Archiv für den Monat Februar 2026

150 Jahre Museumsberg Flensburg – Visionen und Utopien

Entwurf für das Museumsgebäude, 1891 – Copyright: Museumsberg Flensburg

Jubiläumsausstellung vom 15. Februar bis 25. Oktober 2026

Der Museumsberg Flensburg feiert seine 150-jährige Erfolgsgeschichte mit einer großen Jubiläumsausstellung über gelebte Visionen und Utopien der Zukunft. Mit seiner dieser Ausstellung blickt der Museumsberg voller Stolz und gleichzeitig kritisch zurück auf eine seine lange Tradition. Neugierig und offen für Impulse wagt das Museum aber auch einen Blick nach vorne. In einem experimentellen Zukunftslabor werden im Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern die Utopien für das Museum der kommenden 150 Jahre ausgehandelt.

Museumsgründer Heinrich Sauermann (1842-1904) – Copyright: Museumsberg Flensburg

1876 verkaufte der Tischler Heinrich Sauermann (1842-1904) seine Möbelsammlung der Stadt Flensburg. Das damals gegründete Kunstgewerbemuseum der Stadt Flensburg hatte zwar eine wachsende Sammlung von Kulturgütern aus Schleswig-Holstein und der Grenzregion, aber kein Museumsgebäude. Seine Vision, den Flensburgerinnen und Flensburgern das historische Erbe ihrer Region angemessen zu präsentieren, erfüllte sich 1903 mit der Eröffnung des heutigen Museums über den Dächern der Stadt.

Als eines der ersten Gewerbemuseen in Deutschland gegründet, ging es in Flensburg nie um ein bloßes Ausstellen von Originalen. Die damals vom Fortschritt der Industrialisierung und Fließbandproduktion geprägten Gesellschafft sollte sehen, welche meisterlichen Stücke vergangene Generationen in der Region gefertigt haben. Mit dem Blick auf historische Unikate, die die Identität mit der Region und dem Handwerk förderten, gab man Impulse für das Bewusstsein der Menschen von morgen. Mittlerweile umfasst die durch Schenkungen, Erbschaften und Ankäufe gewachsene Sammlung über 30.000 Objekte auf dem Gebiet der Kunst und Kultur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Darunter fallen äußerst wertvolle, aber auch kuriose, skandalträchtige oder gefälschte Dinge, die in der Ausstellung entdeckt werden können.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 15. Februar 2026, um 11.30 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses eröffnet.

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de

Frauenfrühstück des DGB am 1. März – Jetzt anmelden!

Theaterwerkstatt Pilkentafel: Programm für den Februar 2026 – Jetzt Karten bestellen!

Die Termine in der Übersicht:

VeranstaltungKünstler*innenDatumUhrzeit
Blauen HerzensKarin Schmitt12.02.2620:00
Blauen HerzensKarin Schmitt13.02.2620:00
Blauen HerzensKarin Schmitt14.02.2620:00
    
Portrait eines VogelsKarin Schmitt19.02.2620:00
Portrait eines VogelsKarin Schmitt20.02.2620:00
Portrait eines VogelsKarin Schmitt21.02.2620:00
GradwanderungFabienne Brozio22.02.2618:00
    
HerbertMarc Christoph Klee26.02.2620:00
HerbertMarc Christoph Klee27.02.2620:00
HerbertMarc Christoph Klee28.02.2620:00

Tafelrunde

Karin Schmitt. die exen

BLAUEN HERZENS

Eine Betrachtung

Vorigen Sommer, schon fast in der Sommerpause, war die Premiere von Blauen Herzens mit nur zwei Aufführungen. Jetzt gibt es eine neue Gelegenheit, dieses Werk zu bestaunen:

Am Fenster sitzen und das Schicksal der Regentropfen verfolgen…
Auf der Wiese liegen und die wechselnden Formationen der Wolken beobachten…
Vor dem Einschlafen ein Bild betrachten und sich darin verlieren…
Die Puppenspielerin Karin Schmitt begibt sich in einer eigenwilligen Reise auf die Suche nach verlorenen Momenten der nachdenklichen Betrachtung. Es regnet, es tropft, es blubbert, das Meer tobt, das Auge tränt. Ein Fisch mit menschlichen Gliedern scheint Bescheid zu wissen, aber worüber? Blauen Herzens ist eine philosophische und poetische Träumerei über den stillen Akt der Kontemplation, diese Atempause, die das Ich und die Welt zum Klingen bringt.

12., 13., 14. Februar, 20 Uhr

Foto: Ina Steinhusen

Karin Schmitt, in Frankreich geboren und aufgewachsen, hat Figurentheater an der Ernst Busch Schule in Berlin studiert und wohnt in der Nähe von Plön auf einem Resthof. Sie ist Teil des Figurentheaterkollektivs die exen, erarbeitet Soli für Kinder und Erwachsene und spielt sie in Deutschland und Frankreich.

Sie ist Mitglied der Tafelrunde. In der Pilkentafel hat sie zusammen mit dem Cellisten Uwe Schade in Gevatter Tod, Gebrüder Grimm und Rilke und Anywhere out of the world literarische Vorlagen bearbeitet. Mit Das Porträt eines Vogels 2024 machte sie sich auf einen ganz neuen, persönlicheren Weg und geht diesen mit Blauen Herzens weiter. Wieder entwickelte Heino Sellhorn passgenau und sensibel Klanglandschaften.

Mehr zu Blauen Herzens und der Trailer hier: https://www.pilkentafel.de/gastspiel/blauen-herzens/


Tafelrunde

Karin Schmitt. die exen

Das Porträt eines Vogels

Karin Schmitt ist nicht nur Figurenspielerin, sondern auch Tochter des Malers Claude Henri Schmitt. Im Juni 2021 schwang sich der französische Maler nach einer langen und schweren Verwandlung in einen Vogel mit Leichtigkeit in die Lüfte.

Diese Verwandlung heißt mit medizinischem Namen die Lewy-Körper-Demenz und ist eine neurodegenerative Erkrankung. Karin Schmitt erinnert sich an ihren kranken Vater, an seine fortschreitende und unabwendbare Verwandlung, und entwirft mit Empathie, Zärtlichkeit und Sensibilität sein Porträt, schafft einen Raum für seine farbenfrohen Bilder und unsere Assoziationen. Wir hören nur wenige Sätze, viel Stille und einfühlsame Musik. In dem gewaltigen Kontrast zwischen dem immer schwächer werdenden Menschen und der überwältigenden Kraft seiner Bilder sucht sie nach Eindrücken, Emotionen, Empfindungen, die über das Autobiographische hinaus das tief Menschliche berührt.        

Foto: Ina Steinhusen

„Es gelingt auf sensible Art und Weise, dem Thema Tod und Sterben mit Wertschätzung und einer demütigen Leichtigkeit zu begegnen. Karin Schmitt verschmilzt mit dem Material, lässt die Figur ganz selbstverständlich lebendig werden, fast ohne Worte. Sie öffnet Räume und verleiht dem Abend eine zarte und klare Ästhetik. Eine große Feinheit und Ruhe durchziehen das gesamte Stück, es bleibt ein Gefühl von stiller Berührtheit.“

Damit zeichnete die Jury der Heidelberger Theatertage 2025 Karin Schmitt mit dem zweiten Preis aus.

19., 20., 21. Februar, jeweils 20 Uhr


Gemeinsam mit der CVO-Buchhandlung und dem Tigerberg e.V.

Fabienne Brozio

GRADWANDERUNG

Lesung

Vielen Flensburger*innen ist Fabienne Brozio aus sehr verschiedenen Kontexten bekannt, aber hier stellt sich zum ersten Mal als Künstlerin vor:

Ein selbst geknüpfter Teppich, zwei Füße auf dem Boden und eine Handvoll Texte.

„wenn ich alt bin dann möchte ich ganz vieles nicht

aber freundliche augen

die möchte ich haben

und so liegt die bestellung auf dem tisch

zwei augen die lächeln

ein herz das lacht

bestellung als haltungsleitfaden – wer bin ich und

wer will ich gewesen sein“

Mit Texten, Sounds und Videos wird Platz geschaffen für Zwischenräume, fürs Fragen stellen und Zweifeln. Was passiert, wenn wir den Blick heben, die Frage an uns statt an die Anderen richten und dem Tod einen Platz im Leben einräumen?

Frei nach dem Motto: „ hier haste deine mark nur füllt sie dir die faust nicht“, wird geflucht, gezweifelt, gelacht und den ca. 30-sekündigen Alltagsvideos auf unseren Handys eine Bühne gegeben.

22. Februar, 18 Uhr

Fabienne Brozio, 1988 in der Großstadt geboren und erst 30 Jahre später an der Küste richtig  erwachsen, ist viele Wege gegangen und dabei Matrosin, Handwerkerin und Trauerbegleiterin geworden. Seit gut 15 Jahren textet sie und ist dabei regelmäßiger Gast bei den „Moving Poets – Festival für zeitgenössische Kunst“ in Berlin. Neben der Freude am Schreiben packt sie immer wieder die blanke Neugierde aufs Leben.


Tafelrunde

Merle | Mischke | Klee

Herbert

In Herbert untersucht Mark Christoph Klee die Biografie seines schwulen Urgroßonkels (1924 – 2012), der auf Grund des § 175 während der NS-Diktatur in Haft war. Mit historischen Fakten über die homophobe Geschichte Deutschlands, queerer Musik aus den 50ern und 60ern sowie Archivmaterial aus seinem Familienbestand zieht er Parallelen zwischen seinem Leben als homosexueller Mann heute und dem von Herbert damals. Die intimen Szenen aus Text und Bewegung sprechen von Diskriminierungserfahrungen, erlauben Raum für Wut, Trauer, aber auch für queere Lebensfreude. Herbert macht auf emotionale Weise greifbar, was Demokratie und Diversität bedeuten, wie jung und fragil Rechte für queere Menschen sind und wie sich Rechtsextremismus heute und damals ähneln.

Parallel dazu findet ein eineinhalbstündiger Workshop für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsenen zu Methode und Inhalten des Stücks am Samstag um 11:00 in der Theaterschule statt.

26., 27., 28. Februar- jeweils 20 Uhr

Mark Christoph Klee ist Mitglied des Tanztrios Merle / Mischke / Klee, das als Teil der Tafelrunde schon öfter ihre Werke in Flensburg produziert und gezeigt hat, so zuletzt Follow the Dopamine. Er studierte Zeitgenössischen Tanz an der Amsterdam University of the Arts und ist seit 2015 freiberuflich für verschiedene Choreograf*innen europaweit tätig.

Seit 2018 ist Klee wieder in Schleswig-Holstein und arbeitet aktiv an der Förderung, Vernetzung und Sichtbarkeit der Tanzszene in Schleswig-Holstein, u. a. mit dem „Tanz und Performance Netzwerk Schleswig-Holstein“ und „TanzNord“.


Kassenöffnungszeiten

Die Abendkasse öffnet immer 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bei ausverkauften Vorstellungen gibt es dort eine Warteliste, auf die man sich eintragen kann. Sollten reservierte Karten nicht abgeholt werden, können diese dann als Restkarten erworben werden.

Ticketshop: https://karten.pilkentafel.de

Wir empfehlen, Tickets online über unseren Webshop zu erwerben. Die Bezahlung erfolgt per Bankeinzug oder Kreditkarte. Sie können die Karten zu Hause ausdrucken, oder sich auf Ihr Smartphone laden. Über das Internet erworbene Karten können grundsätzlich nicht zurückgenommen oder umgetauscht werden. Für verfallene Karten wird kein Ersatz geleistet.

Vorverkauf über https://karten.pilkentafel.de oder in den Vorverkaufsstellen u.a. Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in der Großen Straße / SHZ-Kundencenter in der Nikolaistraße und bei allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen.

Solidarisches Preissystem

Solidarisches Preissystem bei freier Platzwahl  

Aufführungen: 12€ / 18€ / 25€  

Orientierung: 25,- € ist für alle, die es sich leisten können. 18,- € ist der reguläre Preis. 12,- € ist der ermäßigte Preis nach Selbsteinschätzung.

Ermäßigte Karten für Studierende gibt es im AStA-Büro der Uni Flensburg für 8€. Anmeldung für Schulklassen (8€ pro Schüler*in) direkt im Büro der Pilkentafel.

Kulturschlüssel

Für jede Aufführung kann man bis zu zwei Eintrittskarten für 1€ beim bequa-Programm Kulturschlüssel im Norden reservieren. Informationen und Reservierung https://foerdekompass.sh/ 

Barrierefreiheit

Die Theaterwerkstatt Pilkentafel ist eingeschränkt barrierefrei. Der Zugang zum Foyer und in den Theatersaal sind ebenerdig und stufenlos erreichbar. Die Eingangstüren sind ausreichend breit. Die sanitären Anlagen sind leider nicht barrierefrei mit einem Rollstuhl zu erreichen. Bei Fragen oder Hilfestellungen sind wir über unsere Telefonnummer 0461- 24901 erreichbar.

KANÄLE

Newsletter und Spielplanversand: newsletter.pilkentafel.de
Facebook: fb.com/pilkentafel
Instagram: instagram.com/theaterwerkstatt_pilkentafel

Theaterwerkstatt Pilkentafel gGmbH

Pilkentafel 2 • 24937 Flensburg

Büro: 0461-24901 • Mobil: 0160 90 25 90 4

 

Artur Rutkevich Quartett am 7. Februar in der NORDER147 in Flensburg

Jazz Konzert

Samstag, 07. Februar 2026, Einlass 19 Uhr – Beginn 19:30 Uhr

HUTKONZERT

(für die Gage der Musiker)

Das Artur Rurkevich Quartett hat seine künstlerische Heimat in den vibrierenden Jazz Clubs Berlins wie Schlot, ZigZag und Bflat gefunden. Doch ihr wahres Zuhause erstreckt sich über die Grenzen Berlins hinaus –  auf Jazzfestivals in ganz Europa oder auf Tour durch verschiedene Städte der Welt.

Das Quartett wurde 2022 von Artur Rutkevich im Rahmen des Musikstudiums am Jazzinstitut in Berlin gegründet. Die Band brilliert durch die energiegeladenen Klänge und den klaren Sound.
Im Zentrum der Band entfaltet Artur Rutkevich am Alt-Saxophon einen eindrucksvollen, kontrastreichen und kraftvollen Sound, der mitreißt und das Publikum in seinen Bann zieht.

Diese aufstrebende Formation aus der pulsierenden Metropole Berlin verkörpert die innovative und kreative Seele der modernen Jazzszene. Sie verbinden traditionelle Jazz-Elemente mit modernen Einflüssen. Taucht ein in die fesselnde Welt dieser jungen, talentierten Musiker:

Artur Rutkevich, Alt-Saxophon
Nick Cavoli, Trompete
Tiago Duarte, Double Bass
Bastian Menz, Schlagzeug


Instagram: @arturion_saxonio


Weitere Informationen zum Programm der Norder147 findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com

NORDER147gUG (haftungsbeschränkt)
Norderstraße 147
24939 Flensburg
Geschäftsführung Dany Heck

SSW: Kitas verlässlich stärken – nicht nur kurzfristig entlasten

Zur Vorstellung des Pakets „Kita für Alle“ durch Sozialministerin Aminata Touré und CDU-Fraktionschef Tobias Koch erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

„Es ist richtig, dass die Landesregierung die freiwerdenden Mittel im Kita-System hält und nicht in den allgemeinen Haushalt zurückführt. Dass vorhandene Spielräume genutzt werden, um Kinder besser zu erreichen und Kommunen zu entlasten, ist ein sinnvoller Ansatz.“

Der SSW-Fraktionsvorsitzende Christian Dirschauer - Foto: SSW
Christian Dirschauer – Foto: SSW

Entscheidend sei jedoch, wie tragfähig die angekündigten Maßnahmen tatsächlich seien, so Dirschauer:
„Einmalige Überschüsse, die aus rückläufigen Kinderzahlen entstehen, reichen als Grundlage dauerhafter Verpflichtungen nicht aus. Was heute möglich ist, muss auch morgen funktionieren, sonst verschieben wir die Probleme nur.  Hier klafft noch ein großes Fragezeichen.“

Der größte Engpass liege weiterhin im Alltag der Einrichtungen, betont der SSW-Politiker:
„Der Druck auf die Beschäftigten ist hoch. Hohe Krankenstände und fehlende personelle Puffer führen dazu, dass selbst gut gemeinte Programme im Alltag an ihre Grenzen stoßen.“
Die angekündigte Erhöhung der anerkannten Krankheitstage sei ein Schritt in die richtige Richtung, bleibe aber hinter der Realität zurück. 
Auch der Ausbau der Perspektiv-Kitas sei grundsätzlich sinnvoll, reiche aber nicht aus:
„Gezielte Förderung in belasteten Sozialräumen kann helfen, ersetzt aber keine strukturelle Stabilisierung des Regelbetriebs. Das System insgesamt muss widerstandsfähiger werden.“

Kritisch sieht Christian Dirschauer zudem die Situation bei der inklusiven Betreuung. „Trotz aufwachsender Mittel hinken wir beim Thema Inklusion weiterhin hinter dem tatsächlichen Bedarf her. Die Anforderungen an die Kitas steigen, die personelle und strukturelle Ausstattung hält damit bislang nicht Schritt.“

Der SSW werde den weiteren Prozess konstruktiv begleiten, kündigt der SSW-Fraktionschef an: „Wir unterstützen sinnvolle Schritte zur Stabilisierung des Kita-Systems. Gleichzeitig werden wir genau hinschauen, ob die Maßnahmen dauerhaft tragen und im Alltag der Einrichtungen auch tatsächlich ankommen.“

Taschenlampenführung im Naturwissenschaftlichen Museum am 12. Februar – Jetzt anmelden!

Tiere im Dunkeln

Taschenlampenführung am 12. Februar um 18 Uhr

Elch im Dunkeln – Foto: Naturwissenschaftliches Museum

Taschenlampen an und rein ins Museum – nach diesem Motto geht es am 12. Februar auf eine exklusive Erkundungstour im dunklen Museum, nachdem alle anderen Gäste bereits gegangen sind! Die Führung ist für Familien mit mutigen Kids ab 6 Jahren geeignet und führt durch alle Ausstellungsräume des Naturwissenschaftlichen Museums.

Bei diesem Termin dreht sich alles um die Themen Schlafgewohnheiten von Tieren, Orientierung in der Dunkelheit oder Lichtverschmutzung, dabei werden Fragen beantwortet wie z. B. „Welche Tiere sind in der Nacht aktiv? Warum sind manche Tiere lieber nachts aktiv? Was brauchen sie, um nachts erfolgreich zu jagen? Wer verschläft die dunklen Stunden lieber? Schlafen Meeresbewohner? Hat ein Maulwurf Augen?“

Auch die Wünsche und Fragen der Teilnehmenden werden beim Rundgang berücksichtigt wie z.B. Lieblingstiere, Gruseliges oder etwas was die Museumsgäste schon immer einmal sehen wollten. Besondere Präparate, Modelle zum Anfassen und bewusst gesetzte Lichtspots zeigen Details der Ausstellung, die sonst vielleicht nicht im Fokus der Besuchenden stehen.

Los geht es pünktlich um 18 Uhr! Teilnehmende bringen bitte eine eigene Taschenlampe mit und kommen am besten 10 Minuten vorher, denn die Eingangstüren werden während der Führung verschlossen.

Donnerstag, 12. Februar 2026, 18 Uhr

Naturwissenschaftliches Museum, Museumsberg 1

Kosten: Erwachsene 8,00 €, Kinder 4,00 €

Dauer: etwa eine Stunde

Nur nach Anmeldung unter 0461/85-2504 (Wer am 12.2. schon etwas vorhat, kann sich auch für den nächsten Termin am 5.3.26 anmelden!)

Naturwissenschaftliches Museum
Museumsberg 1
24937 Flensburg

Teilnahme am gemeinsamen Ausschuss zur DIAKO-Krankenhausübernahme durch die Malteser – Jetzt anmelden!

DIAKO-Krankenhaus in Flensburg – Die wirtschaftliche Situation zwingt zur Übernahme durch die Malteser. Für das geplante Fördeklinikum am Peelwatt scheidet die DIAKO ebenfalls als Träger aus.– Archiv-Foto: Jörg Pepmeyer

Voranmeldung für den 11.02.26 erwünscht

Flensburg. Am Mittwoch, den 11.02.2026 findet im Ratssaal des Flensburger Rathauses ab 16:00 Uhr eine gemeinsame Sitzung des Hauptausschusses mit dem Sozial- und Gesundheitsausschuss statt, u.a. zur Übernahme des DIAKO Krankenhauses durch das Malteser Krankenhaus. Nach dem gemeinsamen öffentlichen und nicht-öffentlichen Teil geht die Sitzung in den regulären Gleichstellungsausschuss über.

Im Zuge des hohen allgemeinen und medialen Interesses bitten wir um eine formlose Voranmeldung an hauptausschuss@flensburg.de bei geplantem Besuch des Ausschusses im Publikum. Die Pressebank bleibt für Pressevertreter*innen reserviert.

O.N.E. – Jazz am 13. Februar um 20 Uhr im ex-Sultanmarkt in der Neustadt 26

Herausragende Vertreterinnen der jungen Generation der europäischen  Improvisationsmusikszene.

„Wir sind Polens erste rein weibliche Instrumental-Jazzband.“

Das Quartett verbindet Lyrisches und wohltuenden  Melodiencharme  mit weiblicher,  wilder und kompromissloser Free-Jazz-Energie.

Mit dem  ganz neuen Set ist die Band  im Flensburger ex-Sultanmarkt am Start. Die LP „WELL, actually“ erschien im Herbst 2025 und gehört in Polen zu den Jazzerfolgen schlechthin.  

Kamila Drabek, Monia Muc, Patrycja Wybrańczyk und Kateryna Ziabliuk sind herausragende Vertreterinnen der jungen Generation der europäischen Improvisationsmusikszene. Sie schaffen im Geiste der Demokratie – sie komponieren gemeinsam Stücke und gestalten improvisierten Raum.

Ein exzellentes Album – ausgereift, kompromisslos, Mythen entlarvend, Konventionen brechend. Und in gewisser Weise ein Durchbruch – Bogdan Chmura, Jazz Forum

Die Band wurde von den Kritikern des JAZZ FORUM zur Band des Jahres in der Kategorie HOPE OF JAZZ gewählt. 2021 wurde die Band für den FRYDERYKI 2021 Award in der Kategorie Debut in Jazz nominiert und mit dem JAZZ OSCAR Grand Prix Jazz Melomani 2020 in der Kategorie New Hope ausgezeichnet.

Im November 2019 wurde das Debütalbum der Band mit dem Titel ONE im Cavatina Non-profit Studio aufgenommen und unter dem Label Audio Cave veröffentlicht. Das Album erschien am 1. Mai 2020.

Das zweite Album von O.N.E., ENTOLOMA, wurde ebenfalls von Audio Cave am 8. März 2022 veröffentlicht.

Entoloma (…) ist ein sehr gelungenes Werk. Es ist ein klarer Schritt nach vorne für die Band und in eine für die Zuhörer sehr gute und interessante Richtung. (– Rafał Zbrzeski, Jazz Forum)

13.02.2026 um 20:00 Uhr im ex-Sultanmarkt, Neustadt 26, 24939 Flensburg

Kartenvorverkauf

Transgenerationale Traumaweitergabe – Öffentliches Plenum und Infoveranstaltung am 10. Februar in der Bergmühle Flensburg

Im Rahmen eines öffentlichen Plenums wird Thorsten Finger über das Thema „Transgenerationale Traumaweitergabe und ihre Wirkungen / Komplementäre Therapien“ referieren mit anschließendem Austausch. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen oder auch sich im Verein zu engagieren. Der interdisziplinäre Austausch, die Vernetzung, das gegenseitige Empowerment, die Geste der Ermöglichung von Engagement von professionell und freiwillig engagierten Menschen sind zentrale Anliegen der Initiative.

Dienstag, 10.02.26 um 19.00 Uhr
An der Bergmühle 7

Veranstalter: Traumapädagogische Intitiative Flensburg e.V. https://tpi-flensburg.de/


Alle weiteren Veranstaltungen sind auch unter www.bergmuehle-flensburg.com abrufbar.

Bergmühle, An der Bergmühle 7

Verein zur Erhaltung der Bergmühle e.V.

„Kriegstüchtig? – Nein!“ Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach am 17.02.26 in Flensburg

Sicherheit neu denken – Denkanstöße von Andreas Zumach

Zweiter Weltkrieg, Holocaust und Faschismus – nach dem Zivilisationsbruch der Jahre 1933-1945 wurden durch UNO-Charta und Menschenrechtserk!ärung Angriffskriege geächtet und die Menschenrechte für universal gültig erklärt. Und jetzt, 80 Jahre später? Die Normen des Völkerrechts werden immer gröber verletzt und dreister in Frage gestellt – zuletzt durch den Staatsterrorismus der USA gegenüber Venezuela. Bundesregierung und EU tragen das lhre zur Auflösung des internationalen Rechts bei, indem sie zwar den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine wortreich beklagen, nicht aber in der Lage sind, den jüngsten Völkerrechtsbruch der USA als solchen zu benennen.

Die westdeutsche Ost- und Entspannungspolitik seit Ende der 1960er Jahre ermöglichte die Aussöhnung mit den Völkern in Osteuropa und der Sowjetunion. Sie beschleunigte das Ende des Kalten Krieges zwischen Ost und West und führte zu tatsächlicher Abrüstung. War das auf einmal alles falsch und naiv? lst die Entspannungspolitik tatsächlich gescheitert?

Und ist die (Wieder)Herstellung deutscher ,,Kriegstüchtigkeit“ die einzig mögliche Antwort auf die russische Aggression und die angeblich neue Unordnung in der Welt? Deutschland erlebt die größte und gefährlichste Aufrüstung sowie die stärkste innergesellschaftliche Militarisierung seit 1945. Die Folge sind gigantische Schuldenberge und katastrophale Kürzungen bei wirklich wichtigen Staatsausgaben. Diese Politik bedroht den sozialen Frieden und die Demokratie.

Doch die Friedensbewegung brachte bei den Demonstrationen am 3. Oktober keine 30.000 Menschen auf die Straße. Was sind die Ursachen für diese schwache Resonanz? Wie kann es der Friedensbewegung gelingen, so wie in den 1980erJahren erneut die Mitte der Gesellschaft zu erreichen? Wie ist es möglich, jüngere Generationen zu mobilisieren und Risse in der bislang völlig geschlossenen Front der Militärs und etablierten Sicherheitspolitikerlnnen herbeizuführen?

Andreas Zumach

am Dienstag, 17. Februar 2026 um 19 Uhr im ExSultanmarkt

Eine Veranstaltung von attac Flensburg und dem Friedensforum Flensburg

K8 in Flensburg: Neuer Bebauungsplan – alte Probleme

Neuer Bebauungsplan: Am rechten Ende der K8 befinden sich die Ländereien von Bauer Knop – Zum Vergrößern Doppelklick – Zur hochauflösenden Detailansicht und Download hier

Streit zwischen Stadt und Bauer Ingo-Willi Knop geht in die nächste Runde

Ein Beitrag der AKOPOL-Redaktion 

Worum geht es?

Die Stadt Flensburg versucht erneut, für die umstrittene Straße K8 rechtliche Klarheit zu schaffen. Der Umwelt- und Planungsausschuss hat deshalb am letzten Dienstag der Vorlage für den Entwurfs- und Veröffentlichungsbeschluss des neuen Bebauungsplans „Groß Tarup – K8“ (Nr. 321), also für den vierten Abschnitt der K8, zugestimmt. Hintergrund ist ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig-Holstein aus dem Mai 2022, das den alten Bebauungsplan für rechtsunwirksam erklärt hat.

Die Straße verläuft seit 2019 über Grundstücke des Landwirts Ingo‑Willi Knop – ohne wirksames Planrecht. Kürzlich hat die Enteignungsbehörde in Kiel Knop rund 2 Millionen Euro Entschädigung zugesprochen. Die Summe entspricht den Kosten für einen möglichen Rückbau der Straße. Der Bescheid aus Kiel ist dabei kein politisches Statement, sondern eine verwaltungsrechtliche Konsequenz aus dem jahrelangen Eingriff ohne wirksames Planrecht.

Was hat der Umwelt- und Planungsausschuss beschlossen?

Mit großer Mehrheit und lediglich einer Gegenstimme von Philipp Austermann, Linkes Bündnis, wurde ein neuer Bebauungsplan auf den Weg gebracht, von dem man hofft, dass er sich entsprechend den Vorgaben der OVG-Entscheidung von 2022 als rechtsfest erweisen wird. Die Mehrheit aus SSW, SPD, FDiF, CDU und Grünen stimmte zu – trotz Kritik der Grünen und CDU an früheren Entscheidungen. Der Tenor: Fehler seien gemacht worden, nun müsse man nach vorne schauen und das Verfahren „heilen“.

Problematisch bleibt dabei die Frage der straßenrechtlichen Widmung, die nur durch eine Eigentümsübertragung der Flächen, auf der sich jetzt bereits die K8 befindet, erfolgen kann. So heißt es im Beschlusstext bei der Beschreibung der Ausgangssituation: „Für die beabsichtigte straßenrechtliche Widmung ist die verbindlich abgeschlossene Eigentumsübertragung erforderlich, die insofern alternativ im Anschluss an die Neuaufstellung des Bebauungsplanes erfolgen kann.“ Damit droht Bauer Knop, falls es in dieser Hinsicht nicht zu einer Einigung mit der Stadt kommt, ein erneutes Enteignungsverfahren.

Oberbürgermeister Fabian Geyer betonte erneut, man setze auf Gespräche und wolle eine Enteignung vermeiden. Gleichzeitig räumte er ein, dass 17 Verhandlungstermine mit der Knop‑Seite bislang ohne Einigung geblieben seien. Was den Linke-Ratsherren und Fraktionsmitglied des Linken Bündnis. Jörg Pepmeyer, in seiner sehr kritischen Stellungnahme zur K8 veranlasste, die Verhandlungsfähigkeit der Stadt in Zweifel zu ziehen.

Was der neue B‑Plan (noch) nicht leistet

Wichtig ist: Der neue Bebauungsplan löst das Kernproblem nicht.

  • Die Stadt ist weiterhin nicht Eigentümerin der für die Straße genutzten Flächen.
  • Der Entschädigungsbescheid über rund 2 Millionen Euro wird durch den neuen B‑Plan nicht automatisch aufgehoben.
  • Selbst ein rechtskräftiger Satzungsbeschluss ändert nichts daran, dass die Nutzung der Flächen jahrelang ohne gültiges Planrecht erfolgte.

Ohne Einigung mit dem Eigentümer bleibt der Stadt nur der Gang in ein Enteignungsverfahren – politisch wie rechtlich ein riskanter Schritt.

Kritische Analyse: Strategie der Stadt

Der neue Bebauungsplan wirkt weniger wie eine Lösung, sondern eher wie ein Versuch der nachträglichen Schadensbegrenzung.

  1. Reparatur im Nachhinein
    Die Stadt versucht, ein Projekt zu legalisieren, das längst gebaut und in Betrieb ist. Das OVG‑Urteil hat deutlich gemacht, dass der damalige Weg rechtlich falsch war.
  2. Falsche Schwerpunktsetzung
    Statt frühzeitig auf ein rechtssicheres Planfeststellungsverfahren zu setzen, wurde jahrelang auf einen mangelhaften Bebauungsplan vertraut. Die Folgen tragen nun Stadt und Steuerzahler.
  3. Verhandlungen ohne echte Bewegung
    Trotz zahlreicher Gespräche gab es keine Annäherung. Gleichzeitig hält die Stadt am Straßenbetrieb fest – ein Zustand, den der Eigentümer zu Recht als rechtswidrig bezeichnet. Und bis heute ist die K8 als öffentliche Straße nicht gewidmet
  4. Zeitdruck liegt bei der Stadt
    Nicht der Grundstückseigentümer, sondern die Stadt steht unter Zugzwang: durch mögliche Sperrungen, weitere Ansprüche bzw. durch ein von ihr in Gang zu setzendes, erneutes Enteignungsverfahren.

Fazit

Der neue Bebauungsplan für die K8 ist notwendig, aber nicht ausreichend. Er schafft möglicherweise Planrecht für die Zukunft, löst jedoch weder die Eigentumsfrage noch die finanziellen Risiken aus der Vergangenheit.

Die K8 bleibt damit ein Beispiel dafür, wie planerische Fehler, politische Bequemlichkeit und fehlende rechtliche Sorgfalt am Ende zu einem Millionenproblem werden – zulasten der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Eine nachhaltige Lösung wird es nur geben, wenn Stadt und Eigentümer ernsthaft und auf Augenhöhe zu einer Einigung kommen – oder offen benennen, dass man bereit ist, die politischen und finanziellen Konsequenzen einer Enteignung zu tragen.

Dazu auch die Stellungnahme von Jörg Pepmeyer, Linke-Ratsherr und Mitglied der Fraktion Linkes Bündnis:

„Baustopp, Baustopp – ja!“ – 350 Menschen demonstrierten am 24. Februar 2018 auf der Hofkoppel von Bauer Ingo Knop gegen den Weiterbau der K8 und die Enteignungspläne der Stadt Flensburg. – Foto: Henrik Johannsen

Alles in allem war die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts im Mai 2022 den Bebauungsplan zur K8 einzukassieren, eine krasse Ohrfeige für die Stadt Flensburg und ihren Verwaltungsvorstand. Gleichzeitig hatten die Stadt Flensburg und zahlreiche Kommunalpolitiker bei der Planung und der Entscheidung zum Bau der K 8 über Jahre hinweg den Protest der Bürger weitgehend ignoriert und waren nicht bereit alternative Streckenführungen ins Auge zu fassen. Und Vorschläge dafür gab es sehr wohl.

Stattdessen hat man ohne ein Planfeststellungsverfahren und unter Aushebelung der Beteiligungsrechte der Bürger mit einer Salami-Taktik den Bau der völlig überdimensionierten K 8 im Eiltempo und zum Nachteil von Ingo Knop voran getrieben. Das hat nicht nur bei vielen FlensburgerInnen zu einem Vertrauensschwund in die Stadtverwaltung und Politik geführt. Und es ist gleichsam Wasser auf die Mühlen der Demokratie- und Politikverdrossenen in unserer Stadt. 

All das  hätte mit mehr Fingerspitzengefühl, Ehrlichkeit, Dialog- und Kompromissbereitschaft vermieden werden können. Jetzt versucht man mit einem neuen Bebauungsplan die Fehler der Vergangenheit zu heilen. Das sehe ich außerordentlich skeptisch. Denn dass für die Planungsfehler, für die die Verwaltung und die ProK8-Ratsfraktionen verantwortlich sind, Bauer Knop im Zweifelsfall wieder mit der Enteignung seiner Ländereien herhalten soll, damit keine Entschädigungszahlung für die Stadt mehr droht und links und rechts neben der K8 irgendwann gebaut werden kann, empfinde ich als Kommunalpolitiker und Linke-Ratsmitglied als einen nicht hinnehmbaren Skandal.

Und ich frage mich unwillkürlich, wer profitiert in welchem Umfang davon? Denn das alles erinnert mich, pointiert ausgedrückt, dann doch irgendwie an eine große italienische Insel im Mittelmeer.

Zur Geschichte des Streits um die K8 untenstehend entsprechende Links zu Beiträgen und Hintergrundinformationen:

Streit um K8: Stadt Flensburg musss 2,076 Mio Euro an Bauer Knop zahlen

Bauer Knop gewinnt im Streit um die K8

Eine Darstellung der Stadt Flensburg zum Konflikt um die K 8: K8 – Faktencheck  unter: https://www.flensburg.de/Startseite/K8.php?object=tx,2306.5&ModID=7&FID=2306.8427.1

Ein Stadtblog-Beitrag vom 25. Februare 2018: K8: „Baustopp, Baustopp – ja!“ – Erfolgreiche Protestaktion und Menschenkette auf der Hofkoppel von Bauer Knop in Tarup unter: https://akopol.wordpress.com/2018/02/25/k8-baustopp-baustopp-ja-erfolgreiche-protestaktion-und-menschenkette-auf-der-hofkoppel-von-bauer-knop-in-tarup/

Ein Beitrag auf Stadtblog Flensburg vom 16. Februar 2018:  Neue Homepage der Stadt Flensburg zur K8: Nebelkerzen und postfaktische Wahrheiten? unter: https://akopol.wordpress.com/2018/02/16/neue-homepage-der-stadt-flensburg-zur-k8-nebelkerzen-und-postfaktische-wahrheiten/

Auf der Sitzung der Flensburger Ratsversammlung am 15.02.2018 gabe es eine aktuelle Stunde zum Enteignungsverfahren und dem Streit über den Ausbau der K8. Zur Debatte dort und dem „Faktencheck“ der Stadt auch der Beitrag von Holger Ohlsen auf shz.de:  Enteigung von Bauer Knop : K 8: Stadt stellt Faktencheck online vom 19. Februar 2018 – Quelle: https://www.shz.de/19120456 ©2018

Ein Beitrag von Holger Ohlsen vom 29.1.2018 auf shz.de: Tarup-Umgehung Flensburg : K8: Baubeginn trotz Rechtsstreit – Quelle: https://www.shz.de/18945151 ©2018

Ein Beitrag von Antje Walther vom 9.11.2017 auf shz.de: Tarup-Umgehung Flensburg : Krokodilstränen für Bauer Knop – Quelle: https://www.shz.de/18276861 ©2018

In diesem Beitrag von Gunnar Domasch vom 17.06.2017 auf shz.de sind die alternativen Streckenführungen dargestellt: Für Ortsumgehung K8 : Enteignung in Tarup: Stadt fährt schweres Geschütz auf – Quelle: https://www.shz.de/17076086 ©2018

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer im AKOPOL-Blog vom 1.7.2015:  Tarup-Umgehung: Millionen in den Sand gesetzt? unter: https://akopol.wordpress.com/2015/07/01/tarup-umgehung-millionen-in-den-sand-gesetzt/

SSW: Förderprogramme ersetzen kein Pflegepersonal

Auf eine arbeitslos gemeldete Pflegekraft kommen in Flensburg fast vier offene Stellen. Das zeigt die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des SSW zur Pflegeversorgung in der Stadt Flensburg (Drucksache 20/3936). Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, der Flensburger Abgeordnete Christian Dirschauer:

Der SSW-Fraktionsvorsitzende Christian Dirschauer - Foto: SSW
Christian Dirschauer – Foto: SSW

„Die Zahlen aus der Antwort der Landesregierung zeigen ein bekanntes, aber zunehmend brisantes Bild: In Flensburg wächst die Zahl der Pflegebedürftigen weiter, während die Versorgungsstrukturen nur sehr begrenzt Schritt halten. Besonders deutlich wird das beim Personal. Auf eine arbeitslos gemeldete Pflegekraft kamen zuletzt fast vier offene Stellen. Das ist kein kurzfristiger Engpass, sondern ein strukturelles Warnsignal.“

Zwar habe es in einzelnen Bereichen Fortschritte gegeben – etwa beim Ausbau der Tagespflegeplätze oder bei der finanziellen Förderung. Doch diese Entwicklungen reichten nicht aus, um die wachsenden Bedarfe aufzufangen, so Dirschauer:
„Wenn trotz zusätzlicher Angebote die Zahl der ambulant versorgten Pflegebedürftigen sinkt, zeigt das: Es fehlt nicht an Konzepten, sondern an der notwendigen Dynamik im System.“

Besonders kritisch sei, dass Pflegekräfte in Flensburg laut Landesregierung stark ortsgebunden seien:
„Wer Pflegepersonal gewinnen will, muss die Arbeitsbedingungen vor Ort verbessern. Pendelreserven gibt es hier kaum. Umso problematischer ist es, dass Flensburg im landesweiten Vergleich eine geringe Ausbildungsaktivität aufweist.“

Dirschauer warnt davor, die Folgen dieser Entwicklung stillschweigend auf die Familien abzuwälzen. „Fehlendes Pflegepersonal darf nicht dazu führen, dass Menschen ihren steigenden Pflegebedarf zunehmend durch pflegende Angehörige abdecken müssen. Das ist weder sozial noch nachhaltig – und am Ende ein stiller Rückzug des Staates aus seiner Verantwortung.“

Es brauche deshalb mehr als einzelne Förderprogramme und Modellprojekte, mahnt der Flensburger SSW-Politiker:
„Was Flensburg braucht, ist eine verbindliche, regionale Gesamtstrategie für Pflegepersonal, Ausbildung und Versorgungsstrukturen. Solange Maßnahmen nebeneinander stehen, aber keine spürbare Entlastung erzeugen, verschärft sich das Problem weiter.“

Die kleine Anfrage und Antwort der Landesregierung: (Drucksache 20/3936)

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