Nach zahlreichen Ausstellungen zur Künstlerkolonie Ekensund in der 150-jährigen Geschichte des Museumsberg Flensburg wird im Winter 2025/26 die Frauenpower von Ekensund erstmals in den Fokus gerückt. Exemplarisch für die unterschiedlichen Lebensläufe von Frauen im frühen 20. Jahrhundert werden sechs ausgewählte Biografien aus dem Ekensunder Umkreis gewürdigt.
Die Sichtbarkeit der Frauen ist abhängig von verschiedenen, historischen und lokalen Bedingungen. In der Regel verliefen die vielversprechenden Karriereanfänge neben der traditionellen Care-Arbeit mit der Zeit ins Leere. Sophie Eisenlohr, die spätere Ehefrau von Alex Eckener konnte schon während ihrer Kindheit in London so gut Tiere malen, dass sie heute als Wunderkind gelten würde. Ihre Schwägerin Toni Eckener sorgte als Netzwerkerin und Gastgeberin dafür, dass das Elternhaus ein Ort für die ganze Familie blieb. Sie vermietete auch Pensionszimmer u. a. an Ada Nolde, mit der sie freundschaftlich verbunden blieb. Ein Originalfenster aus dem heutigen Eckener-Haus mit dem eingeritzten Namen von Nolde zeugt in der Ausstellung von dem beliebten Treffpunkt in Flensburg.
Porträt Emmy Gotzmann, 1909, Fotograf: Heinrich Hinz, Flensburg
Eine Frau, die ausschließlich für die Kunst nach Ekensund kam, war die Malerin Emmy Gotzmann (1881-1950). Ihr herausragendes Talent führte sie mit Anfang Zwanzig von Berlin in die Flensburger Region. Die Akzeptanz ihrer Zeitgenossen musste sie sich erst erarbeiten. Die Qualität ihrer Werke überragte oftmals die der ihrer männlichen Kollegen. 1908 bekam sie gemeinsam dem Flensburger Bildhauer Heinz Weddig eine große Ausstellung im Flensburger Kunstgewerbemuseum, dem heutigen Museumsberg. Die Flensburger Nachrichten berichteten damals überrascht von der Ausdruckskraft in den Bildern von Gotzmanns „Künstlererscheinung, welche die Schönheit der Landschaft mit der rückhaltslosen Farbenbegeisterung des modernen Malers schaut.″ Die gesamte Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens kann nun dort bewundert werden, wo ihre Karriere begann.
Dauer: noch bis 8. März 2026
Führungen und Vorträge zur Ausstellung:
Sonntag,1. Februar, 11.30 Uhr Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund Führung mit Melanie Huhn
Donnerstag, 5. Februar, 18.00 Uhr Let’s talk about: Starke Frauen Gespräch mit Dorothee Bachem, Madeleine Städtler und Melanie Huhn
Freitag, 6. Februar, 16.00 Uhr Stark! Ein Nachmittag für Emmi Leisner Talk mit Musik
Sonntag, 8. Februar, 11.30 Uhr Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund Führung mit Madeleine Städtler
Sonntag, 8. Februar, 13.30 Uhr Damengedeck Gesprächsrunde mit Karin Brümmer, Madeleine Städtler und Melanie Huhn
Sonntag, 22. Februar, 11.30 Uhr Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund Führung mit Madeleine Städtler
Donnerstag, 26. Februar, 18.00 Uhr Kreuz und que(e)r durch die Ausstellung „Unterschätzt! Starke Frauen der Künstlerkolonie Ekensund“ Führung mit Gregor Dittmann
Weitere Veranstaltungen im Februarauf dem Museumsberg
Sonntag, 1. Februar, 11.00 Uhr Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Sonntag, 8. Februar, 11.00 Uhr Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Sonntag, 15. Februar, 11.00 Uhr Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr Ausstellungseröffnung „150 Jahre Museumsberg – Visionen und Utopien“ Mehr dazu gleich untenstehendend
Sonntag, 15. Februar, 11.30 Uhr Friesenstuben und Friesentee Teeverkostung und Führung mit Martina Klose-März
Montag, 16. Februar, 15.00 Uhr Aufgeweckte Kunstgeschichten mit Martina Klose-März Bildbetrachtung für Menschen mit Demenz (Anmeldung: 0461/852956)
Sonntag, 22. Februar, 11.00 Uhr Sonntags-Atelier für Kinder ab 6 Jahren
Neue Ausstellung auf dem Museumsberg ab 15. Februar
150 Jahre Museumsberg Flensburg – Visionen und Utopien
Entwurf für das Museumsgebäude, 1891 – Copyright: Museumsberg Flensburg
Jubiläumsausstellung vom 15. Februar bis 25. Oktober 2026
Der Museumsberg Flensburg feiert seine 150-jährige Erfolgsgeschichte mit einer großen Jubiläumsausstellung über gelebte Visionen und Utopien der Zukunft. Mit seiner dieser Ausstellung blickt der Museumsberg voller Stolz und gleichzeitig kritisch zurück auf eine seine lange Tradition. Neugierig und offen für Impulse wagt das Museum aber auch einen Blick nach vorne. In einem experimentellen Zukunftslabor werden im Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern die Utopien für das Museum der kommenden 150 Jahre ausgehandelt.
Museumsgründer Heinrich Sauermann (1842-1904) – Copyright: Museumsberg Flensburg
1876 verkaufte der Tischler Heinrich Sauermann (1842-1904) seine Möbelsammlung der Stadt Flensburg. Das damals gegründete Kunstgewerbemuseum der Stadt Flensburg hatte zwar eine wachsende Sammlung von Kulturgütern aus Schleswig-Holstein und der Grenzregion, aber kein Museumsgebäude. Seine Vision, den Flensburgerinnen und Flensburgern das historische Erbe ihrer Region angemessen zu präsentieren, erfüllte sich 1903 mit der Eröffnung des heutigen Museums über den Dächern der Stadt.
Als eines der ersten Gewerbemuseen in Deutschland gegründet, ging es in Flensburg nie um ein bloßes Ausstellen von Originalen. Die damals vom Fortschritt der Industrialisierung und Fließbandproduktion geprägten Gesellschafft sollte sehen, welche meisterlichen Stücke vergangene Generationen in der Region gefertigt haben. Mit dem Blick auf historische Unikate, die die Identität mit der Region und dem Handwerk förderten, gab man Impulse für das Bewusstsein der Menschen von morgen. Mittlerweile umfasst die durch Schenkungen, Erbschaften und Ankäufe gewachsene Sammlung über 30.000 Objekte auf dem Gebiet der Kunst und Kultur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Darunter fallen äußerst wertvolle, aber auch kuriose, skandalträchtige oder gefälschte Dinge, die in der Ausstellung entdeckt werden können.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 15. Februar 2026, um 11.30 Uhr in der Aula des Hans-Christiansen-Hauses eröffnet.
Ausstellung:
„Lieblingsstücke!“ Die Kunsthalle zu Kiel zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg
noch bis 2027
Johan Christian Dahl, Der Kopenhagener Hafen im Mondschein, 1831
Ein Dutzend handverlesener Meisterwerke aus der Kieler Gemäldesammlung sind zu Gast auf dem Museumsberg Flensburg, während die Kunsthalle zu Kiel grundlegend saniert wird.
„Lieblingsstücke!“ ist die Präsentation der wertvollen Leihgaben betitelt, und das ist kein Zufall. Museumsdirektor Michael Fuhr durfte sich wirklich seine Favoriten aus der wunderbaren Kieler Sammlung aussuchen. Für die kommenden fünf Jahre haben jetzt kostbare Werke von Malergrößen wie Emil Nolde, Karl Schmidt-Rottluff und Asger Jorn ihren Platz zwischen den Bildern der Flensburger Sammlung eingenommen. Die Spannbreite reicht vom niederländischen Barockstillleben über Porträts und Landschaften des 19. Jahrhunderts bis zu Ikonen der klassischen Moderne. Alle zwölf Leihgaben sind so gehängt, dass sie mit der Flensburger Sammlung in Dialog treten und sich den Besucher*innen so neue Zusammenhänge erschließen.
Elch, Fuchs, Schweinswal und viele andere typische Tiere des nördlichen Schleswig-Holsteins und angrenzender Gebiete zeigt das Naturwissenschaftliche Museum auf dem Flensburger Museumsberg. Es veranschaulicht die Entstehung und Entwicklung der Landschaft, die durch die Eiszeiten wesentlich geprägt wurde. Ökologische Zusammenhänge und Besonderheiten werden verständlich erläutert.
Zahlreiche Entdecker- und Mitmachangebote laden Alt und Jung zum Beobachten und Experimentieren ein. Große und kleine Sonderausstellungen sowie naturpädagogische Veranstaltungen vervollständigen das Angebot.
Die Ausstellung verteilt sich auf sechs Räume: Wald, Feldmark, Stadt, Binnengewässer mit Mooren, Ostsee/Förde und Eiszeit. Der größte Teil der paläontologisch-geologischen Sammlung befindet sich im nahe gelegenen Eiszeit-Haus.
Veranstaltungen des Naturwissenschaftlichen Museums im Februar
Am Sonntag, den 1. Februar von 11 bis 16 Uhr findet im Eiszeit-Haus, Mühlenstraße 7, wieder die beliebte Fossiliensprechstunde statt.
Versteinerungen aller Art können Besucher*innen des Eiszeit-Hauses an diesem Sonntag während der Öffnungszeiten (11-17 Uhr) einem Experten vorlegen. Ob ein vermeintlicher Saurierknochen oder eine 500 Millionen Jahre alte Koralle vom Ostseestrand, kostenlos werden die mitgebrachten Schätze aus der Erdgeschichte begutachtet und es gibt darüber hinaus auch praktische Tipps zum Sammeln von Versteinerungen in Schleswig-Holstein.
Kindermittwoch im Eiszeit-Haus – es geht wieder los!
Ab dem 4. Februar 2026 können Kinder im Eiszeit-Haus eine spannende Mitmachaktion erleben. Jeden Mittwoch zwischen 15 und 16 Uhr können sie nicht nur viele tolle Schätze entdecken, sondern auch experimentieren, basteln oder forschen.
Die Themen der Aktion sind rund um den Winter angesiedelt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig, und das Angebot ist kostenfrei.
Ab 4. Februar 2026 jeden Mittwoch von 15 – 16 Uhr!
Eiszeit-Haus, Mühlenstr. 7, 24937 Flensburg
Weitere Veranstaltungen im Februar im Eiszeit-Haus:
11. Februar, 17.30-19 Uhr De Steensöker Offenes Treffen für Gesteins- und Fossilieninteressierte
17. Februar, 19.30 Uhr Vulkane – Phänomene eines dynamischen Planeten – können sie auch uns in Deutschland gefährden? Dienstags-Vortrag mit Birger-G. Lühr
Aktuelle Öffnungzeiten & Preise
Mittwochs und sonntags von 11 Uhr bis 17.00 Uhr
Der Eintritt ins Eiszeit-Haus ist kostenlos, außer bei Sonderveranstaltungen. Spenden zur Verbesserung der Ausstellung sind stets willkommen.
Die Februar-Veranstaltungen auf dem Museumsberg und im Eiszeit-Haus nochmal zusammenfassend im untenstehenden Programm-Flyer zur Ansicht und zum Download:
Carbon Capture and Storage, kurz CCS, soll Thema des Maritimen Zukunftsdialogs der schleswig-holsteinischen Landesregierung am 05.02.2026 im Haus B neben dem Landtagsgebäude sein.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Schleswig-Holstein e. V. (BUND SH), die Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager und Fridays for Future rufen zu einer Kundgebung auf und laden alle, denen der Schutz unserer Meere wichtig ist, dazu ein.
Wir wollen zeigen, dass CCS keine Zukunft schafft, sondern die Zukunft unserer Meere zerstört!
Kundgebung gegen CCS:
Donnerstag, 5. Februar 2026, 12.15 Uhr
vor dem Haus B neben dem Landtag Schleswig-Holstein,
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel.
Teilnehmende und Medienvertreter*innen sind willkommen!
BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Kreisgruppe Flensburg, im Umwelt & Initiativenzentrum, Burgplatz 1, 24939 Flensburg, Telefon 0461-2 60 67, bundflensburg@gmx.de, www.bundflensburg.de
Jede Woche präsentiert der BUND Themen leicht verständlich in Bild und Video auf seinen sozialen Medien:
bei X unter @SHBUND, bei Facebook unter @BUNDSchleswigHolstein und bei Instagram unter @bund_sh und auf seiner Website unter: https://www.bund-sh.de/
herzliche Einladung zum nächsten Politischen Abendgebet am 2. Februar, um 18 Uhr in St. Johannis,
Unter dem Titel „Die Welt ist voller Lösungen“
Im neuen Jahr machen wir uns auf den Weg, nach Hoffnungsräumen zu suchen,
in uns und um uns.
Eine herzliche Einladung hierzu, wir freuen uns auf Euch/Sie!
Es grüßt
Joachim Mocka
im Namen der Arbeitsgruppe Politisches Abendgebet in der Aktionsgruppe Klima Flensburg
Alles ist mit allem verbunden.
Im „bunten Flensburg“ und im ganzen Kreisgebiet engagieren sich viele unterschiedliche Gruppen für Wege zu Frieden, Gerechtigkeit und zum Schutz unserer Lebensgrundlagen. Uns alle treibt etwas Gemeinsames: Das Gefühl für eine kollektive Verantwortung.
Wir wollen erspüren, was uns trägt und einen Raum gestalten zur Stärkung, Motivierung und Vernetzung. Wir halten es für wichtig, dass sichtbar wird: Wir sind viele auf dem Weg zu einer solidarischeren Gesellschaft.
Arbeitsgruppe Politisches Abendgebet in der Aktionsgruppe KLIMA Flensburg
Samstag, 07. Februar 2026, Einlass 19 Uhr – Beginn 19:30 Uhr
HUTKONZERT
(für die Gage der Musiker)
Das Artur Rurkevich Quartett hat seine künstlerische Heimat in den vibrierenden Jazz Clubs Berlins wie Schlot, ZigZag und Bflat gefunden. Doch ihr wahres Zuhause erstreckt sich über die Grenzen Berlins hinaus – auf Jazzfestivals in ganz Europa oder auf Tour durch verschiedene Städte der Welt.
Das Quartett wurde 2022 von Artur Rutkevich im Rahmen des Musikstudiums am Jazzinstitut in Berlin gegründet. Die Band brilliert durch die energiegeladenen Klänge und den klaren Sound. Im Zentrum der Band entfaltet Artur Rutkevich am Alt-Saxophon einen eindrucksvollen, kontrastreichen und kraftvollen Sound, der mitreißt und das Publikum in seinen Bann zieht.
Diese aufstrebende Formation aus der pulsierenden Metropole Berlin verkörpert die innovative und kreative Seele der modernen Jazzszene. Sie verbinden traditionelle Jazz-Elemente mit modernen Einflüssen. Taucht ein in die fesselnde Welt dieser jungen, talentierten Musiker:
Artur Rutkevich, Alt-Saxophon Nick Cavoli, Trompete Tiago Duarte, Double Bass Bastian Menz, Schlagzeug
Instagram: @arturion_saxonio
Weitere Informationen zum Programm der Norder147 findet ihr auch auf der Webseite der NORDER147: www.norder147.com Auf Facebook findet ihr uns hier E-Mail: info@norder147.com
BUND: Wer Klagen einschränkt, verdeckt Planungsfehler
• Infrastruktur-Zukunftsgesetz würde gerichtliche Kontrolle und Verbandsklagerecht bei Autobahnneubau schwächen
• BUND SH fordert die Landesregierung Schleswig-Holstein zur Ablehnung des Gesetzes im Bundesrat auf
Berlin/ Kiel. Mit Verweis auf die im Bundesrat angesetzte Aussprache zum Entwurf des Infrastruktur-Zukunftsgesetz plädiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland für eine deutliche Überarbeitung. Mit dem Gesetz will die Bundesregierung Vorhaben der Verkehrsinfrastruktur unter anderem durch die Einschränkung von Umwelt- und Naturschutzstandards beschleunigen. Geplant sind hierfür Eingriffe in zentrale Beteiligungs- und Kontrollrechte der Zivilgesellschaft, kritisiert der BUND, mit weitreichenden Folgen für Natur, Umwelt und Bürgerbeteiligung.
Dietmar Ulbrich, Vorsitzender des BUND-Landesverbands Schleswig-Holstein (BUND SH) sagt dazu: „Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz darf in der jetzigen Form nicht in Kraft treten und muss überarbeitet werden. Es stellt eine Zäsur für die Bürgerbeteiligung dar und schwächt die gerichtliche Kontrolle sowie das Verbandsklagerecht beispielweise beim Autobahnneubau. Wir fordern von Ministerpräsident Daniel Günther eine Ablehnung dieses Gesetzentwurfes im Bundesrat.“
Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz zielt darauf, die gesellschaftliche Kontrollfunktion massiv zu schwächen. Vorgesehen sind unter anderem der Wegfall der aufschiebenden Wirkung von Verbandsklagen.
Ulbrich kritisiert: „Umweltverbände wie der BUND klagen nicht aus Eigennutz, sondern im Sinne der Allgemeinheit und als Anwälte der Natur. Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz macht es möglich, Bäume zu fällen oder Moore trocken zu legen, bevor endgültig entschieden ist, ob und wie überhaupt gebaut werden darf. Schleswig-Holstein kann im Bundesrat maßgeblich beeinflussen, ob dieses Gesetz in Kraft tritt. Eine Zustimmung in der vorliegenden Form wäre ein fatales Signal für Rechtsstaatlichkeit, Umwelt- und Naturschutz sowie rechtsstaatlicher Teilhabe.“
Dort, wo Kontrolle stattfindet, dient sie dem Allgemeinwohl und deckt falsche Planungen oder Gesetzesverstöße auf. Dadurch werden Projekte meist nicht verhindert, sondern vor allem Planungsfehler behoben und Eingriffe in die Natur vor Ort minimiert. Das Verbandsklagerecht wirkt damit als Korrektiv im Rechtstaat und nicht als Blockadeinstrument. Insgesamt verschiebt das Infrastruktur-Zukunftsgesetz Entscheidungsbefugnisse und Abwägungsspielräume zulasten der Länder, während es ihnen gleichzeitig die Verantwortung für ökologische Schäden, Vollzugsprobleme und Akzeptanzkonflikte vor Ort überstülpt.
Ulbrich weiter: „Sanierungsbedürftige Schienen, Straßen und Brücken sind ein Versäumnis der Politik und nicht durch Klagen der Umweltverbände entstanden. Viel zu lange wurde Geld in den Bau neuer Straßen statt in die notwendige Sanierung investiert. Hier braucht es eine Priorisierung für den Erhalt. Umweltverbände klagen nur gegen Verstöße im Umwelt- und Naturschutzrecht. Wer hier Klagen einschränkt, löst keine Probleme, sondern verdeckt Planungsfehler.“
Der BUND auf seinen sozialen Medien: bei Twitter unter @SHBUND, bei Facebook unter @BUNDSchleswigHolstein und bei Instagram unter @bund_sh und auf seiner Website unter: https://www.bund-sh.de/
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Ortsgruppe Flensburg
Extinction Rebellion
Netzwerk Privatisierung/Öffentliche Güter
Frieden schaffen ohne Waffen
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA
Mehr Demokratie e. V.
Demokratie in Aktion
Kampagne „Vermögensteuer jetzt!“ und Reichtumsuhr:
anders denken.anders leben Blog der Zeitschrift
Unbedingt reinschauen: NachDenkSeiten – Die kritische Website
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