Archiv für den Monat Dezember 2025
Museumsberg Flensburg und Eiszeithaus: Veranstaltungen im Januar 2026
Ausstellung auf dem Museumsberg
Unterschätzt! – Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund

Nach zahlreichen Ausstellungen zur Künstlerkolonie Ekensund in der 150-jährigen Geschichte des Museumsberg Flensburg wird im Winter 2025/26 die Frauenpower von Ekensund erstmals in den Fokus gerückt. Exemplarisch für die unterschiedlichen Lebensläufe von Frauen im frühen 20. Jahrhundert werden sechs ausgewählte Biografien aus dem Ekensunder Umkreis gewürdigt.
Die Sichtbarkeit der Frauen ist abhängig von verschiedenen, historischen und lokalen Bedingungen. In der Regel verliefen die vielversprechenden Karriereanfänge neben der traditionellen Care-Arbeit mit der Zeit ins Leere. Sophie Eisenlohr, die spätere Ehefrau von Alex Eckener konnte schon während ihrer Kindheit in London so gut Tiere malen, dass sie heute als Wunderkind gelten würde. Ihre Schwägerin Toni Eckener sorgte als Netzwerkerin und Gastgeberin dafür, dass das Elternhaus ein Ort für die ganze Familie blieb. Sie vermietete auch Pensionszimmer u. a. an Ada Nolde, mit der sie freundschaftlich verbunden blieb. Ein Originalfenster aus dem heutigen Eckener-Haus mit dem eingeritzten Namen von Nolde zeugt in der Ausstellung von dem beliebten Treffpunkt in Flensburg.

Eine Frau, die ausschließlich für die Kunst nach Ekensund kam, war die Malerin Emmy Gotzmann (1881-1950). Ihr herausragendes Talent führte sie mit Anfang Zwanzig von Berlin in die Flensburger Region. Die Akzeptanz ihrer Zeitgenossen musste sie sich erst erarbeiten. Die Qualität ihrer Werke überragte oftmals die der ihrer männlichen Kollegen. 1908 bekam sie gemeinsam dem Flensburger Bildhauer Heinz Weddig eine große Ausstellung im Flensburger Kunstgewerbemuseum, dem heutigen Museumsberg. Die Flensburger Nachrichten berichteten damals überrascht von der Ausdruckskraft in den Bildern von Gotzmanns „Künstlererscheinung, welche die Schönheit der Landschaft mit der rückhaltslosen Farbenbegeisterung des modernen Malers schaut.″ Die gesamte Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens kann nun dort bewundert werden, wo ihre Karriere begann.
Dauer: noch bis 8. März 2026
Führungen und Vorträge zur Ausstellung:
Donnerstag, 29. Januar, 18.00 Uhr
Kreuz und que(e)r durch die Ausstellung „Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund“
Führung mit Gregor Dittmann
JUGENDSTIL HOCH ZWEI: Hans Christiansen und sein Lieblingsschüler Robert Gercke
noch bis 25. Januar 2026

Hans Christiansen (1866-1945), zentraler Künstler des Jugendstils mit Flensburger Wurzeln, sah sich zeitlebens nie als Lehrer. Dabei bildete er über viele Jahre Lehrlinge aus und gab sowohl an einer Kunstschule als auch privat Zeichenunterricht. Dieser Teil seines Schaffens ist bisher ebenso unerforscht wie das Werk seiner Schüler.
Daher kommt es einer Sensation gleich, dass jetzt der komplette Nachlass eines seiner wichtigsten Schüler aufgetaucht ist: Robert Gercke (1877-1914) war zunächst Lehrling, später Assistent Hans Christiansens und unterstützte seinen Lehrer bei dessen Hauptwerk, dem Gesamtkunstwerk „Haus in Rosen“ auf der Darmstädter Mathildenhöhe. Gercke wurde selbst Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Aachen, bevor er mit nur 37 Jahren einer schweren Krankheit erlag. Christiansen nannte Gercke in einem Brief an dessen Witwe „von all meinen jungen Leuten der liebste“.
Der bislang unveröffentlichte Nachlass Robert Gerckes umfasst Gemälde, Zeichnungen und zahlreiche Entwürfe für Kunstgewerbe, Illustrationen und Plakate. Erstmals zeigt der Museumsberg Flensburg das Werk von Schüler und Lehrer gemeinsam, ergänzt um Werke weiterer Schüler und Schülerinnen Hans Christiansens wie Paul Bürck, Dora Wenneker-Iven und Olaf Christiansen.
Führungen und Vorträge zur Ausstellung:
Sonntag, 11. Januar, 11.30 Uhr
JUGENDSTIL HOCH ZWEI
Führung mit Elke Wolny
Sonntag, 18. Januar, 11.30 Uhr
JUGENDSTIL HOCH ZWEI
Führung mit Heidrun Schlüter-Gräber
Donnerstag, 22. Januar, 18.00 Uhr
So klang der Jugendstil, Klavierkonzert mit Maik Beta
Sonntag, 25. Januar, 11.30 Uhr
JUGENDSTIL HOCH ZWEI
Führung mit Dr. Michael Fuhr
Weitere Veranstaltungen im Januar auf dem Museumsberg
Sonntag, 04. Januar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Sonntag, 04. Januar, 11.30 Uhr
Aufbruch in die Moderne
Führung mit Elke Wolny
Sonntag, 11. Januar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Montag, 12. Januar, 15.00 Uhr
Aufgeweckte Kunstgeschichten mit Martina Klose-März
Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz
(Anmeldung: 0461/852956)
Dienstag, 13. Januar, bis Donnerstag, 15. Januar
Konferenz „Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken – sozial-ökologische Transformation erleben“ von Studierenden des Studiengangs Master Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg

Die Konferenz
„Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken“ findet vom 13. bis 15. Januar 2026 im Museumsberg in Flensburg statt, organisiert von Studierenden der Europa-Universität Flensburg, und bietet Impulse für eine gerechtere Welt. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind erwünscht und es gibt weitere Informationen auf zukunftsgestalten-flensburg.de und Instagram @zukunftsgestalten2026.
Donnerstag, 15. Januar, 18.00 Uhr
Sauermann-Preisverleihung
Sonntag, 18. Januar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Donnerstag, 22. Januar, 18.00 Uhr
So klang der Jugendstil, Klavierkonzert mit Maik Beta
Sonntag, 25. Januar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Weitere Ausstellung:
„Lieblingsstücke!“ Die Kunsthalle zu Kiel zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg
noch bis 2027
Ein Dutzend handverlesener Meisterwerke aus der Kieler Gemäldesammlung sind zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg, während die Kunsthalle zu Kiel grundlegend saniert wird.
„Lieblingsstücke!“ ist die Präsentation der wertvollen Leihgaben betitelt, und das ist kein Zufall. Museumsdirektor Michael Fuhr durfte sich wirklich seine Favoriten aus der wunderbaren Kieler Sammlung aussuchen. Für die kommenden fünf Jahre haben jetzt kostbare Werke von Malergrößen wie Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff und Asger Jorn ihren Platz zwischen den Bildern der Flensburger Sammlung eingenommen. Die Spannbreite reicht vom niederländischen Barockstillleben über Porträts und Landschaften des 19. Jahrhunderts bis zu Ikonen der klassischen Moderne. Alle zwölf Leihgaben sind so gehängt, dass sie mit der Flensburger Sammlung in Dialog treten und sich den Besucher*innen so neue Zusammenhänge erschließen.
Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de
Naturwissenschaftliches Museum
Dauerausstellung:

Elch, Fuchs, Schweinswal und viele andere typische Tiere des nördlichen Schleswig-Holsteins und angrenzender Gebiete zeigt das Naturwissenschaftliche Museum auf dem Flensburger Museumsberg. Es veranschaulicht die Entstehung und Entwicklung der Landschaft, die durch die Eiszeiten wesentlich geprägt wurde. Ökologische Zusammenhänge und Besonderheiten werden verständlich erläutert.
Zahlreiche Entdecker- und Mitmachangebote laden Alt und Jung zum Beobachten und Experimentieren ein. Große und kleine Sonderausstellungen sowie naturpädagogische Veranstaltungen vervollständigen das Angebot.
Die Ausstellung verteilt sich auf sechs Räume: Wald, Feldmark, Stadt, Binnengewässer mit Mooren, Ostsee/Förde und Eiszeit. Der größte Teil der paläontologisch-geologischen Sammlung befindet sich im nahe gelegenen Eiszeit-Haus.
Veranstaltungen des Naturwissenschaftlichen Museums im Januar
Donnerstag, 08. Januar, 18.00 Uhr
Taschenlampenführung
(Anmeldung: 0461/852504)
Aktuelle Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag: 10.00-17.00 Uhr
Naturwissenschaftliches Museum
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0 461 – 85 25 04
Fax: 0 461 – 85 29 93
E-Mail: naturwissenschaftliches-museum@flensburg.de
https://www.naturwissenschaftliches-museum.de
Eiszeit-Haus:
Fossiliensprechstunde am 4. Januar
Am Sonntag, den 4. Januar von 11 bis 16 Uhr findet im Eiszeit-Haus, Mühlenstraße 7, wieder die beliebte Fossiliensprechstunde statt.
Versteinerungen aller Art können Besucher*innen des Eiszeit-Hauses an diesem Sonntag während der Öffnungszeiten (11-17 Uhr) einem Experten vorlegen. Ob ein vermeintlicher Saurierknochen oder eine 500 Millionen Jahre alte Koralle vom Ostseestrand, kostenlos werden die mitgebrachten Schätze aus der Erdgeschichte begutachtet und es gibt darüber hinaus auch praktische Tipps zum Sammeln von Versteinerungen in Schleswig-Holstein.
Kindermittwoch im Eiszeit-Haus
Mittwochs kannst du im Eiszeit-Haus nicht nur viele tolle Schätze entdecken, sondern auch experimentieren, basteln oder forschen. Zwischen 15-16 Uhr bieten wir dir mittwochs eine spannende Mitmachaktion an.Du hast Lust, mitzumachen? Dann komme einfach vorbei!
Anmelden musst du dich nicht, bezahlen musst du auch nichts. Wir freuen uns auf dich!
Weitere Veranstaltungen im Januar im Eiszeit-Haus:
14. Januar, 17.30-19 Uhr
De Steensöker
Offenes Treffen für Gesteins- und Fossilieninteressierte
20. Januar, 19.30 Uhr
Naturerlebnisse am Winderatter See
Dienstags-Vortrag Ralf Petersen
Aktuelle Öffnungzeiten & Preise
Mittwochs und sonntags von 11 Uhr bis 17.00 Uhr
Der Eintritt ins Eiszeit-Haus ist kostenlos, außer bei Sonderveranstaltungen.
Spenden zur Verbesserung der Ausstellung sind stets willkommen.
Eiszeit-Haus Flensburg
Mühlenstraße 7
24937 Flensburg
Telefon: 0461 / 85 – 25 77 während der Öffnungszeiten
Telefon: 0461 / 85 – 25 04
Website: https://www.eiszeit-haus.de/ E-Mail: eiszeit-haus@flensburg.de
Die Januar-Veranstaltungen auf dem Museumsberg und im Eiszeit-Haus nochmal zusammenfassend im untenstehenden Programm-Flyer zur Ansicht und zum Download:
Stellungnahme des BUND zum geplanten Windpark im Steartmoor bei Großsolt
BUND lehnt Vorhaben aus Naturschutzgründen ab
Im Steartmoor bei Großsolt sollen fünf große Windkraftanlagen gebaut werden. Dagegen formiert sich Protest: https://akopol.wordpress.com/2025/12/28/protest-gegen-windpark-im-steartmoor-bei-grossolt/
Dazu untenstehend auch die Stellungnahme des BUND Schleswig-Holstein vom 11.12.2025, die es ganz am Ende nochmal als PDF-Datei zur Ansicht und zum Download gibt
BUND Schleswig-Holstein | Lorentzendamm 16 | 24103 Kiel
An das Landesamt für Umwelt
Hamburger Chaussee 25
24220 Flintbek
E-Mail: poststelle.flintbek@lfu.landsh.de
Landesamt für Umwelt – Außenstelle Flensburg
Bahnhofstraße 38
24937 Flensburg
E-Mail: flensburg.poststelle@lfu.landsh.de
Stellungnahme des BUND SH zum geplanten Windpark Großsolt
Guten Tag,
von Bewohnern der Gemeinde Großsolt und Naturschutzorganisationen sind wir auf eine Bauplanung der Windpark Großsolt GmbH auf den Landespplanungsabgleich im Potentialfläche PL11_SLF_404 aufmerksam gemacht worden.
https://maps.app.goo.gl/k1v5mxCooDK6LBYp8 und Anlage 2.
Da in den öffentlich zugänglichen Informationen der Gemeinde Großsolt keine Hinweise zu diesem Projekt zu finden sind, vermuten wir, dass es sich um ein Verfahren nach § 35 BauGB handelt. Uns wurde dazu folgendes Aktenzeichen genannt: G40/2025/120-124.
Das BauGB sieht solche Bauvorhaben als Außenbereichsvorhaben und privilegiert an, wenn nicht andere öffentliche Belange entgegenstehen und eine ausreichende Erschließung gewährleistet ist.
Wir sehen zu diesem Vorhaben gravierende andere öffentliche Interessen, die diesem Vorhaben entgegenstehen und erheben deshalb Einspruch dagegen.
Unsere Ablehnung begründet sich in folgenden Punkten, die wir als dem Projekt entgegenstehende öffentliche Interessen betrachten:
Vorbemerkung:
Für den BUND SH gibt es keine Alternative zu einer naturverträglichen Energiewende. Klimaschutz schützt auch die Natur. Deshalb hat der BUND SH den bisherigen Ausbau der Windkraft in Großsolt im Ganzen mitgetragen. Sofern der Ausbau auch weiterhin natur- und umweltverträglich gestaltet wird, ist der BUND SH bereit, diesen weiterhin mitzutragen.
Neben dem Ausbau der Windkraft gilt es ebenso, den Artenschutz und den Schutz der Biodiversität sicherzustellen. Die Ausweisung von Vorranggebieten Windenergie ist abzuwägen mit den Zielen der Biodiversitätsstrategie des Landes, des Bundes, dem EU-Nature-Restoration-Law und den Übereinkommen über die Konvention zur biologischen Vielfalt der UN (Convention on Biological Diversity, CBD). Dabei ist den Zielen der Biodiversitätsstrategien ein hoher Rang einzuräumen.
Abwägungsentscheidung:
Aufgrund der Lage innerhalb eines potenziellen Beeinträchtigungsbereiches eines Großvogelhorstes entfällt der überwiegende Teil der Fläche im Norden. Hier wird dem vorsorgenden Artenschutz Vorrang eingeräumt. Der als weiches Tabukriterium festgelegte Abstandsbereich um Siedlungen von 800 m wird für die Ortslage Hostrup um einen 200 m erweiterten Schutzbereich ergänzt, da aufgrund der in diesem Bereich fehlenden Windenergiezuteilung dem siedlungsnahen Freiraumschutz ein höheres Gewicht eingeräumt wird.
Damit reduziert sich die Fläche auf rd. 18 ha und erfüllt noch gerade die Mindestgröße. Angesichts der vollständigen Überlagerung mit einem Schwerpunktraum des Biotopverbundes ist aus naturschutzfachlichen Konflikten nicht mehr nachzuvollziehen. Auf eine Ausweisung wird daher verzichtet. Die Lage in einem im Regionalplan für den Planungsraum V ausgewiesenen Gebiet mit besonderer Bedeutung für Natur und Landschaft spricht darüber hinaus für diese Einschätzung.

Hierin dokumentiert sich in besonderem Maße, dass öffentliche Interessen dem Bauvorhaben entgegenstehen.
Im vorliegenden Fall ist auch die Moorschutzstrategie des Landes zu berücksichtigen.
1. Das Planungsgebiet umfasst fast ausschließlich Moorflächen (Moorböden und Anmoorböden).
– S. Karte 1 in der Anlage
Die Fläche bildet eine Niedermoorkulisse.
Beim Bau würden durch die Tiefbauarbeiten massive Eingriffe in den Moorboden erfolgen:
– überdurchschnittliche Tiefgründungen und die Errichtung von besonders massiven Fundamenten wegen des Vorhandenseins der Moorkulisse – einschließlich Befürchtungen der Anlieger hinsichtlich der Standfestigkeit
– notwendig werdende umfangreiche Wegebau verbunden mit Bodenverdichtung
– kilometerlange Anbindung an das Stromnetz
Dadurch würden große Mengen klimaschädlicher Gase (Kohlendioxid, Methan) freigesetzt werden. Dies steht im diametralen Widerspruch zum Moorschutzkonzept des Landes Schleswig-Holstein.
Diese beinhaltet auch eine Strategie zur Wiedervernässung von Moorflächen. Dazu würde sich das Gebiet um die Bollingstedter Au / Holmigaus sehr eignen, ist es doch kaum durch Straßen erschlossen. Es ist zu befürchten, dass ein intaktes Niedermoor erst der Erdboden gleich gemacht wird.
Wir möchten auch betonen, dass das Schutzgut Boden dem Arten- und Biotopschutz gleichgestellt ist (BNatSchG).
2. Das Gebiet befindet sich vollständig in einem Biotopverbundsystem (BVS 25)
https://umweltportal.schleswig-holstein.de/kartendienste?lang=de&topic=thallgemein&bgLayer=sqx_geodatenzentrum_de_de_base&mode=web_raster_grau_DE_EPSG_25832_ADV&E=536611.928&N=6057277.628&zoom=9&layers=sx46b06e7c7cdd80aae8a05a75f52c33f&layers_visibility=118cbcd408bc659c6602990b885e56
3. Das Gebiet bietet ein besonders hohes Potential im Bereich Wasserrückhaltevermögen. Wir sehen es auch als notwendig, eine Untersuchung hinsichtlich der Funktion als Wasserspeicher usw. durchzuführen. Aufgrund des Vorhandenseins der Niedermoorkulisse ist zu befürchten, dass der Wasserhaushalt durch die umfangreichen Baumaßnahmen dauerhaft beeinträchtigt wird.
https://umweltportal.schleswig-holstein.de/kartendienste?lang=de&topic=thboden&bgLayer=sqx_geodatenzentrum_de_de_base&mode=web_raster_grau_DE_EPSG_25832_ADV&E=535997.918&N=6050444.133&zoom=10&layers=sx7bd9edf25b09de20702fb671c70ce4a&layers_visibility=6686705102671b15c5647b1271596e3
Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass besonders der südliche Teil durch Starkregenereignisse gefährdet ist.
https://www.geportal.de/map.html?preset=H3YBnQhXMxDv6-c8X7n9PhKWzevVzkule9FH8tM
4. Das Gebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet / FFH-Gebiet Fröruper Berge und FFH-Gebiet „Treene – Windatter See bis Friedrichstadt und Bollingstedter Au“.
Es ist im Regionalplan V als Gebiet mit besonderer Bedeutung für Natur und Landschaft gekennzeichnet.
5. Im Prozess der Landesplanung zur „Teilaufstellung des Regionalplanes des Planungsraums I in Schleswig-Holstein Kapitel 4.7 zum Thema Windenergie an Land“ wurde die Potentialfläche PL1_SLF_404 aus guten Gründen nicht als Vorranggebiet übernommen.
Dort heißt es u. a.:
– „Potenzielle Beeinträchtigungsbereiche im 3 km Radius um Seeadlerhorste außerhalb des Dichtezentrums / um Schwarzstorchhorst“
6. Das Planungsgebiet ist hinsichtlich des Vogelschutzes von herausragender Bedeutung:
Aus Zulassungen und belegbaren Quellen (z. B. Gebietsbetreuer Eulenverband SH-H) haben wir Informationen über einen vielseitigen und schützenswerten Vogelwelt im Planungsgebiet. Es ist:
– ein Überwinterungsgebiet von Singschwänen, Zwergschwänen, Grau- und Nonnegänsen
– Brutgebiet von Kiebitzen, Bekassinen, Schnepfen
– Rotmilan, Kraniche, Rohrweihen, Wespenbussard, Mäusebussarde und Seeadler werden dort gesichtet
– ebenso Waldkauz, Schleiereule und Uhu.
– ein Seeadlerhorst und der des Fischadlers in den Fröruper Bergen befindet sich in der Nähe
7. Wir sehen auch kein öffentliches Interesse in der Errichtung weiterer Kapazitäten zur Erzeugung von Windenergie im Norden Schleswig-Holsteins.
Ein Blick auf die vorhandenen Netzkapazitäten zeigt, dass beim Ausbau der Windkraftanlagen in der Region der Redispatch nur weiter zunehmen wird. Wir verweisen hier auf die Darstellungen in der „Netzampel“ von http://www.netzampel.energy/shnetz/historical.
Das und die durch die Landesplanung bewusst abgekoppelten Planungsvorhaben können nicht in öffentlichem Interesse sein:
– für den Bürger entstehende weitere direkte Kosten für Ausgleichszahlungen im Redispatch
– vor Ort ergeben sich durch diese unkontrollierten und von der öffentlichen Planung ausgeschlossenen Vorhaben gravierende Nachteile für die Anwohner und die Natur in und um die Planungsgebiete
Der BUND SH ist überzeugt, dass in Schleswig-Holstein das gesetzlich notwendige Windenergieflächenkontingent von 3,2 % ausreicht, die notwendige Menge an erneuerbarer Energie zu erzeugen. Dazu bedarf es keiner Bauvorhaben auf Flächen, die durch die – nach begründeten Kriterien erfolgte Landesplanung – abgelehnt wurden.
Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass das Abarbeiten der umwelt- und naturschutzfachlichen Standards im Rahmen des weiteren Planungsverfahrens einzuhalten ist. Die derzeit noch hohe Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber dem Ausbau der Erneuerbaren Energien kann nur erhalten werden, wenn eine Berücksichtigung hochwertiger Landschaftsräume erfolgt.
Mit freundlichen Grüßen
BUND Schleswig-Holstein
Anlagen
Zum Protest gegen das geplante Windkraftprojekt mehr auf Instagram: https://www.instagram.com/keinwindparkimsteartmoor/

Neue Zugangsregeln für das Flensburger Rathaus
Ab Januar 2026
Flensburg. Das neue Jahr bringt für die Flensburgerinnen und Flensburger neue Zugangsregelungen für das Rathaus. Künftig wird das Publikum nur noch über den Eingang Nord mit Drehtür und Nebentür (Am Pferdewasser) ins Haus gelangen und nur noch dort das Rathaus verlassen können.
Der barrierefreie Eingang Süd (Keller) bleibt dem Verwaltungspersonal als Ein- und Ausgang vorbehalten. Eine Ausnahme gilt an dieser Stelle für externe Gäste, die auf Hilfsmittel wie einen Rollstuhl angewiesen sind. Sie können die Klingel an diesem Ein- und Ausgang am Rathausplatz betätigen und über eine Gegensprechanlage dem Info-Tresen ihr Anliegen schildern. Für mobilitätseingeschränkte Personen wird dann die Tür freigeschaltet und kann mit dem Taster geöffnet werden.
Gäste mit Termin außerhalb der Öffnungszeiten werden ausschließlich am Haupteingang Nord abgeholt und werden dort ins Haus beziehungsweise wieder hinausgelassen. Die Tür Süd im Untergeschoss bleibt für Publikum wie Personal dauerhaft geschlossen. Letzte Umbauarbeiten sind über den Jahreswechsel an den Ein- und Ausgängen noch notwendig. Der Grund für die Neuerungen sind Sicherheitsvorkehrungen.
VdK fordert Entlastung bei CO₂-Bepreisung: Menschen mit geringem Einkommen stärker belastet
Klimaschutz darf nicht zur Armutsfalle werden
Gezielte Förderung für einen Umstieg auf klimafreundliche Technologien notwendig
Ab dem 1. Januar 2026 wird in Deutschland ein CO₂‑Preiskorridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO₂ eingeführt. Diese Neuerung betrifft unmittelbar die Verbraucherpreise bei Kraftstoff, Heizenergie und den damit verbundenen Dienstleistungen. Insbesondere die Kosten für Tanken sowie Heizen werden spürbar steigen, da fossile Energieträger künftig mit einem höheren CO₂‑Preis belastet werden. Auch die Müllgebühren werden teurer, weil die CO₂‑Bepreisung auf die Verbrennung von Abfällen durchschlägt. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert die Folgen für Menschen mit geringen Einkommen:
„Während Haushalte mit höheren Einkommen die steigenden CO₂‑Preise vergleichsweise leichter tragen oder durch Umstieg auf klimafreundliche Alternativen kompensieren können, trifft die Belastung kleine Einkommen deutlich härter. Gerade Menschen mit geringen finanziellen Ressourcen verfügen häufig nicht über die nötigen Mittel, um beispielsweise auf eine energieeffiziente Wärmepumpe oder ein E-Auto umzusteigen. Unsere Mitglieder spiegeln uns das regelmäßig wider. Für sie ist eine langfristige Bindung an fossile Energiequellen und -technologien ohne gute Unterstützung, zum Beispiel beim Heizungsumbau, ohne Alternative.
In der vergangenen Legislatur wurde ein sogenanntes Klimageld als Kompensation für Bürgerinnen und Bürger angekündigt. Im aktuellen Koalitionsvertrag ist eine solche direkte Entlastung nicht mehr vorgesehen und wird von der Bundesregierung auch nicht weiterverfolgt. Stattdessen beruft man sich auf Maßnahmen wie die Stromsteuersenkung – die jedoch weitgehend produzierende Gewerbe, Land‑ und Forstwirtschaft entlastet – oder die Finanzierung der Gasspeicherumlage. Von diesen Effekten profitieren viele private Haushalte kaum.
Der VdK fordert ein sozial gerechtes Klimapaket, damit der Klimaschutz nicht vor allem Menschen mit wenig und mittlerem Einkommen belastet. Dazu gehört eine gezielte Förderung von E-Mobilität, die untere Einkommensgruppen beim Umstieg auf E-Autos durch eine Kaufprämie oder Social-Leasing-Modelle unterstützt. Die aktuell vorliegenden Entwürfe gehen für eine gezielte Unterstützung von Menschen mit geringen Einkommen nicht weit genug. Gleichzeitig ist die Automobilindustrie gefragt: Anstatt sich weiter mit dem Bau von Verbrennern zu beschäftigen, sollte sie bezahlbare Modelle im unteren Preissegment endlich in die Fläche bringen und damit E-Mobilität für die Breite der Gesellschaft ermöglichen.
Zudem braucht es einen barrierefreien und zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr, ein preisstabiles Deutschlandticket sowie ein bundesweites Sozialticket für soziale Teilhabe und als echte Alternative zum eigenen Auto.
Auch beim Wohnen sollten die Ausgaben für Energie gesenkt werden. Dies geht am besten durch eine sozial gestaffelte Förderung für die Sanierung von Gebäuden oder den Ausbau von Wärmenetzen in den Kommunen. Um die Mehrkosten durch die CO₂‑Bepreisung für finanziell stark belastete Haushalte zu verringern, fordern wir die Wiederaufnahme der Überlegungen für ein sozial gestaffeltes Klimageldes. Dieses sollte als direkte finanzielle Entlastung an Haushalte mit niedrigem Einkommen ausgezahlt werden, die sonst unverhältnismäßig stark durch steigende Energiepreise belastet werden.“
Über den VdK:
Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.
Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de
Sozialleistungen: Viele Menschen verzichten auf berechtigte Inanspruchnahme
VdK-Umfrage: Sozialleistungen zu kompliziert
Schlechte Bewertungen für Transparenz und Antragstellung
Viele Ansprüche bleiben ungenutzt
Der Sozialverband VdK hat seine Mitglieder zu ihren Erfahrungen mit dem Sozialstaat befragt. Die Ergebnisse zeigen: Die Bewertung fällt zwar differenziert aus, insgesamt überwiegt jedoch eine kritische Sicht auf die Funktionsweise und Transparenz des Sozialstaats sowie auf die Frage der Gerechtigkeit in Deutschland.
Zentrale Erkenntnisse der Befragung sind: Grundsätzlich besteht eine hohe Erwartung an einen leistungsfähigen Sozialstaat. Die VdK-Mitglieder wünschen sich einen leistungsfähigen und gut zugänglichen Sozialstaat. Allein, die Realität sieht anders aus: Die durchschnittliche Zustimmung zur Aussage „Der Sozialstaat ist leistungsfähig“ liegt nur im mittleren Bereich auf einer Skala von 1 bis 10.
„Auffallend ist, dass die Leistungsfähigkeit und Zugänglichkeit des Sozialstaats schlechter bewertet werden, sobald die Menschen mit ihm in Kontakt gekommen sind“, erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele. Personen, die die sozialrechtliche Beratung des VdK in Anspruch genommen haben, kritisieren insbesondere die Transparenz und Durchführbarkeit von Antragsprozessen. Aussagen wie „Weiß ich von Anfang an, was ich tun muss?“ oder „Sind Anträge leicht durchführbar?“ werden im Durchschnitt überwiegend nicht zugestimmt.
Betroffene stimmen eher nicht zu, dass Verfahren klar, verständlich und nutzbar sind. Dass dies nicht nur den VdK-Mitgliedern so geht, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, spiegelt sich auch in den Daten zur Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen wider:
- Bis zu 68 Prozent der Berechtigten nehmen keine Grundsicherung im Alter wahr.
- Bis zu 40 Prozent der Berechtigten beantragen kein Wohngeld.
- Der Kinderzuschlag erreicht nur die Hälfte der Anspruchsberechtigten.
Diese Zahlen unterstreichen ein grundlegendes Gerechtigkeitsproblem und bestätigen die VdK-Mitgliederumfrage: Zahlreiche Menschen werden durch bürokratische Hürden von ihren Rechten ausgeschlossen. Viele leben in Armut oder an der Armutsgrenze, weil der Zugang zum Sozialstaat erschwert ist. „Wir brauchen einen zugänglicheren Sozialstaat: Leistungen aus einer Hand, automatisierte Prüfung und Auszahlung von Ansprüchen sowie einfachere Verfahren“, fordert Bentele.
Die positiven Seiten des Sozialstaats, so Bentele, sind viel zu wenig bekannt. Dies führt bei vielen Menschen zu einem Vertrauensverlust in die Demokratie. Der Sozialverband VdK bekräftigt deshalb sein Engagement für einen leistungsfähigen und unterstützenden Sozialstaat, in dem alle Menschen über ihre gesetzlichen Ansprüche informiert werden. Nur durch verständliche Verfahren und eine gute Unterstützung wird das Vertrauen in staatliches Handeln wieder zunehmen.
Die Befragung wurde im November 2025 unter 15.000 VdK-Mitgliedern durchgeführt.
Über den VdK:
Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.
Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de
Verkauf und Abbrennen von Feuerwerkskörpern
Wichtige Hinweise der Ordnungsverwaltung
Flensburg. Auch in diesem Jahr ist dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern, insbesondere durch Kinder und Jugendliche, in der Zeit um die Jahreswende erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen. Im Interesse der öffentlichen Sicherheit weist die Ordnungsverwaltung auf folgendes hin:

Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 dürfen bis einschließlich Sonnabend, den 27.12.2025, nicht verkauft oder überlassen werden. Der Verkauf darf also erst ab Montag, den 29.12.2025 beginnen und muss am Mitwoch, den 31.12.2025 mit Ladenschluss enden.
Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 dürfen nur aus Anlass des Jahreswechsels (31.12./01.01.) abgebrannt werden.
Im Ausland erworbene Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 müssen mit § 5 SprengG (CE-Kennzeichnung) und § 6 SprengV (BAM-Nummer) versehen und die Einfuhr beim Zoll angemeldet werden. Zuwiderhandlungen sind strafbar.
Der Verkauf pyrotechnischer Gegenstände der Kategorie F2, z.B. Raketen, Knallfrösche und Kanonenschläge, an Personen unter 18 Jahren ist verboten. Es wird darauf hingewiesen, dass von dem Verbot des Überlassens pyrotechnischer Gegenstände auch von Eltern an Kinder oder von älteren an jüngere Geschwister erfasst sind und mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Damit soll dem Unfug, den Jugendliche häufig mit Feuerwerkskörpern betreiben, vorgebeugt werden.
Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ist verboten.
Der Verstoß gegen die o.g. Regelungen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld bis zu 50.000,00 € geahndet werden.
Für alle Besitzer des „Kleinen Waffenscheins“ gilt, dass mit den Schreckschusswaffen auch an Silvester in der Öffentlichkeit Signalmunition nicht verschossen werden darf.
Die Ordnungsverwaltung wünscht allen Flensburgerinnen und Flensburgern eine unfallfreie Silvesternacht und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Unsere Empfehlung: Besser ganz verzichten
Die Stadt Flensburg würde sich freuen, wenn aus Umwelt- und Klimaschutzgründen sowie aus Rücksicht auf Tiere, ängstliche Mitmenschen und Ihre Gesundheit auf das Abbrennen von Feuerwerk ganz verzichtet würde. Wir bitten aber auf jeden Fall um sorgsamen Umgang mit den Feuerwerkskörpern und gegenseitige Rücksichtnahme.
Silvester ohne Böller – für die Gesundheit von Mensch und Tier
- Naturschutzverbände weisen auf Gefahren durch Lärm, Feinstaub und Müll hin
- Wildtiere werden aufgeschreckt und verbrauchen ihre Energiereserven
- Feinstaubgrenzwert wird in Städten zum Teil um das Vierfache überschritten
Böllern, Knallen, Funkenregen – für manche ist es ein Silvesterspaß, für die Umwelt eine große Belastung. Der Lärm erschreckt Haus- und Wildtiere und kann lebensbedrohlich werden, wenn Pferde durchgehen oder Vögel bis zur Erschöpfung umherfliegen. Feinstaub gefährdet die menschliche Gesundheit, und Umweltdienste müssen tagelang Extraschichten einlegen, um den Müll zu beseitigen. Plastik-Raketenköpfe liegen noch nach Monaten im Gebüsch und zerbröseln dort zu Mikroplastik.

Schleswig-Holsteins Naturschutzverbände BUND, LNV und NABU appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, auf privates Feuerwerk zu verzichten.
„Feinstaub, Lärm und Müll sind eine Gesundheitsgefahr für Menschen und Tiere. Zum Beispiel wurde in Lübeck in der Silvesternacht 2025 ein Feinstaubwert von 211 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen – die Weltgesundheitsorganisation erlaubt nur 50 Mikrogramm pro Kubikmeter! Das ist vor allem für Asthmatiker und Kinder gefährlich“, sagt Gerd Simon vom BUND SH.
Der LNV SH weist auf die Gefahren für Wildtiere hin: „Zwar haben sich viele Wildtiere an Verkehrslärm und Lichtverschmutzung in Siedlungsnähe gewöhnt, doch Silvesterfeuerwerk trifft sie völlig unvorbereitet. Winterruhende Tiere wie Igel und Eichhörnchen werden gestört und laufen Gefahr, überfahren zu werden. Pflanzenfresser wie das Reh sind durch das geringe Nahrungsangebot darauf angewiesen ihren Stoffwechsel im Winter herunterzufahren. Eine durch Feuerwerk ausgelöste Panik und Flucht kostet wertvolle Energie und reduziert die im Winter lebenswichtigen Fettreserven. Feuerwerk sollte nicht nahe Wäldern, Wiesen, Feldern oder Grünanlagen gezündet werden. Zurückbleibende Reste gefährden Wildtiere – Kunststoffteile können Magenverschlüsse, Metallteile schlecht heilende Schnittverletzungen verursachen. Jede und jeder Einzelne kann unsere wildlebenden Tiere unterstützen und Feuerwerksabfälle einsammeln und fachgerecht entsorgen“, sagt Prof. Dr. Holger Gerth, Vorsitzender des LNV SH.
Besonders Vögel seien in der Silvesternacht gefährdet, erklärt Alexander Schwarzlose, Landesvorsitzender des NABU Schleswig-Holstein. „Sie fliehen panikartig in große Höhen, landen für lange Zeit nicht und verlassen oft für mehrere Tage ihre Rast- und Schlafgebiete. Wasservögel reagieren sogar noch in zwei bis sieben Kilometern Entfernung auf Feuerwerk. Damit verbrauchen sie viel Energie, was im Winter lebensbedrohlich sein kann.“
Die Naturschutzverbände plädieren für ein Böller-Verbot und verweisen auf eine aktuelle YouGov-Umfrage, nach der bereits 63 Prozent der Befragten auf privates Silvesterfeuerwerk verzichten. Wenige, zentral organisierte Feuerwerke in mindestens zwei Kilometern Abstand von Schutzgebieten halten die Naturschutzverbände für vertretbar. Bei privaten Feiern könnten gut abgesicherte Feuerschalen, Laternen und selbst gebastelte Knallbonbons für Stimmung sorgen.
Weitere Informationen:
https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/neujahr-ohne-boellerei/
http://www.nabu.de/feuerwerk
https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftdaten/
Abkürzungen:
BUND SH: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Schleswig-Holstein e. V.
LNV SH: Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein e. V.
Banken kündigen Konten
Solidarität mit der Roten Hilfe!
Ein Beitrag von Linksjugend [’solid]
Letzte Woche wurden der linken Hilfsorganisation Rote Hilfe all ihre Konten gekündigt, weil sie der „Antifa Ost“ Rechtsbeistände organisiert hat.
Dieser sehr lose Zusammenschluss antifaschistischer Personen wurde in den USA auf die Terrorliste gesetzt.
Um nicht, wie von Trump gedroht, aus der SWIFT, dem internationalen Zahlungsverkehrssystem, zu fliegen, haben die Sparkasse Göttingen und GLS ohne rechtliche Grundlage daher der Roten Hilfe ihre Konten gekündigt. Nicht nur, dass US-Entscheidungen keinerlei Rechtskraft in Deutschland entfalten – die Sparkasse verletzt damit ihren gesetzlichen Grundversorgungsauftrag um nicht mit der US-Regierung in Konflikt zu geraten.
Was bei AfD und NPD noch als gesetzlich nicht möglich bedauert wurde, wird hier Realität: politisches Debanking!
Wir stehen an der Seite der Roten Hilfe und sagen: Solidarität lässt sich nicht verbieten
Linksjugend [’solid] auf Instagram: @linksjugend_solid
Protest gegen Windpark im Steartmoor bei Großsolt
Kein privater Windpark im Steartmoor!!
Ab sofort findet jeden Sonntag ein Vernetzungstreffen in der Mitte des Gräsungswegs 24991 statt, jeweils von 10–12 Uhr.
Erstmalig wurde veröffentlicht und zur Kenntnis genommen, dass in Großsolt der Bau von fünf großen Windkraftanlagen geplant ist. Dies wurde in der Gemeinderatssitzung am 27.11.2025 bekannt. Die geplanten Anlagen sind höher als der Fernmeldeturm in Freienwill und größer als die Windräder in Süderschmedeby an der A7.
Die Windpark Großsolt GmbH plant den Bau eines privaten Windparks. Sie wird unter dem Aktenzeichen HRA 11532 FI geführt. Hier sollte sich jeder selbst ein Bild davon machen, wer hier plant.
Die Fläche PR1_SLF_055 mit 91,5 ha wird als Standort ausgewiesen, ist jedoch aus unserer Sicht fragwürdig. Die zugrunde liegende Konfliktrisikomatrix erscheint ebenfalls äußerst zweifelhaft (z. B. Datenblatt, Kapitel 4.5.1.3 „Gebiets- und Artenschutz“).
Zuvor war die Fläche unter PR1_SLF_404 mit 71 ha geführt und wurde dort bereits als Potenzialfläche nicht als Vorranggebiet übernommen.
Tatsächlich handelt es sich um ein intaktes Moor inklusive Vogelzug- und Brutgebiet, welches vollständig zerstört und dem Erdboden gleichgemacht werden soll.
Die Planung erfolgt durch das Planungsbüro Looff-Schmidt GmbH inklusive der 54/9 Gesellschaft für Naturschutzplanung mbH, die ihren Sitz im selben Gebäude in Flensburg, Harniskai 22, haben und die entsprechenden Gutachten erstellen.
Der Bauantrag wurde über den § 35 BauGB auf Umwegen („durch die Hintertür“) beim LfU Flensburg eingereicht. Dort wird der gesamte Antrag bearbeitet.
Die Privilegierung der Windenergie nach § 35 BauGB sollte genau gelesen werden – auch Gegner haben hier Rechte.
Aktenzeichen beim LfU Flensburg: G40/2025/120–124
Es kann Akteneinsicht oder eine Verfahrensbeteiligung beantragt werden. In diesem Rahmen kann eine Stellungnahme abgegeben werden. Das Zeitfenster für die Beteiligung soll angeblich bereits Ende des Jahres 2025 ablaufen.
Kontaktdaten:
Corrina.Rickert@mekun.landsh.de
Flensburg.Poststelle@lfu.landsh.de
Hans-Werner.Carstensen@lfu.landsh.de
Manfred.Bohlen@mekun.landsh.de
Bei Anfragen sollte stets auf das IZG-SH (Informationszugangsgesetz Schleswig-Holstein) verwiesen werden. Außerdem empfiehlt es sich, Anfragen an mehrere E-Mail-Adressen zu senden, damit nichts untergeht.
Telefon LfU Flensburg: 0461 / 804-0
Die Anliegen sollten auch an die Kreis- und Landesebene weitergegeben werden, um ein lokales Gegengewicht zu schaffen.
Alle Träger öffentlicher Belange sind zur Abgabe einer Stellungnahme berechtigt.
Geplant ist eine unterschriebene Sammelstellungnahme. Beiträge können gerne eingereicht werden. Jeder kann sein Spezialgebiet einbringen, z. B.: Tourismus, Moorschutz, Moorvernässung, Vogelschutz, Grundwasser, FFH-Gebiete, Bodenverdichtung, Trockenlegung, Emissionen, Infrastruktur, Einschläge, Havarien, Trassenausbau, Ökonomie, Bundeswehr usw.
Es handelt sich um eine der letzten unberührten Moorflächen in unmittelbarer Nähe eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete des Kreises und des Landes – der Oberen Treenelandschaft – mit einer aktiven und vielfältigen Biodiversität. Insekten, Tiere und Vögel kennen keine Grundstücksgrenzen.
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen und uns aufrichtig zur Wehr setzen. Es geht um die Wahrheit – es ist bereits eine Minute vor zwölf.
Mehr auf Instagram: @keinwindparkimsteartmoor

Ausstellung im Kulturhaus Fleckeby mit Sarah Kürzinger
noch bis 25.01.2026
Kulturhaus des KulturFleck, Schustergang 2, Fleckeby

Die Flensburger Künstlerin Sarah Kürzinger erschafft mit ihren floralen Linoldrucken eine Welt voller üppiger Pflanzenpracht. Blüten, Früchte, Blätter und filigranes Astwerk verdichten sich zu farbstarken Kompositionen, in denen man sich verlieren und zugleich neu entdecken kann.
Taucht ein in ihre botanischen Bildwelten – inspiriert von Spaziergängen, Naturbeobachtungen und der Schönheit des Alltäglichen.
Doch nicht nur Flora begegnet euch: Auch Menschen finden in ihrer Kunst Raum. Manchmal absurd, manchmal poetisch – wie das Leben selbst.
Öffnungszeiten: Sa & So, 14–17 Uhr
Eintritt frei
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Mehr zu Sarah Kürzinger und ihre Produktionsgalerie in Flensburg:
In Kürze Kunst ist eine Produktionsgalerie in der schönsten Straße Flensburgs. Hier wird Kunst hergestellt, ausgestellt und natürlich auch verkauft!
Öffnungszeiten
Di. 10-14 Uhr, Mi.-Sa. 14-18 Uhr
weitere Termine nach Absprache

Norderstraße 135
Flensburg 24939
Germany
Museumsberg Flensburg und Eiszeithaus: Veranstaltungen im Januar 2026
Ausstellung auf dem Museumsberg
Unterschätzt! – Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund

Nach zahlreichen Ausstellungen zur Künstlerkolonie Ekensund in der 150-jährigen Geschichte des Museumsberg Flensburg wird im Winter 2025/26 die Frauenpower von Ekensund erstmals in den Fokus gerückt. Exemplarisch für die unterschiedlichen Lebensläufe von Frauen im frühen 20. Jahrhundert werden sechs ausgewählte Biografien aus dem Ekensunder Umkreis gewürdigt.
Die Sichtbarkeit der Frauen ist abhängig von verschiedenen, historischen und lokalen Bedingungen. In der Regel verliefen die vielversprechenden Karriereanfänge neben der traditionellen Care-Arbeit mit der Zeit ins Leere. Sophie Eisenlohr, die spätere Ehefrau von Alex Eckener konnte schon während ihrer Kindheit in London so gut Tiere malen, dass sie heute als Wunderkind gelten würde. Ihre Schwägerin Toni Eckener sorgte als Netzwerkerin und Gastgeberin dafür, dass das Elternhaus ein Ort für die ganze Familie blieb. Sie vermietete auch Pensionszimmer u. a. an Ada Nolde, mit der sie freundschaftlich verbunden blieb. Ein Originalfenster aus dem heutigen Eckener-Haus mit dem eingeritzten Namen von Nolde zeugt in der Ausstellung von dem beliebten Treffpunkt in Flensburg.

Eine Frau, die ausschließlich für die Kunst nach Ekensund kam, war die Malerin Emmy Gotzmann (1881-1950). Ihr herausragendes Talent führte sie mit Anfang Zwanzig von Berlin in die Flensburger Region. Die Akzeptanz ihrer Zeitgenossen musste sie sich erst erarbeiten. Die Qualität ihrer Werke überragte oftmals die der ihrer männlichen Kollegen. 1908 bekam sie gemeinsam dem Flensburger Bildhauer Heinz Weddig eine große Ausstellung im Flensburger Kunstgewerbemuseum, dem heutigen Museumsberg. Die Flensburger Nachrichten berichteten damals überrascht von der Ausdruckskraft in den Bildern von Gotzmanns „Künstlererscheinung, welche die Schönheit der Landschaft mit der rückhaltslosen Farbenbegeisterung des modernen Malers schaut.″ Die gesamte Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens kann nun dort bewundert werden, wo ihre Karriere begann.
Dauer: noch bis 8. März 2026
Führungen und Vorträge zur Ausstellung:
Donnerstag, 29. Januar, 18.00 Uhr
Kreuz und que(e)r durch die Ausstellung „Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund“
Führung mit Gregor Dittmann
JUGENDSTIL HOCH ZWEI: Hans Christiansen und sein Lieblingsschüler Robert Gercke
noch bis 25. Januar 2026

Hans Christiansen (1866-1945), zentraler Künstler des Jugendstils mit Flensburger Wurzeln, sah sich zeitlebens nie als Lehrer. Dabei bildete er über viele Jahre Lehrlinge aus und gab sowohl an einer Kunstschule als auch privat Zeichenunterricht. Dieser Teil seines Schaffens ist bisher ebenso unerforscht wie das Werk seiner Schüler.
Daher kommt es einer Sensation gleich, dass jetzt der komplette Nachlass eines seiner wichtigsten Schüler aufgetaucht ist: Robert Gercke (1877-1914) war zunächst Lehrling, später Assistent Hans Christiansens und unterstützte seinen Lehrer bei dessen Hauptwerk, dem Gesamtkunstwerk „Haus in Rosen“ auf der Darmstädter Mathildenhöhe. Gercke wurde selbst Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Aachen, bevor er mit nur 37 Jahren einer schweren Krankheit erlag. Christiansen nannte Gercke in einem Brief an dessen Witwe „von all meinen jungen Leuten der liebste“.
Der bislang unveröffentlichte Nachlass Robert Gerckes umfasst Gemälde, Zeichnungen und zahlreiche Entwürfe für Kunstgewerbe, Illustrationen und Plakate. Erstmals zeigt der Museumsberg Flensburg das Werk von Schüler und Lehrer gemeinsam, ergänzt um Werke weiterer Schüler und Schülerinnen Hans Christiansens wie Paul Bürck, Dora Wenneker-Iven und Olaf Christiansen.
Führungen und Vorträge zur Ausstellung:
Sonntag, 11. Januar, 11.30 Uhr
JUGENDSTIL HOCH ZWEI
Führung mit Elke Wolny
Sonntag, 18. Januar, 11.30 Uhr
JUGENDSTIL HOCH ZWEI
Führung mit Heidrun Schlüter-Gräber
Donnerstag, 22. Januar, 18.00 Uhr
So klang der Jugendstil, Klavierkonzert mit Maik Beta
Sonntag, 25. Januar, 11.30 Uhr
JUGENDSTIL HOCH ZWEI
Führung mit Dr. Michael Fuhr
Weitere Veranstaltungen im Januar auf dem Museumsberg
Sonntag, 04. Januar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Sonntag, 04. Januar, 11.30 Uhr
Aufbruch in die Moderne
Führung mit Elke Wolny
Sonntag, 11. Januar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Montag, 12. Januar, 15.00 Uhr
Aufgeweckte Kunstgeschichten mit Martina Klose-März
Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz
(Anmeldung: 0461/852956)
Dienstag, 13. Januar, bis Donnerstag, 15. Januar
Konferenz „Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken – sozial-ökologische Transformation erleben“ von Studierenden des Studiengangs Master Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg

Die Konferenz
„Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken“ findet vom 13. bis 15. Januar 2026 im Museumsberg in Flensburg statt, organisiert von Studierenden der Europa-Universität Flensburg, und bietet Impulse für eine gerechtere Welt. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind erwünscht und es gibt weitere Informationen auf zukunftsgestalten-flensburg.de und Instagram @zukunftsgestalten2026.
Donnerstag, 15. Januar, 18.00 Uhr
Sauermann-Preisverleihung
Sonntag, 18. Januar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Donnerstag, 22. Januar, 18.00 Uhr
So klang der Jugendstil, Klavierkonzert mit Maik Beta
Sonntag, 25. Januar, 11.00 Uhr
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Weitere Ausstellung:
„Lieblingsstücke!“ Die Kunsthalle zu Kiel zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg
noch bis 2027
Ein Dutzend handverlesener Meisterwerke aus der Kieler Gemäldesammlung sind zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg, während die Kunsthalle zu Kiel grundlegend saniert wird.
„Lieblingsstücke!“ ist die Präsentation der wertvollen Leihgaben betitelt, und das ist kein Zufall. Museumsdirektor Michael Fuhr durfte sich wirklich seine Favoriten aus der wunderbaren Kieler Sammlung aussuchen. Für die kommenden fünf Jahre haben jetzt kostbare Werke von Malergrößen wie Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff und Asger Jorn ihren Platz zwischen den Bildern der Flensburger Sammlung eingenommen. Die Spannbreite reicht vom niederländischen Barockstillleben über Porträts und Landschaften des 19. Jahrhunderts bis zu Ikonen der klassischen Moderne. Alle zwölf Leihgaben sind so gehängt, dass sie mit der Flensburger Sammlung in Dialog treten und sich den Besucher*innen so neue Zusammenhänge erschließen.
Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de
Naturwissenschaftliches Museum
Dauerausstellung:

Elch, Fuchs, Schweinswal und viele andere typische Tiere des nördlichen Schleswig-Holsteins und angrenzender Gebiete zeigt das Naturwissenschaftliche Museum auf dem Flensburger Museumsberg. Es veranschaulicht die Entstehung und Entwicklung der Landschaft, die durch die Eiszeiten wesentlich geprägt wurde. Ökologische Zusammenhänge und Besonderheiten werden verständlich erläutert.
Zahlreiche Entdecker- und Mitmachangebote laden Alt und Jung zum Beobachten und Experimentieren ein. Große und kleine Sonderausstellungen sowie naturpädagogische Veranstaltungen vervollständigen das Angebot.
Die Ausstellung verteilt sich auf sechs Räume: Wald, Feldmark, Stadt, Binnengewässer mit Mooren, Ostsee/Förde und Eiszeit. Der größte Teil der paläontologisch-geologischen Sammlung befindet sich im nahe gelegenen Eiszeit-Haus.
Veranstaltungen des Naturwissenschaftlichen Museums im Januar
Donnerstag, 08. Januar, 18.00 Uhr
Taschenlampenführung
(Anmeldung: 0461/852504)
Aktuelle Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag: 10.00-17.00 Uhr
Naturwissenschaftliches Museum
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0 461 – 85 25 04
Fax: 0 461 – 85 29 93
E-Mail: naturwissenschaftliches-museum@flensburg.de
https://www.naturwissenschaftliches-museum.de
Eiszeit-Haus:
Fossiliensprechstunde am 4. Januar
Am Sonntag, den 4. Januar von 11 bis 16 Uhr findet im Eiszeit-Haus, Mühlenstraße 7, wieder die beliebte Fossiliensprechstunde statt.
Versteinerungen aller Art können Besucher*innen des Eiszeit-Hauses an diesem Sonntag während der Öffnungszeiten (11-17 Uhr) einem Experten vorlegen. Ob ein vermeintlicher Saurierknochen oder eine 500 Millionen Jahre alte Koralle vom Ostseestrand, kostenlos werden die mitgebrachten Schätze aus der Erdgeschichte begutachtet und es gibt darüber hinaus auch praktische Tipps zum Sammeln von Versteinerungen in Schleswig-Holstein.
Kindermittwoch im Eiszeit-Haus
Mittwochs kannst du im Eiszeit-Haus nicht nur viele tolle Schätze entdecken, sondern auch experimentieren, basteln oder forschen. Zwischen 15-16 Uhr bieten wir dir mittwochs eine spannende Mitmachaktion an.Du hast Lust, mitzumachen? Dann komme einfach vorbei!
Anmelden musst du dich nicht, bezahlen musst du auch nichts. Wir freuen uns auf dich!
Weitere Veranstaltungen im Januar im Eiszeit-Haus:
14. Januar, 17.30-19 Uhr
De Steensöker
Offenes Treffen für Gesteins- und Fossilieninteressierte
20. Januar, 19.30 Uhr
Naturerlebnisse am Winderatter See
Dienstags-Vortrag Ralf Petersen
Aktuelle Öffnungzeiten & Preise
Mittwochs und sonntags von 11 Uhr bis 17.00 Uhr
Der Eintritt ins Eiszeit-Haus ist kostenlos, außer bei Sonderveranstaltungen.
Spenden zur Verbesserung der Ausstellung sind stets willkommen.
Eiszeit-Haus Flensburg
Mühlenstraße 7
24937 Flensburg
Telefon: 0461 / 85 – 25 77 während der Öffnungszeiten
Telefon: 0461 / 85 – 25 04
Website: https://www.eiszeit-haus.de/ E-Mail: eiszeit-haus@flensburg.de
Die Januar-Veranstaltungen auf dem Museumsberg und im Eiszeit-Haus nochmal zusammenfassend im untenstehenden Programm-Flyer zur Ansicht und zum Download:
Pflegende Angehörige: unverzichtbar – gerade an den Feiertagen
VdK: Die Lebensrealität pflegender Angehöriger muss stärker in den politischen Fokus rücken
Wenn die meisten Menschen Weihnachten feiern und zur Ruhe kommen, sind viele pflegende Angehörige weiter im Einsatz – Tag und Nacht, oft bis an ihre Grenzen. Ohne sie würde das Pflegesystem in Deutschland nicht funktionieren. Doch ihre Realität findet in der Politik nach wie vor zu wenig Beachtung, kritisiert VdK-Präsidentin Verena Bentele:
„Zur Weihnachtszeit wird die Belastung pflegender Angehöriger besonders sichtbar: Während andere feiern, pflegen sie weiter. Während über die Feiertage politische Debatten ruhen, geht ihr Einsatz oftmals bis zur eigenen Belastungsgrenze. Diese Realität muss endlich stärker in den politischen Fokus rücken. Pflegende Angehörige verdienen eine Pflegepolitik, die ihre zentrale Rolle anerkennt. Die Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Pflege bleiben jedoch hinter ihren berechtigten Erwartungen zurück. Statt spürbarer Entlastung erleben sie weiterhin Unsicherheit und Überforderung. Ihre Lebenswirklichkeit wird in politischen Entscheidungen viel zu wenig berücksichtigt, es fehlen konkrete Pläne. Das muss sich ändern. Politische Verantwortung bedeutet: Die Situation jetzt wirksam verbessern – und nicht irgendwann.“
Über den VdK:
Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.
Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de





































































