Archiv für den Tag 6. Februar 2026

Artur Rutkevich Quartett am 7. Februar in der NORDER147 in Flensburg

Jazz Konzert

Samstag, 07. Februar 2026, Einlass 19 Uhr – Beginn 19:30 Uhr

HUTKONZERT

(für die Gage der Musiker)

Das Artur Rurkevich Quartett hat seine künstlerische Heimat in den vibrierenden Jazz Clubs Berlins wie Schlot, ZigZag und Bflat gefunden. Doch ihr wahres Zuhause erstreckt sich über die Grenzen Berlins hinaus –  auf Jazzfestivals in ganz Europa oder auf Tour durch verschiedene Städte der Welt.

Das Quartett wurde 2022 von Artur Rutkevich im Rahmen des Musikstudiums am Jazzinstitut in Berlin gegründet. Die Band brilliert durch die energiegeladenen Klänge und den klaren Sound.
Im Zentrum der Band entfaltet Artur Rutkevich am Alt-Saxophon einen eindrucksvollen, kontrastreichen und kraftvollen Sound, der mitreißt und das Publikum in seinen Bann zieht.

Diese aufstrebende Formation aus der pulsierenden Metropole Berlin verkörpert die innovative und kreative Seele der modernen Jazzszene. Sie verbinden traditionelle Jazz-Elemente mit modernen Einflüssen. Taucht ein in die fesselnde Welt dieser jungen, talentierten Musiker:

Artur Rutkevich, Alt-Saxophon
Nick Cavoli, Trompete
Tiago Duarte, Double Bass
Bastian Menz, Schlagzeug


Instagram: @arturion_saxonio


Weitere Informationen zum Programm der Norder147 findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com
Auf Facebook findet ihr uns hier
E-Mail: info@norder147.com

NORDER147gUG (haftungsbeschränkt)
Norderstraße 147
24939 Flensburg
Geschäftsführung Dany Heck

SSW: Kitas verlässlich stärken – nicht nur kurzfristig entlasten

Zur Vorstellung des Pakets „Kita für Alle“ durch Sozialministerin Aminata Touré und CDU-Fraktionschef Tobias Koch erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

„Es ist richtig, dass die Landesregierung die freiwerdenden Mittel im Kita-System hält und nicht in den allgemeinen Haushalt zurückführt. Dass vorhandene Spielräume genutzt werden, um Kinder besser zu erreichen und Kommunen zu entlasten, ist ein sinnvoller Ansatz.“

Der SSW-Fraktionsvorsitzende Christian Dirschauer - Foto: SSW
Christian Dirschauer – Foto: SSW

Entscheidend sei jedoch, wie tragfähig die angekündigten Maßnahmen tatsächlich seien, so Dirschauer:
„Einmalige Überschüsse, die aus rückläufigen Kinderzahlen entstehen, reichen als Grundlage dauerhafter Verpflichtungen nicht aus. Was heute möglich ist, muss auch morgen funktionieren, sonst verschieben wir die Probleme nur.  Hier klafft noch ein großes Fragezeichen.“

Der größte Engpass liege weiterhin im Alltag der Einrichtungen, betont der SSW-Politiker:
„Der Druck auf die Beschäftigten ist hoch. Hohe Krankenstände und fehlende personelle Puffer führen dazu, dass selbst gut gemeinte Programme im Alltag an ihre Grenzen stoßen.“
Die angekündigte Erhöhung der anerkannten Krankheitstage sei ein Schritt in die richtige Richtung, bleibe aber hinter der Realität zurück. 
Auch der Ausbau der Perspektiv-Kitas sei grundsätzlich sinnvoll, reiche aber nicht aus:
„Gezielte Förderung in belasteten Sozialräumen kann helfen, ersetzt aber keine strukturelle Stabilisierung des Regelbetriebs. Das System insgesamt muss widerstandsfähiger werden.“

Kritisch sieht Christian Dirschauer zudem die Situation bei der inklusiven Betreuung. „Trotz aufwachsender Mittel hinken wir beim Thema Inklusion weiterhin hinter dem tatsächlichen Bedarf her. Die Anforderungen an die Kitas steigen, die personelle und strukturelle Ausstattung hält damit bislang nicht Schritt.“

Der SSW werde den weiteren Prozess konstruktiv begleiten, kündigt der SSW-Fraktionschef an: „Wir unterstützen sinnvolle Schritte zur Stabilisierung des Kita-Systems. Gleichzeitig werden wir genau hinschauen, ob die Maßnahmen dauerhaft tragen und im Alltag der Einrichtungen auch tatsächlich ankommen.“

Taschenlampenführung im Naturwissenschaftlichen Museum am 12. Februar – Jetzt anmelden!

Tiere im Dunkeln

Taschenlampenführung am 12. Februar um 18 Uhr

Elch im Dunkeln – Foto: Naturwissenschaftliches Museum

Taschenlampen an und rein ins Museum – nach diesem Motto geht es am 12. Februar auf eine exklusive Erkundungstour im dunklen Museum, nachdem alle anderen Gäste bereits gegangen sind! Die Führung ist für Familien mit mutigen Kids ab 6 Jahren geeignet und führt durch alle Ausstellungsräume des Naturwissenschaftlichen Museums.

Bei diesem Termin dreht sich alles um die Themen Schlafgewohnheiten von Tieren, Orientierung in der Dunkelheit oder Lichtverschmutzung, dabei werden Fragen beantwortet wie z. B. „Welche Tiere sind in der Nacht aktiv? Warum sind manche Tiere lieber nachts aktiv? Was brauchen sie, um nachts erfolgreich zu jagen? Wer verschläft die dunklen Stunden lieber? Schlafen Meeresbewohner? Hat ein Maulwurf Augen?“

Auch die Wünsche und Fragen der Teilnehmenden werden beim Rundgang berücksichtigt wie z.B. Lieblingstiere, Gruseliges oder etwas was die Museumsgäste schon immer einmal sehen wollten. Besondere Präparate, Modelle zum Anfassen und bewusst gesetzte Lichtspots zeigen Details der Ausstellung, die sonst vielleicht nicht im Fokus der Besuchenden stehen.

Los geht es pünktlich um 18 Uhr! Teilnehmende bringen bitte eine eigene Taschenlampe mit und kommen am besten 10 Minuten vorher, denn die Eingangstüren werden während der Führung verschlossen.

Donnerstag, 12. Februar 2026, 18 Uhr

Naturwissenschaftliches Museum, Museumsberg 1

Kosten: Erwachsene 8,00 €, Kinder 4,00 €

Dauer: etwa eine Stunde

Nur nach Anmeldung unter 0461/85-2504 (Wer am 12.2. schon etwas vorhat, kann sich auch für den nächsten Termin am 5.3.26 anmelden!)

Naturwissenschaftliches Museum
Museumsberg 1
24937 Flensburg

Teilnahme am gemeinsamen Ausschuss zur DIAKO-Krankenhausübernahme durch die Malteser – Jetzt anmelden!

DIAKO-Krankenhaus in Flensburg – Die wirtschaftliche Situation zwingt zur Übernahme durch die Malteser. Für das geplante Fördeklinikum am Peelwatt scheidet die DIAKO ebenfalls als Träger aus.– Archiv-Foto: Jörg Pepmeyer

Voranmeldung für den 11.02.26 erwünscht

Flensburg. Am Mittwoch, den 11.02.2026 findet im Ratssaal des Flensburger Rathauses ab 16:00 Uhr eine gemeinsame Sitzung des Hauptausschusses mit dem Sozial- und Gesundheitsausschuss statt, u.a. zur Übernahme des DIAKO Krankenhauses durch das Malteser Krankenhaus. Nach dem gemeinsamen öffentlichen und nicht-öffentlichen Teil geht die Sitzung in den regulären Gleichstellungsausschuss über.

Im Zuge des hohen allgemeinen und medialen Interesses bitten wir um eine formlose Voranmeldung an hauptausschuss@flensburg.de bei geplantem Besuch des Ausschusses im Publikum. Die Pressebank bleibt für Pressevertreter*innen reserviert.

O.N.E. – Jazz am 13. Februar um 20 Uhr im ex-Sultanmarkt in der Neustadt 26

Herausragende Vertreterinnen der jungen Generation der europäischen  Improvisationsmusikszene.

„Wir sind Polens erste rein weibliche Instrumental-Jazzband.“

Das Quartett verbindet Lyrisches und wohltuenden  Melodiencharme  mit weiblicher,  wilder und kompromissloser Free-Jazz-Energie.

Mit dem  ganz neuen Set ist die Band  im Flensburger ex-Sultanmarkt am Start. Die LP „WELL, actually“ erschien im Herbst 2025 und gehört in Polen zu den Jazzerfolgen schlechthin.  

Kamila Drabek, Monia Muc, Patrycja Wybrańczyk und Kateryna Ziabliuk sind herausragende Vertreterinnen der jungen Generation der europäischen Improvisationsmusikszene. Sie schaffen im Geiste der Demokratie – sie komponieren gemeinsam Stücke und gestalten improvisierten Raum.

Ein exzellentes Album – ausgereift, kompromisslos, Mythen entlarvend, Konventionen brechend. Und in gewisser Weise ein Durchbruch – Bogdan Chmura, Jazz Forum

Die Band wurde von den Kritikern des JAZZ FORUM zur Band des Jahres in der Kategorie HOPE OF JAZZ gewählt. 2021 wurde die Band für den FRYDERYKI 2021 Award in der Kategorie Debut in Jazz nominiert und mit dem JAZZ OSCAR Grand Prix Jazz Melomani 2020 in der Kategorie New Hope ausgezeichnet.

Im November 2019 wurde das Debütalbum der Band mit dem Titel ONE im Cavatina Non-profit Studio aufgenommen und unter dem Label Audio Cave veröffentlicht. Das Album erschien am 1. Mai 2020.

Das zweite Album von O.N.E., ENTOLOMA, wurde ebenfalls von Audio Cave am 8. März 2022 veröffentlicht.

Entoloma (…) ist ein sehr gelungenes Werk. Es ist ein klarer Schritt nach vorne für die Band und in eine für die Zuhörer sehr gute und interessante Richtung. (– Rafał Zbrzeski, Jazz Forum)

13.02.2026 um 20:00 Uhr im ex-Sultanmarkt, Neustadt 26, 24939 Flensburg

Kartenvorverkauf

Transgenerationale Traumaweitergabe – Öffentliches Plenum und Infoveranstaltung am 10. Februar in der Bergmühle Flensburg

Im Rahmen eines öffentlichen Plenums wird Thorsten Finger über das Thema „Transgenerationale Traumaweitergabe und ihre Wirkungen / Komplementäre Therapien“ referieren mit anschließendem Austausch. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen oder auch sich im Verein zu engagieren. Der interdisziplinäre Austausch, die Vernetzung, das gegenseitige Empowerment, die Geste der Ermöglichung von Engagement von professionell und freiwillig engagierten Menschen sind zentrale Anliegen der Initiative.

Dienstag, 10.02.26 um 19.00 Uhr
An der Bergmühle 7

Veranstalter: Traumapädagogische Intitiative Flensburg e.V. https://tpi-flensburg.de/


Alle weiteren Veranstaltungen sind auch unter www.bergmuehle-flensburg.com abrufbar.

Bergmühle, An der Bergmühle 7

Verein zur Erhaltung der Bergmühle e.V.

„Kriegstüchtig? – Nein!“ Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach am 17.02.26 in Flensburg

Sicherheit neu denken – Denkanstöße von Andreas Zumach

Zweiter Weltkrieg, Holocaust und Faschismus – nach dem Zivilisationsbruch der Jahre 1933-1945 wurden durch UNO-Charta und Menschenrechtserk!ärung Angriffskriege geächtet und die Menschenrechte für universal gültig erklärt. Und jetzt, 80 Jahre später? Die Normen des Völkerrechts werden immer gröber verletzt und dreister in Frage gestellt – zuletzt durch den Staatsterrorismus der USA gegenüber Venezuela. Bundesregierung und EU tragen das lhre zur Auflösung des internationalen Rechts bei, indem sie zwar den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine wortreich beklagen, nicht aber in der Lage sind, den jüngsten Völkerrechtsbruch der USA als solchen zu benennen.

Die westdeutsche Ost- und Entspannungspolitik seit Ende der 1960er Jahre ermöglichte die Aussöhnung mit den Völkern in Osteuropa und der Sowjetunion. Sie beschleunigte das Ende des Kalten Krieges zwischen Ost und West und führte zu tatsächlicher Abrüstung. War das auf einmal alles falsch und naiv? lst die Entspannungspolitik tatsächlich gescheitert?

Und ist die (Wieder)Herstellung deutscher ,,Kriegstüchtigkeit“ die einzig mögliche Antwort auf die russische Aggression und die angeblich neue Unordnung in der Welt? Deutschland erlebt die größte und gefährlichste Aufrüstung sowie die stärkste innergesellschaftliche Militarisierung seit 1945. Die Folge sind gigantische Schuldenberge und katastrophale Kürzungen bei wirklich wichtigen Staatsausgaben. Diese Politik bedroht den sozialen Frieden und die Demokratie.

Doch die Friedensbewegung brachte bei den Demonstrationen am 3. Oktober keine 30.000 Menschen auf die Straße. Was sind die Ursachen für diese schwache Resonanz? Wie kann es der Friedensbewegung gelingen, so wie in den 1980erJahren erneut die Mitte der Gesellschaft zu erreichen? Wie ist es möglich, jüngere Generationen zu mobilisieren und Risse in der bislang völlig geschlossenen Front der Militärs und etablierten Sicherheitspolitikerlnnen herbeizuführen?

Andreas Zumach

am Dienstag, 17. Februar 2026 um 19 Uhr im ExSultanmarkt

Eine Veranstaltung von attac Flensburg und dem Friedensforum Flensburg

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