
Archiv für den Tag 4. Februar 2026
Bundestag und Bundesrat beschließen Kohlendioxid-Speicherung-und-Transport-Gesetz – KSpTG

Ein Beitrag aus dem Newsletter der Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V.
Wir hatten als anti-CCS-Bündnis vorher noch an die Mitglieder des Bundesrats geschrieben, doch ohne Erfolg. Auch die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat dem Gesetz zugestimmt und lediglich eine rechtlich unverbindliche Protokollnotiz abgegeben. (Zum Gesetz zur dauerhaften Speicherung und zum Transport von Kohlendioxid geht es hier: https://www.gesetze-im-internet.de/kspg/ )
Unser Schreiben an den Bundesrat:
Sehr geehrte Mitglieder des Bundesrates,
sehr geehrte Damen und Herren,
am 6. November 2025 wurde im Deutschen Bundestag die Änderung des Kohlendioxid-Speichergesetzes verabschiedet. Die Speicherung von Kohlendioxid ist nun sowohl unter dem Meeresboden als auch unter Land (Opt-in-Klausel) erlaubt. CCS (Carbon Capture and Storage) soll zudem für neue Gaskraftwerke eingesetzt werden können.
1. Wissenschaftliche und technische Bewertung
Mark Jacobson (Stanford University) bezeichnet CCS, DAC, blauen Wasserstoff und E-Fuels als „Betrug“. Diese Technologien seien ineffektiv und dienten vor allem der fossilen Industrie.
Dr. Ralf E. Krupp (Geologe) weist in seiner Studie „Geologische Risiken der CO₂-Verpressung in der Nordsee“ (März 2025) darauf hin, dass die geplanten CO₂-Speicher nicht dicht seien und aus physikalischen Gründen auch nicht völlig dicht sein dürften.
Der Europäischer Rechnungshof (Evaluierungsbericht 2018) kommt zu dem Ergebnis, dass keines der zwölf geförderten CCS-Projekte seine Ziele erreicht habe.
Der IPCC bewertet CCS als teuerste und ineffektivste Methode zur CO₂-Reduktion.
Das Umweltbundesamt (UBA) warnt ausdrücklich vor einer übermäßigen Fokussierung auf CCS. UBA-Präsident Dirk Messner betonte gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung, diese Technologie sei „nicht geeignet, um auf die massive Reduktion von Emissionen im Gebäudebereich, Verkehr und in der Industrie zu verzichten“.
In der UBA-RESCUE-Studie (Climate Change 36/2019) heißt es: „Aus Vorsorgegründen haben wir entschieden, eine Lösung ohne CCS, Geo-Engineering und Atomkraft zu suchen.“
2. Ökologische und ökonomische Risiken
CCS ist energieintensiv, verbraucht große Mengen Wasser und ist bislang weitgehend unerprobt. Die Technologie stellt somit einen ökologisch, wirtschaftlich und klimapolitisch gefährlichen Irrweg dar. CCS würde zu einem Anstieg der Strompreise führen.
Die geplanten CO₂-Pipelines (5.000–10.000 km Länge) verursachen erheblichen Landverbrauch, Enteignungen und Sicherheitsrisiken bei möglichen Leckagen. Katastrophenschutz, Feuerwehr und Krankenhäuser müssten technisch und personell aufgerüstet werden.
Kostenabschätzung:
Laut einer Studie des Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA, Juli 2025) belaufen sich die CCS-Kosten für Großbritannien bis 2050 auf ca. 450 Mrd. Euro. Hochgerechnet auf Deutschland wären dies mindestens 1 Billion Euro – eine finanzielle Belastung, die ohne massive staatliche Subventionen nicht tragbar wäre.
3. Politische Bewertung
Mit dem Gesetz wird den fossilen Konzernen die Schaffung neuer fossiler Wirtschaftsmodelle ermöglicht, die Deutschland dauerhaft in Abhängigkeit von fossilen Energieimporten halten soll. CCS wird von ihnen als Klimaschutzmaßnahme beworben, dient jedoch primär der Verlängerung bestehender und Schaffung neuer fossiler Strukturen („Greenwashing“).
Nur etwa 5 % der Emissionen in Deutschland gelten als „unvermeidbar“ (z. B. Müllverbrennung, Zementherstellung). Durch Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft ließe sich der CO₂-Ausstoß dort erheblich senken – deutlich kosteneffizienter als durch CCS.
Das KSpTG ist somit kein Beitrag zum Klimaschutz, sondern schafft neue Umweltgefahren und finanzielle Ewigkeitslasten für kommende Generationen.
4. Schlussfolgerung
CCS zementiert die Abhängigkeit Deutschlands von fossiler Energie, gefährdet Umwelt, Wasser und Gesundheit und widerspricht dem Ziel einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Klimapolitik.
Forderung:
Bevor Entscheidungen getroffen werden, sollte sich der Bundesrat umfassend durch die Fachleute des Umweltbundesamtes informieren. Handeln Sie im Sinne von Artikel 20a GG (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen) und Artikel 56 GG (Amtseid).
CCS darf weder als im „überragenden öffentlichen Interesse“, noch als Option für fossile Kraftwerke beschlossen werden, forderten die Sachverständigen in der Anhörung. Dem schließen wir uns an. Auch im CEO-Appell für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland wird Carbon Capture and Utilization (CCU) ausdrücklich nur bei unvermeidbaren Industrieemissionen gefordert, nicht jedoch bei schwer vermeidbaren Emissionen oder gar fossilen Kraftwerken. https://klimawirtschaft.org/wp-content/uploads/2025/11/2511_SKW_CEO_Appell_Wirtschaft_Klima_Resilienz.pdf
Hören Sie bitte auf die vernünftigen Stimmen aus der Industrie!
Stoppen Sie das Kohlendioxid-Speichergesetz.
Für Mensch und Umwelt.
Flensburger Spielenacht am 07.02.2026 im 360° Gemeinschaftshaus des SBV in Flensburg
Sechs Stunden Spielspaß ohne Langeweile!

Flensburg. Am Samstag, 7. Februar veranstaltet das städtische Kinder- und Jugendbüro in der Zeit von 18 bis 24 Uhr wieder die Flensburger Spielenacht. Im 360° Gemeinschaftshaus des SBV (Mürwiker Str. 28-30) können alle Spielbegeisterten von 6 bis 99 Jahren mehr als 200 klassische und altbekannte Brett- oder Kartenspiele, aber auch Denk- oder Geschicklichkeitsspiele aus dem Fundus des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Flensburg kostenfrei spielen.
Mitarbeiter*innen des Spielmobils der Stadt Flensburg sind als Spielekener*innen vor Ort und werden Spiele erklären. Alle können ihr(e) Lieblingsspiel(e) mitbringen.
Für einen kleinen Geldbeitrag können während der Spielenacht viele leckere Snacks und Kleinigkeiten erstanden werden. Kalte und warme Getränke werden ebenfalls angeboten.
Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist offen und jede(r) kann kommen und gehen wann er möchte. Die Stadtbusse der Linie 3 und 7 halten fast direkt vor dem Eingang (Haltestelle Blasberg)
Die Flensburger Spielenacht ist eine Veranstaltung des Kinder- und Jugendbüros in Kooperation mit dem SBV und in Zusammenarbeit mit dem Flensburger Freizeitspass.
VdK-Präsidentin Verena Bentele zum Weltkrebstag 2026: „Krebs überlebt – und dann?“
Langzeitfolgen von Krebs ernst nehmen und Teilhabe stärken
Krebsprävention: Früher erkennen, besser leben
Zum 26. Weltkrebstag am 4. Februar betont der Sozialverband VdK die enormen Fortschritte in der Krebsbehandlung. Zugleich mahnt der Verband, die langfristigen Folgen der Erkrankung und Therapie im Blick zu behalten – insbesondere bei der laufenden Überarbeitung der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV). VdK-Präsidentin Verena Bentele:
„Dank innovativer Therapien, etwa bei Brust-, Prostata- und Lungenkrebs, überleben heute immer mehr Menschen ihre Erkrankung. Diese medizinischen Erfolge sind ein Meilenstein und geben Millionen Betroffenen Hoffnung auf ein längeres und besseres Leben. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Krankheit oft lebenslange Spuren hinterlässt.

Verena Bentele – Präsidentin des größten deutschen Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisc
Trotz steigender Heilungsraten führen viele Behandlungen zu dauerhaften Beeinträchtigungen. Viele Betroffene leiden unter Fatigue, Lymphödemen oder Polyneuropathien und haben psychische wie körperliche Einschränkungen. Gerade deshalb muss die Bundesregierung sicherstellen, dass die anstehende Reform der Versorgungsmedizin-Verordnung Inklusion stärkt und die Lebensrealität Betroffener nicht aus dem Blick verliert. Denn wer Krebs überstanden hat, braucht weiterhin Unterstützung, um gleichberechtigt am Leben teilhaben zu können.
Früherkennung kann Leben retten. Es ist deshalb besonders wichtig, bestehende Vorsorge- und Früherkennungsangebote konsequent zu nutzen. Leider nehmen immer noch zu viele Menschen diese Untersuchungen nicht wahr. Besonders sozial benachteiligte Gruppen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen stehen vor höheren Hürden beim Zugang zu Vorsorge und Behandlung. Der VdK fordert, dass Präventions- und Früherkennungsprogramme barrierefrei, niedrigschwellig und sozial gerecht ausgestaltet werden.“
Über den VdK:
Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.
Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de
Museumsberg Flensburg und Eiszeithaus: Veranstaltungen im Februar 2026
Ausstellung auf dem Museumsberg
Unterschätzt! – Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund

Nach zahlreichen Ausstellungen zur Künstlerkolonie Ekensund in der 150-jährigen Geschichte des Museumsberg Flensburg wird im Winter 2025/26 die Frauenpower von Ekensund erstmals in den Fokus gerückt. Exemplarisch für die unterschiedlichen Lebensläufe von Frauen im frühen 20. Jahrhundert werden sechs ausgewählte Biografien aus dem Ekensunder Umkreis gewürdigt.
Die Sichtbarkeit der Frauen ist abhängig von verschiedenen, historischen und lokalen Bedingungen. In der Regel verliefen die vielversprechenden Karriereanfänge neben der traditionellen Care-Arbeit mit der Zeit ins Leere. Sophie Eisenlohr, die spätere Ehefrau von Alex Eckener konnte schon während ihrer Kindheit in London so gut Tiere malen, dass sie heute als Wunderkind gelten würde. Ihre Schwägerin Toni Eckener sorgte als Netzwerkerin und Gastgeberin dafür, dass das Elternhaus ein Ort für die ganze Familie blieb. Sie vermietete auch Pensionszimmer u. a. an Ada Nolde, mit der sie freundschaftlich verbunden blieb. Ein Originalfenster aus dem heutigen Eckener-Haus mit dem eingeritzten Namen von Nolde zeugt in der Ausstellung von dem beliebten Treffpunkt in Flensburg.

Eine Frau, die ausschließlich für die Kunst nach Ekensund kam, war die Malerin Emmy Gotzmann (1881-1950). Ihr herausragendes Talent führte sie mit Anfang Zwanzig von Berlin in die Flensburger Region. Die Akzeptanz ihrer Zeitgenossen musste sie sich erst erarbeiten. Die Qualität ihrer Werke überragte oftmals die der ihrer männlichen Kollegen. 1908 bekam sie gemeinsam dem Flensburger Bildhauer Heinz Weddig eine große Ausstellung im Flensburger Kunstgewerbemuseum, dem heutigen Museumsberg. Die Flensburger Nachrichten berichteten damals überrascht von der Ausdruckskraft in den Bildern von Gotzmanns „Künstlererscheinung, welche die Schönheit der Landschaft mit der rückhaltslosen Farbenbegeisterung des modernen Malers schaut.″ Die gesamte Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens kann nun dort bewundert werden, wo ihre Karriere begann.
Dauer: noch bis 8. März 2026
Führungen und Vorträge zur Ausstellung:
Donnerstag, 5. Februar, 18.00 Uhr
Let’s talk about: Starke Frauen
Gespräch mit Dorothee Bachem, Madeleine Städtler und Melanie Huhn
Freitag, 6. Februar, 16.00 Uhr
Stark! Ein Nachmittag für Emmi Leisner
Talk mit Musik
Sonntag, 8. Februar, 11.30 Uhr
Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund
Führung mit Madeleine Städtler
Sonntag, 8. Februar, 13.30 Uhr
Damengedeck
Gesprächsrunde mit Karin Brümmer, Madeleine Städtler und Melanie Huhn
Sonntag, 22. Februar, 11.30 Uhr
Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund
Führung mit Madeleine Städtler
Donnerstag, 26. Februar, 18.00 Uhr
Kreuz und que(e)r durch die Ausstellung „Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund“
Führung mit Gregor Dittmann
Weitere Veranstaltungen im Februar auf dem Museumsberg
Sonntag, 8. Februar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Donnerstag, 12. Februar, 18.00 Uhr
Interreligiöser Dialog
Sonntag, 15. Februar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr
Ausstellungseröffnung „150 Jahre Museumsberg – Visionen und Utopien“
Mehr dazu gleich untenstehendend
Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr
Friesenstuben und Friesentee
Teeverkostung und Führung mit Martina Klose-März
Montag, 16. Februar, 15.00 Uhr
Aufgeweckte Kunstgeschichten mit Martina Klose-März
Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz
(Anmeldung: 0461/852956)
Sonntag, 22. Februar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Neue Ausstellung auf dem Museumsberg ab 15. Februar
150 Jahre Museumsberg Flensburg – Visionen und Utopien

Jubiläumsausstellung vom 15. Februar bis 25. Oktober 2026
Der Museumsberg Flensburg feiert seine 150-jährige Erfolgsgeschichte mit einer großen Jubiläumsausstellung über gelebte Visionen und Utopien der Zukunft. Mit seiner dieser Ausstellung blickt der Museumsberg voller Stolz und gleichzeitig kritisch zurück auf eine seine lange Tradition. Neugierig und offen für Impulse wagt das Museum aber auch einen Blick nach vorne. In einem experimentellen Zukunftslabor werden im Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern die Utopien für das Museum der kommenden 150 Jahre ausgehandelt.

1876 verkaufte der Tischler Heinrich Sauermann (1842-1904) seine Möbelsammlung der Stadt Flensburg. Das damals gegründete Kunstgewerbemuseum der Stadt Flensburg hatte zwar eine wachsende Sammlung von Kulturgütern aus Schleswig-Holstein und der Grenzregion, aber kein Museumsgebäude. Seine Vision, den Flensburgerinnen und Flensburgern das historische Erbe ihrer Region angemessen zu präsentieren, erfüllte sich 1903 mit der Eröffnung des heutigen Museums über den Dächern der Stadt.
Als eines der ersten Gewerbemuseen in Deutschland gegründet, ging es in Flensburg nie um ein bloßes Ausstellen von Originalen. Die damals vom Fortschritt der Industrialisierung und Fließbandproduktion geprägten Gesellschafft sollte sehen, welche meisterlichen Stücke vergangene Generationen in der Region gefertigt haben. Mit dem Blick auf historische Unikate, die die Identität mit der Region und dem Handwerk förderten, gab man Impulse für das Bewusstsein der Menschen von morgen. Mittlerweile umfasst die durch Schenkungen, Erbschaften und Ankäufe gewachsene Sammlung über 30.000 Objekte auf dem Gebiet der Kunst und Kultur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Darunter fallen äußerst wertvolle, aber auch kuriose, skandalträchtige oder gefälschte Dinge, die in der Ausstellung entdeckt werden können.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 15. Februar 2026, um 11.30 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses eröffnet.
Ausstellung:
„Lieblingsstücke!“ Die Kunsthalle zu Kiel zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg
noch bis 2027
Ein Dutzend handverlesener Meisterwerke aus der Kieler Gemäldesammlung sind zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg, während die Kunsthalle zu Kiel grundlegend saniert wird.
„Lieblingsstücke!“ ist die Präsentation der wertvollen Leihgaben betitelt, und das ist kein Zufall. Museumsdirektor Michael Fuhr durfte sich wirklich seine Favoriten aus der wunderbaren Kieler Sammlung aussuchen. Für die kommenden fünf Jahre haben jetzt kostbare Werke von Malergrößen wie Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff und Asger Jorn ihren Platz zwischen den Bildern der Flensburger Sammlung eingenommen. Die Spannbreite reicht vom niederländischen Barockstillleben über Porträts und Landschaften des 19. Jahrhunderts bis zu Ikonen der klassischen Moderne. Alle zwölf Leihgaben sind so gehängt, dass sie mit der Flensburger Sammlung in Dialog treten und sich den Besucher*innen so neue Zusammenhänge erschließen.
Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de
Naturwissenschaftliches Museum
Dauerausstellung:

Elch, Fuchs, Schweinswal und viele andere typische Tiere des nördlichen Schleswig-Holsteins und angrenzender Gebiete zeigt das Naturwissenschaftliche Museum auf dem Flensburger Museumsberg. Es veranschaulicht die Entstehung und Entwicklung der Landschaft, die durch die Eiszeiten wesentlich geprägt wurde. Ökologische Zusammenhänge und Besonderheiten werden verständlich erläutert.
Zahlreiche Entdecker- und Mitmachangebote laden Alt und Jung zum Beobachten und Experimentieren ein. Große und kleine Sonderausstellungen sowie naturpädagogische Veranstaltungen vervollständigen das Angebot.
Die Ausstellung verteilt sich auf sechs Räume: Wald, Feldmark, Stadt, Binnengewässer mit Mooren, Ostsee/Förde und Eiszeit. Der größte Teil der paläontologisch-geologischen Sammlung befindet sich im nahe gelegenen Eiszeit-Haus.
Veranstaltungen des Naturwissenschaftlichen Museums im Februar
Donnerstag, 05. Februar, 18.00 Uhr
Taschenlampenführung
(Anmeldung: 0461/852504)
Aktuelle Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag: 10.00-17.00 Uhr
Naturwissenschaftliches Museum
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0 461 – 85 25 04
Fax: 0 461 – 85 29 93
E-Mail: naturwissenschaftliches-museum@flensburg.de
https://www.naturwissenschaftliches-museum.de
Eiszeit-Haus:
Fossiliensprechstunde am 1. Februar
Am Sonntag, den 1. Februar von 11 bis 16 Uhr findet im Eiszeit-Haus, Mühlenstraße 7, wieder die beliebte Fossiliensprechstunde statt.
Versteinerungen aller Art können Besucher*innen des Eiszeit-Hauses an diesem Sonntag während der Öffnungszeiten (11-17 Uhr) einem Experten vorlegen. Ob ein vermeintlicher Saurierknochen oder eine 500 Millionen Jahre alte Koralle vom Ostseestrand, kostenlos werden die mitgebrachten Schätze aus der Erdgeschichte begutachtet und es gibt darüber hinaus auch praktische Tipps zum Sammeln von Versteinerungen in Schleswig-Holstein.
Kindermittwoch im Eiszeit-Haus – es geht wieder los!
Ab dem 4. Februar 2026 können Kinder im Eiszeit-Haus eine spannende Mitmachaktion erleben. Jeden Mittwoch zwischen 15 und 16 Uhr können sie nicht nur viele tolle Schätze entdecken, sondern auch experimentieren, basteln oder forschen.
Die Themen der Aktion sind rund um den Winter angesiedelt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig, und das Angebot ist kostenfrei.
Ab 4. Februar 2026 jeden Mittwoch von 15 – 16 Uhr!
Eiszeit-Haus, Mühlenstr. 7, 24937 Flensburg
Weitere Veranstaltungen im Februar im Eiszeit-Haus:
11. Februar, 17.30-19 Uhr
De Steensöker
Offenes Treffen für Gesteins- und Fossilieninteressierte
17. Februar, 19.30 Uhr
Vulkane – Phänomene eines dynamischen Planeten – können sie auch uns in Deutschland gefährden?
Dienstags-Vortrag mit Birger-G. Lühr
Aktuelle Öffnungzeiten & Preise

Mittwochs und sonntags von 11 Uhr bis 17.00 Uhr
Der Eintritt ins Eiszeit-Haus ist kostenlos, außer bei Sonderveranstaltungen.
Spenden zur Verbesserung der Ausstellung sind stets willkommen.
Eiszeit-Haus Flensburg
Mühlenstraße 7
24937 Flensburg
Telefon: 0461 / 85 – 25 77 während der Öffnungszeiten
Telefon: 0461 / 85 – 25 04
Website: https://www.eiszeit-haus.de/ E-Mail: eiszeit-haus@flensburg.de
Die Februar-Veranstaltungen auf dem Museumsberg und im Eiszeit-Haus nochmal zusammenfassend im untenstehenden Programm-Flyer zur Ansicht und zum Download:
Zukunft für die Meere statt Deponien: Demo gegen CCS am 5. Februar in Kiel
Carbon Capture and Storage, kurz CCS, soll Thema des Maritimen Zukunftsdialogs der schleswig-holsteinischen Landesregierung am 05.02.2026 im Haus B neben dem Landtagsgebäude sein.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Schleswig-Holstein e. V. (BUND SH), die Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager und Fridays for Future rufen zu einer Kundgebung auf und laden alle, denen der Schutz unserer Meere wichtig ist, dazu ein.
Wir wollen zeigen, dass CCS keine Zukunft schafft, sondern die Zukunft unserer Meere zerstört!
Kundgebung gegen CCS:
Donnerstag, 5. Februar 2026, 12.15 Uhr
vor dem Haus B neben dem Landtag Schleswig-Holstein,
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel.
Teilnehmende und Medienvertreter*innen sind willkommen!
Mehr Informationen:
BUND-Stellungnahme
Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager:
http://www.kein-co2-endlager.de/
https://www.facebook.com/Kein-CO2-Endlager-175897405789374/
https://twitter.com/ccs_stoppen
BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Kreisgruppe Flensburg, im Umwelt & Initiativenzentrum, Burgplatz 1, 24939 Flensburg, Telefon 0461-2 60 67, bundflensburg@gmx.de, www.bundflensburg.de
Jede Woche präsentiert der BUND Themen leicht verständlich in Bild und Video auf seinen sozialen Medien:
bei X unter @SHBUND, bei Facebook unter @BUNDSchleswigHolstein und bei Instagram unter @bund_sh und auf seiner Website unter: https://www.bund-sh.de/


































































