Archiv für den Tag 14. Februar 2026
Grüne Ideen gesucht: Grenzregion startet Initiative für Klimaprojekte vor Ort

Grøn Initiative Grenzregion
Ideen verbinden – Klima bewegt.
Die grüne Transformation passiert nicht irgendwo. Sie passiert hier – in unseren Dörfern, Nachbarschaften und Kommunen entlang der deutsch-dänischen Grenze. Und sie passiert, weil Menschen wie du anpacken: mit Ideen, Mut, Ausdauer und manchmal auch gegen den Wind. Mit der Initiative Grüne Grenze schaffen wir Raum für genau dieses Engagement.
Vielleicht hast du schon ein Projekt.
Vielleicht trägst du eine Idee mit dir herum.
Vielleicht tust du längst Dinge fürs Klima, ohne sie so zu nennen.
Egal, wo du stehst: Dein Engagement zählt.
Und hier bekommt der Rückenwind.
Wir vernetzen „Klima-Praktivist:innen“ aus Deutschland und Dänemark, stärken ihre Projekte und machen sichtbar, was längst wirkt. Ob Mobilität, Energie, Ernährung, Konsum oder Biodiversität – hier kommen Menschen zusammen, die nicht nur reden, sondern machen.
Herzstück der Initiative ist die Green Højskole / Grøn Højskole: ein grenzüberschreitender Lern- und Arbeitsraum für alle, die ihre Klimaprojekte weiterbringen wollen. In intensiven Wochenenden und einer begleiteten Praxisphase lernst du von anderen Engagierten, profitierst von Coaching, Best Practices und kollektiver Erfahrung – und bringst dein eigenes Vorhaben konkret voran.
Definition: Praktivist:In
„Praktivist:in“ ist eine Wortschöpfung aus Dänemark, die das Praktische in den Mittelpunkt stellt. Anders als klassische Aktivist:innen, die vor allem auf Missstände aufmerksam machen, setzen Praktivist:innen direkt bei der Umsetzung an. Sie arbeiten lösungsorientiert, gemeinschaftlich und konstruktiv – mit dem Ziel, Systeme nicht abzureißen, sondern zu verbessern. Praktivismus heißt also: anpacken, ausprobieren, nachjustieren.
Kurz gesagt: Praktivist:innen denken gemeinsam, handeln konkret und verändern nachhaltig.
Werde Praktivist:in. Auch wenn du dich (noch) nicht so nennst.
Du hast eine Idee fürs Klima?
Du bist schon aktiv, aber oft allein?
Oder du machst einfach, was nötig ist – und hast nie darüber nachgedacht, dass das „Klimaarbeit“ ist?
Dann bist du hier genau richtig.
👉 Melde dich bis zum 28. Februar 2026 an und werde Teil der Initiative Grüne Grenze mit der Green Højskole im April und Juni.
Bring dein Projekt mit – oder finde es unterwegs.
Lass dich stärken, vernetzen und feiern für das, was du tust.
Denn das Klima braucht nicht mehr perfekte Konzepte.
Er braucht Menschen wie dich.
💚 Jetzt anmelden und gemeinsam unsere Grenzregion klimafest machen.
Füllt dazu einfach den Anmeldebogen aus und sendet ihn an eine der angegebenen E-Mail-Adressen. Wir melden uns dann bei euch.
Mehr zum Projekt, zu den Inhalten, Teilnahmeinfos, Kosten und Terminen hier: https://www.bobenop.de/neues/629-crcb-ank%C3%BCndigung
KDV Infoabend am 20.02.26 um 17 Uhr im Gewerkschaftshaus in Flensburg
Musterbogen bekommen? – Kein Bock auf Boomer-Shit!
Ja, genau DICH. Wenn du 2008 oder später geboren bist, trifft es dich als Erstes. Der “Neue Wehrdienst”, den der Bundestag im Dezember beschlossen hat? Das ist kein alter Käse von gestern. Das betrifft deine Clique, deine Klasse, DICH.

Vielleicht hast du schon Post vom Amt. So einen komischen Brief mit “Musterung”. Klingt erstmal weit weg? Ist es nicht. Dahinter steckt: Der Staat bereitet sich auf Krieg vor. Einen großen. Und rat mal, wer ihn ausfechten soll? Nicht die Politiker-Kinder. Nicht die, die später mal die Konzerne erben. Sondern DU. Deine Freunde. Unsere Generation.
Die denken: Jugendliche kann man verheizen.
Während sie Milliardärs-Pakete schnüren und Waffenkonzerne jubeln, sollst du in Uniform. Für einen Staat, der dir eh keine Perspektive bietet. Ausbildungsplätze? Mangelware. Bezahlbare Wohnung? Fehlanzeige. Klimazukunft? Verbaut. Und dann wollen sie auch noch deine Zeit, deine Nerven, dein Leben?
Lass dich nicht verarschen!
Wehrpflicht ist kein Schicksal. Die da oben – Politiker und Milliardäre – brauchen dich als Kanonenfutter für ihre Profite. Die verdienen an der Krise und am Krieg. Und du? Sollst strammstehen.
Wir zeigen dir, wie du Nein sagst!
Du hast ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung. Aber das ist nur der erste Schritt. Wir müssen zusammen halten – gegen den Zwang zur Uniform, gegen die Typen, die Kriege planen, gegen dieses System, das uns verheizt.
Komm zum Infoabend.
Ganz entspannt. Keine Show, kein Gelaber. Nur Infos, wie du dich wehren kannst.
Veranstalter: SDAJ Flensburg
Kontaktdaten aller Jobcenter und Arbeitsagenturen bundesweit veröffentlicht
Ein Beitrag der Tacheles-Online Redaktion
Die Bundesagentur für Arbeit versucht sich maximal intransparent zu machen und weder für Leistungsbeziehende, noch für Beratungsstrukturen per E-Mail und Fax erreichbar zu sein. Unserer Auffassung nach, ein klarer Verstoß gegen § 17 Abs. 1 SGB I.

Um diese Abschottungsstrategie der Jobcenter und Arbeitsagenturen zu durchbrechen, veröffentlichen wir die aktuellen Dienststellenverzeichnisse der Jobcenter und Arbeitsagenturen mit ihren E-Mail-Adressen und Faxnummern.
Dienststellenverzeichnisse der Jobcenter: https://t1p.de/vhaql
Dienststellenverzeichnis Arbeitsagenturen: https://t1p.de/59sq5
Gerne nimmt Tacheles auch weitere ähnliche Verzeichnisse und Dokumente entgegen, diese können hier im
Anonymer Upload von Dateien: https://t1p.de/a8qud im Uploadverfahren mit 100%er Anonymität weitergegeben werden.
Tacheles Online-Redaktion
Mehr zu Tacheles e.V. – Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein https://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles.html
Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! – Aufruf anlässlich der Tarifrunde Länder
Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!

Die Welt wird von immer neuen Kriegen erschüttert, Menschen werden getötet, Länder verwüstet. Das Risiko eines großen Krieges zwischen den Atommächten wächst und bedroht die Menschheit weltweit. Gigantische Finanzmittel und Ressourcen werden für Krieg und Militär verpulvert. Statt damit die großen Probleme von Armut und Unterentwicklung, maroder Infrastruktur und katastrophalen Mängeln in Bildung und Pflege, Klimawandel und Naturzerstörung zu bekämpfen.
Die deutsche Regierung und Parlamentsmehrheiten beteiligen sich an dieser verheerenden Politik. Sie reden über „Kriegstüchtigkeit“ und sogar über „eigene“ Atombewaffnung, statt sich mit aller Kraft für ein Ende der Kriege, für Frieden und gemeinsame Problemlösungen einzusetzen. Die Ausgaben für Militär sollen 2024 auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung, über 85 Milliarden Euro, erhöht werden und in den kommenden Jahren weiter steigen. Während in den sozialen Bereichen, bei Bildung und Infrastruktur gravierend gekürzt wird und die Lasten der Klimapolitik auf die Masse der Bevölkerung abgewälzt werden.
Die Gewerkschaften müssen sich unüberhörbar für Friedensfähigkeit statt „Kriegstüchtigkeit“ einsetzen, für Abrüstung und Rüstungskontrolle, Verhandlungen und friedliche Konfliktlösungen. Für Geld für Soziales und Bildung statt für Waffen. Das ergibt sich aus ihrer Tradition und ihren Beschlüssen. Auch und besonders in den aktuellen Auseinandersetzungen um die internationale Politik und um die Haushaltspolitik!
Wir fordern unsere Gewerkschaften und ihre Vorstände auf, den Beschlüssen und ihrer Verantwortung gerecht zu werden! Die Gewerkschaften müssen sich laut und entschieden zu Wort melden und ihre Kraft wirksam machen: gegen Kriege und gegen Aufrüstung!
Anlässlich der derzeitigen Tarifrunde und der Streikbewegung dokumentieren wir daher den untenstehenden Aufruf
Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! – Aufruf anlässlich der Tarifrunde Länder
Sozialstaat oder Militärstaat?
Wer den Aufruf ebenfalls unterzeichen will: https://gewerkschaften-gegen-aufruestung.de/ Dort gibt es auch eine Liste der Erstunterzeichner*innen
SSW, SPD und Linkes Bündnis für die Neuwahl des Seniorenbeirats in Flensburg
Antrag für den Sozialauschuss und die Ratsversammlung
Nach der rechtlichen Klärung durch die Kommunalaufsicht setzen sich die Fraktionen von SSW, SPD und dem Linken Bündnis gemeinsam für eine zeitnahe Neuwahl des Seniorenbeirats ein.
In einem überparteilichen Schulterschluss betonen die Fraktionen, dass eine rechtssichere Neukonstituierung des Gremiums unumgänglich ist, um die demokratische Legitimation der Vertretung der Seniorinnen und Senioren in Flensburg dauerhaft zu festigen. Ziel ist es nun, das Wahlverfahren zügig und transparent einzuleiten.

Dazu erklärt der SSW-Fraktionsvorsitzende Mats Rosenbaum: „Wir freuen uns sehr, dass die Ratsfraktionen der SPD und des Linkes Bündnis unsere Forderung einer Neuwahl nun ebenfalls unterstützen. Es ist ein wichtiges Signal für die Stadt, dass mehrere Fraktionen in dieser zentralen Frage nun an einem Strang ziehen. Es ist für uns unverständlich warum sowohl die anderen Ratsfraktionen als auch die Verwaltungsspitze die Abschaffung des Seniorenbeirates befürwortet, obwohl unsere Satzung eindeutig eine Neuwahl vorschreibt.
Eine breite Einigkeit wäre ein starkes Zeichen der Wertschätzung gegenüber unseren Seniorinnen und Senioren. Wir erwarten daher, dass sich im Sozialausschuss weitere Fraktionen unserer Vorlage anschließen.“
Für die SPD-Fraktion sagt Birgit Jaspersen, sozialpolitische Sprecherin ihrer Fraktion: „Wir halten uns an die eigenen Richtlinien, daher stimmen wir der Neuwahl des Seniorenbeirats zu. Damit sind erhebliche Kosten für den kommunalen Haushalt verbunden, die nur entstehen, weil sich das jetzige Gremium als nicht zusammenarbeitstauglich erwiesen hat. Das ist höchst bedauerlich. Angesichts der demografischen Entwicklung halten wir als SPD-Fraktion das Gremium mittelfristig für entbehrlich. Die Bevölkerung über 60 Jahre ist eine große Gruppe, die ihre Interessen über die üblichen Wege vertreten kann, während die Stimmen der Menschen mit Beeinträchtigung weiterhin nur schwer gehör bekommen. Daher regen wir an einen entsprechenden Beirat für Menschen mit Beeinträchtigung zu etablieren. Damit wird das auch das Thema der Barrierefreiheit aufgewertet“
Seitens des Linken Bündnisses ergänzt Tjark Naujoks: „Ein Seniorenbeirat gehört inzwischen zur kommunalpolitischen Standardausrüstung jeder Stadt in Deutschland. Wäre es nach uns gegangen, hätten wir schon im Sommer letzten Jahres für eine Neuwahl des Seniorenbeirats gestimmt. Umso besser, dass wir dies nun nachholen und den Weg endlich frei machen für eine neue, starke Stimme der Flensburger Senioren.“
Die beteiligten Fraktionen fordern die Verwaltung nun auf, die notwendigen Schritte für die Neuwahl ohne weiteren Zeitverzug vorzubereiten. Ein gemeinsames Handeln im Rat sei der beste Weg, um ein rechtssicheres Ergebnis im Sinne aller Flensburgerinnen und Flensburger zu erzielen.
Beschlussvorlage für die Neuwahl des Seniorenbeirats von SPD, SSW und Linkes Bündnis
Die wird auf der nächsten SuG-Sitzung am Montag, den 16.02.26 und dann später nochmal in der RV am 12.03.26.zur Beschlussfassung anstehen :
Flensburger Ratsfraktionen: SPD, SSW, Linkes Bündnis
Flensburg, 13.02.2026
RV-9/2026 2. Ergänzung – öffentlich –
Beschlussvorlage
Sozial- und Gesundheitsausschuss am 16.02.2026
Ratsversammlung am 12.03.2026
Änderung der Hauptsatzung, Aufhebung der Satzung für den Seniorenbeirat und Einsetzung eines Expertengremiums für Seniorinnen und Senioren
Ergänzungsvorlage der Fraktionen SPD, SSW, Linkes Bündnis
Antrag:
- Die Verwaltung wird beauftragt, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Neuwahl des Seniorenbeirats durchzuführen.
- Die Verwaltung wird beauftragt die Satzung entlang der Empfehlungen der Kommunalauf-sicht zu überarbeiten und den Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen.
Begründung:
Durch die Unterschreitung der nach Satzung notwendigen Anzahl an Mitgliedern des Seniorenbei-rats, ist die Tatbestandsvoraussetzung für die Neuwahl eingetreten. Diese Unterschreitung in der laufenden Wahlperiode ist bedauerlich. Trotzdem gilt es der Satzung zu Folgen und eine Neuwahl in der laufenden Wahlperiode durchzuführen. Anschließend gilt es die Satzung nach den kommunalaufsichtlichen Empfehlungen anzupassen und in die Hauptsatzung zu integrieren.
Personal- und Finanzressourcen:
Es sind zusätzliche Aufgaben in Höhe von ca. 60.000 – 70.000€ überplanmäßig bereitzustellen
Mehr zu den Vorgängen um den Seniorenbeirat hier:
„Kriegstüchtig? – Nein!“ Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach am 17.02.26 in Flensburg
Wie werden wir friedenstüchtig?
Dienstag, 17. Februar 2026 um 19 Uhr im Ex-Sultanmarkt, Neustadt 26 – Eintritt frei!
Sicherheit neu denken – Denkanstöße von Andreas Zumach
Zweiter Weltkrieg, Holocaust und Faschismus – nach dem Zivilisationsbruch der Jahre 1933-1945 wurden durch UNO-Charta und Menschenrechtserk!ärung Angriffskriege geächtet und die Menschenrechte für universal gültig erklärt. Und jetzt, 80 Jahre später? Die Normen des Völkerrechts werden immer gröber verletzt und dreister in Frage gestellt – zuletzt durch den Staatsterrorismus der USA gegenüber Venezuela. Bundesregierung und EU tragen das lhre zur Auflösung des internationalen Rechts bei, indem sie zwar den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine wortreich beklagen, nicht aber in der Lage sind, den jüngsten Völkerrechtsbruch der USA als solchen zu benennen.
Die westdeutsche Ost- und Entspannungspolitik seit Ende der 1960er Jahre ermöglichte die Aussöhnung mit den Völkern in Osteuropa und der Sowjetunion. Sie beschleunigte das Ende des Kalten Krieges zwischen Ost und West und führte zu tatsächlicher Abrüstung. War das auf einmal alles falsch und naiv? lst die Entspannungspolitik tatsächlich gescheitert?
Und ist die (Wieder)Herstellung deutscher ,,Kriegstüchtigkeit“ die einzig mögliche Antwort auf die russische Aggression und die angeblich neue Unordnung in der Welt? Deutschland erlebt die größte und gefährlichste Aufrüstung sowie die stärkste innergesellschaftliche Militarisierung seit 1945. Die Folge sind gigantische Schuldenberge und katastrophale Kürzungen bei wirklich wichtigen Staatsausgaben. Diese Politik bedroht den sozialen Frieden und die Demokratie.
Doch die Friedensbewegung brachte bei den Demonstrationen am 3. Oktober keine 30.000 Menschen auf die Straße. Was sind die Ursachen für diese schwache Resonanz? Wie kann es der Friedensbewegung gelingen, so wie in den 1980erJahren erneut die Mitte der Gesellschaft zu erreichen? Wie ist es möglich, jüngere Generationen zu mobilisieren und Risse in der bislang völlig geschlossenen Front der Militärs und etablierten Sicherheitspolitikerlnnen herbeizuführen?
Andreas Zumach
am Dienstag, 17. Februar 2026 um 19 Uhr im ExSultanmarkt
Eine Veranstaltung von attac Flensburg und dem Friedensforum Flensburg































































