Archiv für den Tag 3. Januar 2026

Venezuela und der US-Imperialismus: Das Schweigen der europäischen Lämmer

Trump ersetzt Recht durch Gewalt und nennt es Ordnung

Ein Beitrag von Francesco S. Garita – auf Instagram: @garitafrancesco

Man muss Maduro nicht mögen. Man muss ihn nicht einmal ertragen. Seine Regierung hat mit der Idee eines Sozialismus des 21. Jahrhunderts nichts mehr zu tun, sie ist Repression, Korruption und Machterhalt. Aber genau deshalb darf man sich nicht einreden lassen, ein völkerrechtswidriger Angriff auf Venezuela sei plötzlich akzeptabel. Ein Autokrat macht Bomben nicht legitim. Und Menschen werden nicht dadurch weniger wert, dass sie im falschen Land sterben. Recht gilt entweder für alle oder es ist kein Recht, sondern bloß die Sprache der Stärkeren.

Von Donald Trump auf seiner Plattform TruthSocial.com veröffentlichtes Foto des entführten und gefesselten Nicolás Maduro

Trumps Entscheidung, Venezuela zu bombardieren, ist kein Akt von Demokratie oder Menschenrechten. Es ist offener Imperialismus. Wer ohne Mandat der Vereinten Nationen und ohne Selbstverteidigungsfall militärisch zuschlägt, ersetzt Recht durch Gewalt und nennt es Ordnung. Das ist keine Befreiung, das ist eine Demonstration von Macht. Und es geht um Interessen, nicht um Ethik. Venezuela hat Öl, sehr viel Öl, und Trump will sich Zugriff sichern. So schlicht ist das.

Der strategische Schaden ist größer als die moralische Verwüstung. Putin bekommt die perfekte Ausrede, seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine propagandistisch zu normalisieren. Nicht weil er dadurch recht hätte, sondern weil Whataboutism nun leichter verkauft werden kann. Und China reibt sich die Hände Richtung Taiwan, weil wieder einmal gezeigt wird, dass Fakten schaffen mit Gewalt funktioniert, wenn man nur stark genug ist.

Das Schlimmste ist das europäische Schweigen. Große Proteste der Bundesregierung oder der EU sucht man vergeblich. Man murmelt, man sorgt sich, man weicht aus. Wir kommen einer Welt ohne Recht und Ordnung immer näher. Und so richtig ist die Frage noch nicht geklärt, welche Rolle wir Europäer darin haben wollen. Die Realität wartet nicht auf uns.

#Imperialismus#Völkerrecht#Doppelmoral#Whataboutism#Ukraine#Taiwan#Geopolitik#FSG

Korrektur:

Das ursprünglich in diesem Beitrag verwendete und laut Recherche von Bolsonaro-Anhängern im Internet verbreitete Foto des angeblich verhafteten Nicolás Maduro wurde aufgrund technischer und visueller Analysen, die Montagen und Manipulationen in auf sozialen Medien geteilten Fotos identifizierten, von künstlicher Intelligenz generiert.

Das Bild wurde weder von einer Presseagentur noch von der US-Regierung veröffentlicht.

https://www.terra.com.br/noticias/mundo/foto-de-maduro-preso-compartilhada-por-bolsonaristas-foi-gerada-por-ia,bad7f141b30ed3a261daf4fb4dfba9ff4ud3uwo9.html?utm_source=clipboard

Gefaktes Foto von Maduros angeblicher Verhaftung durch Spezialeinheiten des us-amerikanischen Militärs und der DEA.

Konferenz „Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken“ vom 13. – 15. Januar 26 auf dem Museumsberg Flensburg

Wandel Bewirken

Seid dabei! Vom 13. bis 15. Januar 2026 laden wir euch in den Museumsberg Flensburg ein. Lasst uns dort gemeinsam spannde Impulse und praxisnahe Ideen erleben, um Wandel hin zu einer gerechten Welt zu bewirken.

Die Konferenz

„Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken“ findet vom 13. bis 15. Januar 2026 auf dem Museumsberg in Flensburg statt, organisiert von Studierenden der Europa-Universität Flensburg, und bietet Impulse für eine gerechtere Welt. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind erwünscht und es gibt weitere Informationen auf zukunftsgestalten-flensburg.de und Instagram @zukunftsgestalten2026. 

Details zur Konferenz:

  • Datum: 13. – 15. Januar 2026
  • Ort: Museumsberg und weitere Orte in Flensburg
  • Motto: „Wandel beWIRken“
  • Veranstalter: Studierende der Transformationsstudien, Europa-Universität Flensburg
  • Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen
  • Thema: Ideen und Impulse für eine gerechte Welt 

Mehr Informationen zur Konferenz in der untenstehenden Pressemitteilung:

Sozial-ökologische Transformation erleben – Konferenz auf dem Museumsberg Flensburg vom 13. bis 15. Januar 2026

Flensburg, 19.12.2026 Wie kann gesellschaftlicher Wandel aktiv gestaltet werden? Welche Zukunftsperspektiven entstehen, wenn Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit gemeinsam nach Lösungen suchen?

Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die kommende Konferenz „Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken – sozial-ökologischen Transformation erleben“, die vom 13. bis 15. Januar 2026 in den Räumlichkeiten des Museumsbergs in Flensburg stattfindet. Die Konferenz wird von Studierenden aus dem Master „Transformationsstudien“ der Europa-Universität Flensburg geplant und durchgeführt.

Ins Gespräch kommen zu einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung

Das diesjährige Programm lädt dazu ein, verschiedene Perspektiven der Zukunft zu erleben. Neben wissenschaftlichen Vorträgen erwarten die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Ziel der gesamten Konferenz ist es, den Dialog über nachhaltige Zukunftsgestaltung zu fördern und Impulse für eine gerechte, lebenswerte Welt zu geben. Hierbei soll vor allem auf das Zusammenspiel von ökologischen und sozialen Aspekten fokussiert werden.

„Wir sprechen über Möglichkeiten der Transformation mithilfe des Rechts, über aktivistische Ansätze, um einen sozial-ökologischen Wandel voranzutreiben, sowie über verschiedene Formen einer Postwachstumsgesellschaft. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken“, erklärt Tobias Bernhardt, Studierender des Studiengangs Transformationsstudien. „Gäste aus der Stadt können in einzelne Vorträge reinhören oder am Abend unter anderem zu einem Vortrag von Dr. Manuela Zechner kommen. Sie wird mit über Care-Ökonomie sprechen. So gibt es viele Möglichkeiten für Interessierte in neue Themen einzusteigen.“

Erstmals Konferenz auf dem Museumsberg

Erstmals findet die Konferenz auf dem Museumsberg statt. Am 15. Februar 2026 wird hier die große Jubiläumsausstellung „150 Jahre Museumsberg – Visionen und Utopien“ eröffnet. Das Thema Zukunft bildet dabei einen Schwerpunkt, indem in einem experimentellen Zukunftslabor im Dialog mit den Besucher*innen die Utopien für das Museum der kommenden 150 Jahre ausgehandelt werden. „Die Vergangenheit zu kennen, um die Gegenwart zu verstehen und für die Zukunft gerüstet zu sein, dafür stehen Museen heute“, erklärt Museumsdirektor Dr. Michael Fuhr. „Deswegen freue ich mich besonders, dass passend zum Zukunftslabor unserer Jubiläumsausstellung Studierende der EUF zu uns kommen, um zum Thema Zukunft und Veränderung zu forschen.“

Konferenz als innovative Prüfungsform, die Wissenschaft erlebbar macht

Organisiert wird die Veranstaltung von Masterstudierenden des Studiengangs Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg. Bereits seit 2020 bietet die jährlich stattfindende Konferenz als Prüfungsleistung eine Plattform, um aktuelle Themen der sozialökologischen Transformation öffentlich zu diskutieren und innovative Ansätze aus Forschung und Praxis vorzustellen.

„Für die Studierenden bietet die Konferenz besonderen Raum, um Zukunftsszenarien zu erkunden, zu diskutieren und kritisch zu hinterfragen. Damit bekommen die Studierenden nicht nur die Möglichkeit das Gelernte direkt praxisnah umzusetzen, sondern wir nutzen die Konferenz auch als innovatives Prüfungsformat“, erklärt Dr. Maike Böcker, Studiengangskoordinatorin des Masterstudiengangs. „Die Studierenden stärken hier neben wissenschaftlichen Kompetenzen ihre organisatorischen Fähigkeiten und treten in direkten Austausch mit der Stadtgesellschaft. Sie setzen sich mit Forschung und konkreten Wegen zu einer sozialeren und umweltgerechteren Zukunft auseinander. Mit ihren Vorträgen und dem Rahmenprogramm machen sie Wissenschaft erlebbar.“

Dass die Studierenden direkt auch verschiedene Konzepte aus dem Studium bei der Organisation der Konferenz umsetzen können, freut Prof. Dr. Matthias Schmelzer, Professor für sozialökologische Transformation an der EUF: „Zukunft(s)gestalten heißt, Krisen nicht nur zu analysieren, sondern gemeinsam neue gesellschaftliche Möglichkeitsräume zu eröffnen. Die Konferenz zeigt, wie Studierende den sozialökologischen Wandel als kollektive Gestaltungsaufgabe verstehen und aktiv voranbringen. Sie wird damit zu einem Labor für demokratische Organisierung und für soziale wie ökologische Imaginationen jenseits des Status quo.“

Die Konferenz „Konferenz Zukunft(s)gestalten: Wandel beWIRken“ findet statt vom 13.-15. Januar 2026 auf dem Museumsberg 1, 24937 Flensburg.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Wo Sie mehr erfahren:

Museumsberg
Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

museumsberg@flensburg.de
https://www.museumsberg-flensburg.de

Neujahrsmusik am 24. Januar 2026 um 17 Uhr in der Versöhnungskirche Harrislee mit dem Duo „Sing Your Soul“

„Accordeon, Accordeon – die bewegte Geschichte des Instruments des Jahres – ein Traum von Heimat und Meer, von Frieden und Freiheit“

ist das neue Programm des Duos „Sing Your Soul“ anlässlich der Kürung des Akkordeons zum „Instrument des Jahres 2026“. Am Samstag 24. Januar um 17 Uhr präsentieren Meike Salzmann und Ulrich Lehna ein verblüffend vielseitiges Klangspektrum mit verschiedenen Akkordeons und Klarinetten. Der Eintritt ist frei, die Musiker freuen sich über eine angemessene Spende. Reservierung und Infos unter sing-your-soul.jimdofree.com bzw. Email: Akkordeon-Salzmann@gmx.de

Das Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026

Der Landesmusikrat Schleswig-Holsteins rief im Jahre 2008 die Initiative „Instrument des Jahres“ ins Leben, an der sich sofort alle Bundesländer beteiligten, und kürte im selben Jahr die Klarinette als erstes Instrument des Jahres. 2026 ist endlich das Akkordeon an der Reihe. Im neuen Programm des Duos „Sing Your Soul“ treten Klarinette und Akkordeon mit schönster Sensibilität und einer großen Portion Gefühl in klingenden Dialog und erzählen musikalisch die bewegte Geschichte des Akkordeons. „Das Akkordeon ist letztlich nichts anderes als eine Orgel, die man mit sich herumtragen kann. Dieses Instrument steht selten im Mittelpunkt eines Konzertes – völlig zu Unrecht – denn im Gegensatz zur Orgel hat es einen entscheidenden Vorteil: Man selbst erzeugt den Luftstrom, der das Instrument zum Klingen bringt. Damit lässt sich das Akkordeon noch nuancierter und gefühlvoller spielen als eine Orgel.“ (Akkordeonlegende Richard Galliano). Meike Salzmann mit Ihrem Instrument aus der Akkordeonmetropole Castelfidardo und weiteren Akkordeons aus verschiedenen Epochen und Ulrich Lehna mit seinen verschiedenen Klarinetten lassen mit beliebten und unbekannten Melodien aus Klassik, Klezmer, Tango, Musette, Swing u. a. besondere und erfrischende Hörerlebnisse entstehen und zeigen die Vielfältigkeit des Akkordeonklangs, der mit dem Klang der Klarinette untrennbar verschmilzt. Ein kongenialer Pas de Deux vom Barock bis heute, eine Reise von Wien über Frankreich bis nach Argentinien, von den Schtetl zu den Metropolen der Welt, den das Duo im Lauf des Jahres deutschlandweit von Flensburg bis zu den Alpen präsentieren wird.

Termine und Spielorte: sing-your-soul.jimdofree.com

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten