Archiv für den Tag 10. Februar 2026

Feminism & Bookmarks: „Witches, Bitches, IT-Girls“ – Online-Lesung mit Rebekka Endler am 23. Februar ’26

Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen

Eine Veranstaltunfg der Friedrich-Ebert-Stiftung | Montag, 23.02.2026 | 18:00 Uhr | online via Zoom

von Rebekka Endler, Rowohlt

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Mit dem Format „Feminism & Bookmarks“ möchten die Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung feministische Themen aufgreifen und reihum aktuelle feministische Literatur online diskutieren. Dabei wird es um Gerechtigkeit in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur gehen, um praktizierte Demokratie, um Freiheit und Revolution. Wie wollen wir die Zukunft gestalten? Wir laden herzlich dazu ein, sich zu unserer feministischen Lesereihe zuzuschalten.

Nächster Termin: Montag, 23. Februar 2026, 18-19.30 Uhr, Online, Lesung und Gespräch. 

Rebekka Endler: Witches, Bitches, It-Girls. Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen

In aller Munde und doch kaum greifbar: Das Patriarchat. Die Autorin Rebekka Endler hat sich in ihrem Buch Witches, Bitches, It-Girls. Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen“daran gemacht, die Mythen und Geschlechterbilder dahinter aufzudecken. Sie führt unterhaltsam durch die Menschheitsgeschichte und klärt auf, über das Patriarchat und seine Wirkmechanismen von Kunst bis Politik. 

Was bringt so viele Frauen heute noch dazu, von einem rettenden Märchenprinzen zu träumen? Warum werben sogenannte Tradwives für ein Leben als Hausfrau und Mutter? Welche Funktion haben Frauenbilder wie Witches, Bitches und It-Girls? Antworten auf diese Fragen gibt es in der Lesung und dem Gespräch mit ihr – und natürlich handfeste Tipps, wie wir das Patriarchat verändern können, wenn wir das System dahinter verstehen und angreifen.

Rebekka Endler – Foto von Andrew Collberg

Moderation: Selin Arpaz, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, SPD-Fraktionssprecherin für Jugend und für Gleichstellung und Queer

Rebekka Endler ist freie Autorin (u.a. Das Patriarchat der Dinge. Warum die Welt Frauen nicht passt, 2021) Journalistin und Podcasterin (Feminist Shelf Control) aus Köln.

Organisatorisches:

– Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
– Angemeldete Teilnehmer*innen erhalten von uns am Freitag, den 20. Februar per Mail die Zugangsdaten zur Online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Anmeldung zur Lesung und Gespräch am 23.02.2026

Mehr zur Online-Lese-Reihe „Feminism and Bookmarks“ der Friedrich-Ebert-Stiftung mit allen Themen und Termine in der Übersicht.

Lust auf die ganze Reihe? Melden Sie sich gleich für alle Termine an!

Mit freundlichen Grüßen

Team Feminism & Bookmarks der FES


Für eine starke Soziale Demokratie

Viele weitere Veranstaltungen zu aktuellen politischen Themen gibt es auf unserer Internetseite FES Nord. Hier finden Sie Informationen über die FES, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu Veranstaltungen anmelden, FES-Publikationen lesen, unseren Podcast „Friedrichs Flaschenpost“ hören oder auf unserem social media Kanal mitdiskutieren:
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VdK Präsidentin Verena Bentele: Zukunftsfähiger Sozialstaat braucht mutiges Umdenken

Schluss mit der Entsolidarisierung der Bevölkerung

Plädoyer für einen zukunftsfähigen Sozialstaat

Der Sozialverband VdK Deutschland begrüßt das Beschlusspapier der SPD-Bundestagsfraktion zur Jahresauftaktklausur 2026 mit dem Titel „Zusammen ist unsere Stärke“ ausdrücklich.

Verena Bentele – Präsidentin des Sozialverbandes VdK – Foto: © VdK / Marlene Gawrisch

„Der Sozialstaat muss mutig neu gedacht werden“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele. „Statt die Bürgerinnen und Bürger, die ihn finanzieren, als zu teuer oder faul zu diffamieren, muss Politik Privilegien in den Blick nehmen und darf keinen Generalverdacht schüren. Eine solche Entsolidarisierung gefährdet das Vertrauen in unseren Sozialstaat und damit auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Bentele betont, dass es bei echten Strukturreformen nicht um punktuelle Einsparungen bei einzelnen Gruppen gehen darf, sondern um Maßnahmen, die den Sozialstaat insgesamt zukunftssicher und gerechter machen. Nur so könne verhindert werden, dass bestimmte Teile der Bevölkerung als Sündenböcke herhalten müssen.

Sie hebt hervor, dass das Papier ein klares Bekenntnis zu einem menschlichen und solidarischen Sozialstaat enthalte: „Besonders positiv ist die deutliche Verortung sozialer Politik in Bereichen wie Menschen mit Behinderungen, Gesundheit und Pflege. Dies sind Felder, in denen spürbare Politik für viele Menschen direkt im Alltag gefragt ist anstelle von abstrakten Debatten über eine Stunde Mehrarbeit oder Lifestyle.“

„Statt auf Kürzungen zu setzen, braucht es vernetzte Reformen, die Menschen helfen und Vertrauen schaffen. Das ist nicht nur zukunftsfähiger, sondern stärkt auch das demokratische Vertrauen in diesen Staat“, so Bentele weiter.

Der VdK setzt sich seit Jahren für einen starken Sozialstaat ein, der Sicherheit bietet, Teilhabe ermöglicht und solidarisch finanziert wird. Wichtig sei, politische Diskussionen so zu führen, dass sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und nicht untergraben.


Über den VdK:

Der Sozialverband VdK ist mit über 2,1 Millionen Mitgliedern die größte sozialpolitische Interessenvertretung Deutschlands. Er setzt sich seit mehr als 70 Jahren erfolgreich für diejenigen ein, die sonst zu wenig wahrgenommen werden. Der Sozialverband VdK kämpft gegen soziale Ausgrenzung, Armut und ungleiche Chancen und für faire Bezahlung, solidarisches Miteinander und für soziale Gerechtigkeit.

Der VdK bietet außerdem kompetente Sozialrechtsberatung und vertritt seine Mitglieder vor den Sozialgerichten. Die 13 Landesverbände sind mit ihren Geschäftsstellen bundesweit vor Ort präsent und organisieren Hilfe und Beratung, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Weitere Infos unter: www.vdk.de

Workshop „Auf rechte Sprüche eine Antwort finden“ am 28. Februar in der Neustadt 12 in Flensburg

Erfolgreich engagiert – Illustration: von IconScreen / FES

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Ob im Kollegium, der Nachbarschaft oder gar dem Freundeskreis – nicht selten sind wir mit rechten und rassistischen Aussagen konfrontiert. Das spontane Argumentieren gegen „Stammtischparolen“ ebenso wie gegen subtile abwertende Äußerungen ist dabei oft herausfordernd – gerade wenn wir Menschen täglich begegnen. Häufig fühlen wir uns überrumpelt, sind sprachlos und wütend – oder es besteht ein Abhängigkeitsverhältnis, das eine klare Positionierung erschwert. 

In diesem Workshop wird thematisiert, woran wir diskriminierende bis rechtsextreme Aussagen erkennen und welche Kommunikationsstrategien sich im Umgang mit beidem anbieten. Ebenso soll im Rahmen der Veranstaltung der konkrete Umgang mit menschenfeindliche Äußerungen geübt werden.
 

erfolgreich engagiert “Auf rechte Sprüche eine Antwort finden”
Samstag, 28. Februar 2026 von 10 bis 16 Uhr
NEUSTADT12, Neustadt 12, 24939 Flensburg

Der Workshop wird von Referent*innen des Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein – kurz RBT-SH – gegeben.Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Dieses Angebot richtet sich an gesellschaftspolitisch engagierte Menschen aus Schleswig-Holstein, Haupt- oder Ehrenamtliche in Vereine, NGOs, Politik oder Institutionen

Direkte Anmeldung zum Workshop

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, in welchem Bereich Sie engagiert/tätig sind.

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie HIER.


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