Archiv für den Monat Januar 2026
Neues Zentralklinikum nur in öffentlicher Hand – Gesundheitsversorgung und Selbstbestimmung sichern

Die Linke Flensburg und die Fraktion Linkes Bündnis: Die aktuellen Entwicklungen rund um das geplante Fördeklinikum am Peelwatt machen einen grundlegenden Neustart erforderlich.
Nachdem die DIAKO ihre Beteiligung an der Trägerschaft aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben musste und die katholischen Malteser das bestehende DIAKO-Krankenhaus zum 1. März 2026 übernehmen wollen, fordern der Kreisverband Die Linke Flensburg und die Fraktion Linkes Bündnis in der Flensburger Ratsversammlung eine klare politische Konsequenz: Das neue Zentralklinikum in Flensburg muss in öffentlicher Trägerschaft gebaut und betrieben werden.
„Gesundheitsversorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und darf nicht von religiösen Vorgaben oder wirtschaftlichen Interessen abhängig sein“, erklärt Tjark Naujoks Fraktionsvorsitzender des Linken Bündnis. „Ein Krankenhaus dieser Größenordnung und Bedeutung für den Norden Schleswig-Holsteins gehört in öffentliche Verantwortung,“ ergänzt Tjark Naujoks, der gelernter Gesundheits- und Krankenpfleger ist.
Ein zentrales Problem der bisherigen Planungen ist die Haltung der Malteser, in ihren Einrichtungen keine stationären Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen. Für Die Linke und das Linke Bündnis ist klar: Der uneingeschränkte Zugang zu medizinisch notwendigen Schwangerschaftsabbrüchen muss auch künftig in Flensburg gewährleistet sein. Das gilt sowohl für das geplante Fördeklinikum als auch ausdrücklich für das noch bestehende DIAKO-Krankenhaus – auch nach dessen Übernahme durch die Malteser.
„Das Recht auf körperliche Selbstbestimmung von Frauen darf nicht dem Trägerprofil eines Krankenhauses untergeordnet werden. Schwangerschaftsabbrüche, ob ambulant oder stationär sind medizinische Leistungen und müssen wohnortnah verfügbar sein“, erklärt Daniela Zuze, Sprecherin der Flensburger Linken.
Der Kreisverband Die Linke Flensburg und die Fraktion Linkes Bündnis sprechen sich daher für ein öffentlich getragenes Fördeklinikum aus, an dem sich die Stadt Flensburg, die Nachbarkreise sowie das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) beteiligen sollten. Ein solches Modell würde nicht nur demokratische Kontrolle und Transparenz sichern, sondern auch die Chance eröffnen, das neue Krankenhaus als medizinisches Gesundheitszentrum und Ausbildungsstätte für das nördliche Schleswig-Holsteins zu entwickeln, mit spezialisierten Leistungen und Operationen, die bislang in Flensburg nicht angeboten werden.
Die Linke Flensburg und die Fraktion Linkes Bündnis fordern das Land und die Stadt Flensburg auf, jetzt Verantwortung zu übernehmen und die Weichen für eine zukunftsfähige, solidarische und weltanschaulich neutrale Gesundheitsversorgung zu stellen.
Sie darf keine Frage von Religion oder Rendite sein und gehört in öffentliche Hand.
Veranstaltungsreihe für die Soziale Arbeit mit Rechtsanwalt Dirk Audörsch in Flensburg
Drei Veranstaltungen zu den rechtlichen Aspekten der Sozialen Arbeit im ersten Quartal 2026 – Start am 27. Januar
Jetzt zur kostenfreien Teilnahme anmelden!
Dirk Audörsch, Fachanwalt für Sozialrecht und Strafrecht in Flensburg, bietet im ersten Quartal 2026 drei Veranstaltungen zu den rechtlichen Aspekten der Sozialen Arbeit an. Stattfinden werden die jeweils von 17:30 bis 20.00 Uhr am 27.01./26.02. und 25.03.2026 im Johanniskirchhof 19.
Gedacht sind sie für alle, die beruflich oder auch ehrenamtlich im Bereich der Sozialen Arbeit tätig sind. Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter den unten angegebenen Kontaktdaten.
Mehr zu den Veranstaltungen in der Einladung:
Einladung zur kostenfreien Veranstaltungsreihe für die Soziale Arbeit in 2026
Hiermit lade ich Sie recht herzlich zu folgenden Veranstaltungen ein:
Di, 27.01.2026 – Strafrecht für die Soziale Arbeit im Überblick
Do, 26.02.2026 – Materielles Sozialrecht im Überblick
Mi, 25.03.2026 – Sozialverwaltungsrecht im Überblick
jeweils 17:30–20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Flensburg, Johanniskirchhof 19 / 19a (kleiner Saal, Erdgeschoss).
Kostenfrei
Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden.
Den Veranstaltungsflyer als Postkarte gibt es zum Download hier

Anmeldung unter: info@mitrecht.org
Als Fachanwalt für Strafrecht und Sozialrecht sowie Referent für die Soziale Arbeit bin ich neu in Flensburg und möchte mich Ihnen gerne vorstellen sowie zur Vernetzung beitragen, so dass ich mich über Ihr Interesse sowie Ihre Anmeldung sehr freuen würde.
Viele Grüße
Dirk Audörsch, Rechtsanwalt
Bismarckstraße 46 – 24943 Flensburg ·
Mobil: 0176 219 255 40
Mehr über Dirk Audörsch und seine Anwaltskanzlei auch in dem untenstehenden Flyer zur Ansicht und zum Download:
Diako wird Malteser: „Übernahme mit schlechtem Beigeschmack“

Heute wurde bekannt, dass das evangelische Flensburger Diako-Krankenhaus in Kürze vom katholischen Träger Malteser übernommen wird und dieser auch die alleinige Trägerschaft des neuen Fördeklinikums innehaben wird. Dazu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion und Flensburger Abgeordnete, Christian Dirschauer:
„Dass die Diako finanziell mit dem Rücken zur Wand steht, war seit Langem bekannt – und damit teilt die Klinik das Schicksal mit vielen anderen im Land. Die Übernahme durch die katholischen Malteser ist ein echter Paukenschlag. Aber diese Lösung ist uns als SSW immer noch lieber, als das Einkaufen eines privaten Trägers, der nur auf Profit aus ist und die Gesundheitsversorgung im nördlichen Landesteil maximal ausschlachtet. Heuschrecken können wir hier nicht gebrauchen“, so Christian Dirschauer.
„Doch die Übernahme hat für uns trotzdem einen schlechten Beigeschmack: Die rein katholische Trägerschaft ist der endgültige Sargnagel für die stationäre Versorgung mit Schwangerschaftsabbrüchen in Flensburg. Das ist eine Hiobsbotschaft für den Norden und steht uns als moderne Gesellschaft, die nach Gleichberechtigung von Frauen und Männern strebt, richtig schlecht zu Gesicht.“ Der Sozialpolitiker fordert daher die Landesregierung auf, sich nun umso mehr dafür einzusetzen, ihren Versorgungsauftrag sicherzustellen. Schließlich fördere das Land auch den Bau des neuen Krankenhauses. „Es kann nicht sein, dass betroffene Frauen im nördlichen Landesteil einfach im Regen stehen gelassen werden! Entscheidend ist nun die Verantwortung des Landes. Mit dem 1. März 2026 beginnt ein mehrjähriger Übergangsbetrieb bis zur geplanten Fertigstellung des Fördeklinikums. Für diese Phase gibt es bislang keinen transparenten Versorgungs- und Übergangsplan.“ Die SSW-Fraktion hat das Thema deshalb auch auf die Tagesordnung des nächsten Sozialausschusses setzen lassen.
Dirschauer betont außerdem, dass der Bund endlich die schrillenden Alarmglocken in der Kliniklandschaft erhören muss. Schlagzeilen von Kliniken, denen das Wasser bis zum Hals steht, häufen sich in dramatischer Form. „Es braucht dringend eine Finanzspritze aus Berlin, damit nicht am Ende der Krankenhausstrukturreform gar keine Krankenhäuser zum Strukturieren mehr übrig sind.“
Der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion in Flensburg, Mats Rosenbaum, erklärt:
„Dass die Krankenhausversorgung in Flensburg nun Hals über Kopf bereits ab 1. März komplett in katholische Hände übergeht, ist eine Nachricht, die viele verunsichert. Noch bleibt abzuwarten, ob die Malteser das finanziell angeschlagene Haus besser führen können als es die Diakonie getan hat. Für den SSW ist klar, dass eine etwaige Umstrukturierung des Diako-Krankenhauses nicht zu Lasten der Mitarbeitenden fallen darf. Klar ist ebenfalls, dass die Malteser für die Patientinnen und Patienten schnellstmöglich Klarheit schaffen müssen, wie es mit den laufenden Behandlungen weitergeht. Wir brauchen hier dringend Planungssicherheit.
Klar ist leider auch, dass die Stadt Flensburg heute nicht nur einen Krankenhausträger verliert, sondern auch ein Stück Selbstbestimmung der Frau. Diese Entwicklung besorgt uns zutiefst.
Als SSW in Flensburg werden wir den Prozess kritisch begleiten und haben den Oberbürgermeister gebeten, dazu im nächsten Hauptausschuss Stellung zu beziehen.
Aber für uns steht auch fest: Wer jetzt nach Rekommunalisierung schreit, macht es sich zu einfach. Leichte Lösungen für die unterfinanzierte Kliniklandschaft gibt es nicht.“
Malteser übernehmen zum 1.3.2026 DIAKO-Krankenhaus in Flensburg

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Malteser übernehmen alleinige Trägerschaft für das neue Fördeklinikum am Peelwat
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Zukünftig keine Schwangerschaftsabbrüche mehr im DIAKO-Krankenhaus?
Pressemitteilung von Diako und Maltesern vom 13. Januar
Diako und Malteser beschließen Neuordnung der Verantwortlichkeiten beim geplanten Gesundheitscampus
Flensburg, 13. Januar 2026 – Die Evangelisch-Lutherische Diakonissenanstalt zu Flensburg („Diako“) und die Malteser Deutschland gemeinnützige GmbH („Malteser“) haben eine Neuordnung der Verantwortlichkeiten des zukünftigen Gesundheitscampus beschlossen: Die Malteser werden die Trägerschaft des geplanten Fördeklinikums vollständig übernehmen und damit ihr Engagement für die Sicherstellung der medizinischen Versorgung deutlich erhöhen. Darüber hinaus überträgt die Diako – vorbehaltlich der rechtlichen Prüfungen – den Maltesern zum 1. März 2026 ihre gesamten Anteile am bestehenden Diako Krankenhaus. Aufsichtsrat und Vorstand des Diako-Verbundes haben sich für die Übertragung des Krankenhauses entschieden, um die eigenen Kräfte zu bündeln. Dank der gefundenen Lösung können beide Partner ihre bestehenden Ressourcen optimal auf die jeweiligen Teilprojekte konzentrieren.
Am Fahrplan zur Realisierung und Ausgestaltung des Fördeklinikums ändert die Anteilsverschiebung nichts: Das neue Klinikum soll bis 2030 fertiggestellt werden. Von zentraler Bedeutung bleibt der ökumenische Gesundheitscampus, den beide Partner gemeinsam planen. Hier entstehen neben dem neuen Krankenhaus eine Erwachsenen- und Kinderpsychiatrie der Diako Nordfriesland, eine Tagespflege, eine Kindertagesstätte sowie – auch künftig in gemeinsamer Trägerschaft von Diako und Maltesern – das Ökumenische Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen (ÖBiZ).
Für die bestmögliche laufende medizinische Versorgung für Flensburg werden beide Krankenhäuser (Diako Krankenhaus und St. Franziskus-Hospital) an ihren Standorten weiterhin sehr eng zusammenarbeiten, bis ein Umzug in den Neubau des Fördeklinikums erfolgen kann. Das medizinische Konzept des geplanten Fördeklinikums bleibt durch die Neuordnung der Trägerschaft unverändert. Diako und Malteser wollen am neuen Standort eine Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau ermöglichen.
Der Geschäftsführer der Malteser Deutschland, Ulf Reermann, sagt: „Das ist für alle Beteiligten ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum neuen Klinikum. Wir Malteser übernehmen gerne die Gesamtträgerschaft des künftigen Fördeklinikums und zwischenzeitlich auch die Verantwortung für das Diako Krankenhaus. Der Projektfahrplan für das zukünftige Klinikum steht unverändert fest. Für die Patientinnen und Patienten in Flensburg gilt weiterhin: Sie stehen im Mittelpunkt. Und für die Mitarbeitenden beider Krankenhäuser bedeutet dieser Schritt: Es geht mit voller Kraft weiter in Richtung Fördeklinikum.“
Pastor Dirk Outzen vom Vorstand der Diako erklärt: „Unser großer Dank gilt unseren Mitarbeitenden im Diako Krankenhaus für ihre sehr gute Arbeit und langjährige Loyalität sowie die weitgehend erfolgreiche Sanierung. Nach eingehender Prüfung und im besten Sinne der Krankenhausstrukturreform ist dieser Schritt notwendig geworden, um die wirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen für die Zukunft des Fördeklinikums zu erhalten. Wir sind den Maltesern sehr dankbar, dass sie sich bereit erklärt haben, ihr Engagement kurzfristig und langfristig deutlich zu erhöhen und somit das Fördeklinikum wie geplant zu ermöglichen. Künftig wird sich die Diako auf die Bereiche ambulante und stationäre Altenpflege, Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie, Bildung und Ausbildung, Servicegesellschaften, Suchtberatungsstellen, Werkstätten, betreutes Wohnen und weitere Aufgabenbereiche an ihren 19 Standorten im Norden ausrichten.“
Landesregierung lässt Millionen für Sturmflutfolgen liegen

Das von der Sturmflut stark beschädigte Restaurant Strandterrasse in Holnis im Oktober 2023 – Foto: Jörg Pepmeyer
Trotz massiver Schäden durch die Ostseesturmflut im Oktober 2023 hat Schleswig-Holstein einen Großteil der vom Bund bereitgestellten Hilfen nicht genutzt. Christian Dirschauer, Vorsitzender der SSW-Landtagsfraktion, und der SSW-Bundestagsabgeordnete Stefan Seidler erheben deshalb deutliche Vorwürfe gegen die Landesregierung.
Wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des SSW hervorgeht (Drucksache 20/3897), wurden von bis zu 50 Mio. Euro Bundesmitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) lediglich 18,3 Mio. Euro durch das Land abgerufen. Rund 31,7 Mio. Euro fließen damit ungenutzt zurück an den Bund.
Aus Sicht des SSW ist diese Bilanz politisch nicht hinnehmbar. Entlang der Ostseeküste haben Menschen, Kommunen und Infrastruktur erhebliche Schäden erlitten. Gleichzeitig bestätigt die Landesregierung selbst, dass weder Vorgaben der GAK noch Planungs- oder Genehmigungsfragen der Umsetzung zusätzlicher Maßnahmen entgegenstanden.
Christian Dirschauer erklärt:
„Nach einer der schwersten Ostseesturmfluten seit Jahrzehnten lässt die Landesregierung mehr als 30 Millionen Euro für den Küstenschutz einfach liegen. Dieses Geld hätte konkret dazu beitragen können, Menschen und Gemeinden besser zu schützen und Folgeschäden zu verhindern. Wer in dieser Lage Mittel zurückgibt, statt sie vollständig in den Küstenschutz zu investieren, nimmt billigend in Kauf, dass sich solche Katastrophen mit denselben Folgen wiederholen.“
Auch Stefan Seidler übt scharfe Kritik und verweist auf die Vorarbeit auf Bundesebene:
„Die 50 Millionen Euro waren die einzigen Finanzhilfen, die der Bund dem Land nach der Oktobersturmflut bereitgestellt hat. Hilfen, für die sich der Ministerpräsident persönlich eingesetzt hat. Auch ich habe mich immer wieder für die Finanzhilfen stark gemacht. Aber wenn man in Berlin Unterstützung einfordert, muss man zu Hause auch liefern. Dass die Landesregierung die Mittel nicht vollständig abgerufen hat, ärgert mich. Denn Schleswig-Holstein riskiert, dass es beim nächsten Mal aus Berlin nur noch mildes Schulterzucken gibt.“
Der SSW hält fest, dass es hier nicht um Formalien geht, sondern um konkrete Vorsorge angesichts zunehmender Extremwetterereignisse. Die Aufgaben insbesondere der Verbände und Kommunen vor Ort in den kommenden Jahren sind gewaltig. Wenn selbst nach einer Jahrhundertsturmflut bereitstehende Bundesmittel verfallen, wirft das grundlegende Fragen an Prioritätensetzung und Handlungsfähigkeit der Landesregierung auf.
Die kleine Umfrage von Christian Dirschauer samt Antwort der Landesregierung kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl20/drucks/03800/drucksache-20-03897.pdf
Wechselcafé – raus aus der digitalen Abhängigkeit am 28.01.26 im Ökolokal in Flensburg

Freie und sichere Alternativen zu Google und Co.
Teilnahme kostenlos mit Anmeldung
Nutzt Du – wie die Mehrheit der Menschen – die Suche von Google, kaufst bei Amazon ein oder postest Deine Urlaubsbilder auf Facebook und teilst sie mit Freunden über Whatsapp? Schreibst Du Briefe mit Microsoft Office und verwendest ein kostenlosen Gmail-Konto für Deine E-Mails?
Neben generellen Sicherheitsfragen und Problemen mit Deiner Privatsphäre, haben diese Anbieter gemeinsam, dass sie alle ihre Zentralen in den USA haben und damit Trump und Konsorten vollen Zugriff auf Deine Daten bieten (müssen).
Im Wechselcafé möchten wir Dich über diese Problematik informieren und Dir Alternativen zu diesen Diensten zeigen. Wir möchten Dir konkret beim Umstieg helfen und Du kannst z.B. mal Linux als Betriebssystem testen oder freie Alternativen zu Microsoft Office, Facebook/Instagram und Whatsapp ausprobieren.
Am Mittwoch den 28.01.2025 um 17:00 Uhr
Ökolokal, Friedheim 75, 24944 Flensburg
Der Eintritt ist kostenfrei, für Getränke und Knusperkram wird um eine Spende gebeten.
Solltest Du gleich ganz auf ein neues Betriebssystem umsteigen wollen, solltest Du Deine Daten bereits auf externe Festplatten/Medien gesichert haben.
Denke auch bitte daran: Einrichtung von E-Mail-Konten usw. benötigen ggf auch Zugangsdaten. Wir helfen Dir gerne weiter und stellen mit Dir Handlungsanweisungen zusammen, so dass der Einstieg und Umstieg einfacher wird.
Wir bitten Dich um Anmeldung, da der Platz begrenzt ist und wir ggf. auch auf einen anderen Ort ausweichen würden.
Berufungsantrag? – Offener Brief der BI Bahnhofsviertel Flensburg an alle Ratsfraktionen
Urteil zum Bahnhofswald: Stadt Flensburg geht in Berufung
BI Bahnhofsviertel: „Woher nehmen die Verantwortlichen der Stadt die Zuversicht, dass das OVG seine damalige Beurteilung revidiert?“

Ein Beitrag Bürgerinitiative Bahnhofsviertel
Am 23.Dezember letzten Jahres legte die Stadt Flensburg beim Oberverwaltungsgericht Berufung ein gegen das am 13.11.25 ergangene Urteil des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts.
Dieser Berufungsantrag hat angesichts der Qualität des VG-Urteils, vor allem aber aufgrund der Tatsache, dass das nun angerufene OVG selbst schon einmal gleichlautende Einschätzungen abgegeben hat, keinerlei Aussichten auf Erfolg. Es handelt sich absehbar um eine Verschwendung von Ressourcen, die die Stadt nicht hat und die an anderer Stelle dringend gebraucht werden.
Mit unserem Offenen Brief an alle Ratsfraktionen weisen wir die Flensburger Kommunalpolitiker auf diesen Umstand hin und richten an sie den Appell, die Verwaltung aufzufordern, den Berufungsantrag zurückzuziehen.
Alle Einzelheiten hierzu lesen Sie in unserem Brief:
Zum Hintergrund:
Sitzungsprotokoll und Urteil des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts vom 13.11.2025 zur Ansicht und zum Download
Die 2. Kammer des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts hat am 13.11.2025 mit ihrem Urteil (Az. 2 A 13/25) die durch die Stadt Flensburg auf der Grundlage des Bebauungsplans Nr. 303 für ein Hotel erteilte Baugenehmigung aufgehoben. Es gab damit einer vom BUND Landesverband SH erhobenen Umweltverbandsklage statt. Die Baugenehmigung sei rechtswidrig, weil insbesondere der zugrunde liegende Bebauungsplan der Stadt unter Prognose- und Abwägungsfehlern leide, die auch im gerichtlichen Verfahren nicht geheilt werden könnten. Die Interessen des Biotop- und Artenschutzes seien im Bebauungsplan nicht hinreichend berücksichtigt worden. So führe das Vorhaben – anders als die Stadt im Bebauungsplan annehme – zu einer grundsätzlich verbotenen Biotopbeeinträchtigung im Hinblick auf eine im Plangebiet vorhandene Quelle. Der Plangeber habe deshalb auch nicht geprüft, ob die Erteilung einer Befreiung vom Biotopschutz möglich wäre. Zudem habe der Plangeber nicht ausreichend ermittelt, welche Auswirkungen die Planung auf das weitere gesetzlich geschützte Biotop in Gestalt des artenreichen Steilhangs habe. Insgesamt spiegele sich die besondere Wertigkeit des betroffenen Naturraums in der für den Bebauungsplan gegebenen Begründung nicht hinreichend wider. Die Stadt Flensburg hat am 23.12.2025 Berufung gegen das Urteil eingelegt.
Das Urteil des Verwaltungsrechts zum Flensburger Bahnhofswald vom 13.11.2025 auf 50 Seiten und das Sitzungsprotokoll untenstehend zur Ansicht und zum Download sowie im Anschluss ein Beitrag des Stadtblog zum Urteil des Oberverwaltungsgerichts zum Baustopp vom 26. Mai 2023
Mehr zum Urteil des Oberverwaltungsgerichts zum Baustopp vom 26. Mai 2022


Dazu auch ein Kommentar von Jörg Pepmeyer
Völlig unnötig und überflüssig!
Was die Stadt da ohne die politischen Gremien zu konsultieren macht, ist schlichtweg eine Frechheit. Ohne auch nur den Hauch einer Chance im Berufungsverfahren vor dem OVG Recht zu bekommen, versucht man lediglich auf Zeit zu spielen, den BUND und die Bürgerinitiative als Kläger auszuhungern. Denn die müssen für den völlig überflüssigen Termin wieder ihren Anwalt in Marsch setzen und dafür tief in die Tasche greifen. Und wer trägt die Verantwortung dafür? Die Verwaltungsleitung im Flensburger Rathaus, deren Chef OB Fabian Geyer ist. Der will übrigens nach einer aktuellen Meldung des Redaktionsnetzwerks Deutschland im Jahr 2028 wieder zur OB-Wahl antreten. Wenn das mal nicht zum Fiasko wird.
Erste Exilanten aus Grönland erreichen Flensburg

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer
Im Interview berichtet die Bärenmutter, dass sie und ihre Jungen aus Grönland kommend per Anhalter mit einem Fischkutter (rechts im Bild) in Flensburg aufgeschlagen seien. Ursine Maritimus, so der Name der Bärin, will angesichts der Drohungen von Donald Trump, Grönland zu annektieren, für sich und ihre Kinder in Flensburg Asyl beantragen. „Ich will nicht unter der Herrschaft eines faschistischen US-Präsidenten leben und zusehen, wie us-amerikanische Konzerne bei der Ausbeutung unserer Heimat Natur und Umwelt zerstören.“ Ebenfalls befürchtet sie mit ihrem Nachwuchs als Bettvorleger in Trumps Schlafzimmer zu enden. MIttlerweile hat sich auch eine Bürgerinitiative gegründet, „Asyl für Ursine!“, die ihre Unterstützung für das Asylbegehren der Bärenfamilie zugesagt hat.
Mühlenflimmern: »Unser Fluss… Unser Himmel« am 14. Januar 2026 in der Bergmühle Flensburg

»Unser Fluss … Unser Himmel«
Mittwoch, 14. Januar 2026 um 19 Uhr/Filmstart 19.30 Uhr
Die Bergmühle zeigt den irakischen Film »Unser Fluss … Unser Himmel« (2021) von Maysoon Pachachi.
BAGDAD, IRAK. Winter 2006. 3 Jahre nach der US-geleiteten Invasion. Extreme sektiererische Gewalt, nächtliche Ausgangssperren. Und die fortgesetzte Besatzung des Landes.
Eine Nachbarschaft in Bagdad mit Menschen unterschiedlicher Religion und Herkunft im Winter 2006. Eine Nachbarschaft, die sich umeinander kümmert, zusammenhält und es schafft verbindende und schöne Momente trotz Anschläge, Leid und Elend, zu erleben. Die Menschen kämpfen um Normalität und Nähe, lachen sich ihre Ängste von der Seele, trauern und weinen um Verlorenes und setzen sich alle damit auseinander, welche Zukunft sie im Irak, in Bagdad, welche Zukunft ihre Kinder dort haben können.
Sara, eine alleinerziehende Mutter und Autorin, kann nicht mehr schreiben, denn alles, was sie schreiben würde, wäre eine Lüge: Sara findet es unmöglich Wörter zu finden, die exakt den Horror und die Traumata des Krieges beschreiben würden. Sara ist das Herz der Nachbarschaft. Ihre Wärme durchdringt die liebevolle Beziehung zu ihrer 9-jährigen Tochter Rima und strahlt auf alle Freundschaften, Beziehungen und Begegnungen in ihrem Alltag aus. Auch Sara überlegt mit ihrer Tochter zu flüchten, wie so viele in ihrem Viertel. Es gibt keine einfache Antwort in diesem Dilemma, zu sehr ist sie mit Menschen und Stadt verbunden. Für Rima ist es unvorstellbar Bagdad zu verlassen. Und so bleibt Sara, fährt mit ihrer Tochter über den Tigris, dem Herzen und der Seele Bagdads, in einem kleinen Boot und erklärt Rima: Es ist (auch) UNSER FLUSS … UNSER HIMMEL.
Der Film ist in deutscher Sprache und dauert 117 Minuten. Der Eintritt ist frei. Der Hut geht ’rum

Alle weiteren Veranstaltungen sind auch unter www.bergmuehle-flensburg.com abrufbar.
Bergmühle, An der Bergmühle 7
Veranstalter: Verein zur Erhaltung der Bergmühle e.V.
Theaterwerkstatt Pilkentafel: Kämpferischer Blick nach vorne
Liebes Publikum,
Wir melden uns zurück aus der Weihnachtspause, die für uns nach einem sehr dichten Programm dringend notwendig war. Hoffentlich haben sich alle etwas vom ereignisreichen Jahr 25 etwas erholen können und wir wünschen uns allen, dass 26 schlicht besser wird. Wir sind dankbar für die vielen intensiven Begegnungen, die Unterstützung, die große Resonanz. Das trägt uns durch eine Zeit, in der uns der kalte Wind eines Kulturkampfes von oben immer heftiger ins Gesicht bläst. Trotzdem steht nach drastischen Streichungen von Bundesmitteln ein gutes, abwechslungsreiches, volles Programm für das Jahr 26, es wird sich weiter lohnen uns zu besuchen. Danke auch an unsere Kolleg*innen, die das möglich machen.
Beginnen wir das Jahr mit einem kämpferischen Blick nach vorn.
Bevor am 12. Februar das reguläre Programm mit „Blauen Herzens“ von Karin Schmitt weitergeht, wenden wir uns mit einer Einladung zum Mitmachen an Frauen*.
Mit freundlichen Grüßen
das Team der Theaterwerkstatt Pilkentafel
ENOUGH! GENUG! BASTA!
Die Zeit ist reif.
Für einen Protest,
der so vielfältig ist, wie wir es sind.
„Und so sichtbar ist, wie die Probleme es sind. Als eine starke Antwort auf die nicht endenden Kriege, geführt von Autokraten, die in Tateinheit, Andersdenkende, die Menschenrechte, das Völkerrecht, Meinungs- und Pressefreiheit missachten, die Klimakatastrophe leugnen, Menschen und Natur ausbeuten und unfassbares Geld anhäufen. All dies geht einher mit zunehmender Bedrohung, Verarmung und Diskriminierung von Frauen* in ihrem ganzen Spektrum. Es ist Zeit für einen hörbaren Aufschrei – für ein starkes ENOUGH! GENUG! BASTA“

Die Theaterwerkstatt Pilkentafel will sich am weltweiten Frauen*streiktag am 9. März 26 beteiligen und lädt ein mitzumachen.
Wir gehen raus!
Wir bauen am 9. März eine Bühne auf den Südermarkt auf. Wir schreien, schimpfen, brüllen, stampfen, singen…6 Stunden nonstop!
Wir brauchen auch Deine Wut, Euren Mut, Eure Beiträge über das Patriachart oder die Klima- und Weltzerstörung oder Antifeminismus oder Gewalt gegen Frauen oder Gewalt im Krieg oder Männer, die die Welt verbrennen oder Lügen oder Manipulation oder Rassismus oder eben was dich wütend macht!
Wir gehen von Soli aus, Duo, Trios, Gruppen sollten eine Ausnahme bleiben.
Die Beiträge werden direkt aufeinander folgen, es kann also keine Aufbauten geben.
Wenn Du Lust, Kraft und Zeit hast, mache mit:
ANMELDUNG HIER TRAGT EUCH DOCH BITTE BIS ZUM 15.JANUAR 2026 EIN!

BLAUEN HERZENS
Eine Betrachtung
Vorigen Sommer, schon fast in der Sommerpause, war die Premiere von Blauen Herzens mit nur zwei Aufführungen. Jetzt gibt es eine neue Gelegenheit, dieses Werk zu bestaunen:
Am Fenster sitzen und das Schicksal der Regentropfen verfolgen…
Auf der Wiese liegen und die wechselnden Formationen der Wolken beobachten…
Vor dem Einschlafen ein Bild betrachten und sich darin verlieren…
Die Puppenspielerin Karin Schmitt begibt sich in einer eigenwilligen Reise auf die Suche nach verlorenen Momenten der nachdenklichen Betrachtung. Es regnet, es tropft, es blubbert, das Meer tobt, das Auge tränt. Ein Fisch mit menschlichen Gliedern scheint Bescheid zu wissen, aber worüber? Blauen Herzens ist eine philosophische und poetische Träumerei über den stillen Akt der Kontemplation, diese Atempause, die das Ich und die Welt zum Klingen bringt.
12., 13., 14. Februar, 20 Uhr

SERVICE:
Kassenöffnungszeiten
Die Abendkasse öffnet immer 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bei ausverkauften Vorstellungen gibt es dort eine Warteliste, auf die man sich eintragen kann. Sollten reservierte Karten nicht abgeholt werden, können diese dann als Restkarten erworben werden.
Ticketshop: https://karten.pilkentafel.de
Wir empfehlen, Tickets online über unseren Webshop zu erwerben. Die Bezahlung erfolgt per Bankeinzug oder Kreditkarte. Sie können die Karten zu Hause ausdrucken, oder sich auf Ihr Smartphone laden. Über das Internet erworbene Karten können grundsätzlich nicht zurückgenommen oder umgetauscht werden. Für verfallene Karten wird kein Ersatz geleistet.
Vorverkauf über https://karten.pilkentafel.de oder in den Vorverkaufsstellen u.a. Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung in der Großen Straße / SHZ-Kundencenter in der Nikolaistraße und bei allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen.
Solidarisches Preissystem
Solidarisches Preissystem bei freier Platzwahl
Aufführungen: 12€ / 18€ / 25€
Orientierung: 25,- € ist für alle, die es sich leisten können. 18,- € ist der reguläre Preis. 12,- € ist der ermäßigte Preis nach Selbsteinschätzung.
Ermäßigte Karten für Studierende gibt es im AStA-Büro der Uni Flensburg für 8€. Anmeldung für Schulklassen (8€ pro Schüler*in) direkt im Büro der Pilkentafel.
Kulturschlüssel
Für jede Aufführung kann man bis zu zwei Eintrittskarten für 1€ beim bequa-Programm Kulturschlüssel im Norden reservieren. Informationen und Reservierung https://foerdekompass.sh/
Barrierefreiheit
Die Theaterwerkstatt Pilkentafel ist eingeschränkt barrierefrei. Der Zugang zum Foyer und in den Theatersaal sind ebenerdig und stufenlos erreichbar. Die Eingangstüren sind ausreichend breit. Die sanitären Anlagen sind leider nicht barrierefrei mit einem Rollstuhl zu erreichen. Bei Fragen oder Hilfestellungen sind wir über unsere Telefonnummer 0461- 24901 erreichbar.
KANÄLE

Newsletter und Spielplanversand: newsletter.pilkentafel.de
Facebook: fb.com/pilkentafel
Instagram: instagram.com/theaterwerkstatt_pilkentafel
Theaterwerkstatt Pilkentafel gGmbH
Pilkentafel 2 • 24937 Flensburg
Büro: 0461-24901 • Mobil: 0160 90 25 90 4
Konferenz „Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken“ vom 13. – 15. Januar 26 auf dem Museumsberg Flensburg

Dienstag, 13. Januar, bis Donnerstag, 15. Januar
Konferenz „Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken – sozial-ökologische Transformation erleben“ von Studierenden des Studiengangs Master Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg
Wandel Bewirken
Seid dabei! Vom 13. bis 15. Januar 2026 laden wir euch in den Museumsberg Flensburg ein. Lasst uns dort gemeinsam spannde Impulse und praxisnahe Ideen erleben, um Wandel hin zu einer gerechten Welt zu bewirken.
Die Konferenz
„Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken“ findet vom 13. bis 15. Januar 2026 auf dem Museumsberg in Flensburg statt, organisiert von Studierenden der Europa-Universität Flensburg, und bietet Impulse für eine gerechtere Welt. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind erwünscht und es gibt weitere Informationen auf zukunftsgestalten-flensburg.de und Instagram @zukunftsgestalten2026.
Details zur Konferenz:
- Datum: 13. – 15. Januar 2026
- Ort: Museumsberg und weitere Orte in Flensburg
- Motto: „Wandel beWIRken“
- Veranstalter: Studierende der Transformationsstudien, Europa-Universität Flensburg
- Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen
- Thema: Ideen und Impulse für eine gerechte Welt
Mehr Informationen zur Konferenz in der untenstehenden Pressemitteilung:
Sozial-ökologische Transformation erleben – Konferenz auf dem Museumsberg Flensburg vom 13. bis 15. Januar 2026
Flensburg, 19.12.2026 Wie kann gesellschaftlicher Wandel aktiv gestaltet werden? Welche Zukunftsperspektiven entstehen, wenn Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit gemeinsam nach Lösungen suchen?
Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die kommende Konferenz „Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken – sozial-ökologischen Transformation erleben“, die vom 13. bis 15. Januar 2026 in den Räumlichkeiten des Museumsbergs in Flensburg stattfindet. Die Konferenz wird von Studierenden aus dem Master „Transformationsstudien“ der Europa-Universität Flensburg geplant und durchgeführt.
Ins Gespräch kommen zu einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung
Das diesjährige Programm lädt dazu ein, verschiedene Perspektiven der Zukunft zu erleben. Neben wissenschaftlichen Vorträgen erwarten die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Ziel der gesamten Konferenz ist es, den Dialog über nachhaltige Zukunftsgestaltung zu fördern und Impulse für eine gerechte, lebenswerte Welt zu geben. Hierbei soll vor allem auf das Zusammenspiel von ökologischen und sozialen Aspekten fokussiert werden.
„Wir sprechen über Möglichkeiten der Transformation mithilfe des Rechts, über aktivistische Ansätze, um einen sozial-ökologischen Wandel voranzutreiben, sowie über verschiedene Formen einer Postwachstumsgesellschaft. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken“, erklärt Tobias Bernhardt, Studierender des Studiengangs Transformationsstudien. „Gäste aus der Stadt können in einzelne Vorträge reinhören oder am Abend unter anderem zu einem Vortrag von Dr. Manuela Zechner kommen. Sie wird mit über Care-Ökonomie sprechen. So gibt es viele Möglichkeiten für Interessierte in neue Themen einzusteigen.“
Erstmals Konferenz auf dem Museumsberg
Erstmals findet die Konferenz auf dem Museumsberg statt. Am 15. Februar 2026 wird hier die große Jubiläumsausstellung „150 Jahre Museumsberg – Visionen und Utopien“ eröffnet. Das Thema Zukunft bildet dabei einen Schwerpunkt, indem in einem experimentellen Zukunftslabor im Dialog mit den Besucher*innen die Utopien für das Museum der kommenden 150 Jahre ausgehandelt werden. „Die Vergangenheit zu kennen, um die Gegenwart zu verstehen und für die Zukunft gerüstet zu sein, dafür stehen Museen heute“, erklärt Museumsdirektor Dr. Michael Fuhr. „Deswegen freue ich mich besonders, dass passend zum Zukunftslabor unserer Jubiläumsausstellung Studierende der EUF zu uns kommen, um zum Thema Zukunft und Veränderung zu forschen.“
Konferenz als innovative Prüfungsform, die Wissenschaft erlebbar macht
Organisiert wird die Veranstaltung von Masterstudierenden des Studiengangs Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg. Bereits seit 2020 bietet die jährlich stattfindende Konferenz als Prüfungsleistung eine Plattform, um aktuelle Themen der sozialökologischen Transformation öffentlich zu diskutieren und innovative Ansätze aus Forschung und Praxis vorzustellen.
„Für die Studierenden bietet die Konferenz besonderen Raum, um Zukunftsszenarien zu erkunden, zu diskutieren und kritisch zu hinterfragen. Damit bekommen die Studierenden nicht nur die Möglichkeit das Gelernte direkt praxisnah umzusetzen, sondern wir nutzen die Konferenz auch als innovatives Prüfungsformat“, erklärt Dr. Maike Böcker, Studiengangskoordinatorin des Masterstudiengangs. „Die Studierenden stärken hier neben wissenschaftlichen Kompetenzen ihre organisatorischen Fähigkeiten und treten in direkten Austausch mit der Stadtgesellschaft. Sie setzen sich mit Forschung und konkreten Wegen zu einer sozialeren und umweltgerechteren Zukunft auseinander. Mit ihren Vorträgen und dem Rahmenprogramm machen sie Wissenschaft erlebbar.“
Dass die Studierenden direkt auch verschiedene Konzepte aus dem Studium bei der Organisation der Konferenz umsetzen können, freut Prof. Dr. Matthias Schmelzer, Professor für sozialökologische Transformation an der EUF: „Zukunft(s)gestalten heißt, Krisen nicht nur zu analysieren, sondern gemeinsam neue gesellschaftliche Möglichkeitsräume zu eröffnen. Die Konferenz zeigt, wie Studierende den sozialökologischen Wandel als kollektive Gestaltungsaufgabe verstehen und aktiv voranbringen. Sie wird damit zu einem Labor für demokratische Organisierung und für soziale wie ökologische Imaginationen jenseits des Status quo.“
Die Konferenz „Konferenz Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken“ findet statt vom 13.-15. Januar 2026 auf dem Museumsberg 1, 24937 Flensburg.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Wo Sie mehr erfahren:
- zukunftsgestalten-flensburg.de
- Instagram-Account @zukunftsgestalten2026

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956
museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de
Neujahrsmusik am 24. Januar 2026 um 17 Uhr in der Versöhnungskirche Harrislee mit dem Duo „Sing Your Soul“
„Accordeon, Accordeon – die bewegte Geschichte des Instruments des Jahres – ein Traum von Heimat und Meer, von Frieden und Freiheit“
ist das neue Programm des Duos „Sing Your Soul“ anlässlich der Kürung des Akkordeons zum „Instrument des Jahres 2026“. Am Samstag 24. Januar um 17 Uhr präsentieren Meike Salzmann und Ulrich Lehna ein verblüffend vielseitiges Klangspektrum mit verschiedenen Akkordeons und Klarinetten. Der Eintritt ist frei, die Musiker freuen sich über eine angemessene Spende. Reservierung und Infos unter sing-your-soul.jimdofree.com bzw. Email: Akkordeon-Salzmann@gmx.de

Das Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026
Der Landesmusikrat Schleswig-Holsteins rief im Jahre 2008 die Initiative „Instrument des Jahres“ ins Leben, an der sich sofort alle Bundesländer beteiligten, und kürte im selben Jahr die Klarinette als erstes Instrument des Jahres. 2026 ist endlich das Akkordeon an der Reihe. Im neuen Programm des Duos „Sing Your Soul“ treten Klarinette und Akkordeon mit schönster Sensibilität und einer großen Portion Gefühl in klingenden Dialog und erzählen musikalisch die bewegte Geschichte des Akkordeons. „Das Akkordeon ist letztlich nichts anderes als eine Orgel, die man mit sich herumtragen kann. Dieses Instrument steht selten im Mittelpunkt eines Konzertes – völlig zu Unrecht – denn im Gegensatz zur Orgel hat es einen entscheidenden Vorteil: Man selbst erzeugt den Luftstrom, der das Instrument zum Klingen bringt. Damit lässt sich das Akkordeon noch nuancierter und gefühlvoller spielen als eine Orgel.“ (Akkordeonlegende Richard Galliano). Meike Salzmann mit Ihrem Instrument aus der Akkordeonmetropole Castelfidardo und weiteren Akkordeons aus verschiedenen Epochen und Ulrich Lehna mit seinen verschiedenen Klarinetten lassen mit beliebten und unbekannten Melodien aus Klassik, Klezmer, Tango, Musette, Swing u. a. besondere und erfrischende Hörerlebnisse entstehen und zeigen die Vielfältigkeit des Akkordeonklangs, der mit dem Klang der Klarinette untrennbar verschmilzt. Ein kongenialer Pas de Deux vom Barock bis heute, eine Reise von Wien über Frankreich bis nach Argentinien, von den Schtetl zu den Metropolen der Welt, den das Duo im Lauf des Jahres deutschlandweit von Flensburg bis zu den Alpen präsentieren wird.
Termine und Spielorte: sing-your-soul.jimdofree.com































































