Archiv für den Monat September 2015

Energieberatung der Verbraucherzentrale in Flensburg: Schein und Sein im Heizungskeller

Neues Angebot: Heiz-Check der Verbraucherzentrale soll Energielecks schließen

Ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die z.B. einen Gas- oder Ölheizkessel, eine Fernwärmestation oder eine Wärmepumpe zuhause haben

„Erschreckend viele Heizungsanlagen bringen in der Praxis nicht die Effizienz, die das System eigentlich verspricht“, erläutert Carina Vogel, Expertin bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. „Für die Verbraucher bedeutet das in erster Linie zu hohe Heizkosten: Die Mehrkosten summieren sich in einem typischen Einfamilienhaus schnell auf 150 Euro jährlich und mehr.“ Auch Umwelt und Klima würden unnötig belastet.

Unnötige Energieverluste bei privaten Heizungsanlagen machen der Energiewende ziemlich zu schaffen. Dieses Problem will die Energieberatung der Verbraucherzentrale mit ihrem neuen Heiz-Check angehen. Der Check liefert eine unabhängige Bewertung der Heizanlage und konkrete Empfehlungen, wie sich das System auch ohne große Investitionen optimieren lässt. Der Heiz-Check wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

In jedem Heizsystem schlummern also Chancen zur Optimierung. „Oft muss man nicht einmal große Investitionen tätigen, sondern nur das Zusammenspiel aller Komponenten verbessern, zum Beispiel mit einem sogenannten hydraulischen Abgleich“, betont Vogel: „Da wollen wir mit dem Heiz-Check Klarheit schaffen.“ Zentral ist dabei für die Expertin die Unabhängigkeit der Berater: „Nur wenn der Berater selbst nichts verkaufen will, kann er wirklich das empfehlen, was der Verbraucher braucht.“

Der Heiz-Check besteht aus zwei Terminen an aufeinanderfolgenden Tagen. Zwischen den Besuchen des Energieberaters zeichnen Messgeräte wichtige Systemtemperaturen auf. Zudem werden der Dämmstandard von Rohren und Armaturen überprüft und Daten wie Alter und Dimensionierung des Systems, der Verlauf der Raumtemperatur und der Vorjahresverbrauch erfasst. Schließlich werden alle Komponenten der Anlage, etwa Kessel, Warmwasserspeicher, Mischer und Ventile, in Augenschein genommen.

Wenig später erhält der Verbraucher per Post einen Bericht mit der Gesamteinschätzung zum Heizsystem und Empfehlungen, wie es sich optimieren lässt. In manchen Fällen kann auf Basis der Heiz-Check-Ergebnisse auch der Austausch einzelner Komponenten oder der kompletten Anlage naheliegen.

Der Heiz-Check ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die z.B. einen Gas- oder Ölheizkessel, eine Fernwärmestation oder eine Wärmepumpe zuhause haben. Termine für den Heiz-Check können unter 0431 – 59099-40 oder der kostenlosen Nummer 0800 – 809 802 400 gebucht werden. Die Kostenbeteiligung beträgt 30 Euro, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist der Heiz-Check kostenlos. Der Heiz-Check wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Mehr Informationen gibt es auf www.vzsh.de und www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Flensburg: Informationsveranstaltung am 01.10.2015 zur neuen Asylbewerberunterkunft An der Reitbahn 17

Informationsveranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner

Flensburg. Die Stadt hat das zuletzt ungenutzte städtische Verwaltungsgebäude an der Reitbahn 17 für eine Wohnnutzung für bis zu 70 Asylbewerberinnen und Asylbewerber hergerichtet. Die Umbauarbeiten werden in den nächsten Tagen abgeschlossen, der Einzug der neuen Nachbarn wird in der nächsten Woche erwartet.

Die Stadt möchte den Anwohnerinnen und Anwohnern das Projekt gerne vor Ort vorstellen und lädt daher zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 01. Oktober um 19.00 Uhr in das AWO Stadtteilcafé, Mathildenstr. 22 ein.

Neben Bürgermeister Henning Brüggemann werden weitere städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Projekt vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Zudem besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der neuen Asylbewerberunterkunft gemeinsam zu besichtigen.

Auch für die weiteren vorgesehenen Standorte für Asylbewerberunterkünfte sind Anwohnerversammlungen in Planung. Die geplanten Termine werden in Kürze bekannt gegeben.

Flensburg: Infoveranstaltung am 28.09.2015 zur neuen Flüchtlingsunterkunft am Dammhof 7

Asylbewerberunterkunft im ehemaligen Jugendaufbauwerk (JAW) Am Dammhof

Informationsveranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner

Flensburg. Die Stadt richtet derzeit das zuletzt ungenutzte städtische Gebäude des ehemaligen JAW Am Dammhof 7 für eine Wohnnutzung für bis zu 68 Asylbewerberinnen und Asylbewerber her. Die Umbauarbeiten werden in den nächsten Tagen abgeschlossen, der Einzug der neuen Nachbarn wird in der nächsten Woche erwartet.

Die Stadt möchte den Anwohnerinnen und Anwohnern das Projekt gerne vor Ort vorstellen und lädt daher zu einer Informationsveranstaltung am Montag, den 28.09. um 19:00 Uhr in den Saal der Handwerkskammer, Johanniskirchhof 1 ein.

Neben Oberbürgermeister Faber werden weitere städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Planung vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Zudem besteht die Möglichkeit, die bereits fertiggestellten Räumlichkeiten zu besichtigen.

Auch für die weiteren vorgesehenen Standorte für Asylbewerberunterkünfte sind Anwohnerversammlungen in Planung. Zu diesen, die wie folgt terminiert sind, wird jeweils separat eingeladen:

Unterkunft „An der Reitbahn“ – Do 01.10.
Unterkunft „Exe“ – Do, 15.10. *

Die geplanten Termine für die „Graf-Zeppelin-Str.“ und den „Friedensweg“ werden in Kürze bekannt gegeben.

*Im Zusammenhang mit der geplanten Unterkunft auf der Exe wird am Montag, 28.09. ein Bauzaun errichtet. Hierfür wird der Parkplatz Exe ganztägig gesperrt. Die Autofahrer werden gebeten, ihre Fahrzeuge zu dem genannten Termin zu entfernen bzw. den Platz nach der erfolgten Sperrung nicht mehr zu nutzen.

Kostenlos Früchte sammeln: Frucht-Fahrradtour am 26.09.2015 in Flensburg

Das Ökoreferat und der AStA der FH laden ein zur Frucht-Fahrradtour

Brombeeren, Äpfel, Mirabellen, Birnen, Zwetschgen, Holunder und Esskastanien
all das steht auf unserer Speisekarte

Vom Lautrupsbachtal über den Christiansen-Park bis zum Rummelsgang werden wir euch kostenfrei öffentlich zugängliche Obstbäume und Sträucher zeigen, deren Früchte ihr bei Sonnenschein oder grauem Himmel ernten könnt. Bei Regen wird die Tour auf Sonntag verlegt.

Samstag, 26. September 2015, 14 Uhr
Beginn: Am Lautrupsbach
beim Parkplatz unten am Volkspark

Bringt bitte Eimer/Beutel/o.Ä, feste Kleidung, evtl. Handschuhe und natürlich ein Fahrrad mit.

Euer Ökoreferat der Fachhochschule Asta FH
(Kontakt für Zuspätkommende: 015777842093)
PS: eine Karte mit öffentlich zugänglichen Früchten und Kräutern findet ihr unter mundraub.org

Standorte für die Unterbringung von Asylbewerbern in Flensburg

Stand der Planungen

Pressemitteilung der Stadt Flensburg. Die Unterbringung von Asylbewerbern ist nach wie vor eine der dringendsten Aufgaben, die die Stadtverwaltung zu meistern hat. Mit einer ständig steigenden Zahl an unterzubringenden Asylbewerbern steht die Stadt vor einer großen Herausforderung, um geeigneten Wohnraum zu finden und zu erschließen.

Während die Stadt bisher vor allem Wohnungen als dezentrale Standorte belegt hat, zeigt sich nun, dass der Wohnungsmarkt keinen ausreichenden Spielraum mehr bietet um für die vielen Asylbewerber Unterkünfte zu erschließen.

Mit der Unterbringung in der ehemaligen Schule in der Schloßstr. 28 musste die Stadt übergangsweise beginnen, zur Verfügung stehende Gebäude heranzuziehen. Nach der benannten Schule und dem Wohnhaus des SBV in der Travestr. werden nun weitere Standorte folgen.

Zunächst handelt es sich dabei um das ehemalige Verwaltungsgebäude an der Reitbahn 17 (hier können rd. 70 Personen untergebracht werden) sowie das ehemalige JAW Am Dammhof (Platz für rd. 65 Personen). Die Gebäude werden im Laufe der Woche fertiggestellt und eine Belegung wird kurzfristig erfolgen.

Beschlossen wurde außerdem ein Standort auf der Exe, da hier die Erschließung bereits vorhanden ist. Vorgesehen ist hier, im süd-östlichen Bereich (knapp ¼ des Platzes) Modulbauten für rd. 300 Bewohner zu errichten. Zusätzlich soll ein Gemeinschaftshaus errichtet werden. Die Maßnahme ist mit dem Schaustellerverband abgestimmt, so dass die Nutzung des Platzes für Jahrmarktzwecke oder andere Nutzungen auch weiterhin möglich sein wird. Das erste Gebäude mit 4 Wohneinheiten wird Mitte Oktober errichtet, die weiteren folgen jeweils in wöchentlichen Schritten Es ist geplant 10 Wohngebäude sowie ein Gemeinschaftshaus zu errichten.

Darüber hinaus sind zwei weitere Standorte für mehrere Holzständerbauten festgelegt worden. Es handelt sich dabei um ein Gelände an der Graf Zeppelin Str., wo rd. 380 Personen untergebracht werden sollen und ein Gelände am Friedensweg, an dem rd. 550 Personen wohnen werden. Mit dem Bezug ist im Spätherbst zu rechnen.

Insgesamt wird – je nach Belegung – damit Wohnraum für rd. 1.350 Menschen geschaffen.

Für die verschiedenen anderen Standorte, die zum Teil gerüchteweise im Gespräch sind, wie etwa die KTS, die Europawiese oder der Ratshausbunker gibt es derzeit keine Planungen.

Es ist vorgesehen an den einzelnen Standorten Informationsveranstaltungen für die Anwohner anzubieten. Die konkreten Termine hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Flensburg Aktiv – Begegnungen von Generationen und Nationen – ein Angebot von Ehrenamtlichen und Stadtverwaltung

(Achtung, siehe auch „FLENSBURG_er_Leben – Veranstaltungsreihe vom 11.9. bis 02.10.2016 für Jung und Alt“ unter:  https://akopol.wordpress.com/2016/09/01/flensburg_er_leben-veranstaltungsreihe-vom-11-9-bis-02-10-2016-fuer-jung-und-alt/ )

Veranstaltungen zum Mitmachen und attraktive Preise – Vorverkauf geht an den Start

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt alle Flensburgerinnen und Flensburger ein, sich vom 12.-18. Oktober eine Woche lang bei der „Flensburg Aktiv“ an verschiedensten Aktionen zum Mitmachen, Ausprobieren und Genießen zu beteiligen. Nicht nur Menschen aller Generationen, auch alt-eingesessene und jüngst zugezogene Flensburger sind ausdrücklich willkommen, sich bei dem heiteren Miteinander aktiv zu begegnen.

Highlight des diesjährigen Gesundheitstages ist Flensburgs erster Generationenwettkampf „Kick-Bike-Touch“, bei dem auch Oberbürgermeister Simon Faber mit seinem Sohn ein Team bildet und sich beim Tischfußball, auf dem Fahrradparcours der Sportpiraten und an der Touchwall versuchen wird. Zu gewinnen gibt es u.a. ein signiertes und getragenes Trikot von Handballstern Holger Glandorf, der mit unserer SG in diesem Jahr den DHB-Pokal und im vergangenen Jahr den Champions League Pokal errungen hat.

Der Queisser-Seniorenpreis für langjähriges bürgerschaftliches Engagement und musikalische Veranstaltungen wie die Herbst-Revue, der Jazz-Frühschoppen und „Viva la Danza“, ein Abend, der ausgelassene Stimmung zu Klängen aus aller Herren Länder verspricht, sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Veranstaltung. Genau wie das Tanzturnier oder die Infomesse, die sich mit dem „Leben und Älterwerden in Flensburg“ befasst.

Besonders hervorzuheben in diesen Tagen ist auch das Angebot der Koordinierungsstelle für Integration, die unter dem Titel „Eine Reise zu den Religionen“ ein ganz besonderes Kennenlernen der verschiedenen Kulturen in unserer Stadt anbietet.

Die Veranstaltungswoche wird zu einem Großteil von Ehrenamtlichen gestaltet und durchgeführt, die mit ihrem Engagement allen Flensburgern ein Stück Genießen und Lebensfreude in Flensburg schenken möchten. Die Stadt freut sich über rege Teilnahme.

Das ausführliche Programm liegt im Rathaus aus und ist erhältlich an allen Vorverkaufsstellen sowie einsehbar auf http://www.flensburg.de.

Vorverkaufsstellen sind die Fachstelle 50+ (Zimmer 245 des Rathauses), die Tourist-Information in der Roten Straße sowie „Wohnen mit Service am Plack“ (Mürwik), Gemeinschaftshaus 360° (Fruerlund), DRK Haus Martinsberg (Südstadt) und das Aktivitätshaus in der Gartenstadt Weiche.
Orga-Team
„Orga-Team“: v.l.n.r.: Rebecca Witzel (Fachstelle 50+), Thomas Mühlhausen (FTC), Björn Staupendahl (Fachstelle 50+) mit Glandorf-Trikot und Handball, Ekkehard Krüger (Seniorenbeirat)

Freies WLAN für Flüchtlinge in Flensburg

Beschluss des Hauptausschusses der Ratsversammlung

Flensburg. Auf seiner letzten Sitzung hatte der Hauptausschuss der Flensburger Ratsversammlung beschlossen, dass in größeren Flüchtlingsunterkünften zukünftig kostenfreies WLAN zur Verfügung zur Verfügung gestellt werden
sollte.

In der Flüchtlingsunterkunft Schloßstr. 28. (ehemalige Paulus Paulsen Schule) soll dieses nun erstmals umgesetzt werden. In enger Abstimmung und mit großer Unterstützung des Chaostreff Flensburg e.V. wurden die notwendigen Vorbereitungen getroffen um in der Flüchtlingsunterkunft Fördefunk anbieten zu können.

Nachdem die technischen Voraussetzungen geschaffen werden konnten, wurde nun der Anschluss bestellt. Es ist davon auszugehen, dass eine Freischaltung im Laufe der nächsten Woche erfolgen kann.

Es ist vorgesehen, dass auch in anderen größeren Unterbringungen, in denen dies technisch möglich ist, freies WLAN zur Verfügung gestellt wird. Auch hierzu wird eine Abstimmung mit dem Chaostreff Flensburg e.V. erfolgen.

Stadtwerke Flensburg laden zum dritten Bürgerdialog am 08.10.2015 ein

Ist ein Breitbandausbau in Flensburg, Glücksburg und Harrislee erforderlich?

Flensburg: Der Energieversorger lädt alle Bürgerinnen und Bürger am 8. Oktober 2015 von 18 bis 20 Uhr zum lockeren Gespräch mit Stadtwerke-Geschäftsführer Maik Render ein. Das Unternehmen möchte im offenen Dialog die Frage “Ist ein Breitbandausbau in Flensburg, Glücksburg und Harrislee erforderlich?“ diskutieren.

Im Bürgerdialog kann sich jeder Bürger einbringen, seine Ideen und Anmerkungen äußern und so die Zukunft der Stadtwerke mitgestalten. Maik Render betont: „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürger gern aus erster Hand berichten, welche Positionen wir zu einem Breitbandausbau haben und möchten die Erwartungen und Wünsche an uns erfahren und diskutieren. Ich freue mich sehr auf diesen Dialog.“

Der Bürgerdialog wird moderiert, damit jeder zu Wort kommen kann und einzelne Gesprächsbeiträge nicht zu lange dauern, soll aber in lockerer Atmosphäre als Gesprächsrunde verlaufen. Es gibt kein festes Programm und keine Präsentation. Der Dialog steht im Vordergrund.

Stattfinden wird der Bürgerdialog wie immer bei den Stadtwerken Flensburg in der Batteriestraße 48 am 8. Oktober 2015 von 18 bis 20 Uhr.

Die Stadtwerke bitten aus organisatorischen Gründen um Anmeldung bis zum 6. Oktober unter der Telefonnummer 0461 / 487-1202 oder per E-Mail an eyleen.john@stadtwerke-flensburg.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Öffentlicher Workshop zur Zukunft der Bahnstruktur in und um Flensburg am 25.09.2015 im Europa-Raum des Rathauses

Die Erstellung des Gutachtens zur Bahnstruktur in und um Flensburg geht in die letzte Runde

Beteiligung der Öffentlichkeit

Flensburg. Die Flensburger Arbeitsgruppe (AG) Bahngutachten lädt alle Interessierten ein, am Freitag, den 25.9.2015 von 17 -19 Uhr an dem zweiten Workshop zur Erstellung eines Gutachtens über die zukünftige Bahnstruktur in und um Flensburg teilzunehmen. Die Veranstaltung findet im Europa-Raum (E67) des Rathauses, am Rathausplatz 1 statt.
Auf Grundlage eines Beschlusses der Ratsversammlung wird zurzeit ein Gutachten „Über die zukünftige Bahnstruktur in und um Flensburg“ erarbeitet. Der Auftrag hierzu wurde im Oktober 2014 von der Stadt Flensburg gemeinsam mit den Partnern von der Region Syddanmark, der Kommune Apenrade und dem Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (NahSH) vergeben. Seitdem arbeitet ein Team aus Verkehrs- und Stadtplanern in enger Abstimmung mit der hierfür eingerichteten AG, die mit Mitgliedern aller Fraktionen besetzt ist, an der Entwicklung und Bewertung möglicher Szenarien.
Vor Abschluss des Gutachtens werden nun die Varianten präsentiert, die sich im Zuge der Untersuchungen als realistische Perspektiven herausgestellt haben.
Die Gutachter werden dabei gemäß Ratsbeschluss zu folgenden Gesichtspunkten ein Zwischenfazit ziehen:

Zu Möglichkeiten der Einrichtung eines neuen Fernbahnhofes (u.a. am Standort Flensburg-Weiche) und den damit verbundenen Auswirkungen;
Zur Reaktivierung der Bahnstrecke Flensburg – Niebüll;
Zur Verknüpfung der Fern- und der Regionalverkehre: Wie sind in den unterschiedlichen Varianten jeweils Anbindungen zum jetzigen Personenbahnhof oder alternativ zum ZOB zu bewerten?

In dem Workshop soll nun gemeinsam mit der Öffentlichkeit reflektiert werden, welche Aspekte bei der abschließenden Bewertung der Planfälle besonders zu beachten sind.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Einwohnerinnen und Einwohner der Region dies-und jenseits der Grenze (für eine Simultanübersetzung ist gesorgt).
Das Gutachten wird mit den Anregungen aus dem Workshop bis Ende des Jahres fertig gestellt. Die Präsentation der Ergebnisse auf einer dritten öffentlichen Veranstaltung ist für Januar 2016 geplant.

Stadt Flensburg fordert angemessene Unterstützung bei der Finanzierung der Asyl- und Flüchtlingspolitik

Berücksichtigung der Lage Flensburgs als Grenzstadt

Pressemitteilung der Stadt Flensburg. In diesen Tagen wird die Schleswig-Holsteinische Landesregierung mit den kommunalen Spitzenverbänden über die Finanzierung der Aufgaben in der Asyl- und Flüchtlingspolitik und die Verteilung der entsprechenden Bundesmittel beraten. Dies ist von zentraler Bedeutung, da sich die Kommunen zunehmender Belastungen ausgesetzt sehen. Diese müssen dringend kompensiert werden.

Von besonderer Bedeutung ist dabei allerdings, dass die Städte, die durch ihre geographische Lage besonders belastet sind, zusätzliche Hilfen erhalten. In der Stadt Flensburg als deutsch-dänische Grenzstadt werden beispielsweise regelmäßig überdurchschnittlich viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf dem Weg nach Skandinavien aufgegriffen, die von der Stadt unterzubringen und zu versorgen sind. Diese Aufgabe muss durch eine zusätzliche Berücksichtigung kompensiert werden.

Als Transitstadt nach Skandinavien kommen derzeit täglich auch viele Flüchtlinge mit dem Zug an den Flensburger Bahnhof, die hier versorgt und z.T. untergebracht werden. So wurden seit letztem Mittwoch insgesamt knapp 400 Personen durch die Stadt in provisorisch ausgestatteten Turnhallen untergebracht und versorgt. Der Leitungsdienst der Feuerwehr hat dabei zusätzlich die Rolle des Ansprechpartners für die vielen freiwilligen Helfer übernommen, die die Erstversorgung am Bahnhof mit viel ehrenamtlichem Engagement sicherstellen.

Diese zusätzlichen Herausforderungen, die weit über die originären kommunalen Aufgaben der Flüchtlingsunterbringung hinausgehen, müssen ausreichend berücksichtigt werden.

„Die Grenzstadt Flensburg ist wichtige Schnittstelle nach Skandinavien. Der Austausch mit den skandinavischen Nachbarn über die Jütlandroute ist auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Offene Grenzen sind dabei ein wesentlicher Aspekt. Die Grenzlage führt allerdings auch dazu, dass die Stadt sich mit Aufgaben konfrontiert sieht, die vergleichbare Kommunen nicht leisten müssen. Ein finanzieller Ausgleich für diese zusätzlichen Aufgaben ist deshalb unabdingbar“, erläutert Oberbürgermeister Simon Faber die besondere Situation.

„Die Finanzierung der Asyl- und Flüchtlingspolitik ist eine Aufgabe, die alle Kommunen betrifft. Die besondere Lage Flensburgs als Grenzstadt darf dabei nicht ausgeblendet werden. Es wäre ein falsches Signal, auch an die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, wenn die besondere Situation nicht ausreichend anerkannt wird“, so Bürgermeister Henning Brüggemann.

Netzwerk raus aus Hartz IV – Treffen am 26.09.2015 im Flensburger Stadtteilhaus Neustadt

Austausch, kreative Ideen und Alternativen

Treffen: jeden letzten Samstag im Monat um 11 – 13 Uhr im Stadtteilhaus Neustadt 12, Flensburg
Austausch und ggf. gemeinsames Mittagessen – Kinderspielmöglichkeit im Hof vorhanden.

E I N L A D U N G zum 4. Treffen am 26. September 2015 um 11 Uhr

Liebe Betroffene und Interessierte,

Ende September laden wir wieder ein, zu unserem 4. Treffen in der Neustadt 12.
Wir werden weiter diskutieren und über die Kritik hinaus versuchen, gemeinsam kreative Ideen zu entwickeln, wie das Thema Hartz IV mehr in die Öffentlichkeit gebracht werden kann, mit guten, einfachen, gerne kostenlosen Mitteln. Und wir überlegen, wie wir uns unterstützen, beraten und vernetzen können. Bringt bitte jede/r etwas zum Essen mit.
Bis dahin!

Eure Ulrike, E-Mail: moeller-loko@web.de oder 0176-30375362

Mehr auf Facebook unter: https://www.facebook.com/groups/1562117387384153/1607746412821250/?notif_t=group_activity

Die Hartz-IV-Diktatur – Lesung mit Inge Hannemann am 25.09.2015 in der Dänischen Zentralbibliothek Flensburg

Die Hartz-IV-DiktaturDie Hamburger Hartz-IV-Aktivistin, Journalistin, Whistleblowerin und Politikerin (für DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft) liest am 25.9.15 aus ihrem Buch „Die Hartz-IV-Diktatur“, erschienen im April 2015. Darin beschreibt die freigestellte ehemalige Jobcenter-Mitarbeiterin das System Hartz IV sowie ihre persönlichen Erfahrungen: „Sie weigerte sich, Sanktionen auszusprechen. Als ihr interner Protest auf taube Ohren stieß, ging sie an die Öffentlichkeit. Von da an wurde ihr Computer überwacht, ihre Gespräche mitgehört und ihr Arbeitsplatz durchsucht…“(aus dem Klappentext)

Die Lesung beginnt um 19.00 Uhr in der Dänischen Zentralbibliothek im Blauen Saal, 1. Stock, Norderstraße 59. Barrierefrei, Parkplätze sind im Hof und am Hafen vorhanden.

Der Eintritt ist frei.

Auf Wunsch von Inge Hannemann gehen die Spenden an die Veranstaltenden.

Veranstalter: Kreisverband die Linke Flensburg und attac Flensburg

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