Archiv für den Tag 7. November 2025
Feminism & Bookmarks: „Stärker als Wut“ – Online-Lesung mit Stefanie Lohaus am 11. November
Wie wir feministisch wurden und warum es nicht reicht
Eine Veranstaltunfg der Friedrich-Ebert-Stiftung | Montag, 10.11.2025 | 18:00 Uhr | online via Zoom
Mit dem Format „Feminism & Bookmarks“ möchten die Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung feministische Themen aufgreifen und reihum aktuelle feministische Literatur online diskutieren. Dabei wird es um Gerechtigkeit in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur gehen, um praktizierte Demokratie, um Freiheit und Revolution. Wie wollen wir die Zukunft gestalten? Wir laden herzlich dazu ein, sich zu unserer feministischen Lesereihe zuzuschalten.

Den Auftakt richtet das Landesbüro Berlin der FES mit dem Buch „Stärker als Wut. Wie wir feministisch wurden und warum das nicht reicht“ von Stefanie Lohaus aus.
Wut ist eine der Antriebskräfte des Menschen und lebt in uns allen, mal stärker, mal schwächer ausgeprägt. Und Stefanie Lohaus ist wütend. Wütend über die alltäglichen Ressentiments gegen sie als Frau, über die Vorurteile, die ihr begegnen, und über die Stereotype, die in der Gesellschaft vorgelebt werden. Die Ungerechtigkeiten der Welt machen sie und andere Feministinnen wütend. Doch diese Wut kann auch gewaltige Veränderungen erzeugen. Kollektiv gebündelt erzeugt sie eine gesellschaftliche Kraft von enormer Tragweite, die positive Veränderungen herbeigeführt hat und weiter herbeiführen kann.
Ist es als Feministin angebracht, wütend zu sein angesichts der Erfolge, die von der Frauenbewegung in der Vergangenheit erzielt wurden? Welche gesellschaftlichen Veränderungen hin zu echter Gleichstellung kann die alltäglich empfundene Wut heutzutage angesichts global und europäisch unübersichtlicher Verhältnisse noch erzeugen? Und wie können Femist_innen Wut bündeln und daraus neue Kraft für gesellschaftliche Veränderungen schöpfen?
Über spannende Denkansätze aus dem Buch „Stärker als Wut“ diskutieren die Autorin Stefanie Lohaus mit Marie Scharfenberg, Co-Vorsitzende der SPD-Frauen Berlin, moderiert von Dr. Stefanie Elies (Friedrich-Ebert-Stiftung). Was bedeutet Feminismus heute und wie kann Feminismus eine Kraft erzeugen, die aus Wut etwas Produktives und Zukunftsgewandtes formt.

Die Autorin: Stefanie Lohaus ist Mitbegründerin und Mitherausgeberin des feministischen Missy Magazine. Seit 2022 ist sie Teil des Leitungsteams der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF Berlin), eines Forschungs- und Beratungsinstituts für mehr Frauen und Vielfalt in Verantwortungspositionen. In Ihrem Buch „Stärker als Wut. Wie wir feministisch wurden und warum das nicht reicht“ zeichnet sie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Feminismus aus deutscher Perspektive nach.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung zur Lesung am 10. November, 18.30 Uhr. Die Zugangsdaten senden wir allen Angemeldeten am Tag der Veranstaltung zu.
Die Lesung bildet den Auftakt zur Online-Lese-Reihe „Feminism and Bookmarks“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Sie finden hier alle Themen und Termine in der Übersicht.
Lust auf die ganze Reihe? Melden Sie sich gleich für alle Termine an!
Mit freundlichen Grüßen
Team Feminism & Bookmarks der FES
Für eine starke Soziale Demokratie
Viele weitere Veranstaltungen zu aktuellen politischen Themen gibt es auf unserer Internetseite FES Nord. Hier finden Sie Informationen über die FES, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu Veranstaltungen anmelden, FES-Publikationen lesen, unseren Podcast „Friedrichs Flaschenpost“ hören oder auf unserem social media Kanal mitdiskutieren:
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VdK-Präsidentin Verena Bentele: „An einem Sozialtarif beim Deutschlandticket führt kein Weg vorbei“
Erneute Preiserhöhung macht das Ticket für viele unerschwinglich
VdK: Langfristige Finanzierungszusage für Deutschlandticket notwendig
Das Deutschlandticket soll zum 1. Januar 2026 um fünf Euro teurer werden und künftig 63 Euro im Monat kosten. Der Bundestag stimmt heute (7.11.) über die Finanzierung ab. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu:
„Nach dem Preisanstieg zu Jahresbeginn von 49 auf 58 Euro wird das Ticket jetzt schon wieder teurer. Und das Ende der Preisspirale ist offensichtlich noch nicht erreicht, wenn ab 2027 erneut über die Preisgestaltung entschieden werden soll. So wird das Vertrauen in das Deutschlandticket geschwächt und die Akzeptanz für das Angebot schwindet. Der VdK fordert eine bundesweite und langfristige Finanzierungszusage für das Deutschlandticket, damit die Menschen und Kommunen langfristig planen können.
Die Preiserhöhung trifft vor allem Menschen mit geringen Einkommen. Sie sind besonders auf bezahlbare Mobilitätsangebote angewiesen. Für viele unserer Mitglieder ist ein erschwingliches Deutschlandticket ebenso wichtig wie der Erhalt analoger Ticketangebote, um am öffentlichen Leben teilzunehmen. Zudem sollte das Abo-Modell beendet werden.

Verena Bentele – Präsidentin des größten deutschen Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisc
Angesichts der Preisentwicklung wird immer deutlicher: An einem Sozialtarif beim Deutschlandticket führt kein Weg vorbei. Wir brauchen ein deutschlandweit einheitliches Sozialticket für 29 Euro. Aktuell gibt es einen Flickenteppich an Sozialtarifen und in vielen Bereichen gar keine Ermäßigungen. Das muss ein Ende haben.
Zusätzlich zum Deutschlandticket braucht es finanzielle Mittel zum Erhalt des Nahverkehrs auf der Schiene im ländlichen Raum und zur dringenden Herstellung flächendeckender Barrierefreiheit.“
Über den VdK:
Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.
Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de
Mahn-Spaziergang unter dem Motto „Lichter gegen das Vergessen“ der OMAS GEGEN RECHTS am 9. November in Flensburg
Am Sonntag, den 09. November 2025 findet ein Mahn-Spaziergang unter dem Motto „Lichter gegen das Vergessen“ der OMAS GEGEN RECHTS Flensburg statt. Der Treffpunkt ist 17:00 Uhr am Nordertor.
Die Route führt über die Norderstraße, Große Straße, Rathausstraße und endet am Denkmal für NS-Opfer gegenüber dem 1. Polizeirevier. An den, auf dem Weg liegenden, Stolpersteinen wird kurz innegehalten und der Opfer der Naziherrschaft mit einer Schweigeminute gedacht.
Wer sich anschließen möchte ist herzlich eingeladen.

Hotelprojekt am Flensburger Bahnhofswald: Entscheidung über Rechtmäßigkeit der Baugenehmigung am 13. November
Gerichtsverhandlung in Sachen Bahnhofswald vor dem Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgericht am Donnerstag, den 13.11.2025
Ein Beitrag der BI Bahnhofsviertel Flensburg vom 7.11.25:
Endlich ist es so weit: Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht lädt zur mündlichen Verhandlung am Donnerstag, den 13. November 2025 um 10.00 Uhr in Schleswig*. Verhandelt wird die Klage des BUND gegen die am 14.01.2021 von der Stadt Flensburg erteilte Baugenehmigung für einen Hotelneubau an der Bahnhofstraße.
Die Causa Bahnhofswald hat die Flensburger Stadtgesellschaft über Jahre beschäftigt und so stark bewegt wie kaum eine andere: Demonstrationen, Mahnwachen, Baumbesetzungen, eine Räumungsaktion unter größtem Polizeieinsatz, Rodungen und schließlich gerichtliche Auseinandersetzungen, die einen bis heute anhaltenden Baustopp bewirkten und nun in die Hauptverhandlung vor dem Schleswiger Gericht münden. BUND und Bürgerinitiative hoffen auf einen Erfolg, nachdem auch das Oberverwaltungsgericht in einem Beschluss vom Mai 2023 Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans äußerte.
Viele Flensburger Bürgerinnen und Bürger nehmen nach wie vor Anteil am Schicksal des Bahnhofswaldes. Auf ihrem Weg zum Bahnhof kommen sie am Bauzaun vorbei und fragen sich kopfschüttelnd, wie es denn hier jetzt weitergehen soll. Nun besteht die Hoffnung, dass mit einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts mehr Klarheit geschaffen und der schwer erträgliche Hängezustand zu einem Ende kommen wird.
Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude
Die Bürgerinitiative Bahnhofsviertel wird am Verhandlungstag unmittelbar vor dem Gerichtsgebäude ab 08.30 Uhr eine Kundgebung abhalten. Wir wollen noch einmal informieren und deutlich machen, welches die zentrale Forderung des BUND und der BI ist und bleibt: Das wertvolle innerstädtische Biotop inklusive der mittlerweile offiziell anerkannten Quelle muss erhalten bleiben, die zerstörten Teile des Geländes sollen renaturiert werden!
* Adresse des Verwaltungsgerichts: Brockdorff-Rantzau-Straße 13, 24837 Schleswig / Saal 6
Hintergrund:
Streitpunkt Sickerquelle auf dem Baugelände
Bereits mit Beschluss des Oberverwaltungsgerichts zum Baustopp des Hotelprojekts am Bahnhofswald vom 26. Mai 2023 hatte das OVG Schleswig in einem Eilverfahren die Beschwerden der Stadt Flensburg und des Investors gegen eine Verfügung eines Baustopps des geplanten Intercity-Hotels nicht nur als unbegründet zurückgewiesen, sondern schon vor dem Hauptverfahren seine „durchgreifenden Zweifel“ an der Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans geäußert. So heißt es in einer Stellungname des BUND im Stadtblog vom 29. Mai: „Denn nach Ansicht des Gerichts ist voraussichtlich schon die zugrundeliegende Bauleitplanung der Stadt Flensburg aus verschiedenen Gründen unwirksam. Im Vordergrund stehen Verstöße gegen den gesetzlichen Biotop- und Artenschutz sowie eklatante Abwägungsfehler. Unabhängig davon erweise sich die angefochtene Baugenehmigung zudem wegen einer defizitären Artenschutzfestsetzungen als voraussichtlich rechtswidrig.“ Auch in der 34-seitigen Begründung machte das OVG deutlich, dass der Schutz des Bahnhofswalds mitsamt der auf dem Gelände befindlichen Quelle als ökologisch wichtiges Biotop und Habitat in der Bauleitplanung umweltrechtlich nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Sollte das Verwaltungsgericht bei seiner Entscheidung am 13.11. ebenfalls dieser Argumentation folgen, dürften der Bebauungplan und die Baugenehmigung für das Hotelprojekt engültig Makulatar sein.
Zum Thema Sickerquelle die untenstehenden Fotos von Jörg Pepmeyer vom 28. Mai 2023:
Bahnhofswald im Mai 2020: Ehemaliges Quellgebiet und Feuchtbiotop. Ursprünglich führte sogar eine Bach durch das Gebiet, der später verrohrt wurde. Nach Ansicht der Stadt Flensburg nicht schützenswert. Das sah das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) vollkommen anders und stellte Anfang August 2020 das Quellgebiet unter gesetzlichen Biotopschutz . Foto: Dr. Helmreich Eberlein
Mehr dazu hier
15 Jahre Engagement: Wie das Stadtblog Flensburg die lokale Öffentlichkeit und Demokratie stärkt

Am 31. Oktober 2025 feierte das Stadtblog Flensburg seinen 15. Geburtstag
Stadtblog Flensburg: Infoplattform und Serviceangebot für die Zivilgesellschaft
Zur Vorgeschichte des Stadtblog Flensburg: Bereits im Februar 2003 startete als Vorläufer des Blogs ein wöchentlicher Newsletter. Versandt vom Arbeitskreis Kommunalpolitik, einem Arbeitskreis engagierter Flensburger BürgerInnen, kurz AKOPOL. Im Oktober 2010 wurde aus dem Newsletter ein Blog unter dem Namen AKOPOL Infoblog – https://akopol.wordpress.com .

Im Januar 2021 erfolgte die Umbenennung in Stadtblog Flensburg, unter Beibehaltung der obigen akopol-Internetadresse. Verantwortlicher Herausgeber und Redakteur ist seit 15 Jahren Jörg Pepmeyer, Diplom-Pädagoge im Ruhestand, der das Stadtblog Flensburg rein ehrenamtlich und mit großem Engagement am Laufen hält. Mehr zur Geschichte des Blogs und des Arbeitskreis Kommunalpolitik Flensburg unter: https://akopol.wordpress.com/about/
Das Stadtblog Flensburg berichtet über Politik, Kultur, Wirtschaft und Soziales in Flensburg. Es dient als Informationsplattform, auf der sowohl Nachrichten und Veranstaltungstermine veröffentlicht werden, als auch zivilgesellschaftliche Gruppen die Möglichkeit haben, eigene Meldungen einzustellen. Die Nachricht bleibt dabei im Wesentlichen unverändert. Dadurch sind die Beiträge und Berichte nicht immer objektiv und unparteiisch, aber sie sind vielfältig und authentisch.

Das ist auch das Ziel:
Die vielen Facetten der Flensburger Stadtgesellschaft zu zeigen, das bürgerschaftliche Engagement, die Teilhabe an der Stadtgesellschaft zu fördern und die Demokratie vor Ort zu stärken. Im Verlauf der letzten 15 Jahre ist so ein riesiges und frei zugängliches Archiv entstanden. Das gleichzeitig die politischen und sozialen Konflikte in der Stadt und die Bemühungen und Aktionen der Zivilgesellschaft, ihre Erfolge, wie auch ihre Niederlagen dokumentiert. Damit trägt das Stadtblog seinen Teil zum sozialen Gedächtnis bei.
Um den uneingeschränkten Zugang zu diesen Informationen zu gewährleisten, ist das alles kostenlos und ohne Registrierungszwang. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Das Stadtblog Flensburg ist ebenso frei von wirtschaftlichen oder politischen Abhängigkeiten. Das Wichtigste nun in der untenstehenden Zusammenfassung:
Ziele des Stadtblogs:
- Umfassende Information – Transparenz und Öffentlichkeit herstellen: Ein Hauptziel des Blogs ist es, politische und gesellschaftliche Prozesse transparenter zu machen und der Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Es werden regelmäßig und kostenfrei Beiträge zu aktuellen Ereignissen in Flensburg per E-Mail an Abonnenten geschickt.
- Förderung des Engagements: Das Blog möchte das bürgerschaftliche und zivilgesellschaftliche Engagement stärken und die Menschen in Flensburg ermutigen, sich in öffentliche Angelegenheiten einzumischen. Damit soll gleichzeitig die lokale Demokratie gestärkt und die Forderung nach mehr Teilhabe unterstützt werden.
- Service für die Gemeinschaft: Es bietet zivilgesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit, ihre Meldungen und Veranstaltungstipps zu veröffentlichen, was zur Verbesserung der Reichweite und Vernetzung in der Stadt beiträgt.
Inhalte:
- Politik: Berichte über kommunalpolitische Entscheidungsprozesse, Debatten und Pressemeldungen von zivilgesellschaftlichen Gruppen, Vereinen, Verbänden und Parteien
- Kultur: Informationen zu kulturellen Veranstaltungen, eine Übersicht über Kultureinrichtungen und Links zu Spielplänen.
- Wirtschaft und Soziales: Berichte über wirtschaftliche und soziale Themen, die die Stadtgesellschaft betreffen.
Kanäle: Stadtblog Flensburg unter akopol.wordpress.com; auf Facebook und auf Instagram
Wie kann ich das Stadtblog Flensburg unterstützen?
Unterstützungsmöglichkeiten:
- Das Stadtblog Flensburg lebt von den Beiträgen engagierter Gruppen und Persönlichkeiten. Informationen und Pressemeldungen zu Politik, Kultur, Wirtschaft und Soziales in Flensburg werden gern veröffentlicht. Es erleichtert die Arbeit, wenn diese informativ und anschaulich formuliert und mit Bildern versehen sind. Auch Videos können eingestellt werden.
- Engagierte Mitarbeitende, die darüber hinaus stundenweise oder regelmäßig die Arbeitsprozesse unterstützen möchten, sind gerne willkommen. Kontakt: pepmeyer@gmail.com
- Das Stadtblog abonnieren: In der Kolumnenspalte auf der rechten Seite des Blogs steht unter Aktuelle Beiträge im Stadtblog Flensburg dann: Blog-Abo – Die neuesten Beiträge des Stadtblogs kostenfrei per E-Mail erhalten. Da die eigene E-Mail-Adresse eintragen und auf den Post-Button klicken. Dann bekommt man eine Mail zum Bestätigen des Abos, bestätigen und schon gibt es die aktuellen Beiträge per Mail frei Haus.
- Die Stadtblog-Beiträge auf der Stadtblog Facebookseite und auf Instagram teilen, liken und kommentieren.
Spenden:
Da das Stadtblog keine finanziellen Erträge durch Werbeanzeigen oder ähnliches erwirtschaftet, sind Sach- oder Geldspenden herzlich willkommen. Derzeit wird für die Arbeit dringend ein technisch aktueller Laptop benötigt. Geldspenden bitte an:
Jörg Pepmeyer, Konto NOSPA – IBAN: DE38 2175 0000 0000 3943 27 – Verwendungszweck: Stadtblog Flensburg. Leider sind die Spenden, da der Stadtblog Flensburg kein gemeinnütziger Verein ist, nicht steuerabzugsfähig. Eine Spendenquittung kann bei Bedarf jedoch ausgestellt werden.
Pressemitteilungen an:
Jörg Pepmeyer, E-Mail: pepmeyer@gmail.com oder akopol@gmx.de
Bitte im Textformat und gerne mit Foto (Querformat) – danke!
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur:
Jörg Pepmeyer
E-Mail: pepmeyer@gmail.com
Tel.: 0461 505 94 55
Postadresse:
24939 Flensburg
Burgstr. 34
Siehe auch das Interview mit Jörg Pepmeyer zum 15-jährigen Jubiläum in der »|wirklich Zeitung Flensburg; Nr. 126 / 31. Oktober bis 5. November 2025
Lesung: „Verbrannte Texte“ am 9. November in der Theaterwerkstatt Pilkentafel – Eintritt frei!
Flensburger Künstler*innen:
Transit Literatur
“Verbrannte Texte”
Lesung aus im Nationalsozialismus verbotenen Büchern und Schriften

Wer den aktuell geführten medialen Kulturkampf aufmerksam verfolgt oder einen Blick auf die stetig wachsende Liste jener Bücher wirft, die in den USA inzwischen in mehreren Bundesstaaten verboten oder aus öffentlichen Bibliotheken entfernt wurden, erkennt die bedrückende Aktualität eines Phänomens, das längst überwunden schien. Die Erinnerung an verbrannte Texte – als Mahnmal gegen Zensur, Intoleranz und Geschichtsvergessenheit – erweist sich einmal mehr als erschreckend relevant.
Der 9. November – der Jahrestag der Reichspogromnacht 1938 – ist Anlass zur Lesung „Verbrannte Texte“. Gelesen werden Auszüge aus Büchern und Texten von Autor*innen, die zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und deren Bücher verboten oder öffentlich verbrannt wurden – auch in Flensburg.
Die Lesung erinnert an die Opfer des NS-Regimes und macht zugleich deutlich, dass die Verteidigung von Kunst- und Meinungsfreiheit keine Vergangenheit, sondern Aufgabe unserer Gegenwart ist.
Es lesen verschiedene Akteur*innen der Flensburger Kunst- und Kulturszene im Rahmen der LESEREIHE TRANSIT.
Organisiert von Janine Adomeit und Juliane Hanssen.
Sonntag, 9.11., 18 Uhr, Eintritt frei
Mehr zu den Bücherverbrennungen in Flensburg hier
SERVICE:
Kassenöffnungszeiten
Die Abendkasse öffnet immer 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bei ausverkauften Vorstellungen gibt es dort eine Warteliste, auf die man sich eintragen kann. Sollten reservierte Karten nicht abgeholt werden, können diese dann als Restkarten erworben werden.
Ticketshop: https://karten.pilkentafel.de
Wir empfehlen, Tickets online über unseren Webshop zu erwerben. Die Bezahlung erfolgt per Bankeinzug oder Kreditkarte. Sie können die Karten zu Hause ausdrucken, oder sich auf Ihr Smartphone laden. Über das Internet erworbene Karten können grundsätzlich nicht zurückgenommen oder umgetauscht werden. Für verfallene Karten wird kein Ersatz geleistet.
Vorverkauf über https://karten.pilkentafel.de oder in den Vorverkaufsstellen u.a. Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in der Großen Straße / SHZ-Kundencenter in der Nikolaistraße und bei allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen.
Solidarisches Preissystem
Solidarisches Preissystem bei freier Platzwahl
Aufführungen: 12€ / 18€ / 25€
„Verbrannte Texte“ Eintritt frei
Orientierung: 25,- € ist für alle, die es sich leisten können. 18,- € ist der reguläre Preis. 12,- € ist der ermäßigte Preis nach Selbsteinschätzung.
Ermäßigte Karten für Studierende gibt es im AStA-Büro der Uni Flensburg für 8€. Anmeldung für Schulklassen (8€ pro Schüler*in) direkt im Büro der Pilkentafel.
Kulturschlüssel
Für jede Aufführung kann man bis zu zwei Eintrittskarten für 1€ beim bequa-Programm Kulturschlüssel im Norden reservieren. Informationen und Reservierung https://foerdekompass.sh/
Barrierefreiheit
Die Theaterwerkstatt Pilkentafel ist eingeschränkt barrierefrei. Der Zugang zum Foyer und in den Theatersaal sind ebenerdig und stufenlos erreichbar. Die Eingangstüren sind ausreichend breit. Die sanitären Anlagen sind leider nicht barrierefrei mit einem Rollstuhl zu erreichen. Bei Fragen oder Hilfestellungen sind wir über unsere Telefonnummer 0461- 24901 erreichbar.
KANÄLE

Newsletter und Spielplanversand: newsletter.pilkentafel.de
Facebook: fb.com/pilkentafel
Instagram: instagram.com/theaterwerkstatt_pilkentafel
Theaterwerkstatt Pilkentafel gGmbH
Pilkentafel 2 • 24937 Flensburg
Büro: 0461-24901 • Mobil: 0160 90 25 90 4




































































