Archiv für den Monat Dezember 2025

Benefizkonzert für die Aktion „Winterzeit in der Nordstadt“: ENGINES am 13. Dezember 2025 in der Bergmühle Flensburg

Wer Lust auf knackige Rockmusik, gefühlvolle Balladen, Edelsteine aus der Popgeschichte und handgemachte Live-Mugge hat, ist bei der fünfköpfigen Kapelle ENGINES genau richtig. Gegründet einst im Newsroom des sh:z an der Fördestraße als reine Journaille-Band, gehören heute immerhin noch drei Journalisten der Gruppe an. Im Zentrum steht die charismatische Sängerin Antje Walther, die stil- und genresicher Songs von Alanis Morrisette und Edie Brickell, von Jefferson Airplane und Cranberries, von Sheryl Crow und Skunk Anansie interpretiert.

Der Eintritt ist frei. Der Hut geht ’rum.

Vorverkauf oder Platzreservierung ist nicht möglich. Alle Überschüsse aus dieser Veranstaltung gehen an Institutionen in unserer Stadt, die sich nachhaltig um sozial oder emotional benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmern. Weitere Informationen stehen zur Verfügung unter www.flensburger-winterzeit.de

Hinweis: Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum. Vorverkauf oder eine Platzreservierung ist nicht möglich.

Alle weiteren Veranstaltungen sind auch unter www.bergmuehle-flensburg.com abrufbar.

Bergmühle, An der Bergmühle 7

Veranstalter: Verein zur Erhaltung der Bergmühle e.V.

Roter Filmabend am 16. Dezember im Gewerkschaftshaus in Flensburg

Am 16. Dezember um 18 Uhr zeigen wir im Gewerkschaftshaus (Große Straße 22, Konferenzraum) einen mehrfach ausgezeichneten Spielfilm, der die Realität eines Mannes im Kampf mit einem entmenschlichten Sozialsystem porträtiert.

Die Geschichte macht eindrücklich sichtbar, welche strukturellen Folgen der Abbau des Sozialstaats für das Leben vieler Menschen hat und wie viele Menschen unverschuldet durch die Mühlen der Jobcenter in Perspektivlosigkeit landen. Im Film setzen die Menschen dem ein solidarisches Miteinander entgegen, um neuen Mut und Hoffnung zu schöpfen.

Gerade angesichts der aktuellen politischen Angriffe auf soziale Sicherungssysteme möchten wir den Film zum Anlass nehmen, über diese Entwicklungen mit Euch ins Gespräch zu kommen.

Vor dem Film gibt es einen kurzen Input, der in das Thema einführt.

Im Anschluss laden wir zu einer offenen Diskussion ein.

Wir freuen uns auf euer Kommen! 

Veranstalter: SAV und akopol

Vortrag: „Aus dem Oluf, aus dem Sinn? Die Verdrängung der Prostitution und ihre Folgen“ am 11. Dezember im Schifffahrtsmuseum Flensburg

Berühmt ist der Oluf für vieles: angeblich erster sozialer Wohnungsbau in Flensburg, Heimstätte für Arbeiter und einfache Leute, Puschenpuff und Ferienwohnungskonflikt. Doch was davon lässt sich nachweisen, was ist reiner Mythos? Das Schifffahrtsmuseum widmet sich daher dem Gang in einer Sonderausstellung. In der Ausstellung wird die über 400-jährige Geschichte des Olufs als Straße der Schiffer und des Handwerks erzählt. Außerdem werden die Schicksale der gesellschaftlichen Randgruppen beleuchtet und nachgespürt, was dran ist an seinem Ruf als ehemals gemütlichste Bordellstraße des Nordens. Dazu gibt es im Rahmen der Ausstellung zahlreiche Vortragsveranstaltungen. Zur Eröffnung der Ausstellung Mitte Juli erschien ebenso eine Buch über den Oluf.

Vortrag am 11.12.: „Aus dem Oluf, aus dem Sinn? Die Verdrängung der Prostitution und ihre Folgen“

Seit den 1980er Jahren verdrängte die Flensburger Stadtverwaltung aktiv die Prostitution aus dem Oluf und dem Hafenquartier, obwohl zahlreiche damit befassten Institutionen davor warnten. Doch wie ging es im Oluf wirklich zu? Wohin wurde die Flensburger Sexarbeit verdrängt und wie sind die heutigen Arbeitsbedingungen? Diese Fragen beantworten Christina Wacker von cara*SH, der Fachberatungsstelle für Prostituierte in Schleswig-Holstein, und Dr. Martin Müller, Kurator der Sonderausstellung im Flensburger Schifffahrtsmuseum.

Eintritt frei

Donnerstag, 11.12.2025 um 18:30 Uhr, Schifffahrtsmuseum Flensburg, Schiffbrücke 39, 24939 Flensburg

Neue Studie: Armut nimmt durch hohe Mieten immer mehr zu

Mietwohnungen in der Flensburger Toosbüystraße. Auch in Flensburg sind die Mieten erheblich angestiegen. Foto: Jörg Pepmeyer

Paritätischer Bericht zu Wohnarmut ist erschienen

Berlin, 09. Dezember 2025

• Durch die Berücksichtigung von Wohnkosten wird eine bislang unsichtbare Gruppe von 5,4 Millionen Menschen sichtbar, die an und unter der Armutsgrenze lebt.

• Nicht 13 Millionen, sondern 18,4 Millionen Menschen müssten demnach als arm gelten.

• Insgesamt leben damit 22,3 Prozent der Bevölkerung in Deutschland in Wohnarmut.

Immer mehr arme Menschen werden noch ärmer durch ihre Wohnkosten. Das ergibt eine Expertise des Paritätischen Gesamtverbandes zum zweiten Mal in Folge. Demnach sind 5,4 Millionen mehr Menschen armutsgefährdet als nach konventionellen Berechnungen, die keine Wohnkosten, also Warmmiete und Strom, berücksichtigen. Statt 13 Millionen gelten demnach 18,4 Millionen Menschen in Deutschland als arm. Das sind 22,3 Prozent der Bevölkerung. Vor einem Jahr waren es noch 21,2 Prozent.

Jochim Rock – Foto: Paritätischer

“Das eigene Zuhause wird immer stärker zur Armutsfalle. Dieser Trend ist nicht neu, darf sich aber unter keinen Umständen weiter verfestigen. Wir beobachten eine Abwärtsspirale, an deren Ende immer öfter die Wohnungslosigkeit steht. Dieser soziale Sprengstoff muss endlich entschärft werden”, kommentiert Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes und Mitautor der Expertise.

Beim genauen Blick auf die Studie des Verbandes zeigt sich, dass einige Gruppen überproportional von Wohnarmut betroffen sind. Besonders hoch fällt die Wohnarmut mit 31 Prozent bei jungen Erwachsenen bis 25 Jahren und bei älteren Menschen ab 65 Jahren mit 29 Prozent aus. 31 Prozent aller Paare mit drei oder mehr Kindern sind von Wohnarmut betroffen und bei Alleinerziehenden sind es vier von zehn Haushalten. In allen Bundesländern liegt die Wohnarmut über der regulär ermittelten Armut, besonders stark ist der Abstand in Hamburg, Berlin und dem Saarland.

Studie zum Download (Doppelklick auf Bild)

Für Rock ist klar, wer in dieser Situation gefragt ist: “Die Bundesregierung hat bisher viel zu wenig für den Schutz von Mieterinnen und Mietern vor steigenden Mieten getan. Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, hilft kein Bauen um jeden Preis. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten, keine zusätzlichen Luxuswohnungen, die die Preise weiter in die Höhe treiben. Nötig ist vielmehr die gezielte Förderung von bezahlbarem Wohnraum sowie die Entfristung der Preisbindung im sozialen Wohnungsbau. Und mit der neuen Grundsicherung droht die Bundesregierung, die Übernahme von Wohnkosten in vielen Fällen drastisch einzuschränken. Stattdessen muss es darum gehen, Mietwucher und Renditestreben zu Lasten breiter Bevölkerungsgruppen endlich wirksam zu begrenzen. Anstatt die Schuld Bürgergeld-Beziehenden in die Schuhe zu schieben, sollte die Regierung entschieden gegen die Verursacher von Mietwucher vorgehen.“

Die Expertise basiert auf einer Sonderauswertung im Auftrag des Paritätischen, die auf offiziellen Daten des Statistischen Bundesamtes (auf Grundlage von MZ-SILC) basiert. Bei der Berechnung der Armutsquoten werden alle Personen gezählt, die in Haushalten leben und deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte beträgt. Anders als bei der konventionellen Armutsberechnung werden bei der Wohnarmutsberechnung bei der Ermittlung des Medians die Wohnkosten abgezogen.

Dokumente zum Download

Mieten fressen Einkommen (2 MB)

Von Lesepatin bis Tierschützer: Stadt Flensburg zeichnet 24 Ehrenamtliche aus

Tag des Ehrenamts

Flensburg. Ob in der freiwilligen Feuerwehr, der jüdischen Gemeinde, im Hospiz, in der Suppenküche, als Tierschützer, Lesepatin oder Initiator des Kältebusses: Das Ehrenamt in Flensburg hat viele Gesichter. Die Stadt Flensburg hat am Freitag, 5. Dezember, 24 Ehrenamtliche mit Siegel, Urkunden und Laudationen, Live-Musik und Kuchenbuffet gewürdigt – stellvertretend für all jene, die anderen ihre Zeit und Aufmerksamkeit schenken, ohne dafür bezahlt zu werden.

Die Stadt begeht den Tag des Ehrenamtes alle zwei Jahre. In diesem Jahr haben der Oberbürgermeister Fabian Geyer und die Stadtpräsidentin Susanne Schäfer-Quäck die Ausgezeichneten samt Angehörigen im Ratssaal empfangen. Bei den 24 Personen, die eine Jury bestehend aus Ratsmitgliedern aus zahlreichen Vorschlägen aus der Bevölkerung auswählte, lässt sich getrost vom Who is Who der Ehrenamtlichen dieser Stadt sprechen. Denn viele der Geehrten sind aufgrund ihres langjährigen Engagements für ihre Sache vor Ort bekannt, darunter Doris Obal und Marlies Försterling für das Kinderhilfswerk Unicef oder Willy Sandvoß für den Tierschutz.

OB Fabian Geyer lobte den Einsatz aller gerade in herausfordernden Zeiten als unverzichtbaren Beitrag zum Zusammenleben und bezeichnete das Ehrenamt als eine „wesentliche tragende Säule unserer Gesellschaft“. Mit der Ehrung wolle man „auch ein öffentliches Zeichen setzen: Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Stadtgesellschaft. Ihr Engagement inspiriert und motiviert andere, sich ebenfalls einzubringen.“

Laut Landesstatistik von 2024 engagierten sich rund 43 Prozent der Menschen in Schleswig-Holstein ehrenamtlich. Im Austausch der Geehrten untereinander war allerdings auch herauszuhören, wie schwierig die Suche nach Nachwuchs ist. Wer sich mit Möglichkeiten fürs Ehrenamt vertraut machen möchte, findet hier Inspiration und Kontaktmöglichkeiten: https://engagiert-in-flensburg.de/

Das sind die 24 ausgezeichneten Ehrenamtlichen:

Marianne Anderson, Sybille Berger, Andre Denninghoff, Ingo Fischer, Anne-Mette Gerdsen, Gunild Hansen, Shafi Hassan Osman, Barbara Keller, Gesa Leitenberger, Frauke Lind, Peter Höfer, Hans-Christian Luther, Rudolf März, Prof. Dr. Werner Neugebauer, Prof. Dr. Roland Trill und Dr. Volker Willandsen, Bente und Klaus Pohlen, Willy Sandvoß, Dr. Marie-Luise Strobach, Doris Obal und Marlies Försterling, Tobias Kaiser und Stephan Thomsen.

Champagnerkonzert am 13. Dezember um 19:30 Uhr auf dem Museumsberg

Marius Rothe – Foto von Frank Siemers

Für das Champagnerkonzert am 13. Dezember um 19.30 Uhr auf dem Museumsberg Flensburg haben Marius Rothe und Nikolai Juretzka ein kurzweiliges vorweihnachtliches Programm zusammengestellt. Mit stimmungsvollen Weihnachtsmelodien aus dem Great American Songbook wie „Winter Wonderland“ und „Santa Claus Is Comin‘ to Town“ sorgen die beiden an diesem besonderen Abend für die richtige Adventsstimmung in der festlich dekorierten Aula auf dem Museumsberg.  Ausgewählte, mit einem frischen Augenzwinkern vorgetragene Tonfilmschlager runden das exklusive Programm ab.

Marius Rothe tritt mit amüsanten Solo-Programmen auf und war als Gesangssolist schon in diversen Theaterproduktionen engagiert wie dem St. Pauli Theater, dem Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt und Quedlinburg sowie Galakonzerten in Shanghai. Bereits im Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg war Marius Rothes Arbeit heiß begehrt. Er wird immer dann angefragt, wenn das ganz besondere i-Tüpfelchen gebraucht wird.

Nikolai Juretzka bewegt sich als Pianist genreübergreifend zwischen Klassik und Pop und ist in unterschiedlichen Besetzungen aktiv. Den Schwerpunkt seiner Arbeit hat der vielseitige Flensburger auf die Klavierbegleitung gelegt und konzertiert in unterschiedlichen Besetzungen deutschlandweit.

Freuen Sie sich auf einen einmaligen, unterhaltsam moderierten Vorweihnachtsabend mit Musik und Champagner! Tickets gibt es online unter http://www.museumsberg.de.


Aktuelle Öffnungszeiten: 10.00 – 17.00 Uhr, täglich außer montags

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de

Lesung und weihnachtlicher Schreibworkshop mit Sarah Danne am 13. Dezember in der Stadtbibliothek Flensburg

Flensburg. Sarah Danne ist eine junge regionale Autorin. Sie liest am Samstag, 13.12.2025, um 11 Uhr in der StadtBibliothek Flensburg aus ihrer aktuellen Neuerscheinung „Feuergebunden – Licht und Schatten“: Aylia tritt als einzige Frau der Militärakademie bei, mit einem verbotenen Geheimnis in sich – der Bindung an ein altes magisches Wesen. Bald schon sind die Männer ihrer Einheit mehr als Kameraden und ihr streng vertraulicher Auftrag nicht weniger als die Rettung ihrer Heimat.

Im Anschluss an die Lesung startet der Schreibworkshop. Unter der Anleitung von Sarah, wird jede*r Inspiration finden, denn Magie war schon immer ein Teil von ihr – ebenso wie die Fähigkeit, diese in Geschichten zu verstricken und andere damit in fremde Welten zu entführen.

Der Eintritt kostet 5 Euro. Der Kartenvorverkauf läuft bereits in der StadtBibliothek.

Öffentliche Sitzung der Flensburger Ratsversammlung am 11. Dezember 2025

Kräftiger Schluck aus der Pulle: Aufwandsentschädigung für Rats- und Ausschussmitglieder soll drastisch erhöht werden

Fraktion Linkes Bündnis lehnt die angedachte Erhöhung kategorisch ab

Die Flensburger Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen (mit Volt), SSW, CDU (mit WiF), FDiF haben einen Antrag eingereicht, mit der die Pauschale für die Aufwandsentschädigung der Rats- und Ausschussmitglieder drastisch erhöht werden soll. Die Fraktion Linkes Bündnis lehnt dies ab. Angesichts der Haushaltslage der Stadt und der prekären Einkommenslage vieler Bürgerinnen und Bürger sei eine solch exorbitante Erhöhung nicht zu vertreten, sende solch ein Beschluss ein absolut falsches Signal an die Menschen in unserer Stadt.

Übertragung der Sitzung wie immer als Live-Stream im Offenen Kanal Flensburg

Wichtige TOPs unter anderem:

Öffentlicher Teil

  • Einwohnerfragestunde
  • Aktuelle Stunde
  • Mitteilungen der Stadtpräsidentin
  • Mitteilungen des Oberbürgermeisters
  • Umbesetzung von Ausschüssen und Gremien
  • Änderung der Satzung der Stadt Flensburg über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger und die Aufwandsentschädigung der Wahlbeamten
    Antrag der Flensburger Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen (mit Volt), SSW, CDU (mit WiF), FDiF
  • Haushalt 2026
  • Einführung eines Förderverfahrens für die institutionelle Förderung von Kultureinrichtungen
  • Nachtragssatzungen zur Abwassersatzung, Abwassergebührensatzung, Abfallwirtschaftssatzung, Abfallwirtschaftsgebührensatzung und zur Straßenreinigungsgebührensatzung
  • Widmung von Straßen
  • Änderung des Bebauungsplanes „Gutenbergstraße / Max-Planck-
    Straße“ (Nr. 64)
    a) Entscheidung über Anregungen
    b) Satzungsbeschluss

Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

  • Übernahme der Geschäfte für den Betrieb des Flensburger Stadiondurch die Stadtverwaltung zum 01.04.2026

Alle Unterlagen und die Beschlussvorlagen zur Sitzung gibt es hier

Interessierte EinwohnerInnen können die Sitzung ab 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses mitverfolgen. Einlasskarten können im Büro des Stadtpräsidenten bei Frau Frankenberg bestellt werden. Tel.: 852297 oder per E-Mail: stadtpraesident@flensburg.de

Unser Angebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen:
Aus organisatorischen Gründen bitten wir Gäste mit einer Mobilitätseinschränkung um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 0461 85 2715 bzw.- der Mailadresse ratsversammlung@flensburg.de.

Untenstehend die Einladung mit der Tagesordnung:

Filmvorführung und Gespräch: „Time to Act“ am 11. Dezember in der Dänischen Zentralbibliothek Flensburg

Eintritt frei!

Die Klimakrise ist kein Problem der Zukunft – sie geschieht jetzt. In ihrem neuen Film nehmen der Kieler Extremsportler und Klimaschützer Michael Walther sowie die Filmemacher Till Schauder und Phil Schreyer die Zuschauer mit auf eine außergewöhnliche Reise nach Island. Eine Reise in eine Landschaft, die sich vor ihren Augen verändert – und in eine Zukunft, die wir noch gestalten können. Eine Filmvorführung mit anschließender Gesprächsrunde mit Phil Schreyer, Michael Walther und Till Schauder live vor Ort! Organisiert durch die Tourismus Agentur Flensburger Förde mit Unterstützung der Stadt Flensburg.

Kostenfrei!

Dänische Zentralbibliothek, Norderstraße 59, 24939 Flensburg

Mehr zum Film und der Filmtrailer unter: https://www.time-to-act.eu/

VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Verabschiedung des Rentenpakets ist ein gutes Signal für die Demokratie“

Öffentlicher Streit hat Vertrauen in die gesetzliche Rente untergraben

VdK: Rentenkommission muss gesellschaftliche Interessen ausgewogen berücksichtigen

VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentiert die Abstimmung über das Rentenpaket im Bundestag:

„Die Verabschiedung des Rentenpakets ist ein gutes Signal für die Demokratie. Die heutige Entscheidung öffnet den Raum für eine sachliche Debatte über die Zukunft der gesetzlichen Rente und schützt die Rentnerinnen und Rentner in den kommenden Jahren vor Kaufkraftverlusten.

Verena Bentele – Präsidentin des Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisch

Der öffentliche Streit der vergangenen Monate hat das Vertrauen in die gesetzliche Rente weiter untergraben. Kritiker haben mit falschen Argumenten und verzerrten Darstellungen die Debatte oft politisch instrumentalisiert. So wurde in Diskussionen der Haushaltsposten Rente über Jahrzehnte aufsummiert, um die Rente ausschließlich als riesigen Kostenfaktor darzustellen. Aber dass beispielsweise die Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie bis zum Jahr 2040 zu über 50 Milliarden Mindereinnahmen führt, wurde ausgeblendet.

Die Bundesregierung sollte sich jetzt mit aller Kraft und Konzentration ihrer Aufgabe widmen, den Sozialstaat armuts- und demografiefest zu machen. Sie muss endlich auch die Vorschläge für eine angemessene Besteuerung von hohen Vermögen und Erbschaften auf die Agenda setzen. In der Rentenkommission gilt es nun, zu einer sachlichen Debatte zurückzufinden. Das wird nur gelingen, wenn die unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessen ausgewogen berücksichtigt werden. Von Zielvorgaben bei der Kürzung des Rentenniveaus oder der Anhebung der Regelaltersgrenze halte ich gar nichts. Vielmehr brauchen wir Anpassungen mit Augenmaß, die nicht zu höheren Rentenabschlägen führen und damit die Altersarmut verschärfen. Das würde die Not der Menschen vergrößern und letztlich die Ausgaben für Wohngeld und Grundsicherung in die Höhe treiben.

Die langfristige Finanzierung eines angemessenen Rentenniveaus wird nicht zu Lasten der jungen Generation gehen, wenn wir die bisher brachliegenden Potenziale auf dem Arbeitsmarkt langfristig heben und endlich weitere Berufsgruppen wie Beamte, Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rente einzahlen. Der demografische Wandel lässt sich gestalten, wenn wir berufliche Barrieren für Menschen mit einer Schwerbehinderung und pflegende Angehörige abbauen, Hindernisse für Frauen wie fehlende Ganztagsbetreuung und unfaire Entlohnung beseitigen, aber auch indem die Integration von Migrantinnen und Migranten ins Berufsleben erleichtert wird.“


Über den VdK:

Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de

Advent in der Musikschule Flensburg

Es sind noch 18 Tage bis Weihnachten! Also ist heute schon Nikolaus und in der Musikschule noch einiges los:

Inspiriert von seinen irischen Wurzeln, hat Markus Strothmann seinen Eigenkompositionen eine spannende keltische Anmutung verliehen. So gelingt es ihm, die Farbpalette des Jazz in smaragdgrün zu erweitern. Seine Musik lebt von einer tiefen Atmosphäre, die an irische  weite Landschaften erinnert.

Authentisch erschafft Georg Rox am Piano mit seinen Melodien und Harmonien Bilder von fernen Orten, während Gerd Bauder für ein pulsierende Fundament im Bassbereich sorgt.

Komponist und Schlagzeuger Markus Strothmann bietet die subtile wie kommunikative perkussive Basis.

Markus Strothmann tritt stilistisch vielseitig auf. Das hat unter anderem dazu geführt, dass er auch schon auf  2012 „Wacken“ aufgetreten ist. Durch seine Erfahrungen im Zusammenspiel mit Jazzgrößen wie Nippy Noya, Frederik Köster, Bart van Lier und vielen anderen, etablierte er sich bereits in jungen Jahren in der internationalen Jazzszene als Bandmusiker.

2014 wurde das Album seines „Transitions Organ Duos“ auf dem Schweizer Label Unit Records veröffentlicht. 2019 wurde seine Komposition „Irish Suite“ des Projekts Emerald von der Deutschen Philharmonie Bonn in Shanghai uraufgeführt. 2020 wurde sein Debüt Album Emerald digital veröffentlicht.

2026 startet bei uns gewohnt intensiv musikalisch:

Die Zusammenarbeit mit der Musikschule Apenrade ist für uns zu einer Tradition geworden, und so veranstalten wir wieder zwei Kammerkonzerte der Lehrkräfte: am 25. Januar in Flensburg und am 01.Februar in Apenrade – es lohnt sich, diese Termine schon einmal vorzumerken!

Dazwischen liegt die nächste Mittwochsmusik im neuen Jahr: Diese wird am 28. Januar stattfinden, wie immer im Emmi-Leisner-Saal der Musikschule.

Ebenfalls von den Lehrerkonzerten eingerahmt ist der Jugend musiziert-Regionalwettbewerb Schleswig-Flensburg, der am 31. Januar stattfindet: Mit zahlreichen Beiträgen in der Kategorie Solo-Piano, ebenfalls im Emmi-Leisner-Saal der Musikschule.

Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnacht und einen guten Rutsch in neue Jahr!

Bis bald in der Musikschule Flensburg!

P.S.: Kennt ihr schon unseren Winterkalender bei Instagram? Dort findet ihr musikalische Rätsel, winterliche Klänge und Aktionen mit tollen Gewinnen!

https://www.instagram.com/musikschuleflensburg/

Felix Warnecke

MUSIKSCHULE FLENSBURG

Ltg.: Felix Warnecke
Marienkirchhof 2-3
24937 Flensburg
Tel. (0461) 14 19 111

www.musikschule-flensburg.de

Absicherung und Erweiterung des Tierheims in der Westerallee 138

Tierschutz Flensburg und Umgebung e.V.; Tierheim Flensburg in der Westerallee www.tierheim-flensburg.de – Foto: gemeinfrei wikipedia

Öffentliche Versammlung am 10. Dezember im Theodor-Rieve-Zimmer (H 20) des Technischen Rathauses, Am Pferdewasser 14, 24937 Flensburg.

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Versammlung am Mittwoch, 10. Dezember um 18:30 Uhr im Theodor-Rieve-Zimmer (H 20) des Technischen Rathauses, Am Pferdewasser 14, 24937 Flensburg, ein.

Planungsziel ist planungsrechtliche Absicherung und geringfügige Erweiterung (Kleintierhaus, Hundefreilauf) des Tierheims in der Westerallee.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

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