Die Bücherei Harrislee lädt zu einer Veranstaltung von Flensburger und Wahl-Glücksburger Autoren:
Wenn Krimi auf Geschichte trifft ist Spannung garantiert. Dann geht es nicht ohne Tote und Verbrechen ab, nicht ohne Blut und Tränen, egal ob kriminell motiviert oder politisch, religiös oder ideologisch begründet.
Am Freitag, 13. Februar, wird das in Harrislee live zu erleben sein, wenn Anja Gust und Manfred Ertel zu Gast sind und ihre neuen Bücher vorstellen.
Manfred Ertel, Ex-Journalist, investigativer Reporter und Skandinavien-Korrespondent beim SPIEGEL erzählt in seinem biografischen Roman eine wahre Geschichte: „Grethe und der Deutsche“. Eine junge, knapp 18jährige Dänin lernt im Spätsommer 1940, kurz nach dem deutschen Überfall auf Dänemark, einen Deutschen kennen. Doch Kurt ist nicht als Freund gekommen, sondern als Besatzungssoldat der deutschen Kriegsmarine. Grethe kämpft um ihre große Liebe – gegen Widerstände und Racheaktionen im eigenen Land, gegen die Nazis und gegen den Verrat der Schweden, die Kurt nach dem Krieg gegen alle internationalen Konventionen an die Russen ausliefern. Grethe heiratet Kurt sogar im Kriegsgefangenenlager – die einzige historisch dokumentierte Hochzeit in einem Internierungslager. Am Ende schreibt Grethe buchstäblich Geschichte, aber der Preis dafür ist hoch. Der biografische Roman erzählt zugleich ein Stück bislang unerzählte Geschichte der Besatzung Dänemarks.
Anja Gust, Autorin aus Flensburg und damit Lokalmatadorin sowie Mitglied im Kieler „Krimi Kartell“, liest aus: „FANGFRISCHE KÜSTENKRIMIS – SO WEIT DAS BÖSE REICHT“ – eine Sammlung von maritimen Kurzkrimis, mit Geschichten so salzig wie das Meer und so dreckig wie die übelste Hafenspelunke. In ihrem Fall geht es um den kleinen Jungen Onno Onnen, der leidenschaftlich gern Autonummern sammelt und sich wegen seines Hobbys plötzlich im Zentrum eines Verbrechens wiederfindet. Die Vergangenheit erwacht und öffnet alte, längst verdrängte Abgründe.
Freitag, 13. Februar 2026, Bücherei Harrislee, Vor der Koppe 3.
Mit unterschiedlichen Dachformen, Ausrichtungen und Montagesystemen bietet das Glücksburger Tagungszentrum beste Voraussetzungen für Theorie und Praxis. Foto: artefact
Erster Mieterstrom-Kurs im Norden
DGS-Solar(fach)berater-Kurs vom 16.-19.03.2026 DGS – Berater für Mieterstrom vom 28.-30.04.2026
in der DGS-Solarschule Glücksburg/Ostsee
Die Zeiten, in denen die südliche Dachfläche vorgab, wie viele Photovoltaikmodule auf´s private Hausdach gesetzt werden, sind vorbei. Die Einspeisevergütung macht bei statischen Solarstrompreisen keine Freude mehr. Anders sieht es aus bei hochprozentiger Eigenstromnutzung über Direktverbrauch, Speicher im Haus oder im Elektrofahrzeug. Doch für die Dimensionierung von Anlagen bei unterschiedlichen Dachausrichtungen, für Eigenstrommanagement und Speicherauslegung reicht das Know how des früheren Einsteigerkurses meist nicht mehr aus.
PV-Anlage auf Dach – Foto: artefact
Die nördlichste Solarschule der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie bietet deshalb im März einen viertägigen Intensivkurs für alte wie neue Mitarbeiter der Solarbranche an. Im dortigen Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg, das auf seinem Tagungshaus und im Klimapark eine große Vielfalt von Anlagen installiert hat, findet auch die Abschlussprüfung zum DGS-Solarfachberater statt.
Erstmals in Norddeutschland soll im April ein Fachkurs stattfinden, der sich der wachsenden Nachfage nach Mieterstrom annimmt: seit Jahresbeginn greifen einige Erleichterungen für Betrieb und Abrechnungsmodalitäten von Solaranlagen auf größeren Dächern von Hausgemeinschaften und Wohngesellschaften, die allen Hausbewohnern den gewonnenen Strom preisgünstig zur Verfügung stellen können. Während im benachbarten Dänemark solche Anlagen selbst auf Seniorenheimen schon seit Jahren bürokratie-arm betrieben werden können, wird nun auch in Deutschland das große Potential nutzbar. Auch wirtschaftliche Grundlagen und Praxiserfahrungen aus Schleswig-Holstein fließen in den dreitägigen Kurs für Mieterstrom-Berater ein, der nach beastandener Prüfung ebenfalls mit einer Zertifizierung endet. Weitere Informationen zu Kursen und Anmeldung sind zu finden in dem Infoblatt_KP01_DGS SFB_Glücksburg und Infoblatt_KP06-1_DGS BM_Glücksburg sowie unter www.artefact.de .
artefact – Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung
Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg (Ostsee)
Tel.: 04631-61160 artefact.de info@artefact.de
Wir laden ein zum allerersten Digital Independence Day in Flensburg! Kommt gerne vorbei, wir können über Libre Office, Linux, das Fediverse und Mastodon und anderes sprechen.
Der Termin ist kostenlos, gegen einen kleinen Preis könnt ihr bei uns Getränke bekommen. Am besten bringt ihr alles mit was wir uns ansehen sollten.
Wenn ihr vor habt auf eurem Laptop ein neues Betriebssystem zu installieren solltet ihr vorher alle eure Daten gesichert haben. Wir können keine Haung übernehmen.
Der Chaos Computer Club Flensburg e.V. ist die Anlaufstelle für alle technikbegeisterten Nerds in Flensburg und Umgebung. In unserem Space steht moderne Technik zum Kennenlernen und Ausprobieren bereit. Neben 3DDruckern, Lötkolben, VR-Headsets, Siebdruck und Werkzeugen aller Art bieten wir Schulungen und Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Wir beschäftigen uns mit allem, was mit Technik zu tun hat.
Digital Independence Day – immer am ersten Sonntag im Monat. Alle Termine im Überblick: https://termine.di.day/
Ab dem 4. Februar 2026 können Kinder im Eiszeit-Haus eine spannende Mitmachaktion erleben. Jeden Mittwoch zwischen 15 und 16 Uhr können sie nicht nur viele tolle Schätze entdecken, sondern auch experimentieren, basteln oder forschen.
Eiszeit-Haus im Winter
Die Themen der Aktion sind rund um den Winter angesiedelt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig, und das Angebot ist kostenfrei.
Ab 4. Februar 2026 jeden Mittwoch von 15 – 16 Uhr!
Eiszeit-Haus, Mühlenstr. 7, 24937 Flensburg
Weitere Veranstaltungen im Februar im Eiszeit-Haus:
11. Februar, 17.30-19 Uhr De Steensöker Offenes Treffen für Gesteins- und Fossilieninteressierte
17. Februar, 19.30 Uhr Vulkane – Phänomene eines dynamischen Planeten – können sie auch uns in Deutschland gefährden? Dienstags-Vortrag mit Birger-G. Lühr
Aktuelle Öffnungzeiten & Preise
Mittwochs und sonntags von 11 Uhr bis 17.00 Uhr
Der Eintritt ins Eiszeit-Haus ist kostenlos, außer bei Sonderveranstaltungen. Spenden zur Verbesserung der Ausstellung sind stets willkommen.
Elch im Dunkeln – Foto: Naturwissenschaftliches Museum
Taschenlampen an und rein ins Museum – nach diesem Motto geht es am 12. Februar auf eine exklusive Erkundungstour im dunklen Museum, nachdem alle anderen Gäste bereits gegangen sind! Die Führung ist für Familien mit mutigen Kids ab 6 Jahren geeignet und führt durch alle Ausstellungsräume des Naturwissenschaftlichen Museums.
Bei diesem Termin dreht sich alles um die Themen Schlafgewohnheiten von Tieren, Orientierung in der Dunkelheit oder Lichtverschmutzung, dabei werden Fragen beantwortet wie z. B. „Welche Tiere sind in der Nacht aktiv? Warum sind manche Tiere lieber nachts aktiv? Was brauchen sie, um nachts erfolgreich zu jagen? Wer verschläft die dunklen Stunden lieber? Schlafen Meeresbewohner? Hat ein Maulwurf Augen?“
Auch die Wünsche und Fragen der Teilnehmenden werden beim Rundgang berücksichtigt wie z.B. Lieblingstiere, Gruseliges oder etwas was die Museumsgäste schon immer einmal sehen wollten. Besondere Präparate, Modelle zum Anfassen und bewusst gesetzte Lichtspots zeigen Details der Ausstellung, die sonst vielleicht nicht im Fokus der Besuchenden stehen.
Los geht es pünktlich um 18 Uhr! Teilnehmende bringen bitte eine eigene Taschenlampe mit und kommen am besten 10 Minuten vorher, denn die Eingangstüren werden während der Führung verschlossen.
Donnerstag, 12. Februar 2026, 18 Uhr
Naturwissenschaftliches Museum, Museumsberg 1
Kosten: Erwachsene 8,00 €, Kinder 4,00 €
Dauer: etwa eine Stunde
Nur nach Anmeldung unter 0461/85-2504 (Wer am 12.2. schon etwas vorhat, kann sich auch für den nächsten Termin am 5.3.26 anmelden!)
Naturwissenschaftliches Museum
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Vorigen Sommer, schon fast in der Sommerpause, war die Premiere von Blauen Herzens mit nur zwei Aufführungen. Jetzt gibt es eine neue Gelegenheit, dieses Werk zu bestaunen:
Am Fenster sitzen und das Schicksal der Regentropfen verfolgen… Auf der Wiese liegen und die wechselnden Formationen der Wolken beobachten… Vor dem Einschlafen ein Bild betrachten und sich darin verlieren… Die Puppenspielerin Karin Schmitt begibt sich in einer eigenwilligen Reise auf die Suche nach verlorenen Momenten der nachdenklichen Betrachtung. Es regnet, es tropft, es blubbert, das Meer tobt, das Auge tränt. Ein Fisch mit menschlichen Gliedern scheint Bescheid zu wissen, aber worüber? Blauen Herzens ist eine philosophische und poetische Träumerei über den stillen Akt der Kontemplation, diese Atempause, die das Ich und die Welt zum Klingen bringt.
12., 13., 14. Februar, 20 Uhr
Foto: Ina Steinhusen
Karin Schmitt, in Frankreich geboren und aufgewachsen, hat Figurentheater an der Ernst Busch Schule in Berlin studiert und wohnt in der Nähe von Plön auf einem Resthof. Sie ist Teil des Figurentheaterkollektivs die exen, erarbeitet Soli für Kinder und Erwachsene und spielt sie in Deutschland und Frankreich.
Sie ist Mitglied der Tafelrunde. In der Pilkentafel hat sie zusammen mit dem Cellisten Uwe Schade in Gevatter Tod, Gebrüder Grimm und Rilke und Anywhere out of the world literarische Vorlagen bearbeitet. Mit Das Porträt eines Vogels 2024 machte sie sich auf einen ganz neuen, persönlicheren Weg und geht diesen mit Blauen Herzens weiter. Wieder entwickelte Heino Sellhorn passgenau und sensibel Klanglandschaften.
Karin Schmitt ist nicht nur Figurenspielerin, sondern auch Tochter des Malers Claude Henri Schmitt. Im Juni 2021 schwang sich der französische Maler nach einer langen und schweren Verwandlung in einen Vogel mit Leichtigkeit in die Lüfte.
Diese Verwandlung heißt mit medizinischem Namen die Lewy-Körper-Demenz und ist eine neurodegenerative Erkrankung. Karin Schmitt erinnert sich an ihren kranken Vater, an seine fortschreitende und unabwendbare Verwandlung, und entwirft mit Empathie, Zärtlichkeit und Sensibilität sein Porträt, schafft einen Raum für seine farbenfrohen Bilder und unsere Assoziationen. Wir hören nur wenige Sätze, viel Stille und einfühlsame Musik. In dem gewaltigen Kontrast zwischen dem immer schwächer werdenden Menschen und der überwältigenden Kraft seiner Bilder sucht sie nach Eindrücken, Emotionen, Empfindungen, die über das Autobiographische hinaus das tief Menschliche berührt.
Foto: Ina Steinhusen
„Es gelingt auf sensible Art und Weise, dem Thema Tod und Sterben mit Wertschätzung und einer demütigen Leichtigkeit zu begegnen. Karin Schmitt verschmilzt mit dem Material, lässt die Figur ganz selbstverständlich lebendig werden, fast ohne Worte. Sie öffnet Räume und verleiht dem Abend eine zarte und klare Ästhetik. Eine große Feinheit und Ruhe durchziehen das gesamte Stück, es bleibt ein Gefühl von stiller Berührtheit.“
Damit zeichnete die Jury der Heidelberger Theatertage 2025 Karin Schmitt mit dem zweiten Preis aus.
19., 20., 21. Februar, jeweils 20 Uhr
Gemeinsam mit der CVO-Buchhandlung und dem Tigerberg e.V.
Fabienne Brozio
GRADWANDERUNG
Lesung
Vielen Flensburger*innen ist Fabienne Brozio aus sehr verschiedenen Kontexten bekannt, aber hier stellt sich zum ersten Mal als Künstlerin vor:
Ein selbst geknüpfter Teppich, zwei Füße auf dem Boden und eine Handvoll Texte.
„wenn ich alt bin dann möchte ich ganz vieles nicht
aber freundliche augen
die möchte ich haben
und so liegt die bestellung auf dem tisch
zwei augen die lächeln
ein herz das lacht
bestellung als haltungsleitfaden – wer bin ich und
wer will ich gewesen sein“
Mit Texten, Sounds und Videos wird Platz geschaffen für Zwischenräume, fürs Fragen stellen und Zweifeln. Was passiert, wenn wir den Blick heben, die Frage an uns statt an die Anderen richten und dem Tod einen Platz im Leben einräumen?
Frei nach dem Motto: „ hier haste deine mark nur füllt sie dir die faust nicht“, wird geflucht, gezweifelt, gelacht und den ca. 30-sekündigen Alltagsvideos auf unseren Handys eine Bühne gegeben.
22. Februar, 18 Uhr
Fabienne Brozio, 1988 in der Großstadt geboren und erst 30 Jahre später an der Küste richtig erwachsen, ist viele Wege gegangen und dabei Matrosin, Handwerkerin und Trauerbegleiterin geworden. Seit gut 15 Jahren textet sie und ist dabei regelmäßiger Gast bei den „Moving Poets – Festival für zeitgenössische Kunst“ in Berlin. Neben der Freude am Schreiben packt sie immer wieder die blanke Neugierde aufs Leben.
Tafelrunde
Merle | Mischke | Klee
Herbert
In Herbert untersucht Mark Christoph Klee die Biografie seines schwulen Urgroßonkels (1924 – 2012), der auf Grund des § 175 während der NS-Diktatur in Haft war. Mit historischen Fakten über die homophobe Geschichte Deutschlands, queerer Musik aus den 50ern und 60ern sowie Archivmaterial aus seinem Familienbestand zieht er Parallelen zwischen seinem Leben als homosexueller Mann heute und dem von Herbert damals. Die intimen Szenen aus Text und Bewegung sprechen von Diskriminierungserfahrungen, erlauben Raum für Wut, Trauer, aber auch für queere Lebensfreude. Herbert macht auf emotionale Weise greifbar, was Demokratie und Diversität bedeuten, wie jung und fragil Rechte für queere Menschen sind und wie sich Rechtsextremismus heute und damals ähneln.
Parallel dazu findet ein eineinhalbstündiger Workshop für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsenen zu Methode und Inhalten des Stücks am Samstag um 11:00 in der Theaterschule statt.
26., 27., 28. Februar- jeweils 20 Uhr
Mark Christoph Klee ist Mitglied des Tanztrios Merle / Mischke / Klee, das als Teil der Tafelrunde schon öfter ihre Werke in Flensburg produziert und gezeigt hat, so zuletzt Follow the Dopamine. Er studierte Zeitgenössischen Tanz an der Amsterdam University of the Arts und ist seit 2015 freiberuflich für verschiedene Choreograf*innen europaweit tätig.
Seit 2018 ist Klee wieder in Schleswig-Holstein und arbeitet aktiv an der Förderung, Vernetzung und Sichtbarkeit der Tanzszene in Schleswig-Holstein, u. a. mit dem „Tanz und Performance Netzwerk Schleswig-Holstein“ und „TanzNord“.
SERVICE:
Kassenöffnungszeiten
Die Abendkasse öffnet immer 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bei ausverkauften Vorstellungen gibt es dort eine Warteliste, auf die man sich eintragen kann. Sollten reservierte Karten nicht abgeholt werden, können diese dann als Restkarten erworben werden.
Wir empfehlen, Tickets online über unseren Webshop zu erwerben. Die Bezahlung erfolgt per Bankeinzug oder Kreditkarte. Sie können die Karten zu Hause ausdrucken, oder sich auf Ihr Smartphone laden. Über das Internet erworbene Karten können grundsätzlich nicht zurückgenommen oder umgetauscht werden. Für verfallene Karten wird kein Ersatz geleistet.
Vorverkauf über https://karten.pilkentafel.de oder in den Vorverkaufsstellen u.a. Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in der Großen Straße / SHZ-Kundencenter in der Nikolaistraße und bei allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen.
Solidarisches Preissystem
Solidarisches Preissystem bei freier Platzwahl
Aufführungen: 12€ / 18€ / 25€
Orientierung: 25,- € ist für alle, die es sich leisten können. 18,- € ist der reguläre Preis. 12,- € ist der ermäßigte Preis nach Selbsteinschätzung.
Ermäßigte Karten für Studierende gibt es im AStA-Büro der Uni Flensburg für 8€. Anmeldung für Schulklassen (8€ pro Schüler*in) direkt im Büro der Pilkentafel.
Kulturschlüssel
Für jede Aufführung kann man bis zu zwei Eintrittskarten für 1€ beim bequa-Programm Kulturschlüssel im Norden reservieren. Informationen und Reservierung https://foerdekompass.sh/
Barrierefreiheit
Die Theaterwerkstatt Pilkentafel ist eingeschränkt barrierefrei. Der Zugang zum Foyer und in den Theatersaal sind ebenerdig und stufenlos erreichbar. Die Eingangstüren sind ausreichend breit. Die sanitären Anlagen sind leider nicht barrierefrei mit einem Rollstuhl zu erreichen. Bei Fragen oder Hilfestellungen sind wir über unsere Telefonnummer 0461- 24901 erreichbar.
Nach zahlreichen Ausstellungen zur Künstlerkolonie Ekensund in der 150-jährigen Geschichte des Museumsberg Flensburg wird im Winter 2025/26 die Frauenpower von Ekensund erstmals in den Fokus gerückt. Exemplarisch für die unterschiedlichen Lebensläufe von Frauen im frühen 20. Jahrhundert werden sechs ausgewählte Biografien aus dem Ekensunder Umkreis gewürdigt.
Die Sichtbarkeit der Frauen ist abhängig von verschiedenen, historischen und lokalen Bedingungen. In der Regel verliefen die vielversprechenden Karriereanfänge neben der traditionellen Care-Arbeit mit der Zeit ins Leere. Sophie Eisenlohr, die spätere Ehefrau von Alex Eckener konnte schon während ihrer Kindheit in London so gut Tiere malen, dass sie heute als Wunderkind gelten würde. Ihre Schwägerin Toni Eckener sorgte als Netzwerkerin und Gastgeberin dafür, dass das Elternhaus ein Ort für die ganze Familie blieb. Sie vermietete auch Pensionszimmer u. a. an Ada Nolde, mit der sie freundschaftlich verbunden blieb. Ein Originalfenster aus dem heutigen Eckener-Haus mit dem eingeritzten Namen von Nolde zeugt in der Ausstellung von dem beliebten Treffpunkt in Flensburg.
Porträt Emmy Gotzmann, 1909, Fotograf: Heinrich Hinz, Flensburg
Eine Frau, die ausschließlich für die Kunst nach Ekensund kam, war die Malerin Emmy Gotzmann (1881-1950). Ihr herausragendes Talent führte sie mit Anfang Zwanzig von Berlin in die Flensburger Region. Die Akzeptanz ihrer Zeitgenossen musste sie sich erst erarbeiten. Die Qualität ihrer Werke überragte oftmals die der ihrer männlichen Kollegen. 1908 bekam sie gemeinsam dem Flensburger Bildhauer Heinz Weddig eine große Ausstellung im Flensburger Kunstgewerbemuseum, dem heutigen Museumsberg. Die Flensburger Nachrichten berichteten damals überrascht von der Ausdruckskraft in den Bildern von Gotzmanns „Künstlererscheinung, welche die Schönheit der Landschaft mit der rückhaltslosen Farbenbegeisterung des modernen Malers schaut.″ Die gesamte Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens kann nun dort bewundert werden, wo ihre Karriere begann.
Dauer: noch bis 8. März 2026
Führungen und Vorträge zur Ausstellung:
Sonntag,1. Februar, 11.30 Uhr Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund Führung mit Melanie Huhn
Donnerstag, 5. Februar, 18.00 Uhr Let’s talk about: Starke Frauen Gespräch mit Dorothee Bachem, Madeleine Städtler und Melanie Huhn
Freitag, 6. Februar, 16.00 Uhr Stark! Ein Nachmittag für Emmi Leisner Talk mit Musik
Sonntag, 8. Februar, 11.30 Uhr Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund Führung mit Madeleine Städtler
Sonntag, 8. Februar, 13.30 Uhr Damengedeck Gesprächsrunde mit Karin Brümmer, Madeleine Städtler und Melanie Huhn
Sonntag, 22. Februar, 11.30 Uhr Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund Führung mit Madeleine Städtler
Donnerstag, 26. Februar, 18.00 Uhr Kreuz und que(e)r durch die Ausstellung „Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund“ Führung mit Gregor Dittmann
Weitere Veranstaltungen im Februarauf dem Museumsberg
Sonntag, 1. Februar, 11.00 Uhr Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Sonntag, 8. Februar, 11.00 Uhr Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Sonntag, 15. Februar, 11.00 Uhr Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr Ausstellungseröffnung „150 Jahre Museumsberg – Visionen und Utopien“ Mehr dazu gleich untenstehendend
Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr Friesenstuben und Friesentee Teeverkostung und Führung mit Martina Klose-März
Montag, 16. Februar, 15.00 Uhr Aufgeweckte Kunstgeschichten mit Martina Klose-März Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz (Anmeldung: 0461/852956)
Sonntag, 22. Februar, 11.00 Uhr Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Neue Ausstellung auf dem Museumsberg ab 15. Februar
150 Jahre Museumsberg Flensburg – Visionen und Utopien
Entwurf für das Museumsgebäude, 1891 – Copyright: Museumsberg Flensburg
Jubiläumsausstellung vom 15. Februar bis 25. Oktober 2026
Der Museumsberg Flensburg feiert seine 150-jährige Erfolgsgeschichte mit einer großen Jubiläumsausstellung über gelebte Visionen und Utopien der Zukunft. Mit seiner dieser Ausstellung blickt der Museumsberg voller Stolz und gleichzeitig kritisch zurück auf eine seine lange Tradition. Neugierig und offen für Impulse wagt das Museum aber auch einen Blick nach vorne. In einem experimentellen Zukunftslabor werden im Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern die Utopien für das Museum der kommenden 150 Jahre ausgehandelt.
Museumsgründer Heinrich Sauermann (1842-1904) – Copyright: Museumsberg Flensburg
1876 verkaufte der Tischler Heinrich Sauermann (1842-1904) seine Möbelsammlung der Stadt Flensburg. Das damals gegründete Kunstgewerbemuseum der Stadt Flensburg hatte zwar eine wachsende Sammlung von Kulturgütern aus Schleswig-Holstein und der Grenzregion, aber kein Museumsgebäude. Seine Vision, den Flensburgerinnen und Flensburgern das historische Erbe ihrer Region angemessen zu präsentieren, erfüllte sich 1903 mit der Eröffnung des heutigen Museums über den Dächern der Stadt.
Als eines der ersten Gewerbemuseen in Deutschland gegründet, ging es in Flensburg nie um ein bloßes Ausstellen von Originalen. Die damals vom Fortschritt der Industrialisierung und Fließbandproduktion geprägten Gesellschafft sollte sehen, welche meisterlichen Stücke vergangene Generationen in der Region gefertigt haben. Mit dem Blick auf historische Unikate, die die Identität mit der Region und dem Handwerk förderten, gab man Impulse für das Bewusstsein der Menschen von morgen. Mittlerweile umfasst die durch Schenkungen, Erbschaften und Ankäufe gewachsene Sammlung über 30.000 Objekte auf dem Gebiet der Kunst und Kultur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Darunter fallen äußerst wertvolle, aber auch kuriose, skandalträchtige oder gefälschte Dinge, die in der Ausstellung entdeckt werden können.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 15. Februar 2026, um 11.30 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses eröffnet.
Ausstellung:
„Lieblingsstücke!“ Die Kunsthalle zu Kiel zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg
noch bis 2027
Johan Christian Dahl, Der Kopenhagener Hafen im Mondschein, 1831
Ein Dutzend handverlesener Meisterwerke aus der Kieler Gemäldesammlung sind zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg, während die Kunsthalle zu Kiel grundlegend saniert wird.
„Lieblingsstücke!“ ist die Präsentation der wertvollen Leihgaben betitelt, und das ist kein Zufall. Museumsdirektor Michael Fuhr durfte sich wirklich seine Favoriten aus der wunderbaren Kieler Sammlung aussuchen. Für die kommenden fünf Jahre haben jetzt kostbare Werke von Malergrößen wie Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff und Asger Jorn ihren Platz zwischen den Bildern der Flensburger Sammlung eingenommen. Die Spannbreite reicht vom niederländischen Barockstillleben über Porträts und Landschaften des 19. Jahrhunderts bis zu Ikonen der klassischen Moderne. Alle zwölf Leihgaben sind so gehängt, dass sie mit der Flensburger Sammlung in Dialog treten und sich den Besucher*innen so neue Zusammenhänge erschließen.
Elch, Fuchs, Schweinswal und viele andere typische Tiere des nördlichen Schleswig-Holsteins und angrenzender Gebiete zeigt das Naturwissenschaftliche Museum auf dem Flensburger Museumsberg. Es veranschaulicht die Entstehung und Entwicklung der Landschaft, die durch die Eiszeiten wesentlich geprägt wurde. Ökologische Zusammenhänge und Besonderheiten werden verständlich erläutert.
Zahlreiche Entdecker- und Mitmachangebote laden Alt und Jung zum Beobachten und Experimentieren ein. Große und kleine Sonderausstellungen sowie naturpädagogische Veranstaltungen vervollständigen das Angebot.
Die Ausstellung verteilt sich auf sechs Räume: Wald, Feldmark, Stadt, Binnengewässer mit Mooren, Ostsee/Förde und Eiszeit. Der größte Teil der paläontologisch-geologischen Sammlung befindet sich im nahe gelegenen Eiszeit-Haus.
Veranstaltungen des Naturwissenschaftlichen Museums im Februar
Am Sonntag, den 1. Februar von 11 bis 16 Uhr findet im Eiszeit-Haus, Mühlenstraße 7, wieder die beliebte Fossiliensprechstunde statt.
Versteinerungen aller Art können Besucher*innen des Eiszeit-Hauses an diesem Sonntag während der Öffnungszeiten (11-17 Uhr) einem Experten vorlegen. Ob ein vermeintlicher Saurierknochen oder eine 500 Millionen Jahre alte Koralle vom Ostseestrand, kostenlos werden die mitgebrachten Schätze aus der Erdgeschichte begutachtet und es gibt darüber hinaus auch praktische Tipps zum Sammeln von Versteinerungen in Schleswig-Holstein.
Kindermittwoch im Eiszeit-Haus – es geht wieder los!
Ab dem 4. Februar 2026 können Kinder im Eiszeit-Haus eine spannende Mitmachaktion erleben. Jeden Mittwoch zwischen 15 und 16 Uhr können sie nicht nur viele tolle Schätze entdecken, sondern auch experimentieren, basteln oder forschen.
Die Themen der Aktion sind rund um den Winter angesiedelt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig, und das Angebot ist kostenfrei.
Ab 4. Februar 2026 jeden Mittwoch von 15 – 16 Uhr!
Eiszeit-Haus, Mühlenstr. 7, 24937 Flensburg
Weitere Veranstaltungen im Februar im Eiszeit-Haus:
11. Februar, 17.30-19 Uhr De Steensöker Offenes Treffen für Gesteins- und Fossilieninteressierte
17. Februar, 19.30 Uhr Vulkane – Phänomene eines dynamischen Planeten – können sie auch uns in Deutschland gefährden? Dienstags-Vortrag mit Birger-G. Lühr
Aktuelle Öffnungzeiten & Preise
Mittwochs und sonntags von 11 Uhr bis 17.00 Uhr
Der Eintritt ins Eiszeit-Haus ist kostenlos, außer bei Sonderveranstaltungen. Spenden zur Verbesserung der Ausstellung sind stets willkommen.
Die Februar-Veranstaltungen auf dem Museumsberg und im Eiszeit-Haus nochmal zusammenfassend im untenstehenden Programm-Flyer zur Ansicht und zum Download:
Carbon Capture and Storage, kurz CCS, soll Thema des Maritimen Zukunftsdialogs der schleswig-holsteinischen Landesregierung am 05.02.2026 im Haus B neben dem Landtagsgebäude sein.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Schleswig-Holstein e. V. (BUND SH), die Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager und Fridays for Future rufen zu einer Kundgebung auf und laden alle, denen der Schutz unserer Meere wichtig ist, dazu ein.
Wir wollen zeigen, dass CCS keine Zukunft schafft, sondern die Zukunft unserer Meere zerstört!
Kundgebung gegen CCS:
Donnerstag, 5. Februar 2026, 12.15 Uhr
vor dem Haus B neben dem Landtag Schleswig-Holstein,
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel.
Teilnehmende und Medienvertreter*innen sind willkommen!
BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Kreisgruppe Flensburg, im Umwelt & Initiativenzentrum, Burgplatz 1, 24939 Flensburg, Telefon 0461-2 60 67, bundflensburg@gmx.de, www.bundflensburg.de
Jede Woche präsentiert der BUND Themen leicht verständlich in Bild und Video auf seinen sozialen Medien:
bei X unter @SHBUND, bei Facebook unter @BUNDSchleswigHolstein und bei Instagram unter @bund_sh und auf seiner Website unter: https://www.bund-sh.de/
herzliche Einladung zum nächsten Politischen Abendgebet am 2. Februar, um 18 Uhr in St. Johannis,
Unter dem Titel „Die Welt ist voller Lösungen“
Im neuen Jahr machen wir uns auf den Weg, nach Hoffnungsräumen zu suchen,
in uns und um uns.
Eine herzliche Einladung hierzu, wir freuen uns auf Euch/Sie!
Es grüßt
Joachim Mocka
im Namen der Arbeitsgruppe Politisches Abendgebet in der Aktionsgruppe Klima Flensburg
Alles ist mit allem verbunden.
Im „bunten Flensburg“ und im ganzen Kreisgebiet engagieren sich viele unterschiedliche Gruppen für Wege zu Frieden, Gerechtigkeit und zum Schutz unserer Lebensgrundlagen. Uns alle treibt etwas Gemeinsames: Das Gefühl für eine kollektive Verantwortung.
Wir wollen erspüren, was uns trägt und einen Raum gestalten zur Stärkung, Motivierung und Vernetzung. Wir halten es für wichtig, dass sichtbar wird: Wir sind viele auf dem Weg zu einer solidarischeren Gesellschaft.
Arbeitsgruppe Politisches Abendgebet in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
Samstag, 07. Februar 2026, Einlass 19 Uhr – Beginn 19:30 Uhr
HUTKONZERT
(für die Gage der Musiker)
Das Artur Rurkevich Quartett hat seine künstlerische Heimat in den vibrierenden Jazz Clubs Berlins wie Schlot, ZigZag und Bflat gefunden. Doch ihr wahres Zuhause erstreckt sich über die Grenzen Berlins hinaus – auf Jazzfestivals in ganz Europa oder auf Tour durch verschiedene Städte der Welt.
Das Quartett wurde 2022 von Artur Rutkevich im Rahmen des Musikstudiums am Jazzinstitut in Berlin gegründet. Die Band brilliert durch die energiegeladenen Klänge und den klaren Sound. Im Zentrum der Band entfaltet Artur Rutkevich am Alt-Saxophon einen eindrucksvollen, kontrastreichen und kraftvollen Sound, der mitreißt und das Publikum in seinen Bann zieht.
Diese aufstrebende Formation aus der pulsierenden Metropole Berlin verkörpert die innovative und kreative Seele der modernen Jazzszene. Sie verbinden traditionelle Jazz-Elemente mit modernen Einflüssen. Taucht ein in die fesselnde Welt dieser jungen, talentierten Musiker:
Artur Rutkevich, Alt-Saxophon Nick Cavoli, Trompete Tiago Duarte, Double Bass Bastian Menz, Schlagzeug
Instagram: @arturion_saxonio
Weitere Informationen zum Programm der Norder147 findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com Auf Facebook findet ihr uns hier E-Mail: info@norder147.com
BUND: Wer Klagen einschränkt, verdeckt Planungsfehler
• Infrastruktur-Zukunftsgesetz würde gerichtliche Kontrolle und Verbandsklagerecht bei Autobahnneubau schwächen
• BUND SH fordert die Landesregierung Schleswig-Holstein zur Ablehnung des Gesetzes im Bundesrat auf
Berlin/ Kiel. Mit Verweis auf die im Bundesrat angesetzte Aussprache zum Entwurf des Infrastruktur-Zukunftsgesetz plädiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland für eine deutliche Überarbeitung. Mit dem Gesetz will die Bundesregierung Vorhaben der Verkehrsinfrastruktur unter anderem durch die Einschränkung von Umwelt- und Naturschutzstandards beschleunigen. Geplant sind hierfür Eingriffe in zentrale Beteiligungs- und Kontrollrechte der Zivilgesellschaft, kritisiert der BUND, mit weitreichenden Folgen für Natur, Umwelt und Bürgerbeteiligung.
Dietmar Ulbrich, Vorsitzender des BUND-Landesverbands Schleswig-Holstein (BUND SH) sagt dazu: „Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz darf in der jetzigen Form nicht in Kraft treten und muss überarbeitet werden. Es stellt eine Zäsur für die Bürgerbeteiligung dar und schwächt die gerichtliche Kontrolle sowie das Verbandsklagerecht beispielweise beim Autobahnneubau. Wir fordern von Ministerpräsident Daniel Günther eine Ablehnung dieses Gesetzentwurfes im Bundesrat.“
Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz zielt darauf, die gesellschaftliche Kontrollfunktion massiv zu schwächen. Vorgesehen sind unter anderem der Wegfall der aufschiebenden Wirkung von Verbandsklagen.
Ulbrich kritisiert: „Umweltverbände wie der BUND klagen nicht aus Eigennutz, sondern im Sinne der Allgemeinheit und als Anwälte der Natur. Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz macht es möglich, Bäume zu fällen oder Moore trocken zu legen, bevor endgültig entschieden ist, ob und wie überhaupt gebaut werden darf. Schleswig-Holstein kann im Bundesrat maßgeblich beeinflussen, ob dieses Gesetz in Kraft tritt. Eine Zustimmung in der vorliegenden Form wäre ein fatales Signal für Rechtsstaatlichkeit, Umwelt- und Naturschutz sowie rechtsstaatlicher Teilhabe.“
Dort, wo Kontrolle stattfindet, dient sie dem Allgemeinwohl und deckt falsche Planungen oder Gesetzesverstöße auf. Dadurch werden Projekte meist nicht verhindert, sondern vor allem Planungsfehler behoben und Eingriffe in die Natur vor Ort minimiert. Das Verbandsklagerecht wirkt damit als Korrektiv im Rechtstaat und nicht als Blockadeinstrument. Insgesamt verschiebt das Infrastruktur-Zukunftsgesetz Entscheidungsbefugnisse und Abwägungsspielräume zulasten der Länder, während es ihnen gleichzeitig die Verantwortung für ökologische Schäden, Vollzugsprobleme und Akzeptanzkonflikte vor Ort überstülpt.
Ulbrich weiter: „Sanierungsbedürftige Schienen, Straßen und Brücken sind ein Versäumnis der Politik und nicht durch Klagen der Umweltverbände entstanden. Viel zu lange wurde Geld in den Bau neuer Straßen statt in die notwendige Sanierung investiert. Hier braucht es eine Priorisierung für den Erhalt. Umweltverbände klagen nur gegen Verstöße im Umwelt- und Naturschutzrecht. Wer hier Klagen einschränkt, löst keine Probleme, sondern verdeckt Planungsfehler.“
Der BUND auf seinen sozialen Medien: bei Twitter unter @SHBUND, bei Facebook unter @BUNDSchleswigHolstein und bei Instagram unter @bund_sh und auf seiner Website unter: https://www.bund-sh.de/
Film & Gespräch mit Rahaf Shamaly und Irit Neidhardt
Sonntag, 1. Februar um 17 Uhr in der Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg
Zwischen Trümmern und Zeltstädten, dem Meer und dem Himmel erzählen 22 Filmemacher·innen aus Gaza von ihrem Alltag inmitten der systematischen und gezielten Ermordung und Vertreibung von Palästinenser·innen. Gedreht zwischen Dezember 2023 und März 2024 fangen die drei- bis sechsminütigen Filme individuelle Perspektiven auf die Realität in Gaza ein. Von Dokumentar- über Spielfilm, Animationen bis hin zu experimentellen Formen bringen die Filme Geschichten von Trauer, Überlebenswillen, Freude und Hoffnung auf die Leinwand, die sonst oft unerzählt bleiben. Initiiert wurde FROM GROUND ZERO vom palästinensischen Filmemacher Rashid Masharawi.
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Flensburg
Extinction Rebellion
Netzwerk Privatisierung/Öffentliche Güter
Frieden schaffen ohne Waffen
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA
Mehr Demokratie e. V.
Demokratie in Aktion
Kampagne „Vermögensteuer jetzt!“ und Reichtumsuhr:
anders denken.anders leben Blog der Zeitschrift
Unbedingt reinschauen: NachDenkSeiten – Die kritische Website
Nachrichten aus der Weltrepublik:
Stadtblog-PDF-Inhalte mit Google durchsuchen:
Tipp für die Fein-Suche
Achtung: Im Google-Fenster nach akopol.wordpress.com filetype:pdf
ein Leerzeichen setzen, anschließend den/die Suchbegriff/e und/oder Datum/Jahr
eingeben