Archiv für den Tag 4. Juni 2019

ALTERNATIVLOSER BAUSTOFF? – Filmvorführung und Vortrag am 05.06.2019 an der Europa-Universität Flensburg

Die Folgen der Zementproduktion für Mensch und Umwelt am Beispiel Indonesien

WANN
Mittwoch, 5. Juni, 18.30 – 20.00 Uhr

WO
Europa Universität Flensburg, Raum HEL 066
auf dem Campus 1,
24943 Flensburg

EINTRITT
kostenfrei

VERANSTALTER*INNEN
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Referat für Ökologie der Europa Universität Flensburg

Die globale Zementproduktion ist äußerst energieintensiv und für ungefähr sechs bis neun Prozent der
globalen CO2- Emissionen verantwortlich. Kein Wunder, denn überall ist der beliebte Werkstoff zu finden, vor allem in Form von Beton. Im Kontext der Gewinnung werden Lebensräume von Menschen und Tieren zerstört und Wassersysteme verunreinigt. Der Dokumentarfilm „Samin vs. Semen“ erklärt die Bedeutung des Kendeng-Karstgebirges für die lokale Landwirtschaft in Indonesien und spiegelt bestehende Konflikte hinsichtlich des lokalen Zementabbaus wider. Der Film liefert eindrucksvolle Bilder und Informationen zum Widerstand der Anwohner*innen und den verheerenden Umweltauswirkungen der Zementproduktion. Im Anschluss an die Filmvorführung greift die Journalistin Anett Keller die Inhalte des Films auf und vertieft diese anhand eines Vortrages.

18.30 Uhr
Dokumentarfilm „Samin vs. Semen“
(40 Min. // 2015)

19.15 Uhr
„Dreckiger Zement – Wie der meistverbrauchte Baustoff das Klima und die Umwelt zerstört“ (Anett
Keller, Journalistin)

19.45 Uhr
Fragen & Austausch

Mehr Informationen & Kontakt:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. // Frauke Pleines // frauke.pleines@bei-sh.org //
0431/ 679399-00

www.bei-sh.org/suedostasientage-2019.html

Die Veranstaltung ist Teil des SDG-Jahresprogrammes „Die Sustainable Development Goals (SDGs) in Schleswig-Holstein – Nachhaltigkeit von Küste zu Küste“ des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI).

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Gottorfer Museumsinsel: Das Programm für Pfingsten 2019

Am Pfingstwochenende findet auf der Museumsinsel Schloss Gottorf ein umfangreiches Programm statt:

Sonnabend, 8. Juni,  und Montag, 10. Juni, jeweils 14 Uhr: Führung „Spannungsfeld Weimar. Kunst und Gesellschaft 1919-1933“

Abbildung: Führung durch die Weimar-Ausstellung © Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Die Sonderausstellung im Kreuzstall bringt Werke aus der Sammlung Bönsch mit Werken des eigenen Bestandes des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf zu einer hochaktuellen Schau zusammen.

Sie greift die zentralen Themen der Weimarer Republik wie Kriegserfahrung und Revolution, rauschendes Nachtleben und soziales Elend, die Suche nach einer neuen Gesellschaft und nach neuen Formen der Kunst auf, widmet sich aber auch herausragenden Künstlerpersönlichkeiten wie George Grosz, Max Liebermann, Georg Tappert, Wenzel Hablik, Ernst Barlach und Käthe Kollwitz.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Sonntag, 9. Juni, 11 Uhr: „Von Drachen und  Monstern. Eltern und Kinder gehen auf Drachensuche“

Die unterschiedlichsten Fabelwesen tummeln sich auf Schloss Gottorf!

Bei der Führung werden Drachen, Teufel und andere seltsame Kreaturen entdeckt und es wird entschlüsselt, welche besondere Bedeutung sie hatten.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

Sonntag, 9. Juni, 14 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung „Olde – Impressionist des Nordens“

Licht, Luft und lockere Malerei – wenn es um den deutschen Impressionismus geht, fällt meist der Name Max Liebermann. Bis heute immer noch eher unbekannt hingegen ist ein Künstler aus Schleswig-Holstein, der diese Stilrichtung in Frankreich kennen gelernt und mit in die Heimat gebracht hat. Hans Olde der Ältere, 1855 als einziger Sohn eines Gutsbesitzers geboren, gilt als der herausragende Vertreter des neuen Stils in Schleswig-Holstein. Doch seine Bedeutung geht weit über Norddeutschland hinaus – zusammen mit Kollegen ist er eine treibende Kraft für die deutsche Sezessionsbewegung und die künstlerische Modernität während der Kaiserzeit. In einer großen Ausstellung auf Schloss Gottorf erfährt der Impressionist des Nordens nun erstmals eine umfassende Würdigung.

Anmeldung empfohlen unter 04621 813 222 oder service@landesmuseen.sh,  Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt.

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

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