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Keine Stadt den Nazis: Breiter Protest am 24. Januar gegen AfD-Stand in Flensburg
Die AfD hat für Samstag, den 24. Januar 2026, einen Stand am Flensburger Nordermarkt angekündigt. Ab 9:30 Uhr will die Partei erstmals seit längerer Zeit wieder öffentlich im Stadtbild auftreten. Das ruft entschiedenen Widerspruch hervor: Ein breites gesellschaftliches Bündnis mobilisiert zur Gegenkundgebung am Willy-Brandt-Platz.

In Flensburg ist die AfD bislang wiederholt daran gescheitert, eine dauerhafte lokale Struktur aufzubauen. Weder die Gründung eines Stadtverbandes noch regelmäßige Wahlkampfaktivitäten konnten sich etablieren. Antifaschistische Recherchen und zivilgesellschaftlicher Protest haben in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass entsprechende Vorhaben öffentlich gemacht und verhindert wurden. Mit dem nun angekündigten Stand versucht die Partei erstmals, offen Präsenz im öffentlichen Raum zu zeigen.
Das Gegenbündnis bewertet diesen Schritt als Teil eines allgemeinen gesellschaftlichen Rechtsrucks, der auch vor Flensburg nicht Halt macht. Entsprechend deutlich fällt die Reaktion aus: Die Kundgebung versteht sich als klares Signal gegen rechte und menschenverachtende Positionen und für eine solidarische, vielfältige Stadtgesellschaft.
Getragen wird der Protest von einem außergewöhnlich breiten Zusammenschluss aus Gewerkschaften, Klima- und Umweltinitiativen, feministischen Gruppen, antifaschistischen Zusammenschlüssen sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen. Darüber hinaus sind zahlreiche demokratische Initiativen und Parteien mit eigenen Infoständen und Aktionen angekündigt. Ziel ist es, einen sichtbaren, vielfältigen und friedlichen Protest zu organisieren, der die Stärke der demokratischen Zivilgesellschaft in Flensburg unterstreicht.
Die Organisator:innen rufen alle Menschen dazu auf, sich an den Protesten zu beteiligen und ein deutliches Zeichen zu setzen: Flensburg überlässt rechten Akteuren nicht den öffentlichen Raum.
Kundgebung:
Samstag, 24.01.2026 | ab 9:30 Uhr | Willy-Brandt-Platz, Flensburg
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