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Neuer Kurs zur Fachkraft Lehmbau vom 30.05. – 20.06.2023 bei artefact in Glücksburg

Die Absolventen des FKL-Kurs 22 (stehend, davor Werner Kiwitt, artefact und Stephan Jörchel, Dachverband Lehm, rechts) – Foto: artefact

Qualifizierung zur Fachkraft Lehmbau:
artefact führt in Glücksburg Weiterbildung für Bauhandwerk durch

Jetzt anmelden!

Erstmals in Norddeutschland fand im September 2022 die berufliche Fortbildung zur Fachkraft Lehmbau statt. Zimmerleute und Bauunternehmer aus Schleswig-Holstein, doch auch Vertreter anderer Gewerke und ArchitektInnen aus ganz Deutschland und Österreich nahmen an dem Kurs teil, den sieben Frauen und zehn Männer mit der Prüfung vor der Handwerkskammer Flensburg abschließen konnten. Im Schleswig-HolsteinMagazin und im Nordhandwerk wurde berichtet.

Nach der erfolgreichen Premiere soll bereits im Juni der nächste Kurs stattfinden, denn das Interesse am Baustoff Lehm und seinen Vorzügen zieht immer mehr an:  der oft lokal abbaubare und sehr energiesparend zu verarbeitende Baustoff ist weitgehend unabhängig von Lieferketten und Preissteigerungen, sorgt für ein angenehmes und gesundes Wohnraumklima und kann etwa durch neue Putztechniken auch sehr gut für Sanierungen und beim Einbau von Wandheizungen verwendet werden.

FKL-Teilnehmerin Susanne Raulfs beim Mauern und Lehmputz im Praxistest beim FKL-Kurs – Fotos: artefact

In dem dreiwöchigen Intensivkurs werden beruflich Vorerfahrene in Theorie und Praxis geschult und auf die Prüfung vorbereitet. Er findet von Dienstag, dem 30.05. bis 16.06. (sowie  Prüfungstage am 19. und 20.06.)  im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg statt. Weitere Infos finden sich unter www.artefact.de und beim Dachverband Lehm.

Infos zur Anmeldung und die Kursbeschreibung gibt es hier als PDF-Datei zum Download: https://www.artefact.de/wp-content/uploads/2022/11/AGB-FKL-23-artefact.pdf

artefact – Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung
Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg (Ostsee)
Tel.: 04631-61160
artefact.de
info@artefact.de

Erfolgreiche Premiere: Kurzfilm zu E-Mobilität von artefact und Project Zero vorgestellt

E-mobile Ferien entlang der Flensburger Förde?

Grenzübergreifendes Filmprojekt wurde in Glücksburg präsentiert

Filmaufnahmen in Padborg – Foto: artefact

Können Urlauber und Einheimische grenzübergreifend und entspannt rund um die Flensburger Förde elektrisch laden?
„Im Prinzip ja – aber“ ist die Antwort, die ein Kooperationsprojekt des Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Glücksburg, artefact mit Project Zero in Sonderborg und weiteren Partnern ergeben hat. 

Schon seit 10 Jahren setzen sich die Initiatoren für umweltfreundliche Mobilität im deutsch-dänischen Grenzgebiet ein. An der „Tour de Flens“ nahmen seitdem bereits hunderte E-Mobil-Pioniere, doch auch Neulinge, Verwaltungsmitarbeiter, Minister und Touristiker teil, um beispielhafte Leuchtturmprojekte der Energiewende, aber auch  die noch bestehenden Hürden für eine Mobilitätswende in Urlaub und Alltag kennenzulernen.

„Wir wollen erreichen, dass Urlauber aus Nord und Süd, ob von Stuttgart oder Kopenhagen aus, keinen Verbrenner mehr mit auf die Reise nehmen müssen, weil Züge zu den Bahnhöfen Flensburg und Sonderborg fahren, von denen aus die Mobilität per Bus, Rad oder elektrischem Leihfahrzeug gesichert ist.“ sagt Initiator Werner Kiwitt von artefact. „Dafür muss der Zugang zu grünem Strom im Hotel, Restaurant oder  Ausflugsziel so selbstverständlich werden wie WLAN.“ Gerade erst beschloss die Europäische Union, das bisherige Wirrwar an Handy-Ladesteckern zu beenden. Beim elektrischen Laden von E-Fahrzeugen gibt es inzwischen zwar genormte Stecker, doch weiterhin zahllose Ladekarten, Apps und Sonderregelungen, die insbesondere bei Spontanurlaubern im Leihfahrzeug beim Ausflug über die Grenze zu viel Stress statt Spaß führen können. Mit Unterstützung des europäischen interreg-Programms „KursKultur“ initiierten Kiwitt und die Mitstreiter die Ausschreibung für einen zweisprachigen Kurzfilm anlässlich der letzten „Tour de Flens“, der zum Einen die infotainment -Fahrt durch die wunderschöne Fördelandschaft und die Zwischenstopps der E-Mobilisten zeigt, aber auch den Handlungsbedarf, damit der CO2-arme Urlaub  oder das Pendeln über die Grenze nicht zum Stresstest wird.

Der von der Söruper Firma „forward“  erstellte Film wurde nun erstmals im Glücksburger Restaurant Leuchtturm der Öffentlichkeit vorgestellt: die Mitglieder des Touristikvereins, deutsche und dänische „Tour de Flens“-Teilnehmer und weitere Akteure aus Kommunen und Tourismus lobten den Film als gelungen und unterhaltsam, doch auch als Auftrag für noch bessere Kommunikation und Zusammenarbeit beiderseits der Grenze, damit es in wenigen Jahren tatsächlich eine nachhaltige Mobilitätsgarantie für Urlaub aus dem EFeFF, für emobile Ferien entlang der Flensburger Förde gibt.

Der teaser zum Film ist zu sehen über
https://kunden.forward.sh/artefact/download/22-0426%20Tour%20de%20Flens%20Trailer%20-%20ARTEFACT_v3.mp4

Die Acht-Minutenfassung ist in der Mediathek von artefact.de und als youtube-Film  https://www.youtube.com/watch?v=OGDul6l9AFg zu finden und wird auf weiteren Veranstaltungen öffentlich gezeigt werden: Teilen erwünscht!

mit Unterstützung von

artefact – Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung
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Erfolgreiches „Barcamp for future“ mit vier Generationen bei artefact in Glücksburg

Agri-PV und Naturschutz? Gerd Kämmer fand interessierte Mitstreiter – Foto: artefact

Viele Ideen sprudelten beim Workshop im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung

Ein Austausch zwischen der „Generation Greta“ und schon erfahrenen Akteuren der Energiewende in Schleswig-Holstein sollte es werden: alle Teilnehmenden waren eingeladen, ihre Themen, Ideen und Fragen kurz vorzustellen und Mitstreiter für einen spontanen Workshop zu Erfahrungsaustausch und Vernetzung zu gewinnen.

Junge Wilde und alte Weise beim Barcamp – Foto: artefact

Nach Corona-bedingter Verzögerung fand letztes Wochenende das erste „Barcamp for future“ statt, um über Altersgrenzen und Informationsblasen hinweg Ideen, Knowhow und nicht zuletzt Motivation für enkeltaugliches Engagement zu teilen und zu vermehren. Fridays-for-future-Aktive kamen aus Pinneberg, Lübeck, Kiel und anderen Städten, Landwirte aus Angeln
und Nordfriesland, Lehrerinnen aus Glücksburg und FÖJler von der Nordsee.

So bunt wie das Teilnehmerfeld waren auch die vorgeschlagenen Themen: konkrete Handlungsfelder wie Humusbildung in der Landwirtschaft und intelligente Messeinrichtungen für Stromverteilung im Haus fanden genauso ihre Zielgruppe wie workshops zu strukturellen Herangehensweisen: wie ist mehr Bürgerbeteiligung zu erreichen? Wie kann Klimabildung in der Schule gestaltet werden? Erfolgreiche Nachbarschaftsberatungen und Infoveranstaltungen zu Solarenergie und zu Elektromobilität wurden vorgestellt und debattiert.

PV und Gründach – ein Thema auch in der Mittagspause – Foto: artefact

Auf große Resonanz traf ein Impulsvortrag des BundeWischen-Geschäftsführers Gerd Kämmer, der mögliche win-win-Situationen für Artenvielfalt und preisgünstigeEnergie durch Flächenmehrfachnutzung mittels Agri-Photovoltaik vorstellte. Während Schülerinnen und Schüler aus Elmshorn und Lübeck mit Anderen über intersektorale globale Perspektiven diskutierten, tauschten sich zum Thema „Radfahren attraktiver machen“ der älteste und der jüngste Teilnehmer aus: der zehnjährige Emil Andresen bemängelte ausbaufähige Fahrradständer und zu späte Fahrradprüfungen an seiner Schule in Leck und freute sich, vom neunundsiebzigjährigen Manfred Bogner von der Fahrradinitiative „Zehn Zebras“ aus Steinbergkirche zu erfahren, die sich für sichere Radwege auf dem Land einsetzt.

Bei der Auswertung des Wochenendes waren sich alle einig, dass sie ohne dieses Barcamp wohl kaum voneinander erfahren hätten, weil sie ansonsten in ganz unterschiedlichen Kreisen und Blasen kommunizieren. Während die Jüngsten und die Älteren am Samstag nachmittag mit neuen Ideen und erneuerbarer Motivation den Heimweg antraten, hängten die Landes- und OrtssprecherInnen der Generation Greta noch einen Tag ran, um eingeschlafenen Schul- und Ortsgruppen wieder neuen Schwung einzuflößen – auch dank der Erfahrung, dass sie nicht allein gelassen werden in ihrem Einsatz gegen die drohende Erderhitzung.

Das Barcamp wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Lighthouse foundation, der Bingo Projektförderung und dem Verein zur Förderung der Energiewende in Schleswig-Holstein. Erste Ideen machten schon die Runde, wie die nächste Klassenfahrt mit Bahn oder Fahrrad nach Glücksburg angeleiert werden könnte. Denn das artefact-Gästehaus ist schon seit Jahrzehnten Selbstversorger mit erneuerbaren Energien – geht doch!

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Überregionale Solarfachberater-Schulung im November bei artefact in Glücksburg

Mit unterschiedlichen Dachformen, Ausrichtungen und Montagesystemen bietet das Glücksburger Tagungszentrum beste Voraussetzungen für Theorie und Praxis. Foto: artefact

Solarfachberaterkurs vom 15.-18. November im Zentrum für nachhaltige Entwicklung

Noch freie Plätze – Jetzt schnell anmelden!

Bedingt durch steigende Strom-und Wärmekosten wächst seit Monaten die Nachfrage nach effizienten Bau- und Dämmstoffen und nach erneuerbaren Energien. Das Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, hat eine Qualifizierungsoffensive gestartet, um das erforderliche Knowhow in Planungsbüros und Handwerk auf den aktuellen Stand zu bringen.

Nachdem im September ein dreiwöchiger Kurs für Bauhandwerk und Architekturbüros in Kooperation mit dem Dachverband Lehm und der Handwerkskammer Flensburg für siebzehn Teilnehmer aus Deutschland und Österreich mit der erfolgreichen Prüfung zur Fachkraft Lehmbau abgeschlossen werden konnte, findet im November in Deutschlands nördlichster Solarschule ein viertägiger Kurs zum Solarfachberater Photovoltaik statt, der erstmals den Fokus auf Eigenstrommanagement und Speicher legt.

Während in früheren Kursen der Schwerpunkt auf maximale Ausnutzung von Süddächern und Netzeinspeisung gelegt wurde, sind nun Eigenverbrauch auch bei Ost-Weg-Dächern, Zwischenspeicher perspektivisch im Elektrofahrzeug und Reduktion der Netzeinspeisung gefragt. Teilnehmer aus mehreren Bundesländern haben sich bereits für die Schulung und die Abschlussprüfung angemeldet, einige Plätze sind derzeit aber noch frei.

Weitere Informationen unter www.artefact.de und bei der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie  über
https://www.dgs-solarschulen.de/index.php?id=414&sem_id=14&ter_id=14 .

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Nachhaltig bauen mit Lehm: Profi-Kurs bei artefact in Glücksburg vom 5. bis 23. September – Anmeldeschluss: 05.08.2022

Innovativ und energieeffizient: Lehm-Architektur bei artefact in Glücksburg – Foto: artefact

Qualifizierung zur Fachkraft Lehmbau:
artefact führt in Glücksburg erstmalig Weiterbildung für Bauhandwerk durch

Erstmals in Norddeutschland wird vom 05. bis 23.September 2022 eine berufliche Weiterbildung angeboten, die sich anderswo bereits steigender Nachfrage erfreut.

Im Neubau, doch vor allem im Bereich der Sanierung wird von Hausbesitzern immer häufiger der Baustoff Lehm nachgefragt. Aufgrund des gesunden Innenraumklimas, doch zunehmend auch wegen der hervorragenden Energiebilanz ist innovatives Bauen mit Lehmputzen und Steinen längst mehr als ein Trend. Hinzu kommt, dass in Zeiten von Lieferengpässen und Kostensteigerungen bei Komponenten aus Fernost die regionale Verfügbarkeit als weiterer Vorteil entdeckt wird: überall , wo schon seit Jahrhunderten Städte aus Backsteinen und ungebranntem Lehm errichtet werden, ist der Baustoff in großen Mengen verfügbar, wie oft alte Straßennamen verraten.

Traditionelle und moderne Verarbeitungsmethoden bei der Fachkraft Lehmbau – Foto: artefact

Während andere Baustoffe nach Jahrzehnten oft Bauschutt und Entsorgungskosten hinterlassen, lässt sich Lehm problemlos recyceln und weiterverwenden. Doch lange galt der alte Baustoff als unmodern, im Handwerk wurde das spezifische Knowhow nicht mehr nachgefragt.  Die Renaissance des Lehmbaus begann in Deutschland Ende der Achtziger Jahre. Wenig später wurde der Dachverband Lehm gegründet – im schleswig-holsteinischen Molfsee und auf der Baustelle des Zentrums für nachhaltige Entwicklung, artefact, dessen Tagungs- und Gästehaus in Glücksburg aus lokalem Lehm und anderen regionalen Baustoffen errichtet und 1995 eingeweiht wurde.

Während in Süddeutschland inzwischen alljährlich Handwerkerschulungen durchgeführt werden, ist der dreiwöchige Kurs in Glücksburg für bereits in Bauplanung und -handwerk Vorerfahrene der erste zur Fachkraft Lehmbau in Norddeutschland. In Kooperation mit der Handwerkskammer Flensburg und dem Dachverband Lehm wurden im Vorfeld Lehrpläne abgestimmt, eine Prüfungsordnung verabschiedet und Fachreferenten ausgewählt. Der dreiwöchige Kurs beinhaltet sowohl Theorie– als auch Praxismodule. Nach Bestehen der Prüfung und einem weiteren betriebswirtschaftlichen Modul ist die Eintragung in die Handwerkerrolle möglich.

Infos zur Anmeldung und die Kursbeschreibung gibt es hier als PDF-Datei zum Download:  Infos Kursbeschreibung und Anmeldung-FKL 22 – artefact

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„Tour de Flens“ am 21. Mai ein voller Erfolg

Zwischenstopp beim Mobilitätsmarkt: die Tour de Flens am Alsensund – Foto: Werner Kiwitt

Gute Laune und spannende Zwischenstopps bei der grenzübergreifenden Infotainment-Fahrt am vergangenen Samstag

Anregungen für abgestimmte E-Mobil-Ladesysteme und Energiewende

„Endlich wieder!“ freuten sich einige Elektromobil-Pioniere, die bereits seit 10 Jahren nur noch mit Sonne und Windstrom unterwegs sind. Doch auch die Neu-Einsteiger und Mitfahrende, die noch nie selber hinter dem Lenkrad eines E-Fahrzeuges gesessen hatten, zeigten sich begeistert-von dem Austausch mit den anderen fast 80 Teilnehmern der Tour in vierzig unterschiedlichen Elektro-Fahrzeugen: während der Flensburger Benjamin Flux Beifahrer in seinen noch Pedal-unterstützten Twike einlud, zeigten Andreas und Birgit Aupke aus Egernsund, dass mit einem Tesla sogar ein Wohnmobil auf Tour gehen kann. Auch elektrische Handwerkerfahrzeuge und Kleinbusse waren vertreten. Zwar dominierten Markenhersteller mit 2-500 Kilometer Batterie-Reichweite die Tour, aber die meisten Hingucker lockten umgerüstete Oldtimer wie der VW Käfer von Jesper Thun aus Broager oder der Framo von Hanno Otzen aus Ringsberg.

Zwei unterschiedliche Konzepte der E-Mobilität: Tesla und Twike – Foto: Werner Kiwitt

Nochmal deutlich größer als in früheren Jahren war auch das Interesse der Sonderburger und Flensburger, die erstmals zwei parallele E-Mobilitätsmärkte vor Schloss Sonderborg und im Citti-Park stationär aufsuchen und gleich  kritisch über die anstehenden Herausforderungen der Verkehrswende mitdiskutieren konnten: beim Podiumsgespräch des Klimapaktes im Citti-Park ging es auch um schnelleren Ausbau der Lade-Infrastruktur auf allen öffentlichen und Mieter-Parkplätzen, Car-Sharing und ÖPNV. Sonderborgs Bürgermeister Lauritzen und Peter Rathje von Project Zero begrüßten am dortigen Schloss auch Pedelec- und Lastenrad-Aussteller.

Da waren die Frühaufsteher der „Tour de Flens“ schon lange unterwegs: nach der dänischen „Morgenmad“ und der Begrüßung bei Sonderborg Forsyning ging es mit dem Fahrzeug-Korso zur solaren Fernwärmezentrale der Stadt und einer Biogasanlage von nature energy, die aus Fischabfällen,und organischen Resten der Lebensmittelverarbeitung und Tierhaltung neben Strom und Wärme auch Methan für die Überlandbusse der Region produziert.

Am Nachmittag zeigte Landwirt Henning Knutzen den E-Touristas in Hürup auf seinem Feld, wie durch sorgsame Bodenbearbeitung Humusbildung und damit auch CO2-Speicherung möglich ist – eine Perspektive mit einem weltweit kaum zu unterstützenden Potential im Kampf gegen die Erderhitzung. Neben viel infotainment gab es aber auch viele Gelegenheiten, ganz entspannt die Landschaft nördlich und südlich der Grenze mit blühenden Rapsfeldern, Feldwegen mit Knicks und Reddern zu genießen. „So wie die dänischen Teilnehmer sich über wunderschöne Nebenstraßen in Angeln erfreuten, entdecken die deutschen Teilnehmer Geheimtipps, die sie etwa auch an ihre Urlaubsgäste weitergeben können.“ freut sich Tour-Organisator Werner Kiwitt vom Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, über den grenzübergreifenden Austausch. Der soll nun auch intensiver zur Weiterentwicklung von grenzenlosen Lademöglichkeiten und Bezahlsystemen genutzt werden.

Dass da noch viel zu tun ist, wurde prompt deutlich durch den beim Glücksburger Touristikvereins-Vorsitzenden eingehenden Telefonanruf eines süddeutschen Urlaubers, der vergeblich versuchte, mit seiner deutschen Mastercard an einer E-Ladesäule von Shell in Sonderborg zu laden. „Da wollen wir ran und Kommunen wie Touristiker in der Region ermuntern für eine auch grenzübergreifend abgestimmte Vorgehensweise zum Laden und Abrechnen.“ so Werner Kiwitt. Die diesjährige „Tour de Flens“ wurde dafür begleitet durch ein Filmteam, das mit Mitteln des EU-Sofortprogramms eine entsprechende Dokumentation erstellen soll. So zogen sich letzte Interviews noch lange in den gemütlichen Teil der Tour, die traditionell mit einem Rundgang zu den Neuerungen im artefact-Zentrum und einem Flens am Grillstand ausläuft. Dort waren sich Alle von der erstmals teilnehmenden Glücksburgerin Heike Kaiser bis zur Wasserstoff-Fahrzeug-Fahrerin Simone Lange einig: „So macht Energiewende Spaß!“

Die Tour de Flens stand 2022 unter dem Motto Wir fahren mit Sonne und Wind vom Deich – statt mit Öl aus Putins Reich. und der Schirmherrschaft des amtierenden Ministers für Energiewende, Jan -Philipp Albrecht. Die Flensburger Stadtwerke sowie die Flensburger Brauerei waren als Sponsoren dabei.

Nachhaltig bauen mit Lehm: artefact in Glücksburg bietet ersten Profi-Kurs an – Anmeldeschluss: 05.08.2022

Innovativ und energieeffizient: Lehm-Architektur bei artefact in Glücksburg – Foto: artefact

Qualifizierung zur Fachkraft Lehmbau:
artefact führt in Glücksburg erstmalig Weiterbildung für Bauhandwerk durch

Erstmals in Norddeutschland wird vom 05. bis 23.September 2022 eine berufliche Weiterbildung angeboten, die sich anderswo bereits steigender Nachfrage erfreut.

Im Neubau, doch vor allem im Bereich der Sanierung wird von Hausbesitzern immer häufiger der Baustoff Lehm nachgefragt. Aufgrund des gesunden Innenraumklimas, doch zunehmend auch wegen der hervorragenden Energiebilanz ist innovatives Bauen mit Lehmputzen und Steinen längst mehr als ein Trend. Hinzu kommt, dass in Zeiten von Lieferengpässen und Kostensteigerungen bei Komponenten aus Fernost die regionale Verfügbarkeit als weiterer Vorteil entdeckt wird: überall , wo schon seit Jahrhunderten Städte aus Backsteinen und ungebranntem Lehm errichtet werden, ist der Baustoff in großen Mengen verfügbar, wie oft alte Straßennamen verraten.

Moderne Verarbeitungsmethoden bei der Fachkraft Lehmbau – Foto: artefact

Während andere Baustoffe nach Jahrzehnten oft Bauschutt und Entsorgungskosten hinterlassen, lässt sich Lehm problemlos recyceln und weiterverwenden. Doch lange galt der alte Baustoff als unmodern, im Handwerk wurde das spezifische Knowhow nicht mehr nachgefragt.  Die Renaissance des Lehmbaus begann in Deutschland Ende der Achtziger Jahre. Wenig später wurde der Dachverband Lehm gegründet – im schleswig-holsteinischen Molfsee und auf der Baustelle des Zentrums für nachhaltige Entwicklung, artefact, dessen Tagungs- und Gästehaus in Glücksburg aus lokalem Lehm und anderen regionalen Baustoffen errichtet und 1995 eingeweiht wurde.

Während in Süddeutschland inzwischen alljährlich Handwerkerschulungen durchgeführt werden, ist der dreiwöchige Kurs in Glücksburg für bereits in Bauplanung und -handwerk Vorerfahrene der erste zur Fachkraft Lehmbau in Norddeutschland. In Kooperation mit der Handwerkskammer Flensburg und dem Dachverband Lehm wurden im Vorfeld Lehrpläne abgestimmt, eine Prüfungsordnung verabschiedet und Fachreferenten ausgewählt. Der dreiwöchige Kurs beinhaltet sowohl Theorie– als auch Praxismodule. Nach Bestehen der Prüfung und einem weiteren betriebswirtschaftlichen Modul ist die Eintragung in die Handwerkerrolle möglich.

Infos zur Anmeldung und die Kursbeschreibung gibt es hier als PDF-Datei zum Download:  Infos Kursbeschreibung und Anmeldung-FKL 22 – artefact

artefact – Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung
Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg (Ostsee)
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Tour de Flens am 21. Mai: Die CO₂-neutrale Elektromobil-Rundfahrt um den Fjord der Ideen

„Wir fahren mit Sonne und Wind vom Deich – statt mit Öl aus Putins Reich“

Jetzt noch schnell anmelden! Teilnahme mit und ohne eigenes Elektro-Fahrzeug ist möglich.

Tour de Flens am 21. Mai bietet kostenlosen Erfahrungsaustausch zu fossilfreier Mobilität –  Mit umfangreichem Programm für die grenzübergreifende Infotainment-Fahrt

Täglich eine halbe Milliarde fließen alltäglich aus Erdöl- und Gasverkäufen von Westeuropa in das Reich Putins. Wer schon zuvor aus Klimaschutzgründen überlegte, sich von seinem fossilen Brenner zu verabschieden, hat nun weitere Gründe für den nötigen Ausstieg. Wie und wohin die Reise rein elektrisch gehen könnte, kann bei der 9.Tour de Flens am 21. Mai jeder selbst erfahren: auch noch nicht E-Mobile Mitfahrer haben Gelegenheit, sich während einer grenzübergreifenden Info-Tour mit E-Autofahrern über Reichweiten und Ladesäulen austauschen und Infos aus erster Hand zu bekommen.

Wie werde ich e-mobil? Austausch und Antworten gibt´s auf der Tour de Flens – Foto: Werner Kiwitt

Dutzende verschiedene Fahrzeugtypen werden wieder erwartet, deren Fahrer gern ihre Erfahrungen teilen. Waren bei den ersten Rundfahrten vor 10 Jahren vor Allem Unikate, umgerüstete Unikate und Kleinserienfahrzeuge mit geringer Reichweite am Start, so werden in diesem Jahr auch zahlreiche Serienfahrzeuge fast aller klassischer Automobilbauer erwartet: „Seitdem die Europäische Union endlich Vorgaben zum Umstieg auf höhere E-Quoten gemacht hat, überschlagen sich auch die letzten Bedenkenträger plötzlich mit neuen Modellen.“ freut sich Werner Kiwitt von artefact. „Mogelpackungen fahren bei uns aber nicht mit. Wir wollen zeigen, dass mittlerweile die Reichweiten und das Ladesäulennetz deutlich verbessert wurden, dass aber noch viel mehr passie-ren muss, um E-Mobilität für Mieter und in der Fläche, aber auch mit car-sharing und Umstiegsmöglichkeiten auf Busse und Bahnen attraktiver zumachen“.

Neben rein elektrischen Fahrzeugen sind auch CNG-Fahrzeuge auf Biogasbasis zur Mitfahrt eingeladen. Für fahrzeuglose Interessenten werden Mitfahrgelegenheiten ab Flensburg zum offiziellen Startort in Dänemark organisiert: am Sonntag vormittag kann bei den Versorgungsbetrieben Sonderborg bei Bedarf nachgeladen werden, bevor es nach der offiziellen Begrüßung durch die Organisatoren und Kommunen auf die erste Strecke geht. Neue Solar- und Biogasanlagen sowie Ladestationen werden während des Tages aufgesucht und vorgestellt. Vor Schloss Sonderborg wird ein großer Mobilitätsmarkt aufgesucht, den Projektpartner Project Zero organisiert.

Zu den weiteren Stopps gehört natürlich wie in allen Jahren der traditionelle hotdog-Test vor den Ochsen-Inseln, bevor es hinter den triple-Chargern in Padborg zum Citti-Park Flensburg geht, wo die Veranstaltungspartner vom Klimapakt einen Mobilitätsmarkt mit vielen Ausstellern planen. Nach weiteren Stopps endet die Infofahrt mit einem Rundgang und gemütlichem after-tour-Austausch im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg. „Wir wollen die Hemmschwelle für den Umstieg reduzieren und nicht zuletzt auch den Spaß am lautlosen Dahingleiten weitergeben. Das emobile Fahrgefühl muss man einfach mal ausprobiert haben!“

Auch Leihfahrzeuge für Touristen sind diesmal am Start und können von Vermietern für ihre Ur-laubsgäste ausgeliehen werden. Die „Tour de Flens“, die unter der Schirmherrschaft des schles-wig-holsteinischen Energiewende-Ministers Jan Philipp Albrecht steht, wird von der Flensburger Brauerei und den Stadtwerken unterstützt.

Öffentliche Podiumsdiskussion bei der E-Mobilitätsmesse im CITTI-PARK Flensburg

Am Samstag den 21.05.22 findet im Rahmen des Flensburger E-Mobilitätsmarktes ab 14.00 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion in der Shopping-Mall im CITTI-PARK Flensburg statt. Es diskutieren rund um das Themenfeld E-/H-Mobilität: Jens Sandmeier (Wirtschafts- und Technologietransfergesellschaft Schleswig Holstein), Jan Obenauer (Elektro Obenauer), Jürn Kruse (GP Joule) sowie Jördes Wüstermann (Klimaschutzmanagement Stadt Flensburg)

Das Programm in der Übersicht:

08:00 Uhr: Lade-Möglichkeit und Kaffee bei Sønderborg Forsyning, Elholm, Ellegårdsvej 8

08:30 Uhr: Registrierung, Kaffee und Morgenmad

09:15 Uhr: Begrüßung durch Gastgeber und Veranstalter

Fahrt zur BiogasanlageVollerup Glansager,

09:45 Uhr: Führung Peter Blomgren, nature energy,

10:45 Uhr: Weiterfahrt zum Schloss Sønderborg

11:00 Uhr: Begrüßung beim Mobilitätsmarkt und Rundgang

11:30 Uhr: Kurzfahrten zum Alsik Hotel und zur Aussichtsplattform in der 16.Etage

12:00 Uhr: Weiterfahrt über Grasten zu den Ochseninseln

12:30 Uhr: Stärkung bei Fjordperle und „Annie´s“ in Sønderhav

13:00 Uhr: Weiterfahrt nach Padborg Industrivej und Zwischenstop am Triplecharger

13:30 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer beim E-Mobilitätsmarkt beim CITTIPARK Flensburg -Begrüßungsinfos, Podiumsdiskussion m. Jens Sandmeier u.a.

14:45 Uhr: Weiterfahrt vom CITTIPARK mit Zwischenstop Ladesäulen-Einweihung

15:45 Uhr: Boben Op, Hürup: die Humusrevolution macht ernst: CO2-Anreicherung in der Landwirtschaft, Führung mit Henning Knutzen zu Hanfanbau und Kohlenstoffhandel

16:30 Uhr: Weiterfahrt nach Glücksburg

17:00 Uhr: artefact: Führung zur sun oyster und Solar-Kegeldachanlage im Klimapark Werner Kiwitt

17:30 Uhr: Grillen und Flens…

19:45 Uhr: Abschluss oder Weiterfeiern

Bereits mehr als 30 Fahrzeuge, darunter 15 verschiedene Marken und Typen von Twike bis Tesla, vom umgerüsteten VW bis zum serienmäßigen Elektro-Transporter haben sich angemeldet. Viele bieten Mitfahrgelegenheiten an. Wer sich über Car-sharing und Dörps-Mobile austauschen will, findet sicher einen Platz und Austauschpartner; auch Flensburgs Bürgermeisterin Simone Lange berichtet ihren Mitfahrern gern über ihre Erfahrungen mit ihrem Wasserstoff-Fahrzeug.  Derzeit können sich noch weitere geimpfte und getestete Interessierte für die Fahrt ab Flensburg und Sonderborg bei www.tour-de-flens.eu anmelden.

Zudem wird die diesjährige Tour mit Unterstützung des EU-Sofortprogramms  von einem Film-Team begleitet werden, um Eindrücke von der Tour um die schönste Förde der Welt und  Anregungen für den grenzübergreifenden Austausch zu Lademöglichkeiten, Leihfahrzeugen  weiterzutragen.

Über folgenden Link lässt sich sehen, wer/welche Fahrzeuge bereits dabei sind
Die Teilnehmerliste für die Webseite ist hier: link_public , reduzierte Informationen

Weitere Infos zu Programm und Anmeldung zur kostenlosen Mitfahrt finden sich unter www.Tour-de-Flens.eu .

artefact – Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung
Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg (Ostsee)
Tel.: 04631-61160
artefact.de
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Tour de Flens am 21. Mai: Die CO₂-neutrale Infotainment-Tour mit Elektrofahrzeugen rund um den Fjord der Ideen

„Wir fahren mit Sonne und Wind vom Deich – statt mit Öl aus Putins Reich“

Jetzt anmelden!

Tour de Flens am 21. Mai bietet kostenlosen Erfahrungsaustausch zu fossilfreier Mobilität –  Mit umfangreichem Programm für die grenzübergreifende Infotainment-Fahrt 

Teilnahme mit und ohne eigenes Elektro-Fahrzeug ist möglich.

Täglich eine halbe Milliarde fließen alltäglich aus Erdöl- und Gasverkäufen von Westeuropa in das Reich Putins. Wer schon zuvor aus Klimaschutzgründen überlegte, sich von seinem fossilen Brenner zu verabschieden, hat nun weitere Gründe für den nötigen Ausstieg. Wie und wohin die Reise rein elektrisch gehen könnte, kann bei der 9.Tour de Flens am 21. Mai jeder selbst erfahren: auch noch nicht E-Mobile Mitfahrer haben Gelegenheit, sich während einer grenzübergreifenden Info-Tour mit E-Autofahrern über Reichweiten und Ladesäulen austauschen und Infos aus erster Hand zu bekommen.

Wie werde ich e-mobil? Austausch und Antworten gibt´s auf der Tour de Flens – Foto: Werner Kiwitt

Dutzende verschiedene Fahrzeugtypen werden wieder erwartet, deren Fahrer gern ihre Erfahrun-gen teilen. Waren bei den ersten Rundfahrten vor 10 Jahren vor Allem Unikate, umgerüstete Unikate und Kleinserienfahrzeuge mit geringer Reichweite am Start, so werden in diesem Jahr auch zahlreiche Serienfahrzeuge fast aller klassischer Automobilbauer erwartet: „Seitdem die Europäische Union endlich Vorgaben zum Umstieg auf höhere E-Quoten gemacht hat, überschlagen sich auch die letzten Bedenkenträger plötzlich mit neuen Modellen.“ freut sich Werner Kiwitt von artefact. „Mogelpackungen fahren bei uns aber nicht mit. Wir wollen zeigen, dass mittlerweile die Reichweiten und das Ladesäulennetz deutlich verbessert wurden, dass aber noch viel mehr passie-ren muss, um E-Mobilität für Mieter und in der Fläche, aber auch mit car-sharing und Umstiegsmöglichkeiten auf Busse und Bahnen attraktiver zumachen“.

Neben rein elektrischen Fahrzeugen sind auch CNG-Fahrzeuge auf Biogasbasis zur Mitfahrt eingeladen. Für fahrzeuglose Interessenten werden Mitfahrgelegenheiten ab Flensburg zum offiziellen Startort in Dänemark organisiert: am Sonntag vormittag kann bei den Versorgungsbetrieben Sonderborg bei Bedarf nachgeladen werden, bevor es nach der offiziellen Begrüßung durch die Organisatoren und Kommunen auf die erste Strecke geht. Neue Solar- und Biogasanlagen sowie Ladestationen werden während des Tages aufgesucht und vorgestellt. Vor Schloss Sonderborg wird ein großer Mobilitätsmarkt aufgesucht, den Projektpartner Project Zero organisiert.

Zu den weiteren Stopps gehört natürlich wie in allen Jahren der traditionelle hotdog-Test vor den Ochsen-Inseln, bevor es hinter den triple-Chargern in Padborg zum Citti-Park Flensburg geht, wo die Veranstaltungspartner vom Klimapakt einen Mobilitätsmarkt mit vielen Ausstellern planen. Nach weiteren Stopps endet die Infofahrt mit einem Rundgang und gemütlichem after-tour-Austausch im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg. „Wir wollen die Hemmschwelle für den Umstieg reduzieren und nicht zuletzt auch den Spaß am lautlosen Dahingleiten weitergeben. Das emobile Fahrgefühl muss man einfach mal ausprobiert haben!“

Auch Leihfahrzeuge für Touristen sind diesmal am Start und können von Vermietern für ihre Ur-laubsgäste ausgeliehen werden. Die „Tour de Flens“, die unter der Schirmherrschaft des schles-wig-holsteinischen Energiewende-Ministers Jan Philipp Albrecht steht, wird von der Flensburger Brauerei und den Stadtwerken unterstützt.

Öffentliche Podiumsdiskussion bei der E-Mobilitätsmesse im CITTI-PARK Flensburg

Am Samstag den 21.05.22 findet im Rahmen des Flensburger E-Mobilitätsmarktes ab 14.00 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion in der Shopping-Mall im CITTI-PARK Flensburg statt. Es diskutieren rund um das Themenfeld E-/H-Mobilität: Jens Sandmeier (Wirtschafts- und Technologietransfergesellschaft Schleswig Holstein), Jan Obenauer (Elektro Obenauer), Jürn Kruse (GP Joule) sowie Jördes Wüstermann (Klimaschutzmanagement Stadt Flensburg)

Weitere Infos zu Programm und Anmeldung zur kostenlosen Mitfahrt finden sich unter www.Tour-de-Flens.eu .

artefact – Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung
Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg (Ostsee)
Tel.: 04631-61160
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9. Tour de Flens am 21. Mai: „Wir fahren mit Sonne und Wind vom Deich – statt mit Öl aus Putins Reich“

Jetzt anmelden!

Tour de Flens am 21. Mai bietet kostenlosen Erfahrungsaustausch zu fossilfreier Mobilität – Nun steht das Programm der grenzübergreifenden Infotainment-Fahrt 

Anmeldephase beginnt –  Teilnahme mit und ohne eigenes Elektro-Fahrzeug ist möglich.

– Täglich eine halbe Milliarde fließen alltäglich aus Erdöl- und Gasverkäufen von Westeuropa in das Reich Putins. Wer schon zuvor aus Klimaschutzgründen überlegte, sich von seinem fossilen Brenner zu verabschieden, hat nun weitere Gründe für den nötigen Ausstieg. Wie und wohin die Reise rein elektrisch gehen könnte, kann bei der 9.Tour de Flens am 21. Mai jeder selbst erfahren: auch noch nicht E-Mobile Mitfahrer haben Gelegenheit, sich während einer grenzübergreifenden Info-Tour mit E-Autofahrern über Reichweiten und Ladesäulen austauschen und Infos aus erster Hand zu bekommen.

Wie werde ich e-mobil? Austausch und Antworten gibt´s auf der Tour de Flens – Foto: Werner Kiwitt

Dutzende verschiedene Fahrzeugtypen werden wieder erwartet, deren Fahrer gern ihre Erfahrun-gen teilen. Waren bei den ersten Rundfahrten vor 10 Jahren vor Allem Unikate, umgerüstete Unikate und Kleinserienfahrzeuge mit geringer Reichweite am Start, so werden in diesem Jahr auch zahlreiche Serienfahrzeuge fast aller klassischer Automobilbauer erwartet: „Seitdem die Europäische Union endlich Vorgaben zum Umstieg auf höhere E-Quoten gemacht hat, überschlagen sich auch die letzten Bedenkenträger plötzlich mit neuen Modellen.“ freut sich Werner Kiwitt von artefact. „Mogelpackungen fahren bei uns aber nicht mit. Wir wollen zeigen, dass mittlerweile die Reichweiten und das Ladesäulennetz deutlich verbessert wurden, dass aber noch viel mehr passie-ren muss, um E-Mobilität für Mieter und in der Fläche, aber auch mit car-sharing und Umstiegsmöglichkeiten auf Busse und Bahnen attraktiver zumachen“.

Neben rein elektrischen Fahrzeugen sind auch CNG-Fahrzeuge auf Biogasbasis zur Mitfahrt eingeladen. Für fahrzeuglose Interessenten werden Mitfahrgelegenheiten ab Flensburg zum offiziellen Startort in Dänemark organisiert: am Sonntag vormittag kann bei den Versorgungsbetrieben Sonderborg bei Bedarf nachgeladen werden, bevor es nach der offiziellen Begrüßung durch die Organisatoren und Kommunen auf die erste Strecke geht. Neue Solar- und Biogasanlagen sowie Ladestationen werden während des Tages aufgesucht und vorgestellt. Vor Schloss Sonderborg wird ein großer Mobilitätsmarkt aufgesucht, den Projektpartner Project Zero organisiert.

Zu den weiteren Stopps gehört natürlich wie in allen Jahren der traditionelle hotdog-Test vor den Ochsen-Inseln, bevor es hinter den triple-Chargern in Padborg zum Citti-Park Flensburg geht, wo die Veranstaltungspartner vom Klimapakt einen Mobilitätsmarkt mit vielen Ausstellern planen. Nach weiteren Stopps endet die Infofahrt mit einem Rundgang und gemütlichem after-tour-Austausch im Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact in Glücksburg. „Wir wollen die Hemmschwelle für den Umstieg reduzieren und nicht zuletzt auch den Spaß am lautlosen Dahingleiten weitergeben. Das emobile Fahrgefühl muss man einfach mal ausprobiert haben!“

Auch Leihfahrzeuge für Touristen sind diesmal am Start und können von Vermietern für ihre Ur-laubsgäste ausgeliehen werden. Die „Tour de Flens“, die unter der Schirmherrschaft des schles-wig-holsteinischen Energiewende-Ministers Jan Philipp Albrecht steht, wird von der Flensburger Brauerei und den Stadtwerken unterstützt.

Weitere Infos zu Programm und Anmeldung zur kostenlosen Mitfahrt finden sich unter www.Tour-de-Flens.eu .

artefact – Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung
Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg (Ostsee)
Tel.: 04631-61160
artefact.de
info@artefact.de

Nachhaltig bauen mit Lehm: artefact in Glücksburg bietet ersten Profi-Kurs an

Innovativ und energieeffizient: Lehm-Architektur bei artefact in Glücksburg – Foto: artefact

Qualifizierung zur Fachkraft Lehmbau:
artefact führt in Glücksburg erstmalig Weiterbildung für Bauhandwerk durch

Erstmals in Norddeutschland wird vom 05. bis 23.September 2022 eine berufliche Weiterbildung angeboten, die sich anderswo bereits steigender Nachfrage erfreut.

Im Neubau, doch vor allem im Bereich der Sanierung wird von Hausbesitzern immer häufiger der Baustoff Lehm nachgefragt. Aufgrund des gesunden Innenraumklimas, doch zunehmend auch wegen der hervorragenden Energiebilanz ist innovatives Bauen mit Lehmputzen und Steinen längst mehr als ein Trend. Hinzu kommt, dass in Zeiten von Lieferengpässen und Kostensteigerungen bei Komponenten aus Fernost die regionale Verfügbarkeit als weiterer Vorteil entdeckt wird: überall , wo schon seit Jahrhunderten Städte aus Backsteinen und ungebranntem Lehm errichtet werden, ist der Baustoff in großen Mengen verfügbar, wie oft alte Straßennamen verraten.

Moderne Verarbeitungsmethoden bei der Fachkraft Lehmbau – Foto: artefact

Während andere Baustoffe nach Jahrzehnten oft Bauschutt und Entsorgungskosten hinterlassen, lässt sich Lehm problemlos recyceln und weiterverwenden. Doch lange galt der alte Baustoff als unmodern, im Handwerk wurde das spezifische Knowhow nicht mehr nachgefragt.  Die Renaissance des Lehmbaus begann in Deutschland Ende der Achtziger Jahre. Wenig später wurde der Dachverband Lehm gegründet – im schleswig-holsteinischen Molfsee und auf der Baustelle des Zentrums für nachhaltige Entwicklung, artefact, dessen Tagungs- und Gästehaus in Glücksburg aus lokalem Lehm und anderen regionalen Baustoffen errichtet und 1995 eingeweiht wurde.

Während in Süddeutschland inzwischen alljährlich Handwerkerschulungen durchgeführt werden, ist der dreiwöchige Kurs in Glücksburg für bereits in Bauplanung und -handwerk Vorerfahrene der erste zur Fachkraft Lehmbau in Norddeutschland. In Kooperation mit der Handwerkskammer Flensburg und dem Dachverband Lehm wurden im Vorfeld Lehrpläne abgestimmt, eine Prüfungsordnung verabschiedet und Fachreferenten ausgewählt. Der dreiwöchige Kurs beinhaltet sowohl Theorie– als auch Praxismodule. Nach Bestehen der Prüfung und einem weiteren betriebswirtschaftlichen Modul ist die Eintragung in die Handwerkerrolle möglich. Infos zur Anmeldung und die Kursbeschreibung gibt es hier als PDF-Datei zum Download:  Infos Kursbeschreibung und Anmeldung-FKL 22 – artefact

Weitere Infos für Interessierte bei artefact – Das Zentrum für nachhaltige Entwicklung
Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg (Ostsee)
Tel.: 04631-61160
artefact.de
info@artefact.de

Landesweiter Workshop „Grünkohl statt Braunkohle“ für junge Aktive am 29.-31.10.2021 in Glücksburg

Fridays-for-Future-Workshop „Grünkohl statt Braunkohle“ für junge Aktive am 29.-31.10.2021 im Zentrum für nachhaltige Entwicklung „artefact“ in Glücksburg – Foto: artefact

Raus aus der Braunkohle – rein in den Grünkohl – was kann ich selber machen?

Jetzt anmelden!

Vor den Bundestagswahlen war die fridays-for-future-Generation auf der Straße, um von der nächsten Bundesregierung eine ambitionierte Klimaschutzpolitik einzufordern. Doch viele Jugendliche wollen auch selber etwas gegen die drohende Erderhitzung tun.

„Raus aus der Braunkohle – rein in den Grünkohl!“ – so lautet das Motto einer Workshop-Reihe, die noch vor der Corona-Pandemie im Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, gestartet wurde. An zwei Wochenenden nahmen bereits Schüler und Studierende teil, an denen Energiestrategiesimulationen und Rollenspiele etwa zum Thema Erdgaspipelines und Flüssiggas für Schleswig-Holstein zum Programm gehörten.  Beim nächsten Workshop geht es nun um eigene Handlungsfelder wie die Planung einer CO2-armen Klassenfahrt oder dem Bau eines solaren Handy-Ladegeräts.

Insbesondere schleswig-holsteinische Jugendliche können sich anmelden zum Workshop am Wochenende 29.-31. Oktober im artefact-Zentrum, das selber mit lokalen Baustoffen errichtet ist und sich komplett erneuerbar mit Strom und Wärme versorgt. Dank der Unterstützung der Bingo Projektförderung, der Lighthouse Foundation und dem Verein zur Förderung der Energiewende in Schleswig-Holstein liegt die Teilnahmegebühr im Taschengeldbereich.

Weitere Infos zur Anmeldung gibt´s unter: https://www.artefact.de/projekte/fridays-for-future-workshop/

und in der nebenstehenden PDF-Datei: fff-Workshop211029-Rein in den Grünkohl Anmeldung

artefact
Bremsbergallee 35, 24960 Glücksburg (Ostsee)
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