitze. Bei bestem Wetter und traumhaften Blick aufs Wasser wird der Film „Pride“ gezeigt. In dem Film sammelt eine Gruppe von homosexuellen Aktivisten Geld für die streikenden Bergarbeiter. Diese ungewöhnliche Verbindung bringt zunächst einige Verwirrungen mit sich, aber das Blatt dreht sich bald…

Am 12. Mai startet um 23 Uhr der Rainbow Dance im Volksbad. Im Rahmen der bekannten und erfolgreichen S&L-Disco wollen wir zusammen mit Euch einen tollen Abend verbringen. Wir sorgen für kühle Getränke und heiße Rhythmen und ihr tanzt bis zum Morgengrauen.

Bunt wird es am 14. Mai: Am Deutschen Haus und am Rathaus werden die Regenbogenflaggen gehisst und die Woche einleiten. Um 17 Uhr lädt die Stadt Flensburg zum Community Empfang ins Rathaus und eröffnet gleichzeitig die Ausstellung „Mensch ist Mensch“, die im Rahmen des Aktionsplans „Echte Vielfalt“ des Landes Schleswig-Holsteins vom LSVD SH erstellt wurde. Bürgermeister Henning Brüggemann begrüßt und stellt die Bedeutung der Rainbow Days für Flensburg als offene Stadt heraus. Anschließend bleibt noch Zeit zum Austausch.

Weiter diskutieren kann Mensch am 16. Mai um 19:30 Uhr im Volksbad: „Feminismus – Kann das weg?“ Mit dieser provokanten These beschäftigen sich Anne Wizorek aus Berlin, Maria Jepsen aus Husum, Verena Balve, Gleichstellungsbeauftragte aus Flensburg und der Stadtschüler_innenrat.

Am 17. Mai Straßenfest auf dem Südermarkt und Rainbow Walk & Women’s March

Den Abschluss bildet der 17. Mai, der internationale Tag gegen Homo-, Trans- und Bi-Feindlichkeit. Um 14 Uhr beginnt das Straßenfest auf dem Südermarkt. Umringt von diversen Info-Ständen der queeren Community, örtlichen Beratungsstellen und Parteien, einer Hüpfburg, der Spielmaus und Verpflegungsständen startet auf der großen Bühne das Musik- und Unterhaltungsprogramm.

Um 15 Uhr begrüßen wir unseren Schirmherrn Dr. Heiner Garg persönlich auf der Bühne und lassen ihn nicht ohne eine Rede wieder gehen. Danach folgt die Band „Marten Threepwood & Das Leben“. Um 17 Uhr betritt die Oberbürgermeisterin Simone Lange die Bühne und natürlich erhält auch sie ein Mikrofon von uns. Anschließend stellt die Projektgruppe der Fridtjof-Nansen-Schule ihr Realprojekt gegen Homo- und Transphobie vor.

Zum Highlight der Rainbow Days 2018 rufen wir um 17:30 Uhr auf: Dann greifen alle zu Flaggen und Schildern und marschieren los (Pfeifen und Musikinstrumente nicht vergessen). Der diesjährige „Rainbow Walk & Women’s March“ beginnt auf dem Südermarkt und verläuft durch die Innenstadt am Hafen vorbei durch die Fußgängerzone wieder zum Südermarkt, wo die Pastorenband „Turbo-Wabohu“ ab 18 Uhr den Ausklang einleitet.

Die Rainbow Days 2018 sind für alle Menschen, egal ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, pansexuell, hetero oder irgendwas dazwischen. Die Rainbow Days 2018 werden gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein und finden im Rahmen des Aktionsplans „Echte Vielfalt“ statt.

Der offene Arbeitskreis Vielfalt besteht aus einer Vielzahl an Flensburger Institutionen, Vereinen, Initiativen und Privatpersonen, die sich regelmäßig treffen, um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sichtbar zu machen, Diskriminierung und Vorurteile abzubauen und Akzeptanz und Respekt zu fördern. Maßgeblich unterstützt wird der Arbeitskreis vom Verein „SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V.“ aus Flensburg, dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) in Schleswig Holstein und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg.

Ein paar erklärende Infos: 17. Mai – IDAHOBIT
Der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (kurz IDAHOBIT) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai als Aktionstag begangen, um auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Im Unterschied dazu ist Transsexualität in dieser Klassifikation immer noch als psychische Störung eingestuft. Eine Änderung ist für 2018 (ICD-11) vorgesehen. Quelle: Wikipedia* Homophobie (von griech. ὁμός homós:[1] gleich; φόβος phóbos: Angst, Phobie) bezeichnet eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit.** Transphobie (von lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und griech. φόβος phóbos = Angst, Furcht, Schrecken) bezeichnet gegen transidente, transgender (auch: trans*) oder transsexuelle Personen gerichtete Vorurteile, Ekel, Aggressionen oder irrationale Angst vor ihnen, ihren Lebensweisen und dem Ausdruck ihrer Geschlechtsidentitäten sowie ihre gesellschaftliche Diskriminierung.*** Biphobie bezeichnet die Angst vor, Diskriminierung gegen oder Hass auf Bisexuelle, kann sich in der Praxis aber auch auf Pansexuelle ausdehnen. Die Biphobie muss nicht mit Homophobie oder Heterophobie einhergehen, da es über Bisexuelle eigene spezifische Stereotypen und Vorurteile gibt.

 

 

Demo gegen die Enteignung von Bauer Knop am 05.05.2018 – Treffpunkt Hafenspitze 12.00 Uhr

Die Bürgerinitiative Tarup ruft auf zu einer Demonstration in Flensburg

am: Samstag, den 5. Mai 2018
um: 12.00 Uhr
Treffpunkt: Hafenspitze Flensburg

Infos: http://www.buergerinitiative-tarup.com, Facebook: Buergerinitiative-tarup

• für sofortigen Baustopp
• gegen unnötige Naturzerstörung
• gegen Steuerverschwendung
• für GESETZ- und RECHTmäßige Verwaltungsarbeit

Die Stadt Flensburg hat die Teil-Enteignung eines Landwirts im Ortsteil Tarup beantragt, um über dessen Hofkoppeln eine Umgehungsstraße zur Entlastung des Ortsteils zu bauen und sich in demselben Zug günstig Bauland anzueignen.
Zum Erlangen einer vorzeitigen Besitzeinweisung hat die Stadt einen Zeitdruck erfunden mit der Behauptung, wenn die K8 bis Ende 2019 nicht fertiggestellt und abgerechnet sei, die Fördergelder für den letzten Bauabschnitt verloren und außerdem die erhaltenen Fördergelder für die bereits fertiggestellten Bauabschnitte zurückzuzahlen seien. Richtig ist, dass das zum 31.12.2019 auslaufende Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz durch ein entsprechendes Nachfolgegesetz abgelöst wird, d. h. ein Zeitdruck existiert definitiv nicht.
Offensichtlich ist das ganze Verfahren durchzogen von fragwürdigen Gesetzesanwendungen und Rechtsauffassungen und der Ausgangspunkt der Enteignung ist bereits keiner. Egal ob nach BauGB oder StrWG: für unter 4.000 Kfz/Tag Entlastung eines Ortsrandteiles ist der Eingriff ins Grundrecht auf Eigentum nicht zulässig, insbesondere wenn Alternativen ohne Enteignung möglich wären. Die Stadt wird unweigerlich mit der Enteignung scheitern. Aber
erst auf höherer Instanzenebene, wenn grundrechtlich und nicht verwaltungstechnisch beurteilt wird.
Die Stadt baut seit dem 20.03.2018 „dank“ einer vorzeitigen Besitzeinweisung auf eigenes Risiko. Das eigentliche Enteignungsverfahren beginnt erst noch. Die vorzeitige Besitzeinweisung ist wie eine Wette auf den Ausgang des Verfahrens. Das Innenministerium genehmigt diese, betont aber das eigene Risiko der Stadt.

Bürgerinitiative Tarup, http://www.buergerinitiative-tarup.com

Gern Trommeln, Pfeifen, Rasseln, Tröten mitbringen.

1. Mai 2018 in Flensburg – Demonstration, Kundgebung und am 30. April „Rhythm against Racism“ auf dem Südermarkt

Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit.“ lautet das Motto des DGB am 1. Mai 2018

Dieses Jahr ruft der DGB Stadtverband Flensburg am Tag der Arbeit um 10.00 Uhr zu einer Demonstration mit Startpunkt Hafenspitze und um 11.30 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Flensburger Südermarkt auf. Am Vorabend – den 30. April von 17 bis 22 Uhr – lädt die DGB Jugend alle ein: Bands rocken den Südermarkt “Rhythm against Racism“

30. April 17 bis 22 Uhr
„Rhythm against Racism“ mit:
Marten Threepwood & Das Leben
MC Albino & Master Al
Gordon Shumway
Down on Knees
Intercultural music project

1. Mai 10 Uhr
„Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“
Demonstration, Treffpunkt Hafenspitze

1. Mai 11.30 Uhr
Kundgebung Südermarkt
u. a. mit Susanne Schöttke – Landesbezirksleiterin ver.di Nord
Joachim Sopha – Vorsitzender DGB Flensburg

Veranstalter: DGB-Region S-H Nordwest, Stadtverband Flensburg, Rote Str. 1, Flensburg@dgb.de

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

„Wir wollen mehr soziale Gerechtigkeit, mehr solidarische Politik, mehr Förderung der Vielfalt. Solidarität statt gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung, klare Kante gegen Rassismus und extreme Rechte“ – so unser Aufruf zum 1. Mai 2018!

Wir wollen, dass niemand sich fragen muss, ob der Arbeitsplatz sicher ist, ob das Geld und später die Rente reichen. Wir wollen, dass mehr Beschäftigte den Schutz von Tarifverträgen genießen, und mehr Mitbestimmung. Wir wollen die Gleichbehandlung aller Beschäftigten in Betrieb und Verwaltung, qualifizierte Ausbildung, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf!

All diese gewerkschaftlichen Ziele werden gerade von der Landesregierung Schleswig-Holsteins mit Füssen getreten. Denn mit dem derzeit noch gültigen Tariftreue- und Vergabegesetz können Land und Kommunen direkten Einfluss auf soziale Arbeitsbedingungen, faire Wertschöpfungsketten und ökologische Standards nehmen.

Unter dem Deckmantel von Bürokratieabbau will das Land das Gesetz jetzt faktisch abschaffen und verzichtet damit auf Vorgaben bei Aufträgen in Milliardenhöhe! Damit wird die Tür wieder geöffnet für Unternehmen, die auf Sozialstandards, Tariftreue und Nachhaltigkeit pfeifen. Soziale Gerechtigkeit geht anders!

Für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit – kommt zu unseren Mailkundgebungen in

Flensburg, Heide, Husum, Itzehoe, Kappeln, Lägerdorf und Schleswig

Wir freuen uns euch zu sehen!
Ganz herzlich bis dahin

Susanne Uhl

Regionsgeschäftsführerin
DGB Schleswig-Holstein Nordwest


Mai-Aufruf 2018

Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit 2018

Wir stehen für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit. Dafür kämpfen Gewerkschaften!

Die Große Koalition hat sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einiges vorgenommen. Aber das reicht nicht. Wir wollen mehr soziale Gerechtigkeit, mehr solidarische Politik, mehr Förderung der Vielfalt. Wir werden die Bundesregierung drängen, die politischen Weichen in die richtige Richtung zu stellen: Solidarität statt gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung, klare Kante gegen Rassismus und extreme Rechte.

Wir wollen, dass niemand sich fragen muss, ob der Arbeitsplatz sicher ist, ob das Geld und später die Rente reichen. Wir wollen, dass mehr Beschäftigte den Schutz von Tarifverträgen genießen, und mehr Mitbestimmung in den Betrieben und Verwaltungen. Wir wollen ein gerechtes Steuersystem, mit dem eine solide Infrastruktur und bezahlbare Wohnungen finanziert werden, und einen öffentlichen Dienst, der seine Aufgaben gut erfüllen kann. Wir wollen gute Bildung für alle Kinder. Sie haben ein Recht darauf. Rentnerinnen und Rentner sollen in Würde altern können.

Diese Koalition muss ihre Vorhaben bei der Pflege, bei der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, bei der sachgrundlosen Befristung, bei dem Rückkehrrecht auf Vollzeit, bei den Investitionen in Bildung, Wohnungen und In-frastruktur schnell und vollständig umsetzen. Das kann aber nur der erste Schritt sein. Sie muss mutiger werden!

  • Niedriglöhne, Mini- und Midijobs sind keine Perspektive für die Zukunft: Schluss damit! Sie gehören abgeschafft, nicht ausgeweitet! Die Schonzeit für die Arbeitgeber ist vorüber!
  • Überstunden und Überlastung im öffentlichen Dienst gehören abgeschafft! Wir fordern mehr Personal!
  • Finger weg vom Arbeitszeitgesetz – mehr Mitbestimmung der Beschäftigten bei ihrer Arbeitszeitplanung!
  • Investiert endlich in bessere Bildung und Infrastruktur. Sofort!
  • Eine Lohnlücke von 21 Prozent bei der Bezahlung von Frauen ist ungerecht. Beendet das!
  • Arbeitgeber, die aus der Tarifbindung flüchten, verweigern gerechte Löhne. Verbietet es ihnen!
  • Reiche müssen mehr tragen als Arme – wir fordern ein gerechtes Steuersystem. Jetzt!
  • Europa ist ein fantastisches und einzigartiges Projekt, es darf nicht scheitern. Stärkt ein soziales und solidarisches Europa!

Dafür gehen wir am 1. Mai auf die Straße – mit Dir! Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität.

Wir demonstrieren gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus.

V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Maike Rademaker, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin

Den Flyer zum Aufruf gibt es hier auch als PDF-Datei Mai-Aufruf-des-DGB-2018-1

 

Aufruf der Initiative Stoppt TTIP – Flensburg zur Teilnahme an der Demonstration am 8.7.2017 gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Aufruf an alle Flensburger Interessierten:

                                        Auf zur Demo!

Am Samstag, den 8. Juli fahren die Initiative „Stoppt TTIP – Flensburg“ und weitere Gruppen zur Großdemonstration gegen den G20-Gipfel nach Hamburg.

Gerade angesichts der empörenden Drohkulisse von Senat und Polizei gegen das Demonstrationsrecht ist ein Standhalten, ein aufrechter Gang angesichts der Mächtigen der Welt umso nötiger! Wir haben uns (wieder) für die Bahn entschieden, weil sie das umweltfreundlichste, günstigste und (eigentlich!) bequemste Transportmittel ist. Und wir plädieren für eine kollektive, gemeinsame Flensburg-Fahrt nach Hamburg, wir bitten alle Interessierten, vom Kartenvorverkauf regen Gebrauch zu machen – (sonst könnten wir am Samstag-Morgen im Chaos und Durcheinander ersticken …).

Abfahrt:

Flensburg Bhf. um 8:15 Uhr, Treffpunkt um 7:45 Uhr – Bahnhofshalle.

Die Rückfahrt ab Hamburg Hbf. ist für 16:43 Uhr vorgesehen.
Fahrpreis pro Person hin und zurück 8 € (SH Ticket)

Anmeldung / Kartenreservierung (ab dem Wochenende 17. Juni):
Die „Initiative Stoppt TTIP – Flensburg“ besorgt dann bis zum Demotag die entsprechende Anzahl von SH-Tickets – anmelden und Vorkasse bitte hier:

Ossietzky-Buchhandlung, Grosse Str. 34, 24937 Flensburg
hn@cvo-buchladen.de,    *     Tel. 0461 – 8403912

weitere aktuelle Infos auf unserer homepage
http://stoppt-ttip-flensburg.de

unter „Aktionen„, „Aktuelles“ und „Positionen“  ……….
______________________________________________________

Solidarische Grüsse,
Henning

Info-Veranstaltung zum G20-Gipfel mit Aktiven aus dem Hamburger Demo-Vorbereitungskreis am 15.06.17 um 19:00 Uhr im Tableau Flensburg

Am 15. Juni wird es auf einer Info-Veranstaltung des Tableau – neben einem Überblick und aktuellen Infos aus Hamburg – etwas ausführlicher um „Block G20 – Colour the red zone!“, um den „Gipfel für globale Solidarität“ und um die Großdemo „Grenzenlose Solidarität statt G20!“ gehen.
Zu diesen Themen haben wir je 1 Aktivist*in von Interventionistische Linke (IL) und ATTAC aus dem Hamburger Demo-Vorbereitungskreis eingeladen.

https://de-de.facebook.com/TableauKulturcafe
oder hier:
http://stoppt-ttip-flensburg.de

Women´s March und Rainbow Walk am 17. Mai 2017 in Flensburg

( Siehe auch Straßenfest, Women´s March & Rainbow Walk am 17. Mai 2018 in Flensburg https://akopol.wordpress.com/2018/05/12/strassenfest-womens-march-rainbow-walk-am-17-mai-2018-in-flensburg/ )

Ganz oben – Ganz bunt – Ganz viele

Gemeinsam für Akzeptanz und Respekt

Am 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie.

Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis mit mehr als 30 Organisationen und Verbänden in Flensburg ruft aus diesem Grund zur Teilnahme an einem Marsch der Vielfalt, gegen Rassismus und für Toleranz auf. Im Vorfeld wurde das Flensburger Manifest erstellt, das auf dem beigefügten Flyer zu finden ist.

Die VeranstalterInnen bitten alle FlensburgerInnen am 17. Mai an der Demo – „rainbow-walk und women’s march“ – teilzunehmen und phantasievoll unter dem Motto:
„Lasst uns zeigen, dass Flensburg eine bunte und tolerante Stadt ist“ gegen Rassismus, Sexismus, Nationalismus und für Toleranz und Gleichberechtigung einzutreten.

Eine Veranstaltung für Vielfalt und Toleranz mit tollen Aktionen, Bühnenprogramm, Info-Ständen, Open-Air-Musik und mehr …

Los geht es um 15.30 Uhr mit Hissen der Regenbogenflagge, die in diesem Jahr erstmalig eine ganze Woche vor dem Haupteingang des Flensburger Rathaus weht.
Zu diesem Anlass werden Gleichstellungsbeauftragte Verena Balve, Ratsfrau Ellen Kittel-Wegner und Andreas Witolla, Vorsitzender des Vereins Schwulen und Lesben-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention, das Wort an das Publikum richten. Es wird das „Flensburger Manifest für Akzeptanz, Respekt und Selbstbestimmung gegen Diskriminierung, Sexismus und Rassismus“ verlesen und Frauenmantel e.V. trommelt für Akzeptanz und Respekt.
 
Ab 16.30 Uhr geht es dann weiter mit dem gemeinsamen Women’s March und RainbowWalk, bei dem die Demonstrant*innen solidarisch durch die Flensburger Innenstadt ziehen – für eine weltoffene, gewaltfreie und gleichberechtigte Gesellschaft. Alle Flensburger*innen sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen.

Den krönenden Abschluss des Aktionstages bildet ab 18 Uhr das Fest am Südermarkt, wo auch der Demonstrationszug endet. Hier werden Oberbürgermeisterin Simone Lange (18.15 Uhr)  und Pröpstin Carmen Ralph (18.30 Uhr) zu den Festtagsgästen sprechen. Diese erwartet ein buntes Treiben mit Essen- und Getränkebuden, Infoständen, Spielmobil, Hüpfburg und Livemusik der Flensburger Pastorenband sowie der Band Crawlin Dust.

Ermöglicht wurde das bunte Programm des Tages durch den erstmaligen Schulterschluss der Initiative „Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten“ und des „Flensburger Frauenforums“. Alles weitere ist dem Flyer zu entnehmen: flyer_rainbowwalk_2017

 

Ein paar erklärende Infos: Der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (englisch International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia, kurz IDAHO oder IDAHOT) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen und später auch Trans- und Bisexuellen als Aktionstag begangen, um durch Aktionen, mediale Aufmerksamkeit und Lobbying auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.

Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Im Unterschied dazu ist Transsexualität in dieser Klassifikation immer noch als psychische Störung eingestuft. Eine Änderung ist für 2018 (ICD-11) vorgesehen. Quelle: Wikipedia

* Homophobie (von griech. ὁμός homós:[1] gleich; φόβος phóbos: Angst, Phobie) bezeichnet eine soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit.

** Transphobie (von lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und griech. φόβος phóbos = Angst, Furcht, Schrecken) bezeichnet gegen transidente, transgender (auch: trans*) oder transsexuelle Personen gerichtete Vorurteile, Ekel, Aggressionen oder irrationale Angst vor ihnen, ihren Lebensweisen und dem Ausdruck ihrer Geschlechtsidentitäten sowie ihre gesellschaftliche Diskriminierung.

*** Biphobie bezeichnet die Angst vor, Diskriminierung gegen oder Hass auf Bisexuelle, kann sich in der Praxis aber auch auf Pansexuelle ausdehnen. Die Biphobie muss nicht mit Homophobie oder Heterophobie einhergehen, da es über Bisexuelle eigene spezifische Stereotypen und Vorurteile gibt.

 

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