Archiv für den Tag 6. November 2025
Flensburger Spielenacht am 8. November 2025 im 360° Gemeinschaftshaus des SBV in Flensburg
Flensburg. Am Samstag, den 08.11. findet von 18-24 Uhr im 360° Gemeinschaftshaus des SBV wieder die beliebte Flensburger Spielenacht statt.
Organisiert vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Flensburg sind alle Spielebegeisterten eingeladen ihre Lieblingsspiele mitzubringen oder aus den Klassikern im Fundus zu wählen und die Nacht durchzuspielen. Das Gemeinschaftshaus befindet sich in der Mürwiker Straße 28-30 und ist gut via ÖPNV erreichbar.
Für einen kleinen Beitrag werden Snacks und Getränke angeboten.
Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist offen und jeder kann kommen und gehen wann er möchte.
Die Stadtbusse der Linie 3 und 7 halten fast direkt vor dem Eingang (Haltestelle Blasberg).
Globale Klima-Demo am 14.11. in Flensburg
Start: Freitag, 14 November um 16 Uhr ab Rathausplatz, durch die Innenstadt zur Hafenspitze

2,3 bis 2,5°C Erderhitzung. Das ist der Kurs, auf dem wir uns gerade befinden.
Der neue UN-Emissions Gap Report zeigt:
Wir rasen in Richtung Klimakatastrophe, selbst wenn alle Staaten ihre Versprechen halten.
1,5°C war das Ziel.
Jetzt geht’s ums Überleben. Jedes Zehntel Grad zählt.
Jede eingesperrte Tonne CO2 und Methan bedeuten weniger Extremwetter-Ereignissse, weniger Dürren, weniger Fluten, weniger Brände, weniger Leid.
In Belém, Brasilien, findet ab 10. Nov. die Weltklimakonferenz (COP30) statt. Deutschland muss sich jetzt für echten Klimaschutz einsetzen setzen und diesen nicht weiter blockieren!
Deshalb ist es super wichtig, dass wir auch während der COP30 nochmal geschlossen mit Fridays for Future (und Demokrateam /Brandmauer Demo) bundesweit auf die Straße gehen.
Wir brauchen endlich effektive, verbindliche Klimaschutzmaßnahmen und wir nehmen einen fossilen Rollback nicht einfach still hin.
Angesichts der aktuellen Verfehlungen von Merz und Co. gehen wir auch weiterhin ganz klar gegen Faschismus und Rassismus auf die Straße.
Wir überlassen den Rechten, die den Klimaschutz boykottieren, nicht die Bühne.
Fridays for Future: Das sind wir alle, die für unser Klima auf der Straße Forderungen stellen und gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft kämpfen.
Deshalb rufen wir zur bundesweiten Klimademo auf – am Freitag, 14.11.25 überall in Deutschland!
- in Flensburg : Fr. 14.11.2025 – Start 16 Uhr, Rathausplatz (Neumarkt)
- Demozug durch die Innenstadt bis zur Hafenspitze (Lichterkette in der Dämmerung) – bitte Taschenlampen mitbringen
- bewegte Gasmasken-Prozession mit Soundcollagen und Kundgebungen
- gehst Du mit uns vorweg? : dann bitte ganz in Schwarz gekeidet kommen und bitte schon 20 Min. eher, also 15.40 h da sein
- Regenbogen und Bunt ist natürlich auch prima 🙂
- Facebook-Event/zur Webseite der Veranstaltung: https://fb.me/e/epIYqcend
- https://www.demokrateam.org/aktionen/fff-klima-demo-raus-aus-fossil-jetzt-afd-verbot-jetzt-milliardaerssteuer-jetzt/
Weiter stark sein – weiter Haltung zeigen – gerade jetzt zur COP –
Sei’ dabei und kämpfe mit uns:
> gegen die faschistischen Kräfte, die den Klimaschutz in Deutschland, USA und weltweit bereits boykottieren und in Zukunft verhindern wollen,
> gegen die fossile Lobby, die skupellos ihre Gewinne über Mensch und Natur stellt
> gegen die populistische Desinformations-Presse, die ganz massiv unsere Demokratie und Menschenrechte bedroht,
> für die demokratische Klima-Stimme jedes/jeder Einzelnen zu Bürgermeister:innen-, Kommunal- und Landtagswahlen sowie zur Bundestagswahl 2029,
> für ein starkes Europa und die Erfüllung des Pariser Klimaschutzabkommens.
Deutscher Mieterbund präsentiert Mietenreport 2025

Mietwohnungen in der Flensburger Toosbüystraße. Auch in Flensburg sind die Mieten erheblich angestiegen. Foto: Jörg Pepmeyer
Wohnungskrise erreicht Mitte der Gesellschaft
(dmb) Der Deutsche Mieterbund (DMB) stellt heute in der Bundespressekonferenz den Mietenreport 2025 vor, der die Entwicklung der Wohnungsmärkte in Deutschland dokumentiert. Im Mietenreport wird die Wohnsituation von Mieter:innen in Deutschland umfassend und anhand der folgenden Fragen untersucht: In welchem Ausmaß fehlt guter und bezahlbarer Wohnraum, welche Sorgen haben Mieter:innen, wer ist besonders durch seine Wohnkosten belastet, wie stellen sich die aktuellen Wohnverhältnisse dar und welche politischen Lösungen braucht es, um bezahlbares Wohnen sicherzustellen?
Deutschland bleibt das „Mieter:innenland Nummer 1“ in Europa. Im Jahr 2024 lebten mehr als 52,8 % der Bevölkerung zur Miete – das sind über 44 Millionen Menschen in mehr als 20 Millionen Haushalten. Die Zahl der Mieter:innen ist in den letzten fünf Jahren um fast drei Millionen gestiegen. Doch die Wohnungssituation hat sich für viele dramatisch verschärft. Der Mietenreport 2025 zeigt, dass nicht nur die einkommensschwächeren Mieter:innen betroffen sind, sondern auch die Mittelschicht zunehmend in Mietnot gerät.
„Wohnen wird für immer mehr Menschen zum Armutsrisiko“, erklärt die Präsidentin des Deutschen Mieterbundes, Melanie Weber-Moritz. „Die Wohnungskrise betrifft nicht nur die Ärmsten, sondern auch die breite Mitte der Gesellschaft. Millionen Mieter:innen leben mit der Angst ihre Wohnung zu verlieren und wissen nicht, wie lange sie die steigenden Mieten noch tragen können.“
Zentrale Befunde des Mietenreports 2025:
- Rund 6 Millionen Mieter:innen (13,2 %) sind 2024 durch hohe Wohnkosten extrem belastet.
- Mehr als 12,8 Millionen Mieter:innen (29 %) haben Angst, sich ihre Wohnung in Zukunft nicht mehr leisten zu können – fast jede:r Dritte.
- 7 Millionen Mieter:innen (16 %) befürchten, ihre Wohnung zu verlieren.
In der Studie werden außerdem starke regionale Unterschiede und strukturelle Missstände aufgezeigt: Haushalte mit Kindern sind besonders von steigenden Mieten betroffen und finden immer seltener eine bezahlbare Wohnung.
Die Mietquote variiert dabei stark zwischen den Bundesländern: In Berlin liegt sie bei 84 %, in einigen ländlichen Regionen bei 40 %.
19 % der Mieter:innen, also mehr als 8 Millionen, leben in überbelegten Wohnungen. 16 % der Bevölkerung, also jede:r Sechste, lebt in einer Wohnung mit zum Teil schwerwiegenden Mängeln wie Schimmel oder Feuchtigkeit.
Politische Konsequenzen und Forderungen des DMB:
Der Mietenreport 2025 verdeutlicht, dass die Bundesregierung insgesamt mehr tun muss, um die Wohnungskrise zu bekämpfen. Trotz einzelner Maßnahmen wie der Verlängerung der Mietpreisbremse und der beschlossenen Beschleunigung von Bauvorhaben, reicht dies nicht aus, um das Wohnproblem dauerhaft zu lösen.
„Wohnen ist ein Menschenrecht und die Bundesregierung muss deutlich entschlossenere Schritte unternehmen, um für alle Menschen in Deutschland bezahlbaren Wohnraum zu sichern“, fordert Weber-Moritz. „Der Markt wird die Krise von allein nicht lösen. Wir brauchen eine klare und mutige wohnungspolitische Strategie.“
Der DMB fordert konkrete Maßnahmen für Mieter:innen: Eine scharfe Mietpreisbremse und die Ahndung von Mietwucher, eine Begrenzung von Mieterhöhungsmöglichkeiten im Bestand und einen befristeten Mietenstopp, die Abschaffung von Indexmieten, das Verbot missbräuchlicher Möblierungszuschläge und die strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen. Zudem müssen der Kündigungsschutz verbessert sowie Zwangsräumungen verhindert werden.
Darüber hinaus müssen durch eine echte Wohnungsbauoffensive der Bestand an Sozialwohnungen bis 2030 verdoppelt werden und jährlich 60.000 neue bezahlbare Mietwohnungen für Normalverdienende entstehen. Wohnen muss als Grundrecht im Grundgesetz verankert und Spekulationen auf dem Wohnungsmarkt müssen verhindert werden.
„Wohnen ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf“, so Weber-Moritz. „Es ist zentrale Grundlage für Teilhabe, Sicherheit und Würde. Wenn Millionen von Menschen keine bezahlbare Wohnung finden können und mit der Angst leben, ihre Wohnung zu verlieren, dann ist dies ein ernstzunehmender Befund und ein Hinweis darauf, dass Wohnen die soziale Krise unserer Zeit ist.“
Den Mietenreport des DMB 2025 finden Sie hier.
Siehe zum Thema auch den untenstehden Beitrag:
100 Jahre Naturwissenschaftliches Museum Flensburg – Einladung zum Jubiläumsfest am 8. November
Am Sonnabend, den 8. November, lädt das Naturwissenschaftliche Museum Jung und Alt herzlich ein, gemeinsam den 100. Geburtstag des Museums zu feiern. Von 15-18 Uhr im Heinrich-Sauermann-Haus und von 15-17 Uhr im Eiszeit-Haus erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm für Familien und Einzelgäste. Der Eintritt ist frei.

Ein besonderer Höhepunkt ist das Gastspiel von „Fräulein Brehms Tierleben“, dem weltweit einzigen Theater für gefährdete, heimische Tierarten. Fräulein Brehm inszeniert ihre artgerechte Unterhaltung über Regenwurm, Schweinswal und wilde Bienen in 20-minütigen kurzweiligen Programmen.
Als langjährige Partner des Museums sind auch die Europa-Universität mit einem spannenden Strandquiz für Kinder, die Stadtbibliothek und der NABU mit eigenen attraktiven Ständen in der Ausstellung vertreten. Das Museumsteam selbst sorgt mit Mitmachaktionen, Kurzführungen und spannenden Einblicken in die 100-jährige Geschichte des Hauses für ein lebendiges Erlebnis. Für das leibliche Wohl sorgt „Misses Schlürf“ – nicht nur mit Getränken, sondern auch mit süßen und herzhaften Leckereien auf dem Rasen direkt vor dem Museum.
Auch im Eiszeit-Haus wird das Jubiläum gefeiert. Besucherinnen und Besucher können dort die neu eingerichteten Vitrinen mit einem eindrucksvollen Best of der Gesteins- und Fossiliensammlung entdecken. In Kurzführungen werden ausgewählte Objekte vorgestellt. Darüber hinaus gibt es Mitmachstationen und die Möglichkeit, persönliche Wünsche für die Zukunft des Museums zu hinterlassen. Eine besondere Aktion verbindet die beiden Häuser des Naturwissenschaftlichen Museums miteinander: Wer das Jubiläumsrätsel löst, darf sich auf eine kleine Überraschung freuen.
Das Fest bildet den feierlichen Abschluss des Jubiläumsprogramms zum 100-jährigen Bestehen des Naturwissenschaftlichen Museums.

Der Eintritt in beide Häuser ist an diesem Tag natürlich frei.
Naturwissenschaftliches Museum
Museumsberg 1
24937 Flensburg
0461/85 2956































































