Archiv für den Tag 19. November 2025

Bahn-Ausbau erst 2036? Das darf nicht sein!

Ein Beitrag von DIE LINKE Schleswig-Holstein

Der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen hat in seinem Schreiben an die Flensburger Ratsversammlung erklärt, warum der dringend notwendige Ausbau der Bahnstrecke Flensburg–Hamburg erst in mehr als einem Jahrzehnt kommen soll – wenn denn alles glatt geht.
Dabei legt er besonderes Augenmerk auf die Elektrifizierung der Strecke zwischen Neumünster und Bad Oldesloe, sowie den viergleisigen Streckenausbau zwischen Elmshorn und Pinneberg und führt diese Projekte als Grund an, wieso die Sanierung der Strecke von Flensburg nach Hamburg warten muss.

Gerade für solche zentralen Infrastrukturprojekte ist das Sondervermögen geschaffen worden – um Investitionen zu ermöglichen, die unsere Region nach vorne bringen, Arbeitswege verkürzen, wirtschaftliche Entwicklung stärken und echten Klimaschutz schaffen. Würden diese Mittel konsequent vor Ort ankommen und nicht von der Blackrot Regierung auf Bundesebene im Haushalt umgeschichtet werden, wäre der gleichzeitige Bau kein Problem.

Dass die Anbindung des nördlichen Schleswig-Holsteins weiter auf die lange Bank geschoben wird, ist nicht nachvollziehbar. Wir brauchen eine starke Schiene – jetzt und nicht erst 2036.

Wir fordern:
🟥 Priorisierung der Bahnprojekte in Schleswig-Holstein
🟥 Nutzung des Sondervermögens für nachhaltige Infrastruktur
🟥 Verkehrswende statt Verzögerungspolitik

Der Norden verdient eine verlässliche, moderne Bahnverbindung – und zwar sofort.

DIE LINKE Schleswig-Holstein auf Instagram: https://www.instagram.com/dielinkesh

#dielinke #schleswigholstein #flensburg #bahn #verkehrswende #infrastruktur #hamburg

Seniorenbeiratsmitglieder tagen am 20. November im Aktivitetshuset – weiterhin im Rathaus Flensburg unerwüncht

Zu einer öffentlichen Sitzung treten als Geschäftsführender Seniorenbeirat die vier verbliebenen, mit einem Mandat der älteren Bürger Flensburgs gewählten Seniorenbeirats-Mitglieder am Donnerstag, den 20. November 2025 zusammen.

Und zwar im Aktivitetshuset, Norderstrasse 49, um 9:30 Uhr.

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Flensburg hatte den vier verbliebenen Seniorenbeirats-Mitgliedern die Anerkennung verweigert, die Nutzung des sonst üblichen Tagungsraums im Rathaus untersagt und das Seniorenbeirats-Büro geschlossen.

Gäste sind wie immer willkommen.

SENIORENBEIRAT FLENSBURG (Bis auf weiteres geschäftsführend)

Mail: seniorenbeirat-fl@posteo.de


Mehr zu den Vorgängen um den Seniorenbeirat auch hier:

Stadt schaltet E-Mail-Adressen des Flensburger Seniorenbeirats ab – Beirat unter neuer Adresse erreichbar

Ratsversammlung beschließt Entmachtung und Abschaffung des Seniorenbeirats

Ein Beitrag der Wochenzeitung »|wirklich Flensburg auf ihrem Instagram-Kanal vom 26.6.2025:

Die Stadtverwaltung hat den vier Vorstandsmitgliedern des Seniorenbeirates heute, kurz vor der entscheidenden Ratsversammlung die Emailerreichbarkeit gekappt. Vorausgegangen war, dass dem Beirat mittels Brief mitgeteilt worden war, dass ihnen die Erlaubnis entzogen wird, im Namen des Seniorenbeirates zu fungieren. Auslöser war, dass der Vorstand nach einigen Rücktritten noch 4 Vorstandsmitglieder hat, laut Satzung aber 5 benötigt. Der Seniorenbeirat hatte bereits deutlich gemacht, dass er weiter arbeiten möchte und sich auch in der Lage dazu sieht. Er bevorzugt eine Nachwahl von Vorstandsmitgliedern. Gewählt wird der Seniorenbeirat von den Menschen der Stadt, weshalb eine Nachwahl mit einem gewissen Vorlauf verbunden wäre. Nun hat die Stadt Flensburg kurz vor der entscheidenden Ratsversammlung die Emailadressen der Beiratsmitglieder einfach abgeschaltet.

Darauf reagiert der Beirat mit einer neuen Erreichbarkeit. Er ist per Email unter Seniorenbeirat-fl@posteo.de erreichbar.

Nachtrag der Stadtblog-Redaktion: Die Ratsversammlung hat der Entmachtung und faktischen Abschaffung des Seniorenbeirats im Rahmen einer entsprechenden Vorlage der Verwaltung (RV-59/2025) mit großer Mehrheit zugestimmt. Die entsprechende Beschlussvorlage gibt es hier zur Ansicht und zum Download

Mehr zum Thema auch in dem Stadtblog-Beitrag vom 2. Juni 2025

Kultur gegen die Kulturlosigkeit der Kriegslust: Tino Eisbrenner am 23.11. im Gemeindehaus St. Jürgen Flensburg

Kultur gegen die Kulturlosigkeit der Kriegslust: Tino Eisbrenner kommt am 23.11. nach Flensburg

Sonntag, 23. November 2025, 18.30 Uhr (Einlass 18.00 Uhr)

Gemeindehaus St. Jürgen, Flensburg, Jürgensgaarder Straße 1

Eintritt frei, freie Platzwahl, Spenden nötig (Hutkonzert)

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen ist in Flensburg aktiv, veranstalten Ostermärsche und Friedensfeste, zuletzt am Antikriegstag und jetzt, als besondere Kulturveranstaltung ein Konzert mit dem Songpoeten und Friedensberichterstatter Tino Eisbrenner.

Tino Eisbrenner ist als Aktivist bei vielen Friedensaktionen dabei und macht jährlich ein Festival „Musik statt Krieg“ auf seinem Vier-Winde-Hof in Mecklenburg. Er setzt seine künstlerischen Mittel zum Bau von Brücken ein, was in seinen über vierzig Bühnenjahren auch immer wieder über die deutschen Grenzen hinaus zu Engagements führte und führt. Wer Frieden will, muss Frieden denken, ist ein Grundsatz in Eisbrenners Arbeit. Musikalisch ist Tino Eisbrenner ein passionierter Grenzgänger. Längst genügt ihm sein anfängliches Ausdrucksmittel Rock/Pop nicht mehr. Heute ist Eisbrenner ebenso Rockpoet und Singer-Song-Writer wie Chansonnier oder Jazz-Interpret, ein Weltmusiker, ein Troubadour im modernsten Sinn des Wortes. In seinen Liedern stellt er sich den Themen und Fragen unserer Zeit. Als Ostdeutscher und Friedensaktivist wird er von unseren westlichen öffentlich rechtlichen Qualitätssendern weitgehend boykottiert. Aber wir bieten hier die Gelegenheit zur persönlichen Begegnung.

Abrüsten statt Aufrüsten

Künftig sollen 5% des Bruttoinlandproduktes für militärische Aufrüstung ausgegeben werden. Dieses Geld fehlt in unserem maroden Gesundheits- und Bildungswesen. Während wir im Winter frieren sollen und im Supermarkt die Preise steigen, macht die Rüstungsindustrie Rekordgewinne. Kulturförderung findet kaum noch statt.

Die Bundeswehr macht weiterhin fürs Morden und Sterben Werbung auf Berufsmessen, Veranstaltungen und in Schulen. Ein Abkommen der Bundeswehr mit dem Land Schleswig-Holstein ermöglicht, dass Jugendoffiziere den Schülern ein verlogenes Bild des Soldatenlebens vermitteln. Da die Bundeswehr nicht den gewünschten Zulauf erreicht und die Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt, wird die Wiedereinführung der Wehrpflicht vorbereitet. Wenn für Bildung weniger Geld ausgegeben wird, werden gute Ausbildungsund Arbeitsplätze immer rarer, so dass schlecht ausgebildete Jugendliche mangels Alternativen zur Bundeswehr gehen sollen.

Grenzen öffnen für Menschen, Grenzen schließen für Waffen

Wir weigern uns, Feinde zu sein. Wir grenzen uns ab von allen Ausländerfeinden, die Flüchtlinge ausgrenzen wollen, sei es mit rassistischer Hetze, Frontex oder durch Gesetze der Regierungsparteien. Wir grenzen uns auch gegenüber Parteien und Organisationen ab, die Aufrüstung der Bundeswehr, die Stationierung amerikanischer erstschlagsfähiger Mittelstreckenraketen, Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte sogar in Kriegsgebiete wollen und noch nicht einmal die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesrepublik Deutschland unterstützen.

Wir wollen die Zukunft ohne Rüstung, Krieg, für Frieden, Freiheit, Brot und Kultur.

Wir wollen nicht in ständiger Angst leben, weil Deutschland uns mit seiner Aufrüstung bedroht und lieber Geld für Waffen gibt, statt für Bildung, Kultur, Gesundheit oder Soziales.

Wir bitten um rege Beteiligung und um Weiterverbreitung der Einladung 

Mit freundlichen Grüßen

Siglinde und Ralf Cüppers

Deutsche Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de


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