Archiv für den Monat Dezember 2025
Weihnachts-Basteln am 7. Dezember um 15 Uhr im Linkenbüro in der Norderstr. 88
🎄✨ Weihnachts-Basteln im Linkenbüro! ✨🎄
👧👦 Kinder sind herzlich willkommen!
Es wird gemütlich, kreativ und richtig schön Weihnachtlich! ❄️🫶
🌟 Es entstehen zauberhafte Kleinigkeiten:
🎄 für den Tannenbaum
🕯️ winterliche & weihnachtliche Deko
🎁 Geschenke zum Verschenken oder selbst behalten
🎨 Für die kleinen gibt es auch Ausmalbilder zum Thema Weihnachten/Winter zum gemeinsamen Ausmalen
Für euer Wohl ist gesorgt: Kaffee, Kekse & Tee stehen bereit! ☕️🍪
📍 Wann? Sonntag, 07. Dezember um 15 Uhr
📍 Wo? Linkenbüro, Norderstraße 88, Flensburg
Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch! ❤️
Und nicht vergessen:
bringt Kreativität & gute Laune mit!🎨🎄

Letters to Stories – Weihnachtliche Lesung am 6. Dezember in der Stadtbibliothek Flensburg
Letters to Stories – die freie Lesung
Sa., 06.12.2025 | 18.30 Uhr | Eintritt 4 € | Stadtbibliothek Flensburg | Flensburg Galerie, 2. OG, Eingang vom Holm und Angelburger Straße.
(Lesende mögen bitte schon um 18:00 Uhr vor Ort sein)
Der Freundeskreis der StadtBibliothek Flensburg lädt am Samstag, 06.12.2025, um 18:30 Uhr zu einer winterlichen Lesung mit weihnachtlichem Gebäck in die StadtBibliothek ein.
Letters to Stories – die freie Lesung – verwöhnt die Zuhörenden in gemütlicher Atmosphäre mit einem abwechslungsreichen Programm aus Prosa, Lyrik, Lieblingsgeschichten und eigenen Werken.
Lust selbst etwas vorzutragen? Der Freundeskreis freut sich über Anmeldungen unter der Telefon-Nr. 0461/21796. Og man må gerne læse op på dansk.
Sagt es Freunden, Bekannten und Interessierten weiter, denn interessierte neue Gäste sind wie immer herzlich willkommen!
Eine Kooperationsveranstaltung zwischen Freundeskreis der Stadtbibliothek und StadtBibliothek Flensburg.
Zur Website der StadtBibliothek: https://stadtbibliothek.flensburg.de/
Blüten-Tipp: „Weiße Weihnacht“ der anderen Art
NABU-Tipp: Jetzt im Garten Barbarazweige schneiden
Berlin – Lässt sich der Natur ein Schnippchen schlagen? Mit Schnee wird es zu den Feiertagen außerhalb der Alpen und Mittelgebirge wohl auch dieses Jahr nichts werden. „Weiße Weihnachten“ der anderen Art sind aber möglich: Wer ein weihnachtliches Blütenwunder erleben möchte, dem rät der NABU, jetzt im Garten ein paar kleine Zweige vom Kirschbaum zu schneiden und in eine Vase zu stellen. Bei guter Pflege öffnen sich die schneeweißen Blüten pünktlich zu Weihnachten.

Traditionell werden die Zweige am Barbaratag (4. Dezember) geschnitten. Der Legende nach hatte Anfang des 4. Jahrhunderts die in einem Turm gefangene heilige Barbara einen Kirschzweig mit etwas Wasser aus ihrer Trinkschale zum Blühen gebracht. Barbarazweige sind eine alte Weihnachtstradition, viel älter als der Christbaum. Öffnen sich die Blüten genau am Weihnachtsmorgen, verheißen sie Glück für das nächste Jahr. Vermutlich geht der Brauch auf das Orakel der germanischen Lebensruten zurück.
Für Barbarazweige eignen sich neben Kirschbäumen weitere Frühblüher wie Schlehe oder Kirschpflaume, für Farbvarianten auch Kornelkirsche und Forsythie – beide gelb – sowie in Rottönen Mandel, Pfirsich oder Zierjohannisbeere.
Der Trick dabei: Die Zweige müssen zunächst Kälte und dann Wärme ausgesetzt sein, das simuliert die Winterruhe und startet das Blühprogramm der Knospen. „Der weitverbreitete Frost vorletzte Woche dürfte als Kälteimpuls bereits gereicht haben“, schätzt NABU-Pressesprecher Helge May. „Wer sichergehen will, legt die Zweige zunächst eine Nacht in den Gefrierschrank. Das Aufwachprogramm beginnt am besten behutsam mit einem Ruhetag in einem kühlen Raum, gefolgt von einer Badenacht in lauwarmem Wasser. Erst dann kommen die Zweige in die Vase.“ Das Vasenwasser sollte alle zwei bis drei Tage erneuert werden. Vorsicht vor allzu warmen Räumen oder unmittelbarer Heizungsnähe, damit die Zweige nicht vertrocknen.
Mehr über den NABU:
Mit mehr als 900.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert für die Natur und fördert naturkundliche Kenntnisse für ein aktives Naturerleben. Mehr Infos:http://www.NABU.de/wir-ueber-uns
Nikolaus, Adventsgottesdienst und Familienführung | 06. & 07. Dezember | Schifffahrtsmuseum Flensburg

Im Flensburger Schifffahrtsmuseum ist zur Weihnachtszeit einiges los. Am 6. Dezember kommt der Nikolaus zu Besuch… und zwar mit dem Schiff. Um 15:45 Uhr wird gestartet: Bei Kinderpunsch und Musik wird am Museumshafen auf die Ankunft des Nikolaus gewartet. Danach geht es gemeinsam ins Museum zum Singen, Geschichtenerzählen und zur Bescherung.
Direkt am nächsten Tag geht es um 10 Uhr weiter mit dem Adventsgottesdienst.
Anschließend widmet sich die öffentliche Führung dem Thema Weihnachten an Bord: Wie sieht eigentlich das Leben auf einem Schiff aus – wie im Alltag und wie an Weihnachten? Bei dieser Familienführung gibt es neben vielen Geschichten rund um die Seefahrt auch einen kleinen Knoten-Praxisanteil.
Samstag, 06.12.2025
Der Nikolaus im Flensburger Schifffahrtsmuseum
Um 15:45 Uhr
Warten auf den Nikolaus am Museumshafen
Von 16:10 – 17 Uhr
Nikolaus im Museum: Singen, Geschichten und Bescherung
Die Teilnahme ist kostenlos.
Sonntag, 07.12.2025
Adventsgottesdienst und öffentliche Führung
Um 10 Uhr
Adventsgottesdienst
Um 11:30 Uhr
Öffentiche Familienführung: Weihnachten an Bord
Kosten: 2 EUR + Eintritt (Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freier Eintritt)
Blockade des Hamburger Flughafengelände im Juli 2023: Landgericht Hamburg fällt Urteil zur Schadenersatzklage

Letzte Generation: Solidarität mit den Zehn vom Flughafen
Ein Beitrag des untergrundblättle vom 27.11.2025
Am 13.07.2023 legten mehrere Unterstützer*innen der Letzten Generation den Betrieb am Hamburger Flughafen lahm. Nun wurden sie deshalb zu über 403.000 Euro Schadenersatz verurteilt.
Zehn Menschen hatten im Juli 2023 das Hamburger Flughafengelände betreten, vier von ihnen klebten sich in der Nähe der Start- und Landebahnen fest. Sie protestierten damit gegen den Gesetzesbruch der Regierung in der Klimakatastrophe. Beteiligte Miriam Meyer, heute 33, fragte damals: „Wo, wenn nicht auf einem Flughafen, ist der richtige Ort, um gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu protestieren?“
Am letzten Dienstag (25.11.) wurde öffentlich bekannt, dass alle zehn Protestierenden vom Landgericht Hamburg zu insgesamt 403.137,68 Euro Schadenersatz verurteilt wurden. Geklagt hatte die Lufthansa-Tochter Eurowings.
Zusätzlich wurde gegen sie eine Unterlassungsverfügung erlassen, die sie von weiteren Protesten am Hamburger Flughafen abhalten soll. Bei einem Verstoss droht ihnen ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder eine Haft von bis zu zwei Jahren.
Die Haft ist, anders als die Springer-Presse berichtet, keine Ersatzstrafe für die Nichtzahlung des Schadenersatzes. Ein Zivilgericht kann eine solche Sanktion nicht verhängen. Sie steht im Zusammenhang mit der Unterlassungsverpflichtung, den Betrieb von Eurowings künftig nicht erneut zu stören.
Auch Judith Beadle, heute 45, war an dem Protest vor über zwei Jahren beteiligt: „Was schon vor zwei Jahren galt, ist heute leider immer noch aktuell: Das Programm der Bundesregierung reicht nicht einmal aus, um ihre selbst gesetzten Klimaziele zu erfüllen.Statt gegenzusteuern, subventioniert uns die Regierung immer tiefer in die Katastrophe. “
Erst vor zwei Wochen verkündete die Bundesregierung aus Union und SPD, dass die Ticketsteuer im Luftverkehr sinken soll. Friedrich Merz sprach laut Tagesschau von rund 350 Millionen Euro, auf die sich das Steuergeschenk zugunsten des Luftverkehrs in Deutschland beläuft. Demgegenüber war wenige Monate zuvor bekannt geworden, dass der Preis für das Deutschlandticket ab Januar 2026 auf 63 Euro pro Monat erhöht wird.
Die erneute Subventionierung des Flugverkehrs und die Vernachlässigung des ÖPNV als klimafreundliche Alternative sind umso skandalöser, als neueste Erkenntnisse der Klimawissenschaft ein alarmierendes Bild zeichnen: Die Studie Global Carbon Budget (13.11.2025) hat ergeben, dass die fossilen CO2-Emissionen so hoch wie nie liegen, dass die CO2-Konzentration in der Luft einen neuen Höchstwert erreicht hat und dass das verbleibende CO₂-Budget für 1,5 Grad praktisch aufgebraucht ist.
Das Update des Climate Action Trackers (13.11.2025) kommt zu dem Schluss, dass es so gut wie keinen Fortschritt im Klimaschutz gibt und dass die Welt auf eine 2,8-Grad-Erwärmung zusteuert, wenn die Staaten weitermachen wie bisher. Gemäss dem State of the Climate Report 2025 (29.10.2025) hat sich die Erderwärmung seit dem vergangenen Jahr erneut beschleunigt; ausserdem hätten die antarktischen und grönländischen Eismassen ein Rekordtief erreicht, ganze Tierpopulationen seien im klimabedingten Zusammenbruch begriffen und das Risiko von Konflikten um Wasser sei gestiegen.
Beadle ergänzt: „Jetzt sollen wir über 400.000 Euro an Eurowings zahlen – und sogar ins Gefängnis gehen, wenn wir es noch einmal wagen sollten, die Airline bei ihrem Profitmachen auf Kosten des Planeten zu stören. Eigentlich sollten Eurowings und unsere Regierung Schadenersatz für die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zahlen – und nicht diejenigen, die darauf aufmerksam machen!“
Wer sich solidarisch mit den Protestierenden zeigen will, kann ab sofort unter diesem Spendenlink die Antirepressionsarbeit des RAZ e.V. unterstützen. Der RAZ („Rückendeckung für eine aktive Zivilgesellschaft“) leistet emotionale und rechtliche Unterstützung unter anderem für ehemalige Unterstützer*innen der Letzten Generation.
Buchtipp: Freier Markt und Kulturkampf
Beziehungen zwischen Libertarismus und extremer Rechter in Deutschland
Der Report wurde von CeMas – Center für Monitoring, Analyse und Strategie, in Kooperation mit dem SPARTA-Projekt https://dtecbw.de/sparta/ erstellt und untersucht ideologische und kommunikative Verflechtungen zwischen libertären und extrem rechten Akteur:innen auf X.
Den kompletten Report zum Nachlesen findet ihr auf der CeMAS-Website https://cemas.io/. Mehr zum Report untenstehend:
Erscheinungsdatum: 24. November 2025
Format: Report – Kostenfreier Download
Autor:innen: Jan Rathje, Leo Tiedemann
Der Libertarismus ist eine in Deutschland wenig bekannte politische Philosophie. Sie umfasst in einer weiten Definition Intellektuelle, Unternehmer:innen und Akteur:innen, die sich für a) freie Märkte und b) einen minimalen Staat einsetzen. Libertarismus weist sechs Merkmale auf: Privateigentum, Skeptizismus gegenüber Autoritäten, Freie Märkte, spontane Ordnung, Individualismus und negative Freiheit.

In seiner Gesamtheit wird der Libertarismus nicht der extremen Rechten zugeordnet, da sein Verhältnis zur Gleichheit jenseits des Ökonomischen komplex ausfällt. Doch der Rechtslibertarismus bildet über den Sozialdarwinismus eine Verbindung zum Rechtsextremismus der „Neuen Rechten“. Damit verbunden ist die Vorstellung einer „natürlichen“ Überlegenheit der Starken gegenüber den Schwachen.
In Deutschland lässt sich die Geschichte der Verbindung von Rechtslibertären und extrem Rechten bis in die Weimarer Republik zurückverfolgen. Das Potenzial für diese Verbindung erweiterte sich mit dem Aufkommen rechtspopulistischer Parteien, besonders der AfD. Während der Querdenkenproteste ist ein neuer Typus des Autoritarismus deutlich geworden: der libertäre Autoritarismus.
Der Report gibt eine Einführung in die Materie, bevor er sich vertieft mit libertären Netzwerken in Deutschland auseinandersetzt, die auf der Plattform X den Austausch mit der extremen Rechten suchen und pflegen.
Eine explorative Analyse libertärer Accounts auf X zeigt, welche Verbindungen mit extrem rechten Inhalten und Accounts auf der Plattform stattfinden.
Die inhaltliche Analyse verdeutlicht eine teilweise Deckungsgleichheit zwischen den Feindbildern der libertären und der extremen Rechten: Migrant:innen, trans* Menschen, vermeintlich linke NGOs, öffentlich-rechtliche Medien und spezifisch die Partei Bündnis 90/Die Grünen.
Herausgeber:
CeMAS – Center für Monitoring, Analyse und Strategie gGmbH; Lietzenburger Straße 107, D-10707 Berlin
E-Mail: info@cemas.io – Homepage: http://www.cemas.io
Berlin, November 2025 – ISBN: 978-3-9825777-6-0
CeMAS bündelt als gemeinnützige Organisation interdisziplinäre Expertise zu Themen wie Verschwörungsideologien, Antisemitismus und Rechtsextremismus. Durch systematisches Online-Monitoring und moderne Studiendesigns analysiert CeMAS aktuelle Entwicklungen, um daraus innovative Strategien abzuleiten.
Seniorenbeiratsmitglieder tagen am 4. Dezember um 9:30 Uhr im Aktivitetshuset – weiterhin im Rathaus Flensburg unerwüncht
Zu einer öffentlichen Sitzung treten als Geschäftsführender Seniorenbeirat die vier verbliebenen, mit einem Mandat der älteren Bürger Flensburgs gewählten Seniorenbeirats-Mitglieder am Donnerstag, den 4. Dezember 2025 zusammen.
Und zwar im Aktivitetshuset, Norderstrasse 49, um 9:30 Uhr.
Der Verwaltungsvorstand der Stadt Flensburg hatte den vier verbliebenen Seniorenbeirats-Mitgliedern die Anerkennung verweigert, die Nutzung des sonst üblichen Tagungsraums im Rathaus untersagt und das Seniorenbeirats-Büro geschlossen.
Gäste sind wie immer willkommen.
SENIORENBEIRAT FLENSBURG (Bis auf weiteres geschäftsführend)
Mail: seniorenbeirat-fl@posteo.de
Mehr zu den Vorgängen um den Seniorenbeirat auch hier:
Stadt schaltet E-Mail-Adressen des Flensburger Seniorenbeirats ab – Beirat unter neuer Adresse erreichbar
Ratsversammlung beschließt Entmachtung und Abschaffung des Seniorenbeirats
Ein Beitrag der Wochenzeitung »|wirklich Flensburg auf ihrem Instagram-Kanal vom 26.6.2025:

Die Stadtverwaltung hat den vier Vorstandsmitgliedern des Seniorenbeirates heute, kurz vor der entscheidenden Ratsversammlung die Emailerreichbarkeit gekappt. Vorausgegangen war, dass dem Beirat mittels Brief mitgeteilt worden war, dass ihnen die Erlaubnis entzogen wird, im Namen des Seniorenbeirates zu fungieren. Auslöser war, dass der Vorstand nach einigen Rücktritten noch 4 Vorstandsmitglieder hat, laut Satzung aber 5 benötigt. Der Seniorenbeirat hatte bereits deutlich gemacht, dass er weiter arbeiten möchte und sich auch in der Lage dazu sieht. Er bevorzugt eine Nachwahl von Vorstandsmitgliedern. Gewählt wird der Seniorenbeirat von den Menschen der Stadt, weshalb eine Nachwahl mit einem gewissen Vorlauf verbunden wäre. Nun hat die Stadt Flensburg kurz vor der entscheidenden Ratsversammlung die Emailadressen der Beiratsmitglieder einfach abgeschaltet.
Darauf reagiert der Beirat mit einer neuen Erreichbarkeit. Er ist per Email unter Seniorenbeirat-fl@posteo.de erreichbar.
Nachtrag der Stadtblog-Redaktion: Die Ratsversammlung hat der Entmachtung und faktischen Abschaffung des Seniorenbeirats im Rahmen einer entsprechenden Vorlage der Verwaltung (RV-59/2025) mit großer Mehrheit zugestimmt. Die entsprechende Beschlussvorlage gibt es hier zur Ansicht und zum Download
Mehr zum Thema auch in dem Stadtblog-Beitrag vom 2. Juni 2025
Lesung und weihnachtlicher Schreibworkshop mit Sarah Danne am 13. Dezember in der Stadtbibliothek Flensburg

Flensburg. Sarah Danne ist eine junge regionale Autorin. Sie liest am Samstag, 13.12.2025, um 11 Uhr in der StadtBibliothek Flensburg aus ihrer aktuellen Neuerscheinung „Feuergebunden – Licht und Schatten“: Aylia tritt als einzige Frau der Militärakademie bei, mit einem verbotenen Geheimnis in sich – der Bindung an ein altes magisches Wesen. Bald schon sind die Männer ihrer Einheit mehr als Kameraden und ihr streng vertraulicher Auftrag nicht weniger als die Rettung ihrer Heimat.
Im Anschluss an die Lesung startet der Schreibworkshop. Unter der Anleitung von Sarah, wird jede*r Inspiration finden, denn Magie war schon immer ein Teil von ihr – ebenso wie die Fähigkeit, diese in Geschichten zu verstricken und andere damit in fremde Welten zu entführen.
Der Eintritt kostet 5 Euro. Der Kartenvorverkauf läuft bereits in der StadtBibliothek.
Lesung zum 150. Geburtstag von Rainer Maria Rilke am 4. Dezember in der Kirche St. Marien in Flensburg

Der 4. Dezember 2025 ist der 150. Geburtstag von Rainer Maria Rilke. In der Flensburger St. Marienkirche wird dieses Ereignis mit einer Lesung gewürdigt. Berühmte Gedichte werden zu hören sein, aber auch Biografisches, das Einblicke gibt in das Leben und Wirken einer großen Künstlerpersönlichkeit, die nicht ohne Widersprüche war. Vor allem aber kann man Rilkes klangvolle, bilderreiche Poesie staunend erleben.
Nach der Lesung bietet die Buchhandlung „Kapitel Zwei“ Literatur zum Thema an, und zu einem kleinen Beisammensein lädt die Kirchengemeinde St. Marien herzlich ein.
Die Lesung findet statt am Donnerstag, 4. Dezember 2025 um 18 Uhr in der Flensburger St. Marienkirche, Marienkirchhof 7.
Lesung: Bettina Hasselmann-Avenarius, Elke-Maria Schmidt-Hanssen
Musik: Maria Schütt, Bratsche
Termine der Flensburger Friedensbewegten im Dezember
Schulstreik gegen Wehrpflicht am 5. Dezember
Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
wir laden herzlich ein zum
Friedenscafè am 5. Dezember 2025, 14.00 Uhr im Café Jetzt, Norderstraße 134 am Nordertorplatz
Am 5. Dezember wird das Thema Wehrpflicht im Mittelpunkt der Friedenscafés stehen.
In einführenden Beiträgen wird über die neue Rechtslage, die Änderungen im Wehrpflichtgesetz und Soldatengesetz informiert, die schon jetzt in Kraft getreten sind, sowie das, was nach den Plänen der Bundesregierung noch dazu kommen soll. Schüler*innen werden über den Widerstand der Jugend gegen die Wehrpflicht berichten. Dazu wird eine engagierte Diskussion erwartet.
Die Friedenswache am Samstag, 6. Dezember 2025 ist auf dem Holm vor Hypo-Vereinsbank / TeDi von 11 – 12 Uhr.
Die Frauen in Schwarz sind am Samstag, den 6. Dezember 2025 bei der Holmnixe von 11.30 bis 12.00 Uhr
Wir bitten um rege Beteiligung und um Weiterverbreitung der Einladung
Mit freundlichen Grüßen
Siglinde und Ralf Cüppers
Deutsche Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
DFG-VK Gruppe Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde & Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de
zum Weiterlesen
Antifaschistischer Protest in Giessen
Zum Protest gegen die AfD in Giessen ein Beitrag von Hans Christoph Stoodt erschienen am 1. Dezember 2025 im Online-Magazin untergrundblättle
Alle zusammen gegen den Faschismus! Aber wie?
„Wenn man in einen falschen Zug einsteigt, nützt es nichts, wenn man im Gang gegen die Fahrtrichtung läuft.“ (Dietrich Bonhoeffer, Gedanken zum antifaschistischen Protest in Giessen, 29.11.2025 [1])

Die Aktionen gegen die Gründung des AfD-Jugendverbands „Generation Deutschland“ sind zuende. Sie waren von einer beispiellos breiten und vielfältigen Mobilisierung und Bandbreite der Aktionsformen gekennzeichnet: von der Protestkundgebung der staatstragenden, bürgerlich-demokratischen Parteien (mit selbst so entschiedener Ausnahme der CDU) auf dem Berliner Platz, kilometerweit vom Ort des Geschehens entfernt, bis hin zu der in dieser Form neuen Kooperation des Aktionsbündnis „widersetzen!“ mit dem DGB, die bis zur absoluten Erschöpfung alles dafür gaben, den Gründungskongress der Jungnazis erfolgreich zu verhindern.
Schon im Vorfeld hatten Staat und Kommune das ihre getan, um sich von jedem effektiven Protest, jeder noch so friedlichen Sitzblockade, jeder Form von effektivem Protest gegen die Gründung der AfD-Jugend zu distanzieren. Der Oberbürgermeister Giessens beteuert mehrmals, leider, leider könne er gegen die Vermietung der „Hessenhallen“ auf dem Giessener Messegelände nichts tun. Der hessische Innenminister versicherte, die Polizei sei im Konflikt mit dem Faschismus „neutral“ (was in sich bereits eine pro-faschistische Äusserung darstellt), während er gleichzeitig eine Armada von hochgerüsteten riot-cops, Drohnen, Hubschraubern, Reiter- und Hundestaffeln, Wasserwerfern und Räumpanzern gegen die bedrohlichen Antifaschist:innen von der Kette liess.
Gegen die angelaufene bundesweite Mobilisierung wurden grossräumige Demonstrationsverbote verhängt und juristisch gegen alle Einsprüche bis zur letzten Instanz der bürgerlichen Justiz durchgesetzt, damit niemand auf den Gedanken kommen sollte, daran zu zweifeln, wo Kommune Giessen, Land Hessen und die Polizei stehen: auf der Seite der Jugendorganisation, deren designierter Vorsitzender Hohm wenige Tage zuvor in social media – Kanälen damit aufgefallen war, die ersten Worte des „SS-Treuelieds“ zu posten – man tut ihm also nicht Unrecht, sondern dürfte, falls er nicht bewusstseinsgespalten ist, auf seine zumindest innere Zustimmung treffen, wenn man ihn als Nazi einstuft.
Die aus fünfzehn Bundesländern zusammengezogene Polizei belohnte diese „Ehre und Treue“ der AfD-Jungnazis, indem sie zunächst die auf den Strassen rund um Giessen blockierenden Antifaschist:innen beiseite boxte, trat, schlug und 26 von ihnen verletzte, die aus der Innenstadt die Lahn zu überschreitenden dohenden Antifas auf den Brücken blockierte, mit Wasserwerfern bedrohte und allenthalben den.
Hierbei forderten die Träger:innen des Gewaltmonopols blechern tönend wieder und wieder, wir sollten uns „friedlich und gewaltfrei“ gegen die zu allem bereiten Nachahmungswilligen der Täter von Buchenwald und Auschwitz verhalten, wobei die Hüter:innen der „öffentlichen Ordnung“ ein martialisches Auftreten zur Schau trug, das wohl sagen sollte: „Glaubt bloss nicht, wir wüssten nicht, auf welcher Seite wir stehen!“ – nämlich mit den Rücken zu den Nazis.
Am Verhalten von Nazis, Staat und Polizei können wir wenig oder nichts ändern. Wir kennen es genauso seit Jahrzehnten. Aber wir können die Gelegenheit nutzen, uns jetzt ernsthaft zu fragen: was können, was müssen wir tun, damit Antifaschismus endlich erfolgreich wird? Denn natürlich, trotz aller Mobilisierungserfolge, trotz des riesigen und höchst anerkennens- und dankenswerten Einsatzes vor allem von „Widersetzen!“ ist dies eine weitere Niederlage und nicht ein Erfolg.
„Wenn man in einen falschen Zug einsteigt …“ wir haben es vor den Wasserwerfern stehend gesungen.
Der Zug, in dem sich (nicht nur) die deutsche Gesellschaft bewegt, braust auf den Abgrund zu, in dem Klimakatastrophe, Weltkrieg und Faschismus schon auf ihn warten. Eigentümer des Zuges ist der Zusammenhang, der diesen Abgrund und die in ihm wartenden Höllengestalten drohen: der Kapitalismus, dessen Ausgeburten sie sind.
Wir können im Zug stehen oder sitzen, toben, schreien, brüllen, gegen die Fahrtrichtung demonstrieren, von innen an die Türen treten, gegen die Fenster hämmern, uns betrinken oder die Situation zu ignorieren versuchen, wir können die Kontrolleure im Zug beleidigen oder in Wahlen beschliessen, dass der Zug künftig von Heidi Reichinnek statt von Friedrich Merz als Lokomotivführer:in gefahren wird – das wird nichts wesentliches ändern. Der Zug wird weiter in Richtung Abgrund brausen. Wir können, so schnell wir wollen, im Richtung Abgrund fahrenden Zug gegen die Fahrtrichtung rennen – es hilft nichts.
Das Einzige was hilft ist: die Notbremse ziehen, aussteigen, den Zug verlassen, das Gleisbett verlassen. Den Kapitalismus verlassen, was sicher nicht „friedlich und gewaltfrei“ möglich sein wird – nicht weil wir Gewalt toll finden, sondern weil die Herren und Damen des bisherigen ancien régime wie schon tausendmal bewiesen alles, buchstäblich alles tun werden, um uns in den Abgrund zu befördern.
Das ist keine Verleumdung: sie tun schliesslich weltweit, in aller Öffentlichkeit und tagtäglich Schritte in Richtung Klimakatastrophe, Krieg und Faschismus, und sie ermorden seit Jahrzehnten, ohne mit der Wimper zu zucken, alle und jeden, der es wagt, von innen an der Tür zu rütteln.
Die bisherige antifaschistische Politik „breiter Bündnisse“ ist gescheitert, weil sie es versäumt, die gesellschaftliche Machtfrage so unauflöslich mit der Frage des Antifaschismus zu verbinden, wie es die Gegenseite seit je tut und damit mal um Mal siegt. Gegen uns, gegen die riesige Mehrheit der Gesellschaft, gegen die Zukunft der menschlichen Zivilisation.
„Alle zusammen gegen den Faschismus“ – das funktioniert, es muss funktionieren: aber nur auf der Basis des Kampfs gegen ihn „und seine gesellschaftlichen Wurzeln“. Alles unterhalb dieser Herausforderung ist verkürzt und lässt uns wie im Hamsterrad das ewig und immer selbe erleben, während der Zug dem Abgrund entgegendonnert.
Was können wir, müssen wir besser machen?
Wir brauchen Bündnisse und eine antifaschistische Einheit, die wirklich von unten aufbauen. Wir sollten eine einzige Vorbedingung für die Mitarbeit in diesen Bündnissen machen: den ehrlichen Willen, Faschismus, Krieg und Klimakatastrophe, soziale Ungleichheit in allen Formen, Nationalismus und Rassismus mit ihrer gemeinsamen gesellschaftlichen Wurzel kompromisslos zu bekämpfen – so, wie es die Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald schworen: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“[2]
Zu meinen, es können Antifaschismus ohne Kampf gegen den Kapitalismus geben – das ist die heutige Form selbst vieler Antifaschist:innen, „im Gang gegen die Fahrtrichtung zu laufen“.
An solchen Bündnissen sollten sich unabhängig von jeglicher Partei-, Gewerkschafts- oder sonstigen Mitgliedschaft alle beteiligen: in Initiativen, Bündnissen, Komitees zu allen speziellen Fragen, um die sie sich gerade kümmern wollen oder müssen. Und nie, ohne die grosse, alles entscheidende Frage aus den Augen zu verlieren: dass wir uns dem Abgrund Tag für Tag nähern. Organisationen sein, die sich – als Organisationen – nicht klar gegen den Faschismus, den Krieg, die Klimakatastrophe „mit ihren gesellschaftlichen Wurzeln“ wenden – die brauchen wir nicht. Denn sie haben seit Jahren und Jahrzehnten bewiesen, dass sie den Zug, in dem wir alle zum Abgrund rasen, entweder nicht stoppen wollen oder es nicht können – und dass sie erwiesenerermassen bereit sind, uns gewaltsam entgegenzutreten, wenn wir den Zug stoppen wollen.
Solche Bündnisse von unten und für ein Leben gegen den Abgrund hätten sicher auch Dietrich Bonhoeffers Beifall und Mitdenken gefunden.
Auch Bertolt Brecht würde zustimmen. In seinem Text „Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit“ aus der Jahreswende 1934/35 schrieb er:
„Die Wahrheit muss der Folgerungen wegen gesagt werden, die sich aus ihr für das Verhalten ergeben. Als Beispiel für eine Wahrheit, aus der keine Folgerungen oder falsche Folgerungen gezogen werden können, soll uns die weitverbreitete Auffassung dienen, dass in einigen Ländern schlimme Zustände herrschen, die von der Barbarei herrühren. Nach dieser Auffassung ist der Faschismus eine Welle von Barbarei, die mit Naturgewalt über einige Länder hereingebrochen ist.
Nach dieser Auffassung ist der Faschismus eine neue dritte Macht neben (und über) Kapitalismus und Sozialismus; nicht nur die sozialistische Bewegung, sondern auch der Kapitalismus hätte nach ihr ohne den Faschismus weiter bestehen können usw. Das ist natürlich eine faschistische Behauptung, eine Kapitulation vor dem Faschismus. Der Faschismus ist eine historische Phase, in die der Kapitalismus eingetreten ist, insofern etwas neues und zugleich altes. Der Kapitalismus existiert in den faschistischen Ländern nur noch als Faschismus und der Faschismus kann nur bekämpft werden als Kapitalismus, als nacktester, frechster, erdrückendster und betrügerischster Kapitalismus.
Wie will nun jemand die Wahrheit über den Faschismus sagen, gegen den er ist, wenn er nichts gegen den Kapitalismus sagen will, der ihn hervorbringt? Wie soll da seine Wahrheit praktikabel ausfallen?
Die gegen den Faschismus sind, ohne gegen den Kapitalismus zu sein, die über die Barbarei jammern, die von der Barbarei kommt, gleichen Leuten, die ihren Anteil vom Kalb essen wollen, aber das Kalb soll nicht geschlachtet werden. Sie wollen das Kalb essen, aber das Blut nicht sehen. Sie sind zufriedenzustellen, wenn der Metzger die Hände wäscht, bevor er das Fleisch aufträgt. Sie sind nicht gegen die Besitzverhältnisse, welche die Barbarei erzeugen, nur gegen die Barbarei. Sie erheben ihre Stimme gegen die Barbarei und sie tun das in Ländern, in denen die gleichen Besitzverhältnisse herrschen, wo aber die Metzger noch die Hände waschen, bevor sie das Fleisch auftragen.“[3]
Wir sollten aufhören, es uns selbst leichter zu machen, als es ist.
Ja – wir brauchen dringend breitestmögliche antifaschistische Bündnisse – aber es sollten Bündnisse im Sinn von Bonhoeffer und Brecht, Bündnisse gegen den Faschismus „und seine gesellschaftlichen Wurzeln“ sein. Es wird Zeit, dass wir in unseren eigenen Reihen diskutieren, wie wir die bisherigen Pfade der trotz solch grossen Enthusiasmus immer wieder erfolglosen Pfade verlassen, endlich den Zug stoppen, dem Abgrund den Rücken und uns dem Leben zuwenden.
Hans Christoph Stoodt
Fussnoten:
[1] Der zitierte Satz wird immer wieder Dietrich Bonhoeffer zugeschrieben, ohne dass sich das so eindeutig verifizieren liesse wie jener andere des Theologen und kurz vor der Befreiung 1945 vom Staat ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfers. Angesichts des ersten staatlich angeordneten Boykotts jüdischer Geschäfte am 1. April 1933 forderte Bonhoeffer, man müsse „dem Rad in die Speichen fallen“ anstatt sich nur unter die unter Räder Gekommenen zu kümmern.
[2] Ansprache in französischer, russischer, polnischer, englischer und deutscher Sprache auf der Trauerkundgebung des Lagers Buchenwald am 19. April 1945“, Buchenwaldarchiv Sign. NZ 488, hier ziziert nach: Carlebach, Emil; Schmidet, Willy, Schneider, Ulrich: Buchenwald. Ein Konzentrationslager. Berichte – Bilder – Dokumente, herausgegeben im Auftrag der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora, Köln 2000, Faksimile des Textes der Ansprache auf der inneren hinteren Umschlagseite.
[3] Brecht, Bertolt, Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit (1934/35), Online: http://www.gleichsatz.de/b-u-t/spdk/brecht2.html.
Schmuck und Malerei: Offene Ateliers am 5. und 6.12. in der Kompagniestraße in Flensburg

Offene Ateliers Kompagniestr. 1
(Nähe Marienkirche )
Am Freitag, den 5.12. und Samstag, den 6.12. 2025 von 11-16 Uhr öffnen die Goldschmiedin Bente Bast , Schmuck- Manufaktur und Birgit Bugdahl, Malerei und Grafik, ihre Ateliers.
Alle, die interessiert sind, handgefertigten Schmuck und experimentelle Malerei zu sehen, sind herzlich eingeladen . ‚Und – es sind wunderschöne Weihnachtsgeschenke !
Bente Bast/Birgit Bugdahl
Kompagniestr. 1
24937 Flensburg

































































