Archiv für den Monat November 2025

Runder Tisch für Integration Flensburg – Formloses Treffen am 2. Dezember und Verabschiedung von Peter Rohrhuber

Der Runde Tisch für Integration lädt ein zu einem formlosen Treffen ohne feste Tagesordnung, bei dem der persönliche Austausch im Mittelpunkt steht. Des Weiteren wird Peter Rohrhuber zur persönlichen Verabschiedung vor Ort sein und somit die Gelegenheit einer Danksagung des Runden Tisches für seine langjährige Betreuung gegeben sein. Gern können für einen kulinarischen Austausch auch kleine Spezialitäten mitgebracht werden. 

Dienstag, 2. Dezember 2025 um 18:00 Uhr
Jugendzentrum AAK in der Neustadt 12 in Flensburg

Schulstreik gegen Wehrpflicht – am 5. Dezember in Flensburg

Nein zur Wehrpflicht!

Schulstreik Demo am Freitag, 5. Dezember um 12 Uhr am Rathausplatz In Flensburg

Ein neuer Wehrdienst? Was wir eigentlich nur noch aus Erzählungen unserer Eltern kennen, soll jetzt bald auch unsere Generation betreffen. Junge Menschen sollen zum Dienst an der Waffe gezwungen werden. Was das für uns bedeuten würde, wäre, dass uns unser Recht auf ein (selbstbestimmtes) Leben genommen wird.

Du willst das verhindern? Dann mach mit bei einem Schulstreik in deiner Stadt! #sdajflensburg #sdaj #flensburg #eurekriegeohneuns #frieden #arbeiterjugend #wehrpflicht #neinzurwehrpflicht

Nein zur Wehrpflicht Flensburg auf Instagram https://www.instagram.com/neinzurwehrpflicht_fl

LAUT: Kommando Pimperle und Musikkapelle Threepwood am 29. November im Kühlhaus Flensburg

Die beiden Flensburger Bands Musikkapelle Threepwood und Kommando Pimperle treffen in der diesjährigen (ersten) Ausgabe der Doppelkonzert-Reihe LAUT & LEISE zusammen. Es gab bereits ein ein leises Unplugged-Konzert am 22.11. in der Norder147. Bei LAUT, am 29.11.25, 19:00 Uhr im Flensburger Kühlhaus, gibt es dann Gelegenheiten, um zur Musik zu tanzen, zu pogen und auszuflippen. Ein leichtes Spiel für die Pimperles und eine Herausforderung für die Musikkapelle!

Neben der leisen und der lauten Musik geht es bei diesem Event-Doppelabend um das Zelebrieren von Unterschieden, das Entdecken von Ähnlichkeiten und den spielerischen Austausch darüber.

Tickets für LAUT sind im Vorverkauf über Eventim erhältlich.

Samstag, 29.11.25, um 19:00 Uhr, Kühlhaus Flensburg, Mühlendamm 25, 24937 Flensburg

https://kuehlhaus.net/

@kulturwerkstatt_kuehlhaus

Holzreliefs und Assemblagen von Martin Grembowicz am 29. & 30. November im Kran in Flensburg

Der Flensburger Bildhauer zeigt in seinen Werkstatträumen und der angrenzenden Halle aktuelle Arbeiten.

Samstag 29. und Sonntag 30. November, 11:00 – 19:00 Uhr

KRAN, Am Nordertor 2, 24939 Flensburg

Eintritt frei

Mehr zu Martin Grembowicz: http://bildhauer-skulptur.de/

Flensburger Hofgeflüster #8: Poetry Slam der Flensburger Hofkultur am 28.11. in der Theaterschule Flensburg

Am 28. November 2025 heißt es Vorhang auf und Bühne frei – für alle ist ‘was mit dabei! Dann treten beim Flensburger Hofgeflüster – dem Poetry Slam der Flensburger Hofkultur – zum 8. Mal Poet*innen mit allerlei selbstverfassten Texten zum modernen Dichterwettstreit an. Die diesmalige Eventstätte der wandernden Veranstaltung ist wieder etwas ganz Besonderes: Das ehemalige Palasttheater-Kino – die heutige Theaterschule Flensburg – bietet mit dem großen Saal eine ganz hervorragende Kulisse für die gekonnte Textkunst der wortgewandten Poet*innen.

Welche literarischen Geniestreiche das Publikum des 8. Flensburger Hofgeflüsters zu erwarten hat, wird es – wie bei Poetry Slams üblich – erst am Abend selbst herausfinden. Nach sieben erfolgreich ausverkauften Veranstaltungen hintereinander, scheint die vielfältige Textkunst den Besuchenden jedoch stets blendend gefallen zu haben. Beim Poetry Slam ist eben für alle etwas dabei. Vielleicht findet sich in der Flensburger Theaterschule am 28. November gar ein nächster Shakespeare?

Freitag, 28. November 2025 | Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Theaterschule Flensburg, Adelbyer Kirchenweg 1

Mehr dazu und Karten: https://www.flensburger-hofkultur.de/programm/kuenstler/flensburger-hofgefluester-8

KUHN FU – Multicultural Berlin World Jazz am 5.12. im ex-Sultanmarkt in Flensburg

Multicultural Berlin World Jazz

KUHN FU, eine Jazz-Rock-Psychedelic-Band, wird vom in Berlin lebenden Gitarristen und Komponisten Christian Kühn geleitet. Die Band, bestehend aus einer kraftvollen Bläsersektion und einer energiegeladenen Rhythmusgruppe, spielt seltsame, schöne, energiegeladene und eklektische Kompositionen. KUHN FU wurde 2012 gegründet und hat bis heute sieben Alben veröffentlicht. Die Band wurde für den Deutschen Jazzpreis 2023 in der Kategorie „Komposition des Jahres“ nominiert und tourte ausgiebig durch Europa, wo sie über 400 Konzerte in 23 Ländern gab. Zappa trifft auf Kabarett; Surf-Sounds und Metal-Riffs reiten auf dem Chattanooga Choo-Choo, während Shakespeare, Brecht und Monty Python als Paten fungieren.

„Wenn Igor Strawinsky heute Jazz komponieren würde, würde es vielleicht wie die Songs von Kuhn Fu klingen.“ Improspot.pl

Die Band ist als Quartett unterwegs, existiert in vielen Formen, vom Quartett über das Septett bis hin zum Oktett und Nonett.

„Kuhn Fu macht seinem martialischen Namen alle Ehre. Das multikulturelle Jazzensemble bringt enorme Energie auf die Bühne und ist gleichzeitig ein Beweis für ein wunderbares Miteinander durch Musik.

NDR Fernsehbeitrag vom 25.11.25 zum Streit um Schwangerschaftsabbrüche in Flensburg

Ein Fernsehbeitrag von Panorama 3 über die Situation in Flensburg, die femaktion Flensburg und ihre Aktivistin Birte Lohmann, die Besetzung der katholischen Kirche und über den Streit um Schwangerschaftabbrüche im geplanten Förde-Klinikum. Ca. 10 min lang:

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM2Nzg4MV9nYW56ZVNlbmR1bmc

Museumsberg Flensburg und Eiszeithaus: Veranstaltungen im Dezember 2025

Ausstellung auf dem Museumsberg

Unterschätzt! – Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund

Malerin in Ekensund, um 1903, Otto Heinrich Engel, ©Museumsberg

Nach zahlreichen Ausstellungen zur Künstlerkolonie Ekensund in der 150-jährigen Geschichte des Museumsberg Flensburg wird im Winter 2025/26 die Frauenpower von Ekensund erstmals in den Fokus gerückt. Exemplarisch für die unterschiedlichen Lebensläufe von Frauen im frühen 20. Jahrhundert werden sechs ausgewählte Biografien aus dem Ekensunder Umkreis gewürdigt.

Die Sichtbarkeit der Frauen ist abhängig von verschiedenen, historischen und lokalen Bedingungen. In der Regel verliefen die vielversprechenden Karriereanfänge neben der traditionellen Care-Arbeit mit der Zeit ins Leere. Sophie Eisenlohr, die spätere Ehefrau von Alex Eckener konnte schon während ihrer Kindheit in London so gut Tiere malen, dass sie heute als Wunderkind gelten würde. Ihre Schwägerin Toni Eckener sorgte als Netzwerkerin und Gastgeberin dafür, dass das Elternhaus ein Ort für die ganze Familie blieb. Sie vermietete auch Pensionszimmer u. a. an Ada Nolde, mit der sie freundschaftlich verbunden blieb. Ein Originalfenster aus dem heutigen Eckener-Haus mit dem eingeritzten Namen von Nolde zeugt in der Ausstellung von dem beliebten Treffpunkt in Flensburg.

Porträt Emmy Gotzmann, 1909, Fotograf: Heinrich Hinz, Flensburg

Eine Frau, die ausschließlich für die Kunst nach Ekensund kam, war die Malerin Emmy Gotzmann (1881-1950). Ihr herausragendes Talent führte sie mit Anfang Zwanzig von Berlin in die Flensburger Region. Die Akzeptanz ihrer Zeitgenossen musste sie sich erst erarbeiten. Die Qualität ihrer Werke überragte oftmals die der ihrer männlichen Kollegen. 1908 bekam sie gemeinsam dem Flensburger Bildhauer Heinz Weddig eine große Ausstellung im Flensburger Kunstgewerbemuseum, dem heutigen Museumsberg. Die Flensburger Nachrichten berichteten damals überrascht von der Ausdruckskraft in den Bildern von Gotzmanns „Künstlererscheinung, welche die Schönheit der Landschaft mit der rückhaltslosen Farbenbegeisterung des modernen Malers schaut.″ Die gesamte Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens kann nun dort bewundert werden, wo ihre Karriere begann.

Dauer: noch bis 8. März 2026

Sonntag, 07. Dezember, 11.30 Uhr
Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund
Führung mit Heidrun Schlüter-Gräber

Sonntag, 21. Dezember, 11.30 Uhr
Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund
Führung mit Heidrun Schlüter-Gräber


JUGENDSTIL HOCH ZWEI: Hans Christiansen und sein Lieblingsschüler Robert Gercke

noch bis 25. Januar 2026

Hans Christiansen (1866-1945), zentraler Künstler des Jugendstils mit Flensburger Wurzeln, sah sich zeitlebens nie als Lehrer. Dabei bildete er über viele Jahre Lehrlinge aus und gab sowohl an einer Kunstschule als auch privat Zeichenunterricht. Dieser Teil seines Schaffens ist bisher ebenso unerforscht wie das Werk seiner Schüler.

Daher kommt es einer Sensation gleich, dass jetzt der komplette Nachlass eines seiner wichtigsten Schüler aufgetaucht ist: Robert Gercke (1877-1914) war zunächst Lehrling, später Assistent Hans Christiansens und unterstützte seinen Lehrer bei dessen Hauptwerk, dem Gesamtkunstwerk „Haus in Rosen“ auf der Darmstädter Mathildenhöhe. Gercke wurde selbst Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Aachen, bevor er mit nur 37 Jahren einer schweren Krankheit erlag. Christiansen nannte Gercke in einem Brief an dessen Witwe „von all meinen jungen Leuten der liebste“.

Der bislang unveröffentlichte Nachlass Robert Gerckes umfasst Gemälde, Zeichnungen und zahlreiche Entwürfe für Kunstgewerbe, Illustrationen und Plakate. Erstmals zeigt der Museumsberg Flensburg das Werk von Schüler und Lehrer gemeinsam, ergänzt um Werke weiterer Schüler und Schülerinnen Hans Christiansens wie Paul Bürck, Dora Wenneker-Iven und Olaf Christiansen.

Sonntag, 14. Dezember, 11.30 Uhr
JUGENDSTIL HOCH ZWEI
Führung mit Dr. Michael Fuhr

Sonntag, 28. Dezember, 11.30 Uhr
JUGENDSTIL HOCH ZWEI
Führung mit Elke Wolny


Sonntag, 07. Dezember, 11.00 Uhr
Positiv Denken
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 07. Dezember, 11.15 Uhr, Museumsberg Flensburg

2. Kammerkonzert
mit dem Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sonate Nr. 7 c-Moll für Klavier und Violine op. 30 Nr. 2

Sigfrid Karg-Elert (1877–1933)
Sonate B-Dur für Flöte und Klavier op. 121

Mario Castelnuovo-Tedesco (1895–1968)
Sonatina für Flöte und Gitarre op. 205

Festliche Musik für Hornquartett

Mit
Horn: Jacob Christopher Dean
Violine: Aslı Doğan
Klavier: Peter Geilich
Klavier: Petr Karlíček
Flöte: Anja Kreuzer
Horn: Thibauld Le Pogam
Horn: David Ritsch
Gitarre: Alex Vergara
Horn: Hanna Warrink

Tickets


Samstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr
Champagner-Konzert
mit Marius Rothe und Nikolai Juretzka

Marius Rothe – Foto von Frank Siemers

Für das Champagnerkonzert am 13. Dezember um 19.30 Uhr auf dem Museumsberg Flensburg haben Marius Rothe und Nikolai Juretzka ein kurzweiliges vorweihnachtliches Programm zusammengestellt. Mit stimmungsvollen Weihnachtsmelodien aus dem Great American Songbook wie „Winter Wonderland“ und „Santa Claus Is Comin‘ to Town“ sorgen die beiden an diesem besonderen Abend für die richtige Adventsstimmung in der festlich dekorierten Aula auf dem Museumsberg.  Ausgewählte, mit einem frischen Augenzwinkern vorgetragene Tonfilmschlager runden das exklusive Programm ab.

Marius Rothe tritt mit amüsanten Solo-Programmen auf und war als Gesangssolist schon in diversen Theaterproduktionen engagiert wie dem St. Pauli Theater, dem Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt und Quedlinburg sowie Galakonzerten in Shanghai. Bereits im Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg war Marius Rothes Arbeit heiß begehrt. Er wird immer dann angefragt, wenn das ganz besondere i-Tüpfelchen gebraucht wird.

Nikolai Juretzka bewegt sich als Pianist genreübergreifend zwischen Klassik und Pop und ist in unterschiedlichen Besetzungen aktiv. Den Schwerpunkt seiner Arbeit hat der vielseitige Flensburger auf die Klavierbegleitung gelegt und konzertiert in unterschiedlichen Besetzungen deutschlandweit.

Freuen Sie sich auf einen einmaligen, unterhaltsam moderierten Vorweihnachtsabend mit Musik und Champagner! Tickets gibt es online unter http://www.museumsberg.de.


Sonntag, 14. Dezember, 11.00 Uhr
Schneekugel-Glanz
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Montag, 15. Dezember, 15.00 Uhr
Aufgeweckte Kunstgeschichten mit Martina Klose-März
Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz
(Anmeldung: 0461/852956)

Sonntag, 21. Dezember, 11.00 Uhr
Bedruckte Box
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren

Sonntag, 28. Dezember, 11.00 Uhr
Kunstvolle Konfettikanone
Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren


Weitere Ausstellung:

„Lieblingsstücke!“ Die Kunsthalle zu Kiel zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg

noch bis 2027

Johan Christian Dahl, Der Kopenhagener Hafen im Mondschein, 1831

Ein Dutzend handverlesener Meisterwerke aus der Kieler Gemäldesammlung sind zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg, während die Kunsthalle zu Kiel grundlegend saniert wird.

„Lieblingsstücke!“ ist die Präsentation der wertvollen Leihgaben betitelt, und das ist kein Zufall. Museumsdirektor Michael Fuhr durfte sich wirklich seine Favoriten aus der wunderbaren Kieler Sammlung aussuchen. Für die kommenden fünf Jahre haben jetzt kostbare Werke von Malergrößen wie Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff und Asger Jorn ihren Platz zwischen den Bildern der Flensburger Sammlung eingenommen. Die Spannbreite reicht vom niederländischen Barockstillleben über Porträts und Landschaften des 19. Jahrhunderts bis zu Ikonen der klassischen Moderne. Alle zwölf Leihgaben sind so gehängt, dass sie mit der Flensburger Sammlung in Dialog treten und sich den Besucher*innen so neue Zusammenhänge erschließen.

Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de


Naturwissenschaftliches Museum

Dauerausstellung:

Foto: Naturwissenschaftliches Museum

Elch, Fuchs, Schweinswal und viele andere typische Tiere des nördlichen Schleswig-Holsteins und angrenzender Gebiete zeigt das Naturwissenschaftliche Museum auf dem Flensburger Museumsberg. Es veranschaulicht die Entstehung und Entwicklung der Landschaft, die durch die Eiszeiten wesentlich geprägt wurde. Ökologische Zusammenhänge und Besonderheiten werden verständlich erläutert.

Zahlreiche Entdecker- und Mitmachangebote laden Alt und Jung zum Beobachten und Experimentieren ein. Große und kleine Sonderausstellungen sowie naturpädagogische Veranstaltungen vervollständigen das Angebot.

Die Ausstellung verteilt sich auf sechs Räume: Wald, Feldmark, Stadt, Binnengewässer mit Mooren, Ostsee/Förde und Eiszeit. Der größte Teil der paläontologisch-geologischen Sammlung befindet sich im nahe gelegenen Eiszeit-Haus.

Donnerstag, 04. Dezember, 18.00 Uhr
Taschenlampenführung
(Anmeldung: 0461/852504)

Aktuelle Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag: 10.00-17.00 Uhr

Naturwissenschaftliches Museum
Museumsberg 1
24937 Flensburg

Tel.: 0 461 – 85 25 04
Fax: 0 461 – 85 29 93
E-Mail: naturwissenschaftliches-museum@flensburg.de

https://www.naturwissenschaftliches-museum.de


Eiszeit-Haus:

Fossiliensprechstunde am 7. Dezember

Versteinerter Seeigel – Foto: Jörg Pepmeyer

Am Sonntag, den 7. Dezember von 11 bis 17 Uhr findet im Eiszeit-Haus, Mühlenstraße 7, wieder die beliebte Fossiliensprechstunde statt.

Versteinerungen aller Art können Besucher*innen des Eiszeit-Hauses an diesem Sonntag während der Öffnungszeiten (11-17 Uhr) einem Experten vorlegen. Ob ein vermeintlicher Saurierknochen oder eine 500 Millionen Jahre alte Koralle vom Ostseestrand, kostenlos werden die mitgebrachten Schätze aus der Erdgeschichte begutachtet und es gibt darüber hinaus auch praktische Tipps zum Sammeln von Versteinerungen in Schleswig-Holstein.

Kindermittwoch im Eiszeit-Haus

Mittwochs kannst du im Eiszeit-Haus nicht nur viele tolle Schätze entdecken, sondern auch experimentieren, basteln oder forschen. Zwischen 15-16 Uhr bieten wir dir mittwochs eine spannende Mitmachaktion an.Du hast Lust, mitzumachen? Dann komme einfach vorbei!
Anmelden musst du dich nicht, bezahlen musst du auch nichts. Wir freuen uns auf dich!

9. Dezember, 19.30 Uhr
Die Tierpräparation – ein klassischer und moderner Beruf
Dienstags-Vortrag mit der Präparatorin Yvonne Fritzsche-Nehls
Eiszeit

10. Dezember, 17.30-19 Uhr
De Steensöker
Offenes Treffen für Gesteins- und Fossilieninteressierte

Aktuelle Öffnungzeiten & Preise

Mittwochs und sonntags von 11 Uhr bis 17.00 Uhr

Der Eintritt ins Eiszeit-Haus ist kostenlos, außer bei Sonderveranstaltungen.
Spenden zur Verbesserung der Ausstellung sind stets willkommen.

Eiszeit-Haus Flensburg
Mühlenstraße 7
24937 Flensburg

Telefon: 0461 / 85 – 25 77 während der Öffnungszeiten
Telefon: 0461 / 85 – 25 04
Website: https://www.eiszeit-haus.de/ E-Mail: eiszeit-haus@flensburg.de


Die Dezember-Veranstaltungen auf dem Museumsberg und im Eiszeit-Haus nochmal zusammenfassend im untenstehenden Programm-Flyer zur Ansicht und zum Download: 

Infoveranstaltung am 3.12.: Bau und Verkehrserschließung des künftigen Fördeklinikums Katharinenhospital

Öffentliche Versammlung im Technologiezentrum

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Versammlung am Mittwoch, 3. Dezember um 18 Uhr im Technologiezentrum LISEZWEI in der Lise-Meitner-Straße 2 ein.

Zum Bau des neuen Krankenhauses ist eine Veränderung der Erschließung als Anbindung an die Osttangente erforderlich. Außerdem sollen bisher als Kleingartenfläche vorgesehene Bereiche als Sonderbaufläche für klinikzugeordnete Nutzung bzw. vergrößertem Gesundheitspark umgenutzt werden. Hierzu sind Änderungen des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplanes erforderlich. 
Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.
Der städtebauliche Entwurf des Geländes sowie die künftig angebotenen Leistungen des Klinikums sowie der angrenzenden Bereiche sind nicht Gegenstand des Verfahrens.

 

Flensburg gewinnt Bibliothekspreis des Landes

„Bibliotheken als Orte der Demokratie“

Flensburg. Bibliotheken sind längst nicht mehr verstaubt. Manchen gelten sie nach dem Zuhause und dem Arbeitsplatz als „dritter Ort“, als sozialer Raum, wo Identität gestiftet wird und wo man sich begegnet. „Bibliotheken als Orte der Demokratie“ ist das Motto des diesjährigen Bibliothekspreises des Landes, der seit 2016 alle zwei Jahre ausgeschrieben und an Kommunen verliehen wird. In diesem Jahr hat Flensburg die Jury überzeugt in der Kategorie „Bibliotheken in Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern“.

Das Team der Stadtbibliothek Flensburg erntete viel Lob für das tägliche Engagement – mit Bibliotheksleiterin Stefanie Klenk samt Preis und Kulturministerin Dr. Doris Stenke. – Foto: Stadt Flensburg

Kulturministerin Dr. Dorit Stenke zeichnete die Stadtbibliothek in der Flensburg-Galerie am 24. November aus. „Die Stadtbibliothek Flensburg zeigt, was es bedeutet, Demokratie mit Leben zu füllen. Durch Kooperationen mit Schulen, Vereinen und Initiativen, durch mehrsprachige Angebote, kreative Formate und ihr starkes Engagement gegen Diskriminierung trägt sie dazu bei, unsere Gesellschaft offener, informierter und solidarischer zu machen“, lobte Stenke.

Allein das Programm der Stadtbibliothek für dieses Jahr ist beeindruckend. Anlass dafür, 2025 zum Jahr der Demokratie auszurufen und die Veranstaltungen danach auszurichten, waren zwei historische Zäsuren: der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges und die (vorgezogenen) Bundestagswahlen. Von Ausstellungen, Themenräumen und Thementagen, über bilinguale Lesungen und Sommer-Auto-Kino bis hin zu Reading Challenges und Schulungen reicht das Spektrum. Angesichts dieser Vielfalt wundert es kaum, dass Stadtbibliotheksleiterin Stefanie Klenk ihren Gästen bei der Verleihung anvertraute, dass sich die Antragsstellung „nicht nach Arbeit“ anfühlte, sondern geradezu leicht von der Hand ging.

Klenk freut sich über die Anerkennung des Bestrebens, „demokratische Werte wie gesellschaftliche Vielfalt sichtbar zu machen und zu verteidigen.“ Durch gezielte Angebote versuche die Stadtbibliothek, „die Informations- und Medienkompetenz der Kundschaft zu stärken, was wiederum deren Mündigkeit erhöht und sie weniger anfällig für fake news und stark vereinfachte, hetzerische Falschmeldungen macht.“ Auch Klenk spricht vom „Dritten Ort“. Als solcher stünde die Stadtbibliothek „einem sehr heterogenen Publikum für Aufenthalt, Begegnung und Inspiration zur Verfügung“.

Dass dies ein offener Ort ist, sei sofort erkennbar, lobte Jury-Mitglied Claudia Knauer. Die Büchereidirektorin des Verbandes Deutscher Büchereien Nordschleswig würdigte auch das Team, das sich für Demokratie stark machte. Ralf Loell als stellvertretender Stadtpräsident belegte das Engagement allein mit der erstaunlichen Zahl von 500 Veranstaltungen jährlich.

Der Landespreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Und zur Erinnerung: Seit dem Frühjahr 2024 verzichtet die Stadtbibliothek auf Gebühren für Bibliotheksausweise. Eine höchst demokratische Einrichtung!

IW-Studie zu Sozialausgaben: Paritätischer und DGB üben scharfe Kritik

Stellungnahmen von Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes und Anja Piel, DGB-Vortsandsmitglied, aus Anlass der heute veröffentlichten IW-Studie zu Sozialausgaben des Staates.

Berlin, 24. November 2025

Dr. Joachim Rock – Foto: Paritätischer

Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes: „Die heute diskutierte Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft behauptet, dass Deutschland überhöhte Sozialausgaben habe, doch die Auswahl der Vergleichsländer greift zu kurz. Entscheidend ist: Nimmt man den EU-Durchschnitt, liegen die deutschen Sozialausgaben im Mittelfeld, bei der Alterssicherung sogar seit Jahren darunter. Das überrascht nicht angesichts durchschnittlicher Renten von nur 1.100 Euro. 

Zudem berücksichtigt die Studie nur staatliche Ausgaben und blendet private Vorsorgekosten, die der Staat den Bürgerinnen und Bürgern häufig abnimmt, vollständig aus. Rechnet man beides zusammen, zeigt selbst die OECD: 
Deutschland gibt im Verhältnis zum BIP weniger für soziale Sicherung aus als viele Vergleichsländer, weniger noch als die USA. Kürzungen bei den staatlichen Ausgaben kämen den Arbeitgeberverbänden zu Gute, die Bürgerinnen und Bürger müssten sich teuer selbst absichern. Sie würden draufzahlen.

Die Schlussfolgerung ist klar: Notwendig ist eine verlässlichere und solidarisch finanzierte Absicherung – besonders im Alter. Konzepte, die vor allem Arbeitgeber entlasten und die Kosten auf Einzelne verlagern, führen in die falsche Richtung.“

Zur Studie des Institut der deutschen Wirtschaft (IW)zu den Ausgaben Deutschlands für Soziales hier ein Statement von Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied:

Anja Piel – Foto: DGB/Joanna Kosowska

„Es ist wenig überraschend, wenn arbeitgebernahe Institute uns das Märchen erzählen wollen, dass der Sozialstaat in Deutschland zu teuer sei. Das Ergebnis entspricht punktgenau den Interessen der Arbeitgeber: weniger Verantwortung für die soziale Sicherheit der Beschäftigten. 

Ein Vergleich auf fragwürdiger Grundlage: Das IW führt vorwiegend Länder an, die ins gezeichnete Bild passen und bei denen Deutschland im Vergleich so wirkt, als würde es zu viel für Sozialleistungen ausgeben. Benelux, Österreich/Schweiz und die nordischen Länder haben allerdings zusammen nicht einmal die Bevölkerungsgröße Deutschlands – dennoch sollen sie beim Vergleich als Maßstab taugen. Die Daten von Eurostat zeichnen dabei ein deutlich klareres Bild: Der EU-Durchschnitt für Sozialausgaben lag im letzten Jahr bei 27 Prozent. Deutschland lag mit 28,8 Prozent übrigens gerade mal auf Rang 4 – hinter Finnland, Frankreich und Österreich. 

Was viel wichtiger ist, die Arbeitgeber aber nicht gern lesen: Im OECD-Vergleich hat Deutschland eine der niedrigsten Vermögensteuern, überaus moderate Erbschaftsteuern mit zahlreichen Ausnahmen für Betriebsvermögen. Und Deutschland hat im Vergleich hohe Abgaben auf Arbeit bei gleichzeitig niedrigen Abgaben auf Kapital. Gute Haushaltspolitik schaut aber nicht nur auf die Ausgaben, sondern immer auch auf die Einnahmenseite. Niedrige Sozialausgaben sind selten Ausdruck staatlicher Leistungsfähigkeit, sondern eher Hinweis auf mangelnde staatliche Verantwortung. Staaten, die bei ihren Bürger*innen sparen und gleichzeitig die Kapitalseite schonen, sind nicht stark. Sondern sie handeln verantwortungslos.“

VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Gewalt gegen Frauen geht uns alle an“

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist starkes Zeichen der Solidarität

Verena Bentele: Die Würde, der Respekt und der Schutz von Frauen und Mädchen sind nicht verhandelbar

Gewalt stellt laut der Weltgesundheitsorganisation eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen dar. VdK-Präsidentin Verena Bentele warnt anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November vor dem alarmierenden Ausmaß geschlechtsspezifischer Gewalt auch in Deutschland:

Verena Bentele – Präsidentin des größten deutschen Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisc

„Die Zahlen zeigen einen erneuten Anstieg der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Noch immer wird viel zu oft darüber geschwiegen. Dieses Schweigen schützt die Täter und lässt die Betroffenen allein. Gewalt gegen Frauen betrifft uns alle. Wir müssen gemeinsam das Schweigen brechen. Am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen setzen wir ein starkes Zeichen der Solidarität und sagen: Schaut nicht weg! Die Würde, der Respekt und der Schutz von Frauen und Mädchen sind nicht verhandelbar.

Wir dürfen nicht hinnehmen, dass statistisch gesehen eines von drei Mädchen im Laufe seines Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt erlebt. Als Gesellschaft müssen wir aktiven Schutz bieten. Das neue Gewalthilfegesetz ist ein zentraler Schritt in diese Richtung. Seine langsame Umsetzung führt jedoch weiterhin zu Lücken. Dass der geplante Rechtsanspruch auf Schutz und fachkundige Beratung für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder erst 2032 in Kraft treten soll, ist aufgrund der erneuten Zunahme der Gewalttaten für die Betroffenen dramatisch. Sie brauchen sofort Schutz, kompetente Beratung, Begleitung und ausreichend Plätze in Frauenhäusern.

Für Mädchen und Frauen mit Behinderung ist es sogar noch erschreckender: Rund jede zweite Frau in dieser Gruppe ist von sexualisierter Gewalt betroffen. Damit auch sie wirksam vor Gewalt geschützt werden, müssen alle Angebote barrierefrei ausgebaut werden. Außerdem muss sichergestellt sein, dass Leistungserbringer von Hilfen für Menschen mit Behinderungen verbindliche Gewaltschutzkonzepte vorlegen und umsetzen.“

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2024 wurden 53.451 Frauen und Mädchen Opfer von Sexualdelikten, fast die Hälfte davon war minderjährig. Zudem registrierte die Polizei 308 Tötungsdelikte an Frauen und Mädchen, 132 davon im Zusammenhang mit Partnerschaftsgewalt. Auch bei der häuslichen Gewalt gibt es mit 265.942 Opfern einen neuen Höchststand: ein Anstieg um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und um 17,8 Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre. Zu rund 70 Prozent sind die Opfer Frauen und Mädchen.


Über den VdK:

Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de

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